Tag-Archiv | Wien

Träume und Gedichte – Mai

Es fällt ein Stern herunter
Aus seiner funkelnden Höh‘!
Das ist der Stern der Liebe,
Den ich dort fallen seh.

Es fallen vom Apfelbaume
Der Blüten und Blätter viel!
Es kommen die neckenden Lüfte
Und treiben damit ihr Spiel.

Es singt der Schwan im Weiher,
Und rudert auf und ab,
Und immer leiser singend,
Taucht er ins Flutengrab.

Es ist so still und dunkel!
Verweht ist Blatt und Blüt‘,
Der Stern ist knisternd zerstoben,
Verklungen das Schwanenlied

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Laudon 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nur ich, die schier wie Verfluchte,
Ich, Feenkönigin,
Ich finde nie das Gesuchte,
Nie den verwandten Sinn.

Umsont verschied’ner Malen
Stieg ich vom Lilienthron;
Es währte mein Gefallen
Nie lang am Erdensohn.

🌟Sisi🌟

Elisabeth von Österreich

Vielen Dank für die Einladung an
Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Kam er oder kam er nicht?
Sicher wird er meiner warten,
Lief von links die Katze auch
Übern Weg mir schon im Garten.
Zwar die Mutter fest und steif
Glaubt, das muß stets Unglück bringen,
Aber alte Leute sind
Wunderlich in solchen Dingen.

Kätzchen schlich ins Grüne nur,
Einen Vogel sich zu fangen.
Ach, mir ist der schönste schon
Längst und leicht ins Netz gegangen.
Wo sich aus dem Park ins Feld
Stehlen die umbuschten Wege,
Lief er eines Sonntags früh
Ahnungslos mir ins Gehege.
Dorthin hat er heute auch
Mich zum Rendezvous geladen.

Komm ich auch ein wenig spät,
Etwas Warten kann nicht schaden.
Allzupünktlich jetzt schon sein,
Kann den Herrn mir leicht verwöhnen.
Schmollt er, wird ein Küßch nicht schaden.
Allzupünktlich jetzt schon sein,
Kann den Herrn mir leicht verwöhnen.
Schmollt er, wird ein Küßchen schnell
Den verliebten Schelm verwöhnen.

🌟Sisi🌟

Gustav Falke

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Fuschl Resort & SPA💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Im Walde wohnt mein Leid,
ich darf es niemand klagen,
zum Walde muß ich’s tragen,
zur tiefsten Einsamkeit.

Kommt je in künftiger Zeit,
ein Mensch zu jenen Gründen,
im Walde kann er finden
mein scheues Herzeleid.

Sieht er im Walde weit,
recht einsam und verschwiegen,
die tiefsten Schatten liegen,
das ist mein finstres Leid.

🌟Sisi🌟

Ludwig Uhland

Vielen Dank für die Einladung an
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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Etwas in mir ist anders,
etwas in mir erwacht;
ich halt‘ die Regeln nicht ein, die mir ein and’rer macht.
Ich habe mich entschieden:
ich träum‘ nicht länger, ich leb‘.
Ich schließe meine Augen,
ich lass‘ los und schweb‘.
Und fühl‘ mich frei, so frei und schwerelos.
Nur mir noch treu und frei und schwerelos.

Mir setzt man keine Grenzen,
ich halt‘ mich nicht daran.
Auch wenn nicht alles geht;
ich will selbst sehen, was ich kann.
Zu lang‘ wollt‘ ich geliebt sein, darum spielte ich ihr Spiel.
Ist das der Preis für Liebe, kostet sie zuviel!
Jetzt bin ich frei, so frei und schwerelos.
Aus und vorbei, ich bin frei und schwerelos
und niemand fängt mich ein.

🌟Sisi🌟

Wicked – Frei und schwerelos
Stephen Schwartz

Vielen Dank für die Einladung an
Schlosspark Laxenburg 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


❤️❤️ Danke an unser Minnerl ❤️❤️

Vor genau einem Jahr hat unser Minnerl ihren „Dienst“ angetreten und ist seither ein unverzichtbarer Teil der Sternenkaiserin.

Auch diesem Weg möchte ich Dir meine Liebe DANKE sagen! 
Ich freue mich auf viele weitere Abenteuer mit Dir!

🌟Deine Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Eckartsau 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Unsre Seelen bleiben freilich,
In platonischer Empfindung,
Fest vereinigt, unzerstörbar
Ist die geistige Verbindung.

Ja sogar im Trennungsfalle
Fänden sie doch leicht sich wieder;
Denn die Seelen haben Flügel,
Schnelles Schmetterlingsgefieder;

Und dabei sind sie unsterblich,
Und die Ewigkeit ist lange;
Und wer Zeit hat und wer suchet
Findet, was er auch verlange.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank für die Einladung an
Schlosspark Laxenburg💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Singen die Vöglein im grünen Wald,
Klingen die Bächlein bergunter,
Lockt es den Alten mit Lustgewalt,
Klopfet das Herz ihm so munter:
Denket der Wonnen verschiedener Lenze,
Denket der Kränze und denket der Tänze,
Fallen auch Tränen herunter.

Singet und klinget! Das Heute ist mein.
Heut‘ will ich singen und klingen
Lustig mit spielenden Kindern feldein,
Fröhlich mit fröhlichen Dingen,
Will mir bekränzen die Locken, die greisen:
Bald muß ich hinnen und wandern und reisen,
Wo mir die Vögel nicht singen.

~ Marie ~

Ernst Moritz Arndt

💜lichen Dank an das wunderschöne Schlosspark Laxenburg für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


O wonnigliche Reiselust,
an dich gedenk ich früh und spat!
Der Sommer naht, der Sommer naht,
Mai, Juni, Juli und August,
da quillt empor,
da schwillt empor
das Herz in jeder Brust.

Ein Tor, wer immer stille steht,
drum Lebewohl und reisen wir!
Ich lobe mir, ich lobe mir
die Liebe, die auf Reisen geht!
Drum säume nicht und träume nicht,
wer meinen Wink versteht.

🌟Sisi🌟

August von Platen-Hallermünde

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Fuschl Resort & SPA 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Dich, Gott, loben wir,
dich, Herr, preisen wir.
Dir, dem ewigen Vater,
huldigt das Erdenrund.
Dir rufen die Engel alle,
dir Himmel und Mächte insgesamt,
die Kerubim dir und die Serafim,
mit niemals endender Stimme zu:
Heilig, heilig, heilig
der Herr, der Gott der Scharen!
Voll sind Himmel und Erde
von deiner hohen Herrlichkeit.
Dich preist der glorreiche Chor der Apostel;
dich der Propheten lobwürdige Zahl;
dich der Märtyrer leuchtendes Heer;
dich preist über das Erdenrund
die heilige Kirche;
dich, den Vater unermessbarer Majestät;
deinen wahren und einzigen Sohn;
und den Heiligen Fürsprecher Geist.
Du König der Herrlichkeit, Christus.
Du bist des Vaters allewiger Sohn.
Du hast der Jungfrau Schoß nicht verschmäht,
bist Mensch geworden,
den Menschen zu befreien.
Du hast bezwungen des Todes Stachel
und denen, die glauben,
die Reiche der Himmel aufgetan.
Du sitzest zur Rechten Gottes
in deines Vaters Herrlichkeit.
Als Richter, so glauben wir,
kehrst du einst wieder.
Dich bitten wir denn,
komm deinen Dienern zu Hilfe,
die du erlöst mit kostbarem Blut.
In der ewigen Herrlichkeit
zähle uns deinen Heiligen zu.
Rette dein Volk, o Herr,
und segne dein Erbe;
und führe sie
und erhebe sie bis in Ewigkeit.
An jedem Tag benedeien wir dich
und loben in Ewigkeit deinen Namen,
ja, in der ewigen Ewigkeit.
In Gnaden wollest du, Herr,
an diesem Tag uns ohne Schuld bewahren.
Erbarme dich unser, o Herr,
erbarme dich unser.
Lass über uns dein Erbarmen geschehn,
wie wir gehofft auf dich.
Auf dich, o Herr,
habe ich meine Hoffnung gesetzt.
In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an
Schlosspark Laxenburg 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Zum Reigen herbei
Im fröhlichen Mai!
Mit Blüten und Zweigen
Bekränzt euch zum Reigen!
Im fröhlichen Mai
Zum Reigen herbei!

Zum Reigen herbei!
Mit Jubelgeschrei
Die Vögel sich schwingen,
Sie rufen und singen
Mit Jubelgeschrei:
Zum Reigen herbei!

🌟Sisi🌟

Hoffmann von Fallersleben

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Jetzt komm schon, Marie. Verbotene Räume sind zum inspizieren da. Die Erzherzogin und ihre Spitzel weilen in Bad Ischl, was soll schon passieren?“

„Majestät, ganz wohl ist mir bei der Sache nicht. Aber neugierig bin ich auch…. “

~ Marie ~ 

💜lichen Dank dem wunderschönen Wasserschloss Laudon für die Einladung 💜 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Gern bin ich allein an des Meeres Strand,
Wenn der Sturmwind heult und die See geht hohl,
Wenn die Wogen mit Macht rollen zu Land,
O wie wird mir so kühn und so wonnig und wohl!

Die segelnde Möwe, sie ruft ihren Gruß
Hoch oben aus jagenden Wolken herab;
Die schäumende Woge, sie leckt meinen Fuß,
Als wüßten sie beide, wie gern ich sie hab‘.

Und der Sturm, der lustig das Haar mir zaust,
Und die Möw‘ und die Wolke, die droben zieht,
Und das Meer, das da vor mir brandet und braust,
Sie lehren mich alle manch herrliches Lied.

Doch des Lebens erbärmlicher Sorgendrang,
O wie sinkt er zurück, wie vergess‘ ich ihn,
Wenn die Wogenmusik und der Sturmgesang
Durch das hoch aufschauernde Herz mir ziehn!

~ Marie ~

Hermann Ludwig Allmers

 Dank dem wundervollen Schloss Ruegersfür die Einladung 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Sind die Kleider endlich gepackt Marie?
Du weisst doch, Graf Pilati erwartet uns morgen auf der Burg Hardegg!

Ich bin schon gespannt, ob wir dort auch eine so schöne Rüstung sehen werden!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an
Gartenschloss Herberstein 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Gedanken sind wie Regentropfen: Manche verflüchtigen sich, bevor sie überhaupt die Erde berühren – aus anderen werden mitreißende Bäche und Flüsse.

~ Marie ~

Natunika

💜lichen Dank dem wundervollen Gartenschloss Herberstein für die Einladung 💜 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn der Mensch je eine große Eroberung gemacht hat,
so ist es die, dass er sich das Pferd
zum Freund gewonnen hat!

🌟Sisi🌟

Unbekannt

Vielen Dank für die Einladung an
Spanische Hofreitschule

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Meine liebe Mutter du,
ich will dir Blumen schenken.
Was ich dir sagen will dazu,
das kannst du dir schon denken.

Ich wünsch dir Glück und Fröhlichkeit,
die Sonne soll dir lachen!
So gut ich kann und allezeit
will ich dir Freude machen.

Denn Muttertage, das ist wahr,
die sind an allen Tagen.
Ich habe dich lieb das ganze Jahr,
das wollte ich dir sagen.

🌟Sisi🌟

Ursula Wölfel

Vielen Dank für die Einladung an
Südbahnhotel Semmering 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Flieder am Tor
dringt rötlich hervor,
das himmlische Blau
erduftet im Tau.
Noch blendets vom Blühn,
schon rieselt es grün
und flimmert und bebt,
von Licht überschwebt.
O seliger Mai
und morgen vorbei:
ein trunkener Zug,
ein blitzender Flug!

🌟Sisi🌟

Richard von Schaukal

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Eckartsau💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Liebe Sisi!
Liebe Maria José!
Liebe Ida!
Liebe Sternenkaiserin-Freunde!

Was soll ich sagen? Was soll ich sagen, wenn mich etwas so großes sprachlos macht? Wie soll man etwas in Worte fassen, was so unerreichbar schien?

10 Tsd. Follower auf Instagram.

Ich lasse das einmal so stehen.

Und doch. Nein, gerade deswegen:
ein Rückblick

27.12.2016
Nach einer katastrophalen Ballnacht, einer üblen Nachrede auf Facebook und Bösartigkeiten verbohrter Menschen, wollte Sisi aufhören. Eine Katastrophe! Ich überredete sie: „Erfinde dich neu. Geh gestärkt aus der Affäre heraus. Reiche mir die Hand. Ich helfe dir. Träumen wir gemeinsam.“

Sie reichte mir ihre Hand und aus einer Ischler Touristenattraktion wurde die „Sternenkaiserin“.

Erfinde dich neu….

Ich trat in den Hintergrund und arbeitete auf Hochtouren: Webseite, Insta, Facebook.

Die ersten Anrufe wurden getätigt. Das erste richtig große Shooting ist bis heute Sisis Herzensshooting: Kaiserin Elisabeths Hofsalonwagen im TMW – Technisches Museum Wien.

Komm gestärkt zurück….

Und wie gestärkt sie plötzlich war. Es folgte der Besuch bei Gräfin Alix im Schloss Artstetten. Die Ur-Enkelin von Erzherzog Franz Ferdinand: „Wie die Tante…“

Geh den Weg mit mir…

Und wir gingen: ins Schloss Wallsee, welches bis heute im Privatbesitz von Margaretha von Habsburg-Lothringen ist. Die Ur-Enkelin von Erzherzogin Marie Valérie. Ins Renaissanceschloss Greillenstein zur Gräfin Elisabeth Kuefstein, geb. Prinzessin Elisabeth von Bayern; ebenfalls eine Ur-Enkelin von Erzherzogin Marie Valérie.

Und wir gingen und gingen…

Sie kniete am Betstuhl von Erzherzog Franz Ferdinand im Schloss Eckartsau, stand im Reitkleid in der Spanische Hofreitschule, besuchte die Rudolfsvilla in Reichenau an der Rax (heute Sisi Schloss) und aß kandierte Veilchen in der Backstube vom K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL.

Und wir gehen und gehen…ohne jemals stehen zu bleiben

Manche Menschen zeigten uns zu Beginn den Vogel. Niemand glaubte an mich oder uns. Wir verabschiedeten sie alle.

Manche begleiteten uns ein Stück, danach trennten sich wieder unsere Wege.

Und aus so mancher flüchtigen Begegnung wurden Freunde, Wegbegleiter und -bereiter.

Und bei manchen wäre es besser gewesen, ihnen niemals begegnet zu sein.

So viele kamen und gingen. Und doch hing an so mancher Person unser Herz und deshalb kamen sie zurück.

Fehler passierten. Manchmal verirrten wir uns. Manchmal waren wir verloren und haben doch wieder zueinander gefunden.

Träume groß…

Wir träumen noch immer!

Wir träumen für euch. Wir träumen für uns.

Danke ist nicht genug. Und trotzdem ist es das einzige Wort, dass es zu sagen gilt.

Liebe Maria José. Danke! Danke für dein Sein, dein Laufen, dein Lachen, dein Singen, dein Tanzen. Wir lieben dich. Auch und gerade weil…na, du weißt ja selbst 💜.

Liebe Ida. Danke! Danke für dein Sein, deine ruhige besonnene Art. Deine Art uns manchmal den Kopf wieder zurechtzurücken. Wir schätzen dich sehr 💜.

Liebe Sisi! Reich mir die Hand, träumen wir gemeinsam. Ich liebe dich für alles was du bist. Wer du bist. Wie du bist 💜.

Liebe Sternenkaiserin-Freunde! Danke! Danke für eure Treue, eure Träume, eure Kommentare, eure Kritik und euer Lob. Ohne euch wären wir nichts!

Danke an alle Geschäftspartner, ohne eurem JA!, wären wir nicht wo wir sind. Danke für euer Vertrauen!

Träume groß…

Eure Petra (~ Marie ~)

💜lichen Dank an das wunderschöne Schloss Eckartsau für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Geheimnisvolle zauberhafte Momente,
wenn sich Himmel und Erde umarmen,
wenn sich die Dunkelheit und das Licht küssen,
wenn sich Feuer und Wasser im Tanz wiegen,
wenn Unmögliches plötzlich möglich wird…

🌟Sisi🌟

– Anke Junginger –

Vielen Dank für die Einladung an
Gartenschloss Herberstein💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wann das Veilchen blüht und der Kuckuck singt
Und die Nachtigall flötet im Busch,
Wann die Jugend munter zum Reigen springt
Und es rauscht durch die Blätter husch! husch!
Dann führet zum Baume, zum Quell
Die Gesellin der frohe Gesell,
Dann paart sich die Liebe im Busch.

Sei willkommen, Frühling, du süßer Gast!
Sei willkommen, du fröhlicher Mai!
Der die Freude bringt und die Sorge haßt.
Noch sind Leben und Jubel uns frei.
Auf! liebliches Mädchen, zum Tanz!
Weil dir blühet der liebliche Kranz
Der Jugend, ein fröhlicher Mai.

Wann der Winter schneit und das Alter friert,
Dann du wünschest und weinest umsonst;
Wer die Blume pflückt, die den Frühling ziert,
Der verstehet die glücklichste Kunst.
Süß Liebchen, wir kommen zur Stell‘ –
Wie dir glänzen die Äugelein hell!
Frau Luna, ihr Sternlein mit Gunst.

~ Marie ~

Ernst Moritz Arndt

💜lichen Dank dem wundervollen Schloß Schönbrunn für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Kinder brauchen Liebe.
Kinder brauchen Halt.
Kinder ohne Liebe
lernen die Gewalt.

Kinder wollen leben,
träumend noch bereit,
euch ihr Herz zu geben,
aber habt ihr Zeit?

Kinder wollen spielen.
Zeigt das „Ja“ und „Nein“.
Laßt sie Nähe fühlen,
laßt sie glücklich sein.

Kinder brauchen Liebe,
wollen fröhlich sein.
Fällt euch bei der Liebe
nicht die Liebe ein?

🌟Sisi🌟

Geert-Ulrich Mutzenbecher

Vielen Dank für die Einladung an
Wasserschloss Totzenbach💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, ich möchte morgen unbedingt ins schöne Neuberg an der Mürz. Ich möchte Reiten und meine Ruhe. Bitte veranlasse das.“

„Majestät, ich hoffe nur, dass das es in Neuberg nicht zu kalt zum Reiten ist.“

~ Marie ~ 

💜lichen Dank dem wunderschönen Gartenschloss Herberstein für die Einladung 💜 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nach diesen trüben Tagen
Wie ist so hell das Feld!
Zerrissne Wolken tragen
die Trauer aus der Welt.

Und Keim und Knospe mühet
Sich an das Licht hervor,
Und manche Blume blühet
Zum Himmel still empor.

Ja auch so gar die Eichen
Und Reben werden grün!
O Herz, das sei dein Zeichen!
Herz, werde froh und kühn!

🌟Sisi🌟

Hoffmann von Fallersleben

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Fuschl Resort & SPA💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Now I’ve heard there was a secret chord
That David played, and it pleased the Lord
But you don’t really care for music, do you?
It goes like this the fourth, the fifth
The minor fall, the major lift
The baffled king composing Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

Your faith was strong but you needed proof
You saw her bathing on the roof
Her beauty and the moonlight overthrew you
She tied you to a kitchen chair
She broke your throne, and she cut your hair
And from your lips she drew the Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

You say I took the name in vain
I don’t even know the name
But if I did, well really, what’s it to you?
There’s a blaze of light in every word
It doesn’t matter which you heard
The holy or the broken Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

I did my best, it wasn’t much
I couldn’t feel, so I tried to touch
I’ve told the truth, I didn’t come to fool you
And even though it all went wrong
I’ll stand before the Lord of Song
With nothing on my tongue but Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

~ Marie ~

Song: Hallelujah
Writer: Leonard Cohen

💜lichen Dank dem wundervollen Schlosspark Laxenburg für die Einladung 💜 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Das Fest ist jetzt zu Ende.
Unsere Spieler, wie ich euch sagte, waren Geister
Und sind aufgelöst in Luft, in dünne Luft.
Wie dieses Scheines lockrer Bau
So werden die wolkenhohen Türme, die Paläste,
Die hehren Tempel, selbst der große Ball.
Ja, was nur Teil hat, untergehn,
Und, wie dieses leere Schaugepräng erblaßt,
Spurlos verschwinden.
Wir sind solcher Stoff wie der zum Träumen,
Unser kleines Leben umfaßt ein Schlaf,-
Ich bin gereizt, Herr
Habt Geduld mit mir. Mein alter Kopf ist schwindlicht.
Seid wegen meiner Schwäche nicht besorgt.

~ Marie ~

William Shakespeare

💜lichen Dank dem wundervollen Schloss Ruegersfür die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Endet schon des Tages Leben
und sein ganzes Glück?
Töne und Gestalten schweben
in sich selbst zurück.

Zwischen Wachen, zwischen Träumen
trinkt die Seele schon,
zugeweht aus andern Räumen,
leisen Harfenton.

Breite nun, du sternenschöne,
atemstille Nacht,
deine Schleier und versöhne
wo ein Leiden wacht.

🌟Sisi🌟

Johann Georg Fischer

Vielen Dank für die Einladung an
Palais Schönburg ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ja! Mein Glück – es will beglücken –
alles Glück will ja beglücken!
Wollt ihr meine Rosen pflücken?

Müßt euch bücken und verstecken
zwischen Fels und Dornenhecken,
oft die Fingerchen euch lecken!

Denn mein Glück – es liebt das Necken!
Denn mein Glück – es liebt die Tücken! –
Wollt ihr meine Rosen pflücken?

🌟Sisi🌟

Friedrich Nietzsche

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Eckartsau💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, jetzt komm schon. Sei nicht so ein Wetterfrosch. Egal ob es regnet oder nicht, ich möchte jetzt Spazierengehen. Zu Hause fällt mir die Decke auf den Kopf.“

„Aber Majestät. Es ist wirklich sehr kalt und nass draußen.“

~ Marie ~ 

💜lichen Dank dem wundervollen Schloss Esterházyfür die Einladung 💜 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Eine Möve bin ich von keinem Land,
Meine Heimat nenne ich keinen Strand,
Mich bindet nicht Ort und nicht Stelle;
Ich fliege von Welle zu Welle.

🌟Sisi🌟

Elisabeth von Österreich: Das poetische Tagebuch – Kapitel 10
@ Spiegel.de

Vielen Dank für die Einladung an
Schlosspark Laxenburg💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Aber Papperlapapp Marie, immer die Ausreden, warum du nicht in den Garten möchtest. Es regnet, es ist kalt, es schneit oder es geht ein Sturm. Los, jetzt, gehen wir hinaus.“

„Majestät, es regnet aber wirklich und ich mache mir Sorgen um Ihre Lunge.“

~ Marie ~ 

💜lichen Dank dem wundervollen Palais Schönburgfür die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell?
Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell?
Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:
„Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!“

Was knospet, was keimet, was duftet so lind?
Was grünet so fröhlich? Was flüstert im Wind?
Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain:
„Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!“

Was klingelt, was klaget, was flötet so klar?
Was jauchzet, was jubelt so wunderbar?
Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:
„Der Frühling, der Frühling!“ – da wußt‘ ich genug!

🌟Sisi🌟

Heinrich Seidel

Vielen Dank für die Einladung an
Schlosspark Laxenburg 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Allabendlich treibt’s mich hinaus,
Ich muss die Sonne seh’n
Die glückliche, beneidete,
Im Meere untergeh’n.

»Nicht ist’s dein Gold, nicht ist’s dein Schein,
Um den mein Sinn sich kränkt,
Wohl aber, dass die hehre See
Dich jede Nacht umfängt.

Und während du ihr Flutenherz
Erwärmst mit deiner Glut,
Steh‘ ich im Finstern hier und frier
Vor Eifersucht und Wut!«

🌟Sisi🌟

Elisabeth von Österreich: Das poetische Tagebuch – Kapitel 9
Guttenberg.spiegel.de 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Reiz der Rose
Liegt nicht lediglich
In Ihrem Duft
Und Ihrem Antlitz
Sondern darin,
Daß derjenige,
Der Ihre Schönheit und
Ihren Wohlgeruch genießen will,
Auch Ihre Dornen
Lieben muß.

🌟Sisi🌟

Daniel Lipp

Vielen Dank für die Einladung an Palais Schönburg 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Auf Christi Himmelfahrt allein
Ich meine Nachfahrt gründe
Und allen Zweifel, Angst und Pein
Hiermit stets überwinde.
Denn weil das Haupt im Himmel ist,
Wird seine Glieder Jesus Christ
Zur rechten Zeit nachholen.

Weil Er gezogen himmelan
Und große Gab empfangen,
Mein Herz auch nur im Himmel kann,
Sonst nirgends, Ruh erlangen;
Denn wo mein Schatz gekommen hin,
Da ist hinfort mein Herz und Sinn,
Nach Ihm mich stets verlanget.

Ach Herr, laß diese Gnade mich
Von deiner Auffahrt spüren,
Daß mit dem wahren Glauben ich
Mag meine Nachfahrt zieren
Und dann einmal, wann Dir’s gefällt,
Mit Freuden scheiden aus der Welt.
Herr, höre doch mein Flehen!

~ Marie ~

Josua Wegelein

💜lichen Dank dem wunderschönenRenaissanceschloss Greillenstein für die Einladung

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


In die Berge sehnst du dich,
An das Meer, –
Und der Berg des Himmels
Mit seinen steilblauen Wänden:
Ragt er nicht ewig
Vor dir auf?

In die Berge sehnst du dich,
An das Meer, –
Und das Meer des Himmels
Mit seinem tiefblauen Spiegel:
Wogt es nicht ewig
Vor dir hin?

Wie ein Knabe
Träumst du von Bergen,
Träumst du von Meeren…
So wirf den Nacken doch zurück
Und habe mehr denn Berg und Meer –
Hab‘ – Ewigkeit!

🌟Sisi🌟

Christian Morgenstern

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Fuschl Resort & SPA💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Marie, bitte schreibe deiner Schwester in meinem Namen, ich bedanke mich sehr herzlich für den Veilchenduft. Ihr Porträt ist außergewöhnlich gut gelungen.“

„Majestät, das hat Julia sehr gerne gemacht. Ich freue mich, das Majestät den Duft als angenehm empfinden. Das Porträt wird ihr bald ausgehändigt.“

~ Marie ~ 

💜lichen Dank dem wundervollen Gartenschloss Herberstein für die Einladung 💜

Das Porträt zeigt tatsächlich die Schwester von Marie Gräfin von Festetics, Júlia Gräfin von Herberstein, geb. Festetics de Tolna (8.9.1835 – 5.2.1898)

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Schau Marie, sind sie nicht hübsch die neuen Veilchengläser? Da lassen wir doch gleich der Mama und dem Ludwig welche schicken“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an
K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Verhaucht sein stärkstes Düften
Hat rings der bunte Flor,
Und leiser in den Lüften
Erschallt der Vögel Chor.
Des Frühlings reichstes Prangen
Fast ist es schon verblüht –
Die zeitig aufgegangen,
Die Rosen sind verblüht.
Doch leuchtend will entfalten
Von hehren Pfingstgewalten
Gleich einer späten Liebe,
Die lang in sich geruht,
Bricht sie mit mächtgem Triebe
Jetzt aus in Purpurglut.

🌟Sisi🌟

Ferdinand von Saar

Vielen Dank für die Einladung an
Bundesgärten_Wien in den Alpengarten

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Nirgends bin ich so frei, wie beim Reiten. Während der Kaiser seinen langweiligen Ministern zuhört, werden wir Neubergs Pfade erkunden. Komm, Marie. Ist eine gute Gelegenheit für Irland zu trainieren.“

„Majestät, Mr. Bay wird sich freuen zu hören, dass Sie üben, aber soll nicht doch lieber Ida mitkommen?“

~ Marie ~

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Die süßeste Versuchung seit es Kaffeehäuser gibt ;)

Bereits zum zweiten Mal erhielten wir eine Einladung in Wien´s schönste Zuckerbäckerei, der k&k Hoflieferant Demel verwöhnte uns mit Wiener Apfelstrudel und wie könnte es anders sein, dem von der Kaiserin so geliebten Veilcheneis.

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Foto: Demel

Nachdem mein Mariechen mir mitteilte, dass wir erneut die Ehre hätten beim Demel zu gastieren, überlegte ich natürlich sofort welches Kleid denn nun passen könnte?

Bei unserem ersten Besuch trug ich ein violettes Tageskleid, passend zu Sisi´s geliebten kandierten Veilchen, also wollte ich nicht noch einmal in der selben Farbe erscheinen. Ein Filmkleid? Nein, das würde nicht zu einer der traditionsreichsten Konditoreien Wien´s passen.

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Foto sternenkaiserin.com – marie

Also musste ein neues Kleid her! Eines, das farblich und auch historisch zur Geschichte des Hauses passte.

 

Gegründet wurde der Demel bereits im Jahre 1786 und noch heute präsentieren sich die Demel-Salons im wunderschönen Rokoko–Stil der Architekten Portois & Fix, einer der vornehmsten und solidesten Einrichtungsfirmen der Monarchie.

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Foto sternenkaiserin.com – marie

Der aus Württemberg stammende Zuckerbäcker Ludwig Dehne eröffnet am Michaelerplatz, gegenüber dem Bühneneingang des alten K.u.K. Hofburgtheaters seine erste Konditorei.

Einige Jahre später wird der Betrieb bereits zum offiziellen Hoflieferanten und betreut als Monopol das Hofburgtheater.

1799 stirbt Ludwig an Tuberkulose und seine Witwe führt mit ihrem späteren 2. Ehemann Gottlieb Wohlfahrt den Betrieb weiter, nach dessen Tod übernimmt August Dehne, Sohn aus erster Ehe gemeinsam mit der Mutter die Zuckerbäckerei und verkauft sie 1857 an seinen ersten Lehrling, Christoph Demel, da sein eigener Sohn lieber Jurist statt Zuckerbäcker wurde.

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August Dehne (Illustrirtes Wiener Extrablatt, 1875 Foto: wikimedia/commons

10 Jahre später übernehmen seine Söhne Joseph und Karl die nun gleichnamige Zuckerbäckerei: Ch. Demel’s Soehne.

1887 dann die Übersiedlung ins Palais am Kohlmarkt, 1888 wird das alte Burgtheater am Michaelerplatz abgerissen und der gesamte Platz umgestaltet, daher siedeln die Gebrüder Demel vom Michaelerplatz in das Palais am Kohlmarkt. Die Architekten Portois & Fix werden mit der Gestaltung der Gewölbe beauftragt, welche die Räume im Stil des Rokoko und die Einrichtung im Stil des Regency gestalten.

Neben Kaiserin Elisabeth sind viele weitere bekannte Mitglieder der Wiener Gesellschaft wie Katharina Schratt und Pauline Metternich Stammgäste beim Demel.

Eine Besonderheit sind auch die Demelinnerinnen, die stets weibliche Bedienung wurde ursprünglich aus Klosterschulen rekrutiert und trug eine einheitliche lange, schwarze Tracht mit weißer Schürze.

Traditioneller Weise pflegten diese Damen auch eine eigene Sprache, das „Demel – Deutsch“ eine Art Höflichkeitsform in der dritten Person Mehrzahl ohne persönlicher Anrede. Geklungen hat das dann ungefähr so „Haben schon gewählt?“ oder „wünschen zu Speisen?“

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Foto sternenkaiserin.com – marie

Nachdem Carl Demel stirbt (sein Bruder Josef starb noch früher), führt seine Witwe, Maria Demel, geb. Griensteidl, die Tochter des bekannten Cafetiers, die nächsten zwanzig Jahre den Demel.

Nach ihrem Tod übernimmt deren Sohn Karl Demel das Geschäft, das er bis zu seinem Tode 1917 offiziell führt.

Die eigentliche Hausfrau ist allerdings seine Schwägerin, Anna Demel, geb. Siding. Anna´s Schwester, Flora Siding, die beim Theater war, lebte ebenfalls zurückgezogen im Hause am Kohlmarkt. Ihre, aus einer unglücklichen Verbindung zu dem ungarischen Magnaten Nikolaus von Szemere entstammende Tochter Klara, wurde von Anna Demel adoptiert und war mehr oder weniger die letzte Frau, die ihr Leben ganz in den Dienst des Demel stellte.

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Anna Demel Foto: geni.com

Wie bereits üblich wurden wir sofort freudig begrüßt und zu unserem Platz geführt.

Ein Tisch am Fenster, mit Blick auf den Kohlmarkt, dessen Name jeder Sissi Fan natürlich kennt, denn wer erinnert sich nicht an die Szene, in der Romy ihrem Kaiser freudestrahlend erzählt, wie ihr die Wiener Bevölkerung am Kohlmarkt beinahe vor Begeisterung das Kleid zerrissen hat?

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Foto sternenkaiserin.com – marie

Ein Zustand, den ich nur zu gut nachvollziehen kann. 😉

Meine ganz persönliche Demelinnerin brachte wie stets ein Kännchen warmer Milch und dazu dieses Mal ein Wiener Frühstück.

Ein Kaisersemmerl und Ei im Glas, kennt ihr das? Weiches Ei in einem kleinen Schüsserl ohne Schale serviert?

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Foto sternenkaiserin.com – marie

Nach ein paar, zumindest damals verbotenen Blicken in die Tageszeitung folgte ich einer weiteren Tradition. Ich durfte die Tortenkünstler in der Backstube besuchen und man bot mir die feinsten Köstlichkeiten zum Probieren an.

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Foto sternenkaiserin.com – marie

Nun könnt ihr Euch ja vorstellen, dass es mir unmöglich war all diese Herrlichkeiten zu versuchen und so beschränkte ich mich, wie üblich, auf meine Lieblingsnascherei, die ich auch stets auf all unseren Reisen mitführe, die kandierten Veilchen.

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Foto sternenkaiserin.com – marie

Zuckerbäcker aus der ganzen Welt bemühen sich um eine Ausbildungsstelle in diesem altehrwürdigen Haus und so staunte ich nicht schlecht, als mir ein Mädchen aus Boston/Amerika eine Kostprobe reichte.

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Foto sternenkaiserin.com – marie

Nun ist der Demel nicht nur für „meine“ Veilchen bekannt, sondern bietet natürlich eine Vielfalt von Köstlichkeiten, die das Herz jeder Naschkatze höher schlagen lassen.

Spezialität des Hauses ist jedoch die Anna Demel Torte, benannt nach der Grand Dame des Hauses.

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Als die Österreichisch – Ungarische Monarchie unterging, schien im Demel die Zeit still zustehen. Anna Demel wachte streng darüber, dass der alten Ordnung Genüge getan wurde.

Im Demel blieb ein Graf auch in der Republik noch ein Graf, man hielt seinem aristokratischen, verarmten Vorkriegspublikum die Treue.

Trotz Verbot und Strafe ließ Anna Demel weder auf dem Portal noch auf den Konfektschachteln das Emblem K. u. K. Hofzuckerbäcker entfernen.

Anna Demel ist auch heute noch, lange nach ihrem Tod im Jahre 1956, als Pionierin bekannt, die als erste Frau den Titel „Kommerzialrat“ erhielt (1952) und der im Demel mit der berühmten Anna Torte – einer Verführung aus feinsten Nougat, auch heute noch Tribut gezollt wird.

Nach Anna’s Tod übernimmt ihre Adoptivtochter Klara Demel die Geschicke der Hofzuckerbäckerei.

Nach dem Tode seiner Gemahlin Klara 1965 führt ihr Mann Baron Federico v. Berzeviczy-Pallavicini den Demel weiter. Der hochbegabte Künstler Federico v. Berzeviczy-Pallavicini begründet die bis heute bestehende maßgebende Stellung des Demel. Während seiner Zeit bei Demel begründete er die Tradition, aus Schaustücken des Zucker- und Schokoladenhandwerks extravagante, neobarocke Inszenierungen zu gestalten.

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Federico Berzeviczy-Pallavicini Foto: Demel

Er prägt mit seinen faszinierenden Auslagen und kunstvoll gestalteten, verspielten Designs das Erscheinungsbild des Demel.

Zahlreiche dieser Motive sowie viele weitere wunderschöne Jahrhundertwende- und Wiener Werkstättenmotive, finden sich bis heute zum Teil unverändert auf den einzigartigen Bonbonschachteln und Verpackungspapieren wieder.

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Nachdem Federico v. Berzeviczy-Pallavicini das Familienunternehmen 1972 verkaufte, um sich in Italien und New York künstlerisch zu betätigen, begann für den Demel eine unruhige Zeit, als er kurzer Hand vom österreichischen Enfant Terrible Udo Proksch,- damals unter dem Synonym Serge Kirchhofer, Besitzer von 17 Telefonnummern, 38 Mänteln im Military-Look und zahlreichen Geburtsdaten,- übernommen wurde.

Proksch gründet daraufhin den, im zweiten Stock residierenden „Club 45“ in dem sich sämtliche Politiker, Künstler und Medienrepräsentanten trafen die damals Rang und Namen hatten.

20 Jahre später wechselt der Demel wieder den Besitzer, nachdem Proksch aufgrund der Versenkung des Schiffes ‚Lucona‘ verhaftet wird.

Ende 2002 wird der Demel Teil des international-tätigen Österreichischen Cateringunternehmen DO & CO, das stets darauf achtet den Betrieb traditionsgerecht weiterzuführen und die wertvolle Marke Demel zu bewahren.

Nach dem Ausflug in die Backstube kehrte ich unter den neugierigen und staunenden Blicken der internationalen Gäste zu meinem Platz zurück und ließ mir die Köstlichkeit, der auch die Kaiserin persönlich verfallen war servieren, das Veilchensorbet.

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Foto sternenkaiserin.com – marie

Falls ihr jemals im Frühling (dies Köstlichkeit ist nur im Frühjahr erhältlich) in Wien seid, müsst ihr es unbedingt versuchen, es gibt nichts Vergleichbares.

Eine weitere Köstlichkeit, die auch von Elisabeth sehr geschätzt wurde, ist natürlich der handgezogene Apfelstrudel, sehr zum Leid meines Mariechens natürlich standesgemäß mit Rosinen! Daneben gibt es nicht nur Demeltorte, Dobostorte, Fächertorte, russische Punschtorte, Esterházy-Torte und weitere Konditorei-Spezialitäten sondern auch die Demel Sachertorte, die zum Unterschied zur „Original Sacher Torte“ keine zusätzliche Marmeladeschicht in der Mitte hat. Erfunden hat sie Franz Sacher, vollendet zur heutigen Form hat sie allerdings sein Sohn Eduard Sacher, während seiner Ausbildung beim Demel.

Nach einem jahrelangen Rechtsstreit heißt die Demelsche Torte heute „Demel´s Sachertorte“, die andere „Original Sacher Torte“

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Foto sternenkaiserin.com – marie

Wie immer war es ein ausgesprochen süßer, wenn auch kalorienreicher Besuch in unserem Lieblings Kaffeehaus.

Ich bedanke mich für die Einladung und vielen Köstlichkeiten und freue mich auf das nächste Mal.

Sisi


Rechtliche Hinweise:
Bildrechte: Sternenkaiserin,com – marie, Demel, Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Text: Sisi

Videos: sternenkaiserin.com – marie

Im selben Zimmer wie Queen Elizabeth….

Unsere Wege führten uns bereits in unzählige Schlösser und an viele besondere Orte in und um Österreich, aber ein Hotel der Luxusklasse wie das Imperial in Wien war noch nicht dabei. Mein Mariechen koordinierte den Termin seit Wochen und ging wieder einmal ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: perfekte Planung bis ins kleinste Detail. Die Informationen, die sie mir mitteilte waren kurz und präzise wie immer und lauteten „auf dieser Stiege brauchen wir eine Schleppe“!

Leichter gesagt als getan, denn welches Kleid mit Schleppe passt dort hin? Ich wälzte Bücher, befragte das Internet und wurde schließlich in einem Ausstellungskatalog des V&A Museum in London fündig. Ein Tageskleid, reichlich verziert mit Borten und Fransen, geschmückt mit Bändern, Spitzen UND Schleppe. Ich änderte die Farbe, verlängerte die Schleppe und los ging’s. Es entstand ein Kleid in der Farbe der Fürstensuite – Royalblau.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Fast 75 m Seidenband fassten die 25 m Rüschen und bildeten so, wie ich meine, eine würdige Schleppe für die Prunktreppe des Imperials. Die Fürstensuite war bereit gestellt, frische Blumen schmückten alle Tische, Obst stand bereit und das Personal war zum Empfang der Kaiserin aufgestellt. Wir betraten das ehrwürdige Hotel und wurden vom Concierge begrüßt. Zwei Hausdiener öffneten die große Flügeltür und die Hotelpagen kümmerten sich ums Gepäck, auch die Hutschachteln und Krinolinen, etc. wollten versorgt werden.  

Was für ein Empfang!

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Das Hotel Imperial Vienna wurde zwischen 1862 und 1865 im Auftrag von Phillip von Württemberg als Palais an der Ringstraße erbaut. Baumeister war Heinrich Adam, der das Gebäude im italienischen Neo-Renaissance Stil errichtete. Die Innenräume sind zum Teil mit Stein verkleidet: die Pfeiler der großen Halle sind aus Carraramarmor, die Pilaster im Festsaal haben Auflagen des gelben Marmors Giallo di Siena, Wandflächen und Säulen bestehen aus Kunstmarmor.

Bei der Feststiege sind die Wandflächen, Balustraden und die großen Säulen aus Kunstmarmor, die Stufen sind aus Kaiserstein.

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Foto:: sternenkaiserin.com – Marie

Herzog Phillip Alexander Maria Ernst von Württemberg war der Sohn von Herzog Alexander Friedrich Wilhelm von Württemberg und Marie Christine von Orléans, er bewohnte das Palais mit seiner Gemahlin, der geborenen Erzherzogin Marie Therese von Österreich, von 1866 bis 1871, und verkaufte es danach an den Bankier Horace von Landau .

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Das Palais wurde zu einem Hotel umgebaut und am 28. April 1873 zur Wiener Weltausstellung 1873 in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet.

Während der Monarchie kamen Gäste wie Fürst Otto von Bismarck, Graf Patrice de Mac-Mahon, König Milan von Serbien, Zar Ferdinand von Bulgarien, Richard Wagner usw. ins Hotel Imperial. Während des Ersten Weltkrieges lief der Betrieb fast normal weiter, nur das Personal wurde zunehmend weiblich. 1928 erhöhte man das Gebäude um zwei Stockwerke. Nach dem Anschluss Österreichs logierte hier Adolf Hitler, in der Besatzungszeit machten die Russen das Hotel zu ihrem Hauptquartier und hinterließen einige Schäden, die Möbel verschwanden während dieser Zeit fast vollständig. Nach dem Krieg wurde das Haus saniert und die Möbel wieder angeschafft. 

Traditionellerweise logieren Staatsgäste im Hotel Imperial. Die bekanntesten waren John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow bei ihrem Gipfeltreffen 1961 in Wien. Richard Nixon, König Olav von Norwegen, Marschall Tito, König Leopold von Belgien, die indische Premierministerin Indira Gandhi, Königin Elisabeth von England, König Juan Carlos von Spanien sowie Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko von Japan, gaben sich ebenso mehr oder weniger die Klinke in die Hand. Auch zahlreiche prominente Künstler waren zu Gast im Hotel Imperial, darunter Otto Preminger, Walt Disney, Otto Klemperer, Alfred Hitchcock, Frank Sinatra, Woody Allen, Yul Brynner, Peter Ustinov, Michel Piccoli, Zubin Mehta, Vladimir Horowitz, Riccardo Muti, Mick Jagger, Mariah Carey und Sofia Coppola. Michael Jackson schrieb hier den berühmten Song: Earth Song.

Man führte uns über die Prunkstiege hinauf zu „unserer“ Suite, ein wahrlich atemberaubender Anblick, bei dem sich bestimmt auch der Märchenkönig Ludwig wohl gefühlt hätte.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Mich zumindest erinnerten diese Räume an den Adler, der seiner Möwe einsame Gedichte schrieb. Es mag wohl an den bayrischen Farben oder den Lilien gelegen haben, aber irgendwie hätte dieses Zimmer genauso gut in Neuschwanstein sein können.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Mit „Fannys“ Hilfe begannen wir Bilder zu machen und taten das, was auch die Kaiserin getan hätte: wir wechselten die Kleider, richteten die Haare und nahmen dann, mit Blick auf das Winterhaltergemälde unseren Tee, serviert vom eigenen Butler, ein.

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Fotos: sternenkaiserin.com – Marie

Natürlich servierte man uns dazu die berühmte Imperialtorte. Ein wahrer Schokogenuss, der mit nichts zu vergleichen ist.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Frisch gestärkt mit einer Tasse Milch zeigte man mir eine ganz besondere Landkarte, die in einem der Gänge aufgehängt ist und die noch aus Mozarts Zeiten stammt – also 18. (!) Jahrhundert. Darauf ist der innere Kern von Wien zu sehen, die Stadtmauer und seine vielen Vororte, die heute alle zu Wien gehören: also Penzing, Hietzing, Döbling, Nussdorf, Grinzing usw. Ein Prachtexemplar an alter Karte, die uns die Wandlung der Zeit präsentierte. Kaiser Franz Joseph war es ja, der die Stadtmauer abreißen ließ und die Prachtstraße – Ringstraße – erbauen ließ. 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Wieder zurück in der Suite nutzen wir den Salon um ein wenig zu Lesen, ein paar Briefe zu schreiben und um weitere Pläne zu besprechen. Mein „Leben als Kaiserin“ ist mit einem unglaublichen Aufwand verbunden. Stundenlange Planungen und aufwendige Vorbereitungen sind nötig um das Ergebnis zu erzielen, was ihr dann auf Fotos und Videos präsentiert bekommt. Es muss so perfekt wie möglich sein.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Jeder von uns hat seine Aufgaben, die er erfüllt, denn ohne dieses Vertrauen und die gegenseitige Unterstützung wäre das „Projekt Sternenkaiserin“ nicht möglich.

„Wir träumen groß…..“ wurde in den letzten Monaten zu unserem Leitsatz und der Erfolg gibt uns Recht, man öffnet uns Türen, rollt rote Teppiche aus von denen wohl niemand von uns noch vor einem Jahr zu Träumen gehofft hätte.

Ohne dich Mariechen, wär ich nicht ICH, ohne dich gäbs kein UNS und ohne uns gäbs keine Träume und somit keine Sternenkaiserin!

Natürlich waren wir nicht nur zum Reden in diesem wundervollen Hotel, sondern zum fotografieren und das taten wir dann auch.

Ich möchte Euch einladen, mit den folgenden Bildern die vermutlich prunkvollste Suite des Landes zu genießen.

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Fotos: sternenkaiserin.com – Marie

Das Hotel Imperial wurde 1994 zum besten Hotel der Welt gekürt. Bereits 1961 erhielt das Betreiberunternehmen die staatliche Auszeichnung und damit das Recht, das Bundeswappen im Geschäftsverkehr zu verwenden. Seit 2016 ist das Imperial im Besitz von Al Habtoor Investment aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Übrigens, im Erdgeschoß des Hotels befindet sich das Café Imperial, dort könnt ihr die Spezialität des Hauses – die Imperial-Torte, die nach einem Geheimrezept aus Mandeln, Marzipan und Milchschokolade zubereitet wird, jederzeit selbst versuchen. In Holzschachteln verpackt wird sie weltweit versandt. Entstanden sein soll sie angeblich so: ein Küchenjunge namens Franz-Xaver Loibner erfand die Imperial-Torte für Kaiser Franz Joseph I. anlässlich der Eröffnung des Hotels.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

 

Herzlichen Dank an das gesamte Team vom Hotel Imperial für die Gastfreundschaft! Danke auch an unsere Fanny!

Sisi 


Rechtliche Hinweise:
Textrechte: Sisi, Hotel Imperial
Bildrechte: sternenkaiserin.com 


 

Make a wish – wenn Wünsche wahr werden…

Jeder Mensch hat einen Herzenswunsch, manche davon gehen in Erfüllung, andere bleiben auf ewig ein Traum, wenn man krank ist, bekommen solche Wünsche noch mehr Bedeutung.

Diejenigen von uns die Kinder haben oder kennen wissen, dass viele davon ganz besondere Wünsche haben. Wünsche die uns Erwachsenen vielleicht manches Mal als seltsam oder unwichtig erscheinen und wir wissen auch, dass kranke Kinder noch empfindsamer sind, als gesunde.

Ein erfüllter Wunsch bedeutet manches Mal für den Einzelnen nur einen geringen Aufwand, kann jedoch für ein Kind die Erfüllung eines Traumes bedeuten. Dabei steht für Kinder nicht der materielle Wert im Vordergrund, sondern einzig und allein das wahr werden ihres Traumes.

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(Foto: @make-a-wish)

Als Krankenschwester kann ich aus Erfahrung sagen, dass der Glaube manchmal Berge versetzen kann. Genau dieser Glaube an das scheinbar Unmögliche ist es aber, der manchmal zur Besserung des Gesundheitszustandes beiträgt.

Schwerkranke Menschen mobilisieren ungeahnte Kräfte um Dinge zu erreichen, die ihnen einfach wichtig sind. Glückliche Stunden lassen den schweren, oft allgegenwärtigen Umgang mit der Krankheit  zumindest für eine kurze Zeit in den Hintergrund treten.

In der Rolle der „Kaiserin Elisabeth von Österreich“,  habe ich es immer wieder mit Kindern zu tun, Kindern in allen Altersgruppen, vom Kleinkind bis zum Teenager und speziell die Mädchen sind davon besonders fasziniert.

Warum das so ist? Vielleicht  weil Kinder noch an Märchen glauben, an eine heile Welt, in der am Ende doch noch alles gut wird.Sie sehen in mir die Märchenprinzessin, vielleicht eine lebendig gewordene Puppe oder die älteren von Ihnen gelebte Geschichte.Manchmal geht das sogar soweit, dass es Tränen beim Abschied gibt.Ich erinnere mich an einen kleinen Jungen in München, der bitterlich weinte, weil er „noch bei der Sissi bleiben“ wollte, obwohl es längst Zeit fürs Bett war.Schulklassen baten um ein Bild für ihren Jahresbericht oder das Erinnerungsalbum, um einen gewöhnlichen Schulausflug unvergesslich zu machen.

Vor kurzem in Meran lief ein kleines Mädchen auf mich zu, sprach kein Wort und umklammerte mich, ihre großen Augen strahlten und sie sah mich schlicht minutenlang an. Dabei spielt besonders bei den Kleineren, die Sprache überhaupt keine Rolle.

Durch Zufall sah ich einen Beitrag der „Make-A-Wish Foundation®“, in dem die kleine Mila sich wünschte, einmal im Leben eine Prinzessin zu sein und kam von dem Gedanken nicht mehr los, irgendwie Teil dieser Organisation zu werden. Der Verein, der mittels ehrenamtlicher Helfer schwerkranken Kindern ihre Herzenswünsche erfüllt, wurde auch mir zur Herzensangelegenheit.

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Foto @make.a.wish.at

Es dauerte nicht lange, als mich tatsächlich der Wunsch eines kleinen Mädchens aus Italien erreichte.

„Einmal im Leben die Sisi sehen.“

Die Frage war nicht, ob ich da mitmachen würde, sondern wann und wie es möglich wäre, dieses Mädchen von ihrer Heimatstadt in der Nähe Neapels nach Wien zu bringen.

Solche besonderen Kinder haben besondere Bedürfnisse und benötigen in der Regel spezielle medizinische Betreuung oder diverse medizinische Geräte wie ein Dialysegerät oder eine permanente Sauerstoffversorgung. Dies wird ehrenamtlich organisiert und die anfallenden Kosten durch Spenden gedeckt.  Hinzu kommt die jeweils aktuelle medizinische Verfassung des Kindes, von der ein möglicher Termin abhängt und welche auch zu kurzfristigen Änderungen führen kann.

Die Sissi sollte auch nicht nach Italien kommen, denn Antonella´s Wunsch war es, die Kaiserin in Wien zu treffen. Da sie auf Grund ihrer Krankheit niemals eine Schule besuchen konnte, erzählte ihr ihre Privatlehrerin oft von Wien, Schloß Schönbrunn und der österreichischen Kaiserin.

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(Foto: @Make-A-Wish Foundation®)

Als ich meinen Kollegen und unserer Pflegedienstleitung von dieser Sache erzählte, war sofort klar, egal wann Antonella kommen würde, die Kaiserin oder Principessa Sissy – wie man sie in Italien nennt, würde in Wien auf Sie warten. Irgendjemand würde falls nötig meinen Dienst übernehmen!

Hiermit nochmals ein herzliches Danke an Euch!!!

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(Foto: @Make-A-Wish Foundation®)

Auf Grund des bereits leider sehr reduzierten Gesundheitszustandes war nur ein kurzes Treffen möglich. Es ist nicht die Zeit, die in solchen Momenten zählt, sondern einzig und allein das Erfüllen des Herzenswunsches eines schwerstkranken Kindes.

Es war sicher das emotionalste Treffen, das ich jemals erlebt habe. Der Blick der Kleinen als ich den Garten betrat war unbeschreiblich und ihr Lächeln berührte alle Anwesenden. Für einen kurzen Moment war diese kleine Prinzessin glücklich, lachte und griff nach dem Fächer, den sie dann als Erinnerung an die Kaiserin behalten sollte.

Die Make-A-Wish Foundation®  hat sich genau das zur Aufgabe gemacht, schwerkranken Kindern ihren meist letzten Wunsch zu erfüllen.

 

 Wie kam es nun zu dieser einzigartigen Organisation?

Vor mehr als 37 Jahren war es der sehnlichste Wunsch des an Krebs erkrankten 8 jährigen Chris, einen Tag lang Polizist zu sein.

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(Foto: @Make-A-Wish Foundation®)

2 Cops der Arizona Highway Police hörten davon und ermöglichten ihm diesen Wunsch.

Er fuhr in einer eigenen kleinen Uniform auf einem Minimotorrad und begleitete seine „Kollegen“ mit Blaulicht in einem Streifwagen, verteilte Strafzettel und durfte sogar mit dem Polizeihubschrauber mitfliegen. Diesen beiden Beamten und der Mutter von Chris verdanken wir die Gründung dieser wundervollen Organisation, die bis zum heutigen Tag unzähligen Kindern ihre Wünsche erfüllte und ihnen somit ein kleines bisschen Glück schenken konnte.                                                                                                               

                                                                                               

Heute ist die Make-A-Wish Foundation® die weltweit größte Wunscherfüllungsorganisation.

Viele Internationale und Nationale Stars haben ihre Zeit zur Verfügung gestellt um diverse Wünsche zu erfüllen. Unzählige Bilder und Berichte davon findet man unter http://www.make-a-wish.at

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(Ein Kind besucht im Rahmen von Make-A-Wish US-Präsident Barack Obama Foto:@Wikimedia/cCmmons)

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Foto: make-a-wish-Foundation

Unter anderem unterstützen Alfons Haider und Pia Douwes die österreichische Vereinigung.

Alle Berichte und Fotos solcher Treffen werden ausschließlich nur nach ausdrücklicher Zustimmung der Eltern veröffentlicht.

Mit Hilfe von Sponsor-Beiträgen werden Wünsche erfüllt, die von den Eltern durch die zeitlich oder finanziell angespannte Lage einfach nicht ermöglicht werden können.

Die „Make-A-Wish Foundation®“ ist inzwischen in 40 Ländern als nationale Organisation aktiv und erfüllt alle 17 Minuten irgendwo auf der Welt den Herzenswunsch eines schwer kranken Kindes.

Weltweit erfüllen über 30.000 Mitarbeiter Wünsche von schwerkranken Kindern:

seit 1980 sind das rund 334.000 erfüllte Wünsche!!

Wenn es Euch nun genauso geht wie mir, wenn Euch die Wünsche der Kinder nicht mehr los lassen, dann bitte ich Euch im Namen all dieser Kinder, tragt ein bisschen dazu bei, dass noch ganz viele Träume in Erfüllung gehen!

 

Denn wie schon Dante sagte:

„Drei Dinge sind uns aus dem Paradies geblieben:

Sterne, Blumen und Kinder“

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(Foto: @Make-A-Wish Foundation®)

Teilt die Seite, erzählt Euren Freunden davon, und vielleicht könnt ihr ja sogar irgendwann sogar auch Teil eines Wunsches sein, bis dahin bitte Euch alle um eine kleine Spende zu Gunsten der kranken Kinder.

Lassen wir gemeinsam Träume wahr werden!

Download

@make-a-wish.at

 


 

Ich bedanke mich bei meinen Kollegen, die mitgeholfen haben, diesen Wunsch zu erfüllen.

Auch an unseren Partner, die Firma Heindl ein großes Danke für die „süsse Überraschung“ für Antonelle und ihre Familie.


Rechtliche Hinweise: 

Textrecht: Sisi
Fotorechte: @make-a-wish.at

Einmal Veilcheneis bitte….

Das Lieblingsdessert der Kaiserin von Österreich.

Wo sonst könnte man es besser genießen, als beim k.u.k Hofzuckerbäcker Demel in Wien.

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Gegründet wurde die Konditorei Demel im Jahr 1786 von  Zuckerbäcker Ludwig Dehne am Michaelaplatz, nach seinem Tod führte seine Witwe den Betrieb weiter.

Ihr Sohn August Dehne wurde Anwalt, und verkaufte deshalb 1857 die Konditorei der Eltern an Christoph Demel.

1874 erhielt er den Titel „Hoflieferant“, der noch heute geführt wird.

1888 wurde das alte Burgtheater am Michaelaplatz abgerissen, der Demel zog an die heutige Adresse am Kohlmarkt.

Die Salons wurden im Rokokostil von Portois und Fix eingerichtet und machen damit den Demel zu einem der schönsten Kaffeehäuser in Wien.

Zu seinen Stammgästen zählten die Kaiserin Elisabeth ebenso wie Katharina Schratt, Pauline Metternich und viele andere Angehörige des Kaiserhauses.

Kaiser Franz Joseph ließ oftmals die Köstlichkeiten vom Demel für besondere Anlässe oder Bälle in die benachbarte Hofburg liefern.

Eine Besonderheit vom Demel, die noch aus der Monarchie stammt, ist die ausschließlich weibliche Bedienung, die damals vorrangig aus Klosterschülerinnen bestand.

Die „Demelinerinnen“ tragen traditionell eine schwarze Tracht  mit weißer Schürze. Noch heute sprechen sie die Gäste im „Demel-Deutsch“ in 3. Person an, allerdings tragen die Damen heute keine langen Röcke mehr.

Als 1918 die Monarchie zu Ende ging, wachte Anna Demel streng über die Beibehaltung der alten Traditionen. Sie ließ weder am Eingangsportal, noch auf den Bonbonieren das Emblem des „k.u.k. Hofzuckerbäckers“ entfernen, und hielt somit die alte Ordnung aufrecht.

1952 wurde Anne Demel als erster Frau der Titel „Kommerzialrat“ verliehen.

Baron Ferederico von Berzeviczy-Pallavicini prägte nachhaltig das verspielte Erscheinungsbild der Auslagen und Verpackungen.

Seit 2002 gehört der Demel zur DO&CO Gruppe.

An einem verregneten Tag in Wien besuchten wir den Demel und wurden bereits am Eingang freundlich empfangen. 

Unser Tisch, an dem am Vortag der Prince of Wales gesessen hatte befand sich im oberen Stockwerk. 

Man brachte mir zuerst eine weitere Spezialität vom Demel, die „Anna Demel Torte“ eine Torte mit Nougatcreme zum Probieren, die Torte ist ein wahr gewordener Schokoladentraum, und wirklich eine Sünde wert!

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Ich reichte sie an meine Damen weiter, denn ich war ja nicht hier zum Torten essen. Ich war hier um etwas ganz besonderes zu essen und dann kam es! 

Das Veilcheneis! Allein schon die Farbe ist unglaublich, ein kräftiges Violett. 

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Der Geschmack ist unbeschreiblich, eine Mischung zwischen süß und leicht säuerlich, gemischt mit dem typischen Geschmack von Veilchen zerschmilzt es auf der Zunge.

Bedient wurden wir von Frau Sabine, die dem Erscheinungsbild der Demelinerinnen perfekt entsprach. Hier nochmal ein Danke an diese ausgesprochen nette Dame! 

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Nach dem wir unsere Kaffeejause beendet hatten, wurde ich noch eingeladen, die Backstube zu besichtigen, um die kandierten Veilchen zu verkosten.

Herr Oliver, der Bäckermeister begrüßte mich und ließ all seine „Zuckerfeen“ antreten zur Veilchenverkostung.

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Hätte ich diese Nascherei nicht schon längst gekannt, wäre ich ihr spätestens jetzt verfallen. 

Zum Abschluss unserer Besuches besichtigten wir noch den zauberhaften kleinen Einkaufsbereich, der wie könnte es anders sein ganz in Lila gehalten ist, um ein paar Naschereien für unsere weiteren Reisen mitzunehmen.

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Ich kann hiermit jedem Wien Besucher nur wärmstens empfehlen dem Hause Demel unbedingt einen Besuch abzustatten. 

Ein Traditionshaus, in dem immer noch ein Hauch der alten Zeit spürbar ist.

Ich freue mich jetzt schon darauf, bald wieder zu sagen:

„einmal Veilcheneis bitte…..“

*Sisi*

 


Rechtliche Hinweise:
Textrechte: Sisi
Bildrechte: Charlotte Schwarz|Fotogräfin2017


 

Zu Besuch bei Graf Daun Kinsky

„Von der Innenausstattung des Palais konnte selbst das Kaiserhaus nur träumen“

Mit diesem Satz wurden wir herzlich im Foyer eines der schönsten Palais in Wien begrüßt.

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Das Palais Daun–Kinsky steht mitten in Wien an der Freyung, mit Blick auf die Schottenkirche und ist ein wahres Barockjuwel.

 

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Johann Lucas von Hildebrandt, Foto: @Wikimedia/Commons

Erbaut wurde es von Feldmarschall Wirich Phillip Laurenz Graf von und zu Daun Fürst von Thiano.

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Wirich Philipp Graf Daun, Portrait Unbekannt, Heeresgeschichtliche Museum Foto: @Wikimedia/Commons

Als Baumeister wurde Lucas von Hildebrandt, der unter anderem auch das Obere Belvedere, das Palais Schwarzenberg oder Schloss Mirabell in Salzburg baute beauftragt. Zwischen 1713 -1719 entstand dieses einmalige Gebäude mit italienischen Flair.

Stuckdekor von Alberto Camesina und märchenhafte Fresken von Carlone und Marcantonio Chiarini regen die Besucher zum Träumen und Staunen an.

„Gestatten ich bin nicht von der Freyung“ wurde zum geflügelten Wort unter den Adeligen. Je näher man der Hofburg war, desto näher der Kontakt zum Kaiserhaus. Um seinen Stand gleich anfänglich zu definieren, wurde dieser Spruch zu einem geflügelten Wort.

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Schon allein der Eingang ins Palais ist sehenswert, durch eine schwere Tür betritt man dann das Treppenhaus mit seiner Prunkstiege.

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Normalerweise war es üblich, dass die Familie im Parterre gewohnt hat und den Gästen der 1. Stock zur Verfügung stand. In diesem Falle war es aber umgekehrt. Die Gäste wurden im Parterre untergebracht und die Familie residierte im 1. Stock. Als Dank für die Mühe des Aufstieges, ließ Graf Daun dieses Deckenfresko erstellen. Die Damen werden es ihm täglich gedankt haben, denn im enggeschnürten Korsett täglich die Treppen rauf und runter zu steigen, war sicher kein leichtes.

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Am Weg zum absoluten Highlight des Palais, dem ovalen Saal, kommt man an 4 Engerln vorbei, beim dritten, so sagt sie Legende, soll man stehen bleiben und den Popo reiben.

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Der wohl aufwendigste Saal des ganzen Palais ist der ovale Festsaal, in dem auch heute noch Hochzeiten oder Empfänge statt finden! Es war der letzte ovale Festsaal der gebaut wurde, danach wurde nur noch rechteckig gebaut. Der Aufwand und die Kosten waren einfach enorm.

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Vergoldeter Stuck und rote Wandtapeten machen diesen Raum unvergleichlich.

Wer vor hat eine Märchenhochzeit zu feiern, in diesen Räumlichkeiten werden Prinzessinenträume Wirklichkeit.

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Wir gingen von einem Raum zum Nächsten und wenn man mich nun fragen würde, welcher Saal der Schönste ist, ich könnte es nicht sagen, da jeder für sich absolut traumhaft ist.  Es gab wie zu dieser Zeit üblich, einen eigenen Herrensalon in zart blaugrau gehalten, mit einem wunderschönen Kamin.

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Der Damensalon wurde in zarten rosa und gold Tönen gestaltet.  Mit ein bisschen Fantasie kann man sich hier noch Gräfin Daun vorstellen, wie sie zum Nachmittagstee einlud.

Von hier aus kann man sehr gut die gesamte Freyung überblicken.

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Der gelbe Salon war der ehemalige Speisesalon des Fürsten Kinsky. Die Vertäfelung an den Wänden besteht aus einem ehemaligen Chorgestühl.

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Das Palais verfügt über eine wechselhafte Geschichte, der Sohn des Erbauers verkaufte 1746 aus finanziellen Gründen das Palais an den Reichsgraf Khevenhüller zu Aichelberg.

1761 wurde es wieder verkauft, dieses Mal an Ferdinand Bonaventura, Graf von Harrach. Dessen Tochter, die den Grafen Joseph Kinsky von Wchynitz und Tettau heiratete, erbte es 1778 und somit wurde aus dem „Daun“ das „Daun-Kinsky“

Bis 1938 blieb das Palais im Familienbesitz und wurde dann von der deutschen Wehrmacht beschlagnahmt.

Erst 1986 verkaufte der in Argentinien aufgewachsene Sohn Franz Ulrich am 12. Juni das Palais.

1997 wurde das „Daun-Kinsky“ von der Karl Wlaschek Privatstiftung gekauft und zwischen 1998 und 2000 gründlich renoviert.

Seit 2002 ist das Palais in die „Palais Event Veranstaltungen GmbH“ eingegliedert.

Seit 2011 Eingliederung in die Österreichische Verkehrsbüro Gruppe.

Ich bedanke mich, für diesen wunderschönen Nachmittag, und die einzigartige Gelegenheit, diese wundervollen Bilder zu machen.

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☆Sisi☆

 


Rechtliche Hinweise:
Text: Sisi, Palaisevents
Bildrechte: Charlotte Schwarz|Fotogräfin


 

Stationen einer Kaiserin

2011 fand der Kaiserball in Bad Ischl statt, der mich zur Kaiserin machen sollte. Es folgten viele weitere Termine und Veranstaltungen, an denen ich teilweise allein, oder an der Seite des Kaisers teilnahm. Ein paar davon könnt ihr hier nachlesen.

Die Ennstal classic war eine der ersten Veranstaltungen bei denen ich Bekanntschaft mit Prominenz und Presse machen konnte. Im Kurpark in Ischl machten  Hans Knauss, und der vermutlich allen bekannte „Seyffenstein – Rudi Roubinek“ Station.
Die Nacht der Kaiser, bei der mir Franz Klammer die Hand küsste, und sich so den „Ärger“ des Kaisers einhandelte.

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Eine Sportwagen Alpentrophy,
der Besuch im Kaiserin Elisabeth Museum in Possenhofen
Und dann, das für mich wohl beeindruckenste Erlebnis, der Kaiserzug Bad Ischl.

Ein Tag an dem man sich nicht ganz entscheiden kann, ob man nun im Sissy Film von E. Marischka spielt, oder doch in der Vergangenheit wandelt.


Eine Einladung zum Herbstmanöver in Laakirchen, an dem ich standesgemäß im Damensattel mit ritt.
Die Hochzeit im Novemvon Herta Margarethe & Sandor Habsburg in Wien, die mich vor die Herausforderung stellte, was trägt man auf einer Hochzeit? Weiß ist ja bekanntlich der Braut vorbehalten, und so wurde daraus das rote Kleid aus der Sisi Neuverfilmung mit C. Capadondi.

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2012 begann mit einem besonderem Geburtstag. Die „Schönbrunn“ wurde 100 Jahre alt. Dieses Schiff werden einige vielleicht erkennen, es ist das selbe mit dem Romy Schneider auf Brautfahrt ging, somit war es für mich klar, dass es für diesen Tag nur ein einziges Kleid geben konnte, das dafür in Frage kam.

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Der zweite Kaiserzug in Bad Ischl stand an, und das Kleid dafür, dessen Vorlage ein Kleid aus der Verlobungszeit der Kaiserin ist, wurde zu einem meiner persönlichen Lieblingskleidern, vielleicht auch deswegen, weil es anstatt braun kariert wie das Original nun in der Lieblingsfarbe der Kaiserin und mir erstrahlte.

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Eine weitere Nacht der Kaiser Bad Ischl, doch dieses Mal in der Trinkhalle, statt im Kurhaus fand statt.

Im Anschluss ging es fast direkt weiter zum Traubenfest in Meran, wo die Kaiserin ja als „die schwarze Frau“ bekannt war – und dürft raten, welches Kleid nun gemacht werden musste?

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Silvester feierten wir mit Auszügen aus dem „Elisabeth Musical“ in der Villa Seilern in Ischl
Jubiläumskonzert Trinkhalle Bad Ischl – 175 Jahre Sisi

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2013 ging es weiter mit einem Ausflug in den Süden – Sisi Straße Sitzung Triest
Einer weiteren Schifffahrt, der Jubiläumsfahrt am Attersee.
Dem Traubenfest in Meran, und dem ersten Sisi Tag in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff.
In München feierte der Elisabeth Markt sein Jubiläum, und der Münchner Oberbürgermeister bewies seine Walzerkünste.
Eine Präsentation der Sisi Straße in Augsburg

Das Konzert in den Weissgold Sälen von Schloss Schönbrunn war mein persönliches Highlight dieses Jahres. Vor allem, der Spaziergang zur Teestunde aus der Gloriette wurde zum ganz besonderem Erlebnis. An einem Feiertag, bei strahlendem Sonnenschein, in einem solchen Kleid dort hoch zu laufen, überstieg all meine Erwartungen an Publikumsreaktionen. Und spätestens ab hier war uns allen klar, dass nun auf der ganzen Welt Bilder verschickt wurden, wie Sisi durch den Schlosspark läuft.

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Der 3. Kaiserzug warf nun die Frage auf, welches Kleid dieses Mal?

Eine Kaiserin kann ja wohl nicht jedes Jahr das Selbe tragen. Also musste ein neues Zug – Kleid her! Dieses Mal in Schwarz.

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2014 lud die Stadt Aichach zum Foto Shooting im Sisi Schloss Unterwittelsbach.
Ich war „Teil“ des Kulturfrühling Wittelsbacherland, und besuchte auch das
Biedermeier Fest in Bad Gleichenberg.

Der nächste Kaiserzug dampfte nach Bad Ischl, und dieses Mal entschied ich mich für ein Kleid ohne Krinoline, und siehe da, man konnte fast ohne fremde Hilfe aus und einsteigen.

Wieder durfte ich beim Traubenumzug in Meran mitmachen, und fand auch in Südtirol viele liebe Freunde, mit denen ich bis heute Kontakte pflege.
Der Sisi Tag in Schloss Trauttmansdorff erfreute Besucher alles Alters.
Ein Medienevent der Sonderklasse war sicherlich die Hochzeit von Richard Lugner in Schönbrunn. Irgendwann in all den Jahren wurde ich die vielen Kameras und das Blitzlichtgewitter gewohnt, doch das war dort los war, überstieg alle meine Vorstellungen. Kamerateams aus aller Welt, Pressefotografen, Schaulustige und Hochzeitsgäste machten es fast unmöglich, trotz 3 eigener Bodyguards, auch nur einen Schritt unbeschadet zu gehen.

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2015:
war wohl meine bisher weiteste Reise, die Stadt München flog mit König Ludwig und Sisi im Anhang nach Berlin zur ITB. Das warf nun für mich viele Fragen auf, wie passt das Sternenkleid in einen Koffer, darf man mit 8 cm langen Metallhaarnadeln durch die Sicherheitskontrolle, kann man eine Krinoline falten usw. usw? Doch am Ende wurden alle Hindernisse gelöst und Sisi & der Kini trafen erstmals in Berlin auf einander.

Zum 2. Mal nahmen wir am Biedermeier Fest in Bad Gleichenberg teil, und fand durch Zufall meine kleine „Tochter“ Marie Valerie.

Der Kaiserzug Bad Ischl bei dem ich zum ersten Mal ein Tournürenkleid trug, und somit die ideale Reisekleidung fand.

Meine Münchner Freunde luden mich zur Kutschengala Schloss Schleissheim, und bescherten mir damit den Höhepunkt dieses Jahres. In einer originalen Kutsche galt es, nun auch der Kleiderordnung gerecht zu werden. Dem Fahrgeschick unserer Kutschers, und der Zuverlässigkeit unserer Pferde verdankten wir schlussendlich den 3. Platz in der Bewertung.

Wie jedes Jahr fand im Oktober der Sisi Tag in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff statt. Das Hotel Adria empfing die Kaiserin zum Sisi Frühstück. zu dem sogar eine ganze Blasmusikkapelle aufmarschierte.
Der Traubenumzug Meran, ist wohl einer der größten Erntedank Feste von Südtirol, unfassbare Menschenmengen bevölkern die Innenstadt, die völlig abgesperrt wird. Für mich ist es immer wieder etwas besonders wenn dann der Applaus erklingt und der allgemeine Ruf „Principessa Sissi“ erklingt.

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2016: begann mit einer für mich neuen Herausforderung, einer Kleiderausstellung im Rahmen der 120 Jahr Feier in Zell am See.

Kleider waren ja vorhanden, ober Krinolinen und Puppen? Auch das konnte ich dank einigen guten Freunden lösen und so konnte ich „Romy´s Filmkleider“ ausstellen.

Wieder fand das Biedermeierfest in Bad Gleichenberg statt, zu dem ich dieses Mal gleich mit „meinen“ beiden Kindern, der kleinen „Marie Valerie“ und dem Kronprinz Rudolf erschien.

Von der Steiermark ging es in die Heimat nach Bayern, wo die gesamte „bayrische Familie“ eine Schifffahrt am Ammersee unternahm.

Ein Höhepunkt in diesem Jahr sollte ein Fotoshooting an einem ganz besonderem Ort werden. Ich bekam die Möglichkeit, mit den einzigartigen Fotografen Ingrid & Bertl Jost, sowie Alexander Dacos 2 Tage lang im Südbahn Hotel am Semmering zu verweilen. Ein kleines bisschen erweckten wir das alte Hotel, das für mich etwas von einem verwunschenem Märchenschloss an sich hat, wieder zum Leben.

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Foto Bertl Jost

Der Kaiserzug Bad Ischl hatte sich in diesem Jahr den 100. Todestag des Kaisers zum Thema gewählt, und so fuhr der gesamte Hofstaat, der sich inzwischen um mich scharrt in Trauerkleidung!

Ein zweites Mal besuchte ich die Kutschengala in Schloss Schleissheim, und wandelte in Schloss Herrenchiemsee.

Wie jedes Jahr freute ich mich auch dieses Mal, ein paar Tage im wunderschönen Meran, das für mich einer der schönsten Orte überhaupt ist, zu verbringen.

Der Sisi Tag, das Frühstück im Hotel Adria und der Traubenumzug waren auch dieses Mal wieder Fixpunkte.

Und dann stand etwas völlig neuartiges am Plan, gemeinsam mit meinen lieben Freundinnen, und der Unterstützung des Kaisers stellten wir ein Winterprogramm zusammen.

Wir besuchten das Kloster in Mayerling, in dem man eigens eine Messe las, und zündeten am Grab von Mary Vetsera mit Erlaubnis des Stift Heiligenkreuz eine Kerze an.
Daraus wurden für uns die 1. Kaisertage in Mödling, die mit einem Hofball ihren Höhepunkt fanden.

Sisi

 


Rechtliche Hinweise:
Bildrechte: Bertl Jost, Privat
Textrechte: Sisi