Tag-Archiv | Waldviertel

Träume und Gedichte – Jänner 2020

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers

[Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Am Ende hast Du mir nichts mehr geschuldet,

auch nicht, als Glaube der Erkenntnis wich.

Und alles, was ich unverzagt erduldet,

hast Du getilgt, als wär’s ein Pinselstrich.

Ja, meine Sünden habe ich beglichen,

sofern die beiden Waagen gleich geeicht;

die Resultate sauber unterstrichen

und jede Ausflucht wortreich dargereicht.

Wir werden sehn, ob wir uns wieder finden.

Vielleicht war Deine Gunst ja dieser Strich?

Wer niemals sah, kann nicht erblinden:

Du bist mein Gott, doch gottlos bin wohl ich.

🌟Sisi🌟

Margot S Baumann

Vielen Dank für die Einladung Belvedere Museum

[Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Schlafe, mein Prinzchen! es ruhn,

Schäfchen und Vögelchen nun;

Garten und Wiese verstummt;

Auch nicht ein Bienchen mehr summt;

Luna mit silbernem Schein

Gucket zum Fenster herein.

Schlafe beym silbernen Schein,

Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein!

Schlaf‘ ein! schlaf‘ ein!

Auch in dem Schlosse schon liegt

Alles in Schlummer gewiegt;

Reget kein Mäuschen sich mehr;

Keller und Küche sind leer.

Nur in der Zofe Gemach

Tönet ein schmelzendes Ach.

Was für ein Ach mag das seyn?

Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein!

Schlaf‘ ein! schlaf‘ ein!

Wer ist beglückter, als du?

Nichts als Vergnügen und Ruh!

Spielwerk und Zucker voll auf;

Und auch Karessen im Kauf!

Alles besorgt und bereit,

Daß nur mein Prinzchen nicht schreyt!

Was wird das künftig erst seyn?

Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein!

Schlaf‘ ein! schlaf‘ ein!

🌟Sisi🌟

Wiegenlied von Johann Friedrich Anton

(1766 – 1798)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Als ob die Freiheit nicht ebensogut eine Religion wäre als jede andere.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine (1797 – 1856)

Vielen Dank für die Einladung Palais Schönburg❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


#opernball

Weisst du warum die Menschen Sterne für so wunderschön halten Ida?

Weil sie für alle unerreichbar sind, deswegen sind sie so besonders…

Aber niemand fragt sich, ob sie einsam sind…

Und manchesmal denke ich, für die meisten von Ihnen, bin ich auch wie ein Stern….

Unerreichbar, verehrt und unendlich einsam…

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung Oper Graz

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Zwiefaches Heimweh hält das Herz befangen,

Wenn wir am Rand des steilen Abgrunds stehn

Und in die Grabesnacht hinuntersehn,

Mit trüben Augen, todeshohlen Wangen.

Das Erdenheimweh läßt uns trauern, bangen,

Daß Lust und Leid der Erde muß vergehn;

Das Himmelsheimweh fühlts herüberwehn

Wie Morgenluft, daß wir uns fortverlangen.

Dies Doppelheimweh tönt im Lied der Schwäne,

Zusammenfließt in unsre letzte Träne

Ein leichtes Meiden und ein schweres Scheiden.

Vielleicht ist unser unerforschtes Ich

Vor scharfen Augen nur ein dunkler Strich,

In dem sich wunderbar zwei Welten schneiden.

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

(* 13.08.1802, † 22.08.1850)

Vielen Dank für die Einladung Albertina Museum

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Und siehe, der Stern den sie im Morgenland gesehen hatten,

ging vor ihnen her, bis dass er kam und stand oben über,

wo das Kindlein war. Da sie den Stern sahen,

wurden sie hoch erfreut und gingen in das Haus

und fanden das Kindlein mit Maria seiner Mutter,

und fielen nieder und beteten

und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.

🌟Sisi🌟

Matthäus 2,9-11

Danke an die Burghauptmannschaft Österreich

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


O Menschenherz, was ist dein Glück?

Ein rätselhaft geborner,

Und, kaum gegrüßt, verlorner,

Unwiederholter Augenblick!

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

(* 13.08.1802, † 22.08.1850)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers ❤️

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Die Heil′gen Drei Könige aus Morgenland,

sie fragten in jedem Städtchen:

„Wo geht der Weg nach Bethlehem,

ihr lieben Buben und Mädchen?“

Die Jungen und Alten, sie wussten′s nicht,

die Könige zogen weiter;

sie folgten einem goldenen Stern,

der leuchtete lieblich und heiter.

Der Stern blieb stehen über Josephs Haus,

da sind sie hineingegangen;

das Öchslein brüllte, das Kindlein schrie,

die Heil′gen Drei Könige sangen.

Sisi

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Danke Minnerl, stell die Schüssel auf den Tisch und dann lass mich allein!

Ich möchte heute nicht mehr gestört werden“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers❤️

[Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Himmel grau und wochentäglich!

Auch die Stadt ist noch dieselbe!

Und noch immer blöd und kläglich

Spiegelt sie sich in der Elbe.

Lange Nasen, noch langweilig

Werden sie wie sonst geschneuzet,

Und das duckt sich noch scheinheilig,

Oder bläht sich, stolz gespreizet.

Schöner Süden! wie verehr ich

Deinen Himmel, deine Götter,

Seit ich diesen Menschenkehricht

Wiederseh, und dieses Wetter!

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung an die Wasserburg Heidenreichstein

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich irre durch die Stadt und suche meinen Sinn.

Ich hab vergessen wer ich war und ich weiß nicht wer ich bin.

Mein Leid ist ungeteilt und keinem anvertraut,

mich umgibt die Einsamkeit wie eine zweite Haut.

Und niemand, niemand sieht den Kummer und den Schmerz

mein heimatloses, unbewohntes Herz.

Ich finde keinen Trost.

🌟Sisi🌟

Text: Dennis Martin

Vielen Dank für die Einladung Palais Schönburg

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Brief, den du geschrieben,

er macht mich gar nicht bang;

du willst mich nicht mehr lieben,

aber dein Brief ist lang.

Zwölf Seiten, eng und zierlich!

Ein kleines Manuskript!

Man schreibt nicht so ausführlich,

wenn man den Abschied gibt.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Eckartsau ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich grolle nicht, und wenn das Herz auch bricht,

Ewig verlornes Lieb! Ich grolle nicht.

Wie du auch strahlst in Diamantenpracht,

Es fällt kein Strahl in deines Herzens Nacht.

Das weiß ich längst. Ich sah dich ja im Traum,

Und sah die Nacht in deines Herzens Raum,

Und sah die Schlange, die dir am Herzen frisst,

Ich sah, mein Lieb, wie sehr du elend bist.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Gartenschloss Herberstein ❤️

[Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


In mein gar zu dunkles Leben

Strahlte einst ein süßes Bild;

Nun das süße Bild erblichen,

Bin ich gänzlich nachtumhüllt.

Wenn die Kinder sind im Dunkeln

Wird beklommen ihr Gemüt,

Und um ihre Angst zu bannen,

Singen sie ein lautes Lied.

Ich, ein tolles Kind, ich singe

Jetzo in der Dunkelheit;

Klingt das Lied auch nicht ergötzlich,

Hat′s mich doch von Angst befreit.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Schloß Schönbrunn ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Die Sonnenlichter spielten

Über das weithinrollende Meer;

Fern auf der Reede glänzte das Schiff,

Das mich zur Heimat tragen sollte;

Aber es fehlte an gutem Fahrtwind.

Und ich saß noch ruhig auf weißer Düne,

Am einsamen Strand,

Und ich las das Lied vom Odysseus,

Das alte, ewig junge Lied,

Aus dessen meerdurchrauschten Blättern

Mir freudig entgegenstieg

Der Atem der Götter,

Und der leuchtende Menschenfrühling,

Und der blühende Himmel von Hellas.

Mein edles Herz begleitete treulich

Den Sohn des Laertes, in Irrfahrt und Drangsal,

Setzte sich mit ihm, seelenbekümmert,

An gastliche Herde,

Wo Königinnen Purpur spinnen,

Und half ihm lügen und glücklich entrinnen

Aus Riesenhöhlen und Nymphenarmen,

Folgte ihm nach in kimmerische Nacht,

Und in Sturm und Schiffbruch,

Und duldete mit ihm unsägliches Elend.

Seufzend sprach ich: Du böser Poseidon,

Dein Zorn ist furchtbar,

Und mir selber bangt

Ob der eigenen Heimkehr.

Kaum sprach ich die Worte,

Da schäumte das Meer,

Und aus den Wellen stieg

Das schilfbekränzte Haupt des Meergotts,

Und höhnisch rief er:

Fürchte dich nicht, Poetlein!

Ich will nicht im geringsten gefährden

Dein armes Schiffchen,

Und nicht dein liebes Leben beängstgen

Mit allzu bedenklichem Schaukeln.

Denn du, Poetlein, hast mich nie erzürnt,

Du hast kein einziges Türmchen verletzt

An Priamos′ heiliger Feste,

Kein einziges Härchen hast du versengt

Am Aug meines Sohnes Polyphemos,

Und dich hat niemals ratend beschützt

Die Göttin der Klugheit, Pallas Athene.

Also rief Poseidon

Und tauchte zurück ins Meer;

Und über den groben Seemannswitz

Lachten unter dem Wasser

Amphitrite, das plumpe Fischweib,

Und die dummen Töchter des Nereus.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Hotel Adria – Meran ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Schattenküsse, Schattenliebe,

Schattenleben, wunderbar!

Glaubst du, Närrin, alles bliebe

Unverändert, ewig wahr?

Was wir lieblich fest besessen,

Schwindet hin, wie Träumerein,

Und die Herzen, die vergessen,

Und die Augen schlafen ein.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Albertina Museum ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.

🌟Sisi🌟

Bertolt Brecht

10.2.1898 – 14.8.1956

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Allmächtiger Gott,

die Trauer erdrückt unsere Sinne, Schmerz quält unsere Seelen,

auf bohrende Fragen finden wir keine Antworten.

Wir erwarten nicht,

dass du die Trauer von uns nimmst; doch wenn du unsere Trauer verstehst,

fühlen wir uns geborgen.

Du wirst uns nicht vom Abschiedsschmerz befreien;

doch weil du mitleidest,

können wir sie ertragen.

Wir erwarten nicht,

dass du unsere Fragen beantwortest; doch weil du sie anhörst,

brauchen wir ich sie nicht

immer wieder und wieder stellen.

Verbinde du uns Trauernde untereinander und mit dem Menschen, den wir nun verabschieden.

Sei du uns nahe, großer Gott.

Amen

🌟Sisi🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sie haben mich gequälet,

Geärgert blau und blaß,

Die einen mit ihrer Liebe,

Die andern mit ihrem Haß.

Sie haben das Brot mir vergiftet,

Sie gossen mir Gift ins Glas,

Die einen mit ihrer Liebe,

Die andern mit ihrem Haß.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Ach, wer bringt die schönen Tage,

Jene Tage der ersten Liebe,

Ach, wer bringt nur eine Stunde

Jener holden Zeit zurück!

Einsam nähr ich meine Wunde,

Und mit stets erneuter Klage

Traur ich ums verlorne Glück.

Ach, wer bringt die schönen Tage,

Jene holde Zeit zurück!

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Sind die neuen Satteldecken nicht wunderschön Ida? Ich freue mich schon auf die nächste Vorführung!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an die Spanische Hofreitschule

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Lass mich noch ein bisschen träumen Marie.

Früher hab ich mir das Alles so schön vorgestellt, aber nichts davon ist so geworden, wie ich gehofft hatte….“

🌟Sisi🌟

Danke an die Burghauptmannschaft Österreich

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sei vorsichtig Minnerl, sonst reisst du mir wieder Haare aus!

Du weisst, das kann ich überhaupt nicht leiden!

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Es treibt dich fort von Ort zu Ort,

Du weißt nicht mal warum;

Im Winde klingt ein sanftes Wort,

Schaust dich verwundert um.

Die Liebe, die dahinten blieb,

Sie ruft dich sanft zurück:

O komm zurück, ich hab dich lieb,

Du bist mein einz′ges Glück!

Doch weiter, weiter, sonder Rast,

Du darfst nicht stillestehn;

Was du so sehr geliebet hast,

Sollst du nicht wiedersehn

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Albertina Museum ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Dem Hunde, wenn er gut gezogen,

Wird selbst ein weiser Mann gewogen.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

(1749 – 1832)

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Foto: artgraphy.at


Allnächtlich im Traume seh ich dich,

Und sehe dich freundlich grüßen,

Und lautaufweinend stürz ich mich

Zu deinen süßen Füßen.

Du siehst mich an wehmütiglich,

Und schüttelst das blonde Köpfchen;

Aus deinen Augen schleichen sich

Die Perlentränentröpfchen.

Du sagst mir heimlich ein leises Wort,

Und gibst mir den Strauß von Zypressen.

Ich wache auf, und der Strauß ist fort,

Und das Wort hab ich vergessen.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Anfangs wollt ich fast verzagen,

Und ich glaubt, ich trüg es nie;

Und ich hab es doch getragen –

Aber fragt mich nur nicht, wie?

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Masquerade! Paper faces on parade

Masquerade! Hide your face so the world will never find you

Masquerade! Every face a different shade

Masquerade! Look around, there’s another mask behind you

Masquerade! Burning glances, turning heads

Masquerade! Stop and stare at the sea of smiles around you Masquerade!

Grinning yellows, spinning reds

Masquerade! Take your fill, let the spectacle astound you

🌟Sisi🌟

Songwriter: Andrew Lloyd-Webber / Charles Clinton Wilson Hart / Richard Henry Zachary Stilgoe

Vielen Dank für die Einladung Belvedere Museum und das Winterpalais Prinz Eugen

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Vor Kälte ist die Luft erstarrt,

Es kracht der Schnee von meinen Tritten,

Es dampft mein Hauch, es klirrt mein Bart;

Nur fort, nur immer fortgeschritten!

Wie feierlich die Gegend schweigt!

Der Mond bescheint die alten Fichten,

Die, sehnsuchtsvoll zum Tod geneigt,

Den Zweig zurück zur Erde richten.

Frost! friere mir ins Herz hinein,

Tief in das heißbewegte, wilde!

Daß einmal Ruh mag drinnen sein,

Wie hier im nächtlichen Gefilde!

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

(1802 – 1850)

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Foto: artgraphy.at


Herz, mein Herz, was soll das geben?

Was bedränget dich so sehr?

Welch ein fremdes, neues Leben!

Ich erkenne dich nicht mehr.

Weg ist alles, was du liebtest,

Weg, warum du dich betrübtest,

Weg dein Fleiss und deine Ruh –

Ach, wie kamst du nur dazu!

Fesselt dich die Jugendblüte,

Diese liebliche Gestalt,

Dieser Blick voll Treu und Güte

Mit unendlicher Gewalt?

Will ich rasch mich ihr entziehen,

Mich ermannen, ihr entfliehen,

Führet mich im Augenblick,

Ach, mein Weg zu ihr zurück.

Und an diesem Zauberfädchen,

Das sich nicht zerreissen lässt,

Hält das liebe lose Mädchen

Mich so wider Willen fest;

Muss in ihrem Zauberkreise

Leben nun auf ihre Weise.

Die Verändrung, ach, wie gross!

Liebe! Liebe! Lass mich los!

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Vielen Dank für die Einladung an das Palais Ferstl

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei,

Und würd er in Ketten geboren,

Laßt euch nicht irren des Pöbels Geschrei,

Nicht den Mißbrauch rasender Toren.

Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht,

Vor dem freien Menschen erzittert nicht.

🌟Sisi🌟

Friedrich von Schiller

(1759 – 1805)

Vielen Dank für die Einladung den Wappensaal Klagenfurt und Ernst Bauer ❤️  [Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wer mit den wenigsten und einfachsten Symbolen das Meiste und das Bedeutendste ausspricht, der ist der größte Künstler.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

1797 – 1856

Vielen Dank für die Einladung Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Januar, meist fad und kühl,

er bringt nur wenig Wohlgefühl.

Das Tageslicht, es hält nicht lang,

kein Vöglein singt mit schönem Klang.

~ Marie ~

Gedichte von Norbert van Tiggelen

‼️‼️ Info an alle: Auf unseren Winterbildern trägt unsere Sisi Pelzmäntel, -hüte und/oder Capes. Das war im 19. Jahrhundert – vor allem bei den Adeligen und Reichen dieser Welt – ein Statussymbol. So trug natürlich auch eine Kaiserin Pelz! Unsere Sternenkaiserin hat uralte Pelzmäntel und Pelzjacken, die ihr geschenkt wurden, verarbeitet. Niemals würden wir Tieren so derartig schaden. Aber bestehende Pelzmäntel oder -jacken wegzuwerfen, halten wir für ein Sakrileg. Wir bitten daher um Verständnis, dass auch unsere Sisi im Winter als Kaiserin Elisabeth Pelz trägt. Privat trägt sie selbstverständlich keinen. Danke ‼️‼️

💜💜lichen Dank an Schlosspark Laxenburg für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com 


[bezahlte Partnerschaft]

Jetzt komm schon Marie, das bisschen Regen wirst du schon aushalten.

Immer diese Ausreden, zu kalt, zu warm, zu trocken.. zu nass!

Es bleibt dir doch sowieso nichts anderes übrig als mich zu begleiten, dann kannst du auch gleich aufhören zu Jammern!

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, es war eine wunderbare Idee von dir nach Ungarn zu fahren. Hier ist wenigstens alles Grün und nicht so Grau und erstarrt wie in Wien. Komm, gehen wir spazieren.“

„Es freut mich Majestät, dass meine Idee auf Zuspruch gestoßen ist.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an Wasserschloss Totzenbach für die Einladung 💜

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Pssst, Majestät möchte nicht gestört werden.

~ Marie ~

💜lichen Dank Schloss Ruegers für die Einladung 💜

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Zu öd und traurig selbst den Heidewinden

Sind diese winterlichen Einsamkeiten,

Nur Schnee und Schnee ringsum in alle Weiten,

Nur stiller, keuscher, kalter Tod zu finden.

Hier ists umsonst, nach frohem Ton zu lauschen,

ögel sind geflohn von diesem Grabe,

Der Schnabel in die Federn hüllt der Rabe,

Und eingefroren ist der Bäche Rauschen.

Sieht man den Wald so tief in Tod versunken,

Will mans nicht glauben, dass er jemals wieder

Aufgrünt im Lenz, dass je hier seine Lieder

Ein Vogel singt, vom Frühlingshauche trunken.

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau 1802-1850

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Foto: artgraphy.at


Sieh doch den Wettersturm am Himmel!

sieh doch die Wolken um die Höhn!

Ich aber sag: das geht vorüber

und auf den Abend wird es schön!

Gebt mich nur frei und laßt mich’s wagen,

ein bißchen auch mir selbst zu traun!

Was frommt es denn, altjungfer-ängstlich

nach jedem Nebel auszuschaun!?

Nur frei sein muß ich! frei und … ehe

der Zorn zum Sieg in mir erlahmt

und was ich Großes möchte, elend

in Alltagströdel sich verkramt!

Noch trägt zu stolzbekränzten Zielen

ein jauchzend Hoffen mich empor …

und bis zu Ende sei gehalten,

was meiner Jugend ich beschwor!

Und grollten rings auch tausend Wetter

und droht es noch so von den Höhn …

laß drohn, was will! es geht vorüber

und auf den Abend wird es schön!

~ Marie ~

Cäsar Flaischlen (1864 – 1920)

💜lichen Dank an Schloss Esterházy für die Einladung 💜

[Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Bild, schön ohnegleichen,

Lieb mir und verwandt:

Ebene, du weiße,

Vollmond überm Land,

Licht der hohen Himmel,

Schnee – ein Funkeln, zart,

Und der fernen Schlitten

Einsam stille Fahrt.

🌟Sisi🌟

Afanassi Afanassjewitsch Fet

(1820 – 1892)

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Foto: artgraphy.at


„Ida bitte les weiter, ich möchte gern noch ein Gedicht von Heine hören!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

….ein Kleid für alle Fälle 😉

#dollypartonchallange

🌟Sisi🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Atme in mir, du Heiliger Geist

Atme in mir, du Heiliger Geist,

dass ich Heiliges denke.

Treibe mich, du Heiliger Geist,

dass ich Heiliges tue.

Locke mich, du Heiliger Geist,

dass ich Heiliges liebe.

Stärke mich, du Heiliger Geist,

dass ich Heiliges hüte.

Hüte mich, du Heiliger Geist,

dass ich das Heilige nimmer verliere.

🌟Sisi🌟

Unbekannter Verfasser

Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Alles Vergängliche

Ist nur ein Gleichnis;

Das Unzulängliche,

Hier wird’s Ereignis;

Das Unbeschreibliche,

Hier ist’s getan;

Das Ewig-Weibliche

Zieht uns hinan.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

(1749 – 1832)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Eckartsau❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wo ich bin, mich rings umdunkelt

Finsternis, so dumpf und dicht,

seit mir nicht mehr leuchtend funkelt,

Liebste, deiner Augen Licht.

Mir erloschen ist der süßen

Liebessterne goldne Pracht,

Abgrund gähnt zu meinen Füßen –

nimm mich auf, uralte Nacht!

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine (1797 – 1856)

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Foto: artgraphy.at


Die Nacht senkt ihre weichen Arme,

Über die Welt und sendet Ruh.

Schließt eure Augen, habt Erbarmen.

Die Dunkelheit deckt alles zu.

Für kurze Zeit, wir finden Frieden.

Der Schlaf lockt mit Vergessenheit.

Geschichten, die wir heut‘ geschrieben.

Sind nicht für alle Ewigkeit.

Nur kurz wir auf der Erde weilen

Nicht immer bleibt etwas zurück.

Manch‘ Wunde wird nie wieder heilen.

Nicht alle finden etwas Glück.

Viel Leid manch einer hat gesehen.

Die Unschuld uns schon früh geraubt.

Der Geist, zu klein um zu verstehn.

Annehmen kann nur der, der glaubt.

Der Morgen von allein wird kommen.

Die Hoffnung dann erneut erwacht.

Wir haben uns viel vorgenommen,

Denn irgendwo, ist immer Nacht.

~ Marie ~

Margot S. Baumann

💜lichen Dank an Schloss Ruegers für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Die Bäume glitzern rings im Eise,

Unheimlich lautlos rieselt Schnee.

Die weichen Flocken decken leise

Der Blumen letztes Todesweh.

Nur zwischen starren Zweigen hangen

Noch rote Beeren, frisch und licht,

Ein täuschend Leben! Rosenwangen

Auf einem Leichenangesicht.

Die gold’ne Sonne strahlt wie immer,

Doch wärmt sie nicht das öde Land.

An Menschenaugen mahnt ihr Schimmer,

Die falsch und treulos man erkannt.

🌟Sisi🌟

  1. Marlitt

(1825 – 1887)

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Foto: artgraphy.at


Weinet nicht an meinem Grab um mich;

Ich bin nicht dort, ich schlafe nicht.

Ich bin der Wind über dem See,

Kristallglitzer auf dem Winterschnee.

Ich bin am Tag das Sonnengold,

ich bin der Regen herbstlich hold.

Ich bin das tiefe Himmelsblau,

der schöne, frische Morgentau.

Sucht mich und blickt im Dunkeln in die Ferne –

bei Nacht bin ich das Funkeln der Sterne.

Zündet für mich eintausend Kerzen an,

und vergeßt mich nie – keine Sekunde lang.

Steht nicht am Grab, die Augen rot.

Ich bin nicht dort, ich bin nicht tot.

~ Marie ~

Unbekannt, Nachruf

💜lichen Dank an Schloss Wallsee für die Einladung 💜

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Liebe berauscht, sagt man.

Liebe ernüchtert, sagt man.

Liebe läßt klar sehen, sagt man.

Liebe macht blind.

Liebe verdirbt.

Liebe veredelt.

Liebe stärkt.

Liebe schwächt.

Liebe bringt Pein,

und Liebe bringt Glück.

Wo, wer ist jener Sagtman?

Liebe macht gar nichts, erwidere ich ihm.

Wir machen die Liebe zu dem, was sie uns wird.

🌟Sisi🌟

Gottfried Keller

(1819 – 1890)

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Majestät, Graf Grünne hat diese Dokumente vorbeigebracht. Seine Majestät bittet Ihre Majestät diese zu unterfertigen. Graf Grünne wartet so lange.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an Palast Hohenems für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn du jemals ein Kind verlierst,

wie es mir geschehen ist,

dann wirst du die andere Seite der Wahrheit kennen.

Du wirst verstehen, was es bedeutet, vernichtet zu sein

und doch jeden Tag aufzustehen

und den Kessel mit Wasser zu füllen.

Du wirst den Dampf aus dem Kessel steigen sehen und weinen.

Du wirst behaupten, es sei alles in Ordnung.

Du hast ein Staubkorn ins Auge bekommen. Das ist alles.

Auf der Straße werden Tränen auf den Gehsteig tropfen

und deine Schuhe füllen.

Sag, die Sonne schiene dir in die Augen.

Wenn du deine Trauer zeigst, vergeht sie nicht.

Wenn du sie verbirgst, vergeht sie nicht.

Sie ist für immer und ewig bei dir,

aber es gibt vielleicht eine Stunde,

in der du dich nicht erinnerst.

🌟Sisi🌟

Verfasser unbekannt

Zum Gedenken an Kronprinz Rudolf

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Schloss Artstetten – oder der Besuch der Tante…

[bezahlte Partnerschaft]

Im Zuge des Projekts Denkmäler Leben führte uns unsere Reise in eines der vielleicht schönsten Schlösser an der Donau. Schloss Artstetten ist ein Schloss in der Marktgemeinde Artstetten-Pöbring im Bezirk Melk in Niederösterreich und befindet sich immer noch im Besitz der Familie Hohenberg. Der Name Hohenberg ist vermutlich den meisten von Euch ein Begriff, da er untrennbar mit der österreichischen Geschichte verbunden ist, mehr dazu aber später.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Schloss Artstetten war eines der ersten Schlösser, die ich gemeinsam mit Mariechen und unserer damaligen Fotografin besucht hatte, somit war dieser Besuch im Juni bereits das zweite Mal dass wir zu Gast bei der reizenden Gräfin Alix waren.

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin

Heute noch erinnern wir uns mit Freude an ihre Worte, als wir uns zum ersten Mal begegneten:

 „Es ist, als wenn die Tante zu Besuch wäre…“

Ein Kompliment, das schöner nicht hätte sein können.

Etwas ganz Besonderes war mit Sicherheit die Bitte der Gräfin, die Gruft zu besuchen, da Franz Ferdinand die Tante so sehr gemocht hatte.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Mitte des 13. Jahrhunderts wurde der Name Artstetten erstmals urkundlich erwähnt. Aus der mittelalterlichen Feste wurde im Laufe der Jahrhunderte ein Schloss, das unzählige verschiedene Besitzer hatte, bis es 1823 Kaiser Franz I. erwarb und es dadurch zu Habsburger Besitz wurde.

Kaiser Franz I. wurde auch „Der Blumenkaiser“ genannt. Schloss Artstetten war nur eines unter vielen in der Region, die er besaß. Im Umkreis von zwanzig Kilometern gehörten ihm vierzehn weitere Schlösser wie z.B. Persenbeug, Leiben, Pöggstall und Luberegg.

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Franz I. mit den Insignien des Kaisertums Österreich, (Friedrich Amerling 1832) Foto wikimedia/commons

Schloss Artstetten wurde ursprünglich als Witwensitz für die Kaiserin Karolina Augusta, die vierte Frau von Kaiser Franz I. und Halbschwester von Erzherzogin Sophie, der Schwiegermutter von Kaiserin Elisabeth, vorgesehen.

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Karoline Charlotte Auguste von Bayern, Foto: wikimedia/commons

Dreißig Jahre später ging das Schloss in den Besitz seines Sohnes, Erzherzog Franz Carl, dem Vater von Kaiser Franz Josef und Erzherzog Carl Ludwig über.

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Franz Karl von Österreich, Lithographie von Josef Kriehuber, 1850 Foto:wikimedia/commons

Erzherzog Carl Ludwig, Vater von Erzherzog Franz Ferdinand, erbte das Schloss im Jahr 1861. Er gestaltete das Haus innen wie außen großzügig um.

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin

Er ließ u.a. jenes Badezimmer installieren, das heute im Museum zu sehen ist. Auch der Pool oberhalb des Schlosses wurde von Carl Ludwig errichtet.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

1889 übergab Erzherzog Carl Ludwig das Schloss Artstetten seinem ältesten Sohn, Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este, der es nach seinen Vorstellungen weiter umbauen ließ.

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Franz Ferdinand als Kaiser von Österreich, Porträt von Wilhelm Vita (HGM) Foto:wikimedia/commons

Seit 1913 präsentiert sich Schloss Artstetten so wie wir es heute kennen:

als architektonisch reizvolle, von sieben charakteristischen Türmen flankierte Anlage.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Erzherzog Franz Ferdinand ließ das Schloss weiter modernisieren. Es wurden nicht nur elektrische Leitungen und ein Lift eingebaut, sondern auch der „englische Landschaftsgarten“ wurde von ihm angelegt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Um Teile seiner umfangreichen Sammlungen auch in Artstetten unterbringen zu können, ließ er den so genannten  „Neubau“ errichten, in dem sich heute große Teile des Museums befinden.

Wer mehr über das tragische Schicksal von Erzherzog Franz Ferdinand und seiner geliebten Sophie erfahren möchte, kann das hier:

Erzherzog Franz Ferdinand von Österreich-Este und Herzogin Sophie von Hohenberg

Die Schloss- und Pfarrkirche „St. Jakobus der Ältere“ an der Ostseite des Schlosses  ist durch eine Treppe mit dem tiefer liegenden Markt Artstetten-Pöbring verbunden. Die ehemals gotische Kirche wurde 1691–1698 zu einem barocken Saalbau erweitert und bis zum Schloss verlängert.

Erzherzog Franz Ferdinand gestaltete die Pfarrkirche im Stil des Historismus um.

Foto: sternenkaiserin.com – marie

Da seine Frau Sophie, Herzogin von Hohenberg, wegen ihrer aus der Sicht des Kaisers nicht standesgemäßen Herkunft nicht in der Kapuzinergruft bestattet werden durfte, errichtete er eine eigene Gruft unter der Schloss- und Pfarrkirche. Auch Franz Ferdinand verzichtete auf eine Beisetzung in Wien und wurde seinem Wunsch gemäß ebenfalls in der Gruft in Artstetten beigesetzt. Auf dem gemeinsamen Sockel sind die Worte „Verbunden durch das Band der Ehe, vereint durch das gleiche Geschick“ eingraviert und zeugen heute noch von der großen Liebe, die das Paar verband.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Nach dem Attentat vom 28. Juni 1914 erbte der älteste, damals erst zwölfjährige Sohn des Thronfolgers, Maximilian, Schloss Artstetten.

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Franz Ferdinand mit seiner Familie Foto: Hoffotograf 

Nach dem Anschluss von 1938 wurden Maximilian und sein Bruder Ernst (beide erklärte und bekannte Gegner des NS-Regimes) ins Konzentrationslager Dachau deportiert und Artstetten enteignet.

Nach Ende des 2. Weltkrieges (1945) wählten die Bewohner Artstettens mit Zustimmung der sowjetischen Besatzungsmacht Herzog Maximilian für zweimal fünf Jahre zum Bürgermeister des Ortes.

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Herzog Maximilian Foto: schloss-artstetten.at

Erst 1949 erfolgte die Rückgabe des Schlosses durch die Republik Österreich.

Nachdem Herzog Maximilian 1962 starb, wurde er in der Familiengruft beigesetzt, in der bereits sein Bruder Ernst seit 1954 ruhte.

1962 trat Herzog Franz, als ältester Sohn Herzog Maximilians, das Erbe Schloss Artstetten an.

Bereits 1977 nach dem frühen Tod von Herzog Franz überschrieb seine Frau, Herzogin Elisabeth von Hohenberg, Prinzessin von Luxemburg, ihrer ältesten Tochter, Anita Hohenberg, Schloss und Gut Artstetten.

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Anita Hohenberg Foto: schloss.artstetten.at

1980 kehrte Anita Hohenberg mit ihrer Familie nach Artstetten zurück und begann mit der Errichtung des Erzherzog Franz Ferdinand Museums, das 1982 eröffnet wurde.

Um das aus Schloss, Forst- und Landwirtschaft bestehende „Ensemble Artstetten“ als Ganzes zu erhalten wurde 2003 die Anita Hohenberg-Stiftung gegründet.

Als fünfte Generation nach Erzherzog Franz Ferdinand übernahm im Dezember 2015 ihre Tochter Alix de La Poëze d’Harambure-Fraye die Leitung des Familienunternehmens Schloss Artstetten. Das Schloss wird ganzjährig von der Familie bewohnt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Bei unserem ersten Besuch damals trug ich ein hellblaues Kleid, das ebenso aus der Sissi Trilogie hätten stammen können.

Für den Besuch der wunderschönen Kirche wählten wir bereits beim ersten Besuch ein Tageskleid.

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin

Als wir dieses Mal nach Artstetten zurück kehrten fiel unsere Wahl auf ein ganz besonderes Kleid. Wer kennt nicht die Szene, in der Romy Schneider in Bad Aussee Narzissen pflückt und ihrem Franzl dann in die Arme sinkt?

Ein Kleid mit weißer Lochstickerei und einem bestickten Gürtel, sommerlicher hätte es kaum sein können.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Das Wetter passte perfekt zum Kleid und so hatten wir an diesem Frühsommertag bereits mehr als 30 Grad.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Wie schön beim ersten Besuch wurden wir auch dieses Mal überaus herzlich empfangen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Nachdem wir mit dem ausgedehnten Garten und seiner einzigartigen Pfingstrosensammlung fertig waren, dachte ich schon beinahe ich wäre erlöst und dürfte aus dem „Geschirr“, wie die Kaiserin selbst ihre Kleider immer nannte.

Allerdings hatte ich die Rechnung ohne mein Mariechen gemacht. Nachdem sie im Garten zuvor einen blühenden Jasminstrauch entdeckt hatte, schwante mir bereits schreckliches.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

So wunderte es mich dann auch nicht wirklich als sie mit Hundeblick fragte: „Sisiiiiiii…. Hast du den Jasmin gesehen? Du hast doch das schwarze Kleid auch mit???“

Natürlich wusste sie, dass ich dieses Kleid mit hatte. Natürlich wusste sie auch, dass ich ihr niemals einen Wunsch abschlagen würde.

Also ließ ich mich noch enger schnüren um mir dann das hochgeschlossene Trauerkleid anzuziehen und mit ihr gemeinsam die Familiengruft zu besuchen um den Verstorbenen die letzte Ehre zu erweisen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

In einem solchen Kleid an einem so persönlichen Ort sein zu dürfen, ist für mich jedes Mal wieder sehr ergreifend.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Ich bedanke mich bei Gräfin Alix de La Poëze d’Harambure-Fraye für die Einladung und freue mich jetzt schon auf das Sommerfest in Schloss Artstetten, an dem ich nächstes Jahr ebenfalls teilnehmen darf. Ich hoffe natürlich ihr kommt uns zahlreich besuchen. 

Wer das Schloss samt Museum besuchen möchte, kann das von 1. April bis 1. November tun. 

Die genauen Öffnungszeiten findet ihr auf:

https://www.schloss-artstetten.at/besucher/oeffnungszeiten/

Einen kleinen Einblick in das Museum bekommt ihr hier:

Ihr solltet auf jeden Fall einen ganzen Tag einrechnen, um die Schönheiten von Schloss und Garten ausreichend genießen zu können.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Artstetten & Waldviertel Tourismus
Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Sisi


Rechtliche Hinweise:

Bildrechte: Sternenkaiserin,com – marie, wikimedia/commons, schloss-artstetten.at, hoffotograf, Charlotte Schwarz|Fotogräfin

Videos: sternenkaiserin.com – marie

Textrechte: Sisi, Schloss Artstetten

Burg Rappottenstein

[bezahlte Partnerschaft]
Am zweiten Tag unserer Waldviertelreise besuchten wir die Burg Rappottenstein.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Ich muss gestehen, zuerst war ich ein wenig skeptisch, ob ich auf eine Burg passen würde, vor allem aber stellte ich mir auch die Frage, welches Kleid würde auf eine Burg passen?

Irgendwie hat man ja immer ein gewisses Bild vor Augen wenn man an eine Ritterburg denkt. Zumindest für mich war eine Burg immer irgendwie düster.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Als ich mir dann die ersten Bilder im Internet ansah  war ich mehr als nur erstaunt.

Die vermeintliche Raubritterbehausung entpuppte sich als märchenhafter Renaissancebau.

Schon als ich auf den Bildern die Arkaden entdeckte war mir klar: es musste etwas Romantisches her.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Nach kurzer Fahrt angekommen waren wir überwältigt vom Anblick der Burg. Der Burgvogt erwartete uns bereits und begrüßte uns herzlich.

Das volle Ausmaß der Burg wurde uns erst bewusst, als er meinte, wir sollen erstmal weiter hoch fahren.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Spätestens beim ersten Burgtor wurde uns allen klar, dass mittelalterliche Fuhrwerke wesentlich schmäler waren, als moderne Autos…

Nach mehreren Toren, einem steilem Steinweg und gefühlten 20 Nervenzusammenbrüchen stand mein Auto dann im Innersten der Burg Rappottenstein…

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Die letzten paar hundert Meter bewältigten wir dann zu Fuß. Unser Begleiter führte uns durch die Arkaden in ein entzückendes Turmzimmer – ganz in rosa! Dass ich darin natürlich sofort verliebt war, brauche ich an dieser Stelle gar nicht erst zu erwähnen…

Ich sah all die unglaublichen Ecken dieses Prunkstücks, während unser Mariechen kurz vorm Verzweifeln war, denn diese unglaubliche Burg würden wir niemals in den vereinbarten 3 Stunden schaffen… So kam es wie es kommen musste, es folgte sofort die Einladung für einen zweiten Besuch.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Die mächtige Burg thront auf einem aus dem Tal des Kleinen Kamp steil aufragenden Felskegel. Sie ist eines der ältesten Wahrzeichen des nordwestlichen Waldviertels.

Der Burg Rappottenstein kam von allem Anfang an große Bedeutung zu. Einerseits lag sie in der Mitte des ausgedehnten Kuenringerbesitzes, war also stabiles Zentrum in einer bewegten Zeit, andererseits schützte sie aber auch den uralten, noch heute im Gemeindegebiet nachweisbaren Verbindungsweg („Pehamsteig“), der von der Donau durch den Nordwald ins böhmische Land führte.

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Foto: Rappottenstein.at

Außerdem bildete die Burg Rappottenstein eines der stärksten Glieder in jener am Flusslauf des Kamp entstandenen Kette von Befestigungen, denen die Aufgabe zukam, das Land vor Einfällen der Böhmen zu schützen und damit auch der Babenbergermark Flankenschutz zu gewähren.

Im Nordwald – „SILVA NORTICA“ -, wie das Waldviertel in alten Urkunden genannt wird, erhielten die Herren von Kuenring, ein aus Bayern stammendes Geschlecht, bereits im elften Jahrhundert größere Gebiete zur Rodung und Besiedlung als königliche Schenkung verliehen. Rapoto von Kuenring, in Urkunden aus den Jahren 1157 und 1176 erstmals erwähnt, ist Erbauer und Namensgeber der Burg.

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Wappen der Kuenringer, Foto: wikimedia/commons

Nach kaum mehr als 150 Jahren verloren die Herren von Kuenring Rappottenstein und starben in der Verbannung, da sie sich mit König Ottokar von Böhmen gegen Rudolf von Habsburg verbündet hatten.

Bild 1: Ottokar Přemysl als Markgraf von Mähren – wikiedia/commons

Bild 2: Rudolf von Habsburg, Grabplatte um 1285 im Speyerer Dom – Haselburg-müller


 Nach dem Sturz der Kuenringer kam die Burg

 1305 an die Herren von Dachsberg,

 1423 an die Herren von Starhemberg und

 1546 an die Herren von Landau.

 Im Jahre 1664 hat sie Ernst Reichsgraf von Abensperg und Traun Rappottenstein käuflich erworben. Die Burg mit dem dazugehörigen Gut ist somit seit mehr als 350 Jahren bis zum heutigen Tage ununterbrochen Eigentum der Grafen von Abensperg und Traun.

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Generalkriegskommissär Graf Ernst von Abensperg und Traun (1608–1668) – wikimedia/commons


Für mich ist es ja immer wieder ein Erlebnis Mariechen mit neuen Kleidern zu überraschen und ihre Reaktion darauf zu erleben.

Das Rappottenstein Kleid war an Romantik kaum noch zu überbieten, weiße Lochstickerei, Spitzenrüschen und lila Schleifen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Inzwischen hat fast jedes meiner Kleider einen Namen, damit meine Mädels und ich wissen, von welchem Kleid wir gerade sprechen, denn ihr könnt Euch vorstellen, bei einer Auswahl von über 60 verschiedenen Kleidern kann es sonst schnell zu Verwechslungen kommen.

Also haben wir ein Demel Kleid, ein Totzikleid, ein Meran Kleid, ein Florian Kleid…. usw, usw… Diese Liste lässt sich noch lange fortsetzen und wurde nun um das „Rappotti Kleid“ erweitert, dem neuem Lieblingskleid unserer Marie. Aber auch das ändert sich fast täglich, da sie sich ständig in ein anderes neu verliebt.

Video: sternenkaiserin.com – marie


Rappottenstein ist eine Festung, die drei Bauepochen, Romanik, Gotik und Renaissance vereint.

Aus der Zeit der Kuenringer stammt der südliche Teil der Hochburg.

Der Bergfried im Norden – Hauptturm der Burg – bewacht die Anlage von der höchsten Stelle des Felsmassives aus. Zwischen dem Bergfried und dem Torturm, der einst das starke Gemäuer überragte und den Zugang in die Hochburg sperrte, erstrecken sich die ältesten Gebäude, die aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts stammen und einen kleinen Burghof umschließen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Über die Jahrhunderte wurde die Burg mehrfach umgebaut und erweitert um sie auch Abwehrtechnisch auf den neuesten Stand zu halten. So entstand eine Vorburg mit einem wohl durchdachten Verteidigungssystem von acht Toren und fünf Höfen. Zu ihr führt ein enger Zugang zwischen den Umfassungsmauern und dem steilen Felsen, auf dem die Hochburg steht. Die Höfe wurden so angelegt, dass der vordringende Gegner mit seinem ungeschützten Schwertarm (seiner rechten Seite) dem Beschuss durch die Verteidiger ausgeliefert war.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Einlass in den ersten Hof gewährt ein Tor mit spätgotischer Steinfassung, welches früher mittels einer Zugbrücke gesichert war. An der Nordwestseite des ersten Hofes steht das ehemalige Brauhaus. Dessen Renaissancemerkmale und die Jahreszahlen 1548 und 1549 weisen auf die Bauzeit hin, in der auch die beiden Rundtürme beim Eingangstor erbaut wurden. Zur rechten Hand blickt von einem mächtigen Felsmassiv die Hochburg herab.

Ein weiteres Tor führt in den engen zweiten Hof, durch den man in den Stall- oder Wirtschaftshof gelangt. Geräumige Gebäude dienten dort der Versorgung der Burgbewohner mit den notwendigsten landwirtschaftlichen Erzeugnissen und der Unterbringung der Pferde.

Von diesem Hof, der auch zugleich der Richthof war, führt der Eingang in die finsteren Burgverliese mit ihren mächtigen Tonnengewölben. Aus einer tiefen Zisterne im Hof wurde das Trinkwasser geschöpft.

Hoch über den Verliesen steht der Uhrturm aus dem 16. Jahrhundert. Zu ihm gelangt man durch den Rittergarten, der durch seine romantische und zugleich idyllische Lage zu den reizvollsten Plätzchen der Burg zählt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Vom Richthof aus, ging es dann zu Fuß weiter über einen Weg mit extremer Steigung zum vierten und weiter zum fünften Vorhof, zum Doppeltor vor dem Hauptgebäude.

Die Hochburg wurde in den vierhundert Jahren seit ihrer Gründung mehrfach erweitert.

Mächtige dreigeschossige Arkadengänge aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts zieren den westseitigen Hoftrakt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Ein mittelalterliches Bild bieten dagegen im Erdgeschoss die Burgküche und die Knappenhalle mit gezogenem gotischen Kreuzrippengewölbe.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Der gotischen Bauzeit gehört im ersten Stockwerk auch die Trinkstube an, die ein gespanntes schönes Sternrippengewölbe aufweist. Wände und Gewölbe schmücken reich bewegte ornamentale und figurale Fresken, die mit den Wandgemälden in den weiteren Gemächern zu den wertvollsten Profanmalereien des 16. Jahrhunderts in Niederösterreich zählen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Das Herzstück der Hochburg ist jedoch die von den Dachsberger Herren im Jahre 1378 errichtete zweigeschossige Kapelle. Das sakrale Kleinod befindet sich im ältesten Teil der Burg, an der bestgeschützten Stelle, oberhalb der Torhalle. Im Jahre 1947 ist die Kapelle mit großer Sorgfalt restauriert worden. Die schwere Steinplatte des mittelalterlichen Altars wurde freigelegt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Im Altaraufbau fand sich ein Gefäß mit Reliquien. Es stammt aus dem Jahre 1379, trägt das Bischofssiegel und dokumentiert das Jahr der Konsekrierung, an die auch die zwölf an den Wänden sichtbaren Weihekreuze erinnern.

 Auf der Mensa steht heute wieder der kleine kostbare Flügelaltar aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, der den Schutzheiligen der Burg, Sankt Georg und Pankraz, geweiht ist.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Alles in allem kann man sagen, wir waren alle drei hin und weg vom Zauber dieser außergewöhnlichen Burg, die wir uns in keinster Weise derart beeindruckend vorgestellt haben, sodass eines für uns fest stand: wir kommen wieder….

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

An diesem Vormittag durften wir einen Bruchteil dieses Baujuwels kennen lernen. Um den Rest zu erkunden würden vermutlich nicht einmal zwei ganze Tage ausreichen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Ein ganz besonderes Projekt auf der Burg Rappottenstein ist die „Kinderburg“

Die Kinderburg Rappottenstein ist eine gemeinsame Initiative des Österreichischen Roten Kreuzes, dem Landesverband NÖ und der Familie Abensperg und Traun.

Eine Einrichtung die Familien mit schwer/chronisch kranken Kindern oder Eltern

und Familien, die den Tod eines nahen Familienmitgliedes verarbeiten müssen Erholung und Trauerbegleitung bietet.

Ein großartiges Projekt, das Hauptsächlich aus Spenden finanziert wird. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann das hier tun:

https://www.hospiz-noe.at/kinderburg-rappottenstein/


Aber wer ist nun die Familie, die hinter all dem steht?

Die Familie Abensperg und Traun ist eine ursprünglich aus dem oberösterreichischen Traungau stammende, zum Uradel zählende Adelsfamilie mit dem ursprünglichen Namen Traun, deren namensgebender Stammsitz Schloss Traun sich seit 1120 bis heute im Familienbesitz befindet.

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Stammwappen derer von Abensperg und Traun – Foto: Aladyn0815

Die Familie zählt zu den sogenannten „Apostelgeschlechtern“, jenen rund zwölf Familien, die schon zur Zeit der Babenberger (976 bis 1246) in Österreich eine Rolle spielten und von denen bis heute nur noch vier in Österreich existieren (neben den Abensperg und Traun die Liechtenstein, Starhemberg und die Fürstenberg-Weitra).

Die bekannteste Persönlichkeit des Hauses ist wohl Feldmarschall Otto Ferdinand Graf von Abensperg und Traun (1677–1748), der 1696 in kaiserliche Kriegsdienste trat, 1712 ein eigenes Regiment erhielt, 1735 zum Feldzeugmeister und 1740 zum Feldmarschall befördert wurde. Im Österreichischen Erbfolgekrieg siegte er 1743 am italienischen Kriegsschauplatz bei Camposanto am Panaro über die Spanier und manövrierte 1744 die preußischen Streitkräfte aus Böhmen, wofür er im gleichen Jahr mit dem Orden vom goldenen Vlies ausgezeichnet wurde.

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Feldmarschall Graf Otto Ferdinand von Abensperg und Traun (1677–1748) Foto: wikimedia/commons

In die Militärgeschichte ist Otto Ferdinand Abensperg und Traun als einer der größten österreichischen Feldherren des 18. Jahrhunderts eingegangen. Durch die kaiserliche Entschließung von Franz Joseph I. vom 28. Februar 1863 wurde Otto Ferdinand von Abensperg und Traun in die Liste der „berühmtesten, zur immerwährenden Nacheiferung würdiger Kriegsfürsten und Feldherren Österreichs“ aufgenommen.

Auf dem 1888 feierlich enthüllten Denkmal der Kaiserin Maria Theresia in Wien ist der Feldmarschall in Form einer großen bronzenen Reiterstatue als einer der vier „Paladine der Kaiserin“ im Kreise der Generäle Daun, Loudon und Khevenhüller hoch zu Ross dargestellt.

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Statue des O.F. Traun am Maria Theresia Denkmal in Wien
Foto: Aladyn0815

Etwas wehmütig sagten wir der Burg Lebewohl und freuen uns jetzt schon auf den Tag, wenn es heißt: wir fahren wieder nach Rappotti 😉

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Vielen Dank für die Einladung an
Burg Rappottenstein & Waldviertel Tourismus
Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Sisi


Rechtliche Hinweise:

Bildrechte: Sternenkaiserin,com – marie, wikimedia/commons, Aladyn0815

Videos: sternenkaiserin.com – marie

Textrechte: Sisi, Burg Rappottenstein

Burg Heidenreichstein

[bezahlte Partnerschaft]
Was die Hofreitschule mit einer Wasserburg zu tun hat….

Nachdem wir den ganzen Vormittag auf der Burg Rappottenstein verbracht hatten und immer noch von den luftigen Arkaden schwärmten, führte uns unsere Reise im Rahmen des Projekts „Denkmäler leben“ durch das wunderschöne Waldviertel direkt zum nächsten Highlight der Region.

Die Burg Heidenreichstein ist eine Wasserburg, 17 km nordöstlich von Gmünd in Niederösterreich. Schon von außen erschien uns diese Burg völlig anders als jene zuvor und wir waren gespannt, was uns im Inneren erwarten würde.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Auf einer kleinen Anhöhe, mitten im Ort Heidenreichstein gelegen, wird die Burg von Wassergräben, Türmen und hohen, schroffen Mauern gegen Angreifer geschützt.

Über eine der zwei Zugbrücken betraten wir den Innenhof, wo wir bereits am Weg dorthin mit den Worten „die Sissi kommt“ begrüßt wurden.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Die Burg verfügt über runde Ecktürme mit spitzem, kegelförmigem Dach. Die ältesten Teile des Bergfrieds gehen auf das 12. Jahrhundert zurück und wurden 1190 von Burggraf Heidenreich von Gars errichtet. Der Wehrgang des größten Turmes wird vom vorragenden Dach geschützt, die Wirtschaftsgebäude wurden zwischen dem 15. und 16. Jahrhundert errichtet. Der gotische Dachstuhl mit gehackten Balken wird von geschnitzten Holznägeln zusammengehalten und das Dach ist mit Schindeln gedeckt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Nachdem wir uns im Burghof umgesehen hatten, betraten wir die Innenräume um einen ersten Eindruck zu bekommen. Sofort war klar: zu dieser einzigartigen, immer noch großteils originalen Einrichtung konnte nur ein historisch korrektes, schlichtes Tageskleid passen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Die Einrichtung der Burg stammt aus verschiedenen Zeitepochen, einige Tische und Truhen stammen noch aus der Gotik, auch alte Rüstungen und Waffen sind erhalten bis hin zu Porzellan und Möbeln des späten 19. Jahrhunderts.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Ähnlich wie Burg Rappottenstein ist auch Burg Heidenreichstein eine Minnesängerburg. Wie die Babenberger förderte auch der Burggraf Heidenreich von Gars den Minnegesang.

Im 15. Jahrhundert wurde Heidenreichstein von Anhängern des Jan Hus und rebellischen Bauern während der Hussitenkriege belagert, konnte aber nicht eingenommen werden.

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Bildnis Jan Hus von Johann Agricola, 1562/ Foto: wikimedia/commons

Fast 300 Jahre lang war die Burg von 1679 bis 1942 im Besitz der ungarischen Adelsfamilie Pálffy.

Die Pálffy von Erdőd waren ein ungarisches Adelsgeschlecht. Sie zählten zum ungarischen Uradel, als Herkunftsorte gelten die Bibersburg in der heutigen Slowakei oder Várfalva in Siebenbürgen.

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Fürstliches Wappen der Pálffy – Foto: wikimedia/commons

Im Laufe der Jahrhunderte stellte die Familie Pálffy von Erdőd viele bekannte Offiziere und Beamte der Habsburgermonarchie. Die ungarische Baronie wurde ihnen 1581 verliehen, 1599 erhob man sie zu Reichsgrafen, 1634 dann zu ungarische Grafen mit dem Prädikat „von Erdőd“. Zu dem Namen „Erdőd“ gelangte man durch die Vermählung von Paul Pálffy mit Klara Bakocz von Erdőd.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Nikolaus Graf Pálffy von Erdöd, (1. März 1657; † 20. Februar 1732 in Pressburg) war ab 1718 Generalfeldmarschall der Kaiserlichen Armee und ab 1714 Palatin von Ungarn. Graf Pálffy erzielte gemeinsam mit Prinz Eugen große Erfolge im Kampf gegen die Türken und erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter auch das Goldene Vlies! Nikolaus IV. war Gründer der nikolaischen Linie.

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Palatin Nikolaus Pálffy von Erdöd (Lithographie von Josef Kriehuber, 1827) Foto: wikimedia/commons

Nikolaus Pálffy ab Erdöd, Sohn des Stephan Pálffy, war mit Elisabeth, geborener Freiin von Weichs vermählt. Dieser Ehe entsprossen vier Söhne:

Nikolaus, Christoph, Franz und Johannes

Ihr erster Ast erlangte 1807 den österreichischen Fürstenstand.

Der zweite Ast dieser Linie erbte 1851 den Besitz der erloschenen Grafen Daun.

Maria Theresia Daun (Tochter des berühmten Leopold Joseph Graf von Daun, Fürst von Teano) heiratete Leopold Pálffy von Erdöd.

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Leopold Joseph Graf von Daun Foto: wikimedia/commons

Mehr zur Familie Daun Kinsky könnt ihr hier erfahren: Zu Besuch bei Graf Daun Kinsky – Palais Kinsky

Durch die Namens- und Wappenvereinigung 1853 wurden sie zu Pálffy-Daun von Erdőd und erhielten 1876 die österreichische Genehmigung zur Fortführung des Titels Fürst von Teano.

Der dritte Ast der nikolaischen Linie der Pálffy von Erdőd blieb gräflich.

Die johannische Linie des Geschlechtes, die 1852 im Mannesstamm erlosch wurde begründet durch Johann Bernhard Stephan Graf Pálffy von Erdöd, (20. August 1664 in Rothenstein; † 24. März 1751 in Pressburg), der Bruder von Nikolaus IV. war ab 1709 kaiserlicher Feldmarschall und ab 1741 Palatin von Ungarn.

Johann Palffy war ebenfalls Träger des Goldenen Vlies und wurde von Kaiser Karl VI. zum Schutz dessen Tochter Maria Theresia empfohlen. (Insgesamt fünf Mitglieder der Familie wurden Träger dieses höchsten Ordens).

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Graf Johann Pálffy Foto: wikimedia/commons

Am 25.6.1741 erfolgte die Krönung Maria Theresias zur Königin von Ungarn. Johann Graf Pálffy, neugewählter Palatin legte im Dom zu Pressburg Maria Theresia zuerst die uralte Dalmatika, die seit der Zeit der Arpádenkönige bei den Krönungsfeierlichkeiten verwendet wurde um und setzte ihr anschließend die Krone des Hl. Stephan aufs Haupt.

Die Dankbarkeit und Zuneigung Maria Theresias zeigte sich in sehr persönlichen Geschenken wie ihrem persönlichen Reitpferd, einem Diamantring oder einem mit Diamanten besetzten goldenen Degen und einem sehr persönlichen Schreiben, dessen Inhalt und der Burgvogt frei zitierte:

„..Mein Vater Pálffy! Ich sende Euch dieses Pferd, welches nur allein von dem Eifrigsten Meiner Unterthanen bestiegen zu werden würdig ist. Empfanget zugleich diesen Degen, um Mich wider Meine Feinde zu beschützen, und nehmet diesen Ring als Kennzeichen Meiner gegen Euch tragenden Zuneigung an…“

Franz Joseph I. beschloss am 28. Februar 1863 Johann Palffy in die Liste der „berühmtesten, zur immerwährenden Nacheiferung würdiger Kriegsfürsten und Feldherren Österreichs“ aufzunehmen, zu deren Ehren und Andenken eine lebensgroße Statue in der Feldherrenhalle des damals neu errichteten k.&.k. Hofwaffenmuseums (Heeresgeschichtliches Museum Wien) errichtet wurde.

Ladislaus Fürst Pálffy ab Erdöd, geboren in Malacka am 30. November 1867, Kämmerer, Rittmeister, Inhaber vieler militärischer Orden, Herrschaftsbesitzer von Marchegg, starb am 19. Jänner 1947 in Wien im 80. Lebensjahr als letzter Fürst der Nikolaus Pálffy’schen Linie und wurde am 25. Jänner in Heidenreichstein beerdigt.

Da der letzte Pálffy-Fürst kinderlos war, vermachte er die Burg seinem guten Freund Rudolf van der Straten-Ponthoz.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Die Adelsfamilie „van der Straten-Ponthoz“ gehörte zum österreichischen und belgischen Adel. Sie galten als gefürstete Grafen. Während der Namensteil van der Straten ein niederdeutscher Herkunftsname ohne Adelsprädikat ist, steht Ponthoz wörtlich im Ungarischen für „zum Punkt“.

Graf van der Straten war nicht nur der Adjutant von Erzherzog Franz Ferdinand und anschließend auch von Kaiser Karl, sondern machte sich auch unter Pferdefreunden einen Namen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Nach Ende des 1. WK wurde er zum Leiter der Spanischen Hofreitschule, die er durch Gastspielreisen international so bekannt machte, dass 1925 ein Aufschrei um die Welt ging, als man deren Auflösung überlegte.

1938 kurz nach dem Einmarsch der Wehrmacht trat Graf van der Straten als Leiter der Spanischen Hofreitschule zurück. Er vermachte die Burg Heidenreichstein seiner zweitgeborenen Tochter Josephine, die mit Christian Graf Kinsky verheiratet ist.

Dadurch ist die Burg Heidenreichstein 1961 von den Grafen Van der Straten-Ponthoz im Erbweg auf die Grafen Kinsky übergegangen und heute teilweise öffentlich zugängig.

Wie bereits üblich bekamen wir eine Privatführung vom Burgvogt durch die Innenräume, die so anders als in Rappottenstein, aber nicht weniger beeindruckend waren.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

In der Burg Heidenreichstein hat man beinahe das Gefühl, hie und da würden noch ein paar alte Ritter durch die Räume huschen, denn im Gegensatz zu anderen Burgen ist diese noch mehr oder weniger vollständig möbliert.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

So findet man hier nicht nur die älteste Tischplatte von Österreich, sondern auch einen Giebelschrank aus dem 14. Jahrhundert.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Mein Mariechen und ich staunten nicht schlecht, als wir die innovativen Möbel sahen. Wer denkt, Klappstühle sind eine Erfindung aus Schweden, der irrt ;

Denn bereits im Mittelalter baute man Stühle zu Betstühlen um, machte aus einem Sessel eine Sitzgelegenheit für zwei bis drei Leute, oder fertigte Bänke, deren Rückenlehne die Richtung ändern konnte.

Ein paar dieser Tricks seht ihr in unserer ganz privaten Burgführung:

Führung durch die Burg Heidenreichstein – Video: sternenkaiserin.com – marie

Für alle Mittelalterfans ist die Burg Heidenreichstein sicherlich ein Geheimtipp, denn die Vielfalt der ausgestellten Stücke ist unvergleichlich.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Wir erfuhren nicht nur, warum man vorzog im Sitzen zu schlafen, sondern machten Bekanntschaft mit ehemaligen Burgherren und Helden längst vergangener Zeiten.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Besonders beeindruckend fand ich das chinesische Damenschränkchen aus dem 16. Jahrhundert und die Sanduhr, die Viertelstunden messen konnte.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Als mir dann aber auch noch klar wurde, in wessen Burg wir uns hier befanden schlug mein Reiterherz sofort höher. Ich entdeckte unter anderem einen Bericht über die Teilnahme von Graf van der Straten an einem Distanzritt von Wien nach Berlin. Da ich selbst einmal an einem Ritt von Gmunden nach Krumau (244km) beteiligt war, konnte ich mir ansatzweise vorstellen, welche Anstrengung eine solche noch viel längere Strecke bedeutet haben musste.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Neben einem wundervollen Gemälde von Rudolf van der Straten auf einem Lipizzaner Hengst, entdeckten wir auch noch ein Bild der Kaiserin hoch zu Ross.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Unsere Führung endete dort wo sie begonnen hatte, nämlich beim Stammbaum der Familie Kinsky.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Über die Zugbrücke verließen wir die Burg auf demselben Weg wie wir gekommen waren um uns auf den letzten Tag im Waldviertel vorzubereiten.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Von April bis Oktober könnt ihr die Burg Heidenreichstein selbst besichtigen, die genauen Öffnungszeiten findet ihr hier: 

http://www.kinsky-heidenreichstein.at

Vielen Dank für die Einladung an
Burg Rappottenstein & Waldviertel Tourismus
Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Sisi


 

Rechtliche Hinweise:

Bildrechte: Sternenkaiserin,com – marie, wikimedia/commons, 

Videos: sternenkaiserin.com – marie

Textrechte: Sisi, Burg Heidenreichstein

 

 

 

Träume und Gedichte – August 2019

[bezahlte Partnerschaft]

Ich sah des Sommers letzte Rose stehn,
Sie war, als ob sie bluten könne, rot;
Da sprach ich schaudernd im Vorübergehen:
So weit im Leben, ist zu nah am Tod!

Es regte sich kein Hauch am heißen Tag,
Nur leise strich ein weißer Schmetterling;
Doch, ob auch kaum die Luft sein Flügelschlag
Bewegte, sie empfand es und verging.

🌟Sisi🌟

Friedrich Hebbel

Vielen Dank für die Einladung an Wasserburg Heidenreichstein

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Wer nicht dann noch lieben kann,
Wenn die Hoffnungen verwehen,
Schwingt sich zu den Himmelshöhen
Wahrer Liebe nie hinan.

Herzen, die das Glück besticht,
Folgen nur verwöhntem Triebe,
Lieben nur den Preis der Liebe,
Lieben die Geliebte nicht.

Liebe trägt sich selbst, und hält
Ihren Fittich unter Blitzen,
In sich fest und ohne Stützen,
Wie des Himmels Sternenwelt.

🌟Sisi🌟

Friedrich Ludewig Bouterwek

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Herzlich willkommen, junger Morgen!
Meistens bist du schon da,
Wenn ich gerade erst aufwache.
Mit hellem, erwartungsvollem Blick
Schaust du mich an, während ich
Mir noch mühsam den Schlaf
Aus den Augen reibe.
Was immer du mir heute bringen magst,
Ob Sonnenschein oder Regen,
Ob Freude oder Leid,
Warte damit, bis ich meinen
Kaffee getrunken habe,
Dann bin ich bereit,
Mich dir zu stellen.

🌟Sisi🌟

Annegret Kronenberg

Vielen Dank für die Einladung an K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ihr lieben Mauern hold und traut,
Die ihr mich kühl umschließt,
Und silberglänzend niederschaut,
Wenn droben Vollmond ist!
Ihr saht mich einst so traurig da,
Mein Haupt auf schlaffer Hand,
Als ich in mir allein mich sah,
Und keiner mich verstand.
Jetzt brach ein ander Licht heran,
Die Trauerzeit ist um,
Und manche zieh’n mit mir die Bahn
Durch’s Lebensheiligtum.
Sie raubt der Zufall ewig nie
Aus meinem treuen Sinn,
In tiefster Seele trag‘ ich sie,
Da reicht kein Zufall hin.
Du Mauer wähnst mich trüb wie einst,
Das ist die stille Freud;
Wenn du vom Mondlicht widerscheinst,
Wird mir die Brust so weit.
An jedem Fenster wähnt ich, dann
Ein Freundeshaupt, gesenkt,
Das auch so schaut zum Himmel an,
Das auch so meiner denkt.

🌟Sisi🌟

Johann Gabriel Seidl

Vielen Dank für die Einladung an Burg Hardegg

Foto: sternenkaiserin.com – Ida


Erträume dich in allen diesen Dingen,
in denen ich ehrlicher als ein Engel bin,
im Traum der Nacht werden wir uns durchdringen
wie ein Regenbogen einem roten Rubin.
Schiebe die grauen Wolken vom Sternenhimmel,
krauses Wasser den Mond im klaren Schein bricht,
reiten durch dunkle Schatten auf einem Schimmel
zur Sehnsucht, die heller erstrahlt als das Licht.
Erkenne dich im Begehren, das uns bindet
im einzigen Wunsch nach Zweisamkeit,
in Illusion von ewiger Zeit
das Verlangen, das Alleinsein überwindet.

🌟Sisi🌟

Gerd Groß

Vielen Dank für die Einladung an Spanische Hofreitschule

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nicht vergessen, am 15.8.2019 erwarte ich Euch hier im grünen Pavillion im Schlosspark Laxenburg zum Picknick 😉

Holt die Kleider raus, packt die Fächer ein und kommt mich besuchen.
❤️ Ich freu mich auf Euch! ❤️

🌟Sisi🌟

Video: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten.
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die mich belogen haben.
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.

Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben.
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.

Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben.
Sie haben meinen Trotz geschürt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben.
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.

Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben.
Sie haben mich erwachsen werden lassen.

Ich danke allen, die mich verletzt haben.
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.

Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben.
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Ich danke allen, die mich verwirrt haben.
Sie haben mir meinen Standpunkt klar gemacht.

Vor allem aber danke ich all denen, die mich lieben, so wie ich bin.
Sie geben mir die Kraft zum Leben! Danke.

🌟Sisi🌟

Paulo Coelho

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten & Waldviertel Tourismus

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Als sich mit Schmerzen,
In Tränen und stumm,
Trennten die Herzen,
Wer sagt, warum? –
Kalt dein Kuß;
O damals ahnt ich, was
Nun kommen muß.

Es taute der Morgen
So schaurig kühl,
Mich warnte verborgen
Ein Vorgefühl.
Die Schwüre verwehten,
Die Ehre zerbrach,
Dein Ruf ist zertreten
Und mein deine Schmach.

Dein Name umklingt mich
Wie Totengeläut.
Ein Schauer durchdringt mich,
Als liebt ich noch heut.
Wie gut ich dich kannte,
Wem ist es bewußt?
Wer weiß, wie mir brannte
Von Reue die Brust ?

Verstohlen besessen,
Verstohlen beweint,
Daß du mich vergessen,
Verraten den Freund!
Nach langem Büßen,
Wenn Jahre herum,
Wie soll ich dich grüßen? –
In Tränen und stumm.

🌟Sisi🌟

George Gordon Byron

Vielen Dank für die Einladung an Schloß Schönbrunn

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sorge nie, daß ich verrate
Meine Liebe vor der Welt,
Wenn mein Mund ob deiner Schönheit
Von Metaphern überquellt.

Unter einem Wald von Blumen
Liegt, in still verborgner Hut,
Jenes glühende Geheimnis,
Jene tief geheime Glut.

Sprühn einmal verdächtge Funken
aus den Rosen – sorge nie!
Diese Welt glaubt nicht an Flammen
Und sie nimmt’s für Poesie.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Elly zupft Mama am Kleide:
Ob der Storch auch Puppen bringt?
Und die Mutter lächelt leise,
Eh ihrs von den Lippen klingt:

„Freilich, Mäuschen, wenn das Fest kommt,
Reist er hin zur Puppenfee,
Und im Wald dann fischen beide
Nichts als Puppen aus dem See!“

„Ach Mama“, sagt drauf die Kleine
Mit versonnenem Gesicht,
Unser neues Baby schreit so
Und auch sauber ist es nicht!

Siehst den Adebar du wieder
Fliegen über unser Haus,
Ruf ihn an und tausch den Schreihals,
Bitte, für ein Püppchen aus!“

🌟Sisi🌟

Alwin Römer

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nimmer löschen, nimmer stillen
Kann ich diese dunkle Sehnsucht
Nach dem Tode.
All mein atemloses Kämpfen,
Sie zu zwingen, ist vergebens.

Jene Zeiten, wo ich glaubte
Eine heiße, tiefe Liebe
Könnte tilgen diese Sehnsucht,
Sind vorüber – tot – begraben;
Denn die Liebe ist gekommen
Und die dunkle Sehnsucht blieb,
Und die Liebe ist geschieden,
Und die Sehnsucht stieg und stieg.

Nimmer löschen, nimmer stillen
Kann ich diese dunkle Sehnsucht
Nach dem Tode.
All mein atemloses Kämpfen,
Sie zu zwingen, ist vergebens.

🌟Sisi🌟

Felix Dörmann

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ohne Liebe
Lebe, wer da kann!
Wenn er auch ein Mensch schon bliebe,
Bleibt er doch kein Mann.

Süße Liebe,
Mach mein Leben süß!
Stille nie die regen Triebe
Sonder Hindernis.

Schmachten lassen
Sei der Schönen Pflicht!
Nur uns ewig schmachten lassen,
Dieses sei sie nicht.

🌟Sisi🌟

Gotthold Ephraim Lessing

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


In meinen Ohren klingt noch immer
Der leise Ton der lieben Worte;
Der klaren Augen stiller Schimmer
Umstrahlt noch die bekannten Orte,
Den festen Druck der treuen Hände –
Ich fühl‘ ihn noch – die alten Wände
Umfassen Dich mit ihrem Rahmen,
Und unwillkührlich ruf ich Deinen Namen!
– Und wie Du ganz noch hier geblieben
In meinem Sinn, in meinem Lieben,
Kann ich die Wahrheit noch nicht fassen:
Hast Du denn wirklich mich verlassen?

🌟Sisi🌟

Luise Adelaide Lavinia, genannt Adele Schopenhauer

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Er ist gekommen
In Sturm und Regen;
Ihm schlug beklommen
Mein Herz entgegen.
Wie konnt‘ ich ahnen,
Daß seine Bahnen
Sich einen sollten meinen Wegen.

Er ist gekommen
In Sturm und Regen;
Er hat genommen
Mein Herz verwegen.
Nahm er das meine?
Nahm ich das seine?
Die beiden kamen sich entgegen.

Er ist gekommen
In Sturm und Regen;
Nun ist entglommen
Des Frühlings Segen.
Der Freund zieht weiter;
Ich seh‘ es heiter;
Denn er bleibt mein auf allen Wegen!

🌟Sisi🌟

Friedrich Rückert

Vielen Dank für die Einladung an Wasserburg Heidenreichstein

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Schöne Fraun und Katzen pflegen
Häufig Freundschaft, wenn sie gleich sind,
Weil sie weich sind
Und mit Grazie sich bewegen.

Weil sie leise sich verstehen,
Weil sie selber leise gehen,
Alles Plumpe oder Laute
Fliehen und als wohlgebaute
Wesen stets ein schönes Bild sind.

Unter sich sind sie Vertraute,
Sie, die sonst unzähmbar wild sind.

Fell wie Samt und Haar wie Seide.
Allverwöhnt. – Man meint, daß beide
Sich nach nichts, als danach sehnen,
Sich auf Sofas schön zu dehnen.

Schöne Fraun mit schönen Katzen,
Wem von ihnen man dann schmeichelt,
Wen von ihnen man gar streichelt,
Stets riskiert man, daß sie kratzen.

Denn sie haben meistens Mucken,
Die zuletzt uns andre jucken.
Weiß man recht, ob sie im Hellen
Echt sind oder sich verstellen?

Weiß man, wenn sie tief sich ducken,
Ob das nicht zum Sprung geschieht?
Aber abends, nachts, im Dunkeln,
Wenn dann ihre Augen funkeln,
Weiß man alles oder flieht
Vor den Funken, die sie stieben.

Doch man soll nicht Fraun, die ihre
Schönen Katzen wirklich lieben,
Menschen überhaupt, die Tiere
Lieben, dieserhalb verdammen.

Sind Verliebte auch wie Flammen,
Zu- und ineinander passend,
Alles Fremde aber hassend.

Ob sie anders oder so sind,
Ob sie männlich, feminin sind,
Ob sie traurig oder froh sind,
Aus Madrid oder Berlin sind,
Ob sie schwarz, ob gelb, ob grau, –

Auch wer weder Katz noch Frau
Schätzt, wird Katzen gern mit Frauen,
Wenn sie beide schön sind, schauen.

Doch begegnen Ringelnatzen
Häßlich alte Fraun mit Katzen,
Geht er schnell drei Schritt zurück.
Denn er sagt: Das bringt kein Glück.

🌟Sisi🌟

Joachim Ringelnatz

Zum Weltkatzentag

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Was du auch seist,
Seel’ oder Leib.
Erbarm dich!
Geh nicht von mir! Bleib!
Oder laß beid’
uns weiter fliehn,
als Winde wehn
und Wolken ziehn!
Es ist zu spät –
du warst, du bist –
der teure Wahnsinn,
der mein Herz zerfrißt.

🌟Sisi🌟

George Gordon Byron

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Wallsee

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


[bezahlte Partnerschaft]

Zwei Kammern hat das Herz,
Drin wohnen
Die Freude und der Schmerz.
Wacht Freude in der einen,
So schlummert
Der Schmerz in der seinen.
O Freude, habe Acht!
Sprich leise,
Daß nicht der Schmerz erwacht.

🌟Sisi🌟

Hermann Kunibert Neumann

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

„Wenn meine Einzi endlich ankommt…“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Burg Rappottenstein

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Herr, unser Gott, heilig und unbegreiflich, der du das Licht scheinen lässest aus der Finsterniß, der du uns erquickt durch den nächtlichen Schlaf, und wieder aufgeweckt hast, deinem Ruhm zu preisen und deine Gnade anzurufen: nimm jetzt von uns an, nach deiner grundlosen Barmherzigkeit, das Opfer unserer Anbetung und unsers Danks und gewähre uns alle uns heilsamen Bitten. Richte uns zu, o Herr, zu Kindern des Lichts und des Tages und zu Erben deiner ewigen Güter. Gedenke, Herr, nach der Menge deiner Erbarmungen deines ganzen Volks, aller die mit uns beten, und aller unserer Brüder, die zu Lande oder zu Meer oder wo sonst in deinem weiten Reich, deiner Gnade und Hilfe bedürfen, und schütte über sie alle aus den Reichthum deiner Barmherzigkeit; auf daß wir erlöset nach Seel und Leib, unverrückt in festem Glauben, deinen heiligen und wunderbaren Namen rühmen mögen. Amen.

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Einsam ist der Stern am Himmel,
Einsam zieht er durch die Weite:
Jeder freilich – will uns dünken –
Hat ein schimmerndes Geleite;
Aber die den Pfad zu teilen
Scheinen, traut gesellt zu wandern,
Sind sich fern viel tausend Meilen,
Einer ewig fern dem andern!

Einsam ist die Menschenseele:
Ob wir Herz an Herz auch drücken,
Klafft doch immer eine Tiefkluft,
Die wir niemals überbrücken:
Nichts kann ganz des andern werden,
Jedes folgt dem eig’nen Triebe,
Und ein Traumbild bleibt die Sehnsucht,
Und ein schöner Wahn die Liebe.

Ob die Blumen blüh’n in Haufen,
Ob die Wellen zieh’n in Scharen,
Kann ein Sein, gesellt dem andern,
Völlig je sich offenbaren?
Suchend sich mit Liebesaugen,
Bleibt sich’s fremd im tiefsten Kerne,
Schwimmend durch das Meer des Lebens
Ewig nah und ewig ferne!

🌟Sisi🌟

Robert Hamerling

Vielen Dank für die Einladung an Burg Rappottenstein

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Bist du erschöpft, bedeckt von Leid,
Von dem du gern dich säh’st befreit,
Und möchtest lernen du erhab’ne Lehren,
Vom Herzen Schwäche, Schlaf vom Geist zu wehren:
Zu Berg und Wald geh‘! Der Natur
Gesicht trübt keine Tränenspur.

🌟Sisi🌟

Henry Wadsworth Longfellow

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Hoffnung schlummert tief im Herzen
Wie im Lilienkelch der Tau
Hoffnung taucht, wie aus den Wolken
Nach dem Sturm des Himmelsblau;
Hoffnung keimt, ein schwaches Hälmchen,
Auch aus nackter Felsenwand;
Hoffnung leuchtet unter Thränen,
Wie im Wasser der Demant

Schon so tausendfach betrogen,
Armes, schwaches Menschenherz,
Immer wendest du dich wieder
Gläubig trauernd himmelwärts.
Wie Arachne unverdrossen,
Täglich neue Netze spannt,
Kreuze auch durch ihre Fäden,
Täglich rauh des Schicksals Hand.

🌟Sisi🌟

Franz Freiher von Gaudy

Vielen Dank für die Einladung an Schloß Schönbrunn

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Wohl ist sie schön die Welt! In ihrer Weite
Bewegt sich so viel Gutes hin und her.
Ach, daß es immer nur um einen Schritt
Von uns sich zu entfernen scheint,
Und unsre bange Sehnsucht durch das Leben
Auch Schritt vor Schritt bis nach dem Grabe lockt!
So selten ist es, daß die Menschen finden,
Was ihnen doch bestimmt gewesen schien,
So selten, daß sie das erhalten, was
Auch einmal die beglückte Hand ergriff!
Es reißt sich los, was erst sich uns ergab,
Wir lassen los, was wir begierig faßten.
Es gibt ein Glück, allein wir kennen’s nicht:
Wir kennen’s wohl, und wissen’s nicht zu schätzen.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Zogelsdorf

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


❤️Mein liebes Mariechen❤️

auch wenn Du, wie auf diesem Bild lieber hinter mir stehst, will ich Dich heute zu deinem Geburtstag einmal in den Vordergrund rücken.

Du hast mich vor 3 Jahren aufgefangen, als ich so tief gefallen bin, dass am Ende kaum noch etwas von mir übrig war.
Du warst es, die mir wieder und wieder gesagt hat, ich soll nicht aufgegeben, die Kleider weg werfen und Schluss mit Allem machen.

Ohne dich mein Herz, gäbe es keine Sternenkaiserin!

Ohne dich wäre aus einer kleinen Ischler Prinzessin niemals eine Kaiserin geworden!

Wir sind einen Weg gegangen, den uns niemand zu getraut hätte, wurden oft belächelt, aber der Erfolg und auch der vielfache Neid gibt uns recht!

Wir haben Dinge erreicht, von denen die Anderen nicht mal träumen können, wir haben Schlösser betreten, die sonst für immer verschlossen sind!

🌟WIR waren in WALLSEE!🌟

🌟Du hast mich in den Hofsalonwagen im TMW – Technisches Museum Wien gestellt, mich von Toni Faber im Stephansdom segnen lassen.

🌟Du warst es, die mir die Spanische Hofreitschule und das Albertina Museum zu Füßen gelegt hat.

🌟Du hast mir auf den Treppen von Schloß Schönbrunn die Rosen in die Hände gelegt!

🌟Du hast es sogar geschafft, mir die Backstube vom K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL zu öffnen und mich vor Schloss Fuschl Resort & SPA im Nachthemd auf ein Boot gestellt!

🌟Du hast mir beide Belvedere Museum gezeigt und mich darin noch nebenbei 4 mal umgezogen 😉

🌟Du warst mit mir im Schlosspark Laxenburg und im Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna.

🌟Durch dich wurde Schloss Eckartsau für uns zu einem Ort, den wir immer wieder gern besuchen.

🌟Du hast mir mit Schloss Ruegers mein eigenes Gödöllö erschaffen und mir mit dem Wasserschloss Totzenbach fast sowas wie ein zweites Zuhause geschaffen!

Und das sind nur ein paar der Türen, die DU mir geöffnet hast 

Wir haben Freunde gewonnen und andere von wir dachten, sie wären welche, zurück gelassen.

Wir haben unzählige wunderschöne Erinnerungen gesammelt und manche Tränen gemeinsam geweint.

Aber eines zählt viel mehr als das, DU bist meine beste Freundin, meine „Chefin“ mein Halt, meine zweite Seele!

Alles was ich bin, hast du erschaffen!

Ich wünsche Dir aus tiefsten Herzen ALLES GUTE und VIEL GESUNDHEIT.
Ich wünsch Dir Kraft um zu kämpfen!

Ich wünsch UNS noch viele, viele Abenteuer bei denen es heisst: „die Schuhe sind geputzt…“

Mariechen ich danke Dir und wünsch DIR ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG

In ewiger Liebe,
deine Sisi

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


In einem Tal bei armen Hirten
Erschien mit jedem jungen Jahr,
Sobald die ersten Lerchen schwirrten,
Ein Mädchen, schön und wunderbar.

Sie war nicht in dem Tal geboren,
Man wußte nicht, woher sie kam,
Und schnell war ihre Spur verloren,
Sobald das Mädchen Abschied nahm.

Beseligend war ihre Nähe,
Und alle Herzen wurden weit,
Doch eine Würde, eine Höhe
Entfernte die Vertraulichkeit.

Sie brachte Blumen mit und Früchte,
Gereift auf einer andern Flur,
In einem andern Sonnenlichte,
In einer glücklichern Natur.

Und teilte jedem eine Gabe,
Dem Früchte, jenem Blumen aus,
Der Jüngling und der Greis am Stabe,
Ein jeder ging beschenkt nach Haus.

Willkommen waren alle Gäste,
Doch nahte sich ein liebend Paar,
Dem reichte sie der Gaben beste,
Der Blumen allerschönste dar.

🌟Sisi🌟

Friedrich von Schiller

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Das erste und einzige Foto ohne eurer Sisi.

Was bedeutet Freundschaft?

Eine Torte von der Kaiserin?
Öffentliche Geburtstagsglückwünsche?
Locken anstatt Flechtfrisur?
Öffentliche Danksagungen?

Ja und ja und ja und natürlich: Ja

Was bedeutet mir die Sternenkaiserin?

Ich war immer schon die Sisi Verrückte in meiner Familie. Als Kleinkind klebte ich am Bildschirm, um Romy zu bewundern.

Meine Großeltern wohnten in der Nähe von Schönbrunn, also war der Bezug zum Park immer vorhanden. Die Liebe zum Prunk, zur Frau im weißen Kleid mit dem Namen Sisi kam mit zunehmenden Alter.

Jahre später traf ich Sie: In Ischl. In schwarz. Wer mich kennt, weiß: ich hasse schwarz.

Und doch ließ sie mich nicht los. Ein loser Kontakt, Bewunderung, die Kleider, diese Darstellung, ihre Darstellung.

Sie…

Und dann 2016 der Alptraum eines Balls. Ein Traum der platzte. Tränen. Viele Tränen. Ich war dabei sie zu verlieren. Wir alle waren dabei sie zu verlieren.

Das darf nicht sein. Nein, niemals. Das konnte nicht sein. Ein Anruf. Sei wie Phönix. Komm aus dem Feuer. Erfinde dich neu.

Und sie hörte. Und sie vertraute. Und sie kam.

Sie wurde zur Sternenkaiserin.

Sie. ist. die. Sternenkaiserin.

Es ist ein leichtes ihr die Welt zu Füßen zu legen.

Jedes Shooting, egal wie lange die Vorbereitung dauert, egal wie anstrengend manches im Vorfeld ist: sie hat es verdient

Ihre Ausstrahlung, ihre Liebe zum Detail, ihre Freude, ihr Strahlen und ihre Arbeit mit den Kleidern und den Haaren. Alleine nur die Locken die 12 Std Vorbereitung brauchen…

Jedes Abenteuer hat seine Geschichte. Im Vor- und im Nachhinein.

Jedes Abenteuer bedeutet Arbeit. Für Sisi und für mich.

Jedes Abenteuer bedeutet eine Vorbereitung. Für sie und für mich.

Doch wir gehen den Weg gemeinsam. Manchmal mit Minnerl und manchmal mit Ida und manchmal zu Viert. Immer. Und nie wieder anders. So vieles probiert, so vieles ging schief. Wir sind vier. Nie mehr, nie weniger.

Und immer wird es Sie sein, die vor der Kamera das zeigt, was wir alle lieben. Nur Sie.

Und immer wird es Sie sein, die hinter der Kamera noch heimlich Geburtstagstorten bäckt, weil sie einfach auch privat nur bezaubernd ist.

Du bist die Eine und wirst es immer sein. Hdl 💜😘

Danke für all eure Glückwünsche, ich habe mich mehr als nur gefreut 💜.

Danke, dass ihr für uns das seid, an uns glaubt und euch freut, dass es uns gibt. 💜

Eure ~ Marie ~

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Picknick mit der Sternenkaiserin im Schlosspark Laxenburg 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi beim Bootshaus im Schlosspark Laxenburg.

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


💜lichen Dank für die Einladung Schlosspark Laxenburg 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Unsere Sisi auf Waldwegen im lila Traum….

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi im neuen bezaubernden Kleid im Wasserschloss Totzenbach 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi an Kaisers Geburtstag in Traunkirchen 💜

… im Ischler-Kleid…

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Gott erhalte, Gott beschütze
Unsern Kaiser, unser Land!
Mächtig durch des Glaubens Stütze
Führ’ er uns mit weiser Hand!
Laßt uns seiner Väter Krone
Schirmen wider jeden Feind:
Innig bleibt mit Habsburgs Throne
Österreichs Geschick vereint.

Fromm und bieder, wahr und offen
Laßt für Recht und Pflicht uns stehn;
Laßt, wenns gilt, mit frohem Hoffen
Mutvoll in den Kampf uns gehn!
Eingedenk der Lorbeerreiser
Die das Heer so oft sich wand:
Gut und Blut für unsern Kaiser,
Gut und Blut fürs Vaterland!

Was der Bürger Fleiß geschaffen
Schütze treu des Kriegers Kraft;
Mit des Geistes heitren Waffen
Siege Kunst und Wissenschaft!
Segen sei dem Land beschieden
Und sein Ruhm dem Segen gleich;
Gottes Sonne strahl’ in Frieden
Auf ein glücklich Österreich!

Laßt uns fest zusammenhalten,
In der Eintracht liegt die Macht;
Mit vereinter Kräfte Walten
Wird das Schwere leicht vollbracht,
Laßt uns Eins durch Brüderbande
Gleichem Ziel entgegengehn!
Heil dem Kaiser, Heil dem Lande,
Österreich wird ewig stehn!

An des Kaisers Seite waltet,
Ihm verwandt durch Stamm und Sinn,
Reich an Reiz, der nie veraltet,
Uns’re holde Kaiserin.
Was als Glück zu höchst gepriesen
Ström’ auf sie der Himmel aus:
Heil Franz Josef, Heil Elisen,
Segen Habsburgs ganzem Haus!

Heil auch Öst’reichs Kaisersohne,
Froher Zukunft Unterpfand,
Seiner Eltern Freud’ und Wonne,
Rudolf tönt’s im ganzen Land,
Unsern Kronprinz Gott behüte,
Segne und beglücke ihn,
Von der ersten Jugendblüthe
Bis in fernste Zeiten hin.

🌟Sisi🌟

Österreichische Kaiserhymne
Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


[bezahlte Partnerschaft]

Schattenküsse, Schattenliebe,
Schattenleben, wunderbar!
Glaubst du, Närrin, alles bliebe
Unverändert, ewig wahr?

Was wir lieblich fest besessen
Schwindet hin, wie Träumerein,
Und die Herzen, die vergessen,
Und die Augen schlafen ein.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Da steh‘ ich still und traure,
Mein Herz ist von Weh erfüllt!
Voll Sehnsucht denk‘ ich wieder
An ein entschwundnes Bild.
O, wärst du doch geblieben
Ein Engel zur Seite mir,
Ich wäre nimmer geworden
Der düstre Fremdling hier!

🌟Sisi🌟

Christian Hoeppl

Vielen Dank für die Einladung an Oper Graz

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wir wünschen unserem Kronprinzen Alles Gute zum Geburtstag!

wenn ich einmal nicht mehr bin,
setzt dich zu den bäumen hin,
sie erzählen dir von mir,
es ist, als wär ich wieder hier,

wenn ich einmal nicht mehr bin,
geh zu einem bache hin,
in seinem wasser kannst du mich sehen,
ich werde immer bei dir stehen,

werd ich einmal nicht mehr sein,
schaue in dich selbst hinein,
in dir selbst, findest du mich
mein kind, mein sohn, ich liebe Dich.

🌟Sisi🌟

Hanka Lindstaedt

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Könnt‘ ich verwehen,
zu Nebel vergehen,
Zerfließen in Luft;
Ich hielt‘ voll Erbarmen
Die Welt in den Armen.

So mit dem Herzen
Voll Liebe und Schmerzen
Verglüh‘ ich allein
Und sinke in Flammen
Und Asche zusammen.

🌟Sisi🌟

Julius Mosen

Vielen Dank für die Einladung an Palais Schönburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Dein Bild wird nicht verschwinden,
Wenn auch die Glut, die dauerlose,
Verweht in Abendwinden.

So süßer Duft, so helle Flamme
Kann nicht für irdisch gelten;
Du prangst am stolzen Rosenstamme,
Verpflanzt aus andern Welten;

O weilten wir in jenen Lüften,
Wo keine Schranke wehrte,
Daß ich mit deinen Zauberdüften
Die Ewigkeiten nährte! –

Doch hat, du holde Wunderblume,
Mein Herz voll süßen Bebens
Dich mir gemalt zum Eigentume
Ins Tiefste meines Lebens

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Zogelsdorf

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäische Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sorge nie, daß ich verrate
Meine Liebe vor der Welt,
Wenn mein Mund ob deiner Schönheit
Von Metaphern überquellt.

Unter einem Wald von Blumen
Liegt, in still verborgner Hut,
Jenes glühende Geheimnis,
Jene tief geheime Glut.

Sprühn einmal verdächtge Funken
aus den Rosen – sorge nie!
Diese Welt glaubt nicht an Flammen
Und sie nimmt’s für Poesie.

~ Marie ~

Heinrich Heine

💜lichen Dank der Burg Hardegg für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Schau Marie, wie jung wir waren. Man tätigt als junges Mädchen einen Schwur, den man nicht versteht. Gezwungen von Mamili und Tante Sophie und zu eingeschüchtert um dagegen zu protestieren. Was bleibt mir anderes, als die Flucht?“

„Majestät, bitte nicht so trübsinnig. Freuen Sie sich doch, Sie kommen gerade vom Reiten.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wundervollen Sisi Schloss (Rudolfsvilla) für die Einladung

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi im Kleid aus der Mini TV Serie „Sisi“ mit Cristiana Capotondi ~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Wollest meine Seele stillen,
König, der in Sonnen geht,
Wollest meine Sehnsucht füllen,
Die am Wege weinend steht.

Wollest all‘ die irren kranken
Wünsche von der Seele tun.
All‘ die flehenden Gedanken
Laß wie müde Kindlein ruhn!

Wollest mir im Traume sagen,
Daß du der Gerechte bist,
Daß der Zweifel wühlend‘ Fragen
Morgen Triumphieren ist.

Wollest löschen all‘ mein Grämen,
All‘ die Angst, die mich umspinnt,
Wollest wieder zu dir nehmen,
Vater, dein verlornes Kind.

~ Marie ~

Gustav Schüler

Sisi betet hier am Betstuhl von Erzherzog Franz Ferdinand.

💜lichen Dank an das Schloss Eckartsau für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.om – Marie


Hielt mich daran fest
Glaubte mich in Sicherheit
Verstanden, akzeptiert
Nach langer Suche endlich am Ziel.

Du versprachst mir ein ewiges Band
Ich vertraute und ließ mich in deine Arme nehmen
Fing deine Tränen auf

Doch als ich weinte
dich am meisten brauchte
wandest du dich ab
ließt mich los

Da erkannte ich
Du warst nur ein Spiegelbild
Meiner Wünsche Träume und Gedanken.

~ Marie ~

Jessica Knödel

💜lichen Dank dem Schloss Esterházy für die Einladung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, ich kann es gar nicht mehr erwarten, bis ich endlich wieder in mein geliebtes Meran kommen darf, um endlich wieder in den Gärten von Trauttmannsdorff zu wandeln. Und diesmal werden wir die Umgebung erkunden und uns den wundervollen Wasserfall in Partschins ansehen.“

„Aber Majestät, der Aufstieg soll sehr beschwerlich sein!“

💜lichen Dank an die wunderschönen Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung 💜

💜 Tourismusverein Partschins mit Rabland und Töll wir freuen uns auf euch 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Deine Augen – ein Gedicht!
Falschheit? Nein die kennst Du nicht.
Folgst mir treu auf allen Wegen,
bist für mich der größte Segen.

Dein Charakter – warm und gut,
ehrlich bist Du bis aufs Blut.
Dir kann ich mein Leid erzählen,
ohne Dich würd’ mir was fehlen.

Deine Nase kalt wie Eis,
Seelenfarbe blütenweiß.
Gehst mit mir auch steile Wege,
unsre Freundschaft ich gern pflege.

Deine Ohren flauschig weich,
Liebe gibst Du hier und gleich.
Du, mein lieber Freund, mein frecher –
Seelenclown und Herzensbrecher.

🌟Sisi🌟

Norbert van Tiggelen

Allen Hunden und ihren Besitzern wünschen wir einen wundervollen Welthundetag ❤️❤️❤️

Danke an meinen Colwyn Highlander für deine unbestechliche Liebe und Treue

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


„Schau Marie, dass war, als ich auf Madeira war. Ich bin aus Wien geflohen. Der Kaiser hatte nie Zeit, Tante Sophie hat mir die Kinder weggenommen und entfremdet und vor lauter Kummer wurde ich krank. Als Max von seiner Reise zurückkam, erzählte er so blumig von Madeira, dass ich unbedingt dorthin wollte. Es gab Zeiten in meinem Leben, Marie, da war ich sogar richtig glücklich. Und eines Tages werde ich dir die Blumeninsel zeigen.“

„Ich freue mich auf diesen Tag, Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wundervollen Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

„Weißt du was rote Rosen für mich bedeuten, Marie? Früher waren sie meine Lieblingsblumen. Etwas was ich mit dem Kaiser gemeinsam hatte. Heute machen sie mich traurig. Sie erinnern mich an eine unbeschwerte Zeit und einen Traum den ich hatte. Rote Rosen sind der Inbegriff der wahren, reinen Liebe.“

„Majestät, die Rosen blühen und duften so gut. Erfreuen uns wir daran. Bitte hängen Sie nicht so trüben Gedanken nach.“

~ Marie ~

💜lichen Dank der Burg Heidenreichstein für die Einladung 💜

In Kooperation mit dem Waldviertel Tourismus.

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Schau Marie, wie schön es hier oben ist. Kaiser Franz hatte schon Recht mit seiner Franzensburg. Der Blick ist wunderschön und man hat vor den Leuten, die unten im Park weilen seine Ruhe. Komm, gehen wir eine Runde und genießen die Aussicht.“

„Sehr gerne, Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wunderschönen Schlosspark Laxenburg und der Franzensburg für die Einladung 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, bittschön sei so lieb und sag dem Gärtner er möge mir von den weißen Rosen welche abschneiden und in eine Vase drapieren. Ich möchte den Duft beim Schreiben wahrnehmen. Minnerl, soll sie auf den Schreibtisch stellen. Und bitte hol Ida. Sie möge das Heine Buch mitnehmen, was mir seine Schwester vermacht hat. Sie soll mir heute im Rosengarten vorlesen.“

„Das mache ich sehr gerne Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an die wunderschönen Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung 💜

💜 19.10.2019 ist der Sissi-Tag 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Unsicher sind meine Blicke,
ungehalten meine Hand,
unerfüllbar meine Träume,
unerforscht mein Seelenland.

Einstudiert ist die Liebkosung,
ausgelebt ist jede Lust,
abgebrannt sind alle Schlösser,
eingekehrt der Alltagsfrust.

Längst passiert sind alle Taten,
von Romantik keine Spur,
kalte Küsse, schwache Herzen,
Depression in Reinkultur.

Selbst der Himmel trägt die Trauer,
Sonne macht den Wolken Platz,
Amor zeigt mir keine Liebe,
kein Geheimnis, keinen Schatz,

Leben, gib mir meinen Anteil,
gib mir alles, was du hast,
hinab führ mich ins Höllentor,
quäl mich ohne Ruh‘ und Rast…

~ Marie ~

Christopher Tafeit

💜lichen Dank an die wunderschöne Burg Rappottenstein für die Einladung 💜

In Kooperation mit dem Waldviertel Tourismus.

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, es wird Zeit weiterzuziehen. Ich möchte ins schöne Ungarn. Dort warten einige Pferde auf mich und ich möchte sie kennenlernen. Schließlich will Bay eine Kaiserin, auf die er stolz sein kann. Deshalb nach dem heutigen Reitausflug wird gepackt. Valérie darf natürlich ihr kleines Hündchen mitnehmen, sag ihr das.“

„Majestät, darf ich Sie daran erinnern, dass noch einige Pflichten in Wien auf Sie warten. Die Erzherzogin wird nicht erfreut sein.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wunderschönen Sisi Schloss (Rudolfsvilla) für die Einladung 💜

💜lichen Dank an den süßen Flauschi 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


ein warmer Sonnenstrahl
der meine Blicke
zärtlich zum Blühen bringt
eine heitere Sinfonie
in meinen Ohren
die mich locker über Stufen schwingt

ein schimmernder Tautropfen
der in meinem Herzen
sanft das Hoffnungsgrün nährt
ein sicheres Ufer
an meiner Seite
das mir beständig festen Halt gewährt

eine grüne Erde
die meiner Seele
einen wohligen Ruhepol schenkt
ein warmes Licht
das mein Inneres
behutsam auf schützende Wege lenkt

mein innerer Antrieb
meine Lebendigkeit
vom Himmel ein kleines Stück
oft finde ich gar keine Worte
um dich zu beschreiben
du bist einfach
ein unbeschreibliches Glück

~ Marie ~

Diana Denk

💜lichen Dank dem wunderschönen Gartenschloss Herberstein für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Majestät, Kronprinz Rudolf und Erzherzogin Gisela sind angekommen.“

~ Marie ~

💜lichen Dank unserem geliebten Wasserschloss Totzenbach für die Einladung 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Träume und Gedichte – Juli 2019

Ich möchte dort hingehn, wo niemand mich kennt,
Kein Mensch meine Sprache spricht, keiner mich nennt.
Ich wünsche ein Haus ohne Wand, ohne Tor,
Kein Nachbar ihm nah und kein Wächter davor,
Und wenn ich erkranke, kein Mensch, der mich pflegt,
Und wo, wenn ich sterbe, kein Klaglaut sich regt.

🌟Sisi🌟

Mirzâ Asadullâh Ghalib

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💜

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Ach, wer bringt die schönen Tage,
Jene Tage der ersten Liebe,
Ach, wer bringt nur eine Stunde
Jener holden Zeit zurück!

Einsam nähr‘ ich meine Wunde,
Und mit stets erneuter Klage
Traur‘ ich ums verlorne Glück.

Ach, wer bringt die schönen Tage,
Jene holde Zeit zurück!

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Im Glück nicht jubeln und im Sturm nicht zagen,
Das Unvermeidliche mit Würde tragen,
Das Rechte tun, am Schönen sich erfreuen,
Das Leben lieben und den Tod nicht scheuen
Und fest an Gott und bessre Zukunft glauben
Heißt leben, heißt dem Tod sein Bittres rauben.

🌟Sisi🌟

Adolf Friedrich Carl Streckfuß

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg 💜

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Abend wird’s, des Tages Stimmen schweigen.

🌟Sisi🌟

Theodor Körner

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Laudon

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


(Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus)

Die Freiheit der Seelen ist die Freiheit der Welt.

🌟Sisi🌟

Jean Baptiste Henri Lacordaire

Vielen Dank für die Einladung an Burg Rappottenstein

„Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.“

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Liebe
gibt und nimmt
mit unberechnender Einfalt;
Liebe
lebt in der Lust zu erfreun
erfreuende Liebe;
Liebe
liebt das Geringste, getan
mit herzlicher
Liebe!

🌟Sisi🌟

Johann Kaspar Lavater

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, bitte sag dem Bereiter er möge mir Napoleon satteln. Ich möchte mir das Pferd persönlich ansehen.“

„Aber Majestät, es soll noch ziemlich wild sein.“

~ Marie ~

💜lichen Dank der Spanische Hofreitschule für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nie mehr Schule
Keine Schule mehr
Denn der Umstand ist bekannt
Zuviel Schule macht dich krank
Ja ja!

Montag früh
Jonas Meier hat die Müh
Zu erkennen dass die Pflicht
In sein Leben tritt und spricht:
Du hast die Wahl
 Willst du Segen oder Qual
Verärgere deine Lehrer nicht!

Nie mehr Schule
Keine Schule mehr
Denn der Umstand ist bekannt
Zuviel Schule macht dich krank!

Nie mehr Schule
Keine Schule mehr
Denn unser Leben in der Tat
Ist auch mit eurem Zeugnis hart
Ja ja!

Nie mehr Schule
Keine Schule mehr

🌟 Wir wünschen auch den restlichen Bundesländern wunderschöne und erholsame Ferien! 🌟

🌟Sisi🌟

Song: Nie mehr Schule
Songwriter: Falco & Robert Ponger

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg 💜

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Sissi Tag auf der Burg Hardegg.

Unsere bezaubernde Sternenkaiserin im neuen Sissi-Kleid.

🌼Ida🌼


Bleib, o bleib in deiner Träume Welt,
Such nicht des Lebens wirkliches Sein!
Es hat nur dunkle oder grelle Farben,
Der Traum nur hat der Morgensonne Schein;
Stirbst du lebend, bist du tot noch des Lebens,
Kehren wird dein Geist zu der Erde zurück;
Stirbst du als Träumer, kannst du ruhig sterben,
Mit dir verbleicht auch dein ewiges Glück.

🌟Sisi🌟

Jens Peter Jacobsen

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn Menschen sich aus innrem Werte kennen,
So können sie sich freudig Freunde nennen,
Das Leben ist den Menschen so bekannter,
Sie finden es im Geist interessanter.

Der hohe Geist ist nicht der Freundschaft ferne,
Die Menschen sind den Harmonien gerne
Und der Vertrautheit hold, daß sie der Bildung leben,
Auch dieses ist der Menschheit so gegeben.

🌟Sisi🌟

Friedrich Hölderlin

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich tret‘ in deinen Garten;
Wo, Süße, weilst du heut?
Nur Schmetterlinge flattern
Durch diese Einsamkeit.

Doch wie in bunter Fülle
Hier deine Beete stehn!
Und mit den Blumendüften
Die Weste mich umwehn!

Ich fühle dich mir nahe,
Die Einsamkeit belebt;
Wie über seinen Welten
Der Unsichtbare schwebt.

🌟Sisi🌟

Ludwig Uhland

Vielen Dank für die Einladung an Palais Schönburg 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Süßertönendes Klavier,
Welche Freuden schaffst du mir!
In der Einsamkeit gebricht
Mir es an Ergötzen nicht;
Du bist, was ich selber will,
Bald Erweckung und bald Spiel.

Scherz ich, so ertönet mir
Ein scherzhaftes Lied von dir;
Will ich aber traurig sein,
Klagend stimmst du mit mir ein;
Heb ich fromme Lieder an,
Wie erhaben klingst du dann!

Niemals öffne meine Brust
Sich der Lockung falscher Lust!
Meine Freuden müssen rein,
So wie meine Saiten sein,
Und mein ganzes Leben nie
Ohne süße Harmonie.

🌟Sisi🌟

Christian Felix Weiße

Vielen Dank für die Einladung an Gartenschloss Herberstein 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Meine Puppe kriegst du nicht!
Nein, du kleiner Bösewicht,
meine Puppe kriegst du nicht!
Noch ist’s gar nicht lange her;
denkst du denn, ich weiß nicht mehr,
wie’s der andern ist ergangen,
was du mit ihr angefangen?
Erst die Nase abgemacht,
dann das Köpfchen ihr zerkracht,
dann den ganzen Leib zerrüttet
und die Kleie ausgeschüttet,
daß die Beine und der Bauch
hingen wie ein leerer Schlauch,
dann die Arme ausgerissen
und sie auf den Müll geschmissen!
Nein, du kleiner Bösewicht,
meine Puppe kriegst du nicht!

🌟Sisi🌟

Heinrich Seidel

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Bleib, o bleib in deiner Träume Welt,
Such nicht des Lebens wirkliches Sein!
Es hat nur dunkle oder grelle Farben,
Der Traum nur hat der Morgensonne Schein;
Stirbst du lebend, bist du tot noch des Lebens,
Kehren wird dein Geist zu der Erde zurück;
Stirbst du als Träumer, kannst du ruhig sterben,
Mit dir verbleicht auch dein ewiges Glück.

🌟Sisi🌟

Jens Peter Jacobsen

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Liebe kann nur dich erheben
Aus dem Staub, der dich umwallt;
Liebe nur verleiht dem Leben
Heilig göttliche Gestalt.

Frei ist nur, wen sie bezwungen,
Glücklich nur, wen sie beglückt,
Mächtig nur, wen sie durchdrungen,
Und nur schön, wen sie geschmückt.

🌟Sisi🌟

Julius Sturm

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Zogelsdorf und dem Waldviertel Tourismus 💜

„Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Meine Sehnsucht ist ein dunkles Boot,
Löst vom Strande sich im Abendrot.

Deine Schönheit ist ein weißer Schwan,
Mondenschimmer ruht auf seiner Bahn.

Einmal findet auf der Hohen Flut
Boot zu Schwan. – Und dann ist alles gut….

🌟Sisi🌟

Ernst Goll

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nacht lächelt still!
Zitternder Mondstrahl
Wiegt auf den Blumen,
Sich in den Blüten,
Küssend den Atem,
Den zaubrischen, auf.

Nacht lächelt still!
Und auf den Halmen
Lieblicher Gräser
Spielt in den Tropfen,
Den schimmernd reinen
Des Taues, der Stern.

Ich bin allein!
Wie sie auch lächeln,
Mond, Stern und Blume,
Dunkel umfängt mich,
Hier tief im Herzen,
die gräßlichste Nacht!

🌟Sisi🌟

Aurora Stechern

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ach nun hab ich überwunden
manche schweren, harten Stunden,
manchen Tag und manche Nacht
hab ich in Schmerzen zugebracht.
Ach, schrittest du durch den Garten
noch einmal im raschen Gang.
Wie gerne würde ich warten,
warten stundenlang.

🌟Sisi🌟

Theodor Fontane

Vielen Dank für die Einladung an Palais Schönburg 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Herr, öffne meine Lippen, damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
Amen

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau 💜

Sisi kniet hier auf dem Betstuhl von Erzherzog Franz Ferdinand.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Treue Liebe ist selten, treue Freunde noch seltener.

🌟Sisi🌟

François VI. Duc de La Rochefoucauld

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus

„Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Nacht flieht, – der krause Dunst der Berge fällt
Und schmilzt zu Gold, und Licht erweckt die Welt!
Ein neuer Tag schwellt die Vergangenheit,
Ein neuer Schritt ans Ende unsrer Zeit; –
Nur die Natur steht neugeboren auf;
Die Erde lebt, die Sonn‘ eilt ihren Lauf,
Im Strom ist Frische, Glanz im Morgenstrahl,
Labsal im Winde, Blumenduft im Tal.
Gottgleicher Mensch, sieh diesen Glorienschein
Der Dinge an und juble: sie sind dein!

🌟Sisi🌟

George Gordon Byron

Vielen Dank für die Einladung an Schloß Schönbrunn 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nur das tut mir so bitterweh,
Daß Niemand mir von ihm erzählt,
Ob ich ihn je nur wiederseh‘,
Und ob er glücklich hab‘ gewählt.
Ich möcht‘ nur einmal noch ihn sehn,
Und zög‘ er auch an mir vorbei.
Wollt‘ ungesehn am Fenster stehn
Nur schauen, ob er glücklich sei.

🌟Sisi🌟

Oskar von Redwitz

Vielen Dank für die Einladung an Gartenschloss Herberstein 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Vielen Dank für die Einladung an Renaissanceschloss Greillenstein 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der hat nie das Glück empfunden,
Dem des Lebens gleiche Stunden
Ewig in der Freude Wehn
Ohne Schmerz vorüber gehn.

Aber wem nach langen Qualen
Mit der Liebe Frühlingsstrahlen
Grüßend winkt der Freude Blick,
Der allein versteht das Glück.

🌟Sisi🌟

Theodor Körner

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


In welcher unzugänglichen Burg wohnt der Mensch, dem es nur immer ernst um sich und um die Sachen ist!

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung an Burg Hardegg

Video: sternenkaiserin.com – Ida


Hoffnung schlummert tief im Herzen
Wie im Lilienkelch der Tau
Hoffnung taucht, wie aus den Wolken
Nach dem Sturm des Himmelsblau;
Hoffnung keimt, ein schwaches Hälmchen,
Auch aus nackter Felsenwand;
Hoffnung leuchtet unter Thränen,
Wie im Wasser der Demant

Schon so tausendfach betrogen,
Armes, schwaches Menschenherz,
Immer wendest du dich wieder
Gläubig trauernd himmelwärts.
Wie Arachne unverdrossen,
Täglich neue Netze spannt,
Kreuze auch durch ihre Fäden,
Täglich rauh des Schicksals Hand.

🌟Sisi🌟

Franz Freiher von Gaudy

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie du weißt eben nicht was gut ist, ein Apfelstrudel ohne Rosinen ist wie eine Nacht ohne Sterne, wie ein Land ohne Berge… jetzt hab dich nicht so und versuch es wenigstens“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung und den köstlichen Apfelstrudel 😉 an Hotel Adria – Meran

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Schwarze Röcke, seidne Strümpfe,
Weiße, höfliche Manschetten,
Sanfte Reden, Embrassieren –
Ach, wenn sie nur Herzen hätten!

Herzen in der Brust, und Liebe,
Warme Liebe in dem Herzen –
Ach, mich tötet ihr Gesinge
Von erlognen Liebesschmerzen.

Auf die Berge will ich steigen,
Wo die frommen Hütten stehen,
Wo die Brust sich frei erschließet,
Und die freien Lüfte wehen.

Auf die Berge will ich steigen,
Wo die dunkeln Tannen ragen,
Bäche rauschen, Vögel singen,
Und die stolzen Wolken jagen.

Lebet wohl, ihr glatten Säle,
Glatte Herren! Glatte Frauen!
Auf die Berge will ich steigen,
Lachend auf euch niederschauen.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank für die Einladung an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, lange bleiben wir nicht in Wien! Sieh dir nur an wie ich aussehe! Und das alles nur weil die Erzherzogin es so wünscht…

Annerl jetzt beeil dich doch endlich, ich möchte in den Garten, bevor ich hier drinnen ersticke!

Marie, man soll seiner Majestät bestellen, ich sei im Park!

Und jetzt komm, wir gehen!“

🌟Sisi🌟

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Möcht ich mit dir, o mein Geliebter ziehn…

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung an Schloß Schönbrunn

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Müde von der Einsamkeit
ersehne ich Besuch.
Zukunft ist Vergangenheit
und Gegenwart ist Fluch.

Endlos ist das Meer der Zeit,
doch man kann nur am, Ufer leben.
Von der Krankheit der Traurigkeit,
kann es keine Erlösung geben.

🌟Sisi🌟

Song: Vor dem Schloss
Musical: Tanz der Vampire
Songwriter: Jim Steinman
deutsche Übersetzung: Michael Kunze

Zum Gedenken an den Graf der Grafen, den Herrscher aller Vampire – Steve Barton 🖤
Wir vermissen Dich, wo auch immer Du jetzt bist 🖤

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

Foto: sternenkaiserin.com- Marie


Du alleine warst mein Beschützer, Inhalt meines Lebens.
Du warst mir ein Freund und Vater, jetzt ruf ich vergebens.
Könntest Du doch wieder bei mir sein, seit Du fort bist, leb ich kaum.
Oft schien es mir, ich wäre bei Dir.
Doch es war nur ein Traum.

Könnte ich doch Deine Stimme hörn, wärst Du doch noch mal ganz nah.
Träumen allein, hilft mir nicht so sein, wie ich dein ergeiz sah.

Kreuze Moos und Friedhofsengel, Steinern, stumpf uns schmerzlich. Wie bist du hier her geraten? Du warst weich und herzlich.

Wie lang muss ich weinen um Dich? Kann ich mich je befreien?
Könntest Du doch wieder bei mir sein, Mit mir spieln und mich befrein.

Nimm was zerging und gib mir das, ……….frei zu sein.
Keine Tränen mehr, keine …., keine Trauer um längst vergangne zeit.
Hilf mir stark zu sein.
Hilf mir stark zu sein.

🌟Sisi🌟

Song: Könntest du doch wieder bei mir sein
Musical: Phantom der Oper
Songwriter: Sir Andrew Llyod Webber
deutsche Übersetzung: Michael Kunze

Vielen Dank für die Einladung an Winterpalais Prinz Eugen

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn einsam auf der Berge Höhen
Der Schütze nach den Gemsen jagt,
Ergraute Felsen um ihn stehen
Und lauschen wie er trauernd klagt
Von Liebe die gewelkt dahin,
Von Blumen, die nun nimmer blüh’n, –
Da ruft in der Tiefe mit lockendem Laut
Steinröschen – die arme verwunschene Braut,
Da schwindelt’s dem Schützen am Felsenrand,
Es zieht ihn hinunter die steile Wand.

🌟Sisi🌟

Friedrich Friedreich

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Die Hand, die herzlich dargebotene
Zurückgegeben, zweifelhaften Auges,
Und auf der Zunge wägend Silb‘, um Silbe –
Das Herz, den aufgebrochnen Brief, zurück
Gewiesen, ungelesen, ungedeutet!
Und das von Dir!
Herum im Kreise staunten
Und lachten Eintagsfliegen, flogen weiter
Und summten ärgerlich Gesumm.
Jedoch
Ein Gott riß mich heraus, mit wilder Schwermut
Den Sinn umnachtend. –
Und lächelnd schau‘ ich jetzt die Fäden an,
Die durchgeriss’nen, durch die Hand mir gleitend,
An denen es wie Blut und Tränen glänzt:
Sie waren schön und sind es noch, und wie
Des späten Sommers Schleier fliehn sie fort,
Ein Windhauch spielt mit ihnen, und das Gold
Der Abendsonne glüht und glitzert drinnen.
Du nicht mehr mein! Es spielt mein liebster Traum
Mit deinem Bild, und einsam steigst du auf

Aus Herzenstiefen wie ein Stern, entglommen
An meines Lebens nächt’gen Himmel – doch
Schon ferne, ach zu ferne, schon versunken!

🌟Sisi🌟

Friedrich Wilhelm Nietzsche

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Gesundheit ist Glück, so sagt der Kranke – Reichtum ist Glück, sagt der Arme, Weisheit ist Glück, sagt der Philosoph – und sie haben alle Recht. Unglück aber ist gewiß, das nicht erreichen zu können, was man bedarf.

🌟Sisi🌟

Fanny Lewald

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Abendlich schon rauscht der Wald
Aus den tiefen Gründen,
Droben wird der Herr nun bald
An die Sterne zünden,
Wie so stille in den Schlünden,
Abendlich nur rauscht der Wald.

Alles geht zu seiner Ruh,
Wald und Welt versausen,
Schauernd hört der Wandrer zu,
Sehnt sich recht nach Hause,
Hier in Waldes grüner Klause
Herz, geh endlich auch zur Ruh!

🌟Sisi🌟

Joseph von Eichendorff

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Video: sternenkaiserin.com – Marie


„Man muß die Mode des Korsetts verschwinden lassen, eine scheußliche Angelegenheit von empörender Geilheit und extremer Unbequemlichkeit, in gewissen Momenten. Ich habe manchmal sehr darunter gelitten.“

🌟Sisi🌟

Gustave Flaubert

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Leiser schwanken die Äste,
Der Kahn fliegt uferwärts,
Heim kehrt die Taube zum Neste,
Zu dir kehrt heim mein Herz.

Genug am schimmernden Tage,
Wenn rings das Leben lärmt,
Mit irrem Flügelschlage
Ist es ins Weite geschwärmt.

Doch nun die Sonne geschieden
Und Stille sich senkt auf den Hain,
Fühlt es: bei dir ist der Frieden,
Die Ruhe bei dir allein.

🌟Sisi🌟

Adolf Friedrich Graf von Schack

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Hab‘ viele Brief‘ in die Welt geschickt,
Welt sollt‘ Antwort schreiben!
Es gibt solche Leute, die glauben daran,
Daß man Liebe und Freundschaft erschreiben kann!
Welt läßt es bleiben!

Hab‘ in die Briefe mein Herz gelegt:
Kann nimmer einsam bleiben!
Es wird doch noch jemand sein in der Welt,
Der sein Einsamsein auch zum Tausche hält,
Der wird mir schreiben!

Hab‘ so viel Brief‘ in die Welt geschickt!
Welt will nicht Antwort schreiben!
Schau‘ immer und immer nach Antwort aus:
Wie leer ist mein Haus! Wie schwer ist mein Haus!
Muß einsam bleiben…

🌟Sisi🌟

Hugo Salus

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Es füllt sich ganz das Herz von Zärtlichkeit –
Sie ist’s, sie steht vor mir. Welch ein Gefühl!
Ist es Verirrung was mich nach dir zieht?
Ist’s Raserei? ist’s ein erhöhter Sinn,
Der erst die höchste reinste Wahrheit faßt?
Ja, es ist das Gefühl, das mich allein
Auf dieser Erde glücklich machen kann;
Das mich allein so elend werden ließ,
Wenn ich ihm widerstand und aus dem Herzen
Es bannen wollte.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe


Vielen Dank für die Einladung an Schloss Zogelsdorf & Waldviertel Tourismus


Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wunderlichstes Buch der Bücher
Ist das Buch der Liebe;
Aufmerksam hab ich’s gelesen:
Wenig Blätter Freuden,
Ganze Hefte Leiden;
Einen Abschnitt macht die Trennung.
Wiedersehn! ein klein Kapitel,
Fragmentarisch. Bände Kummers
Mit Erklärungen verlängert,
Endlos, ohne Maß.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Um Mitternacht
Hab‘ ich gewacht
Und aufgeblickt zum Himmel;
Kein Stern vom Sterngewimmel
Hat mir gelacht
Um Mitternacht.

Um Mitternacht
Hab‘ ich gedacht,
Hinaus in dunkle Schranken;
Es hat kein Lichtgedanken
Mir Trost gebracht
Um Mitternacht.

Um Mitternacht
Nahm ich in Acht
Die Schläge meines Herzens;
Ein einz’ger Puls des Schmerzens
War angefacht
Um Mitternacht.

Um Mitternacht
Kämpft‘ ich die Schlacht,
O Menschheit, deiner Leiden;
Nicht könnt‘ ich sie entscheiden
Mit meiner Macht
Um Mitternacht.

Um Mitternacht
Hab‘ ich die Macht
In deine Hand gegeben;
Herr über Tod und Leben,
Du hältst die Wacht
Um Mitternacht.

🌟Sisi🌟

Friedrich Rückert

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

Video : sternenkaiserin.com – Marie


Herr Gott Zebaoth, groß von Rath und mächtig von That, wir danken deinem heiligen Namen und rühmen, loben und preisen dich von Herzensgrund, daß du nach diesem großen Ungewitter die Sonne wieder scheinen lassen, und nach dem Weinen uns mit Freuden überschüttet hast. Ach Herr, du liebreicher Gott, wie gnädig hast du unser sehnliches Bitten und Flehen erhöret, und nach den gefährlichen und beschwerlichen Kriegszeiten uns den edlen goldenen Frieden wieder bescheret. Jesu, du großer Friedefürst, laß doch diesen theuern…
Amen

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Du fragst, was ist die Zeit? Und was die Ewigkeit?
Wo hebt sich Ewiges an und hebet auf die Zeit?
Die Zeit, sobald du sie aufhebst, ist aufgehoben,
wo dich das Ewige zu sich erhebt nach oben.
Die Zeit ist nicht, es ist allein die Ewigkeit,
die Ewigkeit allein ist ewig in der Zeit.
Sie ist das in der Zeit sich stets Gebärende,
als wahre Gegenwart die Zeit Durchwährende.
Wo die Vergangenheit und Zukunft ist geschwunden
in Gegenwart, da hast du Ewigkeit empfunden.
Wo du Vergangenheit und Zukunft hast empfunden
als Gegenwart, da ist die Ewigkeit gefunden.

🌟Sisi🌟

Friedrich Rückert

Vielen Dank für die Einladung an Palast Hohenems.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Komm Ida, es ist mir gleichgültig ob es regnet, ich allein bestimme, wann und wo ich spazieren gehen möchte.
Was kümmert es mich, ob es sich gehört, oder ob es meiner Schwiegermutter passt?
Die Kaiserin bin ich!“

🌟Sisi🌟

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

O nehmt es mir nicht übel,
Wenn über euch ich lache,
Weil ich einmal muß lachen!
Ich lach‘, um nur zu lachen,
Selbst über mich nicht minder
Als über euch ich lache;
Und nehm‘ es auch nicht übel,
Daß über mich ihr lachet,
Wenn ihr nicht seid im Stande,
Selbst über euch zu lachen.

🌟Sisi🌟

Friedrich Rückert

Vielen Dank für die Einladung an Burg Rappottenstein & Waldviertel Tourismus

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. 

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Frohlocke, schöne junge Rose,
Dein Bild wird nicht verschwinden,
Wenn auch die Glut, die dauerlose,
Verweht in Abendwinden.

So süßer Duft, so helle Flamme
Kann nicht für irdisch gelten;
Du prangst am stolzen Rosenstamme,
Verpflanzt aus andern Welten;

O weilten wir in jenen Lüften,
Wo keine Schranke wehrte,
Daß ich mit deinen Zauberdüften
Die Ewigkeiten nährte! –

Doch hat, du holde Wunderblume,
Mein Herz voll süßen Bebens
Dich mir gemalt zum Eigentume
Ins Tiefste meines Lebens

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Zogelsdorf & Waldviertel Tourismus

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. 

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Es ist der Wind um Mitternacht,
Der leise an mein Fenster klopft.
Es ist der Regenschauer sacht,
Der leis an meiner Kammer tropft.

Es ist der Traum von meinem Glück,
Der durch mein Herz streift wie der Wind.
Es ist der Hauch von deinem Blick,
Der durch mein Herz schweift regenlind.

🌟Sisi🌟

Friedrich Wilhelm Nietzsche

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Video: sternenkaiserin.com – Marie


Lebende Denkmäler, oder wie der Kaiser ins Waldviertel kam… – Schloss Zogelsdorf

[bezahlte Partnerschaft]
Es war einmal im schönen Monat April…

Ich teilte auf Instagram ein Video aus meinem geliebten „Gödöllö“ alias Schloss Ruegers, das innerhalb kürzester Zeit die unfassbare Reichweite von 59.420 Personen erreichte. Darunter war auch der Waldviertel Tourismus.

Es dauerte nicht lange und man kontaktierte mein Mariechen, um mich Teil des Projektes „lebenden Denkmäler“ werden zu lassen, oder besser gesagt, diese zu beleben…

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Zahlreiche Mails und Anrufe später hatten wir die perfekte Runde zusammen gestellt und unsere Reise konnte losgehen.

Am Plan standen 2 Schlösser und 2 Burgen, von denen ich zugeben musste, zuvor noch nie gehört zu haben! Umso größer war meine Bewunderung für diese Kulturschätze, als ich sie dann betreten durfte!


Aber nun folgt mir ins 1. Schloss.

Das Auto war vollgepackt, Sommerkleider, Ballkleider, Trauerkleider, Tageskleider…

Wir wussten ja nicht wirklich was uns erwartete und so packte ich eben alles ein, von dem ich dachte, es könnte eventuell für diese Locations passen.

Wobei ich von Anfang an das Gefühl hatte, für Zogelsdorf, denn so hieß das erste Schloss, musste das rosa Kleid das Richtige sein. Mariechen wollte es romantisch, sie sollte ein Kleid vor ihre Kamera bekommen, das romantischer nicht sein konnte.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Schloss Zogelsdorf liegt direkt an der Bundesstraße des Ortes Zogelsdorf im Waldviertel. Bekannt ist der Ort unter anderem durch den Zogelsdorfer Stein, einem Kalksandstein den man hier abbaute und der teilweise als Baumaterial für Schloss Schönbrunn und den Wiener Stephansdom diente. Mitunter wurden damit auch verschiedenste Figuren von zb.: Stift Geras, Stift Altenburg, der Karlskirche, dem Michaelertor sowie an der Nationalbibliothek (Hofburg), am Stadtpalais des Prinzen Eugen, im Palais Liechtenstein oder auch im Schloss Esterházy in Ungarn gefertigt. Damit war dieses Gestein zusammen mit dem Kaiserstein aus dem Kaisersteinbruch eines der wichtigsten Baumaterialien vor allem in Wien.

Das Waldviertel, wurde früher „Viertel ober dem Manhartsberg“ genannt  und ist der nordwestliche Teil Niederösterreichs. Die ursprüngliche Anlage stammt aus dem 16. Jahrhundert.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Ab 1522 war der ehemalige Gutshof im Besitz verschiedener adeliger Familien. 1628 ging er an Harmannsdorf, wurde 1670 umgebaut und um die doppelgeschossigen Arkaden an der Süd- und Ostseite des Innenhofs erweitert. Diese haben im Untergeschoss ein Kreuzgratgewölbe auf toskanischen Säulen und im Obergeschoss Steinbalustraden.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Kaum das wir angekommen waren, wurden wir bereits von der Dame des Hauses, samt dazu gehörenden Schlosshund freudig begrüßt. Nach einer kurzen Unterhaltung führte uns dann der Hausherr durch Schloss und Garten. 1831 wurde aus dem Gutshof ein Gasthof und gehörte ab 1839 der Familie Suttner. Diesen Namen werden die meisten von Euch natürlich kennen 😉 

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Die Freiherrn von Suttner waren ein österreichisches Adelsgeschlecht, aus dem der kaiserliche Leibarzt und Protomedicus Dr. med. et phil Matthias Suttner 1715 in den Ritterstand erhoben und am 10. Dezember 1727 unter die neuen niederösterreichischen Ritterstandsgeschlechter aufgenommen wurde.

Das berühmteste Mitglied dieser Familie war Bertha Freifrau von Suttner (geboren 1843, gestorben 1914), eine geborene Gräfin Kinsky von Wchinitz und Tettau die 1905 als erste Frau den Friedensnobelpreis bekam. Mehr über die Familie Kinsky werden wir auf unserer Reise noch erfahren. 

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Bertha von Suttner (Fotografie von Carl Pietzner, 1903) Foto: wikimedia/commons

Wie kam aber jetzt der Kaiser ins Waldviertel?

Im Revolutionsjahr 1848 war es in Wien nicht mehr sicher genug und so verließ man die Stadt und verbrachte ganze 3 Monate bei Freiherrn Karl Gundakar Ritter von Suttner in Zogelsdorf. Er beherbergte nicht nur den kaiserlichen Hof und somit auch den künftigen Kaiser Franz Josef,  sondern in den Folgejahren auch die Mitglieder des Reichskriegsministeriums in seinem Schloss.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

An der Südfront von Schloss Zogelsdorf befindet sich mittig ein Balusterbalkon mit volutenförmigen Konsolen und einem Pultdach, der auf zwei toskanischen Säulen ruht.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Im Erdgeschoß des Hauses befinden sich die Eingangshalle und Räume aus dem 16. Jahrhundert mit Tonnengewölben. Dort ist ein Ordensmuseum untergebracht, das von der IOU-Gesellschaft für Ordenskunde, Heraldik und Familienforschung betrieben wird und der ganze Stolz des Hausherren ist. Zu sehen sind verschiedene Ehrenzeichen, Auszeichnungen, Medaillen und Ordensinsignien.

Das restliche Schloss befindet sich im Privatbesitz und wird von der Familie Perko bewohnt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Im Innenhof versteckt sich ein romantischer Garten mit einem Steinbrunnen, der die Martinslegende zeigt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Es war ein ebenso heißer wie interessanter Besuch in einem verborgenem Juwel österreichischer Geschichte, der noch lange in unserer Erinnerung bleiben wird. 

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Und so machten wir uns auf, um weiter zu reisen, aber das ist eine andere Geschichte….

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Zogelsdorf & Waldviertel Tourismus
Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. 

Sisi


Rechtliche Hinweise:

Bildrechte: Sternenkaiserin,com – marie, wikimedia/commons, 

Videos: sternenkaiserin.com – marie

Textrechte: Sisi, Schloss Zogelsdorf

Sternenkaiserin zu Besuch auf der Burg Hardegg – Sternenkaiserin na návštěvě na hradě Hardegg

Liebe Sternenkaiserin-Freunde!

Wir laden Euch herzlich auf die Burg Hardegg im schönen Waldviertel ein.

 

Am 6.7. von 11.00 Uhr – 17.00 Uhr wird die Sternenkaiserin auf der Burg wandeln.

 

Foto: Burg Hardegg, Foto: sternenkaiserin.com – Marie

 

Erlebt gemeinsam mit Sissi einen Tag im Leben von Kaiserin Elisabeth, in dem ihr mit ihr die Burg erkundet.
Bestaunt die Mode von damals und seht ein Original nachgeschneidertes Sissi-Kleid, welches auch Romy Schneider in der berühmten Trilogie trug.
Die Sternenkaiserin steht gerne für Erinnerungsfotos und Autogramme zur Verfügung.
Wir freuen uns auf Euer Kommen und sagen bis bald auf der Burg Hardegg.


Milí přátelé Sternenkaiserin!
Zveme Vás srdečně na hrad Hardegg v překrásném Waldviertlu.

V sobotu 06.07 od 11- 17.00 hodin bude Sternenkaiserin objevovat zákoutí hradu.

 

Foto: Burg Hardegg, Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Zažijte společně se Sissi den, jako ze života rakouské císařovny Elisabeth (Alžběta Bavorská). Nechte se překvapit tehdejší módou a přijdˇte se podívat na přesně podle originálu šité šaty, které budete znát z filmové triologie (Sissi) a které ve filmu nosila i Romy Schneiderová.
Sternenkaiserin Vám ráda zapózuje na Vašich fotkách a ráda podepíše i vzpomínkový autogram.
Budeme se těšit na Vaši návštěvu, nashledanou na hradě Hardegg.

Mit der Sternenkaiserin zum Frühlingsfest auf der Burg Hardegg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto: Burg Hardegg

Begleitet Sisi, wenn sie in den ehemaligen Räumen des Kaiser Maximilian von Mexiko-Museums wandelt, besucht mit ihr den Burggraben, lauscht mit ihr gemeinsam dem Minnesänger und seht zu, wie sportlich unsere Sisi ist, wenn sie sich am Bogen schießen übt. 

Wo: Burg Hardegg, Hardegg Stadt 38, 2082 Hardegg
Wann: Sonntag, 12.5.2019 
Uhrzeit: ab 11.00 Uhr (bis ca. 17.00 Uhr) 

 

 

 

Eintritt:
€   7,50 Erwachsene
€   4,00 Kinder und Senioren
€ 17,50 Familienkarte 
(normale Burgeintrittspreise; kein Extraeintritt für das Frühlingsfest) 

 

Holt euch euer persönliches Autogramm und Foto mit eurer Sternenkaiserin. 

 

Wir freuen uns auf euch! 

 

 

Guten Morgen Majestät… – Schloss Ruegers

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, meine Reiseberichte etwas schneller zu schreiben, aber ihr seht ja, wie viel wir unterwegs sind. Von daher bitte ich um Entschuldigung für die lange Wartezeit!

 

Das letzte Schloss unserer „Sisi Woche“ im August sollte Schloss Ruegers in Niederösterreich sein.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz 

Schloss Riegersburg oder Schloss Ruegers ist ein Schloss im Ort Riegersburg bei Hardegg an der Grenze zur Tschechischen Republik.

Riegersburg ist der westlichste Ort im niederösterreichischen Bezirk Hollabrunn.

Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns an diesem strahlenden Augusttag auf den Weg, um schon bald vor einem wunderschönen Schloss zu stehen, das ein wenig an Gödöllö erinnert. Kein Wunder also, dass es mir auf Anhieb hier gefiel.

Im grünen Samtkleid betrat ich das Schloss, um kurze Zeit später vom jungen Graf Pilati, dem Schlossherren, mit den Worten „Guten Morgen Majestät und einem Handkuss“ begrüßt zu werden.

 

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz 

Über die Prunktreppe führte uns Graf Pilati in die ehemaligen Wohnräume, die er uns zur Verfügung stellte.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz 

Wir waren ja schon in einigen Schlössern und wurden auch überall herzlich aufgenommen, aber mit den Worten „fühlen sie sich wie zu Hause“ legte man uns noch kein Schloss zu Füßen.

Kein Möbelstück, kein Stück Porzellan, kein Buch, das nicht benutzt werden durfte, um von Babsi und Marie liebevoll und mit größtmöglicher Vorsicht in Szene gesetzt zu werden.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz 

An diesem Tag war auch dieses Schloss wieder so lebendig, wie es vielleicht früher einmal war.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz 

Der Paravent, der zum Umziehen diente wurde wieder ebenso lebendig, als er zum Kleiderwechsel verwendet wurde, wie der wunderschöne Schreibtisch im Turmzimmer, an dem ich einen Brief an den kleinen Rudi schrieb.

 

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz 

Insgesamt wechselte ich an diesem Tag dreimal die Kleider, um jeweils passend gekleidet zu sein.

Nach der Ankunft mit dem grünen Kleid wechselten wir zu Mittag auf ein „Sommerkleid“ aus dem Sissi Film, um den Garten und den Blick auf den See zu genießen.

 

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz 

Einige von Euch werden es vielleicht wieder erkennen, es ist das Kleid in dem Romy ihrem Franzl frische Rosen in Schönbrunn bringt.

 

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

 Da es sich hier um ein Filmkleid aus den 50er Jahren handelt, ist es natürlich auch nicht historisch korrekt, das wissen wir auch selbst. Wenn es mit diesem schulterfreiem Kleid Bilder im Freien gibt, was natürlich tagsüber im 19. Jhd. unmöglich gewesen wäre, so ist es lediglich eine nachgestellte Filmszene, die wir hier zeigen.

Wenn ihr unsere Berichte aufmerksam verfolgt, ist es Euch vielleicht schon aufgefallen, dass ich einige Kleider aus dem Film nachgeschneidert habe und wir auch oft versuchen, ähnliche Szenen nachzustellen.

Aber Film ist nun mal Film und wenn Romy im Pünktchenkleid über eine Wiese läuft, dann laufe ich eben auch über eine Wiese, oder mit offenen Haaren durchs Schloss „um die Tiere zu suchen“ 😉

Grundsätzlich sind wir natürlich bemüht, historisch korrekt gekleidet zu sein, was sich an den genagelten Schuhen widerspiegelt und deswegen unterscheiden wir auch hier zwischen Sisi und Sissi!

Die Unterscheidung liegt in dem Fall zwischen Tourismus und Historie! Denn was meint ihr wohl, wollen Touristen, die vielleicht eigens wegen Sissi nach Schloss Trauttmansdorff kommen, lieber sehen, die „schwarze Frau von Meran“ oder das gelbe Kleid, in dem Romy durch Madeira spazierte?

Nachdem sich die Sonne langsam dem Horizont näherte, wurde es Zeit, sich ein weiteres Mal umzuziehen und diesmal kam ein eigens zu Ehren des Grafen gefertigtes Ballkleid zum Einsatz.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Ein Kleid aus fliederfarbenem Seidendamast mit Spitzenbesatz und einer 3 m langen Schleppe, die die halbe Treppe ausfüllte.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

 Der Ballsaal, der heute für Konzerte oder ähnliche Veranstaltungen genützt wird, wird geschmückt von einem eindrucksvollen Gemälde Maria Theresias, die oftmals hier zu Gast war.

 

Unter den strengen Augen von Maria Theresia, drückte mir mein Mariechen eine der Teetassen, der vielleicht größten österreichischen Regentin, mit den Worten „bitte nicht fallen lassen“ in die Seidenhandschuhe und verschwand wieder hinter der Kamera.

Es kann sein, dass man am Bild meine vor Angst geweiteten Augen sieht, denn eines kann ich Euch sagen, ich habe noch nie zuvor eine Tasse SO sorgsam gehalten. 😉

 

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Es war wohl eines der längsten Shootings, die wir jemals hatten und doch fiel uns bei jedem Schritt und in jedem Raum immer wieder etwas Neues ein, so dass wir uns einfach nicht davon trennen konnten.

 

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Am Abend, als es Zeit zum Abschied wurde und Graf Pilati mir abermals die Hand küsste, konnte ich einfach nicht anders als einen lange gehegten Wunsch zu äußern, und wie hätte es anders sein sollen, der Graf konnte diesen Wunsch seiner Kaiserin nicht abschlagen.

 

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Es war der Wunsch ein spezielle Bildserie nachzustellen, für das Schloss Ruegers den idealen Hindergrund bot.

Die Winterhalter Bilder mit offenen Haaren!

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie, Foto klein: Wikimedia/Commons

Also kamen wir am nächsten Tag mit frisch gewaschenen Haaren wieder, um Bilder im Morgenmantel zu machen, die einfach einzigartig geworden sind wie ich finde. Da der Urlaub von Babsi zu Ende war, musste sie uns am Vorabend verlassen und so betraten wir am nächsten Morgen nur noch zu Zweit das Schloss

Mein Mariechen kam zu ihrem Fotodepüt und zitterte die halbe Nacht vor Aufregung.

Fast als würde sie mit uns erwachen, fiel die Sonne auf das Bett im Turmzimmer und tauchte den gesamten Raum in goldenes Licht.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie 

Mariechen zupfte und kämmte bis alles perfekt war, bis jede einzelne Strähne perfekt lag, die Falten des Morgenmantels richtig fielen und sie so diese Bilder schießen konnte.

 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie 

An diesem Vormittag entstanden einige, wie man für diese Zeit meinen möchte, sehr intime Bilder. Alltagssituationen, die der Öffentlichkeit für immer verborgen blieben, denn wer wusste schon wie es aussah, wenn die Kaiserin am Bett sitzt und auf ihre Frisörin wartet. 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie 

Nach und nach legte sich die Nervosität meiner Marie und viele, wie ich meine einzigartige Bilder entstanden. Bilder, die es vielleicht vermögen eine unnahbare Kaiserin in einem etwas menschlicherem Licht zu zeigen. Denn in einem waren wir uns einig, all solche Situationen hat es mit Sicherheit so, oder so ähnlich gegeben. 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie 


 

Das auch Schloss Ruegers über eine sehr lange und wechselhafte Geschichte verfügt könnt ihr wie immer im Anschluss lesen.

Über die erstmalige Erwähnung von Riegersburg im Grenzbereich von Wein- und Waldviertel (Niederösterreich) gibt es – je nach Quelle – unterschiedliche Angaben: Die älteste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1212 (Besitz der Grafen Hardegg bzw. Gefolgsleuten), eine andere Quelle nennt das Jahr 1390 (eine Burg Ruegers wird genannt)

1568 erwarb Sigmund Graf von Hardegg die Burg von den Eyczingern, in deren Besitz sie sich seit 1441 befand. Anstelle der verfallenen Burg ließ er ein Wasserschloss errichteten und richtete hier seinen Verwaltungssitz für die Grafschaft Hardegg, aber auch den Wohnsitz ein. Sein Sohn Johann Wilhelm von Hardegg machte sich, nachdem er die Nachfolge angetreten hatte, daran, verschuldete Herrschaften aufzukaufen und geriet dadurch selbst in eine schwere Finanzkrise. Nach seinem Tod 1635 wurde über seinen Nachlass der Konkurs eröffnet. Sein Erbe Julius von Hardegg übernahm die Schulden und verkaufte, um diese zurückzahlen zu können, 1656 die Grafschaften Riegersburg und Hardegg.

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Johann Joseph Fürst von Khevenhüller-Metsch Foto: Wikimedia/Commons

Käufer waren die Grafen von Saint Julien-Wallsee, die ihrerseits am 1. August 1730 die Grafschaft Hardegg sowie die Herrschaften Riegersburg, Prutzendorf und Ober- und Untermixnitz samt allen Zugehörigkeiten an den 1725 zum Reichsgrafen erhobenen Sigmund Friedrich von Khevenhüller verkauften.

Wenige Tage später machte sich der Käufer gemeinsam mit seinem Sohn Johann Joseph Khevenhüller-Metsch, der den Kaufvertrag mitunterschrieben hatte, auf den Weg nach Riegersburg, wo er ein ramponiertes und höchstwahrscheinlich sogar unbewohnbares Bauwerk vorfand. In mehreren Phasen wurde zwischen 1730 und 1780 nach Plänen von Franz Anton Pilgram, einem Schüler von Johann Lucas von Hildebrandt das Schloss in seiner heutigen Form errichtet.

Die im Nordtrakt des Schlosses liegende Kapelle wurde 1755 geweiht.

Im Jahr 1945 wurden erst einige Heimatvertriebene aus dem benachbarten Südmähren im Schloss untergebracht, dann bezog die russische Besatzungsmacht hier Quartier. Nach deren Abzug im Jahr 1955 war von der Originaleinrichtung nicht mehr viel übrig. Nur in der heute noch funktionstüchtigen Herrschaftsküche hinterließen sie einen neu gesetzten Küchenherd. Aus Anlass des 200. Todestages von Friedrich Schiller wurde 2005 sein Stück „Kabale und Liebe“ für das Fernsehen mit Götz George, Detlev Buck, Katja Flint, Katharina Thalbach und anderen unter der Regie von Leander Haußmann verfilmt.


 

Wer sind nun aber die heutigen Schlossherren von Ruegers?

Die Grafen Pilati von Thassul zu Daxberg sind ein aus Tirol stammendes katholisches Adelsgeschlecht.

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Wappen der Grafen Pilati von Thassul zu Daxberg Foto: Wikimedia/Commons

 

Ihr Stammort Tassul liegt im Trentino (Nonsberg). 1571 wurden sie in den bischöflichen, 1602 in den kaiserlichen Adelstand erhoben. 1710 verlieh Kaiser Joseph I. die erbländisch-österreichische Freiherrenwürde an Josef Anton Pilati mit Prädikat „von Thassul“, der die Herrschaften Schlegel und Königshein in der Grafschaft Glatz erwarb. 1795 verlieh Kaiser Franz II. die Grafenwürde an Johann Baptist Freiherr Pilati mit erweitertem Prädikat „von Thassul zu Daxberg“.

 

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Schloss Dachsberg um 1674, Stich von Georg Matthäus Vischer Foto: Wikimedia/Commons

 

Das berühmteste Mitglied der Familie Pilati ist Carlo Antonio Pilati (Tassullo 1733–1802), Landeshauptmann von Trient, Jurist und Professor in Halle und Leipzig, Philosoph der Aufklärung, Mitglied der Bayerischen Illuminaten

Der Familie gehörte von 1775 bis 1827 das (teil-) namensgebende Schloss Dachsberg in (Prambachkirchen/Oberösterreich), heute befindet sich dort ein vom Salesianer-Orden betriebenes Gymnasium. Durch Erbschaft von dem Fürsten Khevenhüller befinden sich seit dem 20. Jahrhundert das niederösterreichische Schloss Riegersburg und die nahegelegene Burg Hardegg im Besitz der Grafen Pilati

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

 

Herbert H. Schreiber schreibt in seinem Werk Die grafschaftlich-schlesische Siedlungsgemeinschaft im Kapitel 7: Die Entwicklung der Grundherrschaften zum Geschlecht der Pilatis:

„Die Familie Pilati gehörte zu den vornehmsten, zu den reichsten und vielseitigsten des Fürstentums Trient. Aus ihrem Kreise stammen Mathematiker, Dichter, ein Prätor (von Riva), ein Kapuziner, der im Rufe der Heiligkeit verstarb und ein Reichsritter; ihre verwandtschaftlichen Bindungen reichten bis hinein in den römischen Hochadel.“

 Heute gehört das Schloss dem ausgesprochen charmanten Graf Octavian Pilati, der diesem Juwel neues Leben einhaucht in dem er Ritterspiele veranstaltet und Konzerte organisiert. Mehr darüber könnt ihr auf unter www.ruegers.at finden.

 Wenn ihr nun nach all den Eindrücken und Geschichten einer Führung durch das Schloss eine kleine Stärkung braucht, kann ich Euch das entzückende Cafe im Eingangsbereich des Schlosses empfehlen.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Die Sisi Fans unter Euch werden auch auf ihre Kosten kommen, denn an den Wänden des kleinen Cafe´s hängen einige Bilder der Kaiserin!

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Besonders empfehlen können Euch meine  beiden „Hofdamen“, die hausgemachten Mehlspeisen 😉

Ich hoffe unser Ausflug in ein paar vielleicht nicht so bekannte, dafür aber umso schönere Schlösser Österreichs hat Euch genauso gefallen wie uns und ihr besucht bald das eine oder andere davon selbst!

Sehenswert sind sie alle, jedes davon ist etwas ganz Besonderes.

Es sind wahre Schatzkästchen österreichischer Geschichte, die oftmals einen sehr familiären und ungezwungen Einblick in die Vergangenheit fernab vom Massentourismus gewähren.

In diesem Sinne möchte ich mich auch hier nochmals bei dem ausgesprochen großzügigen Graf Pilati für seine Einladung in das zauberhafte Schloss seiner Vorfahren bedanken.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Denn auch wenn Schloss Totzenbach vielleicht für immer mein Märchenschloss sein wird, so wurde Schloss Ruegers für mich zu meinem Gödöllö und um mit den Worten von Romy zu enden:

 „ich kann es kaum erwarten wieder in das schöne Ungarn zu reisen“

auch wenn´s in diesem Fall im Waldviertel liegt. 😉

Eure Sisi

 


Rechtliche Hinweise:
Textrechte: Sisi, Schloss Ruegers
Bildrechte:  Prinz Barbara, sternenkaiserin.com, Wikimedia/Commons
Videorechte: sternenkaiserin.com 

Es konnten keine weiteren Urheberrechte zu den Bildern festgestellt werden. Sollten wir gegen ein Urheberrecht verstoßen haben, bitten wir um Kontaktaufnahme: sternenkaiserin[at]gmx.at