Tag-Archiv | Unteres Belvedere

Träume und Gedichte – Jänner 2020

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers

[Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Am Ende hast Du mir nichts mehr geschuldet,

auch nicht, als Glaube der Erkenntnis wich.

Und alles, was ich unverzagt erduldet,

hast Du getilgt, als wär’s ein Pinselstrich.

Ja, meine Sünden habe ich beglichen,

sofern die beiden Waagen gleich geeicht;

die Resultate sauber unterstrichen

und jede Ausflucht wortreich dargereicht.

Wir werden sehn, ob wir uns wieder finden.

Vielleicht war Deine Gunst ja dieser Strich?

Wer niemals sah, kann nicht erblinden:

Du bist mein Gott, doch gottlos bin wohl ich.

🌟Sisi🌟

Margot S Baumann

Vielen Dank für die Einladung Belvedere Museum

[Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Schlafe, mein Prinzchen! es ruhn,

Schäfchen und Vögelchen nun;

Garten und Wiese verstummt;

Auch nicht ein Bienchen mehr summt;

Luna mit silbernem Schein

Gucket zum Fenster herein.

Schlafe beym silbernen Schein,

Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein!

Schlaf‘ ein! schlaf‘ ein!

Auch in dem Schlosse schon liegt

Alles in Schlummer gewiegt;

Reget kein Mäuschen sich mehr;

Keller und Küche sind leer.

Nur in der Zofe Gemach

Tönet ein schmelzendes Ach.

Was für ein Ach mag das seyn?

Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein!

Schlaf‘ ein! schlaf‘ ein!

Wer ist beglückter, als du?

Nichts als Vergnügen und Ruh!

Spielwerk und Zucker voll auf;

Und auch Karessen im Kauf!

Alles besorgt und bereit,

Daß nur mein Prinzchen nicht schreyt!

Was wird das künftig erst seyn?

Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein!

Schlaf‘ ein! schlaf‘ ein!

🌟Sisi🌟

Wiegenlied von Johann Friedrich Anton

(1766 – 1798)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Als ob die Freiheit nicht ebensogut eine Religion wäre als jede andere.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine (1797 – 1856)

Vielen Dank für die Einladung Palais Schönburg❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


#opernball

Weisst du warum die Menschen Sterne für so wunderschön halten Ida?

Weil sie für alle unerreichbar sind, deswegen sind sie so besonders…

Aber niemand fragt sich, ob sie einsam sind…

Und manchesmal denke ich, für die meisten von Ihnen, bin ich auch wie ein Stern….

Unerreichbar, verehrt und unendlich einsam…

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung Oper Graz

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Zwiefaches Heimweh hält das Herz befangen,

Wenn wir am Rand des steilen Abgrunds stehn

Und in die Grabesnacht hinuntersehn,

Mit trüben Augen, todeshohlen Wangen.

Das Erdenheimweh läßt uns trauern, bangen,

Daß Lust und Leid der Erde muß vergehn;

Das Himmelsheimweh fühlts herüberwehn

Wie Morgenluft, daß wir uns fortverlangen.

Dies Doppelheimweh tönt im Lied der Schwäne,

Zusammenfließt in unsre letzte Träne

Ein leichtes Meiden und ein schweres Scheiden.

Vielleicht ist unser unerforschtes Ich

Vor scharfen Augen nur ein dunkler Strich,

In dem sich wunderbar zwei Welten schneiden.

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

(* 13.08.1802, † 22.08.1850)

Vielen Dank für die Einladung Albertina Museum

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Und siehe, der Stern den sie im Morgenland gesehen hatten,

ging vor ihnen her, bis dass er kam und stand oben über,

wo das Kindlein war. Da sie den Stern sahen,

wurden sie hoch erfreut und gingen in das Haus

und fanden das Kindlein mit Maria seiner Mutter,

und fielen nieder und beteten

und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.

🌟Sisi🌟

Matthäus 2,9-11

Danke an die Burghauptmannschaft Österreich

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


O Menschenherz, was ist dein Glück?

Ein rätselhaft geborner,

Und, kaum gegrüßt, verlorner,

Unwiederholter Augenblick!

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

(* 13.08.1802, † 22.08.1850)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers ❤️

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Die Heil′gen Drei Könige aus Morgenland,

sie fragten in jedem Städtchen:

„Wo geht der Weg nach Bethlehem,

ihr lieben Buben und Mädchen?“

Die Jungen und Alten, sie wussten′s nicht,

die Könige zogen weiter;

sie folgten einem goldenen Stern,

der leuchtete lieblich und heiter.

Der Stern blieb stehen über Josephs Haus,

da sind sie hineingegangen;

das Öchslein brüllte, das Kindlein schrie,

die Heil′gen Drei Könige sangen.

Sisi

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Danke Minnerl, stell die Schüssel auf den Tisch und dann lass mich allein!

Ich möchte heute nicht mehr gestört werden“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers❤️

[Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Himmel grau und wochentäglich!

Auch die Stadt ist noch dieselbe!

Und noch immer blöd und kläglich

Spiegelt sie sich in der Elbe.

Lange Nasen, noch langweilig

Werden sie wie sonst geschneuzet,

Und das duckt sich noch scheinheilig,

Oder bläht sich, stolz gespreizet.

Schöner Süden! wie verehr ich

Deinen Himmel, deine Götter,

Seit ich diesen Menschenkehricht

Wiederseh, und dieses Wetter!

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung an die Wasserburg Heidenreichstein

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich irre durch die Stadt und suche meinen Sinn.

Ich hab vergessen wer ich war und ich weiß nicht wer ich bin.

Mein Leid ist ungeteilt und keinem anvertraut,

mich umgibt die Einsamkeit wie eine zweite Haut.

Und niemand, niemand sieht den Kummer und den Schmerz

mein heimatloses, unbewohntes Herz.

Ich finde keinen Trost.

🌟Sisi🌟

Text: Dennis Martin

Vielen Dank für die Einladung Palais Schönburg

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Brief, den du geschrieben,

er macht mich gar nicht bang;

du willst mich nicht mehr lieben,

aber dein Brief ist lang.

Zwölf Seiten, eng und zierlich!

Ein kleines Manuskript!

Man schreibt nicht so ausführlich,

wenn man den Abschied gibt.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Eckartsau ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich grolle nicht, und wenn das Herz auch bricht,

Ewig verlornes Lieb! Ich grolle nicht.

Wie du auch strahlst in Diamantenpracht,

Es fällt kein Strahl in deines Herzens Nacht.

Das weiß ich längst. Ich sah dich ja im Traum,

Und sah die Nacht in deines Herzens Raum,

Und sah die Schlange, die dir am Herzen frisst,

Ich sah, mein Lieb, wie sehr du elend bist.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Gartenschloss Herberstein ❤️

[Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


In mein gar zu dunkles Leben

Strahlte einst ein süßes Bild;

Nun das süße Bild erblichen,

Bin ich gänzlich nachtumhüllt.

Wenn die Kinder sind im Dunkeln

Wird beklommen ihr Gemüt,

Und um ihre Angst zu bannen,

Singen sie ein lautes Lied.

Ich, ein tolles Kind, ich singe

Jetzo in der Dunkelheit;

Klingt das Lied auch nicht ergötzlich,

Hat′s mich doch von Angst befreit.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Schloß Schönbrunn ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Die Sonnenlichter spielten

Über das weithinrollende Meer;

Fern auf der Reede glänzte das Schiff,

Das mich zur Heimat tragen sollte;

Aber es fehlte an gutem Fahrtwind.

Und ich saß noch ruhig auf weißer Düne,

Am einsamen Strand,

Und ich las das Lied vom Odysseus,

Das alte, ewig junge Lied,

Aus dessen meerdurchrauschten Blättern

Mir freudig entgegenstieg

Der Atem der Götter,

Und der leuchtende Menschenfrühling,

Und der blühende Himmel von Hellas.

Mein edles Herz begleitete treulich

Den Sohn des Laertes, in Irrfahrt und Drangsal,

Setzte sich mit ihm, seelenbekümmert,

An gastliche Herde,

Wo Königinnen Purpur spinnen,

Und half ihm lügen und glücklich entrinnen

Aus Riesenhöhlen und Nymphenarmen,

Folgte ihm nach in kimmerische Nacht,

Und in Sturm und Schiffbruch,

Und duldete mit ihm unsägliches Elend.

Seufzend sprach ich: Du böser Poseidon,

Dein Zorn ist furchtbar,

Und mir selber bangt

Ob der eigenen Heimkehr.

Kaum sprach ich die Worte,

Da schäumte das Meer,

Und aus den Wellen stieg

Das schilfbekränzte Haupt des Meergotts,

Und höhnisch rief er:

Fürchte dich nicht, Poetlein!

Ich will nicht im geringsten gefährden

Dein armes Schiffchen,

Und nicht dein liebes Leben beängstgen

Mit allzu bedenklichem Schaukeln.

Denn du, Poetlein, hast mich nie erzürnt,

Du hast kein einziges Türmchen verletzt

An Priamos′ heiliger Feste,

Kein einziges Härchen hast du versengt

Am Aug meines Sohnes Polyphemos,

Und dich hat niemals ratend beschützt

Die Göttin der Klugheit, Pallas Athene.

Also rief Poseidon

Und tauchte zurück ins Meer;

Und über den groben Seemannswitz

Lachten unter dem Wasser

Amphitrite, das plumpe Fischweib,

Und die dummen Töchter des Nereus.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Hotel Adria – Meran ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Schattenküsse, Schattenliebe,

Schattenleben, wunderbar!

Glaubst du, Närrin, alles bliebe

Unverändert, ewig wahr?

Was wir lieblich fest besessen,

Schwindet hin, wie Träumerein,

Und die Herzen, die vergessen,

Und die Augen schlafen ein.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Albertina Museum ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.

🌟Sisi🌟

Bertolt Brecht

10.2.1898 – 14.8.1956

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Allmächtiger Gott,

die Trauer erdrückt unsere Sinne, Schmerz quält unsere Seelen,

auf bohrende Fragen finden wir keine Antworten.

Wir erwarten nicht,

dass du die Trauer von uns nimmst; doch wenn du unsere Trauer verstehst,

fühlen wir uns geborgen.

Du wirst uns nicht vom Abschiedsschmerz befreien;

doch weil du mitleidest,

können wir sie ertragen.

Wir erwarten nicht,

dass du unsere Fragen beantwortest; doch weil du sie anhörst,

brauchen wir ich sie nicht

immer wieder und wieder stellen.

Verbinde du uns Trauernde untereinander und mit dem Menschen, den wir nun verabschieden.

Sei du uns nahe, großer Gott.

Amen

🌟Sisi🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sie haben mich gequälet,

Geärgert blau und blaß,

Die einen mit ihrer Liebe,

Die andern mit ihrem Haß.

Sie haben das Brot mir vergiftet,

Sie gossen mir Gift ins Glas,

Die einen mit ihrer Liebe,

Die andern mit ihrem Haß.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Ach, wer bringt die schönen Tage,

Jene Tage der ersten Liebe,

Ach, wer bringt nur eine Stunde

Jener holden Zeit zurück!

Einsam nähr ich meine Wunde,

Und mit stets erneuter Klage

Traur ich ums verlorne Glück.

Ach, wer bringt die schönen Tage,

Jene holde Zeit zurück!

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Sind die neuen Satteldecken nicht wunderschön Ida? Ich freue mich schon auf die nächste Vorführung!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an die Spanische Hofreitschule

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Lass mich noch ein bisschen träumen Marie.

Früher hab ich mir das Alles so schön vorgestellt, aber nichts davon ist so geworden, wie ich gehofft hatte….“

🌟Sisi🌟

Danke an die Burghauptmannschaft Österreich

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sei vorsichtig Minnerl, sonst reisst du mir wieder Haare aus!

Du weisst, das kann ich überhaupt nicht leiden!

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Es treibt dich fort von Ort zu Ort,

Du weißt nicht mal warum;

Im Winde klingt ein sanftes Wort,

Schaust dich verwundert um.

Die Liebe, die dahinten blieb,

Sie ruft dich sanft zurück:

O komm zurück, ich hab dich lieb,

Du bist mein einz′ges Glück!

Doch weiter, weiter, sonder Rast,

Du darfst nicht stillestehn;

Was du so sehr geliebet hast,

Sollst du nicht wiedersehn

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Albertina Museum ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Dem Hunde, wenn er gut gezogen,

Wird selbst ein weiser Mann gewogen.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

(1749 – 1832)

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Foto: artgraphy.at


Allnächtlich im Traume seh ich dich,

Und sehe dich freundlich grüßen,

Und lautaufweinend stürz ich mich

Zu deinen süßen Füßen.

Du siehst mich an wehmütiglich,

Und schüttelst das blonde Köpfchen;

Aus deinen Augen schleichen sich

Die Perlentränentröpfchen.

Du sagst mir heimlich ein leises Wort,

Und gibst mir den Strauß von Zypressen.

Ich wache auf, und der Strauß ist fort,

Und das Wort hab ich vergessen.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Anfangs wollt ich fast verzagen,

Und ich glaubt, ich trüg es nie;

Und ich hab es doch getragen –

Aber fragt mich nur nicht, wie?

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Masquerade! Paper faces on parade

Masquerade! Hide your face so the world will never find you

Masquerade! Every face a different shade

Masquerade! Look around, there’s another mask behind you

Masquerade! Burning glances, turning heads

Masquerade! Stop and stare at the sea of smiles around you Masquerade!

Grinning yellows, spinning reds

Masquerade! Take your fill, let the spectacle astound you

🌟Sisi🌟

Songwriter: Andrew Lloyd-Webber / Charles Clinton Wilson Hart / Richard Henry Zachary Stilgoe

Vielen Dank für die Einladung Belvedere Museum und das Winterpalais Prinz Eugen

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Vor Kälte ist die Luft erstarrt,

Es kracht der Schnee von meinen Tritten,

Es dampft mein Hauch, es klirrt mein Bart;

Nur fort, nur immer fortgeschritten!

Wie feierlich die Gegend schweigt!

Der Mond bescheint die alten Fichten,

Die, sehnsuchtsvoll zum Tod geneigt,

Den Zweig zurück zur Erde richten.

Frost! friere mir ins Herz hinein,

Tief in das heißbewegte, wilde!

Daß einmal Ruh mag drinnen sein,

Wie hier im nächtlichen Gefilde!

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

(1802 – 1850)

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Foto: artgraphy.at


Herz, mein Herz, was soll das geben?

Was bedränget dich so sehr?

Welch ein fremdes, neues Leben!

Ich erkenne dich nicht mehr.

Weg ist alles, was du liebtest,

Weg, warum du dich betrübtest,

Weg dein Fleiss und deine Ruh –

Ach, wie kamst du nur dazu!

Fesselt dich die Jugendblüte,

Diese liebliche Gestalt,

Dieser Blick voll Treu und Güte

Mit unendlicher Gewalt?

Will ich rasch mich ihr entziehen,

Mich ermannen, ihr entfliehen,

Führet mich im Augenblick,

Ach, mein Weg zu ihr zurück.

Und an diesem Zauberfädchen,

Das sich nicht zerreissen lässt,

Hält das liebe lose Mädchen

Mich so wider Willen fest;

Muss in ihrem Zauberkreise

Leben nun auf ihre Weise.

Die Verändrung, ach, wie gross!

Liebe! Liebe! Lass mich los!

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Vielen Dank für die Einladung an das Palais Ferstl

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei,

Und würd er in Ketten geboren,

Laßt euch nicht irren des Pöbels Geschrei,

Nicht den Mißbrauch rasender Toren.

Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht,

Vor dem freien Menschen erzittert nicht.

🌟Sisi🌟

Friedrich von Schiller

(1759 – 1805)

Vielen Dank für die Einladung den Wappensaal Klagenfurt und Ernst Bauer ❤️  [Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wer mit den wenigsten und einfachsten Symbolen das Meiste und das Bedeutendste ausspricht, der ist der größte Künstler.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

1797 – 1856

Vielen Dank für die Einladung Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Januar, meist fad und kühl,

er bringt nur wenig Wohlgefühl.

Das Tageslicht, es hält nicht lang,

kein Vöglein singt mit schönem Klang.

~ Marie ~

Gedichte von Norbert van Tiggelen

‼️‼️ Info an alle: Auf unseren Winterbildern trägt unsere Sisi Pelzmäntel, -hüte und/oder Capes. Das war im 19. Jahrhundert – vor allem bei den Adeligen und Reichen dieser Welt – ein Statussymbol. So trug natürlich auch eine Kaiserin Pelz! Unsere Sternenkaiserin hat uralte Pelzmäntel und Pelzjacken, die ihr geschenkt wurden, verarbeitet. Niemals würden wir Tieren so derartig schaden. Aber bestehende Pelzmäntel oder -jacken wegzuwerfen, halten wir für ein Sakrileg. Wir bitten daher um Verständnis, dass auch unsere Sisi im Winter als Kaiserin Elisabeth Pelz trägt. Privat trägt sie selbstverständlich keinen. Danke ‼️‼️

💜💜lichen Dank an Schlosspark Laxenburg für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com 


[bezahlte Partnerschaft]

Jetzt komm schon Marie, das bisschen Regen wirst du schon aushalten.

Immer diese Ausreden, zu kalt, zu warm, zu trocken.. zu nass!

Es bleibt dir doch sowieso nichts anderes übrig als mich zu begleiten, dann kannst du auch gleich aufhören zu Jammern!

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, es war eine wunderbare Idee von dir nach Ungarn zu fahren. Hier ist wenigstens alles Grün und nicht so Grau und erstarrt wie in Wien. Komm, gehen wir spazieren.“

„Es freut mich Majestät, dass meine Idee auf Zuspruch gestoßen ist.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an Wasserschloss Totzenbach für die Einladung 💜

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Pssst, Majestät möchte nicht gestört werden.

~ Marie ~

💜lichen Dank Schloss Ruegers für die Einladung 💜

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Zu öd und traurig selbst den Heidewinden

Sind diese winterlichen Einsamkeiten,

Nur Schnee und Schnee ringsum in alle Weiten,

Nur stiller, keuscher, kalter Tod zu finden.

Hier ists umsonst, nach frohem Ton zu lauschen,

ögel sind geflohn von diesem Grabe,

Der Schnabel in die Federn hüllt der Rabe,

Und eingefroren ist der Bäche Rauschen.

Sieht man den Wald so tief in Tod versunken,

Will mans nicht glauben, dass er jemals wieder

Aufgrünt im Lenz, dass je hier seine Lieder

Ein Vogel singt, vom Frühlingshauche trunken.

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau 1802-1850

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Foto: artgraphy.at


Sieh doch den Wettersturm am Himmel!

sieh doch die Wolken um die Höhn!

Ich aber sag: das geht vorüber

und auf den Abend wird es schön!

Gebt mich nur frei und laßt mich’s wagen,

ein bißchen auch mir selbst zu traun!

Was frommt es denn, altjungfer-ängstlich

nach jedem Nebel auszuschaun!?

Nur frei sein muß ich! frei und … ehe

der Zorn zum Sieg in mir erlahmt

und was ich Großes möchte, elend

in Alltagströdel sich verkramt!

Noch trägt zu stolzbekränzten Zielen

ein jauchzend Hoffen mich empor …

und bis zu Ende sei gehalten,

was meiner Jugend ich beschwor!

Und grollten rings auch tausend Wetter

und droht es noch so von den Höhn …

laß drohn, was will! es geht vorüber

und auf den Abend wird es schön!

~ Marie ~

Cäsar Flaischlen (1864 – 1920)

💜lichen Dank an Schloss Esterházy für die Einladung 💜

[Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Bild, schön ohnegleichen,

Lieb mir und verwandt:

Ebene, du weiße,

Vollmond überm Land,

Licht der hohen Himmel,

Schnee – ein Funkeln, zart,

Und der fernen Schlitten

Einsam stille Fahrt.

🌟Sisi🌟

Afanassi Afanassjewitsch Fet

(1820 – 1892)

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Foto: artgraphy.at


„Ida bitte les weiter, ich möchte gern noch ein Gedicht von Heine hören!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

….ein Kleid für alle Fälle 😉

#dollypartonchallange

🌟Sisi🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Atme in mir, du Heiliger Geist

Atme in mir, du Heiliger Geist,

dass ich Heiliges denke.

Treibe mich, du Heiliger Geist,

dass ich Heiliges tue.

Locke mich, du Heiliger Geist,

dass ich Heiliges liebe.

Stärke mich, du Heiliger Geist,

dass ich Heiliges hüte.

Hüte mich, du Heiliger Geist,

dass ich das Heilige nimmer verliere.

🌟Sisi🌟

Unbekannter Verfasser

Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Alles Vergängliche

Ist nur ein Gleichnis;

Das Unzulängliche,

Hier wird’s Ereignis;

Das Unbeschreibliche,

Hier ist’s getan;

Das Ewig-Weibliche

Zieht uns hinan.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

(1749 – 1832)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Eckartsau❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wo ich bin, mich rings umdunkelt

Finsternis, so dumpf und dicht,

seit mir nicht mehr leuchtend funkelt,

Liebste, deiner Augen Licht.

Mir erloschen ist der süßen

Liebessterne goldne Pracht,

Abgrund gähnt zu meinen Füßen –

nimm mich auf, uralte Nacht!

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine (1797 – 1856)

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Foto: artgraphy.at


Die Nacht senkt ihre weichen Arme,

Über die Welt und sendet Ruh.

Schließt eure Augen, habt Erbarmen.

Die Dunkelheit deckt alles zu.

Für kurze Zeit, wir finden Frieden.

Der Schlaf lockt mit Vergessenheit.

Geschichten, die wir heut‘ geschrieben.

Sind nicht für alle Ewigkeit.

Nur kurz wir auf der Erde weilen

Nicht immer bleibt etwas zurück.

Manch‘ Wunde wird nie wieder heilen.

Nicht alle finden etwas Glück.

Viel Leid manch einer hat gesehen.

Die Unschuld uns schon früh geraubt.

Der Geist, zu klein um zu verstehn.

Annehmen kann nur der, der glaubt.

Der Morgen von allein wird kommen.

Die Hoffnung dann erneut erwacht.

Wir haben uns viel vorgenommen,

Denn irgendwo, ist immer Nacht.

~ Marie ~

Margot S. Baumann

💜lichen Dank an Schloss Ruegers für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Die Bäume glitzern rings im Eise,

Unheimlich lautlos rieselt Schnee.

Die weichen Flocken decken leise

Der Blumen letztes Todesweh.

Nur zwischen starren Zweigen hangen

Noch rote Beeren, frisch und licht,

Ein täuschend Leben! Rosenwangen

Auf einem Leichenangesicht.

Die gold’ne Sonne strahlt wie immer,

Doch wärmt sie nicht das öde Land.

An Menschenaugen mahnt ihr Schimmer,

Die falsch und treulos man erkannt.

🌟Sisi🌟

  1. Marlitt

(1825 – 1887)

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Foto: artgraphy.at


Weinet nicht an meinem Grab um mich;

Ich bin nicht dort, ich schlafe nicht.

Ich bin der Wind über dem See,

Kristallglitzer auf dem Winterschnee.

Ich bin am Tag das Sonnengold,

ich bin der Regen herbstlich hold.

Ich bin das tiefe Himmelsblau,

der schöne, frische Morgentau.

Sucht mich und blickt im Dunkeln in die Ferne –

bei Nacht bin ich das Funkeln der Sterne.

Zündet für mich eintausend Kerzen an,

und vergeßt mich nie – keine Sekunde lang.

Steht nicht am Grab, die Augen rot.

Ich bin nicht dort, ich bin nicht tot.

~ Marie ~

Unbekannt, Nachruf

💜lichen Dank an Schloss Wallsee für die Einladung 💜

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Liebe berauscht, sagt man.

Liebe ernüchtert, sagt man.

Liebe läßt klar sehen, sagt man.

Liebe macht blind.

Liebe verdirbt.

Liebe veredelt.

Liebe stärkt.

Liebe schwächt.

Liebe bringt Pein,

und Liebe bringt Glück.

Wo, wer ist jener Sagtman?

Liebe macht gar nichts, erwidere ich ihm.

Wir machen die Liebe zu dem, was sie uns wird.

🌟Sisi🌟

Gottfried Keller

(1819 – 1890)

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Majestät, Graf Grünne hat diese Dokumente vorbeigebracht. Seine Majestät bittet Ihre Majestät diese zu unterfertigen. Graf Grünne wartet so lange.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an Palast Hohenems für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn du jemals ein Kind verlierst,

wie es mir geschehen ist,

dann wirst du die andere Seite der Wahrheit kennen.

Du wirst verstehen, was es bedeutet, vernichtet zu sein

und doch jeden Tag aufzustehen

und den Kessel mit Wasser zu füllen.

Du wirst den Dampf aus dem Kessel steigen sehen und weinen.

Du wirst behaupten, es sei alles in Ordnung.

Du hast ein Staubkorn ins Auge bekommen. Das ist alles.

Auf der Straße werden Tränen auf den Gehsteig tropfen

und deine Schuhe füllen.

Sag, die Sonne schiene dir in die Augen.

Wenn du deine Trauer zeigst, vergeht sie nicht.

Wenn du sie verbirgst, vergeht sie nicht.

Sie ist für immer und ewig bei dir,

aber es gibt vielleicht eine Stunde,

in der du dich nicht erinnerst.

🌟Sisi🌟

Verfasser unbekannt

Zum Gedenken an Kronprinz Rudolf

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

3 Jahre Sternenkaiserin – Aus der Sicht von Marie

Immer wieder werden wir gefragt: „Wie habt ihr euch kennengelernt? Nun, die Frage möchte ich gerne beantworten. Während Sisi schon viel länger als „Sisi“ tätig war, kam ich erst in den letzten Dezember-Tagen von 2016 dazu. Sisi hat euch die Story „Wie wurde ich zur (Sternen)Kaiserin“ hier zusammengefasst.

Heute vor drei Jahren ging diese Seite „on air“. Sprich, sie eroberte die Welt. Und das wortwörtlich. 

Es war im Jahr 2013, als ich Elisabeth das erste Mal als Kaiserin Elisabeth sah. Wo anders soll das gewesen sein als in Bad Ischl. Ich war mit einer Bekannten zum Musical „Hello Dolly“ nach Ischl unterwegs und war extrem überrascht, dass so viele Leute im Dirndl und Lederhosen herumliefen. Also zumindest mehr als sonst. Als ich dann irgendwo ein Plakat sah auf dem „Kaisertage“ stand wurde mir bewusst, dass ich unbewusst mitten in der Kaisergeburtstagswoche die Tickets gebucht hatte.

Mir fiel es wie Schuppen von den Augen: Da muss Sisi irgendwo sein. SIE muss da doch irgendwo sein.

Und so lief ich – ohne auf meine Bekannte noch zu achten – einfach los um Kaiserin Elisabeth zu suchen. Wahrscheinlich muss ich ausgesehen haben, wie eine Irre, die mit Handy in der Hand drauflos stürmt und mitten im Tummel die Bekannte vernachlässigt stehen lässt.

Doch – Entschuldigung liebe Leute: Da MUSS Kaiserin Elisabeth irgendwo sein.

Und tatsächlich. Da stand sie. Leibhaftig. Mit Schirm, Fächer, schlank, groß, mit Hut und – in Schwarz.

In SCHWARZ.

Eine schwarze Sisi.

Mich traf halb der Schlag. Da sehe ich endlich „die Kaiserin“ und dann rennt sie in „schwarz“ herum. Ich hätte nicht unglücklicher sein können – zumindest dachte ich das 2013 noch.

Ihr müsst wissen, dass ich die „schwarze Kaiserin“ nicht so wirklich mag.

Diese depressive, teils bösartige Frau, ist mir persönlich als lebensfrohen, immer lebensbejahenden Menschen sehr fremd. Ansonsten liebe ich „Sisi“ seit meiner Kindheit. Natürlich hat wie bei fast jedem von euch, das Fieber mit „Sissi“ angefangen. Romy Schneider ist, wie für jedes kleine Mädchen der wahrgewordene „Prinzessinen“traum. Keine Disney-Prinzessin kann dies einfangen, wie Romy als Sissi. Ihre Anmut, ihre Schönheit – ist einfach legendär.

Doch je älter ich wurde und wir in der Schule irgendwann im Geschichtsunterricht bei den Habsburgern landeten, war ich fasziniert, von der echten Prinzessin, die gar keine Prinzessin war. Denn sie war „nur“ eine Herzogin. Und genau das sollte ihr Zeit ihres Lebens zum Verhängnis werden. Wer mehr Informationen dazu möchte, liest meinen Beitrag zum Thema „in oder von Bayern, wo ist der Unterschied?“ hier nach. 

Als das Buch von Brigitte Hamann erschien, kaufte ich es. Ja, liebe Leute, das Buch erschien in den späten 80er Jahren. So alt bin ich schon *lol*. 

Nun stand sie vor mir. Die „echte Kaiserin im jetzigen Jahrhundert“. So eine Ähnlichkeit, so eine strahlende Schönheit. Ich war wie vom Donner gerührt. Tränen traten mir in die Augen. Sisi. Da war sie. In schwarz. Ich konnte es nicht glauben. Leider habe ich die Fotos nicht mehr gefunden, die ich damals von ihr gemacht habe. Mit Fächer und kaltem Blick schaute sie mir in die Kamera. Kann es je echter gewesen sein? 

Ich fand sie danach auf Facebook und ein loser Kontakt entstand.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto. ÖGEG

Das nächste Mal sah ich sie 2016. Zum 100jährigen Todestag von Kaiser Franz Joseph entschied ich mich, mit dem Kaiserzug am 15.8.2016 nach Bad Ischl zu fahren. Da ich am 13.8. Geburtstag habe, hat mir mein Ehegespons die Fahrkarte dafür gekauft. Ich konnte nicht glücklicher sein. Ich freute mich auf den Tag, zog sogar ein Dirndl an, machte mir mit der „Sisi-Sternenhaarspange“ eine Frisur und wir starteten früh morgens los. Was dann geschah, könnt ihr mir hoffentlich jetzt verzeihen: Mich traf halb der Schlag.

Da stand sie. In Attnang Puchheim. Mit Dr. Seeburger am Arm. In SCHWARZ! *kreisch* 

Meine Gesichtsfarbe wich mir aus dem Gesicht, als ich die restlichen Begleiter erblickte.

 

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Ihr gesamter Hofstaat folgte in Hoftrauerkleidung nach. Tiefes schwarz, d.h. Kleid, Schleier, Schmuck, Handschuhe, Schirm. Alles schwarz. 

Ich war untröstlich. Ich hätte niemals geglaubt, dass mich der Schock von 2013 nochmals einholen konnte. Damals – in schwarz -. 3 Jahre später: wieder in schwarz. 

3 Jahre sah ich mir die schönsten Kleider auf Facebook an: lila, gelb, rot, weiß… und in welchem Kleid sehe ich sie?

Richtig: in schwarz.

30 Grad, Sonnenschein, ein traumhafter Tag und Kaiserin Elisabeth steht 2016 in Hoftrauerkleidung vor mir. Ich konnte nicht unglücklicher sein.

 

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi

Sisi und ich Foto: sternenkaiserin.com – Marie José

Schon kurze Zeit später traf ich Elisabeth wieder. Ich erhielt eine Einladung zum „Hofball in Mödling“, welcher am 8.12.2016 stattfand. Sie stand in einem Traum von Kleid vor mir: im ungarischen Delegationskleid, welches nur ein einziges Mal kurz von Brigitte Hamann beschrieben wurde. Ich war im siebten Himmel. Endlich einmal kein schwarz! Wie so ein Groupie, ließ ich mich mit der Kaiserin fotografieren. Wer sich jetzt wundert und den Namen „Maria José“ unter dem Foto sieht: Ja, auch sie war bei dem Ball. Dort lernten wir uns kennen. Auch Ida lernte ich an jenem Tag näher kennen – sie begleitete allerdings Sisi schon im August in Ischl.

Leider war der Ball nicht der Erfolg, der er hätte sein müssen, jedes weitere Wort dazu ist überflüssig.

Unsere Elisabeth brauchte Trost und so trieb uns das Schicksal zueinander. Sie war untröstlich und das einzige was ich am Telefon vor lauter Schluchzen heraushörte, war: „Ich höre auf. Die Kleider kommen auf den Dachboden. Das wars. Ende.“

OH NEIN! Sicher nicht! Das durfte nicht sein. Nicht du!

Ich versprach ihr: „Wenn du dich neu erfindest, werden dir Türe und Tore geöffnet, die du nicht für möglich gehalten hättest. Steige wie ein Phoenix aus der Asche. Lasse alles Negative hinter dir. Du kannst das. Du schaffst das.“

Und dann folgte ein Satz, der mich – ich seh mich heute noch vor der Lieblingspizzeria frierend stehen, hinter mir die Massen vorm Punschstandl des Linzer Christkindlmarktes – aus heiterem Himmel traf: „Hilfst du mir?“

Meine Antwort musste nicht lange warten: „Ja, wenn du das möchtest helfe ich dir. Das einzige was du tun musst ist mir zu vertrauen.“ Wer die Geschichte, „Wie wurde ich zur (Sternen)Kaiserin“ von Sisi gelesen hat, weiß, dass ihr das grad alles andere als leicht fiel. Vertrauen. Ein Wort, dass in ihrem Wortschatz nach dem Dilemma des Hofballes nicht mehr vorkam. Zu viele vor mir hatten sie verraten und verkauft, ihr Vertrauen missbraucht und sie ausgenutzt.

Doch ich brauchte das Vertrauen, um mit ihr die Wege zu gehen, die ich vorhatte.

Und so wagten wir den Neubeginn.

Wir starteten gemeinsam durch.

Ich erfand die „Sternenkaiserin“, eröffnete die Homepage, die gleichzeitig ein Blog war. Wir gestalteten die neue Facebook- und Instagram-Seite. Das alles ist nun 3 Jahre her. Am 27.12.2016 fiel somit der Startschuss für unser Tun. 

Mein Handeln kommt nicht von ungefähr. Ich habe schon einmal als PR-Beraterin gearbeitet, doch mehr möchte ich dazu nicht erzählen. Ich dachte niemals, dass ich jemals wieder in diesen Beruf zurück käme, doch mein Know-how war wichtig, um die Wege zu gehen, die sich Sisi erträumte.

Und so fingen wir an. Langsam, zaghaft und unwiderruflich nach vorne zu blicken: Träume groß, schau nie zurück (*).

Das ist zu unserem Motto geworden.

Hofsalonwagen von Kaiserin Elisabeth, Technisches Museum Wien, Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Schloss Wallsee, Privatbesitz Margaretha Habsburg-Lothringen, Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Und so führte uns der Weg im ersten Jahr vom Husarenball in Sopron (der genauso ein Albtraum war, wie Mödling; seit dieser Zeit nehmen wir solche Einladungen nicht mehr an) über den Hofsalonwagen Ihrer Majestät im Technischen Museum, Palais Ferstl, Palais Daun-Kinsky und der ersten großen Tour im Waldviertel: Renaissanceschloss Greillenstein, Wasserschloss Totzenbach, Schloss Wallsee. Die Segnung im Stephansdom von Dompfarrer Faber ist bis heute ein Highlight.

Viele Abenteuer warteten auf uns. Viele Türen wurden uns geöffnet. Und bei aller Arbeit fehlte der Spaß nie. 

 

Dompfarrer Faber, Stephansdom Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Im Grunde braucht ihr nur in der Rubrik „Sisis Photoreportagen“ lesen. Hier sind die wichtigsten Stationen von unseren 3 Jahren beschrieben. Klickt euch durch. Ihr werdet eine Menge über unser Tun und Darstellung erfahren. Sisi schreibt diese Geschichten immer mit viel Herzblut. Sogar die historische Seite der Objekte die wir betreten, notiert sie. Und so entstehen ganz persönliche Eindrücke von der damaligen Zeit bis zu unserem Besuch.

 

 

 

Dennoch möchte ich euch von einer der lustigsten Touren aus dem 1. Jahr erzählen: 

Ein Tag nach Prinz Charles sind wir zu Gast beim k.u.k. Hofzuckerbäcker Demel, April 2017 Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Im April 2017 hatten wir einen Terminmarathon an einem Tag abzuhalten: Angefangen beim k. und k. Hofzuckerbäcker Demel, ins Palais Daun-Kinsky, danach zum Restaurant „Zum Schwarzen Kameel“ und schießlich zur Confiserie Heindl war alles dabei.

Unser Unglück war es, dass es in Wien wie aus Eimern schüttete und wir so unser „Wandeln im Volksgarten“ verschieben mussten. Wir harrten beim Demel aus bis zum Palais Daun-Kinsky Termin, was aber auch die Ursache hatte, dass uns der Demel eine Kulinarik nach der anderen auf den Tisch stellte. Wir aßen uns durch Torten, Brötchen und Veilcheneis.

Nach dem Shooting im Palais Daun-Kinsky mussten wir „Zum Schwarzen Kameel“ und zum großen Schock aller: weiteressen

Eine Praline nach der anderen stopften wir uns in die Wangen. Wie Hamster standen wir da. Konnten nicht vor und nicht zurück. Ausspucken? Viel zu kostbar und lecker das Gereichte. Außerdem wäre das mehr als unhöflich gewesen. Doch der Magen war schon übervoll.

Sisi in der Confiserie Heindl, April 2017 Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Sisis Augen wurden immer größer. Aber es half nichts. Immer rein damit. Schlucken. Wird schon gut gehen.

Als wir schon glaubten, Heil aus der Sache herausgekommen zu sein, ging es mit dem letzten Termin des Tages weiter: Die Confiserie Heindl wartete auf Sisi.

Und so wurden wir in der Rotenturmstraße-Filiale freudig mit Pralinen begrüßt. Pralinen. Oh mein Gott. Alleine das Wort „Pralinen“ ließ uns schon alles zusammenziehen. Bitte nicht. Und doch… Die Confiserie Heindl begleitet mich als Wienerin natürlich schon mein halbes Leben und so wusste ich welche Köstlichkeiten auf uns warteten; aber doch nicht nach Anna Demel-Torte, Sisi-Veilchen, Schinkenröllchen, Veilcheneis und Sisi-Pralinen vom Kameel. Ohhh wei. Es half nichts: Sisi Taler, Sisi Veilchen, Grazer Uhrturm und Mozarttaler mussten verspeist werden.

Starr schaute mich Sisi an, während ich ihr die Pralinen in den Mund stopfte. Das Korsett schnürte ihr sicherlich schon den Magen ein. In ihrem Gesicht war abzulesen: „Ich kann nicht mehr“. Ihre Augen wurden immer größer. Flehend sah sie mich an. Doch ich bin ja nicht umsonst „Marie Festetics“. Ich kenne kein Erbarmen. Los Sisi, rein damit. Sisi hasste mich in der Zwischenzeit schon. An dem Tag wurde ich zur (Erzherzogin) „Sopherl“ und intern blieb mir das bis heute. Immer wenn ich gar zu streng bin, werde ich vom „lieben Mariechen“, zum „bösen Sopherl“. So schnell kanns gehen. Zwei Personen in Einer *lol* 

Doch auch wenn uns nachher fürchterlich schlecht war, wir lachten unentwegt. Ich glaube, ich habe einen Monat keine Schokolade mehr angesehen. Sisi und ich haben die Angewohnheit, wenn wir dann endgültig nach Hause fahren, zu telefonieren. Wir lassen das Erlebte somit Revue passieren; gehen nochmal Pleiten und Pannen durch und/oder teilen uns mit, wie wir was einfacher in Zukunft gestalten könnten. Aber an diesem Tag, erzählten wir uns 2 Stunden lang, wie schlecht uns sei. Und trotzdem lachten wir uns halbtot. 

Aber so geht es uns immer, wenn wir unterwegs waren bzw. sind. Spaß, Ernst und viel Aufregung. Sobald ich eine Location lukriert habe – was oft Monate an intensiver Arbeit ist – geht es los:

Ungefähr so spielt es sich ab:

Whats app:
Ich: tülditütütü
Ich: tülditütütütüütttüüüü
Ich: tülditütütütüüttüüüütüttüütütütttüüüüüü

Meistens…wirklich meistens, wenn ich eine Locationszusage habe – hat Sisi ihren 12 Stunden Dienst. Ihr wisst ja: Sisi ist Krankenschwester. Sie kann natürlich nicht 12 Stunden lang vorm Telefon hocken. Und ich zähle dann meistens die Stunden. 

Zurück zum Whatsapp:
Sisi: Was
Sisi: Wahas
Sisi: WAHHHHAAAASSSSSS?????

Hehe, jetzt rächte ich mich und machte auf „nicht erreichbar“. Ätsch.

Naja und dann ruft die Neugierdsnase natürlich in ihrer Mittagspause an, weil sie es ja nicht aushält. Und dann kommt das obligatorische: „Ich weiß etwas was du nicht weißt. Ätsch. Bätsch.“ Und so verplempern wir ihre kostbare Mittagspause und kurz bevor sie wieder zurück muss, sage ich ihr wo es hingeht. Gemein, oder? Denn die nächsten 6 Stunden verbringt sie damit ihrer harten Arbeit nachzugehen und hat natürlich keine Zeit darüber nachzudenken, was sie anziehen könnte.

Deshalb telefonieren wir dann wenn sie Dienstschluss hat. Es glüht regelrecht die Leitung. Welches Kleid, welche Frisur. Wann, wo, wie? Tagelang. Immer dasselbe. Und meistens fängt sie an zu Nähen. Und irgendwann ist sie an der Reihe:

Whats app:
Sisi: tülditüttü
Sisi: tülditütütütüütttüüüü
Sisi: tülditütütütüüttüüüütüttüütütütttüüüüüü 

Meistens sitze ich dann vorm Laptop und recherchiere „Tote“, wie sie immer so schön sagt. Denn mein dritter Spitzname ist: „Leichenfledderer“ Ich befasse mich soviel mit den Toten jener Zeit, dass sie immer sagt: „Was willst mit den Toten. Die sind ja eh tot.“ Und so sitze ich über Bücher und Bücher und Laptop und recherchiere und bekomme das Handygeläut nicht mit.

Diese Leichenfledderei hat uns die zweite Facebook bzw. Instagram-Seite beschert, welche uns zwar viel Arbeit, aber auch eine Menge Spaß bringt. Die (Facebook)Seite „Sternenkaiserin – Mythos Kaiserin Elisabeth“ musste einige Namensänderungen durchmachen, bis sich die Richtung zeigte, in die sie sollte. Auf ihr schreiben wir alles was mit dem Mythos zu tun hat. Ich schreibe die (Kurz)Biografien von Verwandten, Wegbegleiter, Freunde und auch diverser Gerüchten. Sisi bringt euch den Brauchtum, die Etikette, die Mode des 19. Jahrhunderts und den Glauben der Habsburger näher. Ihr zweiter Spitzname ist „Brauchtums-Nerd“. Die Instagramseite „sternenkaiserin_mythoshabsburg“, ist das Pendant der Facebook-Seite. 

Oft wurde und wird uns vorgeworfen: „Was tut ihr euch eigentlich so viel an. Ist doch nur ein Hobby.“ Ein Hobby? Ja, vielleicht. Aber ein Hobby, welches vom Herzen kommt. Und wir konnten und können nur das erreichen, weil wir uns die Arbeit antun. Weil wir so genau wie möglich recherchieren, weil das Kleid historisch korrekt ist, weil die Frisur echt und keine Perücke ist, weil wir beide das Lieben was wir tun. 

Ich erfahre also mit diesem „tülditüttü“, dass das Kleid fertig ist, aber gezeigt wird es mir aus Prinzip nicht. Da hilft kein Betteln und Flehen. Warum? Das erzähle ich euch jetzt:

Eines unserer ersten Shootings war das „Untere Belvedere“ in Wien

Unteres Belvedere, Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Unteres Belvedere, Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Unteres Belvedere, Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 

 

 

 

 

 

 

An diesem Tag sah ich zum ersten Mal das „große“ Sternenkleid, das „kleine“ Sternenkleid, die große „rote Ballrobe“ und ein Original nachgeschneidertes Tageskleid von Kaiserin Elisabeth mit „Schweizer Bluse“.

Und obwohl wir direkt im „Unteren Belvedere“ parkten, lief ich ungefähr 50x zwischen Kleider, Auto und Berge von Accessoires hin und her. In 3 Stunden 4 Kleider zu shooten, war einfach zu viel. Und obwohl mich Sisi warnte, glaubte ich ihr nicht. Ich schwor mir: NIE wieder! Und das habe ich bis heute eingehalten. 

Doch als ich ihr dann das allererste Mal „DAS Sternenkleid“ anzog, war es um mich geschehen. Die Tränen rannen mir herab. Da stand sie vor mir. In dem Kleid der Kleider. Den Beitrag zum Sternenkleid könnt ihr hier nachlesen.

Und so ist es bis heute. Im Elisabeth Musical lautet eine Textzeile „Bis du dich umdrehst…“ (**) Und jedesmal verzaubert sie mich und jedesmal wieder weiß ich, warum sie mir vorher die Kleider nicht zeigt. Dieser Moment. Dieser einzigartige Moment ein Kleid das allererste Mal zu sehen, ist jedesmal ein Ereignis. Auch wenn ich sie ins Korsett schnüre, ihr das Kleid anziehe. Dieser Augenblick, wenn sie sich umdreht, kann nur derjenige verstehen, der sie das allererste Mal sieht. Dieser einzigartige Augenblick….

In den gezeigten Aufnahmen verschweigen wir natürlich auch vieles. Peinlichkeiten oder Pannen oder lustige Momente, wie zB als unsere geliebte und geschätzte Maria José im Schlosspark Laxenburg einen Purzelbaum vom Baum machte und beim Aufstehen sich den Kopf am Ast anstieß. Unser Gröhlen war wahrscheinlich bis zum Eingang zu hören und wer den Schlosspark kennt, wird wissen, wie groß der ist. *lol* Wir hatten und haben, trotz aller Arbeit, trotz aller enormen Vorbereitungen, bei all unseren Shootings Spaß. 

Aber was uns noch viel mehr beschäftigt, ist, wen wir aller Kennenlernen: egal ob die Familie Habsburg-Lothringen (Schloss Wallsee, Ball in Kärnten) Familie Kuefstein mit dem Renaissanceschloss Greillenstein, Graf Waldburg-Zeil mit dem Palast Hohenems – die alle durch die Verwandtschaft mit Erzherzogin Marie Valerie zur Familie gehören oder Gräfin Alix mit dem Schloss Artstetten, die durch Erzherzog Franz Ferdinand mit der Familie verbunden ist oder Graf Pilati mit seinem wunderschönen Schloss Ruegers. Der erste Blick auf unsere Sisi war und ist immer eindeutig: Staunen, Lob und vollkommenes Hingerissen sein.

Denn das ist man von ihr: Hingerissen

Sisi ist privat eine Schönheit, das könnt ihr mir glauben.

Sisis echte Haare, Schloss Fuschl, im 2ten Jahr (2018), mit Minnerl, Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Aber als Kaiserin Elisabeth erstrahlt sie im vollkommenen Licht. Ihre Haare lässt sie wachsen, obwohl sie sie im Alltag stören.

Ihre Kleider werden auf die kleinste Präzession genäht und wir stimmen immer die Kleider auf die jeweilige Locations ab.

Kutsche von Sisi, vollgepackt für Schloss Ruegers, 2019 Foto: sternenkaiserin.com – Sisi

Generell ist der Aufwand groß. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was für ein Aufwand das alles wirklich ist. Kleidersäcke, Kisten mit Accessoires, was nehmen wir wohin mit. Recherchen zu den Locations müssen gemacht werden, damit wir euch (meistens Live) in den Videos von jener berichten können. Jeder Artikel muss recherchiert werden. Das ist ein enormer Aufwand, der eines Historikers würdig ist. Auch die Fotos wollen nach jedem Shooting entwickelt werden. Oft muss ich mich durch 4000 Fotos wühlen, was jedesmal eine Herausforderung ist. Das ich überhaupt zur Fotografin wurde, war gar nicht vorgesehen. Zuerst begleitete uns eine Fotografin, von der wir uns aus privaten Gründen trennten, danach folgte uns Barbara Prinz. Doch sie hat Mann und Kinder und die Termine waren nicht immer kompatibel. Und so begann ich zu fotografieren. Mittlerweile gehört mir eine stattliche Kamera mit ordentlichen Objektiv (Danke, Babsi für den Verkauf!). Ein Jahr brauchte ich, um das Bildbearbeitungsprogramm halbwegs zu verstehen. Learning by doing. Doch nicht nur die Locations, und Fotos, auch jedes Kleid ist detailgetreu und eine Heidenarbeit. Eine Arbeit die viel Liebe und viel Verrücktheit erfordert. Und ja, wir sind verrückt. Aber das ist uns egal. Wir lieben was wir tun. Denn der Erfolg gibt uns Recht. 

Wie verrückt wir sind, erzähle ich euch mit dieser Anekdote:

Sisi hat euch ja schon den Beitrag zu Schloss Ruegers geschrieben den ihr hier nachlesen könnt. Die Geschichte mit dem Paravent hat sie nur angedeutet. Ich erzähle sie euch wie sie wirklich war.

Der 300 Jahre alte Paravent. Schloss Ruegers. Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Neues „Reise-Foto“, Schloss Ruegers 2019, Foto: sternenkaiserin.com – Marie

2017, Schloss Ruegers erster Besuch: Ihr alle kennt unser Foto, wenn wir auf die Reise gehen.

Nun, das hätte so in der Art nicht entstehen können, wenn Sisi und ich den Paravent nicht 3 Zimmer weit geschleppt hätten.

Ich entdeckte ihn schon am Vortag, während unseres Shootings. Das es einen Tag 2 geben würde, konnte nur der Großzügigkeit von Graf Pilati zugeschrieben werden, denn so konnten wir endlich unseren Traum die Nachstellung der Winterhalter-Gemälde mit offenen Haaren verwirklichen.

Ich wusste, dass der Paravent im Schlafzimmer mehr Sinn machen würde, als im Damensalon. Und so schnappte ich mir Sisi und wir trugen das 300 Jahr alte „Ding“ durch 3 große Räume des Schlosses.

Unsere Angst hätte nicht größer sein können: er hätte ja auseinander brechen oder wir hinfallen können etc – denn eins kann ich euch sagen: Der hatte ordentlich Gewicht. Als wir ihn endlich in Position hatten, konnten wir wunderbare Fotos machen.

Den Blick der Führerin, die 1x pro Stunde mit Touristen durchs Schloss ging, werden wir nie vergessen. Wir wissen nicht, ob sie den Paravent nicht erkannt hat, aber wusste, dass der vor einer Stunde noch nicht da stand, oder ob sie so geschockt war, dass wir es wagten die 300 Jahre alte Antiquität, den schon Maria Theresia gesehen hatte, tatsächlich zu verwenden. 

Mittlerweile waren wir bereits zwei weitere Male im Schloss Ruegers und haben alleine einen Tag dafür gebraucht das halbe Schloss umzudekorieren. Und natürlich fand sowohl 2018, als auch 2019 der Paravent wieder seinen Platz im Schlafzimmer. Wir trugen ihn also wieder durch 3 Räume. Wir richteten das Schloss wirklich nach unseren Geschmack ein. Dafür putzen wir Tische, Kästen, Böden und sogar das Nippes, welches wir verwendeten. Nach dem Shooting, stellen wir alles wieder exakt an den Platz zurück. Dafür macht Maria José immer „vorher Fotos“. Dies erleichtert uns die Arbeit. 

Auch das im Jahr 2017 gedrehte Video „Sisi hustet“ ist in Schloss Ruegers entstanden. Ich wollte sie unbedingt auf der Chaiselongue  fotografieren. Ohne einem Accessoires sah dies aber sehr langweilig aus. Also ging ich ins Nebenzimmer und holte aus dem kleinen Regal ein weißes Büchlein heraus. Ich drückte es Sisi in die Hand und meinte O-Ton: „Tu so, als ob du die Schwindsucht hättest“. Dass ich ausgerechnet ein Buch aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert erwischt hatte, konnte ich nicht wissen. Und so hustete sie wirklich. Denn der Staub aus dem Büchlein kitzelte ihr massiv in der Nase. Wer also ganz genau hinhört, wird mich im Video leise kichern hören. Als das Video zu Ende war, mussten wir laut losprusten.

Hier das Video zu eurer Belustigung. 

Video: sternenkaiserin.com – Marie

 

Schloss Ruegers, Sommer 2018, Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Mit diesem Fotos – eines meiner absoluten Lieblingskleider – verbinden wir eine ganze besondere Geschichte. Es war im Sommer 2018, als wir erneut für 3 Tage alleine, nur mit Maria José, im Schloss Ruegers waren. Wir bekamen nicht nur den Schlüssel fürs Schloss, sondern durften – wie bereits erwähnt – umdekorieren. Ein ganz besonderen Gefühl: denn man brachte uns hier ein großes Vertrauen entgegen. 

Maria José ist ein Springkinkerl. Was so viel heißt wie: sie kann nicht ruhig stehen und noch weniger ruhig sitzen. Sie singt unentwegt. Von Elisabeth bis zu spanischen Liedern ist alles dabei. Ihr Repertoire ist groß. An diesem Tag war es extrem heiß und eigentlich überlegten wir schon in den Teich zu springen. Maria José hatte einen Sombrero auf (fragt mich nicht mehr, wo der herkam) und fing an „Luftukulele“ zu spielen und sang lautstark: Cielito lindo. (Text geht in etwa: ey ey ey ey cielito lindo…)

Ihr kennt das Alle. Hört es euch auf youtube an. Wir konnten nicht mehr. Wir haben uns gekringelt vor lachen. Sisi drehte sich dabei um und bevor sie laut loslachte, entstand dieser Schnappschuss. 

Jetzt wisst ihr, was es heißt: wir hatten und haben Spaß! Manchmal gröhlen wir ohne Ende! 

Ich kann euch leider nicht alle Storys erzählen, die wir erlebt haben. Es würde jeden Rahmen sprengen. 

 

 

 

 

Schloss Ruegers, Sommer 2019, Foto: sternenkaiserin.com -Marie

Auch dieses Jahr hatten wir wieder ein großes Shooting im Schloss Ruegers. Diesmal wieder mit Minnerl und Ida. Sogar Lily von Hunyday und Gräfin Bellgarde besuchte uns. Das ungarische Ballkleid wurde präsentiert und diese beiden Hofdamen begleiteten Sisi zum großen Ball. Danach besuchte Ida uns und Minnerl musste eine Geburtstagstorte für Gräfin Ida durchschneiden. Die Angst im Video zu versagen war für Minnerl riesig. Wir probten im Leerlauf. Als es dann hieß: „Klappe die Erste“, war sie so nervös, dass wir 3x drehen mussten. Aber alles ging gut. 

In vielerlei Hinsicht müssen wir Videos oft 3x drehen. Das zerrt oft an den Nerven, führt aber dazu, dass wir immer besser werden. Fehler passieren trotzdem. Wie zB. dieses Jahr in der Hofburg Innsbruck. Die Sprache des 19. Jahrhunderts ist gar nicht so einfach.

Viele von euch schreiben in den Kommentaren immer „Eure Majestät“. In Wirklichkeit heißt es „Ihre Majestät“ für Kaiserin Elisabeth und „Seine Majestät“ für Kaiser Franz Joseph.

In der Hofburg Innsbruck ist mir heuer beim Dreh der Fehler passiert. Das Video „Sisi beim Frühstück“ sollte gedreht werden und ich sagte darin „der Kaiser lässt ausrichten“. Erst viel später fiel Sisi ein, dass es für mich als „Gräfin“ natürlich „Seine Majestät lässt ausrichten“ heißen müsste. Tja. Das Video ist aber nun mal mit „der Kaiser lässt ausrichten“. Manchmal können wir solche Kleinigkeiten nicht ändern. Auch wenn sie uns ärgern.

Wir sind auch nur Menschen. Auch wenn uns das manchmal von Menschen, die uns Kommentare hinterlassen, die nicht so freundlich sind, aberkannt wird. Auch wir mussten lernen mit Neid und Missgunst oder Besserwisserei umzugehen. Und manchmal fällt uns das verdammt schwer. Bei allem Bemühen. Negative Kommentare tun weh. Immer. 

Doch die meiste Zeit können wir uns nur bei euch bedanken: Für eure Likes, eure Kommentare, euer Feedback und euer Interesse. Ohne euch, wäre die Sternenkaiserin nicht so erfolgreich.

Meinen besonderen Dank möchte ich unseren Freundinnen ausspreche:
Unsere Maria José (auch Lily Hunyady und Minnerl), die unermüdlich durch die Länder fährt, um uns bei den großen Shootings tatkräftig zu unterstützen. Ohne dich, sind wir nichts! Auch sie ist es, die immer wieder Gräber besucht und ich euch somit Videos und Fotos davon zeigen kann. Manchmal muss man etwas verlieren, um den Wert zu erkennen…. 

Unsere Ida (auch Bellegarde und Annerl), welche immer wieder Kommentare beantwortet oder die nicht so freundlichen von der Seite entfernt. Ohne dich, sind wir aufgeschmissen. Deine Hilfe ist sehr wichtig, denn wir können nicht 24 Std. erreichbar sein. Als Ida bist du unverzichtbar. 

Wir freuen uns auf viele weitere Abenteuer mit euch. Die 4 Musketiere. 

Naja und dann möchte ich noch das Schlusswort an die Eine richten: Ohne dich würde es keine Sternenkaiserin geben. Du bist, du warst und wirst es immer sein: Meine Elisabeth. Meine Sisi. Meine über alles geliebte Freundin. Denn das bist du. Die Beste die es je geben wird. 

… und es ist soviel mehr als nur ein Hobby … 

3 Jahre liegen hinter uns. Viele Jahre liegen noch vor uns. 

Denn wir …

Träumen groß! (*)

 ~ Marie ~ 


Weiterführende Informationen: 

Wer sich für die Statistik interessiert: hier zum Nachlesen

Besuchte Orte zwischen 2017 – 2019:

k.u.k. Hofzuckerbäcker Demel (bereits mehrfach), Palais Daun-Kinsky, Zum Schwarzes Kameel, Confiserie Heindl, Hofsalonwagen Technisches Museum Wien, Palmenhaus Schloss Schönbrunn, Café Dommayer, Unteres Belvedere, Schloss und Schlosspark Laxenburg, Café Central, Palais Ferstl, Schokomuseum Heindl, Heindl Shoperöffnung Kohlmarkt, Schloss Artstetten (bereits mehrfach), Stephansdom mit Segnung von Dompfarrer Toni Faber, Schloss Schönbrunn, Make a wish-Foundation, der letzte Kaiserzug nach Bad Ischl, Schloss Wallsee, Wasserschloss Totzenbach (bereits mehrfach) Renaissanceschloss Greillenstein, Schloss Ruegers (bereits mehrfach), Winterpalais Prinz Eugen, Schloss Esterhazy, Dreharbeiten für France 5 in Schloss Schönbrunn, Juwelier Köchert, Restaurant Onkel Taa (bereits mehrfach), k.u.k. Museum Bad Egart (bereits mehrfach), Hotel Adria (bereits mehrfach), Schloss Trauttmannsdorff (bereits mehrfach), Gärten von Schloss Trauttmannsdorff (bereits mehrfach), Traubenumzug Meran (bereits mehrfach), Oper Graz, Hotel Kaiserhof Wien (bereits mehrfach), Majestic Train, Schloss Hof, Hotel Kaiserin Elisabeth Wien, Albertina Wien (bereits mehrfach), Spanische Hofreitschule, Hotel Imperial, Wasserschloss Laudon, Schloss Eckartsau (bereits mehrfach), Schloss Fuschl, Sisi Schloss (Rudolfsvilla Reichenau an der Rax), Münchner Messe, Palast Hohenems, Franzensburg, Palais Schönburg, Burg Rappottenstein, Burg Heidenreichstein, Schloss Zogelsdorf, Hofburg Innsbruck, 

Ich glaube, das kann sich sehen lassen.

Auf ins Jahr 2020!


Rechtliche Hinweise:
Zitat (*): Schikaneder Musical, Text: Michael Kunze

Zitat (**): Elisabeth Musical, Text: Michael Kunze 
Text: Marie 
Fotorechte: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017, sternenkaiserin.com – Marie, sternenkaiserin.com – Sisi, sternenkaiserin.com – Maria José
Videorechte: sternenkaiserin.com – Marie


 

 

 

 

 

Träume und Gedichte – Juli 2017

Sei mein Veilchen,
sei mein Sturm,
sei mein ganzes Individuum.
Sei mein Glück,
sei mein Zorn,
sei mein Herz,
und sei mein Schmerz.
Sei mein Wort
und sei es auch noch so klein,
du mein Büchlein,
wirst meine Gedanken sein.
 
~ Marie ~
 
P. Sebastian
 
Herzlichen Dank dem wunderschönen Schloss Schönbrunn mit seinem Palmenhaus und den Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park für die Einladung.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Es gibt Tage, Marie, da packt es mich, und ich will einfach nur Reisen. Irgendwohin, nichts hält mich, die fernen Länder erkunden, das Meer riechen und erleben. Mir ist die Welt von Franz zu klein. Warum, kann er mich nicht verstehen?“

„Majestät, ich freue mich auf die vielen neuen Abenteuer die uns erwarten.“

~ Marie ~

Vielen herzlichen Dank, liebe Gräfin Alix, für die Einladung ins Schloss Artstetten.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Wir sind ganz angstallein,
haben nur aneinander Halt,
jedes Wort wird wie ein Wald
vor unserm Wandern sein.

Unser Wille ist nur der Wind,
der uns drängt und dreht;
weil wir selber die Sehnsucht sind,
die in Blüten steht.
 
~ Marie ~
 
Rainer Maria Rilke
 
Lieben Dank an Schloss Schönbrunn und die Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park für die Einladung ins Palmenhaus.
 
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Eines Tages Marie, wird man mich in einen Sarg stecken, mich verhüllen und vergolden. Auf ein Podest stellen und mich anbeten. Mir Blumen zu Füßen legen und glauben mir damit eine Freude zu machen. Der Gedanke daran, nicht einmal im Tod meine Ruhe zu haben, ist mir ein Gräuel.“

„Majestät, was sind das für Gedanken? Das Leben ist in Ihnen, lassen Sie uns gehen.“

~ Marie ~

Wir danken Dompfarrer Toni Faber vom ganzen Herzen, für die Einladung in die Dompfarre St. Stephan.

 
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Es schauen die Blumen alle
zur leuchtenden Sonne hinaus;
es nehmen die Ströme alle
zum leuchtenden Meere den Lauf.
Es flattern die Lieder alle
zu meinem leuchtenden Lieb;
Nehmt mit meine Tränen und Seufzer,
ihr Lieder, wehmütig und trüb.
 
~ Marie ~
 
Heinrich Heine
 
Herzlichen Dank Schloss Schönbrunn für diesen unglaublichen Tag
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Des yeux qui font baisser les miens
Un rire qui se perd sur sa bouche
Voilà le portrait sans retouche
De l’homme auquel j’appartiens

Quand il me prend dans ses bras
Il me parle tout bas
Je vois la vie en rose

~ Marie ~

Textauszug aus Song
„La vie en rose“ von Edith Piaf

Songwriter: Edith Gassion, David Mack, Louis Guglielmi

Herzlichen Dank Schloß Schönbrunn für diesen traumhaften Tag.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Weißt du Marie, es ist eigentlich sehr schön hier. Wenn nur nicht diese vielen Menschen wären. Sie starren und schnattern und wollen mich begrapschen und zähmen und ziehen. Warum, nörgeln immer nur alle an mir herum?“

„Majestät, den Wunsch Sie zu sehen, kann ich durchaus verstehen. Sie sind einfach wunderschön und die Leute brauchen etwas, an das sie sich in dieser schweren Zeit halten können.“

~ Marie ~

Dem traumhaften Schloß Schönbrunn mit seinem wunderschönen Kronprinzengarten herzlichen Dank für diesen wunderschönen Tag.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Ich küss den Tau
von einer Rose
ein Beben
mein Blick hebt sich
wandert über Seidenlandschaften
die Hände folgen

kleine Knospen sprießen

die Dornen stechen nicht
Haut trinkt gierig Haut
atmet Zärtlichkeit
lass mich den Tau von dir,

meiner Rose küssen.

~ Marie ~

Petra Ewering

Herzlichen Dank an Schloß Schönbrunn für diesen wunderschönen, traumhaften Tag und den Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park für das wunderschöne Rosarium

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Bücher sind nur dickere Briefe an Freunde.

~ Marie ~

Jean Paul

Herzlichen Dank ans Schloß Schönbrunn und Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park für die Einladung ins Palmenhaus.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Trübe wird’s die Wolken jagen,
Und der Regen niederbricht,
Und die lauten Winde klagen:
„Teich, wo ist dein Sternenlicht?“

Suchen den erlosch’nen Schimmer
Tief im aufgewühlten See.
Deine Liebe lächelt nimmer
Nieder in mein tiefes Weh!

~ Marie ~

Nikolaus Lenau

Herzlichen Dank dem wunderschönen Schloss Artstetten für diesen traumhaften Tag.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Schau dir das Museum gut an, Marie. Gegenstände hinter Glas, einer berühmten Person.
Irgendwann Marie, wird man mich biografieren und analysieren. Mich suchen und nicht finden, mich hinter Glas zwängen und doch nicht einsperren. Mich ins Grab sperren, doch niemals Ruhen lassen.
Meine Wege gehen und doch ewig auf der Suche sein. Und mich irgendwann als Devotionalie behandeln und trotzdem, Marie, trotzdem wird mich keiner jemals kennenlernen.“

„Majestät, es wird kein richtig oder falsch geben. Niemand hört uns dann noch, es sind Bilder und Gegenstände die von uns bleiben. Aber das Wort wird verklungen sein, so wie von der Person vor deren Vitrine wir stehen.“

~ Marie ~

Sisi steht vor der Vitrine der Kaiserin Elisabeth Andenken im Erzherzog Franz Ferdinand Museum im Schloss Artstetten und wir danken herzlich für die Einladung.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Meine Lieder sandte ich dir,
Meines Herzens strömende Quellen,
Deine Locke sandtest du mir,
Deines Hauptes ringelnde Wellen;
Hauptes Welle und Herzens Flut,
Sie zogen einander vorüber.
Haben sie nicht im Kusse geruht?
Schoß nicht ein Leuchten darüber?

~ Marie ~

Annette von Droste-Hülshoff

Herzlichen Dank an Gräfin Alix und ihre Einladung ins Märchenschloss Artstetten.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Ihr mögt mich ja vermissen – aber laßt mich gehen
wenn ich am Ende meines Weges angekommen bin
und meine Sonne sich dem Untergehen zuneigt.
Bitte keine Ritualien in einem mit Trübsinn geschwängerten Raum
Warum weinen um eine befreite Seele?

Vermißt mich ein wenig – aber nicht zu lange.
Und schon gar nicht mit hängenden Köpfen.
Erinnert Euch der Liebe, die wir geteilt haben
Vermißt mich – aber laßt mich gehen!

Wir alle haben einmal diese große Reise anzutreten
Und jeder von uns muß sie alleine gehen.
Das alles ist Teil des Herrn Wille:
Ein Schritt auf dem Weg nach Hause.

Wenn Ihr Euch einsam fühlt und Euer Herz wird schwer,
Geht zu unseren Freunden, die wir kennen
Und begrabt Eure Sorgen mit guten Taten.
Vermißt mich – aber laßt mich gehen!

~ Marie ~

Willy Meurer

Vielen herzlichen Dank ans Schloss Schönbrunn mit seinem wunderschön Palmenhaus und den Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park für die Einladung.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Die Bücher sind einsame Kapellen, die der Mensch in den wildromantischen Gegenden des Lebens auf dem höchsten und schönsten Standpunkt errichtet und auf seinen Wanderungen nicht bloß der Aussicht wegen, sondern hauptsächlich deswegen besucht, um sich in ihnen von den Zerstreuungen des Lebens zu sammeln und seine Gedanken auf ein anderes Sein als das rein sinnliche zu richten.

~ Marie ~

Ludwig Feuerbach

Herzlichen Dank an die Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park, dass sie uns das Palmenhaus zur Verfügung gestellt hat.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Einsamkeit – ungestörtes Alleinsein.

~ Marie ~

Peter E. Schumacher

Herzlichen Dank an Schlosspark Laxenburg.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Man verliebt sich oft nur in einen Zustand des anderen, in seine Heiterkeit oder in seine Schwermut.
Schwindet dieser Zustand dann, so ist damit auch der feine besondere Reiz jenes Menschen geschwunden.
Daher die vielen Enttäuschungen.

~ Marie ~

Christian Morgenstern

Herzlichen Dank dem wunderschönen Schlosspark Laxenburg

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Am Abend schweigt die Klage
Des Kuckucks im Wald.
Tiefer neigt sich das Korn,
Der rote Mohn.

Schwarzes Gewitter droht
Über dem Hügel.
Das alte Lied der Grille
Erstirbt im Feld.

Nimmer regt sich das Laub
Der Kastanie.
Auf der Wendeltreppe
Rauscht dein Kleid.

Stille leuchtet die Kerze
Im dunklen Zimmer;
Eine silberne Hand
Löschte sie aus.

Windstille, sternlose Nacht.

~ Marie ~

Georg Trakl

Herzlichen Dank für die Einladung liebe Gräfin Alix ins Märchenschloss Artstetten

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


In nomine Patris et Filii, et Spiritus Sancti. Amen

Az Atya, a Fiú és a Szentlélek nevében. Ámen .

U ime Oca, Sina i svetog duha. Amen.

Nel nome del Padre, del Figlio e dello spirito santo. Amen.

En el nombre del Padre, del Hijo y del espíritu santo. Amén.

Ve jménu Otce, Syna i Ducha svatého. Amen.

In the name of the father of the son and of the holy spirit. Amen

Au nom du Père, du Fils et du Saint-Esprit. Amen.

Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.

~ Marie ~

Mit großem Dank für den Segen im Dom zu St. Stephan Wien, Dompfarrer Toni Faber.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Wia i so zruck geh
Übers Feld und Wiesn
Und da Himmel farbt si gonz rot
Monchmoi gspiar i di
Dass’d a denkst on mi
Dass’d net do bist is wirklich schod

~ Marie ~

Textauszug Song: „Sche wars wennst do warst“
Text: Seer

Vielen herzlichen Dank an Gräfin Alix und das Märchenschloss Artstetten.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Und wenn sie tanzt ist sie wo anders
Für den Moment dort wo sie will
Und wenn sie tanzt ist sie wer anders
Lässt alles los nur für das Gefühl
Dann geht sie barfuß in New York
Schwimmt alleine durch Alaska
Springt vor Bali über Board
Und taucht durch das blaue Wasser

~ Marie ~

Song: Und wenn sie tanzt
Songwriter: Jens Schneider / Martin Haller / Max Giesinger

Herzlichen Dank ans Schloss Schönbrunn und die Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park für diesen traumhaften Tag. Rosarium,

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Would you know my name
If I saw you in heaven?
Would it be the same
If I saw you in heaven?
I must be strong and carry on
‚Cause I know I don’t belong here in heaven

Time can bring you down, time can bend your knees
Time can break your heart, have you begging please, begging please

Beyond the door there’s peace I’m sure
And I know there’ll be no more tears in heaven

🌟Sisi🌟

❤In Gedenken an einen ganz besonderen Menschen, der einem ebenso besonderem Menschen viel bedeutet hat.❤

See u in heaven S.
Written by Eric Patrick Clapton, Will Jennings

Foto: Bertl Jost


Uns beide trennt nur noch ein winziges Stück.
Wenn ich dich rufe,
hält dich nichts mehr zurück,
getrieben von Träumen und
hungrig nach Glück.

~ Marie ~

Auszug aus „Gott ist tot“
Musical: Tanz der Vampire
dt. Text: Michael Kunze
Musik: Jim Steinman

Für dich S.
RIP Forever in my broken heart

Herzlichen Dank dem Unteres Belvedere für dieses traumhafte Shooting.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Ich träum noch heut er kommt zurück
Gemeinsam trotzen wir den Jahren
Doch wir sind nicht gemacht fürs Glück
Für seine Stürme und Gefahren

Ich hab geträumt mein Leben wär
Ein Schicksal außerhalb der Hölle
Gott gibt den Wünschen keinen Raum
Nichts blieb mir mehr von meinem Traum

~ Marie ~

Textauszug aus dem Song „Ich hab geträumt“, „Musical Les Miserables“, Musik: Claude-Michel Schönberg, dt. Text: Heinz Rudolf Kunze

Einem ganz besonderen Menschen gewidmet. Du fehlst mir so sehr. RIP S.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Komm Marie, lass uns im Brunnen tanzen. Es ist so heiß, niemand sieht uns zu, wir sind hier ganz allein.“

„Sofort, Majestät. Ich zieh nur schnell die Schuhe aus. Das wird ein Spaß.“

~ Marie ~

Foto: Bertl Jost


„Marie, komm schon. Der Sommer wartet auf uns. Heute steigen wir aufs Boot und segeln um den See.“

„Ich eile, Majestät.“

~ Marie ~

Foto: Bertl Jost


„Guten Morgen, ihr Schlafmützen. Kommt doch, schaut die Sonne lacht, alle hinaus zum See und zum Reiten. Mamili, ich nehm die Marie mit und reite zu Ludwig.“.

„Ohhh weh…, Pferde..! Mir bleibt nichts erspart.“

~ Marie ~

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Majestät, eine größere Freude hätten Sie König Ludwig nicht machen können, als heute an seinem Fest mitzuwirken.

~ Marie ~

Wir danken herzlich dem Unteres Belvedere für dieses traumhafte Shooting.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Komm Marie, wir bringen der Mamili und dem Ludwig eine Überraschung mit. Weißt eh, wie sehr Ludwig die Halbedelsteine liebt.“

„Sehr wohl, Majestät. Gerade die großen Amethysten werden ihm gefallen, die glitzern so schön.“

~ Marie ~

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Make a wish

Wenn Kinderaugen wieder strahlen,
wenn die Seele wieder singt.
Wenn ein Geschenk der Liebe,
wieder Hoffnung bringt,
….dann steckt oftmals die Make-A-Wish Foundation Austria dahinter.

Als Teil eines ganz besonderen Wunsches dürfte ich die kleine Antonella aus Italien begrüßen, deren Herzenswunsch es war:
„Einmal Kaiserin Sisi zu treffen“

Ich bedanke mich bei der Confiserie Heindl für die Unterstützung und wünsche der kleinen Principessa von Herzen alles Gute auf ihrem weiteren Weg.

🌟Sisi🌟

Antonella meets Sisi

Foto: @Klaus Prokop


„Komm, Marie. Die Kutsche wartet….“

„Majestät, bitte untertänigst noch zu warten. Der Hofstaat ist noch nicht so weit…“

~ Marie ~

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Laxenburg, 17. Juli 1873

Ach, die Tage verflogen so schnell. Ihre Majestät reist morgen wieder ab. Seine Majestät muss wieder nach Wien und Kronprinz Rudolf muss wieder zurück zur Erzherzogin. Nur Sophie und Emanuel werden uns begleiten. Wann wird der Himmel wieder voller Geigen sein….?

~ Marie ~

Es hätte so im Tagebuch von Marie, Gräfin Festetics stehen können…

Wir danken vom Kaiser Franz Joseph, dem feschen Kronprinz Rudolf, der entzückenden Marie Valerie und dem Baby Emanuel d’Orleans. Wir danken euch vom Herzen.

Danke dem wunderschönen Schlosspark Laxenburg, für die Erlaubnis diese Idylle nachstellen zu dürfen. Es hat sie so leider nie gegeben…

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Laxenburg, 17. Juli 1873

Majestät ist momentan sehr glücklich. Ihre Majestäts Schwester Sophie ist zu Gast und hat ihren Jüngsten Emanuel mitgebracht. Er entpuppt sich als kleiner Lauser und Spielgefährten für Marie Valerie. Seine Majestät kommt heute Abend von Wien wieder zurück. Rudolf durfte in Laxenburg bleiben. Der Unterricht findet vor den Augen der Kaiserin statt. Ihre Majestät und Sophie werden den Tag gemeinsam verbringen.

~ Marie ~

Es hätte so im Tagebuch von Marie, Gräfin Festetics stehen können….

Wir danken vom den beiden Kiddies: der kleinen entzückenden Marie Valerie und dem ausgesprochenen süßen Baby Emanuel d’Orléans.

Unser Dank gilt auch dem Schlosspark Laxenburg, die uns dieses Familienidyll nachstellen ließen.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Laxenburg, 16. Juli 1873

Seine Majestät ist heute zeitig nach Laxenburg gekommen. Zur Überraschung hat er Kronprinz Rudolf mitgebracht. Gisela blieb in Wien bei der Erzherzogin. Es ist so berauschend wie glücklich Ihre Majestät sein kann. Es wird ein schöner Tag….

~ Marie ~

Es hätte so im Tagebuch von Marie, Gräfin Festetics stehen können….

Wir danken vom unserem Kaiser Franz Joseph, dem feschen jungen Kronprinz Rudolf und der kleinen entzückenden Marie Valerie. Bei 35 Grad Hitze habt ihr wunderbar alle ausgehalten.

Unser Dank gilt auch dem Schlosspark Laxenburg, die uns dieses Familienidyll nachstellen ließen.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Meine Haare wurden länger, unser
Schweigen auch und von durchgequatschten
Nächten blieb nur kalter Rauch.
Wie geht glücklich?
Wirklich glücklich?
Deine Lippen waren rot und vom Küssen wund.
Jetzt laufe ich gegen Wände nicht mehr gegen Deinen Mund.
Wie geht glücklich?
Sag mir, wie geht glücklich?
Ich liebe Dich, wird für immer sein.
Jetzt stehen wir hier, zusammen allein.
Wir beide wollten Riesen sein.
Ich will jetzt nicht alleine sein!
Ich liebe Dich, lass dich nur hinter mir.
Doch in Nächten wie diesen will ich zurück zu Dir.
Alles in mir schreit, wir haben verloren.
Ich wünsch wir könnten aufstehen und noch mal von vorn.

~ Marie~

Textauszug aus Song „Wie geht glücklich“
Text + Musik: Sarah Connor

Vielen lieben Dank an das wunderschöne Schlosspark Laxenburg, dass auch im Regen bezaubernd ist.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Da schickt der Löwenzahn
Seinen Samen fort in die Luft.
Der ist so leicht wie Duft
Und sinnreich rund umgeben
Von Faserstrahlen, zart wie Spinnenweben.

Zartheit und Freimut lenken
Wieder später deren Samen Fahrt.
Flöge doch unser aller Zukunftsdenken
So frei aus und so zart.

~ Marie ~

Joachim Ringelnatz

Foto: Bertl Jost


„Warum Marie starren mich immer alle so an? Warum kann mich Franz vor diesen Blicken nicht bewahren?“

„Majestät, ich werde dafür Sorge tragen, dass Ihnen nichts geschieht.“

~ Marie ~

Unser Dank gehört dem Palmenhaus im Schloss Schönbrunn, den Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Eine Audienz?
Graf Grünne es interessiert mich nicht wer beim Kaiser ist, ich wünsche ihn jetzt zu sprechen, oder will Er es mir verbieten?“

🌟 Sisi 🌟

Vielen Dank an Schloss Schönbrunn!

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


O tritt hinaus in Deinen Zaubergarten,
Und freue Dich der stillen Sommernacht,
Wo tausend Blumen Deiner duftend warten.
Von Rosen wird Dir noch ein Hoch gebracht!

~ Marie ~

Kaiserin Elisabeth

„In Sisis Garten“, Thorbeck Verlag 2015

Vielen lieben Dank dem Palmenhaus im Schloss Schönbrunn und den Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Die hohe Politik ist kein romantisches Parkett
auf dem die Liebe blüht.
Man beugt sich der Notwendigkeit
und geht nur aus Vernunft die Ehe ein
Kein Engelschor, kein Donnerhall, kein Mondlicht,
das verheißungsvoll am Himmel glüht
und doch wünsch ich mir so sehnlich,
es könnte Liebe sein…

Wer kann schon ohne Liebe sein?
Ich bin bei ihm und doch allein

🌟Sisi🌟

3 Musketiere – das Musical, Wer kann schon ohne Liebe sein?
Musik:Rob und Ferdi Bolland
Buch:André Breedland
Liedtexte:Rob und Ferdi Bolland, Paul Bogaev, Gerard Cox, Jan-Simon Minkema und Petra van der Eerden

Foto: Bertl Jost


„Majestät, Ihre Frau Mama wird sich über alle Maßen freuen, Sie wieder in Possenhofen zu wissen. So gelöst und glücklich, waren Sie schon lange nicht mehr.“

~ Marie ~

Foto: Bertl Jost


Ich geb dir Sicherheit,
nur um dich zu beschützen,
ist die Mauer so hoch
und das Tor immer zugesperrt!“

Die Liebe des Kaisers sprach aus jedem Wort,
doch die Sehnsucht sprach zur Prinzessin:
“Du musst hier fort!“

Am Rand der Welt fällt Gold von den Sternen!
Und wer es findet,
erreicht, was unerreichbar war!

Sein heißt werden,
leben heißt lernen!
Wenn du das Gold von den Sternen suchst,
musst du allein hinaus in die Gefahr!

Lieben heißt: Manchmal loslassen können!
Lieben heißt: Manchmal von Geliebten sich trennen!
Lieben heißt: Nicht nach dem eignen Glück fragen!
Lieben heißt: Unter Tränen zu sagen….

Weit von hier fällt Gold von den Sternen!
Du kannst es finden,
da draußen, wo noch keiner war!

Sein heißt werden,
leben heißt lernen!
Wenn du das Gold von den Sternen suchst,
musst du fort von zu Haus
und nur auf dich gestellt
allein hinaus in die Welt voll Gefahr!

~ Marie ~

Foto: sternenkaiserin.com


Der wandernde Wind auf den Wegen
War angefüllt mit süßem Laut,
Der dämmernde rieselnde Regen
War mit Verlangen feucht betaut.

Das rinnende rauschende Wasser
Berauschte verwirrend die Stimmen
Der Träume, die blasser und blasser
Im schwebenden Nebel verschwimmen.

Der Wind in den wehenden Weiden,
Am Wasser der wandernde Wind,
Berauschte die sehnenden Leiden,
Die in der Dämmerung sind.

Der Weg im dämmernden Wehen,
Er führte zu keinem Ziel,
Doch war er gut zu gehen
Im Regend, der rieselnd fiel.

~ Marie ~

Hugo von Hofmannsthal

Herzlichen Dank dem schönsten Naturpark in Niederösterreich. „Unserem“ Schlosspark Laxenburg.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


O Sommermorgen, wie bist du so schön,
So schön im Thal und auf den Höhn!

Wenn’s Morgenroth aus Osten strahlt
Und golden den Saum der Wolken malt,

Und mit immer glänzend rötherer Glut
Auf den Wipfeln der dunkelen Wälder ruht;

Wenn Halm‘ und Blumen in Flur und Au
Frisch duften im kühlen Morgenthau;

Wenn durch des Waldes Stille der Quell
Vorüber rieselt silberhell;

Wenn durch die Blätter säuselt der Wind
Und im Felde die Lerch‘ ihr Lied beginnt:

Dann muß das Herz in Andacht beben
Und auch gen Himmel sein Lied erheben.

~ Marie ~

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Herzlichen Dank an Schloss Schönbrunn und seine prachtvolle Orangerie.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Weißt du Franz, wenn wir öfter mit den Kindern nach Laxenburg fahren würden, könnten wir endlich eine Familie sein.“

„Ich habe Pflichten, Sisi.“

„Majestät, die Kutsche, nach Gödöllö wartet….“

~ Marie ~

Wir danken dem wunderschönen Schlosspark Laxenburg für diesen traumhaften Tag im Park.

Speziellen Dank an unsere Kinder „Marie Valerie“ und „Kronprinz Rudolf“.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Marie, komm wir gehen hinaus. Der Regen hat aufgehört, die Sonne lacht, die Wege warten auf uns. Ich bin nicht auf Korfu, um im Achilleion zu versauern. Nimm ein Buch mit und dann los.“

„Sehr gerne, Majestät. Shakespeares Sommernachtstraum passt heute wunderbar…“

~ Marie ~

Einen besonderen Dank ans Palmenhaus Schloss Schönbrunn, Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Wer nie weint und niemals trauert, der weiß auch nichts vom Glück.
Wer nur sucht, was ewig dauert, versäumt den Augenblick.
Wer nie nimmt, kann auch nicht geben und wer sein Leben lang
immer Angst hat vor dem Sterben, fängt nie zu leben an.

🌟Sisi🌟

Die Rose – Helene Fischer

Vielen Dank Dompfarrer Toni Faber für Gottes Segen im Dom zu Stephan, Vienna

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Wenn Sisi ihre Gärtner trifft….

An einem wunderschönen Montag Vormittag spazierte unsere Kaiserin wieder einmal durch ihren prächtigen Schönbrunner Schlosspark – begleitet von ihrer Hoffotogräfin Charlotte Schwarz und ihrer Hofdame Marie.

Wir begegneten dabei ihren Gärtnern/innen und Majestät war so gut aufgelegt, dass sie sich mit den fleißigen Bienen fotografieren ließ.

Info:
„Schatzhaus Österreich“ ist ein überparteilicher Verein, welcher seit 1998 existiert.

Seit 2015 stellen ca. 140 Mitglieder des Vereins ihre Freizeit zur Verfügung, damit die Bundesgärten so schön bleiben wie zu Sisis Zeiten.

Zu den Bundesgärten gehören „Schönbrunn“, „Belvedere“, „Augarten“, „Burg- und Volksgarten“ in Wien, sowie der „Hofgarten“ von Schloss Ambras in Innsbruck.

Es wird unter dem Motto

„Gärtnern Sie mit uns“

gepflanzt, Erde bewegt und vor allem gejätet.

Wer nun Lust bekommen hat in diesen Gärten mit zu „Gärtnern“ erhält Informationen auf

Schatzhaus Österreich

Wir wünschen euch viel Spaß und wer weiß – vielleicht seht ihr unsere Sisi schon bald auf ihren Wegen, während ihr die Blumen für sie pflanzt.

~ Marie ~

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Rudi hilf dem Bubi und gib ihm auch ein bisserl was vom Guglhupf, schau die Marie Valerie hat auch noch nichts.
Also wer will jetzt noch ein Stückerl von Papa seiner Lieblingsmehlspeis‘?“

🌟Sisi🌟

Herzlichen Dank an den märchenhaften Schlosspark Laxenburg für das köstliche Picknick im grünen Pavillion

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Golddurchflammte Ätherwogen,
Schwerer Äste grüne Bogen,
Süß verwob’ne Träumerei’n…
Sommer, deine warmen Farben,
Helle Blumen, gold’ne Garben
Leuchten mir ins Herz hinein…

Sisi

Lisa Baumfeld

Vielen Dank an Schloss Schönbrunn, die Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Ich wär‘ gern wie ein Vogel
So glücklich und so frei
Ich flög‘ hinauf zum Himmel
Alles sonst wär‘ einerlei

Der Wind er würd‘ mich tragen
Ich spürte keine Last
Auf schwerelosen Bahnen
Ganz ruhig ohne Hast

Ich wüßte nichts von Gestern
Nichts von dem neuen Tag
Kenn‘ keine Angst und Sorgen
Wüßt‘ nichts von Müh und Plag

Ich würde einfach fliegen
Bis das die Nacht sich senkt
Würd‘ in dem Nest dann warten
D’rauf das der Tag anfängt

Würd‘ jubelnd ihn begrüßen
Mit einem Morgenlied
Dann stieg ich in die Lüfte
Bis niemand mich mehr sieht

🌟Sisi🌟

Sigrid Hartmann

Vielen Dank an den charmanten Herrn Direktor des Best Western Premier Kaiserhof Wien für die Gastfreundschaft. Wir freuen uns schon auf ein Wiedersehen!

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Was ist’s, daß mich mein Spiegelbild
Unheimlich oft mit Grau’n erfüllt?
Ich blicke mich verwundert an
Und trenne Wahrheit kaum von Wahn;
Denn dies mein Bild, wie sonderbar,
Ist lügenhaft und doch so wahr,…

🌟Sisi🌟

Rochus Otto Manderup Heinrich zu Lynar

Vielen Dank an das Märchenschloss Schloss Schönbrunn die Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Schau nur Marie, die Zitronen sind fast so groß wie in Korfu. Nur das Brausen des Meeres fehlt noch. Ich denke, wir sollten bald wieder verreisen, die Wiener langweilen mich und die ganze kaiserliche Bagage hat nichts besseres zu tun, als zu Tratschen“

🌟 Sisi 🌟

Herzlichen Dank an Schloss Schönbrunn den Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Marie, schau dir diese Suite an. Ist sie nicht herzallerliebst? Lauf runter zur Rezeption und sag ihnen, dass wir ein paar Tage länger bleiben.“

„Sehr gerne, Majestät. Ich freue mich, dass Sie sich wohl fühlen. Und wenn Sie etwas brauchen, ich bin gleich nebenan.

~ Marie ~

Danke an das Best Western Premier Kaiserhof Wien Hotel für dieses bezaubernde Zimmer.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Spieglein, Spieglein an der Wand,
wer ist die schönste Kaiserin im
fremden Land?

~ Marie ~

Vielen Dank ans prachtvolle Best Western Premier Kaiserhof Wien für das Shooting.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Ich ziehe sie an,
mit jedem Blick,
jeder Bewegunge,
jedem Wimpernschlag.
Selbst, mit der mir eigenen Art, regungslos zu Stehen,
ziehe ich sie alle in meinen Bann.
Wie ein scheues Tier, das keiner zu fangen vermag.

Sie spüren, wie wenig ich von ihnen will, denn das ist es, das sie nur noch mehr anzieht…“

🌟 Sisi 🌟

Vielen Dank an das Belvedere Museum

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Aus alten Märchen winkt es
Hervor mit weißer Hand,
Da singt es und da klingt es
Von einem Zauberland:

Wo große Blumen schmachten
Im goldnen Abendlicht,
Und zärtlich sich betrachten
Mit bräutlichem Gesicht; –

Wo alle Bäume sprechen
Und singen, wie ein Chor,
Und laute Quellen brechen
Wie Tanzmusik hervor; –

Ach, könnt ich dorthin kommen,
Und dort mein Herz erfreun,
Und aller Qual entnommen,
Und frei und selig sein!

🌟 Sisi 🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank an Schloss Schönbrunn für die Öffnung des wunderschönen Kronprinzengarten, Schonbrunn Palace, den Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Schau Marie wie schön es ausschaut, man möcht meinen, da müsst man doch glücklich sein.
Aber ich glaub jeder Bauer in seiner noch so kleinen Hütten ist glücklicher als wir hier….“

🌟Sisi🌟

Herzlichen Dank an das wunderschöne Schloss Schönbrunn, die Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Der Schmetterling ist in die Rose verliebt,
Umflattert sie tausendmal,
Ihn selber aber, goldig zart,
Umflattert der liebende Sonnenstrahl.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank an die bezaubernde Gräfin Alix für die Einladung in ihren märchenhaften Garten. Schloss Artstetten.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Nichts ist schwer,
solang du bei mir bist.
Wenn ich dich hab‘, gibt es nichts,
was unerträglich ist.
Wenn ich meinen Mut mal verlier,
finde ich ihn wieder bei dir.
Es fehlt mir nichts,
wenn du nur bei mir bist.

Ich lieb dich, ich brauch dich
….lass mich nie allein“

🌟Sisi🌟

Auszug aus dem Elisabeth Musical
„Nichts ist schwer“
Silvester Levay & Michael Kunze

Vielen Dank an den romantischen Schlosspark Laxenburg für den zauberhaften Nachmittag.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Ave Maria, gratia plena;
Dominus tecum;
benedicta tu in mulieribus,
et benedictus fructus ventris tui, Iesus.

Sancta Maria, Mater Dei,
ora pro nobis peccatoribus
nunc et in hora mortis nostrae.
Amen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~
Gegrüßet seist du, Maria, voll der Gnade.
Der Herr ist mit dir.
Du bist gebenedeit unter den Frauen
und gebenedeit ist die Frucht deines Leibes, Jesus.

Heilige Maria, Mutter Gottes,
bitte für uns Sünder
jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Ave, Maria, piena di grazia,
il Signore è con te.
Tu sei benedetta fra le donne
e benedetto è il frutto del tuo seno, Gesù.

Santa Maria, Madre di Dio,
prega per noi peccatori,
adesso e nell’ora della nostra morte.
Amen.

~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Hail Mary, full of grace,
the Lord is with thee.
Blessed art thou among(st) women
and blessed is the fruit of thy womb, Jesus.

Holy Mary, Mother of God,
pray for us sinners,
now and at the hour of our death.
Amen

🌟 Sisi 🌟

Vielen Dank an Dompfarrer Toni Faber für seinen Segen im Wiener Stephansdom.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Majestät, Erzherzogin Sophie wünscht, dass Sie am heutigen Dinner teilnehmen. Sie meint, wenn Sie heute wieder fernbleiben, käme das einem Affront gleich.“

~ Marie ~

Unser Dank gilt dem wunderschönen Schlosspark Laxenburg.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Komm endlich Marie, du weißt doch ich mags nicht, wenn dann später die Leut‘ kommen. Wir wollen zur Gloriette und wieder zurück bevor sie die Tore vom Park öffnen“

🌟 Sisi 🌟

Herzlichen Dank an Schloss Schönbrunn, die Bundesgärten Wien Schönbrunn/Park.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 

Träume und Gedichte – Juni 2017

„Rose, wie bist du reizend und mild!
Du bist der Unschuld liebliches Bild.
Rose, du trinkest himmlischen Tau,
schmückest den Busen, Garten und Au.
Du, die zur Gabe ich mir erkor,
lächelst aus Dornen freundlich hervor.
Sendest noch sterbend Düfte uns zu
Rose, du Holde!
Leben und sterben will ich wie du.“

☆Sisi☆

Johann Jakob Ihle

Besonderen Dank an den Alpengarten, Belvedere Wien, Bundesgärten Wien

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Du ahntest nichts von meinen Schwingen,
Was Schwingen hat, ist niemals treu;
Nie lässt sich in den Käfig zwingen,
Und wär er golden auch, was frei.“

☆Sisi☆
 
Elisabeth von Österreich, Auszug aus dem Nachlass der Kaiserin Elisabeth des Schweizerischen Bundesarchiv; zusammengefasst im Buch: Sisi – Briefe und Gedichte erschienen im Weltbildverlag – 2015 S.89
Vielen herzlichen Dank an Schloss Schönbrunn
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Marie, lass mich bitte allein. Ich möchte in Ruhe lesen.

Jawohl, Majestät.

~ Marie ~

Vielen Dank an das traumhafte Schloss Artstetten.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Frühlingsgruss
Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins Weite!“
 
☆Sisi☆
 
Heinrich Heine
 
Vielen herzlichen Dank an das zauberhafte Schloss Schönbrunn.
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„Nur wer die Sehnsucht kennt,
Weiß was ich leide!
Allein und abgetrennt
Von aller Freude,
Seh‘ ich ans Firmament
Nach jener Seite“
 
☆Sisi☆
 
Johann Wolfgang Goethe
 

Herzlichen Dank an die bezaubernde Gräfin Alix für die Erlaubnis Schloss Artstetten zu besuchen.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„Jetzt komm schon endlich Marie, du weisst doch, es kommt gleich wieder Besuch und ich habe nicht vor, anwesend zu sein! Dieses Geschwätz ist mir zu Wider!“

☆Sisi☆

Lieben Dank an das Märchenschloss Schlosspark Laxenburg.


 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„Aber geh Marie, ich bin doch nicht aus Zucker. Wegen dem bissl Regen geh ich nicht zurück. Du weisst doch wie gern ich Gewitter mag.“

☆Sisi☆

Vielen Dank an den Schlosspark Laxenburg

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Ein bißchen Nähe
ist nicht genug
für die große Sehnsucht
nach Zärtlichkeit.

Ein bißchen Vertrauen
ist nicht genug
für die schwierige Suche
nach Geborgenheit.
Ein bißchen Liebe

ist nicht genug
für die ehrlichen Versuche,
ein erfülltes Leben
zu führen.
 
☆Sisi☆
 
Ernst Ferstl

Vielen Dank an das wunderschöne Schloss Schönbrunn und die Bundesgärten Wien.
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Ein wenig möcht ich träumen,
daß Traum sei Wirklichkeit. –
Dieses leichte Schweben
macht mich für Stunden
vergessen.

Weiße Wolken
ziehen am Himmel.

Blau ist die Weite –

Wo die Sonne fehlt
ist schwarze Nacht.

☆Sisi☆

Otto Reinhards

Vielen Dank an die bezaubernde Gräfin Alix für die Erlaubnis ihren wundervollen Garten zu besuchen.
 
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 

 Die Bäume blühen überall,
die Blumen blühen wieder,
und wieder singt die Nachtigall
nun ihre alten Lieder.
O glücklich, wer doch singt und lacht,
daß auch der Frühling sein gedacht.

☆Sisi☆

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben


Vielen Dank an Schloss Schönbrunn die Bundesgärten Wien.
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Dämmerung senkte sich von oben,
Schon ist alle Nähe fern;
Doch zuerst emporgehoben
Holden Lichts der Abendstern.
Alles schwankt ins Ungewisse,
Nebel schleichen in die Höh‘,
Schwarzvertiefte Finsternisse
Widerspiegelnd, ruht der See.
 
☆Sisi☆
 

Johann Wolfgang GoetheVielen Dank an das Palmenhaus Schönbrunn; die Bundesgärten Wien.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Komm, laß uns hier auf Blumenbetten kosen!
Beut, Holder, mir die zarte Wange dar:
Den glatten Kopf besteck ich dir mit Rosen
Und küsse dir dein schönes Ohrenpaar.“

Komm Marie, jetzt lies du mir den Sommernachtstraum weiter vor, es ja doch eine gewisse Ähnlichkeit mit manchen Dingen hier…

*Sisi*

William Shakespeare (aus dem „Sommernachtstraum“)

Vielen Dank an Schlosspark Laxenburg.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Nacht ist schon hereingesunken,
Schließt sich heilig Stern an Stern,
Große Lichter, kleine Funken
Glitzern nah und glänzen fern;
Glitzern hier im See sich spiegelnd,
Glänzen droben klarer Nacht,
Tiefsten Ruhens Glück besiegelnd
Herrscht des Mondes volle Pracht.

☆Sisi☆

Johann Wolfgang von Goethe

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„Bist du fertig Sisi? Du weisst doch wieviel der Empfang der Ungarn heute bedeutet?“

„Für mich bedeutet er gar nichts mehr, ich werde daran nicht teilnehmen….
…..Leb wohl Franz“

☆Sisi☆

Vielen Dank an das wunderschöne Palais Ferstl.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


In des Zaubers mag’scher Helle,
Seh‘ ich oft ihr Angesicht,
Wenn ich an des Baches Welle
Wandle, in des Mondes Licht;
Und ich träume, dass das Bild
Liebeslächeln hold umflicht,
Dass es freundlich, sanft und mild,
Mit dir, dem Verlass’nen, spricht. –
Ach, wie glücklich bin ich dann!
Doch es währet nicht der Wahn! –
Meine Seligkeit vergeht,
Wie das Zauberbild verweht.
 
☆Sisi☆
 
Sandor Kisfaludy 
 

Foto: Sternenkaiserin

 

 


Und wieder naht ein seliges Empfinden!
Es hellet sich das Grau vergang’ner Zeit;
Auf Rosenpfaden, die ich sinken, schwinden
Sah‘, gibt zur Wonneflur sie mir geleit.

Welch eine Gottheit will sich mir verkünden!
Wie liebend sich mein ganzes Seyn ihr beut!
Mein Herz, ich fühl‘ es, wird hier Ruhe finden,
Dein Hauch, Erinn’rung hat es neu geweiht.
Nein! rufe nicht verschwund’nes Licht zurück,

Lass über mir die dicht’sten Schleier zieh’n,
Bedeck‘ der hingeschwund’nen Zeiten Glück.
 

☆Sisi☆

Paul Szemere

 

Foto: Sternenkaiserin

 


„Was ist Leben? Ein Schatten der vorüber streicht“

☆Sisi☆


William Shakespeare

 

Foto: Sternenkaiserin

 


Dornröschen, Dornröschen?
Eingewiegt in sanfte Ruh‘
Holdes Kind, was träumest du
Leises Lächeln spielt um deinen
Rosenmund;
Tut ein Engel dir der Zukunft
Freuden kund?
Zieht ein Frühlingssehnen noch
halb unbewußt,
Dornröschen,
Durch deine Brust?
Träumst du wohl von jenem Tag,
Dornröschen, Dornröschen,
Da dein Herz zu rascherm Schlag
Der Erwählte wecken mag?
O so lieblich ist dies zarte Dämmerwehn,
Dass uns bangen möcht‘, es bald gestört zu sehn.
Lass es zögern noch, das mächt’ge Zauberwort,
Dornröschen,
O träume fort!
 
☆Sisi☆
 
 

Foto: Bertl Jost

 


„Ich will rings um mich Mauern bauen und will mich befreien.
Ich sehn mich nach Einsamkeit und will nicht einsam sein.
Ich möchte Licht um mich und bleib im Dunkeln,
schwer ist mein Herz, aber leicht meine Seele.
Wohin soll ich gehn?
Ich leb im Niemandsland von Traum und Wirklichkeit,
ich steh irgendwo am Rand von Licht und Dunkelheit“
 
☆Sisi☆
 
Textauszug aus Elisabeth – das Musical,
Michael Kunze & Sylvester Levay
„Zwischen Traum & Wirklichkeit“

Vielen Dank an den Alpengarten, Belvedere Wien, Bundesgärten Wien.

 

 

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Es lärmt das Licht im Wipfel deines Baumes
und macht dir alle Dinge bunt und eitel,
sie finden dich erst, wenn der Tag verklomm.
Die Dämmerung, die Zärtlichkeit des Raumes,
legt tausend Hände über tausend Scheitel, 
und unter ihnen wird das Fremde fromm.
 
~ Marie ~
 
Rainer Maria Rilke
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Wenn der Frühling kommt,
dann schick ich dir Tulpen aus Amsterdam.
Wenn der Frühling kommt,
dann pflück ich dir Tulpen aus Amsterdam.
Wenn ich wiederkomm, 
dann bring ich dir Tulpen aus Amsterdam,
tausend rote, tausend gelbe,
alle wünschen dir dasselbe…
 
~ Marie ~
 
Text: Mieke Telkamp
Songtext: Tulpen aus Amsterdam
Unser besonderer Dank gilt Schloss Schönbrunn für dieses zauberhafte Fotoshooting.
 
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„Marie, wir gehen.“

„Majestät, bitte. Sie dürfen jetzt noch nicht gehen. Erzherzogin Sophie wird entzürnt sein und der Kaiser sehr enttäuscht.“

~ Marie ~

Vielen Dank an die Wiener Börse für die Einladung.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Marie, lass den Besuch ins rosa Zimmer führen. Ich möchte ungestört bleiben.“

„Sehr gerne, Majestät.“

~ Marie ~

Ein großes Dankeschön dem wunderschönen Schlosspark Laxenburg.

 

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Weisst du Marie, manchmal denk ich mir, die einzigen Männer die ich wirklich lieben kann, sind die Toten.
Heinrich Heine und Shakespeare, denn mit den Lebenden weiß‘ ich ja doch nichts anzufangen.
Die meisten begaffen mich nur und vergessen unterdessen den Sinn ihres Daseins…“
 

☆Sisi☆

Vielen Dank an das wundervolle Palais Ferstl.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„Und sitzen auch noch soviele Menschen um mich herum, im Grunde bleibe ich doch stets einsam, weil sie nicht wissen, was sie mit mir beginnen sollen.
Die Leute versuchen stets mich in eine Schublade zu stecken, doch ich passe in keine ihrer Ordnungen.“
 
☆Sisi☆

Vielen Dank an das einzigartige Palais Ferstl.
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 

„Warten lernen wir gewöhnlich dann, wenn wir nichts mehr zu erwarten haben.“

☆Sisi☆

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Nenn ich dich Aufgang oder Untergang?
Denn manchmal bin ich vor dem Morgen bang
und greife scheu nach seiner Rosen Röte –
und ahne eine Angst in seiner Flöte
vor Tagen, welche liedlos sind und lang.Aber die Abende sind mild und mein,
von meinem Schauen sind sie still beschienen;
in meinen Armen schlafen Wälder ein, –
und ich bin selbst das Klingen über ihnen,
und mit dem Dunkel in den Violinen
verwandt durch all mein Dunkelsein.
 
☆Sisi☆

Rainer Maria Rilke
Vielen Dank an Schlosspark Laxenburg

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Nur eine Stunde von Menschen fern,
Nur eine einzige Stunde!
Statt der tönenden Worte des Waldes Schweigen,
Statt des wirbelnden Tanzes der Elfen Reigen,
Statt der leuchtenden Kerzen den Abendstern,
Nur eine Stunde von Menschen fern!
Nur eine Stunde im grünen Wald,

Nur eine einzige Stunde!
Auf dem schwellenden Rasen umhaucht von Düften,
Gekühlt von den reinen balsamischen Lüften,
Wo von ferne leise das Echo schallt,
Nur eine Stunde im grünen Wald!Nur eine Stunde im grünen Wald,
Nur eine einzige Stunde!
Wo die Halme und Blumen sich flüsternd neigen,
Wo die Vögel sich wiegen auf schwankenden Zweigen,
Wo die Quelle rauscht aus dem Felsenspalt,
Nur eine Stunde im grünen Wald!

☆Sisi☆

Auguste Kurs

 

Foto: Bertl Jost


„Schau Marie, da setz ma uns noch ein bisserl her, bevor wir wieder zurück gehen. Am liebsten würd ich ja überhaupt nimmer zurück, sondern einfach immer weiter laufen“

☆Sisi☆

Vielen Dank an das Café Dommayer.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Gückliche Augenblicke sind die Blumen im Garten unseres Lebens.

Genieße sie mit all deinen Sinnen, in all ihrer Schönheit, in all ihrer Vergänglichkeit.

~ Marie ~

Jochen Mariss
Vielen lieben Dank an Gräfin Alix und ihr Märchenschloss Schloss Artstetten.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Ich hab geträumt vor langer Zeit
von einem Leben, das sich lohnte.
Von Liebe und Unsterblichkeit.
Vom guten Gott, der mich verschonte.

Da war ich jung und ohne Angst
und Träume gingen wie sie kamen:
Ich find dir, was du auch verlangst,
für jede Freude einen Namen…
 
~ Marie ~
 
Auszug aus Song „Ich hab geträumt“, Musical Les Miserables
Musik: Claude-Michel Schönberg
dt. Text: Heinz Rudolf Kunze

Danke an die Kaiservilla Bad Ischl.

 

Foto: Hofer

 


Und ich spüre Leben
Lauf‘ im Sommerregen
Und die Zeit steht still
Bin gefangen im Augenblick
Will nie wieder zurück
Will den Regen mit uns tanzen sehen
Nimm meine Hand
Und mach die Augen zu und tanz
Sind so Viele am reden
Keine Zeit fürs Leben
Und jetzt fällt der Regen
Auf dein Sommerkleid
Durch das Grau wieder zu Weiß
Ganz vergessen was das heißt
Wenn der Regen mit uns tanzen geht.
 
~ Marie ~

Lied: Und mach die Augen zu und tanz
Songwriter: Elias Foerster, Iven Jansen, Joris Ramon Buchholz, Wolfgang Morenz
Vielen Dank an das bezaubernde Schlosspark Laxenburg.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Nebelpferde seh ich wieder
durch den späten Abend reiten,
während Mond und Sterne
in die Wolkenschluchten gleiten.

Finster wird die kalte Nacht;
tiefer neigen sich die Ruten,
während hohl das Schicksal lacht,
sinken bebend sie in Fluten.
Lichtgedanken ziehn sie mit,

lachend hinterm Hollerbaum.
Alle Hoffnung reitet mit,
flüchtend in den Weltenraum.
 
~ Marie ~

Ingrid Streicher

 

Foto: Bertl Jost

 


„Marie, sorge bitte dafür, dass man mich wenigstens hier nicht belästigt. Immer diese Gaffer, ich halte das nicht mehr aus.“

„Ich eile sofort, Majestät.“

~ Marie ~

Unser Dank gebührt dem zauberhaften Schlosspark Laxenburg.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Durch des Lebens Müh‘ und Streite
Sei die Liebe dein Geleite:
Nicht die eine, falkenwilde,
Nein, die and’re, taubenmilde,
Nicht die stolze, kronenblitzende,
Nicht die heiße, sinnbetörende,
Rastlos strebende, viel begehrende,
Nein, die sanfte, still ertragende,
Opfermutige, gern entsagende,
Nicht die matte, todverachtende,
Nicht die eifersüchtige, hassende,
Nein, die versöhnende, weltumfassende,
Nicht die rote flammende Rose,
Nein, die weiße, makellose:
Durch des Lebens Müh‘ und Streite,
Sei die Liebe dein Geleite.
 

~ Marie ~

Unbekannt

 

Foto: Rudi Gigler

 


Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein,
Hangen
Und bangen
In schwebender Pein,
Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt –
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.“

☆Sisi☆

J. W. von Goethe


Herzlichen Dank an das märchenhafte Schloss Schönbrunn und die wunderschönen Bundesgärten Wien.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Möchte wieder in die Gegend,
Wo ich einst so selig war,
Wo ich lebte, wo ich träumte
Meiner Jugend schönstes Jahr!«

Also sehnt ich in der Ferne
Nach der Heimat mich zurück,
Wähnend, in der alten Gegend
Finde sich das alte Glück.
 
☆Sisi☆
 
Nikolaus Lenau

Vielen Dank an Schloss Schönbrunn, es war einfach nur unbeschreiblich…

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Kein Glück! So hat die Alte mir
mit fahlem Lächeln prophezeit,
wer in der Liebe Spuren geht,
des Weggenoß heißt Herzeleid.
Kein Glück! Ich trug den Demantkranz,
das Purpurkleid im Märchenschloß,
und steh nun doch an Abgrunds Rand –
und leise lacht mein Weggenoß.
 
☆Sisi☆

Clara Müller-Jahnke

 
Vielen Dank an Südbahnhotel Semmering.
 

Foto: Bertl Jost

 


Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen,
daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben,
eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.
 
☆Sisi☆
 
Salvatore Dali

Herzlichen Dank an Schloss Schönbrunn und an Jupiter Film Gesellscha für die ausdrückliche Genehmigung diese Szene aus „Sissi – die junge Kaiserin“ nach zu stellen!
Danke auch an die Bundesgärten Wien.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Wir gratulieren Gräfin Alix herzlichst zur Geburt der gemeinsamen Tochter mit ihrem Mann.
Dem kleinen Mädchen wünschen wir viel Sonnenschein, Freude und Gesundheit auf ihrem Lebensweg
 
*Sisi*
~ Marie ~
und – Charlie –
 
Einen lieben Gruß von uns in unser geliebtes Märchenschloss Artstetten.

Aus Respekt nennen wir keine weiteren Namen!

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Die Erinnerungen sind gepreßte Blumen
im Buche unseres Lebens.
 
~ Marie ~

Peter Sirius
 
Vielen lieben Dank an das Palmenhaus Schloss Schönbrunn und die Bundesgärten Wien.
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Am leuchtenden Sommermorgen
geh ich im Garten herum.
Es flüstern und sprechen die Blumen,
Ich aber, ich wandle stumm.
Es flüstern und sprechen die Blumen,
Und schaun mich mitleidig an:
Sei unserer Schwester nicht böse,
Du traurige, weiße Gestalt.
 
~ Marie ~
 
Heinrich Heine
Wortänderung: anstelle von „blasser Mann“, wurde „weiße Gestalt“ eingesetzt
Wir danken herzlichen Dank dem Kammergarten Schloss Schönbrunn.
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Kohlweißling flattert durch den Garten,
sucht sich die schönste Blüte aus.
Die Rose lädt ihn freundlich ein,
bald setzt er sich zum süßen Schmaus.

Die Hummeln summen im Lavendel,
dem fremden Gast vom Mittelmeer,
von seinem Duft bald schläfrig trunken,
den Pelz vom Blütenstaube schwer.
Sie lieben auch die Anemonen,

die stolz den Kopf nach oben recken
und ihre rosaroten Blüten
der Sonne froh entgegen strecken.Die Bienen tun’s den Hummeln gleich
und sammeln fleißig Nektar ein.
Die Ringelblumen bitten herzlich,
bei ihnen auch zu Gast zu sein.

Selbst Löwenmaul und Margueriten,
die ersten Dahlien, gelb und rot,
bewirten gern die Sommergäste.
So leidet niemand derzeit Not.

Es summt und brummt in unserm Garten,
die Amsel zwitschert froh ihr Lied,
das wie die kleine weiße Wolke
am Himmel schnell von dannen zieht.

~ Marie ~

Christa Kluge


Herzlichen Dank an die Bundesgärten Wien für den bezaubernden Alpengarten im Belvedere Wien.
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017



Es gibt auf der Welt so viele Tränen
und Nächte voller Einsamkeit.
Und jeder wünscht sich einen Traum der Zärtlichkeit.
Und manchmal reichen ein paar Worte
um nicht mehr so alleine zu sein.
Aus fremden Menschen werden Freunde
und große Sorgen werden klein.

Ave Maria

Sisi

Textauszug aus Ave Maria
Helene Fischer

Vielen Dank Herr Dompfarrer Toni Faber für Gottes Segen im Dom zu St. Stephan in Wien.

 
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Immer wenn ich nach dem Leben greif,
Spür‘ ich wie es zerbricht.
Ich will die Welt versteh’n
und alles wissen,
und kenn mich selber nicht.
Ich will frei und freier werden
Und werde meine Ketten nicht los…
 
🌟 Sisi 🌟
 
Auszug aus „Die unstillbare Gier“ – Musical „Tanz der Vampire“
Text: Jim Steinmann

Für zwei ganz besondere Menschen, an diesem besonderen Tag.
Du wirst auf Ewig in unseren Herzen weitersingen!
 
 

Foto: Bertl Jost

 


Das Klavier verstummt
die Wolken klar
die Frage ans Universum
bist du trotzdem da?

Das Klavier, es wartet nur darauf
das du spielst im Dauerlauf
es ist so stumm und bleibt es auch
dein Spiel verklingt im Geisteshauch.
Und doch höre ich dich heute hier

dein Geburtstag fern von mir
stehe ich vor dem Klavier und hoffe, dass all mein Flehen und mein Sehnen
mir hilft einzugestehen
das meine Gedanken vom Winde verwehen….

~ Marie ~

P. Sebastian

Einem ganz besonderen Menschen gewidmet. Happy Bday S. Kiss you in heaven.

Vielen Dank an die Wiener Börse für die Einladung.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„So schön es im Stephansdom war, Marie, ich möchte nur noch aus Wien weg.“

„Majestät, die Koffer sind verstaut. Wir können losfahren. Der Zug wird erst in Triest wieder halten.“

~ Marie ~ 

Mit Herzlichen Dank an das Technisches Museum Wien. Uns wird der Hofsalonwagon von Kaiserin Elisabeth in ewiger Erinnerung bleiben.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Wir feiern, wir tanzen, wir sind überwältigt.

Wir haben am Wochenende den 1.000 Follower auf Instagram begrüßt.

Das halbe Jahr nach dem Neubeginn hat uns gezeigt, was wir erreichen können, wenn wir nur daran glauben.

~~~~~~~Follow your dream~~~~~~~~

Für Charlotte und uns ist dieser Kalenderspruch zur Wahrheit geworden.

Danke!! An Euch – wir wären nichts ohne die Sisi Freunde, die es noch immer überall auf der Welt gibt.

1000 Dank

* Sisi * & ~ Marie ~

Mit großem Dankeschön an Schloss Schönbrunn.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Sie saßen und tranken am Teetisch,
und sprachen von Liebe viel.
Die Herren, die waren ästhetisch,
die Damen von zartem Gefühl.

„Die Liebe muss sein platonisch“,
der dürre Hofrat sprach.
Die Hofrätin lächelt ironisch,
und dennoch seufzet sie : „Ach!“
Der Domherr öffnet den Mund weit:

„Die Liebe sei nicht zu roh,
sie schadet sonst der Gesundheit.“
Das Fräulein lispelt: „Wieso?“

Die Gräfin spricht wehmütig:
„Die Liebe ist eine Passion!“
Und präsentieret gütig
Die Tasse dem Herrn Baron.

Sisi

 
Heinrich Heine
 

 

Foto: Bertl Jost


 
 Die Toten sind nicht abwesend, sondern nur unsichtbar.
Sie schauen mit ihren Augen voller Licht in unsere Augen voller Trauer.

Augustinus Aurelius

Mein lieber Franz Ferdinand, ich hätte Dir so sehr ein Leben voller Glück und Zufriedenheit gemeinsam mit deiner geliebten Sophie gewünscht, dass es mir von Herzen leid tut dir hier zu begegnen.

🌟 Sisi 🌟

Schloss Artstetten – Es war uns eine große Ehre, dem ausdrücklichen Wunsch der charmanten Gräfin Alix zu entsprechen, Erzherzog Franz Ferdinand und seiner Gemahlin, Sophie Fürstin von Hohenberg die letzte Ehre zu erweisen.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


O, wär mein Lieb‘ die rote Ros,
Die auf des Schlosses Mauer glüht!
O, wär ich selbst der Tropfen Tau,
Den man im Kelch der Rose sieht.

~ Marie ~

Robert Burns


Der wunderschöne Kammergarten im zauberhaften Schloss Schönbrunn.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Du hast Diamanten und Perlen,
Hast alles, was Menschen Begehr;
Doch mit deinem inneren Werte,
Mein Liebchen, da happert es sehr!

~ Marie ~
Kaiserin Elisabeth – Das poetische Tagebuch, Nordsee Lieder, Auszug aus den Gedichten „An…“, II., 1. Absatz, S. 124, Brigitte Hamann, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 3. Aufl, 1995

Danke an das wunderschöne Unteres Belvedere.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Das Glück dieser Erde,
liegt auf dem Rücken der Pferde“

🌟Sisi🌟

Foto: Sternenkaiserin



„Majestät, es ist alles perfekt vorbereitet, Sie brauchen keine Sorge tragen. Ihre Anweisungen sind weitergetragen worden.“

~ Marie ~

Wir danken dem wunderschönen Palais Kinsky für die Einladung.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Etwas in eigener Sache – aus aktuellem Anlass!

Wir alle 3 arbeiten hart an dem, was wir euch hier täglich zeigen und präsentieren.

Wir bieten euch hier einen kostenlosen Einblick in unser Schaffen.

Es kann daher nicht sein, dass unsere Fotos gestohlen werden, die Kennung weggeschnitten wird und als eigenes Profilbild (!) verwendet wird!

Ihr begeht damit Diebstahl und ignoriert das Urheberrecht!

Wir werden uns dies nicht gefallen lassen und massiv gegen diese Verstösse vorgehen.

Angefangen mit dem Melden bei FB, weshalb euer Profil gesperrt wird. Weitere Anzeigen behalten wir uns vor.

Ihr könnt uns fragen – wir haben das noch nie verboten, zudem es eine Ehre ist, von euch geteilt oder per Titelbild oder Profilbild verwendet zu werden. Aber nur unter der Voraussetzung das der Urheber und die Seite genannt wird.

Danke für eure Aufmerksamkeit!

* Sisi *
~ Marie ~
&
– Charlie –

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Träume und Gedichte – Mai 2017

Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
Dass ich so traurig bin;
Ein Märchen aus alten Zeiten,
Das kommt mir nicht aus dem Sinn. 
 
(Heinrich Heine)
 

Foto: @Privat

 
 

Siehst du Marie, jetzt weißt du warum ich immer so gern im Demel bin. Die haben immer mein Veilcheneis auf Vorrat.

*Sisi*

Vielen Dank an die Hofzuckerbäckerei Demel

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Majestät, ich bitte Sie. Wir sind doch gleich in Possenhofen, bitte strecken Sie Ihren Kopf nicht so weit raus. König Ludwig erwartet Sie am Bahnhof. Es trifft ihn der Schlag, wenn Sie ganz schwarz im Gesicht sind.

~ Marie ~

Vielen Dank an das Technische Museum Wien

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Majestät, schauen Sie mal. Sogar eine Haarnadel liegt in der Vitrine. So eine tragen Sie auch. Ob man Ihre Haarnadeln auch einmal sammeln wird?

~ Marie ~

Vielen Dank an das Technische Museum Wien

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Wie weit sind die Vorbereitungen für meine Abreise Ida?
Du weißt, ich wart nicht gern!
Und vergiss die Veilchen vom K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL nicht, ich hab’s dem Gackerl ja versprochen“

☆Sisi☆

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Warum darf ich heut nicht wieder auf den Kirschbaum rauf…

*Sisi*

Auszug aus dem Lied „Wie du“, Musical Elisabeth, Text: Michael Kunze, Musik: Sylvester Levay

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Freiheit ist für das Leben, was die Farbe für die Blumen.

~ Marie ~

Khalil el Khatib

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Soll ich dich
verstehen
will ich auch
verstanden sein
Ich will mit
dir gehen
doch sperr mich
nicht länger ein
Ich bin nicht
das Eigentum von dir
denn ich
gehör nur mir.

☆Sisi☆

Textauszug aus dem Song:“Ich will dir nur sagen“ Elisabeth Musical
Musik& Text: Silvester Levay & Michael Kunze

Herzlichen Dank an das traumhafte Belvedere Museum Wien für diese Einladung!

 
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Sei mein treuer Freund, mein Beschützer, mein Begleiter, mein Stern, mein Leben.
Aber sieh mich nicht als deinen Besitz….

* Sisi *

Vielen lieben Dank für die Einladung, es war ein Genuss 🌷 Belvedere Museum

 
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Majestät, es regnet in strömen. Außerdem ist die Gräfin ganz entzückt von Euch. Wollen Sie nicht doch noch zum Tee bleiben?

~ Marie ~

Wir danken dem Palais Kinsky für den bezaubernden Nachmittag.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Majestät, bitte Vorsicht. Am Bahnsteig lauern schon wieder Photographen.

~ Marie ~

Vielen Dank Technisches Museum Wien für diesen Tag 💜

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


…so wollten sie das Feenkind einsperren, in die Qual der Etikette und der steifen Vorschriften, gefangen in einem goldenen Käfig.
Sie vergaßen dabei aber, ein Feenkind lässt sich nicht einsperren. Man kann es weder bändigen noch knechten.
Jedes Feenkind hat heimliche Flügel, die es einfach ausbreitet und davonfliegt, wenn die Welt unerträglich wird….

☆Sisi☆

Besonderen Dank an das Belvedere Museum

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Geh Marie bittschön, wir sind nimmer in Wien, ich werd mir ja wohl noch selber mein Bett aufdecken können“

☆Sisi☆

Eine besonderen Dank an das Technisches Museum Wien für die Einladung in den Hofsalonwagen

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Um dich ranken sich Geschichten
Die man erzählt und niederschreibt
Bis zwischen Märchen und Legenden
Eine Wahrheit bleibt

Doch die Welt verharrt in Staunen
Steht still in deinem Bann
Die Welt wird dich bewundern
Weil sie dich nicht begreifen kann

☆Sisi☆

Elisabeth von Thüringen (Musical)
( Dennis Martin und Peter Scholz)
Besonderen Dank an das Belvedere Museum

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Majestät, Sie sind wieder zu Hause. Alles blüht und grünt und begrüßen Ihre Majestät zur Heimkehr. Korfu hat gewartet auf Sie.

~ Marie ~

Ein 💜liches Dankeschön an die Bundesgärten Wien_Schönbrunn/Park, Palmenhaus und Schloß Schönbrunn für diese Einladung! 💜🌷☀️

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Wo wird einst des Wandermüden
letzte Ruhestätte sein?
Unter Palmen in dem Süden?
Unter Linden an dem Rhein?

Werd ich wo in einer Wüste
eingescharrt von fremder Hand?
Oder ruh ich an der Küste
eines Meeres in dem Sand?

Immerhin! Mich wird umgeben
Gottes Himmel dort wie hier,
und als Totenlampen schweben
nachts die Sterne über mir.

☆Sisi☆

(Heinrich Heine)

Ein 💜liches Dankeschön an die Bundesgärten Wien_Schönbrunn/Park Palmenhaus und Schloß Schönbrunn für diese Einladung! 💜🌷☀️

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
„Je weiter weg vom Hof ich bin, je mehr liebe ich den Kaiser.
Geh Marie, pack die Briefe jetzt weg. Ich will sie später lesen und ihm antworten. Doch jetzt lass uns erst einmal die Natur genießen“☆Sisi☆

Unseren besonderen Dank an die Bundesgärten Wien_Schönbrunn/Park, Schloß Schönbrunn und das Palmenhaus 🌴🌹

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Eine Schönheit mit den Augen der Nacht,
ein verwunsch’nes Sternenkind,
zärtlich wie der Wind,
und für mich bereit,
verzaubert unseren Mitternachtsball… ~ Marie ~

Textauszug aus dem Song „Tanzsaal“ aus Tanz der Vampire
Musik: Jim Steinman, Text: Michael Kunze
Ein riesiges Dankeschön ans Untere Belvedere – Belvedere Museum für diesen einzigartigen Tag!

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„Ich bin erwacht aus einem Rausche,
der meinen Geist gefangen hielt,
und fluche fruchtlos diesem Tausche,
bei dem ich Freiheit! Dich verspielt.“

☆Sisi☆
(Elisabeth von Österreich, Zeilen eines Gedichtes aus dem Buch Kaiserin Sisi von Christine Stecher)

Herzlichen Dank an das Belvedere Museum für die Einladung.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Herz, mein Herz, sei nicht beklommen,
Und ertrage dein Geschick,
Neuer Frühling gibt zurück,
Was der Winter dir genommen.

Und wie viel ist dir geblieben!
Und wie schön ist noch die Welt!
Und, mein Herz, was dir gefällt,
Alles, alles darfst du lieben!
☆Sisi☆

(Heinrich Heine)

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Zum 300. Geburtstag von Maria Theresia

Weshalb das viele Militär
In Gruppen und Spalieren?
Wozu der Policisten Heer,
Will Wien heut‘ konspierieren?

O nein! Es feiert nur ein Fest,
Ein Fest der Hof, der Adel,
Zu dem man jeden nahen lässt,
Dess Stammbaum ohne Tadel.

Ihr riefet mich herab zu Euch,
Doch was muss ich gewahren?
Der alte Zopf, der blieb sich gleich
Seit hundert und acht Jahren!

* Sisi *

Auszug zum Gedicht „Das Fest des 13. Mai 1888“ von Kaiserin Elisabeth zur Enthüllung des Maria Theresien-Denkmals in Wien.
Kaiserin Elisabeth – Das poetische Tagebuch, S. 339 ff
Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, 3. Aufl. 1995

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Adieu Franz, Adieu Rudolf, pass mir gut auf und vertrag dich mit deiner Stephanie, es bringt ja doch nichts. Schönes Denkmal hast du bauen lassen, Franz. Maria Theresia freut sich bestimmt darüber…

Majestät, bitte nehmen Sie Abschied. Der Zug wartet.

~ Marie ~

Vielen lieben Dank liebes Technisches Museum Wien für diese einzigartige Ehre 💜

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Meine liebe Mutter du,
ich will dir Blumen schenken.
Was ich dir sagen will dazu,
das kannst du dir schon denken.

Ich wünsch dir Glück und Fröhlichkeit,
die Sonne soll dir lachen!
So gut ich kann und allezeit
will ich dir Freude machen.

Denn Muttertage, das ist wahr,
die sind an allen Tagen.
Ich habe dich lieb das ganze Jahr,
das wollte ich dir sagen.

Ursula Wölfel

 

Foto: @Privat


 
 
Aus dem Schoß der Mutter Erde,
Aus Eros Brüsten lustgesäugt,
Steigt der König aller Pferde,
Von Vater Himmel lichtgezeugt.

~ Marie ~
Andreas Tenzer – Aus dem Gedicht Pegasus

Vielen Dank an das Untere Belvedere – Belvedere Museum – für diesen einzigartigen Tag.
 
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


…in all den Jahr’n –
die Einsamkeit war mein –
jetzt wird es Zeit für mich –
beweise Euch,
ich schaffe es allein!~ Marie ~

Auszug aus Song „Dies ist die Stunde“, Musical „Jekyll & Hyde“ Frank Wildhorn
Vielen lieben Dank dem Schlosspark Laxenburg für die Einladung 💜.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Ich hab lang nicht mehr gelacht
und nichts macht mir Spaß
Denn ich fühl mich von Argwohn bewacht
von tausend Augen angefeindet
Tag für Tag.~ Marie ~

Auszug aus Song „Das einzige was richtig ist“ aus Musical Marie Antoinette. Text: Michael Kunze
Vielen lieben Dank ans Untere Belvedere – Belvedere Museum – für diesen ganz besonderen Tag 💜

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Mein Ritter, schlaf und träume. Hör’ auf den weißen Schwan.
Nimm Abschied von den Deinen. Und folge seiner Bahn.
Und fahr’ in fremde Länder. Und streite wie ein Held.
Befrei’ sie von den Übeln, den Übeln dieser Welt.

Besieg’ den schwarzen Ritter. Und wenn er liegt im Staub,
dann reiche ihm die Hände und hilf ihm wieder auf.
Verbinde seine Wunden. Er wird dich lieben heiß.
Denn ohne ihre Panzer sind schwarze Ritter weiß.
Vergrabe alle Schwerter. Und wirst du König sein,

dann bau den Schwänen Schlösser. Aus Liebe, Luft und Stein.

☆Sisi☆

Song „Mein Ritter“ aus dem Musical „Ludwig“
Musik: Christopher Franke
Text: Rolf Rettberg
Vielen Dank an den Schlosspark Laxenburg

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 

 


Zu lieblich ists, ein Wort zu brechen,
Zu schwer die wohlerkannte Pflicht,
Und leider kann man nichts versprechen,
Was unserm Herzen widerspricht.

Johann Wolfgang von Goethe

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Müde von der Einsamkeit
ersehne ich Besuch.
Zukunft ist Vergangenheit
und Gegenwart ist Fluch.
Endlos ist das Meer der Zeit,
doch man kann nur am Ufer leben.
Von der Krankheit der Traurigkeit,
kann es keine Erlösung geben.
~ Marie ~

Songauszug aus „Vor dem Schloss“, Musical „Tanz der Vampire“
Text: Michael Kunze
Musik: Jim Steinman
Vielen lieben Dank an den Schlosspark Laxenburg für die wunderschönen Eindrücke.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Ich hab in meinen Jugendtagen
Wohl auf dem Haupt einen Kranz getragen;
Die Blumen glänzten wunderbar,
Ein Zauber in dem Kranze war.

Der schöne Kranz gefiel wohl allen,
Doch der ihn trug, hat manchem mißfallen;
Ich floh den gelben Menschenneid
Ich floh in die grüne Waldeinsamkeit.
Im Wald, im Wald! da konnt ich führen

Ein freies Leben mit Geistern und Tieren;
Feen und Hochwild von stolzem Geweih,
Sie nahten sich mir ganz ohne Scheu.

☆Sisi☆

Heinrich Heine


Herzlichen Dank an den märchenhaften Schlosspark Laxenburg
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„An wie vielen Tagen hab ich die Stunden gezählt, bis der Kaiser wieder kommt?
Aber nicht die Einsamkeit ist das Schlimme daran, das wirklich schlimme daran ist, dass ich nicht mehr weiß, wann ich damit aufgehört habe ihn zu vermissen. Ich habe zugesehen, wie unsere Liebe starb, und nun liegt es nicht einmal mehr in der Macht des Kaisers, dies zu ändern.
Komm Marie, lass uns ein bisserl in den Park gehen, um die Geister zu vertreiben….“

☆Sisi☆

Herzlichen Dank an den zauberhaften Schlosspark Laxenburg

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„So sehr ich mir auch Mühe gebe glücklich zu sein, es will mir nicht gelingen. Der schönste Ort wird mir zur Qual, wenn ich nicht bei meiner Ankunft schon meine Abreise planen kann.
Was ist das nur mit mir Marie? Warum kann ich nichts im Leben ausser Träumen?
Weisst du noch, wie der Kaiser dazu sagte… Wolkenkraxelein, manchmal hätte ich mir gewünscht, er wäre nur ein einziges mal, ein kleines bisserl mit mir gekraxelt, und jetzt, jetzt bin ich so weit oben, dass er mich nimmer mehr erreichen kann, und ich hab Angst davor runter zu fallen…Komm Marie, wir wollen nur diesen Weg noch zu Ende gehen, danach kehren wir wieder um…“

☆Sisi☆

Besonderen Dank an die Bundesgärten_Wien, das Palmenhaus und Schloß Schönbrunn.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„Der Regen fällt, man möchte meinen der Himmel weint mit dem unglücklichen Feenkind.
Gefangen und eingesperrt, und doch erzwingt es auf seine eigene Art die Freiheit. Eine Freiheit in Maßen, ein Spaziergang allein so wie jetzt, das Fernbleiben vom Abendessen, Dinge die banal erscheinen und doch unendlich viel bedeuten, aber sollte Freiheit nicht etwas Absolutes sein?
Etwas, dass für jeden Menschen gleich ist?
Sollte nicht jeder das Recht haben über sich selbst zu bestimmen?
Und doch denken sie, sie hätten das Recht über mich zu bestimmen, zu urteilen, und mich einzusperren“
☆Sisi☆

Vielen Dank an den mystischen Schlosspark Laxenburg.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Töricht haschen wir auf Erden
nach des Glückes Irrlichtschein;
wer sich quält, beglückt zu werden,
hat die Zeit nicht, es zu sein.

~ Marie ~
Nikolaus Lenau

Vielen Dank an das wunderbare Schlosspark Laxenburg die uns die ehemaligen Prunkräume zur Verfügung gestellt haben.

 
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Das Wasser kraust sich noch immer dort,
Doch gleiten die Menschen darüber fort,
Sie hören das heimliche Locken nicht,
Sie schauen nicht mehr der Hexe Gesicht,
Denn in der Schule, da wird es gelehrt,
Der Hexenglauben sei ganz verkehrt.
Doch droben liegt sie, die Lorelei,
Und läßt die kleinen Krämer vorbei,
Und lacht der Klugen, der Welt, der Zeit,
Und liebt und leidet in Ewigkeit.
*Sisi*

Gedicht von Carmen Sylva

 
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Das Fräulein stand am Meere
Und seufzte lang und bang.
Es rührte sie so sehre
Der Sonnenuntergang.

Mein Fräulein! sein Sie munter,
Das ist ein altes Stück;
Hier vorne geht sie unter
Und kehrt von hinten zurück.
*Sisi*

Heinrich Heine
Danke dem wunderschönen Schlosspark Laxenburg.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„Was für ein Triumph,
Welch ein Fest.
Ich hab die Feinde überwunden…Sie hielten mich an Drähten fest,
Als Puppe die man tanzen lässt,
Doch ich werd keine Marionette sein…

Wenn ich tanzen will,
Dann tanz ich so wie’s mir gefällt
Ich allein bestimm die Stunde,
Ich allein wähl die Musik….

☆Sisi☆

(Textauszug „Wenn ich tanzen will“ Elisabeth Musical; Musik: Silvester Levay, Text: Michael Kunze
Aufgenommen im einmalig schönen Palais Ferstel – vielen Dank für die Einladung)

 
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Mir war bestimmt vom Schicksal den Weg zu gehn
Nein, ich wollte nicht nur im Schatten stehn
Und auf andere sehn, die sich sonnten im Glück
Ich wollte frei sein
Ich sprach ihre Sprache
Und spielte ihr Spiel
Doch nichts hat mich jemals beirrt
Und niemals vergaß ich mein Ziel
~ Marie ~

Songauszug aus „Wein nicht um mich Argentinien“, Musical „Evita“, dt. Text: Michael Kunze, Musik: Andrew Lloyd Webber
Vielen Dank für die Einladung an das atemberaubende Palais Ferstel 🌷.

 
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Das Wort ist ein Fächer!
Zwischen den Stäben blicken ein Paar schöne Augen hervor.
Der Fächer ist nur ein lieblicher Flor;
Er verdeckt mir zwar das Gesicht,
Aber das Mädchen verbirgt er nicht,
Weil das Schönste, was sie besitzt,
Das Auge, mir ins Auge blitzt.
~ Marie ~

Johann Wolfgang von Goethe
♥️lichen Dank an die Bundesgärten_Wien, Alpengarten im Belvedere, Garten beim Belvedere Museum.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Liebe Frau Gerti!

Wir bedanken uns hiermit öffentlich bei Ihnen! Mit 89 Jahren einen Hofknicks zu machen, weil Sie unsere Sisi als schönstes Kaiserin Elisabeth Double anerkennen, war zu viel der Ehre.

Wir ♥️ Sie!

Und wir würden jederzeit für Sie die Schlacht im Burgenland bestreiten 😉😘🌷.

DANKE für diese wundervolle und sehr lustige Begegnung 😍.

Mit den liebsten Wünschen

Ihre
* Sisi *
~ Marie ~
– Maria José –
und < Charlie >

🌷🌷🌷♥️♥️♥️🌷🌷🌷💜💜💜🌷🌷🌷

Am Kahlenberg, den 16. Mai 2017

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„Marie, sorge bitte dafür, dass ich allein bin. Ich möchte von niemandem gestört werden. Von niemandem. Hörst du? Von niemandem!
Setz dich zu mir und lausche der Stille.““Jawohl, Majestät.“

~ Marie ~

Ort: Am Kahlenberg, beim Kaiserin Elisabeth Ruhe-Denkmal

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Das ist ein lustiger Springbrunn
Im Mittagssonnenglanz,
Glitzernde Tropfen tanzen
Den silbernen Sonnentanz.

Viel feuchte, leuchtende Funken –
Das schimmert und rieselt und glüht –
Der speienden Löwenhäupter
Gerunzelte Stirne sprüht.
~ Marie ~

Karl Friedrich Henckell
Auszug aus Gedicht „Der Springbrunn“

 
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Ach, die Augen sind es wieder,
Die mich einst so lieblich grüßten,
Und es sind die Lippen wieder,
Die das Leben mir versüßten!
Auch die Stimme ist es wieder,
Die ich einst so gern gehöret!
Nur ich selber bins nicht wieder,
Bin verändert heimgekehret.
~ Marie ~

Heinrich Heine
Vielen lieben Dank für die Einladung in die Wiener Börse 💜.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„Marie, lass mich nicht vergessen, dass ich mir Sisi Veilchen hole, bevor wir abreisen.“

„Majestät, mit Verlaub, ich werde sie holen lassen. Sie wissen doch, dass Sie nicht auf den Kohlmarkt gehen dürfen.“

~ Marie ~

Liebe Confiserie Heindl ein kleines Dankeschön an Euch. Euer Flagship Store bei Nacht 🌷.

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Der Himmel weint tausend verlorene Tränen
Ich hör, wie der Wind meinen Namen haucht.
Er flüstert mir zu: Komm doch mit, komm doch mit
Und trag dein Herz dorthin, wo man es braucht!

Wann trägt der Wind mich fort,
Meiner Seele sind Flügel gewachsen
☆Sisi☆

Auszug aus Bonifatius – Das Musical „Wann trägt der Wind mich fort“

Musik: Peter Scholz
Buch: Zeno Diegelmann
Liedtexte: Dennis Martin

Vielen dank an die Bundesgärten_Wien, das Belvedere Museum und den Alpengarten

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„Marie, bei diesen Temperaturen möchte ich bitte Veilcheneis. Schau wie schön die Auslage aussieht, lauf und hol mir eines.“

„Sehr gern, Majestät.“

~ Marie ~

K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL by night

 
 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Als Allerschönste bist du anerkannt,
Bist Königin des Blumenreichs genannt;
Unwidersprechlich allgemeines Zeugnis,
Streitsucht verbannend, wundersam Ereignis!
Du bist es also, bist kein bloßer Schein,
In dir trifft Schaun und Glauben überein

☆Sisi☆

Johann Wolfgang von Goethe
Vielen Dank an das Belvedere Museum!

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Was soll ich mit der Liebe, wenn sie den Himmel mir zur Hölle macht“

(William Shakespeare)
Vielen Dank an die Wiener Börse für die Einladung)

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Die Sterne, die begehrt man nicht,
Man freut sich ihrer Pracht,
Und mit Entzücken blickt man auf
In jeder heitern Nacht.“

☆Sisi☆

Johann Wolfgang von Goethe
Vielen Dank an das Belvedere Museum

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Schau Marie, die Stadt schläft. Wie still alles ist. Nur die letzten Nachtschwärmer schleichen herum, als ob sie nicht zu dieser Stadt gehören. So wie ich.“

Aber Majestät, erfreuen Sie sich nicht ein bisschen an diesem Anblick? Die Oper, das Sacher, da ist sicher wieder der Erzherzog Otto drinnen, mit seinen Damen.“

~ Marie ~

 

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017