Tag-Archiv | Träume und Gedichte

Träume und Gedichte – Oktober 2018

Müder Glanz der Sonne!
Blasses Himmelblau!
Von verklungner Wonne
Träumet still die Au.
An der letzten Rose 
Löset lebenssatt
Sich das letzte lose,
Bleiche Blumenblatt!
Goldenes Entfärben
Schleicht sich durch den Hain!
Auch Vergeh’n und Sterben
Däucht mir süß zu sein.

🌟Sisi🌟
Karl von Gerok

Vielen Dank an Schloss Ruegers💜

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


No sabes cómo necesito tu voz; necesito tus miradas aquellas palabras que siempre me llenaban, necesito tu paz interior; necesito la luz de tus labios! Ya no puedo… seguir así !…Ya… No puedo. Mi mente no quiere pensar no puede pensar nada más que en ti. Necesito la flor de tus manos aquella paciencia de todos tus actos con aquella justicia que me inspiras para lo que siempre fue mi espina mi fuente de vida se ha secado con la fuerza del olvido… me estoy quemando; aquello que necesito ya lo he encontrado pero aún !Te sigo extrañando!

Mario Benedetti

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schloß Schönbrunn🌹

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Wer die Schönheit angeschaut mit Augen,
Ist dem Tode schon anheimgegeben,
Wird für keinen Dienst auf Erden taugen,
Und doch wird er vor dem Tode beben,
Wer die Schönheit angeschaut mit Augen!

Ewig währt für ihn der Schmerz der Liebe,
Denn ein Tor nur kann auf Erden hoffen,
Zu genügen einem solchen Triebe:
Wen der Pfeil des Schönen je getroffen,
Ewig währt für ihn der Schmerz der Liebe!

Ach, er möchte wie ein Quell versiechen,
Jedem Hauch der Luft ein Gift entsaugen
Und den Tod aus jeder Blume riechen:
Wer die Schönheit angeschaut mit Augen,
Ach, er möchte wie ein Quell versiechen!

🌟Sisi🌟
August von Platen-Hallermünde

Vielen Dank an Renaissanceschloss Greillenstein💜

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Leb‘ wohl und sehen wir uns wieder,
So schlage du die Augen nieder,
Und gehn will ich an dir vorbei.
Als ob ichs nicht gewesen sei;

Als ob ich nicht es sei gewesen,
Der dir im Aug‘ einst durfte lesen.
Was würd‘ ich lesen jetzt darin?
Daß ich dir fremd geworden bin.

Ich wills nicht in dem Auge lesen,
Das einst mein Himmel ist gewesen,
Daß ich daraus verstoßen bin,
Und nie ein Rückweg ist dahin.

🌟Sisi🌟
Friedrich Rückert

Vielen Dank an Renaissanceschloss Greillenstein

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


„Ach, Mamili, dass ist ein ganz entzückendes Hündchen was du hier hast. Valérie wird verzaubert sein. Was meinst du, Marie? Soll ich ihr so einen kleinen Spielkameraden zu Weihnachten schenken?“

„Majestät, ich glaube, dass Valérie außer sich sein würde vor Freude.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem Sisi Schloss für die Einladung.

Danke an den süßen Flauschi 💜 und seinem Frauchen fürs Kommen.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Die Hoffnung ist der Regenbogen über den herabstürzenden jähen Bach des Lebens, hundertmal vom Gischt verschlungen und sich immer von neuem zusammensetzend, und mit zarter schöner Kühnheit ihn überspringend, dort wo er am wildesten und gefährlichsten braust.

🌟Sisi🌟
Friedrich Wilhelm Nietzsche

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Schon in’s Land der Pyramiden
Flohn die Störche über’s Meer;
Schwalbenflug ist längst geschieden,
Auch die Lerche singt nicht mehr.

Seufzend in geheimer Klage
Streift der Wind das letzte Grün;
Und die süßen Sommertage,
Ach, sie sind dahin, dahin!

Nebel hat den Wald verschlungen,
Der dein stillstes Glück gesehn;
Ganz in Duft und Dämmerungen
Will die schöne Welt vergehn.

Nur noch einmal bricht die Sonne
Unaufhaltsam durch den Duft,
Und ein Strahl der alten Wonne
Rieselt über Tal und Kluft.

Und es leuchten Wald und Heide,
Daß man sicher glauben mag,
Hinter allem Winterleide
Lieg‘ ein ferner Frühlingstag.

Die Sense rauscht, die ähre fällt,
Die Tiere räumen scheu das Feld,
Der Mensch begehrt die ganze Welt.

Und sind die Blumen abgeblüht,
So brecht der äpfel goldne Bäll
Hin ist die Zeit der Schwärmerei,
So schätzt nun endlich das Reelle.

~ Marie ~

Theodor Storm

💜lichen Dank dem wundervollen Schlosspark Laxenburg für die Einladung.


Ho sceso, dandoti il braccio, almeno un milione di scale
e ora che non ci sei è il vuoto ad ogni gradino.
Anche così è stato breve il nostro lungo viaggio.
Il mio dura tuttora, né più mi occorrono
le coincidenze, le prenotazioni,
le trappole, gli scorni di chi crede
che la realtà sia quella che si vede.

Ho sceso milioni di scale dandoti il braccio
non già perché con quattr’occhi forse si vede di più.
Con te le ho scese perché sapevo che di noi due
le sole vere pupille, sebbene tanto offuscate,
erano le tue.

Eugenio Montale

– Maria José –

Danke für die Einladung an Hotel Imperial, Vienna

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Schwarze Röcke, seidne Strümpfe,
Weiße, höfliche Manschetten,
Sanfte Reden, Embrassieren –
Ach, wenn sie nur Herzen hätten!

Herzen in der Brust, und Liebe,
Warme Liebe in dem Herzen –
Ach, mich tötet ihr Gesinge
Von erlognen Liebesschmerzen.

Auf die Berge will ich steigen,
Wo die frommen Hütten stehen,
Wo die Brust sich frei erschließet,
Und die freien Lüfte wehen.

Auf die Berge will ich steigen,
Wo die dunkeln Tannen ragen,
Bäche rauschen, Vögel singen,
Und die stolzen Wolken jagen.

Lebet wohl, ihr glatten Säle,
Glatte Herren! Glatte Frauen!
Auf die Berge will ich steigen,
Lachend auf euch niederschauen.

🌟Sisi🌟
Heinrich Heine

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Blackbird singing in the dead of night
Take these broken wings and learn to fly
All your life
You were only waiting for this moment to arise

Blackbird singing in the dead of night
Take these sunken eyes and learn to see
All your life
You were only waiting for this moment to be free

Blackbird fly, blackbird fly
Into the light of the dark black night.

John Lennon / Paul McCartney

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schloss Schönbrunn

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Näher rückt die trübe Zeit
Und ich fühl’s mit Beben:
Schwinden muß die Herrlichkeit,
Sterben junges Leben!
Waldesschmuck und Blütenpracht
Sinken bald in Grabesnacht:
Scheiden, das macht Leiden!

Blumen auf der grünen Au‘
Still ihr Haupt schon neigen;
Sommerabendlüfte lau
Rauhen Stürmen weichen;
Vöglein auf der Bergeshöh‘,
Schmetterling am tiefen See
Müssen von uns scheiden!

Blatt sinkt nieder in den Staub,
Wird ein Spiel der Winde;
Traurig schüttelt ab ihr Laub
Auf den Weg die Linde;
Wolke eilt, dem Pfeile gleich,
Stürmend durch der Lüfte Reich,
Scheucht die trauten Sterne!

„Morgen muß ich fort von hier!“
Singt der Fink mit Grämen
Rosen schwindet ihre Zier,
Müssen Abschied nehmen. –
Ach, es macht so bittern Schmerz
Wenn, die innig liebt das Herz,
Alle uns verlassen! –

🌟Sisi🌟

Johann Georg Daniel Arnold

Vielen Dank an Schloss Eckartsau 💜

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


It is autumn; not without
But within me is the cold.
Youth and spring are all about;
It is I that have grown old.

Birds are darting through the air,
Singing, building without rest;
Life is stirring everywhere,
Save within my lonely breast.

There is silence: the dead leaves
Fall and rustle and are still;
Beats no flail upon the sheaves,
Comes no murmur from the mill.

Henry Wadsworth Longfellow

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schloss Schönbrunn

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Üdvözlégy Maria, kegyelemmel teljes, az úr van teveled. Áldott vagy te az asszonyok között, és áldott a te méhednek gyümölcse, Jézus. Asszonyunk szüz Maria, istennek szent anyja, imádkozzál érettünk, bünösökért, most és halálunk óráján. Amen.

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schlosspark Laxenburg 🌹

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


„Siehst du Marie, all diese Berge möchte ich erklimmen, auf jeden einzelnen Gipfel möcht ich stehen und mich frei und ungebunden fühlen. Fern der Zwänge Wiens möcht ich sein, wie eine Gämse von Stein zu Stein klettern und mit Gott und der Natur eins sein!
Nirgends wo sind die Berge schöner, der Himmel blauer und die Luft milder als hier in Südtirol!
Ich wünschte, ich könnte für immer hier bleiben!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die zauberhafte Einladung

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Foto sternenkaiserin.com – Sisi


Man darf Menschen nicht wie ein Gemälde oder eine Statue nach dem ersten Eindruck beurteilen, die haben ein Inneres, ein Herz, das ergründet sein will.

🌟Sisi🌟
Jean de La Bruyère

Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens und Touriseum Schloss Trauttmansdorff für die Einladung.

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Du trüber Nebel hüllst mir
Das Tal mit seinem Fluß,
Den Berg mit seinem Waldrevier,
Mit jedem Sonnengruß.
Nimm fort in deine graue Nacht
Die Erde weit und breit,
Nimm fort was mich so traurig macht,
Auch die Vergangenheit.

🌟 Sisi 🌟
Nikolaus Lenau

Vielen Dank an Margarethe Habsburg Lothringen für die Einladung nach Schloss Wallsee.

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


„Minnerl was ist denn?
Was dauert denn solange?
Beeil‘ dich doch ein bisserl, ich will mich vom Ludwig verabschieden und nicht den ganzen Tag vorm Spiegel stehen!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Solche Bücher läßt du drucken!
Teurer Freund, du bist verloren!
Willst du Geld und Ehre haben,
Mußt du dich gehörig ducken.

Nimmer hätt ich dir geraten,
So zu sprechen vor dem Volke,
So zu sprechen von den Pfaffen
Und von hohen Potentaten!

Teurer Freund, du bist verloren!
Fürsten haben lange Arme,
Pfaffen haben lange Zungen,
Und das Volk hat lange Ohren!

🌟Sisi🌟
Heinrich Heine

Vielen Dank an Schloss Eckartsau 💜

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Sisi in den Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens 💜

Viel Spaß!

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi im Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens vorm Schloss Trauttmannsdorff 💜

Auf vielfachen Wunsch (!) – in einem ganz besonderen Kleid!
Hotel Adria – Meran
~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Offizielle Begrüßung von Sisi mit der Kapelle aus Obermais im Hotel Adria – Meran 💜.

Danke für diesen sensationellen Empfang.

Viel Spaß!

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Unsere Sisi am Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens Wagen beim Traubenfest – Traubenumzug 2018 in Meran.

Viel Spaß!

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Viva Sisi – Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

Traubenfest 2018 Meran

Abfahrt von Sisi 💜

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi im neuen Kleid im Hotel Adria – Meran 💜

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Unsere Sisi im neuen Kleid im Restaurant Onkel Taa – Bad Egart 💜

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Karo-Kleid mit Tagesbluse im Sisi-Museum im Restaurant Onkel Taa – Bad Egart 💜

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi zu Gast im Palast Hohenems. Der Grafen-Familie Waldburg-Zeil.

Graf Franz Clemens ist der Ururenkel von Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Joseph, aus der Linie von Erzherzogin Marie Valérie.

Vielen Dank für die Einladung 💜.

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi auf der The Munich Show – Mineralientage München – Pressekonferenz

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi auf der The Munich Show – Mineralientage München 💜

Eröffnung

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Making of – Dreharbeiten bei A. E. Köchert Juweliere auf der The Munich Show – Mineralientage München.

Sisi und Florian Köchert mit dem Original Stern.

Viel Spaß!

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie 


Sisi im letzten Interview auf der The Munich Show – Mineralientage München 💜.

Wir danken jetzt schon allen Beteiligten für die wunderschöne Ausstellung.

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Tiefe Gefühle erlebt und doch so leer,
entschwundene Träume im offenen Meer
innige Wünsche in unerfüllter Liebe,
Wärme der Kälte gewichen, dem Triebe.
Gedanken verloren in ihrem Saum,
im Geiste tot das Licht der Laterne,
ein Nichts sucht sich Raum in weiter Ferne,
die Seele verfall‘n dem Trübsal im Traum.
Unmut kehrt das Innere zum Äußeren,
verloren in der Traurigkeit der Sinne
will Einsamkeit Verbindendes belehren,
das Zeit von Stund‘ an neu beginne.
…. an einem Tag an dem es regnete.

🌟Sisi🌟
© Gerd Groß

Vielen Dank für die Einladubg in mein geliebtes Wasserschloss Totzenbach 

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgendeinem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!

🌟Sisi🌟
Friedrich Wilhelm Nietzsche

Vielen Dank an Renaissanceschloss Greillenstein  für die Einladung

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Jeder Tag ist eine Chance, nutze sie.
Jeder Tag ist Schönheit, bewundere sie.
Jeder Tag ist Seligkeit, genieße sie.
Jeder Tag ist ein Traum,
mach daraus Wirklichkeit.
Jeder Tag ist eine Herausforderung,
stell dich ihr.
Jeder Tag ist ein Spiel, spiele es.
Jeder Tag ist ein Reichtum, bewahre ihn.
Jeder Tag ist Liebe, erfreue dich an ihr.
Jeder Tag ist ein Versprechen, halte es.
Jeder Tag ist ein Abenteuer, wage es.
Jeder Tag ist Leben, verteidige es.

🌟Sisi🌟
Nach Mutter Teresa

Vielen Dank an Restaurant Onkel Taa – Bad Egart

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Some say love, it is a river
That drowns the tender reed
Some say love, it is a razor
That leaves your soul to bleed

Some say love, it is a hunger
An endless aching need
I say love, it is a flower
And you, its only seed

It’s the heart afraid of breaking
That never learns to dance
It’s the dream afraid of waking
That never takes the chance

It’s the one who won’t be taking
Who cannot seem to give
And the soul, afraid of dyin‘
That never learns to live

When the night has been too lonely
And the road has been too long
That you think that love is only
For the lucky and the strong

Just remember in the winter
Far beneath the bitter snows
Lies the seed that with the sun’s love
In the spring becomes the rose

🌟Sisi🌟
The rose – Bette Midler

Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens 

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, hörst du die Uhr? Um Himmels Willen, komm. Wir sind viel zu spät. Du weißt doch wie Tante Sophie ist.“

„Majestät, Sie sind die Kaiserin von Österreich. Man wartet auf Sie.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wunderschönen Schlosspark Laxenburg für die Einladung 💜.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Wir alle haben Stunden der Einsamkeit nötig. Stunden, in denen wir uns erforschen, wo wir wieder suchen, was wir verloren haben.

🌟Sisi🌟
Johann Gottfried von Herder

Vielen Dank an Wasserschloss Totzenbach

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Die Sonnenblumen leuchten am Zaun,
Still sitzen Kranke im Sonnenschein.
Im Acker mühn sich singend die Fraun,
Die Klosterglocken läuten darein.

Die Vögel sagen dir ferne Mär,
Die Klosterglocken läuten darein.
Vom Hof tönt sanft die Geige her.
Heut keltern sie den braunen Wein.

Da zeigt der Mensch sich froh und lind.
Heut keltern sie den braunen Wein.
Weit offen die Totenkammern sind
Und schön bemalt vom Sonnenschein.

~ Marie ~

Georg Trakl

💜lichen Dank dem wunderschönen Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens 💜

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


„Ich habe dir doch gesagt Marie, ich will nichts essen!
Ein Becher Milch genügt vorerst!
Allerdings ….
….das Veilcheneis, das probier ich“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Janett und Restaurant Onkel Taa – Bad Egart 

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


„Mein lieber Herr Florian, es freut mich so sehr, endlich wieder hier zu sein. Fast ist es als würd ich nach Hause kommen, so lieb hab ich Meran gewonnen, in all den Jahren.
Die Gastfreundschaft, die mir hier zu Teil wird, ist einzigartig und so denke ich nicht mit Weh an den Abschied, sondern jedes Jahr aufs Neue, mit Freude auf meine Wiederkehr!“

🌟Sisi🌟

 Vielen Dank an das schönste Hotel in Meran Hotel Adria – Meran 

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Das liebste auf der weiten Welt
Ist mir der trauten Zither Spiel,
Ich schätz‘ es mehr, als alles Geld
Und kostet’s auch der Mühe viel.
Bin froh und guten Muthes ich, 
So freut sie sich mit ihrem Herrn,
Und fühl‘ ich trüb und traurig mich,
So theilt sie meinen Kummer gern.“

Herzog Max in Bayern

💜lichen Dank dem besten Restaurant von ganz Südtirol Restaurant Onkel Taa – Bad Egart für die Einladung 💜.

Zitat: zisska.de

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


I will not be well bred,
Obedient and well behaved,
I will not be steady,
And ready to be enslaved,
I don’t want to be your property, 
Cuz I belong to me,

When I walk the tightrope,
Don’t stop me, Just let me try,
I want to take chances,
Find out what it takes to fly,
I don’t care at all if you agree,
I belong to me,

If you try to range me on your own array,
You force me to leave you alone,
If you try to change me,
I’ll just break away,
To be what I am on my own

🌟Sisi🌟
I belong to me – Elisabeth Musical
Silverster Levay & Michael Kunze

Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Meine geliebten Berge,
mein geliebtes Land.
Euch zu besteigen,
ist mein Lebensfluss.

Muss ich auch mal Abschied nehmen,
so sei es gewiss.
Die Träume, sie bringen,
mich stets an das Schönste zurück.

Und bin ich mal traurig,
dann möchte ich fliehn,
in meine geliebten Berge,
der Heimat in mir.

~ Marie ~

P. Sebastian

Geliebtes Meran, wir sind auf dem Weg … 💜

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Wie in Gold die Wälder prangen,
Rosen gleich die Bäum‘ erblühn!
Erde will wie Himmel glühn,
Eh sie starr liegt und vergangen.

Der verklärten Erden Wonne
Füllt mit Licht auch meine Brust,
Und das Herz hüpft auf in Lust,
Wie ein Vöglein in der Sonne.

Solche Lust, Herz, währt nicht lange,
Herz, das ist nur ein Erglühn
Vor dem gänzlichen Verblühn
Unterm Hügel kalt und bange.

🌟Sisi🌟
Justinus Kerner

Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


„Ach, wie ich mich freue wieder hier zu sein. Schau dir diesen Garten an, Marie. Hast du je etwas wundervolleres gesehen? Komm, lass uns in den Irrgarten gehen.“

„Majestät, nein habe ich nicht. Sehr gerne, Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung. 💜 BIS MORGEN 💜

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


„Ja, lauf, Timmi. Lauf. Bist ja frei und ohne Leine. Marie, du bleibst beim Onkel Taa. Timmi und ich gehen alleine.“

„Majestät wollen wirklich alleine mit dem Hund gehen?“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wundervollen Restaurant Onkel Taa – Bad Egart für die Einladung 💜.

💜💜💜 Danke an Timmi, den Hund.

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Sisi mit Florian Köchert A. E. Köchert Juweliere, davor Rosemarie Mann-Stein vom Kaiserin Elisabeth Museum Possenhofen

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Foto: Michaela Handrek-Rehler


Sisi und Florian Köchert mit der Original Zeichnung von den Sisi-Sternen von Alexander Emanuel Köchert

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Foto: Michaela Handrek-Rehler


Original Schmuck von Kaiserin Elisabeth und im Hintergrund eine Schmuckdose von König Ludwig
Fotos zum Schmuck demnächst auf unsererSternenkaiserin – Kaiserin Elisabeth und ihre Spuren- Seite

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Foto: Michaela Handrek-Rehler


Tafel mit Logo zur Ausstellung „Die Schätze der Wittelsbacher“

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Birgit Kuhn und Dr. Bernhard Graf

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Sisi und Monika Levay

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


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Foto: Michaela Handrek-Rehler


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Foto: Michaela Handrek-Rehler


Monika Levay, Sisi, Florian Köchert von A. E. Köchert Juweliere

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Sisi und Edelsteinkönigin Bettina Reiter

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Dr. Schreiber von der königlich bayrischen Schlösserverwaltung, Dr. Bernhard Graf, Sisi, Florian Köchert und Graf Max Walderdorff von A. E. Köchert Juweliere (v.l.n.r.)

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Dr. Bernhard Graf, Sisi, Florian Köchert und von A. E. Köchert Juweliere (v.l.n.r.)

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Ein Masai und unsere Sisi

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Erzherzog Markus von Habsburg-Lothringen

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Erzherzog Markus von Habsburg-Lothringen und Sisi

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Nun ist es Herbst, die Blätter fallen,
Den Wald durchbraust des Scheidens Weh;
Den Lenz und seine Nachtigallen
Versäumt ich auf der wüsten See.

Der Himmel schien so mild, so helle,
Verloren ging sein warmes Licht;
Es blühte nicht die Meereswelle,
Die rohen Winde sangen nicht.

Und mir verging die Jugend traurig,
Des Frühlings Wonne blieb versäumt;
Der Herbst durchweht mich trennungschaurig,
Mein Herz dem Tod entgegenträumt.

🌟Sisi🌟
Nikolaus Lenau

Vielen Dank an das Sisi Schloss Reichenau 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Träume und Gedichte – April 2017

 
Dornröschen war ein schönes Kind,
Schönes Kind, schönes Kind,
Dornröschen war ein schönes Kind,
Schönes Kind.
Dornröschen nimm dich ja in acht,
Ja in acht, ja in acht,
Dornröschen nimm dich ja in acht,
Ja in acht.
Da kam die böse Fee herein,
Fee herein, Fee herein,
Da kam die böse Fee herein
Und rief zu ihr:
„Dornröschen schlafe hundert Jahr,
Hundert Jahr, hundert Jahr,
Dornröschen schlafe hundert Jahr
Und alle mit.“
 
Kinderlied, Verfasser unbekannt
 

Foto: @Bertl Jost


 
Und wüßtens die Blumen, die kleinen,
Wie tief verwundet mein Herz,
Sie würden mit mir weinen,
Zu heilen meinen Schmerz.
Und wüßtens die Nachtigallen,
Wie ich so traurig und krank,
Sie ließen fröhlich erschallen
Erquickenden Gesang

Heinrich Heine

 

Foto: @Bertl Jost


„Na komm schon Marie, ich möcht doch einmal wissen, was hier oben ist! Solang die Erzherzogin in Baden ist, wird uns auch niemand daran hindern“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Geh bittschön Marie, du weißt doch, dass ich keinen Schmarrn mag. In Gotts Namen, dann sollns mir halt eine Suppn bringen, damit du mich in Ruh lässt mit der ewigen Esserei“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Ein bisserl noch Marie, ich komm ja gleich. Du weisst doch das mich die Gesellschaft am Hof nicht interessiert! Lass mir noch ein paar Minuten in Freiheit!“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Der Römische Brunnen

Aufsteigt der Strahl und fallend gießt
Er voll der Marmorschale Rund,
Die, sich verschleiernd, überfließt
In einer zweiten Schale Grund;
Die zweite gibt, sie wird zu reich,
Der dritten wallend ihre Flut,
Und jede nimmt und gibt zugleich
Und strömt und ruht.

(Konrad Ferdinand Meyer, 1882)

 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 
 

Draußen ist Freiheit.
Ein Glück, das keine Schranken kennt.
Draußen ist Freiheit.
Weit fort von allem, was uns trennt,
beginnt, was man Leben nennt.

Majestät, ich eile und hole den Schlüssel….

Textauszug aus Song „Draußen ist Freiheit“ aus dem Musical „Tanz der Vampire“.
Musik: Jim Steinman, Text: Michael Kunze


Majestät, Sie müssen wieder zurück. Sie wissen doch, dass die Erzherzogin Sophie wartet.

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Ich bin wie in einem goldenem Käfig gefangen, siehst du das denn nicht Marie?
Was hilft mir all der Reichtum, wenn ich doch niemals frei bin? Was hab ich von all dem Geschmeide, wenn ich es nur tragen muss, um begafft zu werden?
Was hilft mir der größte Park, wenn ich doch nicht gehen kann, wohin ich will?
Wozu der Ring an meinem Finger, wenn ich doch immerzu nur allein bin?“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Manchmal denk ich mir Marie, der Kaiser kann ja gar nichts dafür, dass er ist, wie er ist. Wie soll man auch hinter solchen kalten Mauern fröhlich sein.
Nicht ein einziges Fenster ist offen, um wenigstens das Singen der Vogerln rein zu lassen.
Mein armer Franz, wahrscheinlich ist er noch mehr eingesperrt als ich….“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Lauft meine Pferdchen, lauft. Zieht weit weg meinen Wagen von der Kerkerburg.
Nie und nimmer will ich wieder hier gefangen sein.
Madeira und Korfu sollen als Heimat mir dienen, und mich die grauen Mauern vergessen lassen…“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Majestät, ich bitte Vernunft anzunehmen. Sie müssen nach Hause. Wir sind seit Stunden weg. Erzherzogin Sophie wird schon ungehalten sein.

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Ach, warum bin ich nur in das lästige Wien zurückgekommen. Nichts als Pflichten und Aufgaben. Nichts als Umziehen und Präsentieren.

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Kommt schon ihr beiden, Frühstücken könnt ihr auch später noch, ich bin es leid den ganzen Tag in der Kerkerburg auf den Kaiser zu warten!
Und Marie sorg dafür, dass mich keiner stört!“
 

Foto: @Privat

 


Bitte Majestät, erzählen Sie mir mehr von Madeira. Ich bin so unverschämt Neugierig und aufs höchste erfreut, wenn Sie mir von diesem wunderschönen Ort erzählen.

Foto: @Privat


Majestät, war es auf Madeira auch so farbenfroh? Es duftet so schön hier, da können Majestät sogar Wien besser aushalten.

Foto: @Privat


„Nein Marie, ich will nicht zurück! Die Tante Sophie sekkiert mich, und der Kaiser sagt wieder nichts dazu. Ich werd nicht umdrehen, und jetzt komm! Sonst geh ich allein weiter!“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Märchen erzählen Kindern nicht, dass Drachen existieren. Denn das wissen Kinder schon. Märchen erzählen den Kindern, dass Drachen getötet werden können.

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Siehst du Marie wieder sind die Herren wichtiger! Also komm, wir wollen nicht länger warten. Gehen wir ohne den Kaiser in den Prater, ich will sehen, ob die Bäume blühen“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Ich gehe durch die Stadt wie durch ein Niemandsland,
inmitten all der vielen Menschen bleib ich unbekannt.
Ich habe mich in Stille und in Einsamkeit gehüllt,
ich suche meine Schattenwege abseits dieser Welt.
Niemand, niemand da der mich beim Namen nennt,
der mein Geheimnis kennt.
 
Text: Einsames Gewand
Spotlight Musical & D. Martin
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Ludwig und mir besteht wohl Marie, dazu gehört auch ein Hauch von Schwermut und die Sehnsucht nach Einsamkeit….“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
 
Liebe Gräfin, schön haben Sie es hier. Ich freue mich sehr, dass wir uns endlich auf einen Tee treffen.
Marie, bitte lauf zur Kerkerburg zurück und lass der Erzherzogin ausrichten, dass ich heute zum Dinner nicht erscheinen werde. Und dann komm bitte wieder her.

Palais Daun-Kinsky – www.palaisevents.at – Vielen herzlichen Dank für diese unglaubliche Möglichkeit!
 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Majestät, lassen Sie uns abwarten, wie viele Personen noch geladen sind. Dann können Sie immer noch entscheiden, ob Sie bleiben.

Palais Daun-Kinsky – www.palaisevents.at – Vielen herzlichen Dank für diese unglaubliche Möglichkeit

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Wie Schatten flieht die Lieb‘, indem man sie verfolgt. Sie folgt dem, der sie flieht, und flieht den, der ihr folgt.


Die lustigen Weiber von Windsor, 2. Akt, 2. Szene, William Shakespeare
Vielen Dank an das Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese Möglichkeit!

 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


 
Majestät, ich bitte Sie ganz lieb, seien Sie nicht so traurig. Morgen scheint wieder die Sonne, dann ist es auch in Wien schön.
Schauns, die Standeln stehn schon, morgen beginnt der Ostermarkt.
 
Vielen Dank an das Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese Möglichkeit!
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Komm Marie, es wird Zeit!
Erinnere mich daran, der Gräfin für den netten Nachmittag zu danken! Wir werden sie demnächst nach Laxenburg einladen.“

Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre!

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
„Es gibt nirgends bessere Veilchen als die vom K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL mein lieber Herr Oliver!
Egal wohin meine Reise mich führt, Marie sorgt stets dafür, dass wir genügend davon bei uns haben, damit sie mir die Zeit in der Eisenbahn ein wenig damit versüßen kann!“ 

Einen ganz besonderen Dank an Herrn Oliver und sein zauberhaftes Team.
Besonderen Dank auch an die K. u K. Hofzuckerbäcker Demel!

 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Ave Maria, gratia plena;
Dominus tecum;
benedicta tu in mulieribus,
et benedictus fructus ventris tui, Iesus.
Sancta Maria, Mater Dei,
ora pro nobis peccatoribus
nunc et in hora mortis nostrae.
Amen.
 
 

Foto: @Die Gärten Trauttmannsdorff


 

Halleluja

Halleluja, denn der Herr, der allmächtige Gott, herrschet
Halleluja…

Das Königreich dieser Welt ist zum Königreich unseres Herrn geworden
und seines Christus
und er wird regieren auf immer und ewig

König der Könige, für immer und ewig, halleluja
und Herr der Herren, für immer und ewig, halleluja, halleluja
König der Könige und Herr der Herren

Er wird regieren
Und er wird regieren für immer und ewig
Hallelujah

Georg Friedrich Händel, Messias, Halleluja

 
 
 

Foto: @Die Gärten Trauttmannsdorff


Liebes Häschen

Liebes Häschen, willst du morgen
uns für Ostereier sorgen?
Liebes Häschen, bringe bald
bunte Eier aus dem Wald.

Weiches Moos und grüne Ästchen
holen wir für dich fürs Nestchen
und daneben legen wir
Gras und Klee zur Speise dir

(Kinderreim)

 

Foto: @Privat


„Komm Mariechen lauf, fang den Rudi, dann wollen wir jausnen gehen, es gibt bestimmt Gugelhupf für Euch beide!“

Foto: @Privat


Der Osterhase

Seht, wer sitzt denn dort im Gras!
Ist das nicht der Osterhas´?
Guckt mit seinem langen Ohr
aus dem grünen Nest hervor.
Hüpft mit seinem schnellen Bein
über Stock und über Stein.
Seht auch her, was in dem Nest
liegt so rund und auch so fest:
Eier rot und blau gefleckt
hat er in dem Nest versteckt.
Muss er sie gut verstecken,
sucht schnell in allen Ecken!

(Volksgut)

Foto: @Privat


 
Mir setzt man keine Grenzen,
ich halt mich nicht daran
Auch wenn nicht alles geht,
Ich will selbst sehen, was ich kann.
Zu lang wollt ich geliebt sein, darum spielte ich ihr Spiel.
Ist das der Preis für Liebe, kostet sie zuviel!
 
Auszug aus Stephen Schwartz;
Wicked – Die Hexen von Oz
 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Majestät, Frau Gräfin hat gesagt, dass Sie das Popscherl vom Engerl streicheln sollen. Es bringt Glück.

Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre!

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Komm Marie, wir wollen wieder ein bisserl einkaufen gehen. Du weisst doch, wie sehr sich die Erzherzogin immer echauffiert, wenn ich über den Kohlmarkt laufe!“

Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre!

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Schau nur Marie wie hübsch das Doserl ist, das bringen wir dem Rudi mit, du weisst doch, wie gern er die Tiere hat! Und die Veilchenpralinen essen wir unterwegs!“

Lieben Dank Zum Schwarzen Kameel)

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Du wirst das Leben bald
Durch meine Augen sehen,
Und jeden Tag mich ein wenig mehr verstehen… (…)
…lass mich nie allein“
Musical Elisabeth – „Nichts ist schwer“ Silvester Levay und Michael Kunze;
Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 
 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Liebe Mami!
Schau wie schön meine verehrte Kaiserin heute wieder ist. So traurig ist sie, weil wir in Wien sind. Aber bald schon fahren wir nach Venedig, da wird sie glücklich sein. Ich freu mich auf unser Wiedersehen, die Kaiserin ist schon neugierig auf dich.
1000 Küsse.
Deine
Marie 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Warum so nachdenklich, Majestät?
Kommens, die Gräfin wartet mit dem Tee und hat sogar Veilchen-Eis besorgt.
 
Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 
 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Komm mein liebster Avolo, um mir vorzuschreiben wohin, und wie ich reiten darf, sollen sie uns erst einmal einholen.“ 

Foto: @Privat


Wenn deine Seele eins mit der Kraft des Pferdes,
etwas anderes als die Unendlichkeit vor sich sieht,
so begreift sie die Fülle der Geheimnisse nicht.
 
Rudolf Binding
 

Foto: @Privat


„Siehst du mein Liebling, wie schön man den Park schmückt?

Sogar die Pferdchen tragen Schleifchen um deinen Geburtstag zu feiern!“

Foto: @Privat


Valerie, Rudi, schenkt der Mama euer schönstes Lächeln.
Der Kaiser freut sich sicher über die lieben Grüße von deinem Geburtstag.

Foto: @Privat


An die Türen will ich schleichen,
Still und sittsam will ich steh’n;
Fromme Hand wird Nahrung reichen,
Und ich werde weitergehn.
Jeder wird sich glücklich scheinen,
Wenn mein Bild vor ihm erscheint;
Eine Träne wird er weinen,
Und ich weiß nicht, was er weint.
 
J.W. Goethe
 
Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 
 

 

Nichts ödet meine Kaiserin mehr an, als steife Staatsbankette. Sie schaut so traurig aus und doch muss ich sie ermahnen, sich zum Umziehen auf den Weg zu machen.

 
Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein,
Hangen
Und bangen
In schwebender Pein,
Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt –
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.
 
J. W. von Goethe
 

Foto: @Privat


„Nicht schon wieder weinen, Sisi“ mahnte Mama und reichte mir hastig ein Taschentuch.
„sieh nur all die Menschen jubeln Dir zu. Sie freuen sich für Dich und wünschen Dir Glück zu Deiner Hochzeit! Sie wollen Dich lächeln sehn, und nicht traurig schluchzen.“Wie sollte ich lächeln, wenn mir vor lauter Abschiedsschmerz alles weh tat? Ich verließ meine Heimat, die Menschen die ich liebte, um in das fremde Wien zu reisen….

„Majestät müssen sich wieder fassen!“
„Du mußt mehr Haltung zeigen, Sisi!“
„Das kommt davon wenn man ein Kind zur Kaiserin macht!!!“

Die letzte Bemerkung tat weh! Sie verletzte meinen Stolz und sorgte dafür, dass meine Tränen versiegten.

 

Foto: @Privat


Ein Elfenbeinturm hat keine Fenster.


Prof. Dr. Hermann Simon

 
Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 
 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Marie, komm jetzt. Ich ertrage diesen intriganten Haufen nicht mehr. Lass uns zum Heindl gehen, ich möchte Veilchen….

Vielen Dank an Confiserie Heindl für diese leckeren Veilchen.

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Flieder, blühst du,
stillt sich die Sehnsucht, –
lösest ganz leise die Flügel der Seele,
lähmst durch ein wonnig-weiches Ermüden
die vor Erwartung erregten Gedanken,
wandelnd Lust und Leid in lauter
blühendes, liebendes All-Empfinden.

Karl Ernst Knodt

 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Die warme Luft, der Sonnenstrahl
Erquickt mein Herz, erfüllt das Tal.
O Gott! wie deine Schritte tönen!
In tiefer Lust die Wälder stöhnen.
O Frühling! trunken bin ich dein!
O Frühling! ewig bist du mein!

Nikolaus Lenau
Auszüge aus dem Gedicht „Frühling“

 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Geh Marie sei so gut, und richt‘ mir das Bett her, die Fahrt nach Meran dauert ja doch ein bisserl länger. Ich möcht jetzt was lesen“

Meinen herzlichsten Dank an das Technisches Museum Wien, für die einzigartige Möglichkeit, Fotos im Hofsalonwagen  machen zu dürfen!

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Aber Marie, jetzt sei doch nicht immer so ängstlich, was meinst du, auf wieviele Bäume ich schon geklettert bin?
Und dem Kaiser? Dem Kaiser sagen wir einfach nichts davon“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Ja Marie, ich komm ja schon. Ohne uns wird man ohnehin nicht mit dem Abendessen beginnen.

Leben Sie wohl Gräfin, und herzlichen Dank für die Einladung. Wirklich schön haben Sie’s hier“

Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 

Erinnerung

In meiner Erinnerung erblühen
Die Bilder, die längst verwittert –
Was ist in deiner Stimme,
Das mich so tief erschüttert?
Sag nicht, dass du mich liebst!
Ich weiß, das Schönste auf Erden,
Der Frühling und die Liebe,
Es muss zuschanden werden.
Sag nicht, dass du mich liebst!
Und küsse nur und schweige,
Und lächle, wenn ich dir morgen
Die welken Rosen zeige.

Heinrich Heine

 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Unterm weißen Baume sitzend,
Hörst du fern die Winde schrillen,
Siehst, wie oben stumme Wolken
Sich in Nebeldecken hüllen;

Siehst, wie unten ausgestorben
Wald und Flur, wie kahl geschoren;
Um dich Winter, in dir Winter,
Und dein Herz ist eingefroren.

Plötzlich fallen auf dich nieder
Weiße Flocken, und verdrossen
Meinst du schon, mit Schneegestöber
Hab‘ der Baum dich übergossen.

Doch es ist kein Schneegestöber,
Merkst es bald mit freud’gem Schrecken;
Duft’ge Frühlingsblüten sind es,
Die dich necken und bedecken.

Welch ein schauersüßer Zauber!
Winter wandelt sich in Maie,
Schnee verwandelt sich in Blüten,
Und dein Herz, es liebt aufs neue.

Heinrich Heine

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Die blauen Frühlingsaugen
Schaun aus dem Gras hervor;
Das sind die lieben Veilchen,
Die ich zum Strauß erkor.

Ich pflücke sie und denke,
Und die Gedanken all,
Die mir im Herzen seufzen,
Singt laut die Nachtigall.

Ja, was ich denke, singt sie
Lautschmetternd, daß es schallt;
Mein zärtliches Geheimnis
Weiß schon der ganze Wald.

Heinrich Heine

 
 

Foto: @Privat


 
Es gibt viele Wege, der Einsamkeit zu entfliehen.
Findet man den Weg nicht,
ist die Einsamkeit ein Fluch.

Karin Obendorfer
 

Foto: @Privat

 


 

Träume und Gedichte – März 2017

 

Ach, die Augen sind es wieder,
Die mich einst so lieblich grüßten,
Und es sind die Lippen wieder,
Die das Leben mir versüßten!
 
Heinrich Heine

 

 
 
 

 
Wenn man nicht nach seinen Wünschen glücklich sein darf,
so bleibt einem nichts anderes übrig,
als das eigene Leid zu lieben.

 

„Wenn du nur kein Kaiser wärst, wir könnten für immer glücklich sein…“

 

Foto: @Privat

 
 

 

„Schau Sisi, es wird Zeit, dass du einmal dein neues Heimatland kennen lernst, damit Du nicht immer Heimweh nach Bayern haben musst“

 

 

Foto: @Privat

 
 
 

 

Zum Glück brauchst du Freiheit, zur Freiheit brauchst du Mut.

Perikles

 
 

Foto: @Privat

 
 
 

 

“O Romeo! Warum denn Romeo? Verleugne deinen Vater, deinen Namen! Willst du das nicht, schwör dich zu meinem Liebsten, und ich bin länger keine Capulet!“

Romeo & Julia, William Shakespeare, Julia, 2. Akt, Szene 2

 
 
 
 
 

 

„Schau Marie, sieh die nur an, kaum wirds ein bisserl warm, kommen die Wiener wieder in unseren Park! Zeit wirds, dass wir wieder verreisen, ich mag nicht ständig davon laufen, nur um meine Ruh zu haben!“

 

Foto: @Privat

 


 
 

Ida, schau sie dir an. Die Damen ins Korsett gepresst und die Herren im glänzenden Orden. Wie ekelt mich alles an. Diese verlogene Gesellschaft. Ich bin Königin von Ungarn und trotzdem werden sie mich nicht bezwingen.

 

 

Foto: @Privat

 


 

„Guten Morgen Ida, steh auf!
Du weisst doch, dass mir solche Dinge nicht wichtig sind, wenn wir allein sind. Wann erwartet uns der Kaiser?“

Foto: @Privat

 


 

Bay, ich bin so glücklich wieder hier zu sein. Endlich kann ich wieder frei atmen. Komm Red Rose reite mit mir in die Freiheit…

Foto: @Privat

 


Majestät, nicht so traurig. Nur noch wenige Tage. Dann seid Ihr wieder bei Euren Pferden in Irland. Mister Middleton wird hocherfreut sein, Majestät zu sehen.

 

Foto: @Bertl Jost


 

Ich bitte nicht um Glück auf Erden;
Nur um ein Leuchten dann und wann:
Daß sichtbar deine Hände werden,
Ich deine Liebe ahnen kann.
Nur in des Lebens Kümmernissen
Um der Ergebung Gnadengruß;
Dann wirst du schon am besten wissen,
Wieviel ich tragen kann und muß.

Annette von Droste-Hülshoff

 

 

Foto: @Bertl Jost

 


 
Nun jauchzet alles weit und breit,
Da stimmen froh wir ein:
Der Frühling ist die schönste Zeit!
Was kann wohl schöner sein?

Annette von Droste-Hülshoff

 

Foto: @Bertl Jost

 


Es gibt nichts Wunderbareres und Unbegreiflicheres und nichts, was uns fremder wird und gründlicher verloren geht als die Seele des spielenden Kindes.


Hermann Hesse

Foto @R.Hörmandinger

 


Wir meinen, das Märchen und das Spiel gehöre zur Kindheit: wir Kurzsichtigen! Als ob wir in irgend einem Lebensalter ohne Märchen und Spiel leben möchten!


Friedrich Wilhelm Nietzsche

Foto: @Bertl Jost

 


 

Hansi? Hansi! Komm her… Schau, ich hab dir gutes Futter mitgebracht. Sei lieb und tröste mich. Tante Sophie quält mich mit dem Hofzeremoniell und der Kaiser war arg garstig zu mir. Hansi, ich komm zu dir…wart!

 

Foto: @Privat

 


 

„Einmal fiel die goldene Kugel der Königstochter nicht in ihr Händchen, sondern vorbei auf die Erde und rollte geradezu ins Wasser hinein….“

Der Froschkönig
Gebrüder Grimm

Foto: @Bertl Jost

 


 

„Marie sag alle meine Termine ab, ich will niemanden sehen, ich bin es leid, immer nur zu lächeln.

Das Abendessen mit seiner Majestät?
Nun er soll es lieber mit seinen Herren genießen, da er sie mir auch sonst vorzieht!
Und jetzt geh, lass mich allein!“

 

Foto: @Privat

 


 
Im Mondenglanze ruht das Meer,
Die Wogen murmeln leise;
Mir wird das Herz so bang und schwer,
Ich denk der alten Weise,
Der alten Weise, die uns singt
Von den verlornen Städten,
Wo aus dem Meeresgrunde klingt
Glockengeläut und Beten –
Das Läuten und das Beten, wißt,
Wird nicht den Städten frommen,
Denn was einmal begraben ist,
Das kann nicht wiederkommen.

Heinrich Heine

 

Foto: @Privat

 


„Sieh nur Marie, die ersten Gäste zum Ball kommen bereits. Hörst du die Kutschen, die Tritte der Hufe? Das Geschnattere der Damen, und das Zusammenschlagen der Absätze der Herren?
Am liebsten wär‘ mir, wir würden einsteigen, und weit weg fahren.
Aber den einen Walzer, den ich dem Kaiser versprochen habe, werd ich ihm heut schenken, weil er gar so lieb war, und mir die englischen Pferde versprochen hat“

 

 

Foto: @Privat

 


„Essen? Marie, quäl mich nicht! Wer will schon seine Zeit mit Essen vergeuden, wenn doch das Wetter gerade noch hält! Essen kann man auch noch wenn es regnet. Und jetzt komm endlich!“

 

Foto: @Privat

 


 

„Wenn du einmal Kummer und Sorgen hast, dann geh mit offenen Augen durch den Wald und in jedem Baum, in jedem Strauch, in jedem Tier und in jeder Blume wird dir die Allmacht Gottes zum Bewusstsein kommen und dir Trost und Kraft geben“

Zitat aus dem Sissi Film

 

Foto: @Privat

 


 
„Ida wo bleibst du denn schon wieder? Immer muss ich auf dich warten!
Geh, und lauf zurück zum Schloss, lass dem Kaiser bestellen, ich werde nicht am Empfang teilnehmen“

„Marie, das Buch des Meisters! Lies mir weiter vor“

Foto: @Privat

 


 

Wo?

Wo wird einst des Wandermüden
letzte Ruhestätte sein?
Unter Palmen in dem Süden?
Unter Linden an dem Rhein?

Werd‘ ich wo in einer Wüste
eingescharrt von fremder Hand?
Oder ruh‘ ich an der Küste
eines Meeres in dem Sand?

Heinrich Heine

 
 

Foto: @Privat

 


Ich fliehe vor der Welt sammt ihren Freuden,
Und ihre Menschen stehen mir heut‘ fern;
Es sind ihr Glück mir fremd und ihre Leiden;
Ich wandle einsam, wie auf anderm Stern.

Aus „An die Zukunfts-Seelen“, 7. Absatz, S 214-216 aus Kaiserin Elisabeth – Das poetische Tagebuch, Brigitte Hamann, 3. Ausgabe 1995, Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften

 

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Ach Marie, ein Spaziergang am Morgen macht den Teint frisch, die Glieder stark und den Geist munter.

 

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„Marie, jetzt komm endlich. Warum muss ich immer auf dich warten?“

„Ja, Majestät, ich eile ja schon so schnell ich kann.“

„Nicht schnell genug!“

 

 

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Frühling, Frühling,
sieh welche Macht,
der Frühling hat die Sonne gebracht.

Frühling, Frühling,
sieh welche Pracht,
der Krokus ist wieder in Schönheit erwacht.

Er blüht in weiß, in gelb, in blau und lila,
ich sitz umringt,
bald blüht der Flieder.

P. Sebastian

 

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„Sieh nur Marie, der Fächer! Ein Geschenk meiner liebsten Freundin aus Spanien“

„Mira Marie, este abanico es un regalo de mi querida amiga española“

 

 

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Oh Heimat, fremde Heimat
was bist du mir so fern,
Ich habe große Sehnsucht
dir niemals nah zu sein.

P. Sebastian

Foto: @Privat

 


„Schneller Annerl, du willst doch nicht den Kaiser warten lassen, seine Majestät erwartet mich doch bei der Gloriette zum Kaffee“

 

Foto: @Privat

 


„Kann man denn nicht ein einziges Mal alleine sein?
Sag er dem Kaiser, es wär recht nett, wenn er mir wenigstens solche Aufpasser hinterher schickt, die genügend Abstand halten, um nicht entdeckt zu werden“

 

Foto: @Privat

 


 
Schattenküsse, Schattenliebe,
Schattenleben, wunderbar!
Glaubst du, Närrin, alles bliebe
Unverändert, ewig wahr?

Was wir lieblich fest besessen
Schwindet hin, wie Träumerein,
Und die Herzen, die vergessen,
Und die Augen schlafen ein.

Heinrich Heine

 

Foto: @Bertl Jost

 


 

„Leb wohl mein Engel, komm bald zurück zu mir“

 

Foto: @Privat

 


 

Anfangs wollt ich fast verzagen,
Und ich glaubt, ich trüg es nie;
Und ich hab es doch getragen –
Aber fragt mich nur nicht, wie?

Heinrich Heine

 

Foto: @Privat

 


 

„Sehen Sie nur Herr Oberst, all die Gaffer, die nur darauf warten, einen Blick auf uns zu erhaschen“

 

Foto: @Privat

 


 

„Meine liebste kleine Valerie, meine Einzige. Mein Sonnenschein, sieh dir die Berge an, den Wald, lausche der Stille, und dann wirst du verstehen, warum ich Ischl so lieb gewonnen habe. Es erinnert mich an mein Bayern!“

 

Foto: @Privat

 


 

Frühlingsbotschaft

Leise zieht durch mein Gemüt
Liebliches Geläute.
Klinge, kleines Frühlingslied,
Kling hinaus ins Weite.
Kling hinaus bis an das Haus,
Wo die Veilchen sprießen!
Wenn du eine Rose schaust,
Sag, ich laß sie grüßen

Heinrich Heine

 

Foto: @Bertl Jost

 


 
Du musst mir
nichts geben
nur lass mir
mein Leben
Denn ich gehör nur mir.

Textauszug „Ich gehör nur mir – Reprise“ 1. Akt, Ende
Elisabeth – Musical
Text: Michael Kunze, Musik: Sylvester Levay

 

Foto: @Privat

 


 

Und will ich die Sterne, dann finde ich selbst dorthin.
Ich wachse und lerne und bleibe doch wie ich bin.
Ich wehr mich, bevor ich mich verlier!
Denn ich gehör nur mir.

Textauszug „Ich gehör nur mir“
Elisabeth – Musical
Text: Michael Kunze, Musik: Sylvester Levay

 

Foto: @Bertl Jost

 


 

 

Bei dem Gedanken an das Dinner wird mir kalt. Danke, Marie, dass du mir die Stola gebracht hast.

 

Foto: @Privat

 


 

Ach, müsst ich nicht zu diesem Dinner, das Herz wird mir so schwer, es wäre doch viel schöner, zu sitzen jetzt am Meer…

P. Sebastian

 

Foto: @Privat

 


 

Ich weiß nicht, in wen die Rose verliebt;
ich aber lieb euch all:
Rose, Schmetterling, Sonnenstrahl,
Abendstern und Nachtigall.

Auszug aus „Der Schmetterling“
Heinrich Heine

 

Foto: @Privat

 


 

 

Marie, sieh her der kleine Brunnen.
So schön und plätschernd leis.
Vielleicht entsagen wir heute, dem erlauchten Dinnerkreis?

Ich möchte auch so sanfte fließen,
wie das Wasser in meiner Hand,
ach könnt ich es nur mehr genießen,
doch die Freiheit ist mir ein verbotenes Band.

P. Sebastian

 
 

Foto: @Bertl Jost

 


 

„Man soll das Verdeck der Kutsche schließen Marie, ich bin es leid angestarrt zu werden, als wäre ich ein seltenes Tier in der Menagerie des Kaisers“

 

Foto @Dirk Safert

 


„Träumen und Gedichte schreiben – ich schließe die Augen und fliehe in eine Welt, fern ab von allen Zwängen, eine Welt, in der es keine Verpflichtungen, keine Titel und kein Protokoll gibt. Eine Welt voller magischer Wesen, und ich – die Feenkönigin“

Foto: @Bertl Jost

 


„Je mehr Menschen um mich sind, umso mehr sehne ich mich nach der Einsamkeit. Der Stille des Waldes, der Ruhe auf den Bergen und dem Rauschen des Meeres. Wenn ich aber dann dort bin, so will ich doch nicht einsam sein, und vermisse die Menschen um mich. Was ist das nur mit mir Ida? Manchmal scheint mir gar, nicht die Menschen passen nicht zu mir, sondern ich passe nicht zu Ihnen“

Foto @Trauttmansdorff – Die Gärten

 


„Eine Teestunde mit der Fürstin? Ach nein Ida, man soll ihr sagen, ich habe schreckliche Kopfschmerzen. Hol dein Tuch, wir gehen an die frische Luft, bevor ich in diesen Mauern ersticke“

 

Foto: @Privat

 


 
„Mein lieber Franzl,
Ich hoffe doch, du bist wohl auf? Ich danke Dir tausendmal recht schön für deine vielen, und sehr langen Briefe, und entschuldige mich dafür, so selten zu schreiben. Aber du weisst ja, wie ja wie das ist mit mir, das still sitzen fällt mir doch recht schwer.
Morgen will ich mit Ida eine Bergtour machen, Meran hat so wundervolle Berge, es würde Dir bestimmt gefallen, hier einmal auf die Pirsch zu gehen. Stell Dir nur vor, sie jammert jetzt schon heimlich, und fürchtet sich vor wunden Füßen.
Wenn du nur bei mir sein könntest, so wie damals in Ischl.

Grüße die Maman und sag dem Rudi, die Mama schickt ihm ein Bussi, auch Gisela gib einen Kuss von mir“


☆Sisi☆

Foto: @Privat

 


„Aber Annerl, du denkst doch nicht wirklich, dass ich tragen werde, was die Erzherzogin wünscht?
Leg es weg, und bring mir das fliederfarbene Kleid“

 

 

Foto: @Privat

 


 

Bei einem morgendlichen Spaziergang durch die Gärten von Schloss Trauttmansdorff

„Je weiter weg vom Hof ich bin Marie, umso leichter fällt mir das Atmen. Fast als wäre ich so frei wie ein Vogel, als müsst ich nur noch die Flügel ausbreiten, und könnte wegfliegen, wohin ich wollte…“

„…und ja, ich werde die Briefe des Kaisers später beantworten, leg sie zu den anderen, und lass mir noch ein wenig meine Träume…“

 

 

Foto: @Privat

 


 

 

 

Träume und Gedichte – Februar 2017

Franz-Joseph:
Komm heim, Sisi. Wir gehören zusammen. Ich glaube immer noch daran. Ich liebe dich. Und Liebe, sagt man, kann alle Wunden heilen…

Elisabeth – Musical
Text: @Michael Kunze, Musik: @Sylvester Levay

 

Foto: @Privat


 
 
Vor Kälte ist die Luft erstarrt,
es kracht der Schnee von meinen Tritten,
es dampft mein Hauch, es klirrt mein Haar;
nur fort, nur immer fort geschritten!

Wie feierlich die Gegend schweigt!
Der Mond bescheint die alten Fichten,
die sehnsuchtsvoll zum Tod geneigt,
den Zweig zurück zur Erde richten.
Frost! Friere mir ins Herz hinein!

Tief in das heißbewegte, wilde!
Daß einmal Ruhe mag da drinnen sein,
wie hier im nächtlichen Gefilde
 
Auszug aus dem Gedicht „Winternacht“
Nikolaus Lenau
(Hinweis: statt „Bart“, wurde „Haar“ eingesetzt)
 
 

Foto: @Artgraphy.at

 


 
 
Nicht soll Titania unter Menschen gehn
in diese Welt, wo niemand sie versteht
wo hundert Gaffer sie umstehen
neugierig flüsternd. „Seht die Närrin, seht!“
Wo Mißgunst neidisch pflegt ihr nachzuspähen,
die jede ihrer Handlungen verdreht,
sie kehre heim in jene Regionen,
wo ihr verwandte schön´re Seelen wohnen.
 
Titania
aus Elisabeth Das poetische Tagebuch – Brigitte Hamann

Foto: @Bertl Jost

 


 
 
Mit deinen blauen Augen
Siehst du mich lieblich an,
Da wird mir träumend zu Sinne,
Daß ich nicht sprechen kann.

An deine blauen Augen
Gedenk ich allerwärts;
Ein Meer von blauen Gedanken
Ergießt sich über mein Herz.
 
Heinrich Heine

Foto: @Bertl Jost

 


 
Eine Stunde, wenn sie
glücklich ist, ist viel.
Nicht das Maß
der Zeit entscheidet,
das Maß des Glücks.
 
Theodor Fontane
 

Foto: @Privat

 
 

 

Liebe Ida!

Ich arbeite für eine verrückte Frau.
Ihre Majestät erscheint so wie gewöhnlich, die Worte, die aus ihrem Mund kommen, und, wie sie immer gewesen sind, aber ihre Seele ist verkümmert.
Sie ist eine bloße Reflexion von sich selbst.

Brief von Marie, Gräfin Festetics an Ida, Gräfin von Ferenczy
Elisabeth Kaiserin wider Willen, Brigitte Hamann

 

Foto: @Privat

 
 


Der große Wunsch, dem Größeren weicht,
nie zieht ins Herz genügen ein.
Und hast du einst dein Glück erreicht,
so hört es auf, dein Glück zu sein

Kaiserin Elisabeth von Österreich

Foto: @Bertl Jost

 


 

Schönheit ist die Ursache und der Zweck aller Dinge

Kaiserin Elisabeth von Österreich

 

 

Foto: @Bertl Jost

 


 

Glücklich ist, wer vergisst,
was doch nicht zu ändern ist.

Zitat aus der Fledermaus

 

Bild: @Bertl Jost

 


 
 
Nun kann sie weiter wandern,
Nichts hemmt mehr ihren Lauf;
Ein Hügel nach dem andern
Führt abwärts bald, bald auf.

Doch in dem Buchenlaube
Was schimmert wohl so licht?
Bedeckt vom Silberstaube
Kommt jetzt der See in Sicht.
 
Teile aus den „Cyclamen II.“, Winterlieder,
Brigitte Hamann – Das poetische Tagebuch

 

Foto: @Artgraphy.at

 


 

Je besser ich die Menschen kennenlerne,
desto mehr bewundere ich Hunde.


Madame de Sévigné

Ein besonders großes Danke an Garret und Chiba

 
 

Foto @Artgraphy.at

 


 

Die Leute wissen nicht was sie mit mir beginnen sollen,
weil ich in keine Traditionen und längst anerkannten Begriffe hineinpasse.
Sie wollen nicht, dass man ihre Schubladenordnung störe. So gehöre ich denn mir ganz.“

Kaiserin Elisabeth von Österreich

 

Foto: @Die Gärten vonTrauttmansdorff

 


 

Ein Leben ohne Hund ist möglich,
aber sinnlos.

Loriot

Wir wünschen allen unseren Freunden und Fans einen wunderschönen Valentinstag!

Foto: @Artgraphy.at

 


 

Ich bitte Gott, Er möge gnädig senden
Dir manchen Sommer noch, wie du ihn liebst,
Wo Frische dir die Sonnenstrahlen spenden
Und Stunden du im Buchenhaib verbliebst.
Nachts aber soll der Mond sein Antlitz wenden
Dir zu, wie Du entzückt mir jüngst beschriebst.
Wem die Natur so lieblich weiss zu blühen,
Vor dem wird lange noch das Alter fliehen!
 
 
Kaiserin Elisabeth an ihre Mutter Ludovika
Brigitte Hamann – Kaiserin wider Willen
 
 

Foto: @Bertl Jost

 


 
 
Ich hätt‘ getanzt heut‘ nacht
die ganze Nacht heut‘ nacht!
So gern‘, und noch viel mehr.
Ich hätt‘ mir viel erlaubt,
wovon ich sonst geglaubt,
das das wohl sündhaft wär‘.
 
Textauszug aus Song: „Ich hätt getanzt heut nacht“,
Musical: My fair Lady
Text: Alan Jay Lerner
Deutsche Übersetzung: Robert Gilbert
 

Foto: @Bertl Jost

 


Ich möchte so reich sein, wie unsere Gesellschaft an Langeweile…

Elmar Kupke
Textauszug aus: Der Stadtphilosoph

Foto: @Bertl Jost

 


 

Sei verlassen, sei verdammt
Bis ans Ende dieser Welt gerannt,
Finde nur ein Telefon
Und schon –
Steht Dir offen jedermann.

Geht er ran?

Mortzcampus

 
 

Foto: @Bertl Jost

 


 
 
Ich wollt, ich wär‘ eine Königin,
Dann stieg ich herab vom Throne
Und legte zu deinen Füßen hin
Reichsapfel, Scepter und Krone.

Und wär‘ ich weiser als Salomo,
Dein Wort hielt doch ich in Ehren,
Denn weiser als aller Sterblichen Wort
Erschienen mir deine Lehren.

Ich bin nicht weise, bin ohne Macht,
Hab nichts als ein Herz zu vergeben,
Doch ist’s an Lieb und Treue so reich,
Wie keins du mehr findest im Leben.

Emma von Brandis-Zelion

 
 

Foto: @Bertl Jost

 


Was mich nicht umbringt,
macht mich stark,
ich werde es allen beweisen,
seine Schuld gibt mir das Recht
die Kette zu zerreißen
Geh…!

Textauszug aus dem Song Maladie, Elisabeth Musical
Text & Musik Silvester Levay & Michael Kunze

 

Foto: @Daniel Leitner

 


 

Reihenweise sind ihr die Männer um sie herum verfallen.

Sie ist der eiskalte Engel;
eine liebliche Fee,
die lockt,
ohne die kleinste Annäherung zu erlauben…

*Sisi*

 

 

Foto: @Privat

 


Sie hat etwas in ihrem Wesen,
das fasziniert.

Irma Gräfin Sztáray, Hofdame der Kaiserin

Foto: @Privat

 


 

 

Sturm mit seinen Donnerschlägen
Kann mir nicht wie du
So das tiefste Herz bewegen,
Tiefe Meeresruh!

Du allein nur konntest lehren
Uns den schönen Wahn
Seliger Musik der Sphären,
Stiller Ozean!
 
Kaiserin Elisabeth bei der innig vertieften Lektüre von Nikolaus Lenau in Ungarn

Auszug aus dem Gedicht „Meeresstille“ von Nikolaus Lenau

 

Foto: @Privat

 


 

„Ich bin die Sklavin meiner Haare.“

Kaiserin Elisabeth von Österreich
Kaiserin wider Willen, Elisabeth Hamann

 

Foto: @Privat

 


 
Auf Titania, schmücke dich
Heut‘ mit Diamanten!
Sonntag ist’s, es nahen sich
Wieder die Verwandten.
(…)
Oberon im Feensaal
Winket schon den Gästen,
Die sich dem Familienmahl
Nah’n von Ost und Westen.
(…)
Schwermutvoll ihr Auge blickt,
Träumend in die Weite;
Ihre Jugend ist geknickt,
Trübsal ihr Geleite
 
Elisabeth von Österreich, Das poetische Tagebuch – Brigitte Hamann
 

Foto: @Privat

 


 

„Warum muß man mich immer mit dem Hofzeremoniell Sekkieren? Reicht es nicht, daß ich mich Anstarren laße…?“

 

Foto: @Privat

 


 

„Marie! Ein Photograph!, Sorge bitte dafür, dass Ich Privat sein möchte. Lass den Paravent vor mich stellen. Ida, Lies bitte weiter.“

„Jawohl, Majestät!“

So oder so ähnlich könnte sich die Szene abgespielt haben.
Wir zeigen Euch in Zukunft Tagesabläufe im Leben von Kaiserin Elisabeth, dass macht sie unserer Meinung nach Lebendiger.

 

Foto: @Privat

 

 

Träume und Gedichte – Jänner 2017


Die Welt so schön
Die Welt so schön und der Himmel so blau,
Und die Lüfte die wehen so lind und so lau,
Und die Blumen winken auf blühender Au,
Und funkeln und glitzern im Morgentau,
Und die Menschen jubeln wohin ich schau…. (…)

Heinrich Heine

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Foto: @Bertl Jost


Rudolf, wo bist du?
Hörst du mich rufen?
Du warst wie ich –
du hast mich gebraucht.
Ich ließ dich im Stich,
um mich zu befrei’n.
Wie kannst du mir je verzeih’n?
Ich hab‘ versagt… Ich trag die Schuld…

Könnt ich nur einmal
dich noch umarmen
und dich beschützen vor dieser Welt!
Doch es ist zu spät.
Sie schließen dich ein.
Beide bleiben wir allein…

Textrechte: Auszug aus dem Song „Rudolf wo bist du“, Elisabeth Musical
Text: Michael Kunze, Musik: Sylvester Levay

 

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Foto: @Privat


Mein lieber Rudolf!
Mit deinem Gebetbuche hast du mir eine große Freude gemacht, und ich küsse die recht herzlich dafür, so wie für deinen lieben Brief. (…)
Gott mit dir mein Herzenskind, ich umarme dich mit Papa und Gizela und küsse dich im Gedanken.
Deine Mama

Textrechte: Auszug aus einem Brief an Rudolf, Briefe und Gedichte aus ihrem Nachlass, Weltbild Verlag

 

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Foto: @Schloss Trauttmannsdorff


Mein lieber Rudolf
(…) um 8 Uhr gehe ich jeden Tag mit der Großmama in die Hauskapelle, wo ein Franziskaner viel schneller die Messe liest wie unsere Sonntagsmesse. Dann frühstücken wir alle bei der Großmama, um die Zeit, wo du sonst zu mir kommst, da denke ich immer an dich, auch abends. (…)
Adieu lieber Rudolf, ich unarme dich, und den Papa, an Gizella habe ich selbst geschrieben, auf Wiedersehen deine dich innigst liebende Mama.

Textrechte: Aus einem Brief aus München, 31. März 1865; Briefe und Gedichte aus ihrem Nachlass, Weltbild Verlag

 

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Foto: @Bertl Jost


„Ich war so stolz und mußte den Kronprinz anschauen! – er sah seine Mutter an, dann zur Braut. Mir war leid, denn zu ihrem Vorteil konnte das nicht sein! aber ich finde, er sieht mehr unterhalten als glücklich aus!“(Bahnhof Brüssel, Kronprinz Rudolf empfängt seine Mutter zur Brautschau.)

Textrechte: Tagebuchaufzeichnung von Marie Festetics, Elisabeth Kaiserin wider Willen, Brigitte Hamann

 

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Foto: @Privat

 


Lieber Papa!

Ich weiß wohl, daß Du jetzt sehr viel zu thun hast. Wo ist jetzt der Onkel Ernst? (….)
Ich schicke Dir mein Gebet, was ich für Dich in der Früh immer bete. (…)
Dein Rudolf

Textrechte: Briefauszug aus Rudolf, Brigitte Hamann

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Foto: @Privat


Ich habe ein förmliches Ultimatum aufgesetzt. Wenn du mich nicht verlieren willst, erfüll es.
Ich möchte selbst über die Erziehung meiner Kinder bestimmen…

Textrechte: Textauszug aus dem Musical Elisabeth
Text: Michael Kunze, Musik: Sylvester Levay

 

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Foto: @Bertl Jost

 


Du ziehst mich an
und lässt mich doch niemals zu dir.
Seh ich dich an,
weicht dein Blick immer aus vor mir.
Wir sind uns fremd
und sind uns zutiefst verwandt.
Ich geb dir Zeichen,
will dich erreichen,
doch zwischen uns steht eine Wand.
Wenn ich dein Spiegel wär,
dann würdest du dich in mir sehn.
Dann fiel`s dir nicht so schwer,
was ich nicht sage, zu verstehn.

Textrechte: Auszug aus dem Song  „Wenn ich dein Spiegel wär“, Musical Elisabeth
Text: Michael Kunze, Musik: Sylvester Levay

 
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Foto: @Bertl Jost

 


 
Mein lieber Rudolph
Ich habe ja gehört, du warst ja ganz bös, dass ich dir nicht auch geschrieben habe.
Ich habe gedacht, du wärest zu klein, um das zu verstehen, aber du bist ja jetzt auch schon ganz vernünftig, ich werde dir recht viele, schöne Spielsachen mitbringen.
Es küsst dich innigst und von ganzen Herzen, mein liebes Bubi
Deine Mama
 
Ein Brief an den kleinen Kronprinzen, vermutlich verfasst auf Korfu 1861

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Foto: @Bertl Jost

 

 


Märchen sind so wunderschön weil die Kinder sie verstehen
Und der Prinz am Ende doch, den bösen Drachen stets besiegt…

Si les contes sont merveilleux,
c’est parce que les enfants les comprennent.
Et le prince , à la fin, vainc toujours les méchants dragons…

Wer den Regenbogen fand
der am hohen Himmel stand
der allein weiss wo der schönste
Schatz der Welt begraben liegt…

Celui qui trouva l’arc en ciel,
Qui atteignit le ciel,
Celui-ci seul sait où
Est enterré le plus beau trésor du monde…

(Jo)Achim Relin 1965

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Foto: @Bertl Jost


Sie hielten mich an Drähten fest,
als Puppe die man tanzen lässt,
doch ich werd‘ keine Marionette sein.
Wenn ich tanzen will, dann tanz ich so wie’s mir gefällt.
Ich allein bestimm‘ die Stunde, ich allein wähl die Musik.
Wenn ich tanzen will, dann tanze ich auf meine ganz besondre Art,
am Rand des Abgrunds, oder nur in deinem Blick.

Textrecht: Auszug aus dem Song: „Wenn ich tanzen will“ aus dem Musical Elisabeth
Musik: Silvester Levay, Text: Michael Kunze

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Foto: @Bertl Jost


Wird mir die Welt zu bitter,
Die Menschen zu fatal,
So schwing‘ ich mich aufs Flügelross
Und mach‘ mich von der Erde los;
Ich flieh‘ die bösen Zwitter
Und die Canaillen all‘.

Ich lass sie wütig kläffen
Und giftig nach mir spei’n;
Ich wieg‘ mich oben hoch im Blau,
Kaum, dass ich noch die Erde schau,
Kein Schmutzpfeil wird mich treffen;
Die Luft ist hier zu rein.

Textrecht: Gedichtauszug aus Elisabeth von Österreich – Das Poetische Tagebuch, Brigitte Hamann

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Foto: @Privat

 


It’s the heart, afraid of breaking,
That never learns to dance
It’s the dream, afraid of waking,
That never takes a chance
It’s the one who won’t be taken,
Who cannot seem to give
And the soul, afraid of dyin‘,
That never learns to live.

Textrecht: Auszug aus dem Song „The Rose“ – Bette Middler

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Foto: @Bertl Jost


Blüht nicht zu früh, ach blüht erst, wenn ich komme,
dann sprüht erst euer Meer und euren Schaum,
Mandeln, Forsythien, unzerspaltene Sonne –
dem Tal den Schimmer und dem Ich den Traum.

Ich, kaum verzweigt, im Tiefen unverbunden,
Ich, ohne Wesen, doch auch ohne Schein,
meistens im Überfall von Trauerstunden,
es hat schon seinen Namen überwunden,
nur manchmal fällt er ihm noch flüchtig ein.

Gottfried Benn (Brief nach Meran)

 

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Foto: @die Gärten von Trauttmannsdorff

 


Märchen schreibt die Zeit,
es ist ein altes Lied,
bittersüß verwirrt,
einseh’n, daß man irrt,
und auch mal vergibt.
Textrechte: Auszug aus dem Song „Märchen schreibt die Zeit“ Musical „Die Schöne und das Biest“
Musik: Tim Rice, Howard Ashman
 
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Foto: @Dagmar Esser

 
 

Wildverwachsne, dunkle Fichten,
Leise klagt die Quelle fort;
Herz, das ist der rechte Ort
Für dein schmerzliches Verzichten!

Grauer Vogel in den Zweigen!
Einsam deine Klage singt,
Und auf deine Frage bringt
Antwort nicht des Waldes Schweigen.
Nikolaus Lenau
Auszug aus dem Gedicht „Einsamkeit“
 
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Foto: @Artgraphy by Toby

 

Verschneit liegt rings die ganze Welt,
Ich hab nichts, was mich freuet,
Verlassen steht ein Baum im Feld,
Hat längst sein Laub verstreuet.
Der Wind nur geht bei stiller Nacht

und rüttelt an dem Baume,
Da rührt er seine Wipfel sacht
Und redet wie im Traume.
Er träumt von künftger Frühlingszeit,
Von Grün und Quellenrauschen.
 
Joseph Freiherr von Eichendorff
 
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Foto: @Artgraphy by Toby


Die Kaiserin stand in einem blauen Kleid (…..) , eine große Dogge neben ihr….
Sie war so schön, daß ich das Gefühl hatte, eine Fee stünde vor mir.“

Textrecht: Auszug aus dem Tagebuch der Gräfin Marie Festetics
Autoren: Gudula Walterskirchen, Beatrix Meyer

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Foto: @Privat

 


Da kamen viele gute Feen und legten ihr eine schöne Gabe in die Wiege, Schönheit, Lieblichkeit, Anmut, Vornehmheit, Einfachheit, Güte, Edelmut, Geist, Witz, Schalkhaftigkeit, Scharfsinn, und Klugheit.
Da aber kam die böse Fee und sagte: „ Alles hat man dir gegeben, wie ich sehe, alles. Ich aber will diese Eigenschaften gegen dich selbst kehren und keine Freude soll dir daraus erblühen. Ich gebe dir nichts.
Ich nehme dir aber ein hohes Gut, das wenig beachtet ist, aber ach , so nötig um das Gleichgewicht der Seele zu erhalten, um in Harmonie des Herzens glücklich zu sein, und dem Gemüte Frieden zu geben. Ich nehme dir, was der Mensch unbewusst in sich trägt, das Maßhalten in deinem Tun, Treiben, Denken und Empfinden.

Nichts soll dir zur Freude werden, alles sich gegen dich kehren, selbst deine Schönheit dir nur Leid schaffen.
Dein hoher Geist soll so tief in die Dinge dringen, bis er dich auf Irrwege bringt und du die Menschen verachtest, so wirst du den Glauben an Güte und Liebe und das Vertrauen in die Besten verlieren und gerade dort geben, wo es dann missbraucht wird.
So wirst du deine Seele mit Widerwillen und Bitterkeit erfüllen, bis du deinen Frieden nicht mehr finden kannst!“

Textrecht: Sisi

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Foto: @Bertl Jost

 


Natürlich kann man ohne Hund leben,
es lohnt sich nur nicht.
Es gibt wohl kaum einen treuern Freund, als einen Hund!

Heinz Rühmann

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Foto: @Artgraphy by Toby

 


 
Und will ich die Sterne, dann finde ich selbst dorthin.
Ich wachse und lerne und bleibe doch wie ich bin.
Ich wehr mich, bevor ich mich verlier!
Denn ich gehör nur mir.

Ich will nicht mit Fragen und Wünschen belastet sein,
vom Saum bis zum Kragen von Blicken betastet sein.
Ich flieh‘, wenn ich fremde Augen spür‘.
Denn ich gehör nur mir.“
 
Textrecht: Songauszug „Ich gehör nur mir“ aus dem Musical Elisabeth
Text: Michael Kunze, Musik: Sylvester Levay
 
 
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Foto: @Privat