Tag-Archiv | Maya Hakvoort

Träume und Gedichte – Februar 2021

Sie saßen und tranken am Teetisch und sprachen von Liebe viel.
Die Herren, die waren ästhetisch,
die Damen von zartem Gefühl.

„Die Liebe muß sein platonisch“,
der dürre Hofrat sprach.
Die Hofrätin lächelt ironisch.
Und dennoch seufzet sie: „Ach!“

Der Domherr öffnet den Mund weit:
„Die Liebe sei nicht zu roh,
sie schadet sonst der Gesundheit.“
Das Fräulein lispelt: „Wieso?“

Die Gräfin spricht wehmütig:
„Die Liebe ist eine Passion!“
Und präsentieret gütig
die Tasse dem Herren Baron.

Am Tische war noch ein Plätzchen;
mein Liebchen, da hast du gefehlt.
Du hättest so hübsch, mein Schätzchen,
von deiner Liebe erzählt.

~ Marie ~

Heinrich Heine
(1797-1856)

(Mein persönliches Lieblingsgedicht des Meisters. ~ Marie ~ )

💜lichen Dank an das Albertina Museum für die Einladung💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Es gibt Menschen,
die wir in der Erde begraben;
aber andere, die wir besonders zärtlich lieben,
sind in unser Herz gebettet.
Die Erinnerung an sie mischt sich täglich
in unser Tun und Trachten,
wir denken an sie, wie wir atmen,
sie haben in unserer Seele
eine neue Gestalt angenommen,
nach dem zarten Gesetz der Seelenwanderung,
das im Reich der Liebe herrscht.

🌟Sisi🌟

Honoré de Balzac

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers🖤

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

„Marie, lass mich allein.“

„Mit Verlaub, Majestät. Nein. Ida und ich machen uns Sorgen. Sie sperren sich seit 3 Tagen ein. Essen noch weniger als sonst, schlafen noch weniger als sonst. Sie gehen nachts raus. Reden mit König Ludwig, rufen Ihren Sohn. Majestät. Wir machen und Sorgen!“

~ Marie ~

💜lichen Dank an  Schloss Ruegers für die Einladung💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Wir hoffen immer, und in allen Dingen
ist besser hoffen als verzweifeln.

🌟Sisi🌟

Joh. Wolfgang v. Goethe

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Wallsee🖤

Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz

„Marie, Majestät möchte, dass du uns begleitest. Ich habe die Rosen, nimm du bitte den Rosenkranz und das Gebetsbuch mit.“

„Sehr gerne, Ida.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an  Schloss Ruegers für die Einladung💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Wie ist es denn, daß trüb und schwer
So alles kommt, vorüberzieht,
Und wechselnd, quälend, immer leer,
Das arme Herz in sich verglüht?

Kaum gekommen
Soll ich scheiden,
Kaum entglommen
Löschen wieder
Alle Freuden
und der Leiden
Dunkle Wolke senkt sich nieder.

Aus den Lichtern in die Nacht,
Aus den Augen, die mir tagen,
Die mein ganzes Herz durchlacht,
Bin ich wieder allen Plagen,
Dem dürren Leben
Zurück gegeben.
Wie flücht’ge Augenblicke
Mein Glücke!
Wie lange, lange Dauer
Der Trennung, düstre schwere Trauer! –
Zurückzukehren
Und dich entbehren!

O als ich dich noch nicht gesehn,
Da durfte Sehnsucht bei mir sein,
Ein Hoffnungswind in meinen Wünschen wehn,
Die Zukunft war ein heller Schein:
Jetzt muss ich vom Erinnern kaufen,
Was ich kaum zerstreut empfand;
Wieder durch die wüsten Haufen,
Durch ein unbewohntes Land,
Soll ich irre, klagend, schweigen,
Und des Glückes goldne Streifen
Auch die letzten, abgewandt.
Noch fühl‘ ich deine Hand,
Noch wie im Traume deine Küsse,
Noch folgen mir die holden Blicke,
Und die Empfindung, daß ich alles misse,
Bleibt bei mir zurücke.

O Hoffen, Schmachten, Liebesleid und Sehnen,
Wie dürst‘ ich nach den süßen Tränen!
O tröste mich doch, eitles Wähnen,
So leer du bist, so tot, so nichtig!
Verlaßt ihr alle mich so flüchtig?

O Gegenwart, wie bist du schnell!
Vergangenheit, wie bist du klein!
O Zukunft, wie wirst du unendlich sein?
Unendlich wie am Himmelsbogen
Die Sterne in die ew’gen Räume steigen,
So fühl‘ ich Stunden, Tage, Monden hergezogen,
Und durch mein tiefstes Sein das trübe Schweigen,
Um mich ein unvergänglich Meer von schwarzen Wogen,
Und ach! kein grünes Ufer will sich zeigen!

~ Marie ~

Ludwig Tieck
(1773 – 1853)

Foto: sternenkaiserin.com – Ida

Ohne Worte …

~ Marie ~

💜lichen Dank an  Schloss Ruegers für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

“Ida du hattest recht, es war gut wegzufahren. Irgendwie sieht die Welt hier nicht mehr ganz so düster aus…

Ich möchte, dass du nach Nikki und den anderen schicken lässt, ich möchte am Nachmittag ausreiten!
Und jetzt lass mich alleine bitte”

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

„Komm mein Kleiner, Valérie wird sich freuen, dich knutschen zu dürfen.
Marie, bevor ihn meine Tochter sieht, sorge bitte dafür, dass der kleine herrenlose Kerl gebadet wird.“

„Ach Majestät, haben ein so großes Herz. Der kleine ausgesetzte Hund wird es Ihnen ein Leben lang danken. Komm her, du kleines Flauschi, jetzt bekommst du ein schönes zu Hauses.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an Sisi-Schloss Rudolfsvilla für die Einladung 💜

💜 100 Knutschis an unser Hundemodel 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Unglaublich, wie erträgt ein Herz,
Was schon zu denken unerträglich!
Hinhalten Hoffnungen den Schmerz,
Ihn brechend, den sie steigern täglich.

Man hofft und hofft, bis hoffnungslos
Geworden das geliebte Leben,
Dann gibt man auf die Hoffnung blos,
Das Leben war schon aufgegeben.

🌟Sisi🌟

Friedrich Rückert
(1788 – 1866)

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

 
Es war einmal…
 
🌟Sisi🌟
 
Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers💖
Video: sternenkaiserin.com – Marie

Seele Christi, heilige mich.
Leib Christi, rette mich.
Blut Christi, tränke mich.
Wasser der Seite Christi, wasche mich.
Leiden Christi, stärke mich.
O guter Jesus, erhöre mich.
Birg in deinen Wunden mich.
Von dir laß nimmer scheiden mich.
Vor dem bösen Feind beschütze mich.
In meiner Todesstunde rufe mich,
zu dir zu kommen heiße mich,
mit deinen Heiligen zu loben dich
in deinem Reiche ewiglich.
Amen.

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Sind echte Seelen innerlich vereint,
Trennt nichts sie. Der hat lieben nie gelernt,
Der Wechsel findend, wechselt; sich entfernt.
Wenn sich der andre zu entfernen scheint.

Nein, Liebe ist ein festgefügtes Mal,
Von Sturm und Wogen ewig unversehrt;
Irrendem Boot ein Richtstern, dessen Wert
Erhaben über Maß, Begriff und Zahl.

Der Liebende ist nicht der Narr der Zeit,
Wenn süßer Wangen Reiz auch welken mag.
Er wandelt sich nicht mit dem Stundenschlag,
Er lebt im Schicksalslicht der Ewigkeit.

Ist Irtum dies, so fällt, was ich je schrieb,
Und niemals sprach ein Mensch: Ich hab dich lieb.

🌟Sisi🌟

William Shakespeare
(1564 – 1616)

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Stürm, stürm, du Winterwind!
Du bist nicht falsch gesinnt,
Wie Menschenundank ist.
Dein Zahn nagt nicht sosehr,
Weil man nicht weiß, woher,
Wiewohl du heftig bist.
Heisa! singt heisa! den grünenden Bäumen!
Die Freundschaft ist falsch, und die Liebe nur Träumen.
Drum heisa, den Bäumen!
Den lustigen Räumen!

Frier, frier, du Himmelsgrimm!
Du beißest nicht so schlimm
Als Wohltat nicht erkannt;
Erstarrst du gleich die Flut,
Viel schärfer sticht das Blut
Ein Freund von uns gewandt.
Heisa! singt heisa! den grünenden Bäumen!
Die Freundschaft ist falsch, und die Liebe nur Träumen.
Drum heisa, den Bäumen!
Den lustigen Räumen!

🌟Sisi🌟

William Shakespeare
(1564 – 1616)

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Schnee, zärtliches Grüßen
der Engel,
schwebe, sinke –
breit alles in Schweigen
und Vergessenheit!
Gibt es noch Böses,
wo Schnee liegt?
Verhüllt, verfernt er nicht
alles zu Nahe und Harte
mit seiner beschwichtigenden
die Schritte des Lautesten
in leise?
Schnee, zärtliches Grüßen
der Engel,
den Menschen, den Tieren! –
Weißeste Feier
der Abgeschiedenheit.

🌟Sisi🌟

Francisca Stoecklin
(1894 – 1931)

Foto: artgraphy

Der Name ist uns wie ein Licht
hart an die Stirn gestellt.
Da senkte sich mein Angesicht
vor diesem zeitigen Gericht
und sah (von dem es seither spricht)
dich, großes dunkelndes Gewicht
an mir und an der Welt.

Du bogst mich langsam aus der Zeit,
in die ich schwankend stieg;
ich neigte mich nach leisem Streit:
jetzt dauert deine Dunkelheit
um deinen sanften Sieg.

Jetzt hast du mich und weißt nicht wen,
denn deine breiten Sinne sehn
mir, daß ich dunkel ward.
Du hältst mich seltsam zart
und horchst, wie meine Hände gehn
durch deinen alten Bart.

~ Marie ~

Rainer Maria Rilke
(1875 – 1926)

💜lichen Dank an  Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna für die Einladung💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

“Es tut mir leid Franz, aber ich ertrage es nicht länger in Wien….
Dieses Wetter und diese ewigen… Gaffer… nicht einmal hier im Park kann man alleine sein!
Lass deinen Herren ausrichten, ich finde selbst zurück zum Schloss…”

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi

„Meine Königin…“

~ Marie ~

💜lichen Dank an  Schlosspark Laxenburg für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi

Man wird dich beneiden,
Hast Glück du im Leben,
Bedauert wirst du,
Geht’s auf Erden dir schlecht;
Jedoch die Erfahrung
Wird stets dir ergeben:
’s Bedauern ist falsch,
Der Neid aber – echt!

🌟Sisi🌟

Unbekannt
Quelle: Fliegende Blätter, humoristische deutsche Wochenschrift, 1845-1944
Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Wie vom Sturm verweht,
So das Leben vergeht;
Wie der Tag nicht weilt,
So das Glück enteilt;
Wie der Abend sinkt,
So der Tod uns winkt.

🌟Sisi🌟

Friedrich Wilhelm Gubitz
(1786 – 1870)
Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Ich hab‘ den Weg verloren,
Der mich zum ihm geführt;
Ich hab‘ das Wort vergessen,
Das seine Seele rührt.
Er geht an mir vorüber,
Es wich der Zauberbann;
Ich hab‘ das Wort vergessen
Und geh‘ zu Grund daran.

🌟Sisi🌟

Nina Güthner
(1835 – 1905)
Vielen Dank für die Einladung an

Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens💖
Foto: sternenkaiserin.com – Marie

„Majestät, es ist alles für den Ball bereit.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an  Albertina Museum für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

“Ida ich möchte allein sein.
Lass Marie ausrichten, sie soll die Einladung am Nachmittag absagen!”

– sehr wohl Majestät. Mit Verlaub Majestät, die Erzherzogin wird nicht erfreut sein? –

“Es kümmert mich genauso wenig, wie es ihre kaiserliche Hoheit kümmert, ob ich erfreut darüber bin, sie zu sehen!”

🌟 Sisi 🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Es war einmal…
 
🌟Sisi🌟
 
Vielen Dank für die Einladung an Gartenschloss Herberstein
Video: sternenkaiserin.com – Marie

Die Sonne will nicht kommen,
Die Blumen so traurig sind.
»Sie hat Euch alle vergessen«,
Spricht höhnisch der kalte Wind.

Ein Schlüssel von blankem Golde
Ist heller Sonnenschein,
Der öffnet die Blumenherzen
Und stiehlt sich leise hinein.

Nun hat er sie treulos verlassen,
Die Blumen weinen allein.
Muß immer Lieben und Täuschen
So eng denn verbunden sein?

🌟 Sisi🌟

E. Marlitt
(1825 – 1887)
Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Nach Liebe dürstet mein Herz,
nach Liebe sehnt sich mein Mut,
nach Liebe seufzet mein Mund:
O Liebe, komm!

Die Sonne freuet mich nicht,
der Mond erquicket mich nicht,
die Sterne locken mich nicht:
Weil Liebe fehlt!

In Trauern lebe ich hin,
in Tränen schmachte ich hin,
in Trübsal sterbe ich hin:
Bis Liebe naht!

Julius Langbehn
(1851 – 1907)

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Majestic Imperator Train de Luxe💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Sei einsam, treibt dich dein Gemüth
Dich selber zu bezwingen!
Sei einsam, wenn dein Herz erglüht
Ein Höchstes zu vollbringen!

Doch einsam fliehn aus der argen Welt
Weil du dich dünkst gerechter,
Nur deinem lieben Selbst gesellt,
Das macht dich alle Tage schlechter.

🌟Sisi🌟

Otto Roquette
(1824 – 1896)

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

 
„Aber Majestät, ich möchte Ihnen doch noch so gerne die Sala terrena zeigen. Sie ist gerade fertig geworden.“
„Gut, dann reichen Sie mir den Arm, mein lieber Fürst. Und versprechen Sie mir, dass mich niemand erkennen wird. Ida, setz mir die Maske auf. Marie, ab sofort nennt mich keiner mehr Majestät.“
„Sehr wohl Maj. äh, kaiserl. äh. Sehr wohl.“
 
~ Marie ~
 
💜lichen Dank an Winterpalais Prinz Eugen für die Einladung 💜
Video: sternenkaiserin.com – Marie

Sie liebten sich beide, doch keiner
Wollt‘ es dem andern gestehn;
Sie sahen sich an so feindlich,
Und wollten vor Liebe vergehn.

Sie trennten sich endlich und sahn sich
Nur noch zuweilen im Traum;
Sie waren längst gestorben,
Und wußten es selber kaum.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine
(1797 – 1856)

Vielen Dank für die Einladung an  Schloss Ruegers💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

 
Neulich in aller Stille im Gartenschloss Herberstein….
 
~ Marie ~
 
💜lichen Dank an für die Einladung💜
Video: sternenkaiserin.com – Marie

Wie Schatten flieht die Lieb‘, indem man sie verfolgt.
Sie folgt dem, der sie flieht, und flieht den, der ihr folgt.

🌟Sisi🌟

William Shakespeare
(1564 – 1616)

Vielen Dank für die Einladung an das Albertina Museum💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

„Marie, ich möchte jetzt nicht gestört werden. Ich möchte Valérie alleine ins Bett bringen.“

„Sehr wohl, Majestät. Ich lasse, die Milch ins Kinderzimmer bringen.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an  Schloss Ruegers für die Einladung💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Oft ists der eigne Geist, der Rettung schafft,
Die wir beim Himmel suchen. Unsrer Kraft
Verleiht er freien Raum, und nur dem Trägen,
Dem Willenlosen stellt er sich entgegen.

Mein Liebesmut die höchste Höh ersteigt –
Doch naht mir nicht, was sich dem Auge zeigt.
Des Glückes weitsten Raum vereint Natur,
Daß sich das Fernste küßt wie Gleiches nur.

Wer klügelnd abwägt und dem Ziel entsagt,
Weil er vor dem, was nie geschehn, verzagt,
Erreicht das Größte nie. Wann rang nach Liebe
ein volles Herz und fand nicht Gegenliebe?

🌟Sisi🌟

William Shakespeare
(1564 – 1616)

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

„Marie, du musst jetzt ganz still sein. Siehst du? Franz hat für morgen schon alles richten lassen. Ich möchte sehen, was da am Schreibtisch liegt.“
 
„Majestät! Die Erzherzogin ist gerade beim Umkleiden! Das Dinner beginnt bald.“
 
„Wir müssen uns beeilen, Marie. Komm schnell.“
 
„Eine Verschwörung, Majestät, ich werde schweigen, wie ein Grab.“
 
~ Marie ~
 
💜lichen Dank an Schloss Eckartsau für die Einladung 💜
Video: sternenkaiserin.com – Marie

Elly zupft Mama am Kleide:
Ob der Storch auch Puppen bringt?
Und die Mutter lächelt leise,
Eh ihrs von den Lippen klingt:

„Freilich, Mäuschen, wenn das Fest kommt,
Reist er hin zur Puppenfee,
Und im Wald dann fischen beide
Nichts als Puppen aus dem See!“

„Ach Mama“, sagt drauf die Kleine
Mit versonnenem Gesicht,
Unser neues Baby schreit so
Und auch sauber ist es nicht!

Siehst den Adebar du wieder
Fliegen über unser Haus,
Ruf ihn an und tausch den Schreihals,
Bitte, für ein Püppchen aus!“

🌟Sisi🌟

Alwin Römer
(1861 – 1926)

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Gieb mir meine Seele wieder,
Du, der sie gefesselt hält
Am gebrochenen Gefieder,
Einsam, still in deiner Welt.
Gieb mir die Gedanken wieder,
Die sich ewig zu dir wenden,
Ohn‘ zu ruhen, ohn‘ zu enden,
Immer wogend auf und nieder.

Alles ist mir untergangen,
Selbst die holde Poesie,
Die mich trostreich sonst umfangen
Und dem Schmerz die Thräne lieh.
Alles ist mir untergangen
Mit dem lieben, süßen Sterne,
Der nun zieht in weiter Ferne,
Und der einzig mein Verlangen.

Als ich hoffte, konnt‘ ich singen, –
Kann doch Ros‘ im Winter blüh’n,
Sonne durch die Scheiben dringen,
Ihr verkündend Sommers Glüh’n! –
Doch jetzt kann ich nimmer singen,
Hoffnung, Muth sind mir gebrochen,
Still ist meines Herzens Pochen
Und geknickt die kühnen Schwingen.

🌟Sisi🌟

Ida Hahn-Hahn
(1805 – 1880)

Vielen Dank für die Einladung an  Palais Schönburg💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Höchste Mutter,
Universeller Stern,
möge Deine mächtige Liebe
die Fesseln lösen.

Mögen die leuchtenden Schwerter
Deiner Heiligen Engel
die Involution und
jede Schwierigkeit abtrennen.

Möge die Macht Deiner Heilung
unser Herz mit Gott versöhnen,
und vereint mit Deinem Unbefleckten Herzen
mögen wir das Versprechen
der siegreichen Rückkehr Christi, unseres Herrn, erleben.

Amen.

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schlosshotel Moosburg💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

“Es ist als stünde ich mit dem Rücken zur Wand, ohne Ausweg, kein Weg führt zurück…
Die Tür zum goldenen Käfig ist vor langer Zeit zu gefallen und dennoch habe ich nicht einmal einen Schlüssel um sie zu verschließen und alleine zu sein ohne bespitzelt zu werden…”

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Albertina Museum💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

I will not be well-bred,
Obedient, and well-behaved
I will not be humble,
Don’t jumble to be enslaved.
I don’t want to be your property,
‚Cause I belong to me.

When I walk the tightrope,
Don’t stop me, just let me try.
I want to take chances,
Find out what it takes to fly.
I don’t care at all if you agree.
I belong to me.

If you try to range me
On your own array,
You force me to leave you alone.
If you try to change me,
I just break away
To be what I am on my own.

I’m freezing, I’m burning,
You can’t put me on the shelf.
I’m growing, I’m learning
To be even more myself.
I know it’s not easy to be free.
But I belong to me!

I hate to be burdened
With duties and ancient lies,
Can’t stand to be touched by
The looks of a thousand eyes.
I flee from the crowd in agony.
I just belong to me.

If you want to find me,
Don’t hold me so tight.
Don’t break me, and don’t take me on.
If you want to bind me,
I’m ready to fight;
I’ll shake off my chains and be gone.

I’m here when you need me,
I live and I die with you.
I’ll share all your troubles,
I’ll laugh and I’ll cry with you.
You can blame me and bless me,
But you cannot possess me,
‚Cause I belong to me!
To me!

~ Marie ~

💜lichen Dank an Oper Graz für die Einladung 💜
Elisabeth
Musical: Elisabeth
Song: I belong to me (Ich gehör nur mir)
Text: Michael Kunze
Musik: Sylvester Levay
Lieblings Elisabeth: Maya Hakvoort

Musicalvienna (VBW)
Foto: sternenkaiserin.com – Marie

“Na komm schon her Ida, du siehst doch, dass du keine Angst haben musst!
Ich versteh dich einfach nicht, es gibt nichts schöneres als auf dem Rücken eines Pferdes zu sitzen und all seine Sorgen einfach zu vergessen!”

🌟 Sisi 🌟

Vielen Dank für die Einladung an die Spanische Hofreitschule💖

Herzlichen Dank an Christopher, Napolitano Ago und Siglavy Batosta!

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

….ach Ida, ich möchte das schöne Ungarn nicht verlassen, um in das triste Wien zu fahren….

„Majestät, Ida, die Kutsche steht bereit.“

~ Marie ~

Unser 1. gemeinsames Fotoshooting vor 4 Jahren. Keine perfekten Fotos, viele Pannen, aber auch eine Menge Spaß 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Verirrt ist meine Seele,
Und weiß doch, daß sie nur verirrt,
Wie eine fortgewehte Blüthe,
Und ewig fremd dir im Gemüthe,
Umsonst die Heimat suchen wird.

Vergeblich, daß ich mir verhehle,
Wie du nicht ahnst, was um dich ringt!
Kein Hoffen täuscht das stille Bangen,
Und doch verstummt nicht das Verlangen,
Das keinen Frieden je mir bringt.

Sie fragen quälend, was mir fehle?
Der Tag ist blau, die Biene schwirrt:
Bin nicht daheim, bin nicht im Leben,
Seit ich die Seele hingegeben,
Die willenlos verirrt!

🌟Sisi🌟

Otto Roquette
(1824 – 1896)

Vielen Dank für die Einladung an  Schlosspark Laxenburg💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

„Adieu, Herr Graf, Danke für den wunderschönen Abend, aber Majestät und ich müssen jetzt nach Hause….“

~ Marie ~

💜lichen Dank an  Schloss Eckartsau für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Wer keinen Frühling hat, dem blüht er nicht!
Wer schweigt, dem tönt kein Echo hier auf Erden!
Weß Herz nicht dichtet, der faßt kein Gedicht,
Und wer nicht liebt, dem wird nicht Liebe werden.

Was ist der Geist, der nie zum Geiste spricht,
Der selbstgefällig will in sich verwesen?
Was ist ein Gemüt, das nie die Rinde bricht?
Was eine Schrift, die nicht und nie zu lesen?

Es findet jeder Geist verwandte Geister!
Kein Herz, das einsam ohne Liebe bricht!
Nur wer sich selbst verlor, ist ein Verwaister!
Wer keinen Frühling hat, dem blüht er nicht!

🌟Sisi🌟

Otto Prechtler
(1813 – 1881)

Vielen Dank für die Einladung an  Schloss Ruegers💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

„Marie, Ida, kommt. Wenn meine Schwiegermutter meint, ich sei nicht fein genug gekleidet für ihre Dinnergesellschaft, dann kann ich auch gleich gehen. Franz hat mir dieses Kleid persönlich ausgesucht. Für ihn war es gut genug. Diese Frau, treibt mich noch in den Wahnsinn. Sagt Minnerl, ich esse in meinem Zimmer, oder besser noch. Ich esse gar nicht!“

„Majestät! Bitte beruhigen Sie sich. Dieses Kleid ist wunderschön und ich kann die Erzherzogin wirklich nicht verstehen und Ida auch nicht. Bitte, lassen Sie uns noch in den Garten, damit Sie zur Ruhe kommen. Ida, komm, bitte, hol uns eine Kutsche. Diskret. Dann werden wir ausbüxen.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an  Schloss Hof für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Verrat trennt alle Bande.

🌟Sisi🌟

Friedrich von Schiller
(1759 – 1805)
Vielen Dank für die Einladung an  Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Nimm dein Lippenpaar zurück,
das so süß verlogen schwur,
und dein Augenpaar, das Glück
sagt, doch ist mein Unglück nur –
meine Küsse gib, ach gib,
meine Lippen, seid versiegelt.
Lieb, ach Lieb war Hieb, nur Hieb,
auch mein Herz wird jetzt verriegelt.

🌟Sisi🌟

William Shakespeare
(1564 – 1616)

Vielen Dank für die Einladung an  Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Träume und Gedichte – Jänner 2021

Ich steh‘ an deiner Krippe hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring‘ und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein Geist und Sinn,
Herz, Seel‘ und Mut, nimm alles hin
und laß dir’s wohl gefallen.

Da ich noch nicht geboren war,
da bist du mir geboren
und hast dich mir zu eigen gar,
eh’ ich dich kannt’, erkoren.
Eh’ ich durch deine Hand gemacht,
da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.

Ich lag in tiefer Todesnacht,
du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud’ und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht’,
wie schön sind deine Strahlen.

Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib’ ich anbetend stehen.
O daß mein Sinn ein Abgrund wär’
und meine Seel’ ein weites Meer,
daß ich dich möchte fassen.

🌟Sisi🌟

(Text: Paul Gerhardt, 1653)
(Melodie: Johann Sebastian Bach, 1736)
Vielen Dank für die Einladung an Albertina Museum 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


You better watch out
You better not cry
You better not pout
I’m telling you why
Santa Claus is coming to town

He’s making a list,
He’s checking it twice,
He’s gonna find out who’s naughty or nice
Santa Claus is coming to town

He sees you when you’re sleeping
And he knows when you’re awake
He knows if you’ve been bad or good
So be good for goodness sake
You better watch out!
You better not cry
You better not pout, I’m telling you why
‚Cause Santa Claus is coming to town

Oh let’s go!
He sees you when you’re sleeping
And he knows when you’re awake
He knows if you’ve been bad or good
So be good for goodness sake
You better watch out!
You better not cry
You better not pout, I’m telling you why
Santa Claus is coming to town

You better watch out!
You better not cry
You better not pout, I’m telling you why
Santa Claus is coming
I mean the big fat man with the long white beard
Is coming to town

~ Marie ~

Song: Santa Claus is coming to town
Songwriter: John Coots and Haven Gillespie
Interpret: Frank Sinatra

Foto: artgraphy.at


Zu Bethlehem geboren,
ist uns ein Kindelein,
das hab‘ ich auserkoren,
sein eigen will ich sein.
Eia, eia, sein eigen will ich sein.

In seine Lieb’ versenken
will ich mich ganz hinab;
mein Herz will ich ihm schenken
und alles, was ich hab’,
eia, eia, und alles, was ich hab’.

O Kindelein, von Herzen
will ich dich lieben sehr,
in Freuden und in Schmerzen
je länger und je mehr,
eia, eia, je länger und je mehr.

Die Gnade mir doch gebe,
bitt’ ich aus Herzensgrund,
daß ich allein dir lebe
jetzt und zu aller Stund’,
eia, eia, jetzt und zu aller Stund’.

Dich, wahren Gott, ich finde
in unser’m Fleisch und Blut;
darum ich mich dann binde
an dich, mein höchstes Gut,
eia, eia, an dich, mein höchstes Gut.

Laß mich von dir nicht scheiden,
knüpf’ zu, knüpf’ zu das Band
der Liebe zwischen beiden;
nimm hin mein Herz zum Pfand,
eia, eia, nimm hin mein Herz zum Pfand!

🌟Sisi🌟

(Friedrich Spee, 1591–1635)
Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Bitte seid ruhig. Ihr weckt ja noch die Erzherzogin.“

[Marie und Ida kichern]

~ Marie ~

💜lichen Dank an Albertina Museum für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Herbei, o ihr Gläubigen,
fröhlich triumphierend,
o kommet, o kommet nach Bethlehem!
Sehet das Kindlein, uns zum Heil geboren!
O lasset uns anbeten, o lasset uns anbeten,
o lasset uns anbeten den König!

Du König der Ehren,
Herrscher der Heerscharen
verschmähst nicht, zu ruhen in Mariens Schoß.
Gott, wahrer Gott, von Ewigkeit geboren!
O lasset uns anbeten, …

Kommt, singt dem Herren,
o ihr Engelchöre,
frohlocket, frohlocket, ihr Seligen:
Ehre sei Gott im Himmel und auf Erden!
O lasset uns anbeten, …

Dir, der du bist heute
Mensch für uns geboren,
o Jesu, sei Ehre und Preis und Ruhm!
Dir, Fleisch gewordnes Wort des ew’gen Vaters!

O lasset uns anbeten, …

🌟Sisi🌟

(Friedrich Heinrich Ranke, 1823)
Vielen Dank für die Einladung an Schlosshotel Moosburg 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ihr Hirten, erwacht!
Erhellt ist die Nacht.
Wie strahlt´s aus der Ferne,
wie schwinden die Sterne!
Es naht sich es naht sich die leuchtende Pracht!
Der Herr ist zugegen mit himmlischer Macht.

Ihr Hirten, erwacht! Erhellt ist die Nacht.
Wie strahlt’s aus der Ferne, wie schwinden die Sterne!
Es naht sich, es naht sich die leuchtende Pracht!
Der Herr ist zugegen mit himmlischer Macht.

„O fürchtet euch nicht vor göttlichem Licht!“
So tröstet in Freude auf Bethlehems Weide
ein Engel des Herrn die Hirten im Feld,
ein Bote des Friedens der sündigen Welt.

Nicht länger verweilt, nach Bethlehem eilt!
Da liegt im Stalle das Heil für euch alle,
ein Kindlein geboren in Armut und Not,
um siegreich zu wenden die Sünd’ und den Tod.

Die Hirten geschwind hineilen zum Kind,
froh singen die Chöre der himmlischen Heere.
Im Stalle die Hirten dem Kinde sich nah’n,
erkennen die Gottheit und beten es an.

🌟Sisi🌟

(Text nach Heinrich Bone, 1847)
Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Es war einmal ein König
Der lebte mit seinem Sohn
In einem Schloss
Das lag in einem Zaubergarten.
Und weil der König alt und von der Welt enttäuscht war
War die Mauer sehr hoch
Und das Tor immer zugesperrt.
„Es gibt“, sprach der König „keinen besseren Ort.“
Doch die Sehnsucht sprach zum Prinzen:
Du musst hier fort!

Manchmal nachts fällt Gold von den Sternen
Du kannst es finden,
Da draußen wo noch keiner war.
Sein heißt werden,
Leben heißt lernen.
Wenn du das Gold von den Sternen suchst
Musst du allein hinaus
In die Gefahr.

„Da draußen wirst du scheitern!“
Sprach der Vater zum Sohn.
„Genau wie ich,
Drum bleib in unserm Zaubergarten!
Ich geb dir Sicherheit,
Nur um dich zu beschützen!
Ist die Mauer so hoch
Und das Tor immer zugesperrt.“
Die Liebe des Königs sprach aus jedem Wort.
Doch die Sehnsucht sprach zum Prinzen:
Du musst hier fort!

Am Rand der Welt fällt Gold von den Sternen.
Und wer es findet, erreicht was unerreichbar war.

Sein heißt werden,
Leben heißt lernen.
Wenn du das Gold von den Sternen suchst,
Musst du allein hinaus in die Gefahr.
Lieben heißt, manchmal loslassen können.
Lieben heißt, manchmal von Geliebten sich trennen.
Lieben heißt, nicht nach dem eignen Glück fragen.
Lieben heißt, unter Tränen zu sagen:
Weit von hier fällt Gold von den Sternen.
Du kannst es finden, da draußen wo noch keiner war.
Sein heißt werden,
Leben heißt lernen.
Wenn du das Gold von den Sternen suchst,
Musst du fort von zuhaus,
Und nur auf dich gestellt,
Allein hinaus in die Welt voll Gefahr.
In die Welt voll Gefahr!

~ Marie ~

Lied: Gold von den Sternen
Musical: Mozart!
Text: Michael Kunze
Musik: Sylvester Levay
Sängerin: Maya Hakvoort

Foto: sternenkaiserin.com – Ida


Ach bittrer Winter, wie bist du kalt.

Du hast entlaubet den grünen Wald.

Du hast verblüht die Blümlein auf der Heiden.

Die bunten Blümlein sind worden fahl,

entflogen ist uns Frau Nachtigall!

Sie ist entflogen, wird sie wieder singen?

🌟Sisi🌟

(Deutsches Volkslied, 16. bis 17. Jahrhundert)
Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Herzlichen Dank an Schloss Ruegers für die Einladung

Ohne euch würde soooooo vieles nicht gehen. DANKE an euch

Info nebenbei:
Stimme aus dem Off als Erzherzogin Sophie: Marie
Sisi als: Kaiserin Elisabeth
Es gibt kein Drehbuch, nur Ideen in meinem Kopf und meine losen Regieanweisungen.
Etwaige Versprecher bitten wir zu entschuldigen.
M.

Video: sternenkaiserin.com – Marie 


Über schneebedeckter Erde
Blaut der Himmel, haucht der Föhn –
Ewig jung ist nur die Sonne!
Sie allein ist ewig schön!

Heute steigt sie spät am Himmel
Und am Himmel sinkt sie bald,
Wie das Glück und wie die Liebe,
Hinter dem entlaubten Wald.

~ Marie ~

Conrad Ferdinand Meyer
(1825 – 1898)

💜lichen Dank an Burg Heidenreichstein für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


“Marie man soll die Gardinen geschlossen lassen und…
Fanny soll herkommen um meine Haare aufzumachen…
mein Kopf fühlt sich an als würden sämtliche Regimenter Seiner Majestät darin herum trampeln!

…. und sag meine Termine ab!!!!”

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an die Burghauptmannschaft Österreich & die Hofburg Innsbruck 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Kommt Ida und Marie. Machen wir noch einen schönen Abendspaziergang und genießen wir noch einmal den geschmückten Park. Morgen wird der Gärtner alles wieder wegräumen.“

„Sehr gerne Majestät. Komm Ida. Wollen wir an diesem Dreikönigstag mit Majestät noch einmal die Festbeleuchtung genießen.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an Schloss Eckartsau für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


“Wie schön es doch ist, euch zwei bei mir zu haben!
Rudi möchtest du uns nicht deine neue Eisenbahn zeigen? Du erinnerst dich doch bestimmt noch daran, wie wie im Sommer mit Papa über dem Semmering gefahren sind?
Wir werden sie in den Damensalon bringen lassen und Giselas Puppen auch, damit ich Euch den ganzen Tag bei mir haben kann!

Marie, man soll die Spielsachen der Beiden in meine Räume bringen, egal was die Erzherzogin wieder für Einwände hat!”

~sehr wohl Majestät~

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Ida, Marie. Nehmt bitte nur die wichtigsten Sachen mit. Wir bleiben nicht lange in Wien. Wir fahren morgen nach Triest. Dort wartet das Schiff. In wenigen Wochen sind wir auf Korfu. Ich halte die Kälte hier nicht mehr aus. Valérie, soll bei mir im Zimmer schlafen.“

„Ich freue mich, Majestät. Endlich wieder Korfu sehen zu dürfen. Ida und ich werden alles Nötige veranlassen.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an Hotel Kaiserhof Wien für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Hätt‘ es nimmer gedacht,
Daß ein Strom, so heiß,
Im Winter würd‘
zu starrem Eis!

Daß ein Ringlein von Gold,
So den Finger schmückt,
Wie ’n Mühlstein schwer
Auf die Seele drückt.

Daß nach prangendem Tag
So stürmisch die Nacht,
So krank das Herz! –
Hätt’s nimmer gedacht!

🌟Sisi🌟

Carl Siebel
(1836 – 1868)

Vielen Dank für die Einladung an Restaurant Onkel Taa – Bad Egart 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Du bist wie eine Blume,
So hold und schön und rein;
Ich schau dich an, und Wehmut
Schleicht mir ins Herz hinein.

Mir ist, als ob ich die Hände
Aufs Haupt dir legen sollt’,
Betend, daß Gott dich erhalte
So rein und schön und hold.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine
(1797 – 1856)

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Barmherziger und guter Gott, segne diesen Morgen, den du mir geschenkt hast, dass es ein Tag des Heils werde, ein Tag, der mir und den Menschen um mich herum Segen bringt und Früchte trägt, die bleiben. Segne mich und alles, was ich heute in die Hand nehme, was ich anpacke, berühre, forme und gestalte. Lass meine Arbeit zum Segen werden für andere. Segne mich, damit ich selbst zu einer Quelle des Segens werden darf für die Menschen, denen ich heute begegnen werde.“

🌟Sisi🌟

Anselm Grün

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Majestät, Sie wollten von mir erinnert werden, dass Sie mit der Korrespondenz an König Ludwig noch nicht fertig waren.“

„Vielen Dank, Marie.“

„Sehr gerne. Ich lasse, Sie nun alleine, Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an Schloss Ruegers für die Einladung 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie 


Wer die Schönheit angeschaut mit Augen,
Ist dem Tode schon anheimgegeben,
Wird für keinen Dienst auf Erden taugen,
Und doch wird er vor dem Tode beben,
Wer die Schönheit angeschaut mit Augen!

Ewig währt für ihn der Schmerz der Liebe,
Denn ein Tor nur kann auf Erden hoffen,
Zu genügen einem solchen Triebe:
Wen der Pfeil des Schönen je getroffen,
Ewig währt für ihn der Schmerz der Liebe!

Ach, er möchte wie ein Quell versiechen,
Jedem Hauch der Luft ein Gift entsaugen
Und den Tod aus jeder Blume riechen:
Wer die Schönheit angeschaut mit Augen,
Ach, er möchte wie ein Quell versiechen!

🌟Sisi🌟

August von Platen-Hallermünde
(1796 – 1835)

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Es war einmal …
… in Possenhofen

“Aber Maman, nicht schon wieder französisch… ich bin doch noch nicht fertig…”

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, Ida, wo bleibt ihr schon wieder? Ich möchte ins Goldkabinett und dann nicht mehr gestört werden.
Marie, lass Minnerl den Tee bringen. Dann kann sie gehen.“

„Wir eilen Majestät!“

~ Marie ~

💜lichen Dank an Albertina Museum für die Einladung 💜

Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Es war einmal….
… ein ganz gewöhnlicher Vormittag im Schloss

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Ruegers💖

Video: sternenkaiserin.com – Marie 


Du trüber Nebel hüllst mir
Das Tal mit seinem Fluß,
Den Berg mit seinem Waldrevier,
Mit jedem Sonnengruß.
Nimm fort in deine graue Nacht
Die Erde weit und breit,
Nimm fort was mich so traurig macht,
Auch die Vergangenheit.

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau
(1802 – 1850)

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wie ein Land ohne Herrn,
Wie die Nacht ohne Stern,
Wie der Becher ohne Wein,
Wie der Vogel ohne Hain,
Wie ohne Auge ein Gesicht,
Wie ohne Reim ein Gedicht:
So ohne der Liebe
Scherz und Schmerz
– das Herz.

🌟Sisi🌟

Wilhelm Müller
(1794 – 1827)

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


“Danke Minnerl!
Die Kälte in diesen alten Mauern kriecht in alle Knochen. Fast könnte man meinen, sogar das Herz erstarrt zu Eis, wenn man nur lange genug hinter ihnen gefangen ist…
Ida lies weiter!”

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Liebe Sternenkaiserin-Freunde!

Leider müssen wir euch mitteilen, dass es in letzter Zeit vermehrt vorkommt, dass unsere Bilder gestohlen werden.

Nicht nur, dass diese ohne Angaben von Urheberrechten wieder hochgeladen und zum Teil als eigene (!) Bilder ausgegeben werden, sondern mittlerweile werden auch unsere Logos entfernt!

Bis jetzt konnte immer der Urheberrechtseinspruch via Facebook und/oder Instagram die Angelegenheit klären. Diese Seiten werden kurzfristig gesperrt, die Postings werden gelöscht, machen danach aber fröhlich weiter.

Das sind Seiten, die generell kein Urheberrecht kennen und sämtliche Kaiserin Elisabeth Bilder aus dem Internet und Büchern stehlen und kopieren, was das Zeug hält. Ihr folgt zum Teil diesen Seiten. All das ist nicht unser Problem.

Unser Problem ist und bleibt, wenn man sich an unserem Eigentum vergreift.

In Zukunft werden wir die Logos vergrößern, verschärft setzen und uns noch mehr wehren.

Das Internet ist kein rechtsfreier Spielraum und unser Anwalt wird sich ab sofort mit solchen Dingen befassen.

Auch nicht Impressum geführte Seiten können ausgeforscht und ausgehoben werden – das zur Warnung an alle, die glauben „mir kann nichts passieren“. Auch Insta-Privatpersonen können ausgeforscht werden.

Ihr könnt teilen, ihr könnt fragen – wir beißen nicht. Sogar kaufen kann man unsere Bilder – mit Originalautogramm und ich glaube nicht, dass (ab) € 10 nicht leistbar sind.

Aber stehlen könnt ihr nicht!

Mit freundlichen Grüßen
Petra Schimbäck
Pressevertreterin Sternenkaiserin

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


“Ida, Marie!
Wir gehen! Ich kann nicht ertragen wie die Menschen denken, ein Recht auf mich zu haben!
Es bleibt mir alleine überlassen wohin wir reisen und wem ich mich zeige!
Bis auf weiteres werden sämtliche Termine abgesagt!”

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Albertina Museum 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Man begafft mich, als wär’ ich ein selt’nes Tier.

(…)

Das Vöglein ist in den Käfig geflogen, die Gittertür wird zugemacht.
Kann man’s dem Volk verdenken, dass es das Tierchen besichtigen will?
Eine Rarität, in Freiheit geboren und noch nicht dressiert!

🌟Sisi🌟

Die Gaffer – Elisabeth, das Musical
Michael Kunze & Silvester Levay
Musicalvienna (VBW)
Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau ❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


“So jetzt legen wir das Puppi schön in den Wagen, damit es brav schlafen kann. Die Decke darüber und dann müssen wir ganz leise sein, oder vielleicht ein kleines Schlaflied singen Valerie?”

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💖💖💖💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ohne Mythen wird die menschliche Seele depressiv sein.
Mythen sind die Verwirklichung der verlorenen Träume einer Nation.
Wenn die Mythen sterben und in den Himmel fliehen, wird eine bittere Katastrophe die Erde treffen und der Mensch wird die Kraft der Wunder verlieren.

~ Marie ~

Mustafa Schams

💜lichen Dank an Südbahnhotel Semmering für die Einladung 💜

Foto: Ingrid Jost


Könnt‘ ich verwehen,
zu Nebel vergehen,
Zerfließen in Luft;
Ich hielt‘ voll Erbarmen
Die Welt in den Armen.

So mit dem Herzen
Voll Liebe und Schmerzen
Verglüh‘ ich allein
Und sinke in Flammen
Und Asche zusammen.

🌟Sisi🌟

Julius Mosen
(1803 – 1867)

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Das ist der Bann der Fee’n:
Der Mann, der Eine gesehn,
Muß sie haben oder vergehn.

🌟Sisi🌟

Felix Dahn
(1834 – 1912)
Vielen Dank an die Burghauptmannschaft Österreich & die Hofburg Innsbruck 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Majestät, Ihr Schatten ist bezaubernd.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an Schloss Hof für die Einladung 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie 


Einsam ist der Stern am Himmel,
Einsam zieht er durch die Weite:
Jeder freilich – will uns dünken –
Hat ein schimmerndes Geleite;
Aber die den Pfad zu teilen
Scheinen, traut gesellt zu wandern,
Sind sich fern viel tausend Meilen,
Einer ewig fern dem andern!

Einsam ist die Menschenseele:
Ob wir Herz an Herz auch drücken,
Klafft doch immer eine Tiefkluft,
Die wir niemals überbrücken:
Nichts kann ganz des andern werden,
Jedes folgt dem eig’nen Triebe,
Und ein Traumbild bleibt die Sehnsucht,
Und ein schöner Wahn die Liebe.

Ob die Blumen blüh’n in Haufen,
Ob die Wellen zieh’n in Scharen,
Kann ein Sein, gesellt dem andern,
Völlig je sich offenbaren?
Suchend sich mit Liebesaugen,
Bleibt sich’s fremd im tiefsten Kerne,
Schwimmend durch das Meer des Lebens
Ewig nah und ewig ferne!

🌟Sisi🌟

Robert Hamerling
(1830 – 1889)

‼️‼️ Info an alle: Auf unseren Winterbildern trägt unsere Sisi Pelzmäntel, -hüte und/oder Capes. Das war im 19. Jahrhundert – vor allem bei den Adeligen und Reichen dieser Welt – ein Statussymbol. So trug natürlich auch eine Kaiserin Pelz! Unsere Sternenkaiserin hat uralte Pelzmäntel und Pelzjacken, die ihr geschenkt wurden, verarbeitet. Niemals würden wir Tieren so derartig schaden. Aber bestehende Pelzmäntel oder -jacken wegzuwerfen, halten wir für ein Sakrileg. Wir bitten daher um Verständnis, dass auch unsere Sisi im Winter als Kaiserin Elisabeth Pelz trägt. Privat trägt sie selbstverständlich keinen. Danke ‼️‼️

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


🌟 „Am Ende wird alles gut werden und wenn noch nicht alles gut ist, dann ist es noch nicht am Ende.“ 🌟

Wir wissen wie schwierig es ist, aber haltet durch, bestimmt kommen wieder bessere Zeiten, in denen wir auch wieder gemeinsam lachen und feiern können!

Auch uns fällt es langsam schwer, auf so vieles zu verzichten.
Dennoch bitten wir Euch den Mut nicht zu verlieren und auch weiterhin auf Euch und Eure Liebsten auf zu passen!

🌟Sisi🌟

Oscar Wilde

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


“Vielen Dank Herr Direktor, ich bin sicher, seine Majestät wird die Torte ausgezeichnet finden!”

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Als ein unergründlich Wonnemeer
Strahlte mir dein tiefer Seelenblick;
Scheiden mußt‘ ich ohne Wiederkehr,
Und ich habe scheidend all mein Glück
Still versenkt in dieses tiefe Meer.

~ Marie ~

Nikolaus Lenau
(1802 – 1850)

💜lichen Dank an Schloss Totzenbach für die Einladung 💜

Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Wie gefangen liegt die Sonne
Hier in meinem kleinen Garten,
Wo zu immer neuer Wonne
Tausend Wunder auf mich warten.

Fühle von der Welt da draußen
Nichts mehr hinter seiner Türe,
Lass die Stürme all‘ verbrausen;
Keiner, der ans Herz mir rühre.

Nur den Mond noch und die Sterne
Laß ich in den Garten sehen,
Und so darf ich in die Ferne
Lauter goldne Wege gehen.

🌟Sisi🌟

Karl Ernst Knodt
(1856 – 1917)

Vielen Dank für die Einladung an das Albertina Museum 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Neulich mit einer sehr müden Hofdame Marie in Schloss Ruegers….

~ Marie ~

💜lichen Dank an Schloss Ruegers für die Einladung 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie 


„Spieglein, Spieglein an der Wand. Wer ist die schönste Kaiserin im ganzen Land?“

~ Marie ~

Angelehnt an die Gebrüder Grimm
Schneewittchen.

💜lichen Dank an Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich ging im Walde
Den alten Steig;
Einst gingen wir beide –
mein Herze, schweig!

Es zittert der Herbstwind
Durchs Goldgezweig!
Einst war es Sommer –
Mein Herze, schweig!

🌟Sisi🌟

Karl Stieler
(1842 – 1885)

Vielen Dank für die Einladung an Hotel Adria – Meran 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Einsam stand ich auf den Bergen,
Wo der Falke kreischend flog,
Über schneebedecktem Gipfel
Seine stillen Kreise zog.

Einsam lag ich auf der Haide
Wenn die Sonne untersank,
Und der dürre glüh’nde Boden
Gierig feuchte Nebel trank.

Einsam saß ich oft am Meere,
Dessen alter Klaggesang
Bald wild-zornig, bald süß-traurig,
Bald wie dumpfes Schluchzen klang.

Einsam irrt ich durch die Wälder,
Nur die Eul‘ am Felsenriff
War mein krächzender Gefährte
Und der Wind, der wimmernd pfiff.

Einsam litt ich – aber tröstend
War die hehre Einsamkeit –
Nicht allein trug ich mein Elend,
Die Natur verstand mein Leid!

Doch allein – so ganz alleine –
Abgrundtief von Euch entfernt,
Fand ich mich in Euren Sälen –
Als ich Euch versteh’n gelernt!

🌟Sisi🌟

Ada Christen
(1839 – 1901)

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Was ist wahre Einsamkeit?
Sind wir einsam, wenn das Leben
Rings von Stille ist umgeben?
Wenn die rege Phantasie
Uns in schaffender Magie
Neu beseelt mit süßem Streben
Bilder der Vergangenheit? –
Ist das wahre Einsamkeit?

Nein, nur das ist Einsamkeit,
Wenn sich Wesen um uns drängen,
Denen nicht in zarten Klängen
Sich vernehmbar macht das Herz,
Oft voll Wonne, oft voll Schmerz –
Die uns das Gemüth verengen
Durch der Langeweile Leid –
Das ist wahre Einsamkeit!

🌟Sisi🌟

Charlotte von Ahlefeld
(1781 – 1849)

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Ich leb‘ mein Leben schneller, Mensch, als du.
Mich kann der Dinge Schein nicht länger halten.
Mein Blick hat jedes Ding entzweigespalten.
Ich schmeck‘ den Kern und eile Neuem zu.

Im Weitersausen bin ich tiefste Ruh‘.
Denn ich bin eine von den Kraftgewalten,
Die Welt in sich und sich zu Welt gestalten.
So ist mir alles Ich, und ich bin allem Du.

Mich hält nicht Schönheit, Glanz, nicht Glück noch Macht.
Was gestern ich war, hab‘ ich heute vergessen –
Wo euch noch Chaos stürzt, blüht mir schon Kosmospracht.

Ihr staunt, daß gestern ich bei euch gesessen …
Heut bin ich schon von neuem Trieb besessen
Und taumle trunken in die neue Nacht.

🌟Sisi🌟

Heinrich Lersch
(1889 – 1936)

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


“Wo bleibt ihr denn?
Ich wünsche, dass ihr nah bei mir bleibt, ihr wisst doch genau, wie sehr mich die Wiener Gesellschaft langweilt..”

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 🌟

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Pater Noster,
qui es in caelis,
sanctificetur nomen tuum.
Adveniat regnum tuum.
Fiat voluntas tua, sicut in caelo, et in terra.
Panem nostrum quotidianum da nobis hodie.
Et dimitte nobis debita nostra,
sicut et nos dimittimus debitoribus nostris.
Et ne nos inducas in tentationem: sed libera nos a malo.
Quia tuum est regnum et potestas et Gloria in saecula.
Amen.

🌟Sisi🌟

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nur eine Stunde von Menschen fern,
Nur eine einzige Stunde!
Statt der tönenden Worte des Waldes Schweigen,
Statt des wirbelnden Tanzes der Elfen Reigen,
Statt der leuchtenden Kerzen den Abendstern,
Nur eine Stunde von Menschen fern!

Nur eine Stunde im grünen Wald,
Nur eine einzige Stunde!
Auf dem schwellenden Rasen umhaucht von Düften,
Gekühlt von den reinen balsamischen Lüften,
Wo von ferne leise das Echo schallt,
Nur eine Stunde im grünen Wald!

Nur eine Stunde im grünen Wald,
Nur eine einzige Stunde!
Wo die Halme und Blumen sich flüsternd neigen,
Wo die Vögel sich wiegen auf schwankenden Zweigen,
Wo die Quelle rauscht aus dem Felsenspalt,
Nur eine Stunde im grünen Wald!

🌟Sisi🌟

Auguste Kurs
(1815 – 1892)

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


“Na wenn’s denn sein muss, bringen wir es hinter uns.
Du weisst genau wie es mir graut davor von deinen Regimentern angestarrt zu werden…”

…..

🌟Sisi🌟

‼️‼️ Info an alle: Auf unseren Winterbildern trägt unsere Sisi Pelzmäntel, -hüte und/oder Capes. Das war im 19. Jahrhundert – vor allem bei den Adeligen und Reichen dieser Welt – ein Statussymbol. So trug natürlich auch eine Kaiserin Pelz! Unsere Sternenkaiserin hat uralte Pelzmäntel und Pelzjacken, die ihr geschenkt wurden, verarbeitet. Niemals würden wir Tieren so derartig schaden. Aber bestehende Pelzmäntel oder -jacken wegzuwerfen, halten wir für ein Sakrileg. Wir bitten daher um Verständnis, dass auch unsere Sisi im Winter als Kaiserin Elisabeth Pelz trägt. Privat trägt sie selbstverständlich keinen. Danke ‼️‼️

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


Nacht lächelt still!
Zitternder Mondstrahl
Wiegt auf den Blumen,
Sich in den Blüten,
Küssend den Atem,
Den zaubrischen, auf.

Nacht lächelt still!
Und auf den Halmen
Lieblicher Gräser
Spielt in den Tropfen,
Den schimmernd reinen
Des Taues, der Stern.

Ich bin allein!
Wie sie auch lächeln,
Mond, Stern und Blume,
Dunkel umfängt mich,
Hier tief im Herzen,
die gräßlichste Nacht!

🌟Sisi🌟

Aurora Stechern
(lebte um 1850)

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist Unglück
sagt die Berechnung
Es ist nichts als Schmerz
sagt die Angst
Es ist aussichtslos
sagt die Einsicht
Es ist was es ist
sagt die Liebe

Es ist lächerlich
sagt der Stolz
Es ist leichtsinnig
sagt die Vorsicht
Es ist unmöglich
sagt die Erfahrung
Es ist was es ist
sagt die Liebe

🌟Sisi🌟

Erich Fried

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Hof 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Gebannt in dumpfes Nichts lag meine Seele

Rings flammte Lieb‘ und Sommer in den Kelchen,
Rings blühten duftig die Gedichte auf…
Doch meine Seele schlich erblindet, träge
Und todt durch goldigblonde Rhythmen hin…
Durch aller Räthsel ahnungsvolles Raunen
Gespensterkühl … matt und verständnislos.

Gebannt in dumpfes Nichts lag meine Seele.

Da kam ihr plötzlich … langersehnt … der jähe
Urtiefe Schmerz, der sie befreien soll.
Er soll mit Blitzesbrand mein Herz erschüttern,
Er soll versengen, daß aus grauem Schutt
Die neue Blüte blaß und düfteschwer
Emportaucht … Endlich! weine, meine Seele!

Sie weinte nicht … die schweren Flügel zuckten,
Dann stöhnte sie ein wenig und sie schwieg …

Es kam kein Blitz … Nur Kälte … Kälte … Kälte…
Daß alle Thränen ihr in Eis erstarrt…

🌟Sisi🌟

Lisa Baumfeld
(1877 – 1897)

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Hof 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Am Himmelsantliz wandelt ein Gedanke,
Die düstre Wolke dort, so bang, so schwer;
Wie auf dem Lager sich der Seelenkranke
Wirft sich der Strauch im Winde hin und her.

Vom Himmel tönt ein schwermutmattes Grollen.
Die dunkle Wimper blitzet manchesmal,
So blinzen Augen, wen sie weinen wollen,
Und aus der Wimper zuckt ein schwacher Strahl.

Nun schleichen aus dem Moore kühle Schauer
Und leise Nebel übers Heideland;
Der Himmel ließ, nachsinnend seiner Trauer,
Die Sonne langsam fallen aus der Hand.

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau
(1802 – 1850)

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg ❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Ach Papperlapapp, Marie. Ich lasse mir keine Stirnfransen mehr schneiden und da kann sich Fanny auf den Kopf stellen. Und wenn dem Maestro das Bild von mir noch so gut gefällt. Entweder er malt mich, wie ich jetzt bin, oder gar nicht!“

„Ich werde es Fanny und dem Maestro ausrichten.“

~ Marie ~

Danke an die Burghauptmannschaft Österreich und an die Hofburg Innsbruck 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Gieb mir meine Seele wieder,
Du, der sie gefesselt hält
Am gebrochenen Gefieder,
Einsam, still in deiner Welt.
Gieb mir die Gedanken wieder,
Die sich ewig zu dir wenden,
Ohn‘ zu ruhen, ohn‘ zu enden,
Immer wogend auf und nieder.

Alles ist mir untergangen,
Selbst die holde Poesie,
Die mich trostreich sonst umfangen
Und dem Schmerz die Thräne lieh.
Alles ist mir untergangen
Mit dem lieben, süßen Sterne,
Der nun zieht in weiter Ferne,
Und der einzig mein Verlangen.

Als ich hoffte, konnt‘ ich singen, –
Kann doch Ros‘ im Winter blüh’n,
Sonne durch die Scheiben dringen,
Ihr verkündend Sommers Glüh’n! –
Doch jetzt kann ich nimmer singen,
Hoffnung, Muth sind mir gebrochen,
Still ist meines Herzens Pochen
Und geknickt die kühnen Schwingen.

🌟Sisi🌟

Ida Hahn-Hahn
(1805 – 1880), Ida Gräfin von Hahn, eigentlich Ida Marie Louise Sophie Hahn

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Schönbrunn & die Bundesgärten (Palmenhaus)

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


🌟 Guten Morgen meine Lieben 🌟

Wir verabschieden uns nach langen 4 Jahren von unserem spanischen-schweizerischen Teammitglied Maria José.

Sie hat vorgestern auf eigenen Wunsch das Team verlassen, um sich nur noch ihren eigenen spanischen Projekten zu widmen.

Wir wünschen Maria José alles Gute und viel Glück mit ihrer eigenen Seite.

Selbstverständlich werdet ihr sie weiterhin in den uns zur Verfügung gestellten Videos hören und in den Fotos auf der Sternenkaiserin Seite als Minnerl oder Lily noch sehen. Aber Neues wird es nicht mehr geben.

Nun haben wir einen ganz neuen Weg gewagt und uns männliche Verstärkung ins „Mäderl-Haus“ geholt.

Wer Seinerzeit in der Donaumonarchie folgt, kennt ihn bereits als Hofrat Prohaska.

Und genau eben jener Hofrat, der unserer Sisi auch noch persönlich bekannt ist, verstärkt nun das Team beider Seiten.

Wir freuen uns nun sehr, „den einzigen Mann bei Hofe“ zu haben und deshalb hoffe ich, ihr nehmt ihn genauso freundlich auf, wie Gabriella, die ab dem 1.2. wieder da ist. Wer sie schon vermisst hat, darf sich freuen. Ihr Umzug in ihr neues zu Hause ist abgeschlossen.

Hofrat Prohaska wird euch mit dem Zeichen „P🎩“ begleiten.

Auf ein Neues und herzlich Willkommen lieber Herr Hofrat.

~ Marie ~

Foto: Werner Leitgeb


„Ach, Majestät. Ich möchte mich ja nicht einmischen, aber der arme Kronprinz lernt jetzt schon seit über zwei Stunden so brav mit Ihnen Mathematik. Gisela wartet schon so sehnsüchtig auf Ihre Majestät.“

„Marie, du hast Recht. Nur noch diese Rechnung Bubi, dann kannst du zu Gisi laufen. Dann kommt zu mir und wir spielen zusammen. Hast du gut gemacht, Marie, mich daran zu erinnern, dass wir nicht in Wien sind und wir hier in Gödöllö nicht die strengen Regeln gelten lassen müssen.“

„Das habe ich sehr gerne gemacht, Majestät.“ Mir hat der Kronprinz einfach schon so leid getan, Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an Schloss Ruegers für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


“Ida sorg dafür, dass die Pferde gesattelt werden!
Sobald Nikki und die anderen eintreffen reiten wir!
Fanny soll kommen um meine Haare anders zu flechten und Minnerl soll das dunkelblaue Reitkleid richten!
Und dieses Mal soll sich gefälligst mehr bemühen beim Zunähen!
Wie seh ich denn aus, wenn das Oberteil Falten hat!!”

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


30.1.1889
Eine Tragödie nahm ihren Lauf…

~ Marie ~

🖤 Mit ausdrücklichen Dank an die Musicalvienna (VBW), die uns die Erlaubnis gegeben haben die Musik von „Elisabeth“ zu verwenden.

💜 Mit großen Dank an meine Sisi, die diese ganz eigene Regieanweisung meinerseits mitgetragen und mit ihren Ideen noch vervollständigt hat 💜.
Mit einem riesigen Dankeschön an das wunderschöne Schloss Ruegers, ohne euch ginge die beste Idee nicht. Wir lieben euch und können den Dank kaum noch in Worte ausdrücken 💞.

Und zum Schluss ein Hinweis an euch, unser Publikum: es ist das etwas andere „Rudolf, wo bist du“. Eine komplette Neuinterpretation von uns. Nehmt es uns nicht übel bitte 🖤💜.

Regie: Marie
Darstellerin: Sisi
Musical: Elisabeth
Musik: Sylvester Levay
Text: Michael Kunze
Interpretin: Maya Hakvoort als Elisabeth
Interpret: Mate Kamaras als Der Tod
Song: Rudolf, wo bist du?

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Meine Seele ist zu Tode betrübt.
Bleibt hier und wacht mit mir!

Mein Vater, wenn es möglich ist,
gehe dieser Kelch an mir vorüber.
Aber nicht wie ich will,
sondern wie du willst.

🌟Sisi🌟

Matthäus 26,38-39

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 🖤

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Träume und Gedichte – September 2018

Wir danken vom ganzen 💜 Musicalvienna (VBW) für die Erlaubnis! 💜💜

Ebenso danke der AKM für die Rechte und die Unterstützung. 💜💜💜

Danke auch an Schloss Fuschl Resort & SPA fürs Boot fahren und die Geduld. Lustig wars 😂💜.

Und last but not least Maya Hakvoort, die dieses Lied für uns immer noch zu etwas ganz besonderem macht.

Wir hoffen sehr, dass euch diese Version gefällt 😘.

~ Marie ~

DANKE an Lukas fürs bearbeiten 😘💜
Video: sternenkaiserin.com – Marie


In my daughter’s eyes,
Everyone is equal,
Darkness turns to light,
And the world is at Peace,
This miracle God gave to me,
Gives me strength when I am weak,
I find reason to believe,
In my daughter’s eyes

And when she wraps her hand around my finger,
How it puts a smile in my heart,
Everything becomes a little clearer,
I realize what life is all about,
It’s hanging on when your heart is had enough,
It’s giving more when you feel like giving up,
I’ve seen…

🌟Sisi🌟

In My Daughter’s Eyes –
Martina McBride

Vielen Dank an Wasserschloss Totzenbach

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Werd‘ dich für immer vermissen, ich werd‘ dich nie vergessen.
Jeden goldenen Tag, werd‘ ich für immer vermissen.
Egal was wir getan haben, was wir gesagt haben, vergess‘ ich nicht,
Ich vergess‘ dich nicht.

Ich bin Schuld,
Hab vieles falsch gemacht,
Vielleicht haben Träumereien uns zu Fall gebracht.
Und wenn ich schlaf‘
Seh‘ ich dich im Traum,
Will wieder aufwachen und dir in die Augen schauen.

Will nur dich wieder hier bei mir,
Nur bei dir kann ich mich verlieren,
Ich frag‘ mich ob’s dich noch interessiert.

Werd‘ dich für immer vermissen, ich werd‘ dich nie vergessen.
Jeden goldenen Tag, werd‘ ich für immer vermissen.
Egal was wir getan haben, was wir gesagt haben, vergess‘ ich nicht,
Ich vergess‘ dich nicht.

🌟Sisi🌟

Songtext von Nie vergessen © Sony/ATV Music Publishing LLC, Warner/Chappell Music, Inc, Universal Music Publishing Group, BMG Rights Management

Vielen Dank an Schloss Ruegers

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz 


May the Lord bless you and keep you.
May the Lord make his face to shine upon you,
and be gracious to you.
May the Lord lift up his countenance upon you,
and give you peace

🌟Sisi🌟

                Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Allein mußt du entfalten deine Schwingen,
Allein nach deinem Ideale jagen,
Allein dich auf die See des Lebens wagen,
Allein, allein nach deinem Himmel ringen.

  🌟Sisi🌟

Georg Herwegh

Vielen Dank an unseren lieben Freund Graf Pilati für die Einladung nach Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Es gibt Quellen der Freude, die nie versiegen: die Schönheit der Natur, der Tiere, der Menschen, die nie aufhört.

Leo Tolstoi

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Schloß Schönbrunn

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
dass ich so traurig bin;
ein Märchen aus alten Zeiten,
das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Die Luft ist kühl und es dunkelt,
und ruhig fließt der Rhein;
der Gipfel des Berges funkelt
im Abendsonnenschein.

Die schönste Jungfrau sitzet
dort oben wunderbar;
ihr goldnes Geschmeide blitzet,
sie kämmt ihr goldenes Haar.

Sie kämmt es mit goldenem Kamme
und singt ein Lied dabei;
das hat eine wundersame,
gewaltige Melodei.

Den Schiffer im kleinen Schiffe
ergreift es mit wildem Weh;
er schaut nicht die Felsenriffe,
er schaut nur hinauf in die Höh.

Ich glaube, die Wellen verschlingen
am Ende Schiffer und Kahn;
und das hat mit ihrem Singen
die Lore-Ley getan.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank an Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ehe man vom Glück der befriedigten Bedürfnisse redet, sollte man entscheiden, welche Bedürfnisse das Glück ausmachen.

Sisi 

Leo Tolstoi

Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Morgens send ich dir die Veilchen
Die ich früh im Wald gefunden,

Und des Abends bring ich Rosen,
Die ich brach in Dämmrungstunden.

Weißt du, was die hübschen Blumen
Dir Verblümtes sagen möchten?
Treu sein sollst du mir am Tage
Und mich lieben in den Nächten.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank an Schloß Schönbrunn

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Große Dinge werden durch Mut errungen,
größere durch Liebe,
die größten durch Geduld.

🌟Sisi🌟

Peter Rosegger

Vielen Dank an Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


As I drop to my knees by her bed at night
She talks to Jesus
And I close my eyes
And I thank god for all of the joy in my life
Oh, but most of all

For butterfly kisses after bedtime prayer
Sticking little white flowers all up in her hair
„Walk beside the pony, Mammy, it’s my first ride“
„I know the cake looks funny, Mammy, but I sure tried“
Oh, with all that I’ve done wrong
I must have done something right
To deserve a hug every morning
And butterfly kisses at night…

Randy Thomas /Bob Carlisle

– Marie José –

Vielen lieben Dank an das geliebte „Totzi“ Wasserschloss Totzenbach

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Querer a las personas como se quiere a un gato, con su carácter y su independencia, sin intentar domarlo, sin intentar cambiarlo, dejarlo que se acerque cuando quiera, siendo feliz con su felicidad.

Julio Cortazar

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Notre Père qui es aux cieux,
que ton Nom soit sanctifié, que ton Règne vienne, que ta Volonté soit faite sur la terre comme au ciel.
Donne-nous aujourd’hui notre pain de ce jour,
pardonne-nous nos offenses comme nous pardonnons aussi à ceux qui nous ont offensés,
et ne nous soumets pas à la tentation,
mais délivre-nous du Mal. Amén.

– Maria José –

Danke an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


 Si me quieres, quiéreme entera,
no por zonas de luz o sombra…

Si me quieres, quiéreme negra
y blanca, y gris, verde, y rubia,
y morena…
Quiéreme día,
quiéreme noche…
¡Y madrugada en la ventana abierta!…

Si me quieres, no me recortes:
¡Quiéreme toda… O no me quieras!

Dulce María Loynaz

– Maria José –

Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Siamo la coppia più bella del mondo
e ci dispiace per gli altri
che sono tristi e sono tristi
perché non sanno più cos’è l’amor!
„Il vero amore“
Per sempre unito dal Cielo,
nessuno in terra, anche se vuole,
può separarlo mai… l’ha detto lui!

Siamo la coppia più bella del mondo
e ci dispiace per gli altri
che sono tristi perché non sanno
il vero amore cos’è!

Luciano Beretta, Miki Del Prete, Paolo Conte

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Unsere Sternenkaiserin im Schloss Schönbrunn

Vielen lieben Dank für die Einladung an Schloss Schönbrunn.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Unsere Sternenkaiserin im Palmenhaus im Schloss Schönbrunn.

Vielen lieben Dank an das wunderschöne Palmenhaus für die Einladung (Bundesgärten Wien).

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Die Sonne blickt mit hellem Schein
So freundlich in die Welt hinein.
Mach’s ebenso! Sei heiter und froh!
Der Baum streckt seine Äste vor;
Zur Höhe strebt er kühl empor.
Mach’s wie der Baum – Im sonnigen Raum!
Die Quelle springt und rieselt fort,
Zieht rasch und leicht von Ort zu Ort.
Mach’s wie die Quell – Und rege Dich schnell!
Der Vogel singt sein Liedlein schnell,
Freut sich an Sonne, Baum und Quell.
Mach’s ebenso! Sei rüstig und froh!

Sisi

Johann Gottfried von Herder
Vielen Dank unserem lieben Freund Graf Pilati für die Einladung nach Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Les oiseaux dans la charmille
Dans les cieux l’astre du jour,
Tout parle à la jeune fille d’amour!

Ah! Voilà la chanson gentille
La chanson d’Olympia! Ah!

Tout ce qui chante et résonne
Et soupire, tour à tour,
Emeut son coeur qui frissonne d’amour!

Ah! Voilà la chanson mignonne
La chanson d’Olympia! Ah!

Jacques Offenbach

– Maria José –

Danke für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


En el balcón, un instante
nos quedamos los dos solos.
desde la dulce mañana
de aquel día éramos novios.

-El paisaje soñoliento
dormía sus vagos tonos,
bajo el cielo gris y rosa
del crepúsculo de otoño-.

Le dije que iba a besarla;
bajó, serena, los ojos
y me ofreció sus mejillas
como quien pierde un tesoro.

-Caían las hojas muertas,
en el jardín silencioso,
y en el aire erraba aún
un perfume de heliotropos-.

No se atrevía a mirarme;
le dije que éramos novios,
…y las lágrimas rodaron
de sus ojos melancólicos.

Juan Ramón Jiménez

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schloss Ruegers 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


O mio babbino caro,
mi piace, è bello bello,
voâ? andare in Porta Rossa
a comperar lâ? anello!
Si, si, ci voglio andare!
E se lâ? amassi indarno,
andrei sul Ponte Vecchio
ma per buttarmi in Arno!
Mi struggo e mi tormento,
O Dio! Vorrei morir!
Babbo, pietà, pietà!
Babbo, pietà, pietà

Giacomo Puccini, Giovacchino Forzano, Frank Peterson

– Maria José –

Danke für die Einladung an das schöne Wasserschloss Laudon 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Fa leszek, ha fának vagy virága.
Ha harmat vagy: én virág leszek.
Harmat leszek, ha te napsugár vagy…
Csak, hogy lényink egyesüljenek.
Ha, leányka, te vagy a mennyország:
Akkor én csillagá változom.
Ha, leányka, te vagy a pokol: (hogy
egyesüljünk) én elkárhozom.

Sándor Petófi

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schloss Eckartsau 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nur eine Stunde von Menschen fern,
Nur eine einzige Stunde!
Statt der tönenden Worte des Waldes Schweigen,
Statt des wirbelnden Tanzes der Elfen Reigen,
Statt der leuchtenden Kerzen den Abendstern,
Nur eine Stunde von Menschen fern!

Nur eine Stunde im grünen Wald,
Nur eine einzige Stunde!
Auf dem schwellenden Rasen umhaucht von Düften,
Gekühlt von den reinen balsamischen Lüften,
Wo von ferne leise das Echo schallt,
Nur eine Stunde im grünen Wald!

Nur eine Stunde im grünen Wald,
Nur eine einzige Stunde!
Wo die Halme und Blumen sich flüsternd neigen,
Wo die Vögel sich wiegen auf schwankenden Zweigen,
Wo die Quelle rauscht aus dem Felsenspalt,
Nur eine Stunde im grünen Wald!

🌟Sisi🌟

Auguste Kurs

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Foto: Bertl Jost


Ich fliehe vor der Welt sammt ihren Freuden,
Und ihre Menschen stehen mir heut‘ fern;
Es sind ihr Glück mir fremd und ihre Leiden;
Ich wandle einsam, wie auf anderm Stern.

Was einst mich schmerzte, wurde mir nun teuer
Zum Paradies ward die Verlassenheit;
Entfalten kann mein Geist die Schwingen freier,
Fremd sind ihm alle Erdenseelen heut‘!

🌟Sisi🌟

Elisabeth von Österreich

Vielen Dank an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Loué soit le Seigneur Jésus Christ, fils du Dieu
vivant.
Tu es le rédempteur du monde, notre Seigneur et
Sauveur.
Viens Jésus à notre aide pour que nous puissions
vivre avec toi en toute éternité et accéder au royaume
de ton Père.
Ainsi soit-il!

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


And as she lookt about, she did behold,
How over that same dore was likewise writ,
Be bold, be bold, and every where Be bold,
That much she muz’d, yet could not construe it
By any ridling skill, or commune wit.
At last she spyde at that roomes upper end,
Another yron dore, on which was writ,
Be not too bold; whereto though she did bend
Her earnest mind, yet wist not what it might intend.

🌟Sisi🌟

Edmund Spenser – the Fairy Queen

Vielen Dank Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Kein Mensch sollte Angst vor Hunden haben müssen und kein Hund sollte Angst vor Menschen haben müssen!

🌟Sisi🌟

Suse Freiberg

Vielen Dank an die bezaubernde Alice und Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wie die zarten Blumen willig sich entfalten
und der Sonne stille halten,
laß mich so
still und froh
deine Strahlen fassen
und dich wirken lassen.

🌟Sisi🌟

Gerhard Tersteegen

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Foto: Bertl Jost


When you cried, I’d wipe away all of your tears
When you’d scream, I’d fight away all of your fears
And I held your hand through all of these years
But you still have all of me

Ben Moody / David Hodges / Amy Lee

– Maria José –

  Danke für die Einladung an das wunderschöne Wasserschloss Totzenbach

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


An die Gaffer
Ich wollt´, die Leute liessen mich
In Ruh´ und ungeschoren,
Ich bin ja doch nur sicherlich
Ein Mensch, wie sie geboren.
Es tritt die Galle mir fast aus,
Wenn sie mich so fixieren;
Ich kröch´ gern in ein Schneckenhaus
Und könnt´ vor Wut krepieren.
Gewahr´ ich gar ein Opernglas
Tückisch auf mich gerichtet,
Am liebsten sähe ich gleich das,
Samt der Person vernichtet.

🌟Sisi🌟

Elisabeth von Österreich
(Winterlieder: Cromer, Norfolk 1887)
– Eichinger.ch

Vielen Dank an das schönste aller Schlösser Schloß Schönbrunn ❤

Video sternenkaiserin.com – Marie


I wanna be like other girls!
Climb up a tree like other girls can

Just to be free like other girls
Get to be!

To slouch when I sit!
To eat a whole cake!
Feel the sun on my feet!
Get dirty!
Act silly!
Be anything I want to be
Dance around!
In my underwear!
To run really fast!
To get rid of this fan!
To eat a whole cake!
Get crazy!

No escorts!
No manners!
No nursemaids!
No worries!
No hands folded perfect
Like holding a lily
No pinchy shoes!

I wanna be like other girls
Scrape up my knee like other girls can
Just to be free like other girls
Get to be

To speak for myself
To sing way off key!
Marry someone I’ve met who loves me for me…

Alexa Junge / Jeanine Tesori

– Maria José –

Danke für die Einladung an das wunderschöne Wasserschloss Laudon

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Te voltál egyetlen virágom;
Hervadt vagy: puszta életem.
Te voltál fényes napvilágom;
Lementél: éj van körülem.
Te voltál képzeményim szárnya;
Megtörve vagy: nem szállhatok.
Te voltál vérem forrósága;
Megh?ltél: oh, majd megfagyok.

Sandor Petofi

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Er ist gekommen
In Sturm und Regen;
Ihm schlug beklommen
Mein Herz entgegen.
Wie konnt‘ ich ahnen,
Daß seine Bahnen
Sich einen sollten meinen Wegen.

Er ist gekommen
In Sturm und Regen;
Er hat genommen
Mein Herz verwegen.
Nahm er das meine?
Nahm ich das seine?
Die beiden kamen sich entgegen.

Er ist gekommen
In Sturm und Regen;
Nun ist entglommen
Des Frühlings Segen.
Der Freund zieht weiter;
Ich seh‘ es heiter;
Denn er bleibt mein auf allen Wegen!

🌟Sisi🌟

Friedrich Rückert

Vielen Dank an Schlosspark Laxenburg

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017 


Denk an mich,
Denk an mich zärtlich,
Wie an einen Traum
Erinn’re dich
Keine Macht trennt uns
Außer Zeit und Raum
An dem Tag,
Wann er auch kommen mag,
An dem du Abschied nimmst von mir
Lass das Gestern weiterleben
Schließ es ein in dir!

🌟Sisi🌟

Denk an mich – das Phantom der Oper
Andrew Llyod Webber

Danke an die wundervolle Oper Graz

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Etwas in mir ist anders,
etwas in mir erwacht;
ich halt‘ die Regeln nicht ein, die mir ein and’rer macht.
Ich habe mich entschieden:
ich träum‘ nicht länger, ich leb‘.
Ich schließe meine Augen,
ich lass‘ los und schweb‘.

Und fühl‘ mich frei, so frei und schwerelos.
Nur mir noch treu und frei und schwerelos.
Du fängst mich nicht mehr ein.

🌟Sisi🌟

Frei und schwerelos – Wicked, das Musical
Stephen Schwartz

Vielen Dank an Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Man sollte an die Vergangenheit denken, ohne sich mit allzu schwermütiger Sehnsucht in sie zu versenken.

🌟Sisi🌟

Vincent van Gogh

Vielen Dank an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nun ist es Herbst, die Blätter fallen,
Den Wald durchbraust des Scheidens Weh;
Den Lenz und seine Nachtigallen
Versäumt ich auf der wüsten See.

Der Himmel schien so mild, so helle,
Verloren ging sein warmes Licht;
Es blühte nicht die Meereswelle,
Die rohen Winde sangen nicht.

Und mir verging die Jugend traurig,
Des Frühlings Wonne blieb versäumt;
Der Herbst durchweht mich trennungschaurig,
Mein Herz dem Tod entgegenträumt.

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

Vielen Dank dem wunderschönen Schloß Schönbrunn

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, jetzt trödel nicht so. Ich möchte die Ausstellung sehen.“

„Majestät, die ist aber im anderen Saal.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wunderschönen Albertina Museum für die Einladung 💜.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


„Wer nie einen Hund gehabt hat, weiß nicht, was lieben und geliebt werden heißt.“

🌟Sisi🌟

Arthur Schopenhauer

Vielen Dank an das Südbahnhotel Semmering

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich liebe den Herbst; seine Traurigkeit stimmt gut zu Erinnerungen.
Wenn die Bäume entlaubt sind, wenn der Abendhimmel noch in den tiefroten Farben glüht, die einen goldigen Schein über das Heu werfen, dann sieht man mit Entzücken alles verlöschen, was jüngst noch im Herzen brannte.

🌟Sisi🌟

Gustave Flaubert

Vielen Dank an Schloß Schönbrunn

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Abend wards und wurde Morgen,
Nimmer, nimmer stand ich still,
Aber immer bliebs verborgen,
Was ich suche, was ich will.

🌟Sisi🌟

Friedrich von Schiller

Vielen Dank an Schloss Ruegers

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Majestät, husten schon wieder! Um Gottes Willen! Laufen Sie nicht so und bitte legen Sie ein Schultertuch um!“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wundervollen Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung. Wir freuen uns, auf den Sissi-Tag am 20.10.2018 💜.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Wie vom Sturm verweht,
So das Leben vergeht;
Wie der Tag nicht weilt,
So das Glück enteilt;
Wie der Abend sinkt,
So der Tod uns winkt.

🌟Sisi🌟

Friedrich Wilhelm Gubitz

Vielen Dank an das Albertina Museum

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Wie rafft ich mich auf in der Nacht, in der Nacht,
Und fühlte mich fürder gezogen,
Die Gassen verließ ich, vom Wächter bewacht,
Durchwandelte sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Das Tor mit dem gotischen Bogen.

Der Mühlbach rauschte durch felsigen Schacht,
Ich lehnte mich über die Brücke,
Tief unter mir nahm ich der Wogen in Acht,
Die wallten so sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Doch wallte nicht Eine zurücke.

Es drehte sich oben, unzählig entfacht,
Melodischer Wandel der Sterne,
Mit ihnen der Mond in beruhigter Pracht,
Sie funkelten sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Durch täuschend entlegene Ferne.

Ich blickte hinauf in der Nacht, in der Nacht,
Ich blickte hinunter aufs neue:
O wehe, wie hast du die Tage verbracht!
Nun stille und sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Im pochenden Herzen die Reue!

🌟Sisi🌟

August von Platen-Hallermünde

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Foto: Andrea Lobüscher


Unsere Sternenkaiserin im Sisi-Schloss (ehemals Rudolfsvilla) in Reichenau an der Rax. 

Vielen Dank dem wundervollen Sisi-Schloss für die Einladung. 

Video: sternenkaiserin.com – Marie 

Elisabeth – ein Musical geht um die Welt

Als 1955 der Sissi Film mit Romy Schneider über die Kinoleinwand flimmerte, konnte keiner erahnen, was das einmal auslösen würde. Was 1956 und 1957 mit Teil 2 und 3 noch weiter verkitscht wurde, wurde 1992 komplett anders dargestellt. Fans von Kaiserin Elisabeth haben zuerst das Musical gesehen und sich danach erst mit Elisabeth als Person beschäftigt.

Foto: Amazon.de

Das Musical hat einen regelrechten Hype ausgelöst. Einen Hype, der bis heute ungebremst ist.

Am 3.9.1992 wurde in Wien im Theater an der Wien, unter dem scheidenden Intendanten Peter Weck, das Musical Elisabeth aus der Taufe gehoben. Ein Welterfolg, der anfangs so gar nicht die Kritiker ansprach. Im Gegenteil. Nach der Premiere war der Hohn und Spott hoch. Aber beginnen wir von vorne.

Peter Weck, Foto: @APA (Archiv)

„Mit Michael Kunze hatte ich die Idee für ein neues Musical besprochen, das wir in den Vereinigten Bühnen Wien produzieren wollten. Bei unseren Gesprächen landeten wir plötzlich bei – Michael Kunze brachte diese Idee ein – Kaiserin Elisabeth. Da ich selbst ja beim ersten Teil der Sissi-Filme mitgewirkt hatte, war es mir ein Anliegen, Kaiserin Elisabeth in unserer Version ohne jede Kitschverbrämung, als nicht als lieblich verzuckertes Geschöpf, sondern auf Basis der damals dank Historikerin Brigitte Hamann neu vorliegenden historischen Erkenntnis mit allen ihren Eigenheiten auf die Bühne zu bringen.“ (1) Peter Weck über die Entstehungszeit von Elisabeth, an der er selbst 2 Jahre beteiligt war.

„Alle tanzen mit dem Tod, doch niemand wie Elisabeth…“ Ihre Zeitgenossen stehen in Lumpen und mit schwarzem Spitzentuch über dem Gesicht auf der Bühne und reden „immer noch von Elisabeth“.
So beginnt das Stück – naja mehr oder weniger. Eigentlich ist zuvor noch ein Prolog mit Lucheni, der von einem unsichtbaren Richter gefragt wird, warum er ausgerechnet Kaiserin Elisabeth umgebracht habe. Er beantwortet die Frage mit „…weil sie es wollte“.

Man mag glauben, dass dies ein Satz ist, den tatsächlich ihre Zeitgenossen über sie gesagt haben. Aber die Texte und die Musik stammen von niemand geringeren als von Michael Kunze und Sylvester Levay, die zuvor die Schlagergemeinde mit ihren Songtexten und Musiktitel aufzumischen wussten. „Fly Robin fly“ wurde (und ist) ein Welthit.

Michael Kunze, Foto: Alexander Ch. Wulz

„Mit dem Blick auf die bevorstehende Milleniumswende wollte ich etwas über den Untergang des Habsburgerreiches schreiben. Ich bin studierter Historiker, und daher interessierten mich die Parallelen von Gegenwart und Vergangenheit. … Auch „Sisi“ wurde zwangsläufig erwähnt. Ich hatte allerdings nicht die geringste Lust, die unglückliche Kaiserin zur Hauptfigur einer Dramatisierung zu machen. Zu abschreckend war die Vorstellung, gegen das Klischee einer Filmfigur der 50er Jahre ankämpfen zu müssen. … Ich las alles über die Zeit vor und nach 1900, was mir in die Hände kam. Darunter waren die Tagebuchblätter des Vorlesers Constantin Christomanos. Darin fesselte mich eine Episode. Christomanos schildert, wie er Elisabeth nach einem Sturm an der Reling ihrer Jacht trifft. Sie weist ihn auf einen Möwenscharm hin, der dem Schiff folgt. Es seien immer dieselben Möwen, behauptet sie. Woran sie das erkenne, fragt der Vorleser. An der schwarzen Möwe in der vorderen Reihe. Die sei ihr vertraut. Als ich das las, wurde mir schlagartig klar, dass Elisabeth sich selbst als schwarze Möwe sah. Als Symbol des Untergangs. Von diesem Moment an wollte ich sie, allen Problemen zum Trotz, zur Hauptfigur des Werkes machen. ….“ (2) Michael Kunze im Interview, wie Elisabeth – das Musical entstand. 7 Jahre sollte die Entstehung dauern; man kann also nicht sagen, dass sich Michael Kunze und Sylvester Levay das Stück leicht gemacht haben.

Harry Kupfer, Foto: Lewin-Management.com

Harry Kupfer, der kongeniale Regisseur dieses Erstlingswerks von Peter Wecks „Vereinigte Bühnen Wien“, erinnert sich an die Begegnung und wie alles begann: „Die Oper ist mein eigentliches Spezialgebiet. … Ich hatte in Wien eine Produktion an der Staatsoper, wir hatten nachts gefeiert und auf dem Weg zur U-Bahn traf ich Peter Weck. Wir kannten uns zu diesem Zeitpunkt nicht persönlich, doch er sprach mich an. … Er fragte mich: „Haben Sie nicht mal Lust, ein Musical zu machen?“, und meine Antwort war: „Ja, wenn es ein gutes Stück ist, nicht so etwas, wo Musiknummern zu einer dürftigen Handlung zusammengeschmissen sind, würde ich das machen. Darauf er: „Ich hab eins, „Elisabeth“. Da ist mir erst einmal der Kamm geschwollen, weil ich natürlich gleich an diese schrecklichen Sissi-Filme mit Romy Schneider dachte. Doch Weck meinte, das sei ganz anders, Michael Kunze und Sylvester Levay seien die Autoren und er würde mir das Libretto gleich morgen ins Hotel schicken. Das hat er dann auch getan, ich habe es gelesen und fand es gar nicht so schlecht….“ (3)

Der Rest ist Weltgeschichte.

Als er die Rolle von Elisabeth schrieb, musste er nach einem roten Faden im Stück suchen. Und so betrachtete Michael Kunze das Bild von Luigi Lucheni, der grinsend in die Kamera sah. Der jemanden getötet hatte, den er weder kannte, noch verstand. Das Opfer sollte jemand ganz anderer (Herzog d’Orléans) werden, als dieses nicht auftauchte, stach er auf die berühmte Frau ein, die weltpolitisch nie in Erscheinung trat.

Ethan Freeman, Foto: Jean-Marie Bottequin

Lucheni wurde der Erzähler eines Lebens. Ihres Lebens. Er verhöhnt ihr Leben und alle die sich rund um sie scharrten. Mit Gemeinheiten – auch in Richtung Publikums – spart er nicht. In „Kitsch“ bekommt das Publikum das zu spüren, was bis heute gilt: Die Sammelleidenschaft und die Begaffung einer Frau, die bis heute ein Geheimnis ist, ebnete zumindest nach 1955 nie wieder ab.

Gerade bei der jungen Kaiserin Elisabeth war das Interesse anfangs riesengroß. Das Volk wollte sein Recht an der jungen schönen Kaiserin haben; als diese floh und sogar ihre Kinder zurückließ, ebnete das Interesse immer mehr ab. Zu ihrem 50sten Geburtstag erschien lediglich ein kleiner Artikel in der Zeitung, dass die Kaiserin Geburtstag habe. Das Volk in der Dynastie Österreich-Ungarn nahm sie überhaupt nicht mehr wahr.

Mit den Sissi-Filmen jedoch begann ein Hype, der auch Elisabeth – das Musical nicht töten konnte. Bis heute stehen Elisabeth Häferl weltweit in Kästen, hängen Bilder an den Wänden und Postkarten stehen an Souvenirständen zum Kauf bereit. Auch Tattoos mit Sisi Schriftzug oder Konterfei sind mir schon begegnet.

Der „Kitsch“ kennt keine Grenzen. Luigi Lucheni hat im Stück recht, wenn er Schokolade in die Menge schmeißt und höhnisch dabei lacht, wenn er sieht, dass die Menge im Publikum gierig danach greift.

Ethan Freemann Foto: @angelofmusical

Aber lassen wir Ethan Freeman zu Wort kommen: „Ich flog zu den Auditions nach Wien. … Ich wurde mit einem musikalischen Leiter weggeschickt, um mit ihm „Kitsch“ zu erlernen, was ich dann noch am selben Tag mit den Noten in der Hand präsentiert habe. Ich kann mich erinnern, dass ich vorm letzten „Kitsch“ so richtig fies gelacht habe, das war wohl infektiös und damit war die Sache wohl entschieden. Ich hatte scheinbar für die Kreativen die richtige Kombination von Kraft, Gewalt-Potential, Aussehen und Stimme…“ (4)

Sylvester Levay verstand es wie kein anderer, das Stück mit seiner Musik zu beseelen. Man meint manchmal sogar, die reale Elisabeth von hören, wenn sie von dem „Kirschbaum“ träumt, auf den sie nicht darf, weil Maman eine Gesellschaft erwarte und ihr Vater die Zither nimmt und aus Possenhofen flüchtet. Die 15jährige Sisi sitzt verlassen am Boden und träumt von „Gedichten schreiben und Reiten mit dem Wind“ und hofft darauf, dass ihr geliebter, von ihr angehimmelter Vater sie mitnimmt.

Uwe Kröger Foto: Alexander Ch. Wulz

Doch Herzog Max hat wie immer kein Einsehen mit seiner Lieblingstochter. Sisi bleibt traurig zurück und muss sich dem strengen Ton ihrer Gouvernante hingeben und sich umziehen gehen…

Michael Kunze tat sicherlich Recht daran, Elisabeth mit dem Tod kokettieren zu lassen. Ihre Todessehnsucht erahnt man schon an ihren frühen Gedichten. Als ihr Schwarm Richard Graf von Schwarzenberg stirbt, schreibt sie Wehklagen in ihr Tagebuch. Hier ist das erste Mal von einer Todessehnsucht zu lesen. Elisabeth war zu dem Zeitpunkt 15 Jahre alt.

Wie sehr sich das verstärkt, sieht man im späteren Verlauf ihres Lebens. Der Tod sollte also ihr Liebhaber sein. Einer der sie versteht, nach dem sie greifen kann, wenn sie ihn braucht, aber ihr niemals zu Nahe kommen darf. Michael Kunze wählte bewusst die Gestalt von Heinrich Heine, um den jungen attraktiven Dichter in Szene zu setzen.

Uwe Kröger, Pia Douwes, Foto: Alexander Ch. Wulz

Langhaarig, blond, androgyn – so schritt der erste Tod 1992 von der Feile zum Totentanz der Zeitzeugen herab. Niemand geringerer als Uwe Kröger besetzte diese Rolle. Dass er der erste Rusty in Starlight Express war, sollte damals niemanden interessieren. Kröger spielte mit der Rolle, mit dem Publikum und löste einen wahren Hype aus – einen den er sich später – nach dem seine Fans sogar Selbstmorddrohungen ausstießen, als er sich die Haare für die Rolle von Chris für Miss Saigon abschneiden ließ – bitter bereuen sollte.

Der Tod der uns alle im gewissen Sinne begleitet, löst einen Machtkampf mit dem Publikum aus. Folgt man ihm oder kann man sich ihm entziehen? In 25 Jahren waren alle Tod-Darsteller blond oder zumindest brünett. Fast alle langhaarig. Nach Uwe Kröger folgten Paul Kribbe, Addo Kruizinga, Felix Martin, Máté Kamarás, Rob Fowler und natürlich der letzte Tod: Mark Seibert – er ist das momentane Sexsymbol der Musicalwelt.

Pia Douwes, Foto: @Alexander Ch. Wulz

Pia Douwes war die erste Elisabeth. Sie lieh ihr Stimme, Aussehen, Charakter und Eigenschaften, die die wahre Elisabeth zu haben schien. Ihre Darstellung ist bis heute unangefochten mit dieser Rolle verwoben und verbunden.

Viele Elisabeths folgten auf 25 Jahre Welterfolg. Die bekanntesten neben Pia Douwes sind natürlich Maya Hakvoort, Annemieke van Dam und die letzte Roberta Valentini.

Fragt man Musicalfans der ganzen Welt, sind sich diese uneinig, wer nun „DIE“ Elisabeth sei. Fragt man mich, würde ich uneingeschränkt Maya Hakvoort nennen. Ihre Stimme hat mich von der ersten Minute an gepackt und ließ mich nicht mehr los. Aber auch Roberta Valentinis Darstellung behagt mir sehr. Sie ist vor allem konstant durchgehend eine Elisabeth, der man jede Station abnimmt. Derselbe „Streit“ entsteht bei den Rollen von Der Tod und Luigi Lucheni. Hier gibt es eigentlich auch nur 2 Antworten für mich: Paul Kribbe war und wird immer „mein“ Tod sein, danach folgt für mich persönlich Mark Seibert. Bei Luigi Lucheni tendiere ich zwischen Bruno Grassini und Kurosch Abbasi, aber auch Serkan Kaya gefiel mir außerordentlich gut. 

Aber was ist nun mit Kaiser Franz Joseph, Kronprinz Rudolf, Erzherzogin Sophie, Graf Grünne, Kardinal Rauscher, Herzogin Ludovika, Néné usw. Viele von ihnen haben eine Stimme bekommen, ein paar sind nur Nebendarsteller und erscheinen wirklich nur am Rande.

Im Prinzip erstrahlt das Musical mit 3 Hauptdarstellern: Elisabeth, Der Tod, Luigi Lucheni. Der Rest ist in Nebenrollen oder winzigen Sequenzen zu sehen.

Pia Douwes, Foto: Jean-Marie Bottequin

Das Hauptlied des ersten Teils ist mit Sicherheit der Song „Ich gehör nur mir“. Hier bricht Elisabeth aus. Hier zeigt sie, dass sie nicht die Person ist, die sich einsperren, quälen, begaffen und berichtigen lässt, wie es allen anderen am Wiener Hofe passen würde. Allen voran natürlich Erzherzogin Sophie oder auch dem Kaiser, der sich weder gegen seine Frau, noch gegen seine übermächtige Mutter durchsetzen kann.

Der Text von „Ich gehör nur mir“, könnte genauso gut aus der Feder von Kaiserin Elisabeth per se stammen. Man könnte meinen, dem Schreiberduo ist dies aufs Notenblatt diktiert worden.
Egal wer dieses Lied im Stück singt – Gänsehaut ist vorprogrammiert. Dieses Lied ist das Herzstück des ersten Teiles, dass was Elisabeth ausmacht.

Aber auch Lieder wie „Milch“ (1992 noch an anderer Stelle als heute), Kaffeehaus-Szene oder „Nichts nichts gar nichts“ sind bezeichnend für den Weg von Elisabeth.

Der wütende Mob vor der Hofburg, der mit Milchkannen beinahe wie auf die Bastille zustürmt und um „Milch“ schreit, während die Kaiserin darin badet. Bezeichnend für ihren Schönheitskult „Unsre Kais’rin soll sich wiegen,
kämmen, pflegen und erfrischen“.

Was wir alle an Sisi bewundern ist ihre Schönheit, ihr ambivalenter Charakter, ihr exzessives Leben. Das Leben des Volkes aber berücksichtigen wir im Grunde unseres Herzens nicht, wenn wir die Bilder dieser strahlenden Schönheit in den Krinolinenkleidern bewundern. Das Volk hungert, friert und hat kaum das Nötigste, während Sisi in Milch badet, weil das ihrem Teint zu Gute kommt.

Wer jetzt das ungarische Krönungslied „Wenn ich tanzen will“ in der Aufzählung vermisst, wird bitter enttäuscht sein, wenn ich sage, dass dieser Song 1992 noch nicht auf der Welt war.

Uwe Kröger mit Rudolf-Darsteller, Foto: Alexander Ch. Wulz

Erst im späteren Verlauf der Geschichte kommt Kronprinz Rudolf vor. Zuerst als kleiner Junge, der verzweifelt nach seiner Mutter weint. Natürlich ist es „der Tod“ der den Kleinen tröstet, denn Rudolf hat die Melancholie seiner Mutter geerbt.

Im weiteren Verlauf wird im Duett „Wenn ich dein Spiegel wär“ klar, dass die Mutter ihren Sohn weder verstehen will, noch ihn jemals verstanden hat. Ihre Arroganz und Verbitterung gegenüber dem verzweifelnden Sohn wird mit Minute zu Minute klarer.

Bezeichnend ist es natürlich, dass der Tod in Gestalt mit einem verkleideten Todesengel der Mary Vetsera darstellt, auf Rudolf lauert. Der Schuss ist nur der Anfang von einem Ende, das schon lange vorher eingeläutet wurde.

Wenn Elisabeth weinend am Sarg ihres Sohnes, der sich durch die Bühnenkonstruktion langsam in die Erde absenkt, zusammenbricht ist meistens ein Raunen im Publikum zu hören: „Die arme Mutter…“
Die arme Mutter die mit „Rudolf, wo bist du“ ihre letzten Jahre einläutet. Depressiv, einsam, schwarz gekleidet, flieht sie vor ihrem eigenen Ich.

Pia Douwes, Viktor Gernot Foto: Alexander Ch. Wulz

Auf Cap Martin versucht ein alter, gebrochener, wehklagender, zerbrechlich wirkender Kaiser Franz Joseph seine Sisi noch einmal zur Umkehr zu bitten. Das Duett „Zwei Boote in der Nacht“ ist bezeichnend für das letzte Kapitel, für die Verbitterung Elisabeths niemals Verzeihen zu können.

Danach folgt unweigerlich Luigi Lucheni, der nach einem fürchterlichen Alptraum Kaiser Franz Josephs, wo er den Tod Elisabeths vor Augen hat, vom Tod die Feile in die Hand geworfen bekommt und losstürmt.

Bim-bim… die Schiffsglocke. Elisabeth und „der Schleier fällt“. Der Tod hat endlich seine Sisi im Arm, sie gibt sich dem hin, was sie Jahrzehntelang erträumt und sich nicht getraut hat: zu sterben…

Pia Douwes, Foto: Alexander Ch. Wulz

Im Grunde ist damit die Geschichte erzählt, auch wenn ich hier natürlich Szenen ausgelassen habe, die unweigerlich dazugehören; aber wir möchten euch ja noch den Triumphzug quer durch die Welt erzählen…

Die komplette Cast der Weltpremiere am 3.9.1992 war:

Kaiserin Elisabeth                               Pia Douwes
Der Tod                                                  Uwe Kröger
Luigi Lucheni                                        Ethan Freeman
Kaiser Franz Joseph                            Viktor Gernot
Erzherzogin Sophie                              Else Ludwig
Kronprinz Rudolf                                 Andreas Bieber
Kronprinz Rudolf Kind                       Markus Neubauer
Herzog Max in Bayern                        Wolfgang Pamperl
Herzogin Ludovika/Frau Wolf          Christa Wettstein
Helene von Wittelsbach                      Rebecca Rashid
Ludwig Graf Grünne                            Peter Faerber
Kardinal Rauscher                                Dean Welterlin
Felix Fürst zu Schwarzenberg            Harald Hofbauer
Baron Hübner                                       Günther Schulz
Baron Kempen                                      Eric Minsk
Gräfin Sztáray                                       Nicole Sieger
Gräfin Esterhazy-Liechtenstein        Isabella Fritdum
Maximilian von Mexiko                      Stanislaus Meus
Mary Vetsera                                         Marion Wilmer
Junger Ungarischer Adeliger             Frank Lohmann
Graf Andrássy und Graf Bathyány    Aris Sas
Fanny Feifalik                                       Gabriela Kuhn
Eine Hofdame                                       Marika Lichter
Eine Gouvernante                                 Ina Retzbach
Ein Professor                                         Christian Hauser
Fräulein Windisch                                Jasna Ivir
Todesengel                                             Michael Bernhard, Steven Bernier, Theresa Bommer, Daniela Colantuono

Kreativ Team
Regie                                                       Harry Kupfer
Musikalische Leitung                          Caspar Richter
Choreographie/Musical Staging       Dennis Callahan
Bühnenbild                                            Hans Schavernoch
Kostüme                                                 Reinhard Heinrich
Lichtgestaltung                                     Hans Toelstede
Tongestaltung                                       Erich Dorfinger

Nach dem tosenden Applaus des Premierenpublikums der Schock. Die Presse verriss das Stück, Peter Weck und alle Darsteller. In den Feuilletons der Zeitungen stand sowas wie: „Was für ein Kaiserinnen-Schmarren“ (Presse), die weiter schrieb: „Nichts, aber auch wirklich gar nicht, haben die Autoren unternommen, um der Gefahr der Verkitschung zu entgehen.“ „Munter geht die Sissi unter“, hieß die andere Schlagzeile. „Sie sind aber auch allesamt, die Darsteller von geringem Format (Kurier). „Was einst vom Hauch der Hohen Kunst umfächelt war, hier brettert Kupfer die gleichen Mittel, nur etwas angeschmuddelt auf die Bühne“  (Der Standard), „Kunzes Text macht Elisabeth zum Nachtschattengewächs. Ein großer Musicalwurf ist es nicht! (Kronen Zeitung) usw.

Doch was die Kritiker nicht bedachten war das Publikum. Elisabeth wurde wie kein 2tes Musical zuvor und danach geliebt. Einzig „Tanz der Vampire“ kann denselben Erfolg verbuchen, wie Elisabeth 1992. Aber Tanz der Vampire eröffnete erst am 4.10.1997, mit einem grandiosen Steve Barton, die Pforten. Übrigens – Happy Birthday Tanz der Vampire – zum 20. Geburtstag. Aber ich schweife ab…

Peter Weck erzählt: „Das Medienecho war für die Darsteller natürlich furchtbar deprimierend. Um mein Ensemble zu trösten und zu beruhigen, allen das verdiente Lob auszusprechen, ging ich damals von Garderobe zu Garderobe und habe Künstlerinnen und Künstler aufgebaut und ihnen versichert, dass diese Kritiken nicht gegen sie, sondern einzig und allein gegen mich gerichtet seien. … Der Erfolg beim Publikum aber wog alles auf, und Elisabeth hat letztendlich bewiesen, dass ein „Kaiserinnen-Schmarrn“ kein Schmarrn sein muss.“ (5)

Maya Hakvoort Foto: Alexander Ch. Wulz

Die Saison von Elisabeth dauerte 4 Jahre und wurde bis am 25.4.1998 gespielt. Mozart löste Elisabeth im Elisabeth Jahr ab – zum 100jährigen Todestag von Kaiserin Elisabeth (10.9.1998) ertönte Mozart aus den Mikrophonen der VBW Darsteller.

Ab 1994 übernahm Maya Hakvoort die Rolle der Elisabeth und spielte diese bis zum 25.4.1998. Mit ihr gingen und kamen neue Gesichter. Uwe Kröger spielte noch eine Zeitlang, genauso wie Andi Bieber, Viktor Gernot, aber auch sie wurden durch Paul Kribbe, Thomas Harke oder Leon van Leeuwenberg mit der Zeit ersetzt und auch hier gab es später wieder Castwechsel.

Pia Douwes, Uwe Kröger, Foto: Theater des Westens

Pia Douwes über ihre Rolle: „Ich war zunächst platt, ich war fertig. Diese Rolle hat mich sehr mitgenommen – aber auch diese Frau. Ich erkenne mich in ihr. Ich verstehe ihre Depressivität, und wie es ist, manchmal überfordert zu sein, mit zu vielen Menschen. Ich verstehe ihre Tierliebe, Liebe zur Natur und zu Sprachen. Ich habe sie so gut verstanden, dass ich sie mit nach Haus genommen habe, und musste erst nach und nach lernen, sie im Theater zu lassen.“ (6)

Über die Rolle zum „Tod“ befragt, die er nachhaltig kreiert hatte, gab Uwe Kröger die Antwort: „Bei der Erarbeitung der Rolle hat mir sehr geholfen, dass Harry Kupfer eine ganz präzise Vorstellung von dem hatte, was der Tod macht – vor allem in „Der letzte Tanz“. Das ist der Bruch des Surrealen – ein Geist zu sein, für den es sich seltsam anfühlt, menschlich zu sein. Man ist ein Gott des Universums, der unfassbare Gevatter Tod – und doch hat man so etwas wie menschliche Gefühle. Die Figur darf nie eindimensional werden – das war Harry Kupfer ganz wichtig.“ (7)

Ichiro Maki (Tod), Hanafusa Mari (Elisabeth) 1996, Japan, Foto: @Takarazuka Revue Theater

Was danach folgte, ist legendär für dieses Stück. Es ging um die Welt.

Seit 16.2.1996 (immer wieder mit Unterbrechungen) spielt Elisabeth in Takarazuka Revue Theater in Takarazuka; also in Japan.

Ungarische Aufführung Foto: RoseDiMontague

Am 17.8.1996 folgte die Aufführung in Ungarn. Die Freilichtbühne Szeged war dabei das Ziel. Ab 6.10.1996 wurde es dann im Operettenhaus Budapest gespielt.

Die schwedische Aufführung fand am 30.9.1999 ihre Premiere. Im Musikteatern i Vármland in Karlstad wurde es dann bis zum 9.1.2000 gezeigt.

Pia Douwes in Scheveningen, Foto: Joop van den Ende Theaterproducties

Auch in Holland hielt das Stück Einzug. Genauer gesagt in Scheveningen im Circustheater wurde es ab 21.11.1999 bis 22.7.2001 gespielt. 1999 übernahm die Rolle niemand geringerer als Pia Douwes.

Am 6.6.2000 war im Imperial Garden Theater in Tokio/Japan die Premiere.

Uwe Kröger und Pia Douwes in Essen, Foto: tansytrading.weebly.com

Deutschland musste bis zu seiner Erstaufführung bis ins Jahr 2003 warten. Essen war das auserkorene Ziel. Das Colosseum Theater lud ab 22.3.2001 bis 29.6.2003 zum Musical ein. Elisabeth und Der Tod wurden von Pia Douwes und Uwe Kröger dargestellt.

Zum 10. Jahrestag des Stückes, lud man die illustren Gäste ins Wiener Konzerthaus. Das Konzert fand am 21.10.2002 statt. Besetzung waren u.a. Pia Doues, Maya Hakvoort, Uwe Kröger, Felix Martin, Ethan Freemann, Thomas Borchert, Viktor Gernot, Else Ludwig, Andi Bieber und Wolfgang Pampel. Viktor Gernot schlüpfte zum definitiv letzten Mal in die Uniformsjacke. Er verließ bereits 1997 das Genre Musical, um ab diesem Zeitpunkt mit den Hektikern Karriere zu machen. Mittlerweile ist er ein gefeierter Comedian und Solokünstler.

Maya Hakvoort und Maté Kamarás, Foto: @VBW

Ab 6.10.2003 bis 4.12.2005 kam Elisabeth wieder zurück nach Wien. Maya Hakvoort übernahm erneut die Elisabeth. Máté Kamarás wurde Der Tod und Serkan Kaya Luigi Lucheni.

André Bauer, Maté Kamarás, Maya Hakvoort, Foto: Alexander Ch. Wulz

Maya Hakvoort über die Rolle ihres Lebens: „Ich wollte so nah wie möglich an das Original herankommen. Ich wollte zeigen, wer Elisabeth wirklich war. Um das auf der Bühne glaubhaft zu vermitteln, habe ich wahnsinnig viel über sie gelesen und bin an viele Orte, an, welchen sie auch war, gereist. Ich war auf Korfu, Madeira, natürlich in Bad Ischl und Wien. Aber auch im Schloss Gödöllö in Ungarn und auch sonst bin ich viel durch Ungarn gereist, da ich wusste, wie viel Elisabeth dieses Land bedeutete.“ (8)

Maya Hakvoort vor dem Schloss Miramare in Triest, Foto: Rolf Bock

2x gastierte Elisabeth in Triest im Schloss Miramare. Vom 21.7. – 27.7.2004 und vom 31.7. – 6.8.2005. Beide Male begrüßte Maya Hakvoort ihr Publikum. Ihr zur Seite standen Thomas Borchert als Der Tod und Bruno Grassini als Luigi Lucheni.

Nach Deutschland kehrte es am 6.3.2005 zurück. Im Apollo Theater in Stuttgart gastierte es bis zum 17.9.2006. Nur einige Gastvorstellungen wurden von Pia Douwes gespielt.

Thérèse Karlsson, Tomi Metsäketo. Foto: Turun kaupunginteatteri, Robert Seger

Auch das finnische Publikum durfte sich über unsere Kaiserin Elisabeth freuen. Vom 23.9.2005 bis 30.12.2006 wurde es in Turku im Turun Kaupunginteatteri gespielt.

 

 

 

Willemijn Verkalk, Christoph Goetten, Foto: Thuner Seespiele

Die Schweizer Fangemeinde freute sich über Elisabeth in Thun bei den Thuner-Seespielen. Es gastierte vom 19.7. bis 30.8.2006 auf der wunderschönen Seebühne.

Pia Douwes, Uwe Kröger, Berlin Foto: Theater des Westens

Uwe Kröger und Pia Douwes kehrten als Der Tod und Elisabeth nach Berlin auf die Bühne zurück. Vom 20.4. bis 27.9.2008 feierten sie im Theater des Westens furiose Erfolge.

 

 

 

Annemieke van Dam, Foto: @VBW

Annemieke van Dam übernahm erstmalig die Rolle bei der großen Europatournee, die sie vom 17.10.2008 bis 25.4.2010 durch Zürich, Antwerpen, München, Frankfurt, Bremen, Bregenz und Düsseldorf führen sollte. Der Tod wurde Oliver Arno, aber auch Uwe Kröger übernahm immer wieder Gastauftritte.

Die zweite Europatournee wurde am 11.10.2011 gestartet und lief bis zum 6.5.2012. Die Städte waren: Köln, Frankfurt, München, Basel, Essen, Bremen, Chemnitz, Erfurt, Leipzig, Dresden, Triest.

Annemieke van Dam übernahm wieder die Elisabeth und Der Tod wurde niemand geringerer als Mark Seibert. Man kann sagen: Er kam – sang – und siegte. Nach Uwe Kröger sollte kein weiterer Tod diesen Hype miterleben, wie Mark Seibert. Seine weitere Karriere ist bis heute grenzenlos: Mozart, Schikaneder, Tanz der Vampire – um nur einige Stationen zu nennen.

Mark Seibert Foto: @Herbert Schulze

Mark Seibert über die Rolle: „In einem Musical sind die Rollen in gewisser Weise wie ein Korsett vorgegeben. Man hat die Texte, die Songs und auch das „Staging“ – also die Form, wie ein Darsteller in der Szene agieren muss. Die technischen Abläufe sind im Musical sehr klar festgelegt, und diese Vorgaben bieten nicht sehr viel Freiraum. Doch bei der Interpretation einer Rolle wird einem immer ein gewisser Spielraum eingeräumt, innerhalb dessen man agieren und sich entfalten kann. So durfte ich die Rolle des Todes trotzdem mit meiner eigenen Note versehen und sie zu der meinen machen.“ (9)

Und wer glaubt, dass dieser Triumphzug schon alles war, irrt.

Korea Foto: @SCE.PLAY.ssongbs

Selbst Korea war im Elisabeth Fieber. Vom 9.2. bis 13.5.2012, 26.7. bis 7.9.2013 und 14.9. bis 20.10.2013 wurde es an verschiedenen Theatern und Orten aufgeführt. Mit dabei Seoul, Busan, Daegu, Gwangju und Changwon.

Daniela Ziegler, Annemieke van Dam, Foto: @barbara2446

Die 20jährige Jubliäumsproduktion wurde wieder in Wien – diesmal im Raimundtheater – eingeläutet. Vom 5.9.2012 bis 1.2.2014 durfte das Publikum wieder „ihre“ Elisabeth in Wien sehen. Cast war niemand anderer als Annemieke van Dam als Elisabeth, Der Tod Mark Seibert und als Luigi Lucheni war erstmals Kurosch Abbasi in Wien zu sehen. Hier gab es eine ganz besondere Erzherzogin Sophie zu hören. Niemand geringerer als die Grand Dame des Schauspiels und Gesangs Daniela Ziegler – „die“ Norma Desmond aus Sunset Boulevard – übernahm diesen Part.

Roberta Valentini, Maximilian Mann in Shanghai/China, Foto: @Liza Makepise

Plakat zum Konzert in Osaka mit Maya Hakvoort, 2012, Foto: @kultur-channel.at

Aber auch Osaka/Japan durfte sich über ein 20jähriges Jubiläumskonzert freuen. Vom 15.10. bis 22.10.2012 und vom 26.10. bis 31.10.2012 gastierte es erneut in Japan. Mit dabei waren Maya Hakvoort, Máté Kamarás, Lukas Perman, Bruno Grassini, André Bauer usw. 

Als es endlich nach China kam, war der Aufschrei in der Presse riesengroß. Niemals zuvor hat es ein Stück der VBW nach China geschafft. Vom 12.12.2014 bis 11.1.2015 gastierte in Shanghai Elisabeth. Und hier treffen wir auf die vorletzt letzte Elisabeth: Roberta Valentini. „Ihr“ Tod war natürlich Mark Seibert, Luigi Lucheni Kurosch Abbasi.

Roberta Valentini Foto: La Belle/Juliane Bischoff

Roberta Valentini über Elisabeth: „Sie ist eine starke, selbstbewusste und liebende Frau. Viele sagen, dass sie egoistisch sei, was sicher auch in gewisser Weise stimmt. Aber sie ist auch eine einfühlsame und liebende Frau. Diese Balance zu spielen ist schwer und gleichzeitig auch das Reizvolle daran.“ (10)

Mit dieser Besetzung ging die 3te und vorläufig letzte Europatournee los. Vom 25.2.2015 bis 14.2.2016 führte die Tournee nach Essen, München, Linz, Frankfurt und Berlin

Und wer Elisabeth jemals gesehen hat, wird wissen, dass dies nicht die letzte Aufführung gewesen sein wird.

Auch wenn sich das Stück im Laufe der Zeit verändert hat, Lieder hinzugeschrieben, Szenen verschwanden oder umgeändert oder neu platziert wurden, so ist dieses Musical etwas ganz besonderes. Auch, wenn mir persönlich nicht alle Änderungen gefallen und ich so manch Kostüm scheußlich finde – der Charakter ist geblieben. Aber 1992, ja 1992 war etwas ganz besonderes. Und wer dabei war, wird jetzt ein kleines Lächeln auf den Lippen haben… 

Zum Schluss möchte ich noch Sylvester Levay zu Wort kommen lassen, der sicherlich am meisten geprägt wurde. Seine Frau Monika Levay ist eine anerkannte Expertin und Sammlerin. Ihre Original Exponate waren schon oftmals in mehreren Ausstellungen zu sehen; oft wird sie zu Expertisen rund um Kaiserin Elisabeth herangezogen. Sylvester Levay kann Kaiserin Elisabeth gar nicht entfliehen – immerhin bewohnt er einen Teil im Schloss Schönbrunn und hat sie somit täglich vor Augen.

Sylvester Levay Foto: @Privat über ooe.orf.at

„Wir wollten kein Musical, wie es auch wunderbare Stücke am Broadway gibt, schreiben, in denen Lieder von kurzen Texten, in denen die Geschichte erzählt wird, unterteilt werden. Bei uns sollten nur die wichtigsten, kurze Sätze in der Stille wirken, sonst wollten wir immer eine Untermalung, damit die emotioniale Bedeutung und Tiefe der gesprochen Worte durch die Musik noch besser vermittelt wird.“ (11)

Und das können wir so stehen lassen…

Wir Zuseher müssen auch mal DANKE sagen!

Danke lieber Michael Kunze, Sylvester Levay, Peter Weck, Harry Kupfer, Pia Douwes, Uwe Kröger, Ethan Freemann, Maya Hakvoort, Máté Kamarás, Roberta Valentini, Mark Seibert und ALLE anderen (wer nicht aufgezählt wurde, soll sich bitte nicht benachteiligt fühlen).

Danke für wunderbare Theaterstunden. Wir freuen uns bis zur nächsten Aufführung, wenn es heißt…


Alle tanzen mit dem Tod, doch niemand wie …

 

Foto: sternenkaiserin

 

 

~ Marie ~

 


Literarische Hinweise: 

1 – S 299/300, 5 – S 303
Peter Weck
War’s das?
Amalthea 2010, 1. Auflage

2 – S 4, 3 – S 10, 4 – S 35, 6 – S 21, 7 – 27, 8- 99, 9 – S 171, 11 – S 8
Blickpunkt Musical
Elisabeth

10 – S 7
Blickpunkt Musical
Elisabeth – Shanghai & Europa Tournee 2015/16


Text: Marie Festetics, Blickpunkt Musical

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