Tag-Archiv | Krinoline

Träume und Gedichte Februar 2019

Kein Mensch dem Tode entrinnt,
auch dir ward die Stunde bestimmt.
Sehnsucht uns ans Grabe treibt,
wissend dass Erinnerung bleibt.

🌟Sisi🌟

Martina Rose-Hörst

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Tod:
Zeit, dass wir uns endlich sprechen
Zeit, das Schweigen zu durchbrechen
Du kennst mich, ja du kennst mich!
Weisst du noch du warst ein Knabe
Als ich dir versprochen habe
Dass ich dir…immer nah bleib!

Rudolf:
Oh, ich hab dich nie vergessen
Meinen Freund, nach dem ich rufe
Wenn mich meine Ängste fressen

Tod:
Ich kam, weil du mich brauchst!
Die Schatten werden länger
Und doch bleiben alle blind und stumm
Zum Klang der Rattenfänger
Tanzt man wild ums goldene Kalb herum!
Die Schatten werden länger
Es ist fünf vor zwölf
Die Zeit ist beinahe um!

Rudolf:
Zeit den Riss der Welt zu sehen
Könnt ich nun das Steuer drehen
Doch ich muss daneben stehen
Man bindet mir die Hände!

Tod:
Nichts ist schlimmer als zu wissen
Wie das Unheil sich entwickelt
Und in Ohnmacht zusehen müssen

Rudolf:
Es macht mich völlig krank
Die Schatten werden länger
Und die Lieder werden kalt und schrill!
Der Teufelskreis wird enger
Doch man glaubt nur was man glauben will
Die Schatten werden länger
Es ist fünf vor zwölf
Warum

Tod:
Was hält dich zurück
Dies ist der Augenblick
Greif nach der Macht
Tu es aus Notwehr

Rudolf:
Aus Notwehr

Beide:
Die Schatten werden länger
Was geschehn muss das muss jetzt geschehen!
Der Teufelskreis wird enger
Und man muss dem Unheil wiederstehen!
Die Schatten werden länger
Kaiser
Rudolph wird der Zeit entgegen gehn!!!

🌟Sisi🌟

Die Schatten werden länger – Elisabeth, das Musical
Silvester Levay & Michael Kunze

Vielen Dank an die Einladung Schloss Ruegers❤️

Video sternenkaiserin.com – Marie


Das Wort ist ein Fächer! Zwischen den Stäben
blicken ein Paar schöne Augen hervor.
Der Fächer ist nur ein lieblicher Flor;
Er verdeckt mir zwar das Gesicht,
Aber das Mädchen verbirgt er nicht,
Weil das Schönste, was sie besitzt,
Das Auge, mir ins Auge blitzt.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung an die Wiener Börse

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Do not stand at my grave and weep,
I am not there, I do not sleep,
I am the thousand winds that blow,
I am the diamond glint on snow,

I am the sunlight on ripened grain,
I am the gentle autumn rain,
I am the shining star at night,
When you awake to the morning light.

My time has come, I am at rest,
I am the sunset in the west,
I am the clouds that race above,
Where I watch over those I love.

Do not stand at my grave and cry,
I am not there, I do not die,
So hear these words that here I say,
I am the love that guides your way.

🌟Sisi🌟

Mary Frye

Vielen Dank für die Einladung nach Schloss Wallsee

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Es sandte mir das Schicksal tiefen Schlaf.
Ich bin nicht tot, ich tauschte nur die Räume.
Ich leb in euch, ich geh in eure Träume,
da uns, die wir vereint, Verwandlung traf.

Ihr glaubt mich tot, doch dass die Welt ich tröste,
leb ich mit tausend Seelen dort,
an diesem wunderbaren Ort,
im Herzen der Lieben. Nein, ich ging nicht fort,
Unsterblichkeit vom Tode mich erlöste.

🌟Sisi🌟

Mary Fryei

Vielen Dank an Herrn Dompfarrer Toni Faber für die Einladung in die Dompfarre St. Stephan

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Die Liebe schritt, als voll das Mondlicht schien,
Des Paradieses Thymianflur entlang
Und spähte hell umher auf ihrem Gang.
Da sah sie plötzlich unterm Eibenbaum
Alleine wandelnd, redend wie ein Traum,
Den Tod; zum ersten Male sah sie ihn.
Flieh, sprach der Tod; denn dieser Pfad ist mein!
Die Liebe weint‘ und wandte sich, zu fliehn;
Doch scheidend sprach sie: Diese Stund ist dein;
Du bist des Lebens Schatten; wie der Baum
Im Sonnenlicht beschattet rings die Matten,
So wirft im lichtbestrahlten Weltenraum
Das große Leben rings des Todes Schatten;
Der Schatten schwindet mit des Baumes Fall,
Ich aber herrsche ewig ob dem All.

🌟Sisi🌟

Alfred Lord Tennyson

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn man Abschied nimmt
geht nach unbestimmt
mit dem Wind wie Blätter weh’n.
Singt man ein Abschiedslied
das sich um Fernweh dreht 
um Horizonte Salz und Teer.

Wer seine Sachen packt
sucht wo er hin gehört

hat wie ein Zugvogel nicht nur ein Zuhause.
Man lässt vieles hier
Freund ich danke dir
für den Kuss den letzten Gruß.

Ich will weiter geh’n
keine Träne sehn
so ein Abschied ist lang noch kein Tod.

Niemals geht man so ganz
irgendwas von mir bleibt hier
es hat seinen Platz immer bei dir.

🌟Sisi🌟

Trude Herr

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Alte Sehnsucht, junges Hoffen,
Alte Lust und neue Qual!
Und da liegen all sie offen
Bittre Wunden ohne Zahl.
Daß der Funke nicht verglimme,
Unbewußt entfachst du ihn,
Wie soll ich vor deiner Stimme,
Wohin vor mir selber fliehen?

Heut unbändig wildes Glühen,
Heute still wie ein Gebet,
Heut ein schmerzlich banges Mühen,
Und ein Ringen früh und spät!
Schuld ist Hoffen, Schmerz Verzichten,
Und Besitzen bittrer Wahn,
Peinvoll so in Gleichgewichten
Schwankt der Sehnsucht eitle Bahn.

Senke tief die Schwinge nieder,
Laß mich ruhn, geschäft’ger Tag!
Doch die schlummerdurst’gen Lider
Auch die Nacht nicht trösten mag.
Und aufs Neue stets getroffen
Folgt der Flucht in’s Ruhethal
Alte Sehnsucht, junges Hoffen,
Alte Lust und neue Qual!

🌟Sisi🌟

Otto Roquette

Vielen Dank für die Einladung an das wunderschöne Hotel Adria – Meran 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Einen wunderschönen Guten Abend, Ihr Lieben 😘

Graf Pilati hat zum Ball geladen 💃 !

Unsere bezaubernde Sisi hat sich daher besonders schön gemacht und zeigt sich in einem ihrer traumhaft schönen Kleider, die sie stets selbst kreiert und näht.

Oh, ich liebe dieses Kleid, diese wunderschöne fliederfarbene Ballrobe mit dem entzückenden Spitzenbesatz ganz besonders. Damit überstrahlt unsere Sisi Alles und Jeden auf dem Ball des Grafen und wird sich vor Verehrern kaum retten können.

Unsere Marie schildert Euch Näheres zum Kleid.

Habt alle einen schönen Samstagabend 😘

Eure
👑Sophie👑

Vielen Dank für die Einladung an Ruegers ❤

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Hassen ist: Ins Herz den Tod
Mit dem Atem ziehen,
Sehn nur halb des Morgens Rot,
Halb der Blumen Blühen!

Lieben ist: Um sich herum
Gottes Welt verschönen,
Leben im Elysium
Unter Freudentönen;

Haben schon den Himmel hier,
Heiter sehn im Trüben:
Liebe Seele, wollen wir
Hassen oder Lieben?

🌟Sisi🌟

Johann Wilhelm Ludwig Gleim

Vielen Dank an Schloss Fuschl Resort & SPA💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Minnerl ich möcht‘ heute das blaue Kleid, das mit den vielen Schleifen!

Marie, wenn heute Graf Pilati kommt, wird er uns bestimmt über das Fest auf seiner Burg erzählen….“

🌟Sisi🌟

Herzlichen Dank an unseren lieben Freund Graf Pilati für die Einladung nach Schloss Ruegers und die Burg Hardegg💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Abenddämmrung liegt auf meinem Garten –
Und ich blicke mit bewölktem Sinn,
Meinen müden Kopf gelehnt am harten
Fensterrahmen, wie auf Gräber hin.

Und die Geister meiner schönen Stunden
Gehen vorüber, mit gesenktem Blick.
Ach! Schon sind sie fern dahingeschwunden
Ich allein blieb sehnsuchtsvoll zurück.

Mondenschimmer, deine Strahlen kränzen
Meine Stirn nicht mit Beruhigung!
Alle meine Freuden, alle, glänzen
Nur im Schimmer der Erinnerung.

Glück des Lebens! – wer dich fand, der lerne
Dich entbehren: denn so schnell entweicht
Nicht im Sturm die Wolke, die jetzt ferne
Scheint, jetzt da ist, jetzt dem Aug entfleucht!

Wo, wo ist Genuß? – in Phantasien
Künft’ger Freuden? – Kalte Wirklichkeit
Zwingt des Herzens holden Wahn zu fliehen,
und verhüllt die ferne Seligkeit.

Gegenart! – ach, meine Blicke finden
Keine Blüten! – Nimm die Huldigung,
Du – ich will mir welke Kränze winden
Himmelstochter, o Erinnerung!

👑Sophie👑

Sophie Mereau Brentano

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Wallsee

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Natur gab allem, was sie schuf,
Gehörig seine Waffen.
Sie hat das Pferd mit starkem Huf,
Gehörnt den Stier geschaffen.

Sie schuf den Hasen schnell genug,
Des Leu’n Gebiß geschlossen,
Sie gab dem Vogel raschen Flug,
Dem Fisch zum Schwimmen Flossen.

Sie gab den Männern Selbstvertrau’n
Und Klugheit, sich zu wehren;
Doch nichts behielt sie mehr den Frau’n
Als Waffe zu bescheren.

Da hat sie ihnen Reiz beschert
Statt Schilds und aller Waffen.
Leicht wird sich über Feu’r und Schwert
Sieg jede Schönheit schaffen.

🌟Sisi🌟

Anakreon

Vielen Dank für die Einladung an das Sisi Schloss Reichenau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Rudolf, wo bist du?
Hörst du mich rufen?
Du warst wie ich –
du hast mich gebraucht.
Ich ließ dich im Stich,
um mich zu befrei’n.
Wie kannst du mir je verzeih’n?
Ich hab‘ versagt… Ich trag die Schuld…

Könnt ich nur einmal
dich noch umarmen
und dich beschützen vor dieser Welt!
Doch es ist zu spät.
Sie schließen dich ein.
Beide bleiben wir allein…

Komm öffne mir!
Laß mich nicht warten…
Bin ich nicht genug gequält?
Erbarme dich!
Komm, süßer Tod… verfluchter Tod…
Erlöse mich!

🌟Sisi🌟

Rudolf wo bist du? – Elisabeth, das Musical
Silvester Levay & Michael Kunze
Vielen Dank an Schloss Ruegers❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens.
Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte.
Er tut es einfach.
Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.

🌟Sisi🌟
(Picasso)

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Foto: Artgraphy


Einen wunderschönen Guten Morgen Ihr Lieben und Liebenden 😘

Schaut, was mir mein Minnerl da gebracht hat. Eine Veilchentorte vom K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL, die ich ganz besonders mag.

Das ist ja eine ganz liebe kleine Aufmerksamkeit vom Kaiser. Wie lieb von ihm, dass er heute an mich gedacht hat.

Wir wünschen allen Verliebten heute einen schönen Valentinstag 💝

⭐Sisi⭐ 💜Marie💜
🌼Ida🌻 👑Sophie👑

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers ❤

Video: http://www.sternenkaiserin.com – Marie


Die meisten Menschen kommen mir
Wie grosse Kinder vor,
Die auf den Markt mit wenig Pfennigen
Begierig eilen.
So lang‘ die Tasche noch
Das bißchen Geld verwahrt,
Ach da ist alles ihre,
Zuckerwerk und andre Näschereien,
Die bunten Bilder und das Steckenpferdchen,
Die Trommel und die Geige!
Herz, was begehrst du?
Und das Herz ist unersättlich!
Es sperrt die Augen ganz gewaltig auf.
Doch ist für eine dieser sieben Sachen
Die Baarschaft erst vertändelt,
Dann Adieu, ihr schönen Wünsche,
Ihr Hoffnungen, Begierden!
Lebt wohl!
In einen armen Pfefferkuchen
Seid ihr gekrochen;
Kind, geh‘ nach Hause!
Nein, nein! so soll mir’s niemals werden.
So lang ich dich besitze,
Seyd ihr mein,
Ihr Schäze dieser Erde!
Was vn Besitzthum
Irgend einen Reichen
Erfreuen kann,
Das seh ich alles,
Und kann fröhlich arufen:
Herz, was begehrest du?

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank an K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL 💜 für die süße Einladung 😉

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Wann trägt der Wind mich fort,
Meiner Seele sind Flügel gewachsen
Ich fühl mich so leicht und so frei
Mein Herz hat die Segel gesetzt
Hab alles an Bord
Wann trägt der Wind mich fort

Der Himmel weint tausend verlorene Tränen
Ich hör, wie der Wind meinen Namen haucht.
Er flüstert mir zu: Komm doch mit, komm doch mit
Und trag dein Herz dorthin, wo man es braucht!

Wann trägt der Wind mich fort,
Meiner Seele sind Flügel gewachsen
Ich fühl mich so leicht und so frei
Mein Herz hat die Segel gesetzt
Hab alles an Bord
Wann trägt der Wind mich fort

🌟Sisi🌟

Wann trägt der Wind mich fort – Bonifatius, das Musical
Dennis Martin

Vielen Dank an Schloß Schönbrunn für die Einladung ins Palmenhaus Wien und die Bundesgärten_Wien

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich will nicht weinen,
Ich will nicht schelten,
Ich will nicht klagen,
Ich will nicht murren,
Ich will nicht trotzen,
Ich will nicht trauern.
Ich will nur küssen,
Ich will nur trinken,
Ich will nur tanzen,
Und bei dem Tanzen
Will ich nur lachen,
Und bei dem Trinken
Will ich nur scherzen,
Und bei dem Küssen
Will ich nur spielen;
Und diesen Willen
Hat auch mein Mädchen.

🌟Sisi🌟

Anastasius Grün
eigentlich: Anton Alexander Graf von Auersperg

Vielen Dank an Schloss Eckartsau 💜 für die Einladung

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Himmel, schwer wie eines Deckels Last,
Sinkt auf die Seele voll verhaltenem Weinen,
Bleiern und dumpf hält er das All umfasst,
Trüber als Nacht will uns der Tag erscheinen.

Es wandelt sich die Welt zum finstern Haus,
Zum feuchten Kerker voller Angst und Schauer,
Und flatternd, scheu wie eine Fledermaus
Rennt Hoffnung sinnlos gegen Wand und Mauer.

Der müde Regen, der die Welt umfängt,
Spannt um das Haus die engen Gitterstäbe,
Verwünschtes Ungeziefer kommt und hängt
In unser Hirn die grauen Spinngewebe.

Und plötzlich heulen Glocken dumpf empor,
Zum Himmel heben sie ihr furchtbar Tönen,
Wie irrer, heimatloser Geister Chor,
Ein eigensinnig, unaufhörlich Stöhnen.

Und lautlos zieht ein langer Leichenzug
Durch meine Seele seine schwarzen Bahnen,
Die Hoffnung weint. Das Grauen, das sie schlug,
Das Grauen pflanzt in meinem Hirn die Fahnen.

👑Sophie👑

Charles Baudelaire

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Wallsee

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Der Brief, den du geschrieben,
er macht mich gar nicht bang;
Du willst mich nicht mehr lieben,
aber Dein Brief ist lang.
Zwölf Seiten, eng und zierlich!
Ein kleines Manuskript!
Man schreibt nicht so ausführlich,
wenn man den Abschied gibt.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank an Schloss Ruegers für die Einladung

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn du lachst, machst du mein Leben heller
Wenn du lachst, weiß ich, wo ich hingehör‘
Ich schau‘ dich an und der Rest der Welt wird stiller
Wenn du lachst, wenn du lachst

Wenn du lachst, bringst du jede Angst zum Schweigen
Wenn du lachst, ist das wie ein Tag am Meer
Und mir wird klar, ich will immer bei dir bleiben
Wenn du lachst, wenn du lachst

Wenn du lachst, ist das wie ein Sommermorgen
Wenn du lachst, dann lacht mein Herz mit dir
Und ich vergess‘ alle Zweifel, alle Sorgen
Wenn du lachst, wenn du lachst

Und mein Herz, es wird so weit
Glück wird mehr, wenn man es teilt
Wenn ich nichts mehr glauben kann
Dann schaltest du die Sonne an
Denn wenn du lachst, fängt alles an zu strahlen

Wenn du lachst, dann reißt der Himmel auf
Du kannst Bilder aus purer Hoffnung malen
Wenn du lachst, wenn du lachst,

Wenn du lachst, weiß ich, alles kann gelingen
Wenn du lachst, hält die Welt den Atem an
Weil es klingt als wenn tausend Chöre singen
Wenn du lachst, wenn du lachst

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Südbahnhotel Semmering für die Einladung 💜
Songwriter: Simon Triebel / Tobias Reitz / Ali Zuckowski / David Juergens
Songtext von Wenn Du lachst © Budde Music Publishing GmbH, Sony/ATV Music Publishing LLC

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Schlafe, mein Prinzchen! es ruhn,
Schäfchen und Vögelchen nun;
Garten und Wiese verstummt;
Auch nicht ein Bienchen mehr summt;
Luna mit silbernem Schein
Gucket zum Fenster herein.
Schlafe beym silbernen Schein,
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein!
Schlaf‘ ein! schlaf‘ ein!

Auch in dem Schlosse schon liegt
Alles in Schlummer gewiegt;
Reget kein Mäuschen sich mehr;
Keller und Küche sind leer.
Nur in der Zofe Gemach
Tönet ein schmelzendes Ach.
Was für ein Ach mag das seyn?
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein!
Schlaf‘ ein! schlaf‘ ein!

Wer ist beglückter, als du?
Nichts als Vergnügen und Ruh!
Spielwerk und Zucker voll auf;
Und auch Karessen im Kauf!
Alles besorgt und bereit,
Daß nur mein Prinzchen nicht schreyt!
Was wird das künftig erst seyn?
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein!
Schlaf‘ ein! schlaf‘ ein!

👑Sophie👑

Johann Friedrich Anton Fleischmann

Vielen Dank für die Einladung an Ruegers ❤

Video: http://www.sternenkaiserin.com – Marie


Üdvözlégy Mária, malaszttal teljes, az Úr van teveled,
áldott vagy te az asszonyok között, és áldott a te méhednek gyümölcse,
Jézus.
Asszonyunk, Szűz Mária,
Istennek szent Anyja, 
imádkozzál érettünk,
bűnösökért,
most és halálunk óráján.
Ámen

Ave Maria,
gratia plena,
Dominus tecum,
benedicta tu in mulieribus,
et benedictus fructus ventris tui, Iesus.
Sancta Maria,
Mater Dei,
ora pro nobis,
peccatoribus,
nunc, et in hora mortis nostrae. Amen

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Schloss Eckartsau für die Einladung❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Von guten Mächten treu und still umgeben,
behütet und getröstet wunderbar,
so will ich diese Tage mit euch leben
und mit euch gehen in ein neues Jahr.

Noch will das alte unsre Herzen quälen,
noch drückt uns böser Tage schwere Last.
Ach Herr, gib unsern aufgeschreckten Seelen
das Heil, für das du uns geschaffen hast.

Und reichst du uns den schweren Kelch, den bittern
des Leids, gefüllt bis an den höchsten Rand,
so nehmen wir ihn dankbar ohne Zittern
aus deiner guten und geliebten Hand.

Doch willst du uns noch einmal Freude schenken
an dieser Welt und ihrer Sonne Glanz,
dann wolln wir des Vergangenen gedenken,
und dann gehört dir unser Leben ganz.

Laß warm und hell die Kerzen heute flammen,
die du in unsre Dunkelheit gebracht,
führ, wenn es sein kann, wieder uns zusammen.
Wir wissen es, dein Licht scheint in der Nacht.

Wenn sich die Stille nun tief um uns breitet,
so laß uns hören jenen vollen Klang
der Welt, die unsichtbar sich um uns weitet,
all deiner Kinder hohen Lobgesang.

Von guten Mächten wunderbar geborgen,
erwarten wir getrost, was kommen mag.
Gott ist bei uns am Abend und am Morgen
und ganz gewiß an jedem neuen Tag.

👑Sophie👑

Dietrich Bonhoeffer

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Einsam, bei Kerzenschein alte, längst vergessene Weisen spielen, einsam in den Briefen lesen, die geschrieben wurden, einst vor vielen, vielen Jahren…

🌟Sisi🌟

Hans Gaefgen

Vielen Dank an mein persönliches Gödöllö – Schloss Ruegers💜 für die Einladung.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Das Leben gleicht einer Kommode
wie einst eine im Zimmer stand
die waren früher mal in Mode
was ich als Kind sehr spannend fand

Schubladen luden zahlreich ein
neugierig jede aufzuziehn
es könnte ja ein Schatz drin sein
viel Spannendes fand ich darin

Es war Großmutters Möbelstück
aus glänzend, dunklem Ebenholz
ich denke oft daran zurück
sie war Großmutters ganzer Stolz

Ich fand tagtäglich neue Sachen,
langweilig wurd` das Spiel mir nie
die kleinen Mädchen Freude machen
und förderten die Phantasie

In einer Lade fand ich Schmuck
der zwar nicht wertvoll aber schön
den ich beim Weiterstöbern trug
als würd ich auf einen Schloßball gehn

Ganz unten in der großen Lade
fand ich ein weißes Spitzenkleid
das ich mir angezogen habe
war viel zu lang und auch zu weit

Ich band mir eine Schärpe rum
mit einer Brosche festgesteckt
legte die Perlenkette um
und alles was ich sonst entdeckt

So hatte ich sehr schöne Zeiten
mit diesem alten Möbelstück
sie sollte mich noch lang begleiten
ich hätt sie gern wieder zurück

Und Oma meinte mal zu mir
diese Kommode gleicht dem Leben
es steckt in jedem Fach ein Schatz,
mach jede auf, Du wirst`s erleben

Die Neugier und die Phantasie
begleiten Dich ein Leben lang
was sie gemeint, vergeß`ich nie
und denke heute noch daran

👑Sophie👑

Verfasst von: mamawusch
Erschienen bei: www.reimemaschine.de

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Das Los der Götter ist auch dir gefallen,
Denn du bist schön, du brauchst dich nur zu zeigen,
So wird sogar von Lippen, welche schweigen,
Wenn jeder jauchzt, dir Lob und Preis erschallen.

Denn, die als unerreichbar vorschwebt allen,
Die Harmonie, ist deinem Wesen eigen,
Wie sollte dich, wo du erscheinst, ein Reigen
Von trunkenen Verehrern nicht umwallen!

Zwar werden wir’s nur schmerzlicher empfinden,
Wie viel uns mangelt, wenn wir auf dich schauen,
Allein du bist uns doch verwandt geblieben;

Drum dienst du, uns dem Höchsten zu verbinden,
Wir stehen ihm nicht länger fern mit Grauen,
Es tritt uns nah’ in dir, wir können’s lieben!

👑Sophie👑

Friedrich Hebbel

Vielen Dank für die Einladung an Herrn Bauer Kärnten Guide – Austria Guide

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Zeigt dir der Spiegel herbe Züge,
Ein düstres Auge, streng Gesicht,
So darfst du sagen, daß er lüge,
So rufe nur: das bin ich nicht!

Wenn aber von des Glases Fläche
Dir Huld und Liebreiz widerstrahlt,
Dann glaube, daß er Wahrheit spreche,
Dann hat er treu dich abgemalt.

Wie darf der Freche nur es wagen,
Und sich der Lüge unterstehn?
Den Spiegel würde ich zerschlagen,
Der mich so falsch mir ließe sehn.

Doch halt! wenn er die Bosheit übte,
Zeigt er nicht meine Schuld mir an?
Ich will ihm helfen, o Geliebte,
Daß er stets Wahrheit sagen kann.

👑Sophie👑

Carl IImmermann

Vielen Dank für die Einladung an Renaissanceschloss Greillenstein💜

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Der Mann, der nicht Musik hat in ihm selbst,
Den nicht die Eintracht süßer Töne rührt,
Taugt zu Verrat, zu Räuberei und Tücken
Die Regung seines Sinns ist dumpf wie Nacht,
Sein Trachten düster wie der Erebus,
Trau‘ keinem solchen! – Horch auf die Musik!

🌟Sisi🌟

William Shakespeare

Vielen Dank für die Einladung an das Südbahnhotel Semmering

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Foto: Ingrid Jost


Nach langer nächtlicher Zugfahrt ist unsere Sisi von einer weiten Reise in die Heimat zurückgekehrt.

Schnaufend hat das eiserne Dampfross den kaiserlichen Privatzug in den Bahnhof gezogen, wo sich eine Menschenmenge zum Empfang der Kaiserin auf dem Bahnsteig versammelt hat. Fahnen werden geschwungen und eine Regimentskapelle spielt auf.
Es öffnet sich die Tür des Salonwagens und da ist sie, die sehnsuchtsvoll Erwartete! Jubel brandet auf.
Endlich, ja endlich ist sie wieder bei uns, unsere Kaiserin Elisabeth! 💐

Grüß Gott dich, unsre Kaiserin,
Grüß Gott dich, hohe, edle Frau,
Du kennst gewiss das Blümelein
Auf deiner heimatlichen Au‘;
Es glänzt wie deiner Augen Licht
Und nennet sich Vergissmeinnicht,
Das Bild von Lieb‘ und Treue.

Wir bringen’s heut dir tausendfach
Und legen es zu Füßen dir,
Verschmähe unsre Gabe nicht,
Sie ist des Volkes höchste Zier;
Es betet heut zu Gott dem Herrn,
Du, uns’rer Krone höchster Stern,
Du unsere gute Mutter!

Gott segne dein gesalbtes Haupt,
Er schütze dich zu jeder Stund‘,
Nie drücke dir das Diadem
Die königliche Stirne wund.
Und kommt ein trüber Regentag,
Dann denk‘: mit jedem Herzensschlag
Steht treu dein Volk zu Seite.

👑Sophie👑

Johanna Ambrosius

Vielen Dank für die Einladung an Majestic Train de Luxe 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sie schien der Sterne hellen Glanz im Haar zu tragen
und schritt so federleicht, gewandt auf weißem Kies,
doch niemand fand die Worte, arglos sie zu fragen,
wohin sie ging und was ihr Kommen nun verhieß.

So als sei Anmut nur geliehen hier auf Erden,
uns überlassen kurz von einem fremden Stern,
der in der Silbernacht sie lässt erglühend werden,
von einer Zauberhand geleitet, die uns fern.

Und immer, wenn wir sie bei Tageslicht erschauen,
stehen ergriffen wir, erfüllt von zartem Sehnen,
als riefe sanft ein Lächeln, hieße uns vertrauen
dem Paradies, dem mild die Träume wir entlehnen.

👑Sophie👑
Ingrid Herta Drewing

Vielen Dank für die Einladung an Renaissanceschloss Greillenstein💜

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Du meine Seele, du mein Herz,
Du meine Wonn, o du mein Schmerz,
Du meine Welt, in der ich lebe,
Mein Himmel du, darein ich schwebe,
O du mein Grab, in das hinab 
Ich ewig meinen Kummer gab.
Du bist die Ruh, du bist der Frieden,
Du bist der Himmel mir beschieden.
Daß du mich liebst, macht mich mir wert,
Dein Blick hat mich vor mir verklärt,
Du hebst mich liebend über mich,
Mein guter Geist, mein bessres Ich !

👑Sophie👑

Friedrich Rückert

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ein leiser Ton –
Ein süßer Duft –
Gespürt – und schon
Verweht zu Luft.

Der Schleppe Rauschen,
Ein treuer Blick,
Ein Händetauschen –
Wie kurz das Glück!

Zum Fenster lachte
Herein der Mai.
An was ich dachte?
— Du gingst vorbei . . .

Die letzten Flammen
Erlöschen im Saal.
Wie liegt der Morgen
So nüchtern-fahl!

Von all dem Glanze
Blieb Nichts zurück?
Im brausenden Tanze
Erstarb das Glück?

Und du bist müde . .
Deines Haares Duft,
Der süße, verweht
In der Morgenluft . . .

👑Sophie👑

John Henry Mackay

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Einen Brief soll ich schreiben
Meinem Schatz in der Fern;
Er hat mich gebeten,
Er hätt’s gar zu gern.

Da lauf ich zum Krämer,
Kauf Tint’ und Papier
Und schneid mir ein’ Feder,
Und sitz nun dahier.

Als wir noch mitsammen
Uns lustig gemacht,
Da haben wir nimmer
Ans Schreiben gedacht.

Was hilft mir nun Feder
Und Tint’ und Papier!
Du weißt, die Gedanken
Sind allzeit bei dir.

👑Sophie👑

Theodor Storm

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Eines Abends zu Gast bei Graf Pilati…

Vielen Dank für die Einladung ins Schloss Ruegers💜

Video: http://www.sternenkaiserin.com – Marie


Das Wort ist ein Fächer! Zwischen den Stäben
blicken ein Paar schöne Augen hervor.
Der Fächer ist nur ein lieblicher Flor;
Er verdeckt mir zwar das Gesicht,
Aber das Mädchen verbirgt er nicht,
Weil das Schönste, was sie besitzt,
Das Auge, mir ins Auge blitzt.

👑Sophie👑
Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung an Albertina Museum

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Dreifach ist der Schritt der Zeit:
Zögernd kommt die Zukunft hergezogen,
Pfeilschnell ist das Jetzt entflogen,
Ewig still steht die Vergangenheit.

Keine Ungeduld beflügelt
Ihren Schritt, wenn sie verweilt.
Keine Furcht, kein Zweifeln zügelt
Ihren Lauf, wenn sie enteilt.
Keine Reu, kein Zaubersegen
Kann die Stehende bewegen.

Möchtest du beglückt und weise
Endigen des Lebens Reise,
Nimm die Zögernde zum Rat,
Nicht zum Werkzeug deiner Tat.
Wähle nicht die Fliehende zum Freund,
Nicht die Bleibende zum Feind.

👑Sophie👑

Friedrich von Schiller

Vielen Dank für die Einladung an Hotel Adria – Meran 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Zuweilen dünkt es mich, als trübe
Geheime Sehnsucht deinen Blick –
Ich kenn es wohl, dein Mißgeschick:
Verfehltes Leben, verfehlte Liebe!

Du nickst so traurig! Wiedergeben
Kann ich dir nicht die Jugendzeit –
Unheilbar ist dein Herzeleid:
Verfehlte Liebe, verfehltes Leben!

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank an Schloß Schönbrunn und die Bundesgärten_Wien für die Einladung ins Palmenhaus Schönbrunn 💜

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Bedeutsam floß ein flimmernd klares, mildes
Mondlicht ins Zimmer, kühl und dennoch zart,
Da ward der Anblick meines Spiegelbildes
Mir ein Erlebnis von besondrer Art:

Eintretend sah ich mich, seltsam gemildert,
Im Spiegelglas, und Staunen faßte mich.
Ich fühlte plötzlich: hier bin ich geschildert
Und doch nicht ich, ein wesenloses Ich.

Als säh ich, wie ein Kind, zum ersten Male
Mein Spiegelbild, so staunte ich mir zu:
Bin ich verklärt von einem Jenseitsstrahle?
Ist jener Schemen dort mein andres Du?

Bin ich mein Spiegelbild und du sollst gelten?
Warum schaut dort mein Bild so seltsam fremd?
Wo ist die Grenze dieser beiden Welten?
Du schwebst so frei, und ich bin so gehemmt!

Schieb‘ ich vom Tor der Rätsel jetzt den Riegel?
Was schau ich mich just heut so anders, sag‘!
Bin ich ein andrer oder du, mein Spiegel?
Beginnt vielleicht mein erster Greisentag?

👑Sophie👑

Hugo Salus

Vielen Dank für die Einladung an Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Aus dem Herzen muß es quellen
Aus dem eig’nen Geist das Glück,
Soll es nicht mit Windesschnellen
Flügeln fliehn aus Deinem Blick.

Was die Welt in guten Stunden
Bietet, ist nur eitler Ruhm;
Was Du selbst gedacht, empfunden,
Das nur ist Dein Eigentum.

O so ströme, Quell des Lebens,
Tief in mir Dein Leben aus!
Keine Welle treibt vergebens,
Kein Atom im Weltenhaus.

Ströme werden aus den Bächen,
Aus dem Korn der reiche Baum:
Mußt nur selber Bahn Dir brechen,
Und die Hoffnung — ist kein Traum!

Sei Du nur, mein Herz, voll Leben
Und im Kleinen sei getreu:
Glück und Frieden wird es geben,
Schlagen wirst Du froh und frei!

👑Sophie👑

Eduard Baltzer

Vielen Dank für die Einladung an Palast Hohenems

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Flammende Rose,
Zierde der Erden,
Glänzender Gärten
Bezaubernde Pracht!
Augen, die deine 
Vortrefflichkeit sehen,
Müßten vor Anmut erstaunet
Gestehen,
Daß dich ein göttlicher
Finger gemacht.

👑Sophie👑

Barthold Hinrich Brockes

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Amazing Grace, how sweet the sound,
That saved a wretch like me.
I once was lost but now am found,
Was blind, but now I see.

T’was Grace that taught my heart to fear.
And Grace, my fears relieved.
How precious did that Grace appear
The hour I first believed.

Through many dangers, toils and snares
I have already come;
‚Tis Grace that brought me safe thus far
and Grace will lead me home.

The Lord has promised good to me.
His word my hope secures.
He will my shield and portion be,
As long as life endures.

Yea, when this flesh and heart shall fail,
And mortal life shall cease,
I shall possess within the veil,
A life of joy and peace.

When we’ve been here ten thousand years
Bright shining as the sun.
We’ve no less days to sing God’s praise
Than when we’ve first begun.

👑Sophie👑

John Newton

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Die Fabel und die Wahrheit zeugt,
Daß nichts an Macht der Schönheit gleicht.
Herr Adam, holder Reize wegen,
Verscherzte sich des Himmels Segen.
Herr Paris reizte Griechenland
Zur Wut; sein Troja ward verbrannt.
Ein unglücksel’ger Apfel brachte
Die Staupen her, eh‘ man es dachte.
O hätten beide sie erblickt,
Sie, die hier unsre Fluren schmückt:
Den Apfel hätte mit Begier
Genommen Adam gleich von ihr,
Und Paris würd‘ ihn ohn Bedenken
Dir, liebenswürd’ge Liebste, schenken.

🌟Sisi🌟
Johann Martin Miller

Vielen Dank an die Einladung in das Palmenhaus an Schloß Schönbrunn❤️ und die Bundesgärten_Wien

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Die Träume, die in stillen Feierstunden,
Die dunkler Schatten mir so oft verlieh,
Die süße Ruh, die ich bei dir gefunden,
Mein Lieblingsbaum, o die vergess‘ ich nie!

Oft sah ich neben dir die Sonne untergehen,
Entzückt von ihres Anblicks Majestät.
Oft hat des Herbstes lindes, kühles Wehen
Mit Deinem bunten Laub mich übersäet.

Vor meinen Blicken schwebten holde Bilder,
Im lichten Glanz der Jugendfantasie,
Da träumt ich mir des Schicksals Härte milder,
Und jeder Misston wurde Harmonie.

Und liebend grub ich einst in Deine Rinde
Den Namenszug, der in mir brannte, ein,
Auch darum wirst du mir, du stille Linde,
Vor allen Bäumen ewig teuer sein.

Wenn sich in Deinen blütenvollen Zweigen
Des Westens leiser Odem kaum bewegt,
Fühlt mein Gemüt sich durch das tiefe Schweigen
Der heiligen Natur so ernst erregt.

Dann denk‘ ich all‘ der Wünsche, die vergebens
In meine Seele kamen, und entflohn,
Und seufze: Wär‘ der kurze Traum des Lebens
Vorüber, wie so manche Hoffnung schon.

Und wäre einst nach meiner Tage Mühen,
O Baum, den stets mein Herz mit Liebe nennt,
Ein stilles Grab mir unter dir verliehen,
du wärest dann mein liebstes Monument.

👑Sophie👑

Charlotte von Ahlefeld

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


Der Vorhang fällt, das Stück ist aus,
Und Herrn und Damen gehn nach Haus.
Ob ihnen auch das Stück gefallen?
Ich glaub, ich hörte Beifall schallen.
Ein hochverehrtes Publikum 
Beklatschte dankbar seinen Dichter.
Jetzt aber ist das Haus so stumm,
Und sind verschwunden Lust und Lichter.

Doch horch! ein schollernd schnöder Klang
Ertönt unfern der öden Bühne; ­
Vielleicht, daß eine Seite sprang
An einer alten Violine.
Verdrießlich rascheln im Parterr
Etwelche Ratten hin und her,
Und alles riecht nach ranzgem Öle.
Die letzte Lampe ächzt und zischt
Verzweiflungsvoll und sie erlischt.
Das arme Licht war meine Seele.

👑Sophie👑

Heinrich Heine

Vielen Dank für die Einladung an Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Als mein Leben voll Blumen hing,
Als ich im fliegenden Kleide
Lächelnd der Zukunft entgegen ging,
Wie klopfte mein Busen voll Hoffnung und Freude!
Ach hin ist hin, und tot ist tot!
Euch verschwundne schöne Tage,
Weckt kein Morgenrot!
Hin ist hin und tot ist tot.

Freundschaft, als mich dein Arm umwand,
Als ich in seligen Stunden
Endlich ein Herz wie das meine fand‘,
Da heilten sie alle die blutenden Wunden!
Ach hin ist hin! und tot ist tot!
Was der Zeiten Flug zertrennte,
Eint kein Morgenrot!
Hin ist hin! und tot ist tot!

Als mein Busen voll Liebe schlug,
Als mich der höchste der Triebe
Über die Nebel der Erde trug,
Wie war ich so selig im Arme der Liebe!
Ach hin ist hin! und tot ist tot!
Um das Grab gestorbner Liebe
Glänzt kein Morgenrot!
Hin ist hin! und tot ist tot!

Trostlos steh‘ ich voll bittern Schmerz,
Einsam im langen Ermatten.
Brich, o du armes verwaistes Herz!
Und suche dir Frieden im Reiche der Schatten!
Ach! hin ist hin! und tot ist tot!
Schimmre bald auf meinen Hügel,
Goldnes Morgenrot!
Hin ist hin! und tot ist tot!

👑Sophie👑

Siegfried August Mahlman

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Schönbrunn

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Dein Liebreiz schmeichelt mir,
mein Herz, wie schön Du bist!
Du trägst all das in Dir,
was mich in Liebe lässt
nur noch an Dich zu denken.

👑Sophie👑

Anna Haneken

Vielen Dank für die Einladung an Oper Graz

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Das Pferd ist Dein Tänzer,
ein Tänzer in die Unendlichkeit!

Aus dem Schwung den Du ihm mitteilst,
erfolgt die Leichtigkeit, erfolgt das Schweben!

Alle Kraft fühlst Du sich unter Deinem Sattel vereinigen,
Die Welt fließt an Dir vorüber,

Dein Tänzer trägt Dich davon!

👑Sophie👑

König Ludwig II von Bayern

Vielen Dank für die Einladung an Sisi Schloss

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


When I am down, and, oh, my soul, so weary
When troubles come, and my heart burdened be
Then, I am still and wait here in the silence
Until you come and sit awhile with me
You raise me up, so I can stand on mountains
You raise me up to walk on stormy seas
I am strong when I am on your shoulders
You raise me up to more than I can be
You raise me up, so I can stand on mountains
You raise me up to walk on stormy seas
I am strong when I am on your shoulders
You raise me up to more than I can be
You raise me up, so I can stand on mountains
You raise me up to walk on stormy seas
I am strong when I am on your shoulders
You raise me up to more than I can be
You raise me up, so I can stand on mountains
You raise me up to walk on stormy seas
I am strong when I am on your shoulders
You raise me up to more than I can be
You raise me up to more than I can be

🌟Sisi🌟

Songwriter: Brendan Graham / Rolf Lovland

Vielen Dank für die Einladung in das wunderschöne Hotel Adria – Meran💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Komm zum Garten denn, du Holde!
In den warmen, schönen Tagen
Sollst du Blumenkränze tragen,
Und vom kühl krystall’nen Golde
Mit den frischen, roten Lippen, 
Eh‘ ich trinke, lächelnd nippen.
Ohne Maß dann, ohne Richter,
Küssend, trinkend singt der Dichter
Lieder, die von selbst entschweben:
Wunderschön ist doch das Leben!

👑Sophie👑

Joseph von Eichendorff

Vielen Dank an Schloss Laudon für die Einladung

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Ihre Majestät ist soeben angekommen. Sie beschreitet die Feststiege und die Fotografen klicken, als ob ihr Leben davon abhängig sein würde.
Sie bleibt kurz stehen. Und schon ist sie verschwunden.
Schau dir das an, Karl.
Dieses Kleid, es raubt einem den Verstand.
Wunderschön, war sie.
In ihrem weißen Kleid.“

„Das ist nicht nur ein weißes Kleid, Christoph. Das ist das berühmte Sternenkleid. Pariser Corture. Es ist ein Seiden und Tüllkleid, welches über und über mit goldenen Sternen bestickt ist. Die Sterne wurden mit der Hand gestickt und dann erst auf das Kleid aufgetragen. Es ist eine große Ballrobe, die sie hier trägt.“

„Das Haar trägt sie auch ganz bezaubernd. Oder was meinst du Karl?“

„Ihre Majestät hat ihr Haar zu einer Haarkrone geflochten. Im Haar selbst wurden Sterne aus Diamanten angebracht. Wenn du mich fragst, Christoph, trägt unsere Kaiserin nicht nur das schönste Kleid des Abends, sondern auch die teuerste Frisur.“

„Da hast du durchaus Recht, Karl.“

Karl Hohenlohe & Christoph Wagner-Trenkwitz
ORF Moderatoren des Wiener Opernball in der Wiener Staatsoper

So oder so ähnlich würden die beiden das Erscheinen von Kaiserin Elisabeth auf dem Opernball kommentieren, wo sie in weiterer Folge dem charmanten Alfons Haider ein kurzes Interview geben würde.

~ Marie ~

Wir wünschen euch einen wunderschönen Opernball Abend im ORF 2 3sat, @BR oder @ARD .
♥️lichen Dank der Oper Graz für die Einladung ♥️

Video: sternenkaiserin.com – Marie


 

Träume und Gedichte Dezember

„Schau Marie, wie hübsch der Stiegenaufgang beleuchtet ist. Die Weihnachtszeit hat schon seinen besonderen Reiz. Komm, ich möchte zu Valérie, ich möchte mit ihr die Kerzen im Damensalon anzünden.“

„Sehr gerne,Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem Palast Hohenems für die Einladung.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


O du fröhliche, O du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ward geboren:
Freue, freue dich, O Christenheit!

O du fröhliche, O du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, O Christenheit!
O du fröhliche, O du selige,

gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, O Christenheit!🌟Sisi🌟
VolksliedVielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach 💜🌟
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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Von drauß vom Walde komm ich her.
ich muß Euch sagen es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein blitzen.
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
und wie ich so strolcht durch den finsteren Tann,
da rief’s mich mit heller Stimme an:
Knecht Rupprecht, rief es alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell

Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan.
Alt und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn.
und morgen flieg ich hinab zur Erden,
denn es soll wieder weihnachten werden!

Ich sprach: O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist.
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo’s eitel gute Kinder hat.
Hast denn das Säcklein auch bei dir?
Ich sprach: Das Säcklein, das ist hier,
Denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern.
Hast denn die Rute auch bei dir?
Ich sprach: die Rute die ist hier.
Doch für die Kinder, nur die schlechten,
die trifft sie auf den Teil, den rechten.

Christkindlein sprach: So ist es recht.
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!

Von drauß, vom Walde komm ich her,
Ich muß euch sagen es weihnachtet sehr!
Nun sprecht wie ich’s herinnen find:
sind’s gute Kind., sind’s böse Kind?

🌟Sisi🌟
Theodor Storm

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau 🎄🌟
Video sternenkaiserin.com – Ida 🌼😘


Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,

erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

🌟Sisi🌟

Volksweise

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach🌟💜

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Der Engel des Herrn aus Gottes Macht,
hat Maria die Botschaft bracht:
Sie soll die Mutter Gottes sein
und bleiben eine Jungfrau rein.

Maria sprach: „Ich bin ganz rein
und will die Magd des Herren sein:
Dein Wille o Herr gescheh an mir,
mein Herz, oh Gott, das schenk ich dir!“

Das heilige Wort, das Fleisch worden ist,
und wird genannt Herr Jesu Christ.
Dein bitteres Leid oh großer Gott,
das stärke mich in meinem Tod.

Herr Jesus Christ hab noch eine Bitt:
verlass die armen Seelen nit
und führe sie aus ihrer Pein
zu dir in deinen Himmel ein

🌟Sisi🌟

Wallfahrerlied aus der Steiermark

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers🌟💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Aber heidschi bumbeidschi, schlaf lange,
es is ja dein Muatter ausganga;
sie is ja ausganga und kimmt neamer hoam
und laßt das kloan Biabele ganz alloan!
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Aber heidschi bumbeidschi, schlaf siaße,
die Engelen lassn di griaßn!
Sie lassn di griaßn und lassn di fragn,
ob du in‘ Himml spaziern willst fahrn.
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Aber heidschi bumbeidschi, in‘ Himmel,
da fahrt di a schneeweißer Schimml,
drauf sitzt a kloans Engei mit oaner Latern,
drein leicht‘ von‘ Himml der allerschenst Stern.
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Der Heidschi bumbeidschi is kumma
und hat ma mein Biable mitgnumma;
er hat ma’s mitgnumma und hats neamer bracht,
drum winsch i mein‘ Biaberl a recht guate Nacht!
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum

🌟Sisi🌟

Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers💜🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Geh in den Garten am Barbaratag.
Gehe zum kahlen Kirschbaum und sag:
Kurz ist der Tag, grau ist die Zeit.
Der Winter beginnt, der Frühling ist weit.
Doch in drei Wochen, da wird es geschehen:
Wir feiern ein Fest, wie der Frühling so schön.
Baum, einen Zweig gib du mir von dir.
Ist er auch kahl, ich nehm ihn mit mir.
Und er wird blühen in seliger Prachtmitten im Winter in der heiligen Nacht.

🌟Sisi🌟

JOSEF GUGGENMOS

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach 💜🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Video: sternenkaiserin.com – Marie


Video: sternenkaiserin.com – Marie


Video: sternenkaiserin.com – Marie 


Sei du uns Schutz Sankt Barbara

Sei du uns Schutz auf dieser Welt
der stets uns treu begleitet,
halt deine Hand so wie ein Zelt
hoch über uns gebreitet.

Sei nah in allem was uns geschieht,
und tief in allen Dingen,
sei unser Aug’, das alles sieht,
und hör’ was wir die sagen.

Sei überall wo Menschen sind,
wo immer Menschen träumen,
so leise wie ein sanfter Wind,
der umgeht in den Bäumen.

Sei unser Trost der mit uns zieht
und gib uns deinen Segen,
sei unser Leben, unser Lied,
ein Licht auf allen Wegen.

🌟Sisi🌟

Zum Gedenktag der Hl. Barbara, Schutzpatronin der Bergleute, Gefangenen, Architekten, Glöckner und Artillerie.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Die Jungen toben, die Mädchen schreien,
und Mütterchen schillt dazwischen:
„Ihr Kinder, wollt ihr wohl artig sein!
Herunter von Bänken und Tischen.

Seid artig, sonst ruf ich den Krampus herein,
der prügelt euch mit der Rute
und steckt euch in seinen Sack hinein.“
Den Kindern wird ängstlich zumute.

Da, horch, auf der Treppe, ein schwerer Schritt,
ein Klirren und Rasseln der Ketten.
„Der Bartl kommt und nimmt uns mit!“
Sie flüchten unter die Betten.

Die Tür geht auf, er tritt herein.
„Wo sind die bösen Kinderlein?
Ich hörte sie draußen toben und schrein,
heulen und bellen wie Hündelein.“

Die Kinder rühren und regen sich nicht,
im fernsten Winkel sie kauern,
sie reden nicht, sie lachen nicht.
Der Bartl mag lange gelauern.

„Hm“, brummt er in seinen Bart hinein,
„da muß ich geirrt mich haben.
Hier find ich keine Kinderlein,
weder Mägdelein noch Knaben.“

Er geht hinaus,
es rasseln und klirren die Ketten,
und als er endlich verlassen das Haus,
da regt es sich unter den Betten.

🌟Sisi🌟

(Krampusgedicht
aus dem unteren Lavanttal)

Vielen Dank an Schloss Eckartsau💜🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Lasst uns froh und munter sein
und uns recht von Herzen freun!
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Dann stell’ ich den Teller auf,
Nik’laus legt gewiss was drauf.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Wenn ich schlaf’, dann träume ich:
Jetzt bringt Nik’laus was für mich.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Wenn ich aufgestanden bin,
lauf’ ich schnell zum Teller hin.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Nik’laus ist ein guter Mann,
dem man nicht genug danken kann.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!

🌟Sisi🌟

Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens💜🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nun jauchzet, all ihr Frommen,
zu dieser Gnadenzeit,
weil unser Heil ist kommen,
der Herr der Herrlichkeit,
zwar ohne stolze Pracht,
doch mächtig, zu verheeren
und gänzlich zu zerstören
des Teufels Reich und Macht.

Er kommt zu uns geritten
auf einem Eselein
und stellt sich in die Mitten
für uns zum Opfer ein.
Er bringt kein zeitlich Gut,
er will allein erwerben
durch seinen Tod und Sterben,
was ewig währen tut.

Kein Zepter, keine Krone
sucht er auf dieser Welt;
im hohen Himmelsthrone
ist ihm sein Reich bestellt.
Er will hier seine Macht
und Majestät verhüllen,
bis er des Vaters Willen
im Leiden hat vollbracht.

Ihr Mächtigen auf Erden,
nehmt diesen König an,
wollt ihr beraten werden
und gehn die rechte Bahn,
die zu dem Himmel führt;
sonst, wo ihr ihn verachtet
und nur nach Hoheit trachtet,
des Höchsten Zorn euch rührt.

Ihr Armen und Elenden
zu dieser bösen Zeit,
die ihr an allen Enden
müßt haben Angst und Leid,
seid den noch wohlgemut;
laßt eure Lieder klingen,
dem König Lob zu singen,
der ist eur höchstes Gut.

Er wird nun bald erscheinen
in seiner Herrlichkeit
und all eur Klag und Weinen
verwandeln ganz in Freud.
Er ists, der helfen kann;
halt‘ eure Lampen fertig
und seid stets sein gewärtig,
er ist schon auf der Bahn.

🌟Sisi🌟

Kirchenlied 16. Jhd

Vielen Dank für die liebe Einladung in das wunderschöne Hotel Adria – Meran💜🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Joy to the world! The Lord is come.
Let earth receive her King;
Let every heart prepare Him room;
And heav’n and nature sing,
And heav’n and nature sing.
And heav’n and heav’n and nature sing.

Joy to the world, the Savior reigns
Let men their songs employ.
While fields and floods, rocks, hills, and plains
Repeat the sounding joy,
Repeat the sounding joy
Repeat, repeat the sounding joy

No more let sin and sorrows grow,
Nor thorns infest the ground;
He comes to make His blessings flow
Far as the curse is found,
Far as the curse is found,
Far as, far as the curse is found.

He rules the world with truth and grace,
And makes the nations prove
The glories of His righteousness.
And wonders of His love,
And wonders of His love,
And wonders, wonders of His love.

🌟Sisi🌟

Isaac Watts

Vielen Dank für die Einladung an Palast Hohenems

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Dies ist die Nacht, da mir erschienen
des großen Gottes Freundlichkeit;
das Kind dem alle Engel dienen,
bringt Licht in meine Dunkelheit;
und dieses Welt- und Himmelslicht
weicht hunderttausend Sonnen nicht.

Lass dich erleuchten, meine Seele,
versäume nicht den Gnadenschein;
der Glanz in dieser kleinen Höhle
streckt sich in alle Welt hinein;
er treibet weg der Höllen Macht,
der Sünden und des Kreuzes Nacht,

In diesem Lichte kannst du sehen
das Licht der klaren Seligkeit;
wenn Sonne, Mond und Stern vergehen,
vielleicht noch in gar kurzer Zeit,
wird dieses Licht mit seinem Schein
dein Himmel und dein Alles sein.

Lass nur indessen helle scheinen
dein Glaubens- und dein Liebeslicht;
mit Gott musst du es treulich meinen,
sonst hilft dir diese Sonne nicht;
willst du genießen diesen Schein,
so darfst du nicht mehr dunkel sein.

Drum, Jesu, schöne Weihnachtssonne,
bestrahle mich mit deiner Gunst;
dein Licht sei meine Weihnachtswonne
und lehre mich die Weihnachtskunst,
wie ich im Lichte wandeln soll
und sei des Weihnachtsglanzes voll.

🌟Sisi🌟

Kaspar Friedrich Nachtenhöfer(1684)

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau 💜🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Schneeflöckchen, Weißröckchen,
wann kommst du geschneit?
Du wohnst in den Wolken,
dein Weg ist so weit.

Komm setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern,
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.

Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh’.

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
komm zu uns ins Tal.
Dann bau’n wir den Schneemann
und werfen den Ball.

🌟Sisi🌟
Hedwig Haberkern (1869

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach💜🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


🌟🌟7000 mal Danke 🌟🌟
🌟7000 Freunde der Sternenkaiserin auf Insta 🌟

Es war einmal…

Wie könnte ich eine Geschichte besser beginnen, die so märchenhaft ist wie meine?

Vor genau 2 Jahren fasste ich den Entschluss mit Allem aufzuhören. Meine Kleider in Kisten zu verpacken und sie einzumotten, nachdem ich keinen wirklich Sinn mehr darin sah weiter zu machen.

Dann erschien mir meine gute Fee – mein Mariechen.

Sie schlug Schlachten für mich, stellte sich schützend vor mich und verwirklichte meine Träume.
Sie ließ mich im wahrsten Sinne zur Sternenkaiserin erstrahlen.

Heute, 2 Jahre später sehen wir auf so viele unvergessliche Abenteuer zurück, dass ich sie gar nicht mehr alle nennen kann.

Sie öffnete mir den Hofsalon Wagen, lies mir beim Demel Veilchen servieren, arangierte Besuche bei der lieben „Verwandtschaft“ – verzeiht mir den Ausdruck, aber in einigen Fällen war es ein wirklich familiärer Empfang.

Marie brachte Palais und Schlösser dazu uns den roten Teppich auszurollen.

Ihrem Eifer und ihren Visionen ist es zu verdanken, dass aus Partnern Freunde wurden, die uns immer wieder gern empfangen.

Marie’s Ehrgeiz, nein, ihrer unerschütterliche Liebe zu mir und ihrer bedinungslosen Treue verdanke ich alles was ich heute bin!

Du lässt mich „groß träumen“ weil DU alle diese Träume Wirklichkeit werden lässt!

7000 mal Danke an meine gute Fee 💜

Sisi

Foto Oper Graz 💜🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Video: sternenkaiserin.com – Marie 


Erklinge, Lied, und werde Schall,

kling gleich der hellsten Nachtigall,
kling gleich dem hellsten Lerchenklang
die ganze weite Welt entlang!

Kling, Lied, und kling im höchsten Ton:
es kommt der süße Gottessohn,
es kommt das helle Himmelskind
hernieder, wo die Sünder sind.

Ein armes Knäblein nackt und bloß,
so liegt es in Marien Schoß;
spricht lieb und freundlich bei uns ein
und will auch unser Bruder sein.

Dess solln wie alle fröhlich sein
und singen mit den Engelein,
und singen mit der Hirten Schaar:
Das ew’ge Heil wird offenbar.

🌟Sisi🌟
Ernst Moritz Arndt

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach💜🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Dicke rote Kerzen, Tannenzweigduft,
und ein Hauch von Heimlichkeiten liegt jetzt in der Luft.
Und das Herz wird weit. Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist’s nicht mehr weit.

Schneidern, Hämmern, Basteln überall im Haus.
Man begegnet hin und wieder schon dem Nikolaus.
Ja, ihr wißt Bescheid! Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist’s nicht mehr weit.

Lieb verpackte Päckchen überall versteckt,
und die frisch geback’nen Plätzchen wurden schon entdeckt.
Heute hat’s geschneit! Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist’s nicht mehr weit.

Menschen finden wieder füreinander Zeit.
Und es klingen alte Lieder durch die Dunkelheit.
Bald ist es soweit. Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist’s nicht mehr weit.

🌟Sisi🌟

Rolf Krenzer

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Süßer die Glocken nie klingen
Als zu der Weihnachtszeit:
’s ist, als ob Engelein singen
Wieder von Frieden und Freud‘.
Wie sie gesungen in seliger Nacht, 
Glocken, mit heiligem Klang
Klinget die Erde entlang!

O, wenn die Glocken erklingen,
Schnell sie das Christkindlein hört.
Tut sich vom Himmel dann schwingen
Eilet hernieder zur Erd‘.
Segnet den Vater, die Mutter, das Kind;
Glocken mit heiligem Klang,
Klinget die Erde entlang!

Klinget mit lieblichem Schalle
Über die Meere noch weit,
Daß sich erfreuen doch alle
Seliger Weihnachtszeit.
Alle aufjauchzen mit einem Gesang;
Glocken mit heiligem Klang,
Klinget die Erde entlang

🌟Sisi🌟
Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Palast Hohenems

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Es ist ein Roeß entsprungen
aus einer Wurtzel zart
als vns die alten sungen
aus Jesse kam die art
vnd hat ein blümlein bracht 
mitten im kalten Winter
wol zu der halben Nacht.

Das Röeßlein das ich meine
darvon Esaias sagt
hat vns gebracht alleine
Mary die reine Magd
aus Gottes ewgen raht
hat sie ein Kind gebohren
wol zu der halben Nacht.

~ Marie ~

Original Text, 1609
Protestant Michael Praetorius

Vielen Dank an den Majestic Train de Luxe für die Einladung 💜.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Süß singt der Engelchor: Weihnacht
Und draußen rieselt leis der Schnee
Festlich strahlen Kerzen, in allen Herzen
Vergeh’n Kummer heut und Weh

Süß singt der Glockenton: Weihnacht
Das Fest der Liebe ist nun da
Und ein einz’ger Wunsch stellt sich ein:
Möcht’s auf Erden Frieden immer sein.
Festlich strahlen Kerzen, in allen Herzen
Vergeh’n Kummer heut und Weh
Süß singt der Glockenton: Weihnacht
Das Fest der Liebe ist nun da
Und ein einz’ger Wunsch stellt sich ein:
Möcht’s auf Erden Frieden immer sein.

~ Marie ~

Songtext: Bruno Balz
Lied: Weihnacht

💜lichen Dank an Schlosspark Laxenburg für die Einladung.

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Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen,
wie glänzt er festlich, lieb und mild,
als spräch‘ er: „Wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild!“

Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz,
o fröhlich seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.

Zwei Engel sind hereingetreten,
kein Auge hat sie kommen seh’n,
sie gehn zum Weihnachtstisch und beten,
und wenden wieder sich und geh’n.

„Gesegnet seid, ihr alten Leute,
gesegnet sei, du kleine Schar!
Wir bringen Gottes Segen heute
dem braunen wie dem weißen Haar.

Zu guten Menschen, die sich lieben,
schickt uns der Herr als Boten aus,
und seid ihr treu und fromm geblieben,
wir treten wieder in dies Haus.“

Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen,
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen,
doch Gottes Segen blieb zurück.

~ Marie ~

Liedtext: Frank Schöbel
Lied: Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen

💜lichen Dank an Schloss Eckartsau für die Einladung.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will!
Maria thuat es niedersingen,
Ihre keusche Brust darbringen.
Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will

Schlaf, schlaf, schlaf, mein liabes Kindlein, schlaf!
Die Engel thuan schön musiziren,
Bey dem Kindlein jubelliren,
Schlaf, schlaf, schlaf, mein liabes Kindlein, schlaf.

Groß, groß, groß, die Liab ist übergroß!
Gott hat den Himmels-Thron verlassen
Und muaß reisen auf der Strassen;
Groß, groß, groß, die Liab ist übergroß!

Auf, auf, auf, ihr Adams-Kinder auf!
Fallet Jesum all zu Füaßen,
Weil er für uns d’Sünd thuat büaßen,
Auf, auf, auf, ihr Adams-Kinder auf.

Wir, wir, wir, thun rufen all’ zu Dir!
Thua uns des Himmels Reich aufschliessen,
Wenn wir einmal sterben müassen,
Wir, wir, wir, thun rufen all zu Dir

~ Marie ~

Salzburger Volksweise: 1865
Liedtext: Georg Götsch
Lied: Still, Still, weils Kindlein schlafen will

💜lichen Dank an unser geliebtes „Totzi“ Schloss Totzenbach.

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Es wird scho glei dumpa, es wird scho glei Nåcht,
Drum kim i zu dir her, mei Heiland auf d’Wacht.
Will singen a Liadl, dem Liebling dem kloan,
Du mågst jå net schlåfn, i hör die nur woan.
Hei, hei, hei, hei!
Schlåf siaß, herzliabes Kind!

Vergiss hiaz, o Kinderl, dein Kummer, dei Load,
dass d’dåda muaßt leidn im Ståll auf da Hoad.
Es ziern jå dieEngerl dei Liegerstatt aus.
Möcht schöna nit sein drin an König sei Haus.
Hei, hei, hei, hei!
Schlåf siaß, herzliabes Kind!

Jå Kinderl, du bist hålt im Kripperl so schen,
mi ziemt, i kånn nimmer då weg von dir gehn.
I wünsch dir von Herzen die süaßte Ruah,
die Engerl vom Himmel, die deckn di zua.
Hei, hei, hei, hei!
Schlåf siaß, herzliabes Kind!

Måch zua deine Äugal in Ruah und in Fried
und gib mir zum bschied dein Segn no gråd mit!
ft werd jå mei Schlaferl a sorgenlos sein,
åft kånn i mi ruahli aufs Niederlegn gfrein.
Hei, hei, hei, hei!
Schlåf siaß, herzliabes Kind

🌟Sisi🌟
Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie 


While shepherds kept their watching
Over silent flocks by night,

Behold throughout the heavens,
There shone a holy light:
Go, Tell It On The Mountain,
Over the hills and everywhere;
Go, Tell It On The Mountain
That Jesus Christ is born.

The shepherds feared and trembled
When lo! above the earth
Rang out the angel chorus
That hailed our Saviour’s birth:
Go, Tell It On The Mountain,
Over the hills and everywhere;
Go, Tell It On The Mountain
That Jesus Christ is born

🌟Sisi🌟
Kirchenlied

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach💜🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Adeste fideles
laeti triumphantes,
Venite, venite
in Bethlehem.
Natum videte
Regem angelorum.
Venite adoremus
Dominum.

Deum de Deo,
lumen de lumine,
Gestant
puellae viscera.
Deum verum,
genitum non factum.
Venite adoremus
Dominum.

Cantet nunc ‘Io’
chorus angelorum;
Cantet nunc
aula caelestium,
Gloria!
Soli Deo Gloria!
Venite adoremus
Dominum.

Ergo qui natus
die hodierna,
Jesu,
tibi sit gloria,
Patris aeterni
Verbum caro factum.
Venite adoremus
Dominum

Vielen Dank für die Einladung an Ernst Bauer 😘🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Schwebe hernieder,
Heilige Nacht,
Leuchte uns wieder,
Stern voller Pracht.

Greif in die Saiten,
Himmlischer Chor:
Schönste der Zeiten,
Steige empor!

~ Marie ~

Georg Götsch

💜lichen Dank den Bundesgärten_Wien für die Einladung ins Palmenhaus von Schloß Schönbrunn.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!
„Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch die Lüfte froher Schall.

Darum alle
stimmet in den Jubelton,
denn es kommt das Licht der Welt
von des Vaters Thron.
„Fröhliche Weihnacht überall!“…

Licht auf dunklem Wege,
unser Licht bist du;
denn du führst, die dir vertrau’n,
ein zu sel’ger Ruh’.
„Fröhliche Weihnacht überall!“…

Was wir ander’n taten,
sei getan für dich,
daß bekennen jeder muß,
Christkind kam für mich.
„Fröhliche Weihnacht überall!“…

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Video: sternenkaiserin.com – Ida 


Maria durch ein‘ Dornwald ging,
Kyrie eleison!
Maria durch ein‘ Dornwald ging,
Der hat in sieb’n Jahr kein Laub getragen.
Jesus und Maria.

Was trug Maria unter ihrem Herzen?
Kyrie eleison!
Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
Das trug Maria unterm Herzen!
Jesus und Maria.

Da hab’n die Dornen Rosen getragen,
Kyrie eleison!
Als das Kindlein durch den Wald getragen,
Da haben die Dornen Rosen getragen!
Jesus und Maria

🌟Sisi🌟
Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Aber heidschi bumbeidschi, schlaf lange,
es is ja dein Muatter ausganga;
sie is ja ausganga und kimmt neamer hoam
und laßt das kloan Biabele ganz alloan!
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Aber heidschi bumbeidschi, schlaf siaße,
die Engelen lassn di griaßn!
Sie lassn di griaßn und lassn di fragn,
ob du in‘ Himml spaziern willst fahrn.
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Aber heidschi bumbeidschi, in‘ Himmel,
da fahrt di a schneeweißer Schimml,
drauf sitzt a kloans Engei mit oaner Latern,
drein leicht‘ von‘ Himml der allerschenst Stern.
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Der Heidschi bumbeidschi is kumma
und hat ma mein Biable mitgnumma;
er hat ma’s mitgnumma und hats neamer bracht,
drum winsch i mein‘ Biaberl a recht guate Nacht!
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum

🌟Sisi🌟
Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Leise rieselt der Schnee,
still und starr ruht der See
weihnachtlich glänzet der Wald:
Freue dich, Christkind kommt bald!

In den Herzen ist’s warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

🌟Sisi🌟
Eduard Ebel

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Der Tag, der ist so freudenreich
aller Kreature;
denn Gottes Sohn vom Himmelreich
über die Nature
von einer Jungfrau ist geborn,
Maria, du bist auserkorn,
daß du Mutter wärest.
Was geschah so wundergleich?
Gottes Sohn vom Himmelreich,
der ist Mensch geboren.

Ein Kindelein so löbelich
ist uns geboren heute
von einer Jungfrau säuberlich,
zu Trost uns armen Leuten.
War uns das Kindlein nicht geborn,
so warn wir allzumal verlorn;
das Heil ist unser aller.
Ei du süßer Jesu Christ,
daß du Mensch geboren bist!
Behüt uns vor der Hölle.

Groß Wunderding sich bald begab,
wie uns die Schrift tut melden:
Ein Engel kam vom Himmel herab
zu’n Hirten auf das Felde.
Ein großes Licht sie da umfing,
der Engel Gottes zu ihn‘ ging,
verkündt ihn‘ neue Märe,
daß zu Bethlehem in der Stadt
ein Jungfrau den geboren hat,
der aller Heiland wäre.

Die Hirten wurden freudenvoll,
da sie den Trost empfingen;
ein jeder das Kind sehen wollt,
gen Bethlehem sie gingen.
In einer Kripp, gewickelt ein,
da fanden sie das Kindelein,
wie ihn‘ der Engel saget;
sie fielen nieder all zugleich
und lobten Gott vom Himmelreich,
der sie so hätt begnadet.

Dem sollen wir auch danken schon
um seine großen Gaben,
die wir sein‘ allerliebsten Sohn
von ihm empfangen haben
in eines kleinen Kinds Gestalt,
der doch regiert mit aller Gwalt
im Himmel und auf Erden.
Dem sei Lob, Ehr und Preis
bereit‘ samt Heilgem Geist in Ewigkeit
von allen Kreaturen.

🌟Sisi🌟
Kirchenlied

Vielen Dank für die Einladung an Palast Hohenems

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Alle Jahre wieder
kommt das Christuskind
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.

Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.

Ist auch mir zur Seite
still und unerkannt,
daß es treu mich leite
an der lieben Hand.

🌟Sisi🌟
Friedrich Silcher

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Ich steh‘ an deiner Krippe hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring‘ und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein geist und Sinn,
Herz, Seel‘ und Mut, nimm alles hin
und laß dir’s wohl gefallen.

Da ich noch nicht geboren war,
da bist du mir geboren
und hast dich mir zu eigen gar,
eh’ ich dich kannt’, erkoren.
Eh’ ich durch deine Hand gemacht,
da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.

Ich lag in tiefer Todesnacht,
du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud’ und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht’,
wie schön sind deine Strahlen.

Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib’ ich anbetend stehen.
O daß mein Sinn ein Abgrund wär’
und meine Seel’ ein weites Meer,
daß ich dich möchte fassen.

🌟Sisi🌟
Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Hof

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all‘!
Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall.
Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.

O seht in der Krippe, im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl,
den lieblichen Knaben, das himmlische Kind,
viel schöner und holder, als Engelein sind.

Da liegt es – das Kindlein – auf Heu und auf Stroh;
Maria und Josef betrachten es froh;
die redlichen Hirten knie’n betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.

Manch Hirtenkind trägt wohl mit freudigem Sinn
Milch, Butter und Honig nach Betlehem hin;
ein Körblein voll Früchte, das purpurrot glänzt,
ein schneeweißes Lämmchen mit Blumen bekränzt.

O betet: Du liebes, Du göttliches Kind
was leidest Du alles für unsere Sünd‘!
Ach hier in der Krippe schon Armut und Not,
am Kreuze dort gar noch den bitteren Tod.

O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Hände und danket wie sie!
Stimmt freudig, ihr Kinder, wer wollt sich nicht freu’n,
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!

Was geben wir Kinder, was schenken wir Dir,
du Bestes und Liebstes der Kinder, dafür?
Nichts willst Du von Schätzen und Freuden der Welt –
ein Herz nur voll Unschuld allein Dir gefällt.

So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin;
wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn –
und mache sie heilig und selig wie Dein’s,
und mach sie auf ewig mit Deinem nur Eins

🌟Sisi🌟
Christoph von Schmied

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Es kam die gnadenvolle Nacht,
wie leuchtet’s dir des Morgens Strahl,
wie funkelt’s dir der Sterne Schar,
da Jesus Christ geboren war!

Es kam die gnadenvolle Nacht,
wie leuchtet’s dir die gold’ne Pracht,
wie schallet’s dir der Glocken Schall,
da Jesus Christ geboren war!

Es kam die gnadenvolle Nacht,
die uns den hellsten Tag gebracht.
Wie freute sich der Engel Schar,
da Jesus Christ geboren war!

Froh jubelte der Engel Heer:
„Gott im Himmel, Gott sei Ehr‘!“
Und Friede, Freud’ und Seligkeit
herrscht auf Erden weit und breit

🌟Sisi🌟
Johann Kaspar Lavater

Vielen Dank für die Einladung an die Bundesgärten Wien und Schloß Schönbrunn

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


We wish you a merry Christmas,
We wish you a merry Christmas,
We wish you a merry Christmas,
And a Happy New Year!
Good tidings we bring for you and your kin;
We wish you a merry Christmas and a Happy New Year!

Now bring us some figgy pudding,
Now bring us some figgy pudding,
Now bring us some figgy pudding,
And a cup of good cheer!
Good tidings we bring for you and your kin;
We wish you a merry Christmas and a Happy New Year!

We all like our figgy pudding;
We all like our figgy pudding;
We all like our figgy pudding;
With all its good cheer.
Good tidings we bring for you and your kin;
We wish you a merry Christmas and a Happy New Year!

We won’t go until we get some
We won’t go until we get some
We won’t go until we get some
So bring it out here!
Good tidings we bring for you and your kin;
We wish you a merry Christmas and a Happy New Year!

We wish you a merry Christmas,
We wish you a merry Christmas,
We wish you a merry Christmas,
And a Happy New Year!
And a Happy New Year!
Good tidings we bring for you and your kin;
We wish you a merry Christmas and a Happy New Year!

🌟Sisi🌟
Volksweise

Vielen dank an Hotel Kaiserhof Wien für die Einladung

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sing ma im Advent a schiene Weis,
ganz a schiene Weis, stad und still.
Sing ma mitanond a schiene Weis,
ganz a schiene Weis, werd ma stad und still,
werd ma stad und still.

Sing ma im Advent, trag ma Liecht in d´Welt,
trag ma Liecht in d`Welt, stad und still.
Sing ma mitanond, trag ma Liecht in d`Welt,
trag ma Liecht in d`Welt, werd ma stad und still,
werd ma stad und still.

Sing ma im Advent, wie´s da alte Brauch,
wie´s da güete Brauch, stad und still.
Sing ma mitanond, wie´s da alte Brauch,
wie´s da güete Brauch, werd ma stad und still,
werd ma stad und still.

🌟Sisi🌟
Lorenz Maierhofer

Vielen Dank an die Einladung an Wasserschloss Totzenbach🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


O Christkindlein, o Christkindlein,
komm doch zu uns herein!
Wir bitten dich so lange schon,
wir Kinder groß und klein.
Das Tischchen ist gedecket,
das Stübchen ist gekehrt,
wir harren an der Türe still,
bis du uns hast beschert.

O Christkindlein, o Christkindlein,
vergiß nicht unser Haus,
und schütte deinen Weihnachtssack
auf unser Tischchen aus!
Und deine großen Taschen,
die öffne nur geschwind
und bau viel schöne Sachen auf
für jedes gute Kind!

O Christkindlein, o Christkindlein,
vergiß den Baum auch nicht
mit Äpfeln, Nüssen, Zuckerwerk
und manchem hellen Licht.
Wir wollen auch recht artig
und folgsam immer sein:
Komm, liebes, gutes Christkindlein,
nur schnell zu uns herein!

🌟Sisi🌟
Lorenz Maierhofert

Vielen Dank an das wunderschöne Schloss Eckartsau für die Einladung 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Video: sternenkaiserin.com – Ida


Hopp, hopp, hopp
Pferdchen lauf Galopp!
Über Stock und über Steine
Aber brich dir nicht die Beine!
Hopp, hopp, hopp, hopp
Pferdchen lauf Galopp!

Tipp, tipp, tapp!
Wirf mich ja nicht ab
Zähme deine wilden Triebe
Pferdchen, tu’s mir ja zuliebe
Tip, tipp, tipp, tipp, tapp!
Wirf mich nicht ab!

Brr, brr, he!
Steh, mein Pferdchen steh!
Sollst schon heute weiter springen
Muss dir nur erst Futter bringen
Brr, brr, brr, he!
Steh, doch Pferdchen, steh!

Ja, ja, ja!
Sind wir da!
Schwester, Vater, liebe Mutter!
Findet auch mein Pferdchen Futter?
Ja, ja, ja, ja
Sind wir da!

🌟Sisi🌟
Kinderlied

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Lasst uns das Kindlein wiegen,
das Herz zum Kripplein biegen!
Lasst uns im Geist, im Geist erfreuen,
das Kindlein benedeien!
O Jesulein süß, o Jesulein süß.

Lasst uns dem Kindlein neigen,
um Lieb´ und Dienst erzeigen!
Lasst uns, lasst uns doch jubilieren
und geistlich triumphieren!
O Jesulein süß, o Jesulein süß.

Lasst unser Stimmlein schallen,
es wird dem Kindlein g´fallen.
Lasst ihm, lasst ihm ein Freudlein machen,
das Kindlein wird eins lachen.
O Jesulein süß, o Jesulein süß.

🌟Sisi🌟
Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach❤️

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz



 

Ich danke Euch Allen für die vielen lieben Wünsche zu meinem Geburtstag ❤️

🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟

Ich wünsche, dass dein Glück
sich jeden Tag erneue,
dass eine gute Tat
dich jede Stund erfreue!

Und wenn nicht eine Tat,
so doch ein gutes Wort,
das selbst im Guten wirkt,
zu guten Taten fort.

Und wenn kein Wort,
doch ein Gedanke schön und wahr,
der dir die Seele mach
und rings die Schöpfung klar.

🌟Sisi🌟
Friedrich Rückert

Vielen Dank an die Einladung an Wasserschloss Totzenbach und K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL❤️

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Vernimmst du den silbrig glockigen Klang?
Die Schönheit von magischen Einhorngesang?
Erzählend von göttlicher Liebe und Glück?
Oh, elender Mensch, warum hörst du ihn nicht?

Dein Herz viel zu kalt, in ihm sitzt Gewalt!
Vom Hasse verdorben, die Liebe gestorben!
Die Seele verletzt, in Ängste versetzt!
Der Hass sie entstellte, die Liebe zerschellte!

Die liebenden Wesen von göttlichem Stamm,
die irdenen Menschen in fesselndem Bann,
ertrinken in wärmenden, liebenden Licht!
Oh, törichter Mensch, warum erkennst du nicht?

🌟Sisi🌟
Pascale E.

🌟Allen Reitern und ihren Pferden einen gesegneten Stefanitag! Viel Glück und Gesundheit auf allen Wegen!🌟

Vielen Dank an die Spanische Hofreitschule Wien für die Einladung
Pferd: Napolitano Aga ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket ihr Engel in Chören; singet dem Herren, dem Heiland der Menschen, zu Ehren. Sehet doch da: Gott will so freundlich und nah
zu den Verlornen sich kehren.

Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket ihr Enden der Erden; Gott und der Sünder, sie sollen zu Freunden nun werden. Friede und Freud wird uns verkündiget heut.
Freuet euch, Hirten und Herden.

Sehet dies Wunder, wie tief sich der Höchste hier beuget. Sehet die Liebe, die endlich als Liebe sich zeiget.
Gott wird ein Kind, träget und hebet die Sünd.
Alles anbetet und schweiget.

Gott ist im Fleische; wer kann dies Geheimnis verstehen? Hier ist die Pforte des Lebens nun offen zu sehen.
Gehet hinein, eins mit dem Kinde zu sein,
die ihr zum Vater wollt gehen!

treuer Immanuel, wird auch in mir nun geboren.
Komm doch mein Heiland, denn ohne dich bin ich verloren. Wohne in mir, mache mich eins nun mit dir,
der mich zum Leben erkoren.

🌟Sisi🌟
Gerhard Tersteegen

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


In Lüften hängt ein Lerchenton
Mein Ohr hat staunend ihn vernommen
ist’s eine die noch nicht entflohn?
Ist’s eine die zurückgekommen,
Gelockt von Frühling schon
Da rings die Schöpfung noch von Winter ist?

Durch meine Seele zieht ein Schwung,
denn jeder Ton hat angeschlagen.
Ist’s Ahnung, ist’s Erinnerung
Von künftigen, von vor’gen Tagen?
Ich fühle nur mich jung
Ob wie ich’s war, ob wie ich sein werd‘? Ist zu fragen.

Verklungen ist die Melodie
Verklungen von Schneewolkenherden
Und Winter ist’s im Herzen, wie
Am Himmel Winter und auf Erden
So Winter, als ob nie
Gewesen Frühling sei und nimmer sollte werden.

🌟Sisi🌟
Friedrich Rückert

 

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Foto: artgraphy


Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter.
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein auch im Winter, wenn es schneit:
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren!
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren!

🌟Sisi🌟
Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach❤️

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Am Himmelsantlitz wandelt ein Gedanke,
Die düstre Wolke dort, so bang, so schwer;
Wie auf dem Lager sich der Seelenkranke,
Wirft sich der Strauch im Winde hin und her.

Vom Himmel tönt ein schwermutmattes Grollen,
Die dunkle Wimper blinzet manches Mal, –
So blinzen Augen, wenn sie weinen wollen, –
Und aus der Wimper zuckt ein schwacher Strahl. –

Nun schleichen aus dem Moore kühle Schauer
Und leise Nebel übers Heideland;
Der Himmel ließ, nachsinnend seiner Trauer,
Die Sonne lässig fallen aus der Hand.

🌟Sisi🌟
Nikolaus Lenau

Vielen Dank für die Einladung an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens & Touriseum Schloss Trauttmansdorff ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„So come with me, where dreams are born, and time is never planned. Just think of happy things, and your heart will fly on wings, forever, in Never Never Land!”.

🌟Sisi🌟
J.M. Barrie- Peter Pan

Vielen Dank für die Einladung an das Winterpalais Belvedere Museum

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Alles Große in der Welt hat seine Nachfolger und Nachahmer gehabt, die sich daran gedrängt und angeschlossen, bis der Gipfel, der einsam steht und die Sterne grüßt, durch sie mit dem Tale verbunden worden.

🌟Sisi🌟
Jacob Grimm

Vielen Dank für die Einladung Hotel Kaiserin Elisabeth❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Leiden und Schmerz sind immer die Voraussetzung umfassender Erkenntnis und eines tiefen Herzen. Mir scheint, wahrhaft große Menschen müssen auf Erden eine große Trauer empfinden.

🌟Sisi🌟
Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Vielen Dank für die Einladung an Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Möge Gott dir im neuen Jahr
mehr Zeit schenken
zu danken als zu klagen.

Mögen deine Freuden nach Tagen,
aber dein Kummer nach Stunden zählen.

Mögen die Zeiten selten sein,
an denen du deine Freunde entbehrst,
und kurz die Augenblicke
in der Gesellschaft von Dummköpfen.

Mögen alle Tränen des kommenden Jahres
Tränen der Freude sein.

🌟Sisi🌟
Irischer Neujahrssegen

Vielen Dank an Schloss Ruegers für die Einladung❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


🌟🌟🌟Best of 2018 🌟🌟🌟

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Danke für Eure Treue! 
Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Abenteuer!

🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟

Thank you for your interest, hope you enjoyed this year as we did.

🌟Sisi & Marie 💜
👑Sophie & Ida 🌼

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„Minnerl was soll denn das sein? Die Spitze ist viel zu plump als das ich sie jemals tragen würde, leg das weg und bring andere Strümpfe!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Schloss Eckartsau für die Einladung ❤️ und an unser Minnerl

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Video: sternenkaiserin.com – Marie 

Ein Leben für die Schönheit

In diesem Betrag möchte ich Euch die verschiedenen Modestile im Leben von Kaiserin Elisabeth etwas näher bringen.

Wir beginnen mit der Kindheit der  Kaiserin, die  bestimmt war durch die Mode des Biedermeiers, man verzichtete teilweise auf das Korsett, oder zumindest auf eine übermäßig feste Schnürung .


1837 – 1850 Die Kindheit einer Kaiserin, oder die Mode der Mode der Schwiegermutter 😉

Was trug also eine kleine Prinzessin im Alter von 3 Jahren?

Im Grunde genommen waren die Mädchen wie auch in den folgenden Zeiten kleine Ebenbilder ihrer Mütter, mit einem Unterschied.

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Charlotte von Belgien im Alter von 3 Jahren – Foto Wikimedia/Commons

Die weiten Röcke der Kleider waren kurz, so dass die mit Rüschen und Spitzen verzierten Beinkleider sichtbar waren und zumindest ein Mindestmaß an Bewegungsfreiheit erlaubten.

Die Buben trugen lange Hosen und darüber ein kurzes Kleid. Wer es sich leisten konnte, kleidete seinen Sohn mit einem Matrosenanzug, der uns das gesamte restliche 19. Jahrhundert als beliebtestes Kleidungsstück für Knaben begleiten wird.

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Foto: Wikimedia/Commons

 

Die Damenmode veränderte sich etwa ab der Mitte der 30er Jahre wesentlich und zeichnete sich durch eine Silhouette aus, die vor allem ein kegelförmiger, weiter Rock ausmachte.

Der wiederum wurde durch eine Vielzahl von Unterröcken in eine immer breitere Form gebracht.

Ab etwa 1835 wurde wieder eine deutliche Taillenbetonung sichtbar, denn auch die Biedermeier-Mode änderte sich innerhalb ihrer Epoche.

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Foto: Wikimedia/Commons

Durch das Korsett rückte die Taille wieder optisch an ihren Platz und wurde so  im Vergleich zur Zeit des vergangenen Empire-Stils, in der sie gar nicht zu sehen gewesen war, wieder sichtbar.

Reifröcke und Korsetts waren ab sofort wieder Kleidungsteile, die in keinem Fall fehlen durften, um die Weite der Röcke zu erreichen und außerdem eine schlanke Taille zu vermitteln.

Das absolute Highlight dieser Zeit waren jedoch die ausgefallenen Ärmeln.

Man nannte sie nicht nur Ballon- bzw. Schinkenärmel oder sogar Hammelkeulenärmel, sie sahen auch tatsächlich so aus. Um diese aufgebauschte Form zu erreichen, musste man diese Ärmel mit Rosshaar- und/oder Fischbeinstäbchen verstärken. Über diesen Unterbau drapierte man  dann den Stoff, der in Falten gelegt wurde. Einen ähnlichen Faltenwurf hatte das Kleid dann auch am Dekolleté.

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Foto: Wikimedia/Commons

Die verwendeten Stoffe waren gemustert. Man bevorzugte Karos, Streifen und auch diverse Blumenmuster.

Einfarbige, glänzende Stoffe waren für die Abendgarderobe bestimmt. Dafür wurden dann hauptsächlich Seidenstoffe oder andere edle Materialien verarbeitet.

Was aber besonders charakteristisch für diese Mode war die Schute.

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Foto: Wikimedia/Commons

Ein Hut der unter der Kinnpartie mit Bändern gebunden wurde, so dass eine Schleife entstand. Die Krempe das Gesicht. Es gab die Schute aus geflochtenem Stroh oder aus Stoff. Die Hüte aus Stoff hatten einen Unterbau aus Drahtgestell, über das der Stoff gespannt wurde. Je nach Jahreszeit wurden die Hüte sogar wattiert oder mit einem wärmenden Polster ausgestattet.  Solche Hüte wurden aufwendig mit Blumen und Federn, mit Früchten und Tüll verziert.


Die Herrenmode der kommenden Jahrzehnte sollte sich nicht wesentlich verändern, man spielte mit Accessoires und auch ein wenig mit den Farben, der Grundstock blieb jedoch unverändert und bestand aus Frack und Gehrock.

Anders als bei den Damen trugen die Herren zu dieser Zeit kein Korsett, sondern behalfen sich mit einem Schnürgürtel, der einen ähnlichen Effekt hatte.

Die Krägen der Hemden nannte man nicht umsonst „Vatermörder“ denn sie waren so eng um den Hals geschlossen, dass jeder Mann froh war, ihn abends ablegen zu können.

Seit etwa 1815 trug der Herr sogenannte Pantalons, also lange Hosen.

Um perfekt gekleidet zu sein brauchte Mann noch einen Zylinder, einen Stock und Handschuhe die im besten Fall aus Leder waren.

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Foto: Wikimedia/Commons


1850 – 1860 – das Jahrzehnt in dem aus einer kleinen bayrischen Prinzessin eine österreichische Kaiserin wurde.

Die Kleider der Damen wurden aufwendiger und prächtiger als je zuvor, die Krinoline – vom franz „Crin“ (Rosshaar) abgeleitet – trat ihren Siegeszug an und sollte für 2 Jahrzehnte das Leben der Damen zur Qual machen.

Das Korsett war Pflicht, die Wespentaille ein Muss, das schnüren an sich war alleine unmöglich und konnte sich schon mal über mehrere Stunden hinziehen.

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Foto: Wikimedia/Commons

Es waren edle Stoffe gefragt. Aufwändige Schnitte wurden aus Brokat oder Atlas, aus Samt oder Seide, Taft und Moiré gefertigt.

Unmengen Stoff waren nötig, um die weiten Rockteile besonders üppig aussehen zu lassen. Im gesamten Viktorianischen Zeitalter, benannt nach der Regierungszeit der britischen Königin Viktoria (1819-1901) von 1831 bis 1901, versuchten die Damen der feinen Gesellschaft sich auf diese Art und Weise zu übertrumpfen.

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Foto: Wikimedia/Commons

Ist auch heute noch so, findet ihr nicht?

Abends trug man Schulterfrei, tagsüber hauptsächlich hochgeschlossen.

Schirm, Fächer und Hut rundeten das Aussehen ab und waren untrennbar miteinander verbunden.


Im Gegensatz zu den Damen bevorzugten die Herren eher Zweckmäßigkeit an ihrer Kleidung.

Die Stoffe waren zwar edel, es wurden hauptsächlich dunkle Materialien gewählt.  Man trug schwarze, braune, graue und auch dunkelblaue Farbtöne.

Die Sakkos, die dem Frack begannen den Rang abzulaufen, waren aus Wollstoffen und feinen Tuchen. Der Gehrock, auch als Cutaway oder kurz Cut genannt, hatte im vorderen Bereich abgeschnittene Schoßteile.

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Foto: Wikimedia/Commons

Die Hose war häufig in einer anderen Farbe als der Gehrock oder das Sakko. Hier waren Streifen besonders beliebt.

Die Weste, Krawatten und Bindetücher fielen nicht mehr auf und waren nun in dezenten Farben gehalten.

Verbreitet war bereits das Vorhemd, das unter der Weste wie ein Hemd aussah.

Anstelle von Vorhemd war allerdings der Begriff „Chemisette“ geläufig. Das französische Wort „Chemise“ steht für Hemd. In abgewandelter Form  nannte man das Vorhemd, deshalb Chemisette.

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Foto: Wikimedia/Commons


Wir befinden uns in den Jahren 1860 – 1870, der Zeit des Höhepunktes der Schönheit von Elisabeth

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Foto: Wikimedia/Commons

Modisch betrachtet nennt man dieses Jahrzehnt auch das 2. Rokkoko.

Drei Namen prägten dieses Jahrzehnt wie niemand anderes.

Eugenie von Frankreich

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Foto: Wikimedia/Commons

Elisabeth von Österreich und

Charles Frederick Worth

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Foto: Wikimedia/Commons

Die edlen Materialien,die Worth verwendete – Tüll, Spitze, Pailletten, Samt, Seide, Brokat u. a. – machten die Kleider so teuer, dass selbst die Damen von hohem Rang den neuesten Trends nur folgen konnten, in dem sie vorhandene Kleider wieder ändern ließen, anstatt stets neue zu bestellen. Kein andere verstand es, Kleider mit solch perfektem Sitz zu kreieren.

Alle Kleider waren Einzelanfertigungen, nie gab es ein Modell zweimal!

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Ungarisches Krönungskleid Foto: Sascha Rieger

Gegen Ende der 60er Jahre beschäftige Worth mehr als 1200 Näherinnen und erschuf unvergessliche Kreationen, ich sage nur Sternenkleid 😉

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Foto: Wikimedia/Commons

Es war das Jahrzehnt der Krinoline, die 1865 ihren Höhepunkt erreichte.

Durch Rosshaar und Stahlbänder erreichte man enorme Umfänge, wodurch man natürlich dementsprechende Mengen an Stoff und Aufputz benötigte.

1867 kam man langsam von diesen extremen Umfängen ab, 1869 wurde die Krinoline fast vollständig durch die Tournüre ersetzt.

Während die Röcke im Prinzip immer gleich waren, variierten die Oberteile je nach Anlass und Tageszeit. Ein Ausschnitt, der die Schultern zeigte, war ebenso möglich wie ein kleines spitzes Dekolleté oder eine hochgeschlossene Variante.

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Foto: Wikimedia/Commons

Auch die Ärmelschnitte ließen zahlreiche Varianten zu. Am Unterarm waren sie meist anliegend. Es gab Kleider, die durch einen halben Ärmel auffielen und es gab Kleider, die lange Ärmelschleppen hatten, besonders in Russland beliebt.

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Foto: Wikimedia/Commons

Je nach Wetter und Anlass wurden über diese riesigen Krinolinenkleider halblange Mäntel getragen. Mit Hut und Fächer war eine Dame letztendlich perfekt gekleidet.

Dass es selbstverständlich war ein Korsett zu tragen muss ich vermutlich nicht erwähnen? 😉


Der Herr der Zeit trug im Alltag zum Anfang des Jahrzehnts noch den traditionellen Frack, stets mit einer Weste, die entweder durch Schottenkaros oder anderes abstechendes, buntgefärbtes Material auffielen, darunter trug man ein schlichtes helles Hemd, das mit einem Halsschmuck versehen war, der ein gebundenes Tuch als Vorläufer der Krawatte war.

 Außerdem kam ein Kragen zum Anknöpfen auf. Die Hosen waren bodenlang und gerade geschnitten.

Es gehörte zum guten Ton Zylinder zu tragen und schon war Mann perfekt gekleidet.

Eine absolute Neuheit in der Männerwelt war der Herrenanzug, der zu Beginn des Jahrzehnts in Mode kam und bei dem alle Teile (Rock, Weste und Hose) dieselbe Farbe haben mussten und dessen Teile sich auch in den Materialien glichen.

Ein „must have“ war der Stock, der oftmals über aufwendig verzierte Griffe verfügte.

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Foto: Wikimedia/Commons


Was trug man zwischen 1870 und 1880

Die Krinoline, war fast vollständig aus der Damenbekleidung verschwunden. In der Modegeschichte ist die Rede von der Ersten Turnüre.

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Foto: Wikimedia/Commons

Die Zweite Turnüre kam erst im 1880er Jahrzehnt auf und war dann längst nicht mehr so pompös gestaltet. Aber zunächst war noch die Erste Turnüre modisch aktuell und zwar bis etwa 1875. Dieses halbkreisförmige Gestell, das zumeist aus Stahl- und/oder Fischbeinstäbchen gefertigt war und dessen Polsterungen aus Rosshaar bestanden, wurde über das Gesäß gelegt und befestigt, so dass der Rock, der darüber getragen wurde, eine gewaltige hintere Auswuchtung erhielt. Vorne war das Kleid eng anliegend und der Blick automatisch auf das riesige Hinterteil gelenkt.

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Foto: Wikimedia/Commons

Das eng  geschnürte Korsett, das zwingend zur Grundausstattung jeder Frau gehörte, drückte die Brust nach oben und sorgte so in den spitzen oder viereckigen Ausschnitten für ein gut gefülltes Dekolleté. 😉

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Foto: Wikimedia/Commons

Eine Besonderheit dieses Jahrzehnts sind die Falten und Raffungen am Unterleib, die bald wieder aus der Modewelt verschwanden, da sie den Anschein einer möglichen Schwangerschaft erwecken konnten. Ein Zustand, der zu dieser Zeit jedoch nicht öffentlich zur Schau getragen wurde.

Ein wichtiges Accessoire auch dieser Zeit war der Fächer.

Die spitzenbesetzten Sonnenschirme mussten unbedingt zu den Farben der Kleider passen. Handschuhe und Schleier waren ebenso angesagt.

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Foto: Wikimedia/Commons

 Die hauptsächlich hochgesteckten Frisuren waren mit einem Hütchen geschmückt, an dem schulterlange Bänder zur Verzierung angebracht waren. Das Hütchen wurde entweder ein wenig keck seitlich getragen oder auf dem Hinterkopf platziert, konnte aber auch gerade vorn auf dem Kopf getragen werden. In jedem Fall hielten es zwei Bänder, die am Hals vorn zu einer Schleife gebunden waren.

Tagsüber  im Freien waren die Kleider hochgeschlossen geknöpft und endeten am Hals mit einem kleinen Kragen.

Für die Abendgarderobe gab es zu jener Zeit bereits die Haute Couture, die ein Engländer ins Leben gerufen hatte – Charles Frederich Worth (1826-1895).


Das modische Vorbild der Herren lag in England.

Der Frack verschwand allmählich aus der alltäglichen Garderobe der Herren,  der Gehrock (Cutaway) hatte sich als zweckmäßiger erwiesen.

Bei festlichen Anlässen fand der Frack jedoch weiterhin Verwendung.

Die Farben waren gedeckt, mit bunten Krawatten setzte man jedoch farbige Akzente und so entstanden bereits die ersten Läden für Herren Accessoires, die diese „Binder“ herstellten.

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Foto: Wikimedia/Commons


1880 – 1890

Die zweite Tournüre

Eine große Gesäßauflage, die Tournure (frz.), wurde fixer  Teil der Damenunterbekleidung

Ein Gestell aus Fischbeinstäbchen oder auch aus formte den Rock und verlieh ihm eine Gesäßaufbauschung.

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Foto: Wikimedia/Commons

Die Kleider waren am Oberteil und nun auch im Rockteil relativ eng anliegend, wobei der Rock meist noch mit Querfalten versehen war, die nach hinten ausliefen und in einer Schleppe endeten. Zu dieser Zeit war das Korsett zwar Pflicht, hatte aber keine besondere Formung der Taille zur Aufgabe, sondern diente eher dazu, die Haltung zu korrigieren und unerwünschte Pölsterchen verschwinden zu lassen.

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Foto: Wikimedia/Commons

Die Betonung einer sehr schlanken Figur war in den beiden ersten Jahren des Jahrzehnts jedoch durchaus erwünscht.  In diesen beiden Jahren wurden die Kleider den Damen, nicht nur unserer Kaiserin, wortwörtlich auf den Körper genäht.

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Foto: Wikimedia/Commons

Das Atmen war schwer, das Essen unmöglich, wenn die Damen in dieser Garderobe erschienen. Die Kleider waren schmerzhaft eng und erschwerten auch das Gehen, dabei war das plaudernde Herumstehen immer noch leichter als das Sitzen.

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Foto: Wikimedia/Commons

Kann ich nur bestätigen 😉 längeres sitzen wird zur Qual!

Diese Art von Mode war schon mehrfach in der Vergangenheit aufgetaucht und hatte für den einen oder anderen Witz gesorgt.  In diesem Jahrzehnt waren sie jedoch fast ausschließlich den vermögenden Frauen vorbehalten, die sich dadurch deutlich sichtbar von den normalen Bevölkerungsschichten abgrenzten. Die Betonung des weiblichen Hinterteils blieb mehr oder weniger bis zum Ende dieses Jahrzehnts. Der übliche Aufputz verschwand und man setzte neue Stoffkombinationen ein, bei denen gelegte Falten und Raffungen mit Volants Hauptbestandteil waren.

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Foto: Wikimedia/Commons

Tuchstoffe wurden mit Samt zusammen getragen oder auch mit Seide. Das Oberteil lag eng am Körper und war hochgeschlossen. Geschlossen wurde das Oberteil mit einer langen Knopfleiste, deren Knöpfe meist aus besonders edlem Material bestanden. Diese Knöpfe und die Spitzen am Kragen waren die einzige Zierde an der Damenbluse. Die langen, selten auch halblangen Ärmel, lagen eng an.

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Foto: Wikimedia/Commons

Die Hüte, die die Damen trugen und die unbedingt zur vollständigen Kleidung gehörten, änderten ihr Aussehen schneller als die Bekleidung selbst. Trug man erst noch Hüte mit aufgeschlagenen Krempen, so wichen diese bald Modellen mit Federn und Bändern.Ältere Damen trugen gedeckte Farben und die Jugend bevorzugte hellere, auffälligere Farben.

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Foto: Wikimedia/Commons

Am Land hielt man sich keineswegs an die vorgegebenen Trends sondern trug weiterhin zeitlose Trachten für den Alltag und auch für die Arbeit. Diese waren in dezenten Farben gehalten. Die Trachten an Sonn- und Feiertagen waren dagegen meist besonders farbig und mit viel Zierrat versehen.


Die Herren waren bereits gut gekleidet, wenn sie ein frisch gebügeltes Hemd trugen, einen Frack oder einen Gehrock. Das Ensemble wurde, wie auch bei den Damen stets mit einem Hut komplettiert.

Herren, die finanziell nicht dem gehobenen Stand angehörten, trugen mitunter anstatt eines Hemdes nur ein Vorhemd. Das war ein steifes Wäscheteil, das unter der stets geschlossenen Weste den Eindruck eines Hemdes suggerierte.

Wir kennen es heute noch beim Frack ;).Durch diese Erfindung konnte man sich das aufwendige waschen eines Hemdes ersparen, ein Vorhemd wurde nach Gebrauch entsorgt und kam so den Junggesellen meist sehr zu Gute.

Neben dem Frack zählte der Cut (Gehrock oder Cutaway) zum fixen Bestandteil der Männermode und hatte vorn abgerundete Schöße.

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Foto: Wikimedia/Commons

Die ersten Smokings, die sogenannten Raucheranzüge, kamen in Mode.

Etwas mehr Auswahl gab es bei den Mänteln: Der Ulster war stets doppelreihig, der Chesterfield hatte eine verdeckte Knopfleiste und der taillierte Paletot, der dem der Damen vom Schnitt her ähnlich.

Die wichtigsten Farben waren Schwarz, Braun, Dunkel- oder Hellgrau und Blau.


Wir sind am Ende des Lebens unserer Kaiserin angelangt und befinden uns nun modisch in den 1890er.

Verglichen mit der Biedermeierzeit und dem folgenden zweiten Rokoko, war die Mode im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts weit weniger aufwändig in der Fertigung und im Materialaufwand.

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Foto: Wikimedia/Commons

Nur eines hatte sich nicht verändert – immer noch war das Korsett wichtiger Bestandteil der Damenmode um die Figur dem jeweiligen Schönheitsideal anzupassen.

In den 1890er Jahren formte man  mittels  Korsett vorwiegende eine gerade Front, es gibt kaum Einsätze für die Brust. Innerhalb weniger Jahre veränderte sich diese modische Silhouette jedoch, bis zum Ende des Jahrhunderts setzte  sich die Sans-Ventre-Linie (ohne Bauch), die sogenannte S-Form, durch.

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Foto: Wikimedia/Commons

Immer stärker werdende Versuche von  Ärzten, Künstlern oder  Frauenrechtlerinnen die Frau aus dem Korsett zu befreien scheiterden. Wer schön sein wollte, der musste auch weiterhin.

Wesentlich stärker veränderten sich die Röcke der Damen, die an der Hüfte anliegend und  später ab Höhe der Knie immer mehr an Weite zunahmen. Stützdende Unterröcke oder gar Reifkonstruktionen verschwanden zur Gänze. Die glatt fallende Rockschnitte oder auch die glockig geschnittenen Röcke waren auf den ersten Blick an Taille und Hüfte leicht anliegend.  Der weibliche Körper wurde immer mehr in die Form einer „Sanduhr“ gezwungen. Tatsächlich gab man dieser trichterförmigen Silhouette diesen Namen, der die Sans-Ventre-Linie sehr passend beschrieb.

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Foto: Wikimedia/Commons

Sogar eine kleine Schleppe war noch am hinteren Rockteil sichtbar. Die Vorderpartie hatte Bodenlänge, erst am Ende des Jahrzehnts war es denkbar, dass ein wenig von den Schuhen oder Stiefeletten sichtbar wurde.

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Foto: Wikimedia/Commons

Zu Beginn dieses Jahrzehnts  lagen die Ärmel der Blusen und Kleideroberteile relativ  eng an wurden aber mit jedem Jahr auffälliger und breiter. Die Manschetten lagen eng am Handgelenk, teilweise reichten sie über den ganzen Unterarm.

Keulenärmel, Schinkenärmel und sogar Elefantenärmel waren als Begriffe für diese Formen durchaus gebräuchlich. Allmählich wurden die Oberärmel sogar noch üppiger. Sie erreichten eine ballonartige Form. In der Mitte des Jahrzehnts hatten sie ihr größtes Ballonausmaß erreicht. In den letzten zwei bis drei Jahren vor 1900 kehrte man wieder zu zierlicheren Puffärmeln zurück.

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Foto: Wikimedia/Commons

Bei allen Veränderungen, die hauptsächlich die Ärmelsilhouette betrafen, änderte sich eines nicht – der Hut. Eine Dame war erst vollständig bekleidet, wenn sie einen Hut trug. Der gehörte ebenso dazu wie der Sonnen- oder Regenschirm. Auch der war ein unverzichtbares Accessoire, auf das eine Frau bei der ansonsten großen Vielfalt von Farben und Materialien nicht verzichtete.

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Foto: Wikimedia/Commons


Nicht nur die Mode der Damen änderte sich im Lauf der Zeit, sondern auch die der Männer

Zu den langen Hosen, die meistens gestreift waren, trug Mann nun ein Sakko, das den Frack im Alltag abgelöste, wobei Hose und Sakko nicht zwangsläufig dieselbe Farbe hatten.

Auch Gehröcke wurden gerne getragen. Die obligatorische Weste, die zur Männermode gehörte, war meist einfarbig. Mit niedereren, nicht mehr einengenden Kragenformen wurde auch die Herrenmode bequemer. Es gab Umlegekragen, Kragen zum Anknöpfen, die Manschetten wichen und die Hemdärmel schauten aus dem Sakkoärmel heraus.

Anfangs nur als Bekleidung für den Herrensalon gedacht, in dem geraucht wurde, setzte sich der Smoking, der Raucheranzug, auch in der Kleidung innerhalb der Gesellschaft durch.

Neben dem Zylinder trug man die Melone – ein runder, schwarzer, steifer Hut, als typische Kopfbedeckung. Zur schlichten und einfarbigen Bekleidung wählte man farbige Krawatten oder ein leicht übereinandergeschlagenen Halstuches, das Plastron.

Die Mode der Männer hatte den englischen Stil zum Vorbild, während die Damenmode ihre Richtlinien aus Paris bekam.

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Ich hoffe mein kleiner Ausflug in die Mode vergangener Zeiten hat Euch ein wenig gefallen und ihr wisst nun, was man wann, wie und wo trug? 😉

*Sisi*


Rechtliche Hinweise:
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Es konnten keine weiteren Urheberrechte zu den Bildern festgestellt werden. Sollten wir gegen ein Urheberrecht verstoßen haben, bitten wir um Kontaktaufnahme: sternenkaiserin[at]gmx.at

Im selben Zimmer wie Queen Elizabeth….

Unsere Wege führten uns bereits in unzählige Schlösser und an viele besondere Orte in und um Österreich, aber ein Hotel der Luxusklasse wie das Imperial in Wien war noch nicht dabei. Mein Mariechen koordinierte den Termin seit Wochen und ging wieder einmal ihrer Lieblingsbeschäftigung nach: perfekte Planung bis ins kleinste Detail. Die Informationen, die sie mir mitteilte waren kurz und präzise wie immer und lauteten „auf dieser Stiege brauchen wir eine Schleppe“!

Leichter gesagt als getan, denn welches Kleid mit Schleppe passt dort hin? Ich wälzte Bücher, befragte das Internet und wurde schließlich in einem Ausstellungskatalog des V&A Museum in London fündig. Ein Tageskleid, reichlich verziert mit Borten und Fransen, geschmückt mit Bändern, Spitzen UND Schleppe. Ich änderte die Farbe, verlängerte die Schleppe und los ging’s. Es entstand ein Kleid in der Farbe der Fürstensuite – Royalblau.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Fast 75 m Seidenband fassten die 25 m Rüschen und bildeten so, wie ich meine, eine würdige Schleppe für die Prunktreppe des Imperials. Die Fürstensuite war bereit gestellt, frische Blumen schmückten alle Tische, Obst stand bereit und das Personal war zum Empfang der Kaiserin aufgestellt. Wir betraten das ehrwürdige Hotel und wurden vom Concierge begrüßt. Zwei Hausdiener öffneten die große Flügeltür und die Hotelpagen kümmerten sich ums Gepäck, auch die Hutschachteln und Krinolinen, etc. wollten versorgt werden.  

Was für ein Empfang!

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Das Hotel Imperial Vienna wurde zwischen 1862 und 1865 im Auftrag von Phillip von Württemberg als Palais an der Ringstraße erbaut. Baumeister war Heinrich Adam, der das Gebäude im italienischen Neo-Renaissance Stil errichtete. Die Innenräume sind zum Teil mit Stein verkleidet: die Pfeiler der großen Halle sind aus Carraramarmor, die Pilaster im Festsaal haben Auflagen des gelben Marmors Giallo di Siena, Wandflächen und Säulen bestehen aus Kunstmarmor.

Bei der Feststiege sind die Wandflächen, Balustraden und die großen Säulen aus Kunstmarmor, die Stufen sind aus Kaiserstein.

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Foto:: sternenkaiserin.com – Marie

Herzog Phillip Alexander Maria Ernst von Württemberg war der Sohn von Herzog Alexander Friedrich Wilhelm von Württemberg und Marie Christine von Orléans, er bewohnte das Palais mit seiner Gemahlin, der geborenen Erzherzogin Marie Therese von Österreich, von 1866 bis 1871, und verkaufte es danach an den Bankier Horace von Landau .

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Das Palais wurde zu einem Hotel umgebaut und am 28. April 1873 zur Wiener Weltausstellung 1873 in Anwesenheit von Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth feierlich eröffnet.

Während der Monarchie kamen Gäste wie Fürst Otto von Bismarck, Graf Patrice de Mac-Mahon, König Milan von Serbien, Zar Ferdinand von Bulgarien, Richard Wagner usw. ins Hotel Imperial. Während des Ersten Weltkrieges lief der Betrieb fast normal weiter, nur das Personal wurde zunehmend weiblich. 1928 erhöhte man das Gebäude um zwei Stockwerke. Nach dem Anschluss Österreichs logierte hier Adolf Hitler, in der Besatzungszeit machten die Russen das Hotel zu ihrem Hauptquartier und hinterließen einige Schäden, die Möbel verschwanden während dieser Zeit fast vollständig. Nach dem Krieg wurde das Haus saniert und die Möbel wieder angeschafft. 

Traditionellerweise logieren Staatsgäste im Hotel Imperial. Die bekanntesten waren John F. Kennedy und Nikita Chruschtschow bei ihrem Gipfeltreffen 1961 in Wien. Richard Nixon, König Olav von Norwegen, Marschall Tito, König Leopold von Belgien, die indische Premierministerin Indira Gandhi, Königin Elisabeth von England, König Juan Carlos von Spanien sowie Kaiser Akihito und Kaiserin Michiko von Japan, gaben sich ebenso mehr oder weniger die Klinke in die Hand. Auch zahlreiche prominente Künstler waren zu Gast im Hotel Imperial, darunter Otto Preminger, Walt Disney, Otto Klemperer, Alfred Hitchcock, Frank Sinatra, Woody Allen, Yul Brynner, Peter Ustinov, Michel Piccoli, Zubin Mehta, Vladimir Horowitz, Riccardo Muti, Mick Jagger, Mariah Carey und Sofia Coppola. Michael Jackson schrieb hier den berühmten Song: Earth Song.

Man führte uns über die Prunkstiege hinauf zu „unserer“ Suite, ein wahrlich atemberaubender Anblick, bei dem sich bestimmt auch der Märchenkönig Ludwig wohl gefühlt hätte.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Mich zumindest erinnerten diese Räume an den Adler, der seiner Möwe einsame Gedichte schrieb. Es mag wohl an den bayrischen Farben oder den Lilien gelegen haben, aber irgendwie hätte dieses Zimmer genauso gut in Neuschwanstein sein können.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Mit „Fannys“ Hilfe begannen wir Bilder zu machen und taten das, was auch die Kaiserin getan hätte: wir wechselten die Kleider, richteten die Haare und nahmen dann, mit Blick auf das Winterhaltergemälde unseren Tee, serviert vom eigenen Butler, ein.

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Fotos: sternenkaiserin.com – Marie

Natürlich servierte man uns dazu die berühmte Imperialtorte. Ein wahrer Schokogenuss, der mit nichts zu vergleichen ist.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Frisch gestärkt mit einer Tasse Milch zeigte man mir eine ganz besondere Landkarte, die in einem der Gänge aufgehängt ist und die noch aus Mozarts Zeiten stammt – also 18. (!) Jahrhundert. Darauf ist der innere Kern von Wien zu sehen, die Stadtmauer und seine vielen Vororte, die heute alle zu Wien gehören: also Penzing, Hietzing, Döbling, Nussdorf, Grinzing usw. Ein Prachtexemplar an alter Karte, die uns die Wandlung der Zeit präsentierte. Kaiser Franz Joseph war es ja, der die Stadtmauer abreißen ließ und die Prachtstraße – Ringstraße – erbauen ließ. 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Wieder zurück in der Suite nutzen wir den Salon um ein wenig zu Lesen, ein paar Briefe zu schreiben und um weitere Pläne zu besprechen. Mein „Leben als Kaiserin“ ist mit einem unglaublichen Aufwand verbunden. Stundenlange Planungen und aufwendige Vorbereitungen sind nötig um das Ergebnis zu erzielen, was ihr dann auf Fotos und Videos präsentiert bekommt. Es muss so perfekt wie möglich sein.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Jeder von uns hat seine Aufgaben, die er erfüllt, denn ohne dieses Vertrauen und die gegenseitige Unterstützung wäre das „Projekt Sternenkaiserin“ nicht möglich.

„Wir träumen groß…..“ wurde in den letzten Monaten zu unserem Leitsatz und der Erfolg gibt uns Recht, man öffnet uns Türen, rollt rote Teppiche aus von denen wohl niemand von uns noch vor einem Jahr zu Träumen gehofft hätte.

Ohne dich Mariechen, wär ich nicht ICH, ohne dich gäbs kein UNS und ohne uns gäbs keine Träume und somit keine Sternenkaiserin!

Natürlich waren wir nicht nur zum Reden in diesem wundervollen Hotel, sondern zum fotografieren und das taten wir dann auch.

Ich möchte Euch einladen, mit den folgenden Bildern die vermutlich prunkvollste Suite des Landes zu genießen.

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Fotos: sternenkaiserin.com – Marie

Das Hotel Imperial wurde 1994 zum besten Hotel der Welt gekürt. Bereits 1961 erhielt das Betreiberunternehmen die staatliche Auszeichnung und damit das Recht, das Bundeswappen im Geschäftsverkehr zu verwenden. Seit 2016 ist das Imperial im Besitz von Al Habtoor Investment aus den Vereinigten Arabischen Emiraten.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Übrigens, im Erdgeschoß des Hotels befindet sich das Café Imperial, dort könnt ihr die Spezialität des Hauses – die Imperial-Torte, die nach einem Geheimrezept aus Mandeln, Marzipan und Milchschokolade zubereitet wird, jederzeit selbst versuchen. In Holzschachteln verpackt wird sie weltweit versandt. Entstanden sein soll sie angeblich so: ein Küchenjunge namens Franz-Xaver Loibner erfand die Imperial-Torte für Kaiser Franz Joseph I. anlässlich der Eröffnung des Hotels.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

 

Herzlichen Dank an das gesamte Team vom Hotel Imperial für die Gastfreundschaft! Danke auch an unsere Fanny!

Sisi 


Rechtliche Hinweise:
Textrechte: Sisi, Hotel Imperial
Bildrechte: sternenkaiserin.com 


 

Prinzessin Elisabeth IN Bayern & Prinzessin Elisabeth VON Bayern

Am 3. Tag unserer „Sisi Woche“ machten wir uns nach einem gemütlichen Frühstück auf den Weg ins nächste Schloss.

Schloss Greillenstein, wie schon in Wallsee sollte es auch dieses Mal ein „Verwandtschaftsbesuch“ werden.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Wie wir alle wissen, heiratete Prinzessin Elisabeth in Bayern am 24. April 1854 Kaiser Franz Joseph um damit zur legendären Kaiserin Elisabeth von Österreich zu werden.

Fast 130 Jahre später kam wieder eine bayrische Prinzessin nach Österreich.

1986 fand die Ururenkelin von Kaiserin Elisabeth, Prinzessin Elisabeth von Bayern, im niederösterreichischen Waldviertel ihre große Liebe: Andreas Graf von Kuefstein.

Dieser Verbindung entsprangen fünf Kinder: Marie-Isabell, Marie-Carolin, Marie Eleonor, -, Marie Amelie und Karl – („Karli“).

Es war ein herrlicher Augusttag und die Sonne strahlte vom Himmel, um uns das Schloss, dessen imposanter Turm weithin sichtbar ist, von seiner schönsten Seite zu präsentieren.

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Als wir das Schloss betraten, wurden wir erst vom jüngsten Spross der Familie, dann von Gräfin Kuefstein selbst freundlich begrüßt.

Die Gräfin führte uns in die ursprünglichen Räume der Familie, die heute als Museum dienen und wir staunten nicht schlecht, wie wunderschön erhalten die Einrichtung noch ist.

Stühle, Sofas, ein Schreibtisch, sogar ein Tisch zum Schachspielen warteten nur darauf, wieder zum Leben erweckt zu werden.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Das passende Kleid für diesen Besuch zu finden war gar nicht so einfach und kosteten meinem Mariechen und mir einige Diskussionen. Zu bunt, zu blass, zu pompös, zu schlicht. Letztendlich fiel unsere Wahl auf eine Sommertournüre, dessen Schleifchen im selben Rosaton wie das Sofa der Gräfin gehalten waren.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Es dauerte nicht lange und wir wurden von zwei weiteren Familienmitgliedern aufs herzlichste begrüßt: Andreas Graf Kuefstein und der Hund der Familie Kiko kamen in den Damensalon um ihre Aufwartung zu machen. Kiko wurde kurzerhand adoptiert und diente uns mit Vergnügen als Fotomodel. Es war ihm sichtlich unangenehm, sich zu mir zu legen und sich kraulen zu lassen. 😉

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


 

Wie bereits üblich, möchte ich Euch auch hier ein wenig die Geschichte des Schlosses vorstellen:

Im 12. Jahrhundert wurde erstmals die Veste Greillenstein, im Besitze der Grellen, urkundlich erwähnt. Über diese mittelalterliche Burganlage ist aber so gut wie nichts bekannt.
1534 kaufte Hans Lorenz von Kuefstein die Festung.

Sein Sohn Hans-Georg III. Freiherr von Kuefstein ließ die alte Burg schleifen und von 1570 bis 1590 das Schloss errichten. Dieser Renaissancebau ist in seinen Ausmaßen bis heute unverändert geblieben.
Hoch aufragende Rauchfänge schmücken den zweistöckigen Hof, dessen Nordostfassade von dreistöckigen Arkaden aufgelöst wird.
Dem Schloss wurden um 1720 prächtige Balustraden aus Sandstein zugefügt.

Wer waren nun die Kuefsteiner?

Kuefstein, Kuefsteiner, Kuofstein oder auch Kuffstain ist ein österreichisches Adelsgeschlecht, das dem Hochadel angehört. Die Familie stammte vermutlich aus Tirol (Kufstein), 1180 wird dort ein Sigihart de Kuofstein genannt.

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Wappen der Grafen von Kuefstein 1654 Foto: Wikimedia/Commons

Um 1300 erscheinen die Kuffstainer in Niederösterreich und nach 1400 in Wien.  1602 stiegen sie in den Freiherren-, 1634/48 beziehungsweise 1654 in den Reichsgrafenstand auf.

Zu den bedeutendsten Mitgliedern der Familie gehörte Johann Ludwig von Kuefstein (1582–1656), auch Hans Ludwig genannt. Er war Gesandter Kaiser Ferdinands II in Konstantinopel, er erreichte einen 30 Jahre dauernden Waffenstillstand bei Sultan Murad IV. Aus Dank wurde er Vicedom (vergleichbar dem heutigen Landeshauptmann) für Oberösterreich und 1624 erblicher Oberst-Erbland-Silberkämmerer; er wirkte auch als Dichter und Romanübersetzer..

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Johann Ludwig von Kuefstein (1587–1656) Foto: Wikimedia/Commons

Greillenstein wurde als Verwaltungssitz für drei große Grundherrschaften (Feinfeld Schauenstein und Greillenstein) im Waldviertel und als Repräsentations- und Sommersitz für die Familie gebaut.

Dies war notwendig, weil die Kuefsteins damals protestantisch waren und Hans Georg III als Vicedom von Niederösterreich einen Ort brauchte, von wo aus er seine Amtsgeschäfte führen konnte.

Trotz der protestantischen Gesinnung der Familie Kuefstein blieben sie dem Kaiser stets ergeben, aber es kam immer wieder zu kriegerischen Auseinandersetzungen mit dem benachbarten Stift Altenburg

 

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Im Dreißigjährigen Krieg blieb Greillenstein von Verwüstungen verschont, doch musste Hans Jacob Freiherr von Kuefstein 1620 das Schloss verlassen, als es vom Führer der Katholischen Liga, Kurfürst Maximilian von Bayern, besetzt wurde. Greillenstein war kurzzeitig katholisches Hauptquartier. Hier trafen sich Kurfürst Maximilian, Graf Tilly und Feldmarschall Graf Bucquoy vor der Schlacht am Weißen Berg, um hier mehrere Tage eine Taktik für den bevorstehenden Krieg auszuarbeiten.

Kurz vor Ende des Dreißigjährigen Krieges kamen kleine Truppenverbände der Schweden hier vorbei und besetzten das Schloss kampflos, ohne allerdings Schaden anzurichten. 1623 konvertierte Hans Jacob von Kuefstein zum katholischen Glauben und konnte damit die Herrschaft für seine Familie retten.

1634 wurde der Herrschaft von Kaiser Ferdinand II. die hohe Gerichtsbarkeit verliehen. Aus dieser Zeit stammt das auch heute noch vorhandene Landgericht mit einer beachtlichen Sammlung mittelalterlicher Gerichtsakten.

Während des Fünften Koalitionskrieges wurden 1809 über 1000 französische Soldaten  und 1400 Pferde einquartiert. Als diese abgezogen waren, war die Einrichtung so devastiert und die finanzielle Basis der Herrschaft so zerrüttet, dass Johann Ferdinand III. Graf Kuefstein Greillenstein dem Kaiser zum Kauf anbot, was dieser aber ablehnte. Bis 1815 konnten die Schulden abgebaut und die Schäden behoben werden. Nach der Auflösung der Grundherrschaft verlor das Schloss 1848 seine Aufgabe als Amtsgebäude. Im 19. Jahrhundert hielten sich Künstler wie Franz Grillparzer, dessen Cousine mit dem dortigen Verwalter verheiratet war, und der hier zu seinem Stück „Die Ahnfrau“ inspiriert wurde, sowie Anton Romako, der von Gräfin Maria Magda von Kuefstein entdeckt und gefördert wurde, in Greillenstein auf.

Sowohl den Ersten Weltkrieg als auch die russische Besatzung nach dem Zweiten Weltkrieg überstand das Schloss schadlos. Nach 1945 ließ ein gebildeter russischer Offizier das Schloss bewachen, sodass es zu keinen Plünderungen kam. 1945 nach Kriegsende übersiedelte Graf Johann Ferdinand V von Kuefstein mit seiner Familie nach Greillenstein. Bis 1960 wohnte die Familie im Schloss. Sein Sohn Graf Karl II von Kuefstein übersiedelte zu der Zeit mit seiner Familie ins Nebengebäude des Schlosses.

Das Gebäude ist seit 1534 im Privatbesitz der Familie Kuefstein und ist seit den sechziger Jahren des 20. Jahrhunderts nicht mehr bewohnt, sondern dient als Museum. Es ist damit eines der ersten Schlösser, die als Museum der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

  • 1967 wurde auf Schloss Greillenstein das Museum für Rechtsgeschichte gegründet, das 1988 ins Schloss Pöggstall übersiedelt ist. Bestandteil dieses Museums war das auch heute noch hier befindliche ehemalige Landgericht, das über eine umfangreiche Sammlung mittelalterlicher Gerichtsakten verfügt und in welchem sich die einzige in Österreich noch erhaltene Gerichtsschranke befindet
  • Schloss Greillenstein verfügt über eine beachtliche Sammlung von Gartenzwergen sowie über einen Drachen aus Sandstein, die um 1700 entstanden sind.
  • Dauerausstellungen
  • Die diplomatischen Beziehungen zwischen Habsburger Kaisern und dem osmanischen Reich
  • Grillparzers Besuche auf Schloss Greillenstein

Das Schloss Greillenstein ist eine vierflügelige Anlage um einen quadratischen Innenhof, in dem sich mehrere Barockvasen befinden, die von Johann Bernhard Fischer von Erlach entworfen wurden. Die Inneneinrichtung ist zum überwiegenden Teil noch im Originalzustand erhalten und wurde teilweise ergänzt.

Das Gebäude besitzt zwei Hauptgeschoße. Im Süden befindet sich ein großer Torturm. Über den Schlossgraben führt eine Brücke mit barocken Steinfiguren. Vor dem Schloss liegt ein englischer Landschaftsgarten, der im 17. und 18. Jahrhundert angelegt wurde

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Zwischen 1700 und 1720 wurde das Schloss mit einem 47 Hektar großen Tierpark, einer barocken Wasserspielanlage mit einer wasserspeienden Drachenskulptur und 24 Zwergenfiguren,  sowie einer neuen Zufahrt ausgestattet.

Hans Leopold Graf Kuefstein ließ 1720 auch das Schloss vorsichtig barockisieren. Damals erhielt es seinen heutigen Haupteingang im Mittelturm der Südseite. Um 1770 erfolgte eine teilweise Erneuerung der Innenausstattung.

Die Einrichtung der Großen Bibliothek aus dem 17. Jahrhundert ist teilweise erhalten, wobei sich die Kassettendecke heute im Schloss Laxenburg befindet, während die Einrichtung der Kleinen Bibliothek aus dem 16. Jahrhundert vollständig erhalten ist.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Auf Wunsch der Gräfin wechselte ich für den Besuch der Bibliothek das Kleid und ging nun in einem Tageskleid um 1860 zur Studierstunde der Modezeitschriften der damaligen Zeit, die die Gräfin selbst für mich heraus suchte.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

 

Im Schloss befinden sich ferner Kamine und Türen aus dem 16. Jahrhundert, Öfen aus dem Rokoko, Gemälde vom 17. Jahrhundert bis zum 19. Jahrhundert und weitere wertvolle Exponate.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

In den ersten Jahren des 21. Jahrhunderts wurde das Gebäude weitgehend renoviert.

Heute dient das Schloss Greillenstein als Museum und freut sich auf Euren Besuch.

Unter http://www.greillenstein.at/ könnt Ihr Euch über aktuelle Veranstaltungen und Ausstellungen informieren.

Ich möchte mich besonders bei der Familie Graf und Gräfin Kuefstein für die Gastfreundschaft bedanken und diesen einzigartigen Einblick in die Vergangenheit.

Wie so oft auch hier noch einmal mein Dank an mein Mariechen, die unermüdlich daran arbeitet unsere Träume wahr werden zu lassen.

Auch an Barbara Prinz und ihren Herbert ein großes Danke, die uns in dieser Woche begleitet haben.

Und zu guter Letzt ein Danke an Peter & Ursi 😉

*Sisi*


Rechtliche Hinweise:
Textrechte: Sisi, Schloss Greilleinstein.at
Bildrechte:  Prinz Barbara, Wikimedia/Commons
Es konnten keine weiteren Urheberrechte zu den Bildern festgestellt werden. Sollten wir gegen ein Urheberrecht verstoßen haben, bitten wir um Kontaktaufnahme: sternenkaiserin[at]gmx.at


 

Die Unterwäsche einer Kaiserin

Wenn ihr nicht wisst, wie man eine Wespentaille von 50 cm bekommt, dann werde ich Euch das jetzt ein wenig erklären.

Die Definition für das Korsett lautet: „als Korsett bezeichnet man ein steifes, zur Unterkleidung gehöriges Kleidungsstück, dass eng am Körper anliegt, und diesen den jeweiligen Modelinien entsprechend formt“

Zu allen Zeiten versuchte man den weiblichen Körper der Mode anzupassen, anstatt wie es in vielen Fällen bestimmt gesünder gewesen wäre, die Mode an den Körper der Frau anzupassen.

Das Wort Korsett wurde in Frankreich geboren. Aus dem lateinischen „corpus“ wurde der Körper frz. „le corps“  zu „le corpsette” verkleinert, um diesem Kleidungsstück einen eigenen Namen zu geben und daraus entstand schließlich „le corset“.

Oft werden auch die Begriffe Schnürleib, Schnürbrust und Mieder genannt, der Unterschied besteht darin, dass Schnürleib bzw. Schnürbrust als eigenständiges Kleidungsstück unter der sichtbaren Kleidung getragen, das Mieder jedoch als sichtbares Kleidungsstück außen getragen wurde. Wir kennen es heute vor allem in der Trachtenmode immer noch.

Auch wenn es in der Antike nicht üblich war, fand man Hinweise, dass an hohen Feiertagen korsettähnliche Kleidungsstücke getragen wurden.

Auf Knossos fand man eine Statuette der Schlangengöttin, das Besondere daran ist ihre dargestellte Kleidung. Sie zeigt eine stark geschnürte Taille durch eine Art Mieder,welches die nackten Brüste fest umschloss und zum anderen die Aufteilung in Rock und Oberteil, eine Ausnahme in dieser Zeit.

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Foto: muellerundsohn.com

Die Griechen und Römer verwendeten Bänder und Gürtel, um die Taille schmal und den Busen hoch zu halten.

Man unterschied zwischen:

1. Brustbänder, die über dem Hemd getragen wurden
2. Brustbänder, die direkt auf dem Körper getragen wurden
3. Bänder (Gürtel), die um die Taille gelegt wurden

Im Mittelalter trug man möglicherweise korsettartige Unterwäsche, die nur zur Haltungskorrektur, aber nicht zur Körperformung diente. Man verwendete Leibbinden um den Körper zu formen und den Busen zu heben. Die Kleider wurden mit aussenliegenden Schnürwerk zusätzlich in Form gebracht.


Im 15. Jahrhundert war das Schnürmieder noch relativ weich. Es bestand aus verzierten Baumwollstoffen oder aus Ziegenleder und wurde mit Bändern geschnürt. Es endete unter der Brust und reichte knapp bis zur Hüfte.

Ab 1500 n. Chr. wurde das Mieder aus zwei oder mehreren Schichten gestärkten Leinens mit Fischbein-, Eisen oder Holzschienen versteift um zusätzlichen Halt zu erreichen, in die vordere Mitte wurde das Blankscheit, ein oftmals kostbar verziertes Holzstück eingeführt.

Dieses versteifte Oberteil nannte man in Frankreich cors, im neufranzösischen dann corps. 

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Foto wikimedia/commons

(Queen Eliszabeth I. *7. September 1533 in Greenwich; † 24. März 1603 in Richmond)

An kleinen angenähten Ösen konnte man die Strümpfe befestigen. Die vordere Mitte nannte man Schneppe, sie lief spitz zu. Manche Modelle drückten die Brüste flach mittels eingearbeiteter Bleiplatten und sollte somit die weibliche Form aufheben.


Aus dem 16., Anfang 17. Jahrhundert ist bekannt, dass es auch aus Eisen geschmiedete und mit Samt ausgelegte Korsettmodelle mit eingearbeiteter Brust oder unterhalb des Busens endend, gab. Diese Metallkorsetts dienten aber eher medizinischen Zwecken. 

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Foto: muellerundsohn.com

Bis zur französischen Revolution blieb diese Form annähernd gleich, wobei man damals nicht von einem Korsett sprach, sondern von einer „Schnürbrust“ oder „steifen Mieder“.


Zu Beginn der Barock (ca. 1615 bis 1715) bekam der bis dahin flach geschnürte Busen wieder mehr Bedeutung, durch eingearbeitete Rundungen und teilweise sogar Polsterungen wurde er nun wieder bewusst betont.

Die Dekolletés wurden immer tiefer, so dass man gegen Ende des 17. Jahrhunderts fast vollständig entblößte Brüste hatte. Eigens eingearbeitete „Steißrollen“ dienten dazu, die ausladenden, schweren Röcke zu stützen. Die Modelle dieser Zeit wurden bereits aus kostbareren Materialien hergestellt und mit Rohr oder Fischbein verstärkt.

Mitte des 17. Jahrhunderts trug man zb in Spanien das Korsett sichtbar als Oberteil des Kleides. Es hatte eine überlange spitze Schneppe und war in der Brustmitte stark ausgepolstert, um eine gerade Fläche zu erzielen. Ein solches Stück reichte von der Hüfte bis zur Achsel und glich eher einer Rüstung als heutiger Unterwäsche. 

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Foto: muellerundsohn.com

Der Unterschied zu späteren Modellen liegt hauptsächlich darin, dass man bei der sogenannten Schnürbrust jedes Mal die Kordel zur Gänze entfernen musste.


 Im Rokoko (ca. 1715 bis 1790) kam der Beruf des  Tailleur de corps à baleine (Fischbeinleibschneider) auf, man entwickelte bessere Passformen durch die Verlängerung über die Hüfte und das Einsetzen von Laschen um den Körper gezielter zu formen. Zu dieser Zeit wurde die Schnürbrust wieder hauptsächlich als Untergewand getragen. 

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Foto: muellerundsohn.com

Mehrlagiges Leinen durch eng aneinander liegende Stäbe versteiften es fast vollständig, in der vorderen Mitte wurde nach wie vor ein Blankscheit eingesetzt. Die Oberbekleidung bestand aus Brokat, Seide, Satin, Atlas und Spitze und wurde mit Goldstickerei verziert.

In England distanzierte man sich zum französischen Modestil und begann nur noch am Rücken und auch nicht mehr ganz so straff zu schnüren.


Während des Klassizismus (ca. 1789 – 1814) wurde, auch durch die franzözische Revolution das Korsett so gut wie abgeschafft und man trug lediglich einen Brustgurt. Ab 1810 bevorzugte man dehnbare Untermieder aus Baumwolltrikot. 

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Foto: muellerundsohn.com


Im Biedermaier wurde das Korsett schon bald zum gesellschaftlichen Ausdruck von Moral und Anstand und somit zum zwingenden Bestandteil jeglicher Damengardarobe.

Vom Hochadel bis zum Mittelstand schnürten sich die Damen auf bis zu 40 cm Taillenumfang. Das Korsett wurde als eigenständiges Wäschestück nur noch unter dem eigentlichen Kleid getragen, war aber dennoch aufwendig verstickt oder bestickt. Es reichte weiterhin über die Hüfte, die nun durch angepasste Zwickel noch stärker geformt werden konnte. Insgesamt bestand ein solches Korsett aus bis zu 13 Einzelteilen. Ab 1828 wurden die Schnürlöcher, die bisher mit Seidenfäden umnäht wurden durch Metallösen verstärkt.

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Foto: muellerundsohn.com

Man ersetzte das hölzerne Blankscheit durch ein zweigeteiltes mit Haken und Ösen versehenes Metallstück, wodurch das An- und Ausziehen wesentlich erleichtert wurde! 

Wurde ein Korsett bisher maßangefertigt, begann man nun, sie industriell herzustellen und sie zusätzlich durch Dampf in Form zu pressen. 


Gegen Ende des 19. Jhd. wurden Federstahlbänder, Stahlspiralen oder Hornstäbe dazu verwendet den Körper in Form zu zwingen. Durch die industrielle Fertigung wurde das Korsett zur Massenware und somit für alle Bevölkerungsschichten erschwinglich. Eigene Webtechniken ermöglichten die Fertigung in einem Stück wodurch der Tragekomfort durch das Wegfallen störender Nähte erheblich stieg. 

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Foto: muellerundsohn.com

Das Aufkommen der Krinoline ließ das Formen der Hüfte unnötig werden und somit wurde auch das Korsett wieder kürzer! Die Korsettstäbe in Vorder- und Rückenteil waren in der Taille stark konkav gebogen und verstärkten somit den Eindruck der Wespentaille zusätzlich. 

Die Erfindung der Nähmaschine 1863, löste die Webtechnik ab und revolutionierte die Korsettfertigung, da die aus Einzelteilen zusammengenähten Korsetts eine wesentlich höhere Passform aufwiesen und preiswerter in der Herstellung waren. Man achtete mehr auf Hygiene und begann das Korsett über einem weiterem Wäschestück zu tragen 😉

Bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts erwies sich Fischbein, das aus den Barten des Wales gewonnen wurde, als ideales Versteifungsmaterial. Dieses sehr steife und zugleich biegsame Material trug nicht unwesentlich dazu bei, dass diese großen Meeressäuger gejagt wurden.


Zwischen 1870 und 1890 änderte das Korsett erneut die Form, die „Kürasstaille“ war höher gelegen und sehr lang gezogen. Es war vorne stark verlängert und schloss den Bauch rund ein, auch die Hüften wurden wieder mitgeformt, da die Kleider nun enger wurden.

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Die Brust wurde bewusst angehoben um die Taille optisch weiter zu verlängern, dadurch benötigte man ein eigens entwickeltes Löffelblankscheit aus Metall um ausreichend Stützung zu erhalten. Die ideale Taille lag zu dieser Zeit zwischen 43 und 53 cm! 


In der Zeit des Belle Epoche bekam das Korsett eine gerade Form, die sogenannte  „Sans Ventre“ (frz. ohne Bauch) Korsettform. Diese wurde als S-Linie bekannt, da sie den Körper in eine S-förmige Haltung zwang. 

Der Oberkörper wurde dadurch nach vorne gedrückt und man so ins Hohlkreuz gezwungen wurde, was wiederum das Gesäß zusätzlich betonte! Am Korsett waren zu dieser Zeit direkt Strumpfhalter angebracht. 

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Foto: muellerundsohn.com

Spätestens mit Ausbruch des ersten Weltkrieges war auch dieses Korsett endgültig Geschichte und machte so Platz für moderne Damenunterwäsche.


Welche Auswirkungen diese Art der Mode auf den weiblichen Körper hatte, kann man noch anhand von erhaltenen, anatomischen Zeichnungen erahnen.

Der Brustkorb verformte sich, Organe verschoben sich nach oben und unten. Besonders wenn bereits während der Wachstumsphase mit dem Tragen eines Korsetts begonnen wurde!

Die Folgen waren Deformierungen im Brust und Bauchbereich, Kurzatmigkeit durch die Bewegungseinschränkung des Brustkorbes bei der Ein- und Ausatmung. Funktionseinschränkungen der Wirbelsäule durch Verlust der Rückenmuskulatur, da das angelegte Korsett ja eine Haltefunktion übernahm, die ohne nicht mehr gegeben war.

Der eine ohne andere Ohnmachtsanfall war sicher dem Tragen des Korsetts geschuldet.

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Foto: @vitorian´s secret


Auch heute noch gibt es einige wenige Damen die
sich freiwillig diesem extremen Modediktat längst vergangener Zeiten unterwerfen.

Ethel Granger besaß die wohl schmälste dokumentierte Taille mit 13 Zoll bzw 33 cm Umfang!

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 Ethel Granger (1905-1982) Foto: vogue-italia

Zum Vergleich: Die Taille von Kaiserin Elisabeth betrug 50 cm!

Den zweifelhaften Weltrekord an einer lebenden Frau, hält die Amerikanerin Cathie Jung, die sich zu besonderen Anlässen auf 38 cm Umfang schnürt.

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Cathie Jung In The Guinness Book Of Records – Foto: peoplestrive.com


Nun war das Korsett aber nur der formgebende Teil der Unterbekleidung und längst nicht das Einzige was eine Dame „darunter“ trug.

Als unterste Schicht trug man eine Chemise, eine Art Unterhemd, als Schutz für das Korsett, dieses „Unterkleid“  wurde oft auch als Nachtgewand verwendet. Man trug es Tag und Nacht, am nächsten Morgen legte man ein Neues an.

Natürlich immer abhängig von Stand und finanziellen Mitteln, so war es durchaus nicht ungewöhnlich das diese Wäschestücke 2 bis 3 Tage oder manchmal auch länger getragen wurden. Gefertigt wurde dieses Wäschestück meist aus feinem Leinen, oftmals mit Biesen und Spitzen verziert. Am Halsausschnitt wurde ein Zugband einzogen, um die Passform zu optimieren.

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Die Unterhosen der damaligen Zeit waren, wohl auch auf Grund der Reifröcke im Schritt offen, um den Damen den Gang zur Toilette zu erleichtern.

Auch heute noch, erweist es sich als vorteilhaft auf ein solches „offenes Beinkleid“ zu setzen, wenn man Korsett und Krinoline trägt. Ihr könnt mir glauben, eine „moderne Unterhose“ unter ein geschnürtes Korsett zu stopfen und das unter einer Vielzahl von Unterröcken, dazu noch Krinoline und Kleid in einem viel zu kleinen WC, ist beinahe unmöglich!

Da die Beine des guten Stücks recht weit geschnitten sind, überlappt der Stoff derart, dass es weder kalt wird, noch in irgendeiner Weise unangenehm zu tragen ist.

Auch hierbei wurden oftmals Biesen als Verzierung an den Beinabschlüssen angebracht, Spitzen waren Geschmackssache und mit Sicherheit auch eine Geldfrage. Die Hose wurde am Rücken durch ein Zugband verschlossen.

Die Chemise und das Beinkleid zählt man aus dem einfachen Grund zur „Wäsche“ da diese im Gegensatz zum Korsett gewaschen werden konnten.


Was nun aber noch fehlt ist die Krinoline, auch Reifrock genannt.

Im Biedermeier trugen die Damen mehrere Stoffunterröcke übereinander. Man begann Rosshaar in diese Röcke einzunähen, daraus entstand dann die Krinoline.

Ca 1850 begann man diese Rosshaarkrinolinen durch Federstahl zu ersetzen. Der Saumumfang der Röcke stieg auf bis zu unglaubliche 8 Meter an.

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Man kann sich vorstellen, wie unpraktisch das sein musste. Sogar damals gab es schon Karikaturen und Photographien in den Zeitungen, die sich über diese Art der Extreme lustig machten.

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Foto: wikimedia/commons

Der Hauptunterschied zwischen modernen Reifröcken wie man sie heutzutage unter Brautkleidern trägt, ist die Gestaltung der Form. Heutzutage haben die gängigen Unterröcke eine sogenannte „A“ Form, während die Krinolinen des 19. Jhd. kuppelförmig waren. Heute verwendet man großteils leichte Kunststoffstäbe um die schweren Stahlbänder zu ersetzen. Denn ihr könnt mir glauben, 60 m Stahlbänder sind auch nicht leicht zu tragen.  

Zu Beginn waren Krinolinen gleichmäßig rund, ab ca. 1860 wurden sie jedoch mehr und mehr elliptisch.

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Nun muss man nur noch wissen in welcher Reihenfolge „Frau“ sich anzieht, bzw anziehen lässt.

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Zuerst die Unterwäsche, Strümpfe und Schuhe, sollte man keine Zofe dabei haben die einem anschließend die Schuhe bindet, sollte man sie tunlichst vorher anziehen, denn unter all den Schichten ist es nicht so einfach jemals wieder an die Schuhe zu kommen.

Über die Unterwäsche legt man das Korsett an, je nachdem wie fest man es schnüren möchte, empfiehlt es sich, dies auf mehrere Etappen zu tun, nur so nebenbei erwähnt, dass Schnüren der Kaiserin dauerte oft bis zu 3 Stunden!

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Aus eigener Erfahrung kann ich Euch sagen, dass es tatsächlich so ist, dass man nach einem gewissen Zeitraum das Korsett durchaus noch enger schnüren könnte, da sich der Körper scheinbar daran gewöhnt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Hat man dann den gewünschten Taillenumfang erreicht, kommt die Krinoline. Darüber mehrere Unterröcke aus steifen Material um ein Abzeichnen der Metallstäbe durch das Kleid zu verhindern, letztendlich das eigentliche Kleid!

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Oft werde ich gefragt: „Tut es weh ein Korsett zu tragen?“

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Die Frage kann nicht so einfach mit „ja“ oder „nein“ beantworten werden?  Ich kann Euch nur sagen, wenn das Korsett auf Maß gefertigt ist und es gut sitzt, ist es nicht wirklich unangenehm. Wobei es natürlich immer darauf ankommt, wie fest man geschnürt wurde und wie lange man es trägt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Aus eigener Erfahrung kann ich Euch sagen, irgendwann – auch wenn man seine Kleider noch so gerne trägt – ist der Zeitpunkt erreicht, an dem man froh ist sie endlich wieder ausziehen zu dürfen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Grundsätzlich und mit ein wenig Übung kann man sich in dieser Kleidung völlig normal bewegen, ob man nun durch eine Tür geht, den Fahrstuhl benutzt, in eine Kutsche oder ein Taxi steigt, möglich ist alles. Der Komfort blieb damals wie heute auf der Strecke.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

„Schönheit muss leiden“ hat hier sicherlich so manches Mal seine Berechtigung, allerdings verliert meiner Meinung nach das schönstes historische Kleid seine Wirkung und Originalität, wenn das „Darunter“ nicht korrekt ist.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Eines könnt ihr mir glauben, auch wenn so wie bei mir manches Mal über 100 Meter Stoff darüber sind, man erkennt den Unterschied 😉

Für alle Damen, die im Damensattel reiten kann ich nur empfehlen, sich ein etwas kürzer geschnittenes Reitkorsett fertigen zu lassen, ansonsten könnte es unangenehm werden 😉

Somit hoffe ich, ein wenig Klarheit ins „Darunter“ gebracht zu haben, und wünsch Euch viel Spaß beim Selbstversuch 😉

*Sisi*


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Bildrechte: @neheleniapatterns.com, Foto: sternenkaiserin.com – marie, Cathie Jung In The Guinness Book Of Records – Foto: peoplestrive.com; Ethel Granger (1905-1982) Foto: vogue-italia
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