Tag-Archiv | Kapuzinergruft Wien

Karl Joseph Emanuel Johann Nepomuck Anton Prokop Erzherzog von Österreich

Foto: Wikimedia/Commons, Erzherzog Karl Joseph

Wir gedenken heute des Todestages von Karl Joseph Emanuel Johann Nepomuck Anton Prokop Erzherzog von Österreich. Er wurde am 1.2.1745 in Wien geboren.

Foto: Akademie der Bildenden Künste, Maria Theresia

Foto: Wikimedia/Commons Kaiser Franz I Stephan

Sein Vater war Kaiser Franz I. Stephan. Seine Mutter (Kaiserin) Maria Theresia von Österreich.

Karl Joseph war das 7te Kind des Paares und der erklärte Lieblingssohn seiner Mutter, was ihm bei seinem Bruder Joseph (später Kaiser Joseph II) Missgunst einbrachte. Ansonsten war der Bub überall beliebt; am Hof und bei seinen Geschwistern. Er galt als extrovertiert, aufgeschlossen, lernbegierig und klug.

Karl Joseph war für die Nachfolge seines Vaters im Großherzogtum Toskana vorgesehen. Als Braut wurde Maria Ludovica von Spanien versprochen. Doch auch hier schlug das Schicksal erbarmungslos zu: Der junge Erzherzog steckte sich mit den Pocken an.

Foto: Wikimedia/Commons, Braut Maria Ludovica Infantin von Spanien

 

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto: sternenkaiserin.com – Marie, Sarkophag, Erzherzog Karl Joseph, Kapuzinergruft

Erzherzog Karl Joseph starb 15jährig am 18.1.1761 in Wien. Er ruht in der Kapuzinergruft.

~ Marie ~

 

Info nebenbei:

Sein Bruder Leopold (späterer Kaiser Leopold II – auf den alle bekannten Habsburger zurückgehen) übernahm die Regentschaft des Großherzogtums Toskana und ehelichte die Braut Maria Ludovica von Spanien. 

Erzherzog Karl Joseph war der Ur-Großonkel von Kaiser Franz Joseph.

 

 


Text: Marie
Bildrechte: Wikimedia/Commons, sternenkaiserin.com – Marie, Akademie der Bildenden Künste 


Literarische Hinweise:

Brigitte Hamann
Habsburg Ein biografisches Lexikon (nur noch antiquarisch erhältlich)


 

Träume und Gedichte – Jänner 2019

Seit mich mein Engel nicht mehr bewacht,
kann er frei seine Flügel entfalten
und die Stille der Sterne durchspalten, –
denn er muss meiner einsamen Nacht
nicht mehr die ängstlichen Hände halten –
seit mich mein Engel nicht mehr bewacht.

🌟Sisi🌟

Rainer Maria Rilke

Foto: Sternenkaiserin – Sisi


Vor meinem eignen Tod ist mir nicht bang.
Nur vor dem Tode derer, die mir nah sind.
Wie soll ich leben, wenn sie nicht mehr da sind?
Allein im Nebel tast ich tot entlang
und lass mich willig in das Dunkel treiben.
Das Gehen schmerzt nicht halb so wie das Bleiben.
Der weiß es wohl, dem Gleiches widerfuhr,
und die es trugen, mögen mir vergeben.
Bedenkt: Den eignen Tod, den stirbt man nur,
doch mit dem Tod der andern muss man leben.

🌟Sisi🌟

Mascha Kaléko

Vielen Dank an Schloss Ruegers für die Einladung

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Und die Seele unbewacht
Will in freien Flügen schweben,
Um im Zauberkreis der Nacht
Tief und tausendfach zu leben.

🌟Sisi🌟

Hermann Hesse

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


🌟 Liebe Sternenkaiserin Freunde! 🌟

Ich möchte euch heute einmal eine kleine Erfolgsgeschichte erzählen – auf die das gesamte Team und ich – sehr stolz sind.

🌟🌟 Unser Sternenkaiserin Blog 🌟🌟(www.sternenkaiserin.com)

Gestartet wurde er am 27.12.2016.

Leser 2016 – 375
Leser 2017 – 46.830
Leser 2018 – 120.650 (!)
Leser 2019 (bis heute) – 11.015

Diese Zahlen haben uns regelrecht umgehauen.

Weiter geht’s:

Der beste Beitrag bis jetzt, war jener über die Kindheit von Kaiserin Elisabeth:

https://sternenkaiserin.com/category/historische-beitraege/kaiserin-elisabeth/

Alleine dieser eine Beitrag hat uns diese Zahlen an Leser eingebracht:

24.12.2018 – 2.494 Leser
25.12.2018 – 5.694 Leser (!)
26.12.2018 – 4.872 Leser
27.12.2018 – 1.171 Leser
28.12.2018 – 1.131 Leser
29.12.2018 – 1.239 Leser
30.12.2018 – 910 Leser

Von 0 – 20 Leser pro Tag, haben wir mittlerweile einen Durchschnitt zwischen 300 und 750 Leser pro Tag (!) erreicht – ohne Verlinkung zu jeweiligen Geburtstagen oder Beiträgen; an solchen Tagen dementsprechend mehr.

Wir haben 74 Emailfollower – sie erhalten also unsere Links per Email zugestellt.

Der Rest erfolgt via Facebook und Instagram.

Der Blog wurde noch nie (!) beworben. Alleine mit der Kraft von unseren Social Media Seiten und den Schlagwörtern konnten wir den Blogzugriff (fast) verdreifachen.

🌟 Unser Leserranking – nach Ländern: 🌟

1. Platz – Deutschland mit 68.446 Lesern
2. Platz – Österreich mit 26.453 Lesern
3. Platz – Vereinigte Staaten mit 6.397 Lesern

Der Rest der Leser ist auf folgende Länder (nach Reihenfolge) aufgeteilt:

Schweiz – Spanien – Italien – Frankreich – Niederlande – Mexiko – Argentinien – Ungarn – Vereinigtes Königreich – Tschechische Republik – Polen – Slowakei – Sonderverwaltungszone Hongkong – Belgien – Brasilien – Kanada – Japan – Luxemburg – Chile – Europäische Union -Kroatien – Griechenland – Russland – Australien – Portugal – Schweden – Kolumbien – Ukraine – Slowenien – Dänemark – Rumänien – Malaysia – Türkei – Südkorea – Peru – Irland – Uruguay – Norwegen – Finnland – Israel – Ecuador – Venezuela – Südafrika – China – Paraguay – Pakistan – Costa Rica – Liechtenstein – Serbien – Bosnien und Herzegowina – Indien – Thailand – Bulgarien – Taiwan -Saudi-Arabien – Puerto Rico – Bolivien – El Salvador – Guatemala – Honduras – Singapur – Belarus – Neuseeland -Albanien – Dominikanische Republik – Marokko – Indonesien – Estland – Vereinigte Arabische Emirate – Mazedonien – Malta – Katar – Ägypten – Philippinen – Mauritius – Lettland – Malediven – Panama – Tunesien – Jordanien – Vietnam – Litauen – Armenien – Kuba – Namibia – Andorra – Cote d’Ivoire – Zypern – Nigeria – Ghana – Sri Lanka – Aserbaidschan – Mongolei – Kirgisistan – Guadeloupe – Irak – Senegal – Usbekistan – Montenegro – Palästinensische Autonomiegebiete – Togo – Mosambik – Antigua und Barbuda – Oman – Uganda – Jamaika – Tansania – Nepal – Georgien – Albanien

Uff…

Wir sind sprachlos und wirklich dankbar. Wir sind aber auch stolz auf diesen Erfolg: denn er gibt uns Recht und sagt uns, dass der Blog mit Qualität gefüllt wurde und die Beiträge ankommen.

♥️♥️ Danke!! Vielen vielen Dank für euer Interesse und eure Treue!! ♥️♥️

2019 – wir kommen!!

~ Marie ~ & 🌟Sisi🌟
👑Sophie👑 & 🌼Ida🌼

💜lichen Dank an Schloss Ruegers für die Einladung.

Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Das Kind, dem ein fürstlich Kleid
man anzog, und das Juwelen um seinen
Nacken trägt, verliert alle Freude an seinem
Spiel, behindert vom Kleid bei jedem Schritt.

Aus Furcht, es könnte zerreißen, vom
Staube befleckt sein, hält es sich fern von
der Welt und fürchtet beinah sich zu regen.

Es ist kein Gewinn im Zwang
dieses Putzes, wenn er uns ausschließt
vom heilsamen Staube der Erde, wenn
er des Rechts uns beraubt, hinzuzutreten
zum großen Markt des gemeinen menschlichen
Lebens.

🌟Sisi🌟

Rabindranath Tagore

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nur ein paar Birken, Einsamkeit und Leere,
Ein Sumpf, geheimnisvoll, ein Fleckchen Haide,
Der Kiebitz gibt mir im April die Ehre,
Im Winter Raben, Rauch und Reifgeschmeide,
Und niemals Menschen, keine Grande Misère,
Nichts, nichts von unserm ewigen Seelenleide.
Ich bin allein. Was einzig ich begehre?
Grast ihr für euch, und mir laßt meine Weide.

👑Sophie👑

Detlev von Liliencron

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach ❤

Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Warum werden Spiegel im Alter matt?
Weil jeder maßlos genossen hat.
Denn sind sie glücklich, die schönen Frauen,
Tun sie geschwind zu dem Spiegel schauen.
Und mußten zarte Frauen mal weinen,
Trocknen am Spiegel die Tränen, die feinen.
Immer müssen die heimlichsten Frauen
Herzenswünsche dem Spiegel vertrauen.

Wie oft habe ich einen Spiegel beneidet,
Weil meine Liebste sich an ihm weidet!
Wie oft habe ich ihren Spiegel verflucht,
Da ich warten mußte, wenn sie ihn besucht.
Gar manche hat alle Männer verhöhnt
Und lächelnd nur ihren Spiegel verwöhnt.

Ich schlüge gern all‘ die Spiegel ein,
Sie verführen die Frau’n durch Schmeichelein.
O Gott, wenn ich selbst doch ein Spiegel wär!
Denn jede trennt sich von ihm so schwer.

👑Sophie👑

Max Dauthendey

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau ❤

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Mir persönlich, meinem Herzen, steht zweifellos ein Wissen offen, das dem Verstand unerreichbar ist, doch ich möchte beharrlich mit dem Verstand und in Worten dieses Wissen ausdrücken.

Anna Karenina

Buch: Anna Karenina
Autor: Leo Tolstoi
Zitat: die-satzfischerin.de

💜lichen Dank dem wunderschönen Schloss Eckartsau für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Je crois en Dieu,
le Père tout-puissant,
Créateur du ciel et de la terre.
Et en Jèsus-Christ,
son Fils unique, notre Seigneur; qui a été conçu du Saint-Esprit
est né de la Vierge Marie,
a souffert sous Ponce Pilate,
a été crucifié, est mort, a été enseveli
est descendu aux enfers,
le troisième jour est ressuscité des morts,
est monté aux cieux,
est assis à la droite de Dieu le Père tout-puissant
d’où il viendra juger les vivants et les morts.

Je crois en l’Esprit-Saint,
à la sainte Église catholique,
à la communion des saints,
à la rémission des péchés,
à la résurrection de la chair,
à la vie éternelle.

Amen.

🌟Sisi🌟

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Die Fabel und die Wahrheit zeugt,
Daß nichts an Macht der Schönheit gleicht.
Herr Adam, holder Reize wegen,
Verscherzte sich des Himmels Segen.
Herr Paris reizte Griechenland
Zur Wut; sein Troja ward verbrannt.
Ein unglücksel’ger Apfel brachte
Die Staupen her, eh‘ man es dachte.
O hätten beide sie erblickt,
Sie, die hier unsre Fluren schmückt:
Den Apfel hätte mit Begier
Genommen Adam gleich von ihr,
Und Paris würd‘ ihn ohn Bedenken
Dir, liebenswürd’ge Liebste, schenken.

🌟Sisi🌟

Johann Martin Miller

Vielen Dank an die Einladung an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Lichterschein
sanfte Bilder
malst du
an die Wand

Und die Seele findet
zwischen den Lichtern
ein kleines Zuhause

~ Marie ~

Engelbert Schinkel

💜lichen Dank dem wunderschönen Palmenhaus der Bundesgärten_Wien im Schloß Schönbrunn für die Einladung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


O wonnigliche Reiselust,
an dich gedenk ich früh und spat!
Der Sommer naht, der Sommer naht,
Mai, Juni, Juli und August,
da quillt empor,
da schwillt empor
das Herz in jeder Brust.

Ein Tor, wer immer stille steht,
drum Lebewohl und reisen wir!
Ich lobe mir, ich lobe mir
die Liebe, die auf Reisen geht!
Drum säume nicht und träume nicht,
wer meinen Wink versteht.

🌟Sisi🌟

August von Platen-Hallermünde

Vielen Dank für die Einladung an das TMW – Technisches Museum Wien❤️

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Ich bevorzuge die Dunkelheit und Einsamkeit. Wie mein geliebter Adler in Bayern. Komm Marie, mach dich fertig. Entfliehen wir der Stadt und seinen Menschen, gehen wir in der Stille des Abends spazieren.“

„Aber Majestät! Es hat Minusgrade da draußen. Sie holen sich den Tod!“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem Palast Hohenems für die Einladung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Over on the hill, there grows a flower
Growing quicker still, more perfect by the hour
Deep within that flower is a tiny chair
All are fringed with gold, the faerie queen sits there

It is in her breath that the wind does blow
It is in her heart as pure as winter snow
It is in her tears, the crystal raindrops fall
And within her years that she is in us all

Oh, dark eyes help me see
Just one look, she is gone
Look on me, we are one
Fading with the setting sun

As the willow bows to her majesty
All the forest flowers love her mystery
Who would not admire?
Who does not adore?
Who does not desire?
Who wishes to see more?

Oh, dark eyes help me see
Just one look, she is gone
Look on me, we are one
Fading with the setting sun
Fading with the setting sun

🌟Sisi🌟

Ritchie Blackmore, Candice Lauren Isralow

Vielen Dank für die Einladung an Bundesgärten Wien und Schloß Schönbrunn❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Es wird ein Abschied auf längere Zeit mein lieber Graf, aber ich freue mich auf den schönen Herbst, wenn ich Ihr Schloss wieder besuchen darf. Bis dahin Leben Sie Wohl.
Komm, Marie wir haben es eilig.“

„Auf Wiedersehen Herr Graf. Es war uns eine Ehre. Bis zum nächsten Mal.
Ich eile, Majestät. Ich eile.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wunderschönen Schloss Ruegers für die Einladung.

Foto: sternenkaiseri.com – Marie


Schenk mir mein Lieblingslied
und ich werde in den schillerndsten Farben schildern, wie schön es klingt.
Schenk mir einen Sonnenuntergang am See
Und ich werde in Worte fassen, wie überwältigend er aussieht.
Schenk mir einen heißen Tee, wenn ich friere
Und ich werde sagen, wie gut mir diese Wärme tut.
Schenk mir einen einzigen Moment ganz allein mit dir
Und ich werde schweigend glücklich sein.

🌟Sisi🌟

Thomas Wehner

Vielen Dank an das Hotel Kaiserhof Wien für die Einladung ❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Glücklich ist, wer vergißt,
was doch nicht zu ändern ist.

~ Marie ~

Johann Strauss (Sohn)

💜lichen Dank dem wundervollen Hotel Adria – Meran

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nicht lange täuschte mich das Glück,
Das du mir zugelogen,
Dein Bild ist wie ein falscher Traum
Mir durch das Herz gezogen.

Der Morgen kam, die Sonne schien,
Der Nebel ist zerronnen;
Geendigt hatten wir schon längst,
Eh wir noch kaum begonnen.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank an Schloss Ruegers für die Einladung ❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Einst hab ich manchen Mann gekannt
Ihre Stimmen waren sanft
Ihre Worte geheuer
Einst hab ich lichterloh gebrannt
Und die Welt war ein Lied
Und das Lied war aus Feuer
Es war einmal und ist nicht mehr
Ich hab geträumt vor langer Zeit
Von einem Leben, dass sich lohnte
Von Liebe und Unsterblichkeit
Vom guten Gott, der mich veschohnte

Da war ich jung und ohne Angst
Und Träume gingen wie sie kamen
Ich find dir was du auch verlangst
Für jede Freude einen Namen
Doch die Tiger in der Nacht
Wittern gierig deine Wunden
Reißen wild an deinem Herz
Sie zerfleischen deinen Traum
Der Sommer als er bei mir schlief
War wie ein uferloses Wunder
War Kind noch als er nach mir rief
War Mädchen als der Herbst begann

Ich träum noch heut er kommt zurück
Gemeinsam trotzen wir den Jahren
Doch wir sind nicht gemacht fürs Glück
Für seine Stürme und Gefahren
Ich hab geträumt mein Leben wär
Ein Schicksal außerhalb der Hölle
Gott gibt den Wünschen keinen Raum
Nichts blieb mir mehr von meinem Traum.

~ Marie ~

Songwriter: Herbert Kretzmer / Alain Albert Boublil / Claude Michel Schonberg / Jean Marc Natel
Musical: Les Miserables
Song: Ich hab geträumt

💜lichen Dank für die Einladung Schloss Ruegers

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wer die Schönheit angeschaut mit Augen,
Ist dem Tode schon anheimgegeben,
Wird für keinen Dienst auf Erden taugen,
Und doch wird er vor dem Tode beben,
Wer die Schönheit angeschaut mit Augen!

Ewig währt für ihn der Schmerz der Liebe,
Denn ein Tor nur kann auf Erden hoffen,
Zu genügen einem solchen Triebe:
Wen der Pfeil des Schönen je getroffen,
Ewig währt für ihn der Schmerz der Liebe!

Ach, er möchte wie ein Quell versiechen,
Jedem Hauch der Luft ein Gift entsaugen
Und den Tod aus jeder Blume riechen:
Wer die Schönheit angeschaut mit Augen,
Ach, er möchte wie ein Quell versiechen!

🌟Sisi🌟

August von Platen-Hallermünde

Vielen Dank an Graf Pilati für die Einladung nach Schloss Ruegers❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Von weitem ist sie auszumachen
mit ihrem vollen, roten Mund.
Von weitem ertönt oft ihr Lachen,
tut viel von ihrer Seele kund.

Der Lippenstift hilft ihr dabei,
ihr unabkömmlich‘ Utensil.
Ich liebe sie wie einst im Mai,
besonders gern, wenn sie es will.

So mancher Mann hat mir gesagt:
Was hast du Glück mit deiner Frau!
Doch niemals hat man mich gefragt,
weshalb ich kaum nach andern schau.

Liegt es denn nur an ihrem Mund,
der oft und heiß mich hat geküsst?
Vielleicht ist dieses Rot ein Grund,
bei dem ein Mann sich gern vergisst.

Doch nicht nur ihre schönen Lippen
sind sinnlich rot, ja, voller Glut.
Alles an ihr ist unbezahlbar.
Seit Jahren tut sie mir schon gut!

👑Sophie👑

Rainer Tiemann

Vielen Dank an für die Einladung an Schloss Eckartsau
Video: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn im Unendlichen dasselbe
Sich wiederholend ewig fließt,
Das tausendfältige Gewölbe
Sich kräftig ineinander schließt,
Strömt Lebenslust aus allen Dingen,
Dem kleinsten wie dem größten Stern,
Und alles Drängen, alles Ringen
Ist ewige Ruh in Gott, dem Herrn.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung Sisi-Schloss Rudolfsvilla ❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Ich erhebe mich heute in gewaltiger Kraft in Anrufung der Heiligsten Dreifaltigkeit, im Glauben an die Dreiheit, im Bekenntnis der Einheit des Weltenschöpfers. Ich weihe mich heute Gottes mächtiger Führung, Gottes wachendem Auge, Gottes lauschendem Ohr, Gottes schützenden Händen, Gottes fürsprechendem Wort, Gottes leitender Weisheit, Gottes offenen Wegen, Gottes bergendem Schild. Christus sei mit mir, Christus sei vor mir, Christus sei in mir, Christus sei unter mir, Christus sei über mir, Christus zur Rechten, Christus zur Linken, er die Kraft, er der Friede! Christus sei, wo ich liege, Christus sei, wo ich stehe, Christus sei, wo ich sitze, Christus in der Tiefe, Christus in der Höhe, Christus in der Weite.“

🌟Sisi🌟

Patrick von Irland

Vielen Dank an Schloss Eckartsau für die Einladung ❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Man sagt, es schneie überall, ausser hier in Meran!
Ahnst du nun Ida, weshalb ich es so sehr liebe hier zu sein?

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung ❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Abend wird es wieder,
über Wald und Feld
legt sich Frieden nieder,
und es ruht die Welt.

Nur der Bach ergießet
sich am Felsen dort,
und er braust und fließet,
immer, immer fort.

Und kein Abend bringet
Frieden ihm und Ruh,
keine Glocke klinget
ihm ein Nachtlied zu.

So in deinem Streben
bist, mein Herz auch du,
Gott nur kann dir geben
wahre Abendruh.

🌟Sisi🌟

Hoffmann von Fallersleben

Vielen Dank an das Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna für die Einladung! ❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Die Klage, sie wecket
Den Toten nicht auf,
Die Liebe nur decket
Den Vorhang dir auf.

Man liebt und was immer
Das Leben belebt,
Mit fassenden Sinnen
Die Augen erhebt.

Das zarte Umfassen,
Es löst sich so bald,
Die Augen erblassen
Es stirbt die Gestalt.

Die Liebe, sie schicket
Die Klage ihr nach
Die Liebe, sie blicket
Den Toten bald wach.

Die Klage, sie wecket
Die Toten nicht auf,
Die Liebe nur decket
Das Leben dir auf.

🌟Sisi🌟

Clemens Brentano

Vielen Dank an die Einladung an das Hotel Kaiserin Elisabeth ❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Alles still! es tanzt den Reigen
Mondenstrahl in Wald und Flur,
Und darüber thront das Schweigen
Und der Winterhimmel nur.

Alles still! vergeblich lauschet
Man der Krähe heisrem Schrei.
Keiner Fichte Wipfel rauschet,
Und kein Bächlein summt vorbei.

Alles still! die Dorfeshütten
Sind wie Gräber anzusehn,
Die, von Schnee bedeckt, inmitten
Eines weiten Friedhofs stehn.

Alles still! nichts hör ich klopfen
Als mein Herze durch die Nacht –
Heiße Tränen niedertropfen
Auf die kalte Winterpracht

🌟Sisi🌟

Theodor Fontane

Vielen Dank für die Einladung in das Palmenhaus Schönbrunn an die Bundesgärten_Wien und Schloß Schönbrunn ❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Schlafe, mein Prinzchen! es ruhn,
Schäfchen und Vögelchen nun;
Garten und Wiese verstummt;
Auch nicht ein Bienchen mehr summt;
Luna mit silbernem Schein
Gucket zum Fenster herein.
Schlafe beym silbernen Schein,
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein!
Schlaf‘ ein! schlaf‘ ein!

Auch in dem Schlosse schon liegt
Alles in Schlummer gewiegt;
Reget kein Mäuschen sich mehr;
Keller und Küche sind leer.
Nur in der Zofe Gemach
Tönet ein schmelzendes Ach.
Was für ein Ach mag das seyn?
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein!
Schlaf‘ ein! schlaf‘ ein!

Wer ist beglückter, als du?
Nichts als Vergnügen und Ruh!
Spielwerk und Zucker voll auf;
Und auch Karessen im Kauf!
Alles besorgt und bereit,
Daß nur mein Prinzchen nicht schreyt!
Was wird das künftig erst seyn?
Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein!
Schlaf‘ ein! schlaf‘ ein!

🌟Sisi🌟

Kinderlied

Vielen Dank an unseren lieben Freund Graf Pilati für die Einladung ins Schloss Ruegers❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Genieße mäßig Füll und Segen,
Vernunft sei überall zugegen,
Wo Leben sich des Lebens freut.
Dann ist Vergangenheit beständig,
Das Künftige voraus lebendig,
Der Augenblick ist Ewigkeit.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank an Schloss Eckartsau❤️für die Einladung

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Hoffnung, schönste Blüte,
Du lichter Himmelsschein,
Wie duftest du, wie strahlest du
Ins Menschenherz hinein!

Wie bist du ihm ein tröstend,
Ein heilig Himmelspfand!
Wie schmückest, wie vergoldest
Du ihm der Zukunft Land! –

🌟Sisi🌟

Johann Dietrich Lüttringhaus

Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Verschneit liegt rings die ganze Welt,
Ich hab nichts, was mich freuet,
Verlassen steht der Baum im Feld,
Hat längst sein Laub verstreuet.

Der Wind nur geht bei stiller Nacht
Und rüttelt an dem Baume,
Da rührt er seine Wipfel sacht
Und redet wie im Traume.

Er träumt von künft’ger Frühlingszeit,
Von Grün und Quellenrauschen,
Wo er im neuen Blütenkleid
Zu Gottes Lob wird rauschen.

🌟Sisi🌟

Joseph von Eichendorff

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Natur gab allem, was sie schuf,
Gehörig seine Waffen.
Sie hat das Pferd mit starkem Huf,
Gehörnt den Stier geschaffen.

Sie schuf den Hasen schnell genug,
Des Leu’n Gebiß geschlossen,
Sie gab dem Vogel raschen Flug,
Dem Fisch zum Schwimmen Flossen.

Sie gab den Männern Selbstvertrau’n
Und Klugheit, sich zu wehren;
Doch nichts behielt sie mehr den Frau’n
Als Waffe zu bescheren.

Da hat sie ihnen Reiz beschert
Statt Schilds und aller Waffen.
Leicht wird sich über Feu’r und Schwert
Sieg jede Schönheit schaffen.

🌟Sisi🌟

Anakreon

Vielen Dank an die Oper Graz für die Einladung 😘
Video sternenkaiserin.com – Marie


In jedes Menschen Gesichte
steht seine Geschichte,
sein Hassen und sein Lieben
deutlich geschrieben.
Sein innerstes Wesen,
es tritt hier ans Licht –
doch nicht jeder kann’s lesen,
versteh’n jeder nicht.

🌟Sisi🌟

Friedrich von Bodenstedt

Vielen Dank für die Einladung an den Palast Hohenems.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens.
Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte.
Er tut es einfach.
Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.

🌟Sisi🌟

Picasso

Foto: Artgraphy


Alles Vergängliche
Ist nur ein Gleichnis;
Das Unzulängliche,
Hier wird’s Ereignis;
Das Unbeschreibliche,
Hier ist’s getan;
Das Ewig-Weibliche
Zieht uns hinan.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung an Hotel Kaiserin Elisabeth ❤️ für die Einladung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Minnerl, die Briefe an meine Mama sollen so schnell wie möglich nach München gebracht werden!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Schloss Eckartsau für die Einladung❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Lieb mich dann, wenn ich’s nicht verdien‘
Mit all den Fehlern, die sonst niemand sieht
Lieb mich dann, wenn ich nicht dran glaub‘
Weil ich’s ganz genau dann am meisten brauch‘
Lieb‘ mich dann
Wenn ich’s nicht kann
Lieb‘ mich dann
Wenn ich’s nicht kann
Weiß ich nicht weiter
Bist du mein Wegbereiter
Stark für zwei, du bist stark für zwei
Wenn ich’s nicht sein kann
Du liebst mich dann, wenn ich’s nicht verdien‘
Mit all den Fehlern, die sonst niemand sieht
Du liebst mich dann, wenn ich nicht dran glaub‘
Weil ich’s ganz genau dann am meisten brauch‘
Du liebst mich dann
Wenn ich’s nicht kann
Liebst mich dann
Wenn ich’s nicht kann

🌟Sisi🌟

Lieb mich dann – © Sony/ATV Music Publishing LLC, BMG Rights Management

Vielen Dank für die Einladung Schlosspark Laxenburg ❤️

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


[Adjutant:]
Wie ist sie zu heilen

[Leibarzt, Obersthofmeister & Kammerherr (gleichzeitig):]
Nur kein Aufsehn!

[Leibarzt:]
Ich riet zu Luftveränderung

[Adjutant, Obersthofmeister & Kammerherr (gleichzeitig):]
Strenges Schweigen!

[Obersthofmeister:]
Sie will nach Madeira…

[Adjutant, Obersthofmeister & Kammerherr (gleichzeitig):]
Sie muß fortgehn!

[Adjutant:]
Das ist dem Kaiser viel zu weit

[Leibarzt, Obersthofmeister & Kammerherr (gleichzeitig):]
Sich nicht zeigen!

[Kammerherr:]
Das wird sie nicht halten

[Leibarzt:]
Grad drum will sie ja dorthin

🌟Sisi🌟
Rastlose Jahre – Elisabeth, das Musical; Silvester Levay & Michael Kunze

Vielen Dank für die Einladung an Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna

Video sternenkaiserin.com – Marie


…Erinnerst Du Dich noch an den Tag, als Graf Andrassy Dich zu mir brachte?
Es scheint mir, als wäre es gestern gewesen.
Seit jenem Tage danke ich dem Herren dafür, dass Du treu an meiner Seite weilst, meine Einsamkeit mit mir teilst und meine Launen erträgst.
Ich weiß, dass Du es nicht immer leicht mit mir hast und dennoch, sei Dir gewiss darüber, dass Dir stets ein Platz in meinem Herzen sicher sein wird!

Du bist am Zug Marie….

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Renaissanceschloss Greillenstein für die Einladung.❤

Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Wie fongt ma on?
Wie steht ma auf?
Wie follt ma hin und mocht sich nix draus?
Wos derf ma hoffen, wenn ma gor nix mehr waß?
Wos bleibt no offen am Ende von Gras?
Warum? Woher? Wohin?
I frog amoi in Wind
Konn i? Konn i?
Irgendwonn wieder so sein wie a Kind?
Konn i? Konn i?
Anfoch nehman wos des Leben bringt
Is eh ois egal oder hot ois an Sinn?
Wieso drau i mi ned so sein wie i bin?
Wonn hoit ma fest? Wonn losst ma los?
Wie bleibt ma klorn und wie werd man groß?
Wie tiaf konn ma folln wenn ma den Foden verliert?
Wie schen is des Gfühl wenn mas fliagen probiert?
Warum? Woher? Wohin?
I frog amoi den Wind
Konn i? Konn i?
Irgendwonn wieder so sein wie a Kind?
Konn i? Konn i?
Anfoch nehman wos des Leben bringt?
Is eh ois egal oder hot ois an Sinn?
Wieso drau i mi ned so sein wie i bin?
I steh vurm Spiagel, schau mi on
So long, so long
Es wird da Wind zum Sturm und donn
Onfong, Onfong, Onfong
Konn i? Konn i?
Irgendwonn wieder so sein wie a Kind?
Konn i? Konn i?
Anfoch nehman wos des Leben bringt
Is eh ois egal oder hot ois an Sinn?
Wieso drau i mi ned so sein wie i bin?

🌟Sisi🌟

Songwriter: Florian Cojocaru / ina regen

Vielen Dank an Südbahnhotel Semmering für die Einladung!

Foto: Bertl Jost


Die Ärzte halten eine länger dauernde Reise, vorzüglich in südlichere Gegenden, für das einzige Mittel, meinem Körper und Geiste jene Spannkraft wiederzugeben, durch die allein alles Leben und Wirken bedingt wird…

🌟Sisi🌟

Franz Grillparzer

Vielen Dank an den Majestic Train de Luxe für die Einladung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der ersten Unschuld reines Glück,
Wohin bist du geschieden?
Du flohst und kehrest nicht zurück
Mit deinem süßen Frieden?
Dein Edensgarten blüht nicht mehr:
Verwelkt durch Sündenhauch ist er,
Durch Menschenschuld verloren.

🌟Sisi🌟

Carl Bernhard Garve

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau❤️

Foto: Sternenkaiserin.com – Marie


Dinner for one….

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers❤️

Video sternenkaiserin.com – Marie


Morning has broken like the first morning
Blackbird has spoken like the first bird

Praise for the singing
Praise for the morning
Praise for them springing fresh from the world

Sweet the rain’s new fall, sunlit from heaven
Like the first dewfall on the first grass

Praise for the sweetness of the wet garden
Sprung in completeness where his feet pass

Mine is the sunlight
Mine is the morning
Born of the one light Eden saw play
Praise with elation, praise ev’ry morning

God’s recreation of the new day
Morning has broken like the first morning
Blackbird has spoken like the first bird

Praise for the singing
Praise for the morning
Praise for them springing fresh from the world

🌟Sisi🌟

Cat Stevens

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Die physische Liebe ist ein Bedürfnis, das dem Hunger gleicht; mit dem Unterschied jedoch, daß der Mensch immer ißt, daß aber in der Liebe sein Appetit nicht so ausdauernd ist und so regelmäßig wie bei Tische.

🌟Sisi🌟

Honoré de Balzac

Vielen Dank an unseren lieben Freund Graf Pilati für die Einladung in das schöne Schloss Ruegers ❤

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Albträume enden am Morgen, Tagträume am Abend, Wunschträume nie.

🌟Sisi🌟

Helmut Glaßl

Vielen Dank an Janett vom Restaurant Onkel Taa – Bad Egart für die liebe Einladung! ❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Morgenglanz der Ewigkeit,
Licht vom unerschaffnen Lichte,
schick uns diese Morgenzeit
deine Strahlen zu Gesichte
und vertreib durch deine Macht
unsre Nacht.
Gib, dass deiner Liebe Glut
unsre kalten Werke töte,
und erweck uns Herz und Mut
bei erstand’ner Morgenröte,
dass wir, eh wir gar vergehn,
recht aufstehn.

🌟Sisi🌟

Christian Knorr von Rosenroth

Vielen Dank für die Einladung nach Schloss Eckartsau❤️


Als das Kind geboren war,
Sie mußten der Mutter es zeigen;
Da ward ihr Auge von Tränen so klar,
Es strahlte so wonnig und eigen.
Gern litt ich und werde, mein süßes Licht,
Viel Schmerzen um die noch erleben.
Ach, lebt von Schmerzen die Liebe nicht,
und nicht von Liebe das Leben?

🌟Sisi🌟

Adelbert von Chamisso

Vielen Dank an Graf Pilati für die Einladung ins schöne Schloss Ruegers ❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


In die Hochzeitsgedanken mischen sich der Schmerz, das elterliche Haus zu verlassen, die Trennungszähren der Eltern und Geschwister, der traurige Gedanke, die teuersten, treuesten und liebevollsten Freunde zu verlassen, von der schönsten Zeit des Lebens Abschied zu nehmen, um vielleicht mühevollen oder minder glücklichen Tagen entgegenzugehen!

🌟Sisi🌟

Charles Dickens

Vielen Dank für die Einladung an Palast Hohenems.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


In the morning when you rise
I bless the sun, I bless the skies
I bless your lips, I bless your eyes

My blessing goes with you
In the night time when you sleep
Oh, I bless you while a watch I keep
As you lie in slumber deep
My blessing goes with you

This is my prayer for you
There for you, ever true
Each every day for you
In everything you do

And when you come to me
And hold me close to you
I bless you
And you bless me too

🌟Sisi🌟

Brendan Graham / David Downes

Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung!

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Dem Schnee, dem Regen,
Dem Wind entgegen,
Im Dampf der Klüfte,
Durch Nebeldüfte,
Immer zu! Immer zu!
Ohne Rast und Ruh!

Lieber durch Leiden
Möcht ich mich schlagen,
Als so viel Freuden
Des Lebens ertragen.
Alle das Neigen
Von Herzen zu Herzen,
Ach, wie so eigen
Schaffet das Schmerzen!

Wie soll ich fliegen?
Wälderwärts ziehen?
Alles vergebens!
Krone des Lebens,
Glück ohne Ruh,
Liebe bist du!

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang Goethe

Vielen Dank an Hr Ernst Bauer für die Einladung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Vollkommenheit ist schon da, wenn das Notwendige geleistet wird, Schönheit, wenn das Notwendige geleistet, doch verborgen ist.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung an Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Forschend übersieht dein Blick
Eine großgemess’ne Weite.
Hebe mich an deine Seite!

Gib der Schwärmerei dies Glück;
Und in wollustvoller Ruh‘
Säh der weitverschlag’ne Ritter
Durch das gläserne Gegitter
Seines Mädchens Nächten zu.

🌟Sisi🌟
Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank an Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna für die Einladung 😘

Video sternenkaiserin.com – Marie


Du sagst, du wärst so müde wie ein Hund,
So reizbar, krank und hungrig wie ein Hund,
So matt und melancholisch wie ein Hund,
so träge, schläfrig, müßig wie ein Hund.
Doch warum vergleichst Du dich mit einem Hund?

Worin der Mensch geringschätzt einen Hund,
Stell ich dich besser gleich mit einem Hund.
Du bist so treu und ehrlich wie ein Hund,
Bist unbefangen, lieb, so wie ein Hund,
Du bist so klug und tapfer wie ein Hund.

🌟Sisi🌟

Sir John Davies

Foto: Artgraphy


Flammende Rose,
Zierde der Erden,
Glänzender Gärten
bezaubernde Pracht;
Augen, die deine
Vortrefflichkeit sehen,
Müssen vor Anmut
erstaunend gestehen,
Daß dich ein göttlicher Finger
gemacht.

🌟Sisi🌟

Barthold Heinrich Brockes

Vielen Dank an die Bundesgärten und Schloß Schönbrunn 😘 für die Einladung ins Palmenhaus!

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


O du schönes Griechenland mit deinen untergegangenen Göttern! Deine Altäre und Tempel sind zertrümmert, dein heiteres Leben ist versunken,
… geblieben ist, was deine Geschichte geschändet, die finstere Gewalt, die sich zur Richterin aufwirft über freie Geister. … Die Geschlechter vergehen, und die Völker, und ihre Götter, aber der Wahn ist unsterblich!

🌟Sisi🌟

Louise Franziska Aston

Vielen Dank an Hotel Adria – Meran für die Einladung

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Trinke, Liebchen, trinke schnell,
Trinken macht die Augen hell.
Sind die schoenen Äuglein klar,
Siehst du alles licht und wahr.
Siehst, wie heisse Lieb‘ ein Traum,
Der uns äffet sehr,
Siehst wie ew’ge Treue Schaum,
So was gibt’s nicht mehr!
Flieht auch manche Illusion,
Die dir einst dein Herz erfreut,
Gibt der Wein dir Tröstung schon
Durch Vergessenheit!
Glücklich ist, wer vergisst,
Was doch nicht zu ändern ist.
Kling, kling, sing, sing, sing
Trink mit mir, sing mit mir,
Lalala, lalala, etc.

Trinke, Liebchen, trinke schnell,
trinken macht die Augen hell!
Mach doch nur kein bös‘ Gesicht
sei hübsch lustig, grolle nicht!
Brachst du einmal auch die Treu‘,
das sei dir verzichn;
schwöre wieder mir aufs neu‘,
und ich glaub‘ dir kühn!
Glücklich macht uns Illusion.
Ist auch kurz die ganze Freud‘;
sei getrost, ich glaub‘ dir schon
und bin glücklich heut.

🌟Sisi🌟

Trinke Liebchen, trinke schnell – Fledermaus, Johann Strauß

Vielen Dank an das Palais Ferstl für die Einladung

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Die hohe Politik ist kein romantisches Parkett, auf dem die Liebe blüht.
Man beugt sich der Notwendigkeit und geht nur aus Vernunft die Ehe ein.
Kein Engelschor, kein Donnerhall, kein Mondlicht, das verheißungsvoll am Himmel glüht.
Und doch wünsch ich mir so sehnlich, es könnte Liebe sein!

Wer kann schon ohne Liebe sein? Sie haucht uns allen Leben ein.

Wer kann schon ohne Liebe sein? Ich bin bei ihm und doch allein.

🌟Sisi🌟

Bolland & Bolland

Wer kann schon ohne Liebe sein? – Drei Musketiere
Vielen Dank an Restaurant Onkel Taa – Bad Egart für die Einladung ❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


 

Auf den tragischen Spuren Kaiserin Elisabeths in Genf

Foto: stadtmuseum.at (Bad Ischl)

Wir gedenken heute dem Todestag von Kaiserin Elisabeth, welche am 10.9.1898 vom Anarchisten Luigi Lucheni ermordet wurde

Die wunderschöne Stadt Genf in der Schweiz ist immer einen Besuch wert, vor allem, wenn man Fan von Kaiserin Elisabeth ist. 

Da ich mit der Bahn anreiste, war mein erster Besuch der Genfer Hauptbahnhof. Rechts vom Bahnhof befindet sich die röm.-kath. Hauptkirche Genfs: Notre Dame de l`Immaculée Conception (Unsere Liebe Frau von der Unbefleckten Empfängnis).

Abgesehen von der Schönheit der Kirche selbst, führt mich ein ganz gewisses Fenster zu ihr. Es befindet sich beim seitlichen Eingang rechts. Das schöne Kirchenfenster wurde zum Andenken an den 100. Todestages von Kaiserin Elisabeth gestaltet.

Der obere Teil zeigt das „Wunder der Rosen der Heiligen Elisabeth“, welche die Gesichtszüge der Kaiserin trägt.  Der untere Teil zeigt ein Grab mit Rosen bedeckt und einen traurig aussehenden und nachdenkenden Engel der nebendran sitzt. Die Inschrift neben den beiden Kronen von Österreich und Ungarn lautet: „In frommer Erinnerung an Ihre Majestät Elisabeth, Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, verstorben am 10. September 1898. Errichtet von der S. Elisabeth Gesellschaft am 10 September 1998.“

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gedenktafel Attentatsstelle Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

 

Blick von der Gedenktafel Richtung Hotel Beau Rivage Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Nach Verlassen der Kirche, laufe ich die Rue du Mont-Blanc entlang bis zum Genfersee, auch Lac Leman genannt. Aber anstatt über die Pont du Mont-Blanc Brücke zu laufen, bog ich links ab, und ging auf der Geneve-Mont-Blanc (Lac) Promenade entlang. Etwa 100 Meter danach markiert eine kleine Bronzetafel am Geländer des Seeufers die genaue Stelle an dem das Attentat stattgefunden hat. 

Blick von der Gedenktafel zum Schiff Geneve Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Auf Französisch kann man lesen: „Hier wurde am 10 September 1898 Ihre Majestät Elisabeth, Kaiserin von Österreich, ermordet.“
Es regt mich bis heute zum Nachdenken an, wie wenig Zeit Lucheni brauchte, um sie zu attackieren. Lucheni hielt einen spitzen Gegenstand in der Hand, der sich später als angespitzte Feile herausstellen sollte. Er trat an Kaiserin Elisabeth heran und stach zu. Dass er genau das Herz traf, konnte damals noch keiner ahnen. 

Ich bin zu tiefst bewegt, wie stark Kaiserin Elisabeth sein musste, dass sie nach dem Stich aufstehen und zum Schiff gehen konnte. Ihre Hofdame Irma Sztáray war entsetzt und half Kaiserin Elisabeth auf. 

 

Wasserfontaine Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Ich bewege mich mittlerweile in die Gegenrichtung auf dem Quai du Mont Blanc, um zum Hotel Beau Rivage zu gelangen.
Bis zu meinem Ziel wäre es eigentlich ein schöner kurzer Spaziergang. Man geht die Seeufer Promenade entlang, mit direkter Aussicht auf den berühmten Jet D`Eau (Wasserfontaine). 

Brunswick Denkmal Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Die erste Straße nach links heißt Rue des Alpes. In diese flüchtete Lucheni nach dem Attentat, wo er aber festgenommen wurde. Danach, und immer noch links, befindet sich das Graf von Brunswick-Denkmal und direkt nebenan, ist das Hotel Beau Rivage.

 

 

 

 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Ich gehe aber noch nicht in das Hotel, sondern suche zuerst das moderne Sisi Denkmal. Es stammt von Architekt Philip Jackson, welcher dieses zum 100. Todestag von Kaiserin Elisabeth gestaltet hat. Die Statue ist aus schwarzem Metall und steht auf weißen Marmorstufen und zeigt die Kaiserin extrem schlank, (übertrieben schlank, wenn ich das sagen darf) stehend und mit einem Fächer vor ihrem Gesicht. Es ist natürlich Geschmacksache, aber für mich persönlich, ist es nicht gerade die schönste Statue die ich von ihr gesehen habe, und ich habe schon viele besichtigt. Das Gesicht ist zwar sehr schön und die Hände sind zart und elegant, aber insgesamt, ist diese Statue nicht mein Liebling. Auf den Marmor Stufen kann man in goldenen Buchstaben lesen: „In Erinnerung an Elisabeth, Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn, 1898 10 September 1998.“

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Foto: sternenkaiserin.c

Das Gesicht der Kaiserin ist in Richtung Hotel Beau Rivage gerichtet. Sie sieht exakt zu ihrer ehemaligen Suite, welche jetzt mit einer eigenen Privatterrasse ausgestattet ist, die es damals natürlich noch nicht gab. Der Gedanke, dass ich gleich dort darin sein werde, macht mich nervös. Ich habe fast schon Angstschweiß auf meinem Körper, eine Unruhe befällt mich. Ich muss los…

 

 

 

 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Das Nobelhotel Beau Rivage wurde 1865 gegründet und ist das älteste Hotel in Genf, das sich in privater Hand befindet. Es hat 73 Zimmern und 18 Suiten, darunter das Zimmer 119/120. Diese Suite war Sisis Zimmer, in der sie wohnte und starb. Das Haus ist wunderschön und edel gestaltet und es ist für mich atemberaubend, in dem Hotel zu stehen, in dem „meine“ Kaiserin Elisabeth ihr Leben aushauchte. Ein kleiner Brunnen in der Mitte der Lobby rundet das Entree perfekt ab. Er war zu Elisabeths Zeiten nicht hier, sondern wurde zur Feier des 125. Geburtstages des Hotels errichtet. Links ist die Rezeption, rechts die Bar und mittlerweile gibt es ein Restaurant. Als ich nach oben schaue, sehe ich drei Etagen, von denen jeweils die Türen zu den Zimmern führen. Der letzte Stock ist mit einer wunderschönen Dachluke versehen. Ich werde von einer Mitarbeiterin des Hotels empfangen.

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Meine Begleitung führt mich die elegante Treppe hinauf bis zum ersten Stock wo die Sisi Suite ist. Auf der Balustrade kann man die Lobby und den Brunnen von oben erblicken. Links von der Sisi Suite steht eine Vitrine mit persönlichen Erinnerungsstücken von Kaiserin Elisabeth. Es gibt ein Besteck, eine mit einem „E“ markierte Serviette, einen ihrer Diamant Sterne, ein paar Fotos, eine weiße Souvenir-Figur, ein paar weiße Lederhandschuhe, welche ebenso mit den gekrönten „E“ versehen sind, zu sehen. Weiters befindet sich ein Damenhut in der Vitrine, der den damaligen Stil der Hüte zeigen soll, aber nicht Kaiserin Elisabeth gehörte. 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José  

 

 

 

 

 

 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Aber am meisten ziehen mich die Gegenstände rund um ihren Tod in den Bann: Trockene Blumen (ein Geschenk von Irma Gräfin Sztáray an Frau Mayer, die damals die Hotelbesitzerin und beim Tod anwesend war), ein Spitzenhäubchen das Sisi in ihren Haare getragen hat, als sie attackiert wurde und ein blutbeflecktes Stück Stoff, von ihrer Unterwäsche. Nach so viel Zeit sieht man die Blutflecken kaum noch, doch sie sind stumme Zeitzeugen dieser Tragödie.

 

 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Blumengesteck, Spitzenhäubchen, Blutfleck Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Blutflecken von Kaiserin Elisabeth Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Nach dem ich das alles fotografiert habe und fast über jedes Objekt viele Fragen stellte, sind wir bereit in die Suite einzutreten. Wie könnte ich jemals beschreiben, was ich fühlte, als ich das Zimmer betrat, an dem Kaiserin Elisabeth ihren letzten Atemzug tat. Es gibt keine Worte, die dieses Gefühl beschreiben könnten. Wenn man die Türe öffnet, kommt man in einen kleinen Flur der sich rechts zu einem Wohnzimmer öffnet, geradeaus zu dem Schlafzimmer und links zu einem kleinen Gäste WC, welches zu Sisis Zeiten nicht da war. 

 

Foto: sternenkaiserin.com -Maria José

Das Wohnzimmer ist in rot- und cremefarbig dekoriert und erinnert an die Schlösser Schönbrunn oder Schloss Gödöllö. Über dem wunderschönen Marmorkamin hängt ein sehr großer Wandspiegel der als einziges originales Stück erhalten ist. Er hing schon hier bei ihrem ersten Besuch im Hotel Beau Rivage. Man kann erahnen, wie Sisi sich – kurz bevor sie aus dem Zimmer trat – im Spiegel ansah. Der letzte Blick. Ein stummer Zeitzeuge jener Zeit. Ihrer Zeit. Vis á vis hängt ein Gemälde ihres berühmtesten Bildes: Das Bild mit dem Sternenkleid. Das Zimmer ist mit Blumen dekoriert, welche extra für meinen Besuch besorgt wurden – ich fühle mich geehrt! Vielen Dank. 

 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Das Schlafzimmer ist ein traumhafter Raum, welcher ebenfalls in rot und champagner dekoriert ist. Der Blick aus dem Fenster zeigt eine schöne Aussicht auf den See und den Jet D`Eau. Links, führen drei Holzstufen zu dem privaten Balkon des Zimmers mit schönen und bequemen Sesseln um die Aussicht geniessen zu können. Zu Sisis Zeiten war allerdings weder die Terrasse, noch das Restaurant das sich direkt darunter befindet, hier.  Vis á vis von der Terrasse und neben dem riesigen Bett, befindet sich das Badezimmer, welches im Jahr 1898 auch nicht an dieser Stelle war. Haman Dusche, Jacuzzi, ein Fernseher der hinter dem Spiegel „versteckt“ ist, Schönheits- und Pflegeprodukte von Clarins usw. Dem luxuriösen Badezimmer fehlt es an nichts.

Meine Begleiterin erklärt mir, dass während der Sisi Aufenthalte, ihr Bett in der gleichen Position war wie heute. Allerdings stand es dort, wo heute der Jacuzzi steht, da das Badezimmer noch nicht existierte. Ich frage mich, wie wäre es eigentlich eine Nacht hier in diesem Zimmer zu verbringen. Könnte ich überhaupt schlafen? Könntet ihr?

Herr Mayer und Frau M., Beau Rivage Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Meine Begleiterin findet meine Ängste lustig und erklärt mir, dass es nie Gespenster im Hotel gab und gibt. Sie beteuert, dass ich einen guten Schlaf finden würde. Sie versteht nicht, dass dieses Zimmer für mich eine ganz andere Bedeutung hat, als für „normale“ Gäste des Hauses.

Zu meiner großen Überraschung darf ich den Besitzer des Hotels, Herrn Mayer, persönlich kennenlernen. Mir wurde gesagt, er sei ein sehr freundlicher Mann, der fast alle Details über das Geschehen weiß. Das kann ich mir sogar sehr gut vorstellen, da seine Familie das Hotel gegründet hat und seine Großmutter Kaiserin Elisabeth in ihren letzten Minuten still zur Seite stand. 

Obwohl meine Begleitung versuchte mich zu beruhigen, war ich sehr nervös. Dass so ein wichtiger und sehr beschäftigter Mann sich die Zeit nimmt, um meine Fragen zu beantworten, war eine große Ehre. Unser Team hatte mich für diesen Termin angemeldet und das Hotel wusste, dass ich kommen werde. Trotzdem wusste niemand davon, dass Herr Meyer sich ebenso zu mir gesellen würde. 

Ich treffe ihn an der Bar, wo er seine Mitarbeiterin und mich begrüßte. Er bot mir etwas zu trinken an und meine Nervosität ist wie weggeblasen. Herr Mayer ist einer der nettesten und sympathischsten Gentleman, die ich je das Vergnügen hatte kennenlernen zu dürfen. Zu hören, was an diesem 10.9.1898 geschah, ist aus seinem Munde so, als würde ich es miterleben. Er erklärt mir ganz genau wie das Zimmer damals ausgesehen hat, wie alles geschah und wie seine Großmutter, seiner Mutter immer sagte: „Die Kaiserin ist in meinen Armen gestorben.“

Nach allen meinen tausend Fragen, gehen wir alle zusammen wieder in die Suite, um noch ein paar Fotos zu machen. Ich verabschiede mich von meiner Begleiterin und Herrn Direktor Mayer und verlasse glückselig das Hotel. Im Herzen voller (Mit)Gefühl für Sisi.

Ich möchte gerne die Gelegenheit nutzen, um mich ganz herzlich bei Herrn Mayer und Frau M. und allen Mitarbeitern des Hotels Beau Rivage für die Freundlichkeit zu bedanken, die mir an diesem Tag zu Teil wurde. Ich fühlte mich wie eine „very Important Person“.

Ich gehe nun den gleichen Weg, den Kaiserin Elisabeth vom Hotel bis zur Anlegestelle des Schiffs „Geneve“ und komme (wie bereits davor am Morgen) an der Attentatsstelle vorbei. Nach der Promenade Geneve-Mont-Blanc (Lac), laufe ich über die Brücke die die Stadt verbindet bis zur der bekannten Blumen Uhr, weil es hier ganz in der Nähe, noch einen Schatz zu entdecken gibt.

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Das Dampschiff „Geneve“, das Schiff, in das Sisi direkt nach dem Angriff eingestiegen ist und auf dem sie kurz danach kollabierte, ist hier fix verankert.

Plakat, Schiff Geneve Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Heutzutage dient das Schiff als Touristenrestaurant und man kann dieses auch für Feiern aller Art buchen. Ein kleines Plakat informiert die Fußgänger über die Geschichte des Schiffes und seine Verbindung zu Kaiserin Elisabeth. 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

 

 

 

 

       Ich betrete das Schiff an derselben Stelle, wie Kaiserin Elisabeth Jahrzehnte vor mir. Ich fühle mich wie Hofdame Irma. Direkt nach dem Einstieg, ist das Deck wo Sisi das Bewusstsein verlor. Wenn man in das Innere Deck geht, sieht man rechts einen Gang der einen in eine offene Zone bringt, wo sich links die schöne Holzstiege befindet, die ins obere Deck führt. Rechts kommt man in den vorderen Teil des Schiffes. Dort befinden sich vier Räume die damals die privaten Kabinen von Elisabeth und Irma waren. Heute sind es schnoddrige Lagerräume.

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Die zweite Kabine links war die Kabine die für Sisi reserviert war. Als sie zusammengebrochen ist, wurde sie in ihre Kabine gebracht.

Hier drinnen sprach sie die letzten Worte ihres Lebens:

„Was ist denn jetzt mit mir geschehen?“

Elisabeth fiel in eine tiefe Ohnmacht, von der sie nie wieder erwachen sollte. Als der Kapitän erfuhr, wen er verletzt an Bord hatte, drehte er um und fuhr zurück an den Anlegeplatz. Man brachte die verletzte und ohnmächtige Kaiserin Elisabeth auf einer provisorisch schnell zusammengezimmerten Bahre zurück in ihre Hotelsuite, wo sie für immer einschlief.

Saint Pierre Kathedrale Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Ich verlasse nun das Schiff „Geneve“ und gehe bis zur Saint Pierre Kathedrale, die sich hier ganz in der Nähe befindet. Direkt vor seiner Fassade kann man die Ruinen des ehemaligen Gefängnisses sehen, wo Lucheni für seine grauenhafte Tat bezahlt hat. Erst bei seinen Verhören wurde klar, dass er Kaiserin Elisabeth gar nicht töten wollte. Er hatte es eigentlich auf den Herzog von Orleans abgesehen. 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Am 19.10.1910 fand man seine Leiche, welche unter merkwürdigen Umstände in seiner Zelle aufgefunden wurde. Offizielle Todesursache: Selbstmord
Es sind nur ganz wenig Steinreste von seiner Zelle zu sehen und auf einer Tafel, wie das Gefängnis früher aussah. Es mutet eigenartig an, an jener Stelle zu stehen, an der ihr Mörder noch 12 weitere Jahre leben durfte.

Nun heißt es für mich Abschied zu nehmen.
Es war ein Tag voller Emotionen an dem ich ganz viel gelernt habe. Den letzten Spuren von Kaiserin Elisabeth zu folgen, ist etwas ganz Besonderes und wird in mir noch sehr lange nachklingen.

Ich hoffe, dieser kleine Bericht über meinen Besuch in Genf hat euch gefallen. Ich bedanke mich herzlichst bei meinem Team, das mir alle Foto- und Videogenehmigungen besorgt hat: speziell für das Hotel Beau Rivage und für den Dampfer Geneve. Vielen Dank noch einmal allen Mitarbeitern beider Besichtigungsorte, die mir dabei geholfen haben, alle Fragen zu beantworten. Es war mir eine große Ehre.

 

– Maria José –


Kaiserin Elisabeths letzter Weg
die historische Spurensuche

Foto: staerkel.at

Nach dem wir jetzt Maria Josés eindrucksvollen Ausführungen gefolgt sind, leihen wir den Zeitzeugen jener Zeit die Stimme und geben ihnen die Möglichkeit uns ihre Sicht der Dinge zu erzählen:

Auch kann ich mir vorstellen, daß der gefangene Vogel in höherem Maße die Wonnen seiner Befreiung fühlt, wenn er aus der offen vergessenen Tür des Käfigs entwischen kann, als wenn man ihm nach Vorbereitungen und

Zeremonien gnädigst die Tür öffnet. Die Kaiserin wußte Nauheim hinter sich und mit dem beglückenden Gefühle der Befreiung und wie von einer unwiderstehlichen Anziehungskraft ergriffen, eile sie nach der Schweiz.“ (1)

Graf Albert von Berzeviczy, Foto: ocseitemeto.eoldal.hu

Kaiserin Elisabeth reist mit ihrer Hofdame Irma Gräfin von Sztáray und Sztára und Nagy-Mihály (*10.7.1864 – †3.9.1940) in die Schweiz und hält sich ab 30.8.1898 in ihrer geliebten Berglandschaft auf. Sie besuchen Caux, weil Elisabeth diesen Ort besonders mag. Ausflüge nach Bex-les-Bains, Rochers de Naye, Evian, Genf und Pregny wurden alle 2 Tage eingeplant.

Nach dem gemeinsamen Abendessen, gingen Elisabeth und Irma in Caux spazieren, um die nächsten Tage zu besprechen. Vor allem Genf erwies sich für Graf Albert von Berzeviczy (*7.6.1853, †22.3.1936) zu einem Problem. Irma erwähnte diese Besorgnis bei Kaiserin Elisabeth, welche nach dem „Warum“ fragte: „Weil es in Genf viel Gesindel gäbe und er deshalb lieber sähe, wenn Eure Majestät wo immer hin gingen, nur nicht nach Genf.“ „Sagen Sie Berzeviczy, seine Besorgnisse seien einfach lächerlich. Was könnte mir Genf schaden?“ (2)

Am 7.9.1898 blieb Kaiserin Elisabeth im Hotel des Salines in Caux, das sie „Haarwaschtag“ hatte. Auf dem Balkon des Hotels hin- und herschreitend versuchte Irma noch einmal bei Elisabeth die Warnung von Graf Berzeviczy aufzunehmen; diesmal mit etwas mehr Vehemenz und dem Vorschlag doch einen Herren aus dem Gefolge

Chateau Pregny Foto: lmathieu.wordpress.com

mitzunehmen. Kaiserin Elisabeth antwortete: „Ich sehe schon, daß der stets besorgte Berzeviczy für mein Leben fürchtet, aber was könnte mir denn in Genf zustoßen? Nun gut, ich weiß, daß Berzeviczy auch eine gewisse Verantwortung trägt, sagen Sie ihm also, daß ich ihm zuliebe, aber auch nur ihm zuliebe, Sekretär Kromar mit mir nehme, obschon ich nicht weiß, was er mir nützen könnte, wenn er, während ich spazieren gehe, im Hotel ruht.“ (3)

 

Sie schreibt in ihrem Buch: „Den Schatten, den Berzeviczys Besorgnisse mir in die Seele flößten, verscheuchte die Kaiserin und ich ging sorglos an ihrer Seite dahin, während sie raschen Schrittes ihrem Schicksale entgegeneilte.“ (4)

Baronin Julie Rothschild, Foto: family.rothschildarchive.org

Am 9.9.1898 kam Elisabeth Punkt 12.00 Uhr in Genf an. Sie begrüßte ihren Sekretär Kromar, der ihr eine Depesche von Erzherzogin Marie Valerie übergab, welche Elisabeth bereits sehnsüchtigst erwartete. Danach fuhr man zu Baronin Caroline Julie von Rothschild (*2.9.1830, †18.11.1907, genannt Julie), welche sie auf ihrem Chateau Pregny erwartete. Den Tag verbrachte Kaiserin Elisabeth überaus glücklich. Es wurde ein kleines Dejeuners eingenommen, die Villa besichtigt und angeregte Gespräche wurden geführt.

Eduard Karl Habsburg-Lothringen
Foto: Clemens Fabry, Die Presse

Hier findet sich eine kleine Anekdote wieder, die Eduard von Habsburg (*12.1.1967) erzählt. Eduard stammt aus der Linie von Erzherzogin Gisela und Prinz Leopold von Bayern. Er ist somit der Ur-Ur-Ur-Enkel von Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Joseph: „Baronin Rotschild hatte ein tolles Essen für sie gezaubert. Es gab Champagner und Eis und Sisi war richtig entspannt und gelöst. Und dann hat die Baronin gesagt, „wir haben einen Fotografen im Haus“. Und Sisi hat ungefähr 30 Sekunden überlegt und dann hat sie gesagt: „Nein, ich mache es nicht. Sie hat dann später der Gräfin Sztáray auf dem Boot gesagt: „Wenn man sein ganzes Leben an einem Prinzip festhält und wenns auch nur der Eitelkeit dient, dann muss man das durchziehen; aber eigentlich schade.
Gegen 5.00 Uhr verabschiedeten sich Elisabeth und Irma und fuhren ins Beau Rivage zurück.

Hotel Beau Rivage Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

Elisabeth checkte zwar unter dem Namen „Gräfin Hohenembs“ ein, allerdings erkannte sie der Hoteldirektor. Nach einer Stunde Ruhezeit, machten sich lediglich die beiden Damen auf, um die Stadt zu erkunden. „Ich verstehe Sie wirklich nicht, Irma, warum Sie diese Stadt nicht mögen; sie ist ja so schön, wie kann sie Ihnen also unsympathisch sein? Ich liebe Genf sehr.“ (5)

Es wurde ein kleines Tischchen für Marie Valerie eingekauft, welches ihr zu Weihnachten geschenkt werden sollte.

Erst gegen 22.00 Uhr kamen die beiden Damen ins Hotel zurück, weil sie sich nach dem Einkauf in Genf verliefen. 

Irma schlief schlecht in jener Nacht, stand aber zeitig auf, da es ihr „Beichttag“ war und sie lief deshalb zur Kirche. Um Schlag 9.00 Uhr war sie bei Kaiserin Elisabeth zurück; diese wurde soeben frisiert. Elisabeth sah blendend aus, dennoch erzählte sie von einer schlaflosen Nacht: „Müde bin ich nicht, doch habe ich kaum geschlafen. Eine Weile hörte ich den italienischen Sängern zu, später störte mich der Leuchtturm mit seinen beständig wechselnden Farben und ich konnte mich nicht entschließen, aufzustehen und die Fenster zu schließen. Es mochte gegen 2 Uhr gewesen sein, als ich einschlief, da aber, was mir noch niemals geschah, schrak ich entsetzt auf, weil der hochstehende Mond mit seinem grellen Scheine in mein Gesicht leuchtete, während mein Bett und das ganze Zimmer in meiner mystischen Beleuchtung schwamm. Weiter vermochte ich auch nicht mehr einzuschlafen.“ (6)

Das letzte Foto. Kaiserin Elisabeth (l) mit Irma Gräfin von Sztáray, Foto: Wikimedia/Commons

Das Zimmer war mit weißen Astern geschmückt, die Sisi zwar gefielen, sie aber an alles Vergängliche erinnerten. Irma verließ das Toilettenzimmer, um noch einige Einkäufe zu erledigen bzw. die Einkäufe vorm Vortag abzuschließen und die Lieferadresse zu hinterlassen. Kurz vor 11.00 Uhr kam sie zurück und erledigte mit Kaiserin Elisabeth noch einen kurzen Weg. Knapp vor dem Hotel lauerte ein Fotograf, der unwissentlich das letzte Foto von Kaiserin Elisabeth machen sollte. Es ging in die Weltgeschichte ein.

Danach wollte sich Kaiserin Elisabeth noch einmal umziehen. Um 1.30 Uhr war das Paar bereits spät dran, Irma wurde nervös. Sie versuchte Elisabeth dazu zu überreden, den Lakaien vorauszuschicken, damit der Kapitän nicht ohne sie abfuhr. In völliger Ruhe trank Sisi (das letzte) Glas Milch (ihres Lebens). Um 1.35 Uhr verließen Irma und Elisabeth das Hotel Beau Rivage.

Dass der Mann in schwarz gekleidet die Lakaien dabei beobachtet, wie diese viel Gepäck auf das Schiff bringen. Lucheni steht an der Straßenecke und lässt weder das Hotel, noch das Schiff aus seinem Blick. Er weiß, sie wird kommen…. 

Der letzte Weg, die letzten Schritte, der letzte Blick, das letzte Wort….

Attentat auf Kaiserin Elisabeth, Zeichnung, Unbekannt Foto: Wikimedia/Commons

 

Attentatsstelle mit Blick auf das Schiff Geneve Foto: sternenkaiserin.com – Maria José 

„Majestät, das Schiffsignal“, sagte ich und zählte unwillkürlich die auf das Läuten folgenden dumpfen Schläge…ein…zwei…
In diesem Momente erblickte ich in ziemlicher Entfernung einen Menschen, der, wie von jemanden gejagt, hinter einem Baume am Wegrande hervorspringt und zum nächststehenden anderen läuft, von da zu einem eisernen Geländer am See hinübersetzt, sodann abermals zu einem Baume und so, kreuz und quer über das Trottoir huschend, sich uns naht. „Daß der uns auch noch aufhalten muß!“ denke ich unwillkürlich, ihm mit den Blicken folgend, als er aufs neue das Geländer erreicht, und von da wegspringend, schräge auf uns losstürmt.
Unwillkürlich tat ich einen Schritt vorwärts, wodurch ich die Kaiserin vor ihm deckte, allein der Mann stellt sich nun wie einer, der arg strauchelt, dringt vor und fährt im selben Augenblicke mit der Faust gegen die Kaiserin.
Als ob der Blitz sie getroffen hätte, sank die Kaiserin lautlos zurück und ich, meiner Sinne nicht mächtig, beugte mich mit einem einzigen verzweiflungsvollen Aufschrei über sie hin. –
Vater im Himmel! Wenn ich dereinst vor Dir stehe, um Dir Rechenschaft zu geben von meiner Seele, dann wirst Du eingedenk sein dieses entsetzlichen Augenblickes. –
Alle Qualen des Todes durchzuckten mich und statt meiner gelähmten Lippen schrie meine niedergeschmetterte Seele zum Erlöser um Barmherzigkeit.
Und dann war mir, als tue sich vor mir der Himmel auf.
Die Kaiserin schlug die Augen auf und sah um sich. Ihre Blicke verrieten, daß sie bei vollem Bewußtsein war, dann erhob sie sich, von mir gestützt, langsam vom Boden.“
…..
Mit erstickter Stimme, da die Freude den Schrecken überwand, fragte ich sie: „Was fühlen Majestät? Ist Ihnen nichts geschehen?
„Nein“, antwortete sie lächelnd, „es ist mir nichts geschehen“. (7)

In der Zwischenzeit waren einige Leute an die hohe Dame herangetreten, die ihr alle helfen wollten. Sie dankte jedem Umstehenden in allen Sprachen, – deutsch, englisch, französisch. Ein Kutscher putzte ihr verstaubtes Kleid ab. Der Portier vom Beau Rivage eilte zur Stelle, der von seiner Türe aus den Angriff gesehen hatte und bat Kaiserin Elisabeth eindringlichst zum Hotel zurückzukehren.
„Warum?“, fragte die Kaiserin, währen sie ihr Haar in Ordnung zu bringen versuchte, „es ist ja nichts geschehen, eilen wir lieber aufs Schiffs.“ (8)

Verhaftung von Luigi Lucheni Foto: Wikimedia/Commons

Kaiserin Elisabeth fragte nach, was der Mensch von ihr wolle, zuerst dachte Irma, sie meinte den Kutscher, doch Elisabeth berichtigte sie und fragte nach dem Manne, der ihr so nahe gekommen war. „Vielleicht wollte er mir die Uhr wegnehmen.“ (9), war ihre einhellige Meinung dazu. Kaiserin Elisabeth schritt weiter, als der Portier wieder heraneilte und ihr mitteilte, dass man den Missetäter ergriffen habe. Sie fragte, ob er schon etwas gesagt habe. Irma sah dabei aber, dass sich Elisabeths Gesichtszüge verändert hatten. Sie war blass und verzog schmerzverzehrt das Gesicht. „Ich glaube, die Brust schmerzt mich ein wenig.“ (10)

Auf der Schiffsbrücke ging Elisabeth noch leichten Schrittes vor Irma, als es sie schwindelte: „Jetzt Ihren Arm“ stammelte sie mit erstickender Stimme. Ich umfing sie, konnte sie aber nicht halten und, ihren Kopf an meine Brust pressend, sank ich ins Knie. – „Einen Arzt! Einen Arzt! Wasser!“ schrie ich dem zu Hilfe eilenden Lakai entgegen. Die Kaiserin lag totenbleich mit geschlossenen Augen in meinen Armen. (11)

Gräfin Irma Sztáray Foto: Wikimedia/Commons

Der Lakai und einige Gäste des Schiffes brachten Wasser, man bespritzte ihr damit das Gesicht. Kaiserin Elisabeth öffnete die Augen. Irma erkannte, dass der Tod nicht mehr weit war und veranlasste, dass sie mit der Hilfe von ihr und zwei herumstehender Herren in die Kabine unter dem Verdeck gebracht wurde.

Irma schrie wieder nach einem Arzt und plötzlich wurde sie zur Seite geschoben. Ein Herr, der die Hilfe seiner Gattin anbot, welche sich auf Krankenpflege verstand (Ehepaar Dardelle), wurde an Kaiserin Elisabeth herangelassen. Diese rieb sie zunächst mit Eau de Cologne ein. Auch eine Klosterschwester eilte herbei. Irma schnürte derweil das Mieder auf. Kaiserin Elisabeth erhob sich zaghaft, damit Irma das Mieder unter ihr hervorziehen konnte. Das Schiff hatte mittlerweile abgelegt. Niemand im Raum nahm das richtig wahr. Irma nahm ein Stück Zucker, tunkte es in Äther und gab dies Elisabeth, die versuchte ein paar Mal davon abzubeißen. Die Wiederbelebungsversuche glückten, da der kühle Fahrtwind in die Kabine hereinwehte.

Dent du Midi, Bild in Öl, Edwin Deakin, Foto: x43:service

Elisabeth setzte sich auf und hauchte ein leises Merci, gegen die fremde Dame, die über ihr gebeugt stand. Die Herrschaften die alle rund um Kaiserin Elisabeth standen, zogen sich zurück, als sie merkten, dass diese von selbst sitzen konnte. Doch Irma sah es im Blick von Kaiserin Elisabeth. Ihr Blick war vom Tod umwoben, es gab kein Zurück mehr. Einzig Madame Dardelle, die Klosterfrau, der Lakai und Irma blieben bei Kaiserin Elisabeth. „Ihre Blicke suchten den Himmel, dann blieben sie an dem Dent du Midi haften und, von da langsam herabgleitend, ruhten sie auf mir, um sich für ewig meiner Seele einzuprägen. „Was ist denn jetzt mit mir geschehen?“ Das waren ihre letzten Worte, dann sank sie bewußtlos zurück.“ (12)

Irma schnitt ihre Halskette mit der Medaille der Marienkongregation ab und betete zur Heiligen Jungfrau um Aufnahme der Seele von Kaiserin Elisabeth in den Himmel. Sie wusste, dass der Tod nicht mehr aufzuhalten war. Sie fing zum Handeln an. Sie schob das Hemd von ihr auf die Seite, sah die Wunde, an der ein Tropfen gestocktes Blut hing und wusste, dass ihre Majestät ermordet worden war.

Abtransport Kaiserin Elisabeth vom Schiff Geneve, Zeichnung, Unbekannt Foto: Wikimedia/Commons

Irma ließ nach dem Kapitän schicken, der sogleich in die Kabine kam. Sie klärte ihn auf, wer da vor ihm lag und bat darum, das Schiff sofort zu wenden. Sie schrieb zwei Depeschen an Sekretär Kromar und Graf Berzeviczy, welche sie Herrn Dardelle übergab, der versprach diese sofort aufzugeben, sobald sie wieder in Genf seien.

Irma breitete Kaiserin Elisabeths schwarzen Mantel über sie, als diese auf eine improvisierte Trage gehoben und von 6 Männern getragen wurde. Als die Männer in Bewegung waren, warf Elisabeth unruhig ihren Kopf zur Seite. Ansonsten war die Agonie ruhig, ohne Kampf, ohne Schmerz. Irma ging neben ihrem Kopf, ein anderer Herr auf der anderen Seite, der ihren weißen Schirm, den sie bei sich hatte, als sie aus dem Hotel gingen, über sie spannte, um sie vor neugierigen Blicken zu schützen.

Gräfin Sztáray blickte wehmütig zum Hotel. Vor einer Stunde hatten sie es gut gelaunt und voller Tatendrang verlassen. Wie konnte dies nur passieren?

In ihrer Suite angekommen, war Dr. Etiénne Golay sofort zur Stelle, danach noch Frau Fanny Mayer Hoteldirektorin vom Hotel Beau Rivage und eine im Hotel wohnende englische Pflegerin. Irma zeigte Dr. Golay die Wunde, doch durch die Öffnung des Mieders hatte sich die Wunde von der ursprünglichen Stelle verschoben. „Es ist keine Hoffnung“, sprach der Arzt nach einer Weile. (13)

Irma bat im ruhigen Ton, doch noch Belebungsversuche zu machen, es war allerdings zweckslos. Kaiserin Elisabeth atmete zwar noch, aber dieses wurde schwächer und schwächer. Um 2.40 Uhr (also 14.40 Uhr) sprach Dr. Golay die Worte aus. „Die schönste, edelste Seele, die am schwersten geprüfte von allen, hatte die Erde verlassen und ihr Entschwinden bezeichnet man mit dem einzigen kurzen Worte: tot! – (14)

Irma war fassungslos, betete, man möge sie auch holen, fasste dann aber den Entschluss, dass sie sich versündigen würde. Sie dachte an Kaiser Franz Joseph und wusste, dass sie diese schwere Last übernehmen musste, um ihm vom Tod Elisabeths zu erzählen. 

Generaladjutant Graf Eduard von Paar, Zeichnung Oskar Brüch, Foto: Wikimedia/Commons

Gräfin Sztáray schrieb eine Depesche an Eduard Graf von Paar (*5.12.1837, †1.2.1919): „Ihre Majestät die Kaiserin wurde schwer verwundet, bitte dies Seiner Majestät dem Kaiser schonungsvoll zu melden.“ (15)

Als die treue Hofdame Irma ins Zimmer zurückkam, schnitt man Kaiserin Elisabeth gerade im linken Arm in die Schlagader. Als kein Tropfen Blut aus dem toten Körper wich, zogen sich die Ärzte zurück.

Irma beschreibt die tote Elisabeth wie folgt: „Kein Nerv zuckt mehr in ihr! Nur ein Blick unter halbgeöffneten Lidern, himmelwärts gerichtet und gebrochen, und ein sanftes Lächeln des Mundes erinnern noch an das Leben. Damit hatte sie die selig entschwindende Seele geleitet, damit von ihr Abschied genommen für immer.“ (16)

Gräfin Sztáray drückte Kaiserin Elisabeth die Augen zu und schlang ihre Finger um einen Rosenkranz, faltete Hände zum Gebet und legte sie ihr auf die Brust.

Während dieser Geschehnisse, nutzt Kaiser Franz Joseph seine freie Zeit und schreibt Elisabeth einen Brief. Er sollte nie mehr bei ihr ankommen. Conte Corti war es, der ihn in seinem Buch erwähnt: „Sehr erfreut hat mich die bessere Stimmung“ schreibt er seiner fernen Gemahlin, „die Deinen Brief durchweht, und Deine Zufriedenheit mit dem Wetter, der Luft und Deiner Wohnung samt Terrasse, welche einen wunderbaren Ausblick auf Berge und See gewähren muß. Daß du dennoch eine Art Heimweh nach unserer lieben Villa „Hermes“ gefühlt hast, hat mich gerührt. Dann erzählt er, dass er am Tage zuvor in der Villa war, viel an Elisabeth gedacht habe und das Wild begutachtet habe. Weiter geht’s mit „heute bleibe ich hier und um halb neun reise ich von Staatsbahnhof ab. Isten veled szeretett angyalom (Gott befohlen, geliebter Engel.) Dich von ganzem Herzen umarmend, Dein Kleiner.“ (17)

Eugen Ketterl, Leibkammerdiener Seiner Majestät Foto: Wikimedia/Commons

Zu Hilfe hatte Irma eine Wärterin, die das Totengemach herrichtete; es wurden Kreuze und Kerzen aufgestellt. Die weißen Herbstastern, die Kaiserin Elisabeth am Vormittag noch „sie stehen für die Vergänglichkeit“ nannte, wurden ins Zimmer gebracht und um das Bett aufgestellt.

Nach dieser Aufgabe, setzte sich Irma ruhig hin und setzte die nächste Depesche an Graf Paar auf: „Ihre Majestät die Kaiserin ist entschlummert.“ (18)

Um 17.25 Uhr kam das Telegramm bei Generaladjutant Graf Paar in Schloss Schönbrunn an. Er hatte nun die unendlich schwierige Aufgabe seiner Majestät vom Tod der Kaiserin zu unterrichten. Durch die ihm geschuldete Contenance, seine strenge Erziehung und auch seinem Amt würdig, bleib Kaiser Franz Joseph ruhig bei der Nachricht. Sein treuer Diener Eugen Ketterl schreibt: „Als der Kaiser die Todesnachricht erhielt, sagte er in meiner Gegenwart zum Grafen Paar: „Niemand weiß, was diese Frau mir gewesen ist!“ (19)

Erzherzogin Marie Valérie, Foto: kulturpool.at

Um 18.30 Uhr traf die Nachricht bei Erzherzogin Marie Valérie (*22.4.1868, †6.9.1924) in Schloss Wallsee ein. Maria überbrachte ihr die Kunde vom Tod ihrer Majestät. Valérie notiert in ihr Tagebuch: „Ich weiß nicht, ob weitere Fragen dazwischen oder gleich das Wort „tot“? über die Lippen brachte, ob sie mir gleich dort noch am Gang oder schon im Zimmer sagte: „Ermordet von einem italienischem Anarchisten – im Hotel in Genf verschieden“. Ich weiss es nicht. Noch zittert mir die Hand, wenn ich zurückdenke an diese Stunde… (20)

Erzherzogin Gisela und Prinz Leopold, Foto: Wikimedia/Commons

Prinz Leopold von Bayern (*9.2.1846, †28.9.1930), Ehegemahl von Erzherzogin Gisela, schreibt in seinen Lebenserinnerungen: „Ich fuhr die Nacht durch zu meiner Gattin nach München, und die darauffolgende mit ihr nach Wien. Das war nun ein trauriges Wiedersehen mit dem lieben Kaiser: erschütternd war alles, was man von der Tragödie erfuhr. Dazu kam das gerade so Sinnlose der Ermordung dieser edlen Frau, die sich prinzipiell von jeder politischen Tätigkeit fern gehalten hatte. (21)

Danach brach Irma zusammen. Erschöpft, müde, von Trauer gebrochen, kniete sie vor dem Bett und weinte hemmungslos. Die Polizei kam alsbald ins Hotel und vernahm Gräfin Irma Sztáray, die auch diese Pflicht mit stoischer Ruhe über sich brachte. Ihr wurde der Eidschwur abgenommen, danach musste sie den gesamten Namen & alle Titel und sämtliche Geschehnisse der letzten Stunden von Kaiserin Elisabeth in die Feder diktieren. Die Stunden waren qualvoll, weil sie an die schlimmsten Stunden ihres Lebens zurückdenken musste. Graf Berzeviczy ließ sie ans Telefon rufen und Irma erinnerte sich qualvoll an die ständigen Ermahnungen nicht nach Genf zu fahren. Als hätte er es gewusst.

Immer mehr Leute strömten zur toten Kaiserin: eine Kommission, die den Leichnam obduzieren wollte, eine Kommission um die Leichenschau abzunehmen, Bischof von Fribourg und Gefolge kamen herein, um ihre Arbeit aufzunehmen. Erst am Abend war Irma mit Kaiserin Elisabeth allein gelassen worden. Um 20.00 Uhr kam Graf von Berzeviczy ins Hotel, welcher in Territet geweilt hatte und der Gesandte aus Bern, Graf Kuefstein. Um 22.00 Uhr wurde der Sarg gebracht, in welchen sie gebettet wurde. Irma legte ihr die Medaille der Mutter Gottes, die sie ihr am Schiff auf die Brust gelegt hatte, in die Hände. Bis um Mitternacht wachten alle 3 Personen vor dem Sarg. Erst danach verließ Irma die tote Kaiserin, um in ihrem Zimmer Ruhe zu finden.

Am 11.9.1898 wurde gegen 14.00 Uhr die partielle Obduktion durchgeführt, da die Anweisung dazu aus Wien erst gegen Mittag eintraf. Die Obduktion ergab, dass Lucheni mit ungeheurer Kraft zugestochen hat. Die zugespitzte 11 cm lange Feile hat die 4 Rippe durchstoßen, die Knochen zersplittert, sowie das Herz und die Lunge durchbohrt. Die linke Herzkammer war mehr oder weniger durchschnitten worden, vor allem durch das Herausziehen des spitzen Gegenstandes, wurde das Herz schwerst verletzt. Nur das Mieder hat den sofortigen Tod aufgehalten. 

Irma notiert: „Ich mußte bei diesem traurigen Akte zugegen sein. Man schnitt den Brustkorb auf, um die Richtung der Wunde festzustellen: Die vierte Rippe war durchbrochen, Lunge und Herz durchbohrt.“
Und ich sah es in der Hand des Arztes, dieses Herz voll Liebe und voll Qual, durch das der Dolch gegangen war, durch und durch, wie wir das Herz der Mater dolorosa im Bilde sehen.
Und das mußte ich überleben!
„Ich möchte dieser Welt entschwinden wie der Vogel, der auffliegt und im Äther verschwindet, oder wie der aufsteigende Rauch, der hier vor unseren Augen blaut und im nächsten Augenblicke nicht mehr ist.“
Diese Worte hatte sie eins zu mir gesagt und sie kamen mir jetzt ins Gedächtnis. (21a)

Totenwache im Hotel Beau Rivage, Zeichnung Foto: Wikimedia/Commons

Mit „einst“ meinte Irma wohl einen Tag zuvor – denn diese Worte sprach Kaiserin Elisabeth exakt am 9.9.1898 im Beisein von Baronin Julie Rothschild. Vorahnung? Dunkle Gedanken, einer gequälten Seele? Seit Jahren gierte Kaiserin Elisabeth nach dem Tod. Hat sie ihn gespürt? Ahnte sie, dass ihr Ende nah war? Wir wissen es nicht. Wir wissen ja auch nicht, wie es uns einmal ergehen mag, wenn wir es erspüren sollten, dass es zu Ende geht.

Gräfin Sztáray blieb bis die Einbalsamierung beendet war. Danach legte sie ihr das „schöne Kleid“ an, welches sie auch am Tage zuvor getragen hatte. Das zerschnittene Oberteil, wurde durch eine schwarze Seidenbluse ersetzt. Mit Hilfe von Dr. Golay legte Irma den Leichnam in den Sarg, in dem sie für immer Ruhen sollte.

Die Hände wurden wieder gefaltet, der Rosenkranz, ein kleines Kruzifix aus Perlmutt und das Medaillon wurden ihr wieder um ihre Finger drapiert bzw. in die Hand gelegt. Ein kleiner Strauß aus weißen Orchideenblüten wurden auf die Einstichwunde gelegt. Das Haar – zu einer Krone frisiert – verblieb wo es war. Die Frisur, welche Kaiserin Elisabeth am Vortag um 9.00 Uhr angelegt bekam, wurde nicht mehr verändert. Wie ein Engel, mit weißer Alabasterhaut, soll sie da gelegen haben. Nun hieß es für immer Abschied zu nehmen. Der Sarg wurde verschlossen. Hofdame Irma Gräfin von Sztáray hatte ihre Arbeit beendet.

 

Gräfin Marie Festetics, Foto: Wikimedia/Commons

Stumm ging sie dem Sarg nach, der Ohnmacht nahe, der sie sich nicht hingeben durfte. Schwere Tage kamen auf sie zu. Das Trauergefolge, trat mit dem Trauerzug am 11.9. seinen Weg nach Genf an. Anwesend war Gräfin Marie Festetics (*20.10.1839, †16.4.1923), Obersthofmeisterin Gräfin Maria Theresia von Harrach, Obersthofmeister Graf Franz von Bellegarde (*18.6.1833, †1.1.1912), der von Kaiser Franz Joseph folgendes ausrichten ließ: „Übergeben Sie meinen Gruß der Gräfin Sztáray; sagen Sie ihr, sie habe sich in ihrer furchtbaren Lage voll Würde benommen.“ (22) Am 14.9. verließ der Zug Genf. 

 

Der Sarg der Kaiserin Elisabeth von Österreich wird aus dem Hotel „Beau Rivage“ getragen. Genf. Photographie. 1898, Foto: Austria-Forum.org

Der Trauerzug kam am 15.9.1898 in Wien an. Schon auf dem Weg von der Schweiz nach Österreich, wurden am Weg viele Trauerbekundungen getätigt. Das Volk hatte sich fast an jedem Bahnhof versammelt, um mit gesenkten  Häuptern ihre Kaiserin zu verabschieden. Valérie beschreibt die Szene so: „Am Abend verliessen wir gegen 10 Uhr Schönbrunn…. In den Radetzkyzimmern warteten wir in verzehrender Erwartung bis der Zeremonienmeister gegen 11 Uhr des Nahes des Zuges verkündetet. Dann gingen wir hinunter, um am Fuss der Säulenstiege zu warten. Ich musste mich an Gisela halten, und fast zum ersten Male brach ich in lautes Schluchzen aus. Und nun kamen Wagen um Wagen, die gewesenen Hofdamen, welche an den Bahnhof entgegengefahren waren, die von Genf kommenden… Schluchzend lag ich in Irma Sztárays Armen, die sie zuletzt umfangen! Franz sah, wie Papa ihr entgegenging und ihre Hand küsste. Papa ging in aufrechter Haltung dem Sarg nach in die Burgkapelle. Wir folgten. Dort konnte man doch endlich auf die Knie sinken…. Gebete, kurze Einsegnung. Dann erhob sich Papa, kniete nieder am Kopfende des geschlossenen Sarges und küsste ihn. Wir folgten. O Mutter, wüsstest Du es in diesem Augenblick, dass Dein Kind dich liebt mit einer Liebe, wie ich sie wohl früher nie gefühlt. Um Mitternacht waren wir wieder in Schönbrunn.“  (23)

Irma selbst erlebt das alles durch einen Schleier. Ein Schwindel überkam die Hofdame, als Kaiser Franz Joseph zu ihr trat und die Hand küsste. Er bat sie am 17.9.1898 zu einer Privataudienz.

Zeitungsausschnitte die über das Attentat berichten Foto: Bücher Ernst

Am 16.9.1898 veröffentlichte Kaiser Franz Joseph sein „An meine Völker“, welche von allen Zeitungen gedruckt wurde: „An meine Völker! Die schwerste, grausamste Prüfung hat Mich und Mein Haus heimgesucht. Meine Frau, die Zierde meines Thrones, die treue Gefährtin, die Mir in den schwersten Stunden Meines Lebens Trost und Stütze war – an der ich mich verloren habe, als Ich auszusprechen vermag, ist nicht mehr. Ein entsetzliches Verhängnis hat sie Mir und Meinen Völkern entrissen. Ein entsetzliches Verhängnis hat sie Mir und Meinen Völkern entrissen. Eine Mörderhand, das Werkzeug des wahnsinnigen Fanatismus, der die Vernichtung der bestehenden gesellschaftlichen Ordnung sich zum Ziel setzt, hat sich gegen die edelste der Frauen erhoben und in blindem, ziellosen Haß das Herz getroffen, das keinen Haß gekannt hat und nur für das Gute geschlagen hat.“ (24)

Aufbahrung in der Burgkapelle Foto: delcampe.net

Am 16.9.1898 wurde um 8.00 Uhr morgens der Sarg in der Burgkapelle öffentlich aufgebahrt; allerdings entsprechend ihrem Wunsch: der Sarg wurde nicht mehr geöffnet. Eigentlich wollte Elisabeth auf Korfu beerdigt werden, die Stelle, die sie ausgesucht hatte, war in der Nähe vom Heine Denkmal und mit Blick aufs Meer. Der letzte Wunsch wurde ihr von der starren Monarchie nicht gewährt. Während ihrer Aufbahrung kam es zu einenm Fauxpas: man schrieb auf den Sarg nur „Kaiserin von Österreich“ und nicht auch „Königin von Ungarn“.  Diesen Titel trug sie mit mehr Würde und Eleganz, als ihren Kaiserin-Titel. Auch Böhmen mischte sich in den Streit ein. Als „ungekrönte“ Königin von Böhmen, sollte auch dieser Titel auf dem Sarg verewigt sein. Maßlos sinnbefreite Streitigkeiten über eine Frau, die sowieso niemals Kaiserin oder Königin werden wollte.

Hofdame Irma übergab Erzherzogin Marie Valerie das Oberteil des Kleides. Die Einstichstelle ist darauf zu sehen. Am selben Abend erreichen Bruder Carl Theodor und Gemahlin Maria José, Elisabeth Gabriele und Marie Gabrielle (Töchter) Wien. Carl Theodor ist schwer gezeichnet, Marie Valerie hatte ihn noch nie so tief ergriffen gesehen. Gerade in ihm, erkennt sie ihre Mutter.

Am 17.9. fand in der Burgkapelle eine Messe statt. Marie Valerie schreibt: „Es zog mich mit Macht zu ihr…ich wünschte, sie möge nun gefunden haben, was sie so bitter bezweifelte – die liebende Barmherzigkeit Gottes -. Dann ging ich zu Maria Festetics und fühlte mich wieder erkalten unter dem Schwall ihres wortreichen Schmerzes.“ (25)

Irma Gräfin Sztáray knickst vor Kaiser Franz Joseph I. und reicht ihm dabei beide Hände. Laut Bildunterschrift erzählt sie in einer Audienz dem Kaiser über die letzten Momente der Kaiserin Elisabeth. Hochdruck nach Zeichnung (Phantasie).
Das Interessante Blatt, 22.09.1898, S.1 Foto: Bildarchivaustria.at

Danach fand die Privataudienz zwischen Kaiser Franz Joseph und Gräfin Irma Sztáray statt. Die Begegnung war sehr tränenreich. Er überreichte ihr nicht nur den Elisabeth-Orden, sondern er hatte auch ein langes Gespräch mit ihr. Sie musste ihm detailgetreu den gesamten Ablauf erzählen, währenddessen ihm dicke Tränen über das Gesicht liefen. Sie überbrachte ihm ein paar Blüten jener Orchideen, die Kaiserin Elisabeth am Herzen trug. Niemand war Zeuge bei dem Gespräch. Irma und Franz Joseph waren allein. Er fragte sie, ob sie ihr etwas von ihren Haaren abgeschnitten hätte. Irma verneinte, denn sie meinte, dass Kaiserin Elisabeth immer besonders viel Wert auf ihre Haare gelegt habe. Der Kaiser gab ihr Recht und lobte die Hofdame für ihr Tun. Am Ende dieser Audienz küsste er ihr noch einmal die Hand, eine Geste die die Gräfin nie wieder vergessen sollte. Die Güte des alternden Mannes überstieg ihre Contenance bei weitem.

Begräbnis Kapuzinergruft Foto: Habsburg.net

Um 16.00 Uhr fand dann das tatsächliche Begräbnis, statt welches vom Hofstaat und Militär geprägt wurde. Vom Burgplatz führte der Leichenzug zur Kapuzinergruft, wo sie ihre Ruhestätte finden sollte. 

Dreimal pocht der Obersthofmeister an die Tür. Pater Guardian steht hinter der Tür und fragt „Wer ist da?“ „Kaiserin und Königin Elisabeth begehrt Einlaß“, so die Antwort vom Obersthofmeister. Schluchzend stehen der Kaiser und die Kinder vor dem Sarg. Valerie, die eine Mutter verloren die ihr Kind mehr geliebt hat, als je eine Mutter auf Erden, sieht auf einmal jenen Platz in der Gruft, den Elisabeth ihr im Leben beschrieben, das bißchen Licht und Grün, das aus dem schmalen Fenster hereinblickt. Sie hört die Vögel draußen zwitschern, alles, alles genauso, wie die Mutter es damals geschildert. „Möge sie nun endlich die heißersehnte Ruhe finden!“ 
Schluchenzd auch stehen am Sarge der Kaiserin die treuesten Freundinnen ihres Lebens. Ida Ferenczy, die Elisabeth ob ihres frischen, heiteren, geraden und offenen Wesens, ihres gesunden Menschenverstandes, ihres Taktes und ihrer vornehme Denkungsweise bei aller Einfachheit des Herzens so geliebt. Sie hat alles nach den letzten Wünschen der Kaiserin erfüllt. Auch den letzten Brief des Kronprinzen an Elisabeth vernichtet. … Tränenüberströmt steht Marie Festetics neben ihr. „Viel werden wir noch zusammen trauern, Ida, uns gehörte das Beste. Lange, lange haben wir ihre Seele, ihr Herz genossen.“ (26)

Kaiser Franz Joseph am Sarg seiner geliebten „Engels-Sisi“ in der Kapuzinergruft, Öldruck Foto: Habsburg.net

Marie Valerie hält in ihrem Tagebuch fest: „Papa war schon vom Morgen an in der Burg, hatte sichs nicht erspart, die fremden Herrschaften zu empfangen. Mit Kaiser Wilhelm kam er zu den Kapuzinern. Uns blieb, geschützt durch die dichten Schleier, der grösste Teil banaler Kondolenz erspart. Genug waren es jener, die von Herzen mitweinten. Manni – Onkel Louis (Anmerkung meinerseits: Herzog Ludwig in Bayern, zu dem der Kontakt nach dem Tod von Kronprinz Rudolf komplett abgebrochen war)! „Ich kann doch dem armen Teufel nicht verbieten zu kommen“, hatte Papa gesagt, und hat es den armen Onkel gerührt. Tief erweckte es auch in mir Erinnerungen alter Zeiten, als er zu mir kam mit der Bitte „Lass mich nur bei stehen, nur das bleiben neben Dir“. Papa mit Leopold und Franz, Georg und den beiden Brüdern Mamas geleiten den Sarg hinab. 
(Dann war auch das vorbei und wir kehrten nach Schönbrunn zurück, zu einem traurigen Diner, welchem auch dir König von Sachsen beiwohnte.)“ (26a)

Am 18.9.1898 hätte Marie Valerie fast einen folgenschweren Fehler begangen, den sie Zeit ihres Lebens bereut hätte: Sie notiert dazu in ihr Tagebuch: „Schmerzliches Wiedersehen mit Tante Spatz (Anmerkung meinerseits: Königin Mathilde, Schwester von Elisabeth) die am Sonntag ungekannt gekommen war, um an Mamas Sarg zu beten. Papa suchte sie im Hotel auf, nachmittags kam sie nach Schönbrunn. Ich erfuhr, allein mit ihr, zu meinem Schaudern, dass sie Pater Guardian dazu bewogen hatte, ihr den Sarg zu öffnen, durch das innerhalb des Sarges angerachte Fenster, hat sie Mama gesehen, erkannt, obgleich schon ziemlich entstellt.“ (27)  Valerie war so entsetzt, dass sie dasselbe tun wollte, damit ihre Mutter die letzte Person sei, die „sie“ sehen konnte bzw. Valerie die Letzte auf Erden sei, die ihre Mutter je zu Gesicht bekommen hatte. Doch Pater Abel konnte sie glücklicherweise von diesem Vorhaben abhalten. Dankbar nahm Valerie dies als einen Fingerzeig Gottes und konnte damit in Ruhe leben. 

Prinz Leopold von Bayern schreibt weiter: „Mitte Oktober lud mich der Kaiser ein, mit ihm nach Gödöllö zu fahren. Der Trauerempfang der Bevölkerung daselbst ist mir unvergeßlich. Das Kaiser- oder, besser gesagt, das Königspaar war ja im ganzen Lande verehrt, und die Kaiserin, die so viele Jahre lang besonders gerne in Gödöllö geweilt hatte, geradezu vergöttert. die Fülle der Regierungsgeschäfte, die unermüdliche Arbeit, die frische Luft und die viele Bewegung auf der Jagd brachten auch diesmal den allerhöchsten Herrn über das Gröbste hinaus.“ (28)

Eugen Ketterl (*1859, †1928), der Leibkammerdiener von Kaiser Franz Joseph, notiert, dass seine Majestät nie wieder über Kaiserin Elisabeth sprach: „Manche wollen diese Merkwürdigkeit damit erklären, daß Franz Joseph an Unabänderlichem nicht einmal in der Erinnerung rütteln wollte; andere meinten wieder, Egoismus und Gefühlskälte seien daran schuld gewesen. Ich meine aber, daß der Kaiser sich seines Gefühls schämte und fürchtete, es könnte als Schwäche gedeutet werden. Es geschah gar oft, daß ich den Monarchen dabei überraschte, wie mit unsagbar traurigem Blick zur Kaiserin hinaufsah, die ihn in bestrickender Anmut aus ihrem Bild, das auf einer Staffelei hinter seinem Schreibtisch stand, zu grüßen schien…“  (29)

Marie von Redwitz (*9.12.1856, †11.4.1933), Hofdame von Herzogin Amalie in Bayern, Tochter von Herzog Carl Theodor, schreibt in ihr Tagebuch: „Die Kaiserin war sechzig Jahre alt und nicht die Natur, um glücklich zu altern. Hätte sie sich einen schmerzlosen Tod und danach eine Glorifikation ohne Gegenrede gewünscht, hätte sie enden müssen, wie sie es getan. Dr. Christomanos, einer ihrer griechischen Lehrer schrieb, daß sie einmal gesagt habe: „Ob und wann ich sterbe, ist Nebensache. Es gibt im Leben jedes Menschen einen Augenblick, in dem er innerlich starbt, es braucht gerade nicht die Zeit des wirkliches Todes zu sein.“ Dann: „Wenn der Wunsch zum Leben aufgehört hat, befindet man sich eigentlich schon außerhalb des Lebens.“ … So ist diese merkwürdige und in vielem rätselhafte Frau auf außerordentliche Weise aus dem Leben gegangen. Für die Allgemeinheit war sie zu wenig banal, und schüchtern von Natur, entzog sie sich der Schaustellung ihrer Person. Sie füllte den Platz einer Landesmutter gewiß nicht voll aus und hatte nicht die Gabe, vielleicht auch nicht das Verständnis, das Volk zufriedenzustellen. Sooft ist übel vermerkt worden, sie halte den unvermeidlichen Fächer vor das Gesicht, um ihr Altern nicht erkennen zu lassen. Das Angestarrtwerden war ihr gewiß lästig, aber der erste und tiefere Grund lag in der Empfindlichkeit der Augen gegen Licht und Blendung, unter der fast alle Glieder der herzoglichen Familie leiden.“ (30)

Henri Philippe Marie de Bourbon-Orléans, Foto: Wikimedia/Commons

Luigi Lucheni gab an, dass er eigentlich Henri Philippe Marie d’Orleans (*16.10.1867, †9.8.1901) ermorden wollte. Er wurde am 10.11.1898 zu lebenslänglicher Haft verurteilt. Er war ein äußerst aggressiver Gefangener, der mehrmals versuchte den Gefängnisdirektor oder die Wärter anzugreifen. Seine „Lebenserinnerungen“ die er notierte, wurden ihm entrissen. Am 19.10.1910 wurde er unter mysteriösen Umständen tot in seiner Zelle gefunden. Die offizielle Todesursache lautet „Selbstmord“, allerdings soll „nachgeholfen“ worden sein.

Gemälde nach Leopold Horovitz, posthum am 31.12.1898 an Kaiser Franz Joseph überreicht. Foto: Wikimedia/Commons

Am 31.12.1898 bekam Kaiser Franz Joseph vom ungarischen Maler Leopold Horovitz (*2.2.1838, †16.11.1917) ein Bild überreicht. Valérei notiert: „das Papa das beste findet. „Es hat nie ein gutes Bild von Mama gegeben.“ „Kein naturwahres Porträt“. So ist es mit allem, was über Mama gesagt und geschrieben wird.“ (31) 

Kaiserin Elisabeth jedoch, war zu Lebzeiten so wenig in Österreich präsent, dass die Trauer der Bevölkerung nur kurz andauerte und einige Tage nach dem Begräbnis schon wieder das „Tageswerk“ verrichtet wurde. Die Meldungen in den Zeitungen verebneten. Die ersten Biografien fanden den Weg an die Oberfläche (Gräfin Larisch, Conte Corti etc.), Denkmäler wurden errichtet usw.

Dazu notiert Marie von Redwitz: „Bald nach ihrem Tode erhob sich wie auf Wettbewerb in jeder Stadt, wo sie einmal länger geweilt, ein künstlerisch mehr oder minder wertloses Standbild von ihr. Gewiß hätt sie sich das verbeten, denn die sie ehren wollten, hatten nichts mit ihr gemeinsam.“ (32)

 

Grabstelle von Erzherzogin Agnes (*/†26.6.1911), Bad Ischl Foto: Hans-Christian Seidel

Am 26.6.1911 bekam Erzherzogin Marie Valérie in Bad Ischl ihr letztes und gleichzeitig das 10te Kind: Agnes – Die kleine Erzherzogin überlebte nur 8 Stunden. Als Agnes starb sagte Valérie: „Wie tröstlich annehmen zu dürfen, daß dies kleine Enkelkind sie vielleicht endlich hineingeleitet hat in den Himmel.“  (33)

Ein sehr tröstliches Abschiedswort.

 


Kaiserin Elisabeth heute

Filmprogramm Sissi Film, 1955 Foto: Wikimedia/Commons

Es sollte bis ins Jahr 1955 dauern, bis Kaiserin Elisabeth wiedergeboren wurde. Zwei Weltkriege und viel Leid waren vergangen, bis am 21.12.1955 der Film Sissi in die Kinos kam. Romy Schneider und Karlheinz Böhm – sie ebneten Sisi den Weg zurück ins Leben.

Papieruntersetzer im Café Hofburg, Foto: sternenkaiserin.com – Marie 

Souvenirs, vor allem das berühmte „Winterhalter Bild mit dem Sternenkleid“ wurden und werden in die ganze Welt verkauft; nichts was es nicht gäbe: Tassen, Vasen, Teller, Büsten, Briefmarken, Fingerhut, Hefte, Blöcke, Radiergummi, Taschen, Tischdecken, Pralinen und Mehlspeisen die ihren Namen tragen und sogar „Glasuntersetzer“…

1982 erschien Brigitte Hamanns Biografie über Kaiserin Elisabeth, danach wurden und werden unzählige Bücher geschrieben, im Jahr 1984 fanden die Gedichte von „Titania“ ihre Erstveröffentlichung (ebenfalls Brigitte Hamann).

 

Kapuzinergruft Kronprinz Rudolf, Kaiser Franz Joseph (erhöht), Kaiserin Elisabeth (v.l.n.r.) Foto: sternenkaiserin.com – Marie 

In die Kapuzinergruft pilgern jährlich Millionen Besucher und legen rote und weiße Rosen auf den Sarkophag von Kaiserin Elisabeth, Kronprinz Rudolf und Kaiser Franz Joseph.

Foto: Amazon.de

Wien und Österreich hat seine Kultur. Schloss Schönbrunn wird im Sommer gestürmt. Am 3.9.1992 wurde Kaiserin Elisabeth in Form eines Musicals geboren. Den Beitrag zum Musical können Sie hier nachlesen. 

Am 24.4.2004 wurde zum 150. Hochzeitstag das Sisi Museum eröffnet. Der Hype ist ungebrochen, mittlerweile ziehen viele Kaiserappartements nach, die jemals Sisi und/oder Franz Joseph zu Besuch hatten…

 

 

Der Mythos lebt.
Kaiserin Elisabeth lebt.

 

~ Marie ~

 

Bevor wir nun diesen Beitrag wirklich abschließen, möchten wir euch exklusiv die Tagebuchaufzeichnungen von Hoteldirektorin Fanny Mayer zeigen. Wir bedanken uns ganz herzlich bei Maria José, die vor Ort war und bei Herrn Direktor Mayer, der uns hiermit erlaubt hat, die Tagebuchaufzeichnungen seiner Großmutter zu veröffentlichen. 

Exklusivrecht, Erlaubnis Herr Mayer, Beau Rivage Hotel Foto: sternenkaiserin.com

Foto: Exklusivrecht, Mayer, Beau Rivage Hotel Foto: sternenkaiserin.com

 

 

Exklusivrecht, Erlaubnis Herr Mayer, Beau Rivage Hotel Foto: sternenkaiserin.com – Marie 

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

 

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

 

Kaiserin Elisabeth im berühmten Sternenkleid, Öl Franz X. Winterhalter, Foto: Wikimedia/Commons 

 

 

 

 

 


Rechtliche Hinweise – Auf den Spuren Kaiserin Elisabeths in Genf 
Text: Maria José
Bildrechte: Maria José – Mit ausdrücklicher Genehmigung der Hoteldirektion Beau Rivage
Videorechte: Maria José – Mit ausdrücklicher Genehmigung der Hoteldirektion Beau Rivage 


Rechtliche Hinweise: 

Text: Marie, Maria José, Irma Gräfin Sztáray, Leopold von Bayern, Michaela und Karl Vocelka, Marie Valérie von Österreich, Martha Schad, Marie von Redwitz, Eugen Ketterl

Bildrechte: sternenkaiserin.com – Maria José, sternenkaiserin.com – Marie, Wikimedia/Commons, Hans Christian Seidel, Habsburg.net, Bildarchivaustria.at, delcampe.net, Bücher Ernst, Austria-Forum.org, kulturpool.at, x43:service, Clemens Fabry/Die Presse, Family.rothschildarchive.org, lmathieu.wordpress.com, locseitemeto.eoldal.hu, staerkel.at


Literarischer Hinweis:

1 – S 203, 2 – S 206, 3 – S 209, 4 – S 210, 5 – S 219, 6 – S222/3 , 7 – S 227 – 229, 8 – S 230, 9 – S 230, 10, 11 – S 231, 12 – S 234, 13, 14 – S 237, 15 – S 239, 16, 18 – S 240, 21 – S 246, 21a – S 250,
Irma Gräfin Sztáray
Aus den letzten Jahren der Kaiserin Elisabeth (Nur noch antiquarisch erhältlich)
Amalthea Verlag, 2004

17 – S 455, 26 – S 463
E.C. Conte Corti
Elisabeth von Österreich Tragik einer Unpolitischen (Nur noch antiquarisch erhältlich)
Heyne Verlag 2. Auflage/15. Auflage 1996

19 – S 40, 29 – S 40
Eugen Ketterl
Der Alte Kaiser wie nur Einer ihn sah
Fritz Molden Verlag, 1980, 1. Auflage

20 – S 309, 23 – S 312, 25 – S 312, 26a – S 312/3 27 – S 313, 31 – S 319
Marie Valérie von Österreich
Das Tagebuch der Lieblingstochter von Kaiserin Elisabeth

24 – S 310
Michaela und Karl Vocelka
Franz Joseph I – Kaiser von Österreich und König von Ungarn

20 – S 164, 28 – S 164
Leopold Prinz von Bayern
Aus den Lebenserinnerungen (Nur noch antiquarisch erhältlich)
Verlag Friedrich Pustet, 1983

30 – S 257, 31 – S 258
Marie von Redwitz
Hofchronik 1888 – 1921 (Nur noch antiquarisch erhältlich)
Verlag Kulturpolitik München 1924

33 – S 112
Martha Schad
Kaiserin Elisabeth und ihre Töchter, Bildband (Nur noch antiquarisch erhältlich)
LangenMüller Verlag, 1998, 3. Auflage