Tag-Archiv | Kaiserin Elisabeth von Österreich

24.11.2018 Weihnachten mit der Sternenkaiserin im Schloss Eckartsau

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Foto sternenkaiserin.com – marie

 

KAISERLICHE WEIHNACHTEN
Im Schloss Eckartsau funkeln Lichter, die Kerzen
brennen, die Augen von Kindern und Erwachsenen
strahlen und mitten drinnen glänzt unsere Sisi 😉

 

Wir freuen uns Euch das Programm für Samstag, 24.11.2018 präsentieren zu können:

14:00 Weihnachtliche Schlossführung
14:00 Ziehharmonikaspieler Johannes
Honigschnabl (Innenhof/Feststiege)

14:00 Begrüßung der Sternenkaiserin (Feststiege)
14:30 Foto- & Autogrammstunde mit der
Sternenkaiserin (Feststiege)

14:30 Weihnachtliche Schlossführung
auf Slowakisch*
16:00 Weihnachtliche Schlossführung*
16:00 Drehorgelspieler „Pauls G’schichten-Werkl“
(Innenhof/Feststiege)

16:00 Sisi- Malwettbewerb mit der
Sternenkaiserin (Hirschenzimmer)
17:00 Prämierung des Sisi- Malwettbewerbes mit
der Sternenkaiserin (Bibliothek)

17:30 Geschichten rund um Weihnachten von
„Pauls G’schichten-Werkl“ (Feststiege)
18:00 Weihnachtliche Schlossführung

18:30 Foto- und Autogrammstunde mit der
Sternenkaiserin (Innenhof)

 

Wir freuen uns Auf Euer Kommen! 

Sisi & Marie 

 

Unsere Sternenkaiserin Sisi auf der „The Munich Show – Mineralientage“ in München – Oktober 2018

Fotos: APA/Arman Rastegar (Sternenkaiserin) The Munic Show – Mineralientage München (Diamant)

 

Samstag 27.10.2018, Sonntag 28.10.2018 

Messe München, Mineralientage – Sonderschau 

 

9.00 Uhr – 19.00 Uhr, Messe München
Unsere Sternenkaiserin besucht die Mineralien-Sonderausstellung von Kurator und Buchautor Bernhard Graf (u.a. Biografien von Herzog Max und Sisis Geschwister) auf dem Messegelände München.

Zu sehen gibt es Schmuckstücke aus dem Privatbesitz (!) der Familie Habsburg und Wittelsbach; u.a.

  • St. Stephan Krone, Ungarn, Replik
  • Zepter des Königreichs Ungarn, Replik
  • Schmuck aus dem Privatbesitz von König Max I. Joseph und Königin Karoline (Eltern von Erzherzogin Sophie, Herzogin Ludovika, Großeltern von Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Joseph)
  • Schmuck aus dem Privatbesitz von Kaiserin Elisabeth
  • Schmuck aus dem Privatbesitz von Kaiser Franz Joseph
  • Diamantenkrone der Kaiserin Elisabeth von Österreich, Replik (bis heute ist das Original verschollen!)
  • Original Kleid von Kaiserin Elisabeth aus der Korfu-Zeit zu sehen
  • Büste von Kaiserin Elisabeth aus Privatbesitz
  • Gedenkblatt zum 25. Hochzeitstag von Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Joseph, aus Privatbesitz
  • Schmuck aus dem Privatbesitz von Erzherzogin Marie Valérie (Tochter), geschenkt von Kaiserin Elisabeth
  • Schmuck aus dem Privatbesitz von Erzherzogin Elisabeth Marie (Tochter von Kronprinz Rudolf), geschenkt von Kaiserin Elisabeth
  • Schmuck aus dem Privatbesitz von König Ludwig (Cousin 2. Grades von Kaiserin Elisabeth)
  • Schmuck aus dem Privatbesitz von Königin Marie von Neapel (Schwester von Kaiserin Elisabeth)
  • Schmuck aus dem Privatbesitz von Herzogin Sophie Charlotte von Aleçon (Schwester von Kaiserin Elisabeth)
  • Reitstock der Königin Marie beider Sizilien (Schwester von Kaiserin Elisabeth)
  • Stiefeletten der Königin Marie beider Sizilien (Schwester von Kaiserin Elisabeth)
  • Schmuck und Andenkenstücke aus der Verlobungszeit von König Ludwig und Herzogin Sophie Charlotte (Schwester von Kaiserin Elisabeth)
  • Programmschwerpunkte mit unserer Sternenkaiserin werden noch bekanntgegeben.

Diese Sonderschau ist etwas ganz besonderes und wurde in diesem Ausmaß noch nie gezeigt.


Sternenkaiserin Termine, Samstag 29.10.2018

 

8.50 – 9.30 Uhr – Begrüßung am roten Teppich (Eingang Ost)

9.45 – 10.15 Uhr – Fotos und Autogrammstunde in der „Sonderausstellung Wittelsbacher“

10.15 – 10.50 Uhr – Sisi am Glückssteinstand (Charity Aktion Antenne Bayern) 

15.00 – 15.45 Uhr – auf der Messe flanieren, Mitmachaktionen (zB. Goldwaschen) und Glückssteinstand 

16.15 – 17.00 Uhr – Interview auf der großen Bühne im Forum 

17.00 Uhr Ende 

 


 

Sternenkaiserin Termine, Sonntag, 28.10.2018

 

8.50 – 9.30 Uhr – Begrüßung am roten Teppich (Eingang Ost) 

10.00 – 10.30 Uhr – Interview auf der großen Bühne im Forum 

10.45 – 11.15 Uhr – Mitmachaktionen und Glückssteinstand (Charity Aktion Antenne Bayern) 

11.45 – 12.15 Uhr – Flanieren auf der Messe 

13.00 – 13.30 Uhr – Fotos und Autogrammstunde in der „Sonderausstellung Wittelsbacher“ 

14.00 Uhr Ende 

 

 

Wir freuen uns auf euren Besuch! 

 

Unsere Sternenkaiserin Sisi in Meran – Oktober 2018

SISSI TAG IN DEN GÄRTEN VON SCHLOSS TRAUTTMANNSDORFF

Meran/Südtirol 

 

Samstag, 20.10.2018 ab 11.00 Uhr 

 


Sonntag, 21.10.2018

ab 14.00 Uhr großer Traubenumzug in Meran

(vorzeitig Kommen; Plätze sind rar!!) 

Viva Sisi 

 

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi

Wir freuen uns auf euren Besuch

 

Ein Leben für die Schönheit

In diesem Betrag möchte ich Euch die verschiedenen Modestile im Leben von Kaiserin Elisabeth etwas näher bringen.

Wir beginnen mit der Kindheit der  Kaiserin, die  bestimmt war durch die Mode des Biedermeiers, man verzichtete teilweise auf das Korsett, oder zumindest auf eine übermäßig feste Schnürung .


1837 – 1850 Die Kindheit einer Kaiserin, oder die Mode der Mode der Schwiegermutter 😉

Was trug also eine kleine Prinzessin im Alter von 3 Jahren?

Im Grunde genommen waren die Mädchen wie auch in den folgenden Zeiten kleine Ebenbilder ihrer Mütter, mit einem Unterschied.

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Charlotte von Belgien im Alter von 3 Jahren – Foto Wikimedia/Commons

Die weiten Röcke der Kleider waren kurz, so dass die mit Rüschen und Spitzen verzierten Beinkleider sichtbar waren und zumindest ein Mindestmaß an Bewegungsfreiheit erlaubten.

Die Buben trugen lange Hosen und darüber ein kurzes Kleid. Wer es sich leisten konnte, kleidete seinen Sohn mit einem Matrosenanzug, der uns das gesamte restliche 19. Jahrhundert als beliebtestes Kleidungsstück für Knaben begleiten wird.

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Foto: Wikimedia/Commons

 

Die Damenmode veränderte sich etwa ab der Mitte der 30er Jahre wesentlich und zeichnete sich durch eine Silhouette aus, die vor allem ein kegelförmiger, weiter Rock ausmachte.

Der wiederum wurde durch eine Vielzahl von Unterröcken in eine immer breitere Form gebracht.

Ab etwa 1835 wurde wieder eine deutliche Taillenbetonung sichtbar, denn auch die Biedermeier-Mode änderte sich innerhalb ihrer Epoche.

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Foto: Wikimedia/Commons

Durch das Korsett rückte die Taille wieder optisch an ihren Platz und wurde so  im Vergleich zur Zeit des vergangenen Empire-Stils, in der sie gar nicht zu sehen gewesen war, wieder sichtbar.

Reifröcke und Korsetts waren ab sofort wieder Kleidungsteile, die in keinem Fall fehlen durften, um die Weite der Röcke zu erreichen und außerdem eine schlanke Taille zu vermitteln.

Das absolute Highlight dieser Zeit waren jedoch die ausgefallenen Ärmeln.

Man nannte sie nicht nur Ballon- bzw. Schinkenärmel oder sogar Hammelkeulenärmel, sie sahen auch tatsächlich so aus. Um diese aufgebauschte Form zu erreichen, musste man diese Ärmel mit Rosshaar- und/oder Fischbeinstäbchen verstärken. Über diesen Unterbau drapierte man  dann den Stoff, der in Falten gelegt wurde. Einen ähnlichen Faltenwurf hatte das Kleid dann auch am Dekolleté.

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Foto: Wikimedia/Commons

Die verwendeten Stoffe waren gemustert. Man bevorzugte Karos, Streifen und auch diverse Blumenmuster.

Einfarbige, glänzende Stoffe waren für die Abendgarderobe bestimmt. Dafür wurden dann hauptsächlich Seidenstoffe oder andere edle Materialien verarbeitet.

Was aber besonders charakteristisch für diese Mode war die Schute.

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Foto: Wikimedia/Commons

Ein Hut der unter der Kinnpartie mit Bändern gebunden wurde, so dass eine Schleife entstand. Die Krempe das Gesicht. Es gab die Schute aus geflochtenem Stroh oder aus Stoff. Die Hüte aus Stoff hatten einen Unterbau aus Drahtgestell, über das der Stoff gespannt wurde. Je nach Jahreszeit wurden die Hüte sogar wattiert oder mit einem wärmenden Polster ausgestattet.  Solche Hüte wurden aufwendig mit Blumen und Federn, mit Früchten und Tüll verziert.


Die Herrenmode der kommenden Jahrzehnte sollte sich nicht wesentlich verändern, man spielte mit Accessoires und auch ein wenig mit den Farben, der Grundstock blieb jedoch unverändert und bestand aus Frack und Gehrock.

Anders als bei den Damen trugen die Herren zu dieser Zeit kein Korsett, sondern behalfen sich mit einem Schnürgürtel, der einen ähnlichen Effekt hatte.

Die Krägen der Hemden nannte man nicht umsonst „Vatermörder“ denn sie waren so eng um den Hals geschlossen, dass jeder Mann froh war, ihn abends ablegen zu können.

Seit etwa 1815 trug der Herr sogenannte Pantalons, also lange Hosen.

Um perfekt gekleidet zu sein brauchte Mann noch einen Zylinder, einen Stock und Handschuhe die im besten Fall aus Leder waren.

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Foto: Wikimedia/Commons


1850 – 1860 – das Jahrzehnt in dem aus einer kleinen bayrischen Prinzessin eine österreichische Kaiserin wurde.

Die Kleider der Damen wurden aufwendiger und prächtiger als je zuvor, die Krinoline – vom franz „Crin“ (Rosshaar) abgeleitet – trat ihren Siegeszug an und sollte für 2 Jahrzehnte das Leben der Damen zur Qual machen.

Das Korsett war Pflicht, die Wespentaille ein Muss, das schnüren an sich war alleine unmöglich und konnte sich schon mal über mehrere Stunden hinziehen.

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Foto: Wikimedia/Commons

Es waren edle Stoffe gefragt. Aufwändige Schnitte wurden aus Brokat oder Atlas, aus Samt oder Seide, Taft und Moiré gefertigt.

Unmengen Stoff waren nötig, um die weiten Rockteile besonders üppig aussehen zu lassen. Im gesamten Viktorianischen Zeitalter, benannt nach der Regierungszeit der britischen Königin Viktoria (1819-1901) von 1831 bis 1901, versuchten die Damen der feinen Gesellschaft sich auf diese Art und Weise zu übertrumpfen.

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Foto: Wikimedia/Commons

Ist auch heute noch so, findet ihr nicht?

Abends trug man Schulterfrei, tagsüber hauptsächlich hochgeschlossen.

Schirm, Fächer und Hut rundeten das Aussehen ab und waren untrennbar miteinander verbunden.


Im Gegensatz zu den Damen bevorzugten die Herren eher Zweckmäßigkeit an ihrer Kleidung.

Die Stoffe waren zwar edel, es wurden hauptsächlich dunkle Materialien gewählt.  Man trug schwarze, braune, graue und auch dunkelblaue Farbtöne.

Die Sakkos, die dem Frack begannen den Rang abzulaufen, waren aus Wollstoffen und feinen Tuchen. Der Gehrock, auch als Cutaway oder kurz Cut genannt, hatte im vorderen Bereich abgeschnittene Schoßteile.

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Foto: Wikimedia/Commons

Die Hose war häufig in einer anderen Farbe als der Gehrock oder das Sakko. Hier waren Streifen besonders beliebt.

Die Weste, Krawatten und Bindetücher fielen nicht mehr auf und waren nun in dezenten Farben gehalten.

Verbreitet war bereits das Vorhemd, das unter der Weste wie ein Hemd aussah.

Anstelle von Vorhemd war allerdings der Begriff „Chemisette“ geläufig. Das französische Wort „Chemise“ steht für Hemd. In abgewandelter Form  nannte man das Vorhemd, deshalb Chemisette.

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Foto: Wikimedia/Commons


Wir befinden uns in den Jahren 1860 – 1870, der Zeit des Höhepunktes der Schönheit von Elisabeth

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Foto: Wikimedia/Commons

Modisch betrachtet nennt man dieses Jahrzehnt auch das 2. Rokkoko.

Drei Namen prägten dieses Jahrzehnt wie niemand anderes.

Eugenie von Frankreich

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Foto: Wikimedia/Commons

Elisabeth von Österreich und

Charles Frederick Worth

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Foto: Wikimedia/Commons

Die edlen Materialien,die Worth verwendete – Tüll, Spitze, Pailletten, Samt, Seide, Brokat u. a. – machten die Kleider so teuer, dass selbst die Damen von hohem Rang den neuesten Trends nur folgen konnten, in dem sie vorhandene Kleider wieder ändern ließen, anstatt stets neue zu bestellen. Kein andere verstand es, Kleider mit solch perfektem Sitz zu kreieren.

Alle Kleider waren Einzelanfertigungen, nie gab es ein Modell zweimal!

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Ungarisches Krönungskleid Foto: Sascha Rieger

Gegen Ende der 60er Jahre beschäftige Worth mehr als 1200 Näherinnen und erschuf unvergessliche Kreationen, ich sage nur Sternenkleid 😉

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Foto: Wikimedia/Commons

Es war das Jahrzehnt der Krinoline, die 1865 ihren Höhepunkt erreichte.

Durch Rosshaar und Stahlbänder erreichte man enorme Umfänge, wodurch man natürlich dementsprechende Mengen an Stoff und Aufputz benötigte.

1867 kam man langsam von diesen extremen Umfängen ab, 1869 wurde die Krinoline fast vollständig durch die Tournüre ersetzt.

Während die Röcke im Prinzip immer gleich waren, variierten die Oberteile je nach Anlass und Tageszeit. Ein Ausschnitt, der die Schultern zeigte, war ebenso möglich wie ein kleines spitzes Dekolleté oder eine hochgeschlossene Variante.

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Foto: Wikimedia/Commons

Auch die Ärmelschnitte ließen zahlreiche Varianten zu. Am Unterarm waren sie meist anliegend. Es gab Kleider, die durch einen halben Ärmel auffielen und es gab Kleider, die lange Ärmelschleppen hatten, besonders in Russland beliebt.

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Foto: Wikimedia/Commons

Je nach Wetter und Anlass wurden über diese riesigen Krinolinenkleider halblange Mäntel getragen. Mit Hut und Fächer war eine Dame letztendlich perfekt gekleidet.

Dass es selbstverständlich war ein Korsett zu tragen muss ich vermutlich nicht erwähnen? 😉


Der Herr der Zeit trug im Alltag zum Anfang des Jahrzehnts noch den traditionellen Frack, stets mit einer Weste, die entweder durch Schottenkaros oder anderes abstechendes, buntgefärbtes Material auffielen, darunter trug man ein schlichtes helles Hemd, das mit einem Halsschmuck versehen war, der ein gebundenes Tuch als Vorläufer der Krawatte war.

 Außerdem kam ein Kragen zum Anknöpfen auf. Die Hosen waren bodenlang und gerade geschnitten.

Es gehörte zum guten Ton Zylinder zu tragen und schon war Mann perfekt gekleidet.

Eine absolute Neuheit in der Männerwelt war der Herrenanzug, der zu Beginn des Jahrzehnts in Mode kam und bei dem alle Teile (Rock, Weste und Hose) dieselbe Farbe haben mussten und dessen Teile sich auch in den Materialien glichen.

Ein „must have“ war der Stock, der oftmals über aufwendig verzierte Griffe verfügte.

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Foto: Wikimedia/Commons


Was trug man zwischen 1870 und 1880

Die Krinoline, war fast vollständig aus der Damenbekleidung verschwunden. In der Modegeschichte ist die Rede von der Ersten Turnüre.

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Foto: Wikimedia/Commons

Die Zweite Turnüre kam erst im 1880er Jahrzehnt auf und war dann längst nicht mehr so pompös gestaltet. Aber zunächst war noch die Erste Turnüre modisch aktuell und zwar bis etwa 1875. Dieses halbkreisförmige Gestell, das zumeist aus Stahl- und/oder Fischbeinstäbchen gefertigt war und dessen Polsterungen aus Rosshaar bestanden, wurde über das Gesäß gelegt und befestigt, so dass der Rock, der darüber getragen wurde, eine gewaltige hintere Auswuchtung erhielt. Vorne war das Kleid eng anliegend und der Blick automatisch auf das riesige Hinterteil gelenkt.

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Foto: Wikimedia/Commons

Das eng  geschnürte Korsett, das zwingend zur Grundausstattung jeder Frau gehörte, drückte die Brust nach oben und sorgte so in den spitzen oder viereckigen Ausschnitten für ein gut gefülltes Dekolleté. 😉

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Foto: Wikimedia/Commons

Eine Besonderheit dieses Jahrzehnts sind die Falten und Raffungen am Unterleib, die bald wieder aus der Modewelt verschwanden, da sie den Anschein einer möglichen Schwangerschaft erwecken konnten. Ein Zustand, der zu dieser Zeit jedoch nicht öffentlich zur Schau getragen wurde.

Ein wichtiges Accessoire auch dieser Zeit war der Fächer.

Die spitzenbesetzten Sonnenschirme mussten unbedingt zu den Farben der Kleider passen. Handschuhe und Schleier waren ebenso angesagt.

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Foto: Wikimedia/Commons

 Die hauptsächlich hochgesteckten Frisuren waren mit einem Hütchen geschmückt, an dem schulterlange Bänder zur Verzierung angebracht waren. Das Hütchen wurde entweder ein wenig keck seitlich getragen oder auf dem Hinterkopf platziert, konnte aber auch gerade vorn auf dem Kopf getragen werden. In jedem Fall hielten es zwei Bänder, die am Hals vorn zu einer Schleife gebunden waren.

Tagsüber  im Freien waren die Kleider hochgeschlossen geknöpft und endeten am Hals mit einem kleinen Kragen.

Für die Abendgarderobe gab es zu jener Zeit bereits die Haute Couture, die ein Engländer ins Leben gerufen hatte – Charles Frederich Worth (1826-1895).


Das modische Vorbild der Herren lag in England.

Der Frack verschwand allmählich aus der alltäglichen Garderobe der Herren,  der Gehrock (Cutaway) hatte sich als zweckmäßiger erwiesen.

Bei festlichen Anlässen fand der Frack jedoch weiterhin Verwendung.

Die Farben waren gedeckt, mit bunten Krawatten setzte man jedoch farbige Akzente und so entstanden bereits die ersten Läden für Herren Accessoires, die diese „Binder“ herstellten.

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Foto: Wikimedia/Commons


1880 – 1890

Die zweite Tournüre

Eine große Gesäßauflage, die Tournure (frz.), wurde fixer  Teil der Damenunterbekleidung

Ein Gestell aus Fischbeinstäbchen oder auch aus formte den Rock und verlieh ihm eine Gesäßaufbauschung.

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Foto: Wikimedia/Commons

Die Kleider waren am Oberteil und nun auch im Rockteil relativ eng anliegend, wobei der Rock meist noch mit Querfalten versehen war, die nach hinten ausliefen und in einer Schleppe endeten. Zu dieser Zeit war das Korsett zwar Pflicht, hatte aber keine besondere Formung der Taille zur Aufgabe, sondern diente eher dazu, die Haltung zu korrigieren und unerwünschte Pölsterchen verschwinden zu lassen.

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Foto: Wikimedia/Commons

Die Betonung einer sehr schlanken Figur war in den beiden ersten Jahren des Jahrzehnts jedoch durchaus erwünscht.  In diesen beiden Jahren wurden die Kleider den Damen, nicht nur unserer Kaiserin, wortwörtlich auf den Körper genäht.

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Foto: Wikimedia/Commons

Das Atmen war schwer, das Essen unmöglich, wenn die Damen in dieser Garderobe erschienen. Die Kleider waren schmerzhaft eng und erschwerten auch das Gehen, dabei war das plaudernde Herumstehen immer noch leichter als das Sitzen.

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Foto: Wikimedia/Commons

Kann ich nur bestätigen 😉 längeres sitzen wird zur Qual!

Diese Art von Mode war schon mehrfach in der Vergangenheit aufgetaucht und hatte für den einen oder anderen Witz gesorgt.  In diesem Jahrzehnt waren sie jedoch fast ausschließlich den vermögenden Frauen vorbehalten, die sich dadurch deutlich sichtbar von den normalen Bevölkerungsschichten abgrenzten. Die Betonung des weiblichen Hinterteils blieb mehr oder weniger bis zum Ende dieses Jahrzehnts. Der übliche Aufputz verschwand und man setzte neue Stoffkombinationen ein, bei denen gelegte Falten und Raffungen mit Volants Hauptbestandteil waren.

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Foto: Wikimedia/Commons

Tuchstoffe wurden mit Samt zusammen getragen oder auch mit Seide. Das Oberteil lag eng am Körper und war hochgeschlossen. Geschlossen wurde das Oberteil mit einer langen Knopfleiste, deren Knöpfe meist aus besonders edlem Material bestanden. Diese Knöpfe und die Spitzen am Kragen waren die einzige Zierde an der Damenbluse. Die langen, selten auch halblangen Ärmel, lagen eng an.

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Foto: Wikimedia/Commons

Die Hüte, die die Damen trugen und die unbedingt zur vollständigen Kleidung gehörten, änderten ihr Aussehen schneller als die Bekleidung selbst. Trug man erst noch Hüte mit aufgeschlagenen Krempen, so wichen diese bald Modellen mit Federn und Bändern.Ältere Damen trugen gedeckte Farben und die Jugend bevorzugte hellere, auffälligere Farben.

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Foto: Wikimedia/Commons

Am Land hielt man sich keineswegs an die vorgegebenen Trends sondern trug weiterhin zeitlose Trachten für den Alltag und auch für die Arbeit. Diese waren in dezenten Farben gehalten. Die Trachten an Sonn- und Feiertagen waren dagegen meist besonders farbig und mit viel Zierrat versehen.


Die Herren waren bereits gut gekleidet, wenn sie ein frisch gebügeltes Hemd trugen, einen Frack oder einen Gehrock. Das Ensemble wurde, wie auch bei den Damen stets mit einem Hut komplettiert.

Herren, die finanziell nicht dem gehobenen Stand angehörten, trugen mitunter anstatt eines Hemdes nur ein Vorhemd. Das war ein steifes Wäscheteil, das unter der stets geschlossenen Weste den Eindruck eines Hemdes suggerierte.

Wir kennen es heute noch beim Frack ;).Durch diese Erfindung konnte man sich das aufwendige waschen eines Hemdes ersparen, ein Vorhemd wurde nach Gebrauch entsorgt und kam so den Junggesellen meist sehr zu Gute.

Neben dem Frack zählte der Cut (Gehrock oder Cutaway) zum fixen Bestandteil der Männermode und hatte vorn abgerundete Schöße.

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Foto: Wikimedia/Commons

Die ersten Smokings, die sogenannten Raucheranzüge, kamen in Mode.

Etwas mehr Auswahl gab es bei den Mänteln: Der Ulster war stets doppelreihig, der Chesterfield hatte eine verdeckte Knopfleiste und der taillierte Paletot, der dem der Damen vom Schnitt her ähnlich.

Die wichtigsten Farben waren Schwarz, Braun, Dunkel- oder Hellgrau und Blau.


Wir sind am Ende des Lebens unserer Kaiserin angelangt und befinden uns nun modisch in den 1890er.

Verglichen mit der Biedermeierzeit und dem folgenden zweiten Rokoko, war die Mode im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts weit weniger aufwändig in der Fertigung und im Materialaufwand.

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Foto: Wikimedia/Commons

Nur eines hatte sich nicht verändert – immer noch war das Korsett wichtiger Bestandteil der Damenmode um die Figur dem jeweiligen Schönheitsideal anzupassen.

In den 1890er Jahren formte man  mittels  Korsett vorwiegende eine gerade Front, es gibt kaum Einsätze für die Brust. Innerhalb weniger Jahre veränderte sich diese modische Silhouette jedoch, bis zum Ende des Jahrhunderts setzte  sich die Sans-Ventre-Linie (ohne Bauch), die sogenannte S-Form, durch.

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Foto: Wikimedia/Commons

Immer stärker werdende Versuche von  Ärzten, Künstlern oder  Frauenrechtlerinnen die Frau aus dem Korsett zu befreien scheiterden. Wer schön sein wollte, der musste auch weiterhin.

Wesentlich stärker veränderten sich die Röcke der Damen, die an der Hüfte anliegend und  später ab Höhe der Knie immer mehr an Weite zunahmen. Stützdende Unterröcke oder gar Reifkonstruktionen verschwanden zur Gänze. Die glatt fallende Rockschnitte oder auch die glockig geschnittenen Röcke waren auf den ersten Blick an Taille und Hüfte leicht anliegend.  Der weibliche Körper wurde immer mehr in die Form einer „Sanduhr“ gezwungen. Tatsächlich gab man dieser trichterförmigen Silhouette diesen Namen, der die Sans-Ventre-Linie sehr passend beschrieb.

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Foto: Wikimedia/Commons

Sogar eine kleine Schleppe war noch am hinteren Rockteil sichtbar. Die Vorderpartie hatte Bodenlänge, erst am Ende des Jahrzehnts war es denkbar, dass ein wenig von den Schuhen oder Stiefeletten sichtbar wurde.

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Foto: Wikimedia/Commons

Zu Beginn dieses Jahrzehnts  lagen die Ärmel der Blusen und Kleideroberteile relativ  eng an wurden aber mit jedem Jahr auffälliger und breiter. Die Manschetten lagen eng am Handgelenk, teilweise reichten sie über den ganzen Unterarm.

Keulenärmel, Schinkenärmel und sogar Elefantenärmel waren als Begriffe für diese Formen durchaus gebräuchlich. Allmählich wurden die Oberärmel sogar noch üppiger. Sie erreichten eine ballonartige Form. In der Mitte des Jahrzehnts hatten sie ihr größtes Ballonausmaß erreicht. In den letzten zwei bis drei Jahren vor 1900 kehrte man wieder zu zierlicheren Puffärmeln zurück.

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Foto: Wikimedia/Commons

Bei allen Veränderungen, die hauptsächlich die Ärmelsilhouette betrafen, änderte sich eines nicht – der Hut. Eine Dame war erst vollständig bekleidet, wenn sie einen Hut trug. Der gehörte ebenso dazu wie der Sonnen- oder Regenschirm. Auch der war ein unverzichtbares Accessoire, auf das eine Frau bei der ansonsten großen Vielfalt von Farben und Materialien nicht verzichtete.

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Foto: Wikimedia/Commons


Nicht nur die Mode der Damen änderte sich im Lauf der Zeit, sondern auch die der Männer

Zu den langen Hosen, die meistens gestreift waren, trug Mann nun ein Sakko, das den Frack im Alltag abgelöste, wobei Hose und Sakko nicht zwangsläufig dieselbe Farbe hatten.

Auch Gehröcke wurden gerne getragen. Die obligatorische Weste, die zur Männermode gehörte, war meist einfarbig. Mit niedereren, nicht mehr einengenden Kragenformen wurde auch die Herrenmode bequemer. Es gab Umlegekragen, Kragen zum Anknöpfen, die Manschetten wichen und die Hemdärmel schauten aus dem Sakkoärmel heraus.

Anfangs nur als Bekleidung für den Herrensalon gedacht, in dem geraucht wurde, setzte sich der Smoking, der Raucheranzug, auch in der Kleidung innerhalb der Gesellschaft durch.

Neben dem Zylinder trug man die Melone – ein runder, schwarzer, steifer Hut, als typische Kopfbedeckung. Zur schlichten und einfarbigen Bekleidung wählte man farbige Krawatten oder ein leicht übereinandergeschlagenen Halstuches, das Plastron.

Die Mode der Männer hatte den englischen Stil zum Vorbild, während die Damenmode ihre Richtlinien aus Paris bekam.

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Foto: Wikimedia/Commons


 

Ich hoffe mein kleiner Ausflug in die Mode vergangener Zeiten hat Euch ein wenig gefallen und ihr wisst nun, was man wann, wie und wo trug? 😉

*Sisi*


Rechtliche Hinweise:
Textrecht: Sisi,
Bildrechte: Wikimedia/Commons, Sascha Rieger
Es konnten keine weiteren Urheberrechte zu den Bildern festgestellt werden. Sollten wir gegen ein Urheberrecht verstoßen haben, bitten wir um Kontaktaufnahme: sternenkaiserin[at]gmx.at

Träume und Gedichte – September 2018

Wir danken vom ganzen 💜 Musicalvienna (VBW) für die Erlaubnis! 💜💜

Ebenso danke der AKM für die Rechte und die Unterstützung. 💜💜💜

Danke auch an Schloss Fuschl Resort & SPA fürs Boot fahren und die Geduld. Lustig wars 😂💜.

Und last but not least Maya Hakvoort, die dieses Lied für uns immer noch zu etwas ganz besonderem macht.

Wir hoffen sehr, dass euch diese Version gefällt 😘.

~ Marie ~

DANKE an Lukas fürs bearbeiten 😘💜
Video: sternenkaiserin.com – Marie


In my daughter’s eyes,
Everyone is equal,
Darkness turns to light,
And the world is at Peace,
This miracle God gave to me,
Gives me strength when I am weak,
I find reason to believe,
In my daughter’s eyes

And when she wraps her hand around my finger,
How it puts a smile in my heart,
Everything becomes a little clearer,
I realize what life is all about,
It’s hanging on when your heart is had enough,
It’s giving more when you feel like giving up,
I’ve seen…

🌟Sisi🌟

In My Daughter’s Eyes –
Martina McBride

Vielen Dank an Wasserschloss Totzenbach

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Foto sternenkaiserin.com – Marie


Werd‘ dich für immer vermissen, ich werd‘ dich nie vergessen.
Jeden goldenen Tag, werd‘ ich für immer vermissen.
Egal was wir getan haben, was wir gesagt haben, vergess‘ ich nicht,
Ich vergess‘ dich nicht.

Ich bin Schuld,
Hab vieles falsch gemacht,
Vielleicht haben Träumereien uns zu Fall gebracht.
Und wenn ich schlaf‘
Seh‘ ich dich im Traum,
Will wieder aufwachen und dir in die Augen schauen.

Will nur dich wieder hier bei mir,
Nur bei dir kann ich mich verlieren,
Ich frag‘ mich ob’s dich noch interessiert.

Werd‘ dich für immer vermissen, ich werd‘ dich nie vergessen.
Jeden goldenen Tag, werd‘ ich für immer vermissen.
Egal was wir getan haben, was wir gesagt haben, vergess‘ ich nicht,
Ich vergess‘ dich nicht.

🌟Sisi🌟

Songtext von Nie vergessen © Sony/ATV Music Publishing LLC, Warner/Chappell Music, Inc, Universal Music Publishing Group, BMG Rights Management

Vielen Dank an Schloss Ruegers

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz 


May the Lord bless you and keep you.
May the Lord make his face to shine upon you,
and be gracious to you.
May the Lord lift up his countenance upon you,
and give you peace

🌟Sisi🌟

                Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Allein mußt du entfalten deine Schwingen,
Allein nach deinem Ideale jagen,
Allein dich auf die See des Lebens wagen,
Allein, allein nach deinem Himmel ringen.

  🌟Sisi🌟

Georg Herwegh

Vielen Dank an unseren lieben Freund Graf Pilati für die Einladung nach Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Es gibt Quellen der Freude, die nie versiegen: die Schönheit der Natur, der Tiere, der Menschen, die nie aufhört.

Leo Tolstoi

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Schloß Schönbrunn

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich weiß nicht, was soll es bedeuten,
dass ich so traurig bin;
ein Märchen aus alten Zeiten,
das kommt mir nicht aus dem Sinn.

Die Luft ist kühl und es dunkelt,
und ruhig fließt der Rhein;
der Gipfel des Berges funkelt
im Abendsonnenschein.

Die schönste Jungfrau sitzet
dort oben wunderbar;
ihr goldnes Geschmeide blitzet,
sie kämmt ihr goldenes Haar.

Sie kämmt es mit goldenem Kamme
und singt ein Lied dabei;
das hat eine wundersame,
gewaltige Melodei.

Den Schiffer im kleinen Schiffe
ergreift es mit wildem Weh;
er schaut nicht die Felsenriffe,
er schaut nur hinauf in die Höh.

Ich glaube, die Wellen verschlingen
am Ende Schiffer und Kahn;
und das hat mit ihrem Singen
die Lore-Ley getan.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank an Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ehe man vom Glück der befriedigten Bedürfnisse redet, sollte man entscheiden, welche Bedürfnisse das Glück ausmachen.

Sisi 

Leo Tolstoi

Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Morgens send ich dir die Veilchen
Die ich früh im Wald gefunden,

Und des Abends bring ich Rosen,
Die ich brach in Dämmrungstunden.

Weißt du, was die hübschen Blumen
Dir Verblümtes sagen möchten?
Treu sein sollst du mir am Tage
Und mich lieben in den Nächten.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank an Schloß Schönbrunn

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Große Dinge werden durch Mut errungen,
größere durch Liebe,
die größten durch Geduld.

🌟Sisi🌟

Peter Rosegger

Vielen Dank an Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


As I drop to my knees by her bed at night
She talks to Jesus
And I close my eyes
And I thank god for all of the joy in my life
Oh, but most of all

For butterfly kisses after bedtime prayer
Sticking little white flowers all up in her hair
„Walk beside the pony, Mammy, it’s my first ride“
„I know the cake looks funny, Mammy, but I sure tried“
Oh, with all that I’ve done wrong
I must have done something right
To deserve a hug every morning
And butterfly kisses at night…

Randy Thomas /Bob Carlisle

– Marie José –

Vielen lieben Dank an das geliebte „Totzi“ Wasserschloss Totzenbach

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Querer a las personas como se quiere a un gato, con su carácter y su independencia, sin intentar domarlo, sin intentar cambiarlo, dejarlo que se acerque cuando quiera, siendo feliz con su felicidad.

Julio Cortazar

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Notre Père qui es aux cieux,
que ton Nom soit sanctifié, que ton Règne vienne, que ta Volonté soit faite sur la terre comme au ciel.
Donne-nous aujourd’hui notre pain de ce jour,
pardonne-nous nos offenses comme nous pardonnons aussi à ceux qui nous ont offensés,
et ne nous soumets pas à la tentation,
mais délivre-nous du Mal. Amén.

– Maria José –

Danke an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


 Si me quieres, quiéreme entera,
no por zonas de luz o sombra…

Si me quieres, quiéreme negra
y blanca, y gris, verde, y rubia,
y morena…
Quiéreme día,
quiéreme noche…
¡Y madrugada en la ventana abierta!…

Si me quieres, no me recortes:
¡Quiéreme toda… O no me quieras!

Dulce María Loynaz

– Maria José –

Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Siamo la coppia più bella del mondo
e ci dispiace per gli altri
che sono tristi e sono tristi
perché non sanno più cos’è l’amor!
„Il vero amore“
Per sempre unito dal Cielo,
nessuno in terra, anche se vuole,
può separarlo mai… l’ha detto lui!

Siamo la coppia più bella del mondo
e ci dispiace per gli altri
che sono tristi perché non sanno
il vero amore cos’è!

Luciano Beretta, Miki Del Prete, Paolo Conte

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Unsere Sternenkaiserin im Schloss Schönbrunn

Vielen lieben Dank für die Einladung an Schloss Schönbrunn.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Unsere Sternenkaiserin im Palmenhaus im Schloss Schönbrunn.

Vielen lieben Dank an das wunderschöne Palmenhaus für die Einladung (Bundesgärten Wien).

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Die Sonne blickt mit hellem Schein
So freundlich in die Welt hinein.
Mach’s ebenso! Sei heiter und froh!
Der Baum streckt seine Äste vor;
Zur Höhe strebt er kühl empor.
Mach’s wie der Baum – Im sonnigen Raum!
Die Quelle springt und rieselt fort,
Zieht rasch und leicht von Ort zu Ort.
Mach’s wie die Quell – Und rege Dich schnell!
Der Vogel singt sein Liedlein schnell,
Freut sich an Sonne, Baum und Quell.
Mach’s ebenso! Sei rüstig und froh!

Sisi

Johann Gottfried von Herder
Vielen Dank unserem lieben Freund Graf Pilati für die Einladung nach Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Les oiseaux dans la charmille
Dans les cieux l’astre du jour,
Tout parle à la jeune fille d’amour!

Ah! Voilà la chanson gentille
La chanson d’Olympia! Ah!

Tout ce qui chante et résonne
Et soupire, tour à tour,
Emeut son coeur qui frissonne d’amour!

Ah! Voilà la chanson mignonne
La chanson d’Olympia! Ah!

Jacques Offenbach

– Maria José –

Danke für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


En el balcón, un instante
nos quedamos los dos solos.
desde la dulce mañana
de aquel día éramos novios.

-El paisaje soñoliento
dormía sus vagos tonos,
bajo el cielo gris y rosa
del crepúsculo de otoño-.

Le dije que iba a besarla;
bajó, serena, los ojos
y me ofreció sus mejillas
como quien pierde un tesoro.

-Caían las hojas muertas,
en el jardín silencioso,
y en el aire erraba aún
un perfume de heliotropos-.

No se atrevía a mirarme;
le dije que éramos novios,
…y las lágrimas rodaron
de sus ojos melancólicos.

Juan Ramón Jiménez

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schloss Ruegers 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


O mio babbino caro,
mi piace, è bello bello,
voâ? andare in Porta Rossa
a comperar lâ? anello!
Si, si, ci voglio andare!
E se lâ? amassi indarno,
andrei sul Ponte Vecchio
ma per buttarmi in Arno!
Mi struggo e mi tormento,
O Dio! Vorrei morir!
Babbo, pietà, pietà!
Babbo, pietà, pietà

Giacomo Puccini, Giovacchino Forzano, Frank Peterson

– Maria José –

Danke für die Einladung an das schöne Wasserschloss Laudon 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Fa leszek, ha fának vagy virága.
Ha harmat vagy: én virág leszek.
Harmat leszek, ha te napsugár vagy…
Csak, hogy lényink egyesüljenek.
Ha, leányka, te vagy a mennyország:
Akkor én csillagá változom.
Ha, leányka, te vagy a pokol: (hogy
egyesüljünk) én elkárhozom.

Sándor Petófi

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schloss Eckartsau 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nur eine Stunde von Menschen fern,
Nur eine einzige Stunde!
Statt der tönenden Worte des Waldes Schweigen,
Statt des wirbelnden Tanzes der Elfen Reigen,
Statt der leuchtenden Kerzen den Abendstern,
Nur eine Stunde von Menschen fern!

Nur eine Stunde im grünen Wald,
Nur eine einzige Stunde!
Auf dem schwellenden Rasen umhaucht von Düften,
Gekühlt von den reinen balsamischen Lüften,
Wo von ferne leise das Echo schallt,
Nur eine Stunde im grünen Wald!

Nur eine Stunde im grünen Wald,
Nur eine einzige Stunde!
Wo die Halme und Blumen sich flüsternd neigen,
Wo die Vögel sich wiegen auf schwankenden Zweigen,
Wo die Quelle rauscht aus dem Felsenspalt,
Nur eine Stunde im grünen Wald!

🌟Sisi🌟

Auguste Kurs

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Foto: Bertl Jost


Ich fliehe vor der Welt sammt ihren Freuden,
Und ihre Menschen stehen mir heut‘ fern;
Es sind ihr Glück mir fremd und ihre Leiden;
Ich wandle einsam, wie auf anderm Stern.

Was einst mich schmerzte, wurde mir nun teuer
Zum Paradies ward die Verlassenheit;
Entfalten kann mein Geist die Schwingen freier,
Fremd sind ihm alle Erdenseelen heut‘!

🌟Sisi🌟

Elisabeth von Österreich

Vielen Dank an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Loué soit le Seigneur Jésus Christ, fils du Dieu
vivant.
Tu es le rédempteur du monde, notre Seigneur et
Sauveur.
Viens Jésus à notre aide pour que nous puissions
vivre avec toi en toute éternité et accéder au royaume
de ton Père.
Ainsi soit-il!

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


And as she lookt about, she did behold,
How over that same dore was likewise writ,
Be bold, be bold, and every where Be bold,
That much she muz’d, yet could not construe it
By any ridling skill, or commune wit.
At last she spyde at that roomes upper end,
Another yron dore, on which was writ,
Be not too bold; whereto though she did bend
Her earnest mind, yet wist not what it might intend.

🌟Sisi🌟

Edmund Spenser – the Fairy Queen

Vielen Dank Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Kein Mensch sollte Angst vor Hunden haben müssen und kein Hund sollte Angst vor Menschen haben müssen!

🌟Sisi🌟

Suse Freiberg

Vielen Dank an die bezaubernde Alice und Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wie die zarten Blumen willig sich entfalten
und der Sonne stille halten,
laß mich so
still und froh
deine Strahlen fassen
und dich wirken lassen.

🌟Sisi🌟

Gerhard Tersteegen

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Foto: Bertl Jost


When you cried, I’d wipe away all of your tears
When you’d scream, I’d fight away all of your fears
And I held your hand through all of these years
But you still have all of me

Ben Moody / David Hodges / Amy Lee

– Maria José –

  Danke für die Einladung an das wunderschöne Wasserschloss Totzenbach

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


An die Gaffer
Ich wollt´, die Leute liessen mich
In Ruh´ und ungeschoren,
Ich bin ja doch nur sicherlich
Ein Mensch, wie sie geboren.
Es tritt die Galle mir fast aus,
Wenn sie mich so fixieren;
Ich kröch´ gern in ein Schneckenhaus
Und könnt´ vor Wut krepieren.
Gewahr´ ich gar ein Opernglas
Tückisch auf mich gerichtet,
Am liebsten sähe ich gleich das,
Samt der Person vernichtet.

🌟Sisi🌟

Elisabeth von Österreich
(Winterlieder: Cromer, Norfolk 1887)
– Eichinger.ch

Vielen Dank an das schönste aller Schlösser Schloß Schönbrunn ❤

Video sternenkaiserin.com – Marie


I wanna be like other girls!
Climb up a tree like other girls can

Just to be free like other girls
Get to be!

To slouch when I sit!
To eat a whole cake!
Feel the sun on my feet!
Get dirty!
Act silly!
Be anything I want to be
Dance around!
In my underwear!
To run really fast!
To get rid of this fan!
To eat a whole cake!
Get crazy!

No escorts!
No manners!
No nursemaids!
No worries!
No hands folded perfect
Like holding a lily
No pinchy shoes!

I wanna be like other girls
Scrape up my knee like other girls can
Just to be free like other girls
Get to be

To speak for myself
To sing way off key!
Marry someone I’ve met who loves me for me…

Alexa Junge / Jeanine Tesori

– Maria José –

Danke für die Einladung an das wunderschöne Wasserschloss Laudon

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Te voltál egyetlen virágom;
Hervadt vagy: puszta életem.
Te voltál fényes napvilágom;
Lementél: éj van körülem.
Te voltál képzeményim szárnya;
Megtörve vagy: nem szállhatok.
Te voltál vérem forrósága;
Megh?ltél: oh, majd megfagyok.

Sandor Petofi

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Er ist gekommen
In Sturm und Regen;
Ihm schlug beklommen
Mein Herz entgegen.
Wie konnt‘ ich ahnen,
Daß seine Bahnen
Sich einen sollten meinen Wegen.

Er ist gekommen
In Sturm und Regen;
Er hat genommen
Mein Herz verwegen.
Nahm er das meine?
Nahm ich das seine?
Die beiden kamen sich entgegen.

Er ist gekommen
In Sturm und Regen;
Nun ist entglommen
Des Frühlings Segen.
Der Freund zieht weiter;
Ich seh‘ es heiter;
Denn er bleibt mein auf allen Wegen!

🌟Sisi🌟

Friedrich Rückert

Vielen Dank an Schlosspark Laxenburg

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017 


Denk an mich,
Denk an mich zärtlich,
Wie an einen Traum
Erinn’re dich
Keine Macht trennt uns
Außer Zeit und Raum
An dem Tag,
Wann er auch kommen mag,
An dem du Abschied nimmst von mir
Lass das Gestern weiterleben
Schließ es ein in dir!

🌟Sisi🌟

Denk an mich – das Phantom der Oper
Andrew Llyod Webber

Danke an die wundervolle Oper Graz

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Etwas in mir ist anders,
etwas in mir erwacht;
ich halt‘ die Regeln nicht ein, die mir ein and’rer macht.
Ich habe mich entschieden:
ich träum‘ nicht länger, ich leb‘.
Ich schließe meine Augen,
ich lass‘ los und schweb‘.

Und fühl‘ mich frei, so frei und schwerelos.
Nur mir noch treu und frei und schwerelos.
Du fängst mich nicht mehr ein.

🌟Sisi🌟

Frei und schwerelos – Wicked, das Musical
Stephen Schwartz

Vielen Dank an Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Man sollte an die Vergangenheit denken, ohne sich mit allzu schwermütiger Sehnsucht in sie zu versenken.

🌟Sisi🌟

Vincent van Gogh

Vielen Dank an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nun ist es Herbst, die Blätter fallen,
Den Wald durchbraust des Scheidens Weh;
Den Lenz und seine Nachtigallen
Versäumt ich auf der wüsten See.

Der Himmel schien so mild, so helle,
Verloren ging sein warmes Licht;
Es blühte nicht die Meereswelle,
Die rohen Winde sangen nicht.

Und mir verging die Jugend traurig,
Des Frühlings Wonne blieb versäumt;
Der Herbst durchweht mich trennungschaurig,
Mein Herz dem Tod entgegenträumt.

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

Vielen Dank dem wunderschönen Schloß Schönbrunn

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, jetzt trödel nicht so. Ich möchte die Ausstellung sehen.“

„Majestät, die ist aber im anderen Saal.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wunderschönen Albertina Museum für die Einladung 💜.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


„Wer nie einen Hund gehabt hat, weiß nicht, was lieben und geliebt werden heißt.“

🌟Sisi🌟

Arthur Schopenhauer

Vielen Dank an das Südbahnhotel Semmering

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich liebe den Herbst; seine Traurigkeit stimmt gut zu Erinnerungen.
Wenn die Bäume entlaubt sind, wenn der Abendhimmel noch in den tiefroten Farben glüht, die einen goldigen Schein über das Heu werfen, dann sieht man mit Entzücken alles verlöschen, was jüngst noch im Herzen brannte.

🌟Sisi🌟

Gustave Flaubert

Vielen Dank an Schloß Schönbrunn

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Abend wards und wurde Morgen,
Nimmer, nimmer stand ich still,
Aber immer bliebs verborgen,
Was ich suche, was ich will.

🌟Sisi🌟

Friedrich von Schiller

Vielen Dank an Schloss Ruegers

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Majestät, husten schon wieder! Um Gottes Willen! Laufen Sie nicht so und bitte legen Sie ein Schultertuch um!“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wundervollen Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung. Wir freuen uns, auf den Sissi-Tag am 20.10.2018 💜.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Wie vom Sturm verweht,
So das Leben vergeht;
Wie der Tag nicht weilt,
So das Glück enteilt;
Wie der Abend sinkt,
So der Tod uns winkt.

🌟Sisi🌟

Friedrich Wilhelm Gubitz

Vielen Dank an das Albertina Museum

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Wie rafft ich mich auf in der Nacht, in der Nacht,
Und fühlte mich fürder gezogen,
Die Gassen verließ ich, vom Wächter bewacht,
Durchwandelte sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Das Tor mit dem gotischen Bogen.

Der Mühlbach rauschte durch felsigen Schacht,
Ich lehnte mich über die Brücke,
Tief unter mir nahm ich der Wogen in Acht,
Die wallten so sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Doch wallte nicht Eine zurücke.

Es drehte sich oben, unzählig entfacht,
Melodischer Wandel der Sterne,
Mit ihnen der Mond in beruhigter Pracht,
Sie funkelten sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Durch täuschend entlegene Ferne.

Ich blickte hinauf in der Nacht, in der Nacht,
Ich blickte hinunter aufs neue:
O wehe, wie hast du die Tage verbracht!
Nun stille und sacht
In der Nacht, in der Nacht,
Im pochenden Herzen die Reue!

🌟Sisi🌟

August von Platen-Hallermünde

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Foto: Andrea Lobüscher


Unsere Sternenkaiserin im Sisi-Schloss (ehemals Rudolfsvilla) in Reichenau an der Rax. 

Vielen Dank dem wundervollen Sisi-Schloss für die Einladung. 

Video: sternenkaiserin.com – Marie 

Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth – eine ambivalente Ehe (KFJ Teil 6)

Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Joseph, Foto: Wikimedia/Commons

Im vorletzten Teil meiner Reihe über das Leben von Kaiser Franz Joseph wenden wir uns dem Ehepaar zu. Was wurde uns in den Sissi-Filmen mit Karlheinz Böhm und Romy Schneider als Kaiser Franz Joseph und Sissi nicht alles vorgegaukelt. Dass es nichts mit der Realität zu hatte, werde ich hier aufzeigen.

Schloss Laxenburg, Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Schon bald nach der strapaziösen Hochzeit (meinen Beitrag findet ihr hier) den Flitterwochen, die Sisi zumeist, nur in Gesellschaft ihr völlig fremder Hofdamen in Schloss Laxenburg verbringen musste, ging es auf Repräsentationsfahrt durchs halbe Land. Vor allem Böhmen und Mähren standen auf dem Plan. Zwei Monate nach der Hochzeit wurde Sisi schwanger.

Die erste Zeit lebten Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Joseph im Schloss Laxenburg. Ein bis drei Mal die Woche besuchten Erzherzogin Sophie und Erzherzog Franz Karl die Schwangere. Sophie machte sich große Sorgen, da sie selbst elf Fehlgeburten ertragen musste.

Erzherzogin Sophie Friederike, Foto: Wikimedia/Commons

Die Schwangerschaft verlief komplikationslos und am 5.3.1855 wurde die kleine Prinzessin Sophie Friedericke Dorothea Maria Josepha († 29.5.1857) geboren. Es ist nicht korrekt, dass sich Erzherzogin Sophie in die Namensgebung einmischte. Es war damals Brauch, den Namen der Großmutter zu wählen. In diesem Fall wurde Sophie als Namenspatin auserkoren. Zumindest behauptet dies die Sophie-Biografin Ingrid Haslinger. Brigitte Hamann schrieb wiederum, dass Sisi sich dem Regiment der Schwiegermutter widerstandlos zu fügen hatte. Das Kind erhielt den Namen Sophie, die Großmutter wurde Patin.

Auffällig war, dass Herzogin Ludovika bei der Erstgeburt nicht dabei war. „Die Mutter der Kaiserin verweilt auf ihrem Landsitze, worüber man sehr erstaunt ist. Sie soll keine Einladung erhalten haben Jedes Ding hat seine Ursache…“ (1)

Kaiser Franz Joseph war überglücklich seine schöne starke Tochter in Händen zu halten. Sisi war erschöpft, aber überglücklich.

Die traurige Geschichte zu Prinzessin Sophie könnt ihr hier nachlesen.

Die ersten Jahre der Ehe können als glücklich angesehen werden. Franz Joseph machte aus seiner Verliebtheit keinen Hehl. Auch Elisabeth dürfte ihrem jungen feschen Mann sehr zugetan gewesen sein.

Erzherzogin Gisel(l)a im Alter von 4 Jahren, Foto: Dorotheum Wien

Was die Kindererziehung betrifft, gehen abermals die Biografen Haslinger und Hamann weit auseinander. Obwohl auch Hamann den Zwist relativiert, scheibt Haslinger von Eitel Wonne seitens Sophie. Fakt ist: der Konflikt, nach dem Erzherzogin Gisella Louise Marie (*12.7.1856, †27.6.1932) geboren wurde, verschlechterte sich seitens Kaiserin Elisabeth zusehends. Herzogin Ludovika (*30.8.1808, †25.1.1892) wurde Taufpatin, reiste aber selbst zur Taufe des Kindes nicht an. Es hieße, sie wolle Erzherzogin Sophie nicht im Wege stehen.

Gisella, die sich später selbst immer nur Gisela schrieb, wurde ebenso wie die kleine Sophie sofort in die Privaträume von Erzherzogin Sophie verlegt, wo sich Kinderfrau Karoline Freifrau von Welden (*13.4.1812, †6.8.1892) aufhielt. Diese war für die Erziehung zuständig. Sie wurde von Erzherzogin Gisela und später von Kronprinz Rudolf sehr geliebt. Ihr liebevoller Spitzname „Wowo“ blieb ihr für den Rest ihres Lebens.

Ingrid Haslinger schreibt in ihrer Sophie-Biografie, dass Kaiserin Elisabeth selbst ihrer Mutter gegenüber gestanden hätte, nichts mit Kleinkindern anfangen zu können. Dem widerspricht sich wiederum Brigitte Hamann, die darüber philosophiert, wie sehr Elisabeth es genossen hätte, als Marie Valérie zur Welt kam.  Wir richten daher den Blick auf die gemeinsame Reise 1856 nach Kärnten und in die Steiermark.

Kaiser Franz Joseph Statue, Kaiser Franz Joseph Höhe, Großglockner, Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Gedenktafel unter dem KFJ Denkmal, Großglockner, Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Kaiserin Elisabethruhe, Großglockner, Foto: geo.de

Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth erlebten eine Zeit, die vom strengen höfischen Zeremoniell komplett abgewandt war. In Lederhose, mit Gamsbarthut und im knappen Lodenkostüm mit derben Bergschuhen machten sich die beiden auf, das Hochgebirge zu erkunden. Auch der Großglockner wurde bestiegen. Als Elisabeth nach drei Stunden Bergmarsch eine Pause machte (sie war noch geschwächt durch die Geburt von Gisela), wurde die Wallnerhütte einfach in „Elisabethruhe“ umbenannt. Kaiser Franz Joseph stieg derweil mit einem Bergführer auf den Hohen Sattel zum Pasterzengletscher, welcher heute „Franz-Joseph-Höhe“ heißt.

Als die beiden zurückkamen, war die Ehe gestärkt und Franz Joseph lehnte sich erstmals (und letztmals) gegen seine Mutter auf.

Er ließ nach der Ankunft die Kinderzimmer in die Radetzky-Räume verlegen; allerdings ohne dass seine Mutter Sophie dies wusste. Diese befand sich zu dieser Zeit in Bad Ischl. Als sie zurückkam und die Veränderung sah, reagierte sie mehr als nur erbost. Ein Schreiben von Kaiser Franz Joseph an seine Mutter zeugt von dieser Auflehnung: „Ich bitte Sie jedoch inständigst, Sisi nachsichtig zu behandeln, wenn sie vielleicht eine zu eifersüchtige Mutter ist, – sie ist ja doch so eine hingebende Gattin und Mutter!, Wenn Sie die Gnade haben, die Sache ruhig zu überlegen, so werden Sie vielleicht unser peinliches Gefühl begreifen, unsere Kinder ganz in Ihrer Wohnung eingeschlossen mit fast gemeinschaftlichem Vorzimmer zu sehen… Übrigens fällt es Sisi gar nicht ein, Ihnen die Kinder entziehen zu wollen… Sehr betrübt hat mich alles, was Sie, liebe Mama, an diese einfache Maßregel knüpfen. Nie würde ich es zugeben, daß Sie Ihre jetzige Wohnung verlassen oder gar, was ich nicht gelesen haben will, ganz aus der Hofburg ziehen würden.“ (2)

Wir können also davon ausgehen, dass es hier zu massiven Problemen kam. Sophie drohte mit Auszug, Elisabeth triumphierte. Sie wurde generell immer stärker. Ihre zurückhaltende Art, ihre Ängste und ihre Weinattacken wurden immer weniger. Sie bemerkte wohl immer mehr, dass sie mit dem Titel „Kaiserin“ Macht hatte, die man ihr so leicht nicht mehr wegnehmen konnte.

Dr. Johann Nepomuk Seeburger, Foto: Wikimedia/Commons

Dr. Johann Nepomuk Seeburger (*29.4.1800, †7.5.1870) stellte zu seinem Entsetzen fest, dass Kaiserin Elisabeth sich auf den Auslandsreisen 1856/7 nach Mailand und Venedig nicht schonte. Auch im strömenden Regen stand sie ihrem Mann bei, während er die endlosen Paraden abnahm. Kaiser Franz Joseph, der sehr frostig empfangen wurde und mit einigen Attentatsversuchen zu kämpfen hatte, merkte, dass alle Augen auf seine schöne Frau gerichtet waren. In Staatskleidung stand sie fest hinter ihm. Ihre Lunge machte nicht mehr lange mit. Dr. Seeburger warnte die junge Kaiserin, die nicht hören wollte. Bei Kaiser Franz Joseph blitzte er vollkommen ab. „Ein Pantoffelheld sei er“, beklagte er sich.

Der Hass, der Unmut und das Risiko, dass Kaiser Franz Joseph in Italien entgegenschlug bzw. dem man sich aussetzte, waren der jungen Frau völlig fremd. In Bad Ischl jubelten die Menschenmengen, in Wien huldigte man dem Kaiserpaar, in Kärnten und der Steiermark führten sie beinahe inkognito gemeinsame Bergtouren aus. Was ihr in Wien verhasst war, wurde ihr in Italien recht: Präsentieren, schön sein und im Grunde genommen, wenig Meinung zu haben. Kaiser Franz Joseph verfiel seiner Frau immer mehr. Dass sie absichtlich die Kinder in die Gefahrenzone brachte, bemerkte niemand, außer Erzherzogin Sophie. Der Konflikt ab 1856 war unausweichlich immer mehr zum Problem geworden.

Erzherzog Franz Karl, Foto: austria-forum.org

Als Tochter Sophie starb, war die Trauer groß. Sisi brach zusammen, Franz Joseph überstand die Krise nur mit Disziplin und innerer Härte. Erst sehr viele Jahre später, sollte Erzherzogin Marie Valerie ihren Vater um Baby Sophie trauern sehen: 20. – 22.9.1898 „Mit Papas Gutheissung wird Mamas Toilettenzimmer in der Villa Hermes mit all den gewohnten Sachen hergerichtet… Erinnerungen tauchen auf – längst vergangenes Weh – auch an das baby, das ihr vor mehr als 40 Jahren vorausgegangen, nach denen Papa jetzt fragt, die er aufbewahrt wissen und doch nicht sehen will. Ich glaube, es war das erste Mal, dass ich ihn vom „baby“ sprechen hörte…“ (3)

Kronprinz Rudolf als Kleinkind, Foto: Nationalbibliothek

Am 23.8.1858 kam nun endlich der große Stammhalter, Kronprinz Erzherzog Rudolf Franz Karl Joseph zur Welt (†30.1.1889). Erzherzog Franz Karl wurde sein Taufpate. Mit der Geburt von Rudolf änderte sich schlagartig Elisabeths Laune. Kaiserin Elisabeth wurde auch jetzt wieder nicht von Erzherzogin Sophie gestattet, das Kind selbst zu stillen. Rudolf wurde in die Arme der bäuerlichen Amme Marianka gelegt. Sisi wurde schwer krank. Sie bekam Fieber und litt unter Milchandrang. Als sich ihr Zustand bis zum Winter nicht gelegt hatte, wurde Herzogin Ludovika gerufen.

Kaiser Franz Joseph musste sich seinen Staatsgeschäften hingeben und hatte für die Rekonvaleszenz seiner Frau wenig über. Der Krieg mit Italien 1859 brach aus. Nach dem Graf Grünne und seine Generäle an einigen Schlachten maßlos scheiterten, reiste Kaiser Franz Joseph selbst an die Front. Kaiserin Elisabeth brach beinahe zusammen, als sie von dem Vorhaben erfuhr. Sie begleitete mit den Kindern ihren Mann bis nach Mürzzuschlag. Dort übernahm Generaladjutant Karl Ludwig Graf von Grünne (*25.8.1808, †15.6.1884) Kaiser Franz Joseph. Elisabeth heulte ohne Unterlass. Sie bettelte Graf

Graf Karl Ludwig Grünne, Foto: Wikimedia/Commons

Grünne, dem sie zu diesem Zeitpunkt noch vertraute, um Folgendes an: „Sie denken gewiß immerwährend an Ihr Versprechen und geben recht acht auf den Kaiser; das ist mein einziger Trost in dieser schrecklichen Zeit, daß Sie es immer und bei jeder Gelegenheit tun werden. Wenn ich nicht diese Überzeugung hätte, müßte ich mich ja zu Tode ängstigen. Aber was an Ihnen liegt, werden Sie gewiß auch Thun, um den Kaiser zu bewegen, bald zurückzukommen und Ihn bei jeder Gelegenheit daran zu erinnern, daß Er ja auch in Wien so nothwendig ist. Wenn Sie wüßten, wie ich mich gräme, hätten Sie gewiß Mitleid mit Mir.“ (4)

Hier beginnen nun die erhaltenen und veröffentlichten Briefe von Kaiser Franz Joseph an seine Elisabeth. Diese begannen am 31.5.1859 und endeten am 10.9.1898 (jenen Brief, den Kaiserin Elisabeth nie mehr lesen sollte).

„Verona, 31.5.1859, Meine liebste Engels Sisi, Die ersten Augenblicke nach dem Aufstehen benütze ich, um Dir diese wenigen Zeilen zu schreiben und Dir wieder zu sagen, wie sehr ich dich liebe und wie ich mich nach Dir und den lieben Kindern sehne. Wenn es Dir nur recht gut geht und du Dich so fleißig schonest, wie Du es mir versprochen hast. ……. Es regnet hier alle Tage. Gestern bei meiner Ankunft hat es so gegossen, wie bei unserem nassen Spazierritte. Ich umarme und küsse Dich von ganzem Herzen, mein einziger Engel. Dein treuer Franz – Lasse, bitte, Mama von diesem Briefe wissen, was sie interessirn kann.“ (5)

Erzherzogin Sophie, Foto: Wikimedia/Commons

Wochenlang schrieb Kaiser Franz Joseph aus dem Kriegsgebiet. Teilweise erzählt er von Divisionen, die gerade eingetroffen waren, von Mätressen diverser Generäle, Herzöge oder sonstigen Adeligen, der Sehnsucht nach seiner Engels Sisi und den Kindern. Da die Briefe von Kaiserin Elisabeth (angeblich) nicht erhalten sind, kann man an den Antworten, die Kaiser Franz Joseph verfasste, nur erahnen, was Sisi zurückschrieb.

Handschrift von Kaiser Franz Joseph, Foto: Nationalbibliothek

„Verona den 4. Juni 1859 Mein, lieber einziger Engel! Tausend Dank für Deine lieben Briefe vom 31. und 1., die ich gestern und heute erhielt und für das Billet der lieben Gisela. Auch für die Zusendung des Blattes über Land und Meer und des Vergißmeinnichtes danke ich Dir innigst. Wenn ich nur auch über Dich und Deine theure Gesundheit beruhigt sein könnte. Ich beschwöre Dich, mein Engel, schone Dich und gräme Dich nicht zu sehr, denn mir geht es ganz gut, ich gebe Acht auf mich und ich werde nicht vergessen, was ich Dir versprochen habe und was ich Dir, den Kindern und der Monarchie schuldig bin. Schreibe mir doch auch, was Du machst und wie Du und die Kinder den Tag zubringst. Das interessiert mich sehr. Ich lasse auch der Mama vielmals für Ihren Brief vom 31. danken und um Verzeihung bitten, daß ich noch nicht die Zeit gefunden habe zu antworten. Vergesse nicht, dies in Schönbrunn auszurichten. ……  Nun muß ich schliessen, um Schlafen zu gehen. Ich habe gegründete Hoffnung, daß ich Dir bald gute Nachricht telegraphiren kann Küsse unsere lieben Kinder von mir, vertraue auf unseren lieben Herr Gott im Himmel und sei guten Muthes. Dem Papa und der Mama küsse die Hände. In dem ich Dich in Gedanken umarme und küsse, bleibe ich ewig Dein treuer Franz – Theile der Mama die in diesem Briefe enthaltenen Nachrichten mit.“ (6)

Auch hier werden wieder Divisionen und Namen von Personen genannt, die zum Ort des Geschehens kamen.

Der Krieg war unaufhörlich und so zogen sich die Wochen dahin. Als Verwundete in Wien eintrafen, erbarmte sich Kaiserin Elisabeth und öffnete die Pforten von Schloss Laxenburg, um ein Lazarett einzurichten.

Knochenkapelle Ossario di Solferino, Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Knochenkapelle Ossario di Solferino, Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Knochenkapelle Ossario di Solferino, Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Kaiser Franz Joseph schrieb: „Verona den 3. Juli 1859 Meine innigstgeliebe, arme Sisi  …… Von hier schaffen wir jetzt so viele Blessierte und Kranke weg, als möglich. Wenn nur für sie gut gesorgt wird und uns hierher recht viel Charpie, Bandagen und Wäsche geschickt wird. Dein Wein ist angekommen. Daß Du ein Spital in Laxenburg etablirst, ist herrlich. Für beides nehme meinen innigsten Dank. Du bist mein guter Engel und hilfst mir sehr viel .… Dein treuer Franz“ (7)

Er schrieb Briefe über Briefe, in denen von einer Krankheit Giselas zu lesen ist, die Sorge um Sisi, die gesundheitlich angeschlagen war und um das Lazarett in Laxenburg, das sich bald auf alle Gebäude erstrecken sollte.

Kaiser Franz Joseph, zu dem Zeitpunkt der Schlacht von Solferino 29 Jahre alt, scheiterte auf der ganzen Linie. Obwohl er sich seit seiner Kindheit mit dem Militär auseinandersetzte, war er als Führer der Armee zu unerfahren. Zehntausende Tote hatte der Krieg zur Folge, ein Gemetzel der besonderen Abscheulichkeit wurde geboten. Jean-Henri Dunant (*8.5.1828, †30.10.1910) wurde Zeuge der brutalen Schlacht und gründete darauf hin das Rote Kreuz. Es war des Kaisers größte Niederlage. Der Schlachtenruf „Löwen von Eseln geführt“, machte die Runde. Die Untertanen hungerten bis zum Tod, das Land schien dem Untergang geweiht. Eine Revolution stand kurz bevor, man wollte anstatt Kaiser Franz Joseph den jungen, liberalen Erzherzog Ferdinand Maximilian (*6.7.1832, †19.6.1867)  auf dem Thron sehen. Franz Joseph, der immer ein schwieriges Verhältnis zu Max hatte, sah seine Felle davonschwimmen. Napoleon III (*20.4.1808, †9.1.1873) gab Kaiser Franz Joseph die Hauptschuld an der Niederlage.

Henri Dunant Denkmal, Solferino, Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Henri Dunant, Foto: roteskreuz.at

Solferino sollte aber auch im Privatleben der Untergang des jungvermählten Paares werden. Elisabeth sah das Ausmaß des Krieges mit voller Wucht. Die Kranken und Verwundeten, die den Weg nach Wien gefunden hatten, fanden kaum noch Aufnahme. Die Spitäler waren heillos überfordert, weshalb Kirchen, Klöster, Schlösser und Palais aller Art geöffnet wurden, um die Verwundeten aufzunehmen. Viele Tote musste Kaiserin Elisabeth sehen, Verletzungen behandeln, mit denen sie bis dahin nicht ansatzweise in Berührung kam und das Geschrei der Soldaten ertragen. Ein Umstand, den die junge Kaiserin sehr mitnahm. All das legte sie in den Briefen an ihren Mann zwar nicht offen, aber sie klagte offen ihre Schwiegermutter an, die ihren Mann animierte, für die Monarchie das Richtige zu tun. Elisabeth fing an, die liberalen Tageszeitungen zu lesen und war schnell der Überzeugung, dass die „reine Monarchie“ nichts mehr mit dem zu tun hatte, was die Bevölkerung wollte und brauchte. Der Anfang vom Ende?

Elisabeth wollte sich in die Politik einmischen. Sie schrieb an ihren Mann, dass er doch den Frieden anstreben solle. Das Volk wollte einen Schuldigen und fand diesen in Graf Grünne. Sie bat den Kaiser diesen zu entlassen. Kaiser Franz Joseph reagierte erzürnt „von einer Änderung sei nie die Rede gewesen und ich denke gar nicht daran. Überhaupt bitte ich Dich nicht zu glauben, was in den Zeitungen steht, die so viel dummes und falsches Zeug schreiben.“ (8) Stattdessen sollte Sisi lieber essen und schlafen, viel weniger Reiten und sich um die häuslichen Dinge, wie die Kinder, kümmern. Auch in „Anstalten“ solle sie sich zeigen, es würde die Leute in Wien aufrichten. Die Vorwürfe an die mittlerweile 21jährige Kaiserin klangen hart.

Kaiser Franz Joseph musste sich aber bald eingestehen, dass der Frieden unausweichlich war. Napoleon III (*20.4.1808, †9.1.1873) drängte ihn zur Aufgabe. In der Villafranco wurde die Lombardei von Österreich abgekoppelt.

Herzogin Ludovika, Foto: Wikimedia/Commons

Nur Elisabeth sah die Entwicklung in der Bevölkerung mit Argwohn. Erzherzog Franz Karl lehnte eine Bestürzung der Untertanen ab, da er noch gegrüßt wurde, Herzogin Ludovika empfand die Stimmung gegen ihren Schwiegersohn als empörend, verleumderisch, verlogen und unaussprechlich ungerecht. Erzherzogin Sophie sah ihren Sohn natürlich immer noch in der „Alleinherrschaft des Gottes Gnadentum“. Je mehr Kaiserin Elisabeth liberal wurde, desto mehr rotteten sich die Habsburger gegen sie zusammen. Eine liberale Kaiserin, die ihren Mann politisch hinterfragte, wollte man nicht am erzkonservativem Wiener Hof. Sisi wurde trübsinniger, sah nur noch schwarz und ließ sich auch von den Briefen ihres Mannes nicht mehr beruhigen. Sie glaubte, dass Sophie all ihre Mächte zusammenraffte, um ihr und Kaiser Franz Joseph zu schaden.

Was genau der eigentliche Grund für die Flucht von Kaiserin Elisabeth im Jahr 1860 war, wird wohl nie mehr aufgeklärt werden können (zumindest solange nicht, bis ihr gesamter Nachlass veröffentlicht wird).

Obwohl das Habsburger Reich und auch einige andere europäische Staaten im höchster Bedrängnis waren, begann Kaiserin Elisabeth so genannte „Waisenbälle“ zu organisieren. Im Frühjahr feierte sie insgesamt sechs solcher Bälle. Dabei wurden die Damen und Herren der höchsten adeligen Gesellschaft geladen; allerdings durften die Damen ihre Mütter nicht mitnehmen. Die Mädchen waren alle im Alter von Kaiserin Elisabeth oder jünger. Ein Fauxpas, wenn man bedenkt, dass eine Frau niemals ohne Begleitung das Haus verlassen durfte und wenn, dann nur in der Begleitung ihrer Mutter und/oder einer Gouvernante oder gar nicht. Elisabeth setzte sich durch, die Damen erschienen ohne Geleit. Der einzige Hintergrund dieser Bälle war: Erzherzogin Sophie wurde damit ebenfalls der Zutritt verweigert. Elisabeth sträubte sich immer mehr, mit Sophie Zeit zu verbringen.

Herzogin Sophie Charlotte von Alecon, Schwester von Kaiserin Elisabeth Foto: Wikimedia/Commons

Der nächste Bruch war, dass Kaiser Franz Joseph mit Liäsonen außerhalb der Ehe begann. Im Adel jener Zeit war es üblich, den Frauen fremdzugehen. Die Männer nahmen sich heraus, was zu nehmen war. Die Frau hatte klaglos darüber zu sein. Drehte eine Frau den Spieß um, wurde daraus eine öffentliche Schlammschlacht, die immer negativ für die Frau von Welt ausging (siehe Louise von Sachsen-Coburg (*18.2.1858, †1.3.1924) (Schwester von Kronprinzessin Stephanie) oder Sophie Charlotte von Aleçon (*23.2.1847, †4.5.1897) (Kaiserin Elisabeths Schwester), die beide in der Irrenanstalt landeten. 

Prinzessin Louise von Sachsen-Coburg, Schwester von Kronprinzessin Stephanie, Foto: Wikimedia/Commons

Doch Elisabeth war naiv genug zu glauben, dass sie ihrem Mann genügen würde, nannte er sie doch Tag und Nacht seine „Engels Sisi“. Es war keine Zweckehe, die hier eingegangen wurde. Kaiser Franz Joseph hatte Elisabeth Herzogin in Bayern bewusst gewählt. Er hatte sich in sie verliebt. Ob sich die fünfzehnjährige Sisi in den Kaiser verliebt hatte, darüber kann man spekulieren. Wir alle haben mit Fünfzehn geliebt aber war es die Liebe fürs Leben? Bei den meisten wohl eher nicht.

Bahnhof Linz der Kaiserin-Elisabeth-Westbahn, Foto: Wikimedia/Commons

Als Kaiser Franz Joseph mit seinen zahlreichen Affären begann (Teil 5 meiner Serie findet ihr hier), stürzte die letzte Barriere für Elisabeth ein. Bereits im Juli 1860 folgte der nächste Eklat. Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth stritten so massiv, dass Sisi mit Gisela nach Possenhofen fuhr. Die Reise war eine Flucht. Dabei war es ihr völlig egal, dass sie die Eröffnungsfeierlichkeiten für die neue „Kaiserin-Elisabeth-Westbahn“ (heute Weststrecke) durcheinander brachte. Sie fuhr mit der Bahn von Wien nach München.

Herzogin Mathilde in Bayern, Foto: Wikimedia/Commons

Um einen öffentlichen Skandal zu vermeiden, fuhr sie am 18.8.1860 mit ihrem Bruder Herzog Carl Theodor (*9.8.1839, †30.11.1909) und ihrer Schwester Mathilde (*30.9.1843, †18.6.1925) zurück nach Salzburg. Kaiser Franz Joseph kam ihr in Salzburg mit Erzherzogin Sophie entgegen. Die Mitnahme ihres Lieblingsbruders und von Mathilde kann man als Zeichen der Unsicherheit vor ihrem Ehemann und vor allem vor Sophie werten.

Herzog Karl Theodor in Bayern, Foto: Wikimedia/Commons

Kaiser Franz Joseph fiel aus allen Wolken, als ihm seine Frau im Spätherbst eröffnete, dass sie nach Madeira wollte. Sie fühlte sich seit Wochen krank, fieberte und hustete. Im Kaiserreich war es aber üblich, die Wintermonate in Arco oder in Meran zu verbringen. Elisabeth setzte sich wieder einmal durch.

Während sich der Kaiser von Laxenburg aus (das Paar wohnte immer noch im Schloss Laxenburg) wieder mehr seiner Mutter zuwandte, kümmerte sich Sisi um ihre Sommergarderobe. Dies heizte wilde Spekulationen an: wäre es einer Todkranken nicht egal, welches Kleid sie anhabe? Auch, dass sie die junge Witwe Mathilde Prinzessin von Windischgrätz (*5.12.1835, †1907) zu ihrer Hofdame machte, verwunderte den Hof. Gräfin Esterházy wurde dazu bestimmt, bei den Kindern in Wien zu bleiben. Hofdame Windischgrätz, eine junge Witwe, deren Mann in Solferino fiel, musste sich ebenso von ihrem Kleinkind verabschieden. Ein Umstand, der noch merkwürdiger war, als sowieso schon die ganze Reise an sich.

Prinzessin Mathilde von Windischgrätz, Foto: Wikimedia/Commons

Die Nachricht, dass die junge Kaiserin für längere Zeit Wien verlassen musste, da sie Lungenkrank sei, bestürzte ganz Europa. Queen Victoria (*24.5.1819, †22.1.1901) stellte ihre Privatjacht zur Verfügung, da es im Kaiserreich keine geeignete Jacht gab. Auch hier setzte Elisabeth ihren Willen durch. Sie nahm zwar die Jacht, lehnte aber die Einladung ins britische Königshaus kategorisch ab. Sie möge inkognito reisen, lautete die lapidare Absage.

Biograph Conte Corti bringt die Sache auf den wesentlichen Punkt: „Der Deckmantel der Krankheit wird das alles abschwächen, und sie ist ja auch wirklich krank, ihr geistiger Zustand nimmt auch den Körper hart mit. Und was sonst eine kleine Anämie, ein unbedeutender Husten wäre, wird unter solchen Verhältnissen fast wirklich eine Krankheit.“ (9) Veröffentlicht hatte er diese Sätze nie. Brigitte Hamann fand diese, als sie in seinem Manuskript recherchierte. Corti galt als kaisertreu und strich die Bosheit sofort wieder heraus. Auch jene über Erzherzogin Sophie, die ebenfalls Hamann übernahm: „Sie aber weiß genau Bescheid und ist bloß empört über die pflichtvergessene Elisabeth, die wie sie meint, nur eine Krankheit vorspiegelt, um dem Winter zu entfliehen und ihren merkwürdigen Lebensgewohnheiten ungenierter nachleben zu können.“ (10)

Foto: genee.org

Im November fuhr Elisabeth los. Leider sind die Briefe in jener Zeit von Kaiser Franz Joseph an Kaiserin Elisabeth nicht erhalten. Fünf Monate sollte der Aufenthalt nur dauern. Sechs Monate später kam sie zurück. Kaiser Franz Joseph fuhr nach Triest, um seine Elisabeth entgegenzunehmen. Die Menschen jubelten ihr zu. Man fuhr nach Schloss Laxenburg, wo das Paar hoffte, seinen geregelten Tagesablauf wieder aufnehmen zu können. Als Elisabeth zum ersten Cercle nach Wien zurückmusste, wurde sie wieder von heftigen Hustenanfällen geplagt. Sie suchte die Einsamkeit und wollte niemanden zu sich lassen.

Vier Tage später war klar, dass Elisabeth wieder ins Ausland musste. Diesmal nach Korfu. Elisabeth dachte, sie müsse sterben und verabschiedete sich theatralisch von ihrer Tante, die gleichzeitig ihre Schwiegermutter war. Sophie notierte: „Traurige Trennung von unserer armen Sisi, vielleicht fürs Leben. Sie weinte und war extrem bewegt und bat mich um Verzeihung für den Fall, daß sie für mich nicht so gewesen ist, wie sie es hätte sein sollen. Ich kann meinen Schmerz, den ich empfand, nicht ausdrücken, er zerriß mir mein Herz. Der Kinderfrau Leopoldine Nischer (Anmerkung: *1813, †1883) empfahl Sisi beim Abschied die Kinder an mit den Worten: „es wäre ja das einzige, was dem Kaiser bliebe!“ (11)

Erzherzog Ferdinand Maximilian, Foto: Wikimedia/Commons

Als Elisabeth von Laxenburg abfuhr, hätte man meinen können, ein Leichenwagen zöge vorbei. So betrübt und theatralisch war die Stimmung. Kaiser Franz Joseph begleitete sie selbstverständlich nach Triest, wo auch ihr Lieblingsschwager Erzherzog Ferdinand Maximilian auf sie wartete. Mit einer Gefolgschaft von dreiundreissig Personen stieg Kaiserin Elisabeth auf das Schiff. Doch schon auf der Überfahrt änderte sich schlagartig ihr Gemüt. Sie aß, lachte und war übermütig. In Wien verbreitete sich indes das Gerücht, die junge Kaiserin sei verstorben.

Im Juli beging Kaiser Franz Joseph einen folgenschweren Fehler.

Gräfin Marie Festetics, Hofdame, Foto: Wikimedia/Commons

Er übersandte als Botschafter Graf von Grünne. Der Inhalt des Gesprächs ist leider bis heute nicht überliefert. Es eskalierte allerdings derartig, dass Elisabeth nie wieder ein Wort mit Graf Grünne sprach. Einige Szenen aus dem Gespräch erzählte sie wohl später ihrer Hofdame und engen Vertrauten, Marie Gräfin Festetics (*20.10.1839, †17.4.1923). Von Betrug sei die Rede gewesen, von Maßregelungen in Richtung des Kaiserhauses und von Ratschlägen, die bei der jungen Kaiserin falsch ankamen. Gräfin Festetics schrieb am 12.4.1872 in Ofen in ihr Tagebuch: „Jetzt entsanken die Zügel seinem eisernen Griffe, er ist Oberstallmeister Seiner Majestät (Anmerkung: Graf von Grünne wurde nach dem verlorenen Italien Krieg vom Flügeladjutant zum Oberstallmeister „degradiert), ist noch wichtig genug. Eng verbündet mit Erzherzogin Sophie, ist er unter der Maske der größten Gutmütigkeit ein Feind der Kaiserin und dabei doch unter Ihrem „Charme“. Wie, warum, das weiß ich alles nicht. Ich kenne ja das Getriebe und Gewebe nicht, sage nur, was ich sehe und aus einzelnen Worten erhöre.“ (12)

Auch hier sind die Briefe zwischen dem Ehepaar nicht erhalten. Den ersten Brief, den ich finden konnte, war an seine Mutter Erzherzogin Sophie.

Helene und Max von Thurn und Taxis mit Kindern, Foto: Wikimedia/Commons

Wien, den 2. September 1861 Liebe Mama, erst heute komme ich dazu, Ihnen für Ihren lieben Brief vom 22.v.M. zu danken. …… Von Sisi habe ich Gottlob recht befriedigende Nachrichten. Sie hat sich über Helenes Ankunft sehr gefreut, ist recht heiter, fährt zu Wagen und zu Schiff und ißt über Andringen ihrer Schwester jetzt viel mehr Fleisch und trinkt mittags und abends Bier. Infolge der kühlen Witterung, die nach einem starken Gewitter auf in Korfu eingetreten ist, hat sie leider wieder mehr gehustet, allein der Arzt legt der Sache keine Bedeutung bei. Die lieben Kinder, die ich vorigen Mittwoch das letztemal besuchte, sind immer sehr wohl und heiter. Die Gesellschaft des Max Taxis (Anmerkung: Maximilian Thurn und Taxis (*28.9.1831, †26.6.1867), Helenes Ehemann), der seinen Aufenthalt, meinem Wunsche entsprechend, noch verlängert hat, ist mir sehr angenehm und erheiternd. … Ihr treuer Sohn Franz. (13)

In weiteren Briefen erzählte Franz Joseph, dass er die Kinder in Reichenau an der Rax besucht hätte und sich nach Sisi sehne, der es besser gehen soll. Außerdem ging er jagen und empfing allerlei Gäste.

Des Weiteren machte er sich auf den Weg nach Korfu, um seine „schwer erkrankte“ Frau zu besuchen. Er schrieb am 16.10.1861 folgenden Brief an seine Mutter: „Liebe Mama, nach einer herrlichen und vom ruhigen Wetter begünstigten Seereise bin ich glücklich in diesem irdischen Paradiese angekommen und habe Gottlob über meine Erwartung Erfreuliches gefunden. Sisi ist wirklich viel besser, besonders kräftiger und sieht sehr gut aus. Sie ist stärker geworden, ist wohl noch ein wenig aufgedunsen im Gesicht, hat aber meistens gute Farben; sie hustet sehr wenig und ohne Brustschmerz, und die Nerven sind viel ruhiger. Sie befolgt ein vortreffliches Regime, ißt dreimal des Tages viel Fleisch und trinkt Bier; Obst ißt sie gar nicht mehr. Auch geht sie viel zu Fuß, so wie das Wetter es erlaubt. Ich habe Sisi so wohl gefunden, daß ich mich entschlossen habe, sie für den Winter nach Venedig gehen zu lassen, so sie doch näher und innerhalb der Monarchie ist, wo ich sie leichter und öfter besuchen und wo sie auch die Kinder sehen kann, nach denen sie sich natürlich sehr sehnt. Sie ist in Venedig auch viel mehr vor der rauhen Luft geschützt und findet mehr Ansprache und geselligen Umgang und hofft auch, daß Charlotte sie manchmal besuchen wird. Wie glücklich ich über die Möglichkeit bin, Sisi näher zu haben, können Sie sich wohl denken, liebe Mama. ….. Sisi küßt Ihnen und dem lieben Papa die Hände, und indem ich ein Gleiches tue, bleibe ich Ihr treuer Sohn Franz. (14)

Karoline Freifrau von Welden „Wowo“, die Kinderfrau von Erzherzogin Gisel(l)a und Kronprinz Rudolf, Kaiserin Elisabeth, Foto: Nationalbibliothek

Der Umstand, dass seine Frau nun nach Venedig „durfte“, wurde baldigst durchgeführt. Doch die Kinder durften nicht auf Dauer nach Venedig. Erzherzogin Sophie hielt ihrem Sohn vor, dass Wasser sei schlecht für deren Gesundheit. Deshalb ließ Franz Joseph seiner Frau und den Kindern täglich frisches Wasser von Wien schicken. Voraussetzung der Besuche der Kinder war, dass Gräfin Esterházy diese nach Italien begleiten durfte. So hatte Sophie täglich Berichte über die Kinder und über ihre Schwiegertochter erhalten. Es kam wie es kommen musste. Sophie mischte wieder einmal kräftig über die ohnehin schon verachtete Gräfin Sophie Esterházy-Liechtenstein (*5.9.1798, †17.6.1869) mit.

Elisabeth hatte nun endlich ihren Kampfgeist wieder zurück. Sie setzte bei ihrem Gatten Kaiser Franz Joseph durch, dass dieser die verhasste Obersthofmeisterin und Spionin von Erzherzogin Sophie entließ. Ihrer Mutter Ludovika wurde die eigene Tochter immer peinlicher. Diese beklagte sich lautstark über den Umgang mit der armen Sophie Esterházy.

Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Eliabeth in der Gondola, Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth in der Gondola (Nahaufnahme), Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Kaiser Franz Joseph besuchte seine geliebte Engels Sisi zweimal in Venedig. Beim zweiten Mal nahm er den dreijährigen Kronprinz Rudolf mit. Doch auch hier kümmerte er sich weniger um seine „kranke“ Gemahlin, sondern um Paradenabnahmen und Truppeninspektionen. Das Verhältnis der Eheleute war mittlerweile auf ein eisiges Schweigen abgeflaut. Zu lange war Elisabeth nicht mehr in Wien, zu wenig Verständnis hatte der Kaiser für seine Frau.

Kaiserappartements, Museo Correr, Venedig, Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Vielleicht dämmerte es ihm bereits, dass sie mit ihren „vorgehaltenen“ Krankheiten nur ihren Willen durchsetzen wollte. Die Kaiserappartements in Venedig sind heute übrigens im Museum Correr öffentlich zugänglich. Und wer diese sieht, wird schnell wissen, warum sich Kaiserin Elisabeth sieben weitere Monate mit dem „Gesundwerden“ Zeit ließ.

Kaiserappartements, Museo Correr, Venedig, Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Erst im Mai 1862 traf Kaiserin Elisabeth in Reichenau an der Rax ein. Ohne Wien einen Besuch abzustatten, fuhr sie mit Dr. Heinrich Fischer (*1814, †1874), ihrem Leibarzt, nach Bad Kissingen. Der Hohn und Spott hätte nicht größer sein können. Kaiserin Elisabeth wurde verspottet, weil sie angeblich ihre schönsten Zähne in Kissingen verlor, Kaiser Franz Joseph wurde durch die Presse gejagt, weil er auf Geheiß seiner Frau den Backenbart abrasiert hatte, weil ihr dieser nicht gefiele. Tägliche Meldungen was Kaiserin Elisabeth trüge, inkl. Farbe des Sonnenschirms, wurden in den Zeitungen veröffentlicht. Daneben allerdings auch die Meldungen der Bankrotte, Selbstmorde und Arbeitslosigkeiten im Land. Die Kluft zwischen Adel und Volk, reich und arm, wurde immer größer.

Bad Kissingen, Foto: Wikimedia/Commons

Bereits im Juli erschienen die ersten positiven Zeitungsmeldungen: Der Kaiserin ginge es besser. Die ganze Familie besuchte Sisi in Kissingen. Nach Bad Kissingen verschanzte sie sich im Schloss Possenhofen und nahm vergnügt ihr Leben wieder auf. Sie war mit ihren Geschwistern zusammen, fast alle waren zu Besuch bei ihrer Mutter. Herzog Max (*4.12.1808, †15.11.1888) befahl Sisi, wieder nach Hause zu kehren. Doch Elisabeth weigerte sich, nach Bad Ischl zu fahren, da sich die Kaiserfamilie im Sommer immer dort aufhalten würde.

Graf Franz Folliot de Crenneville, Foto: Wikimedia/Commons

Graf Franz Folliot de Crenneville (*22.3.1815, †22.6.1888), Generaladjutant Seiner Majestät , war nach Possenhofen gekommen, um Elisabeth nach Ischl abzuholen. Als sie sich weiterhin strikt weigerte, notierte er in sein Tagebuch: „Oh die Weiber, die Weiber!!!! mit und ohne Krone, in Seide oder percale gekleidet haben Capricen und wenige sind ausgenommen.“ (15)

Am 11.8.1862 schrieb Franz Joseph an seine Mutter in Ischl: „Liebe Mama…… Von Sisi habe ich immer gute Nachrichten, so daß ich hoffe, daß sie recht bald wird zurückommen können. Sie war über Ludwigs (Anmerkung: Erzherzog Karl Ludwig (30.7.1833, †19.5.1896), Bruder von Kaiser Franz Joseph) in Possenhofen sehr erfreut. … Ihr treuer Sohn Franz“ (16)

Kurz vor dem Geburtstag Seiner Majestät fuhr Kaiserin Elisabeth nach Wien. Sie verließ im November 1860 die Hauptstadt und kehrte (circa) am 16.8.1862 erst wieder zurück. Fast zwei Jahre lang war sie unterwegs gewesen, um „Gesund“ zu werden. In der Zeit fehlte sie ihren Kindern und ihrem Land.

Erzherzog Karl Ludwig, Foto: Wikimedia/Commons

Kaiser Franz Joseph freute sich so derartig auf seine Frau, dass er ihr bis Freilassing entgegenfuhr, wo er sie feierlich übernahm. Die Lokomotiven wurden festlich geschmückt und an den Bahnhöfen waren bayrische und schwarzgelbe Fahnen gehisst. Am Bahnhof Hütteldorf sang ein Männergesangsverein, in Schönbrunn warteten die Trompeter „Jäger-Hornisten“ auf sie. Der Empfang glich der einer Braut.

Doch der Schein trog. Anstatt ihre Verwandtschaft in Schönbrunn freudig zu begrüßen, wirkte sie steif, tonlos und täuschte eine schwere Migräneattacke vor. Sie zog sich in ihre Appartements zurück und war für niemanden zu sprechen.

Sisi-Schloss in Reichenau an der Rax (ehemals Rudolfsvilla), Foto: sisi-schloss.at

Im Brief vom 25.8.1862 an seine Mutter, ist von all dem nicht die Rede. Entweder wollte Franz Joseph seine Mutter nicht beunruhigen, oder er verschloss wirklich die Augen vor der Tatsache. „Liebe Mama, …., denn neben den Geschäften mußte ich doch auch oft mit Sisi ausgehen, die sehr viel Bewegung macht, was ihrer Gesundheit sehr zuträglich ist. Dann nahmen die Eisenbahnfahrten nach Reichenau und wieder herein und eine Fahrt ins Lager auch viel Zeit in Anspruch. Wie glücklich ich bin, Sisi wieder bei mir zu haben und dadurch endlich nach langen Entbehren ein „zu Hause“ zu besitzen, brauche ich nicht erst zu sagen. Sisi ist Gottlob recht wohl, sieht verhältnismäßig gut aus, hat immer gute Farben, guten Appetit und macht sehr viel Bewegung, ohne Ermüdung zu fühlen. Nur die volle Gelenkigkeit in den Füßen ist noch nicht ganz hergestellt, aber auch dieses bessert sich von zu Tag. Ich bin sehr froh, daß sie jetzt in Reichenau noch die gute Gebirgsluft genießen kann, denn hier ist es noch nicht frisch genug und bei Sonnenschein zu heiß und drückend. Besonders die Tage, die wir gleich nach Sisis Ankunft mit den Kindern hier zubrachten, waren sehr heiß und es blies dabei ein sehr angreifender Scirocco. ….Wir sind am 18. früh mit Gackel (Anmerkung: Herzog Karl Theodor, Bruder von Kaiserin Elisabeth) nach Reichenau, um meinen Geburtstag dort zu feiern. In der folgenden Nacht verließ uns Gackel, um nach München zurückzukehren. Rudolphs Geburtstag wurde sehr feierlich begangen; am Vorabende eine Menge Bergfeuer und Musik. Am Morgen Musik, 101 Pöllerschüsse, Aufzug der Bergleute, Jäger, Holzknechte …… Der Empfang, den Sisi hier fand, war wirklich sehr herzlich und wohltuend.“ (17)

Doch die Kluft des Fernbleibens hatte tiefe Wunden hinterlassen. Elisabeth hatte sich entfremdet. Sie konnte Zeit ihres Lebens mit Gisela und Rudolf kein herzliches Verhältnis mehr aufbauen. Kaiser Franz Joseph betete seine Frau noch immer an und würde das noch im Greisenalter tun, verstand sie allerdings nicht mehr, bzw. hatte sie in Wirklichkeit nie verstanden.

Graf Andrássy von Csík-Szent-Király und Kraszna-Horka, Foto: Wikimedia/Commons

Die Briefe von Kaiser Franz Joseph an seinen „Geliebten Engel“, wie er jetzt schrieb, beginnen wieder 1866. Sie weilte in Ungarn und war zu dieser Zeit bereits in Gesellschaft von Julius „Gyula“ Graf Andrássy von Csík-Szent-Király und Kraszna-Horka (*3.3.1823, †18.2.1890). Kaiserin Elisabeth weilte Monate in Ungarn und schrieb unzählige Briefe. Einmal weckte man den Kaiser um 1.30 Uhr morgens, da ein Brief Ihrer Majestät eingelangt sei. Obwohl er sich freute, diesen erhalten zu haben, wollte er ab sofort nicht mehr geweckt werden. Der Eilbrief hatte also Banalitäten zum Inhalt. Ansonsten wurden die Briefe fordernder und immer konkreter nach einem Wiedersehen, dem sich Elisabeth wohl verweigerte. Sogar die Sehnsucht der Kinder dürfte sie kalt gelassen haben. Sie kam nicht zurück. Ab dem 18.7.1866 kann man die Schlußformel „Männchen“, „Mäneken“ und „Kleiner“ lesen, Letzteres wurde immer öfter und ab dann regelmäßig mit „Kl“ abgekürzt.

Wenn Kaiserin Elisabeth zurück kam, waren es immer nur wenige Tage. Am 4.8.1866 schrieb Kaiser Franz Joseph: „Schönbrunn, den 4.8.1866, ½ 6 Uhr Früh, Mein lieber Engel, Jetzt bin ich wieder mit meinem vielen Kummer allein und sehne mich nach Dir. Komme bald, wieder, mich zu besuchen, das heißt wenn es Deine Kräfte und Deine Gesundheit erlauben, denn, wenn Du auch recht bös und sekant warst, so habe ich Dich doch so unendlich lieb, daß ich ohne Dich nicht sein kann. Schone Dich nur recht und gebe beim Reiten acht, denn ich ängstige mich sehr…. Dich mit den Kindern umarmend, Dein Dich innigst liebender Kleiner“ (18)

Die Briefe mit ähnlichem Inhalt – mal kommt sie, um nach kurzer Zeit wieder zu gehen – ziehen sich bis 1867 hin. Manchmal setzt sie sich gegen Erzherzogin Sophie durch und nimmt die Kinder für eine Weile nach Ungarn mit.

Krönungszeremonie, Foto: Wikimedia/Commons

Kaiser Franz Joseph, Foto: billerantik.de

Kaiserin Elisabeth im Krönungskleid, Foto: austria-forum.org

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Der ungarische Ausgleich wurde am 8.7.1867 mit einer pompösen Krönungsfeierlichkeit gefeiert. Zehn Monate später sollte die letzte Kaisertochter geboren werden: Erzherzogin Marie Valérie (*22.4.1868, †6.9.1924). Der Wiener Hof ätzte, dass es Graf Andrássys Kind sei, was Elisabeth zu Ohren kam. Sollte es eine Möglichkeit der Versöhnung gegeben haben, hatte diese Kaiser Franz Joseph verspielt. Er stand ihr auch hier nicht bei und nahm das Getratsche nicht ernst. Elisabeth jedoch nahm sich dies sehr zu Herzen.

Doch gerade Marie Valérie, die in Wien „Die Einzige“ genannt wurde, war ihrem Vater äußerlich ähnlicher als alle anderen Kinder. Die Kindstaufe fand in der Ofener Burg unter großem Prunk statt. Als Taufpaten fungierten die Schwestern von Elisabeth: Gräfin Mathilde von Trani und Königin Marie von Neapel (*4.10.1841, †19.1.1925).

Stammbaum: Marie Festetics, Fotos: Wikimedia/Commons

Erzherzogin Marie Valérie, Kleinkind, Foto: Nationalbibliothek

Valérie wurde von ihrer Mutter abgöttisch geliebt, aber auch, wie heute ähnlich den Helikoptermüttern, kategorisch vor Allem abgeschirmt. In späten Jahren beklagte sie sich, dass sie ihren Vater im Grunde gar nicht kannte. Ein Familienleben, lernte sie erst mit ihrem Mann Franz Salvator kennen. In dieses band sie dann ihren alternden Vater, der ab 1898 Witwer war, massiv mit ein.
Das Kind der Beiden war wohl ein Aufflackern alter Gefühle und Liebe und die Glückseligkeit, dass Elisabeth in Ungarn den Ausgleich erzielt hatte. Seit 1866 versuchte sie ihren Mann davon zu überzeugen, dass dies die einzige Möglichkeit war.

Danach blieb der Kaiser wieder die meiste Zeit allein. Elisabeth blieb in Ungarn und zog ihre Tochter mit Hilfe des (unbeliebten) englischen Kindermädchens Mary „Minny“ Throckmorton auf (*1832, †11.12.1919) auf. Ab 1874 Jahren reiste Kaiserin Elisabeth öfter nach Irland und England, wo sie nicht nur die Habsburg-Monarchie brüskierte, sondern auch Queen Victoria. 1879 überwarf sie sich mit ihrer Schwester Königin Marie von Neapel und sprach nie wieder ein Wort mit ihr. Zu Kronprinz Rudolf hatte Elisabeth sowieso ein schwer angespanntes Verhältnis; als sich dieser Maries Gerüchten um eine Affäre mit Bay Middleton (*16.4.1846, †9.4.1892) (den Bericht könnt ihr hier nachlesen) anschloss, überwarf sie sich eine zeitlang auch mit ihrem Sohn.

Wer indes glaubt, dass Kaiser Franz Joseph Tag und Nacht allein in Wien in Schloss Schönbrunn oder Hofburg vor sich hin tristeste, irrt. Er fuhr genauso in der Weltgeschichte herum, wie Kaiserin Elisabeth selbst. An Bord des Donaudampfschiffes „Sophie“ fuhr er nach Bazias um von dort nach Constantinople zu gelangen. Er wohnte im Palais Impérial de Bechiktach. Von dort schrieb er Unmengen an Briefen und erhielt wiederum Telegramme von Kaiserin Elisabeth. Im November 1869 weilte er in Athen und passierte mit dem Schiff „Greiff“ Rhodos und Zypern, um nach Jerusalem zu fahren, wo er am 11.11.1869 ankam. Er schrieb seitenweise Reiseberichte, von einem Sektionschef Hofmann, der nicht reiten könne und prompt vom Pferd fiel und sich den Arm brach usw. Von Jerusalem ging es nach Cairo und nach Alexandria.

Am 30.11.1869 schrieb Kaiser Franz Joseph an seine Sisi: „Am Greif, Hafen von Corfu den 30. Novbr., 2 Uhr Nachtmittag ….. In 2 Stunden geht hier der Lloyd Schnelldampfer durch und so expedire ich mit demselben den Kurier, der Dir diesen Brief noch einigen Stunden vor meinem Eintreffen in Triest überbringen kann. Ich kann nicht vor der Nacht vom 2. zum 3. oder am 3. in der Früh dort eintreffen und so bitte ich Dich recht schön, lieber Engel, mich so lange es geht, im Bett zu erwarten, denn das ist doch das schönste Wiedersehen nach so langer Zeit. Etwas trauriges hat dieses Wiedersehen bei dem Gedanken, daß es für so kurze Zeit ist und ich dann wieder so lang ohne Dich, allein bleiben muß. Es wird eine recht harte Zeit in Wien werden! In der Hoffnung Dich baldigst wirklich umarmen und küssen zu können, bleibe ich Dein, Dich innigst liebender Kl“ (19)

Erzherzog Franz Karl, Kaiser Franz Joseph, Kaiserin Elisabeth, Erzherzogin Gisela, Kronprinz Rudolf vor dem Sarg von Erzherzogin Sophie, Hofkapelle 1872, Foto: austria-forum.org

Am 28.5.1872 starb Erzherzogin Sophie. Kaiserin Elisabeth weilte zu dieser Zeit gerade in Wien und eilte zwischen Hofburg und Schloss Schönbrunn, wo Valérie krank darnieder lag, hin und her. Ausgerechnet, als sie sich gerade vom Krankenbett der Schwiegermutter erhob, um nach Schönbrunn zu eilen, erhielt sie nach ihrer Ankunft ein Telegramm. Marie Festetics überreichte ihr dies. Mit Windeseile jagte sie in der Kutsche zurück zur Hofburg: „Die Kaiserin war furchtbar aufgeregt und ich hatte eine Todesangst, die Erzherzogin könnte sterben und wie die Menschen sind, hätten sie noch gesagt, die Kaiserin hätte es zu Fleiß gethan.“ (20)

Leider ist aus dieser Zeit aus den Briefen nichts zu erfahren, da diese von 1869 – 1874 nicht erhalten (oder veröffentlicht) sind. 1874 begann die Reise nach St. Petersburg, wo er ebenso viel berichtete, wie zuvor: über Bälle, den schönen Damen, den Zar usw.

Schlafgemach (Bett nicht Original!) in den Kaiserappartements, Museo Correr, Venedig, Foto: sternenkaiserin.com – Marie

1875 befand sich Franz Joseph auf dem Weg nach Venedig. Von dort schrieb er: „Venedig, den 6. April 1875, ½ 8 Uhr Früh …. Ich wohne in Deinen Zimmern, schlafe in unserem ersten Schlafzimmer und schreibe jetzt in Deinem späteren blauen Schlafzimmer. Der Empfang hier war außerordentlich schön, selbst herzlich und Alles ist vortrefflich arrangirt. Der König ist unendlich freundlich, die Kronprinzessin charmant, hübsch, sehr aimable, ganz unglaublich élègant, hat besonders hübsche Füsse …. Dich mit den Kindern umarmend, Dein Kl (21)

Auguste von Bayern, Foto: Wikimedia/Commons

Danach fuhr er von Pola nach Sebenico und Pago und dann weiter nach Spalato, wo er Sisi den berühmten Honig schicken ließ. Im Gegenzug bedankte er sich für den übersandten Zwieback. Er schrieb auch mehrmals über Gisela, die gerade schwanger war und die Nachricht der Niederkunft nicht abwarten könne. (Anmerkung: 2te Enkelin Auguste kam am 28.4.1875 zur Welt; †25.6.1964). Von Spalato ging es nach Metkovic, Ragusa und Cattaro. Danach enden die Briefe leider wieder und es geht erst 1886 weiter.

Doch so einsam, wie man Kaiser Franz Joseph immer gerne sieht, war er nicht. Seine Affären wurden intensiver und fanden immer mehr in unmittelbarer Nähe statt. Er quartierte zuerst seine Geliebte Anna Nahowski (*1860, †23.3.1931), später dann sogar Katharina Schratt in der Nähe von Schönbrunn ein. Näheres zu seinen Affären erläutere ich hier.

Dr. Hermann Widerhofer, Foto: Wikimedia/Commons

Katharina Schratt, Foto: habsburger.net

1885 führte Kaiserin Elisabeth dem Kaiser Katharina Schratt zu. Mittlerweile tat ihr ihr Mann sogar schon leid. Für sie war die Ehe zu diesem Zeitpunkt schon seit Jahren beendet.

Den ersten Brief den man nach 1875 findet, ist vom 30.6.1886 datiert: „Schönbrunn den 30.Juni 1886, 4 Uhr Früh Édes, szerettet lelkem (Anmerkung: Meine süße, geliebte Seele) …. Gott lob tretet Ihr also Morgen endlich die Rückreise in die Heimath an und dieser Brief wird Dich bereits in Gastein erwarten. Wie ich mich auf das Wiedersehen freue, kannst Du Dir denken. Bitte vergesse nur nicht dafür zu sorgen, daß ich Sonntag eine Messe bekomme, wo möglich nicht vor 9 Uhr. Gestern war Wiederhofer (Anmerkung: Dr. Hermann Widerhofer (*24.3.1832, †28.7.1901), Kinderarzt bei Kronprinz Rudolf und Leibarzt von Erzherzogin Marie Valerie) (Anmerkung: Kaiser Franz Joseph schrieb ihn mit „ie“; korrekt ist aber nur „i“) um mir wegen Mondel (Anmerkung: Generaladjutant Friedrich Freiherr von Mondel (*22.9.1821, †18.12.1886; zu dieser Zeit bereits schwer krank) zu berichten und bei dieser Gelegenheit sagte er mir, daß Du Dich während der Kur vor Allem vor Verkühlungen in Acht nehmen mußt und keine zu anstrengenden Fußmärsche machen sollst, auch ja die Bäder nicht übertreiben …… Dich von ganzem Herzen umarmend, Dein Kl“ (22)

Friedrich Freiherr von Mondel, Foto: oldthing.de

Leider enden die Briefe wieder mit dem 6.11.1889, wo sich Kaiser Franz Joseph in Gödöllö befand, Kaiserin Elisabeth aber auf Korfu weilte. Zu Rudolfs Tod findet man auch hier nichts. Der erste Brief ist wieder vom 24.9.1890 datiert. Erzherzogin Marie Valerie ist mit ihrem Erzherzog Franz Salvator (*21.8.1866, †20.4.1939) verheiratet und wohnte in Schloss Lichtenegg in Wels, Oberösterreich. Und so erzählte er immer weiter, wen er traf, wo er sich gerade befand (sogar Schloss Possenhofen besuchte er) und was er gerade tat. Als Nachsatz nach seiner Abschiedsklausel, kann man öfters „Die Freundin küßt deine Hände“ lesen (z.B. Brief vom 23.4.1891). Mit Freundin ist natürlich Katharina Schratt (*11.9.1853, †17.4.1940) gemeint.

Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth auf Cap Martin, 1894 Foto: Nationalbibliothek

Danach gehen die Briefe ohne gröbere Unterbrechung bis 1898 weiter. 1895 weilte Kaiserin Elisabeth in Cap Martin, er fragte, ob Sisi wüsste, wann Gackel mitsamt der Familie an die Riviera käme usw. Die Briefe aus 1895 sind, soweit ich das herauslesen kann, vollständig erhalten. Es wird viel über Marie Valerie, Gisela, Leopold, die Kinder der beiden und deren Befindlichkeiten gesprochen; übers Zahnen der Kleinen, über Essprobleme der kleinen Ella usw. Das alles aufzuzählen würde noch mehr Seiten füllen. Er bedankte sich sogar einmal, als Sisi ihm „mit dem weißen Schirme gewunken habe.“

Es wird über gemeinsame Bekannte getratscht, welches Paar wann geheiratet habe und wer mit wem eine Liaison unterhält. Telegramme über plötzlich Verstorbene erreichen den Kaiser und gegenseitig wird Beileid bekundet. Die Briefe der letzten Jahre lesen sich wie eine Brieffreundschaft zweier Unbekannter. Wenig Persönliches und noch weniger Gefühlvolles, bis auf die übliche Abschiedsklausel „Dich in Liebe und Sehnsucht umarmend, Dein Kl“.

Kaiser Franz Joseph, mit seinen Enkeln, den Kindern der Erzherzogin Marie Valerie, Franz Karl, Hubert Salvator und Elisabeth, Foto: Nationalbibliothek

Auch die Briefe 1896/7 beinhalten Selbiges wie 1898. Kronprinz Rudolf kommt nicht einmal mehr vor. Hie und da fällt der Name Stephanie, Franz Ferdinand wird bereits öfter erwähnt. Am Anfang des Jahres 1898 befindet sich Kaiserin Elisabeth in Frankreich, genau gesagt in Marseille, um dann nach Nizza weiterzufahren. Kaiser Franz Joseph befand sich zwischenzeitlich in Eisenerz. Auch hier dürften die Briefe vollständig sein. Er berichtet über Marie Valerie, die sich höchster Gesundheit erfreue und bestens aussehe, philosophiert über Theaterstücke, wie müde er manchmal sei und über allerlei Familienmitglieder. Am 24.8.1898 war Kaiser Franz Joseph in Ischl und erwartete voller Ungeduld die Ankunft seiner Frau, welche für kurze Zeit blieb, um am 27.8.1898 wieder nach Nauheim abzufahren.

Erzherzogin Sophie und Erzherzog Franz Karl mit Familie Familie Kaiser Franz Joseph mit Kaiserin Elisabeth, Rudolf und Gisela, Erzherzog Maximilian mit Erzherzogin Charlotte, Erzherzog Karl Ludwig, Erzherzog Ludwig Viktor). Fotografie von Ludwig Angerer, 1860, Foto: Wikimedia/Commons

In vierundvierzig Ehejahren ließ sich Kaiserin Elisabeth nicht ein einziges Mal mit ihrem Mann und den Kindern ablichten. Es existiert eine einzige Fotoaufnahme, auf der Kaiserin Elisabeth mit den Söhnen von Erzherzogin Sophie und Erzherzog Franz Karl zu sehen ist. Ansonsten lehnte sie solche Fotos kategorisch ab. Sämtliche Lithografien oder gemalte Bilder sind der reinen Phantasie der Lithografen oder Maler entsprungen. Kaiser Franz Joseph hingegen posierte mehrmals mit seinen Kindern; vor allem aber als Opa mit seinen Enkeln.

gesamte Familie, 1888, gezeichnet, Foto: billerantik.de

Sisi erscheint als Engel Kaiser Franz Joseph, Foto: Wikimedia/Commons

Den allerletzten Brief, den Kaiser Franz Joseph an Kaiserin Elisabeth schrieb, sollte diese niemals mehr erhalten. Ich schreibe ihn hier komplett für euch ab.

Anmerkungen gibt es vorab von mir:
Gräfin Sztáray = letzte Hofdame von Kaiserin Elisabeth – Irma Gräfin von Sztáray (*10.7.1863, †3.9.1940)
Graf Welsersheimb = Rudolf Graf Welser von Welsersheimb  (*1.3.1842, †25.10.1926)
Rudi Liechtenstein = Rudolf von und zu Liechtenstein, Obersthofmeister (*18.4.1838 – †15.10.1908)
voiture = Auto (?)
Isten veled szeretet agylaom = Adieu, schöner süßer Engel

Schönbrunn den 10. Septbr. 1898 

Édes szeretett lelkem, 

Da ich Heute in Schönbrunn bleibe und daher meine freie Zeit habe, so will ich doch noch einige Zeilen an Dich richten, um dir beiligenden Brief Valéries, den ich Gestern erhielt zu senden und Dir für Deinen, an sie gerichteten Brief vom 4., der ja auch für mich bestimmt war, innigst zu danken. Gleichzeitig schickt mir Valérie ein kurzes Schreiben der Gräfin Sztáray, auch vom 4., welches, obwohl eigentlich nur ein Namenstag Gratulations Brief, doch auch günstiges über Dein Befinden enthält. Sehr erfreut hat mich die bessere Stimmung, die Deinen Brief durchweht und Deine Zufriedenheit mit dem Wetter, der Luft und Deiner Wohnung sammt Terrasse, welche einen wunderbaren Ausblick auf Berge und See gewähren muß. Daß Du dennoch eine Art Heimweh nach unserer lieben Villa Hermes gefühlt hast, hat mich gerührt. Gestern Nachmittag war ich wieder dort und ging in der Nähe der Villa spazieren. Der Abend war herbstlich, aber sehr schön, der ganze gestrige Tag wolkenlos; auch Heute ist es schön und kühl, aber der Barometer fallt, was mich für die Tátra fürchten laßt. Gestern hörte ich einen Hirsch zweimal melden. Wie Nando Gestern aus Gödöllö telegraphirte, melden dort die Hirsche wegen großer Trockenheit noch nicht und es gelang ihm in der ganzen Zeit, wegen wechselndem Winde, erst einen schwachen 10 Ender am Ansitze zu erlegen, der einzige Schuß den er bis jetzt machte. Von der Freundin erhielt ich Gestern ein Telegramm von Ferleiten 6 Uhr 10 M. Nachmittag. Sie war dort vom Glocknerhause angekommen und wollte noch Gestern nach Zell am See fahren, wo sie gewiß spät eingetroffen sein wird. Warum sie ihre Gebirgstour so gehetzt und mit so starken Tagesleistungen gemacht hat, ist mir nicht klar. 

Ich bin Gestern um 8 Uhr in die Stadt gefahren, wo ich bis 1/2 3 Uhr geblieben bin und Thun, FZM. Graf Welsersheimb und Rudi Liechtenstein gesprochen habe. Um 3 Uhr habe ich hier allein gespeist und Abends erfreute ich mich an der guten Milch aus deiner Meierei. Heute bleibe ich hier und um 1/2 9 Uhr Abends reise ich 
voiture, voiture siehe Oben 
vom Staatsbahnhofe ab. 
Isten veled szeretet agylaom. Dich vom ganzen Herzen umarmend, 
Dein 
Kl (23)

Als am 10.9.1898 Kaiserin Elisabeth starb (den Bericht findet ihr hier) rief er aus: „Niemand weiß, was diese Frau mir gewesen ist!“ (24)

~ Marie ~

Original-Kuverts von Kaiserin Elisabeth an Kaiser Franz Joseph, Kuverts teilweise mit geprägtem Schriftzug „Elisabeth“ und Kaiserkrone bzw. Siegel mit Siegellack, Absender teilweise aus Ischl, Meran, Combermere Abbey, Whitchurch, Shropshire,; das Relief aus Gips stammt von einem Sterbemonument, das nie verwirklicht wurde (R. Weigl 1902), Foto: Dorotheum Wien

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Rechtliche Hinweise:

Bildrechte: sternenkaiserin.com – Maria José, sternenkaiserin.com – Marie, Dorotheum Wien, geo.de, austria-forum.org, Nationalbibliothek, roteskreuz.at, sisi-schloss.at, billerantik.de, habsburger.net


Stammbaum: Gestaltung Marie Festetics, Bilder Wikimedia/Commons


Literarische Hinweise:

1 – S. 157, 2 – S 158/9
Ingrid Haslinger
Erzherzogin Sophie – Eine Biografie nach den persönlichen Aufzeichnungen der Mutter Kaiser Franz Josephs
Residenz Verlag, 2016, 1. Auflage

3 – S 313/4
Martha Schad
Marie Valérie von Österreich – Das Tagebuch der Lieblingstochter von Kaiserin Elisabeth
Piper Verlag, 7. Auflage 2013

4 – S. 124/5, 8 – S 130, 9 – S 142, 10 S. 142/3, 11 – S. 150/1, 15 – S 164, 20 – 294
Brigitte Hamann
Elisabeth – Kaiserin wider Willen
Piper Verlag, 8. Auflage, 2017

5 – S. 9/10, 6 – S 13/14, 7 – S 31/2, 18 – S 55/6, 19 – S. 148/9, 21 – 158, 22 – 185,
Georg Nostitz-Rieneck
Briefe Kaiser Franz Josephs an Kaiserin Elisabeth 1859 – 1898, Band I (Nur noch antiquarisch erhältlich)
Herold 1966, 1. Auflage

13 – S 304, 14 – S 308/9, 16 – S 311/2, 17 – S. 313/4
Dr. Franz Schnürer
Briefe Kaiser Franz Josephs an seine Mutter (Nur noch antiquarisch erhältlich)
Universitätsdruckerei München, 1930

12 – S 60
Gudula Walterskirchen und Beatrix Meyer
Das Tagebuch der Gräfin Marie Festetics – Kaiserin Elisabeths intimste Freundin
Residenz Verlag, 3. Auflage, 2014

24 – 458
Georg Nostitz-Rieneck
Briefe Kaiser Franz Josephs an Kaiserin Elisabeth 1859 – 1898, Band II (Nur noch antiquarisch erhältlich)
Herold 1966, 1. Auflage

24 – S. 40
Eugen Ketterl
Der Alte Kaiser wie nur Einer ihn sah
Fritz Molden Verlag, 1980, 1. Auflage

Träume und Gedichte August 2018

J’ai dit à mon cœur, à mon faible cœur :
N’est-ce point assez d’aimer sa maîtresse ?
Et ne vois-tu pas que changer sans cesse,
C’est perdre en désirs le temps du bonheur ?
Il m’a répondu : Ce n’est point assez,
Ce n’est point assez d’aimer sa maîtresse ;
Et ne vois-tu pas que changer sans cesse
Nous rend doux et chers les plaisirs passés ?
J’ai dit à mon cœur, à mon faible cœur :
N’est-ce point assez de tant de tristesse ?
Et ne vois-tu pas que changer sans cesse,
C’est à chaque pas trouver la douleur ?
Il m’a répondu : Ce n’est point assez,
Ce n’est point assez de tant de tristesse ;
Et ne vois-tu pas que changer sans cesse
Nous rend doux et chers les chagrins passés ?
Alfred de Musset
Vielen lieben Dank an Schloss Totzenbach
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Porque te tengo y no
porque te pienso
porque la noche está de ojos abiertos
porque la noche pasa y digo amor
porque has venido a recoger tu imagen
y eres mejor que todas tus imágenes
porque eres linda desde el pie hasta el alma
porque eres buena desde el alma a mí
porque te escondes dulce en el orgullo
pequeña y dulce
corazón coraza
porque eres mía
porque no eres mía
porque te miro y muero
y peor que muero
si no te miro amor
si no te miro
porque tú siempre existes dondequiera
pero existes mejor donde te quiero
porque tu boca es sangre
y tienes frío
tengo que amarte amor
tengo que amarte
aunque esta herida duela como dos
aunque te busque y no te encuentre
y aunque
la noche pase y yo te tenga
y no.

Mario Benedetti

Vielen lieben Dank an Schloss Fuschl, Resort & Spa
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


 

I could have danced all night
I could have danced all night
And still have begged for more
I could have spread my wings
And done a thousand things
I’ve never done before
I’ll never know ahat made it so exciting
Why all at once my heart took flight
I only know when he began to dance with me
I could have danced, danced, danced all night
Alan Jay Lerner / Frederick Loewe
My fair Lady Musical

Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Im Zuge der „Sisi Filmnacht“ im Schloss Eckartsau, konnte Jenni unsere Sternenkaiserin ganz persönlich treffen.

Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Unsere Sternenkaiserin war das Highlight der Sisi Filmnacht im Schloss Eckartsau. Gezeigt wurden Filmkleider aus der Mini-Serie „Sisi“ mit Cristiana Capotondi.
Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau
Video: sternenkaiserin.com – Marie


Unsere Sternenkaiserin war das Highlight der Sisi Filmnacht im Schloss Eckartsau. Gezeigt wurden Filmkleider aus der Mini-Serie „Sisi“ mit Cristiana Capotondi.

Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Unsere Sternenkaiserin war das Highlight der Sisi Filmnacht im Schloss Eckartsau. Gezeigt wurden Filmkleider aus der Mini-Serie „Sisi“ mit Cristiana Capotondi.
DANKE der VBW – Vereinigte Bühnen Wien für die Erlaubnis zur Verwendung des Liedes!
DANKE an die AKM für die Rechte!!

Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau.


Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Meet & Greet im Schloss Eckartsau zur „Sisi“-Filmnacht mit Jenni H.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi Filmführung im Schloss Eckartsau – unsere Sternenkaiserin im 1. Filmkleid

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Unsere Sternenkaiserin iiim 2. Filmkleid der Mini-Serie „Sisi“ von Xaver Schwarzenberger im Schloss Eckartsau zur Sisi-Filmnacht

Foto: Altmann

mit Elisabeth Sandfort vom Schloss Eckartsau

Foto: Altmann

Foto: Sternenkaiserin.com – Marie


DAS Kleid der Kleider – Höhepunkt der Sisi Filmnacht im Schloss Eckartsau

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

 

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sei gepriesen für deine hohen Berge
Sei gepriesen für Feld und Wald und Täler
Sei geprisen für deiner Bäume Schatten
Sei gepriesen, denn du bist wunderbar, Herr
Laudato si, o-mi Signore
Laudato si, o-mi Signore
Laudato si, o-mi Signore
Laudato si, o-mi Signore

Franz von Assisi
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


O komm mit mir aus dem Gewühl der Menge,
Aus Rauch und Qualm und tobendem Gedränge,
Zum stillen Wald,
Dort wo die Wipfel sanfte Grüße tauschen,
Und aus der Zweige sanft bewegtem Rauschen
Ein Liedchen schallt.
Dort zu dem Quell, der durch die Felsen gleitet
Und dann zum Teich die klaren Wasser breitet,
Führ ich dich hin.
In seinem Spiegel schau die stolzen Bäume
Und weiße Wolken, die wie sanfte Träume
Vorüberziehn.
Dort laß uns lauschen auf der Quelle Tropfen
Und auf der Spechte weit entferntes Klopfen,
Mit uns allein.
Dort wollen wir die laute Welt vergessen,
An unsrem Herzschlag nur die Stunden messen
Und glücklich sein!

Heinrich Seidel

Vielen lieben Dank an unser „Totzi“ – Wasserschloss Totzenbach
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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Katzen, diese Wesen, haben die unmenschliche Geduld der Erde; das ist ein Jahr, was für den Menschen nur eine Sekunde.
Christian Morgenstern

Vielen lieben Dank an den Schlosspark Laxenburg
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Frag den Abendwind, wo das Glück beginnt
Aber frage nicht, woran es manchmal zerbricht
Frag den Silbermond, wo die Liebe wohnt
Doch wann sie zerbricht, das frage nicht
Märchen sind so wunderschön weil die Kinder sie verstehen
Und der Prinz am Ende doch, den bösen Drachen stets besiegt
Wer den Regenbogen fand der am hohen Himmel stand
Der allein weiß wo der schönste Schatz der Welt begraben liegt
Immer bricht der Sommerwind, Blüten wie ein kleines Kind
Das mit seinem schönsten Spielzeug, nichts mehr anzufangen weiß
Alle Straßen sind so grau, doch die Welt dreht sich im Kreis
Immer werden Sterne blind wenn neu ein junger Tag beginnt
Frag den Abendwind, wo das Glück beginnt
Aber frage nicht, woran es manchmal zerbricht
Frag den Silbermond, wo die Liebe wohnt
Doch wann sie zerbricht, das frage nicht
Song: Frag den Abendwind
Text + Musik: Fred Gordini + Joachim Relin
Interpretin: François Hardy

Vielen lieben Dank an Schloss Fuschl Resort & Spa
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


O Liebe, deine Gedanken
Sind höher als Himmelshöh!
O Liebe, deine Gedanken
Sind tiefer als die See!
O Liebe, deine Gedanken
Sind schneller als der Wind,
Und leuchtender viel tausendmal,
Als Sonnenstrahlen sind.

Julius Sturm

Vielen lieben Dank an unser „Totzi“ – Wasserschloss Totzenbach
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Die Amsel lockt, die Hasel stäubt,
Im Erdengrund es heimlich treibt,
Nicht lang, der gelbe Krokus blüht,
Nicht lang, und bald die Rose glüht;
Bald wogt in heißer Luft das Korn,
Im Neste zirpt’s, im Heckendorn;
Es rauscht und braust das Waldesgrün,
Von Berg und Tal die Schatten fliehn;
Und hingestreckt auf blumiger Au
Senk ich den Blick ins Himmelsblau,
Und frei von Schwere wird die Brust,
Wie ist die Welt voll Lieb und Lust!
Heinrich Steinhausen

Vielen lieben Dank an das Wasserschloss Laudon
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Nun ist der Abend kommen,
Die Sterne sind entglommen,
Die Straßen schlummern mählig ein.
Abwerf‘ ich all‘ mein Mühen
Und laß in mir erblühen
Der Liebe Sehnsucht ganz allein.
Rings grüßen von den Zweigen
Die Vögel und es neigen
Sich flüsternd Busch und Blume mir;
So festlich ist mein Wesen,
Sie mögen leicht es lesen,
Wie meine Seele fliegt zu Dir.
Die Kinder, die am Wege
Sich tummeln durch’s Gehege,
Sie reichen lächelnd mir die Hand.
Die Winde, die da wehen,
Die Wolken, die da gehen,
Sie knüpfen mir ein rosig Band.
Wie weit seid ihr entschwunden,
Ihr sorgenschweren Stunden,
Wie fern, wie fern liegt Kampf und Streit;
Die Welt ist so voll Frieden,
Als läg‘ sie abgeschieden –
Ein See in grüner Einsamkeit.
Nun steh‘ ich an dem Hause,
Vor meines Glückes Klause,
Und meiner Freuden Inbrunst wird Gebet;
Laß jedes Herz hieniede
Durch Liebe finden Frieden,
Du göttlich Feuer, das die Welt durchweht.

Wilhelm Arent

Vielen lieben Dank an das Renaissanceschloss Greillenstein für die Einladung.
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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Für dich
fang ich den Sommer ein,
den Rosenduft,
des Himmels Blau,
und all die bunten Farben.
Das Lied der Amsel
und der Unken Ruf,
das Plätschern auch
des kleinen Bachs,
den hellen Mond,
die laue Nacht
der süßen Worte
mit Sternenglanz
und heißen Küssen,
und auch die warme Sonne.
Wenn später dann
der kalte Wind
weht durch dein Haus,
erinnre dich
an mein Geschenk
und deine Sommerliebe.

Regina Hesse

Vielen lieben Dank an Schloss Ruegers
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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Abschiednehmend im fallenden Tag,
Mag sich noch einmal im Gartenraum
Zeigen beim lallenden Vogelschlag
Lila leuchtend der blühende Baum.
Und einer Wolke milchiger Schaum
Überklettert den dämmernden Tag.
Es schmilzt die Sonne am Feldersaum.
Wieder starb heute ein Sehnsuchtstag.

Max Dauthendey

Vielen lieben Dank an das Renaissanceschloss Greillenstein für die Einladung.
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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Endlich zu Hause, Marie. Raus aus den Zwängen, den Pflichten und Erwartungen. Weg von Tante Sophie, den Hofnarren die der Kaiser Adjutanten und Minister nennt. Raus aus dem engen Korsett des Spanischen Hofzeremoniells und rein ins Leben. Ich bin Frei!“
„Majestät, ich freue mich mit Ihnen den restlichen Sommer in Possenhofen verbringen zu dürfen.“

~ Marie ~

Vielen lieben Dank Schloss Fuschl Resort & Spa
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein,
Langen
Und bangen
In schwebender Pein,
Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt;
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.
Johann Wolfgang von Goethe
Vielen lieben Dank Schloss Ruegers
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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Ludwig, was hältst du davon, wenn wir auf deine Insel fahren? Auch wenn die Rosen nicht mehr blühen, ist die Idylle und die Ruhe ein sanftes Ruheskissen für die Seele.
Marie, ich möchte, dass du uns begleitest. Nimm den Heine mit, ich möchte Ludwig ein paar Gedichte zeigen.“
„Jawohl Majestät, sehr gerne.“

~ Marie ~

Vielen lieben Dank an Schloss Fuschl Resort & Spa
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


„Müssen wir wirklich zurück, Ludwig? Ich möchte nicht mehr zur steifen Wiener Gesellschaft. Du musst an deinen Schreibtisch und bist wieder mit Regierungsgeschäften eingebunden. Ach Ludwig, ich möchte frei wie eine Möwe sein.“
„Und ich wie ein Adler.“
„Majestät, bitte. Der Kaiser ist nach Possenhofen gekommen, Sie müssen bald nach Bad Ischl fahren.“
~ Marie ~
Vielen lieben Dank an Schloss Fuschl Resort & Spa
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Mensch! Ich bin die Wärme
Deines Hauses in kalten Winter-
nächten – der schirmende Schatten,
wenn des Sommers Sonne brennt.
Ich bin der Dachstuhl Deines Hauses,
das Brett Deines Tisches. Ich
bin das Bett in dem Du schläfst und
das Holz, aus dem Du Deine Schiffe
baust. Ich bin der Stiel Deiner Haue,
die Tür Deiner Hütte. Ich bin
das Holz Deiner Wiege und
Deines Sarges. Ich bin das Brot
der Güte, die Blume der Schönheit.
Erhöre mein Gebet : Zerstöre mich nicht!
Gebet des Waldes
Unbekannt
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Fern von Gottes Herzen,
Ihrem Heimatland,
Ist die Seele einsam
An die Welt gebannt.
Ein geheimes trauern
Winkt ihr himmelwärts,
Doch ihr fehlt Verständnis
Für den eignen Schmerz.
Bis das Lied des Himmels,
Bis sich niedersenkt
Liebe – und die Sehnsucht
Nach der Heimat lenkt.
Liebe ist die Seele,
Was dem Alpenkind
Der verlornen Berge
Ferne Lieder sind.
Darum ist der Seele,
Einz’ge Ruhefrist,
Wenn sie ruht, wo einzig
Ihre Heimat ist.
Moritz Hartmann
Vielen lieben Dank an unser „Totzi“ – Wasserschloss Totzenbach
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Manche Leute mögen nur keine Hunde, weil diese sich nicht von ihrer falschen Freundlichkeit blenden lassen. Weil Hinterhältigkeit stinkt, und Hunde haben eine gute Nase…
Brigitte Trinkle
Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau für die wundervolle Einladung.
Vielen lieben Dank an Alice, das süßeste Hundebaby ever und ihre Besitzerin Caro.
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


„Marie, weißt du wo meine schwarze Perlenkette ist? Minnerl findet sie nicht und ich möchte diese Kette bei mir haben.“
Majestät, sie ist in der Schatulle mit dem Adler drauf, die Ihnen König Ludwig mit samt den Perlen zukommen ließ. In dieser Schublade hinten links.“

~ Marie ~

Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


„Komm Marie, wir müssen packen. Trödel nicht herum.“
„Jawohl, Majestät.“

~ Marie ~

Vielen lieben Dank an Wasserschloss Laudon
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Ich möchte keinen Schnee im Sommer,
keine Sonne in der Nacht.
Ich möchte keine Rosen im Winter
und keine Sterne am Tag.
Ich möchte nicht meinen Schatten verlieren
und auch kein Schloß besitzen.
Nicht Unmögliches will ich.
Mich drängt es weder nach der Venus
noch zum Mars.
Alles, was ich will, ist
bei dir sein.

Peter Hohl

Vielen lieben Dank an Schloss Wallsee für die Einladung.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Mamili, ich habs nicht mehr ausgehalten in Ischl. Ich ertrage die vielen Männer rund um den Kaiser nicht. Sie starren und reden die ganze Zeit wirr.“
Sisi
Vielen lieben Dank an Schloss Fuschl Resort & Spa
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


I feel pretty
Oh, so pretty
I feel pretty and witty and bright!
And I pity
Any girl who isn’t me tonight
I feel charming
Oh, so charming
It’s alarming how charming I feel!
And so pretty
That I hardly can believe I’m real
See the pretty girl in that mirror there
Who can that attractive girl be?
Such a pretty face
Such a pretty dress
Such a pretty smile
Such a pretty me!
I feel stunning
And entrancing
Feel like running and dancing for joy
For I’m loved
By a pretty wonderful boy!
Leonard Bernstein & Stephen Sondheim
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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Der Sommer, der Sommer,
Das ist die schönste Zeit:
Wir ziehen in die Wälder
Und durch die Au’n und Felder
Voll Lust und Fröhlichkeit.
Der Sommer, der Sommer,
Der schenkt uns Freuden viel:
Wir jagen dann und springen
Nach bunten Schmetterlingen
Und spielen manches Spiel.
Der Sommer, der Sommer,
Der schenkt uns manchen Fund:
Erdbeeren wir uns suchen
Im Schatten hoher Buchen
Und laben Herz und Mund.
Der Sommer, der Sommer,
Der heisst uns lustig sein:
Wir winden Blumenkränze
Und halten Reigentänze
Beim Abendsonnenschein.

August Heinrich Hoffmann von Fallersleben

Vielen lieben Dank an unser „Totzi“ – Wasserschloss Totzenbach

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Cuando te nombran,
me roban un poquito de tu nombre;
parece mentira,
que media docena de letras digan tanto.
Mi locura seria deshacer las murallas con tu nombre,
iría pintando todas las paredes,
no quedaría un pozo
sin que yo asomara
para decir tu nombre,
ni montaña de piedra
donde yo no gritara
enseñándole al eco
tus seis letras distintas.
Mi locura sería,
enseñar a las aves a cantarlo,
enseñar a los peces a beberlo,
enseñar a los hombres que no hay nada,
como volverme loco y repetir tu nombre.
Mi locura sería olvidarme de todo,
de las 22 letras restantes, de los números,
de los libros leídos, de los versos creados.
Saludar con tu nombre.
Pedir pan con tu nombre.
– siempre dice lo mismo- dirían a mi paso, y yo, tan orgullosa, tan feliz, tan campante.
Y me iré al otro mundo con tu nombre en la boca,
a todas las preguntas responderé tu nombre
– los jueces y los santos no van a entender nada-
Dios me condenaría a decirlo sin parar para siempre.
Gloria Fuertes
Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau für die Einladung.
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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


„Hier nimm diese Kette als Zeichen, das Du nun bei mir bist…“
„Wie kostbar….“
„Ich lieb dich, ich brauch dich“
„Wie schwer die Kette ist“
„Wenn ich meinen Mut mal verlier,
Finde ich ihn wieder bei dir
Es fehlt mir nichts
Wenn du nur bei mir bist“
„Ich lieb dich
Ich brauch dich…
Laß mich nie allein!“
„Nichts ist schwer“ Elisabeth – das Musical,

Sylvester Levay & Michael Kunze

 

Vielen lieben Dank an den Schlosspark Laxenburg
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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017 


Nichts auf der Welt ist so sicher
wie die Unsicherheit
Ich habe Angst, meinem Glück zu vertraun
Manchmal fühle ich mich wie ein Staubkorn zwischen den Sternen
Manchmal packt mich die Kälte wie eine gewaltige Macht

Doch dann kommst du und öffnest dein Herz um mich zu wärmen
Du begleitest mich bis ans Ende jeder ausweglosen Nacht

Und du kamst und rettest die Welt für mich
Du allein hast mein Rufen gehört
Was wäre mein Leben nur ohne dich
Weil es dich gibt
ist mir diese Welt deine Liebe wert
Du rettest die Welt für mich

Elisabeth von Thüringen (Musical) Du rettest die Welt für mich.
Peter Janssen

Vielen lieben Dank an den Schlosspark Laxenburg

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Foto:Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Wenn diese ganze Existenz nur provisorisch ist, wozu braucht man die Beständigkeit suchen?

Elisabeth von Österreich-Ungarn

Vielen lieben Dank Schloss Fuschl Resort & Spa

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


O wonnigliche Reiselust,
an dich gedenk ich früh und spat!
Der Sommer naht, der Sommer naht,
Mai, Juni, Juli und August,
da quillt empor,
da schwillt empor
das Herz in jeder Brust.

Ein Tor, wer immer stille steht,
drum Lebewohl und reisen wir!
Ich lobe mir, ich lobe mir
die Liebe, die auf Reisen geht!
Drum säume nicht und träume nicht,
wer meinen Wink versteht.

August von Platen-Hallermünde

Vielen lieben Dank an Schloss Fuschl Resort & Spa

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Vielen lieben Dank an Schloss Ruegers
Video: sternenkaiserin.com – Marie


Vielen lieben Dank an Schloss Ruegers

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Injustísimo Amor, ¿por qué así avaro
nuestros deseos concertar te antojas?

¿Por qué, pérfido, con placer tan caro
en dos almas discorde amor alojas?
No consientes que cruce el vado claro
y al más ciego y mayor fondo me arrojas:
dictas que a quien desea mi amor desame,
y a aquel que me odia más, que adore y ame.

Lope de Vega

Vielen lieben Dank an Schloss Fuschl Resort & Spa

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


🎂 Mein lieber Rudi, wir wünschen Dir Alles Gute zu Deinem Geburtstag 🎂

Strahlend mit viel Sonnenschein,
so soll Dein Geburtstag sein.
Mit viel Freunden, Spaß und Spiel
und Geschenken ganz, ganz viel.

Kerzen, Kuchen und auch Torte,
viel Besuch und nette Worte,
das wünsch ich Dir Geburtstagskind
und gratuliere ganz geschwind

– Unbekannt –

Vielen lieben Dank an unser „Totzi“ – Wasserschloss Totzenbach

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


„Soll ich dich verstehen will ich auch verstanden sein. Ich will mit dir gehen doch sperr mich nicht länger ein. Ich bin nicht das Eigentum von dir, denn ich gehör nur mir.“

Elisabeth – das Musical
Ich gehör nur mir – Reprise
Silvester Levay & Michael Kunze

Vielen lieben Dank an die Oper Graz

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Estamos todos un poco raros. Y la vida es un poco rara. Y cuando nos encontramos con alguien cuya rareza es compatible con la nuestra, nos unimos con él y caemos en una mutua y satisfactoria rareza, y lo llamamos amor, amor verdadero.

Robert Fulghum

Vielen lieben Dank an Schloss Fuschl Resort & Spa

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


ἄνδρα μοι ἔννεπε, μοῦσα, πολύτροπον, ὃς μάλα πολλὰ

πλάγχθη, ἐπεὶ Τροίης ἱερὸν πτολίεθρον ἔπερσεν•

πολλῶν δ᾽ ἀνθρώπων ἴδεν ἄστεα καὶ νόον ἔγνω,

πολλὰ δ᾽ ὅ γ᾽ ἐν πόντῳ πάθεν ἄλγεα ὃν κατὰ θυμόν,

ἀρνύμενος ἥν τε ψυχὴν καὶ νόστον ἑταίρων

Homer, Die Odyssee

Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Von Zeit zu Zeit muß ich den Abend mit geistreichen Leuten verplaudern,
sonst ersticke ich.

Henri Stendhal
Vielen lieben Dank an Albertina Museum, Wien
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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Komm, Heil’ger Geist, der Leben schafft,
erfülle uns mit deiner Kraft.

Dein Schöpferwort rief uns zum Sein:
Nun hauch uns Gottes Odem ein.

Komm, Tröster, der die Herzen lenkt,
du Beistand, den der Vater schenkt;
aus dir strömt Leben, Licht und Glut,
du gibst uns Schwachen Kraft und Mut.

Dich sendet Gottes Allmacht aus
im Feuer und in Sturmes Braus;
du öffnest uns den stummen Mund
und machst der Welt die Wahrheit kund.

Entflamme Sinne und Gemüt,
dass Liebe unser Herz durchglüht
und unser schwaches Fleisch und Blut
in deiner Kraft das Gute tut.

Die Macht des Bösen banne weit,
schenk deinen Frieden allezeit.
Erhalte uns auf rechter Bahn,
dass Unheil uns nicht schaden kann.

Lass gläubig uns den Vater sehn,
sein Ebenbild, den Sohn, verstehn
und dir vertraun, der uns durchdringt
und uns das Leben Gottes bringt.

Den Vater auf dem ew’gen Thron
Und seinen auferstandnen Sohn,
dich, Odem Gottes, Heil’ger Geist,
auf ewig Erd’ und Himmel preist.

Amen.

Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau für die Einladung.

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Es darf so mancher Talentlose von dem Werk so manches Talentvollen sagen: Wenn ich das machen könnte, würde ich es besser machen.

Marie Freifrau von Ebner-Eschenbach

Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau für die Einladung.

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Treue Liebe ist selten, treue Freunde noch seltener.

François VI. Duc de La Rochefoucauld

Vielen lieben Dank Schloss Fuschl Resort & Spa.

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Zu vergessen und zu lächeln ist weit besser,
als sich zu erinnern und traurig zu sein.

Christina Georgina Rossetti

Vielen lieben Dank an die Gärten von Trauttmannsdorff

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Liebe ist wie Schach: Manchmal spielt man blind, manchmal simultan – und immer ist die Dame die stärkste Figur.

Unbekannt

Vielen lieben Dank an das Südbahnhotel Semmering.

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Stars shining bright above you
Night breezes seem to whisper I love you
Birds singing in the sycamore tree
Dream a little dream of me

Say nighty-night and kiss me
Just hold me tight and tell me you’ll miss me
While I’m alone and blue as can be
Dream a little dream of me

Stars fading but I linger on, dear
Still craving your kiss
I’m longing to linger till dawn, dear

Just saying this sweet dreams
Till sunbeams find you
Sweet dreams that leave
All worries behind you

But in your dreams
Whatever they be
Dream a little dream of me

Dream a little dream of me – The Mamas and the Papas

Vielen lieben Dank an unser „Totzi“ – Wasserschloss Totzenbach

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Frischer Morgen!
Frisches Herz!

Himmelwärts!
Laß den Schlaf nun, laß die Sorgen!

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

Vielen lieben Dank für die Einladung an das wunderschöne Schloss Schönbrunn.

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Brüderchen, komm, tanz mit mir,
beide Hände reich‘ ich dir,
einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

Mit den Händchen klipp, klipp, klapp,
mit den Füßchen tripp, tripp, trapp,
einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

Mit dem Köpfchen nick, nick, nick,
mit den Fingerchen tick, tick, tick,
einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

Ei, das hast du gut gemacht,
ei, das hätt‘ ich nicht gedacht.
Einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

Noch einmal das schöne Spiel,
weil es mir so gut gefiel,
einmal hin, einmal her,
rundherum, das ist nicht schwer.

Kinderlied

Vielen lieben Dank an unser „Totzi“ – Wasserschloss Totzenbach

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


„Wenn man das Pferd zu der Haltung bringt, die es selbst annimmt, wenn es schön sein will, so macht man, dass das Pferd des Reitens froh wird.“

Xenophon

Vielen lieben Dank an die Spanische Hofreitschule

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


„Minnerl, stell den Tee bitte in den rosa Salon, ich möchte jetzt doch keinen und sag der Gräfin, ich wünsche sie dort zu sehen.

Danke Minnerl, du kannst gehen“

Sisi

Vielen lieben Dank an das Schloss Eckartsau für die Einladung.

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie


Was nun aber, von jenen allen, uns am unmittelbarsten beglückt, ist die Heiterkeit des Sinnes: denn diese gute Eigenschaft belohnt sich augenblicklich selbst.

Arthur Schopenhauer

Vielen lieben Dank an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com  – Marie