Tag-Archiv | Hofball

Träume und Gedichte – Jänner 2020

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers

[Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Am Ende hast Du mir nichts mehr geschuldet,

auch nicht, als Glaube der Erkenntnis wich.

Und alles, was ich unverzagt erduldet,

hast Du getilgt, als wär’s ein Pinselstrich.

Ja, meine Sünden habe ich beglichen,

sofern die beiden Waagen gleich geeicht;

die Resultate sauber unterstrichen

und jede Ausflucht wortreich dargereicht.

Wir werden sehn, ob wir uns wieder finden.

Vielleicht war Deine Gunst ja dieser Strich?

Wer niemals sah, kann nicht erblinden:

Du bist mein Gott, doch gottlos bin wohl ich.

🌟Sisi🌟

Margot S Baumann

Vielen Dank für die Einladung Belvedere Museum

[Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Schlafe, mein Prinzchen! es ruhn,

Schäfchen und Vögelchen nun;

Garten und Wiese verstummt;

Auch nicht ein Bienchen mehr summt;

Luna mit silbernem Schein

Gucket zum Fenster herein.

Schlafe beym silbernen Schein,

Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein!

Schlaf‘ ein! schlaf‘ ein!

Auch in dem Schlosse schon liegt

Alles in Schlummer gewiegt;

Reget kein Mäuschen sich mehr;

Keller und Küche sind leer.

Nur in der Zofe Gemach

Tönet ein schmelzendes Ach.

Was für ein Ach mag das seyn?

Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein!

Schlaf‘ ein! schlaf‘ ein!

Wer ist beglückter, als du?

Nichts als Vergnügen und Ruh!

Spielwerk und Zucker voll auf;

Und auch Karessen im Kauf!

Alles besorgt und bereit,

Daß nur mein Prinzchen nicht schreyt!

Was wird das künftig erst seyn?

Schlafe, mein Prinzchen, schlaf‘ ein!

Schlaf‘ ein! schlaf‘ ein!

🌟Sisi🌟

Wiegenlied von Johann Friedrich Anton

(1766 – 1798)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Als ob die Freiheit nicht ebensogut eine Religion wäre als jede andere.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine (1797 – 1856)

Vielen Dank für die Einladung Palais Schönburg❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


#opernball

Weisst du warum die Menschen Sterne für so wunderschön halten Ida?

Weil sie für alle unerreichbar sind, deswegen sind sie so besonders…

Aber niemand fragt sich, ob sie einsam sind…

Und manchesmal denke ich, für die meisten von Ihnen, bin ich auch wie ein Stern….

Unerreichbar, verehrt und unendlich einsam…

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung Oper Graz

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Zwiefaches Heimweh hält das Herz befangen,

Wenn wir am Rand des steilen Abgrunds stehn

Und in die Grabesnacht hinuntersehn,

Mit trüben Augen, todeshohlen Wangen.

Das Erdenheimweh läßt uns trauern, bangen,

Daß Lust und Leid der Erde muß vergehn;

Das Himmelsheimweh fühlts herüberwehn

Wie Morgenluft, daß wir uns fortverlangen.

Dies Doppelheimweh tönt im Lied der Schwäne,

Zusammenfließt in unsre letzte Träne

Ein leichtes Meiden und ein schweres Scheiden.

Vielleicht ist unser unerforschtes Ich

Vor scharfen Augen nur ein dunkler Strich,

In dem sich wunderbar zwei Welten schneiden.

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

(* 13.08.1802, † 22.08.1850)

Vielen Dank für die Einladung Albertina Museum

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Und siehe, der Stern den sie im Morgenland gesehen hatten,

ging vor ihnen her, bis dass er kam und stand oben über,

wo das Kindlein war. Da sie den Stern sahen,

wurden sie hoch erfreut und gingen in das Haus

und fanden das Kindlein mit Maria seiner Mutter,

und fielen nieder und beteten

und schenkten ihm Gold, Weihrauch und Myrrhe.

🌟Sisi🌟

Matthäus 2,9-11

Danke an die Burghauptmannschaft Österreich

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


O Menschenherz, was ist dein Glück?

Ein rätselhaft geborner,

Und, kaum gegrüßt, verlorner,

Unwiederholter Augenblick!

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

(* 13.08.1802, † 22.08.1850)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers ❤️

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Die Heil′gen Drei Könige aus Morgenland,

sie fragten in jedem Städtchen:

„Wo geht der Weg nach Bethlehem,

ihr lieben Buben und Mädchen?“

Die Jungen und Alten, sie wussten′s nicht,

die Könige zogen weiter;

sie folgten einem goldenen Stern,

der leuchtete lieblich und heiter.

Der Stern blieb stehen über Josephs Haus,

da sind sie hineingegangen;

das Öchslein brüllte, das Kindlein schrie,

die Heil′gen Drei Könige sangen.

Sisi

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Danke Minnerl, stell die Schüssel auf den Tisch und dann lass mich allein!

Ich möchte heute nicht mehr gestört werden“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers❤️

[Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Himmel grau und wochentäglich!

Auch die Stadt ist noch dieselbe!

Und noch immer blöd und kläglich

Spiegelt sie sich in der Elbe.

Lange Nasen, noch langweilig

Werden sie wie sonst geschneuzet,

Und das duckt sich noch scheinheilig,

Oder bläht sich, stolz gespreizet.

Schöner Süden! wie verehr ich

Deinen Himmel, deine Götter,

Seit ich diesen Menschenkehricht

Wiederseh, und dieses Wetter!

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung an die Wasserburg Heidenreichstein

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich irre durch die Stadt und suche meinen Sinn.

Ich hab vergessen wer ich war und ich weiß nicht wer ich bin.

Mein Leid ist ungeteilt und keinem anvertraut,

mich umgibt die Einsamkeit wie eine zweite Haut.

Und niemand, niemand sieht den Kummer und den Schmerz

mein heimatloses, unbewohntes Herz.

Ich finde keinen Trost.

🌟Sisi🌟

Text: Dennis Martin

Vielen Dank für die Einladung Palais Schönburg

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Brief, den du geschrieben,

er macht mich gar nicht bang;

du willst mich nicht mehr lieben,

aber dein Brief ist lang.

Zwölf Seiten, eng und zierlich!

Ein kleines Manuskript!

Man schreibt nicht so ausführlich,

wenn man den Abschied gibt.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Eckartsau ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich grolle nicht, und wenn das Herz auch bricht,

Ewig verlornes Lieb! Ich grolle nicht.

Wie du auch strahlst in Diamantenpracht,

Es fällt kein Strahl in deines Herzens Nacht.

Das weiß ich längst. Ich sah dich ja im Traum,

Und sah die Nacht in deines Herzens Raum,

Und sah die Schlange, die dir am Herzen frisst,

Ich sah, mein Lieb, wie sehr du elend bist.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Gartenschloss Herberstein ❤️

[Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


In mein gar zu dunkles Leben

Strahlte einst ein süßes Bild;

Nun das süße Bild erblichen,

Bin ich gänzlich nachtumhüllt.

Wenn die Kinder sind im Dunkeln

Wird beklommen ihr Gemüt,

Und um ihre Angst zu bannen,

Singen sie ein lautes Lied.

Ich, ein tolles Kind, ich singe

Jetzo in der Dunkelheit;

Klingt das Lied auch nicht ergötzlich,

Hat′s mich doch von Angst befreit.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Schloß Schönbrunn ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Die Sonnenlichter spielten

Über das weithinrollende Meer;

Fern auf der Reede glänzte das Schiff,

Das mich zur Heimat tragen sollte;

Aber es fehlte an gutem Fahrtwind.

Und ich saß noch ruhig auf weißer Düne,

Am einsamen Strand,

Und ich las das Lied vom Odysseus,

Das alte, ewig junge Lied,

Aus dessen meerdurchrauschten Blättern

Mir freudig entgegenstieg

Der Atem der Götter,

Und der leuchtende Menschenfrühling,

Und der blühende Himmel von Hellas.

Mein edles Herz begleitete treulich

Den Sohn des Laertes, in Irrfahrt und Drangsal,

Setzte sich mit ihm, seelenbekümmert,

An gastliche Herde,

Wo Königinnen Purpur spinnen,

Und half ihm lügen und glücklich entrinnen

Aus Riesenhöhlen und Nymphenarmen,

Folgte ihm nach in kimmerische Nacht,

Und in Sturm und Schiffbruch,

Und duldete mit ihm unsägliches Elend.

Seufzend sprach ich: Du böser Poseidon,

Dein Zorn ist furchtbar,

Und mir selber bangt

Ob der eigenen Heimkehr.

Kaum sprach ich die Worte,

Da schäumte das Meer,

Und aus den Wellen stieg

Das schilfbekränzte Haupt des Meergotts,

Und höhnisch rief er:

Fürchte dich nicht, Poetlein!

Ich will nicht im geringsten gefährden

Dein armes Schiffchen,

Und nicht dein liebes Leben beängstgen

Mit allzu bedenklichem Schaukeln.

Denn du, Poetlein, hast mich nie erzürnt,

Du hast kein einziges Türmchen verletzt

An Priamos′ heiliger Feste,

Kein einziges Härchen hast du versengt

Am Aug meines Sohnes Polyphemos,

Und dich hat niemals ratend beschützt

Die Göttin der Klugheit, Pallas Athene.

Also rief Poseidon

Und tauchte zurück ins Meer;

Und über den groben Seemannswitz

Lachten unter dem Wasser

Amphitrite, das plumpe Fischweib,

Und die dummen Töchter des Nereus.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Hotel Adria – Meran ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Schattenküsse, Schattenliebe,

Schattenleben, wunderbar!

Glaubst du, Närrin, alles bliebe

Unverändert, ewig wahr?

Was wir lieblich fest besessen,

Schwindet hin, wie Träumerein,

Und die Herzen, die vergessen,

Und die Augen schlafen ein.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Albertina Museum ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Mensch ist erst wirklich tot, wenn niemand mehr an ihn denkt.

🌟Sisi🌟

Bertolt Brecht

10.2.1898 – 14.8.1956

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Allmächtiger Gott,

die Trauer erdrückt unsere Sinne, Schmerz quält unsere Seelen,

auf bohrende Fragen finden wir keine Antworten.

Wir erwarten nicht,

dass du die Trauer von uns nimmst; doch wenn du unsere Trauer verstehst,

fühlen wir uns geborgen.

Du wirst uns nicht vom Abschiedsschmerz befreien;

doch weil du mitleidest,

können wir sie ertragen.

Wir erwarten nicht,

dass du unsere Fragen beantwortest; doch weil du sie anhörst,

brauchen wir ich sie nicht

immer wieder und wieder stellen.

Verbinde du uns Trauernde untereinander und mit dem Menschen, den wir nun verabschieden.

Sei du uns nahe, großer Gott.

Amen

🌟Sisi🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sie haben mich gequälet,

Geärgert blau und blaß,

Die einen mit ihrer Liebe,

Die andern mit ihrem Haß.

Sie haben das Brot mir vergiftet,

Sie gossen mir Gift ins Glas,

Die einen mit ihrer Liebe,

Die andern mit ihrem Haß.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Ach, wer bringt die schönen Tage,

Jene Tage der ersten Liebe,

Ach, wer bringt nur eine Stunde

Jener holden Zeit zurück!

Einsam nähr ich meine Wunde,

Und mit stets erneuter Klage

Traur ich ums verlorne Glück.

Ach, wer bringt die schönen Tage,

Jene holde Zeit zurück!

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe, 1749-1832

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Sind die neuen Satteldecken nicht wunderschön Ida? Ich freue mich schon auf die nächste Vorführung!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an die Spanische Hofreitschule

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Lass mich noch ein bisschen träumen Marie.

Früher hab ich mir das Alles so schön vorgestellt, aber nichts davon ist so geworden, wie ich gehofft hatte….“

🌟Sisi🌟

Danke an die Burghauptmannschaft Österreich

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sei vorsichtig Minnerl, sonst reisst du mir wieder Haare aus!

Du weisst, das kann ich überhaupt nicht leiden!

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Es treibt dich fort von Ort zu Ort,

Du weißt nicht mal warum;

Im Winde klingt ein sanftes Wort,

Schaust dich verwundert um.

Die Liebe, die dahinten blieb,

Sie ruft dich sanft zurück:

O komm zurück, ich hab dich lieb,

Du bist mein einz′ges Glück!

Doch weiter, weiter, sonder Rast,

Du darfst nicht stillestehn;

Was du so sehr geliebet hast,

Sollst du nicht wiedersehn

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Albertina Museum ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Dem Hunde, wenn er gut gezogen,

Wird selbst ein weiser Mann gewogen.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

(1749 – 1832)

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Foto: artgraphy.at


Allnächtlich im Traume seh ich dich,

Und sehe dich freundlich grüßen,

Und lautaufweinend stürz ich mich

Zu deinen süßen Füßen.

Du siehst mich an wehmütiglich,

Und schüttelst das blonde Köpfchen;

Aus deinen Augen schleichen sich

Die Perlentränentröpfchen.

Du sagst mir heimlich ein leises Wort,

Und gibst mir den Strauß von Zypressen.

Ich wache auf, und der Strauß ist fort,

Und das Wort hab ich vergessen.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Anfangs wollt ich fast verzagen,

Und ich glaubt, ich trüg es nie;

Und ich hab es doch getragen –

Aber fragt mich nur nicht, wie?

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

(* 13.12.1797, † 17.02.1856)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Ruegers ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Masquerade! Paper faces on parade

Masquerade! Hide your face so the world will never find you

Masquerade! Every face a different shade

Masquerade! Look around, there’s another mask behind you

Masquerade! Burning glances, turning heads

Masquerade! Stop and stare at the sea of smiles around you Masquerade!

Grinning yellows, spinning reds

Masquerade! Take your fill, let the spectacle astound you

🌟Sisi🌟

Songwriter: Andrew Lloyd-Webber / Charles Clinton Wilson Hart / Richard Henry Zachary Stilgoe

Vielen Dank für die Einladung Belvedere Museum und das Winterpalais Prinz Eugen

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Vor Kälte ist die Luft erstarrt,

Es kracht der Schnee von meinen Tritten,

Es dampft mein Hauch, es klirrt mein Bart;

Nur fort, nur immer fortgeschritten!

Wie feierlich die Gegend schweigt!

Der Mond bescheint die alten Fichten,

Die, sehnsuchtsvoll zum Tod geneigt,

Den Zweig zurück zur Erde richten.

Frost! friere mir ins Herz hinein,

Tief in das heißbewegte, wilde!

Daß einmal Ruh mag drinnen sein,

Wie hier im nächtlichen Gefilde!

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

(1802 – 1850)

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Foto: artgraphy.at


Herz, mein Herz, was soll das geben?

Was bedränget dich so sehr?

Welch ein fremdes, neues Leben!

Ich erkenne dich nicht mehr.

Weg ist alles, was du liebtest,

Weg, warum du dich betrübtest,

Weg dein Fleiss und deine Ruh –

Ach, wie kamst du nur dazu!

Fesselt dich die Jugendblüte,

Diese liebliche Gestalt,

Dieser Blick voll Treu und Güte

Mit unendlicher Gewalt?

Will ich rasch mich ihr entziehen,

Mich ermannen, ihr entfliehen,

Führet mich im Augenblick,

Ach, mein Weg zu ihr zurück.

Und an diesem Zauberfädchen,

Das sich nicht zerreissen lässt,

Hält das liebe lose Mädchen

Mich so wider Willen fest;

Muss in ihrem Zauberkreise

Leben nun auf ihre Weise.

Die Verändrung, ach, wie gross!

Liebe! Liebe! Lass mich los!

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe (1749-1832)

Vielen Dank für die Einladung an das Palais Ferstl

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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Der Mensch ist frei geschaffen, ist frei,

Und würd er in Ketten geboren,

Laßt euch nicht irren des Pöbels Geschrei,

Nicht den Mißbrauch rasender Toren.

Vor dem Sklaven, wenn er die Kette bricht,

Vor dem freien Menschen erzittert nicht.

🌟Sisi🌟

Friedrich von Schiller

(1759 – 1805)

Vielen Dank für die Einladung den Wappensaal Klagenfurt und Ernst Bauer ❤️  [Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wer mit den wenigsten und einfachsten Symbolen das Meiste und das Bedeutendste ausspricht, der ist der größte Künstler.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

1797 – 1856

Vielen Dank für die Einladung Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Januar, meist fad und kühl,

er bringt nur wenig Wohlgefühl.

Das Tageslicht, es hält nicht lang,

kein Vöglein singt mit schönem Klang.

~ Marie ~

Gedichte von Norbert van Tiggelen

‼️‼️ Info an alle: Auf unseren Winterbildern trägt unsere Sisi Pelzmäntel, -hüte und/oder Capes. Das war im 19. Jahrhundert – vor allem bei den Adeligen und Reichen dieser Welt – ein Statussymbol. So trug natürlich auch eine Kaiserin Pelz! Unsere Sternenkaiserin hat uralte Pelzmäntel und Pelzjacken, die ihr geschenkt wurden, verarbeitet. Niemals würden wir Tieren so derartig schaden. Aber bestehende Pelzmäntel oder -jacken wegzuwerfen, halten wir für ein Sakrileg. Wir bitten daher um Verständnis, dass auch unsere Sisi im Winter als Kaiserin Elisabeth Pelz trägt. Privat trägt sie selbstverständlich keinen. Danke ‼️‼️

💜💜lichen Dank an Schlosspark Laxenburg für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com 


[bezahlte Partnerschaft]

Jetzt komm schon Marie, das bisschen Regen wirst du schon aushalten.

Immer diese Ausreden, zu kalt, zu warm, zu trocken.. zu nass!

Es bleibt dir doch sowieso nichts anderes übrig als mich zu begleiten, dann kannst du auch gleich aufhören zu Jammern!

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, es war eine wunderbare Idee von dir nach Ungarn zu fahren. Hier ist wenigstens alles Grün und nicht so Grau und erstarrt wie in Wien. Komm, gehen wir spazieren.“

„Es freut mich Majestät, dass meine Idee auf Zuspruch gestoßen ist.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an Wasserschloss Totzenbach für die Einladung 💜

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Pssst, Majestät möchte nicht gestört werden.

~ Marie ~

💜lichen Dank Schloss Ruegers für die Einladung 💜

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Zu öd und traurig selbst den Heidewinden

Sind diese winterlichen Einsamkeiten,

Nur Schnee und Schnee ringsum in alle Weiten,

Nur stiller, keuscher, kalter Tod zu finden.

Hier ists umsonst, nach frohem Ton zu lauschen,

ögel sind geflohn von diesem Grabe,

Der Schnabel in die Federn hüllt der Rabe,

Und eingefroren ist der Bäche Rauschen.

Sieht man den Wald so tief in Tod versunken,

Will mans nicht glauben, dass er jemals wieder

Aufgrünt im Lenz, dass je hier seine Lieder

Ein Vogel singt, vom Frühlingshauche trunken.

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau 1802-1850

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Foto: artgraphy.at


Sieh doch den Wettersturm am Himmel!

sieh doch die Wolken um die Höhn!

Ich aber sag: das geht vorüber

und auf den Abend wird es schön!

Gebt mich nur frei und laßt mich’s wagen,

ein bißchen auch mir selbst zu traun!

Was frommt es denn, altjungfer-ängstlich

nach jedem Nebel auszuschaun!?

Nur frei sein muß ich! frei und … ehe

der Zorn zum Sieg in mir erlahmt

und was ich Großes möchte, elend

in Alltagströdel sich verkramt!

Noch trägt zu stolzbekränzten Zielen

ein jauchzend Hoffen mich empor …

und bis zu Ende sei gehalten,

was meiner Jugend ich beschwor!

Und grollten rings auch tausend Wetter

und droht es noch so von den Höhn …

laß drohn, was will! es geht vorüber

und auf den Abend wird es schön!

~ Marie ~

Cäsar Flaischlen (1864 – 1920)

💜lichen Dank an Schloss Esterházy für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Bild, schön ohnegleichen,

Lieb mir und verwandt:

Ebene, du weiße,

Vollmond überm Land,

Licht der hohen Himmel,

Schnee – ein Funkeln, zart,

Und der fernen Schlitten

Einsam stille Fahrt.

🌟Sisi🌟

Afanassi Afanassjewitsch Fet

(1820 – 1892)

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Foto: artgraphy.at


„Ida bitte les weiter, ich möchte gern noch ein Gedicht von Heine hören!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers❤️

[Werbung wegen Verlinkung, nicht bezahlt]

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

….ein Kleid für alle Fälle 😉

#dollypartonchallange

🌟Sisi🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Atme in mir, du Heiliger Geist

Atme in mir, du Heiliger Geist,

dass ich Heiliges denke.

Treibe mich, du Heiliger Geist,

dass ich Heiliges tue.

Locke mich, du Heiliger Geist,

dass ich Heiliges liebe.

Stärke mich, du Heiliger Geist,

dass ich Heiliges hüte.

Hüte mich, du Heiliger Geist,

dass ich das Heilige nimmer verliere.

🌟Sisi🌟

Unbekannter Verfasser

Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Alles Vergängliche

Ist nur ein Gleichnis;

Das Unzulängliche,

Hier wird’s Ereignis;

Das Unbeschreibliche,

Hier ist’s getan;

Das Ewig-Weibliche

Zieht uns hinan.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

(1749 – 1832)

Vielen Dank für die Einladung Schloss Eckartsau❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wo ich bin, mich rings umdunkelt

Finsternis, so dumpf und dicht,

seit mir nicht mehr leuchtend funkelt,

Liebste, deiner Augen Licht.

Mir erloschen ist der süßen

Liebessterne goldne Pracht,

Abgrund gähnt zu meinen Füßen –

nimm mich auf, uralte Nacht!

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine (1797 – 1856)

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Foto: artgraphy.at


Die Nacht senkt ihre weichen Arme,

Über die Welt und sendet Ruh.

Schließt eure Augen, habt Erbarmen.

Die Dunkelheit deckt alles zu.

Für kurze Zeit, wir finden Frieden.

Der Schlaf lockt mit Vergessenheit.

Geschichten, die wir heut‘ geschrieben.

Sind nicht für alle Ewigkeit.

Nur kurz wir auf der Erde weilen

Nicht immer bleibt etwas zurück.

Manch‘ Wunde wird nie wieder heilen.

Nicht alle finden etwas Glück.

Viel Leid manch einer hat gesehen.

Die Unschuld uns schon früh geraubt.

Der Geist, zu klein um zu verstehn.

Annehmen kann nur der, der glaubt.

Der Morgen von allein wird kommen.

Die Hoffnung dann erneut erwacht.

Wir haben uns viel vorgenommen,

Denn irgendwo, ist immer Nacht.

~ Marie ~

Margot S. Baumann

💜lichen Dank an Schloss Ruegers für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Die Bäume glitzern rings im Eise,

Unheimlich lautlos rieselt Schnee.

Die weichen Flocken decken leise

Der Blumen letztes Todesweh.

Nur zwischen starren Zweigen hangen

Noch rote Beeren, frisch und licht,

Ein täuschend Leben! Rosenwangen

Auf einem Leichenangesicht.

Die gold’ne Sonne strahlt wie immer,

Doch wärmt sie nicht das öde Land.

An Menschenaugen mahnt ihr Schimmer,

Die falsch und treulos man erkannt.

🌟Sisi🌟

  1. Marlitt

(1825 – 1887)

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Foto: artgraphy.at


Weinet nicht an meinem Grab um mich;

Ich bin nicht dort, ich schlafe nicht.

Ich bin der Wind über dem See,

Kristallglitzer auf dem Winterschnee.

Ich bin am Tag das Sonnengold,

ich bin der Regen herbstlich hold.

Ich bin das tiefe Himmelsblau,

der schöne, frische Morgentau.

Sucht mich und blickt im Dunkeln in die Ferne –

bei Nacht bin ich das Funkeln der Sterne.

Zündet für mich eintausend Kerzen an,

und vergeßt mich nie – keine Sekunde lang.

Steht nicht am Grab, die Augen rot.

Ich bin nicht dort, ich bin nicht tot.

~ Marie ~

Unbekannt, Nachruf

💜lichen Dank an Schloss Wallsee für die Einladung 💜

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Liebe berauscht, sagt man.

Liebe ernüchtert, sagt man.

Liebe läßt klar sehen, sagt man.

Liebe macht blind.

Liebe verdirbt.

Liebe veredelt.

Liebe stärkt.

Liebe schwächt.

Liebe bringt Pein,

und Liebe bringt Glück.

Wo, wer ist jener Sagtman?

Liebe macht gar nichts, erwidere ich ihm.

Wir machen die Liebe zu dem, was sie uns wird.

🌟Sisi🌟

Gottfried Keller

(1819 – 1890)

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Majestät, Graf Grünne hat diese Dokumente vorbeigebracht. Seine Majestät bittet Ihre Majestät diese zu unterfertigen. Graf Grünne wartet so lange.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an Palast Hohenems für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn du jemals ein Kind verlierst,

wie es mir geschehen ist,

dann wirst du die andere Seite der Wahrheit kennen.

Du wirst verstehen, was es bedeutet, vernichtet zu sein

und doch jeden Tag aufzustehen

und den Kessel mit Wasser zu füllen.

Du wirst den Dampf aus dem Kessel steigen sehen und weinen.

Du wirst behaupten, es sei alles in Ordnung.

Du hast ein Staubkorn ins Auge bekommen. Das ist alles.

Auf der Straße werden Tränen auf den Gehsteig tropfen

und deine Schuhe füllen.

Sag, die Sonne schiene dir in die Augen.

Wenn du deine Trauer zeigst, vergeht sie nicht.

Wenn du sie verbirgst, vergeht sie nicht.

Sie ist für immer und ewig bei dir,

aber es gibt vielleicht eine Stunde,

in der du dich nicht erinnerst.

🌟Sisi🌟

Verfasser unbekannt

Zum Gedenken an Kronprinz Rudolf

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Träume und Gedichte – Mai

Es fällt ein Stern herunter
Aus seiner funkelnden Höh‘!
Das ist der Stern der Liebe,
Den ich dort fallen seh.

Es fallen vom Apfelbaume
Der Blüten und Blätter viel!
Es kommen die neckenden Lüfte
Und treiben damit ihr Spiel.

Es singt der Schwan im Weiher,
Und rudert auf und ab,
Und immer leiser singend,
Taucht er ins Flutengrab.

Es ist so still und dunkel!
Verweht ist Blatt und Blüt‘,
Der Stern ist knisternd zerstoben,
Verklungen das Schwanenlied

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Laudon 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nur ich, die schier wie Verfluchte,
Ich, Feenkönigin,
Ich finde nie das Gesuchte,
Nie den verwandten Sinn.

Umsont verschied’ner Malen
Stieg ich vom Lilienthron;
Es währte mein Gefallen
Nie lang am Erdensohn.

🌟Sisi🌟

Elisabeth von Österreich

Vielen Dank für die Einladung an
Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Kam er oder kam er nicht?
Sicher wird er meiner warten,
Lief von links die Katze auch
Übern Weg mir schon im Garten.
Zwar die Mutter fest und steif
Glaubt, das muß stets Unglück bringen,
Aber alte Leute sind
Wunderlich in solchen Dingen.

Kätzchen schlich ins Grüne nur,
Einen Vogel sich zu fangen.
Ach, mir ist der schönste schon
Längst und leicht ins Netz gegangen.
Wo sich aus dem Park ins Feld
Stehlen die umbuschten Wege,
Lief er eines Sonntags früh
Ahnungslos mir ins Gehege.
Dorthin hat er heute auch
Mich zum Rendezvous geladen.

Komm ich auch ein wenig spät,
Etwas Warten kann nicht schaden.
Allzupünktlich jetzt schon sein,
Kann den Herrn mir leicht verwöhnen.
Schmollt er, wird ein Küßch nicht schaden.
Allzupünktlich jetzt schon sein,
Kann den Herrn mir leicht verwöhnen.
Schmollt er, wird ein Küßchen schnell
Den verliebten Schelm verwöhnen.

🌟Sisi🌟

Gustav Falke

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Fuschl Resort & SPA💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Im Walde wohnt mein Leid,
ich darf es niemand klagen,
zum Walde muß ich’s tragen,
zur tiefsten Einsamkeit.

Kommt je in künftiger Zeit,
ein Mensch zu jenen Gründen,
im Walde kann er finden
mein scheues Herzeleid.

Sieht er im Walde weit,
recht einsam und verschwiegen,
die tiefsten Schatten liegen,
das ist mein finstres Leid.

🌟Sisi🌟

Ludwig Uhland

Vielen Dank für die Einladung an
@hotel adria meran

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Etwas in mir ist anders,
etwas in mir erwacht;
ich halt‘ die Regeln nicht ein, die mir ein and’rer macht.
Ich habe mich entschieden:
ich träum‘ nicht länger, ich leb‘.
Ich schließe meine Augen,
ich lass‘ los und schweb‘.
Und fühl‘ mich frei, so frei und schwerelos.
Nur mir noch treu und frei und schwerelos.

Mir setzt man keine Grenzen,
ich halt‘ mich nicht daran.
Auch wenn nicht alles geht;
ich will selbst sehen, was ich kann.
Zu lang‘ wollt‘ ich geliebt sein, darum spielte ich ihr Spiel.
Ist das der Preis für Liebe, kostet sie zuviel!
Jetzt bin ich frei, so frei und schwerelos.
Aus und vorbei, ich bin frei und schwerelos
und niemand fängt mich ein.

🌟Sisi🌟

Wicked – Frei und schwerelos
Stephen Schwartz

Vielen Dank für die Einladung an
Schlosspark Laxenburg 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


❤️❤️ Danke an unser Minnerl ❤️❤️

Vor genau einem Jahr hat unser Minnerl ihren „Dienst“ angetreten und ist seither ein unverzichtbarer Teil der Sternenkaiserin.

Auch diesem Weg möchte ich Dir meine Liebe DANKE sagen! 
Ich freue mich auf viele weitere Abenteuer mit Dir!

🌟Deine Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Eckartsau 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Unsre Seelen bleiben freilich,
In platonischer Empfindung,
Fest vereinigt, unzerstörbar
Ist die geistige Verbindung.

Ja sogar im Trennungsfalle
Fänden sie doch leicht sich wieder;
Denn die Seelen haben Flügel,
Schnelles Schmetterlingsgefieder;

Und dabei sind sie unsterblich,
Und die Ewigkeit ist lange;
Und wer Zeit hat und wer suchet
Findet, was er auch verlange.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank für die Einladung an
Schlosspark Laxenburg💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Singen die Vöglein im grünen Wald,
Klingen die Bächlein bergunter,
Lockt es den Alten mit Lustgewalt,
Klopfet das Herz ihm so munter:
Denket der Wonnen verschiedener Lenze,
Denket der Kränze und denket der Tänze,
Fallen auch Tränen herunter.

Singet und klinget! Das Heute ist mein.
Heut‘ will ich singen und klingen
Lustig mit spielenden Kindern feldein,
Fröhlich mit fröhlichen Dingen,
Will mir bekränzen die Locken, die greisen:
Bald muß ich hinnen und wandern und reisen,
Wo mir die Vögel nicht singen.

~ Marie ~

Ernst Moritz Arndt

💜lichen Dank an das wunderschöne Schlosspark Laxenburg für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


O wonnigliche Reiselust,
an dich gedenk ich früh und spat!
Der Sommer naht, der Sommer naht,
Mai, Juni, Juli und August,
da quillt empor,
da schwillt empor
das Herz in jeder Brust.

Ein Tor, wer immer stille steht,
drum Lebewohl und reisen wir!
Ich lobe mir, ich lobe mir
die Liebe, die auf Reisen geht!
Drum säume nicht und träume nicht,
wer meinen Wink versteht.

🌟Sisi🌟

August von Platen-Hallermünde

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Fuschl Resort & SPA 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Dich, Gott, loben wir,
dich, Herr, preisen wir.
Dir, dem ewigen Vater,
huldigt das Erdenrund.
Dir rufen die Engel alle,
dir Himmel und Mächte insgesamt,
die Kerubim dir und die Serafim,
mit niemals endender Stimme zu:
Heilig, heilig, heilig
der Herr, der Gott der Scharen!
Voll sind Himmel und Erde
von deiner hohen Herrlichkeit.
Dich preist der glorreiche Chor der Apostel;
dich der Propheten lobwürdige Zahl;
dich der Märtyrer leuchtendes Heer;
dich preist über das Erdenrund
die heilige Kirche;
dich, den Vater unermessbarer Majestät;
deinen wahren und einzigen Sohn;
und den Heiligen Fürsprecher Geist.
Du König der Herrlichkeit, Christus.
Du bist des Vaters allewiger Sohn.
Du hast der Jungfrau Schoß nicht verschmäht,
bist Mensch geworden,
den Menschen zu befreien.
Du hast bezwungen des Todes Stachel
und denen, die glauben,
die Reiche der Himmel aufgetan.
Du sitzest zur Rechten Gottes
in deines Vaters Herrlichkeit.
Als Richter, so glauben wir,
kehrst du einst wieder.
Dich bitten wir denn,
komm deinen Dienern zu Hilfe,
die du erlöst mit kostbarem Blut.
In der ewigen Herrlichkeit
zähle uns deinen Heiligen zu.
Rette dein Volk, o Herr,
und segne dein Erbe;
und führe sie
und erhebe sie bis in Ewigkeit.
An jedem Tag benedeien wir dich
und loben in Ewigkeit deinen Namen,
ja, in der ewigen Ewigkeit.
In Gnaden wollest du, Herr,
an diesem Tag uns ohne Schuld bewahren.
Erbarme dich unser, o Herr,
erbarme dich unser.
Lass über uns dein Erbarmen geschehn,
wie wir gehofft auf dich.
Auf dich, o Herr,
habe ich meine Hoffnung gesetzt.
In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an
Schlosspark Laxenburg 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Zum Reigen herbei
Im fröhlichen Mai!
Mit Blüten und Zweigen
Bekränzt euch zum Reigen!
Im fröhlichen Mai
Zum Reigen herbei!

Zum Reigen herbei!
Mit Jubelgeschrei
Die Vögel sich schwingen,
Sie rufen und singen
Mit Jubelgeschrei:
Zum Reigen herbei!

🌟Sisi🌟

Hoffmann von Fallersleben

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Jetzt komm schon, Marie. Verbotene Räume sind zum inspizieren da. Die Erzherzogin und ihre Spitzel weilen in Bad Ischl, was soll schon passieren?“

„Majestät, ganz wohl ist mir bei der Sache nicht. Aber neugierig bin ich auch…. “

~ Marie ~ 

💜lichen Dank dem wunderschönen Wasserschloss Laudon für die Einladung 💜 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Gern bin ich allein an des Meeres Strand,
Wenn der Sturmwind heult und die See geht hohl,
Wenn die Wogen mit Macht rollen zu Land,
O wie wird mir so kühn und so wonnig und wohl!

Die segelnde Möwe, sie ruft ihren Gruß
Hoch oben aus jagenden Wolken herab;
Die schäumende Woge, sie leckt meinen Fuß,
Als wüßten sie beide, wie gern ich sie hab‘.

Und der Sturm, der lustig das Haar mir zaust,
Und die Möw‘ und die Wolke, die droben zieht,
Und das Meer, das da vor mir brandet und braust,
Sie lehren mich alle manch herrliches Lied.

Doch des Lebens erbärmlicher Sorgendrang,
O wie sinkt er zurück, wie vergess‘ ich ihn,
Wenn die Wogenmusik und der Sturmgesang
Durch das hoch aufschauernde Herz mir ziehn!

~ Marie ~

Hermann Ludwig Allmers

 Dank dem wundervollen Schloss Ruegersfür die Einladung 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Sind die Kleider endlich gepackt Marie?
Du weisst doch, Graf Pilati erwartet uns morgen auf der Burg Hardegg!

Ich bin schon gespannt, ob wir dort auch eine so schöne Rüstung sehen werden!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an
Gartenschloss Herberstein 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Gedanken sind wie Regentropfen: Manche verflüchtigen sich, bevor sie überhaupt die Erde berühren – aus anderen werden mitreißende Bäche und Flüsse.

~ Marie ~

Natunika

💜lichen Dank dem wundervollen Gartenschloss Herberstein für die Einladung 💜 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn der Mensch je eine große Eroberung gemacht hat,
so ist es die, dass er sich das Pferd
zum Freund gewonnen hat!

🌟Sisi🌟

Unbekannt

Vielen Dank für die Einladung an
Spanische Hofreitschule

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Meine liebe Mutter du,
ich will dir Blumen schenken.
Was ich dir sagen will dazu,
das kannst du dir schon denken.

Ich wünsch dir Glück und Fröhlichkeit,
die Sonne soll dir lachen!
So gut ich kann und allezeit
will ich dir Freude machen.

Denn Muttertage, das ist wahr,
die sind an allen Tagen.
Ich habe dich lieb das ganze Jahr,
das wollte ich dir sagen.

🌟Sisi🌟

Ursula Wölfel

Vielen Dank für die Einladung an
Südbahnhotel Semmering 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Flieder am Tor
dringt rötlich hervor,
das himmlische Blau
erduftet im Tau.
Noch blendets vom Blühn,
schon rieselt es grün
und flimmert und bebt,
von Licht überschwebt.
O seliger Mai
und morgen vorbei:
ein trunkener Zug,
ein blitzender Flug!

🌟Sisi🌟

Richard von Schaukal

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Eckartsau💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Liebe Sisi!
Liebe Maria José!
Liebe Ida!
Liebe Sternenkaiserin-Freunde!

Was soll ich sagen? Was soll ich sagen, wenn mich etwas so großes sprachlos macht? Wie soll man etwas in Worte fassen, was so unerreichbar schien?

10 Tsd. Follower auf Instagram.

Ich lasse das einmal so stehen.

Und doch. Nein, gerade deswegen:
ein Rückblick

27.12.2016
Nach einer katastrophalen Ballnacht, einer üblen Nachrede auf Facebook und Bösartigkeiten verbohrter Menschen, wollte Sisi aufhören. Eine Katastrophe! Ich überredete sie: „Erfinde dich neu. Geh gestärkt aus der Affäre heraus. Reiche mir die Hand. Ich helfe dir. Träumen wir gemeinsam.“

Sie reichte mir ihre Hand und aus einer Ischler Touristenattraktion wurde die „Sternenkaiserin“.

Erfinde dich neu….

Ich trat in den Hintergrund und arbeitete auf Hochtouren: Webseite, Insta, Facebook.

Die ersten Anrufe wurden getätigt. Das erste richtig große Shooting ist bis heute Sisis Herzensshooting: Kaiserin Elisabeths Hofsalonwagen im TMW – Technisches Museum Wien.

Komm gestärkt zurück….

Und wie gestärkt sie plötzlich war. Es folgte der Besuch bei Gräfin Alix im Schloss Artstetten. Die Ur-Enkelin von Erzherzog Franz Ferdinand: „Wie die Tante…“

Geh den Weg mit mir…

Und wir gingen: ins Schloss Wallsee, welches bis heute im Privatbesitz von Margaretha von Habsburg-Lothringen ist. Die Ur-Enkelin von Erzherzogin Marie Valérie. Ins Renaissanceschloss Greillenstein zur Gräfin Elisabeth Kuefstein, geb. Prinzessin Elisabeth von Bayern; ebenfalls eine Ur-Enkelin von Erzherzogin Marie Valérie.

Und wir gingen und gingen…

Sie kniete am Betstuhl von Erzherzog Franz Ferdinand im Schloss Eckartsau, stand im Reitkleid in der Spanische Hofreitschule, besuchte die Rudolfsvilla in Reichenau an der Rax (heute Sisi Schloss) und aß kandierte Veilchen in der Backstube vom K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL.

Und wir gehen und gehen…ohne jemals stehen zu bleiben

Manche Menschen zeigten uns zu Beginn den Vogel. Niemand glaubte an mich oder uns. Wir verabschiedeten sie alle.

Manche begleiteten uns ein Stück, danach trennten sich wieder unsere Wege.

Und aus so mancher flüchtigen Begegnung wurden Freunde, Wegbegleiter und -bereiter.

Und bei manchen wäre es besser gewesen, ihnen niemals begegnet zu sein.

So viele kamen und gingen. Und doch hing an so mancher Person unser Herz und deshalb kamen sie zurück.

Fehler passierten. Manchmal verirrten wir uns. Manchmal waren wir verloren und haben doch wieder zueinander gefunden.

Träume groß…

Wir träumen noch immer!

Wir träumen für euch. Wir träumen für uns.

Danke ist nicht genug. Und trotzdem ist es das einzige Wort, dass es zu sagen gilt.

Liebe Maria José. Danke! Danke für dein Sein, dein Laufen, dein Lachen, dein Singen, dein Tanzen. Wir lieben dich. Auch und gerade weil…na, du weißt ja selbst 💜.

Liebe Ida. Danke! Danke für dein Sein, deine ruhige besonnene Art. Deine Art uns manchmal den Kopf wieder zurechtzurücken. Wir schätzen dich sehr 💜.

Liebe Sisi! Reich mir die Hand, träumen wir gemeinsam. Ich liebe dich für alles was du bist. Wer du bist. Wie du bist 💜.

Liebe Sternenkaiserin-Freunde! Danke! Danke für eure Treue, eure Träume, eure Kommentare, eure Kritik und euer Lob. Ohne euch wären wir nichts!

Danke an alle Geschäftspartner, ohne eurem JA!, wären wir nicht wo wir sind. Danke für euer Vertrauen!

Träume groß…

Eure Petra (~ Marie ~)

💜lichen Dank an das wunderschöne Schloss Eckartsau für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Geheimnisvolle zauberhafte Momente,
wenn sich Himmel und Erde umarmen,
wenn sich die Dunkelheit und das Licht küssen,
wenn sich Feuer und Wasser im Tanz wiegen,
wenn Unmögliches plötzlich möglich wird…

🌟Sisi🌟

– Anke Junginger –

Vielen Dank für die Einladung an
Gartenschloss Herberstein💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wann das Veilchen blüht und der Kuckuck singt
Und die Nachtigall flötet im Busch,
Wann die Jugend munter zum Reigen springt
Und es rauscht durch die Blätter husch! husch!
Dann führet zum Baume, zum Quell
Die Gesellin der frohe Gesell,
Dann paart sich die Liebe im Busch.

Sei willkommen, Frühling, du süßer Gast!
Sei willkommen, du fröhlicher Mai!
Der die Freude bringt und die Sorge haßt.
Noch sind Leben und Jubel uns frei.
Auf! liebliches Mädchen, zum Tanz!
Weil dir blühet der liebliche Kranz
Der Jugend, ein fröhlicher Mai.

Wann der Winter schneit und das Alter friert,
Dann du wünschest und weinest umsonst;
Wer die Blume pflückt, die den Frühling ziert,
Der verstehet die glücklichste Kunst.
Süß Liebchen, wir kommen zur Stell‘ –
Wie dir glänzen die Äugelein hell!
Frau Luna, ihr Sternlein mit Gunst.

~ Marie ~

Ernst Moritz Arndt

💜lichen Dank dem wundervollen Schloß Schönbrunn für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Kinder brauchen Liebe.
Kinder brauchen Halt.
Kinder ohne Liebe
lernen die Gewalt.

Kinder wollen leben,
träumend noch bereit,
euch ihr Herz zu geben,
aber habt ihr Zeit?

Kinder wollen spielen.
Zeigt das „Ja“ und „Nein“.
Laßt sie Nähe fühlen,
laßt sie glücklich sein.

Kinder brauchen Liebe,
wollen fröhlich sein.
Fällt euch bei der Liebe
nicht die Liebe ein?

🌟Sisi🌟

Geert-Ulrich Mutzenbecher

Vielen Dank für die Einladung an
Wasserschloss Totzenbach💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, ich möchte morgen unbedingt ins schöne Neuberg an der Mürz. Ich möchte Reiten und meine Ruhe. Bitte veranlasse das.“

„Majestät, ich hoffe nur, dass das es in Neuberg nicht zu kalt zum Reiten ist.“

~ Marie ~ 

💜lichen Dank dem wunderschönen Gartenschloss Herberstein für die Einladung 💜 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nach diesen trüben Tagen
Wie ist so hell das Feld!
Zerrissne Wolken tragen
die Trauer aus der Welt.

Und Keim und Knospe mühet
Sich an das Licht hervor,
Und manche Blume blühet
Zum Himmel still empor.

Ja auch so gar die Eichen
Und Reben werden grün!
O Herz, das sei dein Zeichen!
Herz, werde froh und kühn!

🌟Sisi🌟

Hoffmann von Fallersleben

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Fuschl Resort & SPA💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Now I’ve heard there was a secret chord
That David played, and it pleased the Lord
But you don’t really care for music, do you?
It goes like this the fourth, the fifth
The minor fall, the major lift
The baffled king composing Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

Your faith was strong but you needed proof
You saw her bathing on the roof
Her beauty and the moonlight overthrew you
She tied you to a kitchen chair
She broke your throne, and she cut your hair
And from your lips she drew the Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

You say I took the name in vain
I don’t even know the name
But if I did, well really, what’s it to you?
There’s a blaze of light in every word
It doesn’t matter which you heard
The holy or the broken Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

I did my best, it wasn’t much
I couldn’t feel, so I tried to touch
I’ve told the truth, I didn’t come to fool you
And even though it all went wrong
I’ll stand before the Lord of Song
With nothing on my tongue but Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

~ Marie ~

Song: Hallelujah
Writer: Leonard Cohen

💜lichen Dank dem wundervollen Schlosspark Laxenburg für die Einladung 💜 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Das Fest ist jetzt zu Ende.
Unsere Spieler, wie ich euch sagte, waren Geister
Und sind aufgelöst in Luft, in dünne Luft.
Wie dieses Scheines lockrer Bau
So werden die wolkenhohen Türme, die Paläste,
Die hehren Tempel, selbst der große Ball.
Ja, was nur Teil hat, untergehn,
Und, wie dieses leere Schaugepräng erblaßt,
Spurlos verschwinden.
Wir sind solcher Stoff wie der zum Träumen,
Unser kleines Leben umfaßt ein Schlaf,-
Ich bin gereizt, Herr
Habt Geduld mit mir. Mein alter Kopf ist schwindlicht.
Seid wegen meiner Schwäche nicht besorgt.

~ Marie ~

William Shakespeare

💜lichen Dank dem wundervollen Schloss Ruegersfür die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Endet schon des Tages Leben
und sein ganzes Glück?
Töne und Gestalten schweben
in sich selbst zurück.

Zwischen Wachen, zwischen Träumen
trinkt die Seele schon,
zugeweht aus andern Räumen,
leisen Harfenton.

Breite nun, du sternenschöne,
atemstille Nacht,
deine Schleier und versöhne
wo ein Leiden wacht.

🌟Sisi🌟

Johann Georg Fischer

Vielen Dank für die Einladung an
Palais Schönburg ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ja! Mein Glück – es will beglücken –
alles Glück will ja beglücken!
Wollt ihr meine Rosen pflücken?

Müßt euch bücken und verstecken
zwischen Fels und Dornenhecken,
oft die Fingerchen euch lecken!

Denn mein Glück – es liebt das Necken!
Denn mein Glück – es liebt die Tücken! –
Wollt ihr meine Rosen pflücken?

🌟Sisi🌟

Friedrich Nietzsche

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Eckartsau💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, jetzt komm schon. Sei nicht so ein Wetterfrosch. Egal ob es regnet oder nicht, ich möchte jetzt Spazierengehen. Zu Hause fällt mir die Decke auf den Kopf.“

„Aber Majestät. Es ist wirklich sehr kalt und nass draußen.“

~ Marie ~ 

💜lichen Dank dem wundervollen Schloss Esterházyfür die Einladung 💜 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Eine Möve bin ich von keinem Land,
Meine Heimat nenne ich keinen Strand,
Mich bindet nicht Ort und nicht Stelle;
Ich fliege von Welle zu Welle.

🌟Sisi🌟

Elisabeth von Österreich: Das poetische Tagebuch – Kapitel 10
@ Spiegel.de

Vielen Dank für die Einladung an
Schlosspark Laxenburg💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Aber Papperlapapp Marie, immer die Ausreden, warum du nicht in den Garten möchtest. Es regnet, es ist kalt, es schneit oder es geht ein Sturm. Los, jetzt, gehen wir hinaus.“

„Majestät, es regnet aber wirklich und ich mache mir Sorgen um Ihre Lunge.“

~ Marie ~ 

💜lichen Dank dem wundervollen Palais Schönburgfür die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell?
Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell?
Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:
„Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!“

Was knospet, was keimet, was duftet so lind?
Was grünet so fröhlich? Was flüstert im Wind?
Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain:
„Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!“

Was klingelt, was klaget, was flötet so klar?
Was jauchzet, was jubelt so wunderbar?
Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:
„Der Frühling, der Frühling!“ – da wußt‘ ich genug!

🌟Sisi🌟

Heinrich Seidel

Vielen Dank für die Einladung an
Schlosspark Laxenburg 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Allabendlich treibt’s mich hinaus,
Ich muss die Sonne seh’n
Die glückliche, beneidete,
Im Meere untergeh’n.

»Nicht ist’s dein Gold, nicht ist’s dein Schein,
Um den mein Sinn sich kränkt,
Wohl aber, dass die hehre See
Dich jede Nacht umfängt.

Und während du ihr Flutenherz
Erwärmst mit deiner Glut,
Steh‘ ich im Finstern hier und frier
Vor Eifersucht und Wut!«

🌟Sisi🌟

Elisabeth von Österreich: Das poetische Tagebuch – Kapitel 9
Guttenberg.spiegel.de 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Reiz der Rose
Liegt nicht lediglich
In Ihrem Duft
Und Ihrem Antlitz
Sondern darin,
Daß derjenige,
Der Ihre Schönheit und
Ihren Wohlgeruch genießen will,
Auch Ihre Dornen
Lieben muß.

🌟Sisi🌟

Daniel Lipp

Vielen Dank für die Einladung an Palais Schönburg 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Auf Christi Himmelfahrt allein
Ich meine Nachfahrt gründe
Und allen Zweifel, Angst und Pein
Hiermit stets überwinde.
Denn weil das Haupt im Himmel ist,
Wird seine Glieder Jesus Christ
Zur rechten Zeit nachholen.

Weil Er gezogen himmelan
Und große Gab empfangen,
Mein Herz auch nur im Himmel kann,
Sonst nirgends, Ruh erlangen;
Denn wo mein Schatz gekommen hin,
Da ist hinfort mein Herz und Sinn,
Nach Ihm mich stets verlanget.

Ach Herr, laß diese Gnade mich
Von deiner Auffahrt spüren,
Daß mit dem wahren Glauben ich
Mag meine Nachfahrt zieren
Und dann einmal, wann Dir’s gefällt,
Mit Freuden scheiden aus der Welt.
Herr, höre doch mein Flehen!

~ Marie ~

Josua Wegelein

💜lichen Dank dem wunderschönenRenaissanceschloss Greillenstein für die Einladung

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


In die Berge sehnst du dich,
An das Meer, –
Und der Berg des Himmels
Mit seinen steilblauen Wänden:
Ragt er nicht ewig
Vor dir auf?

In die Berge sehnst du dich,
An das Meer, –
Und das Meer des Himmels
Mit seinem tiefblauen Spiegel:
Wogt es nicht ewig
Vor dir hin?

Wie ein Knabe
Träumst du von Bergen,
Träumst du von Meeren…
So wirf den Nacken doch zurück
Und habe mehr denn Berg und Meer –
Hab‘ – Ewigkeit!

🌟Sisi🌟

Christian Morgenstern

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Fuschl Resort & SPA💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Marie, bitte schreibe deiner Schwester in meinem Namen, ich bedanke mich sehr herzlich für den Veilchenduft. Ihr Porträt ist außergewöhnlich gut gelungen.“

„Majestät, das hat Julia sehr gerne gemacht. Ich freue mich, das Majestät den Duft als angenehm empfinden. Das Porträt wird ihr bald ausgehändigt.“

~ Marie ~ 

💜lichen Dank dem wundervollen Gartenschloss Herberstein für die Einladung 💜

Das Porträt zeigt tatsächlich die Schwester von Marie Gräfin von Festetics, Júlia Gräfin von Herberstein, geb. Festetics de Tolna (8.9.1835 – 5.2.1898)

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Schau Marie, sind sie nicht hübsch die neuen Veilchengläser? Da lassen wir doch gleich der Mama und dem Ludwig welche schicken“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an
K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Verhaucht sein stärkstes Düften
Hat rings der bunte Flor,
Und leiser in den Lüften
Erschallt der Vögel Chor.
Des Frühlings reichstes Prangen
Fast ist es schon verblüht –
Die zeitig aufgegangen,
Die Rosen sind verblüht.
Doch leuchtend will entfalten
Von hehren Pfingstgewalten
Gleich einer späten Liebe,
Die lang in sich geruht,
Bricht sie mit mächtgem Triebe
Jetzt aus in Purpurglut.

🌟Sisi🌟

Ferdinand von Saar

Vielen Dank für die Einladung an
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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Nirgends bin ich so frei, wie beim Reiten. Während der Kaiser seinen langweiligen Ministern zuhört, werden wir Neubergs Pfade erkunden. Komm, Marie. Ist eine gute Gelegenheit für Irland zu trainieren.“

„Majestät, Mr. Bay wird sich freuen zu hören, dass Sie üben, aber soll nicht doch lieber Ida mitkommen?“

~ Marie ~

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Das Sternenkleid – Kleid aller Kleider

Welches Bild habt ihr als erstes vor Augen, wenn ihr an Kaiserin Elisabeth denkt?Vermutlich dasselbe wie Millionen von Menschen auf der ganzen Welt:

Elisabeth im weißen Tüllkleid mit Diamantsternen im Haar!

Bald schon war klar, dass ich dieses Kleid brauchen würde, und so begann ein Näh- und Lernprozess, der bis heute andauert. Aus einem Anfangs schlichten Tüllkleidchen wurde eine pompöse Robe mit einer gigantischen Schleppe. Der erste Versuch war relativ einfach, ein Kleid aus fertigem Sternentüll, nett ja, aber nicht annähernd so, wie es sein sollte.

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Foto sternenkaiserin.com – sisi

Das Problem war damals, ich hatte keine Ahnung und auch nicht das Wissen, woher ich den passenden Stoff bekommen könnte. Einen Stoff mit gestickten oder gewebten Sternen, der dem Original so nahe wie möglich kommen würde?


Das zweite Kleid war zwar näher am Original, aber immer noch zu „mickrig“ und dient heute, nach ebenfalls unzähligen Änderungen als „kleines“ Sternenkleid bei Veranstaltungen, da es einen wesentlich kleineren Umfang und keine Schleppe hat ist es wesentlich „Publikumstauglicher“

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Allerdings war das immer noch nicht DAS Kleid und so begann ich wieder von vorne. Mehr Umfang, mehr Tüll, mehr Sterne!

Ich änderte den kompletten Schnitt, fügte eine Schleppe an, deren wahre Länge am Winterhalter Bild ein Geheimnis bleibt und beschloss, dieses Mal die Sterne zu Sticken.

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Foto: Foto Hofer, Bad Ischl

Auch dieser erste Versuch brachte nicht die völlige Zufriedenheit, es sah zwar prächtiger und eindrucksvoller aus, als das vorherige, aber es fehlte die „Leichtigkeit“


Also erneuerte ich das Oberteil komplett, tauschte die Ärmel, und verdoppelte noch einmal die Tüllmenge um daraus ein Kleid zu erschaffen, dass für meine damaligen Nähkünste das perfekte Kleid zu sein schien.

Wie ja viele von Euch wissen, hab ich die Schneiderkunst nie erlernt, sondern sie mir selbst von Kleid zu Kleid beigebracht.  Inzwischen war ich bei weit mehr als 100 Meter Stoff, und einem Gewicht von über  17 kg angelangt.

Foto: Bertl Jost

Eines meiner ersten wirklich großen Fotoshootings war jenes im Südbahnhotel am Semmering, dort entstand auch das erste wirklich großartige Bild dieses Kleides, dessen Fertigstellung beinahe ein ganzes Jahr in Anspruch genommen hatte.

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Foto: Bertl Jost


Es folgten viele unvergessliche Shootings, in allen Möglichen Kleidern und natürlich war es irgendwann ein Thema zwischen Mariechen und mir, ein „Winterhalter Bild“ zu erschaffen.

Video: sternenkaiserin.com – marie

Und ihr könnt Euch vorstellen, was das bedeutete?

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Foto: Barbara Prinz, Fotografie mit Herz

Richtig, ich begann erneut das Kleid zu optimieren, noch mehr Tüll, noch mehr Sterne, ein weiteres Oberteil, da ich inzwischen gelernt hatte, diese ebenfalls mit Stahl zu versteifen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Wir bekamen die Erlaubnis in der Oper Graz einen Tag lang zu shooten und nutzten diesen zauberhaften Ort für genau dieses Kleid.

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Foto: Barbara Prinz, Fotografie mit Herz

Begleitet von unserer Babsi gelangen uns unzählige wundervolle Bilder!

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Foto: Barbara Prinz, Fotografie mit Herz


Aber das sollte immer noch nicht die letzte Änderung sein, denn eines Tages kam eine Einladung aus dem schönen Kärnten. Die Stadt Klagenfurt feierte ihren 500. Geburtstag. Am Abend hatte ich die Ehre Gast auf einem wundervollen, ausgesprochen eleganten Ball zu sein. Und wir wären nicht wir, wenn wir eine solche Gelegenheit nicht gleich mit einem Fotoshooting verbinden würden.

Also trafen wir uns am Nachmittag mit unserem charmanten Gastgeber Hr. Bauer im vermutlich schönsten Saal Kärntens, dem Wappensaal, um dort ein paar Bilder zu machen.

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Foto sternenkaiserin.com – marie

Für diesen Zweck hatte ich ein weiteres Mal die Schleppe des Kleides auf nun 3 Meter verlängert.

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Foto: sternenkaiserin.co – marie

Eine besondere Überraschung für mich war, dass mich in dem Saal ein Chor erwartete und „nur für die Kaiserin“ sang.

Video: sternenkaiserin.com – marie

Ihr könnt Euch vorstellen, welches Gefühl das war. Ich gebe zu, es war gar nicht so leicht, vor Rührung nicht zu weinen 😉


Das nächste Highlight in diesem Kleid war sicherlich die Sisi Nacht im Schloss Eckartsau, dass inzwischen zu einem unserer Stamm- und Lieblingsschlösser wurde.

Wer den unermüdlichen Einsatz unseres Mariechens kennt, ahnt das sie sich natürlich auch dafür etwas Besonderes einfallen ließ.

Sie besorgte die ausdrückliche Erlaubnis der Vereinigten Bühnen Wiens, den Titelsong aus dem Musical Elisabeth verwenden zu dürfen!

Im Sternenkleid im Ballsaal eines so wunderschönen Schlosses zu stehen, dessen Türen sich genau in diesem Moment öffneten, als „Ich gehör nur mir“ erklang, wurde zum nächsten Höhepunkt in meinem Leben als Sternenkaiserin.

Video: Sternenkaiserin.com – marie


Aber wie kam es nun zu diesem Kleid?

Ein Kleid, das zum Symbol für die schöne Kaiserin wurde. Elisabeth sammelte in einem sogenannten Schönheitsalbum Bilder von schönen Damen aus der ganzen Welt. Dies konnten Tänzerinnen, Schauspielerinnen, aber auch „Halbwelt“-Damen sein. Ihr wurde ein Bild von Contessa Virgina di Castiglione in einem Sternenkleid mit Schmucksternen im Haar zugesandt

Virginia Oldoini, Countess Verasis of Castiglione (1837-1899). Ca. 1861-1867.

Virginia Oldoini, Countess Verasis of Castiglione (1837-1899). Ca. 1861-1867. Foto: wikimedia/commons

2 Jahre später ließ sie sich vom Pariser Couturier Charles Worth ein Kleid erschaffen, dass seinen Ursprung in dem der Contessa hatte.

Vom Hofjuwelier A.E.Köchert ließ sie sich Diamantsterne für ihre Haare, jedoch in edlerer und geschmackvollerer Form anfertigen, als die der Mätresse von Napoleon III. Diese Art Schmuck in den Haaren zu tragen war eine absolute Neuheit, denn üblicherweise trugen die Damen Diademe als Haarschmuck.

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Sisi und Florian Köchert mit der Original Zeichnung von den Sisi-Sternen von Alexander Emanuel Köchert
Foto: Michaela Handrek-Rehler

Die Haarsterne, die vermutlich ebenso berühmt sind wie das Kleid selbst sind, waren ein Geschenk des Kaisers. Von den Juwelieren Köchert und Pioté ließ sich Kaiserin Elisabeth ein Set von 27 Haarsternen aus Diamanten herstellen.

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Florian Köchert präsentiert einen original Sisi Stern Foto: the munich show

 

Einige der Sterne verschenkte die Kaiserin später an Hofdamen, die anderen wurden in der Familie vererbt. Die Tochter von Kronprinz Rudolf, Erzherzogin Elisabeth, trug beispielsweise die Sterne zu ihrer Hochzeit 1902.

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Foto: Barbara Prinz, Fotografie mit Herz

Erst dieses Kleid und diese Frisur, sollte sie zu dem machen, was sie bis heute ist: „Eine schöne unerreichbare Fee aus dem Märchenland.“

Premiere hatte dieses Ensemble am Ball des Abends am 11.2.1865 als ihr Bruder Carl Theodor von Bayern seine geliebte Braut Sophie von Sachsen in Dresden heiratete. Viele von Euch werden vielleicht nicht wissen, dass an diesem Abend auch Sisi´s Schwester im Sternenkleid erschien. Mehr Aufsehen erregte aber Sisi.

Zeitzeugen beschrieben das Kleid wie folgt „Ein weißes, mit Sternen besticktes Kleid, Diamantsterne im Haar und an der Brust ein Camelienbouquet.“  Sisi war zu diesem Zeitpunkt 27 Jahre alt und Mutter von 3 Kindern.

Erzherzog Ludwig Viktor schrieb in einem Brief nach Wien:

„Sisi sei blendend schön, auch waren die Leute wie verrückt hier. Ich habe noch nie so einen Effekt machen sehen. Helene ein sehr schlechter Abklatsch von der Kaiserin, auch Sternenkleid.“ (1)

Marie, Königin von Sachsen schrieb an eine Freundin:

„Von der Begeisterung, welche die Schönheit und Liebenswürdigkeit der Kaiserin erregte, kannst Du Dir keine Vorstellung machen; noch nie sah ich meine ruhigen Sachsen in solcher Aufregung! Man dachte, sprach, hörte nur ihr Lob.“ (2)

Wie die meisten vermutlich wissen, gibt es von der Kaiserin nur wenige Bilder, und noch weniger, bei denen sie tatsächlich Model stand. Diese Ehre wurde allerdings, dem wohl größten Meister seiner Zeit zu Teil. Franz Xaver Winterhalter. Durch Protektion König Louis Philippes stieg Winterhalter zum gefragtesten Porträtmaler in Frankreich auf. Als französischer Hofmaler malte er Bildnisse der gesamten königlichen Familie und der führenden Mitglieder des Hofes. 1852 folgte er dem Ruf von Königin Isabella nach Spanien. Nach der Thronbesteigung Napoléons III. ging er zurück nach Paris. Zu seinen Kunden gehörten auch das belgische Königshaus und die kaiserlichen Höfe in Sankt Petersburg und Wien.

Elisabeth ließ sich von F.X.Winterhalter 1865  im Sternenkleid malen, und machte dieses Kleid somit unsterblich. Dieses Gemälde könnt ihr immer noch in der Wiener Hofburg bewundern.

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Kaiserin Elisabeth von Österreich (Porträt von Franz Xaver Winterhalter, Öl auf Leinwand, 1865 Foto: wikimedia/commons

 

Von F.X.Winterhalter gibt es noch 2 weitere Bilder, die in die Geschichte eingehen sollten. „Sisi mit offenen Haar.“

Diese Bilder waren für die damalige Zeit sehr intim. Eines davon wurde zu Kaiser Franz Josefs Lieblingsbild. Es stand Zeit seines Lebens vor seinem Schreibtisch (und dort steht es heute noch).

Fotos: Wikimedia/commons


Zum Abschluss bleibt nur eines zu sagen, egal wann und wo ich dieses Kleid trage, es ist immer mit unvergesslichen Erinnerungen verbunden.

In diesem Sinne, träumt nicht nur von den Sternen, sondern greift danach 😉

Eure Sisi


Rechtliche Hinweise:
Bildrechte: Bertl Jost, Sternenkaiserin,com – marie, Sternenkaiserin.com – sisi, Barbara Prinz – Fotografie mit Herz; Michaela Handrek-Rehler, the munich show

Videos: sternenkaiserin.com – marie

Textrechte: Sisi, Marie, Brigitte Hamann – Kaiserin wider Willen, Dr. Martina Winkelhofer – Sisi


Literaturhinweise:

Zitate: 1 – S 198, 2 – S 199
Brigitte Hamann:
Kaiserin wider Willen , Amalthea, 1992, 11. Auflage

Dr. Martina Winkelhofer

Rechtliche Hinweise:

Bildrechte: Bertl Jost, Privat, Hofburg Wien, Juwelier Köchert

Textrechte: Sisi, Marie Festetics (historischer Teil), Brigitte Hamann – Kaiserin wider Willen, Dr. Martina Winkelhofer – Sisi

Literaturhinweise:

Zitate: 1 – S 198, 2 – S 199

Brigitte Hamann:

Kaiserin wider Willen , Amalthea, 1992, 11. Auflage

Dr. Martina Winkelhofer

Sisi

Herzogin Sophie in Bayern

Sophie Maria, Herzogin in Bayern, Foto: Wikimedia/Commons

Einer der liebsten Schwägerinnen von Kaiserin Elisabeth war Prinzessin Sophie von Sachsen, die durch ihre Hochzeit mit ihrem Cousin 1. und 3. Grades, Herzog Carl Theodor in Bayern, zur Herzogin in Bayern wurde. Carl Theodor war der Bruder von Kaiserin Elisabeth.

Sophie Maria Friederike Auguste Leopoldine Alexandrine Ernestine Albertine Elisabeth Prinzessin von Sachsen wurde am 15.3.1845 in Dresden geboren.

König Johann von Sachsen
Foto: Wikimedia/Commons

Ihr Vater war König Johann Nepomuk Maria Joseph Anton Xaver Vincenz Aloys Franz de Paula Stanislaus Bernhard Paul Felix Damasus von Sachsen, genannt König Johann I. von Sachsen (geb. 12.12.1801, † 29.10.1873).  

Amalie Auguste von Bayern Foto: Wikimedia/Commons

 

Ihre Mutter war Amalie Auguste Prinzessin von Bayern (geb. 13.11.1801, † 8.11.1877), die wiederum eine Schwester von Herzogin Ludovika war. Sie war das jüngste Kind von insgesamt 9 Kindern.

Foto: Wikimedia/Commons

Nach dem Drama seines Bruders Ludwig (er heiratete unstandesgemäß), stieg Carl Theodor als Familienoberhaupt auf. Die Hochzeit fand am 11.2.1865 in Dresden statt. 

An diesem Abend hatte das Sternenkleid von Kaiserin Elisabeth seinen berühmten Auftritt (der Beitrag kann hier nachgelesen werden).

Sophie von Sachsen war in der Familie äußerst beliebt. Sophie war eine sehr lebensfrohe Person, die gern musizierte und dem halbverlassenen Schloss Possi wieder Leben einhauchte.

Für solche Ehen war es sehr ungewöhnlich, aber Carl Theodor und Sophie liebten sich sehr. Am 24.12.1865 krönte die Geburt der Tochter Amalie Maria Herzogin in Bayern († 26. Mai 1912) ihre Liebe. Doch die Geburt der Tochter war so schwer, dass sich Sophie nicht richtig um ihre kleine Tochter kümmern konnte. Sie kränkelte permanent, erholte sich nicht mehr richtig.

Am 22.2.1867 wurde die kleine Schwester von Kaiserin Elisabeth, Sophie Charlotte, 20 Jahre alt. Zu diesem Zeitpunkt war Sophie noch mit König Ludwig II. verlobt. Dieser wiederum wollte seiner Verlobten ein richtiges Fest ausrichten und ließ einen Hofball veranstalten.

Sophie nahm bei den Veranstaltungen teil und holte sich am Familiendinner eine Erkältung, welche sich rasend schnell zu einer Kehlkopfentzündung ausbreitete. Zum Entsetzen der gesamten Familie starb Sophie am 9. März 1867, kurz vor ihrem 22. Geburtstag. Sophie wurde in Tegernsee begraben.

 

~ Marie ~

 


Rechtliche Hinweise:
Textrechte: Marie 


 

Kaisertage im Winter

Im August letzten Jahres erhielten wir eine Einladung der Stadt Mödling zu einer Regimentsweihnachtsfeier zu kommen. Im September machten wir gemeinsam kurzerhand aus der Weihnachtsfeier einen Hofball und aus der nachmittäglichen Kutschenfahrt ein 3 Tages Programm und eine Einladung für meinen gesamten Hofstaat.

  • Laxenburg
  • Mayerling
  • Heiligenkreuz
  • der Husarentempel

Wer mich kennt, kennt auch meine Vorliebe für oftmaligen Kleiderwechsel und somit stand ich vor der Herausforderung eine gesamte Winterkollektion in 2 Monaten zu 16195555_1275893612470934_184215218456329533_nentwerfen und zu nähen. Eigentlich bin ich es gewohnt mich mit Hitze, oder Regen herum zu schlagen, denn die meisten Veranstaltungen an denen ich teilnehme sind im Sommer, mit Minus Temperaturen, Eis und Schneegestöber hatte ich noch keinerlei Erfahrung.

Nun aber brauchte ich Kleider für 3 Tage, die Winterfest waren. Und wie auch heute, hatte man natürlich auch damals nicht nur ein Kleid an.

Es fehlte also hinten und vorne. Angefangen von warmer historischer Unterwäsche, Schnürschuhen mit Wollfutter, Handschuhen, Muffs, Cape`s, passenden Hüte war mehr oder weniger nichts da, dass ich hätte im Winter tragen können.

Wie viel Arbeit es war, diese Ausstattung in knappen 2 Monaten zu fertigen, könnt ihr Euch selber vorstellen. Meine Kleider sind, wir ihr wisst, selbst genäht und meist findet man nur „hin und wieder“ eine Vorlage dazu. Ich nähe grundsätzlich aber nur Kleider der Kaiserin oder von Romy Schneider aus den Sissi-Filmen nach, oder entwerfe eigene Kreationen aus dieser Zeit. 


 

Wir reisten am 8. Dezember aus allen Himmelsrichtungen an. Der erste Tag begann damit, dass wir erstmals beschäftigt waren die Autos zu entladen. Nachdem wir alles so gut es ging verstaut hatten, wer schon einmal 9 historische Kleider samt Zubehör in einem kleinem Hotelzimmer hatte, weiß wovon ich rede, machten wir uns fertig für unseren ersten Ausflug.

Donnerstag

Schloss Laxenburg

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Es wurde uns von der Stadt Laxenburg gestattet Fotoaufnahmen im alten Schloss zu machen. Sogar die Kaiserloge des ehemaligen Theaters öffnete man spontan für uns. So standen wir nun in Tageskleider in der Loge, da wir das Theater nur besichtigten und keine Vorstellung besuchten, möge uns die „falsche Kleidung“ verziehen sein. 😉

Anschließend spazierten durch den Park.

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Der Besuch in der Kaiserloge kam so unerwartet, dass wir natürlich keine Abendkleidung dabei hatten. Den Ausblick von dort oben, haben wir dennoch genossen. Und wer ganz still war, konnte vielleicht sogar ein paar leise Geigenklänge aus längst vergangenen Zeiten hören…

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Das Schloss selbst ist leider völlig leer, man kann allerdings immer noch die wunderschönen Parkettböden, die Stuckdecken und die alten Öfen bewundern.

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Da das Wetter anfangs besser als erwartet war, beschloss ich kurzerhand durch den Schlosspark zu laufen. Wie üblich, keuchte der Hofstaat hinterher.

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Ihr könnt Euch denken, dass man dafür warm angezogen sein muss. So  trug ich ein Kleid aus schwerem grünen Samt, dazu ein Fuchspelzcape samt passenden Muff mit einem Gesamtgewicht von ca 18 kg!

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Na, erkennt Ihr dieses Kleid?

Romy Schneider trug es, als sie Graf Andrássy empfing.

 

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Der Kaiser kam uns auf halben Weg, im Park mit seinem Gefolge entgegen und so setzten wir das letzte Stück gemeinsam fort.

16195666_1275893899137572_935301695687491031_nAm frühen Abend besuchten wir den Adventmarkt am Schlosshof und wurden von der Bevölkerung freudig begrüßt. Der Bürgermeister der Stadt lud uns zum gemeinsamen Abendessen ein und wir verbrachten einen lustigen ersten Abend im Laxenburgerhof.


Freitag

Husarentempel

Am Freitag bekamen wir durch Genehmigung der Stadt Mödling, die Möglichkeit zum Husarentempel zu fahren.

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Wer es vielleicht nicht weiß, Kronprinz Rudolf hielt sich dort häufig auf und versuchte bereits ein Jahr vor der Tragödie von Mayerling dort einen Selbstmordversuch mit Mizzi Kasper, der zum Glück scheiterte. Mizzi wohnte zu dieser Zeit in Mödling.

Von der kleinen Anhöhe aus hat man eine wunderschöne Aussicht auf die Stadt.

Das Programm für diesen Tag war eine Kranzniederlegung an der Krypta.16142362_1275894879137474_5006810581010441498_n

16142880_1275894689137493_5877600126444224590_nSomit war klar, ein dunkles Kleid zu wählen. Ein dunkelgraues Kleid mit einfacher Schleppe, ein silbernes Pelzcape und der Mode entsprechend passendem Muff. Ein Kleid das aus der Zeit nach Rudolfs Tod stammte, denn für mich wird dieser Ort, den die Kaiserin nach dem Tod ihres Sohnes häufig aufsuchte, für immer mit ihm verbunden bleiben.

Zum Thema Pelz möchte ich folgendes sagen, auch wenn ich privat NIEMALS echten Pelz tragen würde, so wäre es einfach historisch unpassend Kunstpelz zu verwenden, die in guter QUÄLITÄT schwer zu kommen und relativ teuer sind. Auf Grund dessen fragte ich die liebe Verwandtschaft, stöberte auf Flohmärkten und fand dann wirklich 3 uralte Pelzmäntel.

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Als erstes einmal fragte ich mich, kann man sowas waschen? Nicht wirklich, also hing das ganze Zeug erstmals tagelang ihm Freien um den Duft der Mottenkugeln loszuwerden, denn die guten Stücke waren zwischen 50 und hundert Jahre alt. Nebelige Herbsttage eignen sich übrigens hervorragend dafür.
Danach zerlegte ich die Teile mit Schere und Skalpell um daraus die passenden Schnittteile zu bekommen.
Soweit so gut, aber wie näht man so etwas? Das werde ich Euch einmal extra erklären, da gibts ein paar gute Tricks und schon wurde aus über 50 Jahre alten Jacken, die sonst im Müll gelandet wären, wärmende Kleidung der Kaiserin.

 


 

Am Abend erwartete uns der Bürgermeister von Mödling zum Abendessen.

Was trug man nun am Abend? Dem Anlass entsprechend natürlich kein Ballkleid und doch wäre ein gewöhnliches Tageskleid zu schlicht gewesen.
Schon sind wir beim nächsten Kleid:

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Ein Dinnerkleid aus blaugrauer Seide mit Samt und Spitze besetzt, ein passendes Jäckchen und da ich nun wieder in die Zeit der Krinolinen wechselte, die ja meine persönliche Lieblingsmode ist, brauchte ich dazu ein langes Samtcape. Auch dieses Kleid werden einige von Euch vielleicht erkennen, es stammt aus dem Sisi 2- Teiler mit Christiana Capadondi. 

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Wie immer wenn die bayrische Verwandtschaft versammelt ist, wurde auch daraus ein lustiger Abend mit Mamili und meiner Néné, die extra aus München samt meinem Lieblingsschwager anreiste, um für den großen Ball am Samstag an meiner Seite zu sein.

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Nach einem langen und doch recht kalten Tag, fielen wir spätabends alle halbtot in die Betten.


SAMSTAG

Mayerling, Heiligenkreuz, Dragonerritt & Hofball

Der Samstag begann früh, Haare flechten, Schminken und anziehen, all das dauert meist so an die 2 1/2 Stunden. Von drei Kutschen abgeholt, starteten wir eine Fahrt durch die Altstadt und nahmen an einer weiteren Messe in der Stadtpfarrkirche teil.

Da ich davon ausging, dass es in der offenen Kutsche noch kälter sein würde, entschied ich mich für einen schwarzen, pelzbesetzten Samtmantel und darunter ein Kleid aus schwarzem Samt. Das Gewicht davon überlasse ich Eurer Fantasie. DieserMantel stammt übrigens von einer Fotoserie von Kaiserin Elisabeth mit ihrem Wolfshund. 😉 

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Bis wir wieder zurück im Zimmer waren, war die Zeit so knapp, dass ich ohne die Hilfe meiner treuen Minnerl niemals rechtzeitig ins Trauerkleid gekommen wäre.


 

Kaum umgezogen saßen wir auch schon in den Bussen, die uns zum Friedhof von Heiligenkreuz brachten. Mit Erlaubnis des Stifts Heiligenkreuz machten wir auch am Grab von Mary Vetsera ein paar Bilder.

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Wir hielten eine kurze Andacht und zündeten eine Kerze an, so wie es Kaiserin Elisabeth nach dem Vorfall in Mayerling tat.


 

Im Leben der Kaiserin gab es viele Schicksalsschläge, einer davon, von dem sie sich wohl nie wieder erholte, war der Tod ihres Sohnes, deswegen entschied ich mich, nach Absprache mit meinem Hofstaat, dass wir alle in Hoftrauer in Mayerling erscheinen sollten.

(MEHR DAZU IN MEINEM BEITRAG ÜBER MAYERLING)

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Hoftrauer bedeutet, dass die gesamte Kleidung bis hin zum Schmuck tiefschwarz zu sein hat.

Ein Tournürenkleid mit langer, schwarzer Schleppe aus Duiponseide und Samt musste her. Dazu passend ein Samtcape mit einem originalem Hut von 1890, einem ebenso alten Trauerschleier und einem schwarzen Pelzmuff aus demselben Jahr.

Da die Nonnen des heutigen Kloster ein Schweigegelübde abgelegt haben, wurden wir von einer älteren Dame empfangen und bekamen die Erlaubnis den ehemaligen Teepavillion des Kronprinzen zu besuchen. Wir gingen  über einen kleinen Weg aufwärts zur jetzigen Kapelle.

Die Schwestern die uns anlässlich meines Besuches zu einer Andacht einluden, erschienen hinter dem Gitter und ein Priester des Stift Heiligenkreuz zelebrierte eine lateinische Messe.

An der Seite des Kaisers kniete ich direkt vor dem Altar und lauschte Gedankenversunken der Andacht.

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Es folgte eine Besichtigung der jetzigen Ausstellung im Karmel Mayerling, die Ehrwürdige Mutter Priorin Regina verabschiedete uns persönlich und schon ging es schnell, schnell wieder zurück, denn der nächste Programmpunkt stand bereits an.


 

Zurück im Zimmer hieß es raus aus dem Trauerkleid und rein in eines das wieder kutschentauglich war, obwohl die Stimmung ein wenig befangen war, auf Grund der Eindrücke, waren wir in absoluter Rekordzeit umgezogen, um wieder in die Kutsche zu steigen und am Adventritt der Dragoner teilzunehmen.

An diesem Kleid ist das besondere die typische Verziehrung der Ärmel, sowie die Posamentrie der Verschnürung, als Zeichen der Verbundenheit der Kaiserin zu ihren Ungarn! Denn wie schon am Vormittag wurden die Kutschen wieder von Husaren eskortiert.

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Und dann war es weit, zurück ins Zimmer, raus aus dem Winterkleid und fertig machen für den Ball.

Habt ihr je ein Korsett getragen? Dann könnt ihr (nicht) erahnen, wie es ist, ein solches ohne Unterbrechung von morgens bis weit nach Mitternacht zu tragen.

Eines der vielen Dinge, die mich mit der Kaiserin verbinden, ist der Anspruch auf Perfektion, so kam meine liebe Ida wieder einmal zum Einsatz um nachzuschnüren und die gewünschte Taille zu erreichen.

Die Haare mussten von einer Frisur die unter einen Hut passte, neu geflochten und zur Ballfrisur gesteckt werden.

Ich stand mitten im Raum um geschnürt, geschminkt und frisiert zu werden, um dann zum Höhepunkt der letzten Tage zu kommen.

 

DEM BALLKLEID

 

Ein vielleicht für Euch unbekanntes Kleid, doch für mich war es eine Hommage an die Ungarn.

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Dieses Kleid war im Original ein Geschenk von Erzherzogin Sophie, angelehnt an die ungarische Volkstracht, erschien Kaiserin Elisabeth damit beim ersten Empfang der ungarischen Delegation.

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In einem Kleid aus dunkelblauem Samt und altrosa Seide, Tüllspitze, Perlen und der für Ungarn typisch bestickten Schürze erschien ich am Ball.

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Die anwesenden Husaren, die eigens aus Sopron angereist waren huldigten ihrer Königin und der Herr Schwager unterhielt die anwesenden Damen.

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Nach einer durchtanzten Nacht und fast 20 Stunden „im Geschirr“ wie Elisabeth es nannte, war ich wahrlich am Ende.

 

Abschließend bleibt nur noch eines, wie mein „Gemahl“ sagen würde:

„Es war sehr schön, es hat uns sehr gefreut“

 

*Sisi*


Rechtliche Hinweise:
Bildrechte: Sisi, Christine Kupec
Textrechte: Sisi
Fotos mit ausdrücklicher Genehmigung und großem Dank an Stift Heiligenkreuz und Karmel Mayerling.