Tag-Archiv | franzensburg

Happy birthday Marie

Sisi und Marie – wie alles begann…. 

Sehr oft werden wir gefragt, wie wir uns eigentlich gefunden haben. Nicht wir haben uns gefunden, sondern sie mich.

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Foto: sternenkaiserin.com – Ida

Es war an einem heißen Tag in Ischl, es war der 15. August, ich flanierte mit meinem lieben alten Kaiser Franz Josef über die Esplanade als man irgendwo in der Menge ein Kreischen hörte..

Wieder einer dieser hysterischen Fans, aber was hilft‘s?

Augen nicht zu – wegen der Fotos –  und durch.. und wenn möglich noch lächeln.

Das war das erste Mal, dass wir uns gesehen haben, oder zumindest Sie mich!

Ich muss zugeben, ich erinnere mich bei der Menschenmenge, die an so einem Tag um mich ist, nicht mehr wirklich daran.

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Foto: sternenkaiserin.com 

Es vergingen Wochen, wenn nicht Monate, bis ich plötzlich über mein privates FB Profil eine Nachricht bekam.

So genau weiß ich es nicht mehr, aber diese Nachricht war nur eine von vielen…

„Hallo wie geht es Dir? Du siehst toll aus.. wie bist du dazu gekommen..“ der übliche Smalltalk begann…

Ich muss zugeben, ich bin oft sehr nachlässig darin, solche Nachrichten zu beantworten, weil es einfach sehr zeitaufwendig ist und es mich manchmal nach 12 Stunden Dienst einfach nicht mehr interessiert…

Es blieb ein loser Kontakt und der nächste August rückte näher. Somit mehrten sich auch die Nachrichten wieder.

Sie wollte mitfahren mit dem Jubiläumszug. 2016… hundert Jahre nach dem Tod des Kaisers stand alles in dessen Zeichen.

Mein damaliger Hofstaat war auf eine beträchtliche Größe angewachsen und so staunten das Mariechen und auch die anderen Fahrgäste nicht schlecht, als fast 20 Personen in Hoftrauer aus dem Zug stiegen. Man muss dazu sagen, schwarz ist nicht gerade die Lieblingsfarbe unserer Marie. (wer lesen möchte, wie das Ganze aus der Sicht von Marie ablief, klickt auf den Link:)

3 Jahre Sternenkaiserin – Aus der Sicht von Marie

Aber eigentlich hieß sie damals ja noch Petra, zu dem Namen Marie kam sie erst viel später…

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Petra fuhr also mit, kam ehrfürchtig in Attnang am Bahnsteig zu mir, um mich zu begrüßen und sich erstmals persönlich vorzustellen.

Sie brachte mir Zeitungsartikel über mich mit, die sie gesammelt hatte.

Nun lernte unsere Marie nicht nur mich kennen, sondern auch noch ein paar andere Herrschaften, die ihr den Floh ins Ohr setzten, sie solle sich doch auch ein Kleid besorgen und Hofdame werden.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Genau das hatte zur Folge, dass sich ihre Nachrichten an mich wieder häuften..

„Wie komme ich zu einem Kleid? Was brauche ich darunter? Welche Schuhe.. und, und, und…“

Ein Meer aus Fragen prasselte in den folgenden Wochen auf mich ein, die ich versuchte, so höflich wie möglich und doch so knapp wie nötig zu beantworten.

Da ich weder ein Verein, noch eine sonstige Eventagentur für historische Veranstaltungen, sondern eine Privatperson bin, die sich ihre Freunde gern selbst sucht, wusste ich nicht so recht, wie ich das sagen sollte. Denn: „Meine Hofdamen suche ich mir selbst!“ kann man ja so nicht unbedingt mitteilen, wenn man nicht unfreundlich sein will.

Zu meiner Verteidigung muss ich dazu sagen, das fand alles in einem Zeitraum von September bis Dezember statt. In genau diesem Zeitraum war ich aber damit beschäftigt, Wintergarderobe für 4 Tage herzustellen, da ein damaliger Bekannter, eben diese 4 Tage als Kaisertage im Winter organisieren wollte…

Kaisertage im Winter (hier der Link dazu) 

So saß ich zwischen Fellresten und Samtfusseln und beantwortet Fragen wie: „…kann ich auch ein modernes Ballkleid tragen?“ oder „brauche ich Handschuhe?“

Nichts desto trotz trafen wir uns bei besagtem Ball wieder.

Ich stand im ungarischen Delegationskleid, welches ich eigens für diesen Anlass genäht hatte, nicht nur sprichwörtlich mit dem Rücken zur Wand.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Nichts war an diesem Abend so, wie es sein sollte…

Wochenlange Arbeit endete in einem Desaster…

Meine Damen, darunter auch unsere Ida und die eigens aus der Schweiz angereiste Tammi standen mit versteinerter Miene hinter mir und lächelten aufgesetzt.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Es war also kein Wunder, dass selbst eine außenstehende wie Petra damals auf den ersten Blick bemerkte, dass irgendwas gehörig falsch lief…

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

In meinem Kopf klangen Néné‘s Worte aus dem ersten Teil: „man hat mich noch niemals so gedemütigt Mama..“ und Magda Schneiders Antwort: „du darfst dir nichts anmerken lassen, hörst du!?“ und wie Néné erging es mir damals gleich… „das kann ich nicht, Mama! Das kann ich nicht!“

Wie auch immer, ging auch dieser Abend zu Ende und am nächsten Morgen packten wir alle unsere Sachen um abzureisen!

Für mich stand damals fest, es reicht endgültig!

All die falschen Versprechungen, all die Lügen und Intrigen, es war einfach zu viel!

Am Heimweg versuchte Ida mich davon abzubringen alles hin zu schmeißen, aber ohne Erfolg.

Mein Entschluss stand fest! Kleider einmotten und Ende!

„Privat Nachricht von Petra“ erschien ein paar Tage später auf meinem Handy und anstatt genervt darauf zu reagieren, ließ ich es einfach über mich ergehen.

Sie schrieb… ich antworte…

Sie schrieb wieder… ich antwortete… sogar mehr als nur zwei Worte…

Sie schrieb weiter…  ich schrieb zurück…

Das ging ein paar Tage, bis ich soweit war, wieder einmal einem mehr oder weniger fremden Menschen meine Telefonnummer zu geben…

ICH rief sie an!

Ich erinnere mich noch, sie stand vor irgendeinem Restaurant… ich glaube es war ein Italiener.

Sie redete auf mich ein, immer wieder kamen Sätze wie „mach was anderes! Erfinde dich neu! Du darfst nicht aufhören! Du bist perfekt in dem was du tust, bla bla bla…“

Von meiner Seite des Hörers  kam hin und wieder im besten Fall ein Schluchzen…

Bis dann plötzlich eine bestimmte Frage kam, „hast Du eine Pressemappe?“

… Schweigen auf meiner Seite!

Eine Pressemappe? Was bitteschön ist eine Pressemappe???

Ich bin diplomierte Krankenschwester. Ich liebe es historische Kleider zu nähen… woher soll ich wissen, was eine Pressemappe ist???

Irgendwann kam ein leises „Halloooohoooo??? Du musst doch eine Pressemappe haben, wer macht deine Homepage???“

„Ähhh..“ das Schweigen ging weiter. Okay jetzt war auch Mariechen klar, dass ich von solchen Dingen keine Ahnung hatte.

Sie schien irgendwie in ihrem Element zu sein und fuhr fort. Und das bei Minusgraden neben ihrem halb erfrorenem Ehemann vor dem Restaurant: „du brauchst eine Homepage… du brauchst eine Pressemappe, du brauchst jemanden der Termine für dich plant…“ vermutlich ahnte sie, wenn sie jetzt nicht mit mir redet, melde ich mich bestimmt kein zweites Mal mehr.

„Ähhh…… aha… ich kann im Word einen Brief schreiben, das war´s dann aber auch schon…“ murmelte ich kleinlaut.

Und dann kam etwas, womit ich niemals und zum damaligen Zeitpunkt noch weniger gerechnet hätte:  „wenn Du willst, dann helfe ich Dir??“

Ich glaubte an gar nichts mehr, an keine Versprechen, an keine Petra und am allerwenigsten von Allem an mich, also sagte ich einfach nur „okay.. danke“

Zwischenzeitlich hatte ich hin und wieder das Gefühl, meine Seele dem Teufel aus Oberösterreich verschrieben zu haben, denn ab diesem Zeitpunkt änderte sich alles! 😉 

Sie krempelte meine FB Seite um, wir erfanden gemeinsam den Namen „Sternenkaiserin“, sie bastelte unseren Blog, aber als wenn das nicht schon genug wäre, dauerte es nicht lange bis sie mich wieder einmal anrief.

Und nur so nebenbei erwähnt, seit diesem „wenn Du willst helfe ich Dir“ sind noch nicht sehr viele Tage vergangen in den letzten 4 Jahren, an denen wir nicht mindestens 1 Stunde am Tag telefoniert haben.

Aber zurück zu dem Anruf! Sie sagte: „sitzt Du?“ eine seltsame Frage, wieso wollte sie das wissen?

Und dann rückte sie damit heraus! Sie hatte es tatsächlich geschafft, dass wir eine Einladung ins Technische Museum bekamen und ich IN DEN HOFSALONWAGEN DER KAISERIN durfte!!!

Lebe deinen Traum… Hofsalonwagen Technisches Museum Wien (hier klicken)

Wer mich kennt, weiß wie sehr ich alte Züge mag und sie legte mir den allerhöchsten Eisenbahnwagon quasi zu Füßen…

Seither weiß ich jedes Mal wenn sie sagt: „sitzt Du?“ kommt etwas Gigantisches…

Ein Termin jagte den anderen, die Pressemappe, die sie inzwischen natürlich auch gemacht hatte, füllte sich immer weiter! Inzwischen ist daraus fast ein Buch geworden. 😉

Ich war entweder unterwegs, arbeitete oder saß an der Nähmaschine!

Wir wuchsen immer mehr zusammen, lachten und weinten zusammen.

Aber eines kann ich mit Sicherheit sagen, die Nervensäge für die ich sie am Anfang gehalten hatte, hat sich mit einer solchen Beharrlichkeit nicht nur in mein Leben, sondern auch in mein Herz geschlichen, dass sie inzwischen zu einem der wichtigsten Menschen in meinem Leben geworden ist.

In den 4 Jahren, die wir nun gemeinsam gehen sind wir nicht nur das beste Team, die treusten Partner, sondern auch die besten Freunde geworden!

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Liebe Marie – Liebe Petra,

es heißt, man soll seine Träume leben – ich lebe meine Träume durch Dich!

Ich danke dir für jeden einzelnen Tag, den du an meiner Seite bist.

Für jedes Wort, mit dem du mich verteidigst und nicht nur wie eine Bulldogge vor, neben und hinter mir stehst, sondern auch für deinen unermüdlichen Einsatz!

Du bist nicht nur zur Fotografin, sondern auch zur Historikerin geworden wegen mir.

Du hast mich ins Schloss Wallsee gebracht, mich zu Gräfin Alix nach Schloss Artstetten gefahren, bist mit mir im Schloss Greillenstein bei Prinzessin Elisabeth von Bayern gewesen und hast mit mir den Palast Hohenems der Familie Waldburg Zeil besucht.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Du hast mit mir im Schloss Ruegers Geister gejagt, bist mit mir trotz Pferdehaarallergie mit Atemmaske in die Spanische Hofreitschule gegangen.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Warst mit mir im Palmenhaus in Schönbrunn, hast hinter mir über die Treppen bis aufs Dach der Gloriette geschnauft.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Du hast mit mir Veilcheneis beim Demel genascht und dir mit mir das Museum von Onkel Taa angesehen.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Du hast mich auf dem Festwagen von Trauttmansdorff fotografiert und mir zugesehen wie ich in Schloss Laudon auf einen Baum geklettert bin.

Du bist mit mir in 4 Tagen durch 5 Burgen des Waldviertels gehetzt und hast dabei einzigartige Bilder gemacht.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Du bist mit mir aufs Dach der Franzensburg geklettert nur um dann festzustellen, dass die Kamera klemmt, aber beim zweiten Versuch hat dann auch das geklappt.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Du hast mit mir im Wappensaal von Klagenfurt heimlich ein paar Tränchen vor Rührung vergossen, als ein Chor nur für mich gesungen hat.

Du zwingst mich jedes Mal mit dir ein Dessert zu teilen, weil du weißt wie sehr ich Süßes liebe, mir selbst aber keines bestellen würde.

Du spielst für mich jedes Jahr wieder Christkind, nicht nur in meinem geliebten Totzi, sondern auch in der Albertina, mit dem wohl schönsten Christbaum von ganz Österreich!

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Du hast sogar gelernt wie man meine Kleider notdürftig flickt, wenn mal eine Naht reißt, obwohl du nicht mal einen Knopf annähen konntest!

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Du schnürst mich kaltlächelnd ins Korsett, obwohl du weißt, dass du mir anschließend Pralinen in den Mund schieben wirst!

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Foto: sternenkaiserin.com – MJ

Du bist mit mir vor Schloss Fuschl Boot gefahren und hast mir im Winterpalais von Prinz Eugen bei der Totalen Finsternis aus dem Tanz der Vampire „in den Hals gebissen“

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Foto: knallschwarz.at

Du tanzt im Garten von Schloss Ruegers mit meinem Strohhut zu spanischen Gesängen und hast keine Ahnung wie weh es tut, mit einem Korsett zu lachen!

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Foto: sternenkaiserin.com – MJ

Du steigst auf Bänke, sitzt auf dem Boden, hängst dich todesmutig aus Fenstern und dekorierst ganze Schlösser um, nur um das perfekte Bild zu machen!

Foto: sternenkaiserin.com – MJ

Du bist gleichzeitig Christoph Wagner Trenkwitz und Karl Hohenlohe, wenn ich die Prunktreppe der Oper empor schreite.

Du schickst meiner Oma Geburtstagskarten und lasst mir beim Demel eine Torte in Veilchenfaben machen.

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz

Du erinnerst mich an Dinge, die ich überhaupt nicht vergessen sollte!

Du übst stundenlang mit mir Texte und lachst auch bei der 27. Klappe noch über meine Fehler!

Du bist…

… diese Liste könnte ich noch unendlich weiterführen!

All die lustigen und einzigartigen Erlebnisse, die ich durch Dich erleben durfte werden uns für den Rest unseres Lebens begleiten!

Ich freu mich schon, wenn es wieder heißt: „…sitzt Du?“

Denn: „wir träumen groß!“

Ich hab Dich lieb!!!

Zu Deinem Geburtstag  wünsche ich Dir aus ganzen Herzen Alles Liebe!

Deine Sisi

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Rechtliche Hinweise:
Textrecht: Sisi
Bildrechte:  Sternenkaiserin.com, Charlotte Schwarz

3 Jahre Sternenkaiserin – Aus der Sicht von Marie

Immer wieder werden wir gefragt: „Wie habt ihr euch kennengelernt? Nun, die Frage möchte ich gerne beantworten. Während Sisi schon viel länger als „Sisi“ tätig war, kam ich erst in den letzten Dezember-Tagen von 2016 dazu. Sisi hat euch die Story „Wie wurde ich zur (Sternen)Kaiserin“ hier zusammengefasst.

Heute vor drei Jahren ging diese Seite „on air“. Sprich, sie eroberte die Welt. Und das wortwörtlich. 

Es war im Jahr 2013, als ich Elisabeth das erste Mal als Kaiserin Elisabeth sah. Wo anders soll das gewesen sein als in Bad Ischl. Ich war mit einer Bekannten zum Musical „Hello Dolly“ nach Ischl unterwegs und war extrem überrascht, dass so viele Leute im Dirndl und Lederhosen herumliefen. Also zumindest mehr als sonst. Als ich dann irgendwo ein Plakat sah auf dem „Kaisertage“ stand wurde mir bewusst, dass ich unbewusst mitten in der Kaisergeburtstagswoche die Tickets gebucht hatte.

Mir fiel es wie Schuppen von den Augen: Da muss Sisi irgendwo sein. SIE muss da doch irgendwo sein.

Und so lief ich – ohne auf meine Bekannte noch zu achten – einfach los um Kaiserin Elisabeth zu suchen. Wahrscheinlich muss ich ausgesehen haben, wie eine Irre, die mit Handy in der Hand drauflos stürmt und mitten im Tummel die Bekannte vernachlässigt stehen lässt.

Doch – Entschuldigung liebe Leute: Da MUSS Kaiserin Elisabeth irgendwo sein.

Und tatsächlich. Da stand sie. Leibhaftig. Mit Schirm, Fächer, schlank, groß, mit Hut und – in Schwarz.

In SCHWARZ.

Eine schwarze Sisi.

Mich traf halb der Schlag. Da sehe ich endlich „die Kaiserin“ und dann rennt sie in „schwarz“ herum. Ich hätte nicht unglücklicher sein können – zumindest dachte ich das 2013 noch.

Ihr müsst wissen, dass ich die „schwarze Kaiserin“ nicht so wirklich mag.

Diese depressive, teils bösartige Frau, ist mir persönlich als lebensfrohen, immer lebensbejahenden Menschen sehr fremd. Ansonsten liebe ich „Sisi“ seit meiner Kindheit. Natürlich hat wie bei fast jedem von euch, das Fieber mit „Sissi“ angefangen. Romy Schneider ist, wie für jedes kleine Mädchen der wahrgewordene „Prinzessinen“traum. Keine Disney-Prinzessin kann dies einfangen, wie Romy als Sissi. Ihre Anmut, ihre Schönheit – ist einfach legendär.

Doch je älter ich wurde und wir in der Schule irgendwann im Geschichtsunterricht bei den Habsburgern landeten, war ich fasziniert, von der echten Prinzessin, die gar keine Prinzessin war. Denn sie war „nur“ eine Herzogin. Und genau das sollte ihr Zeit ihres Lebens zum Verhängnis werden. Wer mehr Informationen dazu möchte, liest meinen Beitrag zum Thema „in oder von Bayern, wo ist der Unterschied?“ hier nach. 

Als das Buch von Brigitte Hamann erschien, kaufte ich es. Ja, liebe Leute, das Buch erschien in den späten 80er Jahren. So alt bin ich schon *lol*. 

Nun stand sie vor mir. Die „echte Kaiserin im jetzigen Jahrhundert“. So eine Ähnlichkeit, so eine strahlende Schönheit. Ich war wie vom Donner gerührt. Tränen traten mir in die Augen. Sisi. Da war sie. In schwarz. Ich konnte es nicht glauben. Leider habe ich die Fotos nicht mehr gefunden, die ich damals von ihr gemacht habe. Mit Fächer und kaltem Blick schaute sie mir in die Kamera. Kann es je echter gewesen sein? 

Ich fand sie danach auf Facebook und ein loser Kontakt entstand.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto. ÖGEG

Das nächste Mal sah ich sie 2016. Zum 100jährigen Todestag von Kaiser Franz Joseph entschied ich mich, mit dem Kaiserzug am 15.8.2016 nach Bad Ischl zu fahren. Da ich am 13.8. Geburtstag habe, hat mir mein Ehegespons die Fahrkarte dafür gekauft. Ich konnte nicht glücklicher sein. Ich freute mich auf den Tag, zog sogar ein Dirndl an, machte mir mit der „Sisi-Sternenhaarspange“ eine Frisur und wir starteten früh morgens los. Was dann geschah, könnt ihr mir hoffentlich jetzt verzeihen: Mich traf halb der Schlag.

Da stand sie. In Attnang Puchheim. Mit Dr. Seeburger am Arm. In SCHWARZ! *kreisch* 

Meine Gesichtsfarbe wich mir aus dem Gesicht, als ich die restlichen Begleiter erblickte.

 

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Ihr gesamter Hofstaat folgte in Hoftrauerkleidung nach. Tiefes schwarz, d.h. Kleid, Schleier, Schmuck, Handschuhe, Schirm. Alles schwarz. 

Ich war untröstlich. Ich hätte niemals geglaubt, dass mich der Schock von 2013 nochmals einholen konnte. Damals – in schwarz -. 3 Jahre später: wieder in schwarz. 

3 Jahre sah ich mir die schönsten Kleider auf Facebook an: lila, gelb, rot, weiß… und in welchem Kleid sehe ich sie?

Richtig: in schwarz.

30 Grad, Sonnenschein, ein traumhafter Tag und Kaiserin Elisabeth steht 2016 in Hoftrauerkleidung vor mir. Ich konnte nicht unglücklicher sein.

 

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi

Sisi und ich Foto: sternenkaiserin.com – Marie José

Schon kurze Zeit später traf ich Elisabeth wieder. Ich erhielt eine Einladung zum „Hofball in Mödling“, welcher am 8.12.2016 stattfand. Sie stand in einem Traum von Kleid vor mir: im ungarischen Delegationskleid, welches nur ein einziges Mal kurz von Brigitte Hamann beschrieben wurde. Ich war im siebten Himmel. Endlich einmal kein schwarz! Wie so ein Groupie, ließ ich mich mit der Kaiserin fotografieren. Wer sich jetzt wundert und den Namen „Maria José“ unter dem Foto sieht: Ja, auch sie war bei dem Ball. Dort lernten wir uns kennen. Auch Ida lernte ich an jenem Tag näher kennen – sie begleitete allerdings Sisi schon im August in Ischl.

Leider war der Ball nicht der Erfolg, der er hätte sein müssen, jedes weitere Wort dazu ist überflüssig.

Unsere Elisabeth brauchte Trost und so trieb uns das Schicksal zueinander. Sie war untröstlich und das einzige was ich am Telefon vor lauter Schluchzen heraushörte, war: „Ich höre auf. Die Kleider kommen auf den Dachboden. Das wars. Ende.“

OH NEIN! Sicher nicht! Das durfte nicht sein. Nicht du!

Ich versprach ihr: „Wenn du dich neu erfindest, werden dir Türe und Tore geöffnet, die du nicht für möglich gehalten hättest. Steige wie ein Phoenix aus der Asche. Lasse alles Negative hinter dir. Du kannst das. Du schaffst das.“

Und dann folgte ein Satz, der mich – ich seh mich heute noch vor der Lieblingspizzeria frierend stehen, hinter mir die Massen vorm Punschstandl des Linzer Christkindlmarktes – aus heiterem Himmel traf: „Hilfst du mir?“

Meine Antwort musste nicht lange warten: „Ja, wenn du das möchtest helfe ich dir. Das einzige was du tun musst ist mir zu vertrauen.“ Wer die Geschichte, „Wie wurde ich zur (Sternen)Kaiserin“ von Sisi gelesen hat, weiß, dass ihr das grad alles andere als leicht fiel. Vertrauen. Ein Wort, dass in ihrem Wortschatz nach dem Dilemma des Hofballes nicht mehr vorkam. Zu viele vor mir hatten sie verraten und verkauft, ihr Vertrauen missbraucht und sie ausgenutzt.

Doch ich brauchte das Vertrauen, um mit ihr die Wege zu gehen, die ich vorhatte.

Und so wagten wir den Neubeginn.

Wir starteten gemeinsam durch.

Ich erfand die „Sternenkaiserin“, eröffnete die Homepage, die gleichzeitig ein Blog war. Wir gestalteten die neue Facebook- und Instagram-Seite. Das alles ist nun 3 Jahre her. Am 27.12.2016 fiel somit der Startschuss für unser Tun. 

Mein Handeln kommt nicht von ungefähr. Ich habe schon einmal als PR-Beraterin gearbeitet, doch mehr möchte ich dazu nicht erzählen. Ich dachte niemals, dass ich jemals wieder in diesen Beruf zurück käme, doch mein Know-how war wichtig, um die Wege zu gehen, die sich Sisi erträumte.

Und so fingen wir an. Langsam, zaghaft und unwiderruflich nach vorne zu blicken: Träume groß, schau nie zurück (*).

Das ist zu unserem Motto geworden.

Hofsalonwagen von Kaiserin Elisabeth, Technisches Museum Wien, Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Schloss Wallsee, Privatbesitz Margaretha Habsburg-Lothringen, Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Und so führte uns der Weg im ersten Jahr vom Husarenball in Sopron (der genauso ein Albtraum war, wie Mödling; seit dieser Zeit nehmen wir solche Einladungen nicht mehr an) über den Hofsalonwagen Ihrer Majestät im Technischen Museum, Palais Ferstl, Palais Daun-Kinsky und der ersten großen Tour im Waldviertel: Renaissanceschloss Greillenstein, Wasserschloss Totzenbach, Schloss Wallsee. Die Segnung im Stephansdom von Dompfarrer Faber ist bis heute ein Highlight.

Viele Abenteuer warteten auf uns. Viele Türen wurden uns geöffnet. Und bei aller Arbeit fehlte der Spaß nie. 

 

Dompfarrer Faber, Stephansdom Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Im Grunde braucht ihr nur in der Rubrik „Sisis Photoreportagen“ lesen. Hier sind die wichtigsten Stationen von unseren 3 Jahren beschrieben. Klickt euch durch. Ihr werdet eine Menge über unser Tun und Darstellung erfahren. Sisi schreibt diese Geschichten immer mit viel Herzblut. Sogar die historische Seite der Objekte die wir betreten, notiert sie. Und so entstehen ganz persönliche Eindrücke von der damaligen Zeit bis zu unserem Besuch.

 

 

 

Dennoch möchte ich euch von einer der lustigsten Touren aus dem 1. Jahr erzählen: 

Ein Tag nach Prinz Charles sind wir zu Gast beim k.u.k. Hofzuckerbäcker Demel, April 2017 Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Im April 2017 hatten wir einen Terminmarathon an einem Tag abzuhalten: Angefangen beim k. und k. Hofzuckerbäcker Demel, ins Palais Daun-Kinsky, danach zum Restaurant „Zum Schwarzen Kameel“ und schießlich zur Confiserie Heindl war alles dabei.

Unser Unglück war es, dass es in Wien wie aus Eimern schüttete und wir so unser „Wandeln im Volksgarten“ verschieben mussten. Wir harrten beim Demel aus bis zum Palais Daun-Kinsky Termin, was aber auch die Ursache hatte, dass uns der Demel eine Kulinarik nach der anderen auf den Tisch stellte. Wir aßen uns durch Torten, Brötchen und Veilcheneis.

Nach dem Shooting im Palais Daun-Kinsky mussten wir „Zum Schwarzen Kameel“ und zum großen Schock aller: weiteressen

Eine Praline nach der anderen stopften wir uns in die Wangen. Wie Hamster standen wir da. Konnten nicht vor und nicht zurück. Ausspucken? Viel zu kostbar und lecker das Gereichte. Außerdem wäre das mehr als unhöflich gewesen. Doch der Magen war schon übervoll.

Sisi in der Confiserie Heindl, April 2017 Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Sisis Augen wurden immer größer. Aber es half nichts. Immer rein damit. Schlucken. Wird schon gut gehen.

Als wir schon glaubten, Heil aus der Sache herausgekommen zu sein, ging es mit dem letzten Termin des Tages weiter: Die Confiserie Heindl wartete auf Sisi.

Und so wurden wir in der Rotenturmstraße-Filiale freudig mit Pralinen begrüßt. Pralinen. Oh mein Gott. Alleine das Wort „Pralinen“ ließ uns schon alles zusammenziehen. Bitte nicht. Und doch… Die Confiserie Heindl begleitet mich als Wienerin natürlich schon mein halbes Leben und so wusste ich welche Köstlichkeiten auf uns warteten; aber doch nicht nach Anna Demel-Torte, Sisi-Veilchen, Schinkenröllchen, Veilcheneis und Sisi-Pralinen vom Kameel. Ohhh wei. Es half nichts: Sisi Taler, Sisi Veilchen, Grazer Uhrturm und Mozarttaler mussten verspeist werden.

Starr schaute mich Sisi an, während ich ihr die Pralinen in den Mund stopfte. Das Korsett schnürte ihr sicherlich schon den Magen ein. In ihrem Gesicht war abzulesen: „Ich kann nicht mehr“. Ihre Augen wurden immer größer. Flehend sah sie mich an. Doch ich bin ja nicht umsonst „Marie Festetics“. Ich kenne kein Erbarmen. Los Sisi, rein damit. Sisi hasste mich in der Zwischenzeit schon. An dem Tag wurde ich zur (Erzherzogin) „Sopherl“ und intern blieb mir das bis heute. Immer wenn ich gar zu streng bin, werde ich vom „lieben Mariechen“, zum „bösen Sopherl“. So schnell kanns gehen. Zwei Personen in Einer *lol* 

Doch auch wenn uns nachher fürchterlich schlecht war, wir lachten unentwegt. Ich glaube, ich habe einen Monat keine Schokolade mehr angesehen. Sisi und ich haben die Angewohnheit, wenn wir dann endgültig nach Hause fahren, zu telefonieren. Wir lassen das Erlebte somit Revue passieren; gehen nochmal Pleiten und Pannen durch und/oder teilen uns mit, wie wir was einfacher in Zukunft gestalten könnten. Aber an diesem Tag, erzählten wir uns 2 Stunden lang, wie schlecht uns sei. Und trotzdem lachten wir uns halbtot. 

Aber so geht es uns immer, wenn wir unterwegs waren bzw. sind. Spaß, Ernst und viel Aufregung. Sobald ich eine Location lukriert habe – was oft Monate an intensiver Arbeit ist – geht es los:

Ungefähr so spielt es sich ab:

Whats app:
Ich: tülditütütü
Ich: tülditütütütüütttüüüü
Ich: tülditütütütüüttüüüütüttüütütütttüüüüüü

Meistens…wirklich meistens, wenn ich eine Locationszusage habe – hat Sisi ihren 12 Stunden Dienst. Ihr wisst ja: Sisi ist Krankenschwester. Sie kann natürlich nicht 12 Stunden lang vorm Telefon hocken. Und ich zähle dann meistens die Stunden. 

Zurück zum Whatsapp:
Sisi: Was
Sisi: Wahas
Sisi: WAHHHHAAAASSSSSS?????

Hehe, jetzt rächte ich mich und machte auf „nicht erreichbar“. Ätsch.

Naja und dann ruft die Neugierdsnase natürlich in ihrer Mittagspause an, weil sie es ja nicht aushält. Und dann kommt das obligatorische: „Ich weiß etwas was du nicht weißt. Ätsch. Bätsch.“ Und so verplempern wir ihre kostbare Mittagspause und kurz bevor sie wieder zurück muss, sage ich ihr wo es hingeht. Gemein, oder? Denn die nächsten 6 Stunden verbringt sie damit ihrer harten Arbeit nachzugehen und hat natürlich keine Zeit darüber nachzudenken, was sie anziehen könnte.

Deshalb telefonieren wir dann wenn sie Dienstschluss hat. Es glüht regelrecht die Leitung. Welches Kleid, welche Frisur. Wann, wo, wie? Tagelang. Immer dasselbe. Und meistens fängt sie an zu Nähen. Und irgendwann ist sie an der Reihe:

Whats app:
Sisi: tülditüttü
Sisi: tülditütütütüütttüüüü
Sisi: tülditütütütüüttüüüütüttüütütütttüüüüüü 

Meistens sitze ich dann vorm Laptop und recherchiere „Tote“, wie sie immer so schön sagt. Denn mein dritter Spitzname ist: „Leichenfledderer“ Ich befasse mich soviel mit den Toten jener Zeit, dass sie immer sagt: „Was willst mit den Toten. Die sind ja eh tot.“ Und so sitze ich über Bücher und Bücher und Laptop und recherchiere und bekomme das Handygeläut nicht mit.

Diese Leichenfledderei hat uns die zweite Facebook bzw. Instagram-Seite beschert, welche uns zwar viel Arbeit, aber auch eine Menge Spaß bringt. Die (Facebook)Seite „Sternenkaiserin – Mythos Kaiserin Elisabeth“ musste einige Namensänderungen durchmachen, bis sich die Richtung zeigte, in die sie sollte. Auf ihr schreiben wir alles was mit dem Mythos zu tun hat. Ich schreibe die (Kurz)Biografien von Verwandten, Wegbegleiter, Freunde und auch diverser Gerüchten. Sisi bringt euch den Brauchtum, die Etikette, die Mode des 19. Jahrhunderts und den Glauben der Habsburger näher. Ihr zweiter Spitzname ist „Brauchtums-Nerd“. Die Instagramseite „sternenkaiserin_mythoshabsburg“, ist das Pendant der Facebook-Seite. 

Oft wurde und wird uns vorgeworfen: „Was tut ihr euch eigentlich so viel an. Ist doch nur ein Hobby.“ Ein Hobby? Ja, vielleicht. Aber ein Hobby, welches vom Herzen kommt. Und wir konnten und können nur das erreichen, weil wir uns die Arbeit antun. Weil wir so genau wie möglich recherchieren, weil das Kleid historisch korrekt ist, weil die Frisur echt und keine Perücke ist, weil wir beide das Lieben was wir tun. 

Ich erfahre also mit diesem „tülditüttü“, dass das Kleid fertig ist, aber gezeigt wird es mir aus Prinzip nicht. Da hilft kein Betteln und Flehen. Warum? Das erzähle ich euch jetzt:

Eines unserer ersten Shootings war das „Untere Belvedere“ in Wien

Unteres Belvedere, Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Unteres Belvedere, Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Unteres Belvedere, Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 

 

 

 

 

 

 

An diesem Tag sah ich zum ersten Mal das „große“ Sternenkleid, das „kleine“ Sternenkleid, die große „rote Ballrobe“ und ein Original nachgeschneidertes Tageskleid von Kaiserin Elisabeth mit „Schweizer Bluse“.

Und obwohl wir direkt im „Unteren Belvedere“ parkten, lief ich ungefähr 50x zwischen Kleider, Auto und Berge von Accessoires hin und her. In 3 Stunden 4 Kleider zu shooten, war einfach zu viel. Und obwohl mich Sisi warnte, glaubte ich ihr nicht. Ich schwor mir: NIE wieder! Und das habe ich bis heute eingehalten. 

Doch als ich ihr dann das allererste Mal „DAS Sternenkleid“ anzog, war es um mich geschehen. Die Tränen rannen mir herab. Da stand sie vor mir. In dem Kleid der Kleider. Den Beitrag zum Sternenkleid könnt ihr hier nachlesen.

Und so ist es bis heute. Im Elisabeth Musical lautet eine Textzeile „Bis du dich umdrehst…“ (**) Und jedesmal verzaubert sie mich und jedesmal wieder weiß ich, warum sie mir vorher die Kleider nicht zeigt. Dieser Moment. Dieser einzigartige Moment ein Kleid das allererste Mal zu sehen, ist jedesmal ein Ereignis. Auch wenn ich sie ins Korsett schnüre, ihr das Kleid anziehe. Dieser Augenblick, wenn sie sich umdreht, kann nur derjenige verstehen, der sie das allererste Mal sieht. Dieser einzigartige Augenblick….

In den gezeigten Aufnahmen verschweigen wir natürlich auch vieles. Peinlichkeiten oder Pannen oder lustige Momente, wie zB als unsere geliebte und geschätzte Maria José im Schlosspark Laxenburg einen Purzelbaum vom Baum machte und beim Aufstehen sich den Kopf am Ast anstieß. Unser Gröhlen war wahrscheinlich bis zum Eingang zu hören und wer den Schlosspark kennt, wird wissen, wie groß der ist. *lol* Wir hatten und haben, trotz aller Arbeit, trotz aller enormen Vorbereitungen, bei all unseren Shootings Spaß. 

Aber was uns noch viel mehr beschäftigt, ist, wen wir aller Kennenlernen: egal ob die Familie Habsburg-Lothringen (Schloss Wallsee, Ball in Kärnten) Familie Kuefstein mit dem Renaissanceschloss Greillenstein, Graf Waldburg-Zeil mit dem Palast Hohenems – die alle durch die Verwandtschaft mit Erzherzogin Marie Valerie zur Familie gehören oder Gräfin Alix mit dem Schloss Artstetten, die durch Erzherzog Franz Ferdinand mit der Familie verbunden ist oder Graf Pilati mit seinem wunderschönen Schloss Ruegers. Der erste Blick auf unsere Sisi war und ist immer eindeutig: Staunen, Lob und vollkommenes Hingerissen sein.

Denn das ist man von ihr: Hingerissen

Sisi ist privat eine Schönheit, das könnt ihr mir glauben.

Sisis echte Haare, Schloss Fuschl, im 2ten Jahr (2018), mit Minnerl, Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Aber als Kaiserin Elisabeth erstrahlt sie im vollkommenen Licht. Ihre Haare lässt sie wachsen, obwohl sie sie im Alltag stören.

Ihre Kleider werden auf die kleinste Präzession genäht und wir stimmen immer die Kleider auf die jeweilige Locations ab.

Kutsche von Sisi, vollgepackt für Schloss Ruegers, 2019 Foto: sternenkaiserin.com – Sisi

Generell ist der Aufwand groß. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was für ein Aufwand das alles wirklich ist. Kleidersäcke, Kisten mit Accessoires, was nehmen wir wohin mit. Recherchen zu den Locations müssen gemacht werden, damit wir euch (meistens Live) in den Videos von jener berichten können. Jeder Artikel muss recherchiert werden. Das ist ein enormer Aufwand, der eines Historikers würdig ist. Auch die Fotos wollen nach jedem Shooting entwickelt werden. Oft muss ich mich durch 4000 Fotos wühlen, was jedesmal eine Herausforderung ist. Das ich überhaupt zur Fotografin wurde, war gar nicht vorgesehen. Zuerst begleitete uns eine Fotografin, von der wir uns aus privaten Gründen trennten, danach folgte uns Barbara Prinz. Doch sie hat Mann und Kinder und die Termine waren nicht immer kompatibel. Und so begann ich zu fotografieren. Mittlerweile gehört mir eine stattliche Kamera mit ordentlichen Objektiv (Danke, Babsi für den Verkauf!). Ein Jahr brauchte ich, um das Bildbearbeitungsprogramm halbwegs zu verstehen. Learning by doing. Doch nicht nur die Locations, und Fotos, auch jedes Kleid ist detailgetreu und eine Heidenarbeit. Eine Arbeit die viel Liebe und viel Verrücktheit erfordert. Und ja, wir sind verrückt. Aber das ist uns egal. Wir lieben was wir tun. Denn der Erfolg gibt uns Recht. 

Wie verrückt wir sind, erzähle ich euch mit dieser Anekdote:

Sisi hat euch ja schon den Beitrag zu Schloss Ruegers geschrieben den ihr hier nachlesen könnt. Die Geschichte mit dem Paravent hat sie nur angedeutet. Ich erzähle sie euch wie sie wirklich war.

Der 300 Jahre alte Paravent. Schloss Ruegers. Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Neues „Reise-Foto“, Schloss Ruegers 2019, Foto: sternenkaiserin.com – Marie

2017, Schloss Ruegers erster Besuch: Ihr alle kennt unser Foto, wenn wir auf die Reise gehen.

Nun, das hätte so in der Art nicht entstehen können, wenn Sisi und ich den Paravent nicht 3 Zimmer weit geschleppt hätten.

Ich entdeckte ihn schon am Vortag, während unseres Shootings. Das es einen Tag 2 geben würde, konnte nur der Großzügigkeit von Graf Pilati zugeschrieben werden, denn so konnten wir endlich unseren Traum die Nachstellung der Winterhalter-Gemälde mit offenen Haaren verwirklichen.

Ich wusste, dass der Paravent im Schlafzimmer mehr Sinn machen würde, als im Damensalon. Und so schnappte ich mir Sisi und wir trugen das 300 Jahr alte „Ding“ durch 3 große Räume des Schlosses.

Unsere Angst hätte nicht größer sein können: er hätte ja auseinander brechen oder wir hinfallen können etc – denn eins kann ich euch sagen: Der hatte ordentlich Gewicht. Als wir ihn endlich in Position hatten, konnten wir wunderbare Fotos machen.

Den Blick der Führerin, die 1x pro Stunde mit Touristen durchs Schloss ging, werden wir nie vergessen. Wir wissen nicht, ob sie den Paravent nicht erkannt hat, aber wusste, dass der vor einer Stunde noch nicht da stand, oder ob sie so geschockt war, dass wir es wagten die 300 Jahre alte Antiquität, den schon Maria Theresia gesehen hatte, tatsächlich zu verwenden. 

Mittlerweile waren wir bereits zwei weitere Male im Schloss Ruegers und haben alleine einen Tag dafür gebraucht das halbe Schloss umzudekorieren. Und natürlich fand sowohl 2018, als auch 2019 der Paravent wieder seinen Platz im Schlafzimmer. Wir trugen ihn also wieder durch 3 Räume. Wir richteten das Schloss wirklich nach unseren Geschmack ein. Dafür putzen wir Tische, Kästen, Böden und sogar das Nippes, welches wir verwendeten. Nach dem Shooting, stellen wir alles wieder exakt an den Platz zurück. Dafür macht Maria José immer „vorher Fotos“. Dies erleichtert uns die Arbeit. 

Auch das im Jahr 2017 gedrehte Video „Sisi hustet“ ist in Schloss Ruegers entstanden. Ich wollte sie unbedingt auf der Chaiselongue  fotografieren. Ohne einem Accessoires sah dies aber sehr langweilig aus. Also ging ich ins Nebenzimmer und holte aus dem kleinen Regal ein weißes Büchlein heraus. Ich drückte es Sisi in die Hand und meinte O-Ton: „Tu so, als ob du die Schwindsucht hättest“. Dass ich ausgerechnet ein Buch aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert erwischt hatte, konnte ich nicht wissen. Und so hustete sie wirklich. Denn der Staub aus dem Büchlein kitzelte ihr massiv in der Nase. Wer also ganz genau hinhört, wird mich im Video leise kichern hören. Als das Video zu Ende war, mussten wir laut losprusten.

Hier das Video zu eurer Belustigung. 

Video: sternenkaiserin.com – Marie

 

Schloss Ruegers, Sommer 2018, Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Mit diesem Fotos – eines meiner absoluten Lieblingskleider – verbinden wir eine ganze besondere Geschichte. Es war im Sommer 2018, als wir erneut für 3 Tage alleine, nur mit Maria José, im Schloss Ruegers waren. Wir bekamen nicht nur den Schlüssel fürs Schloss, sondern durften – wie bereits erwähnt – umdekorieren. Ein ganz besonderen Gefühl: denn man brachte uns hier ein großes Vertrauen entgegen. 

Maria José ist ein Springkinkerl. Was so viel heißt wie: sie kann nicht ruhig stehen und noch weniger ruhig sitzen. Sie singt unentwegt. Von Elisabeth bis zu spanischen Liedern ist alles dabei. Ihr Repertoire ist groß. An diesem Tag war es extrem heiß und eigentlich überlegten wir schon in den Teich zu springen. Maria José hatte einen Sombrero auf (fragt mich nicht mehr, wo der herkam) und fing an „Luftukulele“ zu spielen und sang lautstark: Cielito lindo. (Text geht in etwa: ey ey ey ey cielito lindo…)

Ihr kennt das Alle. Hört es euch auf youtube an. Wir konnten nicht mehr. Wir haben uns gekringelt vor lachen. Sisi drehte sich dabei um und bevor sie laut loslachte, entstand dieser Schnappschuss. 

Jetzt wisst ihr, was es heißt: wir hatten und haben Spaß! Manchmal gröhlen wir ohne Ende! 

Ich kann euch leider nicht alle Storys erzählen, die wir erlebt haben. Es würde jeden Rahmen sprengen. 

 

 

 

 

Schloss Ruegers, Sommer 2019, Foto: sternenkaiserin.com -Marie

Auch dieses Jahr hatten wir wieder ein großes Shooting im Schloss Ruegers. Diesmal wieder mit Minnerl und Ida. Sogar Lily von Hunyday und Gräfin Bellgarde besuchte uns. Das ungarische Ballkleid wurde präsentiert und diese beiden Hofdamen begleiteten Sisi zum großen Ball. Danach besuchte Ida uns und Minnerl musste eine Geburtstagstorte für Gräfin Ida durchschneiden. Die Angst im Video zu versagen war für Minnerl riesig. Wir probten im Leerlauf. Als es dann hieß: „Klappe die Erste“, war sie so nervös, dass wir 3x drehen mussten. Aber alles ging gut. 

In vielerlei Hinsicht müssen wir Videos oft 3x drehen. Das zerrt oft an den Nerven, führt aber dazu, dass wir immer besser werden. Fehler passieren trotzdem. Wie zB. dieses Jahr in der Hofburg Innsbruck. Die Sprache des 19. Jahrhunderts ist gar nicht so einfach.

Viele von euch schreiben in den Kommentaren immer „Eure Majestät“. In Wirklichkeit heißt es „Ihre Majestät“ für Kaiserin Elisabeth und „Seine Majestät“ für Kaiser Franz Joseph.

In der Hofburg Innsbruck ist mir heuer beim Dreh der Fehler passiert. Das Video „Sisi beim Frühstück“ sollte gedreht werden und ich sagte darin „der Kaiser lässt ausrichten“. Erst viel später fiel Sisi ein, dass es für mich als „Gräfin“ natürlich „Seine Majestät lässt ausrichten“ heißen müsste. Tja. Das Video ist aber nun mal mit „der Kaiser lässt ausrichten“. Manchmal können wir solche Kleinigkeiten nicht ändern. Auch wenn sie uns ärgern.

Wir sind auch nur Menschen. Auch wenn uns das manchmal von Menschen, die uns Kommentare hinterlassen, die nicht so freundlich sind, aberkannt wird. Auch wir mussten lernen mit Neid und Missgunst oder Besserwisserei umzugehen. Und manchmal fällt uns das verdammt schwer. Bei allem Bemühen. Negative Kommentare tun weh. Immer. 

Doch die meiste Zeit können wir uns nur bei euch bedanken: Für eure Likes, eure Kommentare, euer Feedback und euer Interesse. Ohne euch, wäre die Sternenkaiserin nicht so erfolgreich.

Meinen besonderen Dank möchte ich unseren Freundinnen ausspreche:
Unsere Maria José (auch Lily Hunyady und Minnerl), die unermüdlich durch die Länder fährt, um uns bei den großen Shootings tatkräftig zu unterstützen. Ohne dich, sind wir nichts! Auch sie ist es, die immer wieder Gräber besucht und ich euch somit Videos und Fotos davon zeigen kann. Manchmal muss man etwas verlieren, um den Wert zu erkennen…. 

Unsere Ida (auch Bellegarde und Annerl), welche immer wieder Kommentare beantwortet oder die nicht so freundlichen von der Seite entfernt. Ohne dich, sind wir aufgeschmissen. Deine Hilfe ist sehr wichtig, denn wir können nicht 24 Std. erreichbar sein. Als Ida bist du unverzichtbar. 

Wir freuen uns auf viele weitere Abenteuer mit euch. Die 4 Musketiere. 

Naja und dann möchte ich noch das Schlusswort an die Eine richten: Ohne dich würde es keine Sternenkaiserin geben. Du bist, du warst und wirst es immer sein: Meine Elisabeth. Meine Sisi. Meine über alles geliebte Freundin. Denn das bist du. Die Beste die es je geben wird. 

… und es ist soviel mehr als nur ein Hobby … 

3 Jahre liegen hinter uns. Viele Jahre liegen noch vor uns. 

Denn wir …

Träumen groß! (*)

 ~ Marie ~ 


Weiterführende Informationen: 

Wer sich für die Statistik interessiert: hier zum Nachlesen

Besuchte Orte zwischen 2017 – 2019:

k.u.k. Hofzuckerbäcker Demel (bereits mehrfach), Palais Daun-Kinsky, Zum Schwarzes Kameel, Confiserie Heindl, Hofsalonwagen Technisches Museum Wien, Palmenhaus Schloss Schönbrunn, Café Dommayer, Unteres Belvedere, Schloss und Schlosspark Laxenburg, Café Central, Palais Ferstl, Schokomuseum Heindl, Heindl Shoperöffnung Kohlmarkt, Schloss Artstetten (bereits mehrfach), Stephansdom mit Segnung von Dompfarrer Toni Faber, Schloss Schönbrunn, Make a wish-Foundation, der letzte Kaiserzug nach Bad Ischl, Schloss Wallsee, Wasserschloss Totzenbach (bereits mehrfach) Renaissanceschloss Greillenstein, Schloss Ruegers (bereits mehrfach), Winterpalais Prinz Eugen, Schloss Esterhazy, Dreharbeiten für France 5 in Schloss Schönbrunn, Juwelier Köchert, Restaurant Onkel Taa (bereits mehrfach), k.u.k. Museum Bad Egart (bereits mehrfach), Hotel Adria (bereits mehrfach), Schloss Trauttmannsdorff (bereits mehrfach), Gärten von Schloss Trauttmannsdorff (bereits mehrfach), Traubenumzug Meran (bereits mehrfach), Oper Graz, Hotel Kaiserhof Wien (bereits mehrfach), Majestic Train, Schloss Hof, Hotel Kaiserin Elisabeth Wien, Albertina Wien (bereits mehrfach), Spanische Hofreitschule, Hotel Imperial, Wasserschloss Laudon, Schloss Eckartsau (bereits mehrfach), Schloss Fuschl, Sisi Schloss (Rudolfsvilla Reichenau an der Rax), Münchner Messe, Palast Hohenems, Franzensburg, Palais Schönburg, Burg Rappottenstein, Burg Heidenreichstein, Schloss Zogelsdorf, Hofburg Innsbruck, 

Ich glaube, das kann sich sehen lassen.

Auf ins Jahr 2020!


Rechtliche Hinweise:
Zitat (*): Schikaneder Musical, Text: Michael Kunze

Zitat (**): Elisabeth Musical, Text: Michael Kunze 
Text: Marie 
Fotorechte: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017, sternenkaiserin.com – Marie, sternenkaiserin.com – Sisi, sternenkaiserin.com – Maria José
Videorechte: sternenkaiserin.com – Marie


 

 

 

 

 

Träume und Gedichte – Mai

Es fällt ein Stern herunter
Aus seiner funkelnden Höh‘!
Das ist der Stern der Liebe,
Den ich dort fallen seh.

Es fallen vom Apfelbaume
Der Blüten und Blätter viel!
Es kommen die neckenden Lüfte
Und treiben damit ihr Spiel.

Es singt der Schwan im Weiher,
Und rudert auf und ab,
Und immer leiser singend,
Taucht er ins Flutengrab.

Es ist so still und dunkel!
Verweht ist Blatt und Blüt‘,
Der Stern ist knisternd zerstoben,
Verklungen das Schwanenlied

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Laudon 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nur ich, die schier wie Verfluchte,
Ich, Feenkönigin,
Ich finde nie das Gesuchte,
Nie den verwandten Sinn.

Umsont verschied’ner Malen
Stieg ich vom Lilienthron;
Es währte mein Gefallen
Nie lang am Erdensohn.

🌟Sisi🌟

Elisabeth von Österreich

Vielen Dank für die Einladung an
Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Kam er oder kam er nicht?
Sicher wird er meiner warten,
Lief von links die Katze auch
Übern Weg mir schon im Garten.
Zwar die Mutter fest und steif
Glaubt, das muß stets Unglück bringen,
Aber alte Leute sind
Wunderlich in solchen Dingen.

Kätzchen schlich ins Grüne nur,
Einen Vogel sich zu fangen.
Ach, mir ist der schönste schon
Längst und leicht ins Netz gegangen.
Wo sich aus dem Park ins Feld
Stehlen die umbuschten Wege,
Lief er eines Sonntags früh
Ahnungslos mir ins Gehege.
Dorthin hat er heute auch
Mich zum Rendezvous geladen.

Komm ich auch ein wenig spät,
Etwas Warten kann nicht schaden.
Allzupünktlich jetzt schon sein,
Kann den Herrn mir leicht verwöhnen.
Schmollt er, wird ein Küßch nicht schaden.
Allzupünktlich jetzt schon sein,
Kann den Herrn mir leicht verwöhnen.
Schmollt er, wird ein Küßchen schnell
Den verliebten Schelm verwöhnen.

🌟Sisi🌟

Gustav Falke

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Fuschl Resort & SPA💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Im Walde wohnt mein Leid,
ich darf es niemand klagen,
zum Walde muß ich’s tragen,
zur tiefsten Einsamkeit.

Kommt je in künftiger Zeit,
ein Mensch zu jenen Gründen,
im Walde kann er finden
mein scheues Herzeleid.

Sieht er im Walde weit,
recht einsam und verschwiegen,
die tiefsten Schatten liegen,
das ist mein finstres Leid.

🌟Sisi🌟

Ludwig Uhland

Vielen Dank für die Einladung an
@hotel adria meran

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Etwas in mir ist anders,
etwas in mir erwacht;
ich halt‘ die Regeln nicht ein, die mir ein and’rer macht.
Ich habe mich entschieden:
ich träum‘ nicht länger, ich leb‘.
Ich schließe meine Augen,
ich lass‘ los und schweb‘.
Und fühl‘ mich frei, so frei und schwerelos.
Nur mir noch treu und frei und schwerelos.

Mir setzt man keine Grenzen,
ich halt‘ mich nicht daran.
Auch wenn nicht alles geht;
ich will selbst sehen, was ich kann.
Zu lang‘ wollt‘ ich geliebt sein, darum spielte ich ihr Spiel.
Ist das der Preis für Liebe, kostet sie zuviel!
Jetzt bin ich frei, so frei und schwerelos.
Aus und vorbei, ich bin frei und schwerelos
und niemand fängt mich ein.

🌟Sisi🌟

Wicked – Frei und schwerelos
Stephen Schwartz

Vielen Dank für die Einladung an
Schlosspark Laxenburg 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


❤️❤️ Danke an unser Minnerl ❤️❤️

Vor genau einem Jahr hat unser Minnerl ihren „Dienst“ angetreten und ist seither ein unverzichtbarer Teil der Sternenkaiserin.

Auch diesem Weg möchte ich Dir meine Liebe DANKE sagen! 
Ich freue mich auf viele weitere Abenteuer mit Dir!

🌟Deine Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Eckartsau 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Unsre Seelen bleiben freilich,
In platonischer Empfindung,
Fest vereinigt, unzerstörbar
Ist die geistige Verbindung.

Ja sogar im Trennungsfalle
Fänden sie doch leicht sich wieder;
Denn die Seelen haben Flügel,
Schnelles Schmetterlingsgefieder;

Und dabei sind sie unsterblich,
Und die Ewigkeit ist lange;
Und wer Zeit hat und wer suchet
Findet, was er auch verlange.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank für die Einladung an
Schlosspark Laxenburg💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Singen die Vöglein im grünen Wald,
Klingen die Bächlein bergunter,
Lockt es den Alten mit Lustgewalt,
Klopfet das Herz ihm so munter:
Denket der Wonnen verschiedener Lenze,
Denket der Kränze und denket der Tänze,
Fallen auch Tränen herunter.

Singet und klinget! Das Heute ist mein.
Heut‘ will ich singen und klingen
Lustig mit spielenden Kindern feldein,
Fröhlich mit fröhlichen Dingen,
Will mir bekränzen die Locken, die greisen:
Bald muß ich hinnen und wandern und reisen,
Wo mir die Vögel nicht singen.

~ Marie ~

Ernst Moritz Arndt

💜lichen Dank an das wunderschöne Schlosspark Laxenburg für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


O wonnigliche Reiselust,
an dich gedenk ich früh und spat!
Der Sommer naht, der Sommer naht,
Mai, Juni, Juli und August,
da quillt empor,
da schwillt empor
das Herz in jeder Brust.

Ein Tor, wer immer stille steht,
drum Lebewohl und reisen wir!
Ich lobe mir, ich lobe mir
die Liebe, die auf Reisen geht!
Drum säume nicht und träume nicht,
wer meinen Wink versteht.

🌟Sisi🌟

August von Platen-Hallermünde

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Fuschl Resort & SPA 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Dich, Gott, loben wir,
dich, Herr, preisen wir.
Dir, dem ewigen Vater,
huldigt das Erdenrund.
Dir rufen die Engel alle,
dir Himmel und Mächte insgesamt,
die Kerubim dir und die Serafim,
mit niemals endender Stimme zu:
Heilig, heilig, heilig
der Herr, der Gott der Scharen!
Voll sind Himmel und Erde
von deiner hohen Herrlichkeit.
Dich preist der glorreiche Chor der Apostel;
dich der Propheten lobwürdige Zahl;
dich der Märtyrer leuchtendes Heer;
dich preist über das Erdenrund
die heilige Kirche;
dich, den Vater unermessbarer Majestät;
deinen wahren und einzigen Sohn;
und den Heiligen Fürsprecher Geist.
Du König der Herrlichkeit, Christus.
Du bist des Vaters allewiger Sohn.
Du hast der Jungfrau Schoß nicht verschmäht,
bist Mensch geworden,
den Menschen zu befreien.
Du hast bezwungen des Todes Stachel
und denen, die glauben,
die Reiche der Himmel aufgetan.
Du sitzest zur Rechten Gottes
in deines Vaters Herrlichkeit.
Als Richter, so glauben wir,
kehrst du einst wieder.
Dich bitten wir denn,
komm deinen Dienern zu Hilfe,
die du erlöst mit kostbarem Blut.
In der ewigen Herrlichkeit
zähle uns deinen Heiligen zu.
Rette dein Volk, o Herr,
und segne dein Erbe;
und führe sie
und erhebe sie bis in Ewigkeit.
An jedem Tag benedeien wir dich
und loben in Ewigkeit deinen Namen,
ja, in der ewigen Ewigkeit.
In Gnaden wollest du, Herr,
an diesem Tag uns ohne Schuld bewahren.
Erbarme dich unser, o Herr,
erbarme dich unser.
Lass über uns dein Erbarmen geschehn,
wie wir gehofft auf dich.
Auf dich, o Herr,
habe ich meine Hoffnung gesetzt.
In Ewigkeit werde ich nicht zuschanden.

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an
Schlosspark Laxenburg 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Zum Reigen herbei
Im fröhlichen Mai!
Mit Blüten und Zweigen
Bekränzt euch zum Reigen!
Im fröhlichen Mai
Zum Reigen herbei!

Zum Reigen herbei!
Mit Jubelgeschrei
Die Vögel sich schwingen,
Sie rufen und singen
Mit Jubelgeschrei:
Zum Reigen herbei!

🌟Sisi🌟

Hoffmann von Fallersleben

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Jetzt komm schon, Marie. Verbotene Räume sind zum inspizieren da. Die Erzherzogin und ihre Spitzel weilen in Bad Ischl, was soll schon passieren?“

„Majestät, ganz wohl ist mir bei der Sache nicht. Aber neugierig bin ich auch…. “

~ Marie ~ 

💜lichen Dank dem wunderschönen Wasserschloss Laudon für die Einladung 💜 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Gern bin ich allein an des Meeres Strand,
Wenn der Sturmwind heult und die See geht hohl,
Wenn die Wogen mit Macht rollen zu Land,
O wie wird mir so kühn und so wonnig und wohl!

Die segelnde Möwe, sie ruft ihren Gruß
Hoch oben aus jagenden Wolken herab;
Die schäumende Woge, sie leckt meinen Fuß,
Als wüßten sie beide, wie gern ich sie hab‘.

Und der Sturm, der lustig das Haar mir zaust,
Und die Möw‘ und die Wolke, die droben zieht,
Und das Meer, das da vor mir brandet und braust,
Sie lehren mich alle manch herrliches Lied.

Doch des Lebens erbärmlicher Sorgendrang,
O wie sinkt er zurück, wie vergess‘ ich ihn,
Wenn die Wogenmusik und der Sturmgesang
Durch das hoch aufschauernde Herz mir ziehn!

~ Marie ~

Hermann Ludwig Allmers

 Dank dem wundervollen Schloss Ruegersfür die Einladung 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Sind die Kleider endlich gepackt Marie?
Du weisst doch, Graf Pilati erwartet uns morgen auf der Burg Hardegg!

Ich bin schon gespannt, ob wir dort auch eine so schöne Rüstung sehen werden!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an
Gartenschloss Herberstein 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Gedanken sind wie Regentropfen: Manche verflüchtigen sich, bevor sie überhaupt die Erde berühren – aus anderen werden mitreißende Bäche und Flüsse.

~ Marie ~

Natunika

💜lichen Dank dem wundervollen Gartenschloss Herberstein für die Einladung 💜 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn der Mensch je eine große Eroberung gemacht hat,
so ist es die, dass er sich das Pferd
zum Freund gewonnen hat!

🌟Sisi🌟

Unbekannt

Vielen Dank für die Einladung an
Spanische Hofreitschule

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Meine liebe Mutter du,
ich will dir Blumen schenken.
Was ich dir sagen will dazu,
das kannst du dir schon denken.

Ich wünsch dir Glück und Fröhlichkeit,
die Sonne soll dir lachen!
So gut ich kann und allezeit
will ich dir Freude machen.

Denn Muttertage, das ist wahr,
die sind an allen Tagen.
Ich habe dich lieb das ganze Jahr,
das wollte ich dir sagen.

🌟Sisi🌟

Ursula Wölfel

Vielen Dank für die Einladung an
Südbahnhotel Semmering 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Flieder am Tor
dringt rötlich hervor,
das himmlische Blau
erduftet im Tau.
Noch blendets vom Blühn,
schon rieselt es grün
und flimmert und bebt,
von Licht überschwebt.
O seliger Mai
und morgen vorbei:
ein trunkener Zug,
ein blitzender Flug!

🌟Sisi🌟

Richard von Schaukal

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Eckartsau💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Liebe Sisi!
Liebe Maria José!
Liebe Ida!
Liebe Sternenkaiserin-Freunde!

Was soll ich sagen? Was soll ich sagen, wenn mich etwas so großes sprachlos macht? Wie soll man etwas in Worte fassen, was so unerreichbar schien?

10 Tsd. Follower auf Instagram.

Ich lasse das einmal so stehen.

Und doch. Nein, gerade deswegen:
ein Rückblick

27.12.2016
Nach einer katastrophalen Ballnacht, einer üblen Nachrede auf Facebook und Bösartigkeiten verbohrter Menschen, wollte Sisi aufhören. Eine Katastrophe! Ich überredete sie: „Erfinde dich neu. Geh gestärkt aus der Affäre heraus. Reiche mir die Hand. Ich helfe dir. Träumen wir gemeinsam.“

Sie reichte mir ihre Hand und aus einer Ischler Touristenattraktion wurde die „Sternenkaiserin“.

Erfinde dich neu….

Ich trat in den Hintergrund und arbeitete auf Hochtouren: Webseite, Insta, Facebook.

Die ersten Anrufe wurden getätigt. Das erste richtig große Shooting ist bis heute Sisis Herzensshooting: Kaiserin Elisabeths Hofsalonwagen im TMW – Technisches Museum Wien.

Komm gestärkt zurück….

Und wie gestärkt sie plötzlich war. Es folgte der Besuch bei Gräfin Alix im Schloss Artstetten. Die Ur-Enkelin von Erzherzog Franz Ferdinand: „Wie die Tante…“

Geh den Weg mit mir…

Und wir gingen: ins Schloss Wallsee, welches bis heute im Privatbesitz von Margaretha von Habsburg-Lothringen ist. Die Ur-Enkelin von Erzherzogin Marie Valérie. Ins Renaissanceschloss Greillenstein zur Gräfin Elisabeth Kuefstein, geb. Prinzessin Elisabeth von Bayern; ebenfalls eine Ur-Enkelin von Erzherzogin Marie Valérie.

Und wir gingen und gingen…

Sie kniete am Betstuhl von Erzherzog Franz Ferdinand im Schloss Eckartsau, stand im Reitkleid in der Spanische Hofreitschule, besuchte die Rudolfsvilla in Reichenau an der Rax (heute Sisi Schloss) und aß kandierte Veilchen in der Backstube vom K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL.

Und wir gehen und gehen…ohne jemals stehen zu bleiben

Manche Menschen zeigten uns zu Beginn den Vogel. Niemand glaubte an mich oder uns. Wir verabschiedeten sie alle.

Manche begleiteten uns ein Stück, danach trennten sich wieder unsere Wege.

Und aus so mancher flüchtigen Begegnung wurden Freunde, Wegbegleiter und -bereiter.

Und bei manchen wäre es besser gewesen, ihnen niemals begegnet zu sein.

So viele kamen und gingen. Und doch hing an so mancher Person unser Herz und deshalb kamen sie zurück.

Fehler passierten. Manchmal verirrten wir uns. Manchmal waren wir verloren und haben doch wieder zueinander gefunden.

Träume groß…

Wir träumen noch immer!

Wir träumen für euch. Wir träumen für uns.

Danke ist nicht genug. Und trotzdem ist es das einzige Wort, dass es zu sagen gilt.

Liebe Maria José. Danke! Danke für dein Sein, dein Laufen, dein Lachen, dein Singen, dein Tanzen. Wir lieben dich. Auch und gerade weil…na, du weißt ja selbst 💜.

Liebe Ida. Danke! Danke für dein Sein, deine ruhige besonnene Art. Deine Art uns manchmal den Kopf wieder zurechtzurücken. Wir schätzen dich sehr 💜.

Liebe Sisi! Reich mir die Hand, träumen wir gemeinsam. Ich liebe dich für alles was du bist. Wer du bist. Wie du bist 💜.

Liebe Sternenkaiserin-Freunde! Danke! Danke für eure Treue, eure Träume, eure Kommentare, eure Kritik und euer Lob. Ohne euch wären wir nichts!

Danke an alle Geschäftspartner, ohne eurem JA!, wären wir nicht wo wir sind. Danke für euer Vertrauen!

Träume groß…

Eure Petra (~ Marie ~)

💜lichen Dank an das wunderschöne Schloss Eckartsau für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Geheimnisvolle zauberhafte Momente,
wenn sich Himmel und Erde umarmen,
wenn sich die Dunkelheit und das Licht küssen,
wenn sich Feuer und Wasser im Tanz wiegen,
wenn Unmögliches plötzlich möglich wird…

🌟Sisi🌟

– Anke Junginger –

Vielen Dank für die Einladung an
Gartenschloss Herberstein💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wann das Veilchen blüht und der Kuckuck singt
Und die Nachtigall flötet im Busch,
Wann die Jugend munter zum Reigen springt
Und es rauscht durch die Blätter husch! husch!
Dann führet zum Baume, zum Quell
Die Gesellin der frohe Gesell,
Dann paart sich die Liebe im Busch.

Sei willkommen, Frühling, du süßer Gast!
Sei willkommen, du fröhlicher Mai!
Der die Freude bringt und die Sorge haßt.
Noch sind Leben und Jubel uns frei.
Auf! liebliches Mädchen, zum Tanz!
Weil dir blühet der liebliche Kranz
Der Jugend, ein fröhlicher Mai.

Wann der Winter schneit und das Alter friert,
Dann du wünschest und weinest umsonst;
Wer die Blume pflückt, die den Frühling ziert,
Der verstehet die glücklichste Kunst.
Süß Liebchen, wir kommen zur Stell‘ –
Wie dir glänzen die Äugelein hell!
Frau Luna, ihr Sternlein mit Gunst.

~ Marie ~

Ernst Moritz Arndt

💜lichen Dank dem wundervollen Schloß Schönbrunn für die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Kinder brauchen Liebe.
Kinder brauchen Halt.
Kinder ohne Liebe
lernen die Gewalt.

Kinder wollen leben,
träumend noch bereit,
euch ihr Herz zu geben,
aber habt ihr Zeit?

Kinder wollen spielen.
Zeigt das „Ja“ und „Nein“.
Laßt sie Nähe fühlen,
laßt sie glücklich sein.

Kinder brauchen Liebe,
wollen fröhlich sein.
Fällt euch bei der Liebe
nicht die Liebe ein?

🌟Sisi🌟

Geert-Ulrich Mutzenbecher

Vielen Dank für die Einladung an
Wasserschloss Totzenbach💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, ich möchte morgen unbedingt ins schöne Neuberg an der Mürz. Ich möchte Reiten und meine Ruhe. Bitte veranlasse das.“

„Majestät, ich hoffe nur, dass das es in Neuberg nicht zu kalt zum Reiten ist.“

~ Marie ~ 

💜lichen Dank dem wunderschönen Gartenschloss Herberstein für die Einladung 💜 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nach diesen trüben Tagen
Wie ist so hell das Feld!
Zerrissne Wolken tragen
die Trauer aus der Welt.

Und Keim und Knospe mühet
Sich an das Licht hervor,
Und manche Blume blühet
Zum Himmel still empor.

Ja auch so gar die Eichen
Und Reben werden grün!
O Herz, das sei dein Zeichen!
Herz, werde froh und kühn!

🌟Sisi🌟

Hoffmann von Fallersleben

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Fuschl Resort & SPA💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Now I’ve heard there was a secret chord
That David played, and it pleased the Lord
But you don’t really care for music, do you?
It goes like this the fourth, the fifth
The minor fall, the major lift
The baffled king composing Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

Your faith was strong but you needed proof
You saw her bathing on the roof
Her beauty and the moonlight overthrew you
She tied you to a kitchen chair
She broke your throne, and she cut your hair
And from your lips she drew the Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

You say I took the name in vain
I don’t even know the name
But if I did, well really, what’s it to you?
There’s a blaze of light in every word
It doesn’t matter which you heard
The holy or the broken Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

I did my best, it wasn’t much
I couldn’t feel, so I tried to touch
I’ve told the truth, I didn’t come to fool you
And even though it all went wrong
I’ll stand before the Lord of Song
With nothing on my tongue but Hallelujah

Hallelujah, Hallelujah
Hallelujah, Hallelujah

~ Marie ~

Song: Hallelujah
Writer: Leonard Cohen

💜lichen Dank dem wundervollen Schlosspark Laxenburg für die Einladung 💜 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Das Fest ist jetzt zu Ende.
Unsere Spieler, wie ich euch sagte, waren Geister
Und sind aufgelöst in Luft, in dünne Luft.
Wie dieses Scheines lockrer Bau
So werden die wolkenhohen Türme, die Paläste,
Die hehren Tempel, selbst der große Ball.
Ja, was nur Teil hat, untergehn,
Und, wie dieses leere Schaugepräng erblaßt,
Spurlos verschwinden.
Wir sind solcher Stoff wie der zum Träumen,
Unser kleines Leben umfaßt ein Schlaf,-
Ich bin gereizt, Herr
Habt Geduld mit mir. Mein alter Kopf ist schwindlicht.
Seid wegen meiner Schwäche nicht besorgt.

~ Marie ~

William Shakespeare

💜lichen Dank dem wundervollen Schloss Ruegersfür die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Endet schon des Tages Leben
und sein ganzes Glück?
Töne und Gestalten schweben
in sich selbst zurück.

Zwischen Wachen, zwischen Träumen
trinkt die Seele schon,
zugeweht aus andern Räumen,
leisen Harfenton.

Breite nun, du sternenschöne,
atemstille Nacht,
deine Schleier und versöhne
wo ein Leiden wacht.

🌟Sisi🌟

Johann Georg Fischer

Vielen Dank für die Einladung an
Palais Schönburg ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ja! Mein Glück – es will beglücken –
alles Glück will ja beglücken!
Wollt ihr meine Rosen pflücken?

Müßt euch bücken und verstecken
zwischen Fels und Dornenhecken,
oft die Fingerchen euch lecken!

Denn mein Glück – es liebt das Necken!
Denn mein Glück – es liebt die Tücken! –
Wollt ihr meine Rosen pflücken?

🌟Sisi🌟

Friedrich Nietzsche

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Eckartsau💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, jetzt komm schon. Sei nicht so ein Wetterfrosch. Egal ob es regnet oder nicht, ich möchte jetzt Spazierengehen. Zu Hause fällt mir die Decke auf den Kopf.“

„Aber Majestät. Es ist wirklich sehr kalt und nass draußen.“

~ Marie ~ 

💜lichen Dank dem wundervollen Schloss Esterházyfür die Einladung 💜 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Eine Möve bin ich von keinem Land,
Meine Heimat nenne ich keinen Strand,
Mich bindet nicht Ort und nicht Stelle;
Ich fliege von Welle zu Welle.

🌟Sisi🌟

Elisabeth von Österreich: Das poetische Tagebuch – Kapitel 10
@ Spiegel.de

Vielen Dank für die Einladung an
Schlosspark Laxenburg💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Aber Papperlapapp Marie, immer die Ausreden, warum du nicht in den Garten möchtest. Es regnet, es ist kalt, es schneit oder es geht ein Sturm. Los, jetzt, gehen wir hinaus.“

„Majestät, es regnet aber wirklich und ich mache mir Sorgen um Ihre Lunge.“

~ Marie ~ 

💜lichen Dank dem wundervollen Palais Schönburgfür die Einladung 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Was rauschet, was rieselt, was rinnet so schnell?
Was blitzt in der Sonne? Was schimmert so hell?
Und als ich so fragte, da murmelt der Bach:
„Der Frühling, der Frühling, der Frühling ist wach!“

Was knospet, was keimet, was duftet so lind?
Was grünet so fröhlich? Was flüstert im Wind?
Und als ich so fragte, da rauscht es im Hain:
„Der Frühling, der Frühling, der Frühling zieht ein!“

Was klingelt, was klaget, was flötet so klar?
Was jauchzet, was jubelt so wunderbar?
Und als ich so fragte, die Nachtigall schlug:
„Der Frühling, der Frühling!“ – da wußt‘ ich genug!

🌟Sisi🌟

Heinrich Seidel

Vielen Dank für die Einladung an
Schlosspark Laxenburg 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Allabendlich treibt’s mich hinaus,
Ich muss die Sonne seh’n
Die glückliche, beneidete,
Im Meere untergeh’n.

»Nicht ist’s dein Gold, nicht ist’s dein Schein,
Um den mein Sinn sich kränkt,
Wohl aber, dass die hehre See
Dich jede Nacht umfängt.

Und während du ihr Flutenherz
Erwärmst mit deiner Glut,
Steh‘ ich im Finstern hier und frier
Vor Eifersucht und Wut!«

🌟Sisi🌟

Elisabeth von Österreich: Das poetische Tagebuch – Kapitel 9
Guttenberg.spiegel.de 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Reiz der Rose
Liegt nicht lediglich
In Ihrem Duft
Und Ihrem Antlitz
Sondern darin,
Daß derjenige,
Der Ihre Schönheit und
Ihren Wohlgeruch genießen will,
Auch Ihre Dornen
Lieben muß.

🌟Sisi🌟

Daniel Lipp

Vielen Dank für die Einladung an Palais Schönburg 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Auf Christi Himmelfahrt allein
Ich meine Nachfahrt gründe
Und allen Zweifel, Angst und Pein
Hiermit stets überwinde.
Denn weil das Haupt im Himmel ist,
Wird seine Glieder Jesus Christ
Zur rechten Zeit nachholen.

Weil Er gezogen himmelan
Und große Gab empfangen,
Mein Herz auch nur im Himmel kann,
Sonst nirgends, Ruh erlangen;
Denn wo mein Schatz gekommen hin,
Da ist hinfort mein Herz und Sinn,
Nach Ihm mich stets verlanget.

Ach Herr, laß diese Gnade mich
Von deiner Auffahrt spüren,
Daß mit dem wahren Glauben ich
Mag meine Nachfahrt zieren
Und dann einmal, wann Dir’s gefällt,
Mit Freuden scheiden aus der Welt.
Herr, höre doch mein Flehen!

~ Marie ~

Josua Wegelein

💜lichen Dank dem wunderschönenRenaissanceschloss Greillenstein für die Einladung

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


In die Berge sehnst du dich,
An das Meer, –
Und der Berg des Himmels
Mit seinen steilblauen Wänden:
Ragt er nicht ewig
Vor dir auf?

In die Berge sehnst du dich,
An das Meer, –
Und das Meer des Himmels
Mit seinem tiefblauen Spiegel:
Wogt es nicht ewig
Vor dir hin?

Wie ein Knabe
Träumst du von Bergen,
Träumst du von Meeren…
So wirf den Nacken doch zurück
Und habe mehr denn Berg und Meer –
Hab‘ – Ewigkeit!

🌟Sisi🌟

Christian Morgenstern

Vielen Dank für die Einladung an
Schloss Fuschl Resort & SPA💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Marie, bitte schreibe deiner Schwester in meinem Namen, ich bedanke mich sehr herzlich für den Veilchenduft. Ihr Porträt ist außergewöhnlich gut gelungen.“

„Majestät, das hat Julia sehr gerne gemacht. Ich freue mich, das Majestät den Duft als angenehm empfinden. Das Porträt wird ihr bald ausgehändigt.“

~ Marie ~ 

💜lichen Dank dem wundervollen Gartenschloss Herberstein für die Einladung 💜

Das Porträt zeigt tatsächlich die Schwester von Marie Gräfin von Festetics, Júlia Gräfin von Herberstein, geb. Festetics de Tolna (8.9.1835 – 5.2.1898)

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Schau Marie, sind sie nicht hübsch die neuen Veilchengläser? Da lassen wir doch gleich der Mama und dem Ludwig welche schicken“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an
K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Verhaucht sein stärkstes Düften
Hat rings der bunte Flor,
Und leiser in den Lüften
Erschallt der Vögel Chor.
Des Frühlings reichstes Prangen
Fast ist es schon verblüht –
Die zeitig aufgegangen,
Die Rosen sind verblüht.
Doch leuchtend will entfalten
Von hehren Pfingstgewalten
Gleich einer späten Liebe,
Die lang in sich geruht,
Bricht sie mit mächtgem Triebe
Jetzt aus in Purpurglut.

🌟Sisi🌟

Ferdinand von Saar

Vielen Dank für die Einladung an
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Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Nirgends bin ich so frei, wie beim Reiten. Während der Kaiser seinen langweiligen Ministern zuhört, werden wir Neubergs Pfade erkunden. Komm, Marie. Ist eine gute Gelegenheit für Irland zu trainieren.“

„Majestät, Mr. Bay wird sich freuen zu hören, dass Sie üben, aber soll nicht doch lieber Ida mitkommen?“

~ Marie ~

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie