Tag-Archiv | Elmar Kupke

Träume und Gedichte – Februar 2018

Der Ton
so sagt man
macht Musik.

Er macht das Herzeleid
und das Glück.u
Er macht uns heiter
oder manches Sinne kalt.

Er macht uns traurig,
manchmal einfach alt.
Er macht uns leicht
und oft ganz schwer.

Er gibt uns Flügel oder Steine,
Freiheit oder Leine.
Er zeigt die Qualen,
in uns tief verborgen,
schreit so laut
als gäbe es kein morgen.

Der Ton
deiner Stimme macht Musik
er macht mein Herzeleid
und mein Glück.

< Ludovika >

Cosima Bellersen Quirini

💖Vielen Dank an das Restaurant Onkel Taa – Bad Egart für die ausgezeichnete Bewirtung 💖
Restaurant Onkel Taa – Bad Egart

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi, was bedrückt dich so?“

„Mami, ich bin soviel allein. Franzl hat nie Zeit für mich, ach wenn er nur kein Kaiser wäre.“

Sisi mein Kind, sei doch nicht so traurig, schau du hast ihn doch lieb deinen Franzl und er liebt dich auch.“
„Komm mein Kind, wir machen einen Ausflug in den Prater, dass lenkt dich von deinen trüben Gedanken ab.“

„Ja Mami, lass uns das tun.“

< Ludovika >

💖Vielen Dank an das Albertina Museum für diese Einladung 💖

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Tengo miedo a perder la maravilla
de tus ojos de estatua y el acento
que de noche me pone en la mejilla
la solitaria rosa de tu aliento.

Tengo pena de ser en esta orilla
tronco sin ramas; y lo que más siento
es no tener la flor, pulpa o arcilla,
para el gusano de mi sufrimiento.

Si tú eres el tesoro oculto mío,
si eres mi cruz y mi dolor mojado,
si soy el perro de tu señorío,

no me dejes perder lo que he ganado
y decora las aguas de tu río
con hojas de mi otoño enajenado

Soneto de la dulce queja, Federico García Lorca.

– Maria José –

Danke für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


O my Luve’s like a red, red rose,
That’s newly sprung in June;
O my Luve’s like the melodie
That’s sweetly play’d in tune.

As fair are thou, my bonie lass,
So deep in luve am I;
And I will luve thee still, my Dear,
Till a‘ the seas gang dry.

Till a‘ the seas gang dry, my Dear,
And the rocks melt wi‘ the sun:
I will luve thee still, my dear,
While the sands o‘ life shall run.

And fare thee weel, my only Luve!
And fare thee weel, a while!
And I will come again, my Luve,
Tho‘ it were ten thousand mile

Robert Burns

– Maria José –

Danke für die Einladung an Majestic Imperator Train de Luxe

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


¡Libre!
como el sol cuando amanece
yo soy libre
como el mar.
¡Libre!
como el ave que escapó de su prisión
y puede al fin volar.
¡Libre!
como el viento que recoge
mi lamento y mi pesar,
camino sin cesar,
detrás de la verdad
y sabré lo que es al fin la libertad!

„Libre“ Nino Bravo, 1972
Autor: José Luis Armenteros y Pablo Herrero

– Maria José –

Danke für die Einladung an Majestic Train de Luxe 🚂

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Vorrei nascere fiore
colorato come il desiderio
o – rondine
per inseguire la primavera
e sentire di cosa è fatto
il cielo

Vorrei nascere nuvola
per divenire acqua
e dissolvermi nel vento
eterea e impalpabile
come i sogni

Se proprio
sì, se proprio devo
nascere donna – allora
vorrei avere sempre
gli occhi di bambina
per guardarmi intorno
con stupore
– per giocare la vita
col sorriso innocente della verità

Cinzia Marulli, Bambina

Herzlichen Dank an Albertina Museum Wien.

– Maria José –

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


igh no more, ladies, sigh no more
Men were deceivers ever,
One foot in sea, and one on shore,
To one thing constant never.

Then sigh not so, but let them go,
and be you blithe and bonny,
converting all your sounds of woe
into hey nonny, nonny.

William Shakespeare „Much ado about nothing“

– Maria José –

Danke für die Einladung an unser Wasserschloss Totzenbach ❤

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Marie, lass uns für Gyula beten. Nun ist auch der letzte Freund gegangen. Ich ertrage das nicht. Warum müssen mir immer die Liebsten genommen werden. Und still, Marie. Mir ists als stünde er neben mir. Ich muss mit den Geisterbeschwörungen aufhören. Rudolf hatte Recht. Irgendwann dreht man durch.“

„Majestät ganz ruhig. Ich kann Ihnen versichern, dass wir ganz allein sind in der kleinen Kapelle. Und Sie werden sehen. Graf Andrássy war sehr krank. Er hat es nun besser wo er ist. Weit weg von Ihnen, Majestät.“

~ Marie ~

♥️lichen Dank dem Südbahnhotel Semmering für die Einladung. ♥️🌷

Auf unserer historischen Seite Sternenkaiserin – Kaiserin Elisabeth und ihr Jahrhundert könnt ihr die Biografie von Graf Andrássy lesen, dessen 128. Todestag heute ist.

Foto: Bertl Jost


„Marie, es geht zu Ende. Ich spüre es. Und anstatt bei ihm zu sein, sitze ich hier in diesem tristen Wien fest. Sag sofort Obersthofmeister Nopsca Bescheid. Wir reisen ab. Wir fahren nach Budapest. Ich möchte meinem einzigen Freund, in der Sterbestunde beistehen.“

„Majestät, ich habe die traurige Pflicht Ihnen mitteilen zu müssen, dass Graf Andrássy verblichen ist. Aber Gräfin Andrássy wird erfreut sein, Ihre Majestät in der bittersten Stunde bei sich zu haben.“

~ Marie ~

Dem Albertina Museum ♥️lichen Dank für die Einladung 🌷.

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Es wird wieder wärmer.
Der Winter friert nieder,
gibt zögernd uns
Stücke der Erde frei.
die Amsel beginnt
ihre Frühlingslieder.
Du nimmst meine Hände
und lächelst dabei.
Bald ist es geschafft,
das Ende des Dunkels.
Bald werden die Blumen
sich zeigen dem Licht.
Mich stimmt etwas heiter,
denn so war es immer.
Der Frühling wird kommen,
denn Winter bleibt nicht.

~ Marie ~

Sonja Drechsel-Walther

🌷♥️lichen Dank dem wunderschönen Palmenhaus der Bundesgärten und dem Schloß Schönbrunn für die Einladung. Wir freuen uns auf den Frühling 🌷🌷🌷.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Podrá nublarse el sol eternamente;
Podrá secarse en un instate el mar;
Podrá romperse el eje de la tierra
como un débil cristal.

¡Todo sucederá! Podrá la muerte
cubrirme con su fúnebre crespón;
Pero jamás en mí podrá apagarse
la llama de tu amor.

Gustavo Adolfo Bécquer

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schloss Ruegers

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Asomaba a sus ojos una lágrima
y a mi labio una frase de perdón;
habló el orgullo y se enjugó su llanto,
y la frase en mis labios expiró.

Yo voy por un camino; ella, por otro;
pero, al pensar en nuestro mutuo amor,
yo digo aún: ¿Por qué callé aquel día?
y ella dirá: ¿Por qué no lloré yo?

Rima XXX Gustavo Adolfo Bécquer

Danke für die Einladung an Schloss Wallsee

– Maria José –

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Tú eras el huracán, y yo la alta
torre que desafía su poder.
¡Tenías que estrellarte o que abatirme…!
¡No pudo ser!

Tú eras el océano; y yo la enhiesta
roca que firme aguarda su vaivén
¡Tenías que romperte o que arrancarme…!
¡No pudo ser!

Hermosa tú, yo altivo; acostumbrados
uno a arrollar, el otro a no ceder;
la senda estrecha, inevitable el choque…
¡No pudo ser!

Rima XLI Gustavo Adolfo Bécquer

– Maria José –

Danke für die Einladung an Schloss Ruegers❤

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Padre nuestro,
que estás en el cielo,
santificado sea tu Nombre;
venga a nosotros tu reino;
hágase tu voluntad
en la tierra como en el cielo.

Danos hoy nuestro pan de cada día;
perdona nuestras ofensas,
como también nosotros perdonamos
a los que nos ofenden;
no nos dejes caer en la tentación,
y líbranos del mal. Amén.

Vater Unser auf Spanisch

– Maria José –

Danke an Schloss Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Klagend ist der Mond gekommen,
Vor der Sonne Angesicht,
Soll ihm noch der Himmel frommen,
Da du Glanz ihm nahmst und Licht?
Seine Sterne ging er zählen,
Und er will vor Leid vergehn:
Zwei der schönsten Sterne fehlen,
Die in deinem Antlitz stehn.

< Ludovika >

Ferdinand Gregorovius

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Senke mir die Rosenkrone
tief in meine Stirne.

Sehnsucht ließ zu dir mich finden
und den fernen, müdgetäuschten,
lieben, dummen Kinderglauben
hast du wachgerufen –
du wie zuweilen noch die Sonne
eine Apfelblüte zaubert
spät im Herbst.

Oh, ich weiß es: Diese vollen,
roten Tage, die nun kommen,
tragen schwer –
schwer an Lust und Weh –
ich weiß es.

Drücke mir der Liebe Rosenkrone
tief in meine Stirne –
tief, dass ich ihre Dornen fühle.

< Ludovika >

Bruno Ertler

♥️lichen Dank an Schloß Schönbrunn für die Einladung zum herbstlichen Spaziergang. ♥️🌷

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Kaum bist du gegangen,
nach einer so schönen Nacht.
Wo wir zur Musik uns wieder fanden,
wir haben getanzt und gelacht.
Was für eine Nacht.

Ich fühle noch den Zauber
an meinen Wangen,
an deinen Lippen gehangen,
wie du mich umfangen
mit deinen Armen,
die Worte die du flüsterst
nehmen mich gefangen.
Ich spüre noch die Wärme
von all deiner Liebe.

Ich schließe meine Augen,
um dich zu holen in meine Gedanken.
Ich verweile in diesen Traum,
will nochmal genießen,
deinen Atem spüren,
deine Worte hören,
fühlen, wie du mich hältst.

Bis wir uns wiedersehen, in einer kleinen Ewigkeit.

< Ludovika >

✨Ursula Füssl✨

💖Vielen Dank an das wunderschöne Opernhaus Graz für die Einladung💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Deine Liebe ist mein Spiegel.
Er zeigt mir die Farbe meiner Augen,
jedes Fältchen,
jedes Lachen kann ich sehen,
jede Sorge erkennen,
jede Spur meines Lebens wiederfinden,
meine Jugend zeigt er mir,
mein Alter.

Dieser Spiegel ist klar,
ungetrübt.
Durch ihn verlor ich die Angst, mich zu betrachten,
mich so zu sehen, wie ich bin.

< Ludovika >

Text: Hanka Lindstaedt

💖 Vielen Dank an die Gräfin Kuefstein für die Einladung in das Renaissanceschloss Greillenstein 💖

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Marie, bitte lass die Kutsche vorfahren. Ich ertrage diese aufgeblasene Metternich keine Sekunde länger. Hast du diese Gesellschaft gesehen? Sie lachen und wiehern, als wären wir im Zirkus. Die Fürstin hat ihr Gesicht maskiert als ob sie ein Clown wäre. Ihre schrille Stimme hallt durch den ganzen Saal und ihr Spott trieft durch ihre Haut hindurch. Diese verrottete und verlotterte Gesellschaft ist mir ein Gräuel. Ich habe Kopfschmerzen. Warum hat mich der Kaiser überhaupt überredet? Wollte er mich vorführen? Wie ich das hasse. Nie wieder! Marie, hörst du? Nie wieder!“

„Majestät, bitte beruhigen Sie sich und stehen Sie auf. Sie holen sich den Tod auf den Marmorstiegen.“

~ Marie ~

Wenn ihr mehr über Pauline von Metternich erfahren wollt, immerhin ist sie die erklärte Erzfeindin von Kaiserin Elisabeth, lest ihre Biografie auf unserer Partnerseite Sternenkaiserin – Kaiserin Elisabeth und ihr Jahrhundert.

♥️lichen Dank dem wunderschönen Winterpalais Prinz Eugen vom Belvedere Museum für die Einladung ♥️.

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Soll ich dich
verstehen
will ich auch
verstanden sein
Ich will mit
dir gehen
doch sperr mich
nicht länger ein
Ich bin nicht
das Eigentum von dir
denn ich
gehör nur mir.

Soll ich dich
verstehen
will ich auch
verstanden sein
Ich will mit
dir gehen
doch sperr mich
nicht länger ein

🌟Sisi🌟

Elisabeth – das Musical
Ich will dir nur sagen
Silvester Levay & Michael Kunze

Vielen Dank an die wunderschöne Oper Graz🌹

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Wie eine Puppe, mit der man alles macht.
Nur ein Wimpernschlag und da, sie lacht.
Wie eine Puppe, die so sehr entzückt,
dich man erst lieb, dann in die Ecke drückt.

Wie eine Puppe, die man einfach herzt,
doch ohne zu sehen wie sehr es ihr schmerzt.
Wie eine Puppe, mit der man gern spielt,
solange das Püppchen lieb und nett und nicht wiederspricht.

Wie eine Puppe, die man einfach vergisst,
weil doch sovieles im Leben wichtiger ist.
Wie eine Puppe, die man einfach benutzt,
die man wegwirft, wenn sie beschmutzt.

Schade, das du dabei das wichtigste vergisst, nämlich das eine Puppe zerbrechlich ist!

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an das Winterpalais – Belvedere Museum 🌹

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


¡Querida cuñada!
¿Recuerdas el libro „Don Juan Tenorio“ de Zorrilla que me regalaste? Marie me lo leyó ayer mientras me peinaban. ¡Cuánto me han hecho pensar estos versos!

„Clamé al cielo, y no me oyó.
Mas, si sus puertas me cierra,
de mis pasos en la Tierra
responda el cielo, no yo.“

Yo se que mi forma de ser me hace totalmente inadecuada para la posición en la que el destino me colocó, pero ¿Porqué, Maria José?¿Porqué nunca trataron de entenderme?¿Porqué tanta crueldad y frialdad cuando yo necesitaba comprensión y paciencia?¿Cuánta parte de la culpa tiene esta Corte y su maldito protocolo, de que yo no sea la Emperatriz que esperaban?

– Majestad, por favor, os suplico que no os martiriceis con cosas que no tienen remedio. Yo que tengo el inmenso privilegio de conocer bien la pureza y bondad de vuestra alma, os aseguro que no cambiaría ni el más mínimo detalle de vos.

¡Gracias por tus palabras de consuelo, cuñada!

– Majestad, gracias a vos por el honor que me concedeis con vuestra amistad.

– Maria José –

José Zorrilla, Don Juan Tenorio, 1844

Danke für die Einladung an Schloss Laxenburg.

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


Was bleibt vom Ruhm?
Vergänglichkeit.

Vom Eigentum?
In den Wind gestreut.

Vom wichtig gewesen?
Vergessen.

Vom schönen Schein?
Worte in Stein.

Vom Leben?
Was wir an Liebe gegeben.

< Ludovika >

Günter Fritsch

💖Herzlichen Dank an Schloss Hof 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Verzogen
Verflogen
Alle Vögel aus dem Nest!
Nur die Mauern
sie dauern
Überdauern die Gäst‘.

Junge Zeiten,
Sie schreiten
Wie Geister vorbei.
Wo ist nun geblieben
das Lachen, das Lieben?
Blieb keines dir treu?

Von weiten
Da läuten
Die Glocken wie einst.
Alter Träumer, entrinne,
dass am Fenster die Spinne
nicht sieht, wie du weinst!

< Ludovika >

Paul Heyse

💖lichen Dank an das Albertina Museum für die Einladung🌷💖

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Mamili, was soll ich tun, ich bin schon wieder krank.“

„Schau mein Kind, mit ein bisschen Ruhe, hast du diese Beschwerden bald überwunden, jeden Tag wird es dir ein bisschen besser gehen.“

„Mamili du hast recht, ich werde jetzt ein bisschen schlafen“

„Gute Nacht Sisi, schlaf gut, morgen ist wieder ein neuer Tag“

„Gute Nacht Mamili“

< Ludovika >

💖Vielen Dank an Graf Pilati und das wunderschöne Schloss Ruegers 💖

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich war einmal
Oft weiß ich ganz genau:
Ich war einmal;
Ich habe schon einmal all dies gesehn;
Der Baum vor meinem Fenster, er steht noch immer hier;
Ganz so wie jetzt vor tausend Jahren schon;
All dieser Schmerz, all diese Lust ist nur noch Erinnerung;
Ein Nochmals,immer wieder eine Spiegelung, durch Raum und Zeit.
Wie sonderbar das ist:
Ein Fließen, Sinken, Untertauchen,
Ein neu Empor im gleichen Strome: Ich und immer wieder ich dabei :
Ich war einmal.

< Ludovika >

Otto Julius Bierbaum

💖lichen Dank Touriseum Schloss Trauttmansdorff für die Einladung 💖🌷

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nicht ein Flügelschlag ging durch die Welt,
Still und blendend lag der weiße Schnee.
Nicht ein Wölklein hing am Sternenzelt,
Keine Welle schlug im starren See.

Aus der Tiefe stieg der Seebaum auf,
Bis sein Wipfel in dem Eis gefror;
An den Ästen klomm die Nix herauf,
Schaute durch das grüne Eis empor.

Auf dem dünnen Glase stand ich da,
Das die schwarze Tiefe von mir schied;
Dicht ich unter meinen Füßen sah
Ihre weiße Schönheit Glied um Glied.

Mit ersticktem Jammer tastet‘ sie
An der harten Decke her und hin,
Ich vergeß‘ das dunkle Antlitz nie,
Immer, immer liegt es mir im Sinn!

~ Marie ~

Gottfried Keller

♥️lichen Dank unserem Herzensschloss Wasserschloss Totzenbach ♥️

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Komm Marie, das triste Wetter bereitet mir selbst beim Spaziergehen keine Freude. Ich möchte einen Brief an Gyula schreiben. Er ist schwer krank, es geht zu Ende. Ich weiß es!“

„Majestät, Graf Andrássy wird sich sehr freuen. Ihre Zeilen werden dem Sterbenden ein Trost sein.“

~ Marie ~

♥️lichen Dank Schloss Hof für die Einladung ♥️🌷.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Das war mir eine schwere Nacht,
Das war ein Traum von langer Dauer;
welch weiten Weg hab ich gemacht
Durch alle Schrecken, alle Schauer!

Der Traum, er führt‘ mich an der Hand,
Wie den Aeneas die Sibylle,
Durch ein avernisch dunkles Land,
Durch aller Schreckgestalten Fülle.

Was hilft es, daß die Glocke rief
Und mich geweckt zum goldnen Tage,
Wenn ich im Innern heimlich tief
Solch eine Hölle in mir trage.

~ Marie ~

Ludwig Uhland

Vielen Dank dem wunderschönen Albertina Museum für die Einladung ♥️🌷.

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Freude, schöner Götterfunken,
Tochter aus Elysium,
Wir betreten feuertrunken
Himmlische, dein Heiligtum.
Deine Zauber binden wieder,
Was der Mode Schwert geteilt;
Bettler werden Fürstenbrüder,
Wo dein sanfter Flügel weilt.

~ Marie ~

Friedrich Schiller

♥️lichen Dank dem Albertina Museum für die Einladung ♥️

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Schau dir diese Zeichnung an, Marie. Ist sie nicht einfach wunderbar? Was hat sich Dürer wohl dabei gedacht? Welche Hände waren es? Seine? Diese Anmut nur mit Händen zu erreichen, ist schier beeindruckend.
Ach, könnte ich auch zeichnen oder malen. Dann könnte ich der Welt etwas großartiges hinterlassen. Bravo, Meister! In 100 Jahren werden Sie noch angehimmelt, während ich vergessen sein werde.“

„Majestät werden niemals vergessen werden. Darf ich Majestät daran erinnern, dass das Museum gleich aufsperrt. Wir sollten gehen.“

~ Marie ~

🌷♥️lichen Dank dem Albertina Museum für die Einladung. Und für das Verständnis der leidigen technischen Panne ♥️🌷.

Ein ♥️liches Dank an Barbara Prinz, die wie der Blitz bei uns war und das Shooting gerettet hat! 🌷🌷🌷

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Ich bin von Dir getrennt und schreite
Gedenkenselig einsam hier,
Und über Berg und Tal ins Weite
Träumt meine Seele sich zu Dir.

Von all den Menschen, die ich sehe,
Reizt keiner mich zu kurzem Halt,
Und ich, wie ich so sinnend gehe,
Erscheine wohl auch ihnen kalt.

Wie kannten sie, die tändelnd schweifen,
Ergründen, was mir innen quillt,
Wie könnten sie es je begreifen,
Wovon die tiefste Brust mir schwillt,

Den stillen Jubel, der aus Stunden
Vergangnen Glücks herüberllingt
Und all das Sehnen, bang empfunden,
Nach der Minute, die Dich bringt?

Es schwanken alle die Gestalten
Als wie im Nebel nur um mich,
Fremd sind sie mir mit ihrem Walten,
Mein ganzes Sinnen hält nur Dich.

Wie trägt sich’s leicht, mit Lust und Schmerzen
Fremd einer Welt vorbei zu gehn,
Kann man sich nur in Einem Herzen
So ganz und tief gespiegelt sehn!

< Ludovika >

Stephan von Millenkovich

💖lichen Dank an das Renaissanceschloss Greillenstein und Familie Graf Kuefstein für die Einladung 💖🌷

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Nacht flieht, der krause Dunst der Berge fällt.
Und schmilzt zu Gold, und Licht erweckt die Welt!
Ein neuer Tag schwellt die Vergangenheit,
Ein neuer Schritt ans Ende unsrer Zeit;

Nur die Natur steht neugeboren auf;
Die Erde lebt, die Sonn‘ eilt ihren Lauf,
Im Strom ist Frische, Glanz im Morgenstrahl, Labsal im Winde, Blumenduft im Tal.

Gottgleicher Mensch, sieh diesen Glorienschein
Der Dinge an und juble: sie sind dein!

< Ludovika >

Lord George Gordon Noel Byron

💖lichen Dank an Wasserschloss Totzenbach für diesen herrlichen Spaziergang durch den Garten💖🌷

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Marie, heute ist Opernball. Komm, wir schleichen uns mit der Maske dorthin und tanzen die ganze Nacht.“

„Majestät, wenn Erzherzogin Sophie das erfährt, ist der Teufel los.“

~ Marie ~

♥️lichen Dank dem Winterpalais Prinz Eugen vom Belvedere Museum für die Einladung. ♥️

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Leise Lieder singe ich dir bei Nacht,
Lieder, die kein sterblich Ohr vernimmt,
noch ein Stern, der etwa spähend wacht,
noch der Mond, der still im Äther schwimmt;

denen niemand als das eigne Herz,
das sie träumt, in tiefer Wehmut lauscht;
und an denen niemand als der Schmerz,
der sie zeugt, sich kummervoll berauscht.

Leise Lieder singe ich dir bei Nacht,
dir, in dessen Aug mein Sinn versank,
und aus dessen tiefem, dunklen Schacht,
meine Seele ewige Sehnsucht trank.

🌟Sisi🌟
Christian Morgenstern
Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Tod das ist die kühle Nacht,
Das Leben ist der schwüle Tag.
Es dunkelt schon, mich schläfert,
Der Tag hat mich müd gemacht.

Über mein Bett erhebt sich ein Baum,
Drin singt die junge Nachtigall;
Sie singt von lauter Liebe,
Ich hör es sogar im Traum.

🌟Sisi 🌟
Heinrich Heine

Vielen Dank an die Familie Habsburg Lothringen für die Einladung nach Schloss Wallsee.

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Die Schatten werden länger.
Es wird Abend, eh‘ dein Tag begann.
Die Schatten werden länger.
mit dir stirbt die Welt,
halt dich nicht fest daran….

🌟Sisi🌟

Die Schatten werden länger – Elisabeth, das Musical
Silvester Levay & Michael Kunze

Vielen Dank an die Familie Habsburg Lothringen für die Einladung nach Schloss Wallsee.

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Versunken ist die alte Welt;
verfault das Fleisch,
verblasst der Glanz.
Doch wo sich Geist zu Geist gesellt, da
tanzt man noch den Todestanz…
Lust, Leid – Wahnsinn, der uns treibt.
Not, Neid – Pflicht, die uns erdrückt.
Traum, Tran – alles, was uns bleibt:
Wunsch, Wahn, der die Welt verrückt…
Elisabeth, Elisabeth – selbst hier bist du von uns getrennt.
Ein Rätsel, das kein Geist errät,
ein Zeichen, das kein Mensch erkennt.
Scheu, schwach – glücklich und verflucht.
Wild, wach – einsam und begehrt.
Arm, reich – was hast du gesucht?
Hart, weich – was hat dich zerstört?

🌟Sisi🌟

Elisabeth – das Musical
Alle tanzten mit dem Tod…
Silvester Levay & Milchael Kunze

Vielen Dank an Familie Habsburg Lothringen für die Einladung nach Schloss Wallsee.

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Komm, o Schmerz, der Ruhe zu entgehen –
ist mein Wunsch!
Gram zu finden, Freuden nicht mehr sehen –
ist mein Wunsch.
Komm, o Liebe, mach mich ganz verworfen –
vor der Welt!
Guter Rat, der Schmerzenlosen Flehen –
ist mein Wunsch.
Komm, o Sehnsucht, bring die Hand des Wunsches
mir zum Saum:
Ohne Kraft, mein Hemd zerreißend, flehen –
ist mein Wunsch.
Komm, o Glück, und richte, mich zu töten, nun ein Fest:
Seinem Blick als Opfer zu vergehen –
ist mein Wunsch.
Komm, o Tod, sei gnädig;
denn ich wälzte mich in Blut
Ohne ihn – ach, nun zur Ruhe gehen –
ist mein Wunsch.

🌟Sisi🌟

Muhammad Urfi
Vielen Dank an die Familie Habsburg Lothringen und Schloss Wallsee!

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Es regnet
in meinen Gedanken
Tränen
auf die Verzweiflung

doch das Leben
erbarmungslos
wirft mich
in einen neuen Tod…

🌟Sisi🌟

Elmar Kupke und Hans-Christoph Neuert

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Frei wie der Wind wirst Du sein,
Mit offenen Armen über den Meeren wohnen,
Im Morgenrot über die Bergkuppen ziehen,
Mit den Wolken im Gleichklang schweben,
Im Herbst über die weiten Felder treiben,
Und am Ende der Reise wird Dich der Abendwind wieder betten ….
Irgendwo

🌟Sisi🌟

Nachruf

Vielen Dank an Toni Faber und den Stephansdom 🌹

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Träume und Gedichte – April 2017

 
Dornröschen war ein schönes Kind,
Schönes Kind, schönes Kind,
Dornröschen war ein schönes Kind,
Schönes Kind.
Dornröschen nimm dich ja in acht,
Ja in acht, ja in acht,
Dornröschen nimm dich ja in acht,
Ja in acht.
Da kam die böse Fee herein,
Fee herein, Fee herein,
Da kam die böse Fee herein
Und rief zu ihr:
„Dornröschen schlafe hundert Jahr,
Hundert Jahr, hundert Jahr,
Dornröschen schlafe hundert Jahr
Und alle mit.“
 
Kinderlied, Verfasser unbekannt
 

Foto: @Bertl Jost


 
Und wüßtens die Blumen, die kleinen,
Wie tief verwundet mein Herz,
Sie würden mit mir weinen,
Zu heilen meinen Schmerz.
Und wüßtens die Nachtigallen,
Wie ich so traurig und krank,
Sie ließen fröhlich erschallen
Erquickenden Gesang

Heinrich Heine

 

Foto: @Bertl Jost


„Na komm schon Marie, ich möcht doch einmal wissen, was hier oben ist! Solang die Erzherzogin in Baden ist, wird uns auch niemand daran hindern“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Geh bittschön Marie, du weißt doch, dass ich keinen Schmarrn mag. In Gotts Namen, dann sollns mir halt eine Suppn bringen, damit du mich in Ruh lässt mit der ewigen Esserei“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Ein bisserl noch Marie, ich komm ja gleich. Du weisst doch das mich die Gesellschaft am Hof nicht interessiert! Lass mir noch ein paar Minuten in Freiheit!“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Der Römische Brunnen

Aufsteigt der Strahl und fallend gießt
Er voll der Marmorschale Rund,
Die, sich verschleiernd, überfließt
In einer zweiten Schale Grund;
Die zweite gibt, sie wird zu reich,
Der dritten wallend ihre Flut,
Und jede nimmt und gibt zugleich
Und strömt und ruht.

(Konrad Ferdinand Meyer, 1882)

 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 
 

Draußen ist Freiheit.
Ein Glück, das keine Schranken kennt.
Draußen ist Freiheit.
Weit fort von allem, was uns trennt,
beginnt, was man Leben nennt.

Majestät, ich eile und hole den Schlüssel….

Textauszug aus Song „Draußen ist Freiheit“ aus dem Musical „Tanz der Vampire“.
Musik: Jim Steinman, Text: Michael Kunze


Majestät, Sie müssen wieder zurück. Sie wissen doch, dass die Erzherzogin Sophie wartet.

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Ich bin wie in einem goldenem Käfig gefangen, siehst du das denn nicht Marie?
Was hilft mir all der Reichtum, wenn ich doch niemals frei bin? Was hab ich von all dem Geschmeide, wenn ich es nur tragen muss, um begafft zu werden?
Was hilft mir der größte Park, wenn ich doch nicht gehen kann, wohin ich will?
Wozu der Ring an meinem Finger, wenn ich doch immerzu nur allein bin?“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Manchmal denk ich mir Marie, der Kaiser kann ja gar nichts dafür, dass er ist, wie er ist. Wie soll man auch hinter solchen kalten Mauern fröhlich sein.
Nicht ein einziges Fenster ist offen, um wenigstens das Singen der Vogerln rein zu lassen.
Mein armer Franz, wahrscheinlich ist er noch mehr eingesperrt als ich….“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Lauft meine Pferdchen, lauft. Zieht weit weg meinen Wagen von der Kerkerburg.
Nie und nimmer will ich wieder hier gefangen sein.
Madeira und Korfu sollen als Heimat mir dienen, und mich die grauen Mauern vergessen lassen…“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Majestät, ich bitte Vernunft anzunehmen. Sie müssen nach Hause. Wir sind seit Stunden weg. Erzherzogin Sophie wird schon ungehalten sein.

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Ach, warum bin ich nur in das lästige Wien zurückgekommen. Nichts als Pflichten und Aufgaben. Nichts als Umziehen und Präsentieren.

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Kommt schon ihr beiden, Frühstücken könnt ihr auch später noch, ich bin es leid den ganzen Tag in der Kerkerburg auf den Kaiser zu warten!
Und Marie sorg dafür, dass mich keiner stört!“
 

Foto: @Privat

 


Bitte Majestät, erzählen Sie mir mehr von Madeira. Ich bin so unverschämt Neugierig und aufs höchste erfreut, wenn Sie mir von diesem wunderschönen Ort erzählen.

Foto: @Privat


Majestät, war es auf Madeira auch so farbenfroh? Es duftet so schön hier, da können Majestät sogar Wien besser aushalten.

Foto: @Privat


„Nein Marie, ich will nicht zurück! Die Tante Sophie sekkiert mich, und der Kaiser sagt wieder nichts dazu. Ich werd nicht umdrehen, und jetzt komm! Sonst geh ich allein weiter!“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Märchen erzählen Kindern nicht, dass Drachen existieren. Denn das wissen Kinder schon. Märchen erzählen den Kindern, dass Drachen getötet werden können.

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Siehst du Marie wieder sind die Herren wichtiger! Also komm, wir wollen nicht länger warten. Gehen wir ohne den Kaiser in den Prater, ich will sehen, ob die Bäume blühen“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Ich gehe durch die Stadt wie durch ein Niemandsland,
inmitten all der vielen Menschen bleib ich unbekannt.
Ich habe mich in Stille und in Einsamkeit gehüllt,
ich suche meine Schattenwege abseits dieser Welt.
Niemand, niemand da der mich beim Namen nennt,
der mein Geheimnis kennt.
 
Text: Einsames Gewand
Spotlight Musical & D. Martin
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Ludwig und mir besteht wohl Marie, dazu gehört auch ein Hauch von Schwermut und die Sehnsucht nach Einsamkeit….“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
 
Liebe Gräfin, schön haben Sie es hier. Ich freue mich sehr, dass wir uns endlich auf einen Tee treffen.
Marie, bitte lauf zur Kerkerburg zurück und lass der Erzherzogin ausrichten, dass ich heute zum Dinner nicht erscheinen werde. Und dann komm bitte wieder her.

Palais Daun-Kinsky – www.palaisevents.at – Vielen herzlichen Dank für diese unglaubliche Möglichkeit!
 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Majestät, lassen Sie uns abwarten, wie viele Personen noch geladen sind. Dann können Sie immer noch entscheiden, ob Sie bleiben.

Palais Daun-Kinsky – www.palaisevents.at – Vielen herzlichen Dank für diese unglaubliche Möglichkeit

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Wie Schatten flieht die Lieb‘, indem man sie verfolgt. Sie folgt dem, der sie flieht, und flieht den, der ihr folgt.


Die lustigen Weiber von Windsor, 2. Akt, 2. Szene, William Shakespeare
Vielen Dank an das Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese Möglichkeit!

 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


 
Majestät, ich bitte Sie ganz lieb, seien Sie nicht so traurig. Morgen scheint wieder die Sonne, dann ist es auch in Wien schön.
Schauns, die Standeln stehn schon, morgen beginnt der Ostermarkt.
 
Vielen Dank an das Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese Möglichkeit!
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Komm Marie, es wird Zeit!
Erinnere mich daran, der Gräfin für den netten Nachmittag zu danken! Wir werden sie demnächst nach Laxenburg einladen.“

Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre!

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
„Es gibt nirgends bessere Veilchen als die vom K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL mein lieber Herr Oliver!
Egal wohin meine Reise mich führt, Marie sorgt stets dafür, dass wir genügend davon bei uns haben, damit sie mir die Zeit in der Eisenbahn ein wenig damit versüßen kann!“ 

Einen ganz besonderen Dank an Herrn Oliver und sein zauberhaftes Team.
Besonderen Dank auch an die K. u K. Hofzuckerbäcker Demel!

 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Ave Maria, gratia plena;
Dominus tecum;
benedicta tu in mulieribus,
et benedictus fructus ventris tui, Iesus.
Sancta Maria, Mater Dei,
ora pro nobis peccatoribus
nunc et in hora mortis nostrae.
Amen.
 
 

Foto: @Die Gärten Trauttmannsdorff


 

Halleluja

Halleluja, denn der Herr, der allmächtige Gott, herrschet
Halleluja…

Das Königreich dieser Welt ist zum Königreich unseres Herrn geworden
und seines Christus
und er wird regieren auf immer und ewig

König der Könige, für immer und ewig, halleluja
und Herr der Herren, für immer und ewig, halleluja, halleluja
König der Könige und Herr der Herren

Er wird regieren
Und er wird regieren für immer und ewig
Hallelujah

Georg Friedrich Händel, Messias, Halleluja

 
 
 

Foto: @Die Gärten Trauttmannsdorff


Liebes Häschen

Liebes Häschen, willst du morgen
uns für Ostereier sorgen?
Liebes Häschen, bringe bald
bunte Eier aus dem Wald.

Weiches Moos und grüne Ästchen
holen wir für dich fürs Nestchen
und daneben legen wir
Gras und Klee zur Speise dir

(Kinderreim)

 

Foto: @Privat


„Komm Mariechen lauf, fang den Rudi, dann wollen wir jausnen gehen, es gibt bestimmt Gugelhupf für Euch beide!“

Foto: @Privat


Der Osterhase

Seht, wer sitzt denn dort im Gras!
Ist das nicht der Osterhas´?
Guckt mit seinem langen Ohr
aus dem grünen Nest hervor.
Hüpft mit seinem schnellen Bein
über Stock und über Stein.
Seht auch her, was in dem Nest
liegt so rund und auch so fest:
Eier rot und blau gefleckt
hat er in dem Nest versteckt.
Muss er sie gut verstecken,
sucht schnell in allen Ecken!

(Volksgut)

Foto: @Privat


 
Mir setzt man keine Grenzen,
ich halt mich nicht daran
Auch wenn nicht alles geht,
Ich will selbst sehen, was ich kann.
Zu lang wollt ich geliebt sein, darum spielte ich ihr Spiel.
Ist das der Preis für Liebe, kostet sie zuviel!
 
Auszug aus Stephen Schwartz;
Wicked – Die Hexen von Oz
 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Majestät, Frau Gräfin hat gesagt, dass Sie das Popscherl vom Engerl streicheln sollen. Es bringt Glück.

Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre!

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Komm Marie, wir wollen wieder ein bisserl einkaufen gehen. Du weisst doch, wie sehr sich die Erzherzogin immer echauffiert, wenn ich über den Kohlmarkt laufe!“

Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre!

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Schau nur Marie wie hübsch das Doserl ist, das bringen wir dem Rudi mit, du weisst doch, wie gern er die Tiere hat! Und die Veilchenpralinen essen wir unterwegs!“

Lieben Dank Zum Schwarzen Kameel)

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Du wirst das Leben bald
Durch meine Augen sehen,
Und jeden Tag mich ein wenig mehr verstehen… (…)
…lass mich nie allein“
Musical Elisabeth – „Nichts ist schwer“ Silvester Levay und Michael Kunze;
Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 
 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Liebe Mami!
Schau wie schön meine verehrte Kaiserin heute wieder ist. So traurig ist sie, weil wir in Wien sind. Aber bald schon fahren wir nach Venedig, da wird sie glücklich sein. Ich freu mich auf unser Wiedersehen, die Kaiserin ist schon neugierig auf dich.
1000 Küsse.
Deine
Marie 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Warum so nachdenklich, Majestät?
Kommens, die Gräfin wartet mit dem Tee und hat sogar Veilchen-Eis besorgt.
 
Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 
 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Komm mein liebster Avolo, um mir vorzuschreiben wohin, und wie ich reiten darf, sollen sie uns erst einmal einholen.“ 

Foto: @Privat


Wenn deine Seele eins mit der Kraft des Pferdes,
etwas anderes als die Unendlichkeit vor sich sieht,
so begreift sie die Fülle der Geheimnisse nicht.
 
Rudolf Binding
 

Foto: @Privat


„Siehst du mein Liebling, wie schön man den Park schmückt?

Sogar die Pferdchen tragen Schleifchen um deinen Geburtstag zu feiern!“

Foto: @Privat


Valerie, Rudi, schenkt der Mama euer schönstes Lächeln.
Der Kaiser freut sich sicher über die lieben Grüße von deinem Geburtstag.

Foto: @Privat


An die Türen will ich schleichen,
Still und sittsam will ich steh’n;
Fromme Hand wird Nahrung reichen,
Und ich werde weitergehn.
Jeder wird sich glücklich scheinen,
Wenn mein Bild vor ihm erscheint;
Eine Träne wird er weinen,
Und ich weiß nicht, was er weint.
 
J.W. Goethe
 
Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 
 

 

Nichts ödet meine Kaiserin mehr an, als steife Staatsbankette. Sie schaut so traurig aus und doch muss ich sie ermahnen, sich zum Umziehen auf den Weg zu machen.

 
Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein,
Hangen
Und bangen
In schwebender Pein,
Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt –
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.
 
J. W. von Goethe
 

Foto: @Privat


„Nicht schon wieder weinen, Sisi“ mahnte Mama und reichte mir hastig ein Taschentuch.
„sieh nur all die Menschen jubeln Dir zu. Sie freuen sich für Dich und wünschen Dir Glück zu Deiner Hochzeit! Sie wollen Dich lächeln sehn, und nicht traurig schluchzen.“Wie sollte ich lächeln, wenn mir vor lauter Abschiedsschmerz alles weh tat? Ich verließ meine Heimat, die Menschen die ich liebte, um in das fremde Wien zu reisen….

„Majestät müssen sich wieder fassen!“
„Du mußt mehr Haltung zeigen, Sisi!“
„Das kommt davon wenn man ein Kind zur Kaiserin macht!!!“

Die letzte Bemerkung tat weh! Sie verletzte meinen Stolz und sorgte dafür, dass meine Tränen versiegten.

 

Foto: @Privat


Ein Elfenbeinturm hat keine Fenster.


Prof. Dr. Hermann Simon

 
Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 
 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Marie, komm jetzt. Ich ertrage diesen intriganten Haufen nicht mehr. Lass uns zum Heindl gehen, ich möchte Veilchen….

Vielen Dank an Confiserie Heindl für diese leckeren Veilchen.

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Flieder, blühst du,
stillt sich die Sehnsucht, –
lösest ganz leise die Flügel der Seele,
lähmst durch ein wonnig-weiches Ermüden
die vor Erwartung erregten Gedanken,
wandelnd Lust und Leid in lauter
blühendes, liebendes All-Empfinden.

Karl Ernst Knodt

 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Die warme Luft, der Sonnenstrahl
Erquickt mein Herz, erfüllt das Tal.
O Gott! wie deine Schritte tönen!
In tiefer Lust die Wälder stöhnen.
O Frühling! trunken bin ich dein!
O Frühling! ewig bist du mein!

Nikolaus Lenau
Auszüge aus dem Gedicht „Frühling“

 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Geh Marie sei so gut, und richt‘ mir das Bett her, die Fahrt nach Meran dauert ja doch ein bisserl länger. Ich möcht jetzt was lesen“

Meinen herzlichsten Dank an das Technisches Museum Wien, für die einzigartige Möglichkeit, Fotos im Hofsalonwagen  machen zu dürfen!

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Aber Marie, jetzt sei doch nicht immer so ängstlich, was meinst du, auf wieviele Bäume ich schon geklettert bin?
Und dem Kaiser? Dem Kaiser sagen wir einfach nichts davon“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Ja Marie, ich komm ja schon. Ohne uns wird man ohnehin nicht mit dem Abendessen beginnen.

Leben Sie wohl Gräfin, und herzlichen Dank für die Einladung. Wirklich schön haben Sie’s hier“

Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 

Erinnerung

In meiner Erinnerung erblühen
Die Bilder, die längst verwittert –
Was ist in deiner Stimme,
Das mich so tief erschüttert?
Sag nicht, dass du mich liebst!
Ich weiß, das Schönste auf Erden,
Der Frühling und die Liebe,
Es muss zuschanden werden.
Sag nicht, dass du mich liebst!
Und küsse nur und schweige,
Und lächle, wenn ich dir morgen
Die welken Rosen zeige.

Heinrich Heine

 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Unterm weißen Baume sitzend,
Hörst du fern die Winde schrillen,
Siehst, wie oben stumme Wolken
Sich in Nebeldecken hüllen;

Siehst, wie unten ausgestorben
Wald und Flur, wie kahl geschoren;
Um dich Winter, in dir Winter,
Und dein Herz ist eingefroren.

Plötzlich fallen auf dich nieder
Weiße Flocken, und verdrossen
Meinst du schon, mit Schneegestöber
Hab‘ der Baum dich übergossen.

Doch es ist kein Schneegestöber,
Merkst es bald mit freud’gem Schrecken;
Duft’ge Frühlingsblüten sind es,
Die dich necken und bedecken.

Welch ein schauersüßer Zauber!
Winter wandelt sich in Maie,
Schnee verwandelt sich in Blüten,
Und dein Herz, es liebt aufs neue.

Heinrich Heine

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Die blauen Frühlingsaugen
Schaun aus dem Gras hervor;
Das sind die lieben Veilchen,
Die ich zum Strauß erkor.

Ich pflücke sie und denke,
Und die Gedanken all,
Die mir im Herzen seufzen,
Singt laut die Nachtigall.

Ja, was ich denke, singt sie
Lautschmetternd, daß es schallt;
Mein zärtliches Geheimnis
Weiß schon der ganze Wald.

Heinrich Heine

 
 

Foto: @Privat


 
Es gibt viele Wege, der Einsamkeit zu entfliehen.
Findet man den Weg nicht,
ist die Einsamkeit ein Fluch.

Karin Obendorfer
 

Foto: @Privat

 


 

Träume und Gedichte – Februar 2017

Franz-Joseph:
Komm heim, Sisi. Wir gehören zusammen. Ich glaube immer noch daran. Ich liebe dich. Und Liebe, sagt man, kann alle Wunden heilen…

Elisabeth – Musical
Text: @Michael Kunze, Musik: @Sylvester Levay

 

Foto: @Privat


 
 
Vor Kälte ist die Luft erstarrt,
es kracht der Schnee von meinen Tritten,
es dampft mein Hauch, es klirrt mein Haar;
nur fort, nur immer fort geschritten!

Wie feierlich die Gegend schweigt!
Der Mond bescheint die alten Fichten,
die sehnsuchtsvoll zum Tod geneigt,
den Zweig zurück zur Erde richten.
Frost! Friere mir ins Herz hinein!

Tief in das heißbewegte, wilde!
Daß einmal Ruhe mag da drinnen sein,
wie hier im nächtlichen Gefilde
 
Auszug aus dem Gedicht „Winternacht“
Nikolaus Lenau
(Hinweis: statt „Bart“, wurde „Haar“ eingesetzt)
 
 

Foto: @Artgraphy.at

 


 
 
Nicht soll Titania unter Menschen gehn
in diese Welt, wo niemand sie versteht
wo hundert Gaffer sie umstehen
neugierig flüsternd. „Seht die Närrin, seht!“
Wo Mißgunst neidisch pflegt ihr nachzuspähen,
die jede ihrer Handlungen verdreht,
sie kehre heim in jene Regionen,
wo ihr verwandte schön´re Seelen wohnen.
 
Titania
aus Elisabeth Das poetische Tagebuch – Brigitte Hamann

Foto: @Bertl Jost

 


 
 
Mit deinen blauen Augen
Siehst du mich lieblich an,
Da wird mir träumend zu Sinne,
Daß ich nicht sprechen kann.

An deine blauen Augen
Gedenk ich allerwärts;
Ein Meer von blauen Gedanken
Ergießt sich über mein Herz.
 
Heinrich Heine

Foto: @Bertl Jost

 


 
Eine Stunde, wenn sie
glücklich ist, ist viel.
Nicht das Maß
der Zeit entscheidet,
das Maß des Glücks.
 
Theodor Fontane
 

Foto: @Privat

 
 

 

Liebe Ida!

Ich arbeite für eine verrückte Frau.
Ihre Majestät erscheint so wie gewöhnlich, die Worte, die aus ihrem Mund kommen, und, wie sie immer gewesen sind, aber ihre Seele ist verkümmert.
Sie ist eine bloße Reflexion von sich selbst.

Brief von Marie, Gräfin Festetics an Ida, Gräfin von Ferenczy
Elisabeth Kaiserin wider Willen, Brigitte Hamann

 

Foto: @Privat

 
 


Der große Wunsch, dem Größeren weicht,
nie zieht ins Herz genügen ein.
Und hast du einst dein Glück erreicht,
so hört es auf, dein Glück zu sein

Kaiserin Elisabeth von Österreich

Foto: @Bertl Jost

 


 

Schönheit ist die Ursache und der Zweck aller Dinge

Kaiserin Elisabeth von Österreich

 

 

Foto: @Bertl Jost

 


 

Glücklich ist, wer vergisst,
was doch nicht zu ändern ist.

Zitat aus der Fledermaus

 

Bild: @Bertl Jost

 


 
 
Nun kann sie weiter wandern,
Nichts hemmt mehr ihren Lauf;
Ein Hügel nach dem andern
Führt abwärts bald, bald auf.

Doch in dem Buchenlaube
Was schimmert wohl so licht?
Bedeckt vom Silberstaube
Kommt jetzt der See in Sicht.
 
Teile aus den „Cyclamen II.“, Winterlieder,
Brigitte Hamann – Das poetische Tagebuch

 

Foto: @Artgraphy.at

 


 

Je besser ich die Menschen kennenlerne,
desto mehr bewundere ich Hunde.


Madame de Sévigné

Ein besonders großes Danke an Garret und Chiba

 
 

Foto @Artgraphy.at

 


 

Die Leute wissen nicht was sie mit mir beginnen sollen,
weil ich in keine Traditionen und längst anerkannten Begriffe hineinpasse.
Sie wollen nicht, dass man ihre Schubladenordnung störe. So gehöre ich denn mir ganz.“

Kaiserin Elisabeth von Österreich

 

Foto: @Die Gärten vonTrauttmansdorff

 


 

Ein Leben ohne Hund ist möglich,
aber sinnlos.

Loriot

Wir wünschen allen unseren Freunden und Fans einen wunderschönen Valentinstag!

Foto: @Artgraphy.at

 


 

Ich bitte Gott, Er möge gnädig senden
Dir manchen Sommer noch, wie du ihn liebst,
Wo Frische dir die Sonnenstrahlen spenden
Und Stunden du im Buchenhaib verbliebst.
Nachts aber soll der Mond sein Antlitz wenden
Dir zu, wie Du entzückt mir jüngst beschriebst.
Wem die Natur so lieblich weiss zu blühen,
Vor dem wird lange noch das Alter fliehen!
 
 
Kaiserin Elisabeth an ihre Mutter Ludovika
Brigitte Hamann – Kaiserin wider Willen
 
 

Foto: @Bertl Jost

 


 
 
Ich hätt‘ getanzt heut‘ nacht
die ganze Nacht heut‘ nacht!
So gern‘, und noch viel mehr.
Ich hätt‘ mir viel erlaubt,
wovon ich sonst geglaubt,
das das wohl sündhaft wär‘.
 
Textauszug aus Song: „Ich hätt getanzt heut nacht“,
Musical: My fair Lady
Text: Alan Jay Lerner
Deutsche Übersetzung: Robert Gilbert
 

Foto: @Bertl Jost

 


Ich möchte so reich sein, wie unsere Gesellschaft an Langeweile…

Elmar Kupke
Textauszug aus: Der Stadtphilosoph

Foto: @Bertl Jost

 


 

Sei verlassen, sei verdammt
Bis ans Ende dieser Welt gerannt,
Finde nur ein Telefon
Und schon –
Steht Dir offen jedermann.

Geht er ran?

Mortzcampus

 
 

Foto: @Bertl Jost

 


 
 
Ich wollt, ich wär‘ eine Königin,
Dann stieg ich herab vom Throne
Und legte zu deinen Füßen hin
Reichsapfel, Scepter und Krone.

Und wär‘ ich weiser als Salomo,
Dein Wort hielt doch ich in Ehren,
Denn weiser als aller Sterblichen Wort
Erschienen mir deine Lehren.

Ich bin nicht weise, bin ohne Macht,
Hab nichts als ein Herz zu vergeben,
Doch ist’s an Lieb und Treue so reich,
Wie keins du mehr findest im Leben.

Emma von Brandis-Zelion

 
 

Foto: @Bertl Jost

 


Was mich nicht umbringt,
macht mich stark,
ich werde es allen beweisen,
seine Schuld gibt mir das Recht
die Kette zu zerreißen
Geh…!

Textauszug aus dem Song Maladie, Elisabeth Musical
Text & Musik Silvester Levay & Michael Kunze

 

Foto: @Daniel Leitner

 


 

Reihenweise sind ihr die Männer um sie herum verfallen.

Sie ist der eiskalte Engel;
eine liebliche Fee,
die lockt,
ohne die kleinste Annäherung zu erlauben…

*Sisi*

 

 

Foto: @Privat

 


Sie hat etwas in ihrem Wesen,
das fasziniert.

Irma Gräfin Sztáray, Hofdame der Kaiserin

Foto: @Privat

 


 

 

Sturm mit seinen Donnerschlägen
Kann mir nicht wie du
So das tiefste Herz bewegen,
Tiefe Meeresruh!

Du allein nur konntest lehren
Uns den schönen Wahn
Seliger Musik der Sphären,
Stiller Ozean!
 
Kaiserin Elisabeth bei der innig vertieften Lektüre von Nikolaus Lenau in Ungarn

Auszug aus dem Gedicht „Meeresstille“ von Nikolaus Lenau

 

Foto: @Privat

 


 

„Ich bin die Sklavin meiner Haare.“

Kaiserin Elisabeth von Österreich
Kaiserin wider Willen, Elisabeth Hamann

 

Foto: @Privat

 


 
Auf Titania, schmücke dich
Heut‘ mit Diamanten!
Sonntag ist’s, es nahen sich
Wieder die Verwandten.
(…)
Oberon im Feensaal
Winket schon den Gästen,
Die sich dem Familienmahl
Nah’n von Ost und Westen.
(…)
Schwermutvoll ihr Auge blickt,
Träumend in die Weite;
Ihre Jugend ist geknickt,
Trübsal ihr Geleite
 
Elisabeth von Österreich, Das poetische Tagebuch – Brigitte Hamann
 

Foto: @Privat

 


 

„Warum muß man mich immer mit dem Hofzeremoniell Sekkieren? Reicht es nicht, daß ich mich Anstarren laße…?“

 

Foto: @Privat

 


 

„Marie! Ein Photograph!, Sorge bitte dafür, dass Ich Privat sein möchte. Lass den Paravent vor mich stellen. Ida, Lies bitte weiter.“

„Jawohl, Majestät!“

So oder so ähnlich könnte sich die Szene abgespielt haben.
Wir zeigen Euch in Zukunft Tagesabläufe im Leben von Kaiserin Elisabeth, dass macht sie unserer Meinung nach Lebendiger.

 

Foto: @Privat