Tag-Archiv | Elisabeh Musical

Träume und Gedichte Dezember

„Schau Marie, wie hübsch der Stiegenaufgang beleuchtet ist. Die Weihnachtszeit hat schon seinen besonderen Reiz. Komm, ich möchte zu Valérie, ich möchte mit ihr die Kerzen im Damensalon anzünden.“

„Sehr gerne,Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem Palast Hohenems für die Einladung.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


O du fröhliche, O du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Welt ging verloren, Christ ward geboren:
Freue, freue dich, O Christenheit!

O du fröhliche, O du selige,
gnadenbringende Weihnachtszeit!
Christ ist erschienen, uns zu versühnen:
Freue, freue dich, O Christenheit!
O du fröhliche, O du selige,

gnadenbringende Weihnachtszeit!
Himmlische Heere jauchzen dir Ehre:
Freue, freue dich, O Christenheit!🌟Sisi🌟
VolksliedVielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach 💜🌟
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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Von drauß vom Walde komm ich her.
ich muß Euch sagen es weihnachtet sehr!
Allüberall auf den Tannenspitzen
sah ich goldene Lichtlein blitzen.
und droben aus dem Himmelstor
sah mit großen Augen das Christkind hervor.
und wie ich so strolcht durch den finsteren Tann,
da rief’s mich mit heller Stimme an:
Knecht Rupprecht, rief es alter Gesell,
hebe die Beine und spute dich schnell

Die Kerzen fangen zu brennen an,
das Himmelstor ist aufgetan.
Alt und Junge sollen nun
von der Jagd des Lebens einmal ruhn.
und morgen flieg ich hinab zur Erden,
denn es soll wieder weihnachten werden!

Ich sprach: O lieber Herre Christ,
Meine Reise fast zu Ende ist.
Ich soll nur noch in diese Stadt,
Wo’s eitel gute Kinder hat.
Hast denn das Säcklein auch bei dir?
Ich sprach: Das Säcklein, das ist hier,
Denn Äpfel, Nuß und Mandelkern
essen fromme Kinder gern.
Hast denn die Rute auch bei dir?
Ich sprach: die Rute die ist hier.
Doch für die Kinder, nur die schlechten,
die trifft sie auf den Teil, den rechten.

Christkindlein sprach: So ist es recht.
So geh mit Gott, mein treuer Knecht!

Von drauß, vom Walde komm ich her,
Ich muß euch sagen es weihnachtet sehr!
Nun sprecht wie ich’s herinnen find:
sind’s gute Kind., sind’s böse Kind?

🌟Sisi🌟
Theodor Storm

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau 🎄🌟
Video sternenkaiserin.com – Ida 🌼😘


Advent, Advent, ein Lichtlein brennt,

erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier,
dann steht das Christkind vor der Tür.

🌟Sisi🌟

Volksweise

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach🌟💜

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Der Engel des Herrn aus Gottes Macht,
hat Maria die Botschaft bracht:
Sie soll die Mutter Gottes sein
und bleiben eine Jungfrau rein.

Maria sprach: „Ich bin ganz rein
und will die Magd des Herren sein:
Dein Wille o Herr gescheh an mir,
mein Herz, oh Gott, das schenk ich dir!“

Das heilige Wort, das Fleisch worden ist,
und wird genannt Herr Jesu Christ.
Dein bitteres Leid oh großer Gott,
das stärke mich in meinem Tod.

Herr Jesus Christ hab noch eine Bitt:
verlass die armen Seelen nit
und führe sie aus ihrer Pein
zu dir in deinen Himmel ein

🌟Sisi🌟

Wallfahrerlied aus der Steiermark

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers🌟💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Aber heidschi bumbeidschi, schlaf lange,
es is ja dein Muatter ausganga;
sie is ja ausganga und kimmt neamer hoam
und laßt das kloan Biabele ganz alloan!
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Aber heidschi bumbeidschi, schlaf siaße,
die Engelen lassn di griaßn!
Sie lassn di griaßn und lassn di fragn,
ob du in‘ Himml spaziern willst fahrn.
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Aber heidschi bumbeidschi, in‘ Himmel,
da fahrt di a schneeweißer Schimml,
drauf sitzt a kloans Engei mit oaner Latern,
drein leicht‘ von‘ Himml der allerschenst Stern.
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Der Heidschi bumbeidschi is kumma
und hat ma mein Biable mitgnumma;
er hat ma’s mitgnumma und hats neamer bracht,
drum winsch i mein‘ Biaberl a recht guate Nacht!
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum

🌟Sisi🌟

Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers💜🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Geh in den Garten am Barbaratag.
Gehe zum kahlen Kirschbaum und sag:
Kurz ist der Tag, grau ist die Zeit.
Der Winter beginnt, der Frühling ist weit.
Doch in drei Wochen, da wird es geschehen:
Wir feiern ein Fest, wie der Frühling so schön.
Baum, einen Zweig gib du mir von dir.
Ist er auch kahl, ich nehm ihn mit mir.
Und er wird blühen in seliger Prachtmitten im Winter in der heiligen Nacht.

🌟Sisi🌟

JOSEF GUGGENMOS

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach 💜🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Video: sternenkaiserin.com – Marie


Video: sternenkaiserin.com – Marie


Video: sternenkaiserin.com – Marie 


Sei du uns Schutz Sankt Barbara

Sei du uns Schutz auf dieser Welt
der stets uns treu begleitet,
halt deine Hand so wie ein Zelt
hoch über uns gebreitet.

Sei nah in allem was uns geschieht,
und tief in allen Dingen,
sei unser Aug’, das alles sieht,
und hör’ was wir die sagen.

Sei überall wo Menschen sind,
wo immer Menschen träumen,
so leise wie ein sanfter Wind,
der umgeht in den Bäumen.

Sei unser Trost der mit uns zieht
und gib uns deinen Segen,
sei unser Leben, unser Lied,
ein Licht auf allen Wegen.

🌟Sisi🌟

Zum Gedenktag der Hl. Barbara, Schutzpatronin der Bergleute, Gefangenen, Architekten, Glöckner und Artillerie.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Die Jungen toben, die Mädchen schreien,
und Mütterchen schillt dazwischen:
„Ihr Kinder, wollt ihr wohl artig sein!
Herunter von Bänken und Tischen.

Seid artig, sonst ruf ich den Krampus herein,
der prügelt euch mit der Rute
und steckt euch in seinen Sack hinein.“
Den Kindern wird ängstlich zumute.

Da, horch, auf der Treppe, ein schwerer Schritt,
ein Klirren und Rasseln der Ketten.
„Der Bartl kommt und nimmt uns mit!“
Sie flüchten unter die Betten.

Die Tür geht auf, er tritt herein.
„Wo sind die bösen Kinderlein?
Ich hörte sie draußen toben und schrein,
heulen und bellen wie Hündelein.“

Die Kinder rühren und regen sich nicht,
im fernsten Winkel sie kauern,
sie reden nicht, sie lachen nicht.
Der Bartl mag lange gelauern.

„Hm“, brummt er in seinen Bart hinein,
„da muß ich geirrt mich haben.
Hier find ich keine Kinderlein,
weder Mägdelein noch Knaben.“

Er geht hinaus,
es rasseln und klirren die Ketten,
und als er endlich verlassen das Haus,
da regt es sich unter den Betten.

🌟Sisi🌟

(Krampusgedicht
aus dem unteren Lavanttal)

Vielen Dank an Schloss Eckartsau💜🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Lasst uns froh und munter sein
und uns recht von Herzen freun!
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Dann stell’ ich den Teller auf,
Nik’laus legt gewiss was drauf.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Wenn ich schlaf’, dann träume ich:
Jetzt bringt Nik’laus was für mich.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Wenn ich aufgestanden bin,
lauf’ ich schnell zum Teller hin.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!
Nik’laus ist ein guter Mann,
dem man nicht genug danken kann.
Lustig, lustig, traleralera!
Bald ist Nik’lausabend da,
bald ist Nik’lausabend da!

🌟Sisi🌟

Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens💜🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nun jauchzet, all ihr Frommen,
zu dieser Gnadenzeit,
weil unser Heil ist kommen,
der Herr der Herrlichkeit,
zwar ohne stolze Pracht,
doch mächtig, zu verheeren
und gänzlich zu zerstören
des Teufels Reich und Macht.

Er kommt zu uns geritten
auf einem Eselein
und stellt sich in die Mitten
für uns zum Opfer ein.
Er bringt kein zeitlich Gut,
er will allein erwerben
durch seinen Tod und Sterben,
was ewig währen tut.

Kein Zepter, keine Krone
sucht er auf dieser Welt;
im hohen Himmelsthrone
ist ihm sein Reich bestellt.
Er will hier seine Macht
und Majestät verhüllen,
bis er des Vaters Willen
im Leiden hat vollbracht.

Ihr Mächtigen auf Erden,
nehmt diesen König an,
wollt ihr beraten werden
und gehn die rechte Bahn,
die zu dem Himmel führt;
sonst, wo ihr ihn verachtet
und nur nach Hoheit trachtet,
des Höchsten Zorn euch rührt.

Ihr Armen und Elenden
zu dieser bösen Zeit,
die ihr an allen Enden
müßt haben Angst und Leid,
seid den noch wohlgemut;
laßt eure Lieder klingen,
dem König Lob zu singen,
der ist eur höchstes Gut.

Er wird nun bald erscheinen
in seiner Herrlichkeit
und all eur Klag und Weinen
verwandeln ganz in Freud.
Er ists, der helfen kann;
halt‘ eure Lampen fertig
und seid stets sein gewärtig,
er ist schon auf der Bahn.

🌟Sisi🌟

Kirchenlied 16. Jhd

Vielen Dank für die liebe Einladung in das wunderschöne Hotel Adria – Meran💜🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Joy to the world! The Lord is come.
Let earth receive her King;
Let every heart prepare Him room;
And heav’n and nature sing,
And heav’n and nature sing.
And heav’n and heav’n and nature sing.

Joy to the world, the Savior reigns
Let men their songs employ.
While fields and floods, rocks, hills, and plains
Repeat the sounding joy,
Repeat the sounding joy
Repeat, repeat the sounding joy

No more let sin and sorrows grow,
Nor thorns infest the ground;
He comes to make His blessings flow
Far as the curse is found,
Far as the curse is found,
Far as, far as the curse is found.

He rules the world with truth and grace,
And makes the nations prove
The glories of His righteousness.
And wonders of His love,
And wonders of His love,
And wonders, wonders of His love.

🌟Sisi🌟

Isaac Watts

Vielen Dank für die Einladung an Palast Hohenems

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Dies ist die Nacht, da mir erschienen
des großen Gottes Freundlichkeit;
das Kind dem alle Engel dienen,
bringt Licht in meine Dunkelheit;
und dieses Welt- und Himmelslicht
weicht hunderttausend Sonnen nicht.

Lass dich erleuchten, meine Seele,
versäume nicht den Gnadenschein;
der Glanz in dieser kleinen Höhle
streckt sich in alle Welt hinein;
er treibet weg der Höllen Macht,
der Sünden und des Kreuzes Nacht,

In diesem Lichte kannst du sehen
das Licht der klaren Seligkeit;
wenn Sonne, Mond und Stern vergehen,
vielleicht noch in gar kurzer Zeit,
wird dieses Licht mit seinem Schein
dein Himmel und dein Alles sein.

Lass nur indessen helle scheinen
dein Glaubens- und dein Liebeslicht;
mit Gott musst du es treulich meinen,
sonst hilft dir diese Sonne nicht;
willst du genießen diesen Schein,
so darfst du nicht mehr dunkel sein.

Drum, Jesu, schöne Weihnachtssonne,
bestrahle mich mit deiner Gunst;
dein Licht sei meine Weihnachtswonne
und lehre mich die Weihnachtskunst,
wie ich im Lichte wandeln soll
und sei des Weihnachtsglanzes voll.

🌟Sisi🌟

Kaspar Friedrich Nachtenhöfer(1684)

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau 💜🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Schneeflöckchen, Weißröckchen,
wann kommst du geschneit?
Du wohnst in den Wolken,
dein Weg ist so weit.

Komm setz dich ans Fenster,
du lieblicher Stern,
malst Blumen und Blätter,
wir haben dich gern.

Schneeflöckchen, du deckst uns
die Blümelein zu,
dann schlafen sie sicher
in himmlischer Ruh’.

Schneeflöckchen, Weißröckchen,
komm zu uns ins Tal.
Dann bau’n wir den Schneemann
und werfen den Ball.

🌟Sisi🌟
Hedwig Haberkern (1869

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach💜🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


🌟🌟7000 mal Danke 🌟🌟
🌟7000 Freunde der Sternenkaiserin auf Insta 🌟

Es war einmal…

Wie könnte ich eine Geschichte besser beginnen, die so märchenhaft ist wie meine?

Vor genau 2 Jahren fasste ich den Entschluss mit Allem aufzuhören. Meine Kleider in Kisten zu verpacken und sie einzumotten, nachdem ich keinen wirklich Sinn mehr darin sah weiter zu machen.

Dann erschien mir meine gute Fee – mein Mariechen.

Sie schlug Schlachten für mich, stellte sich schützend vor mich und verwirklichte meine Träume.
Sie ließ mich im wahrsten Sinne zur Sternenkaiserin erstrahlen.

Heute, 2 Jahre später sehen wir auf so viele unvergessliche Abenteuer zurück, dass ich sie gar nicht mehr alle nennen kann.

Sie öffnete mir den Hofsalon Wagen, lies mir beim Demel Veilchen servieren, arangierte Besuche bei der lieben „Verwandtschaft“ – verzeiht mir den Ausdruck, aber in einigen Fällen war es ein wirklich familiärer Empfang.

Marie brachte Palais und Schlösser dazu uns den roten Teppich auszurollen.

Ihrem Eifer und ihren Visionen ist es zu verdanken, dass aus Partnern Freunde wurden, die uns immer wieder gern empfangen.

Marie’s Ehrgeiz, nein, ihrer unerschütterliche Liebe zu mir und ihrer bedinungslosen Treue verdanke ich alles was ich heute bin!

Du lässt mich „groß träumen“ weil DU alle diese Träume Wirklichkeit werden lässt!

7000 mal Danke an meine gute Fee 💜

Sisi

Foto Oper Graz 💜🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Video: sternenkaiserin.com – Marie 


Erklinge, Lied, und werde Schall,

kling gleich der hellsten Nachtigall,
kling gleich dem hellsten Lerchenklang
die ganze weite Welt entlang!

Kling, Lied, und kling im höchsten Ton:
es kommt der süße Gottessohn,
es kommt das helle Himmelskind
hernieder, wo die Sünder sind.

Ein armes Knäblein nackt und bloß,
so liegt es in Marien Schoß;
spricht lieb und freundlich bei uns ein
und will auch unser Bruder sein.

Dess solln wie alle fröhlich sein
und singen mit den Engelein,
und singen mit der Hirten Schaar:
Das ew’ge Heil wird offenbar.

🌟Sisi🌟
Ernst Moritz Arndt

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach💜🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Dicke rote Kerzen, Tannenzweigduft,
und ein Hauch von Heimlichkeiten liegt jetzt in der Luft.
Und das Herz wird weit. Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist’s nicht mehr weit.

Schneidern, Hämmern, Basteln überall im Haus.
Man begegnet hin und wieder schon dem Nikolaus.
Ja, ihr wißt Bescheid! Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist’s nicht mehr weit.

Lieb verpackte Päckchen überall versteckt,
und die frisch geback’nen Plätzchen wurden schon entdeckt.
Heute hat’s geschneit! Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist’s nicht mehr weit.

Menschen finden wieder füreinander Zeit.
Und es klingen alte Lieder durch die Dunkelheit.
Bald ist es soweit. Macht euch jetzt bereit:
Bis Weihnachten, bis Weihnachten ist’s nicht mehr weit.

🌟Sisi🌟

Rolf Krenzer

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Süßer die Glocken nie klingen
Als zu der Weihnachtszeit:
’s ist, als ob Engelein singen
Wieder von Frieden und Freud‘.
Wie sie gesungen in seliger Nacht, 
Glocken, mit heiligem Klang
Klinget die Erde entlang!

O, wenn die Glocken erklingen,
Schnell sie das Christkindlein hört.
Tut sich vom Himmel dann schwingen
Eilet hernieder zur Erd‘.
Segnet den Vater, die Mutter, das Kind;
Glocken mit heiligem Klang,
Klinget die Erde entlang!

Klinget mit lieblichem Schalle
Über die Meere noch weit,
Daß sich erfreuen doch alle
Seliger Weihnachtszeit.
Alle aufjauchzen mit einem Gesang;
Glocken mit heiligem Klang,
Klinget die Erde entlang

🌟Sisi🌟
Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Palast Hohenems

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Es ist ein Roeß entsprungen
aus einer Wurtzel zart
als vns die alten sungen
aus Jesse kam die art
vnd hat ein blümlein bracht 
mitten im kalten Winter
wol zu der halben Nacht.

Das Röeßlein das ich meine
darvon Esaias sagt
hat vns gebracht alleine
Mary die reine Magd
aus Gottes ewgen raht
hat sie ein Kind gebohren
wol zu der halben Nacht.

~ Marie ~

Original Text, 1609
Protestant Michael Praetorius

Vielen Dank an den Majestic Train de Luxe für die Einladung 💜.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Süß singt der Engelchor: Weihnacht
Und draußen rieselt leis der Schnee
Festlich strahlen Kerzen, in allen Herzen
Vergeh’n Kummer heut und Weh

Süß singt der Glockenton: Weihnacht
Das Fest der Liebe ist nun da
Und ein einz’ger Wunsch stellt sich ein:
Möcht’s auf Erden Frieden immer sein.
Festlich strahlen Kerzen, in allen Herzen
Vergeh’n Kummer heut und Weh
Süß singt der Glockenton: Weihnacht
Das Fest der Liebe ist nun da
Und ein einz’ger Wunsch stellt sich ein:
Möcht’s auf Erden Frieden immer sein.

~ Marie ~

Songtext: Bruno Balz
Lied: Weihnacht

💜lichen Dank an Schlosspark Laxenburg für die Einladung.

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Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen,
wie glänzt er festlich, lieb und mild,
als spräch‘ er: „Wollt in mir erkennen
getreuer Hoffnung stilles Bild!“

Die Kinder stehn mit hellen Blicken,
das Auge lacht, es lacht das Herz,
o fröhlich seliges Entzücken!
Die Alten schauen himmelwärts.

Zwei Engel sind hereingetreten,
kein Auge hat sie kommen seh’n,
sie gehn zum Weihnachtstisch und beten,
und wenden wieder sich und geh’n.

„Gesegnet seid, ihr alten Leute,
gesegnet sei, du kleine Schar!
Wir bringen Gottes Segen heute
dem braunen wie dem weißen Haar.

Zu guten Menschen, die sich lieben,
schickt uns der Herr als Boten aus,
und seid ihr treu und fromm geblieben,
wir treten wieder in dies Haus.“

Kein Ohr hat ihren Spruch vernommen,
unsichtbar jedes Menschen Blick
sind sie gegangen wie gekommen,
doch Gottes Segen blieb zurück.

~ Marie ~

Liedtext: Frank Schöbel
Lied: Am Weihnachtsbaume die Lichter brennen

💜lichen Dank an Schloss Eckartsau für die Einladung.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will!
Maria thuat es niedersingen,
Ihre keusche Brust darbringen.
Still, still, still, weil’s Kindlein schlafen will

Schlaf, schlaf, schlaf, mein liabes Kindlein, schlaf!
Die Engel thuan schön musiziren,
Bey dem Kindlein jubelliren,
Schlaf, schlaf, schlaf, mein liabes Kindlein, schlaf.

Groß, groß, groß, die Liab ist übergroß!
Gott hat den Himmels-Thron verlassen
Und muaß reisen auf der Strassen;
Groß, groß, groß, die Liab ist übergroß!

Auf, auf, auf, ihr Adams-Kinder auf!
Fallet Jesum all zu Füaßen,
Weil er für uns d’Sünd thuat büaßen,
Auf, auf, auf, ihr Adams-Kinder auf.

Wir, wir, wir, thun rufen all’ zu Dir!
Thua uns des Himmels Reich aufschliessen,
Wenn wir einmal sterben müassen,
Wir, wir, wir, thun rufen all zu Dir

~ Marie ~

Salzburger Volksweise: 1865
Liedtext: Georg Götsch
Lied: Still, Still, weils Kindlein schlafen will

💜lichen Dank an unser geliebtes „Totzi“ Schloss Totzenbach.

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Es wird scho glei dumpa, es wird scho glei Nåcht,
Drum kim i zu dir her, mei Heiland auf d’Wacht.
Will singen a Liadl, dem Liebling dem kloan,
Du mågst jå net schlåfn, i hör die nur woan.
Hei, hei, hei, hei!
Schlåf siaß, herzliabes Kind!

Vergiss hiaz, o Kinderl, dein Kummer, dei Load,
dass d’dåda muaßt leidn im Ståll auf da Hoad.
Es ziern jå dieEngerl dei Liegerstatt aus.
Möcht schöna nit sein drin an König sei Haus.
Hei, hei, hei, hei!
Schlåf siaß, herzliabes Kind!

Jå Kinderl, du bist hålt im Kripperl so schen,
mi ziemt, i kånn nimmer då weg von dir gehn.
I wünsch dir von Herzen die süaßte Ruah,
die Engerl vom Himmel, die deckn di zua.
Hei, hei, hei, hei!
Schlåf siaß, herzliabes Kind!

Måch zua deine Äugal in Ruah und in Fried
und gib mir zum bschied dein Segn no gråd mit!
ft werd jå mei Schlaferl a sorgenlos sein,
åft kånn i mi ruahli aufs Niederlegn gfrein.
Hei, hei, hei, hei!
Schlåf siaß, herzliabes Kind

🌟Sisi🌟
Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💜

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie 


While shepherds kept their watching
Over silent flocks by night,

Behold throughout the heavens,
There shone a holy light:
Go, Tell It On The Mountain,
Over the hills and everywhere;
Go, Tell It On The Mountain
That Jesus Christ is born.

The shepherds feared and trembled
When lo! above the earth
Rang out the angel chorus
That hailed our Saviour’s birth:
Go, Tell It On The Mountain,
Over the hills and everywhere;
Go, Tell It On The Mountain
That Jesus Christ is born

🌟Sisi🌟
Kirchenlied

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach💜🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Adeste fideles
laeti triumphantes,
Venite, venite
in Bethlehem.
Natum videte
Regem angelorum.
Venite adoremus
Dominum.

Deum de Deo,
lumen de lumine,
Gestant
puellae viscera.
Deum verum,
genitum non factum.
Venite adoremus
Dominum.

Cantet nunc ‘Io’
chorus angelorum;
Cantet nunc
aula caelestium,
Gloria!
Soli Deo Gloria!
Venite adoremus
Dominum.

Ergo qui natus
die hodierna,
Jesu,
tibi sit gloria,
Patris aeterni
Verbum caro factum.
Venite adoremus
Dominum

Vielen Dank für die Einladung an Ernst Bauer 😘🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Schwebe hernieder,
Heilige Nacht,
Leuchte uns wieder,
Stern voller Pracht.

Greif in die Saiten,
Himmlischer Chor:
Schönste der Zeiten,
Steige empor!

~ Marie ~

Georg Götsch

💜lichen Dank den Bundesgärten_Wien für die Einladung ins Palmenhaus von Schloß Schönbrunn.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch die Lüfte froher Schall.
Weihnachtston, Weihnachtsbaum,
Weihnachtsduft in jedem Raum!
„Fröhliche Weihnacht überall!“
tönet durch die Lüfte froher Schall.

Darum alle
stimmet in den Jubelton,
denn es kommt das Licht der Welt
von des Vaters Thron.
„Fröhliche Weihnacht überall!“…

Licht auf dunklem Wege,
unser Licht bist du;
denn du führst, die dir vertrau’n,
ein zu sel’ger Ruh’.
„Fröhliche Weihnacht überall!“…

Was wir ander’n taten,
sei getan für dich,
daß bekennen jeder muß,
Christkind kam für mich.
„Fröhliche Weihnacht überall!“…

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Video: sternenkaiserin.com – Ida 


Maria durch ein‘ Dornwald ging,
Kyrie eleison!
Maria durch ein‘ Dornwald ging,
Der hat in sieb’n Jahr kein Laub getragen.
Jesus und Maria.

Was trug Maria unter ihrem Herzen?
Kyrie eleison!
Ein kleines Kindlein ohne Schmerzen,
Das trug Maria unterm Herzen!
Jesus und Maria.

Da hab’n die Dornen Rosen getragen,
Kyrie eleison!
Als das Kindlein durch den Wald getragen,
Da haben die Dornen Rosen getragen!
Jesus und Maria

🌟Sisi🌟
Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Aber heidschi bumbeidschi, schlaf lange,
es is ja dein Muatter ausganga;
sie is ja ausganga und kimmt neamer hoam
und laßt das kloan Biabele ganz alloan!
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Aber heidschi bumbeidschi, schlaf siaße,
die Engelen lassn di griaßn!
Sie lassn di griaßn und lassn di fragn,
ob du in‘ Himml spaziern willst fahrn.
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Aber heidschi bumbeidschi, in‘ Himmel,
da fahrt di a schneeweißer Schimml,
drauf sitzt a kloans Engei mit oaner Latern,
drein leicht‘ von‘ Himml der allerschenst Stern.
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum.

Der Heidschi bumbeidschi is kumma
und hat ma mein Biable mitgnumma;
er hat ma’s mitgnumma und hats neamer bracht,
drum winsch i mein‘ Biaberl a recht guate Nacht!
Aber heidschi bumbeidschi bum bum,
aber heidschi bumbeidschi bum bum

🌟Sisi🌟
Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau🌟

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Leise rieselt der Schnee,
still und starr ruht der See
weihnachtlich glänzet der Wald:
Freue dich, Christkind kommt bald!

In den Herzen ist’s warm,
still schweigt Kummer und Harm,
Sorge des Lebens verhallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

Bald ist heilige Nacht,
Chor der Engel erwacht,
hört nur, wie lieblich es schallt:
Freue dich, Christkind kommt bald!

🌟Sisi🌟
Eduard Ebel

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Der Tag, der ist so freudenreich
aller Kreature;
denn Gottes Sohn vom Himmelreich
über die Nature
von einer Jungfrau ist geborn,
Maria, du bist auserkorn,
daß du Mutter wärest.
Was geschah so wundergleich?
Gottes Sohn vom Himmelreich,
der ist Mensch geboren.

Ein Kindelein so löbelich
ist uns geboren heute
von einer Jungfrau säuberlich,
zu Trost uns armen Leuten.
War uns das Kindlein nicht geborn,
so warn wir allzumal verlorn;
das Heil ist unser aller.
Ei du süßer Jesu Christ,
daß du Mensch geboren bist!
Behüt uns vor der Hölle.

Groß Wunderding sich bald begab,
wie uns die Schrift tut melden:
Ein Engel kam vom Himmel herab
zu’n Hirten auf das Felde.
Ein großes Licht sie da umfing,
der Engel Gottes zu ihn‘ ging,
verkündt ihn‘ neue Märe,
daß zu Bethlehem in der Stadt
ein Jungfrau den geboren hat,
der aller Heiland wäre.

Die Hirten wurden freudenvoll,
da sie den Trost empfingen;
ein jeder das Kind sehen wollt,
gen Bethlehem sie gingen.
In einer Kripp, gewickelt ein,
da fanden sie das Kindelein,
wie ihn‘ der Engel saget;
sie fielen nieder all zugleich
und lobten Gott vom Himmelreich,
der sie so hätt begnadet.

Dem sollen wir auch danken schon
um seine großen Gaben,
die wir sein‘ allerliebsten Sohn
von ihm empfangen haben
in eines kleinen Kinds Gestalt,
der doch regiert mit aller Gwalt
im Himmel und auf Erden.
Dem sei Lob, Ehr und Preis
bereit‘ samt Heilgem Geist in Ewigkeit
von allen Kreaturen.

🌟Sisi🌟
Kirchenlied

Vielen Dank für die Einladung an Palast Hohenems

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Alle Jahre wieder
kommt das Christuskind
auf die Erde nieder,
wo wir Menschen sind.

Kehrt mit seinem Segen
ein in jedes Haus,
geht auf allen Wegen
mit uns ein und aus.

Ist auch mir zur Seite
still und unerkannt,
daß es treu mich leite
an der lieben Hand.

🌟Sisi🌟
Friedrich Silcher

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Ich steh‘ an deiner Krippe hier,
o Jesu, du mein Leben;
ich komme, bring‘ und schenke dir,
was du mir hast gegeben.
Nimm hin, es ist mein geist und Sinn,
Herz, Seel‘ und Mut, nimm alles hin
und laß dir’s wohl gefallen.

Da ich noch nicht geboren war,
da bist du mir geboren
und hast dich mir zu eigen gar,
eh’ ich dich kannt’, erkoren.
Eh’ ich durch deine Hand gemacht,
da hast du schon bei dir bedacht,
wie du mein wolltest werden.

Ich lag in tiefer Todesnacht,
du warest meine Sonne,
die Sonne, die mir zugebracht
Licht, Leben, Freud’ und Wonne.
O Sonne, die das werte Licht
des Glaubens in mir zugericht’,
wie schön sind deine Strahlen.

Ich sehe dich mit Freuden an
und kann mich nicht satt sehen;
und weil ich nun nichts weiter kann,
bleib’ ich anbetend stehen.
O daß mein Sinn ein Abgrund wär’
und meine Seel’ ein weites Meer,
daß ich dich möchte fassen.

🌟Sisi🌟
Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Hof

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ihr Kinderlein kommet, o kommet doch all‘!
Zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall.
Und seht, was in dieser hochheiligen Nacht
der Vater im Himmel für Freude uns macht.

O seht in der Krippe, im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl,
den lieblichen Knaben, das himmlische Kind,
viel schöner und holder, als Engelein sind.

Da liegt es – das Kindlein – auf Heu und auf Stroh;
Maria und Josef betrachten es froh;
die redlichen Hirten knie’n betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.

Manch Hirtenkind trägt wohl mit freudigem Sinn
Milch, Butter und Honig nach Betlehem hin;
ein Körblein voll Früchte, das purpurrot glänzt,
ein schneeweißes Lämmchen mit Blumen bekränzt.

O betet: Du liebes, Du göttliches Kind
was leidest Du alles für unsere Sünd‘!
Ach hier in der Krippe schon Armut und Not,
am Kreuze dort gar noch den bitteren Tod.

O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Hände und danket wie sie!
Stimmt freudig, ihr Kinder, wer wollt sich nicht freu’n,
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein!

Was geben wir Kinder, was schenken wir Dir,
du Bestes und Liebstes der Kinder, dafür?
Nichts willst Du von Schätzen und Freuden der Welt –
ein Herz nur voll Unschuld allein Dir gefällt.

So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin;
wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn –
und mache sie heilig und selig wie Dein’s,
und mach sie auf ewig mit Deinem nur Eins

🌟Sisi🌟
Christoph von Schmied

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Es kam die gnadenvolle Nacht,
wie leuchtet’s dir des Morgens Strahl,
wie funkelt’s dir der Sterne Schar,
da Jesus Christ geboren war!

Es kam die gnadenvolle Nacht,
wie leuchtet’s dir die gold’ne Pracht,
wie schallet’s dir der Glocken Schall,
da Jesus Christ geboren war!

Es kam die gnadenvolle Nacht,
die uns den hellsten Tag gebracht.
Wie freute sich der Engel Schar,
da Jesus Christ geboren war!

Froh jubelte der Engel Heer:
„Gott im Himmel, Gott sei Ehr‘!“
Und Friede, Freud’ und Seligkeit
herrscht auf Erden weit und breit

🌟Sisi🌟
Johann Kaspar Lavater

Vielen Dank für die Einladung an die Bundesgärten Wien und Schloß Schönbrunn

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


We wish you a merry Christmas,
We wish you a merry Christmas,
We wish you a merry Christmas,
And a Happy New Year!
Good tidings we bring for you and your kin;
We wish you a merry Christmas and a Happy New Year!

Now bring us some figgy pudding,
Now bring us some figgy pudding,
Now bring us some figgy pudding,
And a cup of good cheer!
Good tidings we bring for you and your kin;
We wish you a merry Christmas and a Happy New Year!

We all like our figgy pudding;
We all like our figgy pudding;
We all like our figgy pudding;
With all its good cheer.
Good tidings we bring for you and your kin;
We wish you a merry Christmas and a Happy New Year!

We won’t go until we get some
We won’t go until we get some
We won’t go until we get some
So bring it out here!
Good tidings we bring for you and your kin;
We wish you a merry Christmas and a Happy New Year!

We wish you a merry Christmas,
We wish you a merry Christmas,
We wish you a merry Christmas,
And a Happy New Year!
And a Happy New Year!
Good tidings we bring for you and your kin;
We wish you a merry Christmas and a Happy New Year!

🌟Sisi🌟
Volksweise

Vielen dank an Hotel Kaiserhof Wien für die Einladung

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sing ma im Advent a schiene Weis,
ganz a schiene Weis, stad und still.
Sing ma mitanond a schiene Weis,
ganz a schiene Weis, werd ma stad und still,
werd ma stad und still.

Sing ma im Advent, trag ma Liecht in d´Welt,
trag ma Liecht in d`Welt, stad und still.
Sing ma mitanond, trag ma Liecht in d`Welt,
trag ma Liecht in d`Welt, werd ma stad und still,
werd ma stad und still.

Sing ma im Advent, wie´s da alte Brauch,
wie´s da güete Brauch, stad und still.
Sing ma mitanond, wie´s da alte Brauch,
wie´s da güete Brauch, werd ma stad und still,
werd ma stad und still.

🌟Sisi🌟
Lorenz Maierhofer

Vielen Dank an die Einladung an Wasserschloss Totzenbach🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


O Christkindlein, o Christkindlein,
komm doch zu uns herein!
Wir bitten dich so lange schon,
wir Kinder groß und klein.
Das Tischchen ist gedecket,
das Stübchen ist gekehrt,
wir harren an der Türe still,
bis du uns hast beschert.

O Christkindlein, o Christkindlein,
vergiß nicht unser Haus,
und schütte deinen Weihnachtssack
auf unser Tischchen aus!
Und deine großen Taschen,
die öffne nur geschwind
und bau viel schöne Sachen auf
für jedes gute Kind!

O Christkindlein, o Christkindlein,
vergiß den Baum auch nicht
mit Äpfeln, Nüssen, Zuckerwerk
und manchem hellen Licht.
Wir wollen auch recht artig
und folgsam immer sein:
Komm, liebes, gutes Christkindlein,
nur schnell zu uns herein!

🌟Sisi🌟
Lorenz Maierhofert

Vielen Dank an das wunderschöne Schloss Eckartsau für die Einladung 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Video: sternenkaiserin.com – Ida


Hopp, hopp, hopp
Pferdchen lauf Galopp!
Über Stock und über Steine
Aber brich dir nicht die Beine!
Hopp, hopp, hopp, hopp
Pferdchen lauf Galopp!

Tipp, tipp, tapp!
Wirf mich ja nicht ab
Zähme deine wilden Triebe
Pferdchen, tu’s mir ja zuliebe
Tip, tipp, tipp, tipp, tapp!
Wirf mich nicht ab!

Brr, brr, he!
Steh, mein Pferdchen steh!
Sollst schon heute weiter springen
Muss dir nur erst Futter bringen
Brr, brr, brr, he!
Steh, doch Pferdchen, steh!

Ja, ja, ja!
Sind wir da!
Schwester, Vater, liebe Mutter!
Findet auch mein Pferdchen Futter?
Ja, ja, ja, ja
Sind wir da!

🌟Sisi🌟
Kinderlied

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach🌟

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Lasst uns das Kindlein wiegen,
das Herz zum Kripplein biegen!
Lasst uns im Geist, im Geist erfreuen,
das Kindlein benedeien!
O Jesulein süß, o Jesulein süß.

Lasst uns dem Kindlein neigen,
um Lieb´ und Dienst erzeigen!
Lasst uns, lasst uns doch jubilieren
und geistlich triumphieren!
O Jesulein süß, o Jesulein süß.

Lasst unser Stimmlein schallen,
es wird dem Kindlein g´fallen.
Lasst ihm, lasst ihm ein Freudlein machen,
das Kindlein wird eins lachen.
O Jesulein süß, o Jesulein süß.

🌟Sisi🌟
Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach❤️

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz



 

Ich danke Euch Allen für die vielen lieben Wünsche zu meinem Geburtstag ❤️

🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟

Ich wünsche, dass dein Glück
sich jeden Tag erneue,
dass eine gute Tat
dich jede Stund erfreue!

Und wenn nicht eine Tat,
so doch ein gutes Wort,
das selbst im Guten wirkt,
zu guten Taten fort.

Und wenn kein Wort,
doch ein Gedanke schön und wahr,
der dir die Seele mach
und rings die Schöpfung klar.

🌟Sisi🌟
Friedrich Rückert

Vielen Dank an die Einladung an Wasserschloss Totzenbach und K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL❤️

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Vernimmst du den silbrig glockigen Klang?
Die Schönheit von magischen Einhorngesang?
Erzählend von göttlicher Liebe und Glück?
Oh, elender Mensch, warum hörst du ihn nicht?

Dein Herz viel zu kalt, in ihm sitzt Gewalt!
Vom Hasse verdorben, die Liebe gestorben!
Die Seele verletzt, in Ängste versetzt!
Der Hass sie entstellte, die Liebe zerschellte!

Die liebenden Wesen von göttlichem Stamm,
die irdenen Menschen in fesselndem Bann,
ertrinken in wärmenden, liebenden Licht!
Oh, törichter Mensch, warum erkennst du nicht?

🌟Sisi🌟
Pascale E.

🌟Allen Reitern und ihren Pferden einen gesegneten Stefanitag! Viel Glück und Gesundheit auf allen Wegen!🌟

Vielen Dank an die Spanische Hofreitschule Wien für die Einladung
Pferd: Napolitano Aga ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket ihr Engel in Chören; singet dem Herren, dem Heiland der Menschen, zu Ehren. Sehet doch da: Gott will so freundlich und nah
zu den Verlornen sich kehren.

Jauchzet, ihr Himmel, frohlocket ihr Enden der Erden; Gott und der Sünder, sie sollen zu Freunden nun werden. Friede und Freud wird uns verkündiget heut.
Freuet euch, Hirten und Herden.

Sehet dies Wunder, wie tief sich der Höchste hier beuget. Sehet die Liebe, die endlich als Liebe sich zeiget.
Gott wird ein Kind, träget und hebet die Sünd.
Alles anbetet und schweiget.

Gott ist im Fleische; wer kann dies Geheimnis verstehen? Hier ist die Pforte des Lebens nun offen zu sehen.
Gehet hinein, eins mit dem Kinde zu sein,
die ihr zum Vater wollt gehen!

treuer Immanuel, wird auch in mir nun geboren.
Komm doch mein Heiland, denn ohne dich bin ich verloren. Wohne in mir, mache mich eins nun mit dir,
der mich zum Leben erkoren.

🌟Sisi🌟
Gerhard Tersteegen

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


In Lüften hängt ein Lerchenton
Mein Ohr hat staunend ihn vernommen
ist’s eine die noch nicht entflohn?
Ist’s eine die zurückgekommen,
Gelockt von Frühling schon
Da rings die Schöpfung noch von Winter ist?

Durch meine Seele zieht ein Schwung,
denn jeder Ton hat angeschlagen.
Ist’s Ahnung, ist’s Erinnerung
Von künftigen, von vor’gen Tagen?
Ich fühle nur mich jung
Ob wie ich’s war, ob wie ich sein werd‘? Ist zu fragen.

Verklungen ist die Melodie
Verklungen von Schneewolkenherden
Und Winter ist’s im Herzen, wie
Am Himmel Winter und auf Erden
So Winter, als ob nie
Gewesen Frühling sei und nimmer sollte werden.

🌟Sisi🌟
Friedrich Rückert

 

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Foto: artgraphy


Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter.
Du grünst nicht nur zur Sommerzeit,
nein auch im Winter, wenn es schneit:
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
wie treu sind deine Blätter!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!
Wie oft hat nicht zur Weihnachtszeit
ein Baum von dir mich hoch erfreut!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
du kannst mir sehr gefallen!

O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren!
Die Hoffnung und Beständigkeit
gibt Trost und Kraft zu jeder Zeit!
O Tannenbaum, o Tannenbaum,
dein Kleid will mich was lehren!

🌟Sisi🌟
Volkslied

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach❤️

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Am Himmelsantlitz wandelt ein Gedanke,
Die düstre Wolke dort, so bang, so schwer;
Wie auf dem Lager sich der Seelenkranke,
Wirft sich der Strauch im Winde hin und her.

Vom Himmel tönt ein schwermutmattes Grollen,
Die dunkle Wimper blinzet manches Mal, –
So blinzen Augen, wenn sie weinen wollen, –
Und aus der Wimper zuckt ein schwacher Strahl. –

Nun schleichen aus dem Moore kühle Schauer
Und leise Nebel übers Heideland;
Der Himmel ließ, nachsinnend seiner Trauer,
Die Sonne lässig fallen aus der Hand.

🌟Sisi🌟
Nikolaus Lenau

Vielen Dank für die Einladung an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens & Touriseum Schloss Trauttmansdorff ❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„So come with me, where dreams are born, and time is never planned. Just think of happy things, and your heart will fly on wings, forever, in Never Never Land!”.

🌟Sisi🌟
J.M. Barrie- Peter Pan

Vielen Dank für die Einladung an das Winterpalais Belvedere Museum

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Alles Große in der Welt hat seine Nachfolger und Nachahmer gehabt, die sich daran gedrängt und angeschlossen, bis der Gipfel, der einsam steht und die Sterne grüßt, durch sie mit dem Tale verbunden worden.

🌟Sisi🌟
Jacob Grimm

Vielen Dank für die Einladung Hotel Kaiserin Elisabeth❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Leiden und Schmerz sind immer die Voraussetzung umfassender Erkenntnis und eines tiefen Herzen. Mir scheint, wahrhaft große Menschen müssen auf Erden eine große Trauer empfinden.

🌟Sisi🌟
Fjodor Michailowitsch Dostojewski

Vielen Dank für die Einladung an Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Möge Gott dir im neuen Jahr
mehr Zeit schenken
zu danken als zu klagen.

Mögen deine Freuden nach Tagen,
aber dein Kummer nach Stunden zählen.

Mögen die Zeiten selten sein,
an denen du deine Freunde entbehrst,
und kurz die Augenblicke
in der Gesellschaft von Dummköpfen.

Mögen alle Tränen des kommenden Jahres
Tränen der Freude sein.

🌟Sisi🌟
Irischer Neujahrssegen

Vielen Dank an Schloss Ruegers für die Einladung❤️

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


🌟🌟🌟Best of 2018 🌟🌟🌟

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Danke für Eure Treue! 
Wir freuen uns auf viele weitere gemeinsame Abenteuer!

🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟🌟

Thank you for your interest, hope you enjoyed this year as we did.

🌟Sisi & Marie 💜
👑Sophie & Ida 🌼

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„Minnerl was soll denn das sein? Die Spitze ist viel zu plump als das ich sie jemals tragen würde, leg das weg und bring andere Strümpfe!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Schloss Eckartsau für die Einladung ❤️ und an unser Minnerl

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Video: sternenkaiserin.com – Marie 

Elisabeth – ein Musical geht um die Welt

Als 1955 der Sissi Film mit Romy Schneider über die Kinoleinwand flimmerte, konnte keiner erahnen, was das einmal auslösen würde. Was 1956 und 1957 mit Teil 2 und 3 noch weiter verkitscht wurde, wurde 1992 komplett anders dargestellt. Fans von Kaiserin Elisabeth haben zuerst das Musical gesehen und sich danach erst mit Elisabeth als Person beschäftigt.

Foto: Amazon.de

Das Musical hat einen regelrechten Hype ausgelöst. Einen Hype, der bis heute ungebremst ist.

Am 3.9.1992 wurde in Wien im Theater an der Wien, unter dem scheidenden Intendanten Peter Weck, das Musical Elisabeth aus der Taufe gehoben. Ein Welterfolg, der anfangs so gar nicht die Kritiker ansprach. Im Gegenteil. Nach der Premiere war der Hohn und Spott hoch. Aber beginnen wir von vorne.

Peter Weck, Foto: @APA (Archiv)

„Mit Michael Kunze hatte ich die Idee für ein neues Musical besprochen, das wir in den Vereinigten Bühnen Wien produzieren wollten. Bei unseren Gesprächen landeten wir plötzlich bei – Michael Kunze brachte diese Idee ein – Kaiserin Elisabeth. Da ich selbst ja beim ersten Teil der Sissi-Filme mitgewirkt hatte, war es mir ein Anliegen, Kaiserin Elisabeth in unserer Version ohne jede Kitschverbrämung, als nicht als lieblich verzuckertes Geschöpf, sondern auf Basis der damals dank Historikerin Brigitte Hamann neu vorliegenden historischen Erkenntnis mit allen ihren Eigenheiten auf die Bühne zu bringen.“ (1) Peter Weck über die Entstehungszeit von Elisabeth, an der er selbst 2 Jahre beteiligt war.

„Alle tanzen mit dem Tod, doch niemand wie Elisabeth…“ Ihre Zeitgenossen stehen in Lumpen und mit schwarzem Spitzentuch über dem Gesicht auf der Bühne und reden „immer noch von Elisabeth“.
So beginnt das Stück – naja mehr oder weniger. Eigentlich ist zuvor noch ein Prolog mit Lucheni, der von einem unsichtbaren Richter gefragt wird, warum er ausgerechnet Kaiserin Elisabeth umgebracht habe. Er beantwortet die Frage mit „…weil sie es wollte“.

Man mag glauben, dass dies ein Satz ist, den tatsächlich ihre Zeitgenossen über sie gesagt haben. Aber die Texte und die Musik stammen von niemand geringeren als von Michael Kunze und Sylvester Levay, die zuvor die Schlagergemeinde mit ihren Songtexten und Musiktitel aufzumischen wussten. „Fly Robin fly“ wurde (und ist) ein Welthit.

Michael Kunze, Foto: Alexander Ch. Wulz

„Mit dem Blick auf die bevorstehende Milleniumswende wollte ich etwas über den Untergang des Habsburgerreiches schreiben. Ich bin studierter Historiker, und daher interessierten mich die Parallelen von Gegenwart und Vergangenheit. … Auch „Sisi“ wurde zwangsläufig erwähnt. Ich hatte allerdings nicht die geringste Lust, die unglückliche Kaiserin zur Hauptfigur einer Dramatisierung zu machen. Zu abschreckend war die Vorstellung, gegen das Klischee einer Filmfigur der 50er Jahre ankämpfen zu müssen. … Ich las alles über die Zeit vor und nach 1900, was mir in die Hände kam. Darunter waren die Tagebuchblätter des Vorlesers Constantin Christomanos. Darin fesselte mich eine Episode. Christomanos schildert, wie er Elisabeth nach einem Sturm an der Reling ihrer Jacht trifft. Sie weist ihn auf einen Möwenscharm hin, der dem Schiff folgt. Es seien immer dieselben Möwen, behauptet sie. Woran sie das erkenne, fragt der Vorleser. An der schwarzen Möwe in der vorderen Reihe. Die sei ihr vertraut. Als ich das las, wurde mir schlagartig klar, dass Elisabeth sich selbst als schwarze Möwe sah. Als Symbol des Untergangs. Von diesem Moment an wollte ich sie, allen Problemen zum Trotz, zur Hauptfigur des Werkes machen. ….“ (2) Michael Kunze im Interview, wie Elisabeth – das Musical entstand. 7 Jahre sollte die Entstehung dauern; man kann also nicht sagen, dass sich Michael Kunze und Sylvester Levay das Stück leicht gemacht haben.

Harry Kupfer, Foto: Lewin-Management.com

Harry Kupfer, der kongeniale Regisseur dieses Erstlingswerks von Peter Wecks „Vereinigte Bühnen Wien“, erinnert sich an die Begegnung und wie alles begann: „Die Oper ist mein eigentliches Spezialgebiet. … Ich hatte in Wien eine Produktion an der Staatsoper, wir hatten nachts gefeiert und auf dem Weg zur U-Bahn traf ich Peter Weck. Wir kannten uns zu diesem Zeitpunkt nicht persönlich, doch er sprach mich an. … Er fragte mich: „Haben Sie nicht mal Lust, ein Musical zu machen?“, und meine Antwort war: „Ja, wenn es ein gutes Stück ist, nicht so etwas, wo Musiknummern zu einer dürftigen Handlung zusammengeschmissen sind, würde ich das machen. Darauf er: „Ich hab eins, „Elisabeth“. Da ist mir erst einmal der Kamm geschwollen, weil ich natürlich gleich an diese schrecklichen Sissi-Filme mit Romy Schneider dachte. Doch Weck meinte, das sei ganz anders, Michael Kunze und Sylvester Levay seien die Autoren und er würde mir das Libretto gleich morgen ins Hotel schicken. Das hat er dann auch getan, ich habe es gelesen und fand es gar nicht so schlecht….“ (3)

Der Rest ist Weltgeschichte.

Als er die Rolle von Elisabeth schrieb, musste er nach einem roten Faden im Stück suchen. Und so betrachtete Michael Kunze das Bild von Luigi Lucheni, der grinsend in die Kamera sah. Der jemanden getötet hatte, den er weder kannte, noch verstand. Das Opfer sollte jemand ganz anderer (Herzog d’Orléans) werden, als dieses nicht auftauchte, stach er auf die berühmte Frau ein, die weltpolitisch nie in Erscheinung trat.

Ethan Freeman, Foto: Jean-Marie Bottequin

Lucheni wurde der Erzähler eines Lebens. Ihres Lebens. Er verhöhnt ihr Leben und alle die sich rund um sie scharrten. Mit Gemeinheiten – auch in Richtung Publikums – spart er nicht. In „Kitsch“ bekommt das Publikum das zu spüren, was bis heute gilt: Die Sammelleidenschaft und die Begaffung einer Frau, die bis heute ein Geheimnis ist, ebnete zumindest nach 1955 nie wieder ab.

Gerade bei der jungen Kaiserin Elisabeth war das Interesse anfangs riesengroß. Das Volk wollte sein Recht an der jungen schönen Kaiserin haben; als diese floh und sogar ihre Kinder zurückließ, ebnete das Interesse immer mehr ab. Zu ihrem 50sten Geburtstag erschien lediglich ein kleiner Artikel in der Zeitung, dass die Kaiserin Geburtstag habe. Das Volk in der Dynastie Österreich-Ungarn nahm sie überhaupt nicht mehr wahr.

Mit den Sissi-Filmen jedoch begann ein Hype, der auch Elisabeth – das Musical nicht töten konnte. Bis heute stehen Elisabeth Häferl weltweit in Kästen, hängen Bilder an den Wänden und Postkarten stehen an Souvenirständen zum Kauf bereit. Auch Tattoos mit Sisi Schriftzug oder Konterfei sind mir schon begegnet.

Der „Kitsch“ kennt keine Grenzen. Luigi Lucheni hat im Stück recht, wenn er Schokolade in die Menge schmeißt und höhnisch dabei lacht, wenn er sieht, dass die Menge im Publikum gierig danach greift.

Ethan Freemann Foto: @angelofmusical

Aber lassen wir Ethan Freeman zu Wort kommen: „Ich flog zu den Auditions nach Wien. … Ich wurde mit einem musikalischen Leiter weggeschickt, um mit ihm „Kitsch“ zu erlernen, was ich dann noch am selben Tag mit den Noten in der Hand präsentiert habe. Ich kann mich erinnern, dass ich vorm letzten „Kitsch“ so richtig fies gelacht habe, das war wohl infektiös und damit war die Sache wohl entschieden. Ich hatte scheinbar für die Kreativen die richtige Kombination von Kraft, Gewalt-Potential, Aussehen und Stimme…“ (4)

Sylvester Levay verstand es wie kein anderer, das Stück mit seiner Musik zu beseelen. Man meint manchmal sogar, die reale Elisabeth von hören, wenn sie von dem „Kirschbaum“ träumt, auf den sie nicht darf, weil Maman eine Gesellschaft erwarte und ihr Vater die Zither nimmt und aus Possenhofen flüchtet. Die 15jährige Sisi sitzt verlassen am Boden und träumt von „Gedichten schreiben und Reiten mit dem Wind“ und hofft darauf, dass ihr geliebter, von ihr angehimmelter Vater sie mitnimmt.

Uwe Kröger Foto: Alexander Ch. Wulz

Doch Herzog Max hat wie immer kein Einsehen mit seiner Lieblingstochter. Sisi bleibt traurig zurück und muss sich dem strengen Ton ihrer Gouvernante hingeben und sich umziehen gehen…

Michael Kunze tat sicherlich Recht daran, Elisabeth mit dem Tod kokettieren zu lassen. Ihre Todessehnsucht erahnt man schon an ihren frühen Gedichten. Als ihr Schwarm Richard Graf von Schwarzenberg stirbt, schreibt sie Wehklagen in ihr Tagebuch. Hier ist das erste Mal von einer Todessehnsucht zu lesen. Elisabeth war zu dem Zeitpunkt 15 Jahre alt.

Wie sehr sich das verstärkt, sieht man im späteren Verlauf ihres Lebens. Der Tod sollte also ihr Liebhaber sein. Einer der sie versteht, nach dem sie greifen kann, wenn sie ihn braucht, aber ihr niemals zu Nahe kommen darf. Michael Kunze wählte bewusst die Gestalt von Heinrich Heine, um den jungen attraktiven Dichter in Szene zu setzen.

Uwe Kröger, Pia Douwes, Foto: Alexander Ch. Wulz

Langhaarig, blond, androgyn – so schritt der erste Tod 1992 von der Feile zum Totentanz der Zeitzeugen herab. Niemand geringerer als Uwe Kröger besetzte diese Rolle. Dass er der erste Rusty in Starlight Express war, sollte damals niemanden interessieren. Kröger spielte mit der Rolle, mit dem Publikum und löste einen wahren Hype aus – einen den er sich später – nach dem seine Fans sogar Selbstmorddrohungen ausstießen, als er sich die Haare für die Rolle von Chris für Miss Saigon abschneiden ließ – bitter bereuen sollte.

Der Tod der uns alle im gewissen Sinne begleitet, löst einen Machtkampf mit dem Publikum aus. Folgt man ihm oder kann man sich ihm entziehen? In 25 Jahren waren alle Tod-Darsteller blond oder zumindest brünett. Fast alle langhaarig. Nach Uwe Kröger folgten Paul Kribbe, Addo Kruizinga, Felix Martin, Máté Kamarás, Rob Fowler und natürlich der letzte Tod: Mark Seibert – er ist das momentane Sexsymbol der Musicalwelt.

Pia Douwes, Foto: @Alexander Ch. Wulz

Pia Douwes war die erste Elisabeth. Sie lieh ihr Stimme, Aussehen, Charakter und Eigenschaften, die die wahre Elisabeth zu haben schien. Ihre Darstellung ist bis heute unangefochten mit dieser Rolle verwoben und verbunden.

Viele Elisabeths folgten auf 25 Jahre Welterfolg. Die bekanntesten neben Pia Douwes sind natürlich Maya Hakvoort, Annemieke van Dam und die letzte Roberta Valentini.

Fragt man Musicalfans der ganzen Welt, sind sich diese uneinig, wer nun „DIE“ Elisabeth sei. Fragt man mich, würde ich uneingeschränkt Maya Hakvoort nennen. Ihre Stimme hat mich von der ersten Minute an gepackt und ließ mich nicht mehr los. Aber auch Roberta Valentinis Darstellung behagt mir sehr. Sie ist vor allem konstant durchgehend eine Elisabeth, der man jede Station abnimmt. Derselbe „Streit“ entsteht bei den Rollen von Der Tod und Luigi Lucheni. Hier gibt es eigentlich auch nur 2 Antworten für mich: Paul Kribbe war und wird immer „mein“ Tod sein, danach folgt für mich persönlich Mark Seibert. Bei Luigi Lucheni tendiere ich zwischen Bruno Grassini und Kurosch Abbasi, aber auch Serkan Kaya gefiel mir außerordentlich gut. 

Aber was ist nun mit Kaiser Franz Joseph, Kronprinz Rudolf, Erzherzogin Sophie, Graf Grünne, Kardinal Rauscher, Herzogin Ludovika, Néné usw. Viele von ihnen haben eine Stimme bekommen, ein paar sind nur Nebendarsteller und erscheinen wirklich nur am Rande.

Im Prinzip erstrahlt das Musical mit 3 Hauptdarstellern: Elisabeth, Der Tod, Luigi Lucheni. Der Rest ist in Nebenrollen oder winzigen Sequenzen zu sehen.

Pia Douwes, Foto: Jean-Marie Bottequin

Das Hauptlied des ersten Teils ist mit Sicherheit der Song „Ich gehör nur mir“. Hier bricht Elisabeth aus. Hier zeigt sie, dass sie nicht die Person ist, die sich einsperren, quälen, begaffen und berichtigen lässt, wie es allen anderen am Wiener Hofe passen würde. Allen voran natürlich Erzherzogin Sophie oder auch dem Kaiser, der sich weder gegen seine Frau, noch gegen seine übermächtige Mutter durchsetzen kann.

Der Text von „Ich gehör nur mir“, könnte genauso gut aus der Feder von Kaiserin Elisabeth per se stammen. Man könnte meinen, dem Schreiberduo ist dies aufs Notenblatt diktiert worden.
Egal wer dieses Lied im Stück singt – Gänsehaut ist vorprogrammiert. Dieses Lied ist das Herzstück des ersten Teiles, dass was Elisabeth ausmacht.

Aber auch Lieder wie „Milch“ (1992 noch an anderer Stelle als heute), Kaffeehaus-Szene oder „Nichts nichts gar nichts“ sind bezeichnend für den Weg von Elisabeth.

Der wütende Mob vor der Hofburg, der mit Milchkannen beinahe wie auf die Bastille zustürmt und um „Milch“ schreit, während die Kaiserin darin badet. Bezeichnend für ihren Schönheitskult „Unsre Kais’rin soll sich wiegen,
kämmen, pflegen und erfrischen“.

Was wir alle an Sisi bewundern ist ihre Schönheit, ihr ambivalenter Charakter, ihr exzessives Leben. Das Leben des Volkes aber berücksichtigen wir im Grunde unseres Herzens nicht, wenn wir die Bilder dieser strahlenden Schönheit in den Krinolinenkleidern bewundern. Das Volk hungert, friert und hat kaum das Nötigste, während Sisi in Milch badet, weil das ihrem Teint zu Gute kommt.

Wer jetzt das ungarische Krönungslied „Wenn ich tanzen will“ in der Aufzählung vermisst, wird bitter enttäuscht sein, wenn ich sage, dass dieser Song 1992 noch nicht auf der Welt war.

Uwe Kröger mit Rudolf-Darsteller, Foto: Alexander Ch. Wulz

Erst im späteren Verlauf der Geschichte kommt Kronprinz Rudolf vor. Zuerst als kleiner Junge, der verzweifelt nach seiner Mutter weint. Natürlich ist es „der Tod“ der den Kleinen tröstet, denn Rudolf hat die Melancholie seiner Mutter geerbt.

Im weiteren Verlauf wird im Duett „Wenn ich dein Spiegel wär“ klar, dass die Mutter ihren Sohn weder verstehen will, noch ihn jemals verstanden hat. Ihre Arroganz und Verbitterung gegenüber dem verzweifelnden Sohn wird mit Minute zu Minute klarer.

Bezeichnend ist es natürlich, dass der Tod in Gestalt mit einem verkleideten Todesengel der Mary Vetsera darstellt, auf Rudolf lauert. Der Schuss ist nur der Anfang von einem Ende, das schon lange vorher eingeläutet wurde.

Wenn Elisabeth weinend am Sarg ihres Sohnes, der sich durch die Bühnenkonstruktion langsam in die Erde absenkt, zusammenbricht ist meistens ein Raunen im Publikum zu hören: „Die arme Mutter…“
Die arme Mutter die mit „Rudolf, wo bist du“ ihre letzten Jahre einläutet. Depressiv, einsam, schwarz gekleidet, flieht sie vor ihrem eigenen Ich.

Pia Douwes, Viktor Gernot Foto: Alexander Ch. Wulz

Auf Cap Martin versucht ein alter, gebrochener, wehklagender, zerbrechlich wirkender Kaiser Franz Joseph seine Sisi noch einmal zur Umkehr zu bitten. Das Duett „Zwei Boote in der Nacht“ ist bezeichnend für das letzte Kapitel, für die Verbitterung Elisabeths niemals Verzeihen zu können.

Danach folgt unweigerlich Luigi Lucheni, der nach einem fürchterlichen Alptraum Kaiser Franz Josephs, wo er den Tod Elisabeths vor Augen hat, vom Tod die Feile in die Hand geworfen bekommt und losstürmt.

Bim-bim… die Schiffsglocke. Elisabeth und „der Schleier fällt“. Der Tod hat endlich seine Sisi im Arm, sie gibt sich dem hin, was sie Jahrzehntelang erträumt und sich nicht getraut hat: zu sterben…

Pia Douwes, Foto: Alexander Ch. Wulz

Im Grunde ist damit die Geschichte erzählt, auch wenn ich hier natürlich Szenen ausgelassen habe, die unweigerlich dazugehören; aber wir möchten euch ja noch den Triumphzug quer durch die Welt erzählen…

Die komplette Cast der Weltpremiere am 3.9.1992 war:

Kaiserin Elisabeth                               Pia Douwes
Der Tod                                                  Uwe Kröger
Luigi Lucheni                                        Ethan Freeman
Kaiser Franz Joseph                            Viktor Gernot
Erzherzogin Sophie                              Else Ludwig
Kronprinz Rudolf                                 Andreas Bieber
Kronprinz Rudolf Kind                       Markus Neubauer
Herzog Max in Bayern                        Wolfgang Pamperl
Herzogin Ludovika/Frau Wolf          Christa Wettstein
Helene von Wittelsbach                      Rebecca Rashid
Ludwig Graf Grünne                            Peter Faerber
Kardinal Rauscher                                Dean Welterlin
Felix Fürst zu Schwarzenberg            Harald Hofbauer
Baron Hübner                                       Günther Schulz
Baron Kempen                                      Eric Minsk
Gräfin Sztáray                                       Nicole Sieger
Gräfin Esterhazy-Liechtenstein        Isabella Fritdum
Maximilian von Mexiko                      Stanislaus Meus
Mary Vetsera                                         Marion Wilmer
Junger Ungarischer Adeliger             Frank Lohmann
Graf Andrássy und Graf Bathyány    Aris Sas
Fanny Feifalik                                       Gabriela Kuhn
Eine Hofdame                                       Marika Lichter
Eine Gouvernante                                 Ina Retzbach
Ein Professor                                         Christian Hauser
Fräulein Windisch                                Jasna Ivir
Todesengel                                             Michael Bernhard, Steven Bernier, Theresa Bommer, Daniela Colantuono

Kreativ Team
Regie                                                       Harry Kupfer
Musikalische Leitung                          Caspar Richter
Choreographie/Musical Staging       Dennis Callahan
Bühnenbild                                            Hans Schavernoch
Kostüme                                                 Reinhard Heinrich
Lichtgestaltung                                     Hans Toelstede
Tongestaltung                                       Erich Dorfinger

Nach dem tosenden Applaus des Premierenpublikums der Schock. Die Presse verriss das Stück, Peter Weck und alle Darsteller. In den Feuilletons der Zeitungen stand sowas wie: „Was für ein Kaiserinnen-Schmarren“ (Presse), die weiter schrieb: „Nichts, aber auch wirklich gar nicht, haben die Autoren unternommen, um der Gefahr der Verkitschung zu entgehen.“ „Munter geht die Sissi unter“, hieß die andere Schlagzeile. „Sie sind aber auch allesamt, die Darsteller von geringem Format (Kurier). „Was einst vom Hauch der Hohen Kunst umfächelt war, hier brettert Kupfer die gleichen Mittel, nur etwas angeschmuddelt auf die Bühne“  (Der Standard), „Kunzes Text macht Elisabeth zum Nachtschattengewächs. Ein großer Musicalwurf ist es nicht! (Kronen Zeitung) usw.

Doch was die Kritiker nicht bedachten war das Publikum. Elisabeth wurde wie kein 2tes Musical zuvor und danach geliebt. Einzig „Tanz der Vampire“ kann denselben Erfolg verbuchen, wie Elisabeth 1992. Aber Tanz der Vampire eröffnete erst am 4.10.1997, mit einem grandiosen Steve Barton, die Pforten. Übrigens – Happy Birthday Tanz der Vampire – zum 20. Geburtstag. Aber ich schweife ab…

Peter Weck erzählt: „Das Medienecho war für die Darsteller natürlich furchtbar deprimierend. Um mein Ensemble zu trösten und zu beruhigen, allen das verdiente Lob auszusprechen, ging ich damals von Garderobe zu Garderobe und habe Künstlerinnen und Künstler aufgebaut und ihnen versichert, dass diese Kritiken nicht gegen sie, sondern einzig und allein gegen mich gerichtet seien. … Der Erfolg beim Publikum aber wog alles auf, und Elisabeth hat letztendlich bewiesen, dass ein „Kaiserinnen-Schmarrn“ kein Schmarrn sein muss.“ (5)

Maya Hakvoort Foto: Alexander Ch. Wulz

Die Saison von Elisabeth dauerte 4 Jahre und wurde bis am 25.4.1998 gespielt. Mozart löste Elisabeth im Elisabeth Jahr ab – zum 100jährigen Todestag von Kaiserin Elisabeth (10.9.1998) ertönte Mozart aus den Mikrophonen der VBW Darsteller.

Ab 1994 übernahm Maya Hakvoort die Rolle der Elisabeth und spielte diese bis zum 25.4.1998. Mit ihr gingen und kamen neue Gesichter. Uwe Kröger spielte noch eine Zeitlang, genauso wie Andi Bieber, Viktor Gernot, aber auch sie wurden durch Paul Kribbe, Thomas Harke oder Leon van Leeuwenberg mit der Zeit ersetzt und auch hier gab es später wieder Castwechsel.

Pia Douwes, Uwe Kröger, Foto: Theater des Westens

Pia Douwes über ihre Rolle: „Ich war zunächst platt, ich war fertig. Diese Rolle hat mich sehr mitgenommen – aber auch diese Frau. Ich erkenne mich in ihr. Ich verstehe ihre Depressivität, und wie es ist, manchmal überfordert zu sein, mit zu vielen Menschen. Ich verstehe ihre Tierliebe, Liebe zur Natur und zu Sprachen. Ich habe sie so gut verstanden, dass ich sie mit nach Haus genommen habe, und musste erst nach und nach lernen, sie im Theater zu lassen.“ (6)

Über die Rolle zum „Tod“ befragt, die er nachhaltig kreiert hatte, gab Uwe Kröger die Antwort: „Bei der Erarbeitung der Rolle hat mir sehr geholfen, dass Harry Kupfer eine ganz präzise Vorstellung von dem hatte, was der Tod macht – vor allem in „Der letzte Tanz“. Das ist der Bruch des Surrealen – ein Geist zu sein, für den es sich seltsam anfühlt, menschlich zu sein. Man ist ein Gott des Universums, der unfassbare Gevatter Tod – und doch hat man so etwas wie menschliche Gefühle. Die Figur darf nie eindimensional werden – das war Harry Kupfer ganz wichtig.“ (7)

Ichiro Maki (Tod), Hanafusa Mari (Elisabeth) 1996, Japan, Foto: @Takarazuka Revue Theater

Was danach folgte, ist legendär für dieses Stück. Es ging um die Welt.

Seit 16.2.1996 (immer wieder mit Unterbrechungen) spielt Elisabeth in Takarazuka Revue Theater in Takarazuka; also in Japan.

Ungarische Aufführung Foto: RoseDiMontague

Am 17.8.1996 folgte die Aufführung in Ungarn. Die Freilichtbühne Szeged war dabei das Ziel. Ab 6.10.1996 wurde es dann im Operettenhaus Budapest gespielt.

Die schwedische Aufführung fand am 30.9.1999 ihre Premiere. Im Musikteatern i Vármland in Karlstad wurde es dann bis zum 9.1.2000 gezeigt.

Pia Douwes in Scheveningen, Foto: Joop van den Ende Theaterproducties

Auch in Holland hielt das Stück Einzug. Genauer gesagt in Scheveningen im Circustheater wurde es ab 21.11.1999 bis 22.7.2001 gespielt. 1999 übernahm die Rolle niemand geringerer als Pia Douwes.

Am 6.6.2000 war im Imperial Garden Theater in Tokio/Japan die Premiere.

Uwe Kröger und Pia Douwes in Essen, Foto: tansytrading.weebly.com

Deutschland musste bis zu seiner Erstaufführung bis ins Jahr 2003 warten. Essen war das auserkorene Ziel. Das Colosseum Theater lud ab 22.3.2001 bis 29.6.2003 zum Musical ein. Elisabeth und Der Tod wurden von Pia Douwes und Uwe Kröger dargestellt.

Zum 10. Jahrestag des Stückes, lud man die illustren Gäste ins Wiener Konzerthaus. Das Konzert fand am 21.10.2002 statt. Besetzung waren u.a. Pia Doues, Maya Hakvoort, Uwe Kröger, Felix Martin, Ethan Freemann, Thomas Borchert, Viktor Gernot, Else Ludwig, Andi Bieber und Wolfgang Pampel. Viktor Gernot schlüpfte zum definitiv letzten Mal in die Uniformsjacke. Er verließ bereits 1997 das Genre Musical, um ab diesem Zeitpunkt mit den Hektikern Karriere zu machen. Mittlerweile ist er ein gefeierter Comedian und Solokünstler.

Maya Hakvoort und Maté Kamarás, Foto: @VBW

Ab 6.10.2003 bis 4.12.2005 kam Elisabeth wieder zurück nach Wien. Maya Hakvoort übernahm erneut die Elisabeth. Máté Kamarás wurde Der Tod und Serkan Kaya Luigi Lucheni.

André Bauer, Maté Kamarás, Maya Hakvoort, Foto: Alexander Ch. Wulz

Maya Hakvoort über die Rolle ihres Lebens: „Ich wollte so nah wie möglich an das Original herankommen. Ich wollte zeigen, wer Elisabeth wirklich war. Um das auf der Bühne glaubhaft zu vermitteln, habe ich wahnsinnig viel über sie gelesen und bin an viele Orte, an, welchen sie auch war, gereist. Ich war auf Korfu, Madeira, natürlich in Bad Ischl und Wien. Aber auch im Schloss Gödöllö in Ungarn und auch sonst bin ich viel durch Ungarn gereist, da ich wusste, wie viel Elisabeth dieses Land bedeutete.“ (8)

Maya Hakvoort vor dem Schloss Miramare in Triest, Foto: Rolf Bock

2x gastierte Elisabeth in Triest im Schloss Miramare. Vom 21.7. – 27.7.2004 und vom 31.7. – 6.8.2005. Beide Male begrüßte Maya Hakvoort ihr Publikum. Ihr zur Seite standen Thomas Borchert als Der Tod und Bruno Grassini als Luigi Lucheni.

Nach Deutschland kehrte es am 6.3.2005 zurück. Im Apollo Theater in Stuttgart gastierte es bis zum 17.9.2006. Nur einige Gastvorstellungen wurden von Pia Douwes gespielt.

Thérèse Karlsson, Tomi Metsäketo. Foto: Turun kaupunginteatteri, Robert Seger

Auch das finnische Publikum durfte sich über unsere Kaiserin Elisabeth freuen. Vom 23.9.2005 bis 30.12.2006 wurde es in Turku im Turun Kaupunginteatteri gespielt.

 

 

 

Willemijn Verkalk, Christoph Goetten, Foto: Thuner Seespiele

Die Schweizer Fangemeinde freute sich über Elisabeth in Thun bei den Thuner-Seespielen. Es gastierte vom 19.7. bis 30.8.2006 auf der wunderschönen Seebühne.

Pia Douwes, Uwe Kröger, Berlin Foto: Theater des Westens

Uwe Kröger und Pia Douwes kehrten als Der Tod und Elisabeth nach Berlin auf die Bühne zurück. Vom 20.4. bis 27.9.2008 feierten sie im Theater des Westens furiose Erfolge.

 

 

 

Annemieke van Dam, Foto: @VBW

Annemieke van Dam übernahm erstmalig die Rolle bei der großen Europatournee, die sie vom 17.10.2008 bis 25.4.2010 durch Zürich, Antwerpen, München, Frankfurt, Bremen, Bregenz und Düsseldorf führen sollte. Der Tod wurde Oliver Arno, aber auch Uwe Kröger übernahm immer wieder Gastauftritte.

Die zweite Europatournee wurde am 11.10.2011 gestartet und lief bis zum 6.5.2012. Die Städte waren: Köln, Frankfurt, München, Basel, Essen, Bremen, Chemnitz, Erfurt, Leipzig, Dresden, Triest.

Annemieke van Dam übernahm wieder die Elisabeth und Der Tod wurde niemand geringerer als Mark Seibert. Man kann sagen: Er kam – sang – und siegte. Nach Uwe Kröger sollte kein weiterer Tod diesen Hype miterleben, wie Mark Seibert. Seine weitere Karriere ist bis heute grenzenlos: Mozart, Schikaneder, Tanz der Vampire – um nur einige Stationen zu nennen.

Mark Seibert Foto: @Herbert Schulze

Mark Seibert über die Rolle: „In einem Musical sind die Rollen in gewisser Weise wie ein Korsett vorgegeben. Man hat die Texte, die Songs und auch das „Staging“ – also die Form, wie ein Darsteller in der Szene agieren muss. Die technischen Abläufe sind im Musical sehr klar festgelegt, und diese Vorgaben bieten nicht sehr viel Freiraum. Doch bei der Interpretation einer Rolle wird einem immer ein gewisser Spielraum eingeräumt, innerhalb dessen man agieren und sich entfalten kann. So durfte ich die Rolle des Todes trotzdem mit meiner eigenen Note versehen und sie zu der meinen machen.“ (9)

Und wer glaubt, dass dieser Triumphzug schon alles war, irrt.

Korea Foto: @SCE.PLAY.ssongbs

Selbst Korea war im Elisabeth Fieber. Vom 9.2. bis 13.5.2012, 26.7. bis 7.9.2013 und 14.9. bis 20.10.2013 wurde es an verschiedenen Theatern und Orten aufgeführt. Mit dabei Seoul, Busan, Daegu, Gwangju und Changwon.

Daniela Ziegler, Annemieke van Dam, Foto: @barbara2446

Die 20jährige Jubliäumsproduktion wurde wieder in Wien – diesmal im Raimundtheater – eingeläutet. Vom 5.9.2012 bis 1.2.2014 durfte das Publikum wieder „ihre“ Elisabeth in Wien sehen. Cast war niemand anderer als Annemieke van Dam als Elisabeth, Der Tod Mark Seibert und als Luigi Lucheni war erstmals Kurosch Abbasi in Wien zu sehen. Hier gab es eine ganz besondere Erzherzogin Sophie zu hören. Niemand geringerer als die Grand Dame des Schauspiels und Gesangs Daniela Ziegler – „die“ Norma Desmond aus Sunset Boulevard – übernahm diesen Part.

Roberta Valentini, Maximilian Mann in Shanghai/China, Foto: @Liza Makepise

Plakat zum Konzert in Osaka mit Maya Hakvoort, 2012, Foto: @kultur-channel.at

Aber auch Osaka/Japan durfte sich über ein 20jähriges Jubiläumskonzert freuen. Vom 15.10. bis 22.10.2012 und vom 26.10. bis 31.10.2012 gastierte es erneut in Japan. Mit dabei waren Maya Hakvoort, Máté Kamarás, Lukas Perman, Bruno Grassini, André Bauer usw. 

Als es endlich nach China kam, war der Aufschrei in der Presse riesengroß. Niemals zuvor hat es ein Stück der VBW nach China geschafft. Vom 12.12.2014 bis 11.1.2015 gastierte in Shanghai Elisabeth. Und hier treffen wir auf die vorletzt letzte Elisabeth: Roberta Valentini. „Ihr“ Tod war natürlich Mark Seibert, Luigi Lucheni Kurosch Abbasi.

Roberta Valentini Foto: La Belle/Juliane Bischoff

Roberta Valentini über Elisabeth: „Sie ist eine starke, selbstbewusste und liebende Frau. Viele sagen, dass sie egoistisch sei, was sicher auch in gewisser Weise stimmt. Aber sie ist auch eine einfühlsame und liebende Frau. Diese Balance zu spielen ist schwer und gleichzeitig auch das Reizvolle daran.“ (10)

Mit dieser Besetzung ging die 3te und vorläufig letzte Europatournee los. Vom 25.2.2015 bis 14.2.2016 führte die Tournee nach Essen, München, Linz, Frankfurt und Berlin

Und wer Elisabeth jemals gesehen hat, wird wissen, dass dies nicht die letzte Aufführung gewesen sein wird.

Auch wenn sich das Stück im Laufe der Zeit verändert hat, Lieder hinzugeschrieben, Szenen verschwanden oder umgeändert oder neu platziert wurden, so ist dieses Musical etwas ganz besonderes. Auch, wenn mir persönlich nicht alle Änderungen gefallen und ich so manch Kostüm scheußlich finde – der Charakter ist geblieben. Aber 1992, ja 1992 war etwas ganz besonderes. Und wer dabei war, wird jetzt ein kleines Lächeln auf den Lippen haben… 

Zum Schluss möchte ich noch Sylvester Levay zu Wort kommen lassen, der sicherlich am meisten geprägt wurde. Seine Frau Monika Levay ist eine anerkannte Expertin und Sammlerin. Ihre Original Exponate waren schon oftmals in mehreren Ausstellungen zu sehen; oft wird sie zu Expertisen rund um Kaiserin Elisabeth herangezogen. Sylvester Levay kann Kaiserin Elisabeth gar nicht entfliehen – immerhin bewohnt er einen Teil im Schloss Schönbrunn und hat sie somit täglich vor Augen.

Sylvester Levay Foto: @Privat über ooe.orf.at

„Wir wollten kein Musical, wie es auch wunderbare Stücke am Broadway gibt, schreiben, in denen Lieder von kurzen Texten, in denen die Geschichte erzählt wird, unterteilt werden. Bei uns sollten nur die wichtigsten, kurze Sätze in der Stille wirken, sonst wollten wir immer eine Untermalung, damit die emotioniale Bedeutung und Tiefe der gesprochen Worte durch die Musik noch besser vermittelt wird.“ (11)

Und das können wir so stehen lassen…

Wir Zuseher müssen auch mal DANKE sagen!

Danke lieber Michael Kunze, Sylvester Levay, Peter Weck, Harry Kupfer, Pia Douwes, Uwe Kröger, Ethan Freemann, Maya Hakvoort, Máté Kamarás, Roberta Valentini, Mark Seibert und ALLE anderen (wer nicht aufgezählt wurde, soll sich bitte nicht benachteiligt fühlen).

Danke für wunderbare Theaterstunden. Wir freuen uns bis zur nächsten Aufführung, wenn es heißt…


Alle tanzen mit dem Tod, doch niemand wie …

 

Foto: sternenkaiserin

 

 

~ Marie ~

 


Literarische Hinweise: 

1 – S 299/300, 5 – S 303
Peter Weck
War’s das?
Amalthea 2010, 1. Auflage

2 – S 4, 3 – S 10, 4 – S 35, 6 – S 21, 7 – 27, 8- 99, 9 – S 171, 11 – S 8
Blickpunkt Musical
Elisabeth

10 – S 7
Blickpunkt Musical
Elisabeth – Shanghai & Europa Tournee 2015/16


Text: Marie Festetics, Blickpunkt Musical

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Es konnten keine weiteren Urheberrechte zu den Bildern festgestellt werden. Sollten wir gegen ein Urheberrecht verstoßen haben, bitten wir um Kontaktaufnahme: sternenkaiserin[at]gmx.at