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Hotel Adria – Meran

Kennt ihr das Hotel Adria?

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Nein, es hat nichts mit dem Mittelmeer zu tun, wie man vielleicht auf Grund des Namens meinen könnte, sondern es liegt mitten im Villenviertel von Obermais in Meran.

Ihr wisst nicht wo Obermais ist? Gut ich gebe zu, vor ein paar Jahren wusste ich das auch noch nicht.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Als ich damals zum ersten Mal in Meran war, um am Traubenumzug teilzunehmen war ich einigermaßen überrascht, als man mir ausrichten ließ, Herr Florian, der Besitzer vom Hotel Adria, würde sich sehr freuen, wenn „die Kaiserin“ am Sonntag zum Frühstück kommen würde.

Foto: sternenkaiserin.com – marie

Natürlich konnte ich diese Einladung nicht ausschlagen und betrat Sonntag am Morgen das Foyer dieses ehrwürdigen, alten Hauses. Der Hausherr begrüßte mich charmant mit einem Handkuss und führte mich zum eigens für mich gedeckten Tisch.

Kaffee im Silberkännchen, kleiner Wiener Gugelhupf, Sacherwürfel und viele andere, eigens für dieses Frühstück kreierte Köstlichkeiten erwarteten mich.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Die Gäste des Hauses staunten nicht schlecht, als ich mitten im Speisesaal Platz nahm und natürlich wurde auch das eine oder andere Foto gemacht.

Video: sternenkaiserin.com – marie

Aber dieser „Sissi Brunch“ sollte nicht alles gewesen sein.  Nach kurzer Zeit trat der Herr Direktor wieder an unseren Tisch um die Ankunft der Musikkapelle Obermais zu melden, die eigens gekommen war, um mir ein Ständchen zu spielen.

Video: sternenkaiserin.com – marie

Nach und nach entpuppte sich unser lieber Herr Direktor als wahrer Sisi-Fan, so gibt es nicht nur eine eigene Vitrine über die Kaiserin im Haus, sondern sogar eine ganze Sissi Suite. Mehr dazu aber später.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Erbaut wurde das Hotel Adria als Hotel Austria von einem Kellner aus Thüringen, der eine Tirolerin geheiratet hatte.

Ferdinand Langguth, so hieß der gute Mann, kam 1868 zum ersten Mal nach Meran um hier für 3 Jahre als Kellner zu arbeiten. Danach ging er nach Belgien, Frankreich und England. Erst 1884 sollte er wieder nach Meran zurückkehren und hier heiraten.

Zusammen mit seiner Frau und seiner Schwiegermutter pachtete er einen Gasthof am Brenner und begann nach nur einem Jahr den Bau des Hotels in Obermais.

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Maria und Franz Ferdinand Langguth, die Erbauer des Hotel Austria, Foto: hotel-adria.com

1885 begann der Bau nach Plänen von Musch & Lun, die zu den führenden Hotelplanern ihrer Zeit zählten. Den Namen Hotel Austria bekam das Haus „Hotel und Pension Langguth“ erst im Laufe der Bauzeit.

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Zu Ostern 1886 wurde das Hotel  eröffnet und die Meraner Zeitung schrieb am 29. April:

„Das stattliche Gebäude, in gefälligem Renaissance-Style ausgebaut, enthält im Souterrain Kellerräume, Küche, Speise-, Wirthschaftsräume und die Wohnung für die Bediensteten, im Parterregeschoß einen eleganten Speisesaal, Buffet, Restauration, Lesezimmer und fünf Fremdenzimmer. Im ersten und zweiten Stock über zwanzig Fremdenzimmer, ein Badezimmer und mehrere Dienerzimmer. Gegen Süden sind in sämtlichen Etagen breite Balcons […] Die gesamte innere Ausstattung muß als eine sehr comfortable bezeichnet werden, welche allen Anforderungen an ein modernes Hotel in jeder Beziehung entspricht.“

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Obermais ist das Villenviertel von Meran, in dem auch Kaiserin Elisabeth zwischen 1870 und 1889 dreimal weilt. 1870/71 im Schloss Trauttmansdorff, 1871/72 im Schloss Rottenstein, 1889 erneut in Schloss Trauttmansdorff. Es folgen weitere Mitglieder des Hochadels und der kaiserlichen Familie, so kauft zB. Carl Ludwig um 1860 das Schloss Rottenstein und Carl Theodor, der Lieblingsbruder der Kaiserin, richtet im heutigen Hotel Bavaria seine Arztpraxis ein.

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Wandelhalle Meran mit der Büste von Carl Theodor, Foto: sternenkaiserin.com – marie

Zahlreiche Villen und Schlösser der im 19. Jh. noch eigenständigen Gemeinde gehen bis auf das späte Mittelalter zurück.

Ab 1881 führt eine eigene Eisenbahnlinie nach Meran und weitere Hotels werden in Bahnhofsnähe errichtet. Das Hotel Austria jedoch steht in der Topgegend von Meran und liegt damals inmitten von Weinbergen und Streuobstwiesen.

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Aufnahme ist von vor 1914, zur Zeit als das Hotel Adria noch 2 Stockwerke hatte. Foto: hotel-adria.com

In der Rolandin-Anlage, dem späteren Elisabeth-Garten, baute der Architekt Karl Möser 1870 eine offene Wandelhalle, in der nun regelmäßig das Kurorchester spielte.

Nicht nur der Adel wohnte in Meran und somit auch im Hotel Austria, sondern auch zahlreiche Künstler wußten das milde Meraner Klima zu schätzen und wurden zu gern gesehenen Gästen. Darunter fand man Namen wie Carl Spitzweg, Béla Bartók, Wassily Kandinsky, Stefan Zweig, Franz Kafka – die Reihe ließe sich lange fortsetzen.

Oskar von Redwitz war einer der Ersten, der Meran zu seinem dauerhaften Wohnsitz machte, weswegen ihm 1894 ein Denkmal im damaligen Elisabeth Park direkt vor dem Hotel Austria gewidmet wurde.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Das Austria lief so gut, dass bald ein prächtiges Palais hinzu kam. Die Villa Impériale, 30 Zimmer, die Fürsten von Thurn und Taxis mieteten sie gleich für eine ganze Saison. Man schrieb das Jahr 1900, der Tourismus florierte, es war Belle Époque.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Langguth´s Frau starb unerwartet mit 46 Jahren und hinterließ Witwer samt 6 Kinder. Ein paar Jahre später starb auch noch der älteste Sohn im Kindesalter. Mit Hilfe der Schwiegermutter erhöhte Langguth das Austria um eine weitere Etage auf die heutige Größe, er ließ Bäder und einen Aufzug einbauen und versah das gesamte Hotel mit Zentralheizung.

Foto: sternenkaiserin.com – marie

Kaum ist alles fertig brach der Erste Weltkrieg aus, der Erbauer erlitt einen Schlaganfall und starb nur einige Jahre später. Seine Kinder verkauften den Besitz am Brenner und auch die Villa Imperiale um das Austria zu retten. Es ging zu gleichen Teilen an Maria und Oscar, Langguths Kinder. Da Maria allerdings mit einem Deutschen verheiratet war, verlor sie auf Grund des Friedensvertrags von Versailles und den damit verbundenen Zwangsenteignungen deutscher Staatsbürger auf italienischem Boden ihre Hälfte des Hotels.

Ihr Bruder konnte kein Hotel führen das zur Hälfte dem Staat gehört und verkaufte nur wenig später an Rosa Lardschneider, eine Hotelierin aus Gröden. Sie benannte möglicherweise aus Marketing Gründen das Haus um in Hotel Adria und kaufte 1941 sogar die zweite Hälfte vom italienischen Staat zurück, um von nun an alleinige Besitzerin zu sein.

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Ein Prospekt aus der Zwischenkriegszeit, Foto: hotel-adria.com

Ab 1943 diente das Hotel Adria vermutlich als deutsches Lazarett, wobei man darüber keine eindeutigen Aufzeichnungen fand.

Rosa´s einziger Sohn Josef übernahm das Haus und modernisierte weiterhin, er hatte viele Pläne, wollte ein Hallenbad bauen. Allerdings fanden seine Pläne ein jähes Ende. Er starb im Sommer 1971 bei einem Autounfall am Weg nach Kärnten… dort wollte er ein Hallenbad besichtigen….

Seine Witwe führte das Hotel bis 1983 weiter und verkaufte es schließlich an die heutigen Eigentümer, die das Adria wieder zum alten Glanz erwecken.

Dieses Haus ist nicht nur Geschichte, darin wird Geschichte lebendig. Das Team rund um Herrn Florian ist Tag und Nacht bemüht, seinen Gästen jeden Wunsch von den Augen abzulesen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Kein Winkel, der nicht liebevoll geschmückt, keine Ecke, die nicht dekoriert ist.

Im Lesezimmer bietet eine umfangreiche Büchersammlung genügend Möglichkeit einiges über Meran und die Umgebung zu erfahren.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

An der Bar umsorgt der gute alte Piero seine Gäste. Er ist nicht nur mein erklärter Liebling des Hauses, sondern wird stets von allen Gästen, nicht nur den weiblichen, umschwärmt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Ob im Service oder in der Küche, es gibt keinen Wunsch, der unerfüllt bleibt!

Streifzug durch die Küche – Foto: sternenkaiserin.com – marie

Der kleine, familiäre Rahmen ist es, der dieses Haus zu etwas ganz Besonderem macht.

Zeitlose Eleganz trifft modernen Komfort, ein Satz, der hier zu tausend Prozent zutrifft!

Wenn man aufmerksam durch dieses Haus geht findet man nicht nur eine Dienstmann Kappe oder das gravierte Silber des ehemaligen Hotel Austria, man findet viel mehr als das. Man findet überall die Liebe zum Detail, die sich in jeder noch so winzigen Kleinigkeit widerspiegelt.

Aber genug geschwärmt, ich hab euch ja noch versprochen, die Sissi Suite vorzustellen;

Sissi Suite – Foto: sternenkaiserin.com – marie

In diesem besonders hübschen Zimmer, das über einen wunderschönen Balkon verfügt, findet ihr die Kaiserin nicht nur am Türschild.

Sissi Suite – Foto: sternenkaiserin.com – marie

Aber seht selbst:

Sissi Suite – Foto: sternenkaiserin.com – marie

Für mich ist es inzwischen einer der Höhepunkte des Jahres, wenn ich ins Adria „nach Hause“ komme.

Video: sternenkaiserin.com – marie

Meran mit seinen im Oktober meist schneebedeckten Bergspitzen und den riesengroßen Palmen ist zum Sehnsuchtsort geworden.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, wenn ich diesem wundervollen Haus wieder einen Besuch abstatten darf und dort die liebgewonnenen, bekannten Gesichter wiedersehe.

Denn nicht nur das Personal ist beständig, auch die Gäste kehren jedes Jahr aufs Neue wieder ein, wenn sich im Herbst das Meraner Laub zu färben beginnt.

Vom Hotel aus seid ihr in wenigen Gehminuten über die Sissi Promenade an der Wandelhalle in der übrigens der Gackel abgebildet ist, bis zur Kaiserin Elisabeth Statue.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Wenn ihr dann am Abend zurückkommt steht euch noch der einzigartig ausgestattete Spa Bereich des Hotels zur Verfügung.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Alles in Allem ist das Adria der perfekte Ort um ein paar Tage auszuspannen und sich zu erholen.

Ich bin davon überzeugt, dass Euch dieses zauberhafte Hotel genauso gut gefallen wird, wie mir und wünsche Euch einen schönen Aufenthalt im Hotel Adria!

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Foto: sternenkaiserin.com – marie


Rechtliche Hinweise:
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Videos: sternenkaiserin.com – marie

Textrechte: Sisi, Hotel Adria

Onkel Taa

Von Ansichtskarten, Hutnadeln und dem vielleicht besten Veilcheneis….

Wir ihr ja alle wisst, bin ich jedes Jahr im Oktober in Meran. Heute möchte ich Euch daher einen meiner Lieblingsplätze verraten.

Ein kleines Lokal, das durchaus als Drehort für einen Märchenfilm herhalten könnte.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Begonnen hat alles vor ein paar Jahren, als ich das erste Mal in Meran war und die Besitzerin uns durch unseren lieben Herrn Florian, dem Direktor des wunderschönen Hotel Adria, eine Einladung aussprechen ließ.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Das Museum von Onkel Taa!

Habt ihr davon schon einmal gehört? Ich muss ja zugeben, ich kannte es nur vage.

Wir fuhren also an besagtem Abend nach Bad Egart um ebendieses Museum samt dazugehörendem Restaurant zu besuchen und ich staunte nicht schlecht, als ich die über 3000 Objekte aus der Kaiserzeit in unzähligen Vitrinen und Schränken sah.

Video: sternenkaiserin.com – marie

Nicht nur ich, sondern auch meine Begleiter waren überwältigt von der Vielfalt der Sammlung!

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Für mich ist es ja an sich schon irgendwie sehr skurril in Italien zu sein und kein Wort italienisch zu hören. Dass mir dann aber mit Onkel Taa noch ein Tiroler Original wie aus dem Bilderbuch gegenüberstand, machte diesen Eindruck noch stärker.

Der Besitzer und Gründer des Museums ist allen nur unter dem Namen Onkel Taa bekannt, ein Name, den er einst von einem seiner kleinen Neffen erhielt, dem Karl wohl zu schwierig zum Aussprechen war.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Was kann es für einen solchen Habsburgerfan schöneres geben als einen Besuch der Kaiserin persönlich? Ihr könnt Euch also vorstellen wie ich dort empfangen wurde!

Sogar Wiener Schrammeln spielten zur Begrüßung. Nach einer privaten Führung durch Onkel Taas Schatzkammer erwartete mich bereits der nächste Höhepunkt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Seine Tochter Janett, die seit Jahren das Lokal im selben Haus führt, begrüßte uns herzlich. Janett zählt zu den besten Köchen Italiens und war auch schon mehrfach im Fernsehen zu sehen.

Von ihren Kochkünsten durften wir uns ebenfalls persönlich überzeugen, als sie uns ihr „kaiserliches Menü“ in der entzückenden Gaststube servierte, die ohne weiteres ebenfalls als Museum durchgehen könnte.  

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Foto: onkeltaa.com 

Übrigens ist das Restaurant ein richtiges 3 Mäderl Haus, es wird nämlich von Großmutter, Tochter (Janett) und Enkelin geführt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Zubereitet nach alten Originalrezepten zaubert sie nicht nur Egarter Flusskrebse sondern zB. auch ungarisches Kalbspörkölt auf den Tisch.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Mein absolutes Highlight ist jedoch mein geliebtes Veilcheneis!

Video: sternenkaiserin.com – marie

Inzwischen verbindet uns eine jahrelange Freundschaft und wir freuen uns jedes Jahr wieder auf den Besuch im ältesten Bad von Tirol.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Auch wenn man eigentlich denkt, es würde nicht einmal mehr eine Postkarte ins Museum passen, überrascht uns Onkel Taa jedes Jahr wieder mit neuerworbenen Objekten.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Eines seiner Prunkstücke für Sisi Fans ist bestimmt die Schmuckdose, die aus dem Huf eines der Lieblingspferde von Elisabeth gefertigt wurde.

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Mir persönlich gefällt allerdings die Sammlung der Postkarten von Franz Josef neben dem antiken Spielzeug und der Sammlung der Hutnadeln am besten. Anhand von diesen Postkarten bekommt man ein eindrucksvolles Bild des Kaisers, vom Baby bis zum alten Mann.

Allerdings bei genauerer Überlegung ist es fast unmöglich, bei dieser Auswahl ein Lieblingsstück zu finden!

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Neben Dingen aus der Kaiserzeit sammelt Onkel Taa auch noch Objekte des bäuerlich/bürgerlichen Lebens des 19. Jahrhunderts. So gibt es mitten im Museum unter anderen einen vollständigen Kaufladen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Das Haus und die Heilkraft des Quellwassers Bad Egart wurden 1430 erstmals urkundlich erwähnt. Das bekannte Heilbad Egart wurde der Nymphe Egeria gewidmet und ist das älteste Bad von Tirol.

Oberhalb der Töll führte die berühmte Römerstraße, die Via Claudia Augusta, vorbei, welche im Jahr 46 n. Chr. fertiggestellt wurde. Auf der Töll (von telonium = Zollstätte) war auch eine wichtige römische Zollstation, deren Existenz durch einen wichtigen Fund bewiesen werden kann. Um 1700 wurde nämlich der Sockel eines Dianaaltars ( 3. Jahrhundert ) gefunden, der folgende Inschrift trägt: “ Zu Ehren des Kaiserhauses hat der heiligen Diana diesen Altar mit Bild Aetetus unseres Augusti Freigelassener, Vorsteher der Statio Maiensis des gallischen Vierzigerzolls, an den Iden des August geweiht, als Praesens Konsuls war.”

Diana war die römische Göttin der Jagd. Übrigens wurden in der Gegend öfters römische Münzen gefunden.

All das spricht dafür, dass das Heilbad Bad Egart römischen Ursprungs ist. Egart wird von den Namen von diu egerte, egerde = Brachland abgeleitet. Im Untervinschgau versteht man heute noch unter Egerten Spätwiesen welche mit Kastanienbäumen besetzt sind. Der Name Egart wurde von der Nymphe Egeria abgeleitet. Demnach ist das Wasser vom Bad Egart als Heiligtum der Egeria, besonders für Frauenleiden, zu betrachten. (Die Nymphe Egeria soll die Geliebte des sagenumwobenen zweiten Königs von Rom, Numa Pompilius, gewesen sein. Der Legende nach beriet sie ihn bei wichtigen Entscheidungen und wies ihm so den Weg zu weiser Herrschaft.)

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Egeria weint um Numa Pompilius (Claude Lorrain 1669) Foto: wikimedia/commons

Bad Egart hat insgesamt drei Quellen. Die alte Quelle, welche das Badewasser lieferte, die sogenannte “Römerquelle”, entspringt unterhalb des Hauses. Diese steht im K. u. K. Museum der Öffentlichkeit zur Besichtigung offen.

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Foto: merano-suedtirol.it

Dieses Quellwasser enthält  laut einer Analyse aus dem Jahre 1822 Sulfat, Eisenvitriol, Kohlensäure, schwefelsaure Bittererde und schwefelsauren Kalk.

Am Eingang dieser Quelle, befindet sich der Tuffstein aus der römischen Zeit, eine ausgegrabene Fresko von 47 n. Chr., welche hier gefunden wurde. Sie zeigt die alten Römer, die an der Quelle von Bad Egart die Lebenskraft des Wassers ehren!

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Eingang Quelle, Foto: Onkel Taa

Einige Minuten talaufwärts entspringt eine kleine, erst später entdeckte, ungefasste Quelle, welche das Gerinne rostbraun färbt. Es ist dies das sogenannte “Eisenwasser”, welches einst von den Badegästen kurmäßig getrunken wurde.

Es gibt noch eine dritte Quelle, die frische lebendige Mineralquelle, welche gleichfalls in der Nähe in einem Birkenwäldchen zutage tritt und deshalb auch das “Birkenwasser” genannt wird.

Doktor Franz Feyertag de Festis von Meran, gab 1730 eine genaue Beschreibung der Quellen heraus. Die verschiedenen Quellen führen vorzüglich Salz, Schwefel und Eisenstoff, wonach die Bäder nach Bedarf gemischt werden konnten. Das Wasser wird gegen nicht weniger als 29 (!) Krankheitszustände empfohlen. Demnach finden unter anderem bösartige Hautausschläge, Milzbeschwerden, Entwässern der Leber, Rheumatismen, Gliedersucht, Nerven und Magenschwäche, Fußgicht, Goldaderleiden, Urinbeschwerden und weibliche Missstände (Frauenleiden) glückliche Heilung.

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Foto Onkel Taa

Im Jahre 1822 trat in Meran eine Aktiengesellschaft zusammen unter der Leitung des Distriktsarztes Dr. Alois von Gasteiger und stellte das gegenwärtige Gebäude her. Daran erinnert heute noch die Inschrift des marmornen Torbogens beim  Haupteingang des Hauses: „Zur Heilanstalt für Kranke gewidmet 1824“. In dieser Zeit haben die Gäste, so wie es damals allgemein üblich war, die Bettwäsche, Pölster, Tuchent usw. selbst mitgebracht. Die Bettstätten waren gefüllt mit frischen   Strohsäcken und die Zimmer waren mit Tisch und Stühlen ausgestattet.

Auch prominente Gäste beehrten Bad Egart mit Ihrem Besuch.

Elisabeth, Kaiserin von Österreich und Königin von Ungarn badete während Ihres Kuraufenthaltes in Meran im Bad Egart.

Erzherzog Franz Ferdinand (der österreichische Thronfolger, dessen Ermordung in Sarajevo den Ersten Weltkrieg auslöste) kehrte bei der Einweihung der Vinschger Bahn (1907) im Bad Egart ein.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Ich freue mich jetzt schon darauf, wenn es wieder heißt „Grias´ di Madl, huck nieda“ 

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Falls ihr Meran besucht kann ich Euch nur empfehlen auch bei der Familie Platino vorbei zu schauen.

http://www.onkeltaa.com/index.php

Kleiner Tipp am Rande: rechnet genügend Zeit ein, um alles ausführlich zu besichtigen und vielleicht habt ihr ja auch das Glück, dass die Schrammeln gerade spielen und so Euren Besuch unvergesslich machen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Sisi


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Textrechte: Sisi, Onkel Taa

Schloss Trauttmannsdorff – Die schwarze Frau von Meran

Immer wieder werde ich gefragt, wie viele Kleider ich habe und wie es dazu gekommen ist.

Der erste Anlass für ein „bestimmtes“ Kleid war meine Einladung nach Meran in die Gärten von Trauttmansdorff.

Wenn man die Treppen zum Schloss hinauf steigt, wird man von einer Holzstatue im schwarzen Kleid begrüßt, die am Balkon steht.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Eben dieses Kleid, das Symbol der „schwarzen Frau von Meran“, wie die Kaiserin ab ihrem letzten Besuch in Meran, kurz nach dem Tod des Kronprinzen genannt wurde, diente mir als Vorlage. Denn eines war klar, wenn ich dort hinfahren würde, musste ich auch auf diesen Balkon!

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

So begann meine „Leidenschaft“, jeweils das passende Kleid zum passenden Ort zu nähen. Inzwischen sind dadurch an die 60 verschiedene Kleider entstanden. Den genauen Überblick habe ich längst verloren.

Jedes Jahr am dritten Sonntag im Oktober findet in Meran der größte Erntedankumzug von ganz Südtirol statt. An diesem Umzug beteiligt sich auch das Schloss Trauttmansdorff mit drei Wägen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Ein Wagen symbolisiert die Gärten, einer das Schloss Trauttmansdorff und der vermutlich aufsehenerregendste ist der Wagen der Kaiserin.

Geschmückt mit roten Begonien und einem goldenen Baldachin, ist dieser Wagen jedes Jahr derjenige, bei dem die Menge zu winken und zu applaudieren beginnt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Als ich zum ersten Mal diesen Wagen erblickte, schoss mir ein Gedanke durch den Kopf: „Wie soll ich da in diesem Kleid da hinauf kommen ???“. Ich stand im weißen Spitzenkleid vor der Aufgabe, irgendwie auf dieses Gefährt zu kommen, ohne das halb Meran meine Unterwäsche sieht oder gar das Kleid schmutzig wird, oder ich im schlimmsten Falle wieder herunterfalle.

Wer jemals ein Krinolinenkleid trug, kann sich vielleicht vorstellen, wie mir zu Mute war.

Das Problem war schneller gelöst, als ich ahnte, denn ich hatte nicht mit der tatkräftigen Unterstützung der Gärtner gerechnet. Gesagt getan, die Kaiserin wurde kurzerhand auf den Wagen hinauf gehoben und nur wenige Sekunden später saß ich auf meinem „Thron“ und konnte der jubelnden Menge zuwinken.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

An dieser Stelle meinen herzlichen Dank an „meinen Haus- und Hofgärtner Werner“ der seither jedes Jahr treu zur Stelle ist, um mich auf und auch wieder vom Wagen zu heben.

Könnt ihr Euch vorstellen, wie es ist, wenn man von geschmückten Pferden durch eine Menge von 250.000 winkenden Menschen gezogen wird?

Ich konnte es nicht! Es ist wirklich ein unvergessliches Erlebnis, und ich muss zugeben, ich bin froh darüber, auf dem Wagen zu sitzen, denn sonst müsste ich vermutlich Romy´s Text in den Mund nehmen und am Ende des Tages meinem Mariechen berichten:

„Die Meraner waren so begeistert, sie haben mir beinahe das Kleid zerfetzt“ 😉

Bis zu 50 verschiedene Gruppen aus Italien, Deutschland und Österreich nehmen jedes Jahr an diesem Umzug, begleitet von unzähligen Trachtenkapellen, teil und lassen so ein Stück Brauchtum wieder aufleben.

Für mich ist es jedes Jahr auf’s Neue eine große Ehre, Teil davon zu sein und das Schloss Trauttmansdorff mit seinen wundervollen Gärten repräsentieren zu dürfen.


Es war Liebe auf den ersten Blick, als ich zum ersten Mal nach Meran kam und sich mir eine malerische Kulisse bot. Palmen, soweit das Auge reicht, umrahmt von einem Bergpanorama, dessen schneebedeckte Gipfel jedes Wandererherz höher schlagen lassen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Ich nutzte den Tag vor dem Umzug, um ein wenig durch die Gärten zu wandeln, denn auch wenn diese erst 2001 eröffnet wurden, der Ausblick von der Terrasse in das Meraner Land ist dennoch derselbe, wie ihn Elisabeth 1870 bei ihrem ersten Besuch erlebte.

Aus diesem ursprünglich privaten Tag im Garten wurde im Laufe der Jahre der „Sissi Tag“ in den Gärten von Trauttmansdorff. Ein Tag, an dem der gesamte Garten sowie das Touriseum ganz im Zeichen der Kaiserin stehen.

Sissi Tag in den Gärten von Trauttmansdorff, Fotos: sternenkaiserin.com – marie 

Wie kam es überhaupt dazu, dass die österreichische Kaiserin in dem damals noch recht unbekannten Südtiroler Dorf logierte?

Zwei von insgesamt vier Kuraufenthalten in Meran verbrachte Kaiserin Elisabeth auf Schloss Trauttmansdorff.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Am 16. Oktober 1870  reiste sie mit der neu in Betrieb genommenen Brennerbahn „in strengstem Inkognito“ und mit einem Hofstaat von 102 Personen an und bezog erstmals die eigens für sie prunkvoll eingerichteten und renovierten Räume mit der kleinen, kränkelnden Marie Valerie.

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Unter anderem wurde deswegen sogar ein neues Hoftelegrafenamt mit direkter Verbindung nach Wien errichtet.

Ungewöhnlich für eine Kaiserin, bezog die Monarchin nur wenige Räume des Schlosses, die jedoch wegen der grandiosen Aussicht auf das Etschtal und den wertvollen Kachelöfen, Fresken und kunstvoll verzierten Holzdecken zu den schönsten im gesamten Schloss zählten und die ich Euch nun vorstellen möchte:

Das Kaiserzimmer

Als Elisabeth von Österreich im Herbst 1870 für sieben Monate auf Schloss Trauttmansdorff einzog, kam Kaiser Franz Joseph viermal zu Besuch.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Er bezog einen hell erleuchteten, getäfelten Raum mit Blick ins Etschtal, der von einem blauweißen Kachelofen und einem großen Schreibtisch dominiert wurde. Auch im Herbst 1889, als die Kaiserin für sechs Wochen in dem Schloss wohnte, kam Franz Joseph einmal zu Besuch und bezog erneut dieses Zimmer. Von der damaligen Einrichtung ist nur der Ofen und das Getäfel erhalten geblieben


Das Grafenzimmer:

Elisabeth von Österreich bezog bei ihren beiden Aufenthalten auf Schloss Trauttmansdorff jeweils vier Räume im zweiten Stock. Das einstige Esszimmer von Joseph Graf Trauttmansdorff mit reich verzierter Holzdecke, einem Kachelofen aus dem 17. Jahrhundert und schönem Blick nach Süden nutzte die Kaiserin als Aufenthaltsraum.

In diesem Zimmer wohnte 1886 für einige Wochen auch Königin Carola von Sachsen. Später diente es Baron Friedrich von Deuster als Repräsentationsraum. Holzdecke und Kachelofen sind noch erhalten, sämtliche Möbelstücke aber gingen nach der Enteignung des Schlosses verloren.

Es ist der älteste erhaltene Raum im Schloss mit einer reich verzierten Holzdecke und mit Fresken aus dem Jahr 1564. Sie zeigen elf Szenen aus dem öffentlichen Wirken Christi und werden Bartlme Dill Riemenschneider zugeschrieben.

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Grafenzimmer, Foto: touriseum


Das Freskenzimmer:

Die Fresken gab Franz von Trauttmansdorff in Auftrag, der Sohn von Nikolaus aus der Steiermark. Dieser war um 1520 im Krieg gegen die Venezianer und die Franzosen zu Geld gekommen und hatte sich neben zwei Schlössern bei Trient auch die Burg Neuberg bei Meran zugelegt. Drei Generationen nach Nikolaus, starb dieser Zweig der Trauttmansdorff um 1860 aus, die Burg zerfiel und wurde erst Mitte des 19. Jahrhunderts von Graf Trauttmansdorff wieder aufgebaut. Der Graf nutzt diesen Raum als Schlafzimmer. Beim ersten Aufenthalt von Kaiserin Elisabeth 1870/71 befand sich hier ihr Schlafzimmer, 1889 ihr Toilettezimmer. Die Verzierungen unterhalb der Fresken waren zu Elisabeths Zeiten noch intakt.

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Freskenzimmer, Foto: touriseum


Das Studiolo:

Dieser Raum mit Fenstern gen Westen und Norden ist über mehrere Stufen zu erreichen und wurde von Joseph Graf Trauttmansdorff um 1850 im Stil eines italienischen Studiolo der Renaissance getäfelt. Hier ging der Graf seiner großen Leidenschaft für die Geschichte nach und verwahrte seine vielen Urkunden, Curiosa und bibliophilen Raritäten.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Kaiserin Elisabeth nutzte den Raum 1870 als Toilette- und Ankleidezimmer, 1889 als Schlafzimmer. Baron Friedrich von Deuster, der 1897 Schloss Trauttmansdorff kaufte, folgte dem Sissi-Kult, der nach der Ermordung der Kaiserin aufkam und ließ in der Decke des Studiolo ein großes Wappen der Wittelsbacher und der Habsburger anbringen.


Der Salon:

In diesem Raum an der Nordseite des Schlosses, vorgelagert von einer geräumigen Veranda, hatte Graf Trauttmansdorff seine Sammlungen von Zinngeschirr, Krügen und Venedigerglas untergebracht. Außerdem hingen dort ein Rembrandt, drei Canaletto und antike venezianische Spiegel. Kaiserin Elisabeth nutzte den Raum als Salon und Empfangszimmer.

Während ihres Aufenthalts in Trauttmansdorff lebte die Kaiserin äußerst zurückgezogen, sie liebte ausgiebige Spaziergänge und lange Wanderungen.


Wenn man heute nach Meran kommt, kann man den Spuren der Kaiserin folgen und unter anderem dem „Sissi Weg“ von Trauttmansdorff bis Meran folgen.

Dem Aufenthalt von Kaiserin Elisabeth in Trauttmansdorff und der raschen Genesung ihrer kränkelnden Tochter Marie Valerie ist es zu verdanken, dass das Städtchen Meran als Luftkurort Weltruhm erlangte.

Schloss Trauttmansdorff wurde zu einer begehrten und stets ausgebuchten Unterkunft für Adelige und andere Betuchte.

Erst 18 Jahre nach ihrem ersten Aufenthalt auf Schloss Trauttmansdorff in Meran und ein halbes Jahr nach dem Tod ihres Sohnes Rudolf gab die österreichische Kaiserin 1889 die Anweisung, das Schloss für einen weiteren Aufenthalt anzumieten.

Dass es sie wieder nach Meran zog, lag wohl an den „Erinnerungen an frühere, glücklichere Zeiten“, wie der Kaiser später über die Besuche auf Trauttmansdorff schrieb. Die Kaiserin bewohnte dieselben Räumlichkeiten wie Jahre zuvor, nun aber als tieftraurige, dunkel gekleidete „Schwarze Frau“.

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Doch schon nach knapp sechs Wochen musste Sisi wegen eines drohenden Unwetters abreisen.


Der Name Trauttmansdorff ist uns ja bisher bereits in einigen Schlössern begegnet, erinnert Euch nur an die Geschichte meines persönlichen Lieblingsschlosses, denn auch das Wasserschloss Totzenbach war in Besitz dieser Familie 😉

Aber lasst uns nun in der Geschichte zurück reisen, weit vor die Zeit der unglücklichen und so wunderschönen Kaiserin. Wir befinden uns nun im 13. Jahrhundert. Um 1300 entstand auf dem Gelände des heutigen Schlosses die kleine Burg Neuberg, die 1327 erstmals urkundlich erwähnt wurde.

Schloss

Burg Neuberg, Foto: touriseum

Von 1307 bis 1354 war die Burg im Besitz der Angerheim. Diesen folgte die Familie von Suppan mit Jakob Suppan von Taransberg bis 1399, danach die Feigenstein durch die Brüder Hans und Ulrich, die auch die erste Kapelle erbauten, von 1400 bis 1488. Danach ging die Burg an die Zwingenstein bis 1537, dies gemeinsam mit der Familie Rästler, die aber schon 1514 wieder ausschied und ihren Anteil an die Santner vermachte, die bis 1537 in Teilbesitz war.

Die Adelsfamilie Trauttmansdorff kaufte die Burg im Jahr 1543.

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Stammwappen derer von Trauttmansdorff, Foto: wikimedia/commons

Die Trauttmansdorffer sollen bereits im 12. Jahrhundert auf Burg Trautmannsdorf in Trautmannsdorf an der Leitha sesshaft gewesen sein. Der Name soll sich von einem Trutman herleiten, der um 1100 unter den Babenbergern diente.

Das tatsächliche, gleichnamige Stammhaus des Geschlechts befand sich jedoch im südoststeirischen Trautmannsdorf bei Feldbach.

Stammvater der Familie war Herrand von Trautmansdorf, der urkundlich von 1308 bis 1325 genannt wird und zu Beginn in Diensten der Ministerialen von Wildon war und dann in die der von Wallsee über ging.

Rasch wurden die Trauttmansdorffer  zu einem der bedeutendsten Ministerialengeschlechter in Österreich und bekamen 1598 in Prag den erbländisch-österreichischen Freiherrnstand zuerkannt.

Zweige waren in der Steiermark und in Tirol, in Niederösterreich wurden die Trauttmansdorff 1513 mit dem Erwerb von Totzenbach ansässig. Wer mehr darüber erfahren will, liest meinen Beitrag über das Wasserschloss Totzdenbach:

Hier

1623 erhielten sie die reichsgräfliche Würde (1625 mit böhmischer Bestätigung und ungarischem Indigenat; 1667 böhmischem Inkolat), sowie 1805 die reichsfürstliche und böhmische fürstliche Würde.

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Adam Freiherr von Trauttmansdorff, kaiserlicher Hofkriegsrat und Kommandant der Militärgrenze gegen Kroatien, Foto: wikimedia/commons

1861 wurde dem Geschlecht Trauttmansdorff die erbliche Mitgliedschaft des Herrenhauses des österreichischen Reichsrats zuteil.

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Maximilian Graf von und zu Trauttmansdorff, kaiserlicher Berater und Minister, Foto: wikimedia/commons

Der Sohn des Käufers, Franz, ließ die Burg in großem Stil erweitern. Nachdem diese Linie der Trauttmansdorffer 1678 ausgestorben war, kam der Besitz 1697 an die Edlen von Stachelburg, die diesen bis 1729 besessen haben sollen.

Später kamen die von Mamming und Mohr in gemeinschaftlichen Lehensbesitz. Im 18. Jahrhundert verfiel die Burg zusehends.

1777 stürzte sogar ein Turm ein, der die Burgkapelle zerstörte. 1805 unter bayerischer Herrschaft wurde der Besitz allodialisiert und an Bauern verkauft.

Im Jahr 1846 zog Joseph von Trauttmansdorff, Graf der Steiermark, ins Meraner Land und kaufte 1847 die bereits zerfallene Burg auf, die 150 Jahre zuvor von seinen Verwandten verlassen worden war. Die neugotische Kapelle an der Nordseite des Schlosses wurde um 1850 von Graf Trauttmansdorff gebaut. 

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Auch Joseph von Trauttmansdorff erweiterte die Burg, viele neogotische Elemente wurden eingeführt. Die seitdem Schloss Trauttmansdorff genannte Burg wurde zum Vorbild für viele neugotische Schlösser in Südtirol. Reichsritter Moritz von Leon, vermutlich ein unehelicher Sohn Josephs, erbte das Schloss 1867 und besaß es bis 1893.

Moritz von Leon, der Gastgeber der Kaiserin, musste schließlich nach und nach all seine Besitztümer verkaufen, darunter auch Schloss Trauttmansdorff.

Nachfolger waren die Gyulay von 1892/1893 bis 1896. Von diesem ging nach Konkurs der Besitz an Friedrich von Deuster aus Kitzingen. Er stockte das Schloss auf, legte Obstwiesen und Gärten an und verlieh dem Schloss einen neuen Glanz. Die Blütezeit des Schlosses wurde durch den Beginn des Ersten Weltkriegs beendet, da Südtirol direkt an der Frontlinie lag.

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Friedrich von Deuster, Deustersaal, Foto: touriseum.it

Nach dem Ersten Weltkrieg wurde der Besitzer vom faschistischen Regime enteignet, das Schloss fiel an die Opera Nazionale per i Combattenti, einen Hilfsfonds für italienische Soldaten, und hieß seitdem Castel di Nova. Während des Zweiten Weltkriegs wurde das Schloss von der Wehrmacht genutzt.

Nach Ende des Krieges stand das Schloss leer und die Opera Nazionale per i Combattenti suchte einen Käufer. Als sie im Jahr 1977 aufgelöst wurde und das Schloss noch immer nicht veräußert war, fiel es an die Südtiroler Landesverwaltung, die 1990 endlich eine Verwendung dafür fand:

Im Inneren wurde das Südtiroler Landesmuseum für Tourismus, das Touriseum, eröffnet und rundherum wurde der botanische Garten angelegt. Auf dem zwölf Hektar großen Areal wurden vier Zonen geschaffen, die fließend ineinander übergehen: Waldgärten, Sonnengärten, Wasser- und Terrassengärten und die Landschaften Südtirols.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Die Gärten von Schloss Trauttmansdorff wurden als „Schönster Garten Italiens 2005“ ausgezeichnet.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Inzwischen sind diese Tage in Meran fixer Bestandteil in meinem „Sisi-Jahr“ geworden und ich freue mich jedes Jahr aufs Neue, ein paar Tage im schönen Südtirol zu verbringen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Was es mit dem Hotel Austria in Meran und dem Sissi Brunch auf sich hat, werde ich Euch aber in einer meiner nächsten Geschichten verraten.

Bis dahin, merkt Euch schon einmal das Datum vom nächsten Sissi Tag vor:

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Foto: Gärten von Trauttmansdorff

Eure Sisi


 

Rechtliche Hinweise:
Textrechte: Sisi, Gärten von Trauttmansdorff, Touriseum
Bildrechte: Wikimedia/Commons, sternenkaiserin.com, touriseum.it,                       

Video: sternenkaiserin.com

 

Burg Rappottenstein

Am zweiten Tag unserer Waldviertelreise besuchten wir die Burg Rappottenstein.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Ich muss gestehen, zuerst war ich ein wenig skeptisch, ob ich auf eine Burg passen würde, vor allem aber stellte ich mir auch die Frage, welches Kleid würde auf eine Burg passen?

Irgendwie hat man ja immer ein gewisses Bild vor Augen wenn man an eine Ritterburg denkt. Zumindest für mich war eine Burg immer irgendwie düster.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Als ich mir dann die ersten Bilder im Internet ansah  war ich mehr als nur erstaunt.

Die vermeintliche Raubritterbehausung entpuppte sich als märchenhafter Renaissancebau.

Schon als ich auf den Bildern die Arkaden entdeckte war mir klar: es musste etwas Romantisches her.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Nach kurzer Fahrt angekommen waren wir überwältigt vom Anblick der Burg. Der Burgvogt erwartete uns bereits und begrüßte uns herzlich.

Das volle Ausmaß der Burg wurde uns erst bewusst, als er meinte, wir sollen erstmal weiter hoch fahren.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Spätestens beim ersten Burgtor wurde uns allen klar, dass mittelalterliche Fuhrwerke wesentlich schmäler waren, als moderne Autos…

Nach mehreren Toren, einem steilem Steinweg und gefühlten 20 Nervenzusammenbrüchen stand mein Auto dann im Innersten der Burg Rappottenstein…

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Die letzten paar hundert Meter bewältigten wir dann zu Fuß. Unser Begleiter führte uns durch die Arkaden in ein entzückendes Turmzimmer – ganz in rosa! Dass ich darin natürlich sofort verliebt war, brauche ich an dieser Stelle gar nicht erst zu erwähnen…

Ich sah all die unglaublichen Ecken dieses Prunkstücks, während unser Mariechen kurz vorm Verzweifeln war, denn diese unglaubliche Burg würden wir niemals in den vereinbarten 3 Stunden schaffen… So kam es wie es kommen musste, es folgte sofort die Einladung für einen zweiten Besuch.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Die mächtige Burg thront auf einem aus dem Tal des Kleinen Kamp steil aufragenden Felskegel. Sie ist eines der ältesten Wahrzeichen des nordwestlichen Waldviertels.

Der Burg Rappottenstein kam von allem Anfang an große Bedeutung zu. Einerseits lag sie in der Mitte des ausgedehnten Kuenringerbesitzes, war also stabiles Zentrum in einer bewegten Zeit, andererseits schützte sie aber auch den uralten, noch heute im Gemeindegebiet nachweisbaren Verbindungsweg („Pehamsteig“), der von der Donau durch den Nordwald ins böhmische Land führte.

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Foto: Rappottenstein.at

Außerdem bildete die Burg Rappottenstein eines der stärksten Glieder in jener am Flusslauf des Kamp entstandenen Kette von Befestigungen, denen die Aufgabe zukam, das Land vor Einfällen der Böhmen zu schützen und damit auch der Babenbergermark Flankenschutz zu gewähren.

Im Nordwald – „SILVA NORTICA“ -, wie das Waldviertel in alten Urkunden genannt wird, erhielten die Herren von Kuenring, ein aus Bayern stammendes Geschlecht, bereits im elften Jahrhundert größere Gebiete zur Rodung und Besiedlung als königliche Schenkung verliehen. Rapoto von Kuenring, in Urkunden aus den Jahren 1157 und 1176 erstmals erwähnt, ist Erbauer und Namensgeber der Burg.

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Wappen der Kuenringer, Foto: wikimedia/commons

Nach kaum mehr als 150 Jahren verloren die Herren von Kuenring Rappottenstein und starben in der Verbannung, da sie sich mit König Ottokar von Böhmen gegen Rudolf von Habsburg verbündet hatten.

Bild 1: Ottokar Přemysl als Markgraf von Mähren – wikiedia/commons

Bild 2: Rudolf von Habsburg, Grabplatte um 1285 im Speyerer Dom – Haselburg-müller


 Nach dem Sturz der Kuenringer kam die Burg

 1305 an die Herren von Dachsberg,

 1423 an die Herren von Starhemberg und

 1546 an die Herren von Landau.

 Im Jahre 1664 hat sie Ernst Reichsgraf von Abensperg und Traun Rappottenstein käuflich erworben. Die Burg mit dem dazugehörigen Gut ist somit seit mehr als 350 Jahren bis zum heutigen Tage ununterbrochen Eigentum der Grafen von Abensperg und Traun.

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Generalkriegskommissär Graf Ernst von Abensperg und Traun (1608–1668) – wikimedia/commons


Für mich ist es ja immer wieder ein Erlebnis Mariechen mit neuen Kleidern zu überraschen und ihre Reaktion darauf zu erleben.

Das Rappottenstein Kleid war an Romantik kaum noch zu überbieten, weiße Lochstickerei, Spitzenrüschen und lila Schleifen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Inzwischen hat fast jedes meiner Kleider einen Namen, damit meine Mädels und ich wissen, von welchem Kleid wir gerade sprechen, denn ihr könnt Euch vorstellen, bei einer Auswahl von über 60 verschiedenen Kleidern kann es sonst schnell zu Verwechslungen kommen.

Also haben wir ein Demel Kleid, ein Totzikleid, ein Meran Kleid, ein Florian Kleid…. usw, usw… Diese Liste lässt sich noch lange fortsetzen und wurde nun um das „Rappotti Kleid“ erweitert, dem neuem Lieblingskleid unserer Marie. Aber auch das ändert sich fast täglich, da sie sich ständig in ein anderes neu verliebt.

Video: sternenkaiserin.com – marie


Rappottenstein ist eine Festung, die drei Bauepochen, Romanik, Gotik und Renaissance vereint.

Aus der Zeit der Kuenringer stammt der südliche Teil der Hochburg.

Der Bergfried im Norden – Hauptturm der Burg – bewacht die Anlage von der höchsten Stelle des Felsmassives aus. Zwischen dem Bergfried und dem Torturm, der einst das starke Gemäuer überragte und den Zugang in die Hochburg sperrte, erstrecken sich die ältesten Gebäude, die aus der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts stammen und einen kleinen Burghof umschließen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Über die Jahrhunderte wurde die Burg mehrfach umgebaut und erweitert um sie auch Abwehrtechnisch auf den neuesten Stand zu halten. So entstand eine Vorburg mit einem wohl durchdachten Verteidigungssystem von acht Toren und fünf Höfen. Zu ihr führt ein enger Zugang zwischen den Umfassungsmauern und dem steilen Felsen, auf dem die Hochburg steht. Die Höfe wurden so angelegt, dass der vordringende Gegner mit seinem ungeschützten Schwertarm (seiner rechten Seite) dem Beschuss durch die Verteidiger ausgeliefert war.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Einlass in den ersten Hof gewährt ein Tor mit spätgotischer Steinfassung, welches früher mittels einer Zugbrücke gesichert war. An der Nordwestseite des ersten Hofes steht das ehemalige Brauhaus. Dessen Renaissancemerkmale und die Jahreszahlen 1548 und 1549 weisen auf die Bauzeit hin, in der auch die beiden Rundtürme beim Eingangstor erbaut wurden. Zur rechten Hand blickt von einem mächtigen Felsmassiv die Hochburg herab.

Ein weiteres Tor führt in den engen zweiten Hof, durch den man in den Stall- oder Wirtschaftshof gelangt. Geräumige Gebäude dienten dort der Versorgung der Burgbewohner mit den notwendigsten landwirtschaftlichen Erzeugnissen und der Unterbringung der Pferde.

Von diesem Hof, der auch zugleich der Richthof war, führt der Eingang in die finsteren Burgverliese mit ihren mächtigen Tonnengewölben. Aus einer tiefen Zisterne im Hof wurde das Trinkwasser geschöpft.

Hoch über den Verliesen steht der Uhrturm aus dem 16. Jahrhundert. Zu ihm gelangt man durch den Rittergarten, der durch seine romantische und zugleich idyllische Lage zu den reizvollsten Plätzchen der Burg zählt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Vom Richthof aus, ging es dann zu Fuß weiter über einen Weg mit extremer Steigung zum vierten und weiter zum fünften Vorhof, zum Doppeltor vor dem Hauptgebäude.

Die Hochburg wurde in den vierhundert Jahren seit ihrer Gründung mehrfach erweitert.

Mächtige dreigeschossige Arkadengänge aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts zieren den westseitigen Hoftrakt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Ein mittelalterliches Bild bieten dagegen im Erdgeschoss die Burgküche und die Knappenhalle mit gezogenem gotischen Kreuzrippengewölbe.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Der gotischen Bauzeit gehört im ersten Stockwerk auch die Trinkstube an, die ein gespanntes schönes Sternrippengewölbe aufweist. Wände und Gewölbe schmücken reich bewegte ornamentale und figurale Fresken, die mit den Wandgemälden in den weiteren Gemächern zu den wertvollsten Profanmalereien des 16. Jahrhunderts in Niederösterreich zählen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Das Herzstück der Hochburg ist jedoch die von den Dachsberger Herren im Jahre 1378 errichtete zweigeschossige Kapelle. Das sakrale Kleinod befindet sich im ältesten Teil der Burg, an der bestgeschützten Stelle, oberhalb der Torhalle. Im Jahre 1947 ist die Kapelle mit großer Sorgfalt restauriert worden. Die schwere Steinplatte des mittelalterlichen Altars wurde freigelegt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Im Altaraufbau fand sich ein Gefäß mit Reliquien. Es stammt aus dem Jahre 1379, trägt das Bischofssiegel und dokumentiert das Jahr der Konsekrierung, an die auch die zwölf an den Wänden sichtbaren Weihekreuze erinnern.

 Auf der Mensa steht heute wieder der kleine kostbare Flügelaltar aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, der den Schutzheiligen der Burg, Sankt Georg und Pankraz, geweiht ist.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Alles in allem kann man sagen, wir waren alle drei hin und weg vom Zauber dieser außergewöhnlichen Burg, die wir uns in keinster Weise derart beeindruckend vorgestellt haben, sodass eines für uns fest stand: wir kommen wieder….

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

An diesem Vormittag durften wir einen Bruchteil dieses Baujuwels kennen lernen. Um den Rest zu erkunden würden vermutlich nicht einmal zwei ganze Tage ausreichen.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Ein ganz besonderes Projekt auf der Burg Rappottenstein ist die „Kinderburg“

Die Kinderburg Rappottenstein ist eine gemeinsame Initiative des Österreichischen Roten Kreuzes, dem Landesverband NÖ und der Familie Abensperg und Traun.

Eine Einrichtung die Familien mit schwer/chronisch kranken Kindern oder Eltern

und Familien, die den Tod eines nahen Familienmitgliedes verarbeiten müssen Erholung und Trauerbegleitung bietet.

Ein großartiges Projekt, das Hauptsächlich aus Spenden finanziert wird. Wer mehr darüber erfahren möchte, kann das hier tun:

https://www.hospiz-noe.at/kinderburg-rappottenstein/


Aber wer ist nun die Familie, die hinter all dem steht?

Die Familie Abensperg und Traun ist eine ursprünglich aus dem oberösterreichischen Traungau stammende, zum Uradel zählende Adelsfamilie mit dem ursprünglichen Namen Traun, deren namensgebender Stammsitz Schloss Traun sich seit 1120 bis heute im Familienbesitz befindet.

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Stammwappen derer von Abensperg und Traun – Foto: Aladyn0815

Die Familie zählt zu den sogenannten „Apostelgeschlechtern“, jenen rund zwölf Familien, die schon zur Zeit der Babenberger (976 bis 1246) in Österreich eine Rolle spielten und von denen bis heute nur noch vier in Österreich existieren (neben den Abensperg und Traun die Liechtenstein, Starhemberg und die Fürstenberg-Weitra).

Die bekannteste Persönlichkeit des Hauses ist wohl Feldmarschall Otto Ferdinand Graf von Abensperg und Traun (1677–1748), der 1696 in kaiserliche Kriegsdienste trat, 1712 ein eigenes Regiment erhielt, 1735 zum Feldzeugmeister und 1740 zum Feldmarschall befördert wurde. Im Österreichischen Erbfolgekrieg siegte er 1743 am italienischen Kriegsschauplatz bei Camposanto am Panaro über die Spanier und manövrierte 1744 die preußischen Streitkräfte aus Böhmen, wofür er im gleichen Jahr mit dem Orden vom goldenen Vlies ausgezeichnet wurde.

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Feldmarschall Graf Otto Ferdinand von Abensperg und Traun (1677–1748) Foto: wikimedia/commons

In die Militärgeschichte ist Otto Ferdinand Abensperg und Traun als einer der größten österreichischen Feldherren des 18. Jahrhunderts eingegangen. Durch die kaiserliche Entschließung von Franz Joseph I. vom 28. Februar 1863 wurde Otto Ferdinand von Abensperg und Traun in die Liste der „berühmtesten, zur immerwährenden Nacheiferung würdiger Kriegsfürsten und Feldherren Österreichs“ aufgenommen.

Auf dem 1888 feierlich enthüllten Denkmal der Kaiserin Maria Theresia in Wien ist der Feldmarschall in Form einer großen bronzenen Reiterstatue als einer der vier „Paladine der Kaiserin“ im Kreise der Generäle Daun, Loudon und Khevenhüller hoch zu Ross dargestellt.

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Statue des O.F. Traun am Maria Theresia Denkmal in Wien
Foto: Aladyn0815

Etwas wehmütig sagten wir der Burg Lebewohl und freuen uns jetzt schon auf den Tag, wenn es heißt: wir fahren wieder nach Rappotti 😉

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Vielen Dank für die Einladung an
Burg Rappottenstein & Waldviertel Tourismus
Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Sisi


Rechtliche Hinweise:

Bildrechte: Sternenkaiserin,com – marie, wikimedia/commons, Aladyn0815

Videos: sternenkaiserin.com – marie

Textrechte: Sisi, Burg Rappottenstein

Gräfin Hohenembs – Ein Pseudonym das Weltruhm erlangte….. – Palast Hohenems

Der Kaiser von Österreich-Ungarn trug unzählige Titel, einer davon war auch „Graf von Hohenembs“. Ein Titel, den auch Elisabeth des Öfteren nutzte, wenn sie unerkannt reisen wollte. Zur traurigen Berühmtheit gelangte er bei ihrer letzten Reise nach Genf…

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Das Attentat, Xylografie, 1898 (c) Schloß Schönbrunn Kultur- und Betriebsges.m.b.H, Foto: Sascha Rieger

Wie jedes Jahr verbrachten wir den Oktober in Meran, nur setzten wir dieses Mal unsere Reise direkt fort und fuhren weiter über Innsbruck nach Hohenems.

Video: sternenkaiserin.com – marie

Der Palast Hohenems war das Residenzschloss der Grafen von Hohenems und befindet sich bis heute in Privatbesitz der Familie Waldburg-Zeil.

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Wappen Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems Foto: wikimedia/commons

Nach einer etwas abenteuerlichen Fahrt kamen wir an diesem verregneten Dienstag Vormittag nach Hohenems, einer Stadt im Bezirk Dornbirn in Vorarlberg in deren Zentrum sich der imposante Palast erhebt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Nach kurzer Begrüßung betraten wir die Ausstellungsräume im ersten Stock. Auf Grund des doch recht kühlen Wetters entschlossen wir uns für ein Tageskleid mit Jäckchen, Schirm und Hut.

In der großen Halle erwartete uns dann ein vertrautes Gesicht. Seine Majestät, Kaiser Franz Josef. 😉

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Der Palast Hohenems geht auf eine Vorarlberger Adelsfamilie zurück.

Ihr Aufstieg beruhte einerseits auf militärischen Verdiensten die sich Merk Sittich I. von Ems (1466–1533) als Landsknechtsführer in Diensten Karls V. in Italien erworben hatte, andererseits auf der Verheiratung von Merks Sohn Wolf Dietrich (1507–1538) mit Chiara de Medici. Durch ihre direkte Verwandtschaft zu Giovanni Angelo Medici, der 1559 zum Papst gewählt und am 6. Jänner 1560 als Pius IV. gekrönt wurde, erhielt die Emser Verwandtschaft 1560 den Reichsgrafenstand durch Ferdinand I.

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Marx Sittich von Embs zu der Hohen Embs Ritter und Obrister Foto: wikimedia/commons

Auftraggeber des Renaissancepalastes war Kardinal Mark Sittich III. von Hohenems (1533–1595), Sohn von Wolf Dietrich und der Chiara de Medici.

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Kardinal Markus Sittikus (1578) Foto: wikimedia/commons

Mark Sittich hatte zunächst eine militärische Laufbahn in kaiserlichen Diensten begonnen, wurde dann aber von seinem Onkel Pius IV. zum Bischof von Cassano (27. April 1560) berufen. Er war Statthalter der Mark Ancona (2. Mai 1560) und päpstlicher Legat am Wiener Hof, am 26. Februar 1561 wurde er zum Kardinal der römischen Titelkirche Santi XII Apostoli und anschließend zum Bischof von Konstanz geweiht.

1562 erteilte er den Auftrag zum Bau des neuen Palastes Hohenems an den italienischen Architekten Martino Longhi (“il vecchio”), der von 1562 bis etwa 1567 den Rohbau fertigte.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Im Norden und Süden befinden sich zweiachsige Eckrisalite unter Zeltdächern und die Mittelachse wird durch ein plastisch gegliedertes Rundbogenportal betont.

Damit ist der Palast von Hohenems der bedeutendste Renaissancebau Westösterreichs.

Durch das große Portal betraten wir den wunderschönen Innenhof, wo wir gleich darauf begrüßt wurden.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Erweitert wurde der Palast Anfang des 17. Jahrhunderts (1603–1610) von einem Neffen Mark Sittichs, Graf Kaspar von Hohenems (1573–1640).

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Kaspar von Hohenems (Porträt von Lucas Kilian) Foto: wikimedia/commons

Nach dem Tod des letzten regierenden Reichsgrafen von Hohenems, Franz Wilhelm III., im Jahre 1759 erbte seine Tochter Maria Rebecca (1742–1806) den Besitz. Sie war verheiratet mit dem k.u.k. Feldmarschall Franz Xaver Graf Harrach-Rohrau-Kunewald (1732–1781). Deren einzige Tochter Maria Walburga Erbgräfin Harrach-Lustenau-Hohenems (1762–1828) heiratete 1779 Clemens Alois Reichserbtruchsess Graf Waldburg-Zeil-Trauchburg. Sie wurden 1806 regierende Grafen von Lustenau.

1813 erwarb Clemens Waldburg-Zeil-Lustenau-Hohenems (1753–1817) die Besitzungen Lustenau und Hohenems von seiner Frau.

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Clemens Alois, Porträt um 1785 Foto: wikimedia/commons

Da seine eigenen vier Kinder verstorben waren, adoptierte er noch im selben Jahr seinen Neffen, Sohn des 1. regierenden Fürsten Waldburg-Zeil, den Reichserbtruchsessen Graf Maximilian Clemens Waldburg-Zeil-Hohenems (1799–1869), der nach seinem Tod zu seinem Universalerben bestimmt wurde.

1840 wurde der Palast zur Kaserne umfunktioniert und ab 1882 von Graf Clemens Waldburg-Zeil und seiner Familie renoviert und bewohnt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Im Jahr 1912 heiratete sein zweiter Sohn Georg die Erzherzogin Elisabeth Franziska (1892–1930).

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Verlobungsfoto von Erzherzogin Elisabeth Franziska und Graf Georg von Waldburg-Zeil-Hohenems 1912 Foto: wikimedia/commons

Sie starb mit 38 Jahren an einer Lungenentzündung. Elisabeth, genannt Ella, war die erstgeborene Tochter von Erzherzog Franz Salvator von Österreich-Toskana und Erzherzogin Marie Valerie von Österreich und somit eine Enkelin von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth.

Elisabeth Franziska, Erzherzogin von Österreich-Toskana

Erzherzogin Elisabeth Franziska, 1914 Foto: wikimedia/commons

Aus dieser Ehe stammten vier Kinder:

Marie Valerie Waldburg-Zeil (1913–2011)

Klementine Waldburg-Zeil (1914–1941)

Elisabeth Waldburg-Zeil (1917–1979)

Franz Josef Waldburg-Zeil (* 1927)

Begraben wurde Ella am Friedhof in Maria Thann im Allgäu.


Am 29. Dezember 1931 heiratete ihr verwitweter Ehemann Georg ihre Schwester Gertrud. Sie wurde am 23. November 1900 in der Schlosskapelle von Wallsee unter Beisein von Kaiser Franz Josef auf den Namen Gertrude Maria Gisela Elisabeth Ignatia getauft. Taufpatin war Prinzessin Gisela von Bayern, die ältere Schwester ihrer Mutter.

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Ölgemälde von Erzherzogin Gertrud Foto: wikimedia/commons

Mit Gertrud hatte Georg zwei weitere Kinder:

Sophie (* 5. Dezember 1932), ∞ Wessel Freiherr von Loë (* 1928)

Joseph (* 12. April 1934), ∞ Maria Benedikta von Redwitz (* 12. April 1937)

Gertrud starb am 20. Dezember 1962 mit 62 Jahren im oberschwäbischen Ravensburg, sie hinterließ ein Archiv mit Dokumenten und Briefen der kaiserlichen Familie das von Historikern und Autoren wie etwa Egon Caesar Conte Corti oder Richard Sexau verwendet wurde. In diesem Archiv befand sich auch das Tagebuch von Erzherzogin Marie Valerie!


1954 übernahm der aus dieser ersten Ehe stammende älteste Sohn Franz Josef (* 1927; Urenkel von Kaiser Franz Joseph I. und Elisabeth) den Palast sowie das Schloss Glopper.

Beide Immobilien befinden sich bis heute in Besitz und wurden von Franz Josef Waldburg-Zeil und seiner kürzlich verstorbenen Frau Priscilla, geborene Gräfin Schönborn bewohnt. Sie öffneten den Palast für Konzerte, Empfänge und Opern.

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Priscilla und Franz-Josef Waldburg-Zeil. Foto: Neue.at

2016 übernahm Franz Clemens Graf von Waldburg – Zeil mit seiner Frau Stephanie, geborene Gräfin Blanckenstein mit deren 4 Töchtern den Palast.


Im Palast befinden sich ein Standesamt und Veranstaltungsräume.

Die Ausstellungsräume könnt ihr nach Voranmeldung besichtigen.

Besonders interessant fand ich das „Spielzimmer“, Kinderspielzeug aus verschiedenen Epochen, sowie verschiedene Kinderwägen sind dort ausgestellt.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

In mehreren Vitrinen sind auch persönliche Dinge der ehemaligen Gräfinnen zu bewundern, von Spitzen über Handschuhen bis hin zu mehreren Fächern, zeigt die Ausstellung in der auch seltene und kaum bekannte Fotografien aus dem Leben der kaiserlichen Familie ausgestellt sind, auch alltägliche Dinge des 19. Jahrhunderts, wie zb eine Nähmaschine.

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Foto: sternenkaiserin.com – marie

Abschließend lade ich Euch jetzt noch ein, mit uns eine etwas andere Schlossführung zu machen und freue mich bereits wieder darauf, wenn es heisst….

„die Schuhe sind geputzt….“

Video: sternenkaiserin.com – marie

Eure Sisi


Rechtliche Hinweise:

Bildrechte: Sternenkaiserin,com – marie, wikimedia/commons, Neue.at

Videos: sternenkaiserin.com – marie

Textrechte: Sisi, Palast Hohenems

Träume und Gedichte – August 2019

[bezahlte Partnerschaft]

Ich sah des Sommers letzte Rose stehn,
Sie war, als ob sie bluten könne, rot;
Da sprach ich schaudernd im Vorübergehen:
So weit im Leben, ist zu nah am Tod!

Es regte sich kein Hauch am heißen Tag,
Nur leise strich ein weißer Schmetterling;
Doch, ob auch kaum die Luft sein Flügelschlag
Bewegte, sie empfand es und verging.

🌟Sisi🌟

Friedrich Hebbel

Vielen Dank für die Einladung an Wasserburg Heidenreichstein

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Wer nicht dann noch lieben kann,
Wenn die Hoffnungen verwehen,
Schwingt sich zu den Himmelshöhen
Wahrer Liebe nie hinan.

Herzen, die das Glück besticht,
Folgen nur verwöhntem Triebe,
Lieben nur den Preis der Liebe,
Lieben die Geliebte nicht.

Liebe trägt sich selbst, und hält
Ihren Fittich unter Blitzen,
In sich fest und ohne Stützen,
Wie des Himmels Sternenwelt.

🌟Sisi🌟

Friedrich Ludewig Bouterwek

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Herzlich willkommen, junger Morgen!
Meistens bist du schon da,
Wenn ich gerade erst aufwache.
Mit hellem, erwartungsvollem Blick
Schaust du mich an, während ich
Mir noch mühsam den Schlaf
Aus den Augen reibe.
Was immer du mir heute bringen magst,
Ob Sonnenschein oder Regen,
Ob Freude oder Leid,
Warte damit, bis ich meinen
Kaffee getrunken habe,
Dann bin ich bereit,
Mich dir zu stellen.

🌟Sisi🌟

Annegret Kronenberg

Vielen Dank für die Einladung an K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ihr lieben Mauern hold und traut,
Die ihr mich kühl umschließt,
Und silberglänzend niederschaut,
Wenn droben Vollmond ist!
Ihr saht mich einst so traurig da,
Mein Haupt auf schlaffer Hand,
Als ich in mir allein mich sah,
Und keiner mich verstand.
Jetzt brach ein ander Licht heran,
Die Trauerzeit ist um,
Und manche zieh’n mit mir die Bahn
Durch’s Lebensheiligtum.
Sie raubt der Zufall ewig nie
Aus meinem treuen Sinn,
In tiefster Seele trag‘ ich sie,
Da reicht kein Zufall hin.
Du Mauer wähnst mich trüb wie einst,
Das ist die stille Freud;
Wenn du vom Mondlicht widerscheinst,
Wird mir die Brust so weit.
An jedem Fenster wähnt ich, dann
Ein Freundeshaupt, gesenkt,
Das auch so schaut zum Himmel an,
Das auch so meiner denkt.

🌟Sisi🌟

Johann Gabriel Seidl

Vielen Dank für die Einladung an Burg Hardegg

Foto: sternenkaiserin.com – Ida


Erträume dich in allen diesen Dingen,
in denen ich ehrlicher als ein Engel bin,
im Traum der Nacht werden wir uns durchdringen
wie ein Regenbogen einem roten Rubin.
Schiebe die grauen Wolken vom Sternenhimmel,
krauses Wasser den Mond im klaren Schein bricht,
reiten durch dunkle Schatten auf einem Schimmel
zur Sehnsucht, die heller erstrahlt als das Licht.
Erkenne dich im Begehren, das uns bindet
im einzigen Wunsch nach Zweisamkeit,
in Illusion von ewiger Zeit
das Verlangen, das Alleinsein überwindet.

🌟Sisi🌟

Gerd Groß

Vielen Dank für die Einladung an Spanische Hofreitschule

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nicht vergessen, am 15.8.2019 erwarte ich Euch hier im grünen Pavillion im Schlosspark Laxenburg zum Picknick 😉

Holt die Kleider raus, packt die Fächer ein und kommt mich besuchen.
❤️ Ich freu mich auf Euch! ❤️

🌟Sisi🌟

Video: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten.
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die mich belogen haben.
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.

Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben.
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.

Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben.
Sie haben meinen Trotz geschürt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben.
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.

Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben.
Sie haben mich erwachsen werden lassen.

Ich danke allen, die mich verletzt haben.
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.

Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben.
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Ich danke allen, die mich verwirrt haben.
Sie haben mir meinen Standpunkt klar gemacht.

Vor allem aber danke ich all denen, die mich lieben, so wie ich bin.
Sie geben mir die Kraft zum Leben! Danke.

🌟Sisi🌟

Paulo Coelho

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten & Waldviertel Tourismus

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Als sich mit Schmerzen,
In Tränen und stumm,
Trennten die Herzen,
Wer sagt, warum? –
Kalt dein Kuß;
O damals ahnt ich, was
Nun kommen muß.

Es taute der Morgen
So schaurig kühl,
Mich warnte verborgen
Ein Vorgefühl.
Die Schwüre verwehten,
Die Ehre zerbrach,
Dein Ruf ist zertreten
Und mein deine Schmach.

Dein Name umklingt mich
Wie Totengeläut.
Ein Schauer durchdringt mich,
Als liebt ich noch heut.
Wie gut ich dich kannte,
Wem ist es bewußt?
Wer weiß, wie mir brannte
Von Reue die Brust ?

Verstohlen besessen,
Verstohlen beweint,
Daß du mich vergessen,
Verraten den Freund!
Nach langem Büßen,
Wenn Jahre herum,
Wie soll ich dich grüßen? –
In Tränen und stumm.

🌟Sisi🌟

George Gordon Byron

Vielen Dank für die Einladung an Schloß Schönbrunn

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sorge nie, daß ich verrate
Meine Liebe vor der Welt,
Wenn mein Mund ob deiner Schönheit
Von Metaphern überquellt.

Unter einem Wald von Blumen
Liegt, in still verborgner Hut,
Jenes glühende Geheimnis,
Jene tief geheime Glut.

Sprühn einmal verdächtge Funken
aus den Rosen – sorge nie!
Diese Welt glaubt nicht an Flammen
Und sie nimmt’s für Poesie.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Elly zupft Mama am Kleide:
Ob der Storch auch Puppen bringt?
Und die Mutter lächelt leise,
Eh ihrs von den Lippen klingt:

„Freilich, Mäuschen, wenn das Fest kommt,
Reist er hin zur Puppenfee,
Und im Wald dann fischen beide
Nichts als Puppen aus dem See!“

„Ach Mama“, sagt drauf die Kleine
Mit versonnenem Gesicht,
Unser neues Baby schreit so
Und auch sauber ist es nicht!

Siehst den Adebar du wieder
Fliegen über unser Haus,
Ruf ihn an und tausch den Schreihals,
Bitte, für ein Püppchen aus!“

🌟Sisi🌟

Alwin Römer

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nimmer löschen, nimmer stillen
Kann ich diese dunkle Sehnsucht
Nach dem Tode.
All mein atemloses Kämpfen,
Sie zu zwingen, ist vergebens.

Jene Zeiten, wo ich glaubte
Eine heiße, tiefe Liebe
Könnte tilgen diese Sehnsucht,
Sind vorüber – tot – begraben;
Denn die Liebe ist gekommen
Und die dunkle Sehnsucht blieb,
Und die Liebe ist geschieden,
Und die Sehnsucht stieg und stieg.

Nimmer löschen, nimmer stillen
Kann ich diese dunkle Sehnsucht
Nach dem Tode.
All mein atemloses Kämpfen,
Sie zu zwingen, ist vergebens.

🌟Sisi🌟

Felix Dörmann

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ohne Liebe
Lebe, wer da kann!
Wenn er auch ein Mensch schon bliebe,
Bleibt er doch kein Mann.

Süße Liebe,
Mach mein Leben süß!
Stille nie die regen Triebe
Sonder Hindernis.

Schmachten lassen
Sei der Schönen Pflicht!
Nur uns ewig schmachten lassen,
Dieses sei sie nicht.

🌟Sisi🌟

Gotthold Ephraim Lessing

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


In meinen Ohren klingt noch immer
Der leise Ton der lieben Worte;
Der klaren Augen stiller Schimmer
Umstrahlt noch die bekannten Orte,
Den festen Druck der treuen Hände –
Ich fühl‘ ihn noch – die alten Wände
Umfassen Dich mit ihrem Rahmen,
Und unwillkührlich ruf ich Deinen Namen!
– Und wie Du ganz noch hier geblieben
In meinem Sinn, in meinem Lieben,
Kann ich die Wahrheit noch nicht fassen:
Hast Du denn wirklich mich verlassen?

🌟Sisi🌟

Luise Adelaide Lavinia, genannt Adele Schopenhauer

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Er ist gekommen
In Sturm und Regen;
Ihm schlug beklommen
Mein Herz entgegen.
Wie konnt‘ ich ahnen,
Daß seine Bahnen
Sich einen sollten meinen Wegen.

Er ist gekommen
In Sturm und Regen;
Er hat genommen
Mein Herz verwegen.
Nahm er das meine?
Nahm ich das seine?
Die beiden kamen sich entgegen.

Er ist gekommen
In Sturm und Regen;
Nun ist entglommen
Des Frühlings Segen.
Der Freund zieht weiter;
Ich seh‘ es heiter;
Denn er bleibt mein auf allen Wegen!

🌟Sisi🌟

Friedrich Rückert

Vielen Dank für die Einladung an Wasserburg Heidenreichstein

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Schöne Fraun und Katzen pflegen
Häufig Freundschaft, wenn sie gleich sind,
Weil sie weich sind
Und mit Grazie sich bewegen.

Weil sie leise sich verstehen,
Weil sie selber leise gehen,
Alles Plumpe oder Laute
Fliehen und als wohlgebaute
Wesen stets ein schönes Bild sind.

Unter sich sind sie Vertraute,
Sie, die sonst unzähmbar wild sind.

Fell wie Samt und Haar wie Seide.
Allverwöhnt. – Man meint, daß beide
Sich nach nichts, als danach sehnen,
Sich auf Sofas schön zu dehnen.

Schöne Fraun mit schönen Katzen,
Wem von ihnen man dann schmeichelt,
Wen von ihnen man gar streichelt,
Stets riskiert man, daß sie kratzen.

Denn sie haben meistens Mucken,
Die zuletzt uns andre jucken.
Weiß man recht, ob sie im Hellen
Echt sind oder sich verstellen?

Weiß man, wenn sie tief sich ducken,
Ob das nicht zum Sprung geschieht?
Aber abends, nachts, im Dunkeln,
Wenn dann ihre Augen funkeln,
Weiß man alles oder flieht
Vor den Funken, die sie stieben.

Doch man soll nicht Fraun, die ihre
Schönen Katzen wirklich lieben,
Menschen überhaupt, die Tiere
Lieben, dieserhalb verdammen.

Sind Verliebte auch wie Flammen,
Zu- und ineinander passend,
Alles Fremde aber hassend.

Ob sie anders oder so sind,
Ob sie männlich, feminin sind,
Ob sie traurig oder froh sind,
Aus Madrid oder Berlin sind,
Ob sie schwarz, ob gelb, ob grau, –

Auch wer weder Katz noch Frau
Schätzt, wird Katzen gern mit Frauen,
Wenn sie beide schön sind, schauen.

Doch begegnen Ringelnatzen
Häßlich alte Fraun mit Katzen,
Geht er schnell drei Schritt zurück.
Denn er sagt: Das bringt kein Glück.

🌟Sisi🌟

Joachim Ringelnatz

Zum Weltkatzentag

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Was du auch seist,
Seel’ oder Leib.
Erbarm dich!
Geh nicht von mir! Bleib!
Oder laß beid’
uns weiter fliehn,
als Winde wehn
und Wolken ziehn!
Es ist zu spät –
du warst, du bist –
der teure Wahnsinn,
der mein Herz zerfrißt.

🌟Sisi🌟

George Gordon Byron

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Wallsee

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


[bezahlte Partnerschaft]

Zwei Kammern hat das Herz,
Drin wohnen
Die Freude und der Schmerz.
Wacht Freude in der einen,
So schlummert
Der Schmerz in der seinen.
O Freude, habe Acht!
Sprich leise,
Daß nicht der Schmerz erwacht.

🌟Sisi🌟

Hermann Kunibert Neumann

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

„Wenn meine Einzi endlich ankommt…“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Burg Rappottenstein

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Herr, unser Gott, heilig und unbegreiflich, der du das Licht scheinen lässest aus der Finsterniß, der du uns erquickt durch den nächtlichen Schlaf, und wieder aufgeweckt hast, deinem Ruhm zu preisen und deine Gnade anzurufen: nimm jetzt von uns an, nach deiner grundlosen Barmherzigkeit, das Opfer unserer Anbetung und unsers Danks und gewähre uns alle uns heilsamen Bitten. Richte uns zu, o Herr, zu Kindern des Lichts und des Tages und zu Erben deiner ewigen Güter. Gedenke, Herr, nach der Menge deiner Erbarmungen deines ganzen Volks, aller die mit uns beten, und aller unserer Brüder, die zu Lande oder zu Meer oder wo sonst in deinem weiten Reich, deiner Gnade und Hilfe bedürfen, und schütte über sie alle aus den Reichthum deiner Barmherzigkeit; auf daß wir erlöset nach Seel und Leib, unverrückt in festem Glauben, deinen heiligen und wunderbaren Namen rühmen mögen. Amen.

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Einsam ist der Stern am Himmel,
Einsam zieht er durch die Weite:
Jeder freilich – will uns dünken –
Hat ein schimmerndes Geleite;
Aber die den Pfad zu teilen
Scheinen, traut gesellt zu wandern,
Sind sich fern viel tausend Meilen,
Einer ewig fern dem andern!

Einsam ist die Menschenseele:
Ob wir Herz an Herz auch drücken,
Klafft doch immer eine Tiefkluft,
Die wir niemals überbrücken:
Nichts kann ganz des andern werden,
Jedes folgt dem eig’nen Triebe,
Und ein Traumbild bleibt die Sehnsucht,
Und ein schöner Wahn die Liebe.

Ob die Blumen blüh’n in Haufen,
Ob die Wellen zieh’n in Scharen,
Kann ein Sein, gesellt dem andern,
Völlig je sich offenbaren?
Suchend sich mit Liebesaugen,
Bleibt sich’s fremd im tiefsten Kerne,
Schwimmend durch das Meer des Lebens
Ewig nah und ewig ferne!

🌟Sisi🌟

Robert Hamerling

Vielen Dank für die Einladung an Burg Rappottenstein

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Bist du erschöpft, bedeckt von Leid,
Von dem du gern dich säh’st befreit,
Und möchtest lernen du erhab’ne Lehren,
Vom Herzen Schwäche, Schlaf vom Geist zu wehren:
Zu Berg und Wald geh‘! Der Natur
Gesicht trübt keine Tränenspur.

🌟Sisi🌟

Henry Wadsworth Longfellow

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Hoffnung schlummert tief im Herzen
Wie im Lilienkelch der Tau
Hoffnung taucht, wie aus den Wolken
Nach dem Sturm des Himmelsblau;
Hoffnung keimt, ein schwaches Hälmchen,
Auch aus nackter Felsenwand;
Hoffnung leuchtet unter Thränen,
Wie im Wasser der Demant

Schon so tausendfach betrogen,
Armes, schwaches Menschenherz,
Immer wendest du dich wieder
Gläubig trauernd himmelwärts.
Wie Arachne unverdrossen,
Täglich neue Netze spannt,
Kreuze auch durch ihre Fäden,
Täglich rauh des Schicksals Hand.

🌟Sisi🌟

Franz Freiher von Gaudy

Vielen Dank für die Einladung an Schloß Schönbrunn

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Wohl ist sie schön die Welt! In ihrer Weite
Bewegt sich so viel Gutes hin und her.
Ach, daß es immer nur um einen Schritt
Von uns sich zu entfernen scheint,
Und unsre bange Sehnsucht durch das Leben
Auch Schritt vor Schritt bis nach dem Grabe lockt!
So selten ist es, daß die Menschen finden,
Was ihnen doch bestimmt gewesen schien,
So selten, daß sie das erhalten, was
Auch einmal die beglückte Hand ergriff!
Es reißt sich los, was erst sich uns ergab,
Wir lassen los, was wir begierig faßten.
Es gibt ein Glück, allein wir kennen’s nicht:
Wir kennen’s wohl, und wissen’s nicht zu schätzen.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Zogelsdorf

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


❤️Mein liebes Mariechen❤️

auch wenn Du, wie auf diesem Bild lieber hinter mir stehst, will ich Dich heute zu deinem Geburtstag einmal in den Vordergrund rücken.

Du hast mich vor 3 Jahren aufgefangen, als ich so tief gefallen bin, dass am Ende kaum noch etwas von mir übrig war.
Du warst es, die mir wieder und wieder gesagt hat, ich soll nicht aufgegeben, die Kleider weg werfen und Schluss mit Allem machen.

Ohne dich mein Herz, gäbe es keine Sternenkaiserin!

Ohne dich wäre aus einer kleinen Ischler Prinzessin niemals eine Kaiserin geworden!

Wir sind einen Weg gegangen, den uns niemand zu getraut hätte, wurden oft belächelt, aber der Erfolg und auch der vielfache Neid gibt uns recht!

Wir haben Dinge erreicht, von denen die Anderen nicht mal träumen können, wir haben Schlösser betreten, die sonst für immer verschlossen sind!

🌟WIR waren in WALLSEE!🌟

🌟Du hast mich in den Hofsalonwagen im TMW – Technisches Museum Wien gestellt, mich von Toni Faber im Stephansdom segnen lassen.

🌟Du warst es, die mir die Spanische Hofreitschule und das Albertina Museum zu Füßen gelegt hat.

🌟Du hast mir auf den Treppen von Schloß Schönbrunn die Rosen in die Hände gelegt!

🌟Du hast es sogar geschafft, mir die Backstube vom K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL zu öffnen und mich vor Schloss Fuschl Resort & SPA im Nachthemd auf ein Boot gestellt!

🌟Du hast mir beide Belvedere Museum gezeigt und mich darin noch nebenbei 4 mal umgezogen 😉

🌟Du warst mit mir im Schlosspark Laxenburg und im Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna.

🌟Durch dich wurde Schloss Eckartsau für uns zu einem Ort, den wir immer wieder gern besuchen.

🌟Du hast mir mit Schloss Ruegers mein eigenes Gödöllö erschaffen und mir mit dem Wasserschloss Totzenbach fast sowas wie ein zweites Zuhause geschaffen!

Und das sind nur ein paar der Türen, die DU mir geöffnet hast 

Wir haben Freunde gewonnen und andere von wir dachten, sie wären welche, zurück gelassen.

Wir haben unzählige wunderschöne Erinnerungen gesammelt und manche Tränen gemeinsam geweint.

Aber eines zählt viel mehr als das, DU bist meine beste Freundin, meine „Chefin“ mein Halt, meine zweite Seele!

Alles was ich bin, hast du erschaffen!

Ich wünsche Dir aus tiefsten Herzen ALLES GUTE und VIEL GESUNDHEIT.
Ich wünsch Dir Kraft um zu kämpfen!

Ich wünsch UNS noch viele, viele Abenteuer bei denen es heisst: „die Schuhe sind geputzt…“

Mariechen ich danke Dir und wünsch DIR ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG

In ewiger Liebe,
deine Sisi

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


In einem Tal bei armen Hirten
Erschien mit jedem jungen Jahr,
Sobald die ersten Lerchen schwirrten,
Ein Mädchen, schön und wunderbar.

Sie war nicht in dem Tal geboren,
Man wußte nicht, woher sie kam,
Und schnell war ihre Spur verloren,
Sobald das Mädchen Abschied nahm.

Beseligend war ihre Nähe,
Und alle Herzen wurden weit,
Doch eine Würde, eine Höhe
Entfernte die Vertraulichkeit.

Sie brachte Blumen mit und Früchte,
Gereift auf einer andern Flur,
In einem andern Sonnenlichte,
In einer glücklichern Natur.

Und teilte jedem eine Gabe,
Dem Früchte, jenem Blumen aus,
Der Jüngling und der Greis am Stabe,
Ein jeder ging beschenkt nach Haus.

Willkommen waren alle Gäste,
Doch nahte sich ein liebend Paar,
Dem reichte sie der Gaben beste,
Der Blumen allerschönste dar.

🌟Sisi🌟

Friedrich von Schiller

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Das erste und einzige Foto ohne eurer Sisi.

Was bedeutet Freundschaft?

Eine Torte von der Kaiserin?
Öffentliche Geburtstagsglückwünsche?
Locken anstatt Flechtfrisur?
Öffentliche Danksagungen?

Ja und ja und ja und natürlich: Ja

Was bedeutet mir die Sternenkaiserin?

Ich war immer schon die Sisi Verrückte in meiner Familie. Als Kleinkind klebte ich am Bildschirm, um Romy zu bewundern.

Meine Großeltern wohnten in der Nähe von Schönbrunn, also war der Bezug zum Park immer vorhanden. Die Liebe zum Prunk, zur Frau im weißen Kleid mit dem Namen Sisi kam mit zunehmenden Alter.

Jahre später traf ich Sie: In Ischl. In schwarz. Wer mich kennt, weiß: ich hasse schwarz.

Und doch ließ sie mich nicht los. Ein loser Kontakt, Bewunderung, die Kleider, diese Darstellung, ihre Darstellung.

Sie…

Und dann 2016 der Alptraum eines Balls. Ein Traum der platzte. Tränen. Viele Tränen. Ich war dabei sie zu verlieren. Wir alle waren dabei sie zu verlieren.

Das darf nicht sein. Nein, niemals. Das konnte nicht sein. Ein Anruf. Sei wie Phönix. Komm aus dem Feuer. Erfinde dich neu.

Und sie hörte. Und sie vertraute. Und sie kam.

Sie wurde zur Sternenkaiserin.

Sie. ist. die. Sternenkaiserin.

Es ist ein leichtes ihr die Welt zu Füßen zu legen.

Jedes Shooting, egal wie lange die Vorbereitung dauert, egal wie anstrengend manches im Vorfeld ist: sie hat es verdient

Ihre Ausstrahlung, ihre Liebe zum Detail, ihre Freude, ihr Strahlen und ihre Arbeit mit den Kleidern und den Haaren. Alleine nur die Locken die 12 Std Vorbereitung brauchen…

Jedes Abenteuer hat seine Geschichte. Im Vor- und im Nachhinein.

Jedes Abenteuer bedeutet Arbeit. Für Sisi und für mich.

Jedes Abenteuer bedeutet eine Vorbereitung. Für sie und für mich.

Doch wir gehen den Weg gemeinsam. Manchmal mit Minnerl und manchmal mit Ida und manchmal zu Viert. Immer. Und nie wieder anders. So vieles probiert, so vieles ging schief. Wir sind vier. Nie mehr, nie weniger.

Und immer wird es Sie sein, die vor der Kamera das zeigt, was wir alle lieben. Nur Sie.

Und immer wird es Sie sein, die hinter der Kamera noch heimlich Geburtstagstorten bäckt, weil sie einfach auch privat nur bezaubernd ist.

Du bist die Eine und wirst es immer sein. Hdl 💜😘

Danke für all eure Glückwünsche, ich habe mich mehr als nur gefreut 💜.

Danke, dass ihr für uns das seid, an uns glaubt und euch freut, dass es uns gibt. 💜

Eure ~ Marie ~

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Picknick mit der Sternenkaiserin im Schlosspark Laxenburg 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi beim Bootshaus im Schlosspark Laxenburg.

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


💜lichen Dank für die Einladung Schlosspark Laxenburg 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Unsere Sisi auf Waldwegen im lila Traum….

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi im neuen bezaubernden Kleid im Wasserschloss Totzenbach 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi an Kaisers Geburtstag in Traunkirchen 💜

… im Ischler-Kleid…

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Gott erhalte, Gott beschütze
Unsern Kaiser, unser Land!
Mächtig durch des Glaubens Stütze
Führ’ er uns mit weiser Hand!
Laßt uns seiner Väter Krone
Schirmen wider jeden Feind:
Innig bleibt mit Habsburgs Throne
Österreichs Geschick vereint.

Fromm und bieder, wahr und offen
Laßt für Recht und Pflicht uns stehn;
Laßt, wenns gilt, mit frohem Hoffen
Mutvoll in den Kampf uns gehn!
Eingedenk der Lorbeerreiser
Die das Heer so oft sich wand:
Gut und Blut für unsern Kaiser,
Gut und Blut fürs Vaterland!

Was der Bürger Fleiß geschaffen
Schütze treu des Kriegers Kraft;
Mit des Geistes heitren Waffen
Siege Kunst und Wissenschaft!
Segen sei dem Land beschieden
Und sein Ruhm dem Segen gleich;
Gottes Sonne strahl’ in Frieden
Auf ein glücklich Österreich!

Laßt uns fest zusammenhalten,
In der Eintracht liegt die Macht;
Mit vereinter Kräfte Walten
Wird das Schwere leicht vollbracht,
Laßt uns Eins durch Brüderbande
Gleichem Ziel entgegengehn!
Heil dem Kaiser, Heil dem Lande,
Österreich wird ewig stehn!

An des Kaisers Seite waltet,
Ihm verwandt durch Stamm und Sinn,
Reich an Reiz, der nie veraltet,
Uns’re holde Kaiserin.
Was als Glück zu höchst gepriesen
Ström’ auf sie der Himmel aus:
Heil Franz Josef, Heil Elisen,
Segen Habsburgs ganzem Haus!

Heil auch Öst’reichs Kaisersohne,
Froher Zukunft Unterpfand,
Seiner Eltern Freud’ und Wonne,
Rudolf tönt’s im ganzen Land,
Unsern Kronprinz Gott behüte,
Segne und beglücke ihn,
Von der ersten Jugendblüthe
Bis in fernste Zeiten hin.

🌟Sisi🌟

Österreichische Kaiserhymne
Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


[bezahlte Partnerschaft]

Schattenküsse, Schattenliebe,
Schattenleben, wunderbar!
Glaubst du, Närrin, alles bliebe
Unverändert, ewig wahr?

Was wir lieblich fest besessen
Schwindet hin, wie Träumerein,
Und die Herzen, die vergessen,
Und die Augen schlafen ein.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Da steh‘ ich still und traure,
Mein Herz ist von Weh erfüllt!
Voll Sehnsucht denk‘ ich wieder
An ein entschwundnes Bild.
O, wärst du doch geblieben
Ein Engel zur Seite mir,
Ich wäre nimmer geworden
Der düstre Fremdling hier!

🌟Sisi🌟

Christian Hoeppl

Vielen Dank für die Einladung an Oper Graz

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wir wünschen unserem Kronprinzen Alles Gute zum Geburtstag!

wenn ich einmal nicht mehr bin,
setzt dich zu den bäumen hin,
sie erzählen dir von mir,
es ist, als wär ich wieder hier,

wenn ich einmal nicht mehr bin,
geh zu einem bache hin,
in seinem wasser kannst du mich sehen,
ich werde immer bei dir stehen,

werd ich einmal nicht mehr sein,
schaue in dich selbst hinein,
in dir selbst, findest du mich
mein kind, mein sohn, ich liebe Dich.

🌟Sisi🌟

Hanka Lindstaedt

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Könnt‘ ich verwehen,
zu Nebel vergehen,
Zerfließen in Luft;
Ich hielt‘ voll Erbarmen
Die Welt in den Armen.

So mit dem Herzen
Voll Liebe und Schmerzen
Verglüh‘ ich allein
Und sinke in Flammen
Und Asche zusammen.

🌟Sisi🌟

Julius Mosen

Vielen Dank für die Einladung an Palais Schönburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Dein Bild wird nicht verschwinden,
Wenn auch die Glut, die dauerlose,
Verweht in Abendwinden.

So süßer Duft, so helle Flamme
Kann nicht für irdisch gelten;
Du prangst am stolzen Rosenstamme,
Verpflanzt aus andern Welten;

O weilten wir in jenen Lüften,
Wo keine Schranke wehrte,
Daß ich mit deinen Zauberdüften
Die Ewigkeiten nährte! –

Doch hat, du holde Wunderblume,
Mein Herz voll süßen Bebens
Dich mir gemalt zum Eigentume
Ins Tiefste meines Lebens

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Zogelsdorf

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäische Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sorge nie, daß ich verrate
Meine Liebe vor der Welt,
Wenn mein Mund ob deiner Schönheit
Von Metaphern überquellt.

Unter einem Wald von Blumen
Liegt, in still verborgner Hut,
Jenes glühende Geheimnis,
Jene tief geheime Glut.

Sprühn einmal verdächtge Funken
aus den Rosen – sorge nie!
Diese Welt glaubt nicht an Flammen
Und sie nimmt’s für Poesie.

~ Marie ~

Heinrich Heine

💜lichen Dank der Burg Hardegg für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Schau Marie, wie jung wir waren. Man tätigt als junges Mädchen einen Schwur, den man nicht versteht. Gezwungen von Mamili und Tante Sophie und zu eingeschüchtert um dagegen zu protestieren. Was bleibt mir anderes, als die Flucht?“

„Majestät, bitte nicht so trübsinnig. Freuen Sie sich doch, Sie kommen gerade vom Reiten.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wundervollen Sisi Schloss (Rudolfsvilla) für die Einladung

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi im Kleid aus der Mini TV Serie „Sisi“ mit Cristiana Capotondi ~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Wollest meine Seele stillen,
König, der in Sonnen geht,
Wollest meine Sehnsucht füllen,
Die am Wege weinend steht.

Wollest all‘ die irren kranken
Wünsche von der Seele tun.
All‘ die flehenden Gedanken
Laß wie müde Kindlein ruhn!

Wollest mir im Traume sagen,
Daß du der Gerechte bist,
Daß der Zweifel wühlend‘ Fragen
Morgen Triumphieren ist.

Wollest löschen all‘ mein Grämen,
All‘ die Angst, die mich umspinnt,
Wollest wieder zu dir nehmen,
Vater, dein verlornes Kind.

~ Marie ~

Gustav Schüler

Sisi betet hier am Betstuhl von Erzherzog Franz Ferdinand.

💜lichen Dank an das Schloss Eckartsau für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.om – Marie


Hielt mich daran fest
Glaubte mich in Sicherheit
Verstanden, akzeptiert
Nach langer Suche endlich am Ziel.

Du versprachst mir ein ewiges Band
Ich vertraute und ließ mich in deine Arme nehmen
Fing deine Tränen auf

Doch als ich weinte
dich am meisten brauchte
wandest du dich ab
ließt mich los

Da erkannte ich
Du warst nur ein Spiegelbild
Meiner Wünsche Träume und Gedanken.

~ Marie ~

Jessica Knödel

💜lichen Dank dem Schloss Esterházy für die Einladung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, ich kann es gar nicht mehr erwarten, bis ich endlich wieder in mein geliebtes Meran kommen darf, um endlich wieder in den Gärten von Trauttmannsdorff zu wandeln. Und diesmal werden wir die Umgebung erkunden und uns den wundervollen Wasserfall in Partschins ansehen.“

„Aber Majestät, der Aufstieg soll sehr beschwerlich sein!“

💜lichen Dank an die wunderschönen Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung 💜

💜 Tourismusverein Partschins mit Rabland und Töll wir freuen uns auf euch 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Deine Augen – ein Gedicht!
Falschheit? Nein die kennst Du nicht.
Folgst mir treu auf allen Wegen,
bist für mich der größte Segen.

Dein Charakter – warm und gut,
ehrlich bist Du bis aufs Blut.
Dir kann ich mein Leid erzählen,
ohne Dich würd’ mir was fehlen.

Deine Nase kalt wie Eis,
Seelenfarbe blütenweiß.
Gehst mit mir auch steile Wege,
unsre Freundschaft ich gern pflege.

Deine Ohren flauschig weich,
Liebe gibst Du hier und gleich.
Du, mein lieber Freund, mein frecher –
Seelenclown und Herzensbrecher.

🌟Sisi🌟

Norbert van Tiggelen

Allen Hunden und ihren Besitzern wünschen wir einen wundervollen Welthundetag ❤️❤️❤️

Danke an meinen Colwyn Highlander für deine unbestechliche Liebe und Treue

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


„Schau Marie, dass war, als ich auf Madeira war. Ich bin aus Wien geflohen. Der Kaiser hatte nie Zeit, Tante Sophie hat mir die Kinder weggenommen und entfremdet und vor lauter Kummer wurde ich krank. Als Max von seiner Reise zurückkam, erzählte er so blumig von Madeira, dass ich unbedingt dorthin wollte. Es gab Zeiten in meinem Leben, Marie, da war ich sogar richtig glücklich. Und eines Tages werde ich dir die Blumeninsel zeigen.“

„Ich freue mich auf diesen Tag, Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wundervollen Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

„Weißt du was rote Rosen für mich bedeuten, Marie? Früher waren sie meine Lieblingsblumen. Etwas was ich mit dem Kaiser gemeinsam hatte. Heute machen sie mich traurig. Sie erinnern mich an eine unbeschwerte Zeit und einen Traum den ich hatte. Rote Rosen sind der Inbegriff der wahren, reinen Liebe.“

„Majestät, die Rosen blühen und duften so gut. Erfreuen uns wir daran. Bitte hängen Sie nicht so trüben Gedanken nach.“

~ Marie ~

💜lichen Dank der Burg Heidenreichstein für die Einladung 💜

In Kooperation mit dem Waldviertel Tourismus.

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Schau Marie, wie schön es hier oben ist. Kaiser Franz hatte schon Recht mit seiner Franzensburg. Der Blick ist wunderschön und man hat vor den Leuten, die unten im Park weilen seine Ruhe. Komm, gehen wir eine Runde und genießen die Aussicht.“

„Sehr gerne, Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wunderschönen Schlosspark Laxenburg und der Franzensburg für die Einladung 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, bittschön sei so lieb und sag dem Gärtner er möge mir von den weißen Rosen welche abschneiden und in eine Vase drapieren. Ich möchte den Duft beim Schreiben wahrnehmen. Minnerl, soll sie auf den Schreibtisch stellen. Und bitte hol Ida. Sie möge das Heine Buch mitnehmen, was mir seine Schwester vermacht hat. Sie soll mir heute im Rosengarten vorlesen.“

„Das mache ich sehr gerne Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an die wunderschönen Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung 💜

💜 19.10.2019 ist der Sissi-Tag 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Unsicher sind meine Blicke,
ungehalten meine Hand,
unerfüllbar meine Träume,
unerforscht mein Seelenland.

Einstudiert ist die Liebkosung,
ausgelebt ist jede Lust,
abgebrannt sind alle Schlösser,
eingekehrt der Alltagsfrust.

Längst passiert sind alle Taten,
von Romantik keine Spur,
kalte Küsse, schwache Herzen,
Depression in Reinkultur.

Selbst der Himmel trägt die Trauer,
Sonne macht den Wolken Platz,
Amor zeigt mir keine Liebe,
kein Geheimnis, keinen Schatz,

Leben, gib mir meinen Anteil,
gib mir alles, was du hast,
hinab führ mich ins Höllentor,
quäl mich ohne Ruh‘ und Rast…

~ Marie ~

Christopher Tafeit

💜lichen Dank an die wunderschöne Burg Rappottenstein für die Einladung 💜

In Kooperation mit dem Waldviertel Tourismus.

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, es wird Zeit weiterzuziehen. Ich möchte ins schöne Ungarn. Dort warten einige Pferde auf mich und ich möchte sie kennenlernen. Schließlich will Bay eine Kaiserin, auf die er stolz sein kann. Deshalb nach dem heutigen Reitausflug wird gepackt. Valérie darf natürlich ihr kleines Hündchen mitnehmen, sag ihr das.“

„Majestät, darf ich Sie daran erinnern, dass noch einige Pflichten in Wien auf Sie warten. Die Erzherzogin wird nicht erfreut sein.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wunderschönen Sisi Schloss (Rudolfsvilla) für die Einladung 💜

💜lichen Dank an den süßen Flauschi 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


ein warmer Sonnenstrahl
der meine Blicke
zärtlich zum Blühen bringt
eine heitere Sinfonie
in meinen Ohren
die mich locker über Stufen schwingt

ein schimmernder Tautropfen
der in meinem Herzen
sanft das Hoffnungsgrün nährt
ein sicheres Ufer
an meiner Seite
das mir beständig festen Halt gewährt

eine grüne Erde
die meiner Seele
einen wohligen Ruhepol schenkt
ein warmes Licht
das mein Inneres
behutsam auf schützende Wege lenkt

mein innerer Antrieb
meine Lebendigkeit
vom Himmel ein kleines Stück
oft finde ich gar keine Worte
um dich zu beschreiben
du bist einfach
ein unbeschreibliches Glück

~ Marie ~

Diana Denk

💜lichen Dank dem wunderschönen Gartenschloss Herberstein für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Majestät, Kronprinz Rudolf und Erzherzogin Gisela sind angekommen.“

~ Marie ~

💜lichen Dank unserem geliebten Wasserschloss Totzenbach für die Einladung 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Träume und Gedichte – Juli 2019

Ich möchte dort hingehn, wo niemand mich kennt,
Kein Mensch meine Sprache spricht, keiner mich nennt.
Ich wünsche ein Haus ohne Wand, ohne Tor,
Kein Nachbar ihm nah und kein Wächter davor,
Und wenn ich erkranke, kein Mensch, der mich pflegt,
Und wo, wenn ich sterbe, kein Klaglaut sich regt.

🌟Sisi🌟

Mirzâ Asadullâh Ghalib

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💜

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Ach, wer bringt die schönen Tage,
Jene Tage der ersten Liebe,
Ach, wer bringt nur eine Stunde
Jener holden Zeit zurück!

Einsam nähr‘ ich meine Wunde,
Und mit stets erneuter Klage
Traur‘ ich ums verlorne Glück.

Ach, wer bringt die schönen Tage,
Jene holde Zeit zurück!

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Es glitzert perlengleich der Morgentau
vom ersten Sonnenstrahl begleitet,
fast ein Wunder über Flur und Au,
das unsere Sinne herrlich weitet …

Der Nebel langsam schwindet,
lässt so herrlich Bild zurück,
vom neuen Tag er kündet,
von neuem Werden, neuem Glück . . .

So hat sich die Nacht geschlichen,
dem Tag jetzt Platz gemacht,
sie ist dem Morgenrot gewichen
verleiht dem Neuen eig’ne Macht . . .

Man ist regelrecht gefangen,
sieht dies Wunder jeden Tag,
sind die Wolken auch verhangen,
der Morgentau stet’s kommen mag …

🌟Sisi🌟

Otto Berchtenbreiter

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Im Glück nicht jubeln und im Sturm nicht zagen,
Das Unvermeidliche mit Würde tragen,
Das Rechte tun, am Schönen sich erfreuen,
Das Leben lieben und den Tod nicht scheuen
Und fest an Gott und bessre Zukunft glauben
Heißt leben, heißt dem Tod sein Bittres rauben.

🌟Sisi🌟

Adolf Friedrich Carl Streckfuß

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg 💜

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Abend wird’s, des Tages Stimmen schweigen.

🌟Sisi🌟

Theodor Körner

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Laudon

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


(Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus)

Die Freiheit der Seelen ist die Freiheit der Welt.

🌟Sisi🌟

Jean Baptiste Henri Lacordaire

Vielen Dank für die Einladung an Burg Rappottenstein

„Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.“

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Liebe
gibt und nimmt
mit unberechnender Einfalt;
Liebe
lebt in der Lust zu erfreun
erfreuende Liebe;
Liebe
liebt das Geringste, getan
mit herzlicher
Liebe!

🌟Sisi🌟

Johann Kaspar Lavater

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, bitte sag dem Bereiter er möge mir Napoleon satteln. Ich möchte mir das Pferd persönlich ansehen.“

„Aber Majestät, es soll noch ziemlich wild sein.“

~ Marie ~

💜lichen Dank der Spanische Hofreitschule für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nie mehr Schule
Keine Schule mehr
Denn der Umstand ist bekannt
Zuviel Schule macht dich krank
Ja ja!

Montag früh
Jonas Meier hat die Müh
Zu erkennen dass die Pflicht
In sein Leben tritt und spricht:
Du hast die Wahl
Willst du Segen oder Qual
Verärgere deine Lehrer nicht!

Nie mehr Schule
Keine Schule mehr
Denn der Umstand ist bekannt
Zuviel Schule macht dich krank!

Nie mehr Schule
Keine Schule mehr
Denn unser Leben in der Tat
Ist auch mit eurem Zeugnis hart
Ja ja!

Nie mehr Schule
Keine Schule mehr

🌟Wir wünschen auch den restlichen Bundesländern wunderschöne und erholsame Ferien! 🌟

🌟Sisi🌟

Nie mehr Schule – Falco

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg 💜

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Sissi Tag auf der Burg Hardegg.

Unsere bezaubernde Sternenkaiserin im neuen Sissi-Kleid.

🌼Ida🌼


Bleib, o bleib in deiner Träume Welt,
Such nicht des Lebens wirkliches Sein!
Es hat nur dunkle oder grelle Farben,
Der Traum nur hat der Morgensonne Schein;
Stirbst du lebend, bist du tot noch des Lebens,
Kehren wird dein Geist zu der Erde zurück;
Stirbst du als Träumer, kannst du ruhig sterben,
Mit dir verbleicht auch dein ewiges Glück.

🌟Sisi🌟

Jens Peter Jacobsen

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn Menschen sich aus innrem Werte kennen,
So können sie sich freudig Freunde nennen,
Das Leben ist den Menschen so bekannter,
Sie finden es im Geist interessanter.

Der hohe Geist ist nicht der Freundschaft ferne,
Die Menschen sind den Harmonien gerne
Und der Vertrautheit hold, daß sie der Bildung leben,
Auch dieses ist der Menschheit so gegeben.

🌟Sisi🌟

Friedrich Hölderlin

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich tret‘ in deinen Garten;
Wo, Süße, weilst du heut?
Nur Schmetterlinge flattern
Durch diese Einsamkeit.

Doch wie in bunter Fülle
Hier deine Beete stehn!
Und mit den Blumendüften
Die Weste mich umwehn!

Ich fühle dich mir nahe,
Die Einsamkeit belebt;
Wie über seinen Welten
Der Unsichtbare schwebt.

🌟Sisi🌟

Ludwig Uhland

Vielen Dank für die Einladung an Palais Schönburg 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Süßertönendes Klavier,
Welche Freuden schaffst du mir!
In der Einsamkeit gebricht
Mir es an Ergötzen nicht;
Du bist, was ich selber will,
Bald Erweckung und bald Spiel.

Scherz ich, so ertönet mir
Ein scherzhaftes Lied von dir;
Will ich aber traurig sein,
Klagend stimmst du mit mir ein;
Heb ich fromme Lieder an,
Wie erhaben klingst du dann!

Niemals öffne meine Brust
Sich der Lockung falscher Lust!
Meine Freuden müssen rein,
So wie meine Saiten sein,
Und mein ganzes Leben nie
Ohne süße Harmonie.

🌟Sisi🌟

Christian Felix Weiße

Vielen Dank für die Einladung an Gartenschloss Herberstein 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Meine Puppe kriegst du nicht!
Nein, du kleiner Bösewicht,
meine Puppe kriegst du nicht!
Noch ist’s gar nicht lange her;
denkst du denn, ich weiß nicht mehr,
wie’s der andern ist ergangen,
was du mit ihr angefangen?
Erst die Nase abgemacht,
dann das Köpfchen ihr zerkracht,
dann den ganzen Leib zerrüttet
und die Kleie ausgeschüttet,
daß die Beine und der Bauch
hingen wie ein leerer Schlauch,
dann die Arme ausgerissen
und sie auf den Müll geschmissen!
Nein, du kleiner Bösewicht,
meine Puppe kriegst du nicht!

🌟Sisi🌟

Heinrich Seidel

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Bleib, o bleib in deiner Träume Welt,
Such nicht des Lebens wirkliches Sein!
Es hat nur dunkle oder grelle Farben,
Der Traum nur hat der Morgensonne Schein;
Stirbst du lebend, bist du tot noch des Lebens,
Kehren wird dein Geist zu der Erde zurück;
Stirbst du als Träumer, kannst du ruhig sterben,
Mit dir verbleicht auch dein ewiges Glück.

🌟Sisi🌟

Jens Peter Jacobsen

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Liebe kann nur dich erheben
Aus dem Staub, der dich umwallt;
Liebe nur verleiht dem Leben
Heilig göttliche Gestalt.

Frei ist nur, wen sie bezwungen,
Glücklich nur, wen sie beglückt,
Mächtig nur, wen sie durchdrungen,
Und nur schön, wen sie geschmückt.

🌟Sisi🌟

Julius Sturm

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Zogelsdorf und dem Waldviertel Tourismus 💜

„Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Meine Sehnsucht ist ein dunkles Boot,
Löst vom Strande sich im Abendrot.

Deine Schönheit ist ein weißer Schwan,
Mondenschimmer ruht auf seiner Bahn.

Einmal findet auf der Hohen Flut
Boot zu Schwan. – Und dann ist alles gut….

🌟Sisi🌟

Ernst Goll

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nacht lächelt still!
Zitternder Mondstrahl
Wiegt auf den Blumen,
Sich in den Blüten,
Küssend den Atem,
Den zaubrischen, auf.

Nacht lächelt still!
Und auf den Halmen
Lieblicher Gräser
Spielt in den Tropfen,
Den schimmernd reinen
Des Taues, der Stern.

Ich bin allein!
Wie sie auch lächeln,
Mond, Stern und Blume,
Dunkel umfängt mich,
Hier tief im Herzen,
die gräßlichste Nacht!

🌟Sisi🌟

Aurora Stechern

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ach nun hab ich überwunden
manche schweren, harten Stunden,
manchen Tag und manche Nacht
hab ich in Schmerzen zugebracht.
Ach, schrittest du durch den Garten
noch einmal im raschen Gang.
Wie gerne würde ich warten,
warten stundenlang.

🌟Sisi🌟

Theodor Fontane

Vielen Dank für die Einladung an Palais Schönburg 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Herr, öffne meine Lippen, damit mein Mund dein Lob verkünde.
Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist, wie im Anfang, so auch jetzt und allezeit und in Ewigkeit.
Amen

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau 💜

Sisi kniet hier auf dem Betstuhl von Erzherzog Franz Ferdinand.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Treue Liebe ist selten, treue Freunde noch seltener.

🌟Sisi🌟

François VI. Duc de La Rochefoucauld

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus

„Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Nacht flieht, – der krause Dunst der Berge fällt
Und schmilzt zu Gold, und Licht erweckt die Welt!
Ein neuer Tag schwellt die Vergangenheit,
Ein neuer Schritt ans Ende unsrer Zeit; –
Nur die Natur steht neugeboren auf;
Die Erde lebt, die Sonn‘ eilt ihren Lauf,
Im Strom ist Frische, Glanz im Morgenstrahl,
Labsal im Winde, Blumenduft im Tal.
Gottgleicher Mensch, sieh diesen Glorienschein
Der Dinge an und juble: sie sind dein!

🌟Sisi🌟

George Gordon Byron

Vielen Dank für die Einladung an Schloß Schönbrunn 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nur das tut mir so bitterweh,
Daß Niemand mir von ihm erzählt,
Ob ich ihn je nur wiederseh‘,
Und ob er glücklich hab‘ gewählt.
Ich möcht‘ nur einmal noch ihn sehn,
Und zög‘ er auch an mir vorbei.
Wollt‘ ungesehn am Fenster stehn
Nur schauen, ob er glücklich sei.

🌟Sisi🌟

Oskar von Redwitz

Vielen Dank für die Einladung an Gartenschloss Herberstein 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Es summen die Bienchen weit und breit
Der rote Mohn lacht übers Feld.

Kinder baden, jubeln laut
Plantschen bis sie Gänsehaut.

Es schnurren die Katzen in einem Schatten
Beobachten mit Schlitzaugen das Geschnatter.

Dort fällt ein Eis zu Boden
Und hier kommt ein Würstchen aus dem Ofen.

Bald spannt der Himmel wieder seine Sterne aus
Ein heisser Tag geht friedlich aus.

🌟Sisi🌟

Monika Minder

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens.
Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte.
Er tut es einfach.
Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.

🌟Sisi🌟

Picasso

Vielen Dank für die Einladung an Renaissanceschloss Greillenstein 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der hat nie das Glück empfunden,
Dem des Lebens gleiche Stunden
Ewig in der Freude Wehn
Ohne Schmerz vorüber gehn.

Aber wem nach langen Qualen
Mit der Liebe Frühlingsstrahlen
Grüßend winkt der Freude Blick,
Der allein versteht das Glück.

🌟Sisi🌟

Theodor Körner

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


In welcher unzugänglichen Burg wohnt der Mensch, dem es nur immer ernst um sich und um die Sachen ist!

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung an Burg Hardegg

Video: sternenkaiserin.com – Ida


Hoffnung schlummert tief im Herzen
Wie im Lilienkelch der Tau
Hoffnung taucht, wie aus den Wolken
Nach dem Sturm des Himmelsblau;
Hoffnung keimt, ein schwaches Hälmchen,
Auch aus nackter Felsenwand;
Hoffnung leuchtet unter Thränen,
Wie im Wasser der Demant

Schon so tausendfach betrogen,
Armes, schwaches Menschenherz,
Immer wendest du dich wieder
Gläubig trauernd himmelwärts.
Wie Arachne unverdrossen,
Täglich neue Netze spannt,
Kreuze auch durch ihre Fäden,
Täglich rauh des Schicksals Hand.

🌟Sisi🌟

Franz Freiher von Gaudy

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


εμπρος μου η θαλασσα: κατοπτρική·
χαμογελάει χωρίς καμμιά ρυτίδα.
Απ’ τις ακτές της Κρήτης ώς την Αττική

μια επικράτεια αδρανής κι ακύμαντη.
Σαν τη ζωή των πρωτοπλάστων στην Εδέμ
κάτω από των αγγέλων τα ερουρέμ

και τ’ Ουρανού τη γαλανή φροντίδα.
Λεία ζωή· στιλπνή όσο το γυαλί· ασήμαντη
όσο η θάλασσα που έχει στερηθεί

ώς και το τελευταίο της κύμα.
Εμπρός μου η θάλασσα: επαχθής
όσο ο χρυσός στα δάχτυλα του Μίδα·

πεσμένη ανάσκελα σαν αθλητής
που η ανάσα του τον πρόδωσε στο νήμα.
Εμπρός μου η θάλασσα: ανιαρή.

Σαν ποίημα που του στέρησαν τη ρίμα.

Maria José 🌸

Kostas Kutsurelis

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie du weißt eben nicht was gut ist, ein Apfelstrudel ohne Rosinen ist wie eine Nacht ohne Sterne, wie ein Land ohne Berge… jetzt hab dich nicht so und versuch es wenigstens“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung und den köstlichen Apfelstrudel 😉 an Hotel Adria – Meran

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Schwarze Röcke, seidne Strümpfe,
Weiße, höfliche Manschetten,
Sanfte Reden, Embrassieren –
Ach, wenn sie nur Herzen hätten!

Herzen in der Brust, und Liebe,
Warme Liebe in dem Herzen –
Ach, mich tötet ihr Gesinge
Von erlognen Liebesschmerzen.

Auf die Berge will ich steigen,
Wo die frommen Hütten stehen,
Wo die Brust sich frei erschließet,
Und die freien Lüfte wehen.

Auf die Berge will ich steigen,
Wo die dunkeln Tannen ragen,
Bäche rauschen, Vögel singen,
Und die stolzen Wolken jagen.

Lebet wohl, ihr glatten Säle,
Glatte Herren! Glatte Frauen!
Auf die Berge will ich steigen,
Lachend auf euch niederschauen.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank für die Einladung an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, lange bleiben wir nicht in Wien! Sieh dir nur an wie ich aussehe! Und das alles nur weil die Erzherzogin es so wünscht…

Annerl jetzt beeil dich doch endlich, ich möchte in den Garten, bevor ich hier drinnen ersticke!

Marie, man soll seiner Majestät bestellen, ich sei im Park!

Und jetzt komm, wir gehen!“

🌟Sisi🌟

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Kennst du das Land, wo die Zitronen blühn,
Im dunkeln Laub die Goldorangen glühn,
Ein sanfter Wind vom blauen Himmel weht,
Die Myrte still und hoch der Lorbeer steht,
Kennst du es wohl?
Dahin! Dahin
Möcht ich mit dir, o mein Geliebter ziehn…

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung an Schloß Schönbrunn

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Müde von der Einsamkeit
ersehne ich Besuch.
Zukunft ist Vergangenheit
und Gegenwart ist Fluch.

Endlos ist das Meer der Zeit,
doch man kann nur am, Ufer leben.
Von der Krankheit der Traurigkeit,
kann es keine Erlösung geben.

🌟Sisi🌟

Vor dem Schloss – Tanz der Vampire
Jim Steinman und Michael Kunze

Zum Gedenken an den Graf der Grafen, den Herrscher aller Vampire – Steve Barton 🖤
Wir vermissen Dich, wo auch immer Du jetzt bist 🖤

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

Foto: sternenkaiserin.com- Marie


Du alleine warst mein Beschützer, Inhalt meines Lebens.
Du warst mir ein Freund und Vater, jetzt ruf ich vergebens.
Könntest Du doch wieder bei mir sein, seit Du fort bist, leb ich kaum.
Oft schien es mir, ich wäre bei Dir.
Doch es war nur ein Traum.

Könnte ich doch Deine Stimme hörn, wärst Du doch noch mal ganz nah.
Träumen allein, hilft mir nicht so sein, wie ich dein ergeiz sah.

Kreuze Moos und Friedhofsengel, Steinern, stumpf uns schmerzlich. Wie bist du hier her geraten? Du warst weich und herzlich.

Wie lang muss ich weinen um Dich? Kann ich mich je befreien?
Könntest Du doch wieder bei mir sein, Mit mir spieln und mich befrein.

Nimm was zerging und gib mir das, ……….frei zu sein.
Keine Tränen mehr, keine …., keine Trauer um längst vergangne zeit.
Hilf mir stark zu sein.
Hilf mir stark zu sein.

🌟Sisi🌟

Könntest du doch wieder bei mir sein – Phantom der Oper / Sir Andrew Llyod Webber

Vielen Dank für die Einladung an Winterpalais Prinz Eugen

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Schau einmal die Wolken an, wie sie ziehen, flüchtige Gebilde, in denen deine Phantasie geheimnisvolle Ungetüme erblickt.
Schau auf das Kind, wie es malt. Seine Phantasie zaubert mit farbigen Stiften auf ein kleines Stück Papier eine ganze Welt.
Schau auf den alten Mann, der eine Katze streichelt, auf das Baby, das im Kinderwagen schläft.
Und du wirst entdecken, daß in allen Dingen mehr liegt, als man oberflächlich sieht, eine Erinnerung an das Paradies.
In jedem Tag stecken Wunder, man kann sie gar nicht alle aufzählen. Freude an den kleinen täglichen Wundern: Das ist der Schlüssel, um jeden Tag ein bißchen glücklich zu sein.

🌟Sisi🌟

Phil Bosmans

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn einsam auf der Berge Höhen
Der Schütze nach den Gemsen jagt,
Ergraute Felsen um ihn stehen
Und lauschen wie er trauernd klagt
Von Liebe die gewelkt dahin,
Von Blumen, die nun nimmer blüh’n, –
Da ruft in der Tiefe mit lockendem Laut
Steinröschen – die arme verwunschene Braut,
Da schwindelt’s dem Schützen am Felsenrand,
Es zieht ihn hinunter die steile Wand.

🌟Sisi🌟

Friedrich Friedreich

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Die Hand, die herzlich dargebotene
Zurückgegeben, zweifelhaften Auges,
Und auf der Zunge wägend Silb‘, um Silbe –
Das Herz, den aufgebrochnen Brief, zurück
Gewiesen, ungelesen, ungedeutet!
Und das von Dir!
Herum im Kreise staunten
Und lachten Eintagsfliegen, flogen weiter
Und summten ärgerlich Gesumm.
Jedoch
Ein Gott riß mich heraus, mit wilder Schwermut
Den Sinn umnachtend. –
Und lächelnd schau‘ ich jetzt die Fäden an,
Die durchgeriss’nen, durch die Hand mir gleitend,
An denen es wie Blut und Tränen glänzt:
Sie waren schön und sind es noch, und wie
Des späten Sommers Schleier fliehn sie fort,
Ein Windhauch spielt mit ihnen, und das Gold
Der Abendsonne glüht und glitzert drinnen.
Du nicht mehr mein! Es spielt mein liebster Traum
Mit deinem Bild, und einsam steigst du auf

Aus Herzenstiefen wie ein Stern, entglommen
An meines Lebens nächt’gen Himmel – doch
Schon ferne, ach zu ferne, schon versunken!

🌟Sisi🌟

Friedrich Wilhelm Nietzsche

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Gesundheit ist Glück, so sagt der Kranke – Reichtum ist Glück, sagt der Arme, Weisheit ist Glück, sagt der Philosoph – und sie haben alle Recht. Unglück aber ist gewiß, das nicht erreichen zu können, was man bedarf.

🌟Sisi🌟

Fanny Lewald

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Abendlich schon rauscht der Wald
Aus den tiefen Gründen,
Droben wird der Herr nun bald
An die Sterne zünden,
Wie so stille in den Schlünden,
Abendlich nur rauscht der Wald.

Alles geht zu seiner Ruh,
Wald und Welt versausen,
Schauernd hört der Wandrer zu,
Sehnt sich recht nach Hause,
Hier in Waldes grüner Klause
Herz, geh endlich auch zur Ruh!

🌟Sisi🌟

Joseph von Eichendorff

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Video: sternenkaiserin.com – Marie


„Man muß die Mode des Korsetts verschwinden lassen, eine scheußliche Angelegenheit von empörender Geilheit und extremer Unbequemlichkeit, in gewissen Momenten. Ich habe manchmal sehr darunter gelitten.“

🌟Sisi🌟

Gustave Flaubert

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Leiser schwanken die Äste,
Der Kahn fliegt uferwärts,
Heim kehrt die Taube zum Neste,
Zu dir kehrt heim mein Herz.

Genug am schimmernden Tage,
Wenn rings das Leben lärmt,
Mit irrem Flügelschlage
Ist es ins Weite geschwärmt.

Doch nun die Sonne geschieden
Und Stille sich senkt auf den Hain,
Fühlt es: bei dir ist der Frieden,
Die Ruhe bei dir allein.

🌟Sisi🌟

Adolf Friedrich Graf von Schack

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Hab‘ viele Brief‘ in die Welt geschickt,
Welt sollt‘ Antwort schreiben!
Es gibt solche Leute, die glauben daran,
Daß man Liebe und Freundschaft erschreiben kann!
Welt läßt es bleiben!

Hab‘ in die Briefe mein Herz gelegt:
Kann nimmer einsam bleiben!
Es wird doch noch jemand sein in der Welt,
Der sein Einsamsein auch zum Tausche hält,
Der wird mir schreiben!

Hab‘ so viel Brief‘ in die Welt geschickt!
Welt will nicht Antwort schreiben!
Schau‘ immer und immer nach Antwort aus:
Wie leer ist mein Haus! Wie schwer ist mein Haus!
Muß einsam bleiben…

🌟Sisi🌟

Hugo Salus

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Es füllt sich ganz das Herz von Zärtlichkeit –
Sie ist’s, sie steht vor mir. Welch ein Gefühl!
Ist es Verirrung was mich nach dir zieht?
Ist’s Raserei? ist’s ein erhöhter Sinn,
Der erst die höchste reinste Wahrheit faßt?
Ja, es ist das Gefühl, das mich allein
Auf dieser Erde glücklich machen kann;
Das mich allein so elend werden ließ,
Wenn ich ihm widerstand und aus dem Herzen
Es bannen wollte.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe


Vielen Dank für die Einladung an Schloss Zogelsdorf & Waldviertel Tourismus


Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wunderlichstes Buch der Bücher
Ist das Buch der Liebe;
Aufmerksam hab ich’s gelesen:
Wenig Blätter Freuden,
Ganze Hefte Leiden;
Einen Abschnitt macht die Trennung.
Wiedersehn! ein klein Kapitel,
Fragmentarisch. Bände Kummers
Mit Erklärungen verlängert,
Endlos, ohne Maß.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Um Mitternacht
Hab‘ ich gewacht
Und aufgeblickt zum Himmel;
Kein Stern vom Sterngewimmel
Hat mir gelacht
Um Mitternacht.

Um Mitternacht
Hab‘ ich gedacht,
Hinaus in dunkle Schranken;
Es hat kein Lichtgedanken
Mir Trost gebracht
Um Mitternacht.

Um Mitternacht
Nahm ich in Acht
Die Schläge meines Herzens;
Ein einz’ger Puls des Schmerzens
War angefacht
Um Mitternacht.

Um Mitternacht
Kämpft‘ ich die Schlacht,
O Menschheit, deiner Leiden;
Nicht könnt‘ ich sie entscheiden
Mit meiner Macht
Um Mitternacht.

Um Mitternacht
Hab‘ ich die Macht
In deine Hand gegeben;
Herr über Tod und Leben,
Du hältst die Wacht
Um Mitternacht.

🌟Sisi🌟

Friedrich Rückert

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

Video : sternenkaiserin.com – Marie


Herr Gott Zebaoth, groß von Rath und mächtig von That, wir danken deinem heiligen Namen und rühmen, loben und preisen dich von Herzensgrund, daß du nach diesem großen Ungewitter die Sonne wieder scheinen lassen, und nach dem Weinen uns mit Freuden überschüttet hast. Ach Herr, du liebreicher Gott, wie gnädig hast du unser sehnliches Bitten und Flehen erhöret, und nach den gefährlichen und beschwerlichen Kriegszeiten uns den edlen goldenen Frieden wieder bescheret. Jesu, du großer Friedefürst, laß doch diesen theuern…
Amen

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Du fragst, was ist die Zeit? Und was die Ewigkeit?
Wo hebt sich Ewiges an und hebet auf die Zeit?
Die Zeit, sobald du sie aufhebst, ist aufgehoben,
wo dich das Ewige zu sich erhebt nach oben.
Die Zeit ist nicht, es ist allein die Ewigkeit,
die Ewigkeit allein ist ewig in der Zeit.
Sie ist das in der Zeit sich stets Gebärende,
als wahre Gegenwart die Zeit Durchwährende.
Wo die Vergangenheit und Zukunft ist geschwunden
in Gegenwart, da hast du Ewigkeit empfunden.
Wo du Vergangenheit und Zukunft hast empfunden
als Gegenwart, da ist die Ewigkeit gefunden.

🌟Sisi🌟

Friedrich Rückert

Vielen Dank für die Einladung an Palast Hohenems.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Komm Ida, es ist mir gleichgültig ob es regnet, ich allein bestimme, wann und wo ich spazieren gehen möchte.
Was kümmert es mich, ob es sich gehört, oder ob es meiner Schwiegermutter passt?
Die Kaiserin bin ich!“

🌟Sisi🌟

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

O nehmt es mir nicht übel,
Wenn über euch ich lache,
Weil ich einmal muß lachen!
Ich lach‘, um nur zu lachen,
Selbst über mich nicht minder
Als über euch ich lache;
Und nehm‘ es auch nicht übel,
Daß über mich ihr lachet,
Wenn ihr nicht seid im Stande,
Selbst über euch zu lachen.

🌟Sisi🌟

Friedrich Rückert

Vielen Dank für die Einladung an Burg Rappottenstein & Waldviertel Tourismus

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. 

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Frohlocke, schöne junge Rose,
Dein Bild wird nicht verschwinden,
Wenn auch die Glut, die dauerlose,
Verweht in Abendwinden.

So süßer Duft, so helle Flamme
Kann nicht für irdisch gelten;
Du prangst am stolzen Rosenstamme,
Verpflanzt aus andern Welten;

O weilten wir in jenen Lüften,
Wo keine Schranke wehrte,
Daß ich mit deinen Zauberdüften
Die Ewigkeiten nährte! –

Doch hat, du holde Wunderblume,
Mein Herz voll süßen Bebens
Dich mir gemalt zum Eigentume
Ins Tiefste meines Lebens

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Zogelsdorf & Waldviertel Tourismus

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. 

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Es ist der Wind um Mitternacht,
Der leise an mein Fenster klopft.
Es ist der Regenschauer sacht,
Der leis an meiner Kammer tropft.

Es ist der Traum von meinem Glück,
Der durch mein Herz streift wie der Wind.
Es ist der Hauch von deinem Blick,
Der durch mein Herz schweift regenlind.

🌟Sisi🌟

Friedrich Wilhelm Nietzsche

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017