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Träume und Gedichte – Jänner 2018

Meine Hoffnung gibt dich nicht verlorn.
In meinen Träumen halt ich dich wach.
Dorthin kehr ich zu dir zurück
In jeder Nacht.

Und so werde ich hier auf dich warten,
Am äußersten Rande der Zeit.
Die Erinnerung hält mich gefangen
In einem Raum zwischen Hoffnung und Leid.
Ein Traum ohne Anfang und Ende ist alles was bleibt.

🌟Sisi🌟

Ein Traum ohne Anfang und Ende
Die Päpstin – Dennis Martin

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Der Tod steht schon am Orte,
Wo sich ein Leben regt.
Der Tod steht an der Pforte,
Wo man zu Grabe trägt.
Er geht im Leidgefolge
Ungesehen mit,
Wie er dabei gewesen
Im Leben Schritt für Schritt.
Zum König wie zum Bettler
Sagt er sein letztes Du
Und schließt mit stummen Händen
Die dunkle Pforte zu.
Und geht mit uns nachhause
Und ißt das Abendbrot
Und schweigt und weiß doch alles,
Der Herr der Welt, der Tod.

🌟Sisi🌟

Matthias Claudius
Vielen Dank an die Familie Habsburg Lothringen für die Einladung nach Schloss Wallsee

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Siehst du Marie, die Südtiroler haben den Gackl genauso gern wie ich. Sie haben ihm sogar eine eigene Büste aufgestellt, nicht weil er ein Kaiser oder ein Kriegherr ist, nein.
Ganz allein weil er nicht müde wird den Menschen zu helfen und als Arzt von ihnen geschätzt und verehrt wird!“

🌟Sisi🌟

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Im Feuer zu verbrennen,
Ist eine schwere Pein,
Doch kann ich eine nennen,
Die schmerzlicher mag sein.

Die Pein ist’s, das Verderben,
Das Los, so manchem fällt:
Langsam dahinzusterben
im Froste dieser Welt…

🌟 Sisi 🌟

Justinus Kerner
Vielen Dank an Schloss Esterházy.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


n dir allein, an dir hab ich gesündigt
und übel oft vor dir getan;
du siehst die Schuld, die mir den Fluch verkündigt,
sieh, Gott auch meinen Jammer an!

Dir ist mein Flehn, mein Seufzen nicht verborgen,
und meine Tränen sind vor dir.
Ach Gott, mein Gott, wie lange soll ich sorgen?
Wie lang entferst du dich mir?

Herr, handle nicht mit mir nach meinem Sünden,
vergilt mir nicht nach meiner Schuld!
Ich suche dich, laß mich dein Antlitz finden,
du Gott der Langmut und Geduld!

Früh wollst du mich mit deiner Gnade füllen,
Gott, Vater der Barmherzigkeit!
Erfreue mich um deines Namens willen,
du bist ein Gott, der gern erfreut.

Laß deinen Weg mich wieder freudig wallen
und lehre mich dein heilig Recht,
mich täglich tun nach deinem Wohlgefallen;
du bist mein Gott, ich bin dein Knecht.

Herr, eile du, mein Schutz, mir beizustehen
und leite mich auf ebner Bahn!
Erhört mein Schrein, der Herr erhört mein Flehen
und nimmt sich meiner Seele an.

🌟Sisi🌟

Seelenheillied, Autor: Christian Fürchtegott Gellert (1715-1769)

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Er nennt mich ‚mein Engel‘,
verehrt micht fast wie eine Heilige.
Sieht in mir seinen wertvollsten Besitz, ähnlich einer Figur aus Kristall – einem Engel aus Kristall.
Aus Ehrfurcht und Angst mich zu zerbrechen, ist er nicht fähig mir Näher zu kommen.

Doch bei all seiner Verehrung sieht er nicht, dass es genau diese Distanz war, die mich längst zerbrechen ließ….“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Schloss Hof

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn man Abschied nimmt
geht nach unbestimmt
mit dem Wind wie Blätter weh’n.
Singt man ein Abschiedslied
das sich um Fernweh dreht
um Horizonte Salz und Teer.

Wer seine Sachen packt
sucht wo er hin gehört

hat wie ein Zugvogel nicht nur ein Zuhause.
Man lässt vieles hier
Freund ich danke dir
für den Kuss den letzten Gruß.

Ich will weiter geh’n
keine Träne sehn
so ein Abschied ist lang noch kein Tod.

Niemals geht man so ganz
irgendwas von mir bleibt hier
es hat seinen Platz immer bei dir.

Wenn es auch noch so schmerzt
stutz die Flügel nicht
dem der in der Kälte keine Zukunft sieht.

Mach einem Vagabund doch das Herz nicht wund
flieg ein Stück mit auf seinem Weg.

Doch dann lass‘ mich los
sieh die Welt ist groß
ohne Freiheit bin ich fast schon wie tot. …

🌟Sisi🌟

Niemals geht man so ganz – Trude Herr

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Denn die einzige Lösung wär der Wahnsinn
Und die einzige Rettung wär der Sturz
Es lockt mich der Abgrund
Ich möchte mich
Fallen lassen –
Warum schaudert mir vor dem Sprung?“

🌟Sisi🌟

Elisabeth – das Musical
Silvester Levay & Michael Kunze
Nichts, nichts, gar nichts.

Vielen Dank an die Familie Habsburg Lothringen für die Einladung nach Schloss Wallsee!

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Ich habe ein wunderbares Pferd, es hat die Leichtigkeit des Windes und des Feuers Hitze, aber wenn sein Reiter es besteigt, ist seine Sanftmut nichts als die Ruhe vor dem Ausbruch des Sturmes.

🌟Sisi🌟

William Shakespeare

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


Wo bist du hin? Noch eben warst du da –
Was wandtest du dich wieder abwärts, wehe,
nach jenem Leben, das ich nicht verstehe,
und warst mir jüngst doch noch so innig nah.

Ich soll hinab mit dir in deine Welt,
aus der die Schauer der Verwesung hauchen,
ins Reich des Todes soll ich mit dir tauchen,
das wie ein Leichnam fort und fort zerfällt?

Wohl gibt es meinesgleichen, eingeweiht
in eure fürchterlichen Daseinsstufen…
Doch ich bin’s nicht. Nur wie verworrnes Rufen
erschreckt das Wort mich Eurer Zeitlichkeit.

Laß mich mein Haupt verhüllen, bis du neu
mir wiederkehrst, so rein, wie ich dich liebe,
von nichts erfüllt als süßem Geistestriebe
und deinem Urbild wieder strahlend treu.

🌟Sisi🌟

Christian Morgenstern
Vielen Dank an Schloss Hof

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich ließ meinen Engel lange nicht los,
und er verarmte mir in den Armen,
und wurde klein, und ich wurde groß:
und auf einmal war ich das Erbarmen,
und er eine zitternde Bitte bloß.

Da hab ich ihm seine Himmel gegeben, –
und er ließ mir das Nahe, daraus er entschwand;
er lernte das Schweben, ich lernte das Leben,
und wir haben langsam einander erkannt …

Seit mich mein Engel nicht mehr bewacht,
kann er frei seine Flügel entfalten
und die Stille der Sterne durchspalten, –
denn er muss meiner einsamen Nacht
nicht mehr die ängstlichen Hände halten –
seit mich mein Engel nicht mehr bewacht.

🌟Sisi🌟

Rainer Maria Rilke
Vielen Dank an Schloss Hof.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Was denkst du Marie, sei ehrlich! Ob Rudolf mich irgendwann dafür hassen wird, dass ich ihn in Wien zurück gelassen habe um nicht selbst dort zu Grunde zu gehen?
Ob er eines Tages verstehen wird, dass ich keine andere Wahl hatte als zu gehen, weil ich es nicht mehr mit ansehen konnte?“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an unser Totzi ❤Wasserschloss Totzenbach

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Guten Morgen Gräfin,
Wo ist der kleine Kronprinz? Ich wünsche meinen Sohn zu sehen!
Hören Sie, ich wünsche es!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an das wunderschöne Schlosspark Laxenburg 🌹

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Ich bin ein Sonntagskind, ein Kind der Sonne;
Die goldnen Strahlen wand sie mir zum Throne,
Mit ihrem Glanze flocht sie meine Krone,
In ihrem Lichte ist es, dass ich wohne,
Doch wenn sie je mir schwindet, muss ich sterben.

🌟Sisi🌟

Elisabeth von Österreich (@guttenberg.de)

Vielen Dank Graf Pilati für den zauberhaften Tag in Schloss Ruegers🌹

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Nirgends bin ich mehr zu Hause,
Nirgendwo finde ich Ruhe,
würde ich wissen, ich müsste für immer dort bleiben,
würde mir selbst das Paradies zur Hölle werden….“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an den Majestic Train de Luxe.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Du innig Rot,
Bis an den Tod
Soll meine Liebe Dir gleichen,
Soll nimmer bleichen,
Bis an den Tod,
Du glühend Rot,
Soll sie Dir gleichen.

🌟Sisi🌟

Karoline von Günderode
Vielen Dank an das Belvedere Museum & das Winterpalais Prinz Eugen.

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Komm Marie, ich möchte sehen was sich hinter dieser Tür verbirgt!
Vielleicht finden wir ja alte Bücher oder etwas Ähnliches“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Wasserschloss Totzenbach

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Lebe wohl! – du fühlest nicht,
was es heißt, dies Wort der Schmerzen,
mit getrostem Angesicht
sagest du’s und leichtem Herzen.
Lebe wohl! – Ach, tausendmal
hab‘ ich es mir vorgesprochen
und, in nimmersatter Qual,
mir das Herz damit zerbrochen!

🌟Sisi🌟

Eduard Mörike

Vielen Dank an den Majestic Train de Luxe

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Mi atyánk, aki a mennyekben vagy!

Szenteltessek meg a te neved.
Jöjjön el a te országod.
Legyen meg a te akaratod, mint a mennyben, úgy a földön is.
A mi mindennapi kenyerünket add nekünk ma,
és bocsássd meg a mi vétkeinket, miképpen mi is megbocsájtunk az ellenünk vétkezõknek,
és ne vigy minket kisertésbe,
de szabadits meg minket a gonosztól.

Mert tied az ország és a hatalom és a dicsõség mindörrökké.

Ámen.

🌟Sisi🌟

Vater unser – ungarisch
Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sie haben heut abend Gesellschaft,
Und das Haus ist lichterfüllt.
Dort oben am hellen Fenster
Bewegt sich ein Schattenbild.

Du schaust mich nicht, im Dunkeln
Steh ich hier unten allein;
Noch wenger kannst du schauen
In mein dunkles Herz hinein.

Mein dunkles Herze liebt dich,
Es liebt dich und es bricht,
Und bricht und zuckt und verblutet,
Aber du siehst es nicht

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank an die Oper Graz.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Siehst du mein Herzi,
Wie entzückend die kleinen Dinge am Christbaum sind?
Nicht mehr lange und das Christkind holt ihn wieder ab. Bis dahin werden wir ihn uns noch so oft ansehen, wie du möchtest“

🌟 Sisi 🌟

Herzlichen Dank an Wasserschloss Totzenbach

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Schwarze Röcke, seidne Strümpfe,
Weiße, höfliche Manschetten,
Sanfte Reden, Embrassieren –
Ach, wenn sie nur Herzen hätten!

Herzen in der Brust, und Liebe,
Warme Liebe in dem Herzen –
Ach, mich tötet ihr Gesinge
Von erlognen Liebesschmerzen.

Auf die Berge will ich steigen,
Wo die frommen Hütten stehen,
Wo die Brust sich frei erschließet,
Und die freien Lüfte wehen.

Auf die Berge will ich steigen,
Wo die dunkeln Tannen ragen,
Bäche rauschen, Vögel singen,
Und die stolzen Wolken jagen.

Lebet wohl, ihr glatten Säle,
Glatte Herren! Glatte Frauen!
Auf die Berge will ich steigen,
Lachend auf euch niederschauen.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens ❤

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Die größte Krankheit der Seele – das ist die Kälte.

🌟Sisi🌟

Georges Benjamin Clemenceau

Vielen Dank an das Wasserschloss Totzenbach.

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Eines Tages wird man offiziell zugeben müssen,
daß das, was wir Wirklichkeit getauft haben,
eine noch größere Illusion ist als die Welt des Traumes.

🌟Sisi🌟

Salvatore Dali

Vielen Dank an die Wiener Börse

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Wenn du den leichten Reigen führest,
Wenn du den Boden kaum berührest,
Hinschwebend in der Jugend Glanz:
In jedem Aug ist dann zu lesen,
Du seiest nicht ein irdisch Wesen,
Du seiest Äther, Seele ganz.

Mir aber grauet: wenn nach oben
Du würdest plötzlich nun enthoben,
Wie wärest, Seele, du bereit? –
Wohlan! der sich auf Blumen schaukelt,
Der Schmetterling, der ewig gaukelt,
Ist Sinnbild der Unsterblichkeit.

🌟Sisi🌟

Ludwig Uhland

Vielen Dank ans Winterpalais – Belvedere Museum

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Sanfte Ebb‘ und hohe Flut
tief im Mut,
wandr‘ ich so im Dunkel weiter,
steige mutig, singe heiter,
und die Welt erscheint mir gut.

Alles Reine
seh ich mild im Widerscheine,
nichts verworren
in des Tages Glut verdorren:
Froh umgeben, doch alleine.

🌟Sisi🌟

Friedrich von Schlegel
Vielen Dank an Schloss Wallsee – Familie Habsburg Lothringen

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Komm Marie, wir wollen Wien hinter uns lassen. Ich kann nicht mehr lächeln nur damit der Kaiser glücklich ist.
Die Zeit, als ich wirklich lächeln konnte in seiner Gegenwart ist längst vorbei“

Sisi

Vielen Dank an den Majestic Train de Luxe und Schloss Hof 🌹

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Tag und Nacht
liegt Frost
in den Feldern
seit Wochen
kennt keiner
die Sonne mehr
die Vögel flohen
schon lange
nach Süden
auch ich
bin näher –
an Dunkel
und Tod

🌟Sisi🌟

Hans-Christoph Neuert

Vielen Dank an Renaissanceschloss Greillenstein.

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Komm mein Herzi, wir wollen nachsehen, ob die Kinder vom Dorf einen Schneemann gebaut haben!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an unser Märchenschloss Wasserschloss Totzenbach.

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Leben ist nur ein wandelnd Schattenbild;
Ein armer Komödiant, der spreizt und knirscht
Sein Stündchen auf der Bühn‘, und dann nicht mehr
Vernommen wird: ein Märchen ist’s, erzählt
Von einem Dummkopf, voller Klang und Wut,
Das nichts bedeutet.

🌟Sisi🌟

William Shakespeare – Macbeth

Vielen Dank an die Oper Graz für die umwerfende Vorstellung 😘

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


O wunderbares, tiefes Schweigen,
Wie einsam ist’s noch auf der Welt!
Die Wälder nur sich leise neigen,
Als ging‘ der Herr durchs stille Feld.

Ich fühl mich recht wie neu geschaffen,
Wo ist die Sorge nun und Not?
Was mich noch gestern wollt erschlaffen,
Ich schäm mich des im Morgenrot.

Die Welt mit ihrem Gram und Glücke
Will ich, ein Pilger, frohbereit
Betreten nur wie eine Brücke
Zu dir, Herr, übern Strom der Zeit.

Und buhlt mein Lied, auf Weltgunst lauernd,
Um schnöden Sold der Eitelkeit:
Zerschlag mein Saitenspiel, und schauernd
Schweig ich vor dir in Ewigkeit.

🌟Sisi🌟

Joseph Karl Benedikt Freiherr von Eichendorff

Vielen Dank an das wundervolle Schloss Esterházy ⚘

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Aus mir braust finstre Tanzmusik,
Meine Seele kracht in tausend Stücken;
Der Teufel holt sich mein Mißgeschick,
Um es ans brandige Herz zu drücken.

Die Rosen fliegen mir aus dem Haar
Und mein Leben saust nach allen Seiten,
So tanz ich schon seit tausend Jahr,
Seit meiner ersten Ewigkeiten.

🌟Sisi🌟

Else Lasker-Schüler

Vielen Dank an das Winterpalais – Belvedere Museum für den Tanz ⚘

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Marie sag dem Herrn Direktor, er soll sich doch ein bisserl Zeit nehmen und sich zu uns setzen. Wir wollen ihm doch gratulieren zu dem schönen Hotel!
Und dann hätt ich gern noch eine Tasse heiße Milch!“

Sisi

Vielen Dank an unser Hotel Kaiserhof Wien für die Einladung zum Frühstück.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Kind aus der Dunkelheit,
Treibend durch Raum und Zeit,
Dein Weg ist einsam.
Lern, im Dunkeln ihn zu finden.

Wer schweigt und spricht mit Dir,
Wer teilt sein Licht mit Dir?
Dein Weg ist einsam.
Lern, an Dich allein zu glauben.

Von der Hand, die Deine berührt, darfst Du niemals träumen.
Dein Herz bleibt Dein, es schlägt für sich allein.
Drum tanz mit der Einsamkeit,
Kind aus der Dunkelheit.
Dein Weg ist einsam,
Lerne dabei, gerne allein zu sein.

Dein Weg ist einsam.
Lieb diesen Weg, leb diesen Weg allein

🌟Sisi🌟

Andrew Llyod Webber – Phantom der Oper

Vielen Dank an das wunderschöne Palmenhaus Schönbrunn 💗
Schloß Schönbrunn Österreichische Bundesgärten⚘

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Du geleitest mich durch’s Leben,
Sinnende Melancholie!
Mag mein Stern sich strahlend heben,
Mag er sinken – weichest nie!
Führst mich oft in Felsenklüfte,
Wo der Adler einsam haust,
Tannen starren in die Lüfte,
Und der Waldstrom donnernd braust.
Meiner Toten dann gedenk ich,
Wild hervor die Träne bricht
Und an deinen Busen senk‘ ich
Mein umnachtet Angesicht.

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

Vielen Dank an Schloss Hof und den Majestic Imperator Train de Luxe.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn du träumst, dann immer von der Heimat.
Du bist dort inmitten der Deinen,
Umgeben vom rhymtischen Gesang ihrer Stimmen.
In den dein Blut aus jeder Dunkelheit heraus einstimmen möchte.

Dann wachst du auf, und was du hörst,
Ist der Lärm deines Umfeldes
Einen Moment lang zuckt dein Körper zurück
Von der seltsamen Leere deines Da-Seins.

Die Dinge deiner Heimat
Starren dich an; hier fehl am Platze,
Bedeuten sie nur Einsamkeit.

Langsam wird sich dir eine neue Welt eröffnen.
Deines Herzens Augen werden,
Von dieser Wüsten-Zeit geläutert,
Frei sein,
Das neue Leben,
Dem du so viel geopfert,
Zu sehen und zu feiern.

~ Marie ~

Auszug aus dem irischen Segensspruch „Für einen Menschen in der Ferne“
Textänderung: 2. Absatz statt „Lärm deines Umfeldes“ heißt es Original „Verkehrslärm eines anderen Landes“
John O‘ Donohue, Benedictus
S. 130 – 132
Pattloch, 2007, 1. Ausgabe

♥️lichen Dank Touriseum Schloss Trauttmansdorff für die Einladung ♥️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Zieh fester Annerl!
Ich wünsche, dass es perfekt aussieht, also zieh!

Wenn Du nur ein bisschen mehr Ahnung von solchen Dingen hättest, würdest du wissen, dass die größte Waffe einer Frau ihre Schönheit ist!

Und jetzt trödel nicht, geh lauf, hol mein Kleid!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an mein braves „Annerl“

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Komm her Marie, du musst die kandierten Veilchen versuchen. Sie sind einfach eine Sünde wert!

Herr Oliver, lass‘ er mir wieder einen Vorrat schicken, ich möcht’s mitnehmen wenn wir verreisen.“

🌟 Sisi 🌟

Vielen Dank an die Zuckerzauberkünstler des K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL für diesen sündhaften Nachmittag. 😘

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Majestät, haben Sie schon von den Impressionisten Claude Monet gehört? Darf ich mir erlauben zu sagen, dass Sie aussehen, als ob Sie dem Gemälde entstiegen wären. Ich bin Ihnen ergeben und danke Ihnen, bei Ihnen sein zu dürfen.“

~ Marie ~

🌹♥️lichen Dank dem wunderschönen Schloss Ruegers für die Einladung ♥️🌹.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Komm Marie, beeil‘ dich! Bei Sonnenaufgang möchte ich los gehen, du weißt doch, dass das die schönste Zeit am Berg ist! Also beeil dich!“

🌟 Sisi 🌟

Vielen Dank an das Restaurant Onkel Taa – Bad Egart für die ausgezeichnete Bewirtung 😘

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Lass uns gehen Marie, ich habe genug für heute.
Mir ist nicht nach tanzen zu Mute!
Der Rittmeister möge es seiner Majestät mitteilen!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an das wundervolle Palais Ferstl ⚘

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Durch die Lüfte möcht‘ ich fliegen,
frei von Kummer, Sorgen, Leid,
alles Wolkengrau besiegen,
Sonne seh´n statt Traurigkeit.

Vogelgleich mich aufwärts schwingen,
immer höher sonnenwärts;
denn dort oben mag’s gelingen,
zu vergessen all den Schmerz.

Wie ein Vogel frei sein, schweben,
bleibt ein Traum für immer bloß:
Flügel sind uns nicht gegeben;
laufen ist der Menschheit Los.

🌟Sisi🌟

Autor unbekannt

Vielen Dank an Schloß Schönbrunn für die Einladung ⚘

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Morgenglanz der Ewigkeit,
Licht vom unerschaffnen Lichte,
schick uns diese Morgenzeit
deine Strahlen zu Gesichte
und vertreib durch deine Macht
unsre Nacht.
Gib, dass deiner Liebe Glut
unsre kalten Werke töte,
und erweck uns Herz und Mut
bei erstand’ner Morgenröte,
dass wir, eh wir gar vergehn,
recht aufstehn.

🌟Sisi🌟
Christian Knorr von Rosenroth

Vielen Dank an das Touriseum Schloss Trauttmansdorff & Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens ⚘

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Komm Marie, wir wollen Graf Batthyany nicht warten lassen. Du weißt, ich hasse Unpünktlichkeit.“

„Ich bin direkt hinter Ihnen, Majestät.“

~ Marie ~

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Oben, wo die Sterne glühen,
Müssen uns die Freuden blühen,
Die uns unten sind versagt;
In des Todes kalten Armen
Kann das Leben erst erwarmen,
Und das Licht der Nacht enttagt.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank an die wunderschöne Oper Graz ⚘

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Majestät, der Hoffotograph hat die Weihnachtsbilder vorbeibringen lassen. Dieses möchte ich Ihnen ganz besonders ans Herz legen. Valérie ist bezaubernd.“

~ Marie ~

🌹♥️lichen Dank an Schloss Totzenbach für diesen Weihnachtstraum. ♥️🌹

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Solche Bücher läßt du drucken!
Teurer Freund, du bist verloren!
Willst du Geld und Ehre haben,
Mußt du dich gehörig ducken.

Nimmer hätt ich dir geraten,
So zu sprechen vor dem Volke,
So zu sprechen von den Pfaffen
Und von hohen Potentaten!

Teurer Freund, du bist verloren!
Fürsten haben lange Arme,
Pfaffen haben lange Zungen,
Und das Volk hat lange Ohren!

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine
Vielen Dank dem Palmenhaus Schönbrunn; Schloß Schönbrunn; Bundesgärten Wien_Schönbrunn/Park Bundesgärten_Wien

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie ich wünsche, dass man meine Termine absagt, ich fühle mich nicht wohl!“

„Aber Majestät, seine Majestät der Kaiser gibt doch heute einen Empfang für seine Regimenter?“

„Das ist mir gleichgültig Marie, dass Militär ist Sache des Kaisers, und jetzt geh und lass nach Dr Seeburger schicken!“

🌟 Sisi🌟

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Ein neuer Papagei, wie schön er doch ist!
Die Tante Elisabeth lässt mir immer noch jedes Jahr zum Geburtstag ein Geschenk aus Preussen schicken!
Ich hoffe, sie freut sich auch ein bisserl über die Süßigkeiten vom Demel!
Du hast doch meine Bestellung aufgegeben, nicht wahr Marie?“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an unser zauberhaftes Palmenhaus 😘
Schloß Schönbrunn & Bundesgärten_Wien

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Das liebste an Wien ist mir das Palmenhaus, es hat so gar nichts mit der Stadt zu tun. Schließ deine Augen Marie und sag mir wo wir sind.
Wenn du es nur lange genug versuchst kannst du das Rauschen des Meeres hören wie ich“

🌟Sisi🌟

Herzlichen Dank an das Palmenhaus Schönbrunn, Schloß Schönbrunn & die Bundesgärten_Wien

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Zwischen dem Alten,
Zwischen dem Neuen
Hier uns zu freuen
Schenkt uns das Glück,
Und das Vergangne
Heißt mit Vertrauen
Vorwärts zu schauen,
Schauen zurück.

Stunden der Plage,
Leider, sie scheiden
Treue von Leiden,
Liebe von Lust;
Bessere Tage
Sammeln uns wieder,
Heitere Lieder
Stärken die Brust.

Leiden und Freuden,
Jener verschwundnen,
Sind die Verbundnen
Fröhlich gedenk.
O des Geschickes
Seltsamer Windung!
Alte Verbindung,
Neues Geschenk!

Dankt es dem regen
Wogenden Glücke,
Dankt dem Geschicke
Männiglich Gut!
Freut euch des Wechsels
Heiterer Triebe,
Offener Liebe,
Heimlicher Glut!

Andere schauen
Deckende Falten
Über dem Alten
Traurig und scheu;
Aber uns leuchtet
Freundliche Treue;
Sehet, das Neue
Findet uns neu.

So wie im Tanze
Bald sich verschwindet,
Wieder sich findet
Liebendes Paar;
So durch des Lebens
Wirrende Beugung
Führe die Neigung
Uns in das Jahr.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang Goethe
Vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens und das Touriseum Schloss Trauttmansdorff

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Alle Menschen, welche leben,
Alle, wie sie sich auch geben,
Tragen Masken bis zum Grab;
Nur in tollen Faschingstagen,
Wenn sie Narrenmasken tragen,
Da nur fällt die Maske ab.

🌟Sisi🌟

Unbekannt

Quelle: Aus den Fliegenden Blättern, ersch. 1845-1928 bei Braun & Schneider, München.
Vielen Dank an Belvedere Museum und das Winterpalais Prinz Eugen.

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Hoffnung auf Hoffnung geht zu Scheiter,
Aber das Herz hofft immer weiter,
Wie sich Wog‘ über Woge bricht,
Aber das Meer erschöpft sich nicht.
Dass die Wogen sich senken und heben,
Das ist eben des Meeres Leben,
Und dass es hoffe von Tag zu Tag,
Das ist des Herzens Wellenschlag.

🌟Sisi🌟

Friedrich Rückert 1788-1866, deutscher Dichter
Vielen Dank an die wunderschöne Oper Graz

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Eine Tragödie, die traurigen Weltruhm erlangte.

Mayerling, wer kennt sie nicht die Geschichte über den Tod des Kronprinzen und seiner angebliche Geliebten?

Mehrfach wurden die letzten Tage des österreichischen Kronprinzen verfilmt. 1969 drehte man eine Version mit Omar Sharif als Rudolf und Catherine Deneuve als Mary in den Hauptrollen. Als Kaiserin Elisabeth besetzte man die weltberühmte Ava Gardner.

Mayerling

 Foto: @ORF/Kirch Media

Rudolf Prack schlüpfte zuvor, bereits 1956 in diese tragische Rolle.

An seiner Seite spielten Christiane Hörbiger-Wessely und Lil Dagover, die bereits zum 2. Mal die Rolle der österreichischen Kaiserin übernahm. 1931 spielte sie in „Elisabeth von Österreich“ die Titelrolle.

Kronprinz Rudolfs letzte Liebe

Im Bild: Lil Dagover, Rudolf Prack und Christiane Hörbiger. Foto: @orf.at

Max von Thun spielte 2006 in der 2 teiligen Neuverfilmung neben Klaus Maria Brandauer, der dieses Mal den Kaiser verkörperte.

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Sandra Ceccarelli, Max von Thun, Daniela Golpashin, Klaus Maria Brandauer, Francesca von Habsburg, Lothar Michael Proksch, Kronprinz Rudolfs letzte Liebe, Kronprinz Rudolf Foto: @orf.at

Unzählige Bücher sind zu diesem Thema der österreichischen Geschichte verfasst worden. Von der Kriminalgeschichte bis hin zu Verschwörungstheorien, immer wieder dient die Tragödie von Mayerling als Thema für Neuerscheinungen.

Ebenfalls 2006 feierte das Musical „Rudolf“ Weltpremiere in Budapest.


 

Irgendwann stand fest, dass auch wir dem Jagdschloss einen Besuch abstatten würden. Ähnlich wie die Kaiserin bei ihrem ersten Besuch anlässlich des ersten Todestages, reisten auch wir dieses Mal mit einer ganzen Gruppe an diesen verwunschenen Ort.

Die Geschichte dieses sehr besonderen Tages möchte ich Euch heute erzählen. Dabei werde ich immer wieder historische Daten in meine Gedanken einflechten und bitte Euch, dies nicht als geschichtliche Dokumentation zu sehen, sondern einfach als das was es ist.

Meine Gedanken und Erinnerungen an Rudolf.

KronprinzRudolf_vonOesterreich(Naturaufnahme)

Foto: Wikimedia/Commons

 

Schon während ich früh morgens meine Haare zu flechten begann, ließen mich die Gedanken an Elisabeth und ihr „Bubi“ nicht mehr los.

101 Salutschüsse erklangen als man die Geburt des Thronfolgers feierte.

Der Kaiserin selbst teilte nach langer, schwerer Geburt mit den erlösenden Worten „A Bua, es is a Bua“ eine Hofdame mit, dass endlich nach den beiden Töchtern der langersehnte Thronfolger geboren wurde.

Was musste es wohl für sie bedeutet haben, endlich die Verpflichtungen gegenüber ihrem Mann und ihrem Volk, wie es die Erzherzogin bezeichnete, erfüllt zu haben?

Was in ihr vorging, als sie völlig erschöpft endlich den Buben sah, ist wohl nur für wenige nachzuvollziehen.

War es Erleichterung, Freude über den langersehnten Sohn oder Trauer darüber, ein weiteres Kind an die Schwiegermutter zu verlieren?

Es liegt mir fern das Verhältnis der Beiden zu beurteilen, oder gar eine historische Aufarbeitung über das Drama von Mayerling zu schreiben.

Ich möchte nochmals betonen, es sind lediglich die Gedanken, die ich mir an diesem Tag zu diesem Thema machte.

Rudolf_von_Österreich-Ungarn,_1862

Foto: Wikimedia/Commons,  Mit nur 2 Jahren trug Rudolf zum ersten Mal die Uniform

 

Mit 101 Salutschüssen hat sein Leben begonnen, mit nur einem Pistolenschuss sollte es auf tragische Weise enden.

Heutzutage kennt man Stillpsychosen und Wochenbettdepressionen, aber zur damaligen Zeit?

Wie kann eine kaum 20 jährige Mutter eine wirkliche Bindung zu ihrem Kind aufbauen, wenn man es ihr weg nimmt?

Wenn kurz zuvor ihre erste Tochter gestorben ist?

All das sind Fragen, die ich mir oft schon gestellt habe, manches Mal ist es aber auch einfacher, etwas aus der Ferne zu lieben.

Wenn man Briefe der Kaiserin an ihren Sohn liest, kann man durchaus meinen, sie liebte ihren Sohn.

Mir ist klar, dass viele hier anderer Ansicht sind, aber für mich steht  fest, dass sie ihn geliebt hat. Auf ihre eigene Weise.

Es ist oftmalig belegt, wie sehr der Kronprinz seine Mutter vergötterte, aber auch darauf will ich nicht wirklich eingehen.

Ich flocht Zopf und Zopf und begann meine Haare aufzustecken, während ich die Szene aus dem Musical vor Augen hatte. Der erwachsene Kronprinz betritt das Zimmer der Kaiserin, bittet sie um Hilfe und beginnt dann das Lied „wenn ich dein Spiegel wär….“

(Elisabeth das Musical – Wenn ich dein Spiegel wär, Michael Kunze & Silvester Levay)

Wie ähnlich waren sich die beiden wirklich? War ihr bewusst, wie sehr er gelitten hatte? Oder waren ihre Fluchten zum Teil auch nur die einzige Möglichkeit – die sie sah – um die „Erziehung“ ihres Sohnes nicht mit ansehen zu müssen?

In einigen erhaltenen Briefen nennt sie ihn „mein liebes Bubi“ selbst die Erzherzogin beschreibt den liebevollen Umgang und den guten Einfluss, den die Kaiserin auf die Kinder hatte.

So schreibt z.B. „das interessante Blatt“ 1889 nach dem Tod des Kronprinzen einen Satz des kleinen Rudi – wie die Wiener ihren Kronprinzen liebevoll nannten – der mich immer wieder berührt:

„der Kaiser nennt mich Rudi, die Mutter ruft mich Bubi und die anderen sagen kaiserliche Hoheit“   (1)

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Rudolf mit 5 Jahren Foto: Wikimedia/Commons

Maria Jose kam und begann mein Korsett zu schnüren, während meine Gedanken immer weiter kreisten.

Befreite die Geburt des Thronfolgers Elisabeth von ihren ehelichen Pflichten und ermöglichte ihr nun ihre so langersehnte Freiheit?

Dennoch meinte sie später einmal, wenn Rudolf wieder kommen würde, so würde sie sich ihn als Tochter und nicht als Kronprinzen wünschen. (2)

Hatte sie ihn wirklich im Stich gelassen, oder waren es einfach die Umstände, die es nicht erlaubten, den kleinen Prinzen mit derselben Liebe zu überschütten, wie seine jüngere Schwester?

Manches Mal ist es leichter aufzugeben, als zu kämpfen wenn der Gegner übermächtig ist.

Es ist leicht aus heutiger Sicht darüber zu urteilen, ob Elisabeth eine gute Mutter war oder nicht, aber wer fragt sich, wie es ihr dabei gegangen ist?

Franz Josef war als nicht gerade sehr zärtlicher Liebhaber bekannt, wie also hatte eine völlig überforderte und verängstigende 16-jährige all dies empfunden?

Woher stammte ihre lebenslange Abneigung gegen körperliche Nähe?

Vielleicht spielte ja all das auch eine Rolle bei dem Verhältnis zu Rudolf und Gisela?
Während ich vorm Spiegel stand und zusah wie Maria Jose mich Schicht für Schicht anzog, Haken um Haken meines Trauerkleides schloss, kamen mir immer mehr Details in den Sinn, die ich irgendwann und irgendwo einmal gelesen hatte.


 

Wir fuhren über die Landstraße Richtung Heiligenkreuz, ähnlich wie das Kaiserpaar es genau ein Jahr nach dem Unglück tat und ich erinnerte mich an Marie Valeries Worte, die in ihrem Tagebuch diesen Tag ausführlich beschrieb.

Man nahm an einer Messe, in dem inzwischen umgebauten Jagdschloss teil und besichtigte anschließend dann das Kloster, das der Kaiser gestiftet hatte. (3)

Mit welchen Gefühl muss sie in der Kirche gesessen und auf den Altar, an dessen Stelle zuvor das Bett gestanden hatte in dem man den Toten gefunden hatte, geblickt haben?

Unfähig zu weinen und leichenblass soll sie gewesen sein, die Kaiserin.

Geistig ihr „Bubi“ vor Augen und hadernd mit der eigenen Schuld.

Es war ein eisiger Tag, die Sonne schien und das Schloss in dem Rudolf hoffentlich auch schöne Stunden erlebt hatte, lag immer noch im leichten Nebel. Mitten im Wiener Wald, umgeben vom schönsten Jagdgebiet.

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Foto: Sternenkaiserin.com – Sisi

 

Die Mauern, die einst das Schloss umgaben, schützen nun das Kloster der Karmelitinnen vor der Außenwelt. Friedlich und still sieht es aus, das kleine Schlössl, in das der Prinz seine Gäste zur Jagd lud.

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Foto: Wikimedia/Commons

1886 erwarb Rudolf einige Gebäude in Mayerling und tauschte diese dann mit den Patern von Heiligenkreuz gegen die Gebäude neben der Laurentiuskirche mit dazu gehörigen zwei Häusern. (4)

1887 wurden größere bauliche Veränderungen durchgeführt und das Anwesen zum eigentlichen Jagdschloss mit nun 2 Trakten umgebaut. Der obere Teil bestand aus dem ehemaligen Gasthaus Eipeldauer, das zu Wohnräumen des Kronprinzenpaares umgebaut wurde.

Es gab einen ebenerdigen Dienertrakt und einen eigens nach der kleinen Erzherzogin benannten „Elisabeth Trakt“

 

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skizze Foto: @mayerling.de   1. Gasthaus Gratzer 
2. Villa (sogenanntes Coburg Schlössel) 
3. Pferdestall (von Rudolf erbaut) 
4. Mayerlinghof 
5. Garten (im französischen Stil) mit Teepavillion und Kegelbahn  
6. Jagdschloss 
7. Osttor (Haupteingang zum Schloss) 
8. Dienertrakt 
9. Nordtor 
10. Elisabethentrakt 
11. Laurenzi-Kirche 
12. Südtor (hier wurde Mary hineingeschmuggelt) 
bzw. S Sterbezimmer 
L Loscheks Zimmer 
E Entré-Zimmer 
von hier aus wurde die Tür aufgebrochen

Der Schlosshof bestand aus einem französischen Garten mit Springbrunnen. (5)

Unterhalb des Schlosses befand sich ein zweiter Garten mit einer überdachten Kegelbahn, die auch als Schießstand diente.

Wohnungen für die Hofdame der Prinzessin, die Jäger sowie für die Familie des Prinzen von Coburg befanden sich ebenso im Jagdschloss, wie Gästezimmer und ein Stall für die Pferde. (6))

Am 19. November 1887 wurde das Schloss eingeweiht, als Gäste waren das Kaiserpaar, das Ehepaar Coburg und einige Jagdfreunde von Rudolf geladen.

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Erzherzogin Elisabeth Marie. Foto: Wikimedia/Commons

In den beiden Jahren bis zu seinem Tod fanden hier nur 10 Jagden statt, Kronprinzessin Stefanie war lediglich 2 mal zu Besuch im Wiener Wald und die kleine Erszi einmal, allerdings ohne ihre Eltern!

 

Graf Hoyos war öfters zu Gast beim Kronprinzen, ebenso wie sein Schwager, Prinz Phillip von Coburg, der bei fast allen Jagden anwesend war.

Heute kommen ebenfalls wieder Gäste nach Mayerling, um das Jagdschloss zu besuchen. Gäste, die das Museum besichtigen und vielleicht das ein oder andere Gebet in der Kirche für den Kronprinzen sprechen wollen.

Statt dem Schlosstor empfängt heute ein modernes Besucherzentrum seine Gäste, um denselben das eine oder andere Souvenir zu bieten.

 

Mir selbst war dieses Eingangsgebäude zu modern, es passte nicht in „mein Bild“ von Mayerling.

Der leicht ansteigende Weg vom Besucherzentrum zur Kirche war in ein seltsames Schweigen gehüllt, unterbrochen nur durch das eine oder andere Schluchzen einer meiner Begleitungen.

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Foto: Sternenkaiserin.com – Sisi

Ich muss gestehen, auch wenn ich schon an vielen Orten war, dieser hier hatte eine ganz besondere Aura wenn man es so nennen möchte.

In keinem anderen der Schlösser war für mich der Tod so greifbar wie hier.

Eine eigenartige Stille umfing dieses Gebäude, auch wenn hin und wieder Stimmen von Besuchern erklangen, so wirkten sie doch irgendwie fern und unwirklich.

Eskortiert von Husaren, die die Türen öffneten betraten wir die Kirche.

Man hatte im Mittelgang zwei Stühle bereitgestellt, auf die wir zuschritten.

Nur das Rascheln meiner Schleppe am Steinboden war zu hören, fast ein wenig gespenstisch wirkte die Szene.

Völlig in schwarz gehüllt, wie sollte es auch anders sein, gingen wir an den Bankreihen vorbei, die sich nach und nach mit unserem Gefolge füllten.

Es wäre mir unpassend erschienen, etwas anderes hier zu tragen als Trauer!

Somit war nicht nur ich, sondern an diesem Tag mein „gesamter Hofstaat“ in tiefer Trauer, um dem österreichischen Kronprinzen die letzte Ehre zu erweisen.

Der Begriff der „Hoftrauer“ ist was die Kleidung betrifft exakt festgelegt. Dazu zählt das Tragen von schwarzen Kleidern, schwarzen Schleiern und schwarzen Schmuck.

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Foto: Sternenkaiserin.com – Sisi

Die Schwestern erschienen, geschützt durch ihre Gitterwand, um den Gottesdienst beizuwohnen und die Glocken begannen zu läuten.

Der Kronprinz, der von klein auf an Jagden teilnahm und dadurch wohl eine der selten Möglichkeiten fand, Zugang und vielleicht auch ein wenig Zuneigung vom Vater zu bekommen, pflegte die Jagd als eines seiner liebsten Vergnügen.

Kaiser Franz Joseph I und Kronprinz Rudolf

Foto: @austriaforum.at

Je besser die Erfolge des kleinen Rudi wurden, umso mehr Lob erntete er dafür vom übermenschlich verehrten Vater!

 

Bereits mit 8 Jahren erlegte er seinen ersten Hirsch und nahm an der Seite des Kaisers an unzähligen Jagden teil.

Bald schon folgten Hochgebirgsjagden im Salzkammergut und der Hochsteiermark.

Sein Jagdprogramm wurde immer dichter, je mehr Einladungen des Hochadels folgten. So verbrachte er laut seinem Tagebuch von 365 Tagen im Jahr 1885 200 Tage im Revier!!!  (8)

Gegen Ende seines Lebens nahm allerdings diese Jagdleidenschaft zunehmend ab. Eine der letzten Jagden an denen er teilnahm, war an der Seite des Kaisers in Mürzsteg!

Österreichisches Staatsarchiv

Rudolf in Jagdkleidung. Foto: @österr. Staatsarchiv

Am 23. Jänner ging Rudolf das letzte Mal auf die Pirsch.


 

Am Samstag dem 26. Jänner teilte Rudolf seinem Leibjäger Püchel mit, dass er am kommenden Dienstag nach Mayerling fahren wolle, um auf Hochwildjagd zu gehen.

Am Sonntagabend fand anlässlich des Geburtstages von Kaiser Wilhelm II. in der deutschen Botschaft ein großer Empfang statt, bei dem Kaiser Franz Josef, das Kronprinzenpaar und sämtliche Diplomaten erschienen.

Dieser Empfang sollte der letzte öffentliche Auftritt des Kronprinzen werden. (9)

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Stephanie und Rudolf bei ihrer Verlobung. Foto: Wikimedia/Commons

Am nächsten Tag arbeitete der Kronprinz wie gewohnt und teilte nach einer Besprechung mit Oberstleutnant Albert Mayer seinem Leibjäger Püchel mit, dass er seine Pläne geändert und nun heute schon hinaus fahren wolle. (10)

Die genauen Umstände, wie Mary Vetsera an diesem Tag in die Hofburg kam und von dort aus mit Hilfe des Kutschers Bratfisch zu dem vereinbarten Treffpunkt gelangte, um in Rudolfs Kutsche Richtung Mayerling zu fahren, möchte ich nicht näher erläutern.

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Marie Alexandrine Freiin von Vetsera. Foto: Wikimedia/Commons

Den am nächsten Morgen eintreffenden Jagdgästen erzählte Rudolf jedoch von Schwierigkeiten bei der Anreise, dass sein Wagen hängen geblieben sei und er sich beim Anschieben scheinbar erkältet habe, wodurch er an der Jagd nicht teilnehmen würde.

Von der Anwesenheit der Baroness ahnten die hohen Gäste wohl zu diesem Zeitpunkt nichts. (11)


 

Über den Tathergang dieser Nacht, die wohl für immer die österreichische Geschichte veränderte, werde ich mich auch nicht weiter äußern, da es zu diesem Thema mehr als genug Lektüre gibt.

Was genau an diesem Morgen des 30. Jänner 1889 geschah bleibt Spekulation, aufkommende Gerüchte, die sich bis heute halten wurden nicht weiter dementiert und trugen zusätzlich zum Mythos Mayerling bei.

Die beiden einzigen Zeugen Loschek und Graf Hoyos widersprachen sich mehrfach in ihren Aussagen.

Während Prinz Coburg zur Bewachung im Schloss zurück blieb, eilte Graf Hoyos nach Wien, um die Todesnachricht zu überbringen.

 

Dabei wurde den Eltern zuerst die Version einer Vergiftung des Kronprinzen durch Mary Vetsera berichtet.

Erst am nächsten Morgen konnte, der nach Mayerling gerufene Dr. Widerhofer die tatsächliche Todesursache dem Kaiser am Nachmittag selbst mitteilen. (12)

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Foto: @41-42 stammtischlaa

 

Während bereits erste Zeitungen durch Sonderausgaben über den Tod des Kronprinzen durch Schlaganfall, einen Jagdunfall bzw. einem Herzanfall berichteten, machte sich eine Hofkommission auf den Weg nach Mayerling. (13)

 

In einen kupfernen Sarg gelegt, wurden die sterblichen Überreste des Kronprinzen mit der Bahn zurück nach Wien gebracht.

Die weibliche Leiche wurde erst am nächsten Tag untersucht.

 

Der Sonderzug des Kronprinzen kam am Südbahnhof an und wurde von dort in die Hofburg gebracht, wo Rudolf gegen 2 Uhr morgens in seinem Schlafzimmer aufgebahrt wurde.

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Foto: Sternenkaiserin.com – Sisi

Am Abend des 31. Jänner läuteten die Glocken der Laurentiuskirche, in der Abt Grünbeck eine Trauermesse für den verstorbenen Kronprinzen in Mayerling zelebrierte (14)

Die Anwesenheit der 17 jährigen Mary Vetsera wurde der Öffentlichkeit verschwiegen und man setzte sie still und leise im Beisein von Graf Stockau und Alexander Baltazzi am Ortsfriedhof von Heiligenkreuz bei. (15)

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Grab Mary Vetsera, Friedhof Heiligenkreuz Foto: Sternenkaiserin.com – Sisi

Die Messe nahm ihren Lauf und in meinen Gedanken lief dieser Tag weiter. Mit welchen Worten teilte der Graf der Kaiserin den Tod Rudolfs mit, die wiederum zum Kaiser ging, um ihm vom Tod des einzigen Sohnes zu berichten.

Wie nun die Kaiserin diese Tage verbrachte, nachdem man ihr den Tod ihres zweiten Kindes mitteilte beschreibt Marie Valerie in ihrem Tagebuch.

Was sie jedoch empfand, bleibt nur zu erahnen. Gibt es für eine Mutter etwas Schlimmeres als ihr Kind zu Grabe zu tragen?
Im Fall von Elisabeth war es nun das zweite Mal, dass sie in dieser Situation war.

Ob es nun die Tränenausbrüche der Schwestern, oder die stoische Ruhe des gebrochenen Vater war, gelitten haben sie wohl alle. Jeder für sich. Jeder auf seine eigene ihm mögliche Art.

Selbst Stefanie ergoss sich für kurze Zeit in Entschuldigungen und Tränen, wirkte aber kurze Zeit darauf zum Entsetzen der restlichen Familie kalt und distanziert. (16)

Genau ein Jahr nach dem Selbstmord des einzigen Sohnes kniete die Kaiserin an der Stelle, an der nun auch ich mich zum Gebet niederließ.

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Altar Mayerling, Foto: @christine kubec

Während der teilweise lateinischen Messe machten wir uns wohl alle unsere eigenen Gedanken zu diesen schicksalhaften 30 Jänner.

Was treibt einen Menschen dazu, sein eigenes Leben zu beenden?

Wie aussichtslos muss einem die Lage erscheinen in der man sich befindet, um diesen letzten Schritt zu tun?

Ist Selbstmord überhaupt jemals rational erklärbar?

Selbst die hinterlassenen Abschiedbriefe geben keinen wirklichen Anhaltspunkt über das Warum.

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Foto: @planet-vienna.com – Abschiedsbrief an Stephanie

Rudolf wurde zuerst in seinen Gemächern, streng nach Protokoll und später auch in der Hofburgkapelle aufgebahrt, um dem Volk für 2 Tage die Gelegenheit zu geben, sich zu verabschieden. 

Während in Wien nun die kaiserliche Familie den aufgebahrten Kronprinzen ein letztes Mal besuchte, beschreibt Marie Valerie wieder ein für mich berührendes Detail.

Gisela beugte sich über Rudolf, um ihn auf die Lippen zu küssen. Ein Zeichen der tiefen Liebe der beiden Geschwister. (17)

Gisela war es auch, die ihren Vater am 5. Februar zur Trauerfeier in der Kapuzinerkirche und anschließenden Beisetzung in der Kapuzinergruft begleitete, während die Kaiserin, sowie auch die Kronprinzessin, unfähig an diesem teilzunehmen, mit Erzherzogin Marie Valerie in der Josefikapelle  blieb um zu beten. (23)

Begräbnis von Kronprinz Rudolph

Begräbnis von Kronprinz Rudolph
Vor der Kapuzinergruft.
05.02.1889 Foto: @bildarchiv.austria.at

Kann man es ihr verdenken? Der Gedanke hinter dem Sarg des eigenen Sohnes herzugehen, ist vermutlich für jede Mutter unvorstellbar.

Aus Respekt zu den Toten verstummten die Kanonen an diesem Tag, die vor beinahe 30 Jahren die Geburt des Kronprinzen verkündeten, statt dessen läuteten die Glocken des Landes, in dem man tagelange Messen abhielt, um für die Seele des Kronprinzen zu beten.

In der Zeitung „das interessante Blatt“ wurde die Bestattung sehr eindrucksvoll beschrieben.

Auch das von Otto bekannte „Anklopfritual“ an der Kapuzinergruft ist zu Zeiten Rudolf nicht dokumentiert.

Nach Auskunft der Kapuziner Gruft hatte es auch bei Franz Josef nicht stattgefunden. 

Das ganze Land trauerte um den geliebten Kronprinzen der für Liberalität und Fortschritt stand. „Kaiser Rudolf wird der Zeit entgegen gehen“ lautet eine Textzeile aus dem Musical Elisabeth und damit ist vielleicht alles gesagt. (19)


 

Der Pater, vor dem wir immer noch knieten, rief Heilige und Seelige an, um für die Vergebung der Sünden zu bitten.

Fast als wäre man bei einer Totenmesse eines Angehörigen fühlte es sich an, die gedrückte Stimmung breitete sich immer weiter aus und am Ende war ich ehrlich gesagt froh, diesen Ort bald verlassen zu können.

 

Bereits wenige Tage nach dem Unglück stand der Beschluss des Kaisers fest, aus dem Jagdschloss einen Ort zu machen, an dem Tag und Nacht für die Seele des Prinzen gebetet würde.

Er gab den Auftrag zur Errichtung des Klosters.

Die Wahl der Ordensgemeinschaft fiel auf die unbeschuhten Kameliterinnen. Franz Josef selbst legte im Stiftungsbrief des Klosters fest, dass die Schwestern täglich für das Seelenheil des Kronprinzen zu beten haben.  (20)

In den ersten Seiten der Klosterchronik steht geschrieben, die Schwestern wollen Jesus Christus anbeten und ehren, um dadurch die Beleidigungen Gottes gut zu machen und diese zu sühnen, welche hier geschehen sind. (21)

Der Gottesdienst näherte sich seinem Ende und die Schwestern, die hinter der vergitterten Wand ihren Platz eingenommen hatten, verließen die Kirche wieder.

Kleider raschelten, Säbel klirrten und wir erhoben uns immer noch schweigend, um ebenfalls diesen denkwürdigen Ort zu verlassen.

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Foto: Sternenkaiserin.com – Sisi

Franz Josef selbst verließ Mayerling nach seinem ersten Besuch im Kloster am 2. November 1889 mit den Worten „Ich kann Ihnen nicht genug empfehlen, für meinen armen Rudolf zu beten“ (22)

Kaiser Franz Josef war insgesamt 8 Mal in Mayerling zu Besuch bei den Ordensschwestern, vier Mal war Kaiserin Elisabeth an seiner Seite.

Nach der Ermordung der Kaiserin, kam Franz Josef nie wieder in das Jagdschloss im Wiener Wald.

 

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Jagdschloss Mayerling – heute Kloster der Kamelitinnen. Foto: Sternenkaiserin.com – Sisi

 

Ein Jagdschloss wird zum Kloster.

Da die Zellen der Kamelitinnen ganz schlicht und einfach ausgestattet sind, wurden sämtliche Parkettböden, Kamine und Holzlamperien herausgerissen.

Unverändert bis heute blieb das Treppenhaus mit der Eichenholzstiege.

Der sogenannte „Elisabeth Trakt“ sollte zum Quartier für die kaiserliche Familie bei möglichen Besuchen dienen, daher wurde das bereits schadhafte Dach erneuert und die Zimmer mit dem nötigsten eingerichtet.

Im ehemaligen Dienertrakt entstanden die Klosterküche und das Refektorium.

Der Garten wurde vergrößert und mit einer hohen Mauer umgeben.

Der Teepavillion des Prinzen blieb unverändert erhalten und ist im Rahmen einer Führung zu besichtigen.

Das Schlafzimmer wird zur Kirche!

Das Sterbezimmer und die angrenzenden Räume wurde abgerissen und auf einem Grundriss von 7.3 x 14m eine neugotische Kirche erbaut.

Der Hochaltar wurde auf Wunsch des Kaisers direkt an der Unglücksstelle errichtet.


 

Schweigend verließen wir diesen Ort, der eine oder andere mit Tränen in den Augen, um unseren Tag fortzusetzen. Einen Tag, der alles verändert hatte, der Türen schloss und Neue öffnen sollte.

Nur eines wird bleiben, die Erinnerung an Rudolf…..

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Rudolf, Kronprinz von Österreich und Ungarn (vollständiger Vorname Rudolf Franz Karl Joseph; * 21. August 1858 auf Neues Schloss Laxenburg; † 30. Jänner 1889 auf Schloss Mayerling) war der einzige Sohn von Kaiser Franz Joseph I. und Kaiserin Elisabeth. Er war staatsrechtlich Kronprinz des kaiserlichen Österreich (Cisleithanien) und des königlichen Ungarn. Wie alle habsburgischen Prinzen trug er, den Hausgesetzen des Hauses Habsburg-Lothringen entsprechend, den Titel Erzherzog, im Ungarischen: főherceg, und war mit Kaiserliche und Königliche Hoheit anzusprechen. Bild: @planet-vienna.com

 


 

Ich bedanke mich beim Stift Heiligen Kreuz und dem Karmel Mayerling für die freundliche Genehmigung zur Aufnahme der Bilder.

Mein Dank gilt auch meinen Damen, die mich an diesem Tag begleitet haben, ganz besonders unserer Maria José, die die Aufgaben einer Zofe an diesen Tagen übernommen hat.

Außerdem möchte ich mich auch bei meinem treuen Husar Alois bedanken, der mir stets mit Rat und Tat in militärischen Dingen zur Seite steht!

Mein Dank geht ebenfalls an das Team der Kapuziner Gruft, das mich mit wertvollen Informationen unterstützte!

~Sisi~

 


 

Textrecht: Sisi

Bildrechte:

ORF/Kirch Media, ORF.at, austriaforum.at, österr. Staatsarchiv, 41-42 stammtischlaa, planet-vienna.com, sternenkaiserin.com – Sisi, Christine Kubec, Mayerling.de

Es konnten keine weiteren Urheberrechte zu den Bildern festgestellt werden. Sollten wir gegen ein Urheberrecht verstoßen haben, bitten wir um Kontaktaufnahme: sternenkaiserin[at]gmx.at

Literaturhinweise:

Nummer / Seite:

4 – S48, 5 – S59, 6 – S60, 7- S61, 8 – S62, 9 – S63, 10 – S64, 11 – S65, 12 – S70, 14 – S71. 15 – S72, 20 – S81, 21 – S82, 22 – S83, 23 – S93

Diplomarbeit von Peter Rückl 2002

„Mayerling im Verlauf seiner Geschichte“

(von der Laurentius-Kapelle zum Karmel St Josef)

Eingereicht an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Wien zur Erlangung des akademischen Grades eines Magisters der Theologie der fachtheologischen Studienrichtung

Betreuer: Univ. Prof DDr Floridus Röhrig CanReg

 

1, 13, Das interessante Blatt, separat – Ausgabe, 2. Februar 1889 – ÖNB 

Das Tagebuch der Lieblingstochter von Kaiserin Elisabeth, Marie Valerie von Österreich, Herausgegeben von Martha und Horst Schad, Piper Verlag gmbH München Zürich, 6. Auflage – Juli 2011 

2 – S 168, 

17 – S169, 

23 – S174

Textauszug Elisabeth das Musical – Die Schatten werden länger, Silvester Levay & Michael Kunze: 19

Als das Christkind nach Totzenbach kam….

 

Alles begann irgendwann im September, als mein Mariechen sagte, wir brauchen ein neues Kleid.

Eines aus Samt, so ähnlich wie das Dunkelgrüne.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz, Schloss Ruegers

Natürlich war meine erste Frage „und wozu?“

Die Antwort war für eine „neugierige Nase“, wie sie mich immer nennt, sehr unbefriedigend!

„Das sag ich Dir nicht, das ist eine Überraschung!“

Also gut, wir hatten in den letzten Monaten so viel zusammen erlebt, das ich inzwischen wusste, wenn Marie sagt, du willst dafür ein neues Kleid, dass sie recht hatte.

Es begann die Suche nach dem geeigneten Stoff, ich bestellte einige Muster und die Zeit lief dahin.

Wir fuhren nach Meran, hatten das Meet & Greet im Kaiserhof, und noch immer hatte ich nichts Passendes gefunden.

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Foto:sternenkaiserin.com – Marie, Schloss Trauttmansdorff

Bei jedem Telefonat versuchte ich ihr das Geheimnis zu entlocken, stellte ihr Fallen, aber die Erzherzogin blieb hart!

Keinen Ton gab sie von sich!

Endlich nach langem Warten und einem Missgeschick bei der Zustellung, kam 2 Wochen vor dem Termin der langersehnte Stoff an.

Nun war es umgekehrt, jedes Mal wenn wir miteinander redeten kam die Frage:  „Ist das Kleid schon fertig?“

Nein, natürlich war es das nicht. Das Grundgerüst war bald schon entworfen, ich schnitt die Teile zu und begann den Rock zu nähen.

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Foto: sternenkaiserin.com – Sisi

12 m schwerer dunkelvioletter Samt.

Wer von Euch schon jemals Samt zerschnitten hat, der weiß, das es eine völlige Sauerei ist und man die Samtflusen einfach überall hat.

So wurde mein Nähzimmer mit einer Samtschicht überzogen und ich hatte immer noch keine genaue Vorstellung wie das Oberteil am Ende aussehen sollte.

Es gab die lose Vorgabe vom grünen Kleid. Derselbe Ausschnitt und lange Ärmel.

Soweit so gut, inzwischen war klar, dass unsere Maria Jose ebenfalls an diesem Tag dabei sein würde, aber auch sie erklärte mir glaubhaft, sie habe keine Ahnung was uns erwartet.

Für diesen Zeitpunkt waren  3 Tage in Wien geplant.

Am ersten Tag wollten wir das Palmenhaus besuchen, in dem man extra zu Ehren des Besuches der Kaiserin, die Weihnachtssterne früher als geplant aufgestellt hatte.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie, Palmenhaus Schönbrunn

Am zweiten Tag waren wir zu Gast im Majestic Imperator und fuhren nach Schloss Hof.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie, Schloss Hof

Am dritten Tag dann sollte die versprochene Überraschung stattfinden.

Zwischenzeitlich hatte ich ein kleines Detail aus Mariechen heraus gekitzelt. Sie gab zu, dass ich mich bei einem „syrischen Männerfrisör“ anziehen sollte.

Ja sicher… ein syrischer Männerfrisör!!! Dass das ein blöder Scherz sein musste, stand für mich sofort fest. Zumindest dachte ich das!

Zu dem Zeitpunkt gab ich es auf, sie zu nerven und konzentrierte mich nur noch auf das Kleid.

Bei der Suche nach meinem diesjährigen Adventkranz erinnerte ich mich daran, das ich irgendwo noch ein violettes Seidenband haben musste, also ging ich auf die Suche.

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Foto: sternenkaiserin.com – Sisi

Das Bild des Kleides entstand vor meinem geistigen Auge und nahm schon bald darauf reale Formen an.

Nun war es umgekehrt, Mariechen nervte und wollte unbedingt ein Bild vom Kleid sehen.

Auf meine Antwort „sag mir wozu, dann bekommst du eines“, bekam ich nur ihr viel gebrauchtes „pfff“ zu hören.

Wir befanden uns in einer Patt Situation. Sie schwieg und ich ebenso.

Wer uns kennt, weiß wie schwer uns beiden das fällt.

Zwischenzeitlich begann ich Herzerlrüschen aus dem lila Seidenband zu nähen, eigentlich eine Methode um Dirndl zu schmücken, aber genau perfekt um das Kleid zu zieren.

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Foto: sternenkaiserin.com – Sisi

Die fertigen Rüschen waren am Kleid, aber etwas fehlte! Perlen und Schleifen. Natürlich mussten auch noch Spitzen auf das Kleid.

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Foto: sternenkaiserin.com – Sisi

Die Tage und Nächte liefen dahin und das Kleid war immer noch nicht fertig, dazu kam das ein weiteres Kleid gebraucht wurde, denn das für den Zug geplante Kleid passte nicht.

Somit hatte ich noch eine knappe Woche um das Samtkleid fertig zu bekommen und ein Tournürenkleid wintertauglich zu gestalten.

Dass ich in dieser Woche einen dezenten Schlafmangel hatte, muss ich nicht extra erwähnen. Erschwerend kam dazu, dass der Wetterbericht ankündigte, eine Kaltfront würde auf uns zukommen. Und schon waren wir beim nächsten Problem, ein zusätzliches Cape musste her, denn man kann nicht stundenlang einen Weihnachtsmarkt bei etlichen Minusgraden ohne etwas Warmes darüber besuchen.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie, Majestic Imperator

Rief ich mein Mariechen an, hieß es immer nur „ich muss nur noch das und das und das erledigen, ich habe keine Zeit…“

Umgekehrt rief sie wieder mich an, redete ich nur noch mit Kopfhörern mit ihr, um die Hände weiter frei zu haben und nähen zu können.

Ein Tipp von mir, man sollte die Kabel der Kopfhörer beim Zuschneiden unbedingt unter dem t Shirt tragen….  Denn Schere und Kabel verträgt sich nicht. 😉

Am letzten Tag war alles soweit fertig, oder zumindest Fast.

Die Fransen beim Cape fehlten noch und ein paar Knöpfe wollten noch angenäht werden, ach ja, und dann musste der ganze Kram noch ins Auto. All das bedeutete etwas früher aufstehen.

Tagwache war also um 4.00 morgens um alles noch fertig zu bekommen.

Nun aber wieder zurück zur Geschichte:

Die ersten beiden Tage verliefen nach Plan. Ich war, nun da alle Kleider fertig waren und passten völlig entspannt und je ruhiger ich wurde, umso nervöser war mein Mariechen.

Am Vorabend der Überraschung war sie das reinste Nervenbündel.

Immer noch redete sie vom „syrischen Männerfrisör“

Ich schmunzelte nur, denn das konnte nur – wie die Wiener so schön sagen – ein Schmäh sein.

Endlich war es soweit.

Wir frühstückten gemeinsam, wobei mir nun auch langsam etwas mulmig zu Mute wurde, als das Mariechen im dunkelblauen Kostüm mit Hochsteckfrisur erschein. Was hatte sie nur vor?

Marie Jose beteuerte immer noch, nichts zu wissen.

Wir packten das Auto und dann fuhren wir los.

Wir verließen die Stadt und fuhren auf die Autobahn, irgendwann hielt sie auf einem Rastplatz unter dem Vorwand „für kleine Mariechens zu müssen“  und nahm mir einfach mein Handy ab, damit ich nicht googeln könnte, wo wir waren. Als ob ich dazu fähig wäre…

Ich und Orientierungssinn, sie hätte mir eine Landkarte auf die Beine legen können, ich hätte trotzdem keine Ahnung gehabt wo wir uns befanden.

Die Fahrt ging weiter und irgendwann verließ sie die Autobahn und wir fuhren durch einen kleinen Ort.

Plötzlich blieb sie stehen und ihr könnt Euch mein Gesicht vorstellen als wir tatsächlich vor einem SYRISCHEN MÄNNERFRISÖR  mitten in der Pampa anhielten.

Ich wusste nicht mal in welchem Bundesland wir uns befanden und sie schleppte mich, breit grinsend,  zu einem SYRISCHEN MÄNNERFRISÖR!!!

Mir klappte sprichwörtlich der Mund auf, als ich feststellte, dass das kein schlechter Scherz war und ging etwas verstört in den Laden.

Ein netter Mann begrüßte uns  sofort ausgesprochen freundlich und ließ seine Kundschaft einfach warten, er bot uns Kaffee an und fragte ob wir irgendetwas brauchen würden.

Ich schüttelte nur noch grinsend den Kopf  und ließ mich dann von Maria Jose anziehen.

Es kam der Augenblick in dem sich der Vorhang öffnete und Marie das von ihr gewünschte Kleid zum ersten Mal sah.

Es gibt einen Satz den meine Oma früher oft gebrauchte und der auf Marie zu tausend Prozent zutrifft: „wenn sie einmal stirbt, muss man ihr Mundwerk noch extra erschlagen“, in diesem Augenblick hatte ich es auch so geschafft und das allein war den ganzen Aufwand bereits wert.

Sie stand nur da und war sprachlos. Tränen rannten über ihre Wangen und die sonst so taffe Marie war einfach paff.

Zu dem Zeitpunkt ahnte ich ja noch nicht, was mich noch erwarten würde.

Herr Mohammed, der Besitzer des Ladens war ebenso sprachlos, fragte dann aber sehr höflich, ob er mir näher treten dürfte.

Wir wechselten kurze fragende Blicke und nickten dann. Er begann meinen Haaren mit Haarspray und Kamm noch den letzten Schliff zu verpassen und perfektionierte am Ende sogar noch mein Makeup, während sein Kunde mit nassen Haaren da saß und wartete.

Nachdem wir uns einigermaßen gefangen hatten und uns beim  „syrischen Männerfrisör“ verabschiedet hatten, stopften mich die Beiden wieder ins Auto.

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Foto: sternenkaiserin.com – Maria Jóse

Aber es wäre nicht mein Mariechen, wenn sie nicht alles bis ins letzte Detail geplant hätte. Sie legte mir eine Augenbinde um und meinte nur:

„Bevor dir schlecht wird sag’s mir, dann bleib ich stehen“

Sehr nett! Ich saß also mit 12 m Samt und zahlreichen Unterröcken, blind in einem viel zu engen Auto und wir fuhren weiter.

Die ausgesprochen hilfreichen Landschaftsbeschreibungen unserer lieben spanischen Freundin taten ihr Übriges, dass mir langsam aber sicher speiübel wurde.

„Nur Pampa. Wiese und Wald, nicht einmal eine Kirche. Da gibt’s gar nichts“

Dann kam ein Aufschrei „ich hab mich verfahren, Moment, ich muss da fragen“

Marie trat auf die Bremse und sprang aus dem Auto während mir Maria Jose weiter erzählte was sie alles NICHT sah!

Meine Herzfrequenz nahm tachycarde Ausmaße an und ich begann Elisabeth zu singen vor lauter Nervosität.

Maria Jose redete von Bäumen und einem alten Mann der nur mit der Hand herum fuchtelte. Sie überzeugte mich davon, dass es hier mit Sicherheit keinen passenden Platz geben würde, um auch nur ein einziges Bild zu machen, geschweige denn ein Schloss oder dergleichen zu sehen wäre.

Endlich stieg Marie wieder ein und fuhr ein paar Meter weiter. Sie hielt wieder an und ich dachte mir, das kann ja was werden, wie klein kann ein Schloss bitte sein, das man es nicht schon von weiten sehen würde?

Sie stieg aus und öffnete dann meine Tür, zog mich aus dem Auto mit dem Kommentar: „Steig aus, aber fall nicht“

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Sehr witzig! Blind mit einem Krinolinenkleid! Ist ja überhaupt kein Problem, ist ja nicht so, dass es nicht schon so schwierig genug ist, sich aus einem Auto zu quälen, also wozu dann noch was sehen?

Dringende Warnung: Nachmachen nicht empfohlen!

Ich tapste unbeholfen im Blinden und spürte jeden kleinen Kiesel durch meine Sohlen, bis sie mich in die richtige Richtung drehte und mir die Augenbinde abnahm.

Als Erstes  sah einen Springbrunnen.

DEN SPRINGBRUNNEN – MEINEN SPRINGBRUNNEN

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Aber als wäre es nicht genug, dass sie mich in mein Märchenschloss brachte, waren da auch noch viele unserer Freunde.

Sie standen im Torbogen und waren mäuschenstill, sogar meine Einzige war da!

Meine kleine geliebte Marie Valerie war in Totzenbach!

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Alle waren da, alle die mir etwas bedeuteten, nur einer fehlte.

Der kleine Rudi, dem der Kaiser nicht gestattet hatte zu kommen….

Was soll ich Euch sagen, mir laufen heute noch die Tränen herunter, wenn ich an diesen Tag denke.

Nach einer tränenreichen Begrüßung betraten wir das Schloss und die nächste Überraschung wartete bereits. Ein riesengroßer Christbaum stand in der Halle.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Auch zum Christbaum gab es eine Anekdote. Ein paar Tage zuvor hatten wir ein Bild vom Christbaum der Albertina gesehen und ich rief sofort mein Mariechen, mit den Worten „ich will da hin!“ an. Pflichtbeflissen wie sie ist, hat sie dort angerufen und mir beteuert, man bedaure es sehr, aber es wäre genau an diesem Wochenende unmöglich den Baum zu betrachten. Da ich meiner Marie ja grundsätzlich alles glaubte, war ich zwar enttäuscht, aber nahm es ebenso hin.

Im Nachhinein stellte sich natürlich heraus, dass Sie gar nie angerufen hatte. 😉

Mit Marie Valerie an der Hand betrat ich die Wohnräume, die man für uns bereitgestellt hatte. Im Salon warteten ein Adventkranz und Spielsachen auf uns. Mein Herzi sang mit mir gemeinsam Weihnachtslieder und wir spielten ein wenig.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Eine Spieluhr, ein Nussknacker und das beste von allem, ein Schaukelpferd! Alles war hergerichtet für ein Weihnachtsfest mit der Familie.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Wir zündeten Kerzen an und aßen Kekse. Ich konnte es immer noch nicht fassen.

Weihnachten in „Totzi“ – wie es für uns heißt.

Die genaue Beschreibung zu Schloß Totzenbach findet ihr hier.

Den Heiligen Abend hier zu verbringen, in dem Schloss, das mir bereits im August so viel bedeutet hat, war für mich etwas Einzigartiges! Es war wohl das schönste Weihnachtsfest, das ich jemals erlebt habe.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Irgendwann kam der Zeitpunkt,  an dem wir uns wieder verabschieden sollten und plötzlich waren alle verschwunden.

Unser lieber Schlossherr kam zu mir mit den Worten „Majestät, einen Raum gibt es noch, den ich Ihnen zeigen möchte“ Natürlich war es mir eine Ehre, ihm dorthin zu folgen.

Und dann war es da: das Christkind!

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Im Festsaal waren eine feierlich gedeckte Tafel und ein weiterer kleiner Christbaum. Kerzen brannten am Tisch, Blumen, eine Torte und jede Menge Geschenke.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Die Spieluhr, die im Inneren des Christbaumständers montiert war, spielte eine leise Melodie und meine Einzige lief wieder auf mich zu.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Ich war so vollkommen überwältigt, dass ich nun diejenige war, die sprachlos war.

Die Kerzen am Christbaum wurden angezündet und die Wiener Sängerknaben sangen „Stille Nacht“

Es hätte feierlicher nicht sein können.

Mein Herzi führte mich zum Tisch, um mir die Torte zu zeigen.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Meine Geburtstagstorte, die der Demel extra aus Wien geschickt hatte.

Eine Schokoladentorte mit Veilchen in meinen Lieblingsfarben.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Ich kann Euch nicht sagen, wie oft in diesem Schloss schon der Heilige Abend gefeiert wurde, aber eines kann ich schon sagen, es gab bestimmt noch nicht viele Abende wie diesen.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Ein Fest erfüllt von Liebe und Freude, dass hätte schöner nicht sein können.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Marie hatte sich selbst übertroffen! Sie hatte mir das schönste Geschenk von allen gemacht und zwar vor fast genau einem Jahr, als sie mir ihre Freundschaft schenkte.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Ich bin dankbar eine Freundin und Begleiterin wie dich zu haben, denn es gibt niemanden, der treuer und loyaler hinter mir stehen könnte, als du es tust!

Ich glaube, ich kann auch für all die anderen sprechen, die an diesem Tag dabei waren, wenn ich sage, es war einfach nur himmlisch!

Du hast uns nicht irgendein Fest geschenkt, oder einen Ausflug in eines der unzähligen Schlösser, nein, du hast uns Weihnachten geschenkt.

Du hast mir das schönste Weihnachtsfest und den schönsten Geburtstag meines Lebens geschenkt. 

In diesem Jahr warst du das Christkind für uns Alle!

Danke!


 

Wie auch sonst üblich, hatte auch unser Christkind ein paar fleißige Helferlein, denen ich von ganzen Herzen danken und ihnen ein paar Preise verleihen möchte. 😉

  • Der Oscar für die beste schauspielerische Leistung geht an unsere Maria Jóse, die stets eigens aus der Schweiz kommt, wenn man sie braucht, um die Landschaft in den schönsten Farben zu beschreiben!  Sie hat über Wochen mehr als glaubhaft die Rolle der Unwissenden gespielt und sich so diese Auszeichnung mehr als verdient.

Wir kommen zu den nächsten Preisen: 

  • Der Oscar für die beste weibliche Nebenrolle geht an: Ursi! Die stets mit Rat und Tat zur Seite steht, Kekse organisiert und immer für alle ein offenes Ohr hat.
  • Der Preis der besten Regieassistenz geht an: Markus!  Der Mann, der stets im Hintergrund arbeitet und so die wirklich wichtigen Dinge erledigt – Tortentransporte, Postwege, etc!
  • Beste Kameraführung: Barbara – Der kein Weg zu weit ist um mich ins rechte Licht zu setzen!
  • Der diesjährige Preis für den besten Lektoren ergeht an: Peter. Danke für die prompte Bearbeitung sämtlicher Schriftstücke. 😉  

 

Ganz besonders möchte ich mich natürlich bei der Familie Berger bedanken, ohne deren Einverständnis und Mithilfe dieses Weihnachtsmärchen niemals hätte stattfinden können.

Ich wünsche Euch Allen ein Frohes Neues Jahr und das ihr Alle „Eure Marie“ finden mögt, mit der zusammen sich Eure Träume erfüllen.

Denn genau diese Zeilen aus Schikaneder dem Musical wurden für Marie und mich zu unserer Hymne:

Ich träum groß

So wie ich 

Nein ist keine Antwort für mich

Wir sind stark, wir sind frei
 
Nichts und niemand hält uns zurück
 
denn wir zwei träumen groß

 

 

Rechtliche Hinweise:
Textrechte: Sisi

Textauszug: Schikaneder – das Musical – Ich träum groß

Musik und Liedtexte Stephen Schwartz ; Deutsche Fassung Michael Kunze

Bildrechte:  Prinz Barbara, sternenkaiserin.com
Es konnten keine weiteren Urheberrechte zu den Bildern festgestellt werden. Sollten wir gegen ein Urheberrecht verstoßen haben, bitten wir um Kontaktaufnahme: sternenkaiserin[at]gmx.at

 

 

Träume und Gedichte – Dezember 2017

„Komm Marie, ich möchte diesmal nicht alleine feiern. Wir fahren nach Wien. Ich möchte den Kaiser überraschen. Rudi und Gisela werden sich auch freuen. Das Jahr neigt sich zu Ende. Die Geister der Vergangenheit, sollen die Geister der Zukunft nicht verschrecken. Komm, Marie, steigen wir ein.“

„Sehr gerne. Ich freue mich auf unsere Pummerin.“

~ Marie ~

🎉🎉🎉🍀🍄🥂🎉🎉🎉🍀🍄🥂🎉🎉🎉🍄🥂🎉🎉🎉🍄🥂🍀🎉🎉🎉🍄🥂🍀🎉🎉

🍀🍄🥂 Kommt gut rüber ins neue Jahr. Sisi, Maria José und ich wünschen euch Glück, Gesundheit und Zufriedenheit. Feiert schön und lasst es krachen. 🎉 🥂🍄🍀
Wer in Wien ist; genießt den Silvesterpfad.

Wo auch immer ihr seid:

Prosit Neujahr 🥂
Happy New Year 🍄
Feliz año nuevo 🍀

Eure
🌟Sisi🌟
🥂 Marie 🥂
🎉Maria José 🎉

🍀🍄🥂🍀🍄🥂🍀🍄🥂🍀🍄🥂🍀🍄🥂🍀🍄🥂🍀🍄🥂🍀🍄🥂🍀🍄🥂🍀🍄🥂

Foto: sternenkaiserin,com – Marie


„Das Jahr neigt sich zu Ende, bald ist alles nur noch eine Erinnerung. Marie, komm, gehen wir spazieren. Damit die Erinnerung mich nicht erdrückt.“

„Majestät, es war ein wundervolles Jahr an Ihrer Seite. Der Weg wird weitergehen. Immer weitergehen.“

~ Marie ~

♥️lichen Dank dem schönsten Schloss der Schlösser Schloss Totzenbach ♥️🎄🌟🎄

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Rauhreif
lag am Morgen
auf den Wäldern,
als ich am Weg
die ersten Spuren hinterließ.

Jetzt ist es Abend.
Die Dämmerung war lang;
beim Kerzenschein
vernahm ich staunend
irgendwo
das alte Lied,
das einst, vor vielen Jahren,
meine Mutter sang.

Er drang ins Herz,
ganz tief,
der wunderbare Klang.

~ Marie ~

Ingrid Streicher

🎄🌟♥️lichen Dank dem wunderschönen Schloss Totzenbach 🎄🌟♥️

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Wenn ein Herz bricht, geht ein Hauch
Von Weh so über die Erde,
Als wenn in kalten Nebelhauch
Und Schnee sie verwandelt werde.

Wenn ein Herz bricht, weht ein Schrei
Unhörbar durch alle Weiten,
Dem taub die Menschen und kalt vorbei,
Unstörbar von hinnen schreiten.

Wenn ein Herz bricht, tönt ein: Ach!
Sturmtosend von bleichen Lippen,
Wie eines Baumes Todeskrach,
An losen, stürzenden Klippen.

Wenn ein Herz bricht, geht ein Fluch
Anklagend durch alle Zeiten,
Auf alte Freude ein Leichentuch
Einschlagend, kalt zu breiten.

Wenn ein Herz bricht, klirrt es fein,
Als spränge sehr kostbare Habe
Etwas, das wunderbar zart und rein,
Das sänge man heute zu Grabe.

Wenn ein Herz bricht, nimmt es Gott
Trostspendend in seine Hände,
Daß Tränen löschend, in heiße Not
Verschwendet die Pein sich wende.

Wenn ein Herz bricht, klagt es an,
Und flieht vor der Menschen Erkennen,
Und schweigt, klirrt leise, wie Ketten dran
Man zieht, – will heimlich verbrennen.

Wenn ein Herz bricht, kommen all
Die Engel, es einzuhüllen
In Lilienstengel! Es soll kein Fall
Den Himmel mit Weh erfüllen.

~ Marie ~

Carmen Sylva
Zum 174. Geburtstag von Königin Elisabeth von Rumänien, Carmen Sylva.

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José


„Komm Marie, mein Herzchen wird bald aufwachen und du weißt ich will nicht, dass sie dann alleine ist!
Es ist schwer genug zu ertragen, dass Rudolf im triesten Wien sitzen muss, nur weil der Kaiser der Meinung ist, Weihnachten ist nicht so wichtig…
Weißt du manches Mal frage ich mich, ob der Bub mich irgendwann dafür hassen wird, dass es mir nicht gelungen ist, ihm das selbe Leben wie Valerie zu ermöglichen.
Aber er ist der Thronfolger, und wie meine ach so geliebte Schwiegermutter es so treffend formulierte, gehört er nur seinem Reich.
Wenn du nur wüsstest, wie sehr mich All das anwiedert.
Aber wer bin ich schon?
Eine Puppe, eine Marionette im Spiel der Erzherzogin, die es hin und wieder schafft, den einen oder anderen Faden zu zerreissen“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an 💗 Wasserschloss Totzenbach 💗

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Some say love, it is a river
That drowns the tender reed.
Some say love, it is a razor
That leaves your soul to bleed.
Some say love, it is a hunger,
An endless aching need.
I say love, it is a flower,
And you its only seed.

It’s the heart afraid of breaking
That never learns to dance.
It’s the dream afraid of waking
That never takes the chance.
It’s the one who won’t be taken,
Who cannot seem to give,
And the soul afraid of dyin‘
That never learns to live.

When the night has been too lonely
And the road has been too long,
And you think that love is only
For the lucky and the strong,
Just remember in the winter
Far beneath the bitter snows
Lies the seed that with the sun’s love
In the spring becomes the rose.

🌟Sisi🌟

The rose – Bette Midler

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Von Osten strahlt ein Stern herein
mit wunderbarem hellem Schein,
es naht, es naht ein himmlisches Licht,
das sich in tausend Strahlen bricht!
Ihr Sternlein auf dem dunklen Blau,
die all ihr schmückt des Himmels Bau
zieht euch zurück vor diesem Schein.
Ihr werdet alle winzig klein!
Verbergt euch, Sonnenlicht und Mond,
die ihr so stolz am Himmel thront!
Er naht, er naht sich von fern –
von Osten her – der Weihnachtsstern

🌟Sisi🌟

Franz Graf von Pocci

Vielen Dank an das Palmenhaus Schönbrunn, Bundesgärten_Wien & Schloß Schönbrunn für die Einladung

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sing ma im Advent a schiene Weis,
ganz a schiene Weis, stad und still.
Sing ma mitanond a schiene Weis,
ganz a schiene Weis, werd ma stad und still,
werd ma stad und still.
Sing ma im Advent, trag ma Liecht in d´Welt,
trag ma Liecht in d`Welt, stad und still.
Sing ma mitanond, trag ma Liecht in d`Welt,
trag ma Liecht in d`Welt, werd ma stad und still,
werd ma stad und still.
Sing ma im Advent, wie´s da alte Brauch,
wie´s da güete Brauch, stad und still.
Sing ma mitanond, wie´s da alte Brauch,
wie´s da güete Brauch, werd ma stad und still,
werd ma stad und still.

🌟Sisi🌟

Lorenz Maierhofer

Vielen Dank an Wasserschloss Totzenbach

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Es bleibt ein kleines Glück
Ein Tropfen nur im grossen Strom
Doch weihnachtlich geschmückt
Wächst in jedem Herzen ein neues Samenkorn.

🌟Sisi🌟

Monika Minder

Vielen Dank an unser Märchenschloss Wasserschloss Totzenbach

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Der größte Fehler, den wir Menschen machen, ist zu glauben, dass wir glücklich sind, wenn unsere Wünsche sich erfüllen. Aber das sind wir nicht, denn dann bleibt uns gar nichts mehr. Denn dann gibt es nichts mehr, dass man sich vormachen kann“

🌟Sisi🌟

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Hopp, hopp, hopp,
Pferdchen lauf Galopp!
Über Stock und über Steine,
aber brich dir nicht die Beine!
Hopp, hopp, hopp, hopp,
Pferdchen lauf Galopp!

Tipp, tipp, tapp!
Wirf mich ja nicht ab;
zähme deine wilden Triebe,
Pferdchen, tu’s mir ja zuliebe,
wirf mich nicht ab!
Tip, tipp, tipp, tipp, tapp!

🌟Sisi🌟

Karl Gottlieb Hering (1807)
Vielen Dank an Wasserschloss Totzenbach💗

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Sieh nur mein Herz, siehst du welch wundervolle Geburtstagstorte Marie beim K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL hat machen lassen?“

„Mami da sind Veilchen auf der Torte!“

„Kandierte Veilchen mein Herzi, du weisst doch, dass die Mami die so gern mag“

🌟Sisi🌟

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🌟Ich möchte mich hiermit bei all meinen lieben Freunden, allen voran meiner 💗 treuen Marie 💗 für das wundervollste Geburtstagsfest und den schönsten Heiligen Abend den man nur haben kann nochmals bedanken. 🌟
😘Eure Liebe und Freundschaft, die uns seit Jahren verbindet, hat dieses Fest unvergesslich gemacht.😘
🎄Ganz besonders möchte ich mich auch bei der Familie Berger bedanken, ohne die beiden dieses Weihnachtsmärchen niemals in dieser Form möglich gewesen wäre!🎄

🎂Ich danke den Zuckerbäckermeistern vom Demel für die schönste Geburtstagstorte die es je gegeben hat. 🎂

💗Vielen Dank an Wasserschloss Totzenbach 💗

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Morgen, Kinder, wird’s was geben,
morgen werden wir uns freun!
Welch ein Jubel, welch ein Leben
wird in unserm Hause sein!
Einmal werden wir noch wach,
heißa dann ist Weihnachtstag!

Wie wird dann die Stube glänzen
von der großen Lichterzahl,
schöner als bei frohen Tänzen
ein geputzter Kronensaal.
Wißt ihr noch vom vor’gen Jahr,
wie’s am Weihnachtsabend war?

🌟Sisi🌟

Morgen Kinder wirds was geben. .
Karl Friedrich Splittegarb (1795)

💗 Herzlichen Dank an unser Märchenschloss Wasserschloss Totzenbach 💗

 

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


So, this is Christmas

And what have you done?
Another year over
And a new one just begun
And so this is Christmas
I hope you have fun
The near and the dear one
The old and the young
A very merry Christmas
And a happy New Year
Lets hope it’s a good one
Without any fear
And so this is Christmas
For weak and for strong
For rich and the poor ones
The road is so long
And so happy Christmas
For black and for white
For yellow and red ones
Let’s stop all the fight
A very merry Christmas
And a happy New Year
Let’s hope it’s a good one
Without any fear
And so this is Christmas
And what have we done
Another year over
And a new one just begun
And so happy Christmas
We hope you have fun
The near and the dear one
The old and the young
A very merry Christmas
And a happy New Year
Let’s hope it’s a good one
Without any fear
War is over
If you want it
War is over
Now

🌟Sisi🌟

So this is Xmas – John Lennon

Foto: Artgraphy by Tobi


Setz dich hin zu mir und lausche.
Ruh dich mal vom Alltag aus.
Horch die schönen Weihnachtschöre
klingen schon in deinem Haus.

In den Straßen sind die Lichter
alles sieht so so festlich aus.
Und die gleiche Weihnachtsstimmung
bring ich heute dir ins Haus.

Dieses Jahr, es geht zu Ende
es ist bald Erinnerung.
Halte dann in deinem Herzen
nur die schönen Stunden jung.

Für die ganze Christenheit
Wunderschöne Weihnachtszeit.
Für die ganze Christenheit
Wunderschöne Weihnachtszeit.
Ja ich wünsche allen heut
Wunderschöne Weihnachtszeit.

~ Marie ~

Song + Text: Peter Alexander

Vielen lieben Dank an Schloss Hof.

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Ihr Kinderlein kommet o kommet doch all,
zur Krippe her kommet in Bethlehems Stall,
und seht was in dieser hochheiliger Nacht,
der Vater im Himmel für Freude uns macht.

O seht in der Krippe im nächtlichen Stall,
seht hier bei des Lichtleins hellglänzendem Strahl,
in reinlichen Windeln das himmlische Kind,
viel schöner und holder als Engel es sind.

Da liegt es das Kindlein auf Heu und auf Stroh,
Maria und Joseph betrachten es froh,
die redlichen Hirten knien betend davor,
hoch oben schwebt jubelnd der Engelein Chor.

O beugt wie die Hirten anbetend die Knie,
erhebet die Hände und danket wie sie,
stimmt freudig ihr Kinder wer sollt sich nicht freun,
stimmt freudig zum Jubel der Engel mit ein.

Was geben wir Kinder was schenken wir dir,
du bestes und liebstes der Kinder dafür,
nichts willst du von Schätzen und Reichtum der Welt,
ein Herz nur voll Demut allein dir gefällt.

So nimm unsre Herzen zum Opfer denn hin,
wir geben sie gerne mit fröhlichem Sinn,
und mach sie heilig und selig wie deins,
und mach sie auf ewig mit deinem vereint.

🌟Sisi🌟

💗 Vielen Dank an unser Märchenschloss – Wasserschloss Totzenbach 💗

Melodie: Johann Abraham Peter Schulz, 1790;
Text: Christoph von Schmid, 1798/1811

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Hoch, Elisabeth!“
„Hoch, Elisabeth!“
„Hoch, Elisabeth!“

♥️ Heute vor 62 Jahren war in Wien die Filmpremiere vom „Sissi“ Film, Teil 1.
Wir widmen diesen Tag – auch auf der Sisi-Straße – dem berühmtesten österreichischen Film, der zur Legende wurde. ♥️

~ Marie ~

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Weisst Du Marie, das Schlimme ist nicht die Einsamkeit, sondern die Erkenntnis, dass all die Versprechungen, die Träume zerplatzt sind wie Seifenblasen.
Zu sehen, dass jener Mensch der mir doch am Nächsten sein sollte, mir völlig fremd ist.
Der ganzen Welt Glück vorzugaukeln ist schier unmöglich.
Täglich zu lächeln, nur um nicht zu weinen, lässt mich den Betrug beinah manchesmal selbst glauben.

Ich bin müde Marie, komm wir wollen jetzt ein wenig in den Park gehen um alleine zu sein….

🌟 Sisi 🌟

♥️lichen Dank an Schloss Hof ♥️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Heut schneibalts schon den ganzen Tåg,
I bleib heut net im Haus.
|: Wånn i nur ån mein Schlitta denk,
Då hålt i’s nimmer aus. 😐

Då suach i glei im Keller um,
Der Schlitta , der muß her,
|: Der geht so schnell als wiadawöll,
An bessern gibts koan mehr! 😐

Glei steh i auf’n Bergerl obn
Und schrei dånn: Aus der Båhn!
|: An Juchiza, dånn spring i auf,
Gånz narrisch kimm i ån. 😐

Åft hänge ma dö Schlittn z’såmm,
I‘ lieg åm erstn drauf,
|: Då bei der untern Holpern dånn,
Då schmeißt’s uns ålle auf. 😐

Wia schåd, daß so schnell finster wird,
Die Häuser håbn scho Licht,
|: Hiazt muaß i åber schleuni hoam,
Damit ma nixi gschiacht. :

🌟Sisi🌟

Josef Karl
Foto Prinz Barbara Fotografie mit Herz

💗 Vielen Dank an das märchenhafte Schloss Totzenbach 💗

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Markt und Strassen stehn verlassen,
Still erleuchtet jedes Haus,
Sinnend geh ich durch die Gassen,
Alles sieht so festlich aus.

An den Fenstern haben Frauen
Buntes Spielzeug fromm geschmückt,
Tausend Kindlein stehn und schauen,
Sind so wunderstill beglückt.

Und ich wandre aus den Mauern
Bis hinaus ins freie Feld,
Hehres Glänzen, heilges Schauern!
Wie so weit und still die Welt!

Sterne hoch die Kreise schlingen,
Aus des Schnees Einsamkeit
Steigt’s wie wunderbares Singen –
O du gnadenreiche Zeit!

🌟Sisi🌟

Joseph von Eichendorff 1788-1857,

Vielen Dank dem charmanten Graf Pilati für seine Gastfreundschaft – Schloss Ruegers

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Es ist ein Ros‘ entsprungen aus einer Wurzel zart,
wie uns die Alten sungen, von Jesse kam die Art
und hat ein Blümlein bracht
mitten im kalten Winter, wohl zu der halben Nacht.

Das Röslein das ich meine, davon Jesaja sagt
ist Maria die Reine, die uns das Blümlein bracht
nach Gottes ew’gem Rat
hat sie ein Kind geboren und blieb doch reine Magd.

Den Hirten brachte Kunde davon der Engel Heer
und sagte wo zur Stunde Christus geboren wär.
Zu Bethlehem im Stall
das Kind alsbald sie fanden, gar hoch sich freuten all.

Das Röselein so kleine, das duftet uns so süß
mit seinem hellen Scheine vertreibt’s die Finsternis
wahr Mensch und wahrer Gott
hilft uns aus allem Leide, rettet vor Sünd und Tod.

🌟Sisi🌟

Weihnachtslied aus dem 16. Jhd.

Vielen Dank an die Österreichische Bundesgärten und Schloß Schönbrunn für die wundervolle Weihnachtsdekoration

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Es wird scho glei dumpa, es wird scho glei Nåcht,
Drum kim i zu dir her, mei Heiland auf d’Wacht.
Will singen a Liadl, dem Liebling dem kloan,
Du mågst jå net schlåfn, i hör die nur woan.
Hei, hei, hei, hei!
Schlåf siaß, herzliabes Kind!

Vergiss hiaz, o Kinderl, dein Kummer, dei Load,
dass d’dåda muaßt leidn im Ståll auf da Hoad.
Es ziern jå dieEngerl dei Liegerstatt aus.
Möcht schöna nit sein drin an König sei Haus.
Hei, hei, hei, hei!
Schlåf siaß, herzliabes Kind!

Jå Kinderl, du bist hålt im Kripperl so schen,
mi ziemt, i kånn nimmer då weg von dir gehn.
I wünsch dir von Herzen die süaßte Ruah,
die Engerl vom Himmel, die deckn di zua.
Hei, hei, hei, hei!
Schlåf siaß, herzliabes Kind!

Måch zua deine Äugal in Ruah und in Fried
und gib mir zum bschied dein Segn no gråd mit!
ft werd jå mei Schlaferl a sorgenlos sein,
åft kånn i mi ruahli aufs Niederlegn gfrein.
Hei, hei, hei, hei!
Schlåf siaß, herzliabes Kind!

🌟Sisi🌟

Text Anton Reidinger

Vielen Dank an das wunderschöne Palmenhaus Schönbrunn die Österreichische Bundesgärten Bundesgärten_Wien und Schloß Schönbrunn 🎄

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Wir werden uns bald wiedersehen geliebte Insel, geliebtes Land, geliebte Ruhe und geliebte Einsamkeit.“

„Majestät, Zeit für den Abschied. Das Schiff wartet.“

~ Marie ~

🌹♥️lichen Dank den Österreichische Bundesgärten für die Einladung ins Palmenhaus im Schloß Schönbrunn. ♥️🌹

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ihr Herrn und Frau’n, die Ihr einst Kinder wart, Ihr Kleinen, am Beginn der Lebensfahrt, ein jeder, der sich heute freut und morgen wieder plagt: Hört alle zu, was Euch das Christkind sagt!

In jedem Jahr, vier Wochen vor der Zeit, da man den Christbaum schmückt und sich aufs Feiern freut, ersteht auf diesem Platz, der Ahn hat’s schon gekannt, was Ihr hier seht, Christkindlesmarkt genannt.

Dies Städtlein in der Stadt, aus Holz und Tuch gemacht, so flüchtig, wie es scheint, in seiner kurzen Pracht, ist doch von Ewigkeit. Mein Markt bleibt immer jung, solang’ es Nürnberg gibt und die Erinnerung.

Denn alt und jung zugleich ist Nürnbergs Angesicht, das viele Züge trägt. Ihr zählt sie alle nicht! Da ist der edle Platz. Doch ihm sind zugesellt Hochhäuser dieses Tags, Fabriken dieser Welt.

Die neue Stadt im Grün. Und doch bleibt’s alle Zeit, Ihr Herrn und Frau’n: das Nürnberg, das Ihr seid. Am Saum des Jahres steht nun bald der Tag, an dem man selbst sich wünschen und andern schenken mag.

Doch leuchtet der Markt im Licht weit und breit, Schmuck, Kugeln und selige Weihnachtszeit, dann vergesst nicht, Ihr Herrn und Frau’n, und bedenkt, wer alles schon hat, der braucht nichts geschenkt.

Die Kinder der Welt und die armen Leut’, die wissen am besten, was Schenken bedeut’. Ihr Herrn und Frau’n, die Ihr einst Kinder wart, seid es heut’ wieder, freut Euch in ihrer Art. Das Christkind lädt zu seinem Markte ein, und wer da kommt, der soll willkommen sein.“

~ Marie ~

Original Text vom Christkind zur Eröffnung des Christkindlmarkt in Nürnberg

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


„Komm Valérie, ich zeig dir die Ruhe und Stille im Wald.“

„Soll ich Sie begleiten, Majestät?“

~ Marie ~

🎄🌟🎄Dem ewigen Märchenschloss Schloss Totzenbach ein großes Danke für ALLES ♥️🌹♥️

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José


„Marie, endlich sind wir im Zug nach Gödöllö. Ich möchte nur noch weg aus Wien, der kalten Tristesse und von Tante Sophie und ihren Hyänen. Die mich immer verfolgen und jede Verfehlung melden.“

„Majestät, es wird ein ruhiges Weihnachtsfest mit all ihren Lieben. Versprochen.“

~ Marie ~

🌹♥️lichen Dank an den Majestic Train für die wunderschöne Fahrt nach Schloss Hof. ♥️🌹

Foto: sternenkaiserin.com – Marie José


„Marie, ist die Kutsche schon vorgefahren? Bay und Nikki müssen bereits angekommen sein.“

„Majestät, ich werde mich sofort erkundigen.“

~ Marie ~

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Lasst mich ein, ihr Kinder,
ist so kalt der Winter,
öffnet mir die Türen,
lasst mich nicht erfrieren!
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Mädchen, hört, und Bübchen,
macht mir auf das Stübchen,
bring euch viele Gaben,
sollt euch dran erlaben.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!
Hell erglühn die Kerzen,
öffnet mir die Herzen!
Will drin wohnen fröhlich,
frommes Kind, wie selig.
Kling, Glöckchen, klingelingeling,
kling, Glöckchen, kling!

🌟Sisi🌟

Kling, Glöckchen, klingelingeling ist ein deutsches Weihnachtslied aus dem 19. Jahrhundert (Autor unbekannt)

Vielen Dank an Touriseum Schloss Trauttmansdorff & Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


In dem Traum siehst du die stillen
Fabelhaften Blumen prangen;
Und mit Sehnsucht und Verlangen
Ihre Düfte dich erfüllen.

Doch von diesen Blumen scheidet
Dich ein Abgrund tief und schaurig,
Und dein Herz wird endlich traurig,
Und es blutet und es leidet.

Wie sie locken, wie sie schimmern!
Ach, wie komm ich da hinüber?
Meister Hämmerling, mein Lieber,
Kannst du mir die Brücke zimmern?

~ Marie ~

Heinrich Heine
Zum 220. Geburtstag des „Meisters“.

🌹♥️lichen Dank Touriseum Schloss Trauttmansdorff für die Einladung ♥️🌹.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Jetzt kommt die Zeit,
des innerlichen Erwachens,
der innerlichen Erschütterung,
in dieser Zeit soll der Mensch innerlich innehalten, das Erwachen und die Erschütterung spüren.

~ Marie ~

Ursula Füssl

🌹♥️lichen Dank Margaretha Habsburg-Lothringen für die Einladung ins Schloss Wallsee. ♥️🌹

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Wann ging die Zärtlichkeit dahin?
Hat uns’re Ehe einen Sinn?
Es heisst, dass alles heilt,
wenn man sein Leiden teilt.
Doch Einsamkeit zu zweit
ist kein geteiltes Leid.

Der Sturm des Lebens heult und tost
wir alle suchen Halt und Trost.
Wie gut, wenn man sich dann
an jemand wenden kann.
Doch uns’re Traurigkeit
ist kein geteiltes Leid

Die Einsamkeit zu zweit
ist niemals ein geteiltes Leid

🌟Sisi🌟

Herzlichen Dank an mein Märchenschloss Wasserschloss Totzenbach

Einsamkeit zu zweit – drei Musketiere, das Musical
Musik und Text:
Rob und Ferdi Bolland

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José


Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen!
Es kam aus dem Walde, das Mützchen voll Schnee,
mit rotgefrorenem Näschen.

Die kleinen Hände taten ihm weh,
denn es trug einen Sack, der war gar schwer,
schleppte und polterte hinter ihm her.

Was drin war, möchtet ihr wissen?
Ihre Naseweise, ihr Schelmenpack –
denkt ihr, er wäre offen der Sack?

Zugebunden bis oben hin!
Doch war gewiss etwas Schönes drin!
Es roch so nach Äpfeln und Nüssen!

🌟Sisi🌟

Autor: Anna Ritter (1865-1921)
Titel: Denkt euch, ich habe das Christkind gesehen

💗lichen Dank an Wasserschloss Totzenbach, den schönsten Ort der Welt um Weihnachten zu feiern.

💗lichen Dank an meine Einzige! Marie Valerie, die jeden Tag den sie bei mir ist mit Freude und Liebe erfüllt.

💗lichen Dank an mein Mariechen für dieses Weihnachtswunder

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José


…. du hast gesagt du liebst mich…
…und trotzdem hast du mich eingesperrt…
…du hast gesagt du liebst mich…..
….und trotzdem hast du mir alles genommen was mir Freude macht…
….du hast gesagt du liebst mich…
….ich habe es geglaubt und all die Dinge zugelassen….
…. hast du mich wirklich jemals geliebt?
….oder immer nur besitzen wollen?
….meine Flügel gebrochen einsam und allein….
…aber für dich war es noch nicht genug…
…wäre es je genug gewesen?
….es wäre nie genug…. niemals….
….weil das keine Liebe sein kann…

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Schlosspark Laxenburg

Foto: Christine Kubec


Leise rieselt der Schnee,
still und starr ruht der See,
weihnachtlich glänzet der Wald,
freuet euch, s‘Christkind kommt bald.

~ Marie ~

Musik + Text: Eduard Ebel

♥️lichen Dank dem wundervollen Schloss Totzenbach ♥️🎄🌟🎄

Danke an unsere süße kleine Erzherzogin Marie Valerie 😘♥️😘

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José


Wir sagen euch an den lieben Advent.
Sehet, die zweite Kerze brennt.
So nehmet euch eins um das andere an,
wie auch der Herr an uns getan!
Freut euch, ihr Christen! Freuet euch sehr.
Schon ist nahe der Herr.

~ Marie ~

Maria Ferschl

❤️❤️lichen Dank an alle, die den gestrigen Tag so unvergesslich gemacht haben. Unsere kleine Erzherzogin Marie Valerie zeigt dies glaube ich mit leuchtenden Kinderaugen… ❤️❤️

❤️Schloss von unserer Sisi – (Wasser)-Schloss Totzenbach ❤️

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Ich träum groß
Ich will mehr
was gäbe es nicht weiß man erst hinterher
Wir gehen vor, nie zurück
Haben wir mal Pech, wir glauben ans Glück

Lass sie sagen ich wäre total rücksichtslos
Was die anderen sagen belächeln wir bloß
Und wenn wir verlieren verlieren wir glorios
Denn wir zwei träumen groß.

~ Marie ~

PS: Ich widme diesen Text heute meiner Sisi. Sie weiß schon warum….! 😘😘😘

🌹♥️lichen Dank dem wunderschönen Schloss Ruegers für die 2 Shootingtage. 🌹♥️.

Song: Träum groß
Musical: Schikaneder
Text: Michael Kunze

Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz


Das Tageslicht weicht, es dunkelt,
die Nacht bricht sanft nun herein,
am Himmel dort oben funkelt,
dein leuchtender Zauberschein.

Im Zeichen der Venus geboren,
bist du mir auch noch so fern,
das Herz an dich hab verloren,
an dich, meinen Abendstern.

Um dich herum am Himmelszelt,
ein glänzendes Lichtermeer,
Unendlichkeit der Sternenwelt,
du leuchtest mir bis hier her.

Dein Licht berührt meine Seele,
für meinen Wunsch den Raum,
dem Herzen gib keine Befehle,
verläßt dich sonst dein Traum.

Stern der Liebe wirst du genannt,
strahlst mit glänzendem Schein,
hell wie ein leuchtender Diamant,
in manches liebende Herz hinein.

~ Marie ~

Karin Thießen

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


„Marie, ich möchte allein sein. Das heißt, niemand hat in meiner Nähe zu sein, um mich zu begaffen und über mich zu tratschen. Alleine! Hörst du? Sonst kannst du dem Kaiser sagen, dass ich Freitag abreise. Ohne ihn!“

„Sehr wohl, Majestät. Ich werde dafür Sorge tragen.“

~ Marie ~

🌹♥️lichen Dank an Schloß Schönbrunn für die Einladung zum herbstlichen Spaziergang. ♥️🌹

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wir sind wie zwei Boote in der Nacht,
jeder hat sein eig’nes Ziel und seine eigene Fracht.
Wir begegnen uns auf dem Meer und dann fällt der Abschied uns schwer,
doch was uns treibt liegt nicht in uns‘rer Macht.

~ Marie ~

Song: Zwei Boote in der Nacht
Musical: Elisabeth
Text: Michael Kunze

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


Adeste fideles, laeti triumphantes,
Venite, venite in Bethlehem.
Natum videte regem angelorum:
Venite adoremus, venite adoremus,
Venite adoremus Dominum!

En grege relicto, humiles ad cunas
Vocati pastores approperant.
Et nos ovanti gradu festinemus:
Venite adoremus, venite adoremus,
Venite adoremus Dominum!

Nun freut euch, ihr Christen, singet Jubellieder
und kommet, o kommet nach Bethlehem.
Christus, der Heiland, stieg zu uns hernieder.
Kommt, lasset uns anbeten; Kommt, lasset uns anbeten;
Kommt, lasset uns anbeten den König, den Herrn.

O sehet, die Hirten eilen von den Herden
und suchen das Kind nach des Engels Wort.
Geh’n wir mit ihnen, Friede soll nun werden:
Kommt, lasset uns anbeten; Kommt, lasset uns anbeten;
Kommt, lasset uns anbeten den König, den Herrn.

🌟Sisi🌟

John Reading 17. Jhd.
Vielen Dank an Schloss Totzenbach für den märchenhaften Nachmittag

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Ich bin ein Sonntagskind, ein Kind der Sonne;

Die goldnen Strahlen wand sie mir zum Throne,
mit ihrem Glanze flocht sie meine Krone,
In ihrem Lichte ist es, daß ich wohne, Doch wenn sie mir je schwindet, muß ich sterben.“

🌟Sisi🌟

Elisabeth von Österreich

Vielen Dank an unseren lieben Graf Pilati der uns sein prunkvolles Schloss Ruegers zur Verfügung stellte.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie, Foto klein: Wikimedia/Commons


„Marie bitte sag dem lieben Graf Pilati ich komm gleich, ich möcht‘ nur noch den Brief an Rudolf fertig schreiben. Du weisst doch, er wartet immer so sehr darauf!
Frag den Grafen, ob es hier nicht einen Spielzeugmacher gibt, ich möcht dem Bubi etwas mitbringen wenn wir wieder nach Wien kommen!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an unseren lieben Graf Pilati für die Gastfreundschaft auf Schloss Ruegers

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Plätzchenduft und bunte Kerzen,
Engelshaar und Lebkuchenherzen,
Zweige, Kranz und Tannenbaum,
nun erwacht der Weihnachtstraum.

Bunte Kugeln, Licht und Schimmer,
Friede strahlt aus jedem Zimmer,
frohe Hoffnung macht sich breit,
denn es ist wieder Weihnachtszeit

Diana Denk

Wir wünschen euch eine wunderschöne Adventszeit! 🎄🎄🎄

🌟 Sisi 🌟 & ~ Marie ~ & – Maria José –

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


„Annerl, nun beeil dich. Du weißt doch wie die Erzherzogin ist, wenn ich zu spät komme.
Marie, sag der Tante Sophie, dass ich mich verspäte. Schnell.“

„Sehr wohl, Majestät.“

~ Marie ~

🌹 Danke an Anita, die den Spaß mitgemacht hat. 🌹

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Träume und Gedichte – November 2017

Sie hielten mich an Drähten fest, als Puppe die man tanzen lässt, doch ich werd‘ keine Marionette sein.

Wenn ich tanzen will, dann tanz ich so wie’s mir gefällt. Ich allein bestimm‘ die Stunde, ich allein wähl die Musik.

Wenn ich tanzen will, dann tanze ich auf meine ganz besondre Art, am Rand des Abgrunds, oder nur in deinem Blick.

~ Marie ~

Song: Wenn ich tanzen will
Musical: Elisabeth
Text: Michael Kunze

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Schnee, zärtliches Grüßen
der Engel,
schwebe, sinke –
breit alles in Schweigen
und Vergessenheit!
Gibt es noch Böses,
wo Schnee liegt?
Verhüllt, verfernt er nicht
alles zu Nahe und Harte
mit seiner beschwichtigenden
die Schritte des Lautesten
in leise?
Schnee, zärtliches Grüßen
der Engel,
den Menschen, den Tieren! –
Weißeste Feier
der Abgeschiedenheit.

🌟Sisi🌟

Francisca Stoecklin

Foto: Artgraphy by Tobi


Wenn du einen Augenblick dein Urteil anhieltest, so könntest du in meinem Handeln wie in einem Spiegel das deinige sehen, so aber beschlägt dein Atem das Glas.

~ Marie ~

Emil Gött

Herzlichen Dank dem wunderschönen Winterpalais Prinz Eugen vom Belvedere Museum für diesen unglaublichen Abend

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Die Leute wissen nicht was sie mit mir anfangen sollen,
weil ich in keine Traditionen und längst anerkannten Begriffe hineinpasse.
Sie wollen nicht, dass man ihre Schubladenordnung stört.
So gehöre ich mir ganz und bleibe lieber für mich allein .“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Margarethe Habsburg Lothringen für die Einladung nach Schloss Wallsee

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Komm Marie, wir genießen ab sofort das angenehme Klima in Meran. Ich kann die Kälte in Wien nicht mehr ertragen. Weder die Außentemperatur und noch weniger die Kälte in den Räumen.“

„Mit Verlaub Majestät sagen zu dürfen: Meran ist auch viel schöner, als die Tristesse in der Hofburg.“

~ Marie ~

Herzlichen Dank dem wunderschönen Touriseum Schloss Trauttmansdorff für die Einladung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Du bist im Rascheln des Laubs, das meine Füße streifen
auf den Wegen der herbstlich leeren Allee
für dich perlt der Tau von den blassen Gräsern
der Wiesen, über die ich ziellos geh . . .

Dir gilt das ferne Lachen der Kinder
deren Drachen weit oben gleiten im Wind
du bist in der Grazie der Schwäne auf dem See
von denen sich das Wasser ein Spiegelbild nimmt . . .

Für dich teilt sich noch einmal der Nebel
die Sonne steht da, so hartnäckig schön
der Wind, der mich leise, fast zärtlich berührt
scheinst du mich dir entgegenzuwehn . . .

Ich weich nicht aus vor den niedrigen Zweigen
so spür ich das Streichen deiner Hand durch mein Haar
meine Gedanken an dich – das macht wohl der Herbst –
verfärben sich traurig so sonderbar

~ Marie ~

Jörn Pfenning

🌹♥️lichen Dank liebes Schloß Schönbrunn für die Einkaufsliste zum herbstlichen Spaziergang.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Ob der Hofkapellmeister wohl zur Premiere von „Eine Nacht in Venedig“ anwesend sein wird? Ich bin schon sehr neugierig. Der Kaiser hat mir geschrieben, dass ich mir diese komische Operette ansehen soll.“

„Majestät, man munkelt Johann Strauß steht am Dirigentenpult.“

~ Marie ~

🌹♥️ Wir danken der Oper Graz für diesen bezaubernden Nachmittag!

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Der Leib Christi.“

„In Ewigkeit. Amen.“

~ Marie ~

🌹♥️lichen Dank Dompfarrer Toni Faber für Gottes Segen im Wiener Stephansdom.

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Bin heut im erstarrten Garten gewesen,
Wo ich in Deinem Auge einst Lieder gelesen;
Wo die Biene den Tropfen Seligkeit sog,
Und wie ein Stückchen Himmel der Schmetterling flog.
Wo der Mond aufstieg wie der Liebe Lob,
Wie ein Herz das sich von der Erde hob,
Und wo jetzt die Wurzeln der Blumen verwesen,
Hab ich in toten Blättern noch Lieder gelesen.

~ Marie ~

Max Dauthendey

🌹♥️lichen Dank dem Barockjuwel vom Burgenland Schloss Esterházy für die Einladung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Valérie, nimm du den Caid mit. Du weißt doch, wie sehr sich Mamilis Lupo vor ihm fürchtet. Komm, Marie. Wir begrüßen Mamili.“

„Sehr gern, Majestät.“

~ Marie ~

🌹♥️lichen Dank an Familie D., die uns ganz spontan ihre Dogge Caid geborgt haben.
1000 Hundeküsse an die große Hundeschnauze ♥️😍♥️.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich höre leis‘ den Baum mich fragen:
„Was ist dein Herz so gramverstimmt?
Ich will ja auch darum nicht klagen,
Daß mir der Herbst die Blätter nimmt.

Denn wie mir Gott zur rechten Stunde
Die Blätter nimmt und wieder leiht,
So schlägt und heilt des Herzens Wunde
Auch dir dein Gott zur rechten Zeit!“

~ Marie ~

Oskar Freiherr von Redwitz

🌹♥️lichen Dank Schloß Schönbrunn für die herbstliche Einladung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Herbstzeit ist Kürbiszeit. Komm, Marie, lass uns den nehmen. Und dem Nopska sagen wir nicht, dass ich den am Markt gekauft habe, sonst trifft ihn der Schlag und petzt es danach dem Kaiser und Tante Sophie.“

„Majestät, das bleibt unser kleines Geheimnis.“

~ Marie ~

🌹♥️lichen Dank liebes Palmenhaus Bundesgärten Wien_Schönbrunn/Park für die herbstliche Einladung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie bitte, verscheuch diesen aufdringlichen Fotograf. Ich möchte nicht ständig angestarrt werden.“

„Majestät, gehen Sie schnell weiter. Es ist niemand mehr hier.“

~ Marie ~

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


I wonder if one day that,
You’ll say that, you care
If you say you love me madly,
I’ll gladly, be there
Like a puppet on a string
Like a puppet on a, string

~ Marie ~

Info zur TV Ausstrahlung:
25.11.2017 France 5 20.35 Uhr

Den Link zur Sendung stellen wir euch extra zur Verfügung, sobald dieser online ist.

Danke an alle Beteiligten: Schloß Schönbrunn, Marionettentheater Schloss Schönbrunn und A. E. Köchert Juweliere für den tollen Tag. 🌹🌹🌹
Danke an Severin und dem gesamten Team ♥️🌹.

Song: Like a puppet on a string
Songwriter: Bill Martin / Phil Coulter

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Das Narrentum hat begonnen,
die Narrenfreiheit nimmt sie sich,
drum schau mein Freund, ihr ins Gesicht,
mehr als eine Maske zeigt sie nicht.

~ Marie ~

Text: P. Sebastian

♥️🌹lichen Dank dem fabelhaften Winterpalais Prinz Eugen vom Belvedere Museum für die Einladung. ♥️🌹

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Wozu nehmen wir Fanny eigentlich mit, wenn die Frisur dann erst recht nicht sitzt? Ich möchte zum Empfang schön sein. Marie, sag Fanny, sie soll auf der Stelle zu mir kommen.“

„Jawohl, Majestät, ich eile.“

~ Marie ~

♥️🌹lichen Dank dem Hotel Adria – Meran für die außergewöhnliche Gastfreundschaft. ♥️🌹

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Sie ist völlig ohne Fehler,
mit Haut und Haar,
völlig ohne Fehler, so steht sie da.
Von innen immer sehr interessant,
von außen ausgesprochen charmant.

~ Marie ~

Musical: Mary Poppins
Musik: Robert und Richard Sherman
dt. Text: Wolfgang Adenberg
Textaustausch: statt „sie“, heißt es Original „ich“.

♥️lichen Dank dem Schloß Schönbrunn für die Einladung zum herbstlichen Spaziergang.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Εἲς τὸ ὂνομα τοῦ πατρὸς καὶ τοῦ υἱοῦ καὶ τοῦ ἁγίου πνεύματος. Ἀμήν.
Πάτερ ἡμῶν ὁ ἐν τοῖς οὐρανοῖς·
Ἁγιασθήτω τὸ ὂνομά σου·
ἐλθάτω ἡ βασιλεία σου·
γενηθήτω τὸ θἐλημά σου,
ὡς ἐν οὐρανῷ καὶ ἐπὶ γῆς·
Τὸν ἂρτον ἡμῶν τὸν ἐπιούσιον δὸς ἡμῖν σήμερον·
καὶ ἂφες ἡμῖν τὰ ὀφειλήματα ἡμῶν,
ὡς καὶ ἡμεῖς ἀφήκαμεν τοῖς ὀφειλέταις ἡμῶν·
καὶ μὴ εἰσενέγκῃς ἡμᾶς εἰς πειρασμόν,
ἀλλὰ ῥῦσαι ἡμᾶς ἀπὸ τοῦ πονηροῦ.
Ἀμήν.

Vater unser auf altgriechisch, die Sprache unserer Kaiserin Elisabeth.

~ Marie ~

♥️lichen Dank dem wunderschönen Touriseum Schloss Trauttmansdorff für die Gastfreundschaft 🌹.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nimm dein Lippenpaar zurück,
das so süß verlogen schwur,
und dein Augenpaar, das Glück
sagt, doch ist mein Unglück nur –
meine Küsse gib, ach gib,
meine Lippen, seid versiegelt.
Lieb, ach Lieb war Hieb, nur Hieb,
auch mein Herz wird jetzt verriegelt.

🌟Sisi🌟

William Shakespeare
Vielen dank an Schloß Schönbrunn für die Einladung 💗

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Wie oft habe ich das Gefühl zu ersticken, keine Luft mehr zu bekommen in den Mauern der Kerkerburg?
Es liegt nicht am Korsett Marie, es sind die Menschen, die mich erdrücken, die Regeln die sie mir aufzwingen.
Sie wollen mich einsperren und verstehen doch niemals, dass ich mich nicht einsperren lasse!

Feen kann man nicht einsperren, sie fliegen einfach davon…..“

🌟Sisi🌟

Vielen dank an den charmanten Graf Pilati für die Gastfreundschaft auf Schloss Ruegers

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Wie gefangen liegt die Sonne
Hier in meinem kleinen Garten,
Wo zu immer neuer Wonne
Tausend Wunder auf mich warten.

Fühle von der Welt da draußen
Nichts mehr hinter seiner Türe,
Lass die Stürme all‘ verbrausen;
Keiner, der ans Herz mir rühre.

Nur den Mond noch und die Sterne
Laß ich in den Garten sehen,
Und so darf ich in die Ferne
Lauter goldne Wege gehen.

🌟Sisi🌟

Karl Ernst Knodt
Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Schau Marie, die letzten Rosen für dieses Jahr. Sie nehmen die letzten Sonnenstrahlen auf, um dann in einen tiefen Winterschlaf zu fallen. Manchmal wünschte ich, ich wäre eine Rose. Ich erblühte im Sommer, steche Menschen die mich verletzen möchten und schlafe dann im Winter.“

„Majestät, genießen wir die Sonne und die Rosen. Wir wollen keinem trüben Gedanken nachhängen.“

~ Marie ~

🌹♥️lichen Dank den wunderschönen Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Sieh nur Marie, fast möchte man meinen es ist noch Sommer, so grün sind noch manche Blätter.
Aber wenn man genauer hinsieht, dann erkennt man das bald alles im ewigen Eis erfrieren wird.

So wie meine Liebe zu Kaiser, man möchte vielleicht meinen, sie sein noch da. Doch in Wahrheit ist er lässt an der Kälte meines Herzens erfroren“

🌟Sisi🌟

👑Vielen Dank an die Gräfin Kuefstein für die Einladung in das Renaissanceschloss Greillenstein

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ein bißchen mehr Friede
und weniger Streit,
ein bißchen mehr Güte
und weniger Neid,
ein bißchen mehr Liebe
und weniger Haß,
ein bißchen mehr Wahrheit,
das wär doch schon was.

Statt soviel Hast
ein bißchen mehr Ruh’.
Statt immer nur ich
ein bißchen mehr Du!
Statt Angst und Hemmungen
ein bißchen mehr Mut
und Kraft zum Handeln,
das wäre gut.

Kein Trübsinn und Dunkel,
mehr Freude und Licht.
Kein quälend Verlangen,
ein froher Verzicht
und viel mehr Blumen
so lange es geht,
nicht erst auf Gräbern,
da blühn sie zu spät!

🌟Sisi🌟

Peter Rosegger
Vielen Dank an Touriseum Schloss Trauttmansdorff & Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Ich habe nicht vor nach Wien zurück zu kehren Marie, das kannst du dem Grafen ausrichten!

Wir werden den Winter in Meran verbringen, die Wünsche der Erzherzogin sind mir gleichgültig!
Ich bin die Kaiserin! Ich bestimme selbst über den Ort meines Aufenthaltes!
Sag ihm, er darf abreisen, um dem Kaiser meine Nachricht zu überbringen. Ich werde ihn nicht empfangen“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Touriseum Schloss Trauttmansdorff & Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Guten Morgen Marie,

Die Milch beim Onkel Taa schmeckt heute besonders gut!
Ich möchte, dass wir diese Kuh kaufen und nach Wien bringen lassen.“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an unsere reizende Janett Platino und Restaurant Onkel Taa – Bad Egart für die Gastfreundschaft.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, der Herbst ist gekommen. Die Stille, die Ruhe, die gute Luft. Der Nebel legt sich wie ein Schleier über das Land und über meine Seele. Die Bäume sind kahl, das Laub raschelt leise unter unseren Füssen. Es ist sogar Schönbrunn schön, wenn man es von oben betrachtet. Dann entfaltet sich sogar Wien als liebenswert. Doch tief in meinem Inneren weiß ich, ich bin frei.“

„Ich bin ganz bei Ihnen, Majestät.“

~ Marie ~

♥️🌹 Wir danken Schloß Schönbrunn für diesen einmaligen Nachmittag mit dem Filmteam von France 5. ♥️🌹

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„So komm jetzt, Marie. Trödel nicht schon wieder so lange herum. Du weißt ich will gehen. Rechnung an den Kaiser. Auf Wiedersehen.“

„Majestät, ich komme ja schon. Die Kutsche steht bereit.
Auf Wiedersehen.“

~ Marie ~

Vielen 🌹♥️lichen Dank für alles liebes HOTEL Kaiserhof Wien!

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Guten Morgen, Marie. Wo bleibst du denn schon wieder? Hilf mir bitte mit dem Hut. Ich möchte los.“

„Majestät, aber das Frühstück wartet…“

~ Marie ~

🌹♥️lichen Dank dem wunderbaren HOTEL Kaiserhof Wien für die Einladung ♥️🌹.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Wenn ich schon zum Dinner mit dem Kaiser gehen muss, dann möchte ich tres chic sein. In letzter Zeit bin ich mit Fanny nicht zufrieden.“

„Majestät, die Frisur ist wunderschön. Bitte seien Sie versichert. Die Kutsche wartet, Majestät.“

~ Marie ~

🌹♥️lichen Dank dem wunderschönen HOTEL Kaiserhof Wien für die Einladung. ♥️🌹

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Majestät, welche Ehre, Sie wieder in unserem Hotel begrüßen zu dürfen.“

„Bitte, nicht so laut. Ich möchte unerkannt bleiben. Marie, trag uns als Gräfin Hohenembs und Begleitung ein.“

„Sehr gerne, Majestät.“

~ Marie ~

🌹♥️lichen Dank dem HOTEL Kaiserhof Wien für die liebe Einladung. ♥️🌹

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Ein wunderschöner Nachmittag nicht wahr, Marie? Graf Pilati ist ein perfekter Gastgeber und äusserst Zuvorkommend.“

„Er liegt Majestät wieder einmal zu Füßen.“

~ Marie ~

🌹♥️lichen Dank dem wunderschönen Schloss Ruegers für die Einladung. ♥️🌹

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Amen.
Eine wunderschöne Messe, nicht wahr, Marie?“

„Majestät, es war sehr erfüllend. Die Kapelle ist auch wirklich bezaubernd.“

~ Marie ~

🌹♥️lichen Dank ans wunderschöne Renaissanceschloss Greillenstein Schloss, Gräfin Elisabeth Kuefstein, für die Einladung.

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Marie, ich kann dir gar nicht sagen, wie glücklich ich bin, wieder hier zu sein. Komm, lass uns wieder in den Garten gehen.“

„Majestät, sehen so gelöst aus.“

~ Marie ~

♥️🌹lichen Dank für Einladung in die Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens ♥️🌹🌻🌻

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Es gibt nichts schöneres als die Freiheit, nicht wahr Timmi? Du darfst ohne Leine laufen. Los. Lauf.
Marie, ich will ohne Zwang sein. Lass mich bitte 10 Minuten allein.“

„Aber, Majestät!!“

~ Marie ~

♥️🌹lichen Dank dem wunderbaren Restaurant Onkel Taa – Bad Egart und dem Sisi Museum Bad Egart für seine außergewöhnliche Gastfreundschaft ♥️♥️.
Und speziell Timmi, dem Hund ♥️♥️♥️.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Mich ödet diese Gesellschaft so an. Dieses Gerede, dieses Starren, diese unsäglichen Gespräche. Marie, lass die Kutsche vorfahren. Wir gehen!“

„Majestät, Erzherzogin Sophie wird nicht erfreut sein, schließlich handelt es sich um ihre Teegesellschaft.“

~ Marie ~

♥️🌹lichen Dank dem Schloss Esterházy für die Einladung. ♥️🌹

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Nein Marie, ich möchte noch nicht nach Hause. Graf Andrássy und Graf Bathány haben mir noch je einen Tanz versprochen.“

„Majestät, Erzherzogin Sophie wird nicht erfreut sein, wenn Sie so spät nach Hause kommen.“

~ Marie ~

♥️🌹lichen Dank dem Winterpalais Prinz Eugen vom Belvedere Museum für die wunderbare Einladung.

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Komm Marie, beeil dich. Das Ballett beginnt gleich. Schwanensee ist so schön, wir müssen es von Beginn an genießen.“

„Majestät, ich eile. Ich habe gehört Meister Tschaikowski ist persönlich in der Oper.“

~ Marie ~

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Bett – Bett – ich will noch nicht ins Bett, wer legt sich hin, wer so auf Wolken schwebt?
Schlaf – schlaf – ich dächt‘ nicht mal an schlaf und wenn ihr mir die Kronjuwelen gebt!

Ich hätt‘ getanzt heut‘ Nacht
die ganze Nacht heut‘ Nacht !
So gern‘, und noch viel mehr.
Ich hätt‘ mir viel erlaubt,
wovon ich sonst geglaubt,
dass das wohl sündhaft wär‘.

🌟Sisi🌟

Text: Alan Jay Larner
Musik: Frederick Loewe
Musical: My fair lady

♥️lichen Dank an Graf Pilati im Schloss Ruegers für die Einladung. ♥️🌹

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


„Komm Marie, lass uns den goldenen Park genießen. Jetzt sind keine Menschen mehr unterwegs.“

„Sehr gerne, Majestät.“

~ Marie ~

♥️lichen Dank Schloß Schönbrunn für die Einladung zum Herbst Spaziergang.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wir danken, dem Gott dem Allmächtigen, dass er uns eine große Ernte beschieden hat.
Schau, Marie, das steht auf der Erntedank Krone.“

„Ja, ich sehe es Majestät und die ist besonders hübsch geworden.“

~ Marie ~

♥️lichen Dank dem Palmenhaus im Schloß Schönbrunn für die Herbst-Einladung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Das Palmenhaus, mir ist jedesmal als würden wir uns auf Reisen befinden, weit weg von Wien. So wunderschön wie meine lieben Gärtner mich jedesmal mit neuen Blumen überraschen um meine Phantasie zu beflügeln, mir ein Feenreich erschaffen, wie es schöner nicht sein könnte!“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an mein geliebtes @Palmenhaus Schönbrunn die @Bundesgärten_Wien und Schloß Schönbrunn für diesen zauberhaften Nachmittag

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Halt Marie, nicht draufsteigen!

Als wir noch Kinder waren, sind wir oft in den Wald gegangen um Pilz zu sammeln, damals hatte ich nicht einmal die geringste Vorstellung was es heißen könnte Kaiserin zu sein.
Das Einzige, um das ich den Franz beneidete war der Tiergarten, von dem sie mir in Innsbruck erzählt hatten, ohne zu wissen, dass ich selbst einmal die größte Attraktion darin sein würde….“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank an Schloß Schönbrunn für die Einladung zum Herbstspaziergang.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Komm mit Marie, ich möchte Dir zeigen wie wunderschön der Park von Schönbrunn ist. Fast scheint es mir, als hätte einer der alten Meister über Nacht den Park in goldenes Licht getaucht und jeden einzelnen Baum, jeden Strauch, jedes Blümchen Teil eines neuen Gemäldes werden lassen“

🌟Sisi🌟

Vielen herzlichen Dank an Schloß Schönbrunn für die Einladung zum Herbstspaziergang!

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Komm Marie, bevor wir auf den Berg gehen, zünden wir zu Allerseelen noch eine Kerze an und gedenken all unseren Lieben.“

„Sehr gerne Majestät.“

~ Marie ~

Kapelle beim Restaurant Onkel Taa – Bad Egart ♥️🌹

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wenn die Schatten
die dunklen
die Welt verwandeln
bis sie selbst
nur mehr ein Schatten ist

Wenn die Sterne
tausend Märchen erzählen
den Menschen
die Ihnen lauschen

Wenn die laute Welt ganz still wird
und schläft
und träumt
von der Sonne

Dann singt in mir
die Sehnsucht leise ihr Lied
und lächelnd komm ein Engel
und bringt mir dein Bild

🌟Sisi🌟

🖋 @lily
Vielen Dank an das Karmel Mayerling

Foto: Christine Kubec


“Eine Möwe bin ich von keinem Land,
Meine Heimat nenne ich keinen Strand,
Mich bindet nicht Ort und nicht Stelle;
Ich fliege von Welle zu Welle.“

🌟Sisi🌟

🖋Elisabeth von Österreich
🌻 vielen Dank an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens & Touriseum Schloss Trauttmansdorff

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Ein Jahr voller Träume…

Ich melde mich heute nicht als „Historikerin“ der Runde, sondern wende mich als Pressevertreterin an euch.

Heute vor einem Jahr ging unsere „Sternenkaiserin“ on air. Sprich, sie eroberte die Welt. Und das wortwörtlich. Aber bevor ich euch mit der Statistik langweile, erzähle ich einmal, wie es eigentlich zur Begegnung zwischen mir und unserer Sisi kam.

Es muss 2013 gewesen sein, als ich Elisabeth das erste Mal als Kaiserin Elisabeth sah. Wo anders soll das gewesen sein, als in Bad Ischl. Ich war mit einer Freundin zum Musical „Hello Dolly“ nach Ischl unterwegs und war extrem überrascht, dass so viele Leute im Dirndl und Lederhosen herumliefen. Also zumindest mehr als sonst. Als ich dann irgendwo ein Plakat sah auf dem „Kaisertage“ stand wurde mir bewusst, dass ich unbewusst mitten in der Kaisergeburtstagswoche die Tickets gebucht hatte.

In diesem Kleid sah ich Elisabeth das erste Mal. Eine Kaiserin in „schwarz“. Was für ein Schock ;-). Foto: sternenkaiserin.com – Sisi

Mir fiel es wie Schuppen vor die Augen: Da muss Sisi irgendwo sein. SIE muss da doch irgendwo sein. Und so lief ich – ohne auf meine Freundin noch zu achten – einfach los um Kaiserin Elisabeth zu suchen. Wahrscheinlich muss ich ausgesehen haben, wie eine Irre, die mit Handy in der Hand drauflos stürmt und mitten im Tummel die Freundin vernachlässigt stehen lässt. Doch – Entschuldigung liebe Leute: Da MUSS Kaiserin Elisabeth irgendwo sein.

Und tatsächlich. Da stand sie. Leibhaftig. Mit Schirm, Fächer, schlank, groß, mit Hut – in Schwarz. In SCHWARZ. Eine schwarze Sisi. Mich traf halb der Schlag. Da sehe ich endlich „die Kaiserin“ und dann rennt sie in „schwarz“ herum. 😉 Ihr müsst wissen, dass ich die schwarze Kaiserin nicht so wirklich mag.

Diese depressive, teils bösartige Frau, ist mir persönlich als lebensfrohen, immer lebensbejahenden Menschen sehr fremd. Ansonsten liebe ich „Sisi“ seit meiner Kindheit. Natürlich hat wie bei jedem von euch, das Fieber mit „Sissi“ angefangen. Romy Schneider ist, wie für jedes kleine Mädchen der wahrgewordene Prinzessinentraum. Keine Disney-Prinzessin kann dies einfangen, wie Romy als Sissi. Ihre Anmut, ihre Schönheit – ist einfach legendär.

Doch je älter ich wurde und wir in der Schule irgendwann im Geschichtsunterricht bei den Habsburgern landeten, war ich fasziniert, von der echten Prinzessin. Einer Prinzessin die im weißen Kleid zuerst den Ball erobert und sich danach befreit hat. Als das Buch von Brigitte Hamann erschien, kaufte ich es. Genauso wie Souvenirs und jeden restlichen Kram den es gab.

Nun, stand sie vor mir. Nicht Romy natürlich. Aber die echte Kaiserin im jetzigen Jahrhundert. So eine Ähnlichkeit, so eine strahlende Schönheit. Ich war wie vom Donner gerührt. Tränen traten mir in die Augen. Sisi. Da war sie. In schwarz. Ich konnte es nicht glauben. Leider habe ich die Fotos nicht mehr gefunden, die ich damals von ihr gemacht habe. Mit Fächer und kaltem Blick schaute sie mir in die Kamera. Kann es je echter gewesen sein? 

Ich fand sie auf Facebook und ein loser Kontakt entstand. Dann sah ich sie bis 2016 nicht mehr. Zum 100jährigen Todestag von Kaiser Franz Joseph entschied ich mich, mit dem Kaiserzug am 15.8.2016 nach Ischl zu fahren. Ich muss nicht erzählen, dass mein Schock am Bahnhof in Attnang Puchheim nicht größer sein konnte, als ich sie gemeinsam mit Dr. Seeburger sah. Sie stand vor mir. In schwarz. Schlimmer noch. Es war diesmal die Hoftrauer. Der Schock 2.0 sozusagen. Ihr gesamter Hofstaat folgte in Trauerkleidung nach. Ich war untröstlich. 30 Grad, Sonnenschein, ein traumhafter Tag und Kaiserin Elisabeth steht 2016 in Hoftrauerkleidung vor mir. Ich konnte nicht unglücklicher sein. ;-).

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi

Das nächste Mal traf ich sie auf dem Hofball in Mödling, der am 8.12.2016 stattfand. Leider war der Ball nicht der Erfolg, der er hätte sein müssen, doch das ist eine ganz andere Geschichte. Unsere Elisabeth brauchte Trost und so trieb uns das Schicksal zueinander. Ich versprach ihr: „Wenn du dich neu erfindest, werden dir Türe und Tore geöffnet, die du nicht für möglich gehalten hättest. Erfinde dich neu. Steige wie ein Phoenix aus der Asche. Lasse alles negative hinter dir.“

Und so wagten wir den Neubeginn. Wir starteten gemeinsam durch. Wir erfanden die „Sternenkaiserin“, eröffneten den Blog und gestalteten eine neue Facebook- und Instagram-Seite. Das war am 27.12.2016. Mein Handeln kommt nicht von ungefähr. Ich habe schon mal als PR-Beraterin gearbeitet; doch mehr möchte ich nicht erzählen. Ich dachte niemals, dass ich jemals wieder in diesen Beruf zurück käme, doch mein Know-how war wichtig, um die Wege zu gehen, die sich Sisi erträumte.

Und so fingen wir an. Langsam, zaghaft und unwiderruflich nach vorne. Träume groß, schau nie zurück. Eigentlich ist das unser Motto geworden.

Unser erstes Palais: Palais Daun-Kinsky, April 2017, Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Der Weg führte uns vom Husarenball in Sopron bis zur großen Weihnachtsüberraschung in Schloss Totzenbach.

Egal ob wir ein Fotoshooting im Schlosspark von Schönbrunn abhalten oder in den Palais von Wien ein- und ausgehen: Spaß und Arbeit lässt sich so einfach verbinden. Und wir haben viel erlebt.

Um einmal ein bisschen aus dem Nähkästchen zu Plaudern:

Ein Tag nach Prinz Charles sind wir zu Gast beim k.u.k. Hofzuckerbäcker Demel, April 2017 Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Im April hatten wir einen Terminmarathon an einem Tag abzuhalten: Angefangen beim k. und k. Hofzuckerbäcker Demel, ins Palais Daun-Kinsky, danach zum Restaurant „Zum Schwarzen Kameel“ und schießlich zur Heindl Confiserie war alles dabei. Unser Unglück war es, dass es in Wien wie aus Eimern schüttete und wir so unser „Wandeln im Volksgarten“ verschieben mussten. Wir harrten beim Demel aus bis zum Palais Daun-Kinsky Termin, was aber auch die Ursache hatte, dass uns der Demel eine Kulinarik nach der anderen auf den Tisch stellte. Wir aßen uns durch Torten, Brötchen und Veilcheneis. Nach dem Palais Daun-Kinsky mussten wir „Zum Schwarzen Kameel“ und zum großen Schock aller: weiteressen. Eine Praline nach der anderen stopften wir uns in die Wangen. Wie Hamster standen wir da. Konnten nicht vor und nicht zurück. Ausspucken? Viel zu kostbar und lecker das Gereichte. Außerdem wäre das mehr als unhöflich gewesen. Doch der Magen war schon übervoll.

Sisi in der Confiserie Heindl, April 2017 Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

Sisis Augen wurden immer größer. Aber es half nichts. Immer rein damit. Schlucken. Wird schon gut gehen. Als wir schon glaubten, heil aus der Sache herausgekommen zu sein, ging es mit dem letzten Termin des Tages weiter: Die Heindl Confiserie wartete auf „seine“ Sisi.
Und so wurden wir in der Rotenturmstraße-Filiale freudig mit Pralinen begrüßt. Pralinen. Oh mein Gott. Heindl begleitet mich als Wienerin natürlich schon mein halbes Leben und so wusste ich welche Köstlichkeiten auf uns warteten; aber doch nicht nach Anna Demel-Torte, Sisi-Veilchen, Schinkenröllchen, Veilcheneis und Sisi-Pralinen vom Kameel. Ohhh wei. Es half nichts: Sisi Taler, Sisi Veilchen, Grazer Uhrturm und Mozarttaler mussten verspeist werden. Starr schaute mich Sisi an, während ich ihr die Pralinen in den Mund stopfte. Das Korsett schnürte ihr sicherlich schon die Kehle ein. Doch ich bin ja nicht umsonst „Marie Festetics“. Ich kenne kein Erbarmen. Los Sisi, rein damit. Sisi hasste mich in der Zwischenzeit schon. An dem Tag wurde ich zur (Erzherzogin) „Sopherl“ und intern blieb mir das bis heute. Immer wenn ich gar zu streng bin, werde ich vom „lieben Mariechen“, zum „bösen Sopherl“. So kanns gehen. 2 Personen in Einer ;-). 

Doch auch wenn uns nachher fürcherlich schlecht war, wir lachten bis zum Auto, denn der Tag war einfach nur lustig. Ich glaube, ich habe 1 Monat keine Schokolade mehr angesehen.

Aber so gings uns eigentlich immer, wenn wir unterwegs waren. Spaß, Ernst und viel Aufregung. Ihr habt natürlich immer die Möglichkeit, euch durch die gesamten Touren von Sisi zu lesen, denn sie hat aus fast jedem Termin einen Beitrag gemacht. Viel Spaß mit Sisis Photoreportagen. 

In den gezeigten Aufnahmen verschweigen wir auch vieles. Peinlichkeiten oder Pannen oder lustige Momente, wie zB als unsere geliebte und geschätzte Maria José im Schlosspark Laxenburg einen Purzelbaum vom Baum machte und beim Aufstehen sich den Kopf am Ast anstieß. Unser Gröhlen war wahrscheinlich bis zum Eingang zu hören und wer den Schlosspark kennt, wird wissen, wie groß der ist. ;-).

Oder die kleine Anekdote als ich Sisi das erste Mal im Sternenkleid sah: In Tränen aufgelöst stand ich vor ihr. Es war im Mai im Unteren Belvedere. Plötzlich DAS Kleid zu sehen, dass die ganze Welt kennt, war schon ein ganz besonderer Moment. Schicht für Schicht zog ich ihr das Kleid an; und glaubt mir, die Anziehprozedur ist jedes Mal eine Herausforderung; aber bei diesem Kleid noch viel mehr. „Bis du dich umdrehst“… diese Textzeile aus dem „Musical Elisabeth“ erinnert mich jedes Mal daran. Es war einzigartig. Dieses Kleid plötzlich in echt und in Vollkommenheit vor mir zu sehen, hat meine Gefühle schier überwältigt. Und in kurzen Momenten meint man, man sei wirklich im 19. Jahrhundert und hat gerade die echte Kaiserin vor sich. So ist das manchmal. Und dafür bin ich sehr sehr dankbar.

Wir hatten bei all unseren Shootings Spaß. Aber was uns noch viel mehr beschäftigte war, wen wir auf unserer Reise so alles trafen. Egal ob Familie Habsburg-Lothringen, Familie Kuefstein – die beide durch die Verwandtschaft mit Erzherzogin Marie Valerie zur Familie gehören oder Gräfin Alix, die durch Erzherzog Franz Ferdinand mit der Familie verbunden ist oder Graf Pilati – der Blick auf unsere Sisi war immer eindeutig: Staunen, Lob und vollkommenes hingerissen sein.

Denn das ist man von ihr: hingerissen

Sisi ist privat eine Schönheit, das könnt ihr mir glauben. Aber als Kaiserin Elisabeth erstrahlt sie im vollkommenen Licht. Ihre Haare lässt sie wachsen, obwohl sie sie im Alltag stören. Ihre Kleider werden auf die kleinste Präzession genäht und wir stimmen immer die Kleider auf die jeweilige Locations ab. Das sind oft stunden-, was sage ich, tagelange Diskussionen. Generell ist der Aufwand groß. Ihr könnt euch nicht vorstellen, was für ein Aufwand das alles wirklich ist. Kleidersäcke, Kisten mit Accessoires, was nehmen wir wohin mit, die Recherchen vorher, wohin wir fahren, die Recherchen danach, damit wir euch Live mitnehmen können, um euch ein bisschen die Geschichte näher zu bringen. Jeder Artikel muss recherchiert werden. Das ist ein enormer Aufwand, der eines Historikers würdig ist. Jedes Kleid ist an getreuen Details eine Heidenarbeit. Eine Arbeit die viel Liebe und viel Verrücktheit erfordert. Und ja, wir sind verrückt. Aber das ist uns egal. Wir lieben was wir tun. Denn der Erfolg gibt uns Recht.

Wie verrückt wir sind, erzähle ich euch mit dieser Anekdote:

Kürzlich hat euch Sisi den Beitrag zu Schloss Ruegers geschrieben, den ihr hier nachlesen könnt. Die Geschichte mit dem Paravent hat sie nur angedeutet. Ich erzähle sie euch wie sie wirklich war.

Der 300 Jahre alte Paravent. Schloss Ruegers. Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Ihr alle kennt unser Foto, wenn wir „on tour“ gehen. Nun, das hätte so in der Art nicht entstehen können, wenn Sisi und ich den Paravent nicht 3 Zimmer weit geschleppt hätten. Ich entdeckte ihn schon am Vortag, während unseres Shootings. Das es einen Tag 2 geben würde, konnte nur der Großzügigkeit von Graf Pilati zugeschrieben werden, denn so konnten wir endlich unseren Traum die Nachstellung der Winterhalter-Gemälde mit offenen Haaren verwirklichen. Ich wusste, dass der Paravent im Schlafzimmer mehr Sinn machen würde, als im Damensalon. Und so schnappte ich mir Sisi und wir trugen das 300 Jahr alte „Ding“ durch 3 große Räume des Schlosses. Unsere Angst hätte nicht größer sein können, dass er auseinander bricht oder wir hinfallen oder er uns aus den Händen gleitet – denn eins kann ich euch sagen: Der hatte ordentlich Gewicht. Als wir ihn endlich in Position hatten, konnten wir wunderbare Fotos machen.
Den Blick der Führerin, die 1x pro Stunde mit Touristen durchs Schloss ging, werden wir nie vergessen. Wir wissen nicht, ob sie den Paravent nicht erkannt hat, aber wusste, dass der vor einer Stunde noch nicht da stand, oder ob sie so geschockt war, dass wir es wagten den 300 Jahre alten Paravent, den schon Maria Theresia gesehen hatte, tatsächlich zu verwenden. Lieber Graf Pilati, wenn Sie das jetzt lesen: nicht böse sein bitte. Wir haben ihn an die exakte Stelle wieder zurückgebracht ;-).

Auch das Video auf der Chaiselongue, wo Sisi hustet und ein Buch aus dem ausgehenden 18. Jahrhundert in der Hand hält, ist auf Schloss Ruegers entstanden. Naja, was soll ich sagen. Ich wollte sie unbedingt auf der Chaiselongue fotografieren, ohne einem Accessoires sah aber so langweilig aus. Also ging ich ins Nebenzimmer und holte aus dem kleinen Regal ein weißes Büchlein heraus und drückte es Sisi in die Hand. Dass das Buch aus dem 18. Jahrhundert war, konnte ich nicht wissen. Es war natürlich nicht die Lungenentzündung, die Kaiserin Elisabeth angeblich nach Madeira flüchten ließ, sondern der Staub aus dem Büchlein. Wir haben somit das jahrhundertelange Geheimnis gelüftet ;-). Wer also ganz genau hinhört, wird mich im Video leise kichern hören. Als das Video zu ende war, mussten wir laut losprusten.

Wisst ihr jetzt, wenn ich sage, wir hatten sehr viel Spaß?

Hier das Video zu eurer Belustigung 😉

Zur Erinnerung zähle ich euch die Locations auf, die wir 2o17 besucht haben. Fotoserie dazu findet ihr auf dem oben genannten Link von Sisi:

k.u.k. Hofzuckerbäcker Demel, Palais Daun-Kinsky, Zum Schwarzes Kameel, Heindl Confiserie, Hofsalonwagen Kaiserin Elisabeth im Technischen Museum Wien, Palmenhaus Schloss Schönbrunn, Café Dommayer, Unteres Belvedere, Schloss und Schlosspark Laxenburg, Café Central, Palais Ferstl, Schokomuseum Heindl, Heindl Shoperöffnung Kohlmarkt, Schloss Artstetten zu Besuch bei Gräfin Alix, Stephansdom mit Segnung von Dompfarrer Toni Faber, Sissi-Film Szenen-Nachstellung Schloss Schönbrunn, Familienausflug in den Schlosspark Laxenburg mit Kaiser Franz Joseph, Kronprinz Rudolf und Erzherzogin Marie Valerie, Make a wish-Foundation, der letzte Kaiserzug nach Ischl, Schloss Wallsee zu Besuch bei Ur-Ur-Enkelin von Kaiserin Elisabeth Margaretha von Habsburg-Lothringen, Wasserschloss Totzenbach – was zum Liebling von unserer Sisi wurde, Renaissanceschloss Greillenstein zu Besuch bei Ur-Ur-Enkelin von Kaiserin Elisabeth Gräfin Elisabeth von Kuefstein, Schloss Ruegers zu Besuch bei Graf Pilati, Winterpalais Prinz Eugen, Schloss Esterhazy, Dreharbeiten für France 5 in Schloss Schönbrunn, Juwelier Köchert, zu Besuch bei Onkel Taa, Hotel Adria, Kennenlernen von Cornelia Froboess, Schloss Trauttmannsdorff, Gärten von Schloss Trauttmannsdorff, Oper Graz, Hotel Kaiserhof Wien 

Ich glaube, das kann sich sehen lassen.

Wir können beide nicht in Worte fassen, was uns heuer alles geschehen ist, wen wir getroffen und wer uns begleitet hat. Wir sind teilweise aus dem Staunen nicht herausgekommen und ich glaube, das schönste Kompliment, dass man uns machen kann ist, wenn man uns nach einem Shooting wieder einlädt. Und wenn wir nicht so viele Träume hätten, hätten wir noch immer genug damit zu tun, alle unsere Freunde ein 2tes Mal zu besuchen und bei dem ein oder anderen haben wir das sogar gemacht. Im Palmenhaus waren wir sogar 4 x. Im Schloss Schönbrunn 3 x. Schlosspark Laxenburg 2 x. Und natürlich im von Sisi so sehr geliebten Wasserschloss Totzenbach ebenfalls 2 x.

Sternenkaiserin erobert die Welt. Mit heutigem Stand dürfen wir auf folgende Follower-Zahlen blicken:

2.210 Follower auf Facebook „Sternenkaiserin – Elisabeth R. als Kaiserin Elisabeth von Österreich
3.187 Follower auf Instagram „sternenkaiserin“

469 Follower auf Facebook „Sternenkaiserin – Kaiserin Elisabeth und ihr Jahrhundert“
140 Follower auf Instagram „sternenkaiserin_kaiserinsisi“

5.182 Follower auf Facebook „Sisi-Straße“
   991 Follower auf Instagram „Sisi Straße“

     39 Abonnenten auf YouTube bei 109 Videos

Und damit sind wir bei der unliebsamen Statistik angelangt:

Unser Blog hat 61 Beiträge veröffentlicht. Sisi hat euch 19 Beiträge geschrieben, Maria José 11 und ich 31. 

Pro Tag rufen zwischen 100 und 160 Personen den Blog auf. 51 Email-Abonnenten zählen wir freudig dazu.

Mit dem heutigem Tag haben wir 20.737 Leser erreicht (vor diesem Beitrag).

Der höchste Aufruf ist aber unsere Kurz-Biografie zu Kaiserin Elisabeth mit 1.617 Lesern am 25.12.2017 und 9o1 Leser auf dem Lily Hunyady Beitrag von gestern.

Unser Blog wird in die ganze Welt geschickt und hier die gesamte Liste der Länder unserer Leser; nach Leseranzahl gereiht:

Deutschland, Österreich, Vereinigte Staaten, Spanien, Schweiz, Niederlande, Italien, Argentinien, Frankreich, Mexiko, Ungarn, Slowakei, Brasilien, Tschechische Republik, Vereinigtes Königreich, Chile, Kanada, Belgien, Ukraine, Costa Rica, Luxemburg, Europäische Union, Polen, Peru, Japan, Australien, Griechenland, Kolumbien, Rumänien, Schweden, Russland, Bulgarien, Portugal, Norwegen, Dänemark, Irland, Kroatien, Uruguay, Türkei, Paraguay, China, Taiwan, Slowenien, Ecuador, Finnland, Honduras, Israel, Estland, Saudi-Arabien, Indonesien, Pakistan, Liechtenstein, Venezuela, Guatemala, Serbien, Dominikanische Republik, Litauen, Montenegro, Marokko, Vietnam, Island, Südkorea, Südafrika, Indien, Thailand, Bosnien und Herzegowina, Singapur, El Salvador, Panama, Bolivien, Monaco, Vereinigte Arabische Emirate, Philippinen, Nicaragua, Albanien, Ägypten, Kasachstan, Cóte d’Ivoire, Sonderveranstaltungszone Hongkong, Lettland, Senegal, Puerto Rico, Neuseeland, Georgien, Oman, Malaysia, Armenien, Katar, Aruba, Belarus, Guernsey, Tunesien, Libanon, Republik Moldau, Namibia, Mazedonien, Malta, Kaimaninseln, Kuba, Sri Lanka, Zypern, Réunion

Und somit sind wir am Ende unserer Rückschau angelangt und sehen mit Freuden in die Zukunft.

Wir sind gespannt, was und wer uns aller erwartet. Wo uns die Träume von Sisi hinführen und was wir noch alles erleben werden.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Wir möchten ALLEN Danke sagen: Alle die an uns geglaubt, die uns unterstützt haben: Familie, Freunde, Maria José, Ursula und Peter Füssl, Barbara Prinz, Kronprinz Rudolf-Darsteller, Kaiser Franz Joseph-Darsteller, Erzherzogin Marie Valerie-Darstellerin, den Eltern der Kinder, allen Palais von Wien, allen Schlössern die wir besucht haben, allen Geschäftspartnern die uns mit den Gewinnspielen unterstützt haben, der Familie Habsburg-Lothringen fürs Ernst nehmen, der Familie Graf Kuefstein für die private Führung, Mag. Berger – vom ganzen Herzen, Graf Pilati – wir können es nicht in Worte fassen, Christian Sepp – für den unermüdlichen Weg uns Geschichte näher zu bringen, Beatrix Meyer – die mir bei Gräfin Festetics Beitrag so massiv geholfen hat. Der Confiserie Heindl – für alles was ihr für uns macht. An alle die wir jetzt nicht persönlich aufzählen – die Liste ist weiter oben komplett zu lesen. An all unsere Leser und Follower, ohne euch hätte das ganze keinen Sinn. DANKE! Vom ganzen Herzen. Und last but not least: Sisi – du hast an mich geglaubt, als es keiner tat. Du hast mir deine Träume und Wünsche genannt. Du machst aus dir jene Kaiserin, die Österreich so vermisst hat. Du bist die Eine. Ich umarme dich. Mehr geht nicht mehr. Mehr gibt es nicht mehr zu sagen. Oder vielleicht doch noch. In einem Satz: 

Wir freuen uns auf 2018.

~ Marie ~

 


Rechtliche Hinweise:
Text: Marie Festetics, Zitat Musical Elisabeth: Michael Kunze 
Fotorechte: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017, sternenkaiserin.com
Videorechte: sternenkaiserin.com


 

 

 

 

 

Guten Morgen Majestät…

Eigentlich hatte ich mir ja vorgenommen, meine Reiseberichte etwas schneller zu schreiben, aber ihr seht ja, wie viel wir unterwegs sind. Von daher bitte ich um Entschuldigung für die lange Wartezeit!

 

Das letzte Schloss unserer „Sisi Woche“ im August sollte Schloss Ruegers in Niederösterreich sein.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz 

Schloss Riegersburg oder Schloss Ruegers ist ein Schloss im Ort Riegersburg bei Hardegg an der Grenze zur Tschechischen Republik.

Riegersburg ist der westlichste Ort im niederösterreichischen Bezirk Hollabrunn.

Nach einem gemütlichen Frühstück machten wir uns an diesem strahlenden Augusttag auf den Weg, um schon bald vor einem wunderschönen Schloss zu stehen, das ein wenig an Gödöllö erinnert. Kein Wunder also, dass es mir auf Anhieb hier gefiel.

Im grünen Samtkleid betrat ich das Schloss, um kurze Zeit später vom jungen Graf Pilati, dem Schlossherren, mit den Worten „Guten Morgen Majestät und einem Handkuss“ begrüßt zu werden.

 

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Foto: Prinz Barbara Fotografin mit Herz 

Über die Prunktreppe führte uns Graf Pilati in die ehemaligen Wohnräume, die er uns zur Verfügung stellte.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz 

Wir waren ja schon in einigen Schlössern und wurden auch überall herzlich aufgenommen, aber mit den Worten „fühlen sie sich wie zu Hause“ legte man uns noch kein Schloss zu Füßen.

Kein Möbelstück, kein Stück Porzellan, kein Buch, das nicht benutzt werden durfte, um von Babsi und Marie liebevoll und mit größtmöglicher Vorsicht in Szene gesetzt zu werden.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz 

An diesem Tag war auch dieses Schloss wieder so lebendig, wie es vielleicht früher einmal war.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz 

Der Paravent, der zum Umziehen diente wurde wieder ebenso lebendig, als er zum Kleiderwechsel verwendet wurde, wie der wunderschöne Schreibtisch im Turmzimmer, an dem ich einen Brief an den kleinen Rudi schrieb.

 

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz 

Insgesamt wechselte ich an diesem Tag dreimal die Kleider, um jeweils passend gekleidet zu sein.

Nach der Ankunft mit dem grünen Kleid wechselten wir zu Mittag auf ein „Sommerkleid“ aus dem Sissi Film, um den Garten und den Blick auf den See zu genießen.

 

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz 

Einige von Euch werden es vielleicht wieder erkennen, es ist das Kleid in dem Romy ihrem Franzl frische Rosen in Schönbrunn bringt.

 

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

 Da es sich hier um ein Filmkleid aus den 50er Jahren handelt, ist es natürlich auch nicht historisch korrekt, das wissen wir auch selbst. Wenn es mit diesem schulterfreiem Kleid Bilder im Freien gibt, was natürlich tagsüber im 19. Jhd. unmöglich gewesen wäre, so ist es lediglich eine nachgestellte Filmszene, die wir hier zeigen.

Wenn ihr unsere Berichte aufmerksam verfolgt, ist es Euch vielleicht schon aufgefallen, dass ich einige Kleider aus dem Film nachgeschneidert habe und wir auch oft versuchen, ähnliche Szenen nachzustellen.

Aber Film ist nun mal Film und wenn Romy im Pünktchenkleid über eine Wiese läuft, dann laufe ich eben auch über eine Wiese, oder mit offenen Haaren durchs Schloss „um die Tiere zu suchen“ 😉

Grundsätzlich sind wir natürlich bemüht, historisch korrekt gekleidet zu sein, was sich an den genagelten Schuhen widerspiegelt und deswegen unterscheiden wir auch hier zwischen Sisi und Sissi!

Die Unterscheidung liegt in dem Fall zwischen Tourismus und Historie! Denn was meint ihr wohl, wollen Touristen, die vielleicht eigens wegen Sissi nach Schloss Trauttmansdorff kommen, lieber sehen, die „schwarze Frau von Meran“ oder das gelbe Kleid, in dem Romy durch Madeira spazierte?

Nachdem sich die Sonne langsam dem Horizont näherte, wurde es Zeit, sich ein weiteres Mal umzuziehen und diesmal kam ein eigens zu Ehren des Grafen gefertigtes Ballkleid zum Einsatz.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Ein Kleid aus fliederfarbenem Seidendamast mit Spitzenbesatz und einer 3 m langen Schleppe, die die halbe Treppe ausfüllte.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

 Der Ballsaal, der heute für Konzerte oder ähnliche Veranstaltungen genützt wird, wird geschmückt von einem eindrucksvollen Gemälde Maria Theresias, die oftmals hier zu Gast war.

 

Unter den strengen Augen von Maria Theresia, drückte mir mein Mariechen eine der Teetassen, der vielleicht größten österreichischen Regentin, mit den Worten „bitte nicht fallen lassen“ in die Seidenhandschuhe und verschwand wieder hinter der Kamera.

Es kann sein, dass man am Bild meine vor Angst geweiteten Augen sieht, denn eines kann ich Euch sagen, ich habe noch nie zuvor eine Tasse SO sorgsam gehalten. 😉

 

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Es war wohl eines der längsten Shootings, die wir jemals hatten und doch fiel uns bei jedem Schritt und in jedem Raum immer wieder etwas Neues ein, so dass wir uns einfach nicht davon trennen konnten.

 

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Am Abend, als es Zeit zum Abschied wurde und Graf Pilati mir abermals die Hand küsste, konnte ich einfach nicht anders als einen lange gehegten Wunsch zu äußern, und wie hätte es anders sein sollen, der Graf konnte diesen Wunsch seiner Kaiserin nicht abschlagen.

 

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Es war der Wunsch ein spezielle Bildserie nachzustellen, für das Schloss Ruegers den idealen Hindergrund bot.

Die Winterhalter Bilder mit offenen Haaren!

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie, Foto klein: Wikimedia/Commons

Also kamen wir am nächsten Tag mit frisch gewaschenen Haaren wieder, um Bilder im Morgenmantel zu machen, die einfach einzigartig geworden sind wie ich finde. Da der Urlaub von Babsi zu Ende war, musste sie uns am Vorabend verlassen und so betraten wir am nächsten Morgen nur noch zu Zweit das Schloss

Mein Mariechen kam zu ihrem Fotodepüt und zitterte die halbe Nacht vor Aufregung.

Fast als würde sie mit uns erwachen, fiel die Sonne auf das Bett im Turmzimmer und tauchte den gesamten Raum in goldenes Licht.

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie 

Mariechen zupfte und kämmte bis alles perfekt war, bis jede einzelne Strähne perfekt lag, die Falten des Morgenmantels richtig fielen und sie so diese Bilder schießen konnte.

 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie 

An diesem Vormittag entstanden einige, wie man für diese Zeit meinen möchte, sehr intime Bilder. Alltagssituationen, die der Öffentlichkeit für immer verborgen blieben, denn wer wusste schon wie es aussah, wenn die Kaiserin am Bett sitzt und auf ihre Frisörin wartet. 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie 

Nach und nach legte sich die Nervosität meiner Marie und viele, wie ich meine einzigartige Bilder entstanden. Bilder, die es vielleicht vermögen eine unnahbare Kaiserin in einem etwas menschlicherem Licht zu zeigen. Denn in einem waren wir uns einig, all solche Situationen hat es mit Sicherheit so, oder so ähnlich gegeben. 

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Foto: sternenkaiserin.com – Marie 


 

Das auch Schloss Ruegers über eine sehr lange und wechselhafte Geschichte verfügt könnt ihr wie immer im Anschluss lesen.

Über die erstmalige Erwähnung von Riegersburg im Grenzbereich von Wein- und Waldviertel (Niederösterreich) gibt es – je nach Quelle – unterschiedliche Angaben: Die älteste Erwähnung stammt aus dem Jahr 1212 (Besitz der Grafen Hardegg bzw. Gefolgsleuten), eine andere Quelle nennt das Jahr 1390 (eine Burg Ruegers wird genannt)

1568 erwarb Sigmund Graf von Hardegg die Burg von den Eyczingern, in deren Besitz sie sich seit 1441 befand. Anstelle der verfallenen Burg ließ er ein Wasserschloss errichteten und richtete hier seinen Verwaltungssitz für die Grafschaft Hardegg, aber auch den Wohnsitz ein. Sein Sohn Johann Wilhelm von Hardegg machte sich, nachdem er die Nachfolge angetreten hatte, daran, verschuldete Herrschaften aufzukaufen und geriet dadurch selbst in eine schwere Finanzkrise. Nach seinem Tod 1635 wurde über seinen Nachlass der Konkurs eröffnet. Sein Erbe Julius von Hardegg übernahm die Schulden und verkaufte, um diese zurückzahlen zu können, 1656 die Grafschaften Riegersburg und Hardegg.

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Johann Joseph Fürst von Khevenhüller-Metsch Foto: Wikimedia/Commons

Käufer waren die Grafen von Saint Julien-Wallsee, die ihrerseits am 1. August 1730 die Grafschaft Hardegg sowie die Herrschaften Riegersburg, Prutzendorf und Ober- und Untermixnitz samt allen Zugehörigkeiten an den 1725 zum Reichsgrafen erhobenen Sigmund Friedrich von Khevenhüller verkauften.

Wenige Tage später machte sich der Käufer gemeinsam mit seinem Sohn Johann Joseph Khevenhüller-Metsch, der den Kaufvertrag mitunterschrieben hatte, auf den Weg nach Riegersburg, wo er ein ramponiertes und höchstwahrscheinlich sogar unbewohnbares Bauwerk vorfand. In mehreren Phasen wurde zwischen 1730 und 1780 nach Plänen von Franz Anton Pilgram, einem Schüler von Johann Lucas von Hildebrandt das Schloss in seiner heutigen Form errichtet.

Die im Nordtrakt des Schlosses liegende Kapelle wurde 1755 geweiht.

Im Jahr 1945 wurden erst einige Heimatvertriebene aus dem benachbarten Südmähren im Schloss untergebracht, dann bezog die russische Besatzungsmacht hier Quartier. Nach deren Abzug im Jahr 1955 war von der Originaleinrichtung nicht mehr viel übrig. Nur in der heute noch funktionstüchtigen Herrschaftsküche hinterließen sie einen neu gesetzten Küchenherd. Aus Anlass des 200. Todestages von Friedrich Schiller wurde 2005 sein Stück „Kabale und Liebe“ für das Fernsehen mit Götz George, Detlev Buck, Katja Flint, Katharina Thalbach und anderen unter der Regie von Leander Haußmann verfilmt.


 

Wer sind nun aber die heutigen Schlossherren von Ruegers?

Die Grafen Pilati von Thassul zu Daxberg sind ein aus Tirol stammendes katholisches Adelsgeschlecht.

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Wappen der Grafen Pilati von Thassul zu Daxberg Foto: Wikimedia/Commons

 

Ihr Stammort Tassul liegt im Trentino (Nonsberg). 1571 wurden sie in den bischöflichen, 1602 in den kaiserlichen Adelstand erhoben. 1710 verlieh Kaiser Joseph I. die erbländisch-österreichische Freiherrenwürde an Josef Anton Pilati mit Prädikat „von Thassul“, der die Herrschaften Schlegel und Königshein in der Grafschaft Glatz erwarb. 1795 verlieh Kaiser Franz II. die Grafenwürde an Johann Baptist Freiherr Pilati mit erweitertem Prädikat „von Thassul zu Daxberg“.

 

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Schloss Dachsberg um 1674, Stich von Georg Matthäus Vischer Foto: Wikimedia/Commons

 

Das berühmteste Mitglied der Familie Pilati ist Carlo Antonio Pilati (Tassullo 1733–1802), Landeshauptmann von Trient, Jurist und Professor in Halle und Leipzig, Philosoph der Aufklärung, Mitglied der Bayerischen Illuminaten

Der Familie gehörte von 1775 bis 1827 das (teil-) namensgebende Schloss Dachsberg in (Prambachkirchen/Oberösterreich), heute befindet sich dort ein vom Salesianer-Orden betriebenes Gymnasium. Durch Erbschaft von dem Fürsten Khevenhüller befinden sich seit dem 20. Jahrhundert das niederösterreichische Schloss Riegersburg und die nahegelegene Burg Hardegg im Besitz der Grafen Pilati

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

 

Herbert H. Schreiber schreibt in seinem Werk Die grafschaftlich-schlesische Siedlungsgemeinschaft im Kapitel 7: Die Entwicklung der Grundherrschaften zum Geschlecht der Pilatis:

„Die Familie Pilati gehörte zu den vornehmsten, zu den reichsten und vielseitigsten des Fürstentums Trient. Aus ihrem Kreise stammen Mathematiker, Dichter, ein Prätor (von Riva), ein Kapuziner, der im Rufe der Heiligkeit verstarb und ein Reichsritter; ihre verwandtschaftlichen Bindungen reichten bis hinein in den römischen Hochadel.“

 Heute gehört das Schloss dem ausgesprochen charmanten Graf Octavian Pilati, der diesem Juwel neues Leben einhaucht in dem er Ritterspiele veranstaltet und Konzerte organisiert. Mehr darüber könnt ihr auf unter www.ruegers.at finden.

 Wenn ihr nun nach all den Eindrücken und Geschichten einer Führung durch das Schloss eine kleine Stärkung braucht, kann ich Euch das entzückende Cafe im Eingangsbereich des Schlosses empfehlen.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Die Sisi Fans unter Euch werden auch auf ihre Kosten kommen, denn an den Wänden des kleinen Cafe´s hängen einige Bilder der Kaiserin!

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Besonders empfehlen können Euch meine  beiden „Hofdamen“, die hausgemachten Mehlspeisen 😉

Ich hoffe unser Ausflug in ein paar vielleicht nicht so bekannte, dafür aber umso schönere Schlösser Österreichs hat Euch genauso gefallen wie uns und ihr besucht bald das eine oder andere davon selbst!

Sehenswert sind sie alle, jedes davon ist etwas ganz Besonderes.

Es sind wahre Schatzkästchen österreichischer Geschichte, die oftmals einen sehr familiären und ungezwungen Einblick in die Vergangenheit fernab vom Massentourismus gewähren.

In diesem Sinne möchte ich mich auch hier nochmals bei dem ausgesprochen großzügigen Graf Pilati für seine Einladung in das zauberhafte Schloss seiner Vorfahren bedanken.

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Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz

Denn auch wenn Schloss Totzenbach vielleicht für immer mein Märchenschloss sein wird, so wurde Schloss Ruegers für mich zu meinem Gödöllö und um mit den Worten von Romy zu enden:

 „ich kann es kaum erwarten wieder in das schöne Ungarn zu reisen“

auch wenn´s in diesem Fall im Waldviertel liegt. 😉

Eure Sisi

 


Rechtliche Hinweise:
Textrechte: Sisi, Schloss Ruegers
Bildrechte:  Prinz Barbara, sternenkaiserin.com, Wikimedia/Commons
Videorechte: sternenkaiserin.com 

Es konnten keine weiteren Urheberrechte zu den Bildern festgestellt werden. Sollten wir gegen ein Urheberrecht verstoßen haben, bitten wir um Kontaktaufnahme: sternenkaiserin[at]gmx.at