Archiv nach Autor | Marie Festetics

Träume und Gedichte – September 2019

[bezahlte Partnerschaft]

Unter deinen Schutz und Schirm fliehen wir, o heilige Gottesgebärerin.
Verschmähe nicht unser Gebet in unsern Nöten, sondern erlöse uns jederzeit von allen Gefahren, o du glorreiche und gebenedeite Jungfrau.
Unsere Frau, unsere Mittlerin, unsere Fürsprecherin.
Versöhne uns mit deinem Sohne,
empfiehl uns deinem Sohne,
stelle uns vor deinem Sohne.
-aAmen.

~ Marie ~

Älteste bekannte Mariengebet

💜lichen Dank an die wunderschöne Burg Rappottenstein für die Einladung 💜

In Kooperation mit dem Waldviertel Tourismus.

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, sorge dafür, dass ich nicht gestört werde. Und wehe, der Kaiser oder Tante Sophie erfährt wo ich bin. Hörst du? Ausdrücklich. Niemand darf erfahren wo ich bin.“

„Sehr wohl, Majestät. Ich fürchte jedoch, dass Oberst Böckl Majestät schon verraten haben.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wunderschönen Schloss Fuschl Resort & SPA für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

„Marie, schau wie hübsch es hier ist. Dieses Schlösserl ist etwas ganz besonderes. Hast du gewusst, dass der Kaiser hier einige Monate gelebt hat? In der schwierigen Zeit der Revolution 1848.“

„Nein, Majestät, dass habe ich nicht gewusst.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an das schöne Schloss Zogelsdorf für die Einladung 💜

In Kooperation mit dem Waldviertel Tourismus.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Und plötzlich sind die warmen Rosenmädchen
Zu Georginen, hart und müd‘ verblaßt …
Die Sonne zündet ihre Märchenfackel
Noch einmal blendend an, und festlich schwebt
Die lichte Sonnenlüge durch die Lüfte,
Und träufelt gold’nes Blut in jedes Blatt
Und träufelt gold’nes Blut in meine Seele …

Noch einmal liegt der grüne See verträumt
Und streut mir lächelnd klares Schaumgeschmeide …
Die Gletscher leuchten, wundersam entfacht,
Entbrannt im Abend … schöne Feenpaläste
Die aufwärts locken – aufwärts – – !

Und sie sind
Aus bläulichem Krystall, und traumgewobenen
Opalen und aus flüssigem Rubin …
Die Sonne zündet ihre Märchenfackel
Noch einmal an, und freudeschluchzend ringt
Das hohe Lied des reifen gold’nen Lebens
Sich noch einmal empor …

Doch schwarz und schweigend
Naht sich die Wolkennacht … Und lautlos wird
Von ihrem Hauch die Sonnenfackel sterben
Und rings wird Nacht sein.

~ Marie ~

Lisa Baumfeld

💜lichen Dank dem wundervollen Schloss Eckartsau für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Komm in den totgesagten park und schau:
Der schimmer ferner lächelnder gestade,
Der reinen wolken unverhofftes blau
Erhellt die weiher und die bunten pfade.

Dort nimm das zart gelb, das weiche grau
Von birken und von buchs, der wind ist lau,
Die späten rosen welkten noch nicht ganz,
Erlese, küsse sie und flicht den kranz.

Vergiß auch diese letzten astern nicht,
Den purpur um die ranken wilder reben
Und auch was übrig blieb vom grünen leben
Verwinde leicht im herbstlichen gesicht.

~ Marie ~

Stefan George

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, komm. Ich möchte heute kein Dinner. Diese verstaubte Gesellschaft kann mir gestohlen bleiben. Was glaubt denn der Kaiser? Ich bin doch keine Puppe zum herumzeigen. Nein, wir gehen. Komm.“

„Nur allzu gerne, Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wunderschönen Schloss Eckartsau für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich bin ein Fremdling auf Erden
Und wandere ein und aus,
Und kann nicht heimisch werden
In meinem eigenen Haus.

Der Sehnsucht wunde Schwingen,
Gezwängt in Gefangenschaft,
Schlagen in blutigem Ringen,
Flattern in lechzender Kraft!

Paläste aus Marmorquadern
Sind leichtes Wandergezelt;
Tief in des Herzens Adern
Glüht eine andere Welt.

~ Marie ~

Emil Claar

💜lichen Dank dem wunderschönen Palmenhaus im Schloß Schönbrunn für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ich will nicht gehorsam,
gezähmt und gezogen sein.
Ich will nicht bescheiden, beliebt und betrogen sein.
Ich bin nicht das Eigentum von dir,
denn ich gehör nur mir.

Song: Ich gehör nur mir
Text + Musik : Sylvester Levay + Michael Kunze
Musical: Elisabeth

💜lichen Dank dem wunderschönen Schloss Fuschl Resort & SPA für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Die hohen Türme haben mich gegrüßt,
die über meinen Kinderträumen ragten,
und ihre unbewegten Mienen fragten,
wie ich des Lebens wachen Ernst verbüßt.

Des Waldes Blätter haben mir gerauscht,
wo meine Schmerzen erste Reime fanden.
Ich habe ihre Frage wohl verstanden:
ob ich beglücktes Dichten eingetauscht.

Doch, als ich kam zu meines Meeres Flut,
da stürmten alle Wellen, mich zu grüßen,
und drängten zärtlich sich zu meinen Füßen
und fragten nichts. – Da war mir frei und gut.

~ Marie ~

Erich Mühsam

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Singet und klinget! Das Heute ist mein.
Heut‘ will ich singen und klingen
Lustig mit spielenden Kindern feldein,
Fröhlich mit fröhlichen Dingen,
Will mir bekränzen die Locken, die greisen:
Bald muß ich hinnen und wandern und reisen,
Wo mir die Vögel nicht singen.

~ Marie ~

Ernst Moritz Arndt

💜lichen Dank dem wunderschönen Schloß Schönbrunn für die Einladung 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie


🌟🌟🌟5000🌟🌟🌟

Wir haben die magische 5000 auf Facebook erreicht!

Am Anfang sagte mein Mariechen, du wirst sehen, du wirst ganz groß werden…
Sie sagte, ihr Ziel seien die „1000“
Jetzt sind wir 5000 hier auf FB, auf Insta sind es bald 12.000 Fans.

Menschen, die sich jeden Tag darüber freuen, Bilder von mir zu sehen.
Menschen, die meine Kleider bewundern und die die Liebe zu dieser Zeit mit uns teilen.
Menschen die teilweise zu Freunden wurden.
Menschen, die auf der ganzen Welt verteilt sind und mich, nein uns, denn die Sternenkaiserin ist und war immer ein UNS, mit ihren lieben Worten berühren und zum Weitermachen anspornen!

Wir sagen Danke!
Danke für Eure Treue,
Danke für Eure Kommentare,
Danke für all die unzähligen netten Begegnungen, wenn ihr mir auf meinen Reisen folgt!

Ein besonderer Dank gilt unseren unzähligen Partnern, denn auch davon sind viele inzwischen zu Freunden geworden.
Ein paar davon sogar fast sowas wie Familie 😉

Mein Mariechen sagt immer, wenn wir nur zu all denen nochmal fahren, die uns eingeladen haben jederzeit wieder zu kommen, sind wir das ganze Jahr beschäftigt…

Und wir kommen gern wieder! Besuchen unsere Freunde jedes Mal aufs Neue mit größter Freude!

Wenn ich in Schloss Artstetten aussteige höre ich jedes Mal aufs Neue die lieben Worte der bezaubernder Gräfin Alix, „es ist als käme die Tante“
Schloss Ruegers ist zum Fixpunkt in unserer Jahresplanung geworden, da wir dort jedes Jahr aufs Neue unseren Sommer verbringen, um am Ende des Jahres ins Wasserschloss Totzenbach heim zu kommen und Weihnachten zu feiern.

Dazwischen liegen freilich unzählige andere Reisen, neue Schlösser, altbekannte und ehrwürdige Kaffeehäuser wie der K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL in Wien, der immer eine Sünde wert ist…..

Und dann gibts da noch drei Personen, ohne die die Sternenkaiserin nicht so glänzen könnte, wie ihr es gewohnt seid.
Unsere Ida, die im Stillen über alles wacht, stets ein offenes Ohr hat und dort einspringt, wo Not am Mann ist.
Unsere Maria Jose, das Sprachentalent in unserer Runde! Kaum eine Anfrage oder ein Kommentar, den unsere schweizer Spanierin nicht auch auf französisch oder italienisch beantworten kann!
Nur Portugeisch muss sie noch lernen 😂😉
Und dann gibts da noch Einen, Einen der eigentlich nur aus Liebe zum Mariechen tätig ist, der Postwege erledigt, der Fahrdienste übernimmt, der beratend zur Seite steht, der unsere Computer am Laufen hält und der unsere Torten futtert 😂❤️

Ich Danke Euch!

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Laudon

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Liebe Sternenkaiserin Freunde!

Hier einmal ein Bild des allerersten Shootings (2017) mit Sisi und mir als Fotografin.

Damals noch eine kleine Kamera, die nur jpg Format hatte. Die Bildqualität war dementsprechend, ordentliche Bearbeitung war so gut wie nicht möglich.

Natürlich ist das Foto gerade per Fotoapp von mir gepimpt worden, ihr seht ja auch das neue Logo.

Aber so haben wir begonnen. Nach dem wir uns entschieden haben gemeinsam durchzustarten. Dilletantisch, aber mit viel Mut und Liebe im Herzen.

Einige Zeit begleitete uns auch eine professionelle Fotografin. Aber außer viel Ärgernis kam kaum was dabei raus.

Mittlerweile habe ich eine richtige Fotografen-Kamera und habe mir das Bildbearbeitungsprogramm am PC per „lerning by doing“ selbst beigebracht. 1 Jahr hats gedauert das einigermaßen hinzubekommen. Oft geflucht, oft verzweifelt, oft kurz vorm Durchdrehen. Irgendwie hab ich es geschafft.

Nur durch Engagement und Fleiß konnten wir vieles erreichen. Unsere Sisi näht Tag und Nacht und ich sitz vorm PC.

Und natürlich wollen wir noch ein bisserl mehr erreichen und neue Orte erkunden.

Und das werden wir. Gemeinsam. Denn: Wir träumen groß.

Auch von mir: Danke an euch.

💜 5000 ist beachtlich! 💜

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wundervollen Palmenhaus im Schloß Schönbrunn für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Es liegt der heiße Sommer
Auf deinen Wängelein;
Es liegt der Winter, der kalte,
In deinem Herzchen klein.

Das wird sich bei dir ändern,
Du Vielgeliebte mein!
Der Winter wird auf den Wangen,
Der Sommer im Herzen sein.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Schau die vielen Menschen an, Marie. Massen von ihnen jeden Tag im Park. Ich kann mich hier nicht wohlfühlen. Komm, versuchen wir ihnen auszuweichen und zu verstecken.“

„Sehr gerne, Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wunderschönen Schloß Schönbrunn für die Einladung 💜

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Ave Maria,
gratia plena,
Dominus tecum.
Benedicta tu
in mulieribus et benedictus
Fructus ventris
tui Jesus.

🌟Sisi🌟

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Ich habe mein Ziel erreicht. Ich habe gewonnen. Ich werde ab sofort mein Leben leben wie ich will. Marie, heute ist mein Tag. Der Triumph ist nah.“

„Welch wunderbare Freude, Majestät. Ich gratuliere Ihnen vom Herzen.“

~ Marie ~

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Meine liebe Ida!

Ich freue mich so sehr, dass ich bald wieder bei Majestät und Dir sein darf. Meine Gesundheit macht mir zwar noch zu schaffen, doch Du weißt, mein Pflichtbewusstsein und meine Sehnsucht nach Euch ist so stark, dass kein Arzt der Welt mich von Euch fern halten kann.

Ich freue mich schon so sehr auf das schöne Ungarn. Ich hoffe, Majestät ist Gesund und du hast gut auf Majestät aufgepasst.

Was macht Ihr gerade? Reitet sie oder gehst du mit Majestät spazieren? Wie verhält sich das Wetter in Ungarn?

Hier in Wien ist alles trist. Das Wetter, die Stimmung bei Hof und die Menschen vor allem, sie alle sind mürrisch.

Bitte sag Majestät, ich bedanke mich für die Pralinen, welche sie mir zuschicken hat lassen. Das Päckchen ist bei mir angekommen. Sie sind herrlich.

Ich schließe nun meinen Brief, weil ich mich wieder ein bisschen ausraste, um bis Donnerstag fit zu sein.

In großer Freude,

Deine

~ Marie ~

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Geliebtes Kind, Du bist mein Glück,
mein allerbestes, liebstes Stück.
Ohne Dich wär vieles blöde,
farblos, leer und einfach öde.

Du verschönst mir jeden Tag,
bist mein Licht, mein Flügelschlag.
Streichst mein Leben kunterbunt,
Du und ich, wir sind ein Bund.
Bist mein Stolz, mein Fleisch und Blut,

gibt es auch mal ’nen Disput.
Drum sag ich Dir jetzt feierlich:
„Mein wertes Kind, ich liebe Dich!“🌟Sisi🌟Norbert van Tiggelen

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ihr mögt mich ja vermissen – aber laßt mich gehen
wenn ich am Ende meines Weges angekommen bin
und meine Sonne sich dem Untergehen zuneigt.
Bitte keine Ritualien in einem mit Trübsinn geschwängerten Raum
Warum weinen um eine befreite Seele?

Vermißt mich ein wenig – aber nicht zu lange.
Und schon gar nicht mit hängenden Köpfen.
Erinnert Euch der Liebe, die wir geteilt haben
Vermißt mich – aber laßt mich gehen!

Wir alle haben einmal diese große Reise anzutreten
Und jeder von uns muß sie alleine gehen.
Das alles ist Teil des Herrn Wille:
Ein Schritt auf dem Weg nach Hause.

Wenn Ihr Euch einsam fühlt und Euer Herz wird schwer,
Geht zu unseren Freunden, die wir kennen
Und begrabt Eure Sorgen mit guten Taten.
Vermißt mich – aber laßt mich gehen!

~ Marie ~

Willy Meurer

🖤 Zum Gedenken an den 121. Todestag von Kaiserin Elisabeth 🖤

Vielen 🖤lichen Dank an Schloss Wallsee für die Einladung 🖤

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Wir gedenken heute dem 121. Todestag von Kaiserin Elisabeth.

Maria José und ich haben uns auf Spurensuche begeben….

~ Marie ~

https://sternenkaiserin.com/2017/09/10/auf-den-tragischen-spuren-kaiserin-elisabeths-in-genf/

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


Ein Hund entscheidet sich einmal für den Rest seines Lebens.
Er fragt sich nicht, ob er wirklich mit uns alt werden möchte.
Er tut es einfach.
Seine Liebe, wenn wir sie erst verdient haben, ist absolut.

🌟Sisi🌟

Picasso

Vielen Dank an Marly 😘

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Eine Sehnsucht sitzt im Herzen,
ich weiß nicht, wohin sie will.
Flieht sie zum Himmel, bleibt sie auf Erden?
Ich liege und halte still.

Sucht sie des Grabes Ruh oder das Leben?
Ich fühl’s, sie läßt sich nicht stillen,
es ist eine Sehnsucht auf eigene Hand,
nur um der Sehnsucht willen.

🌟Sisi🌟

Erik Axel Karlfeldt

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Von dem, was ich besessen,
Ist wenig mir geblieben,
Von meinen süßen Träumen,
Von Glauben, Hoffen, Lieben!

Nur schmerzliches Erinnern
Ist’s, was das Herz behielt,
Verachtung, Haß und Flüche –
Und eines Mannes Bild.

🌟Sisi🌟

Ada Christen

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Zwei Kammern hat das Herz,
Drin wohnen
Die Freude und der Schmerz.
Wacht Freude in der einen,
So schlummert
Der Schmerz in der seinen.
O Freude, habe Acht!
Sprich leise,
Daß nicht der Schmerz erwacht.

🌟Sisi🌟

Hermann Kunibert Neumann

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Die Nacht ist klar, die Nacht ist kühl,
Am Himmel schießen die Sterne –
Du hast mich einst so lieb gehabt
Und mich geküßt so gerne.

Du hast mich einst so lieb gehabt,
Wo blieb dein heiß Gefühl? –
Am Himmel schießen die Sterne,
Die Nacht ist klar und kühl.

🌟Sisi🌟

Emanuel Geibel

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Mein lieber Admiral, ich hoffe sie bringen mir gute Nachrichten aus Triest?
Ist die Novara schon bereit, ich möchte den Winter mit meiner Einzi in Griechenland verbringen!“

Vielen Dank an meinen lieben Herrn Herbert Alexander Bauer für die charmante Begleitung und dem Schlosspark Laxenburg für die Einladung.

Video sternenkaiserin.com – Marie


„Barmherziger und guter Gott, segne diesen Morgen, den du mir geschenkt hast, dass es ein Tag des Heils werde, ein Tag, der mir und den Menschen um mich herum Segen bringt und Früchte trägt, die bleiben.
Segne mich und alles, was ich heute in die Hand nehme, was ich anpacke, berühre, forme und gestalte.
Lass meine Arbeit zum Segen werden für andere.
Segne mich, damit ich selbst zu einer Quelle des Segens werden darf für die Menschen, denen ich heute begegnen werde.“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Das liebste auf der weiten Welt
Ist mir der trauten Zither Spiel,
Ich schätz‘ es mehr, als alles Geld
Und kostet’s auch der Mühe viel.
Bin froh und guten Muthes ich,
So freut sie sich mit ihrem Herrn,
Und fühl‘ ich trüb und traurig mich,
So theilt sie meinen Kummer gern.“
~ Marie ~Herzog Max in Bayern (Sisis Vater)💜lichen Dank Restaurant Onkel Taa – Bad Egart für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Keine Rose ohne Dorn,
Keine Liebe ohne Zorn,
Kein Begegnen ohne Scheiden,
Keine Freude ohne Leiden –
Aller Dinge tiefstes Wesen
Mußt im Gegensatz du lesen.

🌟Sisi🌟

Ernst von Wildenbruch

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Waldviertel Tourismus
Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Komm Marie, das Boot, welches uns zur Marianneninsel fährt, kommt gleich. Beeil dich.“

„Jawohl, Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wundervollen Schlosspark Laxenburg für die Einladung 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Das Glück ist ein Traum in der Nacht
Und eine Illusion am Tag
Es ist eine Gedanke voll Hoffnung
Und ein Wunsch des Herzens,
Der nach Erfüllung verlangt.
Doch wie oft tritt das Gegenteil der Erfüllung ein.
Es ist ein Gesang, der an unser Ohr tönt,
Ohne daß unser Herz ihn versteht.
🌟Sisi🌟Khalil el Khatib

Foto: sternenkaiserin.com – Marie



~ Marie ~
Video: sternenkaiserin.com – Marie


Das Leben ist wie eine Pralinenschachtel, man weiß nie was man bekommt.

🌟Sisi🌟

Aus dem Film Forrest Gump

Vielen Dank für die Einladung an K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Liebe
gibt und nimmt
mit unberechnender Einfalt;
Liebe
lebt in der Lust zu erfreun
erfreuende Liebe;
Liebe
liebt das Geringste, getan
mit herzlicher
Liebe!

🌟Sisi🌟

Johann Kaspar Lavater

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wie ihr wisst, waren Sisi und ich am Mittwoch in ihrer Heimat Steiermark unterwegs.

Da wir Verbindungsprobleme hatten, haben wir euch das 1te Kleid das sie an jenem Tag trug aufgenommen. Das 2te Kleid – Karo-Kleid – habt ihr live gesehen.

Viel Spaß!

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


… on the tracks of Romy & Karl Heinz 😉

Am Originaldrehort von „Sissi“ wo aus dem Schloss Fuschl Resort & SPA damals Schloss Possenhofen wurde.

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi als Sissi 💜 im selbst nachgeschneiderten Kleid.

Wir bedanken uns 💜lich bei unseren Mädels Anita und Tamara als Pauline Gräfin von Bellegard und Lily Gräfin von Hunyadi.

💜lichen Dank dem wundervollen Schloss Ruegers für die Einladung 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Der Wind jagt schwarze Wolken übers Land,
und Regen prasselt an die Scheiben
Die Rosen lassen ihre Köpfe hängen –
der Sommer kann nicht länger bleiben.

Der Herbst klopft an und jagt den Sommer fort,
denn jetzt tritt er die Herrschaft an.
Er lässt sich farbenprächtig feiern,
und jeder schmückt sich nun, so gut er kann.

Die Dahlien prunken strahlend noch wie immer
am Gartenzaun im bunten Kleid,
als ginge sie des Herbstes Macht nichts an,
als hätten sie noch lange Zeit.

In grellen Farben brennt der Feuerdorn,
er glänzt und leuchtet gelb und rot.
Und auch die Äpfel und die schwarzen Beeren,
sie denken noch nicht an den Tod.

Doch bald schon wird er kommen, und ein Sturm
reißt dann die Blätter von den Bäumen.
Die stolzen Dahlien werden nun erfrieren,
die Rosen hören auf zu träumen.

Der Feuerdorn wird dann die Vögel nähren
die Äpfel lagern jetzt im Keller –
jedoch die allerschönsten dunkelroten,
die kommen auf den Weihnachtsteller.

~ Marie ~

Christa Kluge

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


In die Berge sehnst du dich,
An das Meer, –
Und der Berg des Himmels
Mit seinen steilblauen Wänden:
Ragt er nicht ewig
Vor dir auf?

In die Berge sehnst du dich,
An das Meer, –
Und das Meer des Himmels
Mit seinem tiefblauen Spiegel:
Wogt es nicht ewig
Vor dir hin?

Wie ein Knabe
Träumst du von Bergen,
Träumst du von Meeren…
So wirf den Nacken doch zurück
Und habe mehr denn Berg und Meer –
Hab‘ – Ewigkeit!

🌟Sisi🌟

Christian Morgenstern

Vielen Dank für die Einladung an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Zu Herbst nun gehn die Tage
Und schneller naht die Nacht,
Ganz ohne Klang und Klage
Stirbt Laub und Gärtenpracht.

Scheu bebt ein Schlußverkünden
Auch mir durch Sang und Sinn,
Und nachts auf Wiesengründen
Schleicht schon die Moorfrau hin …

So will sich rings auf all die Blüten betten
Herbstbraune Ruh,
Wildgänse ziehn in langen weißen Ketten
Dem Süden zu.

Mir ist zu Sinn, als müßt‘ auch ich jetzt wandern
Von Ort zu Ort,
Nach meiner Heimat, einer ewigen, andern,
Weitfort, weitfort …

~ Marie ~

Carl Hermann Busse

💜lichen Dank dem wunderschönen Gartenschloss Herberstein für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ein getreues Herze wissen
Hat des höchsten Schatzes Preis.
Der ist selig zu begrüßen,
Der ein treues Herze weiß.
Mir ist wohl bei höchstem Schmerze
Denn ich weiß ein treues Herze.

Läuft das Glücke gleich zu Zeiten
Anders, als man will und meint,
Ein getreues Herz hilft streiten
Wider alles, was ist feind.
Mir ist wohl bei höchstem Schmerze
Denn ich weiß ein treues Herze.

Gunst, die kehrt sich nach dem Glücke
Geld und Reichtum, das zerstäubt,
Schönheit läßt uns bald zurücke,
Ein getreues Herze bleibt.
Mir ist wohl bei höchstem Schmerze
Denn ich weiß ein treues Herze.

Nichts ist Süßers als zwei Treue,
Wenn sie eines worden sein.
Dies ist’s, das ich mich erfreue,
Und sie gibt ihr Ja auch drein.
Mir ist wohl bei höchstem Schmerze
Denn ich weiß ein treues Herze.

🌟Sisi🌟

Paul Fleming

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Zuweilen dünkt es mich, als trübe
Geheime Sehnsucht deinen Blick –
Ich kenn es wohl, dein Mißgeschick:
Verfehltes Leben, verfehlte Liebe!

Du nickst so traurig! Wiedergeben
Kann ich dir nicht die Jugendzeit –
Unheilbar ist dein Herzeleid:
Verfehlte Liebe, verfehltes Leben!

~ Marie ~

Heinrich Heine

💜lichen Dank dem wunderschönen Palais Schönburg für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Verirrt zu dir ist meine Seele,
Und weiß doch, daß sie nur verirrt,
Wie eine fortgewehte Blüthe,
Und ewig fremd dir im Gemüthe,
Umsonst die Heimat suchen wird.

Vergeblich, daß ich mir verhehle,
Wie du nicht ahnst, was um dich ringt!
Kein Hoffen täuscht das stille Bangen,
Und doch verstummt nicht das Verlangen,
Das keinen Frieden je mir bringt.

Sie fragen quälend, was mir fehle?
Der Tag ist blau, die Biene schwirrt:
Bin nicht daheim, bin nicht im Leben,
Seit ich die Seele hingegeben,
Die willenlos zu dir verirrt!

🌟Sisi🌟

Otto Roquette

Vielen Dank für die Einladung an Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens

Video: sternenkaiserin.com – Marie


When you’re all alone
Far away from home
There’s a gift the angel sent
When you’re alone

Everyday must end
But the night’s our friend
Angels always send a star
When you’re alone At night when I’m alone
I lie awake and wonder
Which of them belongs to me
Which one I wonder? And any star I choose
Watches over me
So I know I’m not alone
When I’m here on my own

Isn’t that a wonder?
When you’re alone
You’re not alone
Not really alone The stars are all my friends
Till the night time ends
So I know I’m not alone
When I’m here on my own Isn’t that a wonder?
When you’re alone
You’re not alone
Not really alone

🌟Sisi🌟

When You’re Alone – Hook 1991 Robin Williams .. – lyrics K Karliene Reynolds

Foto: Sternenkaiserin.com – Marie


„Ida lass anspannen, ich möchte abreisen.
Ich habe dem Grafen wohl für immer Lebe wohl gesagt werde so schnell nicht wieder kommen….

Marie soll veranlassen, dass meine persönlichen Dinge nach Meran gebracht werden….“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Ruegers ❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Meer
ich wollte dich beschreiben

doch da hatten
deine Wellen schon
meine Gedanken
hinter den Horizont getragen
ins erste Morgenlicht

so stehe ich hier
und schweige
umgeben vom Rauschen
und der Unendlichkeit
des Augenblicks

🌟Sisi🌟

Engelbert Schinkel

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach ❤️

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Ach Marie, schau wie schön es in Neuberg ist. So herrlich im Herbst. Die schönen Farben der Bäume. Komm, lass uns zu den Pferden gehen. Ich möchte Ausreiten.“

„Sie haben in allem Recht Majestät. Hier ist es wirklich wunderschön.“

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Der Engel des Herrn
brachte Maria die Botschaft.
– Und sie empfing vom Heiligen Geist.

Gegrüßet seist du, Maria …

Maria sprach:
Siehe, ich bin die Magd des Herrn.
– Mir geschehe nach deinem Wort.

Gegrüßet seist du, Maria …

Und das Wort ist Fleisch geworden.
– Und hat unter uns gewohnt.

Gegrüßet seist du, Maria …

Bitte für uns, heilige Gottesmutter.
Dass wir würdig werden
der Verheißungen Christi.

Lasset uns beten.

Allmächtiger Gott, gieße deine Gnade in unsere Herzen ein. Durch die Botschaft des Engels haben wir die Menschwerdung Christi, deines Sohnes, erkannt. Führe uns durch sein Leiden und Kreuz zur Herrlichkeit der Auferstehung. Darum bitten wir durch Christus, unsern Herrn.
Amen.

🌟Sisi🌟

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.
Waldviertel Tourismus
Schloss Artstetten

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Weißt du Marie, die Flitterwochen hier waren von Einsamkeit geprägt und ich denke wahrhaftig nicht gerne an diese Zeit zurück. Aber mit dem unangenehm Alter, kommt auch die Reife und heute gehe ich hier gerne spazieren.“

„Ich bin sehr betrübt, Majestät, dass ich erst in späteren Jahren kam. Ich hätte Sie gerne vor dieser Einsamkeit bewahrt.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wunderschönen Schlosspark Laxenburg für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ein Zinnsoldat
wollt‘ lebend Leben.
Griff sich tief ins Herz.

Sein Herz zu hart,
zu schwer zum schweben.
Ein Schrei gen himmelwärts.

Der Zinnsoldat
weint Tränen sehr.
Im Schmelz aus rotem Glanz.

Zum Glanze trat,
als Sehnsucht her.
Gar seltsam leichter Tanz.

Der Zinnsoldat
im Klang zum schönen.
Musik sein Weltenschein.

Von welcher Art,
sich Wunder tönen.
In seinem Herzen rein.

Der Zinnsoldat
spielt lange schon.
Mit Tränen im Gesicht.

Im Herzen malt,
der Eisensohn.
Und eine Stimme spricht.

Du Zinnsoldat,
jetzt komm zu mir.
Das Leben sei Dir weit.

Und Wunder ward,
als Zeichen hier.
Für Dich Lebendigkeit.

Nun Zinnsoldat,
schnell, gehe hin.
Trag Dein Leben in die Welt.

Er ist zu zart,
kein Machtgewinn.
Im Leben bald zerschellt.

Ach Zinnsoldat
nun bist Du Tod.
Vergessen wird man Dich.

Als Himmel klart,
Dein Morgenrot.
Mit leichten blauen Stich.

🌟Sisi🌟

arnidererste

Vielen Dank für die Einladung an Südbahnhotel Semmering

Video sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, schau wie schön es auf der Gloriette ist. Maria Theresia hatte schon Recht sich hier das Frühstück servieren zu lassen. Aber Wien wird mir zu eng. Komm, lass uns bald nach Meran fahren. Dort bin ich freier und wir treffen den Gackel wieder.“

„Ich freue mich sehr Majestäts Bruder wieder zu sehen. Wie es wohl den Kindern geht? Ach, Meran. Majestät haben Recht. Ich lasse alles für eine baldige Abreise herrichten.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an die wunderschöne Gloriette im Schloß Schönbrunn Park für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Königin Marie Antoinette – Von Versailles nach Paris

historische Person:

Wir gedenken Maria Antonia Josepha Johanna Erzherzogin von Österreich, bekannt als Königin Marie Antoinette von Frankreich. Sie wurde am 2.11.1755 in Wien geboren.

Ihr Vater war Kaiser Franz I. Stephan von Lothringen. Ihre Mutter Maria Theresia Erzherzogin von Österreich. Sie war das 15. Kind der beiden.

Maria Antonia wurde bereits mit 3 Jahren ins Korsett geschnürt, was dem kleinen Mädchen große Atemprobleme verursachte.

Sie galt als quengelig, unruhig, hatte massive Konzentrationsprobleme und fiel dadurch ihren Erziehern und Lehrern unangenehm auf.

König Louis XVI, Foto: Wikimedia/Commons

1769 wurde Maria Antonia aus politischen Gründen mit dem Dauphin Louis Auguste (*23.8.1754, †21.1.1793) verlobt.

Maria Theresia genierte sich in Grund und Boden als sie die Bildungsmängel bemerkte. Maria Antonia bekam eine Schnellbleiche in Sachen Erziehung.

Am 19.4.1770 heiratete Erzherzogin Maria Antonia in der Augustinerkirche mit gerade einmal 14,5 Jahren in procuram ihren Gemahl Dauphin Louis.

Zwei Tage später verließ sie ihre Eltern und Geschwister. Mit ihrem Gefolge kam sie in Straßburg an und wurde von diesem sofort getrennt. Aus Erzherzogin Maria Antonia wurde Marie Antoinette, sie durfte weder ihr Gefolge, noch ihre Kleidung behalten.

Am 16.5.1770 heiratete sie Dauphin Louis in Versailles. Am 30.5.1770 kam es am Place Louis XIV zu einem schweren Unglück. Durch den Knall der Feuerwerkskörper kam es zu einer Massenpanik. Dabei wurden 139 Menschen getötet. Der Place Louis XIV, heute Place de la Concorde, wurde ihr später zum Verhängnis.

Im Mai 1774 bestieg der junge Dauphin seinen Thron. Marie Antoinette wurde damit zur Königin von Frankreich.

Sie galt als unnahbar, war unbeliebt und durch vielfache und niederträchtige Intrigen wurde ihr Ruf schwer beschädigt.

Louis und Marie Antoinette bekamen 4 Kinder. Sie galt als liebenswerte und aufopferungsvolle Mutter. Vor allem ihr kleiner Sohn Louis-Charles teilte eine grausame Geschichte.

Ab 1789 wurde das Leben von Königin Marie Antoinette auf den Kopf gestellt:

Sohn Louis Joseph starb am 4.6.1789 8jährig an Rachitis. Am 5. und 6.10.1789 brach die französische Revolution aus. Marie Antoinette wurde von Versailles in den Tuilerienpalast zwangsumgesiedelt.

Am 20.7.1791 versuchte die königliche Familie zu fliehen, doch in Varennes wurde der König erkannt und verhaftet. Am 10.8.1791 stürmte der aufgebrachte Mob den Tuilerenpalast und zündete diesen an. Die königliche Familie wurde in eine Festung des Templerordens gebracht und bewacht.

Am 1.3.1792 starb ihr Lieblingsbruder Kaiser Leopold II von Österreich. Kaiser Franz I/II folgte nach und obwohl er ihr Neffe war, half er seiner Tante – wie von ihr erwartet – nicht. Königin Marie Antoinette verblieb im Templerorden in Haft.

Am 21.1.1793 wurde ihr Gemahl König Louis XVI nach einem widerlich zur Schau gestellten Prozess enthauptet. Am 1.8.1793 überstellte man Marie Antoinette und ihren kleinen Sohn Louis Charles in die La Conciergerie – einem ehemaligen Palast – der zum Gefängnis und Jusitzpalast umfunktioniert wurde.

Was folgte, war beispiellos an Widerlichkeiten und ekelhaften Verhören: Louis Charles wurde von seiner Mutter getrennt, in Isolation gehalten, malträtiert und solange gefoltert, bis er zugab, dass ihn seine Mutter sexuell missbrauchte. Zu diesem Zeitpunkt war er 8 Jahre alt.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Als man schließlich dieses Geständnis erzwungen hatte, konnte man Königin Marie Antoinette einen Prozess machen, der beispielloser nicht hätte sein können. Sämtliche Anklagepunkte waren falsch. Trotzdem wurde sie von den Geschworenen für schuldig befunden und zum Tode verurteilt.

Am 16.10.1793 wurde Marie Antoinette um 12.00 Uhr per Guillotine auf dem heutigen Place de la Concorde enthauptet. Ihre Haare waren über Nacht schlohweiß geworden, sie war völlig ruhig und im Reinen mit sich.

Marie Antoinette wurde im Massengrab bei der La Madelaine verscharrt. Mehr als 20 Jahre später wurde sie ausgegraben, an ihrem Strumpfband erkannt und neben ihrem Mann in der St. Denis Basilika begraben.

Info nebenbei:

Königin Marie Antoinette war die Ur-Großtante von Kaiser Franz Joseph.

 


Marie Antoinette Reisebericht – Versailles, Paris und St. Denis Basilika

König Louix IV, Foto: sternenkaiserin.com – Marie

 

Chateau Versailles
Adresses: Place d’Armes 78000 Versailles France
Öffnungszeiten Palast: Dienstag bis Sonntag 9.00 Uhr – 18.30 Uhr
Garten: täglich 8.00 Uhr bis 20.30 Uhr
Trianon Paläste: Dienstag bis Sonntag 12.00 Uhr – 18.30 Uhr
Wagenburg: Dienstag bis Sonntag 12.30 – 18.30 Uhr
Preise: unterschiedlich, bitte der Homepage entnehmen: Chateau Versailles
Kommen Sie so zeitig wie möglich!!
Dauer: ganzer Tag 

 

Versailles: Diesen Ort hat König Ludwig II wie keinen Zweiten bewundert.

Den größeren Spiegelsaal hat Herrenchiemsee – um ganze 2 Meter (75 Meter versus 73 Meter in Versailles). Wäre sein Traum in Erfüllung gegangen, wäre Herrenchiemsee größer geworden, als Versailles. Bevor ihr zum Video kommt, hier ein paar kleine Eindrücke vom berühmtesten Saal der Welt:

Wer die Dimensionen von Versailles kennt, kann sich das auf Herrenchiemsee kaum vorstellen; baulich wäre es jedoch möglich gewesen.

So bleibt uns nur die Vorstellung und das Original. Beides ist jedenfalls sehenswert.

Beginnen wir nun also mit der Geschichte von Versailles, welche ich hier ausführlich erzähle:

Video: sternenkaiserin.com

Das beeindruckende Areal von Versailles.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Um sich von den Räumen ein Bild zu machen, habe ich euch einige kurze Videos gedreht.

Die Möbel sind nicht Original. Als die französische Revolution war, wurde das Schloss gestürmt und geplündert. Auch die Nazis haben hier im 2. Weltkrieg brutal ihr Unwesen getrieben. Man hat aber zumindest versucht, aus anderen Schlössern oder durch Nachbau und Rekonstruktion die Räume einzurichten. Deckenmalerei und Gemälde sind (zum Teil) Original oder restauriert.

Leider waren die Marie Antoinette Räume gesperrt – hier einige Impressionen zu den Zimmern, die man nur von der Seite einsehen kann:

 

Und nun wünsche ich euch nun viel Spaß mit dem Rundgang vom wohl berühmtesten Schloss der Welt.

Videos: sternenkaiserin.com – Marie

Saal der Toten – die wunderschöne Galerie ist voll mit Bildern von Schlachten, hauptsächlich von Napoleon Bonaparte.

Video: sternenkaiserin.com – Marie

Bevor wir das innere Areal des Schlosses Versailles verlassen, möchte ich euch noch zwei wunderschöne Besonderheiten zeigen:

Zum einen die „private Kathedrale“, in der auch Marie Antoinette ihren Dauphin Louis XVI heiraten musste. Privat deshalb, weil sie sich innerhalb der Mauern von Versailles befindet, allerdings durch den stetigen Personenandrang von 3000 – 10000 Personen so überdimensional ist, dass sie mit dem Stephansdom mithalten kann.

Zum anderen die „private Oper“. Hier fanden für den inneren Kreis Opernaufführungen statt. Zu besichtigen nur über 2 geöffnete Fenster. Man darf beides nicht betreten.

In der Oper von Versailles finden allerdings noch Aufführungen statt. Solltet ihr an einem Ticket interessiert sein, wendet euch bitte hier her.

 

Lust auf einen Spaziergang durch den Garten?

Nehmt euch Zeit. Und zieht euch bitte bequeme Schuhe an. Ich meine das Ernst. Der Garten ist an Dimension nicht fassbar.

Es gibt einen kleinen Zug der zwischen den beiden Trianons, dem Grande Canale und dem Schloss hin und her fährt. Einen Platz zu ergattern ist gar nicht so leicht; vor allem bei der Rückfahrt. Die Züge fahren nur unregelmäßig, unbedingt an die Fahrpläne halten.

Man kann auch für ein hübsches Sümmchen Geld einen Golfwagen mieten und selbst im Garten herumfahren. Doch die meisten Wege sind für den Wagen gesperrt, weshalb einem dann wieder nur die Seitenwege bleiben. Am meisten sieht man, wenn man in der Mitte zum großen Brunnen runter geht und dann links und rechts in die Gärten wandert. Es gibt oftmals kleine versteckte Labstellen, mit Getränken und Erfrischungen. Nicht gerade billig, aber man kommt nicht darum herum, da man mit eigenen mitgebrachten Sachen nicht ins Schloss darf.

! Kleiner Souvenir Kauftipp : Wenn ihr Souvenirs kaufen möchtet, kauft diese im großen Souvenirshop im Schloss. Doch Achtung: Es gibt keine Schließfächer, weshalb ihr den ganzen Tag die Sachen mittragen müsst. Da ihr auf einem Seitenausgang das Schloss endgültig verlasst, könnt ihr auch nachher nicht mehr einkaufen. Lediglich im Grand Trianon gibt es noch einen kleinen Souvenirshop; hier geht es aber hauptsächlich um Marie Antoinette „Kitsch“ (Seifen, Marmeladen, Geschirrtücher etc.). !

Hier ein Rundumblick vom Schloss Versailles, Neptunbrunnen und die erste Etage vom Garten. Wer von euch den wunderschönen Film „Die Gärtnerin von Versailles“ mit Kate Winslet und dem wunderbaren Alan Rickman (sein letzter Film) kennt, wird allerdings enttäuscht sein. Der Film ist reine Fiktion (dennoch sehenswert).

Videos: sternenkaiserin.com – Marie 

Absolut sehenswert ist das „kleine Schloss Schönbrunn“, wie Marie Antoinette ihr Petit Trianon genannt hat.

Auch dieses wurde brutal geplündert, von den Nazis zerstört und dann wieder liebevoll restauriert und hergerichtet.

Die Möbel stammen größtenteils aus dem Besitz der Königin.

 

Marie Antoinette flüchtete aus Versailles aus mehreren Gründen:

Zum einen frequentierten täglich (!) 10.000 Personen Versailles. 4000 lebten permanent im Schloss, weitere 2700 Menschen rundum.

Versailles war ein „offenes“ Schloss; d.h. man konnte ohne weiteres jederzeit in die Privatgemächer der Königin und des Königs ohne aufgehalten zu werden.

So musste auch Marie Antoinette „öffentlich“ gebären, was ihr zusätzlich – zur ohnehin schweren Geburt – persönlich große Last bereitete. Nach der ersten Geburt unterband König Louis XVI dies aber und Marie Antoinette durfte „privat“ – also unter Aufsicht der Hebamme, Hofdamen, König Louis XVI und einige Staatswürdenträger und Pfarrer – gebären.

Da Marie Antoinette fast nie vor die Tore Versailles durfte, war sie dort mehr oder weniger seit 1770 (Hochzeitsjahr) eingesperrt. Das Petit Trianon diente als Lustschloss der Mätresse von König Louis XV und wurde 1763-1768 gebaut.

Als König Louis XV. starb, schenkte ihr ihr Ehemann das Petit Trianon. Marie Antoinette flüchtete vor der täglichen Menschenmenge, ließ sich einen Privatgarten errichten und sperrte sich mehr oder weniger permanent mit ihren Kindern dort ein.

Wer die Königin sehen wollte, musste zum Petit Trianon.

Nur zu offiziellen Anlässen, wie Bälle, Staatsdinner etc kam sie ins große Schloss. Hier ein Rundgang.

Videos: sternenkaiserin.com – Marie

Das Untergeschoss vom Petit Trianon, wurde leider komplett geplündert. Mit wenigen Mitteln entsteht hier der Eindruck, wie es einmal ausgesehen haben könnte. Das Geschirr ist Original und konnte rechtzeitig in Sicherheit gebracht werden.

Ich befinde mich nun mehr im Privatgarten von Königin Marie Antoinette.

Hinweis: Mir sind meine französischen Notizen etwas durcheinander geraten: so erwähne ich als Mätresse Madame DuBarry von Louis XVI, in Wirklichkeit war sie die Mätresse von Louis XV und hat vor Marie Antoinette im Petit Trianon gelebt. Bitte um Entschuldigung. Der Rest meiner Erzählung sollte stimmen.

Absolutes Highlight ist das „Dorf der Königin“, welches sich Marie Antoinette bauen ließ, um die Einsamkeit loszuwerden, ließ sie das „bäuerliches Landleben“ nachstellen. Dafür wurden Kühe, Hühner, Schweine etc angeschafft. Die Idylle war natürlich mit dem echten Leben „vor den Toren“ nicht vergleichbar. Die Häuser sind leider nicht öffentlich zugänglich. 

Das Dorf ist über einen kleinen Weg vom Petit Trianon zu finden:

Video: sternenkaiserin.com – Marie

Wir verlassen nun das Petit Trianon und fahren (oder geht, es ist nicht weit) zum Grand Trianon. Um ehrlich zu sein, hat es mich ziemlich erschreckt. Es ist nicht im besten Zustand.

Gartenansicht Grand Trianon Foto: sternenkaiserin.com – Marie

König Louis XIV kaufte das Dorf Trianon, welches unmittelbar an Versailles angrenzte. Er wollte den Garten erweitern. Er ließ die Menschen umsiedeln (Zwangsräumung) und das Dorf komplett abtragen.

Auf dem abgetragenen Land ließ er zwischen 1687 und 1688 das Grand und Petit Trianon bauen. Das Grand für sich, das Petit für seine Mätresse Madame de Maintenon.

Hauptsächlich um sich von dem Wirbel im Schloss Versailles zu erholen, zum Vergnügen und um den strengen Zeremoniell zu entkommen.

Es galt als Ehre ins Grand Trianon eingeladen zu werden, da man ansonsten wirklich vor verschlossenen Türen stand.

Später richtete sich Napoleon mit seiner Mutter hier ein. Die Möbel stammen großteils aus seiner Zeit.

Video: sternenkaiserin.com – Marie

Leider gab es einen Lesefehler bei zweiten Video, deshalb noch ein paar Bildeindrücke vom Grand Trianon.

Danach solltet ihr den Weg zurück antreten. Ihr werdet nicht nur halbtot sein, sondern die Zeit wird euch auch davon laufen. Sobald ihr das Schloss verlässt, geht über die Straße und seht euch noch die Wagenburg an – Eintrittskarte ist gültig. So viel Prunk ist kaum zu fassen. Solltet ihr die Wagenburg im Schloss Schönbrunn kennen – vergesst diese. Unfassbar. Passend zum Prunk des soeben Gesehenen.

Video: sternenkaiserin.com – Marie

Einige der Wagen haben mich so beeindruckt, dass ich sie nochmals einzeln gefilmt habe:

Dieser Traumwagen ist die Hochzeitskutsche von Erzherzogin Marie Louise mit Napoleon Bonaparte. Erzherzogin Marie Louise war die Tochter von Kaiser Franz II/I, die aus Staatsinteressen von Fürst Metternich an Frankreich „verkauft“ wurde. Die Hochzeit fand am 1.4.1810 statt. Sie war somit die Schwester von Erzherzog Franz Karl und die Tante von Kaiser Franz Joseph.

Video: sternenkaiserin.com – Marie

 

Hier der Prachtvollste von Allen: Die Staatskarosse von König Charles X. Auch Napoleon III verwendete sie bei offiziellen Anlässen. Ich liebe ja den Imperialwagen von der Wagenburg von Schloss Schönbrunn. Aber der Imperialwagen von Versailles schlägt diesen um ein Vielfaches.

Video: sternenkaiserin.com – Marie

Im Team werde ich ja „Leichenfledderer“ genannt. Das kommt daher, weil ich ständig über die Toten jener Zeit recherchiere und mich immer intensiv mit deren Tod und Gräbern auseinandersetze. Demnach brauch ich euch nicht zu sagen, dass ich vom Leichenwagen in der Wiener Wagenburg immer schon fasziniert war. Nichtsdestoweniger weil der Nachbau auf der Bühne beim Elisabeth Musical eine größere Rolle spielt. Als ich aber den Totenwagen von Versailles sah, blieb mir mein Mund offen stehen.

Video: sternenkaiserin.com – Marie

 

Hier noch einmal die für mich schönsten Wägen aus der Wagenburg:


Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Wir verlassen nun Versailles und fahren zurück nach Paris und besuchen das „La Conciergerie“, welches das Gefängnis von Marie Antoinette war.

La Conciergerie
Adresse: 2 Boulevard du Palais, 75001 Paris
Öffnungszeiten: täglich von 9.30 – 18.00 Uhr (außer 1.1., 1.5. und 25.12.)
Eintrittspreis: Erwachsene € 8,50, Kinder: € 6,50 
Kleiner Tipp: Mit kleinen Kindern nicht zu empfehlen – sehr duster und bedrückend
Dauer: 1-3 Stunden

 

Der gothische Eingangsbereich, des ehemaligen Schlosses, ist beeindruckend:

Video: sternenkaiserin.com – Marie

4000 Namen an den Wänden – 2700 davon wurden während der französischen Revolution hingerichtet.

Videos: sternenkaiserin.com – Marie

 

Vom La Conciergerie ging es für Marie Antoinette zur Guillotine. Am heutigen Platz „Place de la Concorde“ wurde sie geköpft.

Hier fanden 139 Personen am 30.5.1770 bei den Hochzeitsfeierlichkeiten von Dauphin Ludwig und Prinzessin Marie Antoinette den Tod. Hier wurden König Ludwig XVI und Königin Marie Antoinette 1793 hingerichtet.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Zum Abschluss des Marie Antoinette Gedenktages zeige ich euch noch ihre Gruft. 

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Sie wurde im Massengrab bei der La Madelaine Kirche begraben. 

Mehr als 20 Jahre später wurde sie aus dem Grab geholt und an ihrem Strumpfband, dass immer noch um ihren Oberschenkel war, erkannt. 

Ihre Gebeine wurden in der Gruft in St. Denis Basilika beerdigt. Marie Antoinette wurde nur 38 Jahre alt.

St. Denis Basilika 
Adresse: 1 Rue de la Légion d’Honneur, 93200 Saint-Denis, Frankreich
Öffnungszeiten: Mo – Sa: 10.00 Uhr – 18.15, So: 12.00 Uhr – 18.15 Uhr 
Eintrittspreise: Erwachsene € 7,50, Kinder bis 18 Jahre gratis, Behinderte gratis
Dauer: 2 Std. 

St. Denis Basilika: Mit ihr wurde die Gothik begründet und weltweit nachgebaut. Sie ist Vorbild für Ken Folletts Buch „Die Säulen der Erde“ und sie ist die Grabkapelle der französischen Könige.

Videos: sternenkaiserin.com – Marie

Diese große Habsburgerin, die die Ur-Großtante von Kaiser Franz Joseph war, hat eine bewegende Geschichte hinter sich, die ich euch nun – zumindest das gesamte letzte Kapitel ihres Lebens – erzählt habe.

Was wurde aus den Kindern von Marie Antoinette? Die Geschichte der Tochter erzähle ich euch noch ein anderes Mal.

Die traurige Geschichte ihres Sohnes, Dauphin Louis Charles, welches sich erst am 8.6.2004 schloss, erzähle ich hier.

Achtung: für zartbesaitete Menschen nicht unbedingt zu empfehlen.

Video: sternenkaiserin.com – Marie

Grab von Marie Antoinette in der Krypta, nicht unweit der Gräber ihrer Kinder.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

~ Marie ~

 


Rechtliche Hinweise:
Text: Marie
Bildrechte: sternenkaiserin.com – Marie, Ahmed Ertrug, Wikimedia/Commons
Videorechte: Marie


 

Kaiserin Elisabeth Ruhe – Kahlenberg

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Kennt ihr schon die „Kaiserin Elisabeth Ruhe“ am Kahlenberg?

Nein?

Wer Wien kennt oder erkunden möchte, sollte sich unbedingt für das schöne Platzerl am Kahlenberg Zeit nehmen.

Mit dem Autobus (oder Auto) geht es auf den Kahlenberg und von dort müsst ihr euch rechts hinauf hinter dem alten Restaurant halten. Eine kleine verwitterte Tafel zeigt euch den Weg.

Adresse: Villenweg 30, 1190 Wien
Rund um die Uhr geöffnet
Eintritt frei

Kaiserin Elisabeth kam des Öfteren auf den kleinen Berg, um zu Reiten oder während des Spazierengehens auf einer Bank zu verweilen. Sie liebte die Aussicht auf die Stadt, die heute bombastische Ausmaße angenommen hat.

Ihr solltet unbedingt und mindestens 1/2 Tag einplanen.

Kaiserin Elisabeth wurde idealisierend nach der Statue in Salzburg von Rudolf Bachmann angefertigt.

 

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Foto: sternenkaiserin.com – Maria José

Es ist im Jugendstil Dekor gebaut. Die Steinmetz Arbeiten wurden von Eduard Hauser gefertigt.

 

Enthüllt wurde es am 13.10.1904. 

 

Seit 1906 ist es im Eigentum der Stadt Wien.

 

 

 

 

Und natürlich waren wir mit unserer Sternenkaiserin schon vor Ort.

Video: sternenkaiserin.com – Marie

~ Marie ~


Textrechte: Marie
Bildrechte: sternenkaiserin.com – Maria José
Videorechte: sternenkaisern.com – Marie


2 Tage Sternenkaiserin hautnah: Sissi Tag und Traubenumzug in Meran, Südtirol

[bezahlte Partnerschaft]

Tag 1: 

Am Samstag, den 19.10.2019 findet wieder der berühmte „Sissi Tag“ in den „Gärten von Schloss Trauttmannsdorff“ statt. 

Foto: Gärten von Schloss Trauttmannsdorff

Ab 11.00 Uhr könnt ihr eure Sternenkaiserin beim Flanieren in den Gärten treffen, sie um persönliche Fotos und/oder Autogramme bitten. Ein Highlight für die ganze Familie. 

Ihr habt den ganzen Tag über die Möglichkeit eure Sisi an den ausgewiesenen Plätzen zu treffen. 

Foto: Gärten von Schloss Trauttmannsdorff

Fotos: sternenkaiserin.com – Marie

Tag 2: 

Am Sonntag, den 20.10.2019 feiert Meran beim berühmten Traubenumzug das größte Erntedankfest von Südtirol.

Beginn: ca. 14.00 Uhr
Ort: Promenade, Meran

Kommt zeitig – Plätze sind rar. Bei Schönwetter sind 100.000 Leute auf den Straßen. Ein absolutes „Must see“. 

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


Hier ein kleiner Vorgeschmack: 

Video: sternenkaiserin.com – Marie 

Wir freuen uns auf Euch!

 

Erzherzog Ludwig Salvator – Mallorca Museumsbericht

Erzherzog Ludwig Salvator, Foto: ÖNB

historische Person:

Wir gedenken heute Ludwig Salvator Erzherzog von Österreich, Prinz von Toskana. Er wurde am 4.8.1847 in Brandeis geboren.

Leopold II, Foto: Wikimedia/Commons

Maria Antonia Prinzessin Neapel-Sizilien Foto: Wikimedia/Commons

Sein Vater war Leopold II Großherzog von Toskana, Erzherzog von Österreich (*3.10.1797, †29.1.1870) . Seine Mutter Maria Antonia Prinzessin von Neapel-Sizilien (*19.12.1814, †7.11.1898). 

Ludwig war ein Ur-Enkel von Kaiser Leopold II, der wiederum das neunte Kind von Maria Theresia und Kaiser Franz I Stephan war. Er war somit ein Cousin von Kaiser Franz Joseph.

Seine Eltern legten wenig Wert auf höfische Etikette und ließen ihre Kinder liberal erziehen. Ludwig hatte Zeit seines Lebens große Interessen an fremden Sprachen, der Natur und des Meeres.

1860 musste die Familie die Toskana verlassen und richtete sich auf Schloss Brandeis ein.

1867 ging er auf Geheiß von Kaiser Franz Joseph auf eine ausgedehnte Seereise, um die relativ unbekannten Baleareninseln zu erforschen. Er verliebte sich auf Anhieb in Mallorca und siedelte 3 Jahre später komplett auf die Insel. Bis heute wird er auf Mallorca verehrt. Eine seiner Wohnungen wurde ein Museum, welches öffentlich zugänglich ist.

Er interessierte sich für die Flora und Fauna der Insel und begann Bücher zu schreiben, die bis heute naturwissenschaftlichen Zwecken dienen.

Ludwig zog es vor sich leger zu kleiden, weshalb er bald wie ein „armer“ Einheimischer aussah. Obwohl er reich war, scherten ihn solche Dinge wie Kleidung nicht. Er trug abgewetzte Anzüge, geflickte Sakkos und Hosen. Um Geld zu sparen, band er sich seine Manschetten-Hemden mit Bindfaden zu.

Wie leger Ludwig war, zeigt folgende Geschichte: Ein Bauer blieb mit seinem Karren im Schlamm stecken. Ludwig eilte ihm zu Hilfe. Der Bauer erkannte den berühmten Erzherzog Ludwig nicht und gab ihm nach getaner Arbeit ein Geldstück. Ludwig war Zeit seines Lebens stolz auf sein „erstes selbstverdientes“ Geld.

Er widmete sich intensiv den Studien der Inseln, u.a. auch Menorca und schrieb insgesamt 9 Bücher über die Balearen. Diese sind so umfangreich, dass sie bis heute (!) als Nachschlagewerk und Schulstoff für Kinder verwendet werden.

Der Wiener Hof lehnte den Sonderling ab. Er wurde als Kommunist beschimpft und der bösartige Tratsch kannte kaum eine Grenze. Man rümpfte über ihn die Nase, wo man nur konnte. Nur eine ließ sich vom Spott nicht beirren: Kaiserin Elisabeth.

Im Dezember 1892 – also 3 Jahre nach Kronprinz Rudolfs Tod – besuchte die bereits von Depressionen heimgesuchte Elisabeth ihren (angeheirateten) Cousin, mit dem sie eine große Freundschaft verband.

Ihren 55. Geburtstag (24.12.1892) – also gleichzeitig auch den Weihnachtsabend), verbrachte sie lieber mit Ludwig, als mit ihrer Familie in Wien. Ein Umstand, den Kaiser Franz Joseph gar nicht gut hieß. Besorgt schrieb er seiner ambivalenten Gattin, ob sich „der dicke Luiggi auch ordentlich um sie kümmere“. Da der Dezember 1892 allerdings auf Mallorca stark verregnet war, brach Kaiserin Elisabeth ihren Aufenthalt ab und ließ ihre Yacht „Mariamar“ Richtung Griechenland steuern. Im Jänner 1893 kam Kaiserin Elisabeth zurück.

Ludwig Salvator heiratete nie, hatte aber ein reges Liebesleben, das auch einige uneheliche Kinder zur Folge hatte. Alle Kinder ließ er versorgen.

Catalina Homar, Foto: mallorcamagazin

Seine Dauergeliebte und große Liebe war eine einfache Tischlertochter. Catalina Homar (*1869, †1905) war nicht nur sehr schön, sie war auch sehr klug. Sie lernte unter Ludwigs Führung Lesen und Schreiben und so setzte er sie als Verwalterin seines Weingutes „S‘Estaca“ ein.

Er nahm Catalina auch mit auf seine Reisen und sogar am Wiener Hof führte er sie ein. Sehr zum Missfallen des Wiener Hofes, die Damen der adeligen Gesellschaft waren einer Ohnmacht nahe. 

Als Elisabeth starb, war Ludwigs Trauer groß.

1905 ging er mit Catalina auf eine große Reise. In Jerusalem steckte sie sich mit Lepra an und starb 36jährig. Ludwig verfiel in tiefe Trauer.

Seine Trauer überwand er mit dem Schreiben eines Buches, welches einen Skandal im Kaiserhaus  auslöste. Das Buch „Catalina Homar“. 

In diesem erfuhr Kaiser Franz Joseph, dass seine geliebte Elisabeth mit Catalina mehrfach zusammen traf und an einem Tisch saß. Sie unterhielten sich so gut, dass man hätte meinen können, die beiden kannten sich schon ewig. Er verbot jede weitere Verbreitung.

Der Skandal, dass seine Engels-Sisi mit einer einfachen mallorquinischen Tischlertochter an einem Tisch sitzen musste, war für den verknöcherten Monarchen zu viel.

Obwohl bereits 1000 Stück im Umlauf waren, sind kaum Exemplare erhalten.

Im Laufe von 30 Jahren erwarb Ludwig zwischen den Orten Valldemossa und Delá einen ganzen Küstenstrich, der er der Natur widmete. Kein Baum durfte gefällt, kein Haus erbaut und kein Tier getötet werden.

Er selbst ließ sich in Son Marroig nieder. Im Landhaus S’Estaca, in welchem er mit Catalina lebte, widmete er sich dem

Grabnische, Erzherzog Ludwig Salvator, Kapuzinergruft, Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Weinbau und gewann zahlreiche Preise. Heute gehört das Gut Hollywood Schauspieler Michael Douglas.

Ludwig wurde im zunehmenden Alter dick, weshalb er bald aus allen Nähten platzte. Sehr zum Hohn des Wiener Hofes, die ihn noch mehr verspotteten. Selbst Kaiser Franz Joseph stimmte in den Hohn ein, als er vom „dicken Luiggi“ sprach.

Als der erste Weltkrieg (1914) ausbrach, befahl ihn Kaiser Franz Joseph zurück und bat ihn auf Schloss Brandeis zu leben. Mittlerweile litt Ludwig an schwerer Elephantitis und konnte sich kaum noch bewegen.

Ludwig Salvator Erzherzog von Österreich starb 68jährig am 12.10.1915 auf Schloss Brandeis. Sein letzter Wunsch auf Mallorca beerdigt zu werden, wurde ihm – wie auch Kaiserin Elisabeth, die auf Korfu beerdigt werden wollte – verwehrt. Anstatt auf einem Grabhügel von der Sonne umsäumt, ruht er in einer Nische der Kapuzinergruft.

 

 

 


Reisebericht – Mallorca Museumsbesuch 

Wir besichtigen nun das ehemalige „Kartäuserkloster von Valldemossa“ in welchem der Erzherzog 4 Jahre lebte, bevor er in seine Villa umzog. Nehmt euch Zeit, das Museum ist größer, als ihr glaubt.

Adresse: Plaça Cartoixa, S/N, 07170 Valldemossa, Illes Balears, Spanien
Öffnungszeiten: Montag – Samstag von 10.00 Uhr – 16.30 Uhr (bitte erkundigt euch aber noch einmal vor Ort; Zeiten könnten variabel sein).

Eintritt: € 4,00 Erwachsene, € 2,00 Kinder

Hier haben übrigens auch Chopin und seine Lebensgefährtin George Sand (Autorin, welche Amantine Aurore de Francueil hieß) 3 Monate logiert. Wir widmen uns aber nur den Erzherzog Ludwig Salvator Räumen.

Kaiserin Elisabeth besuchte die Insel insgesamt 3x.

1861 war Kaiserin Elisabeth, mit der von Queen Victoria geliehenen Yacht nach Palma de Mallorca gekommen. 

Da sie den Rummel um ihre Person hasste, vermied sie die Öffentlichkeit und besuchte die Hauptstadt „inkognito“. In Palma wurde ihr zu Ehren in der Kathedrale eine Messe gelesen. Sie besuchte die Innenstadt von Palma und das Schloss Bellver. 

In der Llotja de Palma – auch La Lonja de los Mercaderes genannt – („das“ historische Gebäude von Palma), wartete eine große Menschenmenge und eine Musikkapelle auf die hohe Besucherin. 

Doch Kaiserin Elisabeth wollte ihr Ziel Madeira so schnell als möglich erreichen und zog es vor die Lonja nicht mehr zu besuchen.

Im Dezember 1892 – also 3 Jahre nach Kronprinz Rudolfs Tod – besuchte die bereits von Depressionen heimgesuchte Elisabeth ihren (angeheirateten) Cousin, mit dem sie eine große Freundschaft verband.

 

Ihren 55. Geburtstag (24.12.1892) – also gleichzeitig auch den Weihnachtsabend), verbrachte sie lieber mit Ludwig, als mit ihrer Familie in Wien. Ein Umstand, den Kaiser Franz Joseph gar nicht gut hieß. Besorgt schrieb er seiner ambivalenten Gattin, ob sich „der dicke Luiggi auch ordentlich um sie kümmere“. Da der Dezember 1892 allerdings auf Mallorca stark verregnet war, brach Kaiserin Elisabeth ihren Aufenthalt ab und ließ ihre Yacht „Mariamar“ Richtung Griechenland steuern. 

Im Jänner 1893 kam Kaiserin Elisabeth zurück auf Mallorca, um ihren Cousin zu besuchen. 

Er holte die Kaiserin in der Bucht, in der ihre Yacht ankerte ab. Dabei begleiteten ihn einige Künstler, mit denen er befreundet war.

Foto: Archiv Son Moragues, Kaiserin Elisabeth, 1893 auf Mallorca

Wahrscheinlich auf Geheiß Ludwigs entstand dieser heimliche Schnappschuss, der heute im Archiv verwahrt wird. 

Seine Villa war damals noch nicht so einfach zu erreichen wie heute. Es war ein fast zweistündiger Fußweg der zurückgelegt werden musste. 

In der Villa angekommen, wartete auf Sisi ein überladenes Buffet, dass sie angeblich sehr verächtlich gutiert haben soll. Da Ludwig in seinen späteren Jahren sehr wohlgenährt war, war es für die dürre Kaiserin wohl unangenehm ein solches Mahl vorgesetzt bekommen zu haben. 

Die Finca S’Estaca in Valldemossa ist heute im Privatbesitz von Michael Douglas und Catherine Zeta-Jones, allerdings – und jetzt schlachtet euer Sparschwein – steht die Villa zum Verkauf: schlappe 28,5 Millionen Euro müsst ihr haben; immerhin startete der Preis bei 55 Millionen und wurde mittlerweile 3x gesenkt. Hier also Einblicke in die Villa S’Estaca, in der auch Kaiserin Elisabeth zwei Mal einkehrte.

~ Marie ~

 


Textrechte: Marie 
Bildrechte: sternenkaiserin.com – Marie, homeadverts.com, mallorcamagazin, Wikimedia/Commons, ÖNB,


Vielen Dank an die Museumsleitung, welche uns die Dokumentation erlaubt hat.


 

Kaiserin Elisabeth – als Mutter (Teil 2)

Foto: Golfhotel Kaiserin Elisabeth

Da fast jeder Beitrag von mir mit einem Vergleich zu den Sissi Filmen anfängt, möchte ich auch jetzt meine einleitenden Worte dafür nutzen. Voriges Jahr zu Weihnachten sah ich mir die Trilogie mit ganz anderen Augen an, als bisher. Mit dem Wissen, dass ich mir mühsam erarbeitet habe, wurde mir bewusst, wie viel Klischee und kaum ein Funken Wahrheit diese in die Welt tragen. Noch heute sehen die meisten das Gesicht unserer Kaiserin mit dem von Romy Schneider. Natürlich ist sie entzückend und süß in dem Film, das mag ich gar nicht bestreiten. Aber mittlerweile kann ich Romy verstehen, als sie sagte, dass sie mit dem Sissi Kitsch nichts mehr zu tun haben möchte. In Wahrheit stimmt an den Filmen gar nichts. Mit der Angelszene beginnend, bis hin zu den Namen der ersten Tochter ist nichts richtig. Wenn schon ein Kind in Venedig in die Richtung ihrer Mutter läuft, so hätte dies Gisela sein müssen und nicht Sophie. Aber wenn man der Tochter schon die falschen Namen „Sophie Anastasia Amalie Elisabeth Franziska Stephanie Karoline Maria“ gibt, so kann man auch vom Rest nicht verlangen, sich an korrekte historische Fakten zu halten. Schade ist nur, dass bis heute die Filme mehr zählen, als die Geschichte unserer Kaiserin per se. Ich versuche nun, dieses Klischee aufzuheben.

Nach der Verlobung (die ihr hier nachlesen könnt) und der aufwändigen Hochzeit (hier zum Nachlesen) war die einzige Pflicht, die Kaiserin Elisabeth hatte, ein Kind zu bekommen.

Die Flitterwochen verbrachte das junge Paar im Schloss und Schlosspark Laxenburg, welches Sisi zwar ans Herz wuchs, sie allerdings auch an Einsamkeit beinahe zu Grunde gehen ließ.

Foto: Wikimedia/Commons Sophie Gräfin von Esterházy

Kaiser Franz Joseph hatte kaum Zeit für seine junge schöne Braut und so musste sie sich mit den ihr völlig fremden Hofdamen begnügen, allen voran die verhasste Erzherzogin Sophie Prinzessin von und zu Liechtenstein, Gräfin Esterházy von Galántha, bekannt als „Gräfin Esterházy“ (*5.9.1798, †17.6.1896). Pünktlich um 5.00 Uhr früh verließ der junge Kaiser Laxenburg, fuhr mit der Kutsche zurück nach Wien, entweder in die Hofburg oder nach Schloss Schönbrunn, um an seinem Schreibtisch Staatsgeschäfte zu verrichten und kam erst abends zum Diner, welches um 18.00 Uhr serviert wurde, zurück.

Schlosspark Laxenburg mit der Franzensburg Foto: Schloss Laxenburg

Elisabeth blieb allein. Also allein in ihrem Kummer. Denn vollkommen fremde Personen hatten es sich zur Aufgabe gemacht, das junge, verschüchterte, von Heimweh geplagten Mädchen zu zähmen und die Hofetikette einzudrillen. Von Erzherzogin Sophie beauftragt, wurde jeder Fauxpas, den die junge Kaiserin betrieb, an diese gemeldet.

Kein Reiten ohne Begleitung, kein Spazieren gehen ohne neugierige Blicke ihrer ihr fremden Hofdamen. Sogar am Abend, während des Diners, durfte sie mit ihrem Mann nicht alleine Speisen. Flügeladjutant Hugo von Weckbecker (*1820, †1866) wurde neben Sisi platziert, damit die schüchterne Kaiserin endlich sprechen lerne. Eine Kaiserin habe schließlich die Gäste des Kaisers charmant zu unterhalten. Und auch hier war Sophie von Esterházy stets an Elisabeths Seite. Jeder Fehler wurde sofort korrigiert. Auch coram publico. Ich glaube, es kann sich jeder selbst vorstellen, wie unangenehm dies ist.

Vierzehn Tage nach ihrer Hochzeit, schrieb sie verzweifelt in ihr Tagebuch:

Es kehrt der junge Frühling wieder
Und schmückt den Baum mit frischen Grün
Und lehrt den Vögeln neue Lieder
Und macht die Blumen schöner blüh’n. 

Doch was ist mir die Frühlingwonne
Hier in dem fernen, fremden Land?
Ich sehn‘ mich nach der Heimat Sonne, 
Ich sehn‘ mich nach der Isar Strand. (1)

Auch die ersten Wehklagen über ihre verlorene und einzig wahrhaften Liebe kamen wieder ans Tageslicht. Wir erinnern uns an ihren Jugendfreund Richard, der ihr seitens ihrer Mutter entrissen wurde. Die glücklichen Kindertage könnt ihr hier nachlesen.

Nur einmal konnt ich wahrhaft lieben
Es war das erstemal. 
Nichts konnte meine Wonne trüben
Bis Gott mein Glück mir stahl…

Nur kurz warn diese schönsten Stunden, 
Nur kurz die schönste Zeit. 
Nun ist mein Hoffen all entschwunden, 
Ihn geb ich nicht in Ewigkeit. (2)

Gräfin Marie Festetics, Hofdame, Foto: Wikimedia/Commons

Viel später kehrte sie mit ihrer Hofdame und Vertrauten Marie Gräfin von Festetics (*20.10.1839, †17.4.1923) zurück und zeigte ihr den Schreibtisch, an dem sie stundenlang Briefe und Gedichte schrieb und sich die Seele aus dem Leib weinte. Marie von Festetics notierte in ihr Tagebuch: „Elisabeth ging von Zimmer zu Zimmer – sagte von jedem, was es war – aber ohne näheren Commentar, bis Sie endlich in einem Eckzimmer stehen blieb, wo ein Schreibtisch zwischen Fenstern stand u. ein Schreibsessel davor; lange stand Sie mäuschentill da – plötzlich sagte Sie: … Hier habe ich viel geweint, Marie. Allein der Gedanke an diese Zeit preßt mein Herz zusammen. Hier war ich nach meiner Hochzeit… Ich fühlte mich so verlassen, so einsam. Der Kaiser konnte tagsüber natürlich nicht hier sein, er ist täglich in der Früh nach Wien gegangen. Um sechs Uhr ist er zum Diner zurückgekehrt. Bis dahin war ich den ganzen Tag allein und hatte Angst vor dem Augenblick, da Erzherzogin Sophie kam. Denn sie kam jeden Tag, um jede Stunde zu spionieren, was ich tue. Ich war ganz à la merci dieser ganz bösartigen Frau. Alles war schlecht was ich tat. Sie urteilte abfällig über jeden, den ich liebte. Alles hat sie herausbekommen, weil sie ständig gespitzelt hat. Das ganze Haus hat sie so gefürchtet, daß alle zitterten. Natürlich haben sie ihr alles mitgeteilt. Die kleinste Sache war eine Staatsaffäre…“ (3)

Erzherzogin Sophie Foto: Wikimedia/Commons

Sisi, welche in Possenhofen immer vor Gesundheit strotzte, wurde labil. Ihre Stimmungsschwankungen waren enorm. Ihr Leiden wurde täglich mehr. Erzherzogin Sophie nahm dieses Leiden als Kränkung auf. Sie selbst, die immer Kaiserin werden wollte, musste zusehen, wie dieses Kind die Stellung die man ihr auftrug als Bürde ansah. Erzherzogin Sophie (*27.1805, †28.5.1872) kümmerte die instabile Lage ihrer Schwiegertochter nicht. Sie sah nur das glückliche Gesicht ihres Sohnes und schrieb Briefe an ihre Schwestern nach Bayern und Sachsen, wo sie vom „glücklichsten Ehepaar aller Zeiten“ schrieb. Auch die Flitterwochen erwähnte sie als „ländliche Idylle“ und „herzerquickender Anblick der beiden glücklichen Kinder“.

Kaiserin Elisabeth sah dies jedoch ganz anders. Auch Erzherzogin Marie Valerie schrieb darüber in ihrem Tagebuch. Doch wenden wir uns nun dem Thema, Elisabeth als Mutter zu.

Nach dem „ländlichen Idyll“ der Flitterwochen, fingen die Pflichten der jungen Kaiserin an. Die erste Reise des Kaiserpaares führte Anfang Juni nach Mähren und Böhmen, wo ihnen ein wohlgesonnenes Volk entgegen winkte. Elisabeth sollte als Erstes böhmisch lernen, doch die Sprache war ihr verhasst, weshalb es außer dem Zählen bis 10 nicht recht voranging. Auch hier reiste das Paar natürlich nicht allein. Neben dem

Graf Carl Grünne, Foto: Wikimedia/Commons

Dr. Johann Nepomuk Seeburger, Foto: Wikimedia/Commons

Flügeladjutant, reiste auch das Militär mit, Leibarzt Freiherr Dr. Johann Seeburger (*29.4.1800, †7.5.1870) , Graf Karl Grünne (*25.8.1808, †15.6.1884) und natürlich die Obersthofmeisterin und Obersthofmeister Ihrer Majestät, sowie zwei Hofdamen und ein Sekretär. All diese Personen brachten natürlich wiederum ihre Diener, Friseure und Lakaien mit. Auch das Dienstpersonal des Kaiserpaares durfte nicht fehlen. Ein Tross der Unendlichkeit ritt dem Kaiserpaar voraus und hinten nach. Ziemlich befremdlich für eine 16jährige, die gerade einmal ein paar Wochen Kaiserin war.

Elisabeth trat als charmante und liebreizende Kaiserin auf, deren Art mit den „einfachen“ Leuten zu sprechen auffiel. Die Hoffnung stieg bei Hofe, dass aus ihr doch noch einmal eine gute Kaiserin werden möge, die sich dem sozialen Engagement annehmen würde. Auf dieser Reise wurde sichtbar, dass Sisi mit Böhmen und der böhmischen Aristokratie, die immerhin auch in Wien den Ton angab, nichts anfangen konnte. Hauptsächlich waren sie es, die über die einfache herzögliche Abstammung die Nase rümpften und Elisabeth in allen Belangen auslachten. Kein Adel war ihr weniger Wohlgesonnen als der Böhmische. Immerhin waren dies aber die bekanntesten Namen des Landes: Schwarzenberg, Waldstein, Lobkowitz, Kinsky, Khevenhueller, Liechtenstein, Auersperg und einige andere.

Kaiser Ferdinand, Foto: habsburger.net

Kaiserin Maria Anna, Foto: Wikimedia/Commons

Ein kleiner Höhepunkt der Reise sollte der Besuch beim abgedankten Kaiser Ferdinand (*19.4.1793, †29.6.1875) und Kaiserin Maria Anna (*19.9.1803, †4.5.1884) werden, welche nun in Prag lebten. Der kleine, gutmütige Mann, dessen Kopf schief auf seinem Körper hing, stundenlang Domino spielte und mit seinem Neffen Franz Joseph wenig anfangen konnte, freute sich über den Besuch der hübschen Nachfolgerin seiner Frau. Maria Anna war ebenfalls entzückt, hatte aber am Wiener Hof nichts mehr zu melden.

14 Tage sollte die Reise dauern, welche an Strapazen kaum zu überbieten war. Doch zurück in Wien, wurde Elisabeth keine Ruhe gegönnt. Fronleichnam stand vor der Türe, weshalb eine große Prozession geplant war. Elisabeths Einwand noch nicht alt genug für diese Bürde zu sein, wurde abgeschmettert. Obwohl ihr die Verbindung Kirche und Politik völlig fremd war, erwartete man von ihr, dass sie eine große Staatstoilette trug. Kaiserin Maria Anna hatte jahrelang diese Aufgabe mit vollem Glanz und Hingabe absolviert. Sisi fürchtete sich in die Fußstapfen der beliebten Kaiserin zu treten. Doch Kaiser Franz Joseph und seine Mutter Erzherzogin Sophie hatten kein Mitleid mit ihr. Elisabeth galt als die große Hauptattraktion. Mit Schleppkleid und Brilliantendiadem geschmückt, stieg sie in den Hofgalawagen, der mit acht Schimmeln bespannt war. Doch Elisabeths Sorgen waren unbegründet. In frommer, demütiger Haltung überstand sie den Tag gekonnt und meisterlich, als habe sie nie etwas anderes zuvor gemacht.

Herzogin Ludovika, Foto: Wikimedia/Commons

Elisabeth, die weiterhin Tanzstunden und Sprachunterricht nahm und immer noch gerne Ausritt, musste dies bald nach der Hochzeit einstellen. Die ersten Zeichen einer Schwangerschaft stellten sich ein, welche Sophie mit Argusaugen beobachtete. Sisi litt unter schweren Schwangerschaftsproblemen: sie erbrach ständig, litt an Schwindelgefühl und Müdigkeit. Die meiste Zeit vom Tag musste sie liegend verbringen. Mutter Ludovika wurde Bang um ihre Tochter, doch traute sie sich nicht nach Wien. Der Dank, dass ihre Schwester die junge Elisabeth als Heiratskandidatin ihres Sohnes anerkannte, war so enorm, dass Ludovika Sophie beinahe devot begegnete.

Herzogin Mathilde in Bayern, Foto: Wikimedia/Commons

Herzog Karl Theodor in Bayer, Foto: Wikimedia/Commons

Der Sommer stand bevor und so zog die Familie nach Ischl. Hier kam es zu einem lustigen Vorfall, den ich euch unbedingt erzählen möchte: Herzogin Ludovika (*30.8.1808, †25.1.1892) telegrafierte nach Ischl, um Sisi die Ankunft von Spatz, Gackel und sich selbst anzukündigen. Sie unterschrieb das Telegramm mit Mimi, da dies der Spitzname war, mit dem Sisi ihre Mutter seit ihrer Kindheit ansprach. Mimi gab noch den Zug und die Ankunftszeit in Lambach bekannt, da der Zug dort halten würde. Von dort sollte eine Kutsche für die Familie bereitstehen, um diese zur frisch umgebauten Kaiservilla zu bringen. So der Plan. Doch das Telegramm kam nicht in der Kaiservilla, sondern im Hotel Elisabeth an.

Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Joseph Foto: ÖNB

Als Herzogin Ludovika, Schwester Herzogin Mathilde und Bruder Herzog Carl Theodor in Lambach ankamen, stand jedoch keine Kutsche bereit. Helle Aufregung entstand, noch dazu in einer Zeit ohne Telefon. Wir können uns das heute kaum noch vorstellen, oder? Zumindest eine Telefonzelle haben wir älteren Leser schon gekannt. Plötzlich erschien ein Hotelpage des Hotels Elisabeth in Ischl. Er hielt in der Hand 3 Käfige. Diese sollten für die Vögel „Mimi“, „Spatz“ und „Gackel“ sein.

Um hier eine kleine Erklärung abzugeben. Ludovika hatte für alle Kinder Kosenamen. Spatz war Mathilde (*30.9.1843, †18.6.1925), Gackel war Carl Theodor (*9.8.1839, †30.11.1909) und Mimi war, wie gesagt, sie selbst. Man mag sich das Gesicht des Pagen gar nicht vorstellen, als er den Irrtum bemerkte. Noch dazu wo er die Mutter und Geschwister Ihrer Majestät vor sich stehen hatte. Natürlich klärte sich der Irrtum als baldigst auf und so wurde die Familie mit der grell lackierten Hotelkutsche zur Kaiservilla gebracht.

Schon während der Schwangerschaft zogen dunkle Wolken über das Mutterglück auf. Erzherzogin Sophie riss alles an sich. Sie bestimmte, wo die Kindskammer eingerichtet wurde. Diese wurde so eng an ihre eigenen Appartements gelegt, so dass es Elisabeth niemals gelingen würde, ohne dem Wissen von Sophie ihr Kind zu besuchen. Auch die Einrichtung suchte Sophie aus.

Kaiserin Elisabeth wurde von Erzherzogin Sophie angeherrscht, sich beim Volk zu zeigen. Später erzählte sie dies ihrer Hofdame, welche die Geschichte in ihr Tagebuch notierte: „Kaum war sie da, schleppte sie mich schon hinunter in den Garten und erklärte, es sei meine Pflicht, meinen Bauch zu produzieren, damit das Volk sehe, daß ich tatsächlich schwanger bin. Es war schrecklich.“ (4) Sobald Sisi allein war, weinte sie sich in den Schlaf. Allein und von niemanden verstanden, durfte sie sich auch keinem in ihrer Umgebung anvertrauen. Es wurde ihr von Sophie verboten, irgendjemand als Freund oder Freundin anzusehen. Einzig Graf Grünne kümmerte sich väterlich um die junge verzweifelte Kaiserin, die das Hofleben immer mehr und mehr verabscheute.

Auch die Aja wurde von Erzherzogin Sophie gewählt. Baronin Welden, kinderlos und Witwe, ohne Kindererfahrung wurde aus politischen Gründen dazu auserkoren, das erste gemeinsame Kind von Kaiserin Elisabeth und Kaiser Franz Joseph zu erziehen. Die Einwände seiner Frau konnte Franz Joseph weder verstehen, noch hörte er ihr richtig zu. Was Mutter entschied, wird schon gut für alle sein, so sein unumstößliches Motto zu allen Dingen die Sophie entschied. Umso mehr weinte sich Sisi immer mehr und mehr in den Schlaf.

Huldigungsblatt zur Geburt der kleinen Tochter Sophie, Foto: ÖNB

Am 5.3.1855 kam Sophie Friedericke Dorothea Maria Josepha um 3.00 Uhr nachts zur Welt. Die Geburt und warum das kleine Mädchen bereits am 29.5.1857 wieder verstarb, könnt ihr hier nachlesen. Wir sind also vom Sissi-Film Kitsch wirklich weit entfernt. Die (Film)Tochter, die auf die Namen Sophie Anastasia Amalie Elisabeth Franziska Stephanie Karoline Maria getauft wurde, hat nichts gemeinsam mit der kleinen Erzherzogin, welche am 5.3.1855 zur Welt kam. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs an falschen Informationen aus den Filmen, die Weltruhm erlangten und leider bis heute als der Inbegriff einer Sis(s)i am Wiener Hof gelten. Auch das zweite „s“ im Namen von Sisi hält sich hartnäckig. Elisabeth hat sich niemals SiSSi genannt. Vielleicht kann ich mit dem Kitsch endlich ein wenig aufräumen.

Die erste Zeit verbrachte Sisi mit der kleinen Sophie in Laxenburg. Kaiser Franz Joseph schrieb beinahe täglich an seine Mutter und kündigte an, dass seine Frau im Juni für 10 Tage das Land verlassen würde, um nach Possenhofen zu fahren. Die kleine Sophie lernte also schon recht früh ihre bayrische Verwandtschaft kennen.

Am 7.8.1855 telegrafierte ein liebevoller Vater an seine Mutter: „Wir sind sehr wohl und die Kleine war besonders heute sehr lustig. Sie jauchzte in einem fort und war sehr damit beschäftigt, ihren Fuß in den Mund zu stecken und daran zu schnullen. Sie scheint viele gymnastische Anlagen zu haben. Ich küsse Ihnen und dem Papa mit Sisi die Hände und bleibe Ihr treuer Sohn Franz.“ (5)

Schon bald machten sich die nächsten Schwangerschaftszeichen bemerkbar. Sobald diese öffentlich wurden, las der Erzbischof von Wien und der Bischof von Linz eine Messe, um eine glückliche Entbindung zu erbitten. Selbstverständlich nicht ganz Uneigennützig um einen Thronfolger zu bitten.

Erzherzogin Gisela, Foto: Dorotheum Wien

Erzherzogin Sophies Gesicht soll starr gewesen sein, als man ihr mitteilte, dass am 5.7.1856 um 6.35 Uhr in Schloss Laxenburg eine kleine Erzherzogin zur Welt kam. Auch bei dieser Geburt war Herzogin Ludovika nicht anwesend. Ebenso erschien sie zur Taufe nicht, obwohl sie offiziell die Taufpatin war. Am 13.7.1856 wurde die kleine Erzherzogin auf die Namen Gisella Ludovika Marie getauft. Gisella wurde später zu Gisela und Ludovika zu Louise, weshalb man heute in sämtlichen Geschichtsbüchern von Erzherzogin Gisela Louise Marie lesen kann. Erzherzogin Sophie wurde als Taufpatin-Stellvertreterin bestimmt. Sie selbst hatte schon Sophie Friedericke getauft.

Elisabeth, nun stärker und selbstbewusster, fing an, um Sophie und Gisela zu kämpfen. Die Enttäuschung ihrer Schwiegermutter, keinen Thronfolger auf die Welt gebracht zu haben, nutzte sie aus, um die Kinderzimmer in die „Radetzky-Räume“ der Hofburg zu verlegen. Sophie tobte, doch diesmal hatte Elisabeth Schützenhilfe durch Franz Joseph. Er stellte sich nicht nur vor Sisi, so nannte er sie auch eine hingebungsvolle Mutter. Sophie drohte mit Auszug, was Franz Joseph verstimmte. Er schrieb einen Bettelbrief an seine Mutter: „Nie würde ich es zugeben, daß Sie Ihre jetzige Wohnung verlassen oder gar, was ich nicht gelesen haben will, ganz aus der Burg ziehen würden. Ich hoffe noch immer, daß sich alles sehr gut machen wird; die Kinder bekommen eine viel bessere Wohnung, in der sie auch künftig bleiben können, und Alles wird zufrieden sein.“ (6)

Erzherzogin Sophie Friederike, Foto: Wikimedia/Commons

1856 unternahm das Kaiserpaar eine 4monatige Reise nach Italien. Kaiser Franz Joseph wollte Lombardo-Venetien wieder mehr an das österreichische Reich binden. Obwohl Erzherzogin Sophie massive Einwände hatte, nahm Kaiserin Elisabeth die kleine Sophie mit auf die Reise. Baby Gisela verblieb bei ihrer Großmutter in Wien. Das Weihnachtsfest verbrachte die Familie getrennt. Sophie mit Gisela in Wien, Franz Joseph, Elisabeth und Sophie Friedericke in Venedig. Als Weihnachtsgeschenk wurde Sisi mit einem Portrait von Gisela überrascht. Elisabeth wurde auf dieser Reise zum ersten Mal ernsthaft krank. Ihre Lungen machten ihr große Probleme. Sie hustete unentwegt, was Kaiser Franz Joseph schwere Sorgen bereitete. Er kündigte bei seiner Mutter die Rückkehr für den 12.3.1857 an. Erzherzogin Sophie Friedericke wurde bereits am 2.3.1857 mit ihrer Kinderfrau Anna Kathrein auf die Reise geschickt. Franz Joseph schrieb in einem Brief an seine Mutter, dass er hoffte, dass die Kleine ihr die Hände küssen möge und sie artig sei.

Wenige Monate später kam es in Ungarn zu einem folgenschweren Schicksal, von dem sich Elisabeth – vor allem als Mutter – nie wieder erholen sollte. Aus Trotz setzte sie sich gegen ihre Schwiegermutter durch und nahm beide Kinder mit auf die Ungarnreise. Nicht nur, dass Erzherzogin Sophie Ungarn aus tiefstem Herzen hasste (das Libenyi-Attentat hatte sie nie vergessen; hier nachzulesen), so riet sie dem Kaiserpaar, die Kinder in Wien zu lassen. Das Unheil nahm seinen Lauf. Kaiserin Elisabeth verfiel das erste Mal in ihrem Leben in tiefe Trauer.

Im Dezember 1857 wurde erneut an Kaiserin Elisabeth eine Schwangerschaft festgestellt. Zur unendlichen Trauer, mischte sich freudige Erwartung, welche Sisi mit ihren üblichen Schwangerschaftsleiden quittierte. Sie erbrach ständig, war müde und bettlägrig. Die Abnabelung zu ihrer Tochter Gisela begann. Immer öfter war Sisi unpässlich, wollte das kleine Mädchen nicht sehen und machte sich selbst die größten Vorwürfe, ihre Tochter Sophie umgebracht zu haben.

Kaiser Max und Kaiserin Carlota, Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Als am 27.7.1858 auch noch ihr Lieblingsschwager Erzherzog Ferdinand Maximilian, genannt Max (*6.7.1832, †19.6.1867), die schöne belgische Prinzessin Charlotte (*7.6.1840, †19.1.1927) heiratete und diese ab sofort ihr vorgezogen wurde, verfiel Sisi noch mehr in Depressionen. Charlotte kam aus einem unfassbar reichen Haus, war gebildet und schön. Erzherzogin Sophie und ihre gesamte Anhängerschaft ließen keine Möglichkeit aus, um Charlotte zu loben, zu huldigen oder zu bezirzen. Der labilen, schüchternen und unbeliebten Kaiserin muss das bis ins Mark erschüttert haben. Noch mehr als jemals zuvor, zog sie sich zurück. Leider auch vor ihrer Tochter. Mittlerweile vergingen Wochen bis sie Gisela wieder an sich ran ließ oder nach dem kleinen Töchterchen fragte.

Am 21.8.1858 setzten gegen 22.00 Uhr die letzten Wehen ein. Beide Mädchen waren leichte Geburten, kaum eine Wehe war zu spüren und schon waren die Kinder auf der Welt. So war es im August nicht. Erzherzogin Sophie und Gräfin Esterházy knieten am Boden und beteten, während sich Elisabeth die Seele aus dem Leib schrie. Um 22.15 Uhr war es endlich soweit. Der Thronfolger wurde geboren.

Völlig erschöpft fragte die Kaiserin ihren am Bett sitzenden Mann ob es ein Bub sei. Dieser erwiderte, dass die Hebamme Gruber es noch nicht so genau wisse. In Wirklichkeit wollte Kaiser Franz Joseph seine Frau schonen. Die Geburt hatte sie stark geschwächt. Man wollte ihr jede Aufregung ersparen. Vor lauter Enttäuschung, dass sie keine Antwort bekam, glaubte sie, wieder „nur“ ein Mädchen zur Welt gebracht zu haben. Doch Franz Joseph verneinte dies mit dem Satz „Nun, und wenn es ein Knabe wäre?“ (7)

Lithografie mit Kronprinz Rudofl in der Wiege, Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Das ganze Land feierte die Geburt von Kronprinz Rudolf Franz Karl Joseph, dessen Vorname genauso aus den Habsburger Vorfahren gewählt wurde, wie Giselas. Nicht nur Wien feierte, auch das ganze Reich schloss sich den Huldigungen an. Kaiser Franz Joseph der seinen Sohn zwar nicht hübsch fand, dafür aber kräftig und stark, weinte jedes Mal vor Freude, wenn ihm ein Minister, das Militär oder ein Bediensteter gratulierte. Seine Freude kannte kaum eine Grenze.

Elisabeth, die wieder einmal nicht stillen durfte, hatte extreme Probleme mit dem Milcheinfluss. Sie bekam hohes Fieber. Trotzdem wurde ihr nicht erlaubt den Sohn zu stillen. Sie gab jeden Widerstand auf. Sie ließ die Kinderzimmer in die Räumlichkeiten von Erzherzogin Sophie verlegen und übergab die gesamte Erziehung in ihre Hände.

Ab sofort waren sich Gisela und Rudolf am nächsten. „Wowo“, wie Aja Baronin Charlotte Welden (*1812, †1892) von den Kindern genannt wurde und „Nono“, wie die Kammerfrau Leopoldine Nischer genannt wurde, wurden zum Lebensmittelpunkt der beiden. Noch als Erwachsene sprachen beide überaus liebevoll über Wowo und Nono.

Gisela und Rudolf als Kinder, Foto: Wikimedia/Commons

Gisela, die etwas herb wirkte und das stämmige Wesen von Franz Joseph geerbte hatte und Rudolf, der das Aussehen seiner Mutter, sowie deren Intelligenz und Sensibilität erbte, waren unzertrennlich. Obwohl Rudolf es nicht leiden konnte, wenn Gisela mit seinen Sachen spielte und Gisela sich beschwerte, wenn er ihre Spielsachen versteckte, hielten zusammen wie Pech und Schwefel.

Die ersten Jahre fiel ihnen die Abwesenheit von Elisabeth gar nicht auf. Großmutter Sophie, Nono und Wowo kümmerten sich rührend um die Kinder und Kaiser Franz Joseph nahm sich so viel Zeit wie möglich. Mittlerweile hatte sich die Beziehung zwischen Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth zu einer ambivalenten Ehe entwickelt (der Beitrag kann hier nachgelesen werden).

Um die Abnabelung zu ihren Kindern zu verstehen, muss ich ins Jahr 1860 springen und euch bitten obigen Beitrag zu lesen. Kaiserin Elisabeth fing an, sich immer mehr gegen ihren Mann durchzusetzen, kränkelte aber stets vor sich hin. Wie in meinem Bericht erwähnt, ist die Wahrheit über den Bruch zwischen Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth bis heute nicht erforscht. In allen Filmen wird es vereinfacht mit einer Lungenkrankheit dargestellt. So steht es auch in (wirklich) allen Geschichtsbüchern, dennoch bleiben Zweifel. Schon der erste Biograf Conte Corti sprach vom „Deckmantel der Krankheit“. Bleiben wir also dabei.

Im November 1860 verließ Kaiserin Elisabeth Laxenburg und kehrte erst am 16.8.1862 nach Wien zurück. Nur in Venedig hatte Elisabeth ihre Kinder gesehen. Viel zu kurz, wenn man bedenkt, wie klein die Kinder damals noch waren.

kaiserliche Familie, Foto: ÖNB

Gisela war zum Zeitpunkt der Rückkehr bereits 6 Jahre alt, Kronprinz Rudolf knapp 4 Jahre alt. Auch als Kaiserin Elisabeth zurück war, kümmerte sie sich nicht um die Kinder, die sie so sehr vermissten. Vor allem der kleine Rudolf hing sehr an seiner Mutter. Er vergötterte sie Zeit seines Lebens und buhlte immer um ihre Liebe. Vergeblich.

Graf Leopold Gondrecourt, Foto: Wikimedia/Commons

Als er 6 Jahre alt war, wurde er von Gisela getrennt. Er wurde von Graf Leopold Gondrecourt (*1816, †22.5.1888) militärisch erzogen. Den Buben traf damit ein hartes Schicksal. Rudolf, der überhaupt nicht für den militärischen Drill geeignet war, weinte sich jeden Abend isoliert in den Schlaf. Er fürchtete sich allein vor der Dunkelheit, zitterte vor Angst vor dem Knallen der Pistolen und konnte die Einsamkeit nicht ertragen. Er wurde physisch und psychisch von Gondrecourt misshandelt. Elisabeth weilte außerhalb von Wien, weshalb sie von den Qualen die Rudolf erlitt zunächst nichts wusste. Vater Kaiser Franz Joseph sah geflissentlich weg und nannte seinen Sohn einen „Kepierl“. Erzherzogin Sophie vor Treue zur Krone blind, sah über den Leidensdruck des geliebten Enkels hinweg. Gondrecourt sah seine Macht und quälte den Buben bis aufs Blut. Er zerrte ihn früh morgens mit Trompetenklänge neben dem Bett aus selbigen, ließ ihn bis zum Umfallen stehen und tränkte ihn für Disziplin und Ordnung im eiskalten Wasser. Rudolf wurde kränker und blasser als jemals zuvor in seinem Leben.

Kaiser Franz Joseph und Kaiserin Elisabeth weilen gerade in Bad Ischl, als Elisabeth von der Wildschwein-Affäre erfuhr, war das Maß voll. Rudolf wurde von Gondrecourt zum Tierpark Lainz geschliffen, dort hinter die Mauer gestellt, während sich der General in Sicherheit brachte, schrie er, dass ein Wildschwein käme. Das Kind schrie in Todesangst wie am Spieß und je lauter es schrie, desto nervöser wurden die Wildschweine, die in der Nähe ihr Revier hatten.

Sie eilte zum Kaiser und schrie ihn förmlich an: „Entweder Gondrecourt oder ich!“ (8). Danach eilte sie in ihr Zimmer und schrieb das berühmte förmliche Ulitimatum:

Ich wünsche, dass mir vorbehalten bleibe, unumschränkte Vollmacht in Allem, was die Kinder betrifft, die Wahl ihrer Umgebung, den Ort ihres Aufenthaltes, die complette Leitung ihrer Erziehung, mit einem Wort, alles bleibt mir ganz allein zu bestimmen, bis zum Moment der Volljährigkeit. Ferner wünsche ich, dass, was immer meine persönlichen Angelegenheiten betrifft, wie unter anderem die Anordnungen im Haus p.p. mir allein zu bestimmen vorbehalten bleibt. 

Elisabeth, Ischl, 27.8.1865 (9)

Josef Latour, Foto: Wikimedia/Commons

Dr. Hermann Widerhofer, Foto: Wikimedia/Commons

Kaiser Franz Joseph gab nach. Rudolf wurde aus den Klauen des Folterers befreit. Zuerst wurde er in die ärztliche Obhut von Dr. Hermann Widerhofer (*24.3.1832, †28.7.1901) aufgenommen, danach übernahm ihn Josef Latour von Thurmburg (*2.2.1820, †28.12.1903), zu dem Kaiserin Elisabeth ein freundschaftliches Verhältnis hatte. Doch es war zu spät. Gondrecourt hatte ganze Arbeit geleistet. Das Trauma begleitete Rudolf Zeit seines Lebens.

Erzherzogin Gisela und Kronprinz Rudolf bekamen, als sie knapp 12 und 10 Jahre alt waren, noch eine Schwester. Kaiserin Elisabeth war zum Zeitpunkt der erneuten Schwangerschaft 30 Jahre alt. Am 8.6.1867 fand in Budapest die Krönung zur Königin von Ungarn statt. Am 11.6.1867 fuhr das Königspaar nach Schloss Gödöllo, welches ihnen als Krönungsgeschenk übergeben worden war. Im November 1867 wurde in Wien die Schwangerschaft bekanntgegeben. Es stellte sich zum ersten Mal seit Jahren so etwas wie ein Familienleben ein, an welchem auch die Kinder Gisela und Rudolf teilnehmen durften. Im Jänner 1868 erfuhr Herzogin Ludovika von Sophie in einem Brief von der freudigen Botschaft.

Königin Marie von Neapel, Foto: Wikimedia/Commons

Die Schwangerschaft verlief ruhig und ohne gröbere Vorkommnisse. Elisabeth hatte es sich zum Ziel gesetzt, ihr Kind in Ungarn zur Welt zu bringen, weshalb sie sich im Februar 1868 Richtung Ofen auf machte. Sollte es ein Bub werden, beschloss sie, sollte er Stefan heißen. Stefan war der erste heilige König und beim ungarischen Volk sehr beliebt. Kaiser Franz Joseph befürchtete, dass die Geburt in Ungarn ihr in Wien viele Minuspunkte einbringen würde. Seine Frau war mittlerweile sehr unpopulär geworden. Nur noch Randnotizen in den Zeitungen und beim Volk nicht sonderlich beliebt. Ihre Schwester Königin Marie von Neapel (*4.10.1841, †19.1.1925) war angereist, um ihr bei der Geburt beizustehen. Die Geburt selbst war musterhaft. Erst kurz vor der Geburt, musste die Hebamme helfen, bis dahin hatte es Marie allein geschafft. Am 22.4.1868 wurde das letzte Kind des Paares, Erzherzogin Marie Valerie Mathilde Amalie geboren.

Kaiserin Elisabeth im Krönungskleid, Foto: austria-forum.org

Kaiser Franz Joseph, stolz nochmals Vater geworden zu sein, telegraphierte an die daheim gebliebenen Kinder: „Sie ist recht hübsch, hat große, dunkelblaue Augen, eine noch etwas zu dicke Nase, sehr kleinen Mund, ungeheuer dicke Backen und so dichte dunkle Haare, daß man sie jetzt schon frisieren könnte. Auch am Körper ist sehr stark, und sie schlägt sehr frisch mit den Händen und Füßen herum… sie schreit sehr selten…und stinkt …“ (10) Die Kinder erschrocken über so viel Liebe in wenigen Sätzen, rückten noch näher zusammen, da sie befürchteten, die neue Schwester würde alle Aufmerksamkeit auf sich lenken. Doch es kam für die beiden noch viel schlimmer.

Erzherzogin Marie Valerie, Foto: ÖNB

Das „ungarische Kind“ wie Marie Valerie bald genannt wurde, bekam vom Wiener Hof den Namen „die Einzige“. Elisabeth selbst hatte ihr also den „Beinamen“ nicht gegeben. Wieder eine Mär mehr, die sich bis heute hartnäckig hält. „Das ungarische Kind“ entstand dadurch, dass der Tratsch des Wiener Hofes und bald des Volkes Sisi eine Affäre mit Julius „Gyula“ Graf Andrássy von Csík-Szent-Király und Kraszna-Horka (*8.3.1823, †18.2.1890) andichtete.

Elisabeth sorgte mit großem Pflichteifer dafür, dass Erzherzogin Sophie „ihr“ Kind nicht in die Obhut bekam. Die nächsten Jahre tat Kaiserin Elisabeth keinen Schritt ohne ihrer Valerie. Entweder war sie in der Obhut ihr vertrauter Menschen oder direkt bei Elisabeth selbst. Kein Tag verging, an dem sie Valerie nicht zu Bett brachte oder dafür sorgte, dass es ihr gut ging. Wollten die Geschwister sie sehen, war Elisabeth stets an der Seite ihrer Tochter. Rudolf und Gisela eiferten sehr und bemühten sich nicht sonderlich um ihre Schwester. Dies nahm ihnen ihre Mutter übel.

Schon mit drei Wochen begann für Marie Valerie das Reisen. Von Ofen nach Gödöllö, von Gödöllö nach Ischl, von Ischl nach Possenhofen usw. In Schloss Garatshausen, wo Elisabeth zu Gast ihrer Schwester Helene von Thurn und Taxis (*4.4.1834, †16.5.1890) war, schrieb sie halb hysterisch an Franz Joseph, da Valerie kränkelte. Sie habe das grässliche Gefühl von unverlässlichen Menschen umzingelt zu sein, denn sie befürchtete, dass „ihr teuerster Schatz“ durch die Amme die schlechte Milch abgebe, vergiftet worden sei. Sie entledigte sich derer und stellte eine Neue ein. Über die Ungarin, die eine Männerstimme hatte, permanente Csárdás Lieder sang und fürchterliche Angst vor Mäusen hatte, amüsierte sie sich allerdings königlich, wenn nicht sogar kaiserlich.

kaiserliche Familie vor dem Schloss Gödöllö, Foto: Wikimedia/Commons

Während sie sich fürsorglich um Marie Valerie kümmerte, vergaß sie vollends Gisela und Rudolf und sah diese nur ab und an in Wien oder in Gödöllö, wenn sie diese besuchten.

Die weiteren Schicksale der Kinder, werde ich in einzelnen Berichten erzählen, so viel sei jedoch erwähnt:

Gisela und Leopold von Bayern, Foto: Wikimedia/Commons

Max Emmanuel und Amelie in Bayern, Foto: Wikimedia/Commons

Erzherzogin Gisela verheiratete sie mit 16 Jahren an Prinz Leopold von Bayern (*9.2.1846, †28.9.1930) damit dieser nicht die erwählte Braut Amelie von Sachsen-Coburg und Gotha (*23.10.1848, †6.5.1894) ehelichen konnte. In diese hatte sich nämlich ihr Bruder Max Emmanuel (Mapperl) in Bayern (*7.12.1849, †12.6.1893) verliebt. Um Leopold von seiner Braut loszusagen, musste sie eingreifen und ihm die Hand ihrer Tochter anbieten. Da Prinz Leopold diese nicht verwehren konnte, wurde als baldigst Hochzeit gefeiert. Die Trennung von Bruder Rudolf war tränenreich und kaum zu ertragen. Der 14jährige war nun wirklich auf sich allein gestellt. Sie starb am 27.7.1932. 

Kronprinz Rudolf und Kronprinzessin Stephanie, Foto: Wikimedia/Commons

Kronprinz Rudolf ehelichte auf Druck seines Vaters die belgische Prinzessin Stephanie (*21.5.1864, †23.8.1945) und ging mit ihr eine lieblose Ehe ein, die in kräftezehrenden Streitigkeiten ausartete. Als er seine Mutter in vielerlei Hinsicht um Hilfe bat (verschiedene politische Ansichten gegenüber seines Vaters Kaiser Franz Joseph, lieblose Ehe, Krankheit, Scheidung) und diese ihn in Stich ließ, brachte er sich am 30.1.1889 in Mayerling um. Kaiserin Elisabeth trug ab diesem Zeitpunkt nur noch schwarz, zumindest wenn sie in der Öffentlichkeit stand. Mit dem Tod des Sohnes verlor sie das zweite Kind. Sie versank in Selbstmitleid und schweren Depressionen. Sie wurde rastlos und reiste von Land zu Land, um nirgendwo zu bleiben. Ihr Tod war eine Erlösung für sie.

Marie Valerie und Franz Salvator, Foto: Wikimedia/Commons

Erzherzogin Marie Valerie verliebte sich auf einem Ball in Erzherzog Franz Salvator (*21.8.1866, †20.4.1939) und musste lange für diese Liebe kämpfen. Im Trauerjahr von Kronprinz Rudolf feierte sie in Bad Ischl Hochzeit. Kaiserin Elisabeth trauerte sehr um ihre Tochter und konnte deren Entscheidung so früh zu heiraten nicht verstehen. Sie reiste zu den Geburten der ersten Kinder an, was sowohl Gisela, als auch Schwiegertochter Stephanie versagt blieb. Marie Valerie war Zeit ihres Lebens ihrer Mutter für die tiefempfundene Liebe dankbar und bemühte sich nach deren Tod um ein Familienleben am Wiener Hof. Sie starb am 6.9.1924. 

Alles in allem war Kaiserin Elisabeth eine Mutter die viel zu geben hatte, aber durch die frühen Schwangerschaften einfach zu überfordert war. Auch das strenge spanische Hofzeremoniell, mit dem die Kinder aufgezogen werden sollten, war ihr Fremd. Sie selbst wurde frei und ohne großartige konventionelle Erziehungsmaßnahmen erzogen, sollte ein strenges Protokoll abhalten, was sie selbst hasste. Nur mit Marie Valerie und gereifter durch ihr Alter, konnte sie die Mutter sein, die sie sein wollte und konnte. 

~ Marie ~

Stammbaum Marie, Fotos: Wikimedia/Commons

 


Rechtliche Hinweise:
Textrechte: Marie, Brigitte Hamann, Martha Schad, E.C. Conte, Corti, Kaiserin Elisabeth
Stammbaum: Marie
Bildrechte: Österreichische Nationalbibliotek (ÖNB), sternenkaiserin.com – Marie, Wikimedia/Commons, Dorotheum Wien


Literarische Hinweise:

1 – S. 75/76, 2 – S. 76/77, 3 – S. 79/80, 4 – S. 91
Elisabeth Hamann
Elisabeth Kaiserin wider Willen
Piper Verlag, TB, 8. Auflage 2017,

5 – S 22, 6 – S. 29, 10 – S 92
Martha Schad
Kaiserin Elisabeth und ihre Töchter
Piper Verlag, TB, 2. Auflage 2013

7 – S 79, 8 – S 121
E.C. Conte Corti
Elisabeth von Österreich, Tragik einer Unpolitischen
Wilhelm Heyne Verlag, 15. Auflage, 1975 (nur noch antiquarisch erhältlich)

9 – S 26
Sisi Magazin, Kronen Zeitung – vergriffen (nur noch antiquarisch erhältlich)

 

Träume und Gedichte – August 2019

[bezahlte Partnerschaft]

Ich sah des Sommers letzte Rose stehn,
Sie war, als ob sie bluten könne, rot;
Da sprach ich schaudernd im Vorübergehen:
So weit im Leben, ist zu nah am Tod!

Es regte sich kein Hauch am heißen Tag,
Nur leise strich ein weißer Schmetterling;
Doch, ob auch kaum die Luft sein Flügelschlag
Bewegte, sie empfand es und verging.

🌟Sisi🌟

Friedrich Hebbel

Vielen Dank für die Einladung an Wasserburg Heidenreichstein

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Wer nicht dann noch lieben kann,
Wenn die Hoffnungen verwehen,
Schwingt sich zu den Himmelshöhen
Wahrer Liebe nie hinan.

Herzen, die das Glück besticht,
Folgen nur verwöhntem Triebe,
Lieben nur den Preis der Liebe,
Lieben die Geliebte nicht.

Liebe trägt sich selbst, und hält
Ihren Fittich unter Blitzen,
In sich fest und ohne Stützen,
Wie des Himmels Sternenwelt.

🌟Sisi🌟

Friedrich Ludewig Bouterwek

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Herzlich willkommen, junger Morgen!
Meistens bist du schon da,
Wenn ich gerade erst aufwache.
Mit hellem, erwartungsvollem Blick
Schaust du mich an, während ich
Mir noch mühsam den Schlaf
Aus den Augen reibe.
Was immer du mir heute bringen magst,
Ob Sonnenschein oder Regen,
Ob Freude oder Leid,
Warte damit, bis ich meinen
Kaffee getrunken habe,
Dann bin ich bereit,
Mich dir zu stellen.

🌟Sisi🌟

Annegret Kronenberg

Vielen Dank für die Einladung an K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ihr lieben Mauern hold und traut,
Die ihr mich kühl umschließt,
Und silberglänzend niederschaut,
Wenn droben Vollmond ist!
Ihr saht mich einst so traurig da,
Mein Haupt auf schlaffer Hand,
Als ich in mir allein mich sah,
Und keiner mich verstand.
Jetzt brach ein ander Licht heran,
Die Trauerzeit ist um,
Und manche zieh’n mit mir die Bahn
Durch’s Lebensheiligtum.
Sie raubt der Zufall ewig nie
Aus meinem treuen Sinn,
In tiefster Seele trag‘ ich sie,
Da reicht kein Zufall hin.
Du Mauer wähnst mich trüb wie einst,
Das ist die stille Freud;
Wenn du vom Mondlicht widerscheinst,
Wird mir die Brust so weit.
An jedem Fenster wähnt ich, dann
Ein Freundeshaupt, gesenkt,
Das auch so schaut zum Himmel an,
Das auch so meiner denkt.

🌟Sisi🌟

Johann Gabriel Seidl

Vielen Dank für die Einladung an Burg Hardegg

Foto: sternenkaiserin.com – Ida


Erträume dich in allen diesen Dingen,
in denen ich ehrlicher als ein Engel bin,
im Traum der Nacht werden wir uns durchdringen
wie ein Regenbogen einem roten Rubin.
Schiebe die grauen Wolken vom Sternenhimmel,
krauses Wasser den Mond im klaren Schein bricht,
reiten durch dunkle Schatten auf einem Schimmel
zur Sehnsucht, die heller erstrahlt als das Licht.
Erkenne dich im Begehren, das uns bindet
im einzigen Wunsch nach Zweisamkeit,
in Illusion von ewiger Zeit
das Verlangen, das Alleinsein überwindet.

🌟Sisi🌟

Gerd Groß

Vielen Dank für die Einladung an Spanische Hofreitschule

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nicht vergessen, am 15.8.2019 erwarte ich Euch hier im grünen Pavillion im Schlosspark Laxenburg zum Picknick 😉

Holt die Kleider raus, packt die Fächer ein und kommt mich besuchen.
❤️ Ich freu mich auf Euch! ❤️

🌟Sisi🌟

Video: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Ich danke allen, die mich in ihr Schema pressen wollten.
Sie haben mich den Wert der Freiheit gelehrt.

Ich danke allen, die mich belogen haben.
Sie haben mir die Kraft der Wahrheit gezeigt.

Ich danke allen, die nicht an mich geglaubt haben.
Sie haben mir zugemutet, Berge zu versetzen.

Ich danke allen, die mich abgeschrieben haben.
Sie haben meinen Trotz geschürt.

Ich danke allen, die mich verlassen haben.
Sie haben mir Raum gegeben für Neues.

Ich danke allen, die mich verraten und missbraucht haben.
Sie haben mich erwachsen werden lassen.

Ich danke allen, die mich verletzt haben.
Sie haben mich gelehrt, im Schmerz zu wachsen.

Ich danke allen, die meinen Frieden gestört haben.
Sie haben mich stark gemacht, dafür einzutreten.

Ich danke allen, die mich verwirrt haben.
Sie haben mir meinen Standpunkt klar gemacht.

Vor allem aber danke ich all denen, die mich lieben, so wie ich bin.
Sie geben mir die Kraft zum Leben! Danke.

🌟Sisi🌟

Paulo Coelho

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten & Waldviertel Tourismus

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Als sich mit Schmerzen,
In Tränen und stumm,
Trennten die Herzen,
Wer sagt, warum? –
Kalt dein Kuß;
O damals ahnt ich, was
Nun kommen muß.

Es taute der Morgen
So schaurig kühl,
Mich warnte verborgen
Ein Vorgefühl.
Die Schwüre verwehten,
Die Ehre zerbrach,
Dein Ruf ist zertreten
Und mein deine Schmach.

Dein Name umklingt mich
Wie Totengeläut.
Ein Schauer durchdringt mich,
Als liebt ich noch heut.
Wie gut ich dich kannte,
Wem ist es bewußt?
Wer weiß, wie mir brannte
Von Reue die Brust ?

Verstohlen besessen,
Verstohlen beweint,
Daß du mich vergessen,
Verraten den Freund!
Nach langem Büßen,
Wenn Jahre herum,
Wie soll ich dich grüßen? –
In Tränen und stumm.

🌟Sisi🌟

George Gordon Byron

Vielen Dank für die Einladung an Schloß Schönbrunn

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sorge nie, daß ich verrate
Meine Liebe vor der Welt,
Wenn mein Mund ob deiner Schönheit
Von Metaphern überquellt.

Unter einem Wald von Blumen
Liegt, in still verborgner Hut,
Jenes glühende Geheimnis,
Jene tief geheime Glut.

Sprühn einmal verdächtge Funken
aus den Rosen – sorge nie!
Diese Welt glaubt nicht an Flammen
Und sie nimmt’s für Poesie.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Elly zupft Mama am Kleide:
Ob der Storch auch Puppen bringt?
Und die Mutter lächelt leise,
Eh ihrs von den Lippen klingt:

„Freilich, Mäuschen, wenn das Fest kommt,
Reist er hin zur Puppenfee,
Und im Wald dann fischen beide
Nichts als Puppen aus dem See!“

„Ach Mama“, sagt drauf die Kleine
Mit versonnenem Gesicht,
Unser neues Baby schreit so
Und auch sauber ist es nicht!

Siehst den Adebar du wieder
Fliegen über unser Haus,
Ruf ihn an und tausch den Schreihals,
Bitte, für ein Püppchen aus!“

🌟Sisi🌟

Alwin Römer

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Nimmer löschen, nimmer stillen
Kann ich diese dunkle Sehnsucht
Nach dem Tode.
All mein atemloses Kämpfen,
Sie zu zwingen, ist vergebens.

Jene Zeiten, wo ich glaubte
Eine heiße, tiefe Liebe
Könnte tilgen diese Sehnsucht,
Sind vorüber – tot – begraben;
Denn die Liebe ist gekommen
Und die dunkle Sehnsucht blieb,
Und die Liebe ist geschieden,
Und die Sehnsucht stieg und stieg.

Nimmer löschen, nimmer stillen
Kann ich diese dunkle Sehnsucht
Nach dem Tode.
All mein atemloses Kämpfen,
Sie zu zwingen, ist vergebens.

🌟Sisi🌟

Felix Dörmann

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Ohne Liebe
Lebe, wer da kann!
Wenn er auch ein Mensch schon bliebe,
Bleibt er doch kein Mann.

Süße Liebe,
Mach mein Leben süß!
Stille nie die regen Triebe
Sonder Hindernis.

Schmachten lassen
Sei der Schönen Pflicht!
Nur uns ewig schmachten lassen,
Dieses sei sie nicht.

🌟Sisi🌟

Gotthold Ephraim Lessing

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


In meinen Ohren klingt noch immer
Der leise Ton der lieben Worte;
Der klaren Augen stiller Schimmer
Umstrahlt noch die bekannten Orte,
Den festen Druck der treuen Hände –
Ich fühl‘ ihn noch – die alten Wände
Umfassen Dich mit ihrem Rahmen,
Und unwillkührlich ruf ich Deinen Namen!
– Und wie Du ganz noch hier geblieben
In meinem Sinn, in meinem Lieben,
Kann ich die Wahrheit noch nicht fassen:
Hast Du denn wirklich mich verlassen?

🌟Sisi🌟

Luise Adelaide Lavinia, genannt Adele Schopenhauer

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Er ist gekommen
In Sturm und Regen;
Ihm schlug beklommen
Mein Herz entgegen.
Wie konnt‘ ich ahnen,
Daß seine Bahnen
Sich einen sollten meinen Wegen.

Er ist gekommen
In Sturm und Regen;
Er hat genommen
Mein Herz verwegen.
Nahm er das meine?
Nahm ich das seine?
Die beiden kamen sich entgegen.

Er ist gekommen
In Sturm und Regen;
Nun ist entglommen
Des Frühlings Segen.
Der Freund zieht weiter;
Ich seh‘ es heiter;
Denn er bleibt mein auf allen Wegen!

🌟Sisi🌟

Friedrich Rückert

Vielen Dank für die Einladung an Wasserburg Heidenreichstein

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Schöne Fraun und Katzen pflegen
Häufig Freundschaft, wenn sie gleich sind,
Weil sie weich sind
Und mit Grazie sich bewegen.

Weil sie leise sich verstehen,
Weil sie selber leise gehen,
Alles Plumpe oder Laute
Fliehen und als wohlgebaute
Wesen stets ein schönes Bild sind.

Unter sich sind sie Vertraute,
Sie, die sonst unzähmbar wild sind.

Fell wie Samt und Haar wie Seide.
Allverwöhnt. – Man meint, daß beide
Sich nach nichts, als danach sehnen,
Sich auf Sofas schön zu dehnen.

Schöne Fraun mit schönen Katzen,
Wem von ihnen man dann schmeichelt,
Wen von ihnen man gar streichelt,
Stets riskiert man, daß sie kratzen.

Denn sie haben meistens Mucken,
Die zuletzt uns andre jucken.
Weiß man recht, ob sie im Hellen
Echt sind oder sich verstellen?

Weiß man, wenn sie tief sich ducken,
Ob das nicht zum Sprung geschieht?
Aber abends, nachts, im Dunkeln,
Wenn dann ihre Augen funkeln,
Weiß man alles oder flieht
Vor den Funken, die sie stieben.

Doch man soll nicht Fraun, die ihre
Schönen Katzen wirklich lieben,
Menschen überhaupt, die Tiere
Lieben, dieserhalb verdammen.

Sind Verliebte auch wie Flammen,
Zu- und ineinander passend,
Alles Fremde aber hassend.

Ob sie anders oder so sind,
Ob sie männlich, feminin sind,
Ob sie traurig oder froh sind,
Aus Madrid oder Berlin sind,
Ob sie schwarz, ob gelb, ob grau, –

Auch wer weder Katz noch Frau
Schätzt, wird Katzen gern mit Frauen,
Wenn sie beide schön sind, schauen.

Doch begegnen Ringelnatzen
Häßlich alte Fraun mit Katzen,
Geht er schnell drei Schritt zurück.
Denn er sagt: Das bringt kein Glück.

🌟Sisi🌟

Joachim Ringelnatz

Zum Weltkatzentag

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Was du auch seist,
Seel’ oder Leib.
Erbarm dich!
Geh nicht von mir! Bleib!
Oder laß beid’
uns weiter fliehn,
als Winde wehn
und Wolken ziehn!
Es ist zu spät –
du warst, du bist –
der teure Wahnsinn,
der mein Herz zerfrißt.

🌟Sisi🌟

George Gordon Byron

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Wallsee

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


[bezahlte Partnerschaft]

Zwei Kammern hat das Herz,
Drin wohnen
Die Freude und der Schmerz.
Wacht Freude in der einen,
So schlummert
Der Schmerz in der seinen.
O Freude, habe Acht!
Sprich leise,
Daß nicht der Schmerz erwacht.

🌟Sisi🌟

Hermann Kunibert Neumann

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

„Wenn meine Einzi endlich ankommt…“

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Burg Rappottenstein

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Herr, unser Gott, heilig und unbegreiflich, der du das Licht scheinen lässest aus der Finsterniß, der du uns erquickt durch den nächtlichen Schlaf, und wieder aufgeweckt hast, deinem Ruhm zu preisen und deine Gnade anzurufen: nimm jetzt von uns an, nach deiner grundlosen Barmherzigkeit, das Opfer unserer Anbetung und unsers Danks und gewähre uns alle uns heilsamen Bitten. Richte uns zu, o Herr, zu Kindern des Lichts und des Tages und zu Erben deiner ewigen Güter. Gedenke, Herr, nach der Menge deiner Erbarmungen deines ganzen Volks, aller die mit uns beten, und aller unserer Brüder, die zu Lande oder zu Meer oder wo sonst in deinem weiten Reich, deiner Gnade und Hilfe bedürfen, und schütte über sie alle aus den Reichthum deiner Barmherzigkeit; auf daß wir erlöset nach Seel und Leib, unverrückt in festem Glauben, deinen heiligen und wunderbaren Namen rühmen mögen. Amen.

🌟Sisi🌟

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Eckartsau

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Einsam ist der Stern am Himmel,
Einsam zieht er durch die Weite:
Jeder freilich – will uns dünken –
Hat ein schimmerndes Geleite;
Aber die den Pfad zu teilen
Scheinen, traut gesellt zu wandern,
Sind sich fern viel tausend Meilen,
Einer ewig fern dem andern!

Einsam ist die Menschenseele:
Ob wir Herz an Herz auch drücken,
Klafft doch immer eine Tiefkluft,
Die wir niemals überbrücken:
Nichts kann ganz des andern werden,
Jedes folgt dem eig’nen Triebe,
Und ein Traumbild bleibt die Sehnsucht,
Und ein schöner Wahn die Liebe.

Ob die Blumen blüh’n in Haufen,
Ob die Wellen zieh’n in Scharen,
Kann ein Sein, gesellt dem andern,
Völlig je sich offenbaren?
Suchend sich mit Liebesaugen,
Bleibt sich’s fremd im tiefsten Kerne,
Schwimmend durch das Meer des Lebens
Ewig nah und ewig ferne!

🌟Sisi🌟

Robert Hamerling

Vielen Dank für die Einladung an Burg Rappottenstein

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Bist du erschöpft, bedeckt von Leid,
Von dem du gern dich säh’st befreit,
Und möchtest lernen du erhab’ne Lehren,
Vom Herzen Schwäche, Schlaf vom Geist zu wehren:
Zu Berg und Wald geh‘! Der Natur
Gesicht trübt keine Tränenspur.

🌟Sisi🌟

Henry Wadsworth Longfellow

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Fuschl Resort & SPA

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Hoffnung schlummert tief im Herzen
Wie im Lilienkelch der Tau
Hoffnung taucht, wie aus den Wolken
Nach dem Sturm des Himmelsblau;
Hoffnung keimt, ein schwaches Hälmchen,
Auch aus nackter Felsenwand;
Hoffnung leuchtet unter Thränen,
Wie im Wasser der Demant

Schon so tausendfach betrogen,
Armes, schwaches Menschenherz,
Immer wendest du dich wieder
Gläubig trauernd himmelwärts.
Wie Arachne unverdrossen,
Täglich neue Netze spannt,
Kreuze auch durch ihre Fäden,
Täglich rauh des Schicksals Hand.

🌟Sisi🌟

Franz Freiher von Gaudy

Vielen Dank für die Einladung an Schloß Schönbrunn

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Wohl ist sie schön die Welt! In ihrer Weite
Bewegt sich so viel Gutes hin und her.
Ach, daß es immer nur um einen Schritt
Von uns sich zu entfernen scheint,
Und unsre bange Sehnsucht durch das Leben
Auch Schritt vor Schritt bis nach dem Grabe lockt!
So selten ist es, daß die Menschen finden,
Was ihnen doch bestimmt gewesen schien,
So selten, daß sie das erhalten, was
Auch einmal die beglückte Hand ergriff!
Es reißt sich los, was erst sich uns ergab,
Wir lassen los, was wir begierig faßten.
Es gibt ein Glück, allein wir kennen’s nicht:
Wir kennen’s wohl, und wissen’s nicht zu schätzen.

🌟Sisi🌟

Johann Wolfgang von Goethe

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Zogelsdorf

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


❤️Mein liebes Mariechen❤️

auch wenn Du, wie auf diesem Bild lieber hinter mir stehst, will ich Dich heute zu deinem Geburtstag einmal in den Vordergrund rücken.

Du hast mich vor 3 Jahren aufgefangen, als ich so tief gefallen bin, dass am Ende kaum noch etwas von mir übrig war.
Du warst es, die mir wieder und wieder gesagt hat, ich soll nicht aufgegeben, die Kleider weg werfen und Schluss mit Allem machen.

Ohne dich mein Herz, gäbe es keine Sternenkaiserin!

Ohne dich wäre aus einer kleinen Ischler Prinzessin niemals eine Kaiserin geworden!

Wir sind einen Weg gegangen, den uns niemand zu getraut hätte, wurden oft belächelt, aber der Erfolg und auch der vielfache Neid gibt uns recht!

Wir haben Dinge erreicht, von denen die Anderen nicht mal träumen können, wir haben Schlösser betreten, die sonst für immer verschlossen sind!

🌟WIR waren in WALLSEE!🌟

🌟Du hast mich in den Hofsalonwagen im TMW – Technisches Museum Wien gestellt, mich von Toni Faber im Stephansdom segnen lassen.

🌟Du warst es, die mir die Spanische Hofreitschule und das Albertina Museum zu Füßen gelegt hat.

🌟Du hast mir auf den Treppen von Schloß Schönbrunn die Rosen in die Hände gelegt!

🌟Du hast es sogar geschafft, mir die Backstube vom K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL zu öffnen und mich vor Schloss Fuschl Resort & SPA im Nachthemd auf ein Boot gestellt!

🌟Du hast mir beide Belvedere Museum gezeigt und mich darin noch nebenbei 4 mal umgezogen 😉

🌟Du warst mit mir im Schlosspark Laxenburg und im Hotel Imperial, a Luxury Collection Hotel, Vienna.

🌟Durch dich wurde Schloss Eckartsau für uns zu einem Ort, den wir immer wieder gern besuchen.

🌟Du hast mir mit Schloss Ruegers mein eigenes Gödöllö erschaffen und mir mit dem Wasserschloss Totzenbach fast sowas wie ein zweites Zuhause geschaffen!

Und das sind nur ein paar der Türen, die DU mir geöffnet hast 

Wir haben Freunde gewonnen und andere von wir dachten, sie wären welche, zurück gelassen.

Wir haben unzählige wunderschöne Erinnerungen gesammelt und manche Tränen gemeinsam geweint.

Aber eines zählt viel mehr als das, DU bist meine beste Freundin, meine „Chefin“ mein Halt, meine zweite Seele!

Alles was ich bin, hast du erschaffen!

Ich wünsche Dir aus tiefsten Herzen ALLES GUTE und VIEL GESUNDHEIT.
Ich wünsch Dir Kraft um zu kämpfen!

Ich wünsch UNS noch viele, viele Abenteuer bei denen es heisst: „die Schuhe sind geputzt…“

Mariechen ich danke Dir und wünsch DIR ALLES GUTE ZUM GEBURTSTAG

In ewiger Liebe,
deine Sisi

Foto: Prinz Barbara Fotografie mit Herz


In einem Tal bei armen Hirten
Erschien mit jedem jungen Jahr,
Sobald die ersten Lerchen schwirrten,
Ein Mädchen, schön und wunderbar.

Sie war nicht in dem Tal geboren,
Man wußte nicht, woher sie kam,
Und schnell war ihre Spur verloren,
Sobald das Mädchen Abschied nahm.

Beseligend war ihre Nähe,
Und alle Herzen wurden weit,
Doch eine Würde, eine Höhe
Entfernte die Vertraulichkeit.

Sie brachte Blumen mit und Früchte,
Gereift auf einer andern Flur,
In einem andern Sonnenlichte,
In einer glücklichern Natur.

Und teilte jedem eine Gabe,
Dem Früchte, jenem Blumen aus,
Der Jüngling und der Greis am Stabe,
Ein jeder ging beschenkt nach Haus.

Willkommen waren alle Gäste,
Doch nahte sich ein liebend Paar,
Dem reichte sie der Gaben beste,
Der Blumen allerschönste dar.

🌟Sisi🌟

Friedrich von Schiller

Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Das erste und einzige Foto ohne eurer Sisi.

Was bedeutet Freundschaft?

Eine Torte von der Kaiserin?
Öffentliche Geburtstagsglückwünsche?
Locken anstatt Flechtfrisur?
Öffentliche Danksagungen?

Ja und ja und ja und natürlich: Ja

Was bedeutet mir die Sternenkaiserin?

Ich war immer schon die Sisi Verrückte in meiner Familie. Als Kleinkind klebte ich am Bildschirm, um Romy zu bewundern.

Meine Großeltern wohnten in der Nähe von Schönbrunn, also war der Bezug zum Park immer vorhanden. Die Liebe zum Prunk, zur Frau im weißen Kleid mit dem Namen Sisi kam mit zunehmenden Alter.

Jahre später traf ich Sie: In Ischl. In schwarz. Wer mich kennt, weiß: ich hasse schwarz.

Und doch ließ sie mich nicht los. Ein loser Kontakt, Bewunderung, die Kleider, diese Darstellung, ihre Darstellung.

Sie…

Und dann 2016 der Alptraum eines Balls. Ein Traum der platzte. Tränen. Viele Tränen. Ich war dabei sie zu verlieren. Wir alle waren dabei sie zu verlieren.

Das darf nicht sein. Nein, niemals. Das konnte nicht sein. Ein Anruf. Sei wie Phönix. Komm aus dem Feuer. Erfinde dich neu.

Und sie hörte. Und sie vertraute. Und sie kam.

Sie wurde zur Sternenkaiserin.

Sie. ist. die. Sternenkaiserin.

Es ist ein leichtes ihr die Welt zu Füßen zu legen.

Jedes Shooting, egal wie lange die Vorbereitung dauert, egal wie anstrengend manches im Vorfeld ist: sie hat es verdient

Ihre Ausstrahlung, ihre Liebe zum Detail, ihre Freude, ihr Strahlen und ihre Arbeit mit den Kleidern und den Haaren. Alleine nur die Locken die 12 Std Vorbereitung brauchen…

Jedes Abenteuer hat seine Geschichte. Im Vor- und im Nachhinein.

Jedes Abenteuer bedeutet Arbeit. Für Sisi und für mich.

Jedes Abenteuer bedeutet eine Vorbereitung. Für sie und für mich.

Doch wir gehen den Weg gemeinsam. Manchmal mit Minnerl und manchmal mit Ida und manchmal zu Viert. Immer. Und nie wieder anders. So vieles probiert, so vieles ging schief. Wir sind vier. Nie mehr, nie weniger.

Und immer wird es Sie sein, die vor der Kamera das zeigt, was wir alle lieben. Nur Sie.

Und immer wird es Sie sein, die hinter der Kamera noch heimlich Geburtstagstorten bäckt, weil sie einfach auch privat nur bezaubernd ist.

Du bist die Eine und wirst es immer sein. Hdl 💜😘

Danke für all eure Glückwünsche, ich habe mich mehr als nur gefreut 💜.

Danke, dass ihr für uns das seid, an uns glaubt und euch freut, dass es uns gibt. 💜

Eure ~ Marie ~

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Picknick mit der Sternenkaiserin im Schlosspark Laxenburg 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi beim Bootshaus im Schlosspark Laxenburg.

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


💜lichen Dank für die Einladung Schlosspark Laxenburg 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Unsere Sisi auf Waldwegen im lila Traum….

~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi im neuen bezaubernden Kleid im Wasserschloss Totzenbach 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi an Kaisers Geburtstag in Traunkirchen 💜

… im Ischler-Kleid…

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Gott erhalte, Gott beschütze
Unsern Kaiser, unser Land!
Mächtig durch des Glaubens Stütze
Führ’ er uns mit weiser Hand!
Laßt uns seiner Väter Krone
Schirmen wider jeden Feind:
Innig bleibt mit Habsburgs Throne
Österreichs Geschick vereint.

Fromm und bieder, wahr und offen
Laßt für Recht und Pflicht uns stehn;
Laßt, wenns gilt, mit frohem Hoffen
Mutvoll in den Kampf uns gehn!
Eingedenk der Lorbeerreiser
Die das Heer so oft sich wand:
Gut und Blut für unsern Kaiser,
Gut und Blut fürs Vaterland!

Was der Bürger Fleiß geschaffen
Schütze treu des Kriegers Kraft;
Mit des Geistes heitren Waffen
Siege Kunst und Wissenschaft!
Segen sei dem Land beschieden
Und sein Ruhm dem Segen gleich;
Gottes Sonne strahl’ in Frieden
Auf ein glücklich Österreich!

Laßt uns fest zusammenhalten,
In der Eintracht liegt die Macht;
Mit vereinter Kräfte Walten
Wird das Schwere leicht vollbracht,
Laßt uns Eins durch Brüderbande
Gleichem Ziel entgegengehn!
Heil dem Kaiser, Heil dem Lande,
Österreich wird ewig stehn!

An des Kaisers Seite waltet,
Ihm verwandt durch Stamm und Sinn,
Reich an Reiz, der nie veraltet,
Uns’re holde Kaiserin.
Was als Glück zu höchst gepriesen
Ström’ auf sie der Himmel aus:
Heil Franz Josef, Heil Elisen,
Segen Habsburgs ganzem Haus!

Heil auch Öst’reichs Kaisersohne,
Froher Zukunft Unterpfand,
Seiner Eltern Freud’ und Wonne,
Rudolf tönt’s im ganzen Land,
Unsern Kronprinz Gott behüte,
Segne und beglücke ihn,
Von der ersten Jugendblüthe
Bis in fernste Zeiten hin.

🌟Sisi🌟

Österreichische Kaiserhymne
Vielen Dank für die Einladung an Schlosspark Laxenburg

Foto: Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


[bezahlte Partnerschaft]

Schattenküsse, Schattenliebe,
Schattenleben, wunderbar!
Glaubst du, Närrin, alles bliebe
Unverändert, ewig wahr?

Was wir lieblich fest besessen
Schwindet hin, wie Träumerein,
Und die Herzen, die vergessen,
Und die Augen schlafen ein.

🌟Sisi🌟

Heinrich Heine

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Artstetten

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Da steh‘ ich still und traure,
Mein Herz ist von Weh erfüllt!
Voll Sehnsucht denk‘ ich wieder
An ein entschwundnes Bild.
O, wärst du doch geblieben
Ein Engel zur Seite mir,
Ich wäre nimmer geworden
Der düstre Fremdling hier!

🌟Sisi🌟

Christian Hoeppl

Vielen Dank für die Einladung an Oper Graz

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Wir wünschen unserem Kronprinzen Alles Gute zum Geburtstag!

wenn ich einmal nicht mehr bin,
setzt dich zu den bäumen hin,
sie erzählen dir von mir,
es ist, als wär ich wieder hier,

wenn ich einmal nicht mehr bin,
geh zu einem bache hin,
in seinem wasser kannst du mich sehen,
ich werde immer bei dir stehen,

werd ich einmal nicht mehr sein,
schaue in dich selbst hinein,
in dir selbst, findest du mich
mein kind, mein sohn, ich liebe Dich.

🌟Sisi🌟

Hanka Lindstaedt

Vielen Dank für die Einladung an Wasserschloss Totzenbach

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Könnt‘ ich verwehen,
zu Nebel vergehen,
Zerfließen in Luft;
Ich hielt‘ voll Erbarmen
Die Welt in den Armen.

So mit dem Herzen
Voll Liebe und Schmerzen
Verglüh‘ ich allein
Und sinke in Flammen
Und Asche zusammen.

🌟Sisi🌟

Julius Mosen

Vielen Dank für die Einladung an Palais Schönburg

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Dein Bild wird nicht verschwinden,
Wenn auch die Glut, die dauerlose,
Verweht in Abendwinden.

So süßer Duft, so helle Flamme
Kann nicht für irdisch gelten;
Du prangst am stolzen Rosenstamme,
Verpflanzt aus andern Welten;

O weilten wir in jenen Lüften,
Wo keine Schranke wehrte,
Daß ich mit deinen Zauberdüften
Die Ewigkeiten nährte! –

Doch hat, du holde Wunderblume,
Mein Herz voll süßen Bebens
Dich mir gemalt zum Eigentume
Ins Tiefste meines Lebens

🌟Sisi🌟

Nikolaus Lenau

Vielen Dank für die Einladung an Schloss Zogelsdorf

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäische Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sorge nie, daß ich verrate
Meine Liebe vor der Welt,
Wenn mein Mund ob deiner Schönheit
Von Metaphern überquellt.

Unter einem Wald von Blumen
Liegt, in still verborgner Hut,
Jenes glühende Geheimnis,
Jene tief geheime Glut.

Sprühn einmal verdächtge Funken
aus den Rosen – sorge nie!
Diese Welt glaubt nicht an Flammen
Und sie nimmt’s für Poesie.

~ Marie ~

Heinrich Heine

💜lichen Dank der Burg Hardegg für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Schau Marie, wie jung wir waren. Man tätigt als junges Mädchen einen Schwur, den man nicht versteht. Gezwungen von Mamili und Tante Sophie und zu eingeschüchtert um dagegen zu protestieren. Was bleibt mir anderes, als die Flucht?“

„Majestät, bitte nicht so trübsinnig. Freuen Sie sich doch, Sie kommen gerade vom Reiten.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wundervollen Sisi Schloss (Rudolfsvilla) für die Einladung

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Sisi im Kleid aus der Mini TV Serie „Sisi“ mit Cristiana Capotondi ~ Marie ~

Video: sternenkaiserin.com – Marie


Wollest meine Seele stillen,
König, der in Sonnen geht,
Wollest meine Sehnsucht füllen,
Die am Wege weinend steht.

Wollest all‘ die irren kranken
Wünsche von der Seele tun.
All‘ die flehenden Gedanken
Laß wie müde Kindlein ruhn!

Wollest mir im Traume sagen,
Daß du der Gerechte bist,
Daß der Zweifel wühlend‘ Fragen
Morgen Triumphieren ist.

Wollest löschen all‘ mein Grämen,
All‘ die Angst, die mich umspinnt,
Wollest wieder zu dir nehmen,
Vater, dein verlornes Kind.

~ Marie ~

Gustav Schüler

Sisi betet hier am Betstuhl von Erzherzog Franz Ferdinand.

💜lichen Dank an das Schloss Eckartsau für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.om – Marie


Hielt mich daran fest
Glaubte mich in Sicherheit
Verstanden, akzeptiert
Nach langer Suche endlich am Ziel.

Du versprachst mir ein ewiges Band
Ich vertraute und ließ mich in deine Arme nehmen
Fing deine Tränen auf

Doch als ich weinte
dich am meisten brauchte
wandest du dich ab
ließt mich los

Da erkannte ich
Du warst nur ein Spiegelbild
Meiner Wünsche Träume und Gedanken.

~ Marie ~

Jessica Knödel

💜lichen Dank dem Schloss Esterházy für die Einladung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, ich kann es gar nicht mehr erwarten, bis ich endlich wieder in mein geliebtes Meran kommen darf, um endlich wieder in den Gärten von Trauttmannsdorff zu wandeln. Und diesmal werden wir die Umgebung erkunden und uns den wundervollen Wasserfall in Partschins ansehen.“

„Aber Majestät, der Aufstieg soll sehr beschwerlich sein!“

💜lichen Dank an die wunderschönen Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung 💜

💜 Tourismusverein Partschins mit Rabland und Töll wir freuen uns auf euch 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


Deine Augen – ein Gedicht!
Falschheit? Nein die kennst Du nicht.
Folgst mir treu auf allen Wegen,
bist für mich der größte Segen.

Dein Charakter – warm und gut,
ehrlich bist Du bis aufs Blut.
Dir kann ich mein Leid erzählen,
ohne Dich würd’ mir was fehlen.

Deine Nase kalt wie Eis,
Seelenfarbe blütenweiß.
Gehst mit mir auch steile Wege,
unsre Freundschaft ich gern pflege.

Deine Ohren flauschig weich,
Liebe gibst Du hier und gleich.
Du, mein lieber Freund, mein frecher –
Seelenclown und Herzensbrecher.

🌟Sisi🌟

Norbert van Tiggelen

Allen Hunden und ihren Besitzern wünschen wir einen wundervollen Welthundetag ❤️❤️❤️

Danke an meinen Colwyn Highlander für deine unbestechliche Liebe und Treue

Foto: sternenkaiserin.com – Sisi


„Schau Marie, dass war, als ich auf Madeira war. Ich bin aus Wien geflohen. Der Kaiser hatte nie Zeit, Tante Sophie hat mir die Kinder weggenommen und entfremdet und vor lauter Kummer wurde ich krank. Als Max von seiner Reise zurückkam, erzählte er so blumig von Madeira, dass ich unbedingt dorthin wollte. Es gab Zeiten in meinem Leben, Marie, da war ich sogar richtig glücklich. Und eines Tages werde ich dir die Blumeninsel zeigen.“

„Ich freue mich auf diesen Tag, Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wundervollen Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

„Weißt du was rote Rosen für mich bedeuten, Marie? Früher waren sie meine Lieblingsblumen. Etwas was ich mit dem Kaiser gemeinsam hatte. Heute machen sie mich traurig. Sie erinnern mich an eine unbeschwerte Zeit und einen Traum den ich hatte. Rote Rosen sind der Inbegriff der wahren, reinen Liebe.“

„Majestät, die Rosen blühen und duften so gut. Erfreuen uns wir daran. Bitte hängen Sie nicht so trüben Gedanken nach.“

~ Marie ~

💜lichen Dank der Burg Heidenreichstein für die Einladung 💜

In Kooperation mit dem Waldviertel Tourismus.

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung.

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Schau Marie, wie schön es hier oben ist. Kaiser Franz hatte schon Recht mit seiner Franzensburg. Der Blick ist wunderschön und man hat vor den Leuten, die unten im Park weilen seine Ruhe. Komm, gehen wir eine Runde und genießen die Aussicht.“

„Sehr gerne, Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wunderschönen Schlosspark Laxenburg und der Franzensburg für die Einladung 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, bittschön sei so lieb und sag dem Gärtner er möge mir von den weißen Rosen welche abschneiden und in eine Vase drapieren. Ich möchte den Duft beim Schreiben wahrnehmen. Minnerl, soll sie auf den Schreibtisch stellen. Und bitte hol Ida. Sie möge das Heine Buch mitnehmen, was mir seine Schwester vermacht hat. Sie soll mir heute im Rosengarten vorlesen.“

„Das mache ich sehr gerne Majestät.“

~ Marie ~

💜lichen Dank an die wunderschönen Trauttmansdorff – Die Gärten / I Giardini / The Gardens für die Einladung 💜

💜 19.10.2019 ist der Sissi-Tag 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


[bezahlte Partnerschaft]

Unsicher sind meine Blicke,
ungehalten meine Hand,
unerfüllbar meine Träume,
unerforscht mein Seelenland.

Einstudiert ist die Liebkosung,
ausgelebt ist jede Lust,
abgebrannt sind alle Schlösser,
eingekehrt der Alltagsfrust.

Längst passiert sind alle Taten,
von Romantik keine Spur,
kalte Küsse, schwache Herzen,
Depression in Reinkultur.

Selbst der Himmel trägt die Trauer,
Sonne macht den Wolken Platz,
Amor zeigt mir keine Liebe,
kein Geheimnis, keinen Schatz,

Leben, gib mir meinen Anteil,
gib mir alles, was du hast,
hinab führ mich ins Höllentor,
quäl mich ohne Ruh‘ und Rast…

~ Marie ~

Christopher Tafeit

💜lichen Dank an die wunderschöne Burg Rappottenstein für die Einladung 💜

In Kooperation mit dem Waldviertel Tourismus.

Mit der bezahlten Kooperation mit Waldviertel Tourismus „Mit Unterstützung von Interreg V-A Österreich – Tschechische Republik | Kofinanziert aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Marie, es wird Zeit weiterzuziehen. Ich möchte ins schöne Ungarn. Dort warten einige Pferde auf mich und ich möchte sie kennenlernen. Schließlich will Bay eine Kaiserin, auf die er stolz sein kann. Deshalb nach dem heutigen Reitausflug wird gepackt. Valérie darf natürlich ihr kleines Hündchen mitnehmen, sag ihr das.“

„Majestät, darf ich Sie daran erinnern, dass noch einige Pflichten in Wien auf Sie warten. Die Erzherzogin wird nicht erfreut sein.“

~ Marie ~

💜lichen Dank dem wunderschönen Sisi Schloss (Rudolfsvilla) für die Einladung 💜

💜lichen Dank an den süßen Flauschi 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


ein warmer Sonnenstrahl
der meine Blicke
zärtlich zum Blühen bringt
eine heitere Sinfonie
in meinen Ohren
die mich locker über Stufen schwingt

ein schimmernder Tautropfen
der in meinem Herzen
sanft das Hoffnungsgrün nährt
ein sicheres Ufer
an meiner Seite
das mir beständig festen Halt gewährt

eine grüne Erde
die meiner Seele
einen wohligen Ruhepol schenkt
ein warmes Licht
das mein Inneres
behutsam auf schützende Wege lenkt

mein innerer Antrieb
meine Lebendigkeit
vom Himmel ein kleines Stück
oft finde ich gar keine Worte
um dich zu beschreiben
du bist einfach
ein unbeschreibliches Glück

~ Marie ~

Diana Denk

💜lichen Dank dem wunderschönen Gartenschloss Herberstein für die Einladung 💜

Foto: sternenkaiserin.com – Marie


„Majestät, Kronprinz Rudolf und Erzherzogin Gisela sind angekommen.“

~ Marie ~

💜lichen Dank unserem geliebten Wasserschloss Totzenbach für die Einladung 💜

Video: sternenkaiserin.com – Marie