Archiv | Mai 2017

Erzherzogin Sophie Friedericke Dorothea Maria Josepha von Österreich

Foto: @Wikimedia/Commons

Wir gedenken heute dem Todestag der kleinen Erzherzogin Sophie,  die in den Armen ihrer Mutter Elisabeth starb.

Nach den strapaziösen Hochzeitsfeierlichkeiten, den Flittterwochen und der Reise nach Böhmen und Mähren, stellte Sophie alsbaldigst die ersten Anzeichen einer Schwangerschaft bei ihrer noch sehr jungen Schwiegertochter fest. Sie schrieb eilig an ihren abwesenden Sohn: „Auch glaube ich, dass Elisabeth sich nicht zu sehr mit ihren Papageien abgeben sollte, da zumal in den ersten Monaten man sich so leicht an den Tieren verschaut, die Kinder Ähnlichkeit mit ihnen erhalten. Sie sollte lieber sich im Spiegel und Dich anschauen. Dieses Verschauen lass ich mir gefallen.“ (1)

Sophie setzte sich durch, die Papageien mussten die Räumlichkeiten verlassen. Elisabeth war aufs äußerste betrübt. Sophie nahm darauf wenig Rücksicht und hielt die junge Frau an, sich in der Öffentlichkeit mit dem Bauch zu zeigen. Das Volk solle die stolze schwangere Kaiserin sehen. Elisabeth wollte fliehen und weinte viel.

Selbst die Geburt ist seitens Sophie dokumentiert. Sie schrieb in ihr Tagebuch: „Sisi hielt die Hand meines Sohnes zwischen den ihren und küßte sie einmal mit ihrer lebhaften und respektvollen Zärtlichkeit; das war so rührend und machte ihn weinen; er küßte sie ohne Unterlaß, tröstete sie und klagte mit ihr und schaute mich bei jeder Wehe an, um zu sehen, ob ich damit zufrieden war. ….. Endlich nach einigen guten und langen Wehen kam der Kopf und gleich danach war das Kind geboren.“ (2)

Obwohl Ludovika zur Geburt „eingeladen“ wurde, ließ sie den Vortritt ihrer verehrten Schwester.

Am 5.3.1855 um 3.00 Uhr nachts kam schließlich die kleine Prinzessin zur Welt. Ihr Name ist nicht wie so oft, ein Alleingang von Erzherzogin Sophie, sondern ein durchaus übliches Handeln bei den kaiserlichen und königlichen Familien. So wurde immer der Name der Großmutter weitergegeben, erst im weiteren Verlauf die eigentlichen „neuen“ Namen.

Kaiser Franz Joseph, Kaiserin Elisabeth, Erzherzogin Sophie und die kleine Gisela. Foto: Wikimedia/Commons

Doch auch gleich nach der Geburt gab es wieder Streit. Sophie wollte sich um die kleine Erzherzogin selbst kümmern. Sie bestand darauf, dass das Kinderzimmer in ihren Wohntrakt verlegt wurde. Elisabeth musste sich anmelden, um ihre Tochter besuchen zu dürfen.

Eigenartig ist, dass Sophie Elisabeth verbat ihren Säugling zu stillen, immerhin stillte sie selbst ihren Franzi. Etwas, dass zu dieser Zeit im Hochadel kaum jemand tat.

Elisabeth wurde quasi das Kind entrissen, was eine große Bestürzung bei ihr auslöste. Sie beschwerte sich lautstark bei Franz Joseph. Es half aber leider nichts. Die kleine Prinzessin verblieb in der Obhut ihrer Großmutter, die diese wie einen Kelch herumreichte und allen Besuchern des Schlosses zeigte. Permanent war um das kleine Mädchen irgendwer herum. Es ist verwunderlich, denn Franz Joseph wurde von Sophie richtiggehend abgeschottet und teilweise sogar versperrt.

Nach der Geburt von Gisela, stellte sich Elisabeth quer. Sie verlangte die Kinder umgehend zurück. Sie sollten in die Radetzky-Räume verlegt werden. Franz Joseph schrieb seiner Mutter, die sich quer stellte und drohte die Hofburg für immer zu verlassen, sollte man „ihr ihre Kinder“ wegnehmen.

In einem langen Brief erklärte Franz Joseph seiner Mutter die Gründe. Im Prinzip ging es Elisabeth nur um die Wintermonate. Im Sommer verbrachte man die Zeit in Laxenburg, während Sophie in Schönbrunn war. Franz Joseph setzte sich gegen seine Mutter durch. Sophie und Gisela zogen in die gewünschten Räume.

Sophie galt als glückliches, lebhaftes Mädchen, das gerne gluckste und ihre Zehen in den Mund steckte, wie Kaiser Franz Joseph amüsiert an seine Mutter schrieb. Als sie zu Laufen begann, erkundigte sie gerne das Schloss. 

1857 beging Elisabeth einen fatalen Fehler, den sie Zeit ihres Lebens bereuen sollte. Sie entschied sich bei der geplanten Ungarnreise die Kinder mitzunehmen. Sophie zeterte, Elisabeth setzte sich jedoch durch.

Am 4. Mai 1857 fuhr die kaiserliche Familie nach Ofen, wo vor allem Elisabeth huldvoll empfangen wurde. Die Menschen lagen ihr zu Füßen. Sie spürte sofort eine Verbundenheit mit diesen überaus freundlichen Menschen. Sie verliebte sich augenblicklich in Land und Leute.

Doch der Schein trügte. Gisela bekam Fieber und Durchfall. Sophie erkrankte ebenso. Dr. Seeburger diagnostizierte „Zahnen“ und tat die Beschwerden ab; er befand Elisabeth als „hysterisch“. Wie fatal diese Fehlentscheidung war, stellte sich bald heraus.

Es ist nicht überliefert ob Sophie an der Ruhr oder an Typhus litt, jedoch erkrankte sie so schwer, dass sie nichts mehr behalten konnte. Ihr Körper magerte ab, sie wand sich vor Schmerzen und Erschöpfung.

Am 29.5.1857 verlor die kleine Sophie den Kampf und starb in den Armen ihrer gramgebeugten Mutter. Sie wurde 2 Jahre alt.

Dieses Bild hing über dem Bett von Kaiserin Elisabeth. Es zeigt im Bild die kleine Erzherzogin Sophie, im Arm hält Kaiserin Elisabeth Kronprinz Rudolf, daneben stehend Erzherzogin Gisela. Foto: @fuenfseenland.de

Elisabeth überwand den Tod der kleinen Sophie nie. Wie sehr sich Kaiser Franz Joseph mit der Kleinen verbunden fühlt, zeigt erst der Tod von Kaiserin Elisabeth. Diesen Schmerz hielt Marie Valerie in ihrem Tagebuch fest.

Erzherzogin Sophie machte Elisabeth schwere Vorwürfe. Es wird mit ein Grund gewesen sein, warum sie den Kampf gegen Sophie in der Erziehung von Gisela und Rudolf abgab. Die Kinder übersiedelten wieder zu Erzherzogin Sophie. Zu Gisela und Rudolf hatte Elisabeth Zeit ihres Lebens ein sehr angespanntes und distanziertes Verhältnis.

Erzherzogin Sophie Friedericke wurde in der Kapuzinergruft beerdigt.

Am 31.5.1894 besuchte Kaiser Franz Joseph die Plitvicer Seen in Kroatien. Er genehmigte durch seine Unterschrift, dass entlang der Seen ein Weg nach dem Namen seiner Tochter Maria Dorothea benannt werden darf. Noch heute heißt der Weg schlicht „Dorothea Weg“.

 

~ Marie ~

 

 


Textrechte: Marie Festetics, Anna Ehrlich, Christa Bauer und Martha Schad
Bildrechte: fuenfseenland.de
Es konnten keine Urheberrechte zu den Bildern festgestellt werden. Sollten wir gegen ein Urheberrecht verstoßen haben, bitten wir um Kontaktaufnahme: sternenkaiserin[at]gmx.at


Literatur Hinweis:

1 – S. 233
Anna Ehrlich, Christa Bauer
Erzherzogin Sophie Die starke Frau am Wiener Hof
Amalthea Verlag, 1. Ausgabe, 2016

2 – S 19
Martha Schad
Kaiserin Elisabeth und ihrer Töchter
Piper Verlag, Ausgabe 1999, TB Ausgabe


 

El vestido de las estrellas – Un traje de ensueño

La emperatriz Isabel retratada por Francisco Javier Winterhalter llevando el famoso vestido de las estrellas.

Cuando uno piensa en la emperatriz Isabel de Austria, la mayoría de nosotros la asocia con el conocidísimo vestido de las estrellas. 

Pero, cual es la historia de este vestido tan especial? Un vestido que se convitió en el símbolo de la belleza de la emperatriz.

Sisi coleccionaba fotos de mujeres hermosas en el llamado „album de las bellezas“. Podían ser bailarinas, actrices o incluso „mujeres de la vida“. En una de las fotografías que le mandaron, aparecía la Condesa Virginia de Castiglione llevando un vestido decorado con estrellas y estrellas de diamante en el pelo. Sisi quedó tan encantada con esta dama, que decidió copiar su estilo. Dos años después encargó al modisto parisino Charles Worth que le confecionara un vestido basado en el de la foto aunque con variaciones en cuanto a la forma, el material y el color.  E voilà! El vestido de tul blanco acababa de nacer.  También encargó al joyero de la corte Köchert que creara las estrellas de diamante, aunque de materiales mas nobles y con mas estilo que las que poseía la amante del emperador Napoleón III.

La condesa Virginia de Castiglione con un traje de estrellas y estrellas de diamante en el cabello.

La Condesa Virginia de Castiglione fue también la primera en trenzar su larga cabellera y en colocar estas trenzas sobre su cabeza. 

En ese momento, la belleza de la emperatriz no había llegado aún a su punto máximo.  Aún no había desarrollado su estilo propio ni su belleza había florecido del todo. Serían este vestido y este peinado los que la transformarían en lo que es hoy en día: “ Una hada de belleza incanzable venida de un país de fantasía“.

El 11.2.1865 se casaba en Dresde su hermano Carlos Teodoro con su querida prometida Sofìa de Sajonia y el baile que se celebraría esa noche, era el momento ideal para estrenar el traje de las estrellas. Lo que la mayoría de vosotros no sabrá, es que su hermana Elena, Nenè, llevó esa noche exactamente el mismo vestido. Pero fue Sisi la que dejó a todos con la boca abierta. El vestido fue descrito asi: „un vestido blanco bordado con estrellas, estrellas de diamante en el cabello y un ramo de camelias en el pecho“. Sisi tenía en ese momento 27 años y 3 hijos.

El archiduque Luis Victor escribiò en una carta a Viena: „Sisi estaba cegadoramente hermosa, todo el mundo se volvió loco. Jamás vi a nadie provocar semejante efecto. Elena era una mala copia de la emperatriz, también en un traje de estrellas“.(1)

La reina Maria de Sajonia le escribió a una amiga: „No te puedes ni imaginar la admiración que causó la belleza y el encanto de la emperatriz. Nunca vi a los tan tranquilos sajones en semejante estabo de alboroto! solo se oían, se decían y se pensaban alabanzas hacia ella“(2)

Cabe preguntarse, que pensaría una novia, cuando la mujer mas hermosa de su tiempo se presenta en su boda con semejante vestido…

Pero eso lo dejamos a vuestra imaginación.

Como la mayoría de vosotros sabe, hay muy pocos retratos de la emperatriz, y menos aún, retratos para lo que ella en realidad posara. Ese honor se le concedió no obstante, al mayor artista de su época, Francisco Javier Winterhalter. Con la protección del rey Luis Felipe, Winterhalter ascendió hasta ser el retratista mas solicitado de Francia. Como pintor de la corte francesa, retrató a toda la familia real y a los miembros mas importantes de la corte. En 1852 acudió a la llamada de Isabel II de España. Tras la llegada de Napoleón III al trono, volvió a Paris. Entre sus clientes estaban también la casa real de Bélgica y las cortes imperiales de San Petesburgo y Viena.

Isabel se dejó retratar por Winterhalter en 1865 llevando el vestido de las estrellas, lo que convirtió ese traje en inmortal. Un vestido que seguramente era para ella uno de tantos. El cuadro se puede visitar hoy en dia en el Hofburg de Viena. Existen otros dos cuadros de Winterhalter que también harían historia. „Sisi con el cabello suelto“. Unos cuadros que para la época eran muy íntimos. Uno de ellos sería el favorito de Francisco José y estaría toda su vida colocado delante de su mesa de trabajo (y ahí sigue hoy en dìa).

 Estrella de diamante del joyero Köchert.

Las estrellas del cabello, que son tan famosas como el vestido, fueron un regalo del emperador. La emperatriz encargó a los joyeros Köchert y Piotè que realizaran un set de 27 estrellas de perlas y diamantes. Algunas de estas estrellas, las regalaría la emperatriz a sus damas y otras las heredarían sus familiares. Por ejemplo, la hija del príncipe heredero Rodolfo, la Archiduquesa Isabel, las llevó en su boda en 1902.


Ahora pasaré de la historia del vestido original, a mi vestido.

Aunque debería decir mejor, mis vestidos!

El primer intento fue relativamente sencillo, un vestido de tul de estrellas. Bonito, si, pero no tan parecido al original como debería ser.

El problema era el material. Donde encontrar un material con estrellas pintadas o bordadas, que se parezcan lo mas posible al original?

El segundo vestido se parecía mucho mas al original, pero era aùn demasiado „Soso“.

Después de darle muchas vueltas, decidí cambiar el diseño desde la base.

Usé el doble de material, alargué la cola, cosí las 500 estrellas a mano y obtuve un vestido que, aún siendo casi igual al original en forma y estilo, seguía sin ser lo que yo quería.

Una vez mas, rehice completamente la parte superior, cambié las mangas y volví a doblar la cantidad de tul para conseguir el vestido perfecto. En ese momento, el vestido tenía mas de 100 metros de tela y pesaba mas de 17 kilos.

Ya tenía el vestido, las 27 estrellas para el cabello y solo me faltaba la foto perfecta.

Hubiera necesitado a un F. J. winterhalter que diera al vestido una nueva vida, y un marco perfecto para poder lucirlo, por que, como os imaginareis, no podia ir paseando por la calle con semejante vestido.

Cuando se me presentò la oportunidad de hacer una sesión de fotos en el Südbahnhotel am Semmering, tuve claro que solo había una persona que pudiera hacer la foto perfecta de este traje: el fotógrafo muniqués Bertl Jost y su esposa Ingrid.

Desde aqui, mi agradecimiento mas sincero a los dos!

En el gran salón del antiguo hotel, realizaron esta foto, que para mi, es única.

Y, para que negarlo, yo me imaginaba a mi misma llevando ese vestido, mi vestido, en un baile de gala…

Foto: Bertl Jost

Sisi


Menciones legales:

Derechos de imagen: Bertl Jost, Privat, Hofburg Wien

Derechos del texto: Sisi, Marie Festetics(parte històrica)Brigitte Hamman– Kaiserin wider Willen, Dr. Martina Winkelhofer –

No se pudieron determinar derechos de autor para las imágenes. Si se diera el caso de que los hubiera, rogamos se pongan en contacto con nosotros en: sternenkaiserin@gmx.at


Menciones literarias:

Citas 1- S 198 y 2- S 199

Brigitte Hamman
Kaiserin wider Willen, Amalthea,  1992, 11. ediciòn

Dr. Martina Winkelhofer
Sisi


 

 

Boda del emperador Francisco Josè y la duquesa Isabel en Baviera (parte 3)

 

Imagen del compromiso entre el emperador Francisco Josè y la duquesa Isabel en Baviera,1853

Hoy celebramos el 163 aniversario de boda del emperador Francisco Josè y la duquesa Isabel en Baviera, quien, a travès de este enlace, alcanzò la categoria de emperatriz.

La pequeña Isabel enamorò de tal manera al joven emperador en Agosto de 1853 en Bad Ischl, que este proclamò su compromiso matrimonial el 18 de Agosto,a los 3 dìas de haberse conocido.

Desde ese mismo instante, comenzaron los preparativos de la boda, en la que la novia no tuvo apenas voz ni voto. A pesar de incluso haber escrito poemas bastante tristes en su diario( mas sobre este tema en el apartado Compromiso) su padre firmò el acuerdo matrimonial a primeros de Marzo de 1854.

Justo despuès del compromiso, Sisi recibiò un regalo nupcial de 50.000 gulden(670.999 €) Otros 100.000 gulden(1,34 Millones de €) en concepto de viudedad, en el caso de que Francisco Josè falleciera. Como Morgengabe o regalo de la mañana, se acordaron 12.000 ducados. Francisco Josè se compreometiò ademàs a asignar a su esposa anualmente un „sueldo“ de 100.000 gulden(1,34 millones de €) Es decir, Isabel no era la „pobre“ de este matrimonio. Sobre lo bien que supo administrarse, hablaremos en otro capìtulo. Una cosa si hay que decir: Isabel abriò una cuenta en Suiza que le permitiò vivir muy holgadamente lejos de la corte de Viena. Incluso en vida de su marido, ella era mas rica que èl.

Despues del tema monetario, se organizò la vestimenta y las joyas para la futura emperatriz, pero, al haber sido Elena la que se tenìa en mente y no Isabel, resultò que el ajuar de esta joven de apenas 15 años no resultaba ni de lejos lo adecuado a su posiciòn.

Cuando sus 25 baùles llegaron a Viena, ya las criticas estaban esperàndola. Isabel era considerada un „mal partido“ desde antes de poner un pie en Viena. Su „ajuar de plata“ se consederò mas bien „humilde“. En total, una vez sumados espejos de mano, aguamanil y platos de plata, este ajuar, que era considerado como „obligatorio“, tenìa un valor de unos 700 gulden (9.380 €).

Lo ùnico que tenìa mas valor en el ajuar eran las joyas, pero estas fueron regalo de Francisco Josè y la archiduquesa Sofìa durante el tiempo que durò el compromiso. El valor de estas joyas se estimò en unos 60.000 gulden (804.000 €)

Los vestidos fueron valorados en unos 50.000 gulden(670.000 €) Esto incluìa: 4 trajes de baile, 17 de gala, 14 vestidos de seda y 19 vestidos de verano. Lo mas valioso de todo, un abrigo de terciopelo y marta cibelina con un manguito a juego tambièn de marta cibelina, fue naturalmente, regalo de Francisco Josè.

Para que nos hagamos una idea: el sueldo anual de un trabajador medio eran unos 300 gulden (4.020 €), las mujeres la mitad y los niños solo una pequeña parte de esa cantidad. Un lugarteniente ganarìa unos 24 gulden al mes (321.60 €)los soldados bastante menos y un oficial, algo mas.

Aunque estas cantidas de dinero eran, para la mayorìa de burgueses, imposibles de alcanzar, cualquier rico comerciante podìa proveer a sus hijas mucho mejor.

La nobleza de los „En Baviera“ era considerada vulgar y por supuesto no a la altura de este matrimonio. En nuestro post sobre „En Baviera“ y „De Baviera“ podèis leer sobre estas diferencias.

Se fijò la fecha de la boda para el 24 de Abril de 1854. Aunque Ludovica luchò por conseguir una boda en Mùnich, perdiò una vez mas la lucha con su futuro yerno, que no se dejò convencer: la boda se celebrarìa en la iglesia de los Agustinos en Viena.

En la capital se pusieron en marcha todos los preparativos para el magno acontecimiento. Aunque el peligro de una guerra en Crimea era muy real y no se podìa obviar, se tenìan puestas muchas esperanzas en la boda con Isabel. Viena se limpiò de arriba a abajo.

Incluso se escribiò una estrofa mas para el himno imperial:

               reinando junto al emperador

               unida a èl por estirpe y sentimiento,

               llena de atractivo, que no envejece, 

               esta nuestra encantadora emperatriz.

               Desde lo mas alto del cielo

               les llueva la felicidad:

               Salve Francisco Josè, Salve Elisen!

               Bendita sea toda la casa de Habsburgo!

      Mùsica: Joseph Haydn.

      Letra: Johann Gabriel Seidl.

El 20 de Abril de 1854, subiò Sisi junto a su madre a un carruaje para comenzar su viaje de 3 dìas, seguidas por su padres y sus hermanos. Anteriormente se habìa producido una gran despedida en Mùnich. Sisi se despidiò de todo el personal de servicio, de su tio el ex rey de Baviera( que tuvo que abdicar en 1848 por el escàndalo con Lola Montes), del rey regente Max II y de todos sus parientes. Sisi estaba bañada en làgrimas.

EL vapor „Austria“ a su llegada a Linz

El 21 de Abril, embarcò en el vapor „Austria“ desde Straubling en direcciòn a Linz. Francisco Josè decidiò de pronto ir al encuentro de su prometida en linz y se pusò en camino hacia ella. Esto no solo iba en contra del protocolo, si no que causò una gran sorpresa en Linz donde nadie contaba con la presencia del emperador.

Linz recibiò a su futura emperatriz con un programa poplar. Se representò la obra „Las rosas de Isabel“, hubo mùsica coral  y despuès un desfile de antorchas por toda la ciudad. La joven novia estaba ya en este momento totalmente agotada, pero aguantò estoicamente todos los homenajes de los que era objeto. Sobre las 4:30 partiò el emperador hacia Viena para poder recibir de nuevo a su prometida allì.

El vapor de ruedas „Francisco Josè“ partiò puntual a las 8 de la mañana del 22 de Abril con toda la comitiva nupcial desde Linz. Durante todo el recorrido, Sisi debìa mantenerse de pie y saludar con su pañuelo bordado a las miles de personas que llenaban las riveras del rio para verla pasar. Lo que tuvo que suponer para los nervios de esta jovencita de 16 años, solo nos lo podemos imaginar. Intimidada y llena de miedos, navegaba hacia lo desconocido.

Bajo el atronador repique de las campanas(todas las campanas de Viena tocaban) y los cañonazos, llegò el barco a Nussdorf y Francisco Josè recibiò a Sisi con el primer y tìmido beso antes los ojos de todos los presentes. El pùblico estallò de jùbilo. Nunca antes ni despuès, fue una novia recibida con tal alborozo.

Llegada a Nussdorf, Foto: minichen.ungarnportal.org

Aunque seguramente Sisi hubiera necesitado algo de tranquilidad para reponer fuerzas, a nadie se le ocurriò pensar en sus necesidades. El maratòn siguiò. La procesiòn de carrozas llevando a la comitiva nupcial, al novio y a los padres, desfilò desde Nussdorf hasta el palacio de Schönnbrunn, donde se celebrò una gran cena.

„Quiero mucho al emperador. Si tan solo no fuera emperador…“ Se supone que Sisi dijo esta frase justo antes de comprometerse con Francisco Josè. Empezaba a visualizar lo que se le venìa encima. Pero lo que pasarìa por su cabeza al llegar al palacio de Schönbrunn, con toda la pompa y gloria de sus 1400 habitaciones y ver a tantìsima gente que querìa besar su mano y verla, eso por desgracia no ha quedado registrado.

Con toda la majestad y ceremonia, le entregò Francisco Josè su regalo de bodas: una corona de diamantes realizada especialmente para ella por valor de 100.000 gulden(1,34 millones de €) Sebcuenta en el musical „Elisabeth“ que: en la càmara del tesoro se cayò la corona al suelo…(texto de Michael Kunze) Esto se considerò como un mal augurio que preveìa un mal matrimonio. Despuès se entregaron el resto de regalos. El ex emperador Fernando regalò a la novia tambièn una diadema de diamantes.

Pauline Marie Condesa de Königsegg zu Aulendorf, Nac. Condesa de  Bellegarde Foto: Wikimedia/Commons

Sophie Maria Josepha Princesa de Liechtenstein, Condesa Esterházy von Galántha, Abreviado Condesa Esterházy, Litografìa  de Josef Kriehuber, 1833 Wikimedia/Commons

Ademàs de todo esto,  le fueron asignadas personas totalmente desconocidas. Todas las damas que la habìan servido hasta aqui, fueron relevadas de su servicio. En su lugar se designò como Camarera Mayor a Sofia Maria Josefa, princesa de Liechtenstein, Condesa Esterhàzy de Galàntha (5.9.1798 – 17.6.1869 ). La Condesa Esterhàzy habìa sido dama de compañia de la Archiduquesa Sofia y una de sus mayores confidentes. A Sisi le disgustò la Condesa desde el primer momento y con toda la razòn, ya que la Condesa no tenìa nada mejor que hacer que ir corriendo a contarle a la Archiduquesa Sofiìa todos y cada uno de los fallos que cometìa la joven emperatriz. Trataba a Sisi como a una niña pequeña sin educar y le contaba sin parar los cotilleos de la corte, que a Sisi no le importaban lo mas mìnimo. Tambièn le fue asignado como Mayordomo Mayor el Prìncipe Lobkowiz. Las Condesas Paulina Maria, Condesa de Könnigsberg zu Aulendorf, nacida  de Bellegarde (Condesa Bellegarde) y la Condesa Lamberg cerraban el cìrculo de personas directamente allegadas a la emperatriz. Ademàs de un secretario, una camarera, un mayordomo , 4 lacayos, un criado, una criada que tambièn se mudaron al Hofburg y a Schönnbrunn con ella. Que todo esto atemorizara a la pequeña princesa de Baviera es natural. 

El 23 de Abril siguiò el maraton nupcial. Desde lo que hoy es el Theresianum(entonces se llamaba la „Favorita“ y casi nunca fue usado por Francisco Josè) empezò todo el ceremonial, para el que Sisi llevaba horas preparàndose. Llevaba un traje de gala rosa con un manto adornado con guirnaldas de rosas frescas y su diadema de diamantes colocada sobre su cabeza. Sisi estaba aterrorizada y sollozaba en voz baja. Pero es que incluso a Ludovica le atemorizaba este ceremonial tan espectacular. La carroza de gala tirada por 8 lipizanos iba acompañada de Guardias de Corps  con sus uniformes de gala y seguido de los demàs carruajes de respeto llevando a la familia y las damas de la corte. Los sirvientes acompañaban a los carruajes a pie. 

Puente Isabel sobre el, entonces aùn no regulado rio. Este puente unìa la zona centro y el  barrio Wieden. Foto de al rededor de  1895

La comitiva atravesò el recièn construido Puente de Elisabeth (que fue derruido en 1898 tras la muerte de la emperatriz) en direcciòn a la Iglesia de San Carlos. Al llegar la comitiva a la iglesia, volvieron a repicar todas las campanas anunciando la llegada de la novia. Todas las calles estaban a rebosar de espectadores deseando ver a la que pronto serìa su emperatriz. 

Cuando por fin llegaron al Hofburg, Sisi estaba agotada. Por esa razòn le sucediò un pequeño incidente al bajar de la carroza. La diadema de diamantes se le enganchò en la puerta de la carroza lo que le hizo dar un traspiès al descender. Y como esto pasò a la vista de todo el mundo, todas las malas lenguas de la corte tuvieron, una vez ma, algo que comentar y de lo que reirse acerca de la emperatriz.

En el Amalienhof(una parte del Hofburg) pudo por fin la novia descansar un poco. Sisi escribiò en su diario:

Me he despertado en una jaula
con grilletes en mis manos,
mi añoranza cada vez mas fuerte,
tu, libertad, me has abandonado. (1)

Eine Vorstellung wie die Hochzeitszeremonie aussah“, Neue Illustrierte Zeitung, 1879 zum 25. Hochzeitstag veröffentlicht, Holzstich, Anonym

A la siguiente mañana comenzaron de nuevo los preparativos de la boda, que estaba programada para las 19:00 de esa tarde. Cualquier novia sabe que esperar de los preparativos de su boda. Pero a esta novia que no tenìa ni 17 años y que ademàs iba a convertirse en emperatriz, no le quedò mas remedio que dejarse llevar por los duros y complicados preparativos de la suya.

Manto del traje nupcial, lo ùnico que traje que se ha mantenido completo, expuesto en el museo de carrozas del palacio de Schönnbrunn. Foto: @KHM Wien

A dìa de hoy, nadie sabe con certeza como era el traje nupcial de la emperatriz Isabel. En la boda propiamente dicha, estaban presentes solamente los familiares mas cercanos, la corte y la curia. Es por esto que apenas hay ningùn tipo de informaciòn sobre el especto de la novia en su gran dìa.

Joyas para el cabello de la novia: corona floral de hilo de oro y dos peinetas. Exposiciòn en el palacio Sisi en Aichach en 2014. Foto: @Privat

 

Aunque leyendo esta pequeña descripciòn, podemos hacernos una idea: „Su alteza real llevaba un vestido con cola y un manto de Moire antiguo, lujosamente tejido con hilos de plata y oro y con una esplendida decoraciòn con mirtos. En su cabeza brillaba la diadema habìa que llevado durante su enlace su muy augusta suegra, la Archiduquesa Sofìa. De los hombros de la imperial novia salìa un velo bordado y el pecho estaba decorado con un ramo de rosas frescas.“(2) 

Cardenal Josè Othmar Ritter von Rauscher Foto: @Wikimedia/Commons

La iglesia de los Agustinos estaba iluminada con 15.000 velas y dentro esperaban 70 Cardenales, Obispos y Prelados cuando la novia hizo su entrada. El Cardenal Josè Othmar Ritter von Rauscher(6.10.1797 – 24.11.1875) fue el encargado de unir a los cònyuges en matrimonio.

Toda Viena relucìa a la luz de velas, làmparas de gas y bombillas elèctricas que fueron encendidas para la ocasiòn.

Al acabar la ceremonia, la comitiva nupcial se dirigiò de vuelta al Hofburg donde se siguiò imponiendo el estricto protocolo, esta vez en forma de pleitesias, homenajes y toda clase de buenos deseos hacia la agotada novia. La condesa Esterhàzy le presentò a sus“camareras de la reina“ y el Mayordomo Mayor Lobkowitz a sus „sirvientes de la corte“. Tras esto, las damas procederìan al besamanos.

Iglesia de los Agustinos, 2017 Foto: @Privat

Sisi, gotada, confundida y al borde de las làgrimas, no reaccionò correctamente y esperò a que fueran las damas quienes se dirijieran a ella. No cuesta imaginarse el estupor y enfado y crìticas de las damas al ver que no era la emperatriz la que se dirijia a ellas. El protocolo estipulaba claramente que nadie podìa hablarle a la emperatriz, debìa ser la emperatriz quien comenzara la conversaciòn. El siguiente momento embarazoso no se hizo esperar. Al reconocer Sisi a dos de sus primas, les retirò la mano que ellas iban a besar y en lugar de eso, las abrazò a las dos. Su Camarera Mayor estaba tan ofendida que la reprimiò duramente recordàndola que debìa seguir estrictamente el protocolo. Sisi debìa solo y exclusivamente ofrecer su mano para ser besada. Esto la avergonzò tanto, que no pudiendo reprimir las làgrimas por mas tiempo, abandonò la sala deshecha en llanto. Esta bochornosa escena pasò logicamente delante de toda la corte, el estupor que creò, ni nos lo podemos imaginar. El escàndalo fue la excusa perfecta para alimentar las crìticas y cotilleos de la corte durante meses.

Iglesia de los Agustinos 2017 Foto: @Privat

Sobre las 23:00 acabaron por fin las celebraciones y llegò el momento de llevar a los novios a su habitaciòn.

Iglesia de los agustinos 2017 Foto: @Privat

Ludovica y Sofìa acompañaron a Sisi a su habitaciòn y la ayudaron a prepararse para la noche de bodas. Sofìa escribiò: „Ella escondìa bajo la almohada su preciosa cara rodeada de una bonita y espesa cabellera, como un pajarillo asustado buscando refugio en el nido.“ (3) El matrimonio no llegò a consumarse. A la mañana siguiente, Sofia entrò en la habitaciòn de la pareja durante el desayuno y preguntò a su hijo todos los detalles de la noche de bodas. Francisco Josè negò con la cabeza. Tambièn las criadas y sirvientes sabìan ya que no habìa habido consumaciòn. Las sàbanas traicioneras fueron reemplazadas por otras nuevas. Sisi se morìa de vergüenza. Tampoco la segunda noche fue un exito. Para ese momento, toda la corte era un hervidero de rumores. El matrimonio se consumò por fin a la tercera noche.  Francisco Josè se lo comunicò a su madre durante el desayuno. Pidiò a Sisi que le acompañara, pero ella se quedò un rato mas en la cama antes de ir al encuentro, por que estaba totalmente avergonzada.

Isabel le contarìa mucho tiempo despuès a Maria Festetics que „el Emperador estaba tan acostumbrado a obedecer a su madre en todo, que incluso a esto se prestò. Yo lo encontraba bochornoso. Pero por amor a èl, acudì alli yo tambièn.“(4)

Las celebraciones de la boda se alargaron hasta el 30 de Abril de 1854. Huvo un gran baile, funciones de teatro y una cena de estado para 160 invitados.

Palacio deLaxenburg, Franzenburg Foto: @Schloss Laxenburg

La luna de miel la pasaron en Laxemburgo, aunque realmente Isabel estuvo casi todo el tiempo sola. Francisco Josè debìa volver cada mañana muy temprano al Hofburg para ocuparse de los asuntos de estado. Sisi sufrìa de una gran nostalgia de su hogar. Y peor aùn era soportar el protocolo. Como duquesa de Baviera, Sisi fue educada con mucha libertad y de una manera bastante inconvencional. De repente no podà vestirse sola, o cabalgar sola o dar un paseo. Incluso las comidas debìa hacerlas en presencia de personas para ella desconocidas. Isabel se tenìa que ceñir al protocolo y para ello ir siempre acompañada de las personas que lo conocìan. Una tortura para la que ella no habìa sido educada ni preparada. Ya en Junio, durante su viaje a Bohemia y Moravia debiò cumplir con sus obligaciones de emperatriz.

 

25 años despuès
25.4.1879

Traje bordado con diamantes para su 25 aniversario de boda el 24.4.1879. La emperatriz Isabel tenìa 41 años.

La emperatriz Isabel vivìa desde hace años su propia vida. Tenìa 41 años y era tan hermosa o màs que en su juventud. El emperador Francisco Josè seguìa viviendo la estricta vida de un monarca que no sabìa hacer mas que cumplir con su deber. El adoraba a su „àngel Sisi“ y seguìa esperando poder vivir una vida en comùn con ella. Los vieneses tambièn esperaban aùn que su emperatriz aceptara sus obligaciones y se comportara por fìn como una verdadera emperatriz.

Isabel acudiò a estas celebraciones mostràndose fria como un tèmpano y mostrando un tedio enorme. El matrimonio estaba roto. Isabel ni siquiera intentò guardar las apariencias. Las numerosas aventuras de su marido, que comenzaron ya durante los felices primeros años de matrimonio y que tantas làgrimas le costaron al principio, le eran ahora totalmente indiferentes. Con quièn se relacionaba al emperador y sobre los rumores que sobre este tema habìa, hablaremos en otro apartado. En su mente bullìan ya los preparativos para su pròximo viaje a Irlanda.

En un poesìa que Isabel escribiò a „las almas futuras“, deja muy claro lo que pensaba sobre el matrimonio:

                                   No te sorprendas si, al cumplir

                                   con tus legìtimos deberes matrimoniales,

                                   siguiendo la antigual tradiciòn patriarcal,

                                   te encuentras con un tacto frio como el hielo.

Claro testimonio de su odio hacia el matrimonio y todo lo ligado a el. 

Tambièn los versos dejan pocas dudas al respecto (5):

                                 „Para mi nada de amor,

                                  para mi nada de vino,

                                  el uno te marea

                                  y el otro te hace vomitar

autoretrato de Hans Canon Foto: Wikimedia/Commons

 

Parte de la pintura para altar de Hans Canon; 25.4.1879, Representados: Madonna con el niño Jesús, a la izquierda san Francisco de Asís, a la derecha Santa Isabel. Capilla de San José Foto: @Wikimedia/Commons

Selbstportrait Hans Canon Foto: Wikimedia/Commons

La Archiduquesa Gisela, el Prìncipe Heredero Rodolfo y la Archiduquesa Maria Valeria regalaron a sus padres un trìptico de altar inspirado por Rubin. El pintor fue, ni mas ni menos, que Hans Canon (15.3.1829 – 12.9.1885). En la pintura se ve a Santa Isabel, a San Francisco de Asìs( los dos santos que dan nombre a los emperadores) y una Madona con el niño Jesús. A ambos lados están María Valeria y Rodolfo, así como Gisela arrodillada frente a su marido Leopoldo. El cuadro se colgó en la capilla de San José en el Hofburg y puede visitarse allí hoy en día.

 

 

 

Traje de las bodas de plata de la Emperatriz Isabel. Exposición en el palacio de Aichach Foto: @myheimat.de

El vestido tiene su propia historia. Segùn un artìculo del diario „Prager Tagblatt“ del 27.4.1879, se trata del mismo vestido nupcial que luciò la emperatriz el 24.4.1854. Hasta ese momento se había guardado en Possenhoffen. Después fue enviado a Praga donde fue totalmente modificado siguiendo los deseos de la emperatriz. El resultado fue un hermoso vestido bordado con diamantes y con hilos de oro y plata. El vestido se mostró durante una exposición en el palacio Sisi en Aichach.

Plaza festiva delante de la puerta Burgtor, Foto: @Österreichische Nationalbibliothek

La Ringstrasse que estaba apunto de ser finalizarse, debía ser el escenario de las grandes fiestas de celebración. Otto Wagner en persona organizó la carpa imperial frente a la puerta Burgtor. Franz Markart se encargó de las fiestas.

300.000 personas bordeando la Ringstrasse, 120 escenarios y todo el imperio en pie. Una de las muy escasas ocasiones en las que se podia admirar a la emperatriz. Y ciertamente, los vieneses la provecharon al màximo.

 

 

 

 

Vista completa del interior. Foto: @Bwag/Commons

Ese mismo dìa se inagurò la iglesia Votiva. En agradecimiento a que el emperador Francisco Josè se salvara del atentado perpetrado por Jànos Libènyi, el 24.4.1856 se ordenó construir una iglesia. Después de 23 años en construcción, la iglesia podía por fìn ser inaugurada. El texto sobre el atentado de Libènyi los encontrareis aqui. 

Desfile festivo por las bodas de plata. Xilografia 1879 Foto: @Schloss Schönbrunn, habsburg.net

Al final todo fue en vano. La emperatriz huyó en seguida tras las celebraciones y regresó en contadas ocasiones a Viena. Nunca habría una Unión con esta ciudad. La corte de Viena, con sus burlas y mofas que tanto hirieron a la joven novia, habían dejado una huella harto dolorosa en el corazón de Isabel que por tanto,odiaba completamente la corte vienesa y todo lo relacionado con ella. 

Votivkirche, Foto 1900

Como continuò la vida de Francisco josè podeis averiguarlo en la parte 4 de nuestra serie.

 

-Maria José –

 

 

 

 

 


Rechtliche Hinweise:

Menciones legales:  Derechos del texo: Marie Festetics, Werner Schima, Prese, Michael Kunze.

Derechos de imagen: Günther Grünstendel Musik für die Synagoge Universitätsbibliothek Augsburg, habsburg.net, Österreichische Nationalbibliothek, Privat, Kunsthistorisches Museum Wien, Wikimedia/Commons

No se pudieron determinar derechos de autor para las imàgenes. Si se diera el caso de que los hubiera, rogamos se pongan en contacto con nosotros en: sternenkaiserin[at]gmx.at


Menciones literarias:

1 – S 39
Presse Geschichte – Heft

Franz Joseph I Kaiser von Österreich

2 – S 53
Michael Budde
Sisis Hochzeit

3 – S 76, 4 – S 78
Brigitte Hamann
Elisabeth Kaiserin wider Willen
Amalthea Verlag, 11. Auflage 1992

5 – S 63
Werner Schima
Sisi – Die ganze Wahrheit


 

Träume und Gedichte – April 2017

 
Dornröschen war ein schönes Kind,
Schönes Kind, schönes Kind,
Dornröschen war ein schönes Kind,
Schönes Kind.
Dornröschen nimm dich ja in acht,
Ja in acht, ja in acht,
Dornröschen nimm dich ja in acht,
Ja in acht.
Da kam die böse Fee herein,
Fee herein, Fee herein,
Da kam die böse Fee herein
Und rief zu ihr:
„Dornröschen schlafe hundert Jahr,
Hundert Jahr, hundert Jahr,
Dornröschen schlafe hundert Jahr
Und alle mit.“
 
Kinderlied, Verfasser unbekannt
 

Foto: @Bertl Jost


 
Und wüßtens die Blumen, die kleinen,
Wie tief verwundet mein Herz,
Sie würden mit mir weinen,
Zu heilen meinen Schmerz.
Und wüßtens die Nachtigallen,
Wie ich so traurig und krank,
Sie ließen fröhlich erschallen
Erquickenden Gesang

Heinrich Heine

 

Foto: @Bertl Jost


„Na komm schon Marie, ich möcht doch einmal wissen, was hier oben ist! Solang die Erzherzogin in Baden ist, wird uns auch niemand daran hindern“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Geh bittschön Marie, du weißt doch, dass ich keinen Schmarrn mag. In Gotts Namen, dann sollns mir halt eine Suppn bringen, damit du mich in Ruh lässt mit der ewigen Esserei“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Ein bisserl noch Marie, ich komm ja gleich. Du weisst doch das mich die Gesellschaft am Hof nicht interessiert! Lass mir noch ein paar Minuten in Freiheit!“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Der Römische Brunnen

Aufsteigt der Strahl und fallend gießt
Er voll der Marmorschale Rund,
Die, sich verschleiernd, überfließt
In einer zweiten Schale Grund;
Die zweite gibt, sie wird zu reich,
Der dritten wallend ihre Flut,
Und jede nimmt und gibt zugleich
Und strömt und ruht.

(Konrad Ferdinand Meyer, 1882)

 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 
 

Draußen ist Freiheit.
Ein Glück, das keine Schranken kennt.
Draußen ist Freiheit.
Weit fort von allem, was uns trennt,
beginnt, was man Leben nennt.

Majestät, ich eile und hole den Schlüssel….

Textauszug aus Song „Draußen ist Freiheit“ aus dem Musical „Tanz der Vampire“.
Musik: Jim Steinman, Text: Michael Kunze


Majestät, Sie müssen wieder zurück. Sie wissen doch, dass die Erzherzogin Sophie wartet.

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Ich bin wie in einem goldenem Käfig gefangen, siehst du das denn nicht Marie?
Was hilft mir all der Reichtum, wenn ich doch niemals frei bin? Was hab ich von all dem Geschmeide, wenn ich es nur tragen muss, um begafft zu werden?
Was hilft mir der größte Park, wenn ich doch nicht gehen kann, wohin ich will?
Wozu der Ring an meinem Finger, wenn ich doch immerzu nur allein bin?“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Manchmal denk ich mir Marie, der Kaiser kann ja gar nichts dafür, dass er ist, wie er ist. Wie soll man auch hinter solchen kalten Mauern fröhlich sein.
Nicht ein einziges Fenster ist offen, um wenigstens das Singen der Vogerln rein zu lassen.
Mein armer Franz, wahrscheinlich ist er noch mehr eingesperrt als ich….“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Lauft meine Pferdchen, lauft. Zieht weit weg meinen Wagen von der Kerkerburg.
Nie und nimmer will ich wieder hier gefangen sein.
Madeira und Korfu sollen als Heimat mir dienen, und mich die grauen Mauern vergessen lassen…“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Majestät, ich bitte Vernunft anzunehmen. Sie müssen nach Hause. Wir sind seit Stunden weg. Erzherzogin Sophie wird schon ungehalten sein.

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Ach, warum bin ich nur in das lästige Wien zurückgekommen. Nichts als Pflichten und Aufgaben. Nichts als Umziehen und Präsentieren.

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Kommt schon ihr beiden, Frühstücken könnt ihr auch später noch, ich bin es leid den ganzen Tag in der Kerkerburg auf den Kaiser zu warten!
Und Marie sorg dafür, dass mich keiner stört!“
 

Foto: @Privat

 


Bitte Majestät, erzählen Sie mir mehr von Madeira. Ich bin so unverschämt Neugierig und aufs höchste erfreut, wenn Sie mir von diesem wunderschönen Ort erzählen.

Foto: @Privat


Majestät, war es auf Madeira auch so farbenfroh? Es duftet so schön hier, da können Majestät sogar Wien besser aushalten.

Foto: @Privat


„Nein Marie, ich will nicht zurück! Die Tante Sophie sekkiert mich, und der Kaiser sagt wieder nichts dazu. Ich werd nicht umdrehen, und jetzt komm! Sonst geh ich allein weiter!“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Märchen erzählen Kindern nicht, dass Drachen existieren. Denn das wissen Kinder schon. Märchen erzählen den Kindern, dass Drachen getötet werden können.

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Siehst du Marie wieder sind die Herren wichtiger! Also komm, wir wollen nicht länger warten. Gehen wir ohne den Kaiser in den Prater, ich will sehen, ob die Bäume blühen“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Ich gehe durch die Stadt wie durch ein Niemandsland,
inmitten all der vielen Menschen bleib ich unbekannt.
Ich habe mich in Stille und in Einsamkeit gehüllt,
ich suche meine Schattenwege abseits dieser Welt.
Niemand, niemand da der mich beim Namen nennt,
der mein Geheimnis kennt.
 
Text: Einsames Gewand
Spotlight Musical & D. Martin
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


„Eine gewisse Ähnlichkeit zwischen Ludwig und mir besteht wohl Marie, dazu gehört auch ein Hauch von Schwermut und die Sehnsucht nach Einsamkeit….“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
 
Liebe Gräfin, schön haben Sie es hier. Ich freue mich sehr, dass wir uns endlich auf einen Tee treffen.
Marie, bitte lauf zur Kerkerburg zurück und lass der Erzherzogin ausrichten, dass ich heute zum Dinner nicht erscheinen werde. Und dann komm bitte wieder her.

Palais Daun-Kinsky – www.palaisevents.at – Vielen herzlichen Dank für diese unglaubliche Möglichkeit!
 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Majestät, lassen Sie uns abwarten, wie viele Personen noch geladen sind. Dann können Sie immer noch entscheiden, ob Sie bleiben.

Palais Daun-Kinsky – www.palaisevents.at – Vielen herzlichen Dank für diese unglaubliche Möglichkeit

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Wie Schatten flieht die Lieb‘, indem man sie verfolgt. Sie folgt dem, der sie flieht, und flieht den, der ihr folgt.


Die lustigen Weiber von Windsor, 2. Akt, 2. Szene, William Shakespeare
Vielen Dank an das Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese Möglichkeit!

 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


 
Majestät, ich bitte Sie ganz lieb, seien Sie nicht so traurig. Morgen scheint wieder die Sonne, dann ist es auch in Wien schön.
Schauns, die Standeln stehn schon, morgen beginnt der Ostermarkt.
 
Vielen Dank an das Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese Möglichkeit!
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Komm Marie, es wird Zeit!
Erinnere mich daran, der Gräfin für den netten Nachmittag zu danken! Wir werden sie demnächst nach Laxenburg einladen.“

Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre!

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
„Es gibt nirgends bessere Veilchen als die vom K. u K. Hofzuckerbäcker DEMEL mein lieber Herr Oliver!
Egal wohin meine Reise mich führt, Marie sorgt stets dafür, dass wir genügend davon bei uns haben, damit sie mir die Zeit in der Eisenbahn ein wenig damit versüßen kann!“ 

Einen ganz besonderen Dank an Herrn Oliver und sein zauberhaftes Team.
Besonderen Dank auch an die K. u K. Hofzuckerbäcker Demel!

 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Ave Maria, gratia plena;
Dominus tecum;
benedicta tu in mulieribus,
et benedictus fructus ventris tui, Iesus.
Sancta Maria, Mater Dei,
ora pro nobis peccatoribus
nunc et in hora mortis nostrae.
Amen.
 
 

Foto: @Die Gärten Trauttmannsdorff


 

Halleluja

Halleluja, denn der Herr, der allmächtige Gott, herrschet
Halleluja…

Das Königreich dieser Welt ist zum Königreich unseres Herrn geworden
und seines Christus
und er wird regieren auf immer und ewig

König der Könige, für immer und ewig, halleluja
und Herr der Herren, für immer und ewig, halleluja, halleluja
König der Könige und Herr der Herren

Er wird regieren
Und er wird regieren für immer und ewig
Hallelujah

Georg Friedrich Händel, Messias, Halleluja

 
 
 

Foto: @Die Gärten Trauttmannsdorff


Liebes Häschen

Liebes Häschen, willst du morgen
uns für Ostereier sorgen?
Liebes Häschen, bringe bald
bunte Eier aus dem Wald.

Weiches Moos und grüne Ästchen
holen wir für dich fürs Nestchen
und daneben legen wir
Gras und Klee zur Speise dir

(Kinderreim)

 

Foto: @Privat


„Komm Mariechen lauf, fang den Rudi, dann wollen wir jausnen gehen, es gibt bestimmt Gugelhupf für Euch beide!“

Foto: @Privat


Der Osterhase

Seht, wer sitzt denn dort im Gras!
Ist das nicht der Osterhas´?
Guckt mit seinem langen Ohr
aus dem grünen Nest hervor.
Hüpft mit seinem schnellen Bein
über Stock und über Stein.
Seht auch her, was in dem Nest
liegt so rund und auch so fest:
Eier rot und blau gefleckt
hat er in dem Nest versteckt.
Muss er sie gut verstecken,
sucht schnell in allen Ecken!

(Volksgut)

Foto: @Privat


 
Mir setzt man keine Grenzen,
ich halt mich nicht daran
Auch wenn nicht alles geht,
Ich will selbst sehen, was ich kann.
Zu lang wollt ich geliebt sein, darum spielte ich ihr Spiel.
Ist das der Preis für Liebe, kostet sie zuviel!
 
Auszug aus Stephen Schwartz;
Wicked – Die Hexen von Oz
 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Majestät, Frau Gräfin hat gesagt, dass Sie das Popscherl vom Engerl streicheln sollen. Es bringt Glück.

Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre!

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Komm Marie, wir wollen wieder ein bisserl einkaufen gehen. Du weisst doch, wie sehr sich die Erzherzogin immer echauffiert, wenn ich über den Kohlmarkt laufe!“

Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre!

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Schau nur Marie wie hübsch das Doserl ist, das bringen wir dem Rudi mit, du weisst doch, wie gern er die Tiere hat! Und die Veilchenpralinen essen wir unterwegs!“

Lieben Dank Zum Schwarzen Kameel)

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Du wirst das Leben bald
Durch meine Augen sehen,
Und jeden Tag mich ein wenig mehr verstehen… (…)
…lass mich nie allein“
Musical Elisabeth – „Nichts ist schwer“ Silvester Levay und Michael Kunze;
Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 
 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Liebe Mami!
Schau wie schön meine verehrte Kaiserin heute wieder ist. So traurig ist sie, weil wir in Wien sind. Aber bald schon fahren wir nach Venedig, da wird sie glücklich sein. Ich freu mich auf unser Wiedersehen, die Kaiserin ist schon neugierig auf dich.
1000 Küsse.
Deine
Marie 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Warum so nachdenklich, Majestät?
Kommens, die Gräfin wartet mit dem Tee und hat sogar Veilchen-Eis besorgt.
 
Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 
 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Komm mein liebster Avolo, um mir vorzuschreiben wohin, und wie ich reiten darf, sollen sie uns erst einmal einholen.“ 

Foto: @Privat


Wenn deine Seele eins mit der Kraft des Pferdes,
etwas anderes als die Unendlichkeit vor sich sieht,
so begreift sie die Fülle der Geheimnisse nicht.
 
Rudolf Binding
 

Foto: @Privat


„Siehst du mein Liebling, wie schön man den Park schmückt?

Sogar die Pferdchen tragen Schleifchen um deinen Geburtstag zu feiern!“

Foto: @Privat


Valerie, Rudi, schenkt der Mama euer schönstes Lächeln.
Der Kaiser freut sich sicher über die lieben Grüße von deinem Geburtstag.

Foto: @Privat


An die Türen will ich schleichen,
Still und sittsam will ich steh’n;
Fromme Hand wird Nahrung reichen,
Und ich werde weitergehn.
Jeder wird sich glücklich scheinen,
Wenn mein Bild vor ihm erscheint;
Eine Träne wird er weinen,
Und ich weiß nicht, was er weint.
 
J.W. Goethe
 
Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 
 

 

Nichts ödet meine Kaiserin mehr an, als steife Staatsbankette. Sie schaut so traurig aus und doch muss ich sie ermahnen, sich zum Umziehen auf den Weg zu machen.

 
Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Freudvoll
Und leidvoll,
Gedankenvoll sein,
Hangen
Und bangen
In schwebender Pein,
Himmelhoch jauchzend,
Zum Tode betrübt –
Glücklich allein
Ist die Seele, die liebt.
 
J. W. von Goethe
 

Foto: @Privat


„Nicht schon wieder weinen, Sisi“ mahnte Mama und reichte mir hastig ein Taschentuch.
„sieh nur all die Menschen jubeln Dir zu. Sie freuen sich für Dich und wünschen Dir Glück zu Deiner Hochzeit! Sie wollen Dich lächeln sehn, und nicht traurig schluchzen.“Wie sollte ich lächeln, wenn mir vor lauter Abschiedsschmerz alles weh tat? Ich verließ meine Heimat, die Menschen die ich liebte, um in das fremde Wien zu reisen….

„Majestät müssen sich wieder fassen!“
„Du mußt mehr Haltung zeigen, Sisi!“
„Das kommt davon wenn man ein Kind zur Kaiserin macht!!!“

Die letzte Bemerkung tat weh! Sie verletzte meinen Stolz und sorgte dafür, dass meine Tränen versiegten.

 

Foto: @Privat


Ein Elfenbeinturm hat keine Fenster.


Prof. Dr. Hermann Simon

 
Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 
 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Marie, komm jetzt. Ich ertrage diesen intriganten Haufen nicht mehr. Lass uns zum Heindl gehen, ich möchte Veilchen….

Vielen Dank an Confiserie Heindl für diese leckeren Veilchen.

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Flieder, blühst du,
stillt sich die Sehnsucht, –
lösest ganz leise die Flügel der Seele,
lähmst durch ein wonnig-weiches Ermüden
die vor Erwartung erregten Gedanken,
wandelnd Lust und Leid in lauter
blühendes, liebendes All-Empfinden.

Karl Ernst Knodt

 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Die warme Luft, der Sonnenstrahl
Erquickt mein Herz, erfüllt das Tal.
O Gott! wie deine Schritte tönen!
In tiefer Lust die Wälder stöhnen.
O Frühling! trunken bin ich dein!
O Frühling! ewig bist du mein!

Nikolaus Lenau
Auszüge aus dem Gedicht „Frühling“

 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Geh Marie sei so gut, und richt‘ mir das Bett her, die Fahrt nach Meran dauert ja doch ein bisserl länger. Ich möcht jetzt was lesen“

Meinen herzlichsten Dank an das Technisches Museum Wien, für die einzigartige Möglichkeit, Fotos im Hofsalonwagen  machen zu dürfen!

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


Aber Marie, jetzt sei doch nicht immer so ängstlich, was meinst du, auf wieviele Bäume ich schon geklettert bin?
Und dem Kaiser? Dem Kaiser sagen wir einfach nichts davon“

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


„Ja Marie, ich komm ja schon. Ohne uns wird man ohnehin nicht mit dem Abendessen beginnen.

Leben Sie wohl Gräfin, und herzlichen Dank für die Einladung. Wirklich schön haben Sie’s hier“

Vielen Dank Palais Kinsky www.palaisevents.at für diese unglaubliche Ehre! 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 

Erinnerung

In meiner Erinnerung erblühen
Die Bilder, die längst verwittert –
Was ist in deiner Stimme,
Das mich so tief erschüttert?
Sag nicht, dass du mich liebst!
Ich weiß, das Schönste auf Erden,
Der Frühling und die Liebe,
Es muss zuschanden werden.
Sag nicht, dass du mich liebst!
Und küsse nur und schweige,
Und lächle, wenn ich dir morgen
Die welken Rosen zeige.

Heinrich Heine

 
 

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017

 


Unterm weißen Baume sitzend,
Hörst du fern die Winde schrillen,
Siehst, wie oben stumme Wolken
Sich in Nebeldecken hüllen;

Siehst, wie unten ausgestorben
Wald und Flur, wie kahl geschoren;
Um dich Winter, in dir Winter,
Und dein Herz ist eingefroren.

Plötzlich fallen auf dich nieder
Weiße Flocken, und verdrossen
Meinst du schon, mit Schneegestöber
Hab‘ der Baum dich übergossen.

Doch es ist kein Schneegestöber,
Merkst es bald mit freud’gem Schrecken;
Duft’ge Frühlingsblüten sind es,
Die dich necken und bedecken.

Welch ein schauersüßer Zauber!
Winter wandelt sich in Maie,
Schnee verwandelt sich in Blüten,
Und dein Herz, es liebt aufs neue.

Heinrich Heine

Foto: @Charlotte Schwarz|Fotogräfin 2017


 
Die blauen Frühlingsaugen
Schaun aus dem Gras hervor;
Das sind die lieben Veilchen,
Die ich zum Strauß erkor.

Ich pflücke sie und denke,
Und die Gedanken all,
Die mir im Herzen seufzen,
Singt laut die Nachtigall.

Ja, was ich denke, singt sie
Lautschmetternd, daß es schallt;
Mein zärtliches Geheimnis
Weiß schon der ganze Wald.

Heinrich Heine

 
 

Foto: @Privat


 
Es gibt viele Wege, der Einsamkeit zu entfliehen.
Findet man den Weg nicht,
ist die Einsamkeit ein Fluch.

Karin Obendorfer
 

Foto: @Privat

 


 

Einmal Veilcheneis bitte….

Das Lieblingsdessert der Kaiserin von Österreich.

Wo sonst könnte man es besser genießen, als beim k.u.k Hofzuckerbäcker Demel in Wien.

18034241_1689894337693054_4236462107867613674_n

Gegründet wurde die Konditorei Demel im Jahr 1786 von  Zuckerbäcker Ludwig Dehne am Michaelaplatz, nach seinem Tod führte seine Witwe den Betrieb weiter.

Ihr Sohn August Dehne wurde Anwalt, und verkaufte deshalb 1857 die Konditorei der Eltern an Christoph Demel.

1874 erhielt er den Titel „Hoflieferant“, der noch heute geführt wird.

1888 wurde das alte Burgtheater am Michaelaplatz abgerissen, der Demel zog an die heutige Adresse am Kohlmarkt.

Die Salons wurden im Rokokostil von Portois und Fix eingerichtet und machen damit den Demel zu einem der schönsten Kaffeehäuser in Wien.

Zu seinen Stammgästen zählten die Kaiserin Elisabeth ebenso wie Katharina Schratt, Pauline Metternich und viele andere Angehörige des Kaiserhauses.

Kaiser Franz Joseph ließ oftmals die Köstlichkeiten vom Demel für besondere Anlässe oder Bälle in die benachbarte Hofburg liefern.

Eine Besonderheit vom Demel, die noch aus der Monarchie stammt, ist die ausschließlich weibliche Bedienung, die damals vorrangig aus Klosterschülerinnen bestand.

Die „Demelinerinnen“ tragen traditionell eine schwarze Tracht  mit weißer Schürze. Noch heute sprechen sie die Gäste im „Demel-Deutsch“ in 3. Person an, allerdings tragen die Damen heute keine langen Röcke mehr.

Als 1918 die Monarchie zu Ende ging, wachte Anna Demel streng über die Beibehaltung der alten Traditionen. Sie ließ weder am Eingangsportal, noch auf den Bonbonieren das Emblem des „k.u.k. Hofzuckerbäckers“ entfernen, und hielt somit die alte Ordnung aufrecht.

1952 wurde Anne Demel als erster Frau der Titel „Kommerzialrat“ verliehen.

Baron Ferederico von Berzeviczy-Pallavicini prägte nachhaltig das verspielte Erscheinungsbild der Auslagen und Verpackungen.

Seit 2002 gehört der Demel zur DO&CO Gruppe.

An einem verregneten Tag in Wien besuchten wir den Demel und wurden bereits am Eingang freundlich empfangen. 

Unser Tisch, an dem am Vortag der Prince of Wales gesessen hatte befand sich im oberen Stockwerk. 

Man brachte mir zuerst eine weitere Spezialität vom Demel, die „Anna Demel Torte“ eine Torte mit Nougatcreme zum Probieren, die Torte ist ein wahr gewordener Schokoladentraum, und wirklich eine Sünde wert!

18033382_1689893884359766_1380316426490720085_n

Ich reichte sie an meine Damen weiter, denn ich war ja nicht hier zum Torten essen. Ich war hier um etwas ganz besonderes zu essen und dann kam es! 

Das Veilcheneis! Allein schon die Farbe ist unglaublich, ein kräftiges Violett. 

18010640_1689894317693056_8498551731402528192_n

Der Geschmack ist unbeschreiblich, eine Mischung zwischen süß und leicht säuerlich, gemischt mit dem typischen Geschmack von Veilchen zerschmilzt es auf der Zunge.

Bedient wurden wir von Frau Sabine, die dem Erscheinungsbild der Demelinerinnen perfekt entsprach. Hier nochmal ein Danke an diese ausgesprochen nette Dame! 

17952455_1689893864359768_6336850117531051793_n

Nach dem wir unsere Kaffeejause beendet hatten, wurde ich noch eingeladen, die Backstube zu besichtigen, um die kandierten Veilchen zu verkosten.

Herr Oliver, der Bäckermeister begrüßte mich und ließ all seine „Zuckerfeen“ antreten zur Veilchenverkostung.

18056967_1689894491026372_1685748831163618435_n

Hätte ich diese Nascherei nicht schon längst gekannt, wäre ich ihr spätestens jetzt verfallen. 

Zum Abschluss unserer Besuches besichtigten wir noch den zauberhaften kleinen Einkaufsbereich, der wie könnte es anders sein ganz in Lila gehalten ist, um ein paar Naschereien für unsere weiteren Reisen mitzunehmen.

18010876_1689894394359715_7045018603159186283_n

Ich kann hiermit jedem Wien Besucher nur wärmstens empfehlen dem Hause Demel unbedingt einen Besuch abzustatten. 

Ein Traditionshaus, in dem immer noch ein Hauch der alten Zeit spürbar ist.

Ich freue mich jetzt schon darauf, bald wieder zu sagen:

„einmal Veilcheneis bitte…..“

*Sisi*

 


Rechtliche Hinweise:
Textrechte: Sisi
Bildrechte: Charlotte Schwarz|Fotogräfin2017